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Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Tuesday, 10.03.2026, 10:09 (vor 2 Stunden, 0 Minuten)

Der VAR nervt viele Fans. Abschaffen wäre trotzdem falsch. Das Problem ist nicht der Videobeweis, sondern seine Anwendung. Warum ein Challenge-System für mehr Klarheit sorgen könnte und warum der VAR niemals fehlerfrei sein sollte, lest Ihr ein diesem Kommentar.


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Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

AGraute, Dienstag, 10.03.2026, 11:36 (vor 33 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Denn eines möchte ich ganz sicher nicht erleben: eine Rückkehr in die Zeit, in der ein Schiedsrichter eine Entscheidung trifft und 30 Sekunden später im Stadion und vor dem Fernseher jeder weiß, dass sie falsch war.

Genau das ist aber doch die Gefahr des beschriebenen Challenge-Systems.

Im Grunde beschreibst du selbst das Kernproblem des VAR ganz richtig: die sagenumwobene Eingriffsschwelle. Nun nimmt beispielsweise der BVB eine Challenge bei einer klassischen 'Kann-Entscheidung'. Der Schiedsrichter sieht sich die Bilder an, bleibt bei seiner ursprünglichen Einschätzung und der BVB verliert damit seine Challenge.

Kurze Zeit später trifft der Schiedsrichter eine klare Fehlentscheidung gegen den BVB und jeder im Stadion und vor dem Fernseher erkennt sofort, dass es falsch war. Nur: Es gibt keine Möglichkeit mehr, das zu korrigieren, weil die Challenge bereits verbraucht wurde.

Könntest du das dann wirklich akzeptieren, weil der BVB seine Challenge zuvor verwirkt hat?

Ich sehe momentan eigentlich nur eine sinnvolle Perspektive für den VAR:

Rückbesinnung auf den Grundgedanken: Korrektur ausschließlich klarer Fehlentscheidungen + und Wegfall der Feldreviews.

Der entscheidende Punkt wäre also die Eingriffsschwelle. Jeder Schiedsrichter bekäme seine eigene Linie zurück. Dadurch käme es zwangsläufig zu vergleichbaren Situationen, die von Schiedsrichter A anders bewertet werden als von Schiedsrichter B. Damit müsste man leben. (Im Optimalfall erhöht man im Laufe der Zeit die Qualität der Schiedsrichter, sodass sie alle eine ähnliche Linie haben, aber das ist Zukunftsmusik)

Korrigiert würden ausschließlich wirklich klare Fehlentscheidungen, wie beispielsweise ein grobes Foul außerhalb des Blickfelds des Schiedsrichter, eine Spielerverwechslung oder die Frage, ob ein Foul im oder außerhalb des Strafraums stattfand.

Also genau die Situationen, bei denen nahezu jeder sagt: "Okay, das war ein Fehler – gut, dass er korrigiert wurde."

Für solche Fälle bräuchte es dann auch keine Feldreviews mehr. Stattdessen könnte eine kurze Durchsage erfolgen; etwa:
"Nach Hinweis des Videoassistenten gibt es Strafstoß statt Freistoß, da das Foul an Beier innerhalb des Strafraums stattfand."

Mit dieser Variante könnte ich persönlich am ehesten leben. Fehler und Diskussionen gäbe es natürlich weiterhin, aber nach inzwischen acht oder neun VAR-Saisons sehen wir ja, dass auch mit VAR weiterhin Fehler passieren. Und diese lassen sich zumindest für mich deutlich schwerer akzeptieren.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Kutte92-, Münster, Dienstag, 10.03.2026, 10:55 (vor 1 Stunden, 14 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Was bringt ein Challenge-System, wenn die Schiedsrichter nicht in der Lage sind, trotz der Videobilder die richtige Entscheidung zu treffen?

Wie viele Beispiele gibt es allein aus der jüngeren Vergangenheit, wo der Referee in Echtzeit eigentlich die korrekte Wahrnehmung hatte, dann rausgeschickt wird - und dann wird ein Zweikampf so lange in Super-Zeitlupe aus irgendeinem speziellen Winkel so lange vor- und zurückgespielt, bis es aussieht wie ein Foul. Und dann gibt es Elfmeter.

Das ist es doch, was einen wahnsinnig macht.

Oder sowas wie in Münster am Sonntag. Wo man in der Zeitlupe sowas von deutlich sieht, dass der Spieler von Hertha so gut wie gar nicht berührt wird. Dann fällt der Monitor aus und der VAR gibt mal eben durch: "Ist Elfmeter". Und das muss man dann allen Ernstes hinnehmen.

Ich hatte die Einführung des VAR damals durchaus positiv gesehen, inzwischen würde ich ihn komplett wieder abschaffen. Die negativen Aspekte überwiegen die Vorteile bei Weitem.

VAR vs. Regeln

Greensynapse, Dienstag, 10.03.2026, 12:04 (vor 5 Minuten) @ Kutte92-

Ich meine auch, man muss stärker zwischen dem VAR-System einerseits und der aktuellen Auslegung bei Trefferbild, Handspiel und Abseits andererseits.

Bei Trefferbild muss man sich insgesamt überlegen, ob man dieses zwingende Rot beibehalten will. Eine rote Karte im Fußball ist einfach eine sehr krasse Entscheidung. Weiß nicht, ob es in irgendeiner anderen Mannschaftssportart eine so harte Kollektivbestrafung gibt. Diese Treffer mit der Sohle passieren in der Dynamik eines Spiels so schnell, das wird man den Spielern niemals abgewöhnen können.

Handspiel seit Jahren eine Riesenkatastrophe. Ich bin da beim Lösungsvorschlag von Tommi Schmitt: indirekter Freistoß; nur bei absichtlichem Handspiel in Verbindung mit Vereitelung eines direkten Torschusses Elfmeter.

Beim Abseits bin ich klar für das Tageslicht-Abseits. Ich hoffe, das kommt.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:33 (vor 36 Minuten) @ Kutte92-

Wie viele Beispiele gibt es allein aus der jüngeren Vergangenheit, wo der Referee in Echtzeit eigentlich die korrekte Wahrnehmung hatte, dann rausgeschickt wird - und dann wird ein Zweikampf so lange in Super-Zeitlupe aus irgendeinem speziellen Winkel so lange vor- und zurückgespielt, bis es aussieht wie ein Foul. Und dann gibt es Elfmeter.

Das ist es doch, was einen wahnsinnig macht.

Das ist dann aber schon eher das Problem der Superzeitlupen und Standbilder. Und wohl auch eine Vorgabe, dass eben bei einer Berührung dann doch eher ein Foulspiel sein muss ("Sonst würde der Spieler ja nicht hinfallen" sagte neulich doch ein Schiedsrichter dazu). Gleiches ja beim Handpsiel, welches man ja dem eigentlichen aktiven handeln in der Bewertung völlig entzogen hat. Es geht fast nur noch darum, ob ein Kontakt vorliegt oder nicht. Warum nun z.B. in Köln am Samstag der VAR dann da nicht intervenierte bei Couto wissen obendrein nur die Götter. Oder, meine ich gelesen zu haben, der großartige Schiedsrichtersprecher vom DFB sagt dazu gar "War ein Fehler".

Dabei hätte da für mich vor allem die Frage Relevanz "Hast du es gesehen". Sagt der Schiri dann "Ja", ist die Sache halt gelaufen. Sagt er "Nein", soll er es sich eben in realer GEschwindigkeit angucken. Dagegen, nehme ich mal an, hätten die meisten dann auch nichts. Aber das ist wohl pure Theorie und deswegen kann man eigentlich nur sagen "schafft es wieder ab". Ich jedenfalls habe immer gesagt, "öffnet diese Büchse der Pandorra erst gar nicht".

Der VAR für "Tor JA oder NEIN" und zum idenftifizieren von Tätlichkeiten. Sehr gerne. Gerade bei letzterem hat er definitv etwas bewirkt. Es gibt sie immer weniger und kaum ein Spieler traut sich noch, so wie es früher viel üblicher war, abseits des Spielgeschehens da irgendwas zu machen.

Ansonsten: Zurück dazu, dass live entschieden wird. Die Realität bewertet wird. Und die Schiedsrichter eben auch Spielräume haben, eine Situation zu beurteilen und ggf. dann halt auch mal eher falsch zu liegen. Im Falle vom Abseits könnte man auch ohne weiteres das Spektrum einfach deutlicher verschieben, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.

MFG
Phil

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Kutte92-, Münster, Dienstag, 10.03.2026, 11:47 (vor 22 Minuten) @ Phil


Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.

Das kann ich nur unterstreichen. Von allen Aspekten rund um den VAR treibt mich das am meisten in den Wahnsinn.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Mob-Jenson, Siegen, Dienstag, 10.03.2026, 11:53 (vor 16 Minuten) @ Kutte92-


Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.


Das kann ich nur unterstreichen. Von allen Aspekten rund um den VAR treibt mich das am meisten in den Wahnsinn.

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Earl Chekov, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 12:09 (vor 0 Minuten) @ Mob-Jenson

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.

Woher kommt eigentlich diese Einschätzung? Gerecht ist die Torlinientechnik im Rahmen der Meßungenauigkeiten.

Die KI macht Mustererkennung. Im Zweifel muss bei allen relevanten Entscheidungen der Mensch die von KI erzeugte Vorlage überprüfen. Ich kenne keinen Bereich, wo man in ernsten Situationen sich auf die KI alleinig verlässt.

Den Menschen mit seiner Fehlbarkeit wirst du auch mit KI nicht los.

Deswegen wäre es folgerichtig, den Menschen mit seiner Entscheidungskompetenz zu stärken. Das ist vielleicht das größte Problem mit VAR. Vom Ansatz einer offensichtlichen Fehlentscheidung ist man immer stärker zurückgewichen und hat so die Entscheidungskompetenz des Schiedsrichters einem Schaden zugefügt.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 12:04 (vor 5 Minuten) @ Mob-Jenson

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.

Bin da ein anolger Typ :-)

Wie kann etwas ungerecht sein, was nur erkennbar ist, wenn irgendwelche Computerprogramme es errechnen?

Von der Frage, ob der Sinn und die Idee dieser Regel (also Abseits) überhaupt noch Berücksichtigung dabei findet.

Bin da kein Experte wie viele Millimeter da was ausmachen in zum Teil gegenläufigen Bewegungsabläufen und ich bin auch da weiterhin skeptisch, dass nun diese ominöse alleskönnende KI das auflösen könnte. Also sicherlich gibt es die Möglichkeit selbst im kleinsen molkekularen etc. Bereichen Dinge zu messen. Aber dafür muss man dann ja schon auch einen enromen Aufwand betreiben :-)

Ich sehe einfach den Mehrwert darin nicht. Für ein Unterhaltungsprodukt steht zudem ja noch etwas anderes eben im Zentrum, was du ja auch ansprichst: Emotion und eben das Erleben dessen. Ich persönlich nehme da lieber ein Gegentor fluchend hin, obwohl da jemand mit 0,3 cm "im Abseits sich einen Vorteil verschaffte", als dass ich auf ein Torjubel verzichte, weil ja im zweifel doch jemand mit 0,015 cm im Abseits stand. Im Zweifel dann noch 28 Sekunden bevor das Tor überhaupt fiel, während er gerade dem Passgeber in Richtung eigenes Tor entgegenlief....

MFG
Phil

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Dudi, Tor zum Münsterland, Dienstag, 10.03.2026, 11:20 (vor 49 Minuten) @ Kutte92-

Ich glaube auch, dass der VAR im Wesentlichen überflüssig ist, da sich die strittigen Entscheidungen auf dem Platz nach wie vor in etwa ausgleichen und die angebliche höhere Gerechtigkeit die der VAR anfangs suggeriert hat, ist bis heute nicht eingetreten.
Wenn man es böse formulieren will wurde der VAR doch einzig und allein für den Fussballkonsumenten vor dem Bildschirm erfunden. Dank toller Kamerabilder und hochauflösender Zeitlupen, kann der Fernsehzuschauer im Gegensatz zu den Betiligten auf dem Platz und der Zuschauer im Stadion jede Situation direkt für sich sezieren, bzw. er kriegt sie durch halbgare Kommentare erörtert.
Wenn der VAR jetzt wegfiele würden sich im Stadion fast nur Vorteile ergeben. Der einzige Benachteiligte ist der Fernsehzuschauer der fassungslos vor dem Fernseher die ganzen Fehlentscheidungen sieht.
Und jetzt ratet mal wer den ganzen Bumms in Deutschland querfinanziert, kleiner Tipp der Stadionzuschauer ist es schon lange nicht mehr...

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:23 (vor 46 Minuten) @ Dudi

Ich glaube auch, dass der VAR im Wesentlichen überflüssig ist, da sich die strittigen Entscheidungen auf dem Platz nach wie vor in etwa ausgleichen und die angebliche höhere Gerechtigkeit die der VAR anfangs suggeriert hat, ist bis heute nicht eingetreten.

Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Dudi, Tor zum Münsterland, Dienstag, 10.03.2026, 11:49 (vor 19 Minuten) @ nico36de

Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?

Das solltest du nicht missverstehen, der VAR ist natürlich als isoliert betrachtet ein System das mehr richtige als falsche Entscheidungen produziert.
Die Frage ist halt rechtfertigt das System den Nutzen? D.h. wieviele wirklich eklatante Fehlenscheidungen produziert denn ein Schiedsrichtergespann ohne VAR gegenüber einem System wie wir es im Moment haben und da sehe ich in der Tat keine höhere Gerechtigkeit.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Kutte92-, Münster, Dienstag, 10.03.2026, 11:53 (vor 16 Minuten) @ Dudi

Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?


Das solltest du nicht missverstehen, der VAR ist natürlich als isoliert betrachtet ein System das mehr richtige als falsche Entscheidungen produziert.
Die Frage ist halt rechtfertigt das System den Nutzen? D.h. wieviele wirklich eklatante Fehlenscheidungen produziert denn ein Schiedsrichtergespann ohne VAR gegenüber einem System wie wir es im Moment haben und da sehe ich in der Tat keine höhere Gerechtigkeit.

Und in diese Abwägung des realen Nutzens muss natürlich auch einfließen, wie sehr der VAR das Spiel insgesamt stört. Die gefühlt ewigen Unterbrechungen, das Abtöten von Emotionen und Torjubel, das hat den Fußball sowohl im Stadion als auch vor dem TV doch gravierend verändert - und sicherlich nicht zum Guten.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 11:28 (vor 41 Minuten) @ nico36de

Ich glaube auch, dass der VAR im Wesentlichen überflüssig ist, da sich die strittigen Entscheidungen auf dem Platz nach wie vor in etwa ausgleichen und die angebliche höhere Gerechtigkeit die der VAR anfangs suggeriert hat, ist bis heute nicht eingetreten.


Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?

Jedenfalls nicht so viele, dass alle hellauf begeistert davon sind. Da werden tlw. klarste Aktionen falsch bewertet, selbst nach mehrfachem Blick auf die TV Bilder. Mag ja sein, dass Aktionen auch im nachhinein doch noch korrekt bewertet wurden, nur ob sich das am Ende wirklich auszahlt... die ganzen langen Unterbrechungen, heute diskutiert man am Tag nach solchen Spielen genauso über Schirientscheidungen, wie vor dem VAR.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 11:11 (vor 58 Minuten) @ Kutte92-

Nach dem Motto "a fool with a tool is still a fool"

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:41 (vor 1 Stunden, 28 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Was wäre zum Beispiel am Samstag mit dem Challenge-System passiert?

Die rote Karte für Köln hätte es zunächst nicht gegeben, meine Einschätzung ist, dass der BVB hier nicht seine Challenge eingesetzt hätte.

Köln hätte in der zweiten Halbzeit 2x die Challenge genutzt, beide Male wäre ihnen möglicherweise recht gegeben worden.

Beim Elfmeter (Foul an Silva) auf jeden Fall.

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?

Challenge-System

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:33 (vor 36 Minuten) @ homer73

Die rote Karte für Köln hätte es zunächst nicht gegeben, meine Einschätzung ist, dass der BVB hier nicht seine Challenge eingesetzt hätte.

Er hätte es auch gar nicht gekonnt, wenn man es so machen würde, wie ich es im Kommentar dargestellt habe.

Beim Elfmeter (Foul an Silva) auf jeden Fall.

Richtig. Und weil das kein Elfmeter war, hätte sie das Handspiel noch Challengen können.

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Jap, würde sie.

Wo ist da der Gewinn?

Steht im Kommentar. Stichwort: Kein "Der Keller meldet sich" mehr.

Challenge-System

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 10:43 (vor 1 Stunden, 26 Minuten) @ homer73

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?

Ein Spieler schaute dem Ball nach, der dann auf seine Hand/Arm fällt. Ich weiß ja nicht, wie man da keinen 11er (mit VAR) nachträglich geben kann, aber wenn Köln da xtra eine Challenge genommen hätte, der Schiri rausgegangen wäre, dann wäre das garantiert ein 11er gewesen.

Challenge-System

Zebulon, Wattenscheid, Dienstag, 10.03.2026, 11:01 (vor 1 Stunden, 8 Minuten) @ Gargamel09

Und wenn Köln ihre Challence schon verbraucht gehabt hätte...?

Bei einem ruhigen Spielablauf, ohne Aufreger, wird zum Ende hin auf jeden Fall eine Challence gezogen, einfach um das Spiel zu unterbrechen, Zeit ablaufen zu lassen.

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:51 (vor 1 Stunden, 18 Minuten) @ Gargamel09

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?


Ein Spieler schaute dem Ball nach, der dann auf seine Hand/Arm fällt. Ich weiß ja nicht, wie man da keinen 11er (mit VAR) nachträglich geben kann, aber wenn Köln da xtra eine Challenge genommen hätte, der Schiri rausgegangen wäre, dann wäre das garantiert ein 11er gewesen.

Wenn wir es nicht erlebt hätten, würde man wohl auch sagen, dass bei einem einfachen VAR-Check der Elfer gegeben worden wäre. Wurde er aber nicht.

Oder in Heidenheim, der Tritt ins Gesicht.

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.

Challenge-System

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:35 (vor 34 Minuten) @ homer73

Sehe ich anders. Oftmals entscheidet ja der Schiedsrichter im Keller, ob das nun eine krasse Fehlentscheidung ist oder ob der nicht ausreicht. Mit einer Challenge-Möglichkeit würde man den Schiedsrichter im Stadion an den Bildschirm zwingen.

Damit hätte sich dann die Frage, warum er sich das nicht anguckt, erübrigt.

Challenge-System

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:47 (vor 22 Minuten) @ VM

Das ist für mich der Hauptgrund, aus dem ich die Challenge gut finde. Da fällt die Subjektivität (nicht nachvollziehbare, weil absolut willkürlich wirkende Eingriffsschwelle des VAR) weg. Es war und ist mir ein Rätsel, wie man das Eingreifen einer zur Objektivierung geschaffenen Instanz über deren subjektive Bewertung auslösen kann.

Und das ist tatsächlich dann ein für jeden offensichtliches Problem. Das Handspiel wird z.B. regelmäßig diametral unterschiedlich bewertet

Challenge-System

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 12:09 (vor 0 Minuten) @ nico36de

Und das ist tatsächlich dann ein für jeden offensichtliches Problem. Das Handspiel wird z.B. regelmäßig diametral unterschiedlich bewertet

Eben. Und das Theater hättest Du nicht mehr in dieser Häufung. Natürlich wirst Du immer noch Situationen haben, wo Schiedsrichter A eine Situation abpfeift und Schiedsrichter B nicht, aber es hat gerade bei Foulspielen ja auch immer etwas damit zu tun, welche Linie der Schiedsrichter im Spiel fährt. Deswegen ist es so wichtig, dass das alles im Stadion entschieden und angeschaut wird und nicht auf Zuruf aus Köln.

Challenge-System

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:04 (vor 1 Stunden, 5 Minuten) @ homer73

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.

Und das soll ein Argument gegen den VAR sein? Eine aus meiner Sicht unsinnige Argumentation. Und zwar weil die Entscheidungen nur in Ausnahmefällen falsch waren.

Wenn es die Challenge gäbe, sollte man die so ausführen, dass der VAR nur als Datenaufbereiter tätig ist und der Schiedsrichter allein die Challenge-Situation bewertet. Aktiv einmischen sollte er sich aus meiner Sicht nur bei Schwarz/Weiß- Entscheidungen wie z.B. Abseits oder Tätlichkeiten. Und das zügig.

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 11:12 (vor 57 Minuten) @ nico36de

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.


Und das soll ein Argument gegen den VAR sein? Eine aus meiner Sicht unsinnige Argumentation. Und zwar weil die Entscheidungen nur in Ausnahmefällen falsch waren.

Ich würde sagen, im Moment jede Woche. Und da reden wir nur von der deutschen Bundesliga.

Challenge-System

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:18 (vor 51 Minuten) @ homer73

Setzte die aus deiner Sicht subjektiv falschen Entscheidungen ins Verhältnis zu der Anzahl der richtigen und schon verstehst du, was ich gemeint habe.

Challenge-System

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:41 (vor 28 Minuten) @ nico36de

Setzte die aus deiner Sicht subjektiv falschen Entscheidungen ins Verhältnis zu der Anzahl der richtigen und schon verstehst du, was ich gemeint habe.

Das durch den VAR klare Fehlentscheidungen korrigiert wurden? Ist halt hoch subjektiv. War die gelbe Karte für den Kölner Spieler eine klare Fehlentscheidung? Oder bei uns bei Svensson gegen Manchester City? Oder war es eher eine eigentlich klare Entscheidung, bei voller Sicht auf die Dinge, die direkt vor der Nase des Schiedsrichters abliefen, die dann nur verändert wurde, weil man ihm signalisiert hat "Guck noch mal genau hin" und ihm dafür dann Superzeitlupen und Standbilder vor die Nase gehalten hat?

Also an die Fälle, wo ich gedacht hätte "Okay, krass, dass hat er mal komplett falsch entschieden oder gar nicht gesehen" und "dank des VAR ist das nun korrigiert", erinnere ich mich wirklich nur sporadisch.

Aber wie gesagt, dass ist dann ja auch wieder alles subjektiv. Für Herrn Feuerherdt ist ja jeder minimale Kontakt im Strafraum halt 100/100 ein Strafstoß. Also ist auch jede Aktion des Schiedsrichters, wo er das nicht so pfeift, erst einmal ein Fehler und klar, dieser dann durch den VAR korrigiert.

Und genau so sehe ich es jedenfalls auch beim Abseits. Das, was da mit einer Scheingenauigkeit angeblich immer korrigiert wird, ist in meinen Augen alles, aber nicht die Herbeiführung einer richtigen Entscheidung. Es ist einfach nur eine andere.

Aber sicherlich habe ich da nun keine belstbaren Zahlen oder so auf dem Tisch. Die aber, wie gesagt, auch nur schwer herstellbar sind. Man müsste dann schon jede Szene genau beurteile.

MFG
Phil

Challenge-System

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 10:57 (vor 1 Stunden, 12 Minuten) @ homer73

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?


Ein Spieler schaute dem Ball nach, der dann auf seine Hand/Arm fällt. Ich weiß ja nicht, wie man da keinen 11er (mit VAR) nachträglich geben kann, aber wenn Köln da xtra eine Challenge genommen hätte, der Schiri rausgegangen wäre, dann wäre das garantiert ein 11er gewesen.


Wenn wir es nicht erlebt hätten, würde man wohl auch sagen, dass bei einem einfachen VAR-Check der Elfer gegeben worden wäre. Wurde er aber nicht.

Oder in Heidenheim, der Tritt ins Gesicht.

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.

Und genau deshalb kann das eigentlich auch weg, weil selbst bei solchen Szenen das System versagt.

Tor oder nicht Tor und Abseits kann alles belegt werden, bei Fouls kommt dann eben immer die individuelle Betrachtung solche Szenen mit ins Spiel und da kann sowas wie in Köln in Köln nicht gegeben werden, aber schon einen Tag später in Mainz oder wo auch immer.

Challenge-System

Windmill-Agogo, Pattaya, Dienstag, 10.03.2026, 10:56 (vor 1 Stunden, 13 Minuten) @ homer73

Ich behaupte weiterhin, wer die Challenge zieht setzt den Schiedsrichter unter Druck und bekommt mit dieser die 50/50 Entscheidungen zu seinen Gunsten ausgelegt.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 10:35 (vor 1 Stunden, 33 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bin leider komplett desillusioniert, was die Einschätzung angeht "Nicht der VAR ist das Problem, sondern wie er angewandt wird". Der VAR wird im Sommer 9 Jahre alt und bis jetzt ist es nicht gelungen, ihn so anzuwenden, dass er nicht nach jedem Spieltag Thema ist.

Für mich ist somit das Werkzeug VAR offenbar nicht usable, ich habe das jetzt lange genug beobachten dürfen. Die Gründe dafür sind mir mittlerweile auch egal geworden. Es ist mir egal, ob es am Ende an denjenigen liegt, die ihn anwenden. Sie ändern es offenkundig nicht.

Zudem: Das Gegenteil von dem, was getan werden müsste, wird getan. Anstatt eine höhere Einstiegsschwelle festzusetzen, wird der VAR demnächst auch bei Ecken bei der WM 2026 eingesetzt. Die weitere Entwicklung ist also abzusehen.

Für mich persönlich hat der VAR deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Und ich beruhige mich auch nicht mehr damit, dass man es nur besser anwenden muss. Das wird nicht passieren, damit sollten wir uns abfinden.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:29 (vor 40 Minuten) @ weissewiese

Bin leider komplett desillusioniert, was die Einschätzung angeht "Nicht der VAR ist das Problem, sondern wie er angewandt wird". Der VAR wird im Sommer 9 Jahre alt und bis jetzt ist es nicht gelungen, ihn so anzuwenden, dass er nicht nach jedem Spieltag Thema ist.

Ja, aber warum ist er denn Thema? Das Hauptthema ist doch immer wieder, dass keiner nachvollziehen kann, warum der sich mal einschaltet und mal nicht.

Zudem: Das Gegenteil von dem, was getan werden müsste, wird getan. Anstatt eine höhere Einstiegsschwelle festzusetzen, wird der VAR demnächst auch bei Ecken bei der WM 2026 eingesetzt. Die weitere Entwicklung ist also abzusehen.

Wir müssen wegkommen von der Eingriffsschwelle. Die Trainer/Teams sollen entscheiden, ob sie eine Situation überprüft haben wollen, nicht irgendein Schiedsrichter außerhalb des Stadions. Ansonsten bleibt diese nicht nachvollziehbare Willkür, die wir jetzt haben.

Für mich persönlich hat der VAR deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Und ich beruhige mich auch nicht mehr damit, dass man es nur besser anwenden muss. Das wird nicht passieren, damit sollten wir uns abfinden.

Der VAR ist ja nicht ohne Grund eingeführt worden und er wird nicht mehr verschwinden. Also muss man Wege finden, wie man damit deutlich besser umgeht als man es jetzt macht.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 10:53 (vor 1 Stunden, 16 Minuten) @ weissewiese
bearbeitet von nico36de, Dienstag, 10.03.2026, 11:10

Bin leider komplett desillusioniert, was die Einschätzung angeht "Nicht der VAR ist das Problem, sondern wie er angewandt wird". Der VAR wird im Sommer 9 Jahre alt und bis jetzt ist es nicht gelungen, ihn so anzuwenden, dass er nicht nach jedem Spieltag Thema ist.

Ich empfinde die Diskussion als massiv übertrieben. Und der Sachverhalt, dass ständig über den VAR diskutiert wird, liegt meiner Meinung weniger an den dann gefällten Entscheidungen, sondern meist daran, dass die Eingriffe teilweise willkürlich wirken. Und gerade das ist teuflisch, wenn ein System eingeführt wurde, um objektiv bessere Entscheidungen zu treffen.

Für mich ist somit das Werkzeug VAR offenbar nicht usable, ich habe das jetzt lange genug beobachten dürfen.

Stimmt so aus meiner Sicht absolut nicht. Wenn man statt „offenbar nicht usable“ ein „in der Umsetzung stark verbesserungsbedürftiges Mittel“ setzen würde, würde es sicher passen.

Die Gründe dafür sind mir mittlerweile auch egal geworden.

Für mich persönlich hat der VAR deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Und ich beruhige mich auch nicht mehr damit, dass man es nur besser anwenden muss.

Die Gründe sollten einem aus meiner Sicht nicht egal sein! Weil nämlich der zweite Satz kompletter Unsinn ist. Es sind deutlich mehr Fehlentscheidungen korrigiert worden, als dass es zweifelhafte Entscheidungen der VAR gab. Solange das System im Saldo positive Folgen hat, fände ich es komplett unsinnig, es abzuschaffen.

Aus all den Gründen war ich schon beim Auftreten der ersten willkürlich erscheinenden Eingriffe der VAR, vor allem bei wegen des imho hanebüchenen Kriterium "klare Fehlentscheidung" und und der abenteuerlich unterschiedlichen Handspiel-Bewertungen durch die VAR der Meinung, ein Challenge-System wäre das Beste.

Das Hauptärgernis der viel zu viel Spielraum lassenden und daher willkürlich wirkenden Eingriffsschwelle des VAR und deren subjektiver Bewertung (die dem Schiedsrichter obliegen sollte) wäre damit aus der Welt.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 11:08 (vor 1 Stunden, 1 Minuten) @ nico36de

Du sprichst von deinen Empfindungen, was sein sollte und was nicht. Meine persönliche Meinung bezeichnest du als Unsinn – die ich klar gekennzeichnet habe mit "Für mich persönlich hat der VAR mehr Nachteile". Auf welcher Ebene willst du diskutieren? Auf jeden Fall auf keiner der meinen.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:16 (vor 53 Minuten) @ weissewiese

Ich habe dargelegt, aus welchem Grund ich deine Meinung für Unsinn halte. Aus welchem Grund soll das problematisch sein? Ich habe zu dem Thema auch nur eine Meinung. Es steht jedem frei, die als Unsinn zu bewerten.

Und wenn diejenigen, die das tun, dann auch noch beschreiben, aus welchen Gründen sie meine Meinung für Blödsinn hlten, finde ich das sogar prima. Meine Meinung ist schließlich nicht der Nabel der Welt und ich kann meine Meinung beim Vorliegen guter Argumente auch ändern.

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weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 11:34 (vor 35 Minuten) @ nico36de

Persönliche Meinungen als Unsinn abzuwerten ist nicht nur übergriffig, sondern vor allem ein rhetorischer Mechanismus, das Gegenüber hierarchisch unterzuordnen. Wenn du mit jemanden ordentlich reden willst, sag: ich sehe das anders. Ganz einfach. Ich habe jedenfalls keinen Nerv auf diese Art der Rhetorik. Das ist auch schon alles.

Und nachgeschoben: Wenn du sagst, "meine Meinung ist nicht der Nabel der Welt", andere Meinungen aber als Unsinn einordnest und deine somit darüber stellst, sabotierst du deine Aussage.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:53 (vor 16 Minuten) @ weissewiese

Und nachgeschoben: Wenn du sagst, "meine Meinung ist nicht der Nabel der Welt", andere Meinungen aber als Unsinn einordnest und deine somit darüber stellst, sabotierst du deine Aussage.

Nein tue ich nicht. Weil ich hier nämlich nicht in einem Semantik- sondern Fußballforum unterwegs bin. Zudem fühle ich mich selbst nicht im Geringsten herabgewürdigt, wenn jemand meine Meinung als blödsinnig bezeichnet und begründet, warum er das tut.

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Tuesday, 10.03.2026, 10:26 (vor 1 Stunden, 43 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der VAR nervt viele Fans. Abschaffen wäre trotzdem falsch. Das Problem ist nicht der Videobeweis, sondern seine Anwendung. Warum ein Challenge-System für mehr Klarheit sorgen könnte und warum der VAR niemals fehlerfrei sein sollte, lest Ihr ein diesem Kommentar.


Zum Artikel ...

Von einem Challenge-System halte ich nicht viel, insbesondere wenn es nur eine Möglichkeit pro Halbzeit gibt, es in dieser Halbzeit aber zu fünf Fehlentscheidungen kommt.

Ich wäre ja schon froh, wenn man ein Zeitlimit einführen würde. Ist eine Situation binnen 30, 60 oder 90 Sekunden (mir fehlt da gerade das Zeitgefühl, um sagen zu können, ob 30 zu kurz und 90 zu lang sind) nicht zu klären, gilt die getroffene Entscheidung. Wenn eine Ewigkeit an der kalibrierten Linie gefummelt wird, kann das Abseits nicht so klar gewesen sein, dass es einen echten Unterschied gemacht hat. Ebenso bei Fouls. Ab Pfiff des Schiris x Sekunden.

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Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:25 (vor 44 Minuten) @ laufendessen

Das wäre sicherlich eine gute Möglichkeit, um dem ganzen ein wenig mehr Form zu geben. Ein weiterer Faktor müsste sein, dass jedenfalls jede Entscheidung die nicht auf irgendwelchen "Linien" beruht, nicht mit Standbildern oder Superzeitlupen zu bewerten. Das müsste sofort weg. Im Eishockey z.B. ist das meines Wissens auch so, dass die Schiedsrichter dann nur die reale Geschwindigkeit aus eben unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen bekommen.

Standbilder und Zeitlupen für Fouls oder Handspiel müssen weg.

Und klar, es müsste auch wieder deutlicher gemacht werden, dass nur dann überhaupt ein Eingriff erlaubt ist, wenn der Schiedsrichter auf dem Platz sagt, dass er es nicht gesehen hat. Hat er eine Entscheidung treffen können, weil er es eben gesehen hat, sollte diese auch gelten.

Ich nehme mal den zurückgenommenen Elfmeter in Köln. Ich bin mir recht sicher, hätte er NICHT Elfmeter gepfiffen, hätte der VAR ihm gesagt "Guck dir das noch einmal an". Er wäre dann nach draußen gegangen und hätte auf den Punkt gezeigt. Sprich, immer dann, wenn er rausgeht, wird doch wirklich weit überwiegend auch die Entscheidung korrigiert. Obwohl es einfach eine klar sichtbare Aktion war, er sie bewertet hatte und eben zu dem Schluss kam: Elfmeter.

Das Handspiel von Couto z.B., würde ich behaupten, hat er (wie bei so vielen Handspielen) gar nicht wirklich gesehen. Da hätte er noch mal drauf gucken können. Und in realer Geschwindigkeit, bei einer normalen Auslegung der Handregel (und nicht der, wie sie inzwischen ausgelegt wird, auch weil eben Standbilder und Zeitlupen zum Einsatz kommen) hätte er im Zweifel wohl binnen weniger Sekunden gesagt "Ne, das ist dann eher kein strafbares Handspiel".

So aber hat man eben ein Gemisch aus allemmöglichen Faktoren, die dann eben wie du sagst auch dazu führen, dass es minutenlang dauert, bis überhaupt irgendeine Entscheidung entsteht. Wie viele Minuten waren es in Köln nun wieder am Samstag? 5 Minuten so in etwa zwischen "Ich pfeife ein Foul, geben Gelb, spreche mit dem VAR, gehe zum Bildschirm, erzähle es dem Publikum, gebe dem Spieler Rot, der Spieler geht nach Diskussionen vom Platz und das Spiel wird fortgesetzt" ....

Das ist dann wirklich nur noch schwer erträglich und mir scheint da dann schon fast Boshaftigkeiteine Rolle zu spielen (eher aber wohl das finanzielle partizipieren an den VAR Strukturen), dass ein Verband und die Liga daran nichts ändert; es eher immer weiter auf die Spitze treibt.

MFG
Phil

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 11:38 (vor 31 Minuten) @ Phil

Die Standbilder sind furchtbar. Bei Coutos Handspiel hast du in Super-SloMo ja den Eindruck, dass er den Ball mit dem Arm festhält, obwohl das anatomisch gar nicht geht. Und ein Abrutschen am Schienbein ist in Super-Zeitlupe ein klarer Treffer.

Das ist der Fluch jeder Technik. Wenn sie da ist, wird sie ausgereizt. Und wenn dein Job ist, auf die Einhaltung von Regeln zu achten, helfen unsichere Formulierungen wie "glasklar" auch nicht. In Super-Zeitlupe ist alles glasklar. Wieviele Millimeter sind "glasklar"? Ganz einfach: Alles, was irgendwie sichtbar gemacht werden kann, ist in dem Moment, wo es sichtbar gemacht wurde, glasklar.

Man müsste der Technik schon bewusst ein gewisses Maß an Blindheit plus eine Grauzone einbauen. Und dann kommt es zu solchen Abseitsentscheidungen wie in England neulich, wo sich die KI weigert, ein mit bloßem Auge erkennbares Abseits zu geben, weil es nicht erkennbar genug war.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:37 (vor 32 Minuten) @ Phil

Die Idee, die Entscheidungen nur anhand von Echtzeit-Videos zu bewerten, halte ich für klasse.

Dieser Kalibrierte-Linie- oder Einzelbild-Unsinn führt auch aus meiner Sicht zu Entscheidungen, die den dynamischen Abläufen im Fußball nicht gerecht werden.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:23 (vor 46 Minuten) @ laufendessen

Von einem Challenge-System halte ich nicht viel, insbesondere wenn es nur eine Möglichkeit pro Halbzeit gibt, es in dieser Halbzeit aber zu fünf Fehlentscheidungen kommt.

Das ist doch aber eher ein unwahrscheinliches Szenario, wenn man die Dinge, die man überprüfen kann, eingeschränkt.

Ich wäre ja schon froh, wenn man ein Zeitlimit einführen würde. Ist eine Situation binnen 30, 60 oder 90 Sekunden (mir fehlt da gerade das Zeitgefühl, um sagen zu können, ob 30 zu kurz und 90 zu lang sind) nicht zu klären, gilt die getroffene Entscheidung. Wenn eine Ewigkeit an der kalibrierten Linie gefummelt wird, kann das Abseits nicht so klar gewesen sein, dass es einen echten Unterschied gemacht hat. Ebenso bei Fouls. Ab Pfiff des Schiris x Sekunden.

Fairer Punkt.

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:34 (vor 1 Stunden, 34 Minuten) @ laufendessen

Der VAR nervt viele Fans. Abschaffen wäre trotzdem falsch. Das Problem ist nicht der Videobeweis, sondern seine Anwendung. Warum ein Challenge-System für mehr Klarheit sorgen könnte und warum der VAR niemals fehlerfrei sein sollte, lest Ihr ein diesem Kommentar.


Zum Artikel ...


Von einem Challenge-System halte ich nicht viel, insbesondere wenn es nur eine Möglichkeit pro Halbzeit gibt, es in dieser Halbzeit aber zu fünf Fehlentscheidungen kommt.

Ich wäre ja schon froh, wenn man ein Zeitlimit einführen würde. Ist eine Situation binnen 30, 60 oder 90 Sekunden (mir fehlt da gerade das Zeitgefühl, um sagen zu können, ob 30 zu kurz und 90 zu lang sind) nicht zu klären, gilt die getroffene Entscheidung. Wenn eine Ewigkeit an der kalibrierten Linie gefummelt wird, kann das Abseits nicht so klar gewesen sein, dass es einen echten Unterschied gemacht hat. Ebenso bei Fouls. Ab Pfiff des Schiris x Sekunden.

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 10:43 (vor 1 Stunden, 26 Minuten) @ homer73

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.

Das ließe sich mit gelben Karten regeln. Aber dann heißt es wieder "Fingerspitzengefühl".
Auf den VAR kann ja zum Glück keiner einlabern. Mich nervt am VAR hauptsächlich die Dauer, bis überhaupt sichtbar etwas passiert. Der Schiri telefoniert ne halbe Ewigkeit mit dem VAR und irgendwann passiert was oder er geht zum Fernseher. Dieses ganze Prozedere muss einfach schneller gehen.

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 11:01 (vor 1 Stunden, 8 Minuten) @ laufendessen

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.


Das ließe sich mit gelben Karten regeln. Aber dann heißt es wieder "Fingerspitzengefühl".
Auf den VAR kann ja zum Glück keiner einlabern. Mich nervt am VAR hauptsächlich die Dauer, bis überhaupt sichtbar etwas passiert. Der Schiri telefoniert ne halbe Ewigkeit mit dem VAR und irgendwann passiert was oder er geht zum Fernseher. Dieses ganze Prozedere muss einfach schneller gehen.

Ich hab's ja selber relativiert, weil die Bayern lamentieren würden, dass der Schiri mehr Fingerspitzengefühl zeigen müsste. natürlich nur bei ihren Spielern.

Wenn ich was zu sagen hätte, würde kein Spiel elf gegen elf enden. :-)

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:52 (vor 1 Stunden, 17 Minuten) @ laufendessen

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.


Das ließe sich mit gelben Karten regeln.

Bei Kimmich und Kane?

Stefan, da musst Du selber lachen, oder?

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 10:55 (vor 1 Stunden, 14 Minuten) @ homer73

Selbst ein Unsympath wie Kimmich würde igendwann die Klappe halten, wenn er zweimal wegen seines Lamentierens vor Spielschluss zum Duschen gehen musste.

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