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Passend zum heutigen Derby: Neues zu Kuntz (Fußball und Sport allgemein)

Dana White, Freitag, 23.01.2026, 19:59 (vor 5 Stunden, 6 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Hochinteressante Recherche der SZ zur Causa Kuntz. Leider hinter der paywall:

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/fussball-stefan-kuntz-hsv-bundesliga-hamburg-me-too-sexuelle-belaestigung-e002138/?reduced=true

Paar Punkte:
Die unauffällige Sprachregelung „private familiäre Gründe“ sei demnach wortgenau fixiert worden. Für den Fall einer Abweichung habe eine Vertragsstrafe in Höhe von 100.000 Euro gedroht.

Als zwei Aufsichtsräte des HSV zu Kuntz gekommen seien, habe dieser angenommen, es gehe um eine Vertragsverlängerung. Stattdessen sei er nach eigener Darstellung unmittelbar mit einer internen Untersuchung sowie der Trennung konfrontiert worden. Ein entsprechender Anwalt habe bereits vor der Tür gewartet.

Bis heute wisse Kuntz nach eigenen Angaben nicht, was ihm konkret vorgeworfen werde, von welcher Person die Vorwürfe stammen sollen und in welcher Situation sich diese ereignet haben sollen.

Gegen die Bild-Zeitung laufe ein Verfahren, da der dort erhobene Vorwurf, Kuntz habe „zum Oralsex gedrängt“, nach seiner Darstellung von keiner Frau innerhalb des HSV und auch nicht gegenüber den Compliance-Ermittlern erhoben worden sei. Die Bild habe hierzu bislang keine weiteren Auskünfte erteilt.

Der HSV habe es trotz Bitte von Kuntz abgelehnt, diese Darstellung öffentlich richtigzustellen oder zu bestätigen.

Eine der Frauen, die nun gegen Kuntz ausgesagt haben sollen, habe sich laut dessen Angaben noch kurz zuvor mit ihm auf Mallorca treffen wollen, da sich beide zeitgleich dort im Urlaub befunden hätten.

Entgegen späteren Aussagen des HSV habe Kuntz sich äußern wollen. Ihm sei jedoch mitgeteilt worden, eine öffentliche Stellungnahme könne dazu führen, dass die Vorwürfe weiter untersucht würden und sich diese möglicherweise nicht mehr vor der Öffentlichkeit verbergen ließen. Alternativ sei ihm der Weg einer stillen und einvernehmlichen Trennung nahegelegt worden.

Mit einer Frist bis zum Abend sei Kuntz nahegelegt worden, die als „faires Angebot“ bezeichnete Trennung anzunehmen. Diese Lösung sei ihm gegenüber als „für den HSV und für seine weitere Lebensplanung ausgesprochen hilfreich“ beschrieben worden. Andernfalls würden weitere Maßnahmen in Aussicht gestellt.

Kuntz habe sich im Rahmen des Vertrags zudem verpflichten müssen, eine von ihm bereits erstattete Strafanzeige wegen Nachstellung zurückzuziehen, über die er den Verein zuvor in Kenntnis gesetzt habe. Demnach habe er alles zu unternehmen gehabt, um „eine weitere Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft zu vermeiden“.


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