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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 05.03.2026 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 05.03.2026, 08:00 (vor 59 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

John Hammond verstorben

Floatdownstream, Lünen, Donnerstag, 05.03.2026, 12:09 (vor 58 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Produzent von Weltkultur-Alben und Entdecker. Dylan, Cohen, Springsteen.
RIP

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Burgsmüller84, Donnerstag, 05.03.2026, 11:19 (vor 58 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: 11freunde+ - über Spiegel+ erreichbar

Quasi-sympathischer Kleinverein? Es war einmal?

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 05.03.2026, 13:10 (vor 58 Tagen) @ Burgsmüller84

Ich sperre jetzt den Thread, weil er in Politik umschwenkt.

Gut betuchte Menschen wählen afd, weil sie im Krankenhaus warten müssen

Greensynapse, Donnerstag, 05.03.2026, 13:08 (vor 58 Tagen) @ Burgsmüller84

Ich war nie ein Fan von ihm, aber dieses Interview von Bijan Djir Sarai ist extrem lesenswert (leider paywall): https://www.zeit.de/2026/10/bijan-djir-sarai-fdp-radikalisierung-buergertum-afd

Dort beschreibt er, was ich anekdotisch auch in meinem Umfeld wahrnehme: Menschen, die im Grunde alles haben (Haus, 2+X Autos, 3-4 Urlaube im Jahr, etc. pp.), wählen afd, weil sie im Krankenhaus warten müssen. Ohne Rücksicht und Gefühl für ein Miteinander, ist kein Staat zu machen. Wer jede rote Ampel als persönliche Bevormundung versteht, hat einfach verlernt, in einer Gemeinschaft zu leben.

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 05.03.2026, 11:29 (vor 58 Tagen) @ Burgsmüller84

Grundsätzlich wird man allerdings angesichts von teilweise mehr als 30 % der Wählerstimmen mittlerweile auch in einigen westdeutschen Landeskreisen auch immer mehr Verflechtungen zwischen Fußball und AfD feststellen. Und je kleiner die Vereine und je lokaler die Sponsoren werden, desto wahrscheinlicher ist leider, dass Geld aus braunen Quellen fließt.

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Phil, Donnerstag, 05.03.2026, 11:37 (vor 58 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Phil, Donnerstag, 05.03.2026, 11:40

Die AfD wird am Sonntag in Baden Württemberg ja wohl so bei 20 % der Wählerstimmen landen. Vor 10 Jahren war sie dort bei 4-5 %.

Insonfern ist es natürlich völlig klar, dass das nun immer häufiger der Fall sein wird.

Die SPD wird vemrutlich im übrigen nicht einmal 10 % erreichen (vor 10 Jahren waren es eher 20 %).

Selbst im Bundesland, wo nur Honig und Gold fließt und eine konservative Regierung das deutsche Vorzeigebundesland (per Eigendefinition) anführt, liegt die Afd in Umfragen eher bei 20 % (vor 10 Jahren eher 2-4 %). Das mal noch als Ergänzung, dass es sich hier ja schon länger nicht mehr nur um ein Ostdeutschland-Thema handelt.

MFG
Phil

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Burgsmüller84, Donnerstag, 05.03.2026, 12:13 (vor 58 Tagen) @ Phil

Es kann leider nicht verwundern, dass Wähler offenbar keinen großen Unterschied erkennen können zwischen der Partei der offensichtlichen Menschen-, Bildungs- und Wissenschaftsfeinde und einer Partei, die einen MP-Kandidaten aufstellt, der nicht einmal den Treibhausgaseffekt verstanden hat und die generell nur mit Politikideen aus den 1990ern (und früher) antritt.

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Gargamel09, Donnerstag, 05.03.2026, 12:13 (vor 58 Tagen) @ Phil

Die AfD wird am Sonntag in Baden Württemberg ja wohl so bei 20 % der Wählerstimmen landen. Vor 10 Jahren war sie dort bei 4-5 %.

Insonfern ist es natürlich völlig klar, dass das nun immer häufiger der Fall sein wird.

Die SPD wird vemrutlich im übrigen nicht einmal 10 % erreichen (vor 10 Jahren waren es eher 20 %).

Selbst im Bundesland, wo nur Honig und Gold fließt und eine konservative Regierung das deutsche Vorzeigebundesland (per Eigendefinition) anführt, liegt die Afd in Umfragen eher bei 20 % (vor 10 Jahren eher 2-4 %). Das mal noch als Ergänzung, dass es sich hier ja schon länger nicht mehr nur um ein Ostdeutschland-Thema handelt.

MFG
Phil

Die AfD ist mittlerweile so tief in der Gesellschaft verwurzelt, die kriegt man da nicht mehr raus. Und wenn selbst in BaWü, einem Bundesland, das es wirtschaftlich so gut wie kaum einem anderen geht, 20% wählen (und dabei bleibt es vermutlich nicht), dann ist auch Hopfen und Malz bald verloren, die wieder unter 20% bundesweit zu kriegen. Solange die nicht irgendwo regieren, werden sich Wähler nicht abwenden.

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Phil, Donnerstag, 05.03.2026, 12:42 (vor 58 Tagen) @ Gargamel09

Die AfD ist mittlerweile so tief in der Gesellschaft verwurzelt, die kriegt man da nicht mehr raus. Und wenn selbst in BaWü, einem Bundesland, das es wirtschaftlich so gut wie kaum einem anderen geht, 20% wählen (und dabei bleibt es vermutlich nicht), dann ist auch Hopfen und Malz bald verloren, die wieder unter 20% bundesweit zu kriegen. Solange die nicht irgendwo regieren, werden sich Wähler nicht abwenden.

Nun ist das ja hier ein Fußball und kein Politik-Thread (aus gutem Grund). Klar dürfte aber sein, dass weder das "wie schlecht geht es jemandem", noch ein "sind alles Rassisten" analystisch irgendwie an den Kern herankommt; jedenfalls nicht allein.

Worum es hier ja geht, ist, dass ein Fußballverein der ersten Liga scheinbar (ich habe den Artikel nun nicht lesen können und daher auch keinerlei Infos zum Fall selbst) einen Sponsor hat (und die haben ja prinzipiell alle sehr viele davon; ein Klub wie Heidenheim erst Recht, geht auf ihre Seite und schaut euch mal die Liste an), der irgendwie mit der AfD verbunden ist.

Und das ist, selbst in der Spitze der Branche, dann irgendwann einfach kein Wunder mehr, wenn eben jeder 2-5 Wähler seine Stimme der AfD gibt. Und natürlich wird das dann auch immer weniger unappetettlich für Unternehmen/Unternehmer, da halbwegs offen mit zu kokettieren oder gar bei der Afd direkt oder indirekt (durch Spenden etc.) mitzumachen.


MFG
PHIL

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Gargamel09, Donnerstag, 05.03.2026, 12:49 (vor 58 Tagen) @ Phil

Die AfD ist mittlerweile so tief in der Gesellschaft verwurzelt, die kriegt man da nicht mehr raus. Und wenn selbst in BaWü, einem Bundesland, das es wirtschaftlich so gut wie kaum einem anderen geht, 20% wählen (und dabei bleibt es vermutlich nicht), dann ist auch Hopfen und Malz bald verloren, die wieder unter 20% bundesweit zu kriegen. Solange die nicht irgendwo regieren, werden sich Wähler nicht abwenden.


Nun ist das ja hier ein Fußball und kein Politik-Thread (aus gutem Grund). Klar dürfte aber sein, dass weder das "wie schlecht geht es jemandem", noch ein "sind alles Rassisten" analystisch irgendwie an den Kern herankommt; jedenfalls nicht allein.

Worum es hier ja geht, ist, dass ein Fußballverein der ersten Liga scheinbar (ich habe den Artikel nun nicht lesen können und daher auch keinerlei Infos zum Fall selbst) einen Sponsor hat (und die haben ja prinzipiell alle sehr viele davon; ein Klub wie Heidenheim erst Recht, geht auf ihre Seite und schaut euch mal die Liste an), der irgendwie mit der AfD verbunden ist.

Und das ist, selbst in der Spitze der Branche, dann irgendwann einfach kein Wunder mehr, wenn eben jeder 2-5 Wähler seine Stimme der AfD gibt. Und natürlich wird das dann auch immer weniger unappetettlich für Unternehmen/Unternehmer, da halbwegs offen mit zu kokettieren oder gar bei der Afd direkt oder indirekt (durch Spenden etc.) mitzumachen.


MFG
PHIL

Würde sich ein Verein dagegen wehren, wenn Müller Sponsor werden möchte, der als AfD Sympathisant gilt. Ich glaube, viele würden das trotzdem machen.
Und in so "ländlichen" Gegenden wie Heidenheim, wo jeder jeden kennt, und viele heutzutage auch nicht mehr mit ihrer AfD Sympathie hinterm Berg halten, wäre es ein leichtes, den Sponsor die Tür zu zeigen. Wird man vermutlich nicht (mehr) machen und bei 20-25% sind im Verein dann natürlich auch viele AfD Wähler angestellt.

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 05.03.2026, 12:34 (vor 58 Tagen) @ Gargamel09

Ich will nicht glauben, dass es soviel Idioten gibt, die mit dieser Partei sympathisieren.
Gerade auch, dass sich vermehrt Unternehmer (Müller Milch) an diese Partei ranschmeißen ist völlig unverständlich.
Fakt ist, dass die AFD über keinerlei Kompetenz auf dem Gebiet der Wirtschaft verfügt.
DEXIT und Austritt aus dem Euro wäre für Deutschland eine Katastrophe.
Deportation von 20 Millionen Deutschen ohne "Ariernachweis" würde das Land völlig handlungsunfähig machen. Ich würde vermutlich 40 % meiner Kollegen verlieren.
Aktuell gehen die Umfragen wohl leicht zurück (auch aufgrund der erwiesenen Vetternwirtschaft), aber das Problem mit diesen Faschos ist riesengroß.
Wohin das führt, sieht man ja aktuell in Ungarn und den USA.

AfD-Politiker und der 1. FC Heidenheim: Es ist nicht alles Gold

Gargamel09, Donnerstag, 05.03.2026, 12:40 (vor 58 Tagen) @ Frankonius

Ich will nicht glauben, dass es soviel Idioten gibt, die mit dieser Partei sympathisieren.
Gerade auch, dass sich vermehrt Unternehmer (Müller Milch) an diese Partei ranschmeißen ist völlig unverständlich.
Fakt ist, dass die AFD über keinerlei Kompetenz auf dem Gebiet der Wirtschaft verfügt.
DEXIT und Austritt aus dem Euro wäre für Deutschland eine Katastrophe.
Deportation von 20 Millionen Deutschen ohne "Ariernachweis" würde das Land völlig handlungsunfähig machen. Ich würde vermutlich 40 % meiner Kollegen verlieren.
Aktuell gehen die Umfragen wohl leicht zurück (auch aufgrund der erwiesenen Vetternwirtschaft), aber das Problem mit diesen Faschos ist riesengroß.
Wohin das führt, sieht man ja aktuell in Ungarn und den USA.

Anscheinend doch. Je mehr man warnt, desto mehr wählen die/wollen die wählen.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/afd-forscher-raten-managern-zu-umdenken-bei-der-afd/100204846.html

Je rechtsradikaler die auch öffentlich auftreten, desto mehr Zulauf haben die.

Verstehe das wer will, normalerweise springt man doch auch von keiner Brücke, wenn man davor gewarnt wirst, in Sachen AfD und anderen Rechtspopulisten > Alles nach dem Motto: Jetzt erst recht.

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