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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 25.01.2026 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 08:00 (vor 52 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 25.01.2026, 23:02 (vor 52 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Markus Krösche gerät sowohl hinsichtlich der Ursachen und Gründe der aktuellen Krise der SGE, als auch bezüglich seines Krisenmanagements mehr und mehr ins Visier der Frankfurter Presse.

Z.B. hier in einem Artikel der ‚Frankfurter Rundschau‘:
https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/die-saison-ist-total-verkorkst-sportvorstand-kroesche-in-der-kritik-94138521.html

Der Autor Ingo Durstewitz ist in der regionalen Szene kein Nobody. Wenn er etwas zur Eintracht schreibt, dann hat das Gewicht. Und er verfügt über Hintergrundinformationen. Zu Vorstandschef Hellmann hat er wohl einen exzellenten Draht und mit ihm wie es kolportiert wird das eine oder andere Mal schon ‚über Bande gespielt‘.

Übrigens war es Durstewitz, der bei einer Frage an Krösche zuletzt auf einer PK den Begriff ‚verkorkste Saison‘ verwendet hat, worauf Krösche sarkastisch reagierte. Insofern könnte man diesen Artikel als eine Art Retourkutsche auffassen. Was an sich schon ein Alarmzeichen wäre, da Krösche in Frankfurt lange Zeit sakrosankt war. Der Nennung von Hellmann als eine Art Vater der Kompanie, der nun Ruhe und Ordnung wieder herstellen und nicht nur die Saison noch einigermaßen retten, sondern den Club in einer schweren Krise vor dem Absturz und einem Weg wie dem Schalkes, des HSV oder der Hertha bewahren soll, ist da schon ganz schweres Geschütz.

Wenn der Trainerwechsel jetzt nicht greift, dann dürfte die Situation für Krösche mit ‚ungemütlich‘ wohl nur noch sehr wohlwollend beschrieben werden können.

PS Neuer Favorit für die Trainerposition soll Jacob Neestrup vom FC Kopenhagen sein. Angeblich warte man noch die Beendigung der CL-Gruppenphase ab. Bei Wolfsburg war er zuletzt Favorit gewesen, lehnte das Angebot aber ab.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

koom, Montag, 26.01.2026, 15:35 (vor 51 Tagen) @ Will Kane

Poh, klingt für mich schon nach "Forenbeitrag, ders in ne Zeitung geschafft hat". Sehr platt, sehr dramatisierend. Alles ist Tiefpunkt und das Allerschlimmste. Dann diese Trainer-Auswahl als Rundfrage, die ziemlicher Quatsch ist.

Und Fehler verzeiht das System nicht, gerade nicht das Eintracht-System, mit einem opulenten Apparat im Hintergrund und einem auf Weiterverkauf fußenden System.

Wurde da ein Dortmund-Artikel einfach umgemünzt? Klar, auch bei Frankfurt wächst das System, aber die haben ja über die Jahre ja so gearbeitet, dass man im Grunde immer noch eher Mittelklasse ist in der Gehaltsstruktur, weil man fest jeden Spieler gehen lässt, der gehen will.

Die Fallhöhe ist nicht so hoch. Selbst bei den tollen Beispielen, weil die sich auch gehaltstechnisch gern so positioniert haben, dass die BVB und FCB an den Karren fahren können.

DAs die momentane Situation nicht gut ist, ist klar. Es ist halt ein Vabanque-Spiel, wenn du jedes Jahr deine 1-2 Topstürmer vertickst und neue holst. Wenn dann am Unterbau/Verteidigung dann ein paar Dinge nicht so greifen (bspw. die Abgänge von Trapp oder Tuta, ersterer wurde wohl MASSIV unterschätzt), dann stimmt die Statik eben nicht.

Und vorne konnte man im Angriff nicht adäquat nachlegen. Burkard ist ein guter Stürmer, aber nicht so ne Dynamik-Gewaltmaschine wie seine Vorgänger. Und auch die anderen stechen da nicht so, wie es notwendig war.

Und wenn der Trainer da nicht so gut ist, eine Mannschaft stabil zu bekommen, dann schaut es so aus. Gefühlt ne Dekade lang konnte sich Frankfurt auf Kovacs gute Basisarbeit zurücklehnen, hatte Glasner und Hütterer offenkundig auch keine ganz Blinden - mit Toppmöller scheint man jetzt aber einen zu haben, der etwas zu "leicht" für das Niveau ist.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.01.2026, 00:23 (vor 51 Tagen) @ koom

Poh, klingt für mich schon nach "Forenbeitrag, ders in ne Zeitung geschafft hat". Sehr platt, sehr dramatisierend. Alles ist Tiefpunkt und das Allerschlimmste. Dann diese Trainer-Auswahl als Rundfrage, die ziemlicher Quatsch ist.

Und Fehler verzeiht das System nicht, gerade nicht das Eintracht-System, mit einem opulenten Apparat im Hintergrund und einem auf Weiterverkauf fußenden System.


Wurde da ein Dortmund-Artikel einfach umgemünzt? Klar, auch bei Frankfurt wächst das System, aber die haben ja über die Jahre ja so gearbeitet, dass man im Grunde immer noch eher Mittelklasse ist in der Gehaltsstruktur, weil man fest jeden Spieler gehen lässt, der gehen will.

Die Fallhöhe ist nicht so hoch. Selbst bei den tollen Beispielen, weil die sich auch gehaltstechnisch gern so positioniert haben, dass die BVB und FCB an den Karren fahren können.

DAs die momentane Situation nicht gut ist, ist klar. Es ist halt ein Vabanque-Spiel, wenn du jedes Jahr deine 1-2 Topstürmer vertickst und neue holst. Wenn dann am Unterbau/Verteidigung dann ein paar Dinge nicht so greifen (bspw. die Abgänge von Trapp oder Tuta, ersterer wurde wohl MASSIV unterschätzt), dann stimmt die Statik eben nicht.

Und vorne konnte man im Angriff nicht adäquat nachlegen. Burkard ist ein guter Stürmer, aber nicht so ne Dynamik-Gewaltmaschine wie seine Vorgänger. Und auch die anderen stechen da nicht so, wie es notwendig war.

Und wenn der Trainer da nicht so gut ist, eine Mannschaft stabil zu bekommen, dann schaut es so aus. Gefühlt ne Dekade lang konnte sich Frankfurt auf Kovacs gute Basisarbeit zurücklehnen, hatte Glasner und Hütterer offenkundig auch keine ganz Blinden - mit Toppmöller scheint man jetzt aber einen zu haben, der etwas zu "leicht" für das Niveau ist.

Wenn Du denkst, dass es niveautechnisch keine Grenze nach unten gibt, dann solltest Du Dir folgenden Artikel in der FR des gleichen Autors zu Gemüte führen:

https://www.fr.de/eintracht-frankfurt/theate-auf-die-bank-egoismus-vorwuerfe-spalten-die-eintracht-kabine-94140238.html

Auch dieser Artikel spart nicht mit direkter und diesmal vor allem indirekter Kritik an Krösche. Schön populistisch-polemisch wie in einer Äppelwoikneipe in Sachsenhausen nach einer 0:5-Heimklatsche gegen die Offenbacher Kickers.

Wobei ich die Kritik in einigen Punkten durchaus mitgehe, z.B. hinsichtlich der Entscheidung in Sachen Trapp. Voll auf Kauã Santos zu setzen war schon ein Vabanquespiel; immer das Thema Weiterverkauf im Sinn. Dass Trapp allerdings auch an Qualität eingebüßt hatte war allerdings auch nicht zu übersehen. Massiv unterschätzt hat man aber Trapps Status als Kapitän, dessen Wort in der Kabine Gewicht hat und an der jungen Spielern Orientierung geben kann. Man hat ihm zwar einen eleganten Abgang verschafft, aber auch eine Führungsfigur verloren.

Ob Toppmöller zu „leicht“ war, weiß ich nicht. Man kann zwar wenn man will seine zwei erfolgreichen Jahre bei der SGE auch zerpflücken, Aber sie waren erfolgreich. Und auch diese Saison begann so schlecht nicht. Er ist aber kein Typ, der sich gegen von der Führungsetage zu verantwortenden Fehlentwicklungen stemmt. Zu loyal sozusagen.

Aber noch einmal zu den Artikeln: Es geht nicht um deren Qualität, die ist sicherlich schlecht. Es geht darum, dass mit solchen Artikeln Stimmung gemacht wird und es wird zugelassen. Krösche wird beschossen, das hat es vorher in Frankfurt nicht gegeben und schon gar nicht in dieser platten Form.

Von Hellmann hat man vor ein paar Wochen in einem großen Interview auch nur gehört, was er und vermeintlich oder tatsächlich auch und gerade die SGE- Anhänger im Stadion vermissen würden und dass man sich ein einer Situation befinde, in der man Obacht geben müsse.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Smeller, Dortmund, Montag, 26.01.2026, 14:34 (vor 51 Tagen) @ Will Kane

Finde den Artikel schon arg dünn. Das klingt wie die Ergüsse von Oblok und zwar wirklich in genau dem gleichen Schreibstil.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.01.2026, 00:25 (vor 51 Tagen) @ Smeller

Finde den Artikel schon arg dünn. Das klingt wie die Ergüsse von Oblok und zwar wirklich in genau dem gleichen Schreibstil.

Es geht nicht um die Substanz des Artikels und weiter dieses FR-Journalisten.

Es geht darum, dass mit solchen Artikeln Stimmung gemacht wird.

Gegen Krösche.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Timo_89, Montag, 26.01.2026, 10:54 (vor 51 Tagen) @ Will Kane

Der verlinkten Artikel ist doch absolut substanzlos. Ich finde da wenig bis keine Argumente, die seine "Retourkutsche" gegen Krösche rechtfertigen würden. Dabei gäbe es ja durchaus genug Aspekte, die man ins Feld führen könnte, z.B. die schlechte Defensive, Durchlauferhitzer für Talente unterminiert Konstanz und Aufbau einer Mannschaft usw.

Aber der Verweis auf Schalke und Hertha ist doch absurd weit weg. Frankfurt steckt jetzt gerade in einer schwierigen Phase und droht den Anschluss an die stabil punktenden Top 6 zu verlieren. Fair Enough. Aber sie stehen auf Platz 8 und nicht auf einem Abstiegsplatz. Natürlich zeigt die aktuelle Unruhe die gestiegene Anspruchshaltung am Main. Dazu wurde gerade dick mit der Deutschen Bank verlängert usw. Es geht doch um langfristige Stabilisierung und Etablierung in den TOP6, keine Entwicklung ist linear. Wissen wir doch nur allzu gut aus der letzten Saison.

Stuttgart hatte zwischenzeitlich auch ein Tief, da haben hier auch schon wieder viele frohlockt. Auch die SGE kann sich wieder berappeln. Die Substanz ist da und Krösche hat schon gezeigt, dass er es kann. Natürlich macht man auch gerade im Erfolg Fehler. Aber dieses Artikel wirkt wie eine persönliche Geschichte und nicht wirklich fundiert hergeleitet und argumentiert.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 26.01.2026, 11:47 (vor 51 Tagen) @ Timo_89

Der verlinkten Artikel ist doch absolut substanzlos. Ich finde da wenig bis keine Argumente, die seine "Retourkutsche" gegen Krösche rechtfertigen würden. Dabei gäbe es ja durchaus genug Aspekte, die man ins Feld führen könnte, z.B. die schlechte Defensive, Durchlauferhitzer für Talente unterminiert Konstanz und Aufbau einer Mannschaft usw.

Es geht hier nicht um ‚Substanz‘.

Sondern darum, dass Krösche ins Zentrum der Kritik rückt. Es gibt da diverse Artikel in der Frankfurter Presse oder Beiträge im hr. Dass Krösche derart beschossen wird ist ein Novum in Frankfurt.

Man muss das auch im Zusammenhang sehen mit den kürzlich getätigten Interviewäußerungen Hellmanns.


Aber der Verweis auf Schalke und Hertha ist doch absurd weit weg. Frankfurt steckt jetzt gerade in einer schwierigen Phase und droht den Anschluss an die stabil punktenden Top 6 zu verlieren. Fair Enough. Aber sie stehen auf Platz 8 und nicht auf einem Abstiegsplatz. Natürlich zeigt die aktuelle Unruhe die gestiegene Anspruchshaltung am Main. Dazu wurde gerade dick mit der Deutschen Bank verlängert usw. Es geht doch um langfristige Stabilisierung und Etablierung in den TOP6, keine Entwicklung ist linear. Wissen wir doch nur allzu gut aus der letzten Saison.

Bei der SGE brennt der Baum.

Man mag jetzt auf Rang 8 stehen. Entscheidender ist allerdings die Tendenz und die weist abwärts. Was diverse Gründe hat, ein wesentlicher Grund ist die verlorengegangene defensive Statik in der Mannschaft.

Der Kostenapparat im Club ist enorm gewachsen und muss finanziert werden. Und das auch in der nächsten Saison. Dass der Hauptsponsor für die nächsten Spielzeiten seine Zahlungen erhöht hat, ist sicherlich erfreulich für die SGE. Dies ersetzt aber nicht die Einnahmen aus Spielerverkäufen, aus denen letztlich das sportliche und wirtschaftliche Wachstum des Clubs finanziert wird. Mindestens Platz 6 muss in dieser Saison her, um attraktiv für Talente zu bleiben; zumal es keine Erfolgskompensation in den Pokalwettbewerben geben wird. Man kann Brown und Uzun verkaufen, braucht aber wieder ‚Nachschub‘. Gelingt dies nicht, dann ist die Erfolgskette schnell gerissen.


Stuttgart hatte zwischenzeitlich auch ein Tief, da haben hier auch schon wieder viele frohlockt. Auch die SGE kann sich wieder berappeln. Die Substanz ist da und Krösche hat schon gezeigt, dass er es kann. Natürlich macht man auch gerade im Erfolg Fehler. Aber dieses Artikel wirkt wie eine persönliche Geschichte und nicht wirklich fundiert hergeleitet und argumentiert.

Der VfB und die SGE sind mAn schlecht zu vergleichen. In Stuttgart wusste man, dass nach der Topsaison wichtige Leistungsträger auf dem Markt begehrt sein und den Club verlassen würden. Dass man neue Spieler als Ersatz würde finden und integrieren müssen. Und dass die CL-Teilnahme zwar gutes Geld einbringen, aber auch die Belastung steigern würde. Daher hatte man wohlweislich und realistischerweise das Saisonziel auf das Erreichen eines Platzes zwischen den Rängen 9 bis 12 ausgegeben. Und dort ist man in etwa auch ausgekommen. Den Pokalsieg hat man gerne mitgenommen; einen solchen Titel kann man aber nicht planen.

Dass es in Frankfurt zwischen besagtem Journalisten und Krösche nun eine Privatfehde gibt, ist sicherlich so. Aber der ‚Beschuss‘ erfolgt nicht nur aus dieser Ecke. Und auch intern wird der Druck auf Krösche immer größer. Der Trainerwechsel muss sitzen und noch in dieser Saison Erfolg zeitigen. Sonst wird es sehr ungemütlich für Krösche.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Habakuk, OWL, Montag, 26.01.2026, 12:08 (vor 51 Tagen) @ Will Kane
bearbeitet von Habakuk, Montag, 26.01.2026, 12:12

Ich wollte deinen Beitrag gerade damit kommentieren, das die aktuellen Probleme der Eintracht ein gutes Beispiel dafür sind, dass ein sportlicher Erfolg in der Folge oft zu einem unerwarteten Absturz führt. "Im Erfolg macht man die größten Fehler", heißt es da so schön. Und bei diesem Satz bin ich auf die Pressekonferenz mit Markus Krösche aus dem Mai 2022 gestoßen, wenige Tage nach dem Gewinn der Europa League. Da sagt er selbst diesen Satz, etwa bei 8:00.

https://www.youtube.com/watch?v=WlzJS8FG78s

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.01.2026, 00:55 (vor 51 Tagen) @ Habakuk

Ich wollte deinen Beitrag gerade damit kommentieren, das die aktuellen Probleme der Eintracht ein gutes Beispiel dafür sind, dass ein sportlicher Erfolg in der Folge oft zu einem unerwarteten Absturz führt. "Im Erfolg macht man die größten Fehler", heißt es da so schön. Und bei diesem Satz bin ich auf die Pressekonferenz mit Markus Krösche aus dem Mai 2022 gestoßen, wenige Tage nach dem Gewinn der Europa League. Da sagt er selbst diesen Satz, etwa bei 8:00.

https://www.youtube.com/watch?v=WlzJS8FG78s

Ja, da hatte er wohl Recht.

Die Schwierigkeit ist halt zu merken, wann man beginnt gravierende Fehler machen.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

koom, Montag, 26.01.2026, 15:44 (vor 51 Tagen) @ Habakuk

Im Spiel wie in der Wirtschaft: Aufbauen ist schwerer als Erhalten. Erhalten ist schwerer als Zerstören. Steht dein Team im Abgrund, sind Maßnahmen leicht zu treffen. Leute entlassen, aufs wesentliche konzentrieren, weniger Tore kriegen, mehr Kämpfen.

Erhalten ist schon schwieriger als das, weil deine Mannschaft ja IMMER dem Wandel unterzogen wird. Verträge laufen aus, Spieler verletzten sich oder werden älter, die Anforderungen ändern sich. Selbst den Status Quo erhalten ist schon schwierig.

Und "Aufbauen" ist dann Risiko, weil du normalerweise etwas funktionierendes austauschen wirst gegen etwas, das vielleicht besser funktioniert.

Insofern stimmt der Spruch. Aber die Wahrheit ist auch in dem Fall: Wenn man schon erfolgreich ist, dann ist noch erfolgreicher werden auch schwierig.

Bei der Eintracht war lange Jahre die Wahrnehmung, dass man ein kleiner Klub ist - quasi beinahe Zweitligist - der durch gute Entscheidungen und Talentverpflichtung oben alle ärgert. Natürlich hat man mehr Tradition und Follower, aber so rein positionell war man vor nicht mal so langer Zeit auch mal Zweitligist gewesen, hat seitdem eigentlich keine Seltsamkeiten mit Sponsoren oder Mäzen gehabt, wodurch man finanziell irgendwie mit Leipzig oder so mitspielen müsste - sondern halt "nur" sehr gute Transfereinnahmen.

Und im Grunde ist alles halt noch so, wie erwartet und wie es "sein müsste", nur klappten die diesjährigen Transfers nicht.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Tom Frost, Montag, 26.01.2026, 14:30 (vor 51 Tagen) @ Habakuk

Ich würde es eher so sehen, dass man fast alles richtig machen muss (das schließt Glück mit ein), um die Welle so lange zu reiten. Die Transfers können nicht immer sitzen, dann läuft es sportlich schlechter und es fehlen Einnahmen durch verpasste CL und beim Verkauf und es wird an allen Ecken und Enden enger.

Auf die Entwicklung von Offensivspielern zu setzen, ist finanziell schlau, weil die zu erzielenden Summen für diese Spieler sehr hoch sind. Das hat jetzt ein paar mal überragend geklappt.
Der Nachteil bei diesen schnellen Verkäufen liegt auf der Hand.

Auch wenn ihnen diese Saison ja eher die Defensive zu schaffen macht. Da bin ich nicht nah genug dran um einschätzen zu können, wo die Balance gekippt ist. Hab nur die Torwartfrage ein wenig mitverfolgt.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 27.01.2026, 00:49 (vor 51 Tagen) @ Tom Frost

Ich würde es eher so sehen, dass man fast alles richtig machen muss (das schließt Glück mit ein), um die Welle so lange zu reiten. Die Transfers können nicht immer sitzen, dann läuft es sportlich schlechter und es fehlen Einnahmen durch verpasste CL und beim Verkauf und es wird an allen Ecken und Enden enger.

Auf die Entwicklung von Offensivspielern zu setzen, ist finanziell schlau, weil die zu erzielenden Summen für diese Spieler sehr hoch sind. Das hat jetzt ein paar mal überragend geklappt.
Der Nachteil bei diesen schnellen Verkäufen liegt auf der Hand.

Auch wenn ihnen diese Saison ja eher die Defensive zu schaffen macht. Da bin ich nicht nah genug dran um einschätzen zu können, wo die Balance gekippt ist. Hab nur die Torwartfrage ein wenig mitverfolgt.

Ein SGE-Anhänger sagte vor ein paar Wochen zu mir, dass die Mannschaft wie Bayern agieren solle, aber gar nicht die Spieler dazu habe. Gemeint war, dass das Team bei eigenem Ballbesitz sehr hoch steht (wie Bayern), aber bei eigenem Ballverlust weder über die Gegenpressingmechanismen verfüge wie Bayern, noch über schnelle Innenverteidiger, die bei Bayern in diesem Punkt quasi die Sechserrolle übernehmen.

Das überforderte Koch und teilweise auch Theate (der nun der aktuelle Sündenbock ist) und verunsichere Collins. Alternativen habe man aber nicht. Da zudem kein defensivstarker Sechser im Team sei, sei man defensiv teilweise so offen wie ein Scheunentor. Zudem lasse die Defensivbewegung der gesamten Mannschaft zu wünschen übrig. Mit dem Ausfall Burkardts, der quasi als erster Verteidiger agiert, sei dies besonders offensichtlich geworden. Und sei man erst einmal in einer Abwärtsspirale, dann werde man durch individuelle Fehler noch weiter heruntergezogen.

In der letzten Saison stand man tiefer und durchaus kompakter, erzielte Tore durch schnelle Vorstöße. Auch Skhiri spielte eine ordentliche Saison im defensiv/zentralen Mittelfeld und konnte durch Tuta ebenso ordentlich ersetzt werden. Dabei sollte Toppmöller das Team zu einer Ballbesitzmannschsft machen, das seine Gegner dominiert. Dafür war/ist der Kader nicht adäquat besetzt.

Die Torwartfrage kam/kommt on top noch dazu.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Didi, Schweiz, Montag, 26.01.2026, 10:42 (vor 51 Tagen) @ Will Kane

Dass es mit den Frankfurter Mitteln und dem laufenden Aderlass nicht so leicht ist, die Qualität zu halten oder gar zu steigern, liegt auf der Hand. Und es steht und fällt dann auch noch mit einem Trainer, der aus der vorhandenen Basis das bestmögliche rausholt.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Talentförderer, Dortmund, Montag, 26.01.2026, 22:36 (vor 51 Tagen) @ Didi

Komisch wie du da mit zweierlei Maß misst.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

CD7, Berlin, Montag, 26.01.2026, 10:52 (vor 51 Tagen) @ Didi

Dass es mit den Frankfurter Mitteln und dem laufenden Aderlass nicht so leicht ist, die Qualität zu halten oder gar zu steigern, liegt auf der Hand. Und es steht und fällt dann auch noch mit einem Trainer, der aus der vorhandenen Basis das bestmögliche rausholt.

whaaat? Die haben doch hunderte Millionen eingenommen! Das ist einfach ein totales Managementversagen, über Jahre! Jetzt hat man überteuerte Sportschautransfers ohne Konzept und steht ohne Trainer da!

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 23:32 (vor 52 Tagen) @ Will Kane

Als ich gestern gelesen habe Moukoko steht beim FC Kopenhagen vor dem Aus habe ich einmal geschaut wo die in der Liga stehen. Platz 5 von 12 in der Liga, 28 Punkte und 12 Punkte hinter Spitzenreiter Aarhaus. Da bin ich ehrlich gesagt überrascht das dieser Coach so hoch im Kurs steht. Krösche selbst wurde von vielen gefeiert und man dachte es ist nur eine Zeitfrage bis er in München landet, danach sieht es zumindest aufgrund der souveränen Saison der Bayern nicht aus.

Sich mit den Journalisten anzulegen ist aus der Perspektive von Krösche nicht ganz so clever, dieses Duell kannst du i.d.R. nur verlieren.

Krösche rückt immer stärker ins Zentrum der Kritik

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 26.01.2026, 12:06 (vor 51 Tagen) @ micha87
bearbeitet von Will Kane, Montag, 26.01.2026, 12:09

Als ich gestern gelesen habe Moukoko steht beim FC Kopenhagen vor dem Aus habe ich einmal geschaut wo die in der Liga stehen. Platz 5 von 12 in der Liga, 28 Punkte und 12 Punkte hinter Spitzenreiter Aarhaus. Da bin ich ehrlich gesagt überrascht das dieser Coach so hoch im Kurs steht. Krösche selbst wurde von vielen gefeiert und man dachte es ist nur eine Zeitfrage bis er in München landet, danach sieht es zumindest aufgrund der souveränen Saison der Bayern nicht aus.

Sich mit den Journalisten anzulegen ist aus der Perspektive von Krösche nicht ganz so clever, dieses Duell kannst du i.d.R. nur verlieren.

Zeigt mMn nur, wie nervös die Akteure in Frankfurt derzeit sind.

In den letzten Jahren war man in Frankfurt in der Trainerfrage immer bemüht, keine 08/15-Lösungen zu präsentieren. Sondern aufstrebende Trainer / Trainertalente mit einem ‚gewissen Etwas‘. Dass nun Neestrup in der Diskussion ist, würde ich auch in diesem Zusammenhang sehen, jenseits der aktuellen Performance des FC Kopenhagen.

Trainer sehen auch von Außen, auf welchen Positionen die Mannschaft der SGE Defizite hat und es ist nicht auszuschließen, dass ein in der Bundesliga etablierter Trainer entsprechende Verpflichtungen noch im Winter zur Bedingung für seine Zusage macht. Was die Situation für Krösche nicht einfacher machen würde.

So paradox es klingen mag, mit der Rückkehr der Stürmer Burkardt und sogar des Neuzugangs Ebnoutalib dürfte sich die defesnive Stabilität der Mannschsft verbessern. Nur ob ihre Rückkkehr rechtzeitig erfolgen wird, um den Abwärtstrend zu stoppen, ist fraglich.

Manche scheinen auch bereits in einer Art Panikmodus zu sein. Es fiel nämlich der Name Friedhelm Funkel, der bis zum Saisonende den Stabilisator geben soll.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 12:46 (vor 52 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 27.01.2026, 01:36 (vor 50 Tagen) @ uwelito

Sagt sich immer leicht...

Karsten, Zürich, Montag, 26.01.2026, 15:11 (vor 51 Tagen) @ uwelito

...wenn man selbst wahrscheinlich so ziemlich niemanden im Kader hat, der dann halt die vielleicht einmalige Chance verpasst, eine Weltmeisterschaft für sein Land spielen zu können.

Es ist immer einfach, Dinge von anderen zu fordern, die für einen selbst überhaupt keine Konsequenz hätten.

Das gilt natürlich für Göttlich, genauso wie für mich. Ich fände einen Boykott klasse, so wie ich ihn 2018 und 2022 gefunden hätte. Aber auch für mich persönlich hätte er null Konsequenzen, da hab ich leicht reden.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Fisheye, Montag, 26.01.2026, 09:52 (vor 51 Tagen) @ uwelito

Das abfeiern faschistischer Diktaturen hat doch Tradition beim DFB. Der DFB und die N11 werden in Reih und Glied marschieren für den großen Führer.

Der Obermufti Infantino hat es vorgemacht und alle werden folgen. Heil Trump Hurra.

Muss dann jeder selber entscheiden ob er oder sie die Trumpspiele verfolgt.

Immer folgen!

Mob-Jenson, Siegen, Montag, 26.01.2026, 10:23 (vor 51 Tagen) @ Fisheye

Das abfeiern faschistischer Diktaturen hat doch Tradition beim DFB. Der DFB und die N11 werden in Reih und Glied marschieren für den großen Führer.

Der Obermufti Infantino hat es vorgemacht und alle werden folgen. Heil Trump Hurra.

Muss dann jeder selber entscheiden ob er oder sie die Trumpspiele verfolgt.

Man "marschiert" immer. Sei es für Katar, sei es für die Regenbogenbinde, sei es für Infantino.
Beißt sich zwar einiges aber was soll´s...

Der Sport und der Fußball allgemein läßt sich doch immer mehr von totalitären Männern und Staaten mit Ölgeld finanzieren und am Nasenring durch die Manege ziehen. Kommt es da noch auf ein Land an das einen Trump als Präsidenten hat?

Immer folgen!

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 26.01.2026, 10:40 (vor 51 Tagen) @ Mob-Jenson

War in der Vergangenheit aber selten anders. WM 1934 oder 1978 als Beispiel.

Immer folgen!

markus, Montag, 26.01.2026, 10:39 (vor 51 Tagen) @ Mob-Jenson

Das abfeiern faschistischer Diktaturen hat doch Tradition beim DFB. Der DFB und die N11 werden in Reih und Glied marschieren für den großen Führer.

Der Obermufti Infantino hat es vorgemacht und alle werden folgen. Heil Trump Hurra.

Muss dann jeder selber entscheiden ob er oder sie die Trumpspiele verfolgt.


Man "marschiert" immer. Sei es für Katar, sei es für die Regenbogenbinde, sei es für Infantino.
Beißt sich zwar einiges aber was soll´s...

Der Sport und der Fußball allgemein läßt sich doch immer mehr von totalitären Männern und Staaten mit Ölgeld finanzieren und am Nasenring durch die Manege ziehen. Kommt es da noch auf ein Land an das einen Trump als Präsidenten hat?

1 Milliarde Dollar saudisches Ölgeld gab es allerdings auch schon bei der Klub-WM. Dass der BVB davon 50 Millionen kassiert hat, führte nicht zu großer Kritik hier im Forum.

Immer folgen!

Mob-Jenson, Siegen, Montag, 26.01.2026, 11:16 (vor 51 Tagen) @ markus

Das abfeiern faschistischer Diktaturen hat doch Tradition beim DFB. Der DFB und die N11 werden in Reih und Glied marschieren für den großen Führer.

Der Obermufti Infantino hat es vorgemacht und alle werden folgen. Heil Trump Hurra.

Muss dann jeder selber entscheiden ob er oder sie die Trumpspiele verfolgt.


Man "marschiert" immer. Sei es für Katar, sei es für die Regenbogenbinde, sei es für Infantino.
Beißt sich zwar einiges aber was soll´s...

Der Sport und der Fußball allgemein läßt sich doch immer mehr von totalitären Männern und Staaten mit Ölgeld finanzieren und am Nasenring durch die Manege ziehen. Kommt es da noch auf ein Land an das einen Trump als Präsidenten hat?


1 Milliarde Dollar saudisches Ölgeld gab es allerdings auch schon bei der Klub-WM. Dass der BVB davon 50 Millionen kassiert hat, führte nicht zu großer Kritik hier im Forum.

Genau darauf spiele ich doch an. Und wenn ich dann noch überlege das diese Veranstaltung über einen ganzen Kontinent veranstaltet wird. Bei dem CO2-Abdruck verdienen die Superreichen direkt wieder.

Immer folgen!

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 26.01.2026, 10:58 (vor 51 Tagen) @ markus

Es fährt auch keiner weniger mit seinem Verbrenner-Auto, obwohl er damit wissentlich zum Großteil Staaten finanziell fördert, die jetzt nicht unbedingt unser Verständnis von Demokratie teilen.

Letztendlich ist das aber eh eine sinnlos Diskussionen. Der Fußball™️ eignet sich nicht als moralische Instanz, schon alleine deshalb nicht, weil es dafür gar keine genaue Definition gibt.

Immer folgen!

markus, Montag, 26.01.2026, 13:10 (vor 51 Tagen) @ VM

Es fährt auch keiner weniger mit seinem Verbrenner-Auto, obwohl er damit wissentlich zum Großteil Staaten finanziell fördert, die jetzt nicht unbedingt unser Verständnis von Demokratie teilen.

Letztendlich ist das aber eh eine sinnlos Diskussionen. Der Fußball™️ eignet sich nicht als moralische Instanz, schon alleine deshalb nicht, weil es dafür gar keine genaue Definition gibt.

Sehe ich grundsätzlich auch so. Ich bin/war nur darüber verwundert, wie schnell einige eine Boykottforderung begrüßen, während sie vor 6-7 Monaten noch genüßlich Klub-WM geschaut haben. In dem gleichen Land, mit dem gleichen Ölgeld, der gleichen korrupten Fifa, dem gleichen Infantino und dem gleichen Trump mitsamt Politik.

Immer folgen!

Sascha, Dortmund, Montag, 26.01.2026, 10:43 (vor 51 Tagen) @ markus

Der Zusammenhang zwischen dem DAZN-Deal der Fifa und der folgenden Anteilskauf der Saudis wurde hier mehrmals thematisiert und auch kritisiert.

Immer folgen!

markus, Montag, 26.01.2026, 12:52 (vor 51 Tagen) @ Sascha

Der Zusammenhang zwischen dem DAZN-Deal der Fifa und der folgenden Anteilskauf der Saudis wurde hier mehrmals thematisiert und auch kritisiert.

Von einigen wenigen, die das Turnier dann auch nicht geschaut haben. Allgemeiner Tenor war, dass man die 50 Mio für sehr wichtig hält und mitnehmen sollte. Das Turnier wurde fleißig verfolgt.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Weeman, Hinterm Knauber, Montag, 26.01.2026, 09:16 (vor 51 Tagen) @ uwelito

Im Jahr 2026 braucht man mit einem Boykott von FIFA-Aktivitäten auch nicht mehr anfangen.
Da gab es schon viel bessere Gelegenheiten.
Aber wenns in Mode kommt...

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 25.01.2026, 17:36 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Bisher ist das aber nur eine Einzelstimme und der DFB hofft nach der letzten WM insgeheim, dass die Stimmung in Deutschland positver sein wird als während der Katar WM.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an - Super Bowl?

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 25.01.2026, 15:23 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Ich habe ja für American Football gar nicht übrig, aber der anstehende Super Bowl wird wohl die nächste Nagelprobe und interessiert mich vom Drumherum schon.
Das Unterhaltungsprogramm (Green Day und Bad Bunny) passt den MAGA-Deppen gar nicht.

https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/donald-trump-will-super-bowl-fernbleiben-und-kritisiert-bad-bunny-und-green-day-200471472.html

Die Sache findet dann auch noch im liberalen San Francisco statt.
Das ganze könnte eine böse Eskalation geben.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an - Super Bowl?

Bono, Hamburg, Montag, 26.01.2026, 09:46 (vor 51 Tagen) @ Frankonius

Damit hätte zumindest die NFL Ihr Ziel erreicht.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

markus, Sonntag, 25.01.2026, 15:08 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Ulrich, Sonntag, 25.01.2026, 22:39 (vor 52 Tagen) @ markus

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.

Die Situation in den USA ist seit der Club-WM massiv eskaliert. ICE ist komplett außer Kontrolle. Die Agenten machen Jagd auf alle, die sie für illegale Ausländer halten und machen auch nicht vor US-Bürgern halt, wenn die ins Raster passen. Mittlerweile wurden zwei Menschen geradezu exekutiert, und die US-Regierung deckt die Täter. Zeitweise sprach J.D. Vance sogar von „absoluter Immunität“.

Je stärker Donald Trump abbaut, umso unberechenbarer wird er. Vor wenigen Tagen wollte er sich noch Grönland einverleiben, gestern hat erneut Kanada massiv mit Zöllen gedroht.

Für einen Teil der Teilnehmerstaaten an der WM besteht ein Einreiseverbot für alle die USA. Es bleibt abzuwarten, wen man überhaupt herein lässt.

Aktuell ist völlig offen, wie die Situation in zwei Wochen aussieht, geschweige denn in einigen Monaten.

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herrNick, Sonntag, 25.01.2026, 15:13 (vor 52 Tagen) @ markus

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.

Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.

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uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 16:23 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.

Ich habe gerade auf CNN einen Zusammenschnitt verschiedener Videoaufnahmen gesehen, mit denen die Vorfälle insgesamt rekonstruiert werden. Ich bin regelrecht schockiert. Das ist in meinen Augen fast schon eine Hinrichtung. Ich verzichte bewusst darauf, einen entsprechenden link zu posten, weil ich befürchte, dass die Bilder für dieses Forum zu drastisch sind. Wer sich das anschauen möchte, kann dies ja auf cnn . com machen.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Ulrich, Sonntag, 25.01.2026, 22:44 (vor 52 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von Ulrich, Sonntag, 25.01.2026, 22:49

Ich habe gerade auf CNN einen Zusammenschnitt verschiedener Videoaufnahmen gesehen, mit denen die Vorfälle insgesamt rekonstruiert werden. Ich bin regelrecht schockiert. Das ist in meinen Augen fast schon eine Hinrichtung. Ich verzichte bewusst darauf, einen entsprechenden link zu posten, weil ich befürchte, dass die Bilder für dieses Forum zu drastisch sind. Wer sich das anschauen möchte, kann dies ja auf cnn . com machen.

Das waren zwei Exekutionen, anders kann man es nicht beschreiben. ICE ist komplett außer Kontrolle, und die US-Regierung deckt die Täter. Wer als Fan dieser Terrortruppe begegnet, muss mit allem rechnen.

P.S.: Man schaue sich nur die Bilder von Greg Bovino an. Der Mann kleidet sich wie ein SS- oder GESTAPO-Mann.

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Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 25.01.2026, 16:27 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Noch heftiger als die Bilder finde ich deren Leugnung durch die Vertreter der Regierung und der Propaganda-Medien.
Das sieht schon sehr nach Gehirnwäsche aus einer Sekte aus.

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Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 16:35 (vor 52 Tagen) @ Frankonius

Noch heftiger als die Bilder finde ich deren Leugnung durch die Vertreter der Regierung und der Propaganda-Medien.
Das sieht schon sehr nach Gehirnwäsche aus einer Sekte aus.

Alex Jones hat sich ja schon nach der Ermordung von Renee Good negativ geäußert und das dürfte jetzt nicht anders, vllt. sogar och heftiger ausfallen. Wenn er solche einflussreichen Leute verliert, dann wird es richtig ernst.
Die Mehrheit der Amis wollen immer noch Massenabschiebungen, aber definitiv nicht so. Obama hat gezeigt wie es auch gehen kann, dass hier erinnert an schlimme Zeiten und das ausgerechnet in den USA. Wer da noch Lust auf eine WM hat, naja.

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uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 16:40 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Noch heftiger als die Bilder finde ich deren Leugnung durch die Vertreter der Regierung und der Propaganda-Medien.
Das sieht schon sehr nach Gehirnwäsche aus einer Sekte aus.


Alex Jones hat sich ja schon nach der Ermordung von Renee Good negativ geäußert und das dürfte jetzt nicht anders, vllt. sogar och heftiger ausfallen. Wenn er solche einflussreichen Leute verliert, dann wird es richtig ernst.
Die Mehrheit der Amis wollen immer noch Massenabschiebungen, aber definitiv nicht so. Obama hat gezeigt wie es auch gehen kann, dass hier erinnert an schlimme Zeiten und das ausgerechnet in den USA. Wer da noch Lust auf eine WM hat, naja.

Ich hab mal gegoogelt, vorhin schon und nix gefunden. Alex Jones + Minneapolis + Gestapo. Kriege da aber nur Ergebnisse für mother jones.

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Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 16:43 (vor 52 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 16:47

Noch heftiger als die Bilder finde ich deren Leugnung durch die Vertreter der Regierung und der Propaganda-Medien.
Das sieht schon sehr nach Gehirnwäsche aus einer Sekte aus.


Joe Rogan hat sich ja schon nach der Ermordung von Renee Good negativ geäußert und das dürfte jetzt nicht anders, vllt. sogar och heftiger ausfallen. Wenn er solche einflussreichen Leute verliert, dann wird es richtig ernst.
Die Mehrheit der Amis wollen immer noch Massenabschiebungen, aber definitiv nicht so. Obama hat gezeigt wie es auch gehen kann, dass hier erinnert an schlimme Zeiten und das ausgerechnet in den USA. Wer da noch Lust auf eine WM hat, naja.


Ich hab mal gegoogelt, vorhin schon und nix gefunden. Alex Jones + Minneapolis + Gestapo. Kriege da aber nur Ergebnisse für mother jones.

Sry, ich meinte Joe Rogan (Namen durcheinander gebracht). Joe Rogan ist ja noch einflussreicher und durch seine Empfehlung hat Trump wahrscheinlich erst gewinnen können. Bei Alex Jones muss hingegen viel passieren, dass ihm sowas missfallen könnte.

https://www.facebook.com/sickchirpse/posts/joe-rogan-criticises-ice-tactics-are-we-really-going-to-be-the-gestaporogan-call/1321682963328077/

https://www.morgenpost.de/politik/article410937321/werden-wir-die-gestapo-sein-prominenter-trump-anhaenger-geisselt-ice-agenten.html

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uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 17:09 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Noch heftiger als die Bilder finde ich deren Leugnung durch die Vertreter der Regierung und der Propaganda-Medien.
Das sieht schon sehr nach Gehirnwäsche aus einer Sekte aus.


Joe Rogan hat sich ja schon nach der Ermordung von Renee Good negativ geäußert und das dürfte jetzt nicht anders, vllt. sogar och heftiger ausfallen. Wenn er solche einflussreichen Leute verliert, dann wird es richtig ernst.
Die Mehrheit der Amis wollen immer noch Massenabschiebungen, aber definitiv nicht so. Obama hat gezeigt wie es auch gehen kann, dass hier erinnert an schlimme Zeiten und das ausgerechnet in den USA. Wer da noch Lust auf eine WM hat, naja.


Ich hab mal gegoogelt, vorhin schon und nix gefunden. Alex Jones + Minneapolis + Gestapo. Kriege da aber nur Ergebnisse für mother jones.


Sry, ich meinte Joe Rogan (Namen durcheinander gebracht). Joe Rogan ist ja noch einflussreicher und durch seine Empfehlung hat Trump wahrscheinlich erst gewinnen können. Bei Alex Jones muss hingegen viel passieren, dass ihm sowas missfallen könnte.

https://www.facebook.com/sickchirpse/posts/joe-rogan-criticises-ice-tactics-are-we-really-going-to-be-the-gestaporogan-call/1321682963328077/

https://www.morgenpost.de/politik/article410937321/werden-wir-die-gestapo-sein-prominenter-trump-anhaenger-geisselt-ice-agenten.html

Alles klar. Das mit Joe Rogan wusste ich. Alex Jones würde die Hinrichtung als gestaged vermarkten, wüsste er nicht, wo so etwas zivilrechtlich am Ende hinführt.

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micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 15:37 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.

Mit Blick auf den Ticketvorverkauf ist man wiederum überrascht, wie viele dann doch Bock haben dorthin zu fliegen. Das offenlegen sämtlicher Daten und die div. Vorkommnisse sind sehr schwer zu ertragen bzw. zutiefst verstörend. Das war für mich ein Grund zu sagen, die Reise zur WM wirds gerade nicht. Grundsätzlich mag ich ganz viele Sportarten die in den USA groß sind, sei es NFL, NBA oder auch NHL und mit Sicherheit kann man da einen tollen Trip dorthin machen, wo man möglichst viel davon mitnimmt. Beim Reisen macht für mich aber ganz viel auch das drumherum aus und die Leute die man so trifft. Ich bin mir sehr sicher es besteht da auch die Chance auf viele vernünftige Leute zu treffen, aber die gegenwärtigen Umstände sollte man nicht naiv ignorieren.

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TeePee, NRW, Sonntag, 25.01.2026, 16:10 (vor 52 Tagen) @ micha87

Wenn er hier recht haben sollte, wird der ein oder andere da sowieso noch große Augen machen.

https://youtu.be/bG4m36MGuYM?si=WTQVfmBlk06K4AcO

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micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 16:29 (vor 52 Tagen) @ TeePee

Ich wusste bislang nichts davon, das Hotels einfach günstige Preise anbieten, vor Ort dir aber noch eine Stornierung droht, wenn du die Aufpreise nicht zahlen willst für Internet Co.. Das Taxifahrten so teuer sind wie europäische Inlandsflüge oder der ÖPNV z.T. trotz Ausschilderung nicht mehr existiert. Mal schauen ob in den Staaten alles so zurückgefahren werden kann, aber man muss dann wohl schon damit rechnen in die ein oder andere Tourifalle zu tappen.

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spielbeobachtung, Ort, Sonntag, 25.01.2026, 16:17 (vor 52 Tagen) @ TeePee

Wenn er hier recht haben sollte, wird der ein oder andere da sowieso noch große Augen machen.

https://youtu.be/bG4m36MGuYM?si=WTQVfmBlk06K4AcO

Positiv denken, wird bestimmt die beste WM aller Zeiten

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TeePee, NRW, Sonntag, 25.01.2026, 16:21 (vor 52 Tagen) @ spielbeobachtung

Positiv denken, wird bestimmt die beste WM aller Zeiten

Ja, wenn man auf die Trump-Show steht wie Du ganz offensichtlich, vermutlich schon. Drunter macht er es ja nicht.

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markus, Sonntag, 25.01.2026, 15:29 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.

Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.

Ich würde den Leuten diese Brücke nicht bauen, um solche Grundsätze beliebig dehnen zu können. Natürlich ist es deutlich schwieriger, derartige Forderungen zu unterstützen, wenn es den eigenen Verein betrifft, als wenn man dasselbe bei der N11 tut, die einen ohnehin nicht interessiert. Das ist allerdings nicht konsequent. Das ist verlogen.

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herrNick, Sonntag, 25.01.2026, 15:35 (vor 52 Tagen) @ markus

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.

Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.

Ich würde den Leuten diese Brücke nicht bauen, um solche Grundsätze beliebig dehnen zu können. Natürlich ist es deutlich schwieriger, derartige Forderungen zu unterstützen, wenn es den eigenen Verein betrifft, als wenn man dasselbe bei der N11 tut, die einen ohnehin nicht interessiert. Das ist allerdings nicht konsequent. Das ist verlogen.

Ich schrieb Jein.

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markus, Sonntag, 25.01.2026, 15:55 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.

Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.

Ich würde den Leuten diese Brücke nicht bauen, um solche Grundsätze beliebig dehnen zu können. Natürlich ist es deutlich schwieriger, derartige Forderungen zu unterstützen, wenn es den eigenen Verein betrifft, als wenn man dasselbe bei der N11 tut, die einen ohnehin nicht interessiert. Das ist allerdings nicht konsequent. Das ist verlogen.


Ich schrieb Jein.

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majae, Muc, Sonntag, 25.01.2026, 16:23 (vor 52 Tagen) @ markus

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.


Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.

Du machst einen großen Fehler wenn du ICE mit normaler Polizei vergleichst. Ersteres ist eine perfekte Kopie der Gestapo, letzteres funktioniert nur mit Gewaltmonopol.

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markus, Sonntag, 25.01.2026, 18:20 (vor 52 Tagen) @ majae

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.


Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.


Du machst einen großen Fehler wenn du ICE mit normaler Polizei vergleichst. Ersteres ist eine perfekte Kopie der Gestapo, letzteres funktioniert nur mit Gewaltmonopol.

Ich sehe da keinen relevanten Unterschied in der Konsequenz: Wenn ein staatlicher Gewaltakteur jemanden tötet, ist das ein Fall tödlicher Polizeigewalt, ganz egal, ob es ein ICE‑Agent oder ein lokaler Polizist war. Für die Betroffenen macht es keinen Unterschied, welche Abkürzung auf dem Abzeichen steht.

Deshalb finde ich es befremdlich, wenn manche Leute den einen Fall als „nicht boykottwürdig“ ansehen, den anderen aber schon, nur weil es sich um unterschiedliche Behörden gehandelt hat. Tödliche staatliche Gewalt sollte immer gleich ernst genommen werden, unabhängig davon, ob es sich um lokale Polizei oder Bundesbehörden wie ICE handelt.

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istar, Sonntag, 25.01.2026, 23:40 (vor 52 Tagen) @ markus

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.


Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.


Du machst einen großen Fehler wenn du ICE mit normaler Polizei vergleichst. Ersteres ist eine perfekte Kopie der Gestapo, letzteres funktioniert nur mit Gewaltmonopol.


Ich sehe da keinen relevanten Unterschied in der Konsequenz: Wenn ein staatlicher Gewaltakteur jemanden tötet, ist das ein Fall tödlicher Polizeigewalt, ganz egal, ob es ein ICE‑Agent oder ein lokaler Polizist war. Für die Betroffenen macht es keinen Unterschied, welche Abkürzung auf dem Abzeichen steht.

Deshalb finde ich es befremdlich, wenn manche Leute den einen Fall als „nicht boykottwürdig“ ansehen, den anderen aber schon, nur weil es sich um unterschiedliche Behörden gehandelt hat. Tödliche staatliche Gewalt sollte immer gleich ernst genommen werden, unabhängig davon, ob es sich um lokale Polizei oder Bundesbehörden wie ICE handelt.

Es sollte vor allem juristisch und rechtsstaatlich aufgeklärt werden, wie es dazu im Einzelfall gekommen ist. Bekanntlich darf in Amiland so gut wie jeder mit einer Wumme rumrennen und entsprechend häufiger dürfte es zu Schusswechseln kommen.
Das wird aktuell aber schon dadurch behindert und in Frage gestellt, dass die "Heimatschutzministerin" und der POTUS persönlich nicht neutral sind, wie es in einer Demokratie üblich ist, sondern von "Subjekten" und "Terroristen" reden, statt Ermittlungen abzuwarten, zu denen es hoffentlich trotzdem kommt.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

markus, Montag, 26.01.2026, 10:30 (vor 51 Tagen) @ istar

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.


Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.


Du machst einen großen Fehler wenn du ICE mit normaler Polizei vergleichst. Ersteres ist eine perfekte Kopie der Gestapo, letzteres funktioniert nur mit Gewaltmonopol.


Ich sehe da keinen relevanten Unterschied in der Konsequenz: Wenn ein staatlicher Gewaltakteur jemanden tötet, ist das ein Fall tödlicher Polizeigewalt, ganz egal, ob es ein ICE‑Agent oder ein lokaler Polizist war. Für die Betroffenen macht es keinen Unterschied, welche Abkürzung auf dem Abzeichen steht.

Deshalb finde ich es befremdlich, wenn manche Leute den einen Fall als „nicht boykottwürdig“ ansehen, den anderen aber schon, nur weil es sich um unterschiedliche Behörden gehandelt hat. Tödliche staatliche Gewalt sollte immer gleich ernst genommen werden, unabhängig davon, ob es sich um lokale Polizei oder Bundesbehörden wie ICE handelt.


Es sollte vor allem juristisch und rechtsstaatlich aufgeklärt werden, wie es dazu im Einzelfall gekommen ist. Bekanntlich darf in Amiland so gut wie jeder mit einer Wumme rumrennen und entsprechend häufiger dürfte es zu Schusswechseln kommen.
Das wird aktuell aber schon dadurch behindert und in Frage gestellt, dass die "Heimatschutzministerin" und der POTUS persönlich nicht neutral sind, wie es in einer Demokratie üblich ist, sondern von "Subjekten" und "Terroristen" reden, statt Ermittlungen abzuwarten, zu denen es hoffentlich trotzdem kommt.

Alles richtig. Was mir allerdings weiterhin fehlt, ist eine schlüssige Erklärung dafür, warum die Zustände ausgerechnet erst nach der Klub-WM die entscheidende Boykotthürde überschritten haben sollen.

Ähnlich wie bei Messerattacken in Deutschland sollte man meiner Ansicht nach nicht aufgrund einzelner schlimmer Fälle in Aktionismus verfallen, sondern stets das Gesamtbild betrachten.

Zum Vergleich:
In Deutschland werden in der Regel weniger als 20 Menschen pro Jahr durch die Polizei erschossen.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/706648/umfrage/durch-polizisten-getoetete-menschen-in-deutschland/

In den USA waren es hingegen bereits unter Obama rund 1.000 Todesfälle pro Jahr, setzten sich unter Trump auf ähnlichem Niveau fort und stiegen unter Biden weiter an.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1495657/umfrage/polizeiliche-todesschuesse-in-den-usa/

Es handelt sich also um ein strukturelles Problem, das nicht erst seit Kurzem besteht.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Gargamel09, Montag, 26.01.2026, 11:02 (vor 51 Tagen) @ markus

Alles richtig. Was mir allerdings weiterhin fehlt, ist eine schlüssige Erklärung dafür, warum die Zustände ausgerechnet erst nach der Klub-WM die entscheidende Boykotthürde überschritten haben sollen.

Ähnlich wie bei Messerattacken in Deutschland sollte man meiner Ansicht nach nicht aufgrund einzelner schlimmer Fälle in Aktionismus verfallen, sondern stets das Gesamtbild betrachten.

Zum Vergleich:
In Deutschland werden in der Regel weniger als 20 Menschen pro Jahr durch die Polizei erschossen.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/706648/umfrage/durch-polizisten-getoetete-menschen-in-deutschland/

In den USA waren es hingegen bereits unter Obama rund 1.000 Todesfälle pro Jahr, setzten sich unter Trump auf ähnlichem Niveau fort und stiegen unter Biden weiter an.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1495657/umfrage/polizeiliche-todesschuesse-in-den-usa/

Es handelt sich also um ein strukturelles Problem, das nicht erst seit Kurzem besteht.

Unter Biden und Obama sind solch Schergen halt nicht durch die Bundesstaaten und Städte von politischen gezogen Gegnern gezogen, weil es eben politische Gegner waren.
Blaue Städte und Bundesstaaten, dort toben die sich aus und nehmen auf keinen Rücksicht. Unter Obama wurde in ähnlich hoher Zahl abgeschoben, da sich da aber keiner wegen der Praktiken aufgeregt hat, es in der eigenen Partei zwar Widerstände hervorrief, weil eben in der hohen Zahl abgeschoben wurde, kann man schon festhalten, dass viele Wege nach Rom führen, der von Trump aber ein äußert Brutaler ist. Dahinter steckt mit Miller ein Typ, der hätte bei uns vor 80 Jahren auch Karriere gemacht, weil dem menschliche Schicksale am A**** vorbeigehen. Man muss den nur reden hören, das wird einem ganz anders.

Unter Biden und Obama hätte es auch kein sofortiges Statement bei einem tödlichen Schusswaffeneinsatz gegeben, wo das Opfer als Terrorist gebrandmarkt wurde und dem Schützen sofort Immunität zugesichert wurde. Da hätte man denjenigen sofort "entfernt" und den Fall untersucht, wozu es hier nicht kommen wird, weil die gar kein Interesse daran haben.

Das ist schon mal ein deutlicher Unterschied zwischen den Beiden und Trump.

Vor der Klub WM gab es noch nicht diese Bilder, wie gestern schon geschrieben, wo Menschen hingerichtet werden. Das ist dann eben nicht nur eine Zahl in einem Polizeireport, sondern führt den Menschen vor Augen, wie mit ihnen umgegangen werden kann, wenn sie nicht spuren.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

markus, Montag, 26.01.2026, 14:34 (vor 51 Tagen) @ Gargamel09

Ich glaube, hier werden zwei Dinge vermischt.
Trump verschärft Rhetorik und politische Instrumentalisierung staatlicher Gewalt, da bin ich bei dir. Aber tödliche Polizeigewalt und problematische Einsätze gab es lange vor Trump, auch unter Obama und Biden, gerade in „blauen Städten“. Das ist ein strukturelles Problem, kein plötzliches Phänomen.

Schockierende Bilder ändern nichts daran, dass man politische Bewertungen nicht aus medial hervorgehobenen Einzelfällen, sondern aus der Gesamtlage ableiten sollte. Ansonsten begeht man den gleichen Fehler wie jene, die denken, dass immer nur Yussuf, Ali und Achmet die Messerstecher sind.

Und was den WM-Boykott angeht: Das wirkt inkonsequent. Die Klub-WM wurde vor wenigen Monaten noch problemlos geschaut, obwohl Trump da bereits Präsident war. Wenn man das damals akzeptiert hat, ist es schwer zu erklären, warum jetzt plötzlich eine moralische Boykottschwelle überschritten sein soll.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

istar, Montag, 26.01.2026, 14:47 (vor 51 Tagen) @ markus

Ich glaube, hier werden zwei Dinge vermischt.
Trump verschärft Rhetorik und politische Instrumentalisierung staatlicher Gewalt, da bin ich bei dir. Aber tödliche Polizeigewalt und problematische Einsätze gab es lange vor Trump, auch unter Obama und Biden, gerade in „blauen Städten“. Das ist ein strukturelles Problem, kein plötzliches Phänomen.

Schockierende Bilder ändern nichts daran, dass man politische Bewertungen nicht aus medial hervorgehobenen Einzelfällen, sondern aus der Gesamtlage ableiten sollte.

Und was den WM-Boykott angeht: Das wirkt inkonsequent. Die Klub-WM wurde vor wenigen Monaten noch problemlos geschaut, obwohl Trump da bereits Präsident war. Wenn man das damals akzeptiert hat, ist es schwer zu erklären, warum jetzt plötzlich eine moralische Boykottschwelle überschritten sein soll.

Du hast es jetzt aber mit der Klub-WM.

Was den Boykott angeht, den hat Göttlich vorgeschlagen. Der war aber auch kein Freund der Klub-WM.

Ich hab bisher gar nichts "boykottiert" und werde das auch nicht tun.
Es sei denn,mein sowieso nicht geplanter US-Urlaub zur WM fällt darunter.

Wenn die WM läuft, schau ich mir Spiele an und aus die Maus. Es ist nämlich völlig unerheblich, ob ich das tue oder nicht.
Wer das nicht will,solls halt lassen.

Weiter oben gibt's einen meterlangen thread über den Superbowl und in Deutschland interessieren sich anscheinend immer mehr Leute für diesen Sport. Hat da schon jemand über Boykott nachgedacht?

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

herrNick, Sonntag, 25.01.2026, 16:12 (vor 52 Tagen) @ markus

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.


Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.

Gewalt sind nicht nur tödliche Einsätze. Auch das hier ist oft Gewalt:
https://de.statista.com/infografik/amp/35659/anzahl-der-menschen-in-gewahrsam-der-us-einwanderungsbehoerde-ice/

Ich kann mich auch nicht erinnern, dass andere Präsidenten anlasslos mehrfach die Nationalgarde ungefragt in die Bundesstaaten geschickt haben.

Und dann nochmal deutlicher gefragt: die staatliche Gewalt hat keine neue Dimension erreicht? Bedeutet das, dass alles nur medial aufgebauscht wird und in den USA alles ist wie immer?

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

markus, Sonntag, 25.01.2026, 18:09 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Es ist allerdings scheinheilig, einerseits einen WM-Boykott zu befürworten, während man noch vor einem halben Jahr mit Nibelungentreue Klub-WM-Spiele geschaut und jede Kritik daran in Grund und Boden verdammt hat. Als ich darauf hingewiesen habe, dass offenbar doch einige dieses Turnier meiden und die Einschaltquoten entsprechend schlecht sind, haben manche die haarsträubendsten Argumente aus dem Hut gezaubert, warum das in Wahrheit ganz töfte sei und angeblich andere Faktoren wie Streaming, Uhrzeit oder Grillwetter eine Rolle spielten. Einige waren auch der Meinung, dass man unbedingt die 50 Millionen Dollar mitnehmen sollte, damit der wettbewerbsverzerrende Vorsprung zu anderen Bundesligisten am besten noch größer wird.


Jein. Die Entwicklungen in den USA im letzten halben Jahr ist schon rasant. Die Morde durch ICE wie in den letzten Wochen gab es im Sommer noch nicht. Aber auf einem schlechten Weg war Amerika da natürlich auch schon.


Das gab es auch vorher schon (George Floyd). Und dass Donald Trump verrückt ist und über Leichen geht, war ebenfalls schon lange bekannt.


Willst Du bestreiten, dass in Amerika die staatliche Ausübung von Gewalt in den letzten Monaten eine neue Dimension erreicht hat.


Kannst du das belegen? Gibt es eine Statistik, die zeigt, dass staatliche Gewalt in den USA plötz­lich in den letzten Monaten völlig neue historische Spitzen erreicht hat? Ich würde weniger öffentlichkeitswirksame Einzelfälle betrachten, sondern mehr die Gesamtzahlen tödlicher Polizeieinsätze.


Gewalt sind nicht nur tödliche Einsätze. Auch das hier ist oft Gewalt:
https://de.statista.com/infografik/amp/35659/anzahl-der-menschen-in-gewahrsam-der-us-einwanderungsbehoerde-ice/

Ich kann mich auch nicht erinnern, dass andere Präsidenten anlasslos mehrfach die Nationalgarde ungefragt in die Bundesstaaten geschickt haben.

Und dann nochmal deutlicher gefragt: die staatliche Gewalt hat keine neue Dimension erreicht? Bedeutet das, dass alles nur medial aufgebauscht wird und in den USA alles ist wie immer?

Naja, du hast behauptet, dass diese Entwicklung erst nach der Klub-WM zustande kam. Für mich sieht deine verlinkte Statistik nicht nach einem abrupten Anstieg nach der Klub-WM aus, eher nach einem schleichenden moderten und dauerhaften Anstieg, der schon davor begonnen hat.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 18:30 (vor 52 Tagen) @ markus

Naja, du hast behauptet, dass diese Entwicklung erst nach der Klub-WM zustande kam. Für mich sieht deine verlinkte Statistik nicht nach einem abrupten Anstieg nach der Klub-WM aus, eher nach einem schleichenden moderten und dauerhaften Anstieg, der schon davor begonnen hat.

Vor der Klub WM gab es keine (öffentlichen) Hinrichtungen von ICE Leuten an der einheimischen, nicht abschiebbaren - weißen - Bevölkerung. Jetzt schon deren 2 und dabei wird es vermutlich leider nicht bleiben. Hätte eine KLUB WM (noch) weniger Interesse hervorgerufen, wenn das schon zuvor passiert wäre? Vermutlich nicht.
Das ist jetzt schon ein ganz andere Kategorie des Eingreifens und wie man heute erfahren musste, hat das alles überhaupt nichts mehr mit Migranten zu tun, hier geht es nur um irgendwelche Wahldokumente + Trump sein Rachefeldzug auf politische Gegner (Walz), werden sie rausgerückt, zieht ICE wieder ab.

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markus, Sonntag, 25.01.2026, 18:48 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Naja, du hast behauptet, dass diese Entwicklung erst nach der Klub-WM zustande kam. Für mich sieht deine verlinkte Statistik nicht nach einem abrupten Anstieg nach der Klub-WM aus, eher nach einem schleichenden moderten und dauerhaften Anstieg, der schon davor begonnen hat.


Vor der Klub WM gab es keine (öffentlichen) Hinrichtungen von ICE Leuten an der einheimischen, nicht abschiebbaren - weißen - Bevölkerung. Jetzt schon deren 2 und dabei wird es vermutlich leider nicht bleiben. Hätte eine KLUB WM (noch) weniger Interesse hervorgerufen, wenn das schon zuvor passiert wäre? Vermutlich nicht.
Das ist jetzt schon ein ganz andere Kategorie des Eingreifens und wie man heute erfahren musste, hat das alles überhaupt nichts mehr mit Migranten zu tun, hier geht es nur um irgendwelche Wahldokumente + Trump sein Rachefeldzug auf politische Gegner (Walz), werden sie rausgerückt, zieht ICE wieder ab.

Mir geht es genau um deinen Punkt:
Warum soll das eine legitim oder „nicht boykottwürdig“ sein, nur weil es sich um einen bestimmten Zusammenhang handelt, und das andere schon? Wenn staatliche Gewalt gegenüber Zivilpersonen (egal welcher Herkunft) tödlich endet, dann sind das grundsätzliche Fragen über Rechtsstaat und Gewaltanwendung.

Du sagst selbst, dass es diese Art der Schüsse gegen nicht‑abschiebbare Menschen vorher nicht öffentlich gab. Das mag stimmen, aber das ändert nicht den Kern meiner Kritik, nämlich:
- Wir müssen über Gesamtzahlen staatlicher Gewalt reden, nicht nur über spektakuläre Einzelfälle.
- Und wenn jemand diese Gewalt in einem Zusammenhang plötzlich als „akzeptabler“ bewertet als in einem anderen, dann ist das in meinen Augen inkonsequent, denn es betrifft immer Menschenleben.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 19:51 (vor 52 Tagen) @ markus
bearbeitet von Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 19:58

Vor der Klub WM gab es keine (öffentlichen) Hinrichtungen von ICE Leuten an der einheimischen, nicht abschiebbaren - weißen - Bevölkerung. Jetzt schon deren 2 und dabei wird es vermutlich leider nicht bleiben. Hätte eine KLUB WM (noch) weniger Interesse hervorgerufen, wenn das schon zuvor passiert wäre? Vermutlich nicht.
Das ist jetzt schon ein ganz andere Kategorie des Eingreifens und wie man heute erfahren musste, hat das alles überhaupt nichts mehr mit Migranten zu tun, hier geht es nur um irgendwelche Wahldokumente + Trump sein Rachefeldzug auf politische Gegner (Walz), werden sie rausgerückt, zieht ICE wieder ab.


Mir geht es genau um deinen Punkt:
Warum soll das eine legitim oder „nicht boykottwürdig“ sein, nur weil es sich um einen bestimmten Zusammenhang handelt, und das andere schon? Wenn staatliche Gewalt gegenüber Zivilpersonen (egal welcher Herkunft) tödlich endet, dann sind das grundsätzliche Fragen über Rechtsstaat und Gewaltanwendung.

Du sagst selbst, dass es diese Art der Schüsse gegen nicht‑abschiebbare Menschen vorher nicht öffentlich gab. Das mag stimmen, aber das ändert nicht den Kern meiner Kritik, nämlich:
- Wir müssen über Gesamtzahlen staatlicher Gewalt reden, nicht nur über spektakuläre Einzelfälle.
- Und wenn jemand diese Gewalt in einem Zusammenhang plötzlich als „akzeptabler“ bewertet als in einem anderen, dann ist das in meinen Augen inkonsequent, denn es betrifft immer Menschenleben.

Trifft es Migranten oder Menschen die nicht dem typischen weißen Ami entsprechen, nehmen das viele anders wahr.. Ich befürchte, wenn in dem Auto vor 2 Wochen keine Renee Good, sondern eine Alejandra Gimenez gesessen hätte und gestern kein Alex, sondern ein Pedro - in der Communities vor Ort wäre das schon genauso aufgenommen worden, nur eben vermutlich nicht landesweit, weil dann die Story von Noem, Trump und Vance hätte erzählt werden können, dass es ein illegaler bzw. eine illegale Einwander*in war, die hier zu unrecht ist.

Was da gerade passiert (ist) und weil das Ganze auch noch für jeden nachvollziehbar online und im TV zu sehen ist, die zwar erzählen können, was sie wollen, sich aber jeder sein eigene Meinung bilden kann, wenn man sie Bilder sieht, werden deren Lügen nicht verfangen und das könnte große Konsequenzen für Trump nach sich ziehen. Die Story, dass Renee Good eine inländische Terroristen ist, hat auch nicht verfangen, weil jeder die Frau gesehen hat und was in dem Moment passiert.

Er ruft den iranischen Revolutionsführer auf, keine Hinrichtungen mehr zu machen, und was passiert ausgerechnet zu Hause in den USA... . Also von den Bildern her, auch wenn das natürlich ganz andere Dimensionen im Iran sind, haben sich Beschreibungen von Augenzeugen, die das im Iran miterleben mussten, wie Demonstranten erschossen wurden, nicht anders angehört, als das was man vor 2 Wochen und gestern zu sehen bekam. Und nochmal, das sind die USA.

Sich eine WM in den USA vorzustellen, sollte doch eigentlich niemanden irgendwelche Probleme bereiten, nur mit all den Vorkommnissen - der Abwertung ausländischer Verbündeter im Afghanistan Einsatz, sich Länder unterzujubeln, weil man gerne mehr besitzen möchte, zuhause Tote in Kauf nimmt, weil man hinter politische Gegner her ist, und das waren nur Geschehnisse in den letzten 3 Wochen im neuen Jahr - so viele negative Eindrücke, die zu Boykottaufforderungen geführt haben, stehen denen, die Russland und Qatar vor deren Weltmeisterschaften vermittelt haben, irgendwie in nichts nach.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

markus, Sonntag, 25.01.2026, 20:37 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Natürlich wird staatliche Gewalt unterschiedlich wahrgenommen.
Aber genau deshalb tue ich mich schwer mit der Schlussfolgerung, daraus jetzt eine qualitativ völlig neue Kategorie abzuleiten. Für mich bleibt der Kern derselbe:

Tödliche staatliche Gewalt ist kein neues Phänomen, weder in den USA noch unter Trump, sondern ein strukturelles, seit Jahren bestehendes Problem. Dass sie jetzt sichtbarer wird, brutaler wahrgenommen wird oder politisch nicht mehr so leicht umgedeutet werden kann, heißt nicht automatisch, dass sie erst jetzt begonnen hat oder plötzlich etwas grundsätzlich anderes ist.

Was die Bilder angeht: Ja, sie sind schockierend, aber auch das ist nichts grundsätzlich Neues. George Floyd war ebenfalls für alle sichtbar, ebenso viele andere Fälle.

Und genau da setzt meine Kritik an:
Wenn man Boykotte oder moralische Maßstäbe davon abhängig macht, wie gut sich ein Fall politisch instrumentalisieren lässt oder wie sehr er die Mehrheitsgesellschaft emotional erreicht, dann wird der Maßstab beliebig. Für mich müsste gelten:
Wer einen Boykott der Fußball WM für richtig hält, hätte auch einen Boykott der Klub-WM für richtig halten müssen.

Wenn wir aber ehrlich sind, ist eher etwas anderes entscheidend. Bei der Klub-WM spielte der eigene Verein, der einen interessiert. Da treten die Umstände des Gastgebers in den Hintergrund. Im Vordergrund standen eher Aspekte wie, dass die 50 Millionen Dollar unbedingt mitgenommen werden sollten. Die N11 ist vielen egal. Da lässt es sich viel leichter nach einem Boykott krähen. Finde es schade, dass das manch einer nicht gerne zugeben will.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 22:03 (vor 52 Tagen) @ markus

Natürlich wird staatliche Gewalt unterschiedlich wahrgenommen.
Aber genau deshalb tue ich mich schwer mit der Schlussfolgerung, daraus jetzt eine qualitativ völlig neue Kategorie abzuleiten. Für mich bleibt der Kern derselbe:

Tödliche staatliche Gewalt ist kein neues Phänomen, weder in den USA noch unter Trump, sondern ein strukturelles, seit Jahren bestehendes Problem. Dass sie jetzt sichtbarer wird, brutaler wahrgenommen wird oder politisch nicht mehr so leicht umgedeutet werden kann, heißt nicht automatisch, dass sie erst jetzt begonnen hat oder plötzlich etwas grundsätzlich anderes ist.

Natürlich hat man sowas schon gesehen, in der Ukraine rund um den Euromaidan, oder in Venezuela bei den Massenprotesten, im Iran nur eben nicht im Westen. Es gab George Floyd, es gibt weitere Einzelfälle, wo Polizisten ggü Schwarzen, bei Verkehrskontrollen, die Kontrolle verlieren und vom Gebrauch der Schusswaffe nicht zurückschrecken, nur wird hier auf Protestierende und "Bystanders" ohne Rücksicht auf Verluste mit Gewalt reagiert, wo der Griff zur Waffe, nicht als letztes, sondern als ein Mittel um auf Protestierende zu reagieren, viel zu schnell erfolgt.

Mir fällt noch nicht mal ein Bild aus Russland ein, wo zu sehen ist, dass Polizisten auf offener Straße auf eine Demo so reagieren, jemanden erschießen.
Die schnappen sich die Demonstranten, knüppeln auch auf sie ein und verfrachten sie ins Gefängnis und nicht wenige erfahren dort ein schreckliches Schicksal, was im Endeffekt aufs selbe herauskommt, aber eben nicht öffentlich und es ist Russland.

Unter Biden und Obama gab es solche Vorfälle doch gar nicht, hätte es die gegeben, wär es auch ans Licht gekommen, Fox hätte sowas mit Kusshand genommen. Da ging ICE auch auf Streife und kassierte Migranten ein, aber auf eine andere Art und Weise, abseits der Öffentlichkeit und mit Prozessen im Schlepptau. Unter Trump sind Prozesse nicht vorgesehen, da wird alles einkassiert wer nach Latino ausschaut, da wurde gleich zu Beginn der Amtszeit alles mitgefilmt und sich damit gebrüstet, wie gut man doch schon am Werk ist. Es werden massig unqualifizierte Brutalos gerne aufgenommen, die sich dann austoben können. Das ist schon eine andere, gewollte Qualität, damit tut er sich letztendlich aber keinen Gefallen, wenn er dadurch an Unterstützung, nicht unbedingt unter seinen treusten Anhängern, verliert.


Was die Bilder angeht: Ja, sie sind schockierend, aber auch das ist nichts grundsätzlich Neues. George Floyd war ebenfalls für alle sichtbar, ebenso viele andere Fälle.

Und genau da setzt meine Kritik an:
Wenn man Boykotte oder moralische Maßstäbe davon abhängig macht, wie gut sich ein Fall politisch instrumentalisieren lässt oder wie sehr er die Mehrheitsgesellschaft emotional erreicht, dann wird der Maßstab beliebig. Für mich müsste gelten:
Wer einen Boykott der Fußball WM für richtig hält, hätte auch einen Boykott der Klub-WM für richtig halten müssen.

Wenn wir aber ehrlich sind, ist eher etwas anderes entscheidend. Bei der Klub-WM spielte der eigene Verein, der einen interessiert. Da treten die Umstände des Gastgebers in den Hintergrund. Im Vordergrund standen eher Aspekte wie, dass die 50 Millionen Dollar unbedingt mitgenommen werden sollten. Die N11 ist vielen egal. Da lässt es sich viel leichter nach einem Boykott krähen. Finde es schade, dass das manch einer nicht gerne zugeben will.

Man kann das alles noch ausblenden, wie damals in Argentinien, Russland, Qatar, was man nicht mehr hätte ausblenden können, wenn Trump sich Grönland einverleiben würde, dann betrifft das Europa direkt und dann käme man um einen Boykott wohl nicht mehr drumherum.
Ich würde jetzt sagen, wenn Trump schlau wäre, macht er das nach der WM, denn dass er das nicht mehr machen wird, da würde niemand mehr seine Hand ins Feuer legen und so impulsiv der ist, vielleicht auch schon in naher Zukunft.
Ob Europa dann zusammensteht, ist aber auch noch die Frage und dass es dann aus den USA Konsequenzen geben wird, wenn sich jmd erdreistet, Trump zu brüskieren, ist auch klar. Dann wären die transatlantischen Beziehungen ohnehin am Ende, es bleibt die Hoffnung, dass es 2028 wieder anders wird.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

markus, Sonntag, 25.01.2026, 22:59 (vor 52 Tagen) @ Gargamel09

Natürlich wird staatliche Gewalt unterschiedlich wahrgenommen.
Aber genau deshalb tue ich mich schwer mit der Schlussfolgerung, daraus jetzt eine qualitativ völlig neue Kategorie abzuleiten. Für mich bleibt der Kern derselbe:

Tödliche staatliche Gewalt ist kein neues Phänomen, weder in den USA noch unter Trump, sondern ein strukturelles, seit Jahren bestehendes Problem. Dass sie jetzt sichtbarer wird, brutaler wahrgenommen wird oder politisch nicht mehr so leicht umgedeutet werden kann, heißt nicht automatisch, dass sie erst jetzt begonnen hat oder plötzlich etwas grundsätzlich anderes ist.


Natürlich hat man sowas schon gesehen, in der Ukraine rund um den Euromaidan, oder in Venezuela bei den Massenprotesten, im Iran nur eben nicht im Westen. Es gab George Floyd, es gibt weitere Einzelfälle, wo Polizisten ggü Schwarzen, bei Verkehrskontrollen, die Kontrolle verlieren und vom Gebrauch der Schusswaffe nicht zurückschrecken, nur wird hier auf Protestierende und "Bystanders" ohne Rücksicht auf Verluste mit Gewalt reagiert, wo der Griff zur Waffe, nicht als letztes, sondern als ein Mittel um auf Protestierende zu reagieren, viel zu schnell erfolgt.

Mir fällt noch nicht mal ein Bild aus Russland ein, wo zu sehen ist, dass Polizisten auf offener Straße auf eine Demo so reagieren, jemanden erschießen.
Die schnappen sich die Demonstranten, knüppeln auch auf sie ein und verfrachten sie ins Gefängnis und nicht wenige erfahren dort ein schreckliches Schicksal, was im Endeffekt aufs selbe herauskommt, aber eben nicht öffentlich und es ist Russland.

Unter Biden und Obama gab es solche Vorfälle doch gar nicht, hätte es die gegeben, wär es auch ans Licht gekommen, Fox hätte sowas mit Kusshand genommen. Da ging ICE auch auf Streife und kassierte Migranten ein, aber auf eine andere Art und Weise, abseits der Öffentlichkeit und mit Prozessen im Schlepptau. Unter Trump sind Prozesse nicht vorgesehen, da wird alles einkassiert wer nach Latino ausschaut, da wurde gleich zu Beginn der Amtszeit alles mitgefilmt und sich damit gebrüstet, wie gut man doch schon am Werk ist. Es werden massig unqualifizierte Brutalos gerne aufgenommen, die sich dann austoben können. Das ist schon eine andere, gewollte Qualität, damit tut er sich letztendlich aber keinen Gefallen, wenn er dadurch an Unterstützung, nicht unbedingt unter seinen treusten Anhängern, verliert.


Was die Bilder angeht: Ja, sie sind schockierend, aber auch das ist nichts grundsätzlich Neues. George Floyd war ebenfalls für alle sichtbar, ebenso viele andere Fälle.

Und genau da setzt meine Kritik an:
Wenn man Boykotte oder moralische Maßstäbe davon abhängig macht, wie gut sich ein Fall politisch instrumentalisieren lässt oder wie sehr er die Mehrheitsgesellschaft emotional erreicht, dann wird der Maßstab beliebig. Für mich müsste gelten:
Wer einen Boykott der Fußball WM für richtig hält, hätte auch einen Boykott der Klub-WM für richtig halten müssen.

Wenn wir aber ehrlich sind, ist eher etwas anderes entscheidend. Bei der Klub-WM spielte der eigene Verein, der einen interessiert. Da treten die Umstände des Gastgebers in den Hintergrund. Im Vordergrund standen eher Aspekte wie, dass die 50 Millionen Dollar unbedingt mitgenommen werden sollten. Die N11 ist vielen egal. Da lässt es sich viel leichter nach einem Boykott krähen. Finde es schade, dass das manch einer nicht gerne zugeben will.


Man kann das alles noch ausblenden, wie damals in Argentinien, Russland, Qatar, was man nicht mehr hätte ausblenden können, wenn Trump sich Grönland einverleiben würde, dann betrifft das Europa direkt und dann käme man um einen Boykott wohl nicht mehr drumherum.
Ich würde jetzt sagen, wenn Trump schlau wäre, macht er das nach der WM, denn dass er das nicht mehr machen wird, da würde niemand mehr seine Hand ins Feuer legen und so impulsiv der ist, vielleicht auch schon in naher Zukunft.
Ob Europa dann zusammensteht, ist aber auch noch die Frage und dass es dann aus den USA Konsequenzen geben wird, wenn sich jmd erdreistet, Trump zu brüskieren, ist auch klar. Dann wären die transatlantischen Beziehungen ohnehin am Ende, es bleibt die Hoffnung, dass es 2028 wieder anders wird.

Trump war aber zum einen während der Klub-WM auch schon Präsident.

Zum anderen: Wenn Boykotte davon abhängen, wie sichtbar oder schlecht kaschierbar Gewalt ist, dann ist das kein sonderlich guter Maßstab.

Schaut man sich die offizielle Statistik der durch Polizisten erschossenen Menschen in den USA von 2015 bis 2024 an, erkennt man ganz gut, dass es das in großem Stil auch schon unter Obama gab, sich mit Trump fortgesetzt hat und unter Biden dann sogar zugenommen hat.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1495657/umfrage/polizeiliche-todesschuesse-in-den-usa/

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 14:25 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Hätte Europa Eier würden alle Vereine die WM boykottieren. Aber wird natürlich nicht passieren.

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Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 25.01.2026, 15:11 (vor 52 Tagen) @ Talentförderer

Wobei dann hätte man auch Russland und Katar boykottieren müssen.
Das macht die aktuelle Situation in den USA aber nicht besser.
Und bei der EM letztes Jahr bei uns hat man sich über den Austragungsort GE aufgeregt, weil es dort öde ist. Lieber in einem öden Nest versauern als erschossen zu werden.

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spielbeobachtung, Ort, Sonntag, 25.01.2026, 15:17 (vor 52 Tagen) @ Frankonius

Wobei dann hätte man auch Russland und Katar boykottieren müssen.
Das macht die aktuelle Situation in den USA aber nicht besser.
Und bei der EM letztes Jahr bei uns hat man sich über den Austragungsort GE aufgeregt, weil es dort öde ist. Lieber in einem öden Nest versauern als erschossen zu werden.

Das Risiko erschossen zu werden ist natürlich erhöht, wenn Du mit einer Pistole bewaffnet auf eine Demo gehst.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 15:30 (vor 52 Tagen) @ spielbeobachtung

Wobei dann hätte man auch Russland und Katar boykottieren müssen.
Das macht die aktuelle Situation in den USA aber nicht besser.
Und bei der EM letztes Jahr bei uns hat man sich über den Austragungsort GE aufgeregt, weil es dort öde ist. Lieber in einem öden Nest versauern als erschossen zu werden.


Das Risiko erschossen zu werden ist natürlich erhöht, wenn Du mit einer Pistole bewaffnet auf eine Demo gehst.

Es gab mal einen Rittenhouse, der ist in einer BLM Demo mit einem Gewehr gegangen und hat 2 erschossen, dass dann als eine Art Selbstverteidigung dargestellt und wurde freigesprochen, war dann sogar im Capitol Hill gern gesehen.

Alex Pretti durfte eine Waffe tragen, hat diese nicht gezogen, die Waffe wurde ihm nach den TV Bildern weggenommen und erst dann wurde auf ihn geschossen. 2 solcher taten in 2 Wochen - das sind laut Alex Jones Gestapo Methoden.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

herrNick, Sonntag, 25.01.2026, 15:20 (vor 52 Tagen) @ spielbeobachtung

Wobei dann hätte man auch Russland und Katar boykottieren müssen.
Das macht die aktuelle Situation in den USA aber nicht besser.
Und bei der EM letztes Jahr bei uns hat man sich über den Austragungsort GE aufgeregt, weil es dort öde ist. Lieber in einem öden Nest versauern als erschossen zu werden.


Das Risiko erschossen zu werden ist natürlich erhöht, wenn Du mit einer Pistole bewaffnet auf eine Demo gehst.

Weder Pretti noch Good haben eine Waffe gezogen.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

spielbeobachtung, Ort, Sonntag, 25.01.2026, 15:25 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Wobei dann hätte man auch Russland und Katar boykottieren müssen.
Das macht die aktuelle Situation in den USA aber nicht besser.
Und bei der EM letztes Jahr bei uns hat man sich über den Austragungsort GE aufgeregt, weil es dort öde ist. Lieber in einem öden Nest versauern als erschossen zu werden.


Das Risiko erschossen zu werden ist natürlich erhöht, wenn Du mit einer Pistole bewaffnet auf eine Demo gehst.


Weder Pretti noch Good haben eine Waffe gezogen.

Habe ich auch nicht behauptet

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

herrNick, Sonntag, 25.01.2026, 15:39 (vor 52 Tagen) @ spielbeobachtung

Wobei dann hätte man auch Russland und Katar boykottieren müssen.
Das macht die aktuelle Situation in den USA aber nicht besser.
Und bei der EM letztes Jahr bei uns hat man sich über den Austragungsort GE aufgeregt, weil es dort öde ist. Lieber in einem öden Nest versauern als erschossen zu werden.


Das Risiko erschossen zu werden ist natürlich erhöht, wenn Du mit einer Pistole bewaffnet auf eine Demo gehst.


Weder Pretti noch Good haben eine Waffe gezogen.


Habe ich auch nicht behauptet

Nur suggeriert.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Davja89, Sonntag, 25.01.2026, 18:14 (vor 52 Tagen) @ herrNick

Nö. Er hat einen Fakt dargestellt.

Rechtfertigt es das Vorgehen der Sicherheitskräfte ? Nein.

Gehört es zum Gesamtkontext dazu? Ja.

Hier wird suggeriert das ein Deutscher WM Besucher irgendeinen Zusammenhang hat mit aktuellen Demos und dazugehörigen Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Moralisch muss jeder selber wissen ob er aktuell oder zur WM in die USA möchte.
Das der deutsche Manfred aktuell ein größeres Sicherheitsrisiko hat als unter Biden oder Obama darf man aber dann doch bezweifeln.
Und ja Manfred wäre gut beraten beim Zusammentreffen mit US Sicherheitsbehörden die Fresse zu halten und vorsichtig zuagieren.
Auch das ist in den USA aber seit Jahrzehnten so.
Da sind Diskussionen nicht gerne gesehen. Da heißt es "Yes, Sorry Mr. Officer" und schnell das Weite suchen.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

istar, Sonntag, 25.01.2026, 23:23 (vor 52 Tagen) @ Davja89

Nö. Er hat einen Fakt dargestellt.

Rechtfertigt es das Vorgehen der Sicherheitskräfte ? Nein.

Gehört es zum Gesamtkontext dazu? Ja.

Hier wird suggeriert das ein Deutscher WM Besucher irgendeinen Zusammenhang hat mit aktuellen Demos und dazugehörigen Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Moralisch muss jeder selber wissen ob er aktuell oder zur WM in die USA möchte.
Das der deutsche Manfred aktuell ein größeres Sicherheitsrisiko hat als unter Biden oder Obama darf man aber dann doch bezweifeln.
Und ja Manfred wäre gut beraten beim Zusammentreffen mit US Sicherheitsbehörden die Fresse zu halten und vorsichtig zuagieren.
Auch das ist in den USA aber seit Jahrzehnten so.
Da sind Diskussionen nicht gerne gesehen. Da heißt es "Yes, Sorry Mr. Officer" und schnell das Weite suchen.

Natürlich hat er das suggeriert. Der "Fakt" ist auch unerheblich, weil der Mann mit 10(!) Schüssen getötet wurde,als er keine Pistole mehr hatte.
Das,was diese Truppe abzieht,hat nichts mit einem normalen Vorgehen bei einer Polizeikontrolle zu tun,deshalb ist es auch überhaupt nicht vorhersehbar,was einem doofen (du suggerierst uns doch, wer Manfred heißt, muss doof sein,oder nicht?) deutschen Manfred passieren würde,wenn er denen begegnet.
Hat da nicht schonmal ein Deutscher für eine ganze Weile in Abschiebehaft gesessen, obwohl er einen legalen Aufenthaltsstatus hatte?

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Ulrich, Montag, 26.01.2026, 09:13 (vor 51 Tagen) @ istar

Hat da nicht schonmal ein Deutscher für eine ganze Weile in Abschiebehaft gesessen, obwohl er einen legalen Aufenthaltsstatus hatte?

Wenn ich mich richtig erinnere, dann hat es mehrere solcher Fälle gegeben.

Die ICE-Agenten haben Quoten zu erfüllen, zeitweise war von einer vierstelligen Anzahl von Verhaftungen pro Tag die Rede. Zudem gibt es wohl Prämien für besonders „erfolgreiche“ Mitarbeiter. Und nicht zuletzt sind die neu eingestellten Leute wohl kaum ausgebildet worden, dafür stammen sie vielfach aus dem MAGA-Bodensatz.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 25.01.2026, 14:11 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.

Man fragt sich ja ab welcher Eskalationsstufe man das was da drüben gerade passiert mal ernsthaft zu Kenntnis nimmt?
So langsam lässt mich das alles ratlos werden.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

istar, Sonntag, 25.01.2026, 15:24 (vor 52 Tagen) @ Garum

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.


Man fragt sich ja ab welcher Eskalationsstufe man das was da drüben gerade passiert mal ernsthaft zu Kenntnis nimmt?
So langsam lässt mich das alles ratlos werden.

Wo wird das denn nicht ernsthaft zur Kenntnis genommen?
Die Medien berichten ständig darüber und der Name Trump wird wahrscheinlich häufiger geschrieben als der von jedem anderen Politiker.
Nur ist die unbequeme Wahrheit einerseits, dass es völlig egal ist, ob wir hier diskutieren, ob der Präsident eines international unbekannten Fußballclubs irgendwas fordert, wovon er selbst nicht tangiert wird und wovon er ebenfalls weiß, dass es nicht dazu kommt und andererseits sind wir mindestens militärisch und selbstverschuldet abhängig von den Launen eines Narzisten.

Ich bewundere Rütte, wie er es anscheinend immer wieder schafft und vermutlich unter Selbstverleugnung, Trump einzufangen.

Oder schaffen wir Europäer es alleine, die Ukraine ausreichend zu unterstützen? Eher nicht.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 25.01.2026, 15:32 (vor 52 Tagen) @ istar

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.


Man fragt sich ja ab welcher Eskalationsstufe man das was da drüben gerade passiert mal ernsthaft zu Kenntnis nimmt?
So langsam lässt mich das alles ratlos werden.


Wo wird das denn nicht ernsthaft zur Kenntnis genommen?
Die Medien berichten ständig darüber und der Name Trump wird wahrscheinlich häufiger geschrieben als der von jedem anderen Politiker.
Nur ist die unbequeme Wahrheit einerseits, dass es völlig egal ist, ob wir hier diskutieren, ob der Präsident eines international unbekannten Fußballclubs irgendwas fordert, wovon er selbst nicht tangiert wird und wovon er ebenfalls weiß, dass es nicht dazu kommt und andererseits sind wir mindestens militärisch und selbstverschuldet abhängig von den Launen eines Narzisten.

Ich bewundere Rütte, wie er es anscheinend immer wieder schafft und vermutlich unter Selbstverleugnung, Trump einzufangen.

Oder schaffen wir Europäer es alleine, die Ukraine ausreichend zu unterstützen? Eher nicht.

Das zur Kenntnis genommen bezieht sich auf die FIFA und ihre Mitglieder, für uns ist das der DFB, und da höre ich gar nichts. Es wäre ja mal zumindest ein Statement fällig wie man die Lage sieht.

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John Silver, Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 15:55 (vor 52 Tagen) @ Garum


Das zur Kenntnis genommen bezieht sich auf die FIFA und ihre Mitglieder, für uns ist das der DFB, und da höre ich gar nichts. Es wäre ja mal zumindest ein Statement fällig wie man die Lage sieht.

Da erwartetst du von Neuendorf eindeutig zu viel: Der Mann ist schon länger vorwiegend da unterwegs, wo auch bei Infantino die Sonne nie scheint. Die zuständigen Gremien haben genau diesen Mann gewählt, also heißen sie das wohl gut.

Die Weichen hätte man schon vor vielen Jahren anders stellen können, etwa indem sich der DFB mit anderen europäischen Verbänden zusammengetan und gemeinsam gegen das grundkorrupte Konstrukt opponiert hätte. Doch schon da hat das FIFA-System funktioniert - divide et impera, stopf ihnen ein bisschen Geld ins Maul und gib ihnen das Gefühl, sie dürften bei den großen Hunden mitpinkeln, dann machen sie keinen Ärger. Hat beim angeblichen Sommermärchen geklappt und funktioniert bis heute. Da ist gar nichts zu erwarten.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 15:06 (vor 52 Tagen) @ Garum

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.


Man fragt sich ja ab welcher Eskalationsstufe man das was da drüben gerade passiert mal ernsthaft zu Kenntnis nimmt?
So langsam lässt mich das alles ratlos werden.

Ich finde, der Mord an dem Krankenpfleger gestern in Minneapolis ist bereits ein letztes Warnsignal. Die Rede ist von 6-10 Schusswunden, drei davon im Rücken. Der Mann lag auf dem Boden. Die uniformierten Mörder werden zu Helden hochstilisiert, die Opfer zu Kriminellen oder Terroristen.. Die dortige Realität wird durch immer neue hochintensive Dynamiken beeinflusst. Und die Kombination aus voranschreitender institutioneller Kontrolle und grober strategischer Zielsetzung durch Projekt 2025 erlauben leider, dass der Prozess der totalen Machtübernahme voranschreitet. Unabhängig davon, dass Ablehnung und Kritik in der Gesellschaft gleichzeitig anwachsen. Denn wachsen tut auch der Glauben und Zusammenhalt in der eigenen Bewegung. Es gibt genug Beispiele in der Geschichte, wohin die Summe aus Anführern, Opportunisten und Wegsehern führen kann, auch wenn die Ideologisch Überzeugten nur eine kleine Minderheit ausmachen.

Es steht außer Frage, dass durch ICE und Co. bereits tausendfach Gesetze gebrochen wurden. Dies dürfte dazu führen, dass die betroffenen Beamten zu jeder Schandtat bereit sein werden, um eine zukünftige Strafverfolgung zu vermeiden. Die wären auch bereit, mit allen Mitteln einen Regierungswechsel zu verhindern. Ich bin davon überzeugt, dass hier bereits jetzt in massiver Weise paramilitärische Einheiten kreiert werden, sozusagen die institutionalisierte Form des Pöbels, der das Kapitol gestürmt hat. In Florida werden aktuell mit signing fees junge Männer aus der Mixed Martial Arts Szene geködert, mit gemischtem Erfolg.

Aber zurück zum Fußball. Wenn wir uns die Spielorte innerhalb der USA anschauen, sehen wir, dass das fast alles Städte sind, die zu realen Hochrisikoorten für Bewohner und Besucher werden könnten: New York/New Jersey, Los Angeles, Dallas, Atlanta, Miami, Seattle, San Francisco, Houston, Kansas City, Philadelphia und Boston. Das werden Politiker und Funktionäre nicht so einfach aussitzen bzw. totschweigen können. Unmut macht sich bereits jetzt im aufgeklärten Sportjournalismus breit. Und der wird hoffentlich auch bald in die anderen Sparten überspringen.

So, jetzt aber Lautern noch 15 Minuten die Daumen drücken. Schönen Sonntag noch

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

istar, Sonntag, 25.01.2026, 13:37 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.

Göttlich kommt weder als Funktionär noch als Spieler in Gefahr, über einen Boykott ernsthaft nachdenken zu müssen.
Dann kann man das auch prima fordern und sich dafür abfeiern lassen.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

alexey83, Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 13:30 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.

Weder bei der WM 2018 noch 2022 gab es irgendwelche Proteste oder Aussagen. Man hat sich nicht mal getraut mit einer Regenbogenbinde zu spielen (damit ist nur die WM in Katar gemeint). Außerdem wird die FIFA jegliche Aussagen, die kritisch sind, verbieten. Dazu kommt, dass es den meisten Spielern und Funktionären wahrscheinlich egal ist. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich falsch liege/pessimistisch bin, aber glaube wirklich nicht, dass man irgendwelche Kritik hören wird.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

uwelito, Wambel forever, Sonntag, 25.01.2026, 14:03 (vor 52 Tagen) @ alexey83

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.


Weder bei der WM 2018 noch 2022 gab es irgendwelche Proteste oder Aussagen. Man hat sich nicht mal getraut mit einer Regenbogenbinde zu spielen (damit ist nur die WM in Katar gemeint). Außerdem wird die FIFA jegliche Aussagen, die kritisch sind, verbieten. Dazu kommt, dass es den meisten Spielern und Funktionären wahrscheinlich egal ist. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich falsch liege/pessimistisch bin, aber glaube wirklich nicht, dass man irgendwelche Kritik hören wird.

Klar. Der Unterschied ist, dass die Dinge diesmal in „unserem“ Teil der Welt passieren. Ich habe das übrigens auch gepostet, weil ich es unangebracht fand, dass man Kimmich mit dem Thema konfrontiert und nicht die Verbandsvertreter. Die sind in meinen Augen die primäre Adresse für Nachfragen. Ich will in das Thema „Boykott“ gar nicht einsteigen, da dies komplex ist und vom eigentlichen Thema ablenkt. Die Dinge, die in den USA passieren haben direkte und indirekte Auswirkungen auf unsere Demokratie und somit auf unser Leben. Einerseits teile ich deinen Pessimismus, andererseits halte ich es für notwendig, dass man die Verantwortlichen an der Spitze dennoch mit der Thematik konfrontiert.

Frei nach Rudi Völler: "Wir verpassen keine Maulkörbe... aber 1 Tag vorm Spiel darf sich keiner politisch äußern!" (owT)

Pa1n, Sonntag, 25.01.2026, 13:39 (vor 52 Tagen) @ alexey83

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.


Weder bei der WM 2018 noch 2022 gab es irgendwelche Proteste oder Aussagen. Man hat sich nicht mal getraut mit einer Regenbogenbinde zu spielen (damit ist nur die WM in Katar gemeint). Außerdem wird die FIFA jegliche Aussagen, die kritisch sind, verbieten. Dazu kommt, dass es den meisten Spielern und Funktionären wahrscheinlich egal ist. Ich würde mich natürlich freuen, wenn ich falsch liege/pessimistisch bin, aber glaube wirklich nicht, dass man irgendwelche Kritik hören wird.

Frei nach Rudi Völler: "Wir verpassen keine Maulkörbe... aber 1 Tag vorm Spiel darf sich keiner politisch äußern!" (owT)

Gargamel09, Sonntag, 25.01.2026, 14:35 (vor 52 Tagen) @ Pa1n

Besser so, sonst werden die nach Texas in Lager deportiert, um auf ihre Abschiebung zu warten.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

spielbeobachtung, Ort, Sonntag, 25.01.2026, 13:21 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.

Der Typ kann gerne daheim bleiben, die restliche Fussball-Welt wird es überleben

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

Motzki09, Ort, Sonntag, 25.01.2026, 13:01 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Sollte man unbedingt machen. Ganz harte Olympia 1936 Vibes.

St. Pauli-Boss Göttlich regt WM-Boykott an

John Silver, Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 12:55 (vor 52 Tagen) @ uwelito

Das Interview wurde mit der Hamburger MoPo geführt, erschien dort aber hinter der Bezahlschranke. Hier eine Zusammenfassung: t-online

Es wird natürlich nicht zu einem Boykott im Sinne einer Nichtteilnahme kommen. Aber man kann das trotzdem mal thematisieren, als diskursiven Brustlöser sozusagen. In meinen Augen ist erstmal angebracht, dass man grundsätzlich von dem Duckmäusertum wegkommt, Verantwortung als Demokrat und Bürger der bisher freien Welt übernimmt und sich äußert. Nicht nur du und ich in einem Forum, sondern die Verantwortlichen in den Clubs, DFB, DFL, DSB etc. Infantino instrumentalisiert die FIFA nach Trumps Wünschen und der DFB zieht den Kopf ein. In den USA werden elementare Freiheitsrechte mit den Füßen getreten, es wird unter dem Schutz der Regierung gemordet, immer wieder werden Gesetze gebrochen, der ganze Laden soll gleichgeschaltet werden.

Das macht Infantino aber schon lange und die Entscheidungsträger bei uns haben in vollem Bewusstsein einen kriecherischen Neuendorf an die Spitze gesetzt, weil sie es offenbar genau so wollen. Die Chance, vielleicht gemeinsam mit anderen Verbänden die Richtung zu ändern, wurde vor Jahren verpasst. Die Verantwortlichen bei DFB, DFL wurden ebenso mit geldwerten Vorteilen geködert wie Funktionäre in angeblichen Bananenrepubliken.

Sylla wechselt in die USA

Alex, Block 12, Sonntag, 25.01.2026, 11:54 (vor 52 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

6 Mio. Ablöse für die Blauen, Teil davon geht an den vorherigen Verein

https://x.com/i/status/2015371332720959769

Sylla wechselt in die USA

Dana White, Sonntag, 25.01.2026, 12:19 (vor 52 Tagen) @ Alex

Scheiße bescheißt sich leider mal wieder vor Glück.

Sylla wechselt in die USA

kerpe78, Emsland, Sonntag, 25.01.2026, 13:08 (vor 52 Tagen) @ Dana White

Ich würde mal abwarten, ob die sich vor Glück bescheißen…. Die verkaufen ihren besten Torjäger und setzen alles auf einen 40jährigen. Da gehen die enormes Risiko. Die Blauen sind ein Team, welches ganz selten das Spiel dominiert. Da bin ich mal gespannt, ob Dzeko das läuferisch noch bringt. Zumal die Verletzungsanfälligkeit in dem Alter auch höher wird, Regeneration dauert auch länger.

Sylla wechselt in die USA

Alex, Block 12, Sonntag, 25.01.2026, 13:10 (vor 52 Tagen) @ kerpe78

Es wird wohl noch ein Ersatz verpflichtet werden.

Sylla wechselt in die USA

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 25.01.2026, 13:14 (vor 52 Tagen) @ Alex

Denke ich auch mal.
Dzeko ist gewiss ein klasse Stürmer, der gegen tiefstehende Gegner weiß, wie er sich zu bewegen hat zu stehen hat. So jemanden hätten wir in den letztn Jahren auch gebrauchen können.

Aber er ist niemand, den man 90 Minuten Woche für Woche einsetzen kann.

Sylla wechselt in die USA

Smeller, Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 16:16 (vor 52 Tagen) @ donotrobme

Es ist ja jetzt auch nicht so, dass die Blauen Woche für Woche 90 Minuten nach vorne spielen.

Sylla wechselt in die USA

DerInDerInderin, Sonntag, 25.01.2026, 12:16 (vor 52 Tagen) @ Alex

6 Mio. Ablöse für die Blauen, Teil davon geht an den vorherigen Verein

Und Sylla bekommt auch noch was vom Kuchen ab. Elfmeterbereinigt war das deren "bester" Stürmer. Wollen die jetzt voll auf die Karte Dzeko, der demnächst 40 wird, setzen oder was ist der Plan?!

Sylla wechselt in die USA

micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 12:02 (vor 52 Tagen) @ Alex

Diese Saison hat er in 17 Spielen lediglich 4 Tore in der 2. Liga erzielt. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen wie so ein Spieler 6. Mio. wert sein kann?!

Sylla wechselt in die USA

bambam191279, Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 12:25 (vor 52 Tagen) @ micha87

Diese Saison hat er in 17 Spielen lediglich 4 Tore in der 2. Liga erzielt. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen wie so ein Spieler 6. Mio. wert sein kann?!

Inwiefern kann ein gittens 65 Mio wert sein?
Dieses Business ist einfach total bekloppt.
Jeden Tag steht ein dummer auf sag ich nur....

Sylla wechselt in die USA

micha87, bei Berlin, Sonntag, 25.01.2026, 14:42 (vor 52 Tagen) @ bambam191279

Diese Saison hat er in 17 Spielen lediglich 4 Tore in der 2. Liga erzielt. Für mich ist es schwer nachzuvollziehen wie so ein Spieler 6. Mio. wert sein kann?!


Inwiefern kann ein gittens 65 Mio wert sein?
Dieses Business ist einfach total bekloppt.
Jeden Tag steht ein dummer auf sag ich nur....

Das ist wohl wahr, ich gönne es ehrlich gesagt den Blauen aber auch nicht das sie für so einen Spieler das Geld hinterhergeworfen bekommen. Es sind tatsächlich Beträge die sehr entkoppelt von anderen Wirtschaftszweigen wirken. Zumal der Zeitwert dieser Spieler eben sehr begrenzt ist, mit den wenigsten verdient man ja auch nach der Karriere noch Geld.

Sylla wechselt in die USA

MDomi, Sonntag, 25.01.2026, 13:08 (vor 52 Tagen) @ bambam191279

Indem Abermillionen Fans durch TV-Abos Unsummen in eine Auswahl von Vereinen pumpen, die mit diesen Unsummen konkurrieren und das finden dann ein paar Milliardäre richtig geil und spielen mit.

Spieler denken dann ihre 22 Millionen im Jahr sind zu wenig, weil Spieler X ja 27 Millionen im Jahr hat man selbst aber besser sei.

Pro Stream

Sylla wechselt in die USA

bambam191279, Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 13:09 (vor 52 Tagen) @ MDomi

Indem Abermillionen Fans durch TV-Abos Unsummen in eine Auswahl von Vereinen pumpen, die mit diesen Unsummen konkurrieren und das finden dann ein paar Milliardäre richtig geil und spielen mit.

Spieler denken dann ihre 22 Millionen im Jahr sind zu wenig, weil Spieler X ja 27 Millionen im Jahr hat man selbst aber besser sei.

Pro Stream

Wobei ich bei amerikanischen und englischen Vereinen gar nicht so sicher bin dass die Abos brauchen.....

Sylla wechselt in die USA

Eisen, DO, Sonntag, 25.01.2026, 12:02 (vor 52 Tagen) @ micha87

Für die blauen, die auf jeden Cent angewiesen sind, ein super Deal.

Sylla wechselt in die USA

Motzki09, Ort, Sonntag, 25.01.2026, 12:42 (vor 52 Tagen) @ Eisen

Für die blauen, die auf jeden Cent angewiesen sind, ein super Deal.

Jetzt sollten sie das Geld aber nicht in der Sparkasse lagern.

Sylla wechselt in die USA

kriwi09, Sonntag, 25.01.2026, 12:51 (vor 52 Tagen) @ Motzki09

Im Einzugsbereich Buer wohnte auch Assauer, mancher Spieler sicherlich auch. Das Stadion liegt im Berger Feld auch in Buer.

Glitzerkram und Papierbündel ist doch die Sprache der Berater anderer Spieler.

Schiedsrichter überrascht bei Premier-League-Debüt: "Jetzt kennt ihn jeder"

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 25.01.2026, 11:35 (vor 52 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Nur Guardiola widerspricht Hallam

Quelle: Kicker

Ehemaliger Spieler wurde Schiedsrichter (und verärgert Guardiola).

Gruß

CHS

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