Merz will Klarnamen im Internet lesen (Sonstiges)
Frank1299, Donnerstag, 19.02.2026, 11:55 (vor 11 Stunden, 28 Minuten)
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Immer dieser Unfug
Nietzsche, Donnerstag, 19.02.2026, 19:40 (vor 3 Stunden, 42 Minuten) @ Frank1299
Was ist mit UFOs? Der Zombie-Apokalypse? Warum fordert niemand das Perpetuum Mobile?
Oder will Merz nur von irgendwas ablenken?
Hömma Kollege Bundeskanzler, laber nicht, leg einen Gesetzentwurf und eine technische Richtlinie vor, wie das gemacht werden soll. Dann reden wir weiter.
Du bist Teil der Regierung, Du hast nix zu fordern. Von wem auch? Wenn Du was willst, machet! Das ist Dein verdammter Job. Wenne nix machst, halt die Fresse.
Ständig diese Verblödung mit stumpfsinnigen Scheindebatten. Als hätten wir sonst keine Probleme.
Also quatsch nicht, zieh das einfach mal durch und wir gucken, wie das so wird. Kannst auch KI dafür benutzen.
Was kommt als nächstes?
max09, Donnerstag, 19.02.2026, 18:42 (vor 4 Stunden, 40 Minuten) @ Frank1299
bearbeitet von max09, Donnerstag, 19.02.2026, 18:55
- Klarnamenpflicht
- EU-Chatkontrolle
- Vorratsdatenspeicherung
Kommt wieder viel Arbeit auf die Gerichte zu....
Edit:
Zum Thema Klarnamenpflicht und Friedrich Merz:
"Wenn ein Friedrich Merz selbst von „kleinen Paschas“ über muslimische Jugendliche redet oder davon, dass Geflüchtete einem die Zahnarzttermine wegnehmen, dann ist dies ein Ausdruck eben genau jener Entgrenzung, die wiederum andere motiviert auch entgrenzt zu kommunizieren.
Wer also Hass und Hetze im Netz verringern will, der sollte sich selbst mit Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung zurückhalten – und lieber ganz konkret die AfD und ihre Diskurse bekämpfen statt diese in die demokratische Mitte zu heben und zu normalisieren."
https://netzpolitik.org/2026/autoritaeres-instrument-eine-klarnamenpflicht-schadet-der-demokratie/
Merz will Klarnamen im Internet lesen
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 19.02.2026, 18:04 (vor 5 Stunden, 18 Minuten) @ Frank1299
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Junge...kümmer dich um die Probleme des Landes. Im vergangenen Jahr sind 120.000 gutbezahlter Arbeitsplätze in Deutschland ausradiert worden, ersatzlos quasi. Vor lauter Führungsnot in Politik und Wirtschaft greift der Spitzensteuersatz mittlerwile ab dem 1,3-fachen des Bruttodurchschnittslohns, in den 1980er waren wir noch beim 5-fachen. Wir sehen enorme Probleme in Infrastruktur und Verteidigung/Sicherheit. Wir sehen massive Verwerfungen in der politischen Landschaft. Und er kommt hier immer mit so völligen nicht-Problemen und macht da Nebenkriegsschauplätze auf, die es sich nicht mal am Stammtisch zu besprechen lohnt. Ist dem Mann eigentlich klar, dass diese Legislaturperiode die letzte vor einer möglicherweise alles dominierenden AfD ist? Das ist ja echt nicht auszuhalten, dieser völlige Gagaismus, im politischen Berlin seit einigen Jahren.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Blarry, Essen, Donnerstag, 19.02.2026, 18:28 (vor 4 Stunden, 55 Minuten) @ FourrierTrans
bearbeitet von Blarry, Donnerstag, 19.02.2026, 18:38
Vor lauter Führungsnot in Politik und Wirtschaft greift der Spitzensteuersatz mittlerwile ab dem 1,3-fachen des Bruttodurchschnittslohns, in den 1980er waren wir noch beim 5-fachen.
Ich kenne da so eine rote Partei, die absolut nichts gegen die Wiedereinführung der Spitzensteuersätze aus der Zeit eines Helmut Kohls hätte. Der darf dann auch gerne wieder ab dem Fünffachen des Medianlohns greifen. Reicht schon aus, den Bundeshaushalt manierlich zu sanieren.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 19.02.2026, 18:32 (vor 4 Stunden, 51 Minuten) @ Blarry
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 19.02.2026, 18:41
Vor lauter Führungsnot in Politik und Wirtschaft greift der Spitzensteuersatz mittlerwile ab dem 1,3-fachen des Bruttodurchschnittslohns, in den 1980er waren wir noch beim 5-fachen.
Ich kenne da so eine rote Partei, die absolut nichts gegen die Wiedereinführung der Spitzensteuersätze auf der Zeit eine Helmut Kohls hätte. Der darf dann auch gerne wieder ab dem Fünffachen des Medianlohns greifen. Reicht schon aus, den Bundeshaushalt manierlich zu sanieren.
Meinst du jetzt die KPD oder die rote Partei, die 3,5 Jahre lang den BK gestellt hat? Also Vermögens-Gini-Koeffizient-mäßig hat sich da absolut nichts verbessert in der Olaf-Zeit, Einkommens-Gini-Koeffizient-mäßig eher noch verschlechtert.
Ich glaube, ich gehe einfach gar nicht mehr wählen, das ist doch eh alles hier für die Katz, dieser ganze Neofeudalismus. Mir wurscht mittlerweile, ich gehe Kartoffeln pflanzen im Garten, sollen die mal alle machen. Ich habe keine politische Heimat mehr. Auch da bin ich jetzt quasi "Heimatvertriebener". :-)
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Gargamel09, Donnerstag, 19.02.2026, 18:22 (vor 5 Stunden, 0 Minuten) @ FourrierTrans
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
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SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Junge...kümmer dich um die Probleme des Landes. Im vergangenen Jahr sind 120.000 gutbezahlter Arbeitsplätze in Deutschland ausradiert worden, ersatzlos quasi. Vor lauter Führungsnot in Politik und Wirtschaft greift der Spitzensteuersatz mittlerwile ab dem 1,3-fachen des Bruttodurchschnittslohns, in den 1980er waren wir noch beim 5-fachen. Wir sehen enorme Probleme in Infrastruktur und Verteidigung/Sicherheit. Wir sehen massive Verwerfungen in der politischen Landschaft. Und er kommt hier immer mit so völligen nicht-Problemen und macht da Nebenkriegsschauplätze auf, die es sich nicht mal am Stammtisch zu besprechen lohnt. Ist dem Mann eigentlich klar, dass diese Legislaturperiode die letzte vor einer möglicherweise alles dominierenden AfD ist? Das ist ja echt nicht auszuhalten, dieser völlige Gagaismus, im politischen Berlin seit einigen Jahren.
Die Tankstelle sagt zur Zeit, teuer, warte mal ab, wenn unten im Iran ein Krieg ausbricht, der wohl nicht mehr abzuwenden ist (zumindest aus der Luft) die Straße von Hormus ist eine der größten Lebensadern des internationalen Handels, Iran hat die jetzt bereits dicht gemacht, dann gehen die Preise erst recht durch die Decke und dann hat Merz ganz andere Sorgen, als sich um Klarnamen zu kümmern. Das sind so Themen, die ablenken sollen, Merz hat leider noch nicht geliefert und dazu noch gelogen, das vergessen die Wähler eben nicht und wenn dann das Leben noch teurer wird, ob er nun dafür etwas kann oder nicht, wird ihm angelastet.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 19.02.2026, 18:28 (vor 4 Stunden, 55 Minuten) @ Gargamel09
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 19.02.2026, 18:38
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
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SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Junge...kümmer dich um die Probleme des Landes. Im vergangenen Jahr sind 120.000 gutbezahlter Arbeitsplätze in Deutschland ausradiert worden, ersatzlos quasi. Vor lauter Führungsnot in Politik und Wirtschaft greift der Spitzensteuersatz mittlerwile ab dem 1,3-fachen des Bruttodurchschnittslohns, in den 1980er waren wir noch beim 5-fachen. Wir sehen enorme Probleme in Infrastruktur und Verteidigung/Sicherheit. Wir sehen massive Verwerfungen in der politischen Landschaft. Und er kommt hier immer mit so völligen nicht-Problemen und macht da Nebenkriegsschauplätze auf, die es sich nicht mal am Stammtisch zu besprechen lohnt. Ist dem Mann eigentlich klar, dass diese Legislaturperiode die letzte vor einer möglicherweise alles dominierenden AfD ist? Das ist ja echt nicht auszuhalten, dieser völlige Gagaismus, im politischen Berlin seit einigen Jahren.
Die Tankstelle sagt zur Zeit, teuer, warte mal ab, wenn unten im Iran ein Krieg ausbricht, die Straße von Hormus ist eine der größten Lebensadern des internationalen Handels, Iran hat die jetzt bereits dicht gemacht, dann gehen die Preise erst recht durch die Decke und dann hat Merz ganz andere Sorgen, als sich um Klarnamen zu kümmern. Das sind so Themen, die ablenken sollen, Merz hat leider nicht geliefert und gelogen, das vergessen die Wähler eben nicht und wenn dann das Leben noch teurer wird, ob er nun dafür etwas kann oder nicht, wird ihm angelastet.
Ich weiß wirklich nicht, was in den Köpfen dieser Leute vorgeht. Ist das so eine Art Elfenbeinturm-Leben, wenn man im politischen Berlin angekommen ist, dass man vom "echten" Leben nichts mehr mitkriegt? Wenn man auf Millionen sitzt, dass man solche Themen relevant findet? Alleine schon solche Themen überhaupt auf die Debatten-Agenda zu nehmen, wird bei nicht wenigen Menschen zu rasender Wut führen. Nachdem man kürzlich noch Teilzeit-Single-Eltern ans Kreuz genagelt hat (achso nene, die waren ja nicht gemeint, es waren die Teilzeit-Jobber gemeint, die nur just for fun arbeiten gehen. Wer kennt sie nicht?). Das ist doch alles echt nur noch Truman-Show hier, grotesk.
Vermittelnder Ansatz
Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 15:36 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ Frank1299
Ich habe schon vor Jahren dafür plädiert, dass es einen mehrstufigen Ansatz geben muss. Die volle Breitseite der Meinungsfreiheit bis zur Strafbaren Äußerung gibt es nur für Klarnamen. Es sollte stets aber auch die Option anonymer Beiträge geben. Für diese gelten aber strengere Regeln, z.B. könnte man dort alles verbieten, was landläufig als "Hate Speech" gekennzeichnet wird, d.h. abwertende Äußerungen gegen einzelne Personen. Denn anonym auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen, ist eine Sache. Aber feige gegen einzelne Personen zu hetzen, ihnen eine Zielscheibe zu verpassen und eine anonyme Armee von Mobbern auf den Hals zu jagen, ist was anderes.
Leider bleibt die Diskussion immer nur in dem Ja/Nein-Schema stecken.
Vermittelnder Ansatz
Nietzsche, Donnerstag, 19.02.2026, 19:52 (vor 3 Stunden, 31 Minuten) @ Greensynapse
Ich habe schon vor Jahren dafür plädiert, dass es einen mehrstufigen Ansatz geben muss. Die volle Breitseite der Meinungsfreiheit bis zur Strafbaren Äußerung gibt es nur für Klarnamen. Es sollte stets aber auch die Option anonymer Beiträge geben. Für diese gelten aber strengere Regeln, z.B. könnte man dort alles verbieten, was landläufig als "Hate Speech" gekennzeichnet wird, d.h. abwertende Äußerungen gegen einzelne Personen. Denn anonym auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen, ist eine Sache. Aber feige gegen einzelne Personen zu hetzen, ihnen eine Zielscheibe zu verpassen und eine anonyme Armee von Mobbern auf den Hals zu jagen, ist was anderes.
Das geht doch logisch überhaupt nicht auf. Wenn es ein anonymer Beitrag ist, ist er auch dann anonym, wenn er irgendwelche eingebildeten oder tatsächlichen Grenzen überschreitet.
Wenn jeder Beitrag auf einen Klarnamen zurückgeführt werden kann, ist es nicht anonym.
Das ist so wie bei schwanger oder verschlüsselt.
Leider bleibt die Diskussion immer nur in dem Ja/Nein-Schema stecken.
Das liegt daran, dass es Sachen gibt, die entweder wahr oder falsch sind. Schwanger, verschlüsselt, anonym ...
Die Diskussion bleibe in einem "Ja/Nein-Schema" stecken, weil das die einzig angemessene Art ist, damit umzugehen.
Vermittelnder Ansatz
istar, Donnerstag, 19.02.2026, 16:15 (vor 7 Stunden, 7 Minuten) @ Greensynapse
Ich habe schon vor Jahren dafür plädiert, dass es einen mehrstufigen Ansatz geben muss. Die volle Breitseite der Meinungsfreiheit bis zur Strafbaren Äußerung gibt es nur für Klarnamen. Es sollte stets aber auch die Option anonymer Beiträge geben. Für diese gelten aber strengere Regeln, z.B. könnte man dort alles verbieten, was landläufig als "Hate Speech" gekennzeichnet wird, d.h. abwertende Äußerungen gegen einzelne Personen. Denn anonym auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen, ist eine Sache. Aber feige gegen einzelne Personen zu hetzen, ihnen eine Zielscheibe zu verpassen und eine anonyme Armee von Mobbern auf den Hals zu jagen, ist was anderes.
Leider bleibt die Diskussion immer nur in dem Ja/Nein-Schema stecken.
Also ich bin komplett dagegen, irgendwas zu verbieten bzw. unter Strafe zu stellen, was so unspezifisch und undefinierbar ist wie „Hate Speech“ oder „Catcalling“ oder was man sich sonst noch so ausdenken kann.
Es gibt Paragrafen gegen Beleidigung, Nötigung etc, das müsste doch für alle Eventualitäten reichen.
Vermittelnder Ansatz
Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 16:50 (vor 6 Stunden, 33 Minuten) @ istar
Ich habe schon vor Jahren dafür plädiert, dass es einen mehrstufigen Ansatz geben muss. Die volle Breitseite der Meinungsfreiheit bis zur Strafbaren Äußerung gibt es nur für Klarnamen. Es sollte stets aber auch die Option anonymer Beiträge geben. Für diese gelten aber strengere Regeln, z.B. könnte man dort alles verbieten, was landläufig als "Hate Speech" gekennzeichnet wird, d.h. abwertende Äußerungen gegen einzelne Personen. Denn anonym auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen, ist eine Sache. Aber feige gegen einzelne Personen zu hetzen, ihnen eine Zielscheibe zu verpassen und eine anonyme Armee von Mobbern auf den Hals zu jagen, ist was anderes.
Leider bleibt die Diskussion immer nur in dem Ja/Nein-Schema stecken.
Also ich bin komplett dagegen, irgendwas zu verbieten bzw. unter Strafe zu stellen, was so unspezifisch und undefinierbar ist wie „Hate Speech“ oder „Catcalling“ oder was man sich sonst noch so ausdenken kann.
Es gibt Paragrafen gegen Beleidigung, Nötigung etc, das müsste doch für alle Eventualitäten reichen.
Es sollte nicht verboten oder unter Strafe gestellt, aber von Plattformbetreibern gelöscht werden müssen. Wenn in Organisationen, die ich kenne (Schulen, Vereine, Unternehmen) nicht strafbares Mobbing festgestellt wird, versucht man ja, etwas zu unternehmen. Nur im Internet gilt, dass man sich jeden Unrat unterhalb der Strafbarkeitsgrenze geben lassen muss und wer nicht hart genug dafür ist, muss sich halt schleichen. Ist jedenfalls nicht mein Anspruch an das menschliche Zusammensein.
Vermittelnder Ansatz
stfn84, Köln, Donnerstag, 19.02.2026, 18:00 (vor 5 Stunden, 23 Minuten) @ Greensynapse
Das würde aber doch dann bedeuten, dass die Admins in diesem Forum bitte jedwede mögliche Beleidigung oder (vermeintliche) Diskriminierung löschen müssten.
Dadurch würde ich jedwede negative Äußerung abseits der schlichten Benennung von Fakten (?) im Grunde als No Go definieren.
Ich könnte vielleicht noch sagen, dass Spieler XY nur 80% der Laufleistung von Spieler YZ absolvierte, aber keine Wertung dieser Tatsache anstellen. Das könnte schließlich verletzend sein wenn ich unterstellen würde, dass manche Spieler von uns denken sie seien kommende Weltfußballer ohne die Notwendigkeit zu sehen sich für das Team einzusetzen.
Vermittelnder Ansatz
Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 18:14 (vor 5 Stunden, 9 Minuten) @ stfn84
Das würde aber doch dann bedeuten, dass die Admins in diesem Forum bitte jedwede mögliche Beleidigung oder (vermeintliche) Diskriminierung löschen müssten.
Dadurch würde ich jedwede negative Äußerung abseits der schlichten Benennung von Fakten (?) im Grunde als No Go definieren.
Ich könnte vielleicht noch sagen, dass Spieler XY nur 80% der Laufleistung von Spieler YZ absolvierte, aber keine Wertung dieser Tatsache anstellen. Das könnte schließlich verletzend sein wenn ich unterstellen würde, dass manche Spieler von uns denken sie seien kommende Weltfußballer ohne die Notwendigkeit zu sehen sich für das Team einzusetzen.
Ich denke, man könnte das wie im Digital Services Act auf Plattformen bzw. Foren ab einer bestimmten Größe begrenzen. Außerdem: wo ist die KI, wenn man sie mal braucht?
Vermittelnder Ansatz
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Donnerstag, 19.02.2026, 18:19 (vor 5 Stunden, 4 Minuten) @ Greensynapse
Und wo ist der Anstand, wenn man ihn mal braucht. Eigentlich doch immer …
Vermittelnder Ansatz
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 19.02.2026, 17:30 (vor 5 Stunden, 53 Minuten) @ Greensynapse
Nee, bitte genau das nicht. Die Strafbarkeit sollte da einfach die Grenze sein. Ansonsten können wir's dann auch lassen. "buuuuh, da haben böse Menschen ganz böse Dinge über mich geschrieben in diesem Internet". Wo fangen wir denn an? Ist es schon "Hass und Hetze", wenn ich mich über Annalena "I hope we have a bit lucky" lustig mache?
Vermittelnder Ansatz
istar, Donnerstag, 19.02.2026, 17:25 (vor 5 Stunden, 58 Minuten) @ Greensynapse
Ich habe schon vor Jahren dafür plädiert, dass es einen mehrstufigen Ansatz geben muss. Die volle Breitseite der Meinungsfreiheit bis zur Strafbaren Äußerung gibt es nur für Klarnamen. Es sollte stets aber auch die Option anonymer Beiträge geben. Für diese gelten aber strengere Regeln, z.B. könnte man dort alles verbieten, was landläufig als "Hate Speech" gekennzeichnet wird, d.h. abwertende Äußerungen gegen einzelne Personen. Denn anonym auf gesellschaftliche Missstände hinzuweisen, ist eine Sache. Aber feige gegen einzelne Personen zu hetzen, ihnen eine Zielscheibe zu verpassen und eine anonyme Armee von Mobbern auf den Hals zu jagen, ist was anderes.
Leider bleibt die Diskussion immer nur in dem Ja/Nein-Schema stecken.
Also ich bin komplett dagegen, irgendwas zu verbieten bzw. unter Strafe zu stellen, was so unspezifisch und undefinierbar ist wie „Hate Speech“ oder „Catcalling“ oder was man sich sonst noch so ausdenken kann.
Es gibt Paragrafen gegen Beleidigung, Nötigung etc, das müsste doch für alle Eventualitäten reichen.
Es sollte nicht verboten oder unter Strafe gestellt, aber von Plattformbetreibern gelöscht werden müssen. Wenn in Organisationen, die ich kenne (Schulen, Vereine, Unternehmen) nicht strafbares Mobbing festgestellt wird, versucht man ja, etwas zu unternehmen. Nur im Internet gilt, dass man sich jeden Unrat unterhalb der Strafbarkeitsgrenze geben lassen muss und wer nicht hart genug dafür ist, muss sich halt schleichen. Ist jedenfalls nicht mein Anspruch an das menschliche Zusammensein.
Ist das denn nicht schon so? Zumindest seriöse Plattformen haben ja eine Netiquette nach der unpassendes gelöscht wird.
Und über die unseriösen muss man nicht groß reden.
Vermittelnder Ansatz
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 19.02.2026, 16:00 (vor 7 Stunden, 22 Minuten) @ Greensynapse
Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.
Vermittelnder Ansatz
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 16:18 (vor 7 Stunden, 4 Minuten) @ MarcBVB
Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.
Gerade im Zusammenhang mit Fußball wäre das doch eine Endlosdiskussion. Von mir aus dürfen mich Blaue gerne "Zecke" nennen, kann damit leben. Für andere ist das schon Nazisprech, weil man eine Person damit entmenschlicht.
Oder ein "Wie kann der Vollidiot da so hingehen?" im Zusammenhang mit einem Foulspiel. Eine personenbezogene Beleidigung - aber ist das jetzt im Fußballkontext ok?
Vermittelnder Ansatz
Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 16:43 (vor 6 Stunden, 40 Minuten) @ Sascha
Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.
Gerade im Zusammenhang mit Fußball wäre das doch eine Endlosdiskussion. Von mir aus dürfen mich Blaue gerne "Zecke" nennen, kann damit leben. Für andere ist das schon Nazisprech, weil man eine Person damit entmenschlicht.Oder ein "Wie kann der Vollidiot da so hingehen?" im Zusammenhang mit einem Foulspiel. Eine personenbezogene Beleidigung - aber ist das jetzt im Fußballkontext ok?
Dass es für Dich ok ist, wenn Dich jemand "Zecke" nennt, ist aber nicht der Punkt. Es geht um die Verrohung der Kommunikation im öffentlichen Raum und die steht nicht zur Disposition einzelner. Andernfalls gäbe es z.B. keinen Rassismus mehr, weil Du z.B. immer dunkelhäutige Menschen finden wirst, die sich an bestimmten Äußerungen nicht stören.
Und es ist schön, wenn man Eier aus Stahl hat und einem ein Shitstorm nichts ausmacht. Aber es gibt eben auch andere Menschen, denen entsprechende Erfahrungen extrem nahe gehen. Und ich meine, die haben in einer Demokratie auch einen Schutz verdient, den ich jetzt höher hängen würde, als anonym einen Spieler als "Vollidioten" zu bezeichnen. Wenn einem das so wichtig ist, warum dann nicht mit dem eigenen Namen dazu stehen und sich der sozialen Kontrolle aussetzen? Ist ja jetzt nicht so, dass da "Truth to the Power" gesprochen wird.
Vermittelnder Ansatz
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 16:54 (vor 6 Stunden, 29 Minuten) @ Greensynapse
Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.
Gerade im Zusammenhang mit Fußball wäre das doch eine Endlosdiskussion. Von mir aus dürfen mich Blaue gerne "Zecke" nennen, kann damit leben. Für andere ist das schon Nazisprech, weil man eine Person damit entmenschlicht.Oder ein "Wie kann der Vollidiot da so hingehen?" im Zusammenhang mit einem Foulspiel. Eine personenbezogene Beleidigung - aber ist das jetzt im Fußballkontext ok?
Dass es für Dich ok ist, wenn Dich jemand "Zecke" nennt, ist aber nicht der Punkt. Es geht um die Verrohung der Kommunikation im öffentlichen Raum und die steht nicht zur Disposition einzelner. Andernfalls gäbe es z.B. keinen Rassismus mehr, weil Du z.B. immer dunkelhäutige Menschen finden wirst, die sich an bestimmten Äußerungen nicht stören.
Doch, genau darum geht es. Was ist die Definition von "Hate speech", wo die Grenze? Für mich fällt dieses "Zecke" im diesem Kontext nicht darunter, sondern sehe es als Ausdruck einer "historischen" Rivalität, ohne den Sinn einer Entmenschlichung.
Vermittelnder Ansatz
Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 17:50 (vor 5 Stunden, 33 Minuten) @ Sascha
Was unter anderem daran liegt, dass "Hate Speech" halt ein wunderbarer Kampfbegriff ist. Und ich möchte nicht, dass die Stiftung der Stasi-Kahane das definiert.
Gerade im Zusammenhang mit Fußball wäre das doch eine Endlosdiskussion. Von mir aus dürfen mich Blaue gerne "Zecke" nennen, kann damit leben. Für andere ist das schon Nazisprech, weil man eine Person damit entmenschlicht.Oder ein "Wie kann der Vollidiot da so hingehen?" im Zusammenhang mit einem Foulspiel. Eine personenbezogene Beleidigung - aber ist das jetzt im Fußballkontext ok?
Dass es für Dich ok ist, wenn Dich jemand "Zecke" nennt, ist aber nicht der Punkt. Es geht um die Verrohung der Kommunikation im öffentlichen Raum und die steht nicht zur Disposition einzelner. Andernfalls gäbe es z.B. keinen Rassismus mehr, weil Du z.B. immer dunkelhäutige Menschen finden wirst, die sich an bestimmten Äußerungen nicht stören.
Doch, genau darum geht es. Was ist die Definition von "Hate speech", wo die Grenze? Für mich fällt dieses "Zecke" im diesem Kontext nicht darunter, sondern sehe es als Ausdruck einer "historischen" Rivalität, ohne den Sinn einer Entmenschlichung.
Jetzt kommt ein im Jahr 2026 harter Satz für Bewohner der westlichen Zivilisation: es geht dabei gar nicht individuell um Dich, sondern inwiefern eine Verrohung des Diskurses zur Einschüchterung weiter Teile der Gesellschaft führt und dieser darauf verzichtet, seine Meinung in diesen Räumen zu äußern.
Juristen definieren ganz andere Dinge als Hate Speech. Das Opferschutzportal NRW beispielsweise so: "Hate Speech, auch Hassrede genannt, bezeichnet die Verbreitung von diskriminierenden, beleidigenden oder hetzerischen Äußerungen gegen bestimmte Personen oder Gruppen – oft über soziale Medien, aber auch im direkten Umfeld. Sie zielt darauf ab, Menschen aufgrund ihrer Herkunft, Religion, ihres Geschlechts, ihrer sexuellen Identität oder anderer Merkmale herabzuwürdigen."
Beispiel: Auf Insta postet ein homosexuelles Paar, wie es sich küsst. Jemand schreibt darunter: "Was für ein Dreck. Zum Kotzen".
Und auch Deine Zecke ist natürlich Hate Speech. Dass Du das abkannst ist nicht der Maßstab für die Allgemeinheit. Wer das unbedingt im Internet verbreiten will, soll halt mit seinem königsblauen Namen dafür einstehen. Aber warum soll sich z.B. ein 13-Jähriger BVB-Fan von zig anonymen Accounts (Bots?) als Zecke beschimpfen lassen, nur weil Du das kultig findest?
Vermittelnder Ansatz
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 18:04 (vor 5 Stunden, 18 Minuten) @ Greensynapse
Und auch Deine Zecke ist natürlich Hate Speech. Dass Du das abkannst ist nicht der Maßstab für die Allgemeinheit. Wer das unbedingt im Internet verbreiten will, soll halt mit seinem königsblauen Namen dafür einstehen. Aber warum soll sich z.B. ein 13-Jähriger BVB-Fan von zig anonymen Accounts (Bots?) als Zecke beschimpfen lassen, nur weil Du das kultig findest?
Gegenfrage: wenn in diesem Forum die Mehrzahl der User damit im Fußballkontext das ähnlich sehen, warum sollte die Meinung des 13-jährigen BVB-Fans dann die ausschlaggebende sein? Es geht hier nicht um du, oder ich, sondern ganz einfach um die Frage, wer in welchem Kontext festgelegt, was tolerabel ist und was nicht.
Und nein, jeder, der sich von etwas beleidigt oder diskriminiert fühlt, halte ich einfach nicht für ein ausreichendes Argument.
Vermittelnder Ansatz
Greensynapse, Donnerstag, 19.02.2026, 18:30 (vor 4 Stunden, 53 Minuten) @ Sascha
Und auch Deine Zecke ist natürlich Hate Speech. Dass Du das abkannst ist nicht der Maßstab für die Allgemeinheit. Wer das unbedingt im Internet verbreiten will, soll halt mit seinem königsblauen Namen dafür einstehen. Aber warum soll sich z.B. ein 13-Jähriger BVB-Fan von zig anonymen Accounts (Bots?) als Zecke beschimpfen lassen, nur weil Du das kultig findest?
Gegenfrage: wenn in diesem Forum die Mehrzahl der User damit im Fußballkontext das ähnlich sehen, warum sollte die Meinung des 13-jährigen BVB-Fans dann die ausschlaggebende sein? Es geht hier nicht um du, oder ich, sondern ganz einfach um die Frage, wer in welchem Kontext festgelegt, was tolerabel ist und was nicht.
Mein Eindruck ist, dass anonyme blaue Accounts in diesem Forum insgesamt nach Erkennung gelöscht werden, geschweige denn, wenn sie andere als Zecken bezeichnen?
Und nein, jeder, der sich von etwas beleidigt oder diskriminiert fühlt, halte ich einfach nicht für ein ausreichendes Argument.
Letzteres ist ein Strohmann, das habe ich nie behauptet. Natürlich geht es um eine objektivierbare Eignung zur Einschüchterung. Im Übrigen stimme ich Dir diesbezüglich zu.
Vermittelnder Ansatz
Elmar, Donnerstag, 19.02.2026, 17:30 (vor 5 Stunden, 53 Minuten) @ Sascha
Die Grenze ist da, wo sich nachgewiesen eine definierte Gruppe von Menschen aus objektiven Gründen diskriminiert fühlt.
Und das gilt es zu definieren.
Aber natürlich gibt es da Grenzbereiche. Und es wird auch immer ein Gruppe von Menschen geben, die bei jedem Begriff „Zensur“ schreit.
Vermittelnder Ansatz
Nietzsche, Donnerstag, 19.02.2026, 19:45 (vor 3 Stunden, 38 Minuten) @ Elmar
Die Grenze ist da, wo sich nachgewiesen eine definierte Gruppe von Menschen aus objektiven Gründen diskriminiert fühlt.
Und das gilt es zu definieren.
Was sind denn objektive Gründe?
Vermittelnder Ansatz
thatEmJay, zurück in Berlin, Donnerstag, 19.02.2026, 20:04 (vor 3 Stunden, 18 Minuten) @ Nietzsche
Zum Beispiel wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen als Nigger bezeichne. Ist objektiv gesehen ein Grund oder?
Vermittelnder Ansatz
Nietzsche, Donnerstag, 19.02.2026, 20:20 (vor 3 Stunden, 3 Minuten) @ thatEmJay
Zum Beispiel wenn ich einen dunkelhäutigen Menschen als Nigger bezeichne. Ist objektiv gesehen ein Grund oder?
Ja natürlich. Nur warum dann diese komische Formulierung "eine definierte Gruppe von Menschen aus objektiven Gründen diskriminiert fühlt".
Wenn es objektive Gründe sind, dann ist es Diskriminierung. Dann gibt es objektive Massstäbe, durch die die Äußerung bewertet werden kann. Es spielt dann überhaupt keine Rolle, ob sich jemand irgendwie fühlt. Wie bei Diebstahl. Da fühlt sich das Opfer auch nicht beklaut, es ist es.
Vermittelnder Ansatz
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 17:33 (vor 5 Stunden, 50 Minuten) @ Elmar
Ja, und wer ist da ausschlaggebend? Sprache lässt sich, bis auf wenige Ausnahmen, nicht eindeutig in schwarz und weiß unterteilen und kann, je nach Kontext, unterschiedliche Bedeutungen haben.
Das "Du Arschloch" hinterm Lenkrad im Straßenverkehr, hat eine völlig andere Bedeutung als der gleichen Ausdruck unter Freunden.
Vermittelnder Ansatz
stfn84, Köln, Donnerstag, 19.02.2026, 17:51 (vor 5 Stunden, 32 Minuten) @ Sascha
Ja, und wer ist da ausschlaggebend? Sprache lässt sich, bis auf wenige Ausnahmen, nicht eindeutig in schwarz und weiß unterteilen und kann, je nach Kontext, unterschiedliche Bedeutungen haben.
Das "Du Arschloch" hinterm Lenkrad im Straßenverkehr, hat eine völlig andere Bedeutung als der gleichen Ausdruck unter Freunden.
Das ist so. Aber wir haben doch allein um das Thema des BVB zuletzt oft genug erlebt, in welchen Realitäten einige Menschen angekommen sind. Der Eine steigt bei einem Thema komplett aus dem Sattel, während dem nächsten nicht mal ansatzweise klar ist woran man sich überhaupt stören kann.
Felix Nmecha wird für einige Borussen für immer ein rotes Tuch sein, da er - aus ihrer Sicht - homophob und entsprechend ausgrenzend unterwegs sei. Damals reichten schon Likes, der Konsum bestimmter Schriften und/oder die Kontakte um eine stichhaltige "Beweisführung" abzuleiten. Ob das der Realität entspricht oder es vielleicht sogar Graustufen abseits der s/w "Extreme" gibt war in meiner Wahrnehmung nachrangig, die Aussagen des Präsidenten wurden nicht ernst genommen, etc.
Für den Einen ist eine Herrenhandtasche mit Bier im Stadion Diskriminierung, für den nächsten irrelevant und für manche vielleicht sogar lustig.
Wenn man den Ansatzes dieses Stranges ernst nähme müsste man alle Dinge die auch nur ansatzweise diskriminierend verstanden werden könnten eben aus der Anonymität holen. Ich glaube nicht, dass das wirklich zielführend ist.
Anonymität / Diskriminierung
Copperfield, Saarbrücken, Donnerstag, 19.02.2026, 14:51 (vor 8 Stunden, 32 Minuten) @ Frank1299
Was mir bei der Debatte immer zu kurz kommt sind die Vorteile der Anonymität - und ich mein nicht das man Straffrei jeden Mist kommentieren kann und sich in allem zum Experten weltweit präsentieren darf.
Die Chats mit anonymen Namen sind ein Raum in dem man alles sein kann ohne dafür erstmal grundsätzlich beurteilt werden zu können. Ob Frau, Mann, Alt, Jung, hübsch, nicht so hübsch, groß, klein, arm, reich, sexuell wie auch immer orientiert. Man ist erstmal ein Name/Wort und hat eine Meinung. Dazu können sich andere dann verhalten und äußern. Vollkommen unabhängig vom Hintergrund. Das bring ein enormes Potential mit sich. Und ist für viele Minderheiten mal ein riesen Gewinn gewesen.
Anonymität / Diskriminierung
Blarry, Essen, Donnerstag, 19.02.2026, 18:45 (vor 4 Stunden, 38 Minuten) @ Copperfield
Wir hatten am Wochenende wieder LAN-Party. Dabei wird natürlich viel über die Gute Alte Zeit™ sinniert.
Man war seinerzeit zwar auch überall pseudonymisiert unterwegs, aber dennoch kannte man sich untereinander. Die Communities waren kleiner und vor allem enger, weniger durchlässig. Neue Accounts waren anstrengend, mit manueller Freischaltung und so. Kein Vergleich zum "mit Google anmelden" von heute, wo man innerhalb Sekunden in den Kommentarbereich von Spiegel Online reinscheißen kann. Gleichzeitig sieht man auf den wenigen Plattformen, die noch Vetting von Nutzern betreiben (z.B. hier, bei Heise etc.) große qualitative Unterschiede bei Diskussionskultur und vermittelten Inhalten.
Natürlich wird man, leider, die Büchse nicht mehr zumachen können. Aber vielleicht wäre eine Art "eindeutige Pseudonymisierung" ein Schritt in die richtige Richtung. Ein EU-weiter personalisierter Nutzername, der verwendet werden muss und nicht ohne Weiteres geändert werden kann. Praktisch eine Geburtsurkunde fürs Internet. Damit wäre man immer noch nicht von anderen Nutzern zu doxxen, hätte aber bei Rechtsverstößen für die zuständigen Behörden sofort die Hosen unten.
Anonymität / Diskriminierung
thatEmJay, zurück in Berlin, Donnerstag, 19.02.2026, 19:18 (vor 4 Stunden, 4 Minuten) @ Blarry
Find ich ne ziemlich geile und kreative Idee.
Anonymität / Diskriminierung
Zebulon, Wattenscheid, Donnerstag, 19.02.2026, 19:25 (vor 3 Stunden, 58 Minuten) @ thatEmJay
Das finde ich eine extrem gefährliche Idee.
Da holst du dir in einem Forum Rat und Hilfe für deine psychischen Probleme, die dann mit deinem Netznamen verknüpft sind, mit dem gleichen Netznamen gehst du in ein politisches Diskussionsforum, in ein Bewerbungstraining etc.
Anonymität / Diskriminierung
thatEmJay, zurück in Berlin, Donnerstag, 19.02.2026, 20:03 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ Zebulon
Haha na gut, zu kurz gedacht. Ist natürlich was dran. Will auch nicht unbedingt dass jeder weiß dass ich Depressionen habe. Bei Menschen mit Traumata bzgl sexuellen Übergriffen ist das auch nochnal ne ganz andere Nummer.
Anonymität / Diskriminierung
Guido, Donnerstag, 19.02.2026, 15:13 (vor 8 Stunden, 10 Minuten) @ Copperfield
Und ist für viele Minderheiten mal ein riesen Gewinn gewesen.
Nicht nur gewesen. Wenn du dich beispielsweise als Mitarbeiter über Missstände bei deinem Arbeitgeber äußern möchtest, ohne um deinen Job zu fürchten, ist das mit Klarnamen schwer (mal von Großkonzernen mit Whistleblower-Zugang abgesehen)
Anonymität / Diskriminierung
TeddyNr1, Donnerstag, 19.02.2026, 15:00 (vor 8 Stunden, 23 Minuten) @ Copperfield
Was mir bei der Debatte immer zu kurz kommt sind die Vorteile der Anonymität - und ich mein nicht das man Straffrei jeden Mist kommentieren kann und sich in allem zum Experten weltweit präsentieren darf.
Die Chats mit anonymen Namen sind ein Raum in dem man alles sein kann ohne dafür erstmal grundsätzlich beurteilt werden zu können. Ob Frau, Mann, Alt, Jung, hübsch, nicht so hübsch, groß, klein, arm, reich, sexuell wie auch immer orientiert. Man ist erstmal ein Name/Wort und hat eine Meinung. Dazu können sich andere dann verhalten und äußern. Vollkommen unabhängig vom Hintergrund. Das bring ein enormes Potential mit sich. Und ist für viele Minderheiten mal ein riesen Gewinn gewesen.
Generell ein guter Ansatz, aber ich bin da anderer Meinung.
Mir kommt es so vor, als wäre die Verurteilung, Verunglimpfung und der Hass durch die Anonymität noch größer und stärker geworden. Auch die falschen Behauptungen sind durch diesen Umstand noch viel mehr und größer geworden.
MMn ist die Gesellschaft hierdurch auch nicht mehr diskussionsfähig, kritikfähig und auch nicht mehr lernfähig geworden. Hinzukommt das man völlig den Respekt voreinander verloren hat.
Frei nach dem Motto: Es fällt ja gar nicht mehr auf, wenn ich "Mist" erzähle, jemanden diskreditieren und ob ich nichts dazu lerne....
Anonymität / Diskriminierung
NeusserJens, Dort wo die Erft den Rhein begrüßt, Donnerstag, 19.02.2026, 15:44 (vor 7 Stunden, 39 Minuten) @ TeddyNr1
Generell ein guter Ansatz, aber ich bin da anderer Meinung.
Mir kommt es so vor, als wäre die Verurteilung, Verunglimpfung und der Hass durch die Anonymität noch größer und stärker geworden. Auch die falschen Behauptungen sind durch diesen Umstand noch viel mehr und größer geworden.MMn ist die Gesellschaft hierdurch auch nicht mehr diskussionsfähig, kritikfähig und auch nicht mehr lernfähig geworden. Hinzukommt das man völlig den Respekt voreinander verloren hat.
Frei nach dem Motto: Es fällt ja gar nicht mehr auf, wenn ich "Mist" erzähle, jemanden diskreditieren und ob ich nichts dazu lerne....
Mein Eindruck ist ein anderer: Es gibt tatsächlich eine generelle Verrohung, insbesondere im digitalen Raum, weil Menschen für schwachsinnige Meinungen, Verunglimpfungen, Beleidigungen und Co. viel zu selten Konsequenzen spüren. Das, was man früher nur nach 5 Bier im kleinsten Kreis am Stammtisch gesagt hat, schreibt man jetzt offen ins Netz – und kriegt dafür im Zweifel sogar Zuspruch von irgendwelchen Fremden. Und wofür man sich in der Kneipe oder auf der Straße früher eine gefangen hätte, kann man heute bequem von der Couch aus posten – ohne dafür die berechtigte Quittung zu bekommen. Da sind wir uns einig.
Das hat aber nichts mit Anonymität zu tun. Leute, die sich aufs Übelste über Ausländer, Frauen, LGBTQI+, die Grünen oder sonstwas auslassen, machen das z.B. bei Facebook ohne Hemmungen mit ihrem Klarnamen und offen erkennbarem Profilbild, oft auch mit Verknüpfung zu Freunden und Verwandten, sodass du deren halbes Leben kennst. Es sind längst nicht mehr nur die shitpostenden anons von 4chan, die absoluten "Müll" von sich geben.
Das Problem ist nicht die Anonymität, das Problem ist das vollkommen fehlende Schamgefühl. Der Titel des Buchs von Gisèle Pelicot trifft das bestens: Die Scham muss die Seite wechseln.
Anonymität / Diskriminierung
Copperfield, Saarbrücken, Donnerstag, 19.02.2026, 15:38 (vor 7 Stunden, 45 Minuten) @ TeddyNr1
Was mir bei der Debatte immer zu kurz kommt sind die Vorteile der Anonymität - und ich mein nicht das man Straffrei jeden Mist kommentieren kann und sich in allem zum Experten weltweit präsentieren darf.
Die Chats mit anonymen Namen sind ein Raum in dem man alles sein kann ohne dafür erstmal grundsätzlich beurteilt werden zu können. Ob Frau, Mann, Alt, Jung, hübsch, nicht so hübsch, groß, klein, arm, reich, sexuell wie auch immer orientiert. Man ist erstmal ein Name/Wort und hat eine Meinung. Dazu können sich andere dann verhalten und äußern. Vollkommen unabhängig vom Hintergrund. Das bring ein enormes Potential mit sich. Und ist für viele Minderheiten mal ein riesen Gewinn gewesen.
Generell ein guter Ansatz, aber ich bin da anderer Meinung.
Mir kommt es so vor, als wäre die Verurteilung, Verunglimpfung und der Hass durch die Anonymität noch größer und stärker geworden. Auch die falschen Behauptungen sind durch diesen Umstand noch viel mehr und größer geworden.MMn ist die Gesellschaft hierdurch auch nicht mehr diskussionsfähig, kritikfähig und auch nicht mehr lernfähig geworden. Hinzukommt das man völlig den Respekt voreinander verloren hat.
Frei nach dem Motto: Es fällt ja gar nicht mehr auf, wenn ich "Mist" erzähle, jemanden diskreditieren und ob ich nichts dazu lerne....
Natürlich, der Effekt ist nicht eingetreten. Wird er wohl auch nicht mehr. Es war ja auch nicht als Ansatz gedacht sondern als Aspekt.
Zumindest ist es jetzt so das Leute im Netz wegen ihrer Aussagen angegriffen werden und nicht wegen anderer Sachen. Wobei ein Grundproblem ja auch bleibt das unter Meinungsfreiheit eine falsche Begrifflichkeit herrscht. Nur weil alle, alles sagen dürfen und kommentieren müssen - muss ich das nicht hören oder dem zustimmen. Meist wird genau dies aber verlangt. Die Debattenfähigkeit, Komprommisbereitschaft und selbstkritik ist nicht besser geworden. Da geb ich dir Recht. Ob das jetzt an der Gesellschaft an sich oder dem Internet liegt ist ne andere Frage.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
DomJay, Köln, Donnerstag, 19.02.2026, 13:24 (vor 9 Stunden, 59 Minuten) @ Frank1299
Ich finde man darf zwar den Punkt sehen, dass die Anonymität auch zu Problemen führt. Ich halte die Lösung aber für falsch.
Davon abgesehen, für Google, Facebook und diverse Staaten ändert sich ja nichts. Wer glaubt, dass sein digitales Profil nicht mit dem eigenen Klarnamen verbunden ist, für den habe ich meiner Meinung nach sehr sehr schlechte Nachrichten.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Habakuk, OWL, Donnerstag, 19.02.2026, 13:47 (vor 9 Stunden, 36 Minuten) @ DomJay
Ich finde man darf zwar den Punkt sehen, dass die Anonymität auch zu Problemen führt. Ich halte die Lösung aber für falsch.
So ist es. Die Lösung darf nicht darin liegen, massiven Druck auf die Meinungsfreiheit des Einzelnen auszuüben. Verantwortlich für den Inhalt der Informationen, die auf den Plattformen verbreitet werden, sind in hohem Maße die Plattformen selbst. Da muss der Gesetzgeber dringend ansetzen, auch wenn es gewissen Leuten jenseits des Atlantiks nicht gefällt.
Und jetzt komme mir keiner mit: "Bei X wird soviel geschrieben, da können die sich gar nicht um alles kümmern." Würden die Betreiber dieser Internetmonster in gleichen Verhältnis Arbeit in diesen Bereich investieren, wie das die Verantwortlichen im hiesigen SG-Forum tun, dann wäre das Problem vermutlich schon gelöst. An dieser Stelle übrigens mal wieder Lob und Dank an die Redaktion hier.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Donnerstag, 19.02.2026, 13:34 (vor 9 Stunden, 49 Minuten) @ DomJay
Für mich würde dadurch jetzt keine Welt zusammen brechen. Wenn man eine fundierte Meinung hat kann man die, zumindest in D, auch unter seinem Klarnamen posten. Und bei persönlichen Angriffen, wie hier im Forum auch schon vorgekommen, ist dann eben "klar" wer man ist. Wird aber ohnehin nicht kommen und hat auch aus meiner Sicht auch keine Prio, da haben wir tausend andere Probleme.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Chappi1991
, Donnerstag, 19.02.2026, 13:52 (vor 9 Stunden, 31 Minuten) @ Jimmy_B
Für mich würde dadurch jetzt keine Welt zusammen brechen. Wenn man eine fundierte Meinung hat kann man die, zumindest in D, auch unter seinem Klarnamen posten. Und bei persönlichen Angriffen, wie hier im Forum auch schon vorgekommen, ist dann eben "klar" wer man ist. Wird aber ohnehin nicht kommen und hat auch aus meiner Sicht auch keine Prio, da haben wir tausend andere Probleme.
Es geht doch nicht darum, dass man eine fundierte Meinung in einem Forum schreibt. Ich bin seit Anfang an um eine datensparende Internetnutzung bemüht. Es gibt von mir keine öffentlichen Inhalte im Web mit Klarnamen (z.B. wie bei Facebook) und auch auch extrem wenige oder sogar kein Foto von mir im offenen Netz. Je weniger Daten es von einem im Netz gibt, desto weniger Angriffspunkte gibt es gegen Missbrauch. Ich rede da noch nicht einmal von den Risiken, an die ich dabei denke, sondern an die vielen, an die man nicht denkt.
Und das Internet sind nicht nur Foren. Es ist auch Social Media, Datingseiten, Sexseiten, Shoppingseiten etc. Je mehr über mich im Netz ist, desto mehr Angriffspunkte biete ich - wem auch immer.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 13:40 (vor 9 Stunden, 43 Minuten) @ Jimmy_B
Das bringt auch einfach praktische Probleme mit sich. Damit so etwas einen Effekt hätte, müssten wir als Betreiber die Angaben ja irgendwie prüfen können. Wenn dann hier im Forum zweihundert "Müller" registriert sind, ist der Effekt ja gleich null. Gleichzeitig wäre so ein Prüfaufwand für uns nicht zu stemmen und offen gesagt wollen wir auch nicht dafür gerade stehen, die Sicherheit von Klarnamen zu gewährleisten und zu sichern.
Ich wage mich da jetzt vielleicht zu weit vor, aber vermutlich wäre das das Ende unseres Forums.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
simie, Krefeld, Donnerstag, 19.02.2026, 17:15 (vor 6 Stunden, 8 Minuten) @ Sascha
Die Anbieterseite darf man da tatsächlich nicht vergessen. Die Mehrheit der Foren dürfte ähnlich aufgebaut sein, wie dieses Forum. Und da würde eine solche Pflicht tatsächlich wohl zum Ende vieler Foren führen.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
markus, Donnerstag, 19.02.2026, 17:31 (vor 5 Stunden, 52 Minuten) @ simie
Die Anbieterseite darf man da tatsächlich nicht vergessen. Die Mehrheit der Foren dürfte ähnlich aufgebaut sein, wie dieses Forum. Und da würde eine solche Pflicht tatsächlich wohl zum Ende vieler Foren führen.
Selbst wenn der Anbieter bereit wäre, diesen Aufwand in Kauf zu nehmen: Welcher User wäre denn bereit, seinen Namen offenzulegen? Wenn dann aufgrund zu weniger User nichts mehr los ist, wird ein Forum schon deshalb sterben. Die Tatsche, dass hier im Forum absolut niemand seinen vollen Namen offenlegt, obwohl das möglich ist, zeigt bereits, dass der Bedarf nach Anonymität bei fast 100% liegen muss.
Er kann fordern was er will
Sentinel2150, Kiel, Donnerstag, 19.02.2026, 13:21 (vor 10 Stunden, 1 Minuten) @ Frank1299
Spätestens vor dem BVerfG oder dem EuGH ist eh Schluss mit seinen Wünschen. Abgesehen davon dass es eh nicht praktizierbar ist
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Diabolus, BRV / Block 38, Donnerstag, 19.02.2026, 12:58 (vor 10 Stunden, 25 Minuten) @ Frank1299
Und wie will man das durchsetzen? Also weltweit meine ich, weil wie will Merz einem Südamerikaner z.B. vorschreiben, dass er sich mit seinem echten Namen registrieren soll...
Naja das Internet ist ja noch Neuland ;)
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Unterhändler, Donnerstag, 19.02.2026, 18:55 (vor 4 Stunden, 28 Minuten) @ Diabolus
bearbeitet von Unterhändler, Donnerstag, 19.02.2026, 19:00
Und wie will man das durchsetzen? Also weltweit meine ich, weil wie will Merz einem Südamerikaner z.B. vorschreiben, dass er sich mit seinem echten Namen registrieren soll...
Naja das Internet ist ja noch Neuland ;)
Das Ganze kann doch in Deutschland (wenn man diese Nebelkerze mal zu Ende denkt) nur für .de Domains (oder maximal EU weit) durchgesetzt werden oder? Das wäre für jedes Forum etc ja leicht zu lösen.
Kann man Twitter, Facebook usw. sowas in Deutschland gesetzlich vorschreiben? Falls ja, wäre das ja das Ende der Präsenz in D., würde kaum einer aus der Masse machen.
Merz wollte vermutlich am Aschermittwoch einen kleinen Gag raushauen, mal etwas provozieren. Absolut peinlich, sowas muss einem doch bewusst sein, dass das praktisch nicht durchzusetzen ist, von den ganzen anderen Argumenten die hier bereits genannt wurden mal abgesehen.
Unfassbar, dass sowas durch seine Assistenten/Sekretäre durchgeht.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Chappi1991
, Donnerstag, 19.02.2026, 12:04 (vor 11 Stunden, 19 Minuten) @ Frank1299
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 19.02.2026, 12:33 (vor 10 Stunden, 50 Minuten) @ Chappi1991
Wäre das nicht auch eine komplette Ungleichbehandlung der Leute? Ein "Frank Müller" würde sich ja deutlich anonymer im Netz bewegen als eine "Rosa Schlüpfer".
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Frank1299, Donnerstag, 19.02.2026, 12:28 (vor 10 Stunden, 55 Minuten) @ Chappi1991
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
Ja, für mich wäre es das Ende der Meinungsfreiheit. Jeder Arbeitgeber, jede Versicherung könnte mit KI ein Profil erstellen, was man denn für ein Mensch ist. Das wäre das Ende der Meinungsfreiheit, denn jeder würde sich zurückhalten.
Und der Vorschlag der SPD ist jetz auch nicht viel besser...
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Copperfield, Saarbrücken, Donnerstag, 19.02.2026, 14:39 (vor 8 Stunden, 44 Minuten) @ Frank1299
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
Ja, für mich wäre es das Ende der Meinungsfreiheit. Jeder Arbeitgeber, jede Versicherung könnte mit KI ein Profil erstellen, was man denn für ein Mensch ist. Das wäre das Ende der Meinungsfreiheit, denn jeder würde sich zurückhalten.Und der Vorschlag der SPD ist jetz auch nicht viel besser...
Du meinst im Netz? Das ist ein bisschen dick aufgetragen bzw. am Thema vorbei. Das Ende wäre, wenn man nicht mehr alles schreiben dürfte. Vor 20 Jahren gab es noch gar kein Social Media und es gab Meinungsfreiheit. Auf der Straße, Zeitungen, Plakaten usw. Nur war es schwerer seinen ggf. Sch... in die ganze Welt zu pusten. Aber auch das wurde damals schon gemacht, nur halt kleiner.
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MaxPower, Donnerstag, 19.02.2026, 13:15 (vor 10 Stunden, 8 Minuten) @ Frank1299
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
Ja, für mich wäre es das Ende der Meinungsfreiheit. Jeder Arbeitgeber, jede Versicherung könnte mit KI ein Profil erstellen, was man denn für ein Mensch ist. Das wäre das Ende der Meinungsfreiheit, denn jeder würde sich zurückhalten.Und der Vorschlag der SPD ist jetz auch nicht viel besser...
Nur weil sich Leute zurückhalten (würden; der Vorschlag von Merz ist ohnehin quatsch), ist das nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Meinungsfreiheit, solange der Staat niemanden auf Grund seiner geäußerten Meinung verfolgt, zumindest wenn bei der Meinungsäußerung nicht gegen bestehende Gesetze, wie z.B. die zur Volksverhetzung oder Beleidigung, verstoßen wird.
Ich habe aber abgesehen davon schon genug Screenshots von Kommentaren in gängigen Facebook-Gruppen gesehen, um überzeugt davon zu sein dass eine Klarnamenpflicht die meisten Spezis gar nicht daran hindert ihren Rotz ins Netz zu schreiben.
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virz3, Oberhausen, Donnerstag, 19.02.2026, 14:52 (vor 8 Stunden, 31 Minuten) @ MaxPower
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
Ja, für mich wäre es das Ende der Meinungsfreiheit. Jeder Arbeitgeber, jede Versicherung könnte mit KI ein Profil erstellen, was man denn für ein Mensch ist. Das wäre das Ende der Meinungsfreiheit, denn jeder würde sich zurückhalten.Und der Vorschlag der SPD ist jetz auch nicht viel besser...
Nur weil sich Leute zurückhalten (würden; der Vorschlag von Merz ist ohnehin quatsch), ist das nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Meinungsfreiheit, solange der Staat niemanden auf Grund seiner geäußerten Meinung verfolgt, zumindest wenn bei der Meinungsäußerung nicht gegen bestehende Gesetze, wie z.B. die zur Volksverhetzung oder Beleidigung, verstoßen wird.Ich habe aber abgesehen davon schon genug Screenshots von Kommentaren in gängigen Facebook-Gruppen gesehen, um überzeugt davon zu sein dass eine Klarnamenpflicht die meisten Spezis gar nicht daran hindert ihren Rotz ins Netz zu schreiben.
Der Staat evtl nicht. Potentielle oder aktuelle Arbeitgeber könnten dir aber aufgrund einer unliebsamen Meinung durchaus einen Strick daraus drehen...
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MaxPower, Donnerstag, 19.02.2026, 15:02 (vor 8 Stunden, 21 Minuten) @ virz3
Der Staat evtl nicht. Potentielle oder aktuelle Arbeitgeber könnten dir aber aufgrund einer unliebsamen Meinung durchaus einen Strick daraus drehen...
Das mag sein, ist aber weiterhin keine Beschränkung der Meinungsfreiheit. Keine Privatperson und kein Unternehmen kann dazu verpflichtet werden mit jemandem zu reden oder zusammenzuarbeiten, wenn er denjenigen für untauglich hält. Das gilt jetzt schon und galt auch vor Zeiten des Internets so.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
simie, Krefeld, Donnerstag, 19.02.2026, 17:08 (vor 6 Stunden, 14 Minuten) @ MaxPower
Das mag sein, ist aber weiterhin keine Beschränkung der Meinungsfreiheit.
Das ist gar nicht so eindeutig. Es gibt auch so etwas wie die Drittwirkung von Grundrechten. Und in dem Kontext kann eine Klarnamenpflicht durchaus als Einschränkung der Meinungsfreiheit interpretiert werden. Auch da es aufgrund der Struktur des Internets ein Unterschied ist, ob man seine Meinung im kleinen Kreis analog äußert, oder eben im Internet. Zweiteres ist eben deutlich leichter nachzuvollziehen. Mit allen Nachteilen.
Eine Klarnamenpflicht dürfte generell kaum verfassungsgemäß einzuführen sein. Was auch Merz eigentlich bewusst sein müsste.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
markus, Donnerstag, 19.02.2026, 17:26 (vor 5 Stunden, 57 Minuten) @ simie
Das mag sein, ist aber weiterhin keine Beschränkung der Meinungsfreiheit.
Das ist gar nicht so eindeutig. Es gibt auch so etwas wie die Drittwirkung von Grundrechten. Und in dem Kontext kann eine Klarnamenpflicht durchaus als Einschränkung der Meinungsfreiheit interpretiert werden. Auch da es aufgrund der Struktur des Internets ein Unterschied ist, ob man seine Meinung im kleinen Kreis analog äußert, oder eben im Internet. Zweiteres ist eben deutlich leichter nachzuvollziehen. Mit allen Nachteilen.Eine Klarnamenpflicht dürfte generell kaum verfassungsgemäß einzuführen sein. Was auch Merz eigentlich bewusst sein müsste.
Ja. Das ist der Chilling Effect: Du sagst lieber nichts oder weniger kritisch deine echte Meinung.
Eine Freiheit, die man sich nicht traut zu nutzen, ist faktisch eingeschränkt.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 19.02.2026, 18:18 (vor 5 Stunden, 5 Minuten) @ markus
Das mag sein, ist aber weiterhin keine Beschränkung der Meinungsfreiheit.
Das ist gar nicht so eindeutig. Es gibt auch so etwas wie die Drittwirkung von Grundrechten. Und in dem Kontext kann eine Klarnamenpflicht durchaus als Einschränkung der Meinungsfreiheit interpretiert werden. Auch da es aufgrund der Struktur des Internets ein Unterschied ist, ob man seine Meinung im kleinen Kreis analog äußert, oder eben im Internet. Zweiteres ist eben deutlich leichter nachzuvollziehen. Mit allen Nachteilen.Eine Klarnamenpflicht dürfte generell kaum verfassungsgemäß einzuführen sein. Was auch Merz eigentlich bewusst sein müsste.
Ja. Das ist der Chilling Effect: Du sagst lieber nichts oder weniger kritisch deine echte Meinung.Eine Freiheit, die man sich nicht traut zu nutzen, ist faktisch eingeschränkt.
Absolut ist das so. Man muss sich nur anschauen, wie sich Mitarbeiter/innen im engen Kreis untereinander austauschen über Firmen-Themen und wie das dann in der großen Runde aussieht. Oder wie sich das Top-Management stets mit "one Family" und "best in class"-Sprüchen in der Öffentlichkeit sehen lässt und dann aber hinter verschlossenen Türen die Fetzen fliegen und sich alle an die Kehle gehen, wenn die eigenen Targets gerissen werden.
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markus, Donnerstag, 19.02.2026, 18:41 (vor 4 Stunden, 42 Minuten) @ FourrierTrans
Das mag sein, ist aber weiterhin keine Beschränkung der Meinungsfreiheit.
Das ist gar nicht so eindeutig. Es gibt auch so etwas wie die Drittwirkung von Grundrechten. Und in dem Kontext kann eine Klarnamenpflicht durchaus als Einschränkung der Meinungsfreiheit interpretiert werden. Auch da es aufgrund der Struktur des Internets ein Unterschied ist, ob man seine Meinung im kleinen Kreis analog äußert, oder eben im Internet. Zweiteres ist eben deutlich leichter nachzuvollziehen. Mit allen Nachteilen.Eine Klarnamenpflicht dürfte generell kaum verfassungsgemäß einzuführen sein. Was auch Merz eigentlich bewusst sein müsste.
Ja. Das ist der Chilling Effect: Du sagst lieber nichts oder weniger kritisch deine echte Meinung.Eine Freiheit, die man sich nicht traut zu nutzen, ist faktisch eingeschränkt.
Absolut ist das so. Man muss sich nur anschauen, wie sich Mitarbeiter/innen im engen Kreis untereinander austauschen über Firmen-Themen und wie das dann in der großen Runde aussieht. Oder wie sich das Top-Management stets mit "one Family" und "best in class"-Sprüchen in der Öffentlichkeit sehen lässt und dann aber hinter verschlossenen Türen die Fetzen fliegen und sich alle an die Kehle gehen, wenn die eigenen Targets gerissen werden.
Das ist auch der Grund, warum Mitarbeiterbefragungen anonym sind. Nicht anonym würden aus Angst vor Nachteilen ganz andere Ergebnisse dabei herauskommen.
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markus, Donnerstag, 19.02.2026, 16:11 (vor 7 Stunden, 11 Minuten) @ MaxPower
Der Staat evtl nicht. Potentielle oder aktuelle Arbeitgeber könnten dir aber aufgrund einer unliebsamen Meinung durchaus einen Strick daraus drehen...
Das mag sein, ist aber weiterhin keine Beschränkung der Meinungsfreiheit. Keine Privatperson und kein Unternehmen kann dazu verpflichtet werden mit jemandem zu reden oder zusammenzuarbeiten, wenn er denjenigen für untauglich hält. Das gilt jetzt schon und galt auch vor Zeiten des Internets so.
Zwischen fachlich untauglich und unliebsame Meinung besteht ein Unterschied.
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markus, Donnerstag, 19.02.2026, 13:50 (vor 9 Stunden, 32 Minuten) @ MaxPower
Nur weil sich Leute zurückhalten (würden; der Vorschlag von Merz ist ohnehin quatsch), ist das nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Meinungsfreiheit, solange der Staat niemanden auf Grund seiner geäußerten Meinung verfolgt, zumindest wenn bei der Meinungsäußerung nicht gegen bestehende Gesetze, wie z.B. die zur Volksverhetzung oder Beleidigung, verstoßen wird.
Die Meinung wird deutlich eingeschränkt, wenn eine Klarnamenpflicht die Meinung derart beeinflusst. Zumal die Grenzen hin zum strafbaren fließend sind. Vorsichtigere Menschen schreiben dann lieber gar nichts mehr, weil sie nicht wissen, was geht und nicht geht. Und die, die wirklich hetzen wollen, weichen dann halt auf Plattformen außerhalb der .de Kennung aus oder fälschen Identitäten.
Solche Vorschläge können nur von Boomern kommen, die nicht wissen, wie das Internet funktioniert.
Ich habe aber abgesehen davon schon genug Screenshots von Kommentaren in gängigen Facebook-Gruppen gesehen, um überzeugt davon zu sein dass eine Klarnamenpflicht die meisten Spezis gar nicht daran hindert ihren Rotz ins Netz zu schreiben.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Habakuk, OWL, Donnerstag, 19.02.2026, 13:53 (vor 9 Stunden, 30 Minuten) @ markus
Nur weil sich Leute zurückhalten (würden; der Vorschlag von Merz ist ohnehin quatsch), ist das nicht gleichbedeutend mit dem Ende der Meinungsfreiheit, solange der Staat niemanden auf Grund seiner geäußerten Meinung verfolgt, zumindest wenn bei der Meinungsäußerung nicht gegen bestehende Gesetze, wie z.B. die zur Volksverhetzung oder Beleidigung, verstoßen wird.
Die Meinung wird deutlich eingeschränkt, wenn eine Klarnamenpflicht die Meinung derart beeinflusst. Zumal die Grenzen hin zum strafbaren fließend sind. Vorsichtigere Menschen schreiben dann lieber gar nichts mehr, weil sie nicht wissen, was geht und nicht geht. Und die, die wirklich hetzen wollen, weichen dann halt auf Plattformen außerhalb der .de Kennung aus oder fälschen Identitäten.Solche Vorschläge können nur von Boomern kommen, die nicht wissen, wie das Internet funktioniert.
Wat?
Merz will Klarnamen im Internet lesen
stfn84, Köln, Donnerstag, 19.02.2026, 13:25 (vor 9 Stunden, 58 Minuten) @ MaxPower
Sehe ich auch so.
Man müsste für seine Meinung womöglich öfter auch einstehen bzw. würde mit Internetkommentaren konfrontiert. Das würde natürlich auch dazu führen, dass der Ein oder Andere bei bestimmten Themen nur noch zurückhaltend darüber schreiben würde. Aber wie Sascha auch schon schrieb:
Nur weil jetzt dort steht, dass Max Mustermann irgendetwas justiziables im Internetz verfasst haben die Ermittlungsbehörden durch den Klarnamen nicht automatisch Kenntnis davon welche Person es denn nun konkret ist. Auch dann wird man die IP brauchen... Das müsste doch heute auch schon möglich sein, sodass der vermeintliche Vorteil hinsichtlich der Strafverfolgung dadurch deutlich verwässert wird.
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 19.02.2026, 12:53 (vor 10 Stunden, 30 Minuten) @ Frank1299
Dann würden Rentner das Internet übernehmen ;)
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Pa1n, Donnerstag, 19.02.2026, 12:14 (vor 11 Stunden, 9 Minuten) @ Chappi1991
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
Heißt du etwa nicht Chappi1991? :-o
Merz will Klarnamen im Internet lesen
Chappi1991
, Donnerstag, 19.02.2026, 13:31 (vor 9 Stunden, 52 Minuten) @ Pa1n
@Admins: Ich weiß es ist Politik und ihr wollt diese Threads selber eröffnen. Was Merz fordert, würde aber auch dieses Forum betreffen. Wenn es nicht gewollt ist, dann sorry und bitte löschen.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/merz-klarnamen-internet-100.html
SPD dazu: Anonymität im Netz sei ein wichtiger Schutzraum - insbesondere für verfolgte politische Aktivisten. Nutzer sollten nur gegenüber den Plattformbetreibern ihre Identität zu erkennen geben, sich dann aber online weiter anonym äußern können.
Ich denke, dann höre ich auf im Internet zu schreiben.
Heißt du etwa nicht Chappi1991? :-o
Scheiße! Woher weißt Du das?