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Fabian Hürzeler könnte der nächste sein (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 12.02.2026, 11:05 (vor 1 Stunden, 51 Minuten) @ koom

Naja, der Artikel erklärt es in einem Satz recht gut:

Brightons Konzept ist es, die Spiele so zu gestalten, dass beim Gegner möglichst wenig Struktur entstehen kann. Man könnte es als kontrolliertes Chaos bezeichnen. In den vergangenen Jahren entstanden dadurch zahlreiche 50-50-Spiele – die sie in der Mehrzahl auf ihre Seite ziehen konnten.


Das ist halt der ursprüngliche Klopp-Ansatz. Und im Grunde sieht die Bilanz des Klubs genau so aus, wenn man halt 50:50-Spiele macht. Im Grunde statistisch perfekt.

Deswegen ist dieser Ansatz, wenn nicht unsagbar gut und mit passenden Statisten ausgefüllt, nur gut, um stabil irgendwo im Mittelfeld zu sein. Klopp bei Dortmund brauchte auch eine absolut passende Mannschaft, die überraschendes machte (Götze, Kagawa, Barrios, Lewandowski usw.) mit dieser chaotischen Situation. Und damals schnallte der sonstige Fußball diesen Ansatz noch nicht.

Ich denke, Hürzeler macht seinen Job schon gut. Aber einerseits ist die Premier League schon extrem stark mit Individualisten (die per se weniger anfällig sind für so einen Spielansatz) besetzt und sein Kader hat vermutlich einfach nicht das Quentchen extra, was es halt braucht.

Wie De Zerbi, Hürzeler: Beides sicherlich immer noch sehr gute Trainer, aber es braucht die passende Mannschaft, die passende Situation.

Schon klar.

Bei 50:50-Spielen schlägt halt auch der Faktor Glück/Pech in starkem Maße zu Buche. Das letzte Spiel der Seagulls ist da ein recht gutes Beispiel. Auf der einen Seite geht ein Schuss ans Lattenkreuz und springt zurück ins Feld, auf der anderen Seite unterläuft einem Abwehrspieler in einer an und für sich harmlosen Situation ein Eigentor und schon steht es 1:0. Ein glückliche Sieg für Aston Villa, eine unglückliche Niederlage für Brighton. Am Ende zählen aber nicht die statistischen Werte, sondern die Ergebnisse/Punkte.

Der Artikel weist ja auch auf die Defizite des Kaders der Seagulls hin. Mit einer qualitativ besseren Besetzung im Sturm wie in den letzten Jahren lässt sich die Neigung der Waage zum Positiven hin schon etwas stärker beeinflussen.

Auch wenn es nichts mit diesem Thema zu tun hat, musste ich unwillkürlich an Werder Bremen und die Trennung von Trainer Horst Steffen denken. Man stellt dem Trainer keinen einigermaßen bundesligatauglichen Stürmer zu Verfügung und ist auch im offensiven Mittelfeld schlecht aufgestellt. Verletzungspech kommt hinzu, Leistungsträger fallen ohnhehin lange aus. Irgendwann kommt es folgerichtig zu einer ‚Sieglos-Serie‘, man rutscht in der Tabelle ab und trennt sich vom Trainer. Dem Nachfolger geht es in dessen erstem Spiel nicht anders und in seinem Kommentar nach dem Spiel stellt er die Qualität des Kaders in Frage.


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