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Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Tuesday, 10.03.2026, 10:09 (vor 54 Tagen)

Der VAR nervt viele Fans. Abschaffen wäre trotzdem falsch. Das Problem ist nicht der Videobeweis, sondern seine Anwendung. Warum ein Challenge-System für mehr Klarheit sorgen könnte und warum der VAR niemals fehlerfrei sein sollte, lest Ihr ein diesem Kommentar.


Zum Artikel ...

Was bringen Challenges?

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 12:27 (vor 51 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich sehe einfach nicht, welchen Vorteil die Challenges haben. Das Problem am VAR ist doch eigentlich nicht, was er überprüft, sondern welche Entscheidungen er trifft.

Nur als aktuelles Beispiel: Leverkusen hätte garantiert eine Challenge verwendet, um den Elfmeter gegen Arsenal zu überprüfen. Aber das wurde er ja auch jetzt und trotzdem blieb er bestehen. Mit dem Challengesystem hätte Leverkusen danach keine Fehlentscheidung mehr korrigieren können, also was wird dadurch gewonnen?

Was bringen Challenges?

Smeller, Dortmund, Samstag, 14.03.2026, 18:02 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Für mich funktioniert die Challenge nur, wenn sie den Schiedsrichter dazu zwingt sich die Szene vor dem Monitor anzugucken und vor allem auch neu zu bewerten. Er kann sich also umentscheiden, selbst wenn es keine klare Fehlentscheidung war.

Und dann muss man natürlich auch darüber nachdenken, was passiert, wenn man den Schiri rausschickt, um Zeit zu schinden. Für mich wäre hier alles möglich zwischen Wegfall aller übrigen Challenges oder sogar Wegfall einer oder mehrerer Challenge/s fürs nächste Spiel. Und vor allem muss man dann auch die Challenge zulassen, selbst wenn sie eben klar keine Relevanz hat. So wie der Schiedsrichter ja auch nicht eingreift, wenn man einmal zu oft wechselt.

Was bringen Challenges?

Born-to-run, Samstag, 14.03.2026, 20:15 (vor 50 Tagen) @ Smeller

Und dann muss man natürlich auch darüber nachdenken, was passiert, wenn man den Schiri rausschickt, um Zeit zu schinden. Für mich wäre hier alles möglich zwischen Wegfall aller übrigen Challenges oder sogar Wegfall einer oder mehrerer Challenge/s fürs nächste Spiel. Und vor allem muss man dann auch die Challenge zulassen, selbst wenn sie eben klar keine Relevanz hat. So wie der Schiedsrichter ja auch nicht eingreift, wenn man einmal zu oft wechselt.

Auf jeden Fall sollten die Zahl der möglichen „Challenges“ so begrenzt sein, damit man sie eben nicht anmeldet, in der Hoffnung, dass man bei der Video-Überprüfung „irgend einen Kontakt“ entdeckt, oder das der kleine Finger einer vorbei fliegende Flanke berührt hat. Der Challenger muss sich „sicher sein“, dass der Schiri falsch lag, weswegen seinem Team ein gravierender Nachteil widerfährt!

Das müssen dann eben auch die Coaches lernen, mit ihren Challenges sorgsam umzugehen. Wer sie nur mal so auf Verdacht ausspricht, muss dann im dann evtl. damit leben, dass sie fehlen, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.

Wie gesagt, so ein System sollte schon gut durchdacht sein. Deswegen müssten bei Ausarbeitung eines solchen Regelwerks eben auch (Ex)Spieler und (Ex)Trainer zwingend eingebunden werden. Das aktuelle VAR-System wirkt auf mich so, dass hier die Schiedrichter, und einige Funktionäre weitgehend „unter sich“ geblieben sind.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:21 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Wie gesagt, so ein System sollte schon gut durchdacht sein. Deswegen müssten bei Ausarbeitung eines solchen Regelwerks eben auch (Ex)Spieler und (Ex)Trainer zwingend eingebunden werden. Das aktuelle VAR-System wirkt auf mich so, dass hier die Schiedrichter, und einige Funktionäre weitgehend „unter sich“ geblieben sind.

Du hast noch eine weitere Gruppe vergessen, die unbedingt berücksichtigt werden sollte. kompetente Physiker, Programmierer und Leute mit Detailkenntnissen in der Videoverarbeitung. Hätte man die bei der Einführung der KI-gestützten Abseitsbestimmung in Spanien oder der hier eingesetzten kalibrierten Linie eingebunden, wäre nicht ein dermaßen gnadenloser geradezu absurder Unsinn dabei rausgekommen. Nämlich Systeme, die eine Lösung suggerieren, die technisch überhaupt nicht erreichbar ist.

Was bringen Challenges?

markus, Samstag, 14.03.2026, 20:32 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Auf jeden Fall sollten die Zahl der möglichen „Challenges“ so begrenzt sein, damit man sie eben nicht anmeldet, in der Hoffnung, dass man bei der Video-Überprüfung „irgend einen Kontakt“ entdeckt, oder das der kleine Finger einer vorbei fliegende Flanke berührt hat. Der Challenger muss sich „sicher sein“, dass der Schiri falsch lag, weswegen seinem Team ein gravierender Nachteil widerfährt!

Spätestens in der Nachspielzeit würden übrig gebliebene Challenges aber genau dafür genutzt werden: In der Hoffnung. Dass irgendein Kontakt entdeckt wird und natürlich auch um Zeit zu schinden.

Was bringen Challenges?

Born-to-run, Samstag, 14.03.2026, 20:55 (vor 50 Tagen) @ markus

Auf jeden Fall sollten die Zahl der möglichen „Challenges“ so begrenzt sein, damit man sie eben nicht anmeldet, in der Hoffnung, dass man bei der Video-Überprüfung „irgend einen Kontakt“ entdeckt, oder das der kleine Finger einer vorbei fliegende Flanke berührt hat. Der Challenger muss sich „sicher sein“, dass der Schiri falsch lag, weswegen seinem Team ein gravierender Nachteil widerfährt!


Spätestens in der Nachspielzeit würden übrig gebliebene Challenges aber genau dafür genutzt werden: In der Hoffnung. Dass irgendein Kontakt entdeckt wird und natürlich auch um Zeit zu schinden.

Dazu muss in der Nachspielzeit aber erstmal eine Situation vorliegen, die eine Challenge entsprechend der Vorgaben (vermeintlich irreguläre Torerzielung, elfmeterwürdiges Foul oder Handspiel). Man müsste sich evtl. eben auch Gedanken über eine angemessene Sanktion für eine offensichtlich „taktische“ Challenge machen. Einen Freistoß 20 Meter vor dem eigenen Tor? Ist jetzt wirklich aus der Hüfte geschossen - keine Ahnung ob das eine gute Idee ist. Wäre auch so ein Fall für die von mir schon propagierte „Experten-Runde“

Was bringen Challenges?

markus, Sonntag, 15.03.2026, 01:05 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Auf jeden Fall sollten die Zahl der möglichen „Challenges“ so begrenzt sein, damit man sie eben nicht anmeldet, in der Hoffnung, dass man bei der Video-Überprüfung „irgend einen Kontakt“ entdeckt, oder das der kleine Finger einer vorbei fliegende Flanke berührt hat. Der Challenger muss sich „sicher sein“, dass der Schiri falsch lag, weswegen seinem Team ein gravierender Nachteil widerfährt!


Spätestens in der Nachspielzeit würden übrig gebliebene Challenges aber genau dafür genutzt werden: In der Hoffnung. Dass irgendein Kontakt entdeckt wird und natürlich auch um Zeit zu schinden.


Dazu muss in der Nachspielzeit aber erstmal eine Situation vorliegen, die eine Challenge entsprechend der Vorgaben (vermeintlich irreguläre Torerzielung, elfmeterwürdiges Foul oder Handspiel). Man müsste sich evtl. eben auch Gedanken über eine angemessene Sanktion für eine offensichtlich „taktische“ Challenge machen. Einen Freistoß 20 Meter vor dem eigenen Tor? Ist jetzt wirklich aus der Hüfte geschossen - keine Ahnung ob das eine gute Idee ist. Wäre auch so ein Fall für die von mir schon propagierte „Experten-Runde“

Das verursacht doch lauter neue Probleme. Wer entscheidet, ob innerhalb der Graubereiche, die es ja geben wird, die Vorgaben erfüllt sind? Der Schiedsrichter? Ich dachte, eure Idee ist die, dass eben nicht der Schiri sondern der Verein den Einsatz bestimmen kann.

Wer misst, ob der Ball wirklich nur 20 Meter vom Tor entfernt liegt und nicht ein paar Zentimeter zu weit? Die kalibrierte Linie, die ihr beim Abseits abschaffen wollt? Ob ein elfmeterwürdiges Foul vorliegt, kann doch nur die Challenge beantworten, das geht nicht vorher schon.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 15.03.2026, 16:14 (vor 49 Tagen) @ markus

Ob ein elfmeterwürdiges Foul vorliegt, kann doch nur die Challenge beantworten, das geht nicht vorher schon.

??????

Die Challenge beantwortet rein gar nichts. Die sagt nur, dass man eine Entscheidung geprüft haben möchte.

Bei welchen Entscheidungen das möglich sein wird, ist noch zu klären. Nur als Hinweis, damit nicht wieder die typischen, sinnfreien Antworten kommen, die 0,0 auf die Sache Challenge eingehen und sich in Details verlieren.

Entscheiden würde bei einer durch die Challenge angestoßenen Prüfung, wie auch nach einem VAR-Eingriff, allein der Schiedsrichter.

Herrje, ist das denn so schwer zu verstehen?

Die Kernfunktion der Challenge besteht (unabhängig davon, ob manche eine in der aktuellen Form physikalisch lächerliche kalibrierte Linie für sinnvoll erachtesn oder nicht), darin, dass sie die subjektive Entscheidung einer dritten Partei (VAR) auf die direkt beteiligten Teams verlagert.

In Anbetracht der maximal uneinheitlichen Entscheidungen der VAR über die Erforderlichkeit einer Prüfung ist das aus meiner Sicht eine sehr viel bessere Lösung.

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 20:43 (vor 50 Tagen) @ markus

Auf jeden Fall sollten die Zahl der möglichen „Challenges“ so begrenzt sein, damit man sie eben nicht anmeldet, in der Hoffnung, dass man bei der Video-Überprüfung „irgend einen Kontakt“ entdeckt, oder das der kleine Finger einer vorbei fliegende Flanke berührt hat. Der Challenger muss sich „sicher sein“, dass der Schiri falsch lag, weswegen seinem Team ein gravierender Nachteil widerfährt!


Spätestens in der Nachspielzeit würden übrig gebliebene Challenges aber genau dafür genutzt werden: In der Hoffnung. Dass irgendein Kontakt entdeckt wird und natürlich auch um Zeit zu schinden.

Gut, dem könnte man entgegen wirken. Ab Minute 80 keine mehr, aber der VAR stattdessen

Was bringen Challenges?

markus, Sonntag, 15.03.2026, 01:20 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Auf jeden Fall sollten die Zahl der möglichen „Challenges“ so begrenzt sein, damit man sie eben nicht anmeldet, in der Hoffnung, dass man bei der Video-Überprüfung „irgend einen Kontakt“ entdeckt, oder das der kleine Finger einer vorbei fliegende Flanke berührt hat. Der Challenger muss sich „sicher sein“, dass der Schiri falsch lag, weswegen seinem Team ein gravierender Nachteil widerfährt!


Spätestens in der Nachspielzeit würden übrig gebliebene Challenges aber genau dafür genutzt werden: In der Hoffnung. Dass irgendein Kontakt entdeckt wird und natürlich auch um Zeit zu schinden.


Gut, dem könnte man entgegen wirken. Ab Minute 80 keine mehr, aber der VAR stattdessen

Also 80 Minuten Challenge System, danach wieder VAR? Gerade in der Schlussphase soll dann auf das angeblich bessere System verzichtet werden?

Challenge statt VAR!

Born-to-run, Samstag, 14.03.2026, 19:57 (vor 50 Tagen) @ Smeller

Für mich funktioniert die Challenge nur, wenn sie den Schiedsrichter dazu zwingt sich die Szene vor dem Monitor anzugucken und vor allem auch neu zu bewerten.

Genau das unser (Challenge Befürworter) Anliegen: Dem Schiedsrichter auf dem Feld die Chance zu geben, seinen vermeintlichen Irrtum (der für die betroffene Mannschaft gravierende Folgen hätte) zu erkennen und gegebenenfalls zu korrigieren - nobody is perfect!

„Er kann sich also umentscheiden, selbst wenn es eine klare Fehlentscheidung war“

Eben weil es eine klare Fehlentscheidung war!

Das war doch die ursprüngliche Intention für einen Videobeweis. Klare Fehler, die in der Hektik eines Spiels nunmal passieren können (ohne Schiris deswegen ihre Kompetenz abzusprechen. So wenig, wie ich Fränki Mill seinerzeit nach seinen Lapsus in München die Kompetenz als Stürmer abgesprochen hätte). An einen „VAR“ habe ich, als diese Diskussionen aufkamen, eigentlich nie gedacht. Und mit seinem Wirken bin ich in großen Teilen auch nicht glücklich.

Denn was nun passiert, ist das „alles Mögliche“ gecheckt wird, weil die moderne Video-Technik es den Menschen im „Kölner Keller“ erlaubt, mit Hilfe von Superzeitlupen und Standbildern Dinge zu entdecken, die dem bloßen Auge kaum zu erkennen sind. Aus irgendeiner Perspektive wird dann entdeckt „das Kontakt da war“, und ohne Berücksichtigung der originalen Dynamik teilweise Neubewertungen vorgenommen, die einen manchmal kopfschüttelnd zurücklassen. Aus gleichem Grund treibt der Sachverhalt „Handspiel“ immer seltsamere Blüten. Ähnliches Ärgernis diese „Mikrometer-Abseits-Entscheidungen“. Ehrlich, wer wollte die? Da bin ich eigentlich bei denen die rufen „Ihr macht unseren Sport kaputt“.

Aber solche Dinge zu entdecken war doch nicht der Anlass über einen Videobeweis nachzudenken - oder irre ich mich da? Deswegen bringe ich mal meinen Standpunkt auf die Formel: Videobeweis - ja, VAR - nein!

Den braucht es zur Korrektur „klarer Fehlentscheidungen“ nicht. Dazu reicht ein gut austariertes Challenge System.

Und dann muss man natürlich auch darüber nachdenken, was passiert, wenn man den Schiri rausschickt, um Zeit zu schinden. Für mich wäre hier alles möglich zwischen Wegfall aller übrigen Challenges oder sogar Wegfall einer oder mehrerer Challenge/s fürs nächste Spiel. Und vor allem muss man dann auch die Challenge zulassen, selbst wenn sie eben klar keine Relevanz hat. So wie der Schiedsrichter ja auch nicht eingreift, wenn man einmal zu oft wechselt.

Challenge statt VAR!

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:25 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Aber solche Dinge zu entdecken war doch nicht der Anlass über einen Videobeweis nachzudenken - oder irre ich mich da? Deswegen bringe ich mal meinen Standpunkt auf die Formel: Videobeweis - ja, VAR - nein!

Den braucht es zur Korrektur „klarer Fehlentscheidungen“ nicht. Dazu reicht ein gut austariertes Challenge System.

You made my day!!!!!!

Challenge plus VAR!

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 20:10 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Für mich funktioniert die Challenge nur, wenn sie den Schiedsrichter dazu zwingt sich die Szene vor dem Monitor anzugucken und vor allem auch neu zu bewerten.


Genau das unser (Challenge Befürworter) Anliegen: Dem Schiedsrichter auf dem Feld die Chance zu geben, seinen vermeintlichen Irrtum (der für die betroffene Mannschaft gravierende Folgen hätte) zu erkennen und gegebenenfalls zu korrigieren - nobody is perfect!

„Er kann sich also umentscheiden, selbst wenn es eine klare Fehlentscheidung war“

Wenn wir dem VAR das erlauben, dann würde das auch helfen. :) jedes Mal, wenn der VAR was hat, soll der SR raus. Unmittelbar. Und er soll dann neu entscheiden dürfen und nicht fragen, war das so falsch.

Dazu eine Challenge pro Halbzeit pro Mannschaft für eine Auswahl an Dingen die festgelegt werden.

Und dann, erlauben dass Entscheidungen nicht mehr mit etlichen Zeitlupen und der Lupe erfolgen.

Challenge plus VAR!

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:28 (vor 50 Tagen) @ DomJay
bearbeitet von nico36de, Samstag, 14.03.2026, 21:37

Sagt der, der in verschiedenen Versionen die Challenge auch wegen daraus angeblich entstehender Überprüfungsflut kritisiert hat. Vielleicht solltest du dich mal entscheiden.....

Nochmal (zum ca. 50. mal): gibt es die Challenge, braucht man den VAR nicht mehr bzw. nur noch als Datenaufbereiter. Da entscheiden die Teams über die Auslösung einer Prüfung und der Schiri über das Ergebnis. Und warum? Damit eine höchst subjektiv entscheidende Instanz (VAR) wegfällt. Dessen Subjektivität bei der Beurteilung der Frage "klare Fehlentscheidung" ist nach meiner Wahrnehmung der größte Kritikpunkt, was den VAR angeht.

Challenge plus VAR!

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 21:34 (vor 50 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von DomJay, Samstag, 14.03.2026, 21:40

Es ist Dir anscheinend nicht bewusst aber weder Deine Postings noch Deine Aussage interessieren hier irgendwen ein kleines bisschen

Du kannst schreiben was Du möchtest es geht dem Forum
am Hintern vorbei

Keiner schreibt mit Dir sondern nur über Dich. Da habe ich nur noch Mitleid, weil Du Dich konsequent aus der Diskussion disqualifizierst.

Dabei bin ich mir recht sicher, dass Du es deutlich besser könntest.

Auch darauf wirst Du sehr erwartbar konfrontativ reagieren. Warum weißt nur Du selbst, oder Du hast Zwänge die Dich dazu zwingen.

Challenge plus VAR!

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:41 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Du hast also nicht nur eine massive Lese- und/oder Verständnisschwäche, du meinst auch noch, du seist das Forum und könntest die komplette Abwesenheit von eigenen Argumenten durch solche Bemerkungen ausgleichen?

Prima, wenns dir Spaß macht, mach einfach weiter so.

Challenge plus VAR!

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 21:45 (vor 50 Tagen) @ nico36de

Wie prognostiziert. Echt schade, denn ich denke Du wirst selbst erkennen ich habe da einen Punkt.

Vielleicht fragst Du Dich mal, was Du erreichen könntest würdest Du diskutieren.

Ich glaube nämlich, dass es schlimmer ist das zu können und nicht zu tun als es gar nicht zu können.

Die Chance ist übrigens immer da und auch ich würde Dir die einräumen. Denn wahrscheinlich hast Du gute Argumente aber so no fn way

Challenge plus VAR!

Born-to-run, Samstag, 14.03.2026, 20:42 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Für mich funktioniert die Challenge nur, wenn sie den Schiedsrichter dazu zwingt sich die Szene vor dem Monitor anzugucken und vor allem auch neu zu bewerten.


Wenn wir dem VAR das erlauben, dann würde das auch helfen. :) jedes Mal, wenn der VAR was hat, soll der SR raus. Unmittelbar. Und er soll dann neu entscheiden dürfen und nicht fragen, war das so falsch.

Ist ihm das denn aktuell verboten? Wie oft hören wir denn die Klage „warum sieht er dass sich denn nicht an?“ Natürlich immer von der vermeintlich benachteiligten Partei. Daher doch auch der hier verschiedentlich geäußerte Vorwurf der „Willkür“. In der einen, von zwei zumindest ähnlichen Situationen greift der VAR ein, in der anderen eben nicht. Der „Ermessensspielraum“ der die Dinge häufig unklar erscheinen lässt. Und den Frust über den VAR steigert.

Kleiner, aber nicht ganz unwichtiger Randaspekt: Wie oft klingt der Ruf „Ihr macht unseren Sport kaputt“, oder das „Scheiss DFB“ durch die Stadien? Wenn es nun künftig mehr in der Verantwortung der Teams liegt, was sie überprüfen und korrigieren lassen wollen, haben sie auch selbst in der Hand, wie sehr sie das Spiel „zerstören“ wollen.

Dazu eine Challenge pro Halbzeit pro Mannschaft für eine Auswahl an Dingen die festgelegt werden.

Und dann, erlauben dass Entscheidungen nicht mehr mit etlichen Zeitlupen und der Lupe erfolgen.

Das sollte vielleicht nicht komplett ausgeschlossen werden. Aber eine kritische Überprüfung, wann sie Sinn machen und wann sie eher eine Verzerrung der Wahrnehmung mit sich bringen sollte schon erfolgen.

Challenge plus VAR!

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 20:45 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Für mich funktioniert die Challenge nur, wenn sie den Schiedsrichter dazu zwingt sich die Szene vor dem Monitor anzugucken und vor allem auch neu zu bewerten.


Wenn wir dem VAR das erlauben, dann würde das auch helfen. :) jedes Mal, wenn der VAR was hat, soll der SR raus. Unmittelbar. Und er soll dann neu entscheiden dürfen und nicht fragen, war das so falsch.

Ist ihm das denn aktuell verboten? Wie oft hören wir denn die Klage „warum sieht er dass sich denn nicht an?“ Natürlich immer von der vermeintlich benachteiligten Partei. Daher doch auch der hier verschiedentlich geäußerte Vorwurf der „Willkür“. In der einen, von zwei zumindest ähnlichen Situationen greift der VAR ein, in der anderen eben nicht. Der „Ermessensspielraum“ der die Dinge häufig unklar erscheinen lässt. Und den Frust über den VAR steigert.

Kleiner, aber nicht ganz unwichtiger Randaspekt: Wie oft klingt der Ruf „Ihr macht unseren Sport kaputt“, oder das „Scheiss DFB“ durch die Stadien? Wenn es nun künftig mehr in der Verantwortung der Teams liegt, was sie überprüfen und korrigieren lassen wollen, haben sie auch selbst in der Hand, wie sehr sie das Spiel „zerstören“ wollen.

Dazu eine Challenge pro Halbzeit pro Mannschaft für eine Auswahl an Dingen die festgelegt werden.

Und dann, erlauben dass Entscheidungen nicht mehr mit etlichen Zeitlupen und der Lupe erfolgen.


Das sollte vielleicht nicht komplett ausgeschlossen werden. Aber eine kritische Überprüfung, wann sie Sinn machen und wann sie eher eine Verzerrung der Wahrnehmung mit sich bringen sollte schon erfolgen.

Ja derzeit bei klaren Fehlentscheidungen. Es gibt kein, da ist war kontroverses schau es dir an. Ich sage, sobald irgendetwas da wäre entscheidet entweder Köln (demnächst FFM) oder der Monitor kommt sofort

Challenge plus VAR!

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:31 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Hervorragende Idee, ganz groß! Allerdings nur, wenn ein Fußballspiel demnächst bei 60 Minuten Nettospielzeit 120 Minuten dauern soll.

Challenge plus VAR!

markus, Samstag, 14.03.2026, 20:34 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Und dann, erlauben dass Entscheidungen nicht mehr mit etlichen Zeitlupen und der Lupe erfolgen.

Also entscheidet dann jeder Schiedsrichter willkürlich, ob er von dieser Erlaubnis Gebrauch macht oder nicht?

Challenge plus VAR!

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 20:36 (vor 50 Tagen) @ markus

Und dann, erlauben dass Entscheidungen nicht mehr mit etlichen Zeitlupen und der Lupe erfolgen.


Also entscheidet dann jeder Schiedsrichter willkürlich, ob er von dieser Erlaubnis Gebrauch macht oder nicht?

Nein, das ist einer der großen Themen. Es muss einheitlicher werden, findest Du nicht?

Was bringen Challenges?

TerraP, Köln, Samstag, 14.03.2026, 13:36 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Ich zumindest, weiß nicht, ob der VAR wirklich „alles“ überprüft.

Davon ab teile ich Deine Einschätzung nicht: Man kann verschiedene Punkte identifizieren, an denen Fehler auftreten.

1. Überprüft der VAR - ja/nein?
2. Entscheidet der VAR nach einer Überprüfung einzugreifen - ja/nein?
3. Beurteilt der Schiri eine Situation nach einem Eingriff korrekt - ja/nein?

Meinem Gefühl nach entsteht tatsächlich die meiste Aufregung um die Punkte 1 und 2. Weil die auch nicht transparent sind.

Und ich finde, man sollte in jedem Fall die Chance ergreifen, die aus meiner Sicht unnötigen Fehlerquellen 1 und 2 so weit wie möglich zu eliminieren. Bei 3 gibt es ja keine Möglichkeit dazu.

Natürlich gibt es auch viele Varianten, wie man eine Challenge schlecht einführen kann. Volkers Artikel präsentiert aber m. E. eine recht smarte.

Ich persönlich würde lieber die Zahl der Challenges je Team und Spiel (nicht Halbzeit) auf zwei reduzieren. Und dafür nicht vorgeben, was gechallenged werden darf. Wenn jemand einen falschen Einwurf challengen möchte, kann er es ja versuchen.

Ich würde zudem über die Challenges hinaus nur noch weit gehend automatisierte technische Überprüfungen (Abseits, Torlinie) gestatten.

Dann wäre das System m. E. einfach, robust und würde zu nicht zu vielen Unterbrechungen führen, dafür zu einer netten zusätzlichen taktischen Herausforderung für die Trainer.

Bisher hat mich keins der Argumente gegen die Challenge hier überzeugt.

Was bringen Challenges?

jniklast, Langenhagen, Samstag, 14.03.2026, 15:32 (vor 50 Tagen) @ TerraP

Ich zumindest, weiß nicht, ob der VAR wirklich „alles“ überprüft.

Davon ab teile ich Deine Einschätzung nicht: Man kann verschiedene Punkte identifizieren, an denen Fehler auftreten.

1. Überprüft der VAR - ja/nein?
2. Entscheidet der VAR nach einer Überprüfung einzugreifen - ja/nein?
3. Beurteilt der Schiri eine Situation nach einem Eingriff korrekt - ja/nein?

Meinem Gefühl nach entsteht tatsächlich die meiste Aufregung um die Punkte 1 und 2. Weil die auch nicht transparent sind.

Und ich finde, man sollte in jedem Fall die Chance ergreifen, die aus meiner Sicht unnötigen Fehlerquellen 1 und 2 so weit wie möglich zu eliminieren. Bei 3 gibt es ja keine Möglichkeit dazu.

Natürlich gibt es auch viele Varianten, wie man eine Challenge schlecht einführen kann. Volkers Artikel präsentiert aber m. E. eine recht smarte.

Ich persönlich würde lieber die Zahl der Challenges je Team und Spiel (nicht Halbzeit) auf zwei reduzieren. Und dafür nicht vorgeben, was gechallenged werden darf. Wenn jemand einen falschen Einwurf challengen möchte, kann er es ja versuchen.

Ich würde zudem über die Challenges hinaus nur noch weit gehend automatisierte technische Überprüfungen (Abseits, Torlinie) gestatten.

Dann wäre das System m. E. einfach, robust und würde zu nicht zu vielen Unterbrechungen führen, dafür zu einer netten zusätzlichen taktischen Herausforderung für die Trainer.

Bisher hat mich keins der Argumente gegen die Challenge hier überzeugt.

Also 1. ist relativ klar, geprüft wird eigentlich alles Wichtige. Ich weiß nicht, ob das dann wirklich ein Mehrwert ist, wenn man noch den falschen Einwurf korrigieren kann.

Der 2. Punkt ist meiner Meinung nach eben genau die Krux: Wenn der VAR eine Situation als so klar einschätzt, dass sie nicht dem Schiedsrichter gezeigt wird, dann sollte auch keine Challenge etwas daran ändern. Ich weiß, dass es in der Praxis natürlich nicht immer so ist, aber das liegt dann doch an Inkompetenz und nicht an den Regeln. Wenn eine Challenge dann zu einer Art Joker wird, um noch mal eine Chance auf eine Entscheidung für ein Team wird, dann läuft das der Unparteilichkeit meiner Meinung nach zuwider.

Und es bleibt halt das Problem, wenn die Challenges aufgebraucht sind auf der einen Seite und die taktische Verzögerung auf der anderen. Am Ende bleibe ich dabei, dass es keinen wirklichen Mehrwert gibt.

Und die Idee nur Challenges ohne VAR (bzw. stark reduziert), wird es wohl nicht geben, wenn die große Angst der FIFA ja schon ist, dass ein falscher Eckball das WM Finale entscheidet.

Letztlich wird das Challenge-System wohl nur dort eingesetzt, wo ein voller VAR zu viel Aufwand ist. So testet es ja auch die FIFA aktuell.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 17:18 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Und die Idee nur Challenges ohne VAR (bzw. stark reduziert), wird es wohl nicht geben, wenn die große Angst der FIFA ja schon ist, dass ein falscher Eckball das WM Finale entscheidet.

Aua, aua, aua....

Was für ein überragendes Argument. Allerdings nur, wenn man - wie bei dir und bei DomJay leider üblich- alles außer Acht lässt, was schon x-mal geschrieben wurde. Wie z.B. dass man die Kriterien für den Einsatz der Challenge festlegen kann, wie es auch beim VAR der Fall ist. Man müsste nur die bestehenden beibehalten und - schwupps - könnte eine Challenge bei einem Eckball genauso wenig gezogen werden wie der VAR eingreifen kann.

Das Leben kann so einfach sein, wenn man lesen und verstehen kann...

Was bringen Challenges?

jniklast, Langenhagen, Samstag, 14.03.2026, 17:53 (vor 50 Tagen) @ nico36de

Und die Idee nur Challenges ohne VAR (bzw. stark reduziert), wird es wohl nicht geben, wenn die große Angst der FIFA ja schon ist, dass ein falscher Eckball das WM Finale entscheidet.


Aua, aua, aua....

Was für ein überragendes Argument. Allerdings nur, wenn man - wie bei dir und bei DomJay leider üblich- alles außer Acht lässt, was schon x-mal geschrieben wurde. Wie z.B. dass man die Kriterien für den Einsatz der Challenge festlegen kann, wie es auch beim VAR der Fall ist. Man müsste nur die bestehenden beibehalten und - schwupps - könnte eine Challenge bei einem Eckball genauso wenig gezogen werden wie der VAR eingreifen kann.

Das Leben kann so einfach sein, wenn man lesen und verstehen kann...

Was bei dir offensichtlich nicht der Fall ist. Ich schreibe dich explizit, dass das die Meinung der FIFA/IFAB ist. Die FIFA hat das ja sogar genau so als Begründung für die neuen Überprüfungen der Eckbälle und gelb-roten Karten genannt. Und zum Testbetrieb der Challenges bei der U17 WM wurde auch gesagt, dass es nur die Alternative für Wettbewerbe ohne VAR ist.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:17 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Und weil irgendwelche Funktionäre, die Systeme einführen, ohne sich Gedanken über deren grundlegende physikalische Funktionsfähigkeit zu machen, irgendwas sagen, darf man das nicht mehr anders sehen?

Wenn du lesen und verstehen würdest (ich weiß, das ist bei dir enorm viel verlangt) wüsstest du, wie der hier von den Befürwortern der Challenge präferierte Einsatz aussehen würde: die Challenge ersetzt den VAR, um dessen höchst subjektive Eingreifschwelle als wesentliches Ärgernis zu eliminieren.

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 15:46 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Letztlich wird das Challenge-System wohl nur dort eingesetzt, wo ein voller VAR zu viel Aufwand ist. So testet es ja auch die FIFA aktuell.

Das halte ich für sinnvoll, ich sähe es als Ergänzung statt als Ersatz.

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 13:48 (vor 50 Tagen) @ TerraP

Ich zumindest, weiß nicht, ob der VAR wirklich „alles“ überprüft.

Davon ab teile ich Deine Einschätzung nicht: Man kann verschiedene Punkte identifizieren, an denen Fehler auftreten.

1. Überprüft der VAR - ja/nein?
2. Entscheidet der VAR nach einer Überprüfung einzugreifen - ja/nein?
3. Beurteilt der Schiri eine Situation nach einem Eingriff korrekt - ja/nein?

Meinem Gefühl nach entsteht tatsächlich die meiste Aufregung um die Punkte 1 und 2. Weil die auch nicht transparent sind.

Und ich finde, man sollte in jedem Fall die Chance ergreifen, die aus meiner Sicht unnötigen Fehlerquellen 1 und 2 so weit wie möglich zu eliminieren. Bei 3 gibt es ja keine Möglichkeit dazu.

Natürlich gibt es auch viele Varianten, wie man eine Challenge schlecht einführen kann. Volkers Artikel präsentiert aber m. E. eine recht smarte.

Ich persönlich würde lieber die Zahl der Challenges je Team und Spiel (nicht Halbzeit) auf zwei reduzieren. Und dafür nicht vorgeben, was gechallenged werden darf. Wenn jemand einen falschen Einwurf challengen möchte, kann er es ja versuchen.

Ich würde zudem über die Challenges hinaus nur noch weit gehend automatisierte technische Überprüfungen (Abseits, Torlinie) gestatten.

Dann wäre das System m. E. einfach, robust und würde zu nicht zu vielen Unterbrechungen führen, dafür zu einer netten zusätzlichen taktischen Herausforderung für die Trainer.

Bisher hat mich keins der Argumente gegen die Challenge hier überzeugt.

Mein Argument ist, dass die Ligen und Verbände nicht mehr auf den VAR verzichten werden und, wie geschrieben, das Konzept eine Einladung ist für Werbung und Kommerz.

Und da befürchte ich, dass wonach da gerufen wird ist keine Verbesserung sondern eher ein zusätzlicher Punkt das Spiel zu unterbrechen.

Die FIFA Regelhüter haben zumindest durch ihre Ansätze klar gemacht, eher in die andere Richtung zu gehen und mehr zu prüfen.

Was bringen Challenges?

THengen, Samstag, 14.03.2026, 12:06 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Wenn der Schiedsrichter keine Info vom VAR erhält (weil in den "Augen" des VAR keine grobe Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorliegt), kann er/sie durch eine Challenge dazu verpflichtet werden, sich die Situation auf dem Bildschirm anzuschauen.

Zwei Challenges pro Halbzeit oder 3 pro Spiel. Das wäre gut.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 12:19 (vor 50 Tagen) @ THengen

Wenn der Schiedsrichter keine Info vom VAR erhält (weil in den "Augen" des VAR keine grobe Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorliegt), kann er/sie durch eine Challenge dazu verpflichtet werden, sich die Situation auf dem Bildschirm anzuschauen.

Nein, bei einer Challenge braucht man keinen VAR mehr. Bzw keinen zur Entscheidung über einen Eingriff. Der VAR muss nur noch die Daten aufbereiten, der Eingriff wird über die Challenge geregelt und die Entscheidung fällt allein der Schiedsrichter.

Zwei Challenges pro Halbzeit oder 3 pro Spiel. Das wäre gut.

Fände ich so auch sinnvoll! Wobei die Challenge bestehen bleiben sollte, wenn sie erfolgreich war. Es wäre aus meiner Sicht krank, eine gerechtfertigte Korrektur einer Fehlentscheidung mit einem Entzug der Eingriffsmöglichkeit zu bestrafen.

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 12:11 (vor 50 Tagen) @ THengen

Wenn der Schiedsrichter keine Info vom VAR erhält (weil in den "Augen" des VAR keine grobe Fehlentscheidung des Schiedsrichters vorliegt), kann er/sie durch eine Challenge dazu verpflichtet werden, sich die Situation auf dem Bildschirm anzuschauen.

Zwei Challenges pro Halbzeit oder 3 pro Spiel. Das wäre gut.

Wären 2 potenzielle Werbeblöcke pro Halbzeit zusätzlich, die Sender würde es definitiv freuen.

Für die Vereine wäre es dann die Aufgabe sich ein Showprogramm zu überlegen für die Fans im Stadion.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 12:15 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Wären 2 potenzielle Werbeblöcke pro Halbzeit zusätzlich, die Sender würde es definitiv freuen.

Hochintelligente Bemerkung! Die Challenge ersetzt den VAR-Eingriff.

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 12:19 (vor 50 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von DomJay, Samstag, 14.03.2026, 12:24

Wären 2 potenzielle Werbeblöcke pro Halbzeit zusätzlich, die Sender würde es definitiv freuen.


Hochintelligente Bemerkung! Die Challenge ersetzt den VAR-Eingriff.

Mal wieder disqualifizierst Du Dich hier im Forum selbst, tragisch

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 12:22 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Mal wieder diqalifizierst Du Dich hier im Forum selbst, tragisch

Der Name DomJay bürgt halt sowohl inhaltlich als auch in der Ausführung für Qualität!

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 12:24 (vor 50 Tagen) @ nico36de

Mal wieder diqalifizierst Du Dich hier im Forum selbst, tragisch

Der Name DomJay bürgt halt sowohl inhaltlich als auch in der Ausführung für Qualität!

q.e.d. Aber denke für den Hinweis

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:42 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Aber denke für den Hinweis

du denkst? Seit wann das denn?

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 09:33 (vor 50 Tagen) @ jniklast

Ich sehe einfach nicht, welchen Vorteil die Challenges haben. Das Problem am VAR ist doch eigentlich nicht, was er überprüft, sondern welche Entscheidungen er trifft.

Nur als aktuelles Beispiel: Leverkusen hätte garantiert eine Challenge verwendet, um den Elfmeter gegen Arsenal zu überprüfen. Aber das wurde er ja auch jetzt und trotzdem blieb er bestehen. Mit dem Challengesystem hätte Leverkusen danach keine Fehlentscheidung mehr korrigieren können, also was wird dadurch gewonnen?

Das ist eine korrekte Annahme. Wer sich mal hinsetzt und schaut wird sehen, das System ist im US Bereich zB ergänzend und nicht ersetzend.

Insofern hat Du das richtig und nicht polemisch eingeordnet, wie andere. Eine Challange bringt nichts wenn der SR und der VAR per Regel ohnehin prüfen.

Die brächte auch im US Bereich nur etwas, für Szenen die nicht dem VAR unterliegen wobei das auch hier begrenzt ist.

Was wäre also im Fussball möglich, das ist die Frage. Alles um rote Karten, 11m, Tore usw fällt ohnehin raus. Denn da guckt man drauf. Ecken und GR-Karten sollen dazukommen. Also auch hier nicht wirklich ertragreich.

Bleiben Fouls, Einwürfe usw. letztendlich. Brächte eine Pause mehr und wahrscheinlich auch keine große Zufriedenheit.

Was bringen Challenges?

Born-to-run, Samstag, 14.03.2026, 14:56 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Insofern hat Du das richtig und nicht polemisch eingeordnet, wie andere. Eine Challange bringt nichts wenn der SR und der VAR per Regel ohnehin prüfen.

Und das ist der Punkt, der immer noch missverstanden wird:

Die Challange soll (nach meiner/nicos Meinung) den VAR nicht ergänzen, sondern „ersetzen“!! Nur der Feldschiedsrichter überprüft (korrigiert oder bestätigt gegebenenfalls ) seine getroffene Entscheidung! Und er tut dies nur auf Aufforderung des sich benachteiligt fühlenden Trainers/Kapitäns. Nicht durch eine zusätzliche Instanz, die das mal so, mal anders bewertet. Der „Kölner Keller“ liefert nur die Bilder, wenn er vom „Feldschiedsrichter“ hierzu aufgefordert wird. Was der wiederum nur tut, wenn ein Trainer/Kapitän beim Schiri-Assistenten eine Challange, eine gravierende Benachteiligung entsprechend der hierfür definierten Kriterien (siehe Ausgangspost) ausspricht.

Das sind sind dann voraussichtlich 4-5 Sachverhalte und schränkt so auch die Möglichkeit „irgendwas überprüfen zu lassen“ um z.B. Zeit zu schinden, oder taktische Anweisungen zu geben. Es muss ja zunächst was vorfallen, was diesen Vorgaben für eine Challange entspricht. Irgend ein Pillepalle Kram berechtigt nicht zur Challange!

Was bringen Challenges?

DomJay, Köln, Samstag, 14.03.2026, 15:03 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run
bearbeitet von DomJay, Samstag, 14.03.2026, 15:09

Insofern hat Du das richtig und nicht polemisch eingeordnet, wie andere. Eine Challange bringt nichts wenn der SR und der VAR per Regel ohnehin prüfen.


Und das ist der Punkt, der immer noch missverstanden wird:

Die Challange soll (nach meiner/nicos Meinung) den VAR nicht ergänzen, sondern „ersetzen“!! Nur der Feldschiedsrichter überprüft (korrigiert oder bestätigt gegebenenfalls ) seine getroffene Entscheidung! Und er tut dies nur auf Aufforderung des sich benachteiligt fühlenden Trainers/Kapitäns. Nicht durch eine zusätzliche Instanz, die das mal so, mal anders bewertet. Der „Kölner Keller“ liefert nur die Bilder, wenn er vom „Feldschiedsrichter“ hierzu aufgefordert wird. Was der wiederum nur tut, wenn ein Trainer/Kapitän beim Schiri-Assistenten eine Challange, eine gravierende Benachteiligung entsprechend der hierfür definierten Kriterien (siehe Ausgangspost) ausspricht.

Das sind sind dann voraussichtlich 4-5 Sachverhalte und schränkt so auch die Möglichkeit „irgendwas überprüfen zu lassen“ um z.B. Zeit zu schinden, oder taktische Anweisungen zu geben. Es muss ja zunächst was vorfallen, was diesen Vorgaben für eine Challange entspricht. Irgend ein Pillepalle Kram berechtigt nicht zur Challange!

Das habe ich schon verstanden ich halte die Abschaffung des VAR aber für komplett abwegig. Und letztendlich prüft der VAR derzeit ohnehin schon alle Fehler bzw. Tore.

Der Wunsch wäre also, dass selbst ein komplett irregulärer Treffer usw zählt weil es keinen Review mehr gibt da der Verein keine Option mehr hat.

Kann keiner wirklich wollen, bzw nur solange bis Man benachteiligt wurde und dann ruft man danach, die vorhandenen Mittel zu verwenden.

Der größte Hebel ist, zumindest für mich, die klare Fehler Schwelle. Was darf man ignorieren bei einem Tor, was nicht. Das iVm einer Entscheidung aus Köln innerhalb kurzer Zeit.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 15:31 (vor 50 Tagen) @ DomJay

Der Wunsch wäre also, dass selbst ein komplett irregulärer Treffer usw zählt weil es keinen Review mehr gibt da der Verein keine Option mehr hat.


Wow, dass es hier echt Leute gibt, die ständig zu allem ihren Senf abgeben müssen und solche Antworten geben, weil sie andere Beiträge offenbar entweder nicht lesen oder - was ich eher glaube- nicht verstehen können, ist wirklich bemerkenswert.

Lass dir doch einmal in Ruhe von einem Freund mit etwas mehr Verstand und weniger Schaum vorm Mund erklären, wie man sich das mit der Challenge hier vorstellt.

Was bringen Challenges?

markus, Freitag, 13.03.2026, 20:00 (vor 51 Tagen) @ jniklast

Ich sehe einfach nicht, welchen Vorteil die Challenges haben. Das Problem am VAR ist doch eigentlich nicht, was er überprüft, sondern welche Entscheidungen er trifft.

Nur als aktuelles Beispiel: Leverkusen hätte garantiert eine Challenge verwendet, um den Elfmeter gegen Arsenal zu überprüfen. Aber das wurde er ja auch jetzt und trotzdem blieb er bestehen. Mit dem Challengesystem hätte Leverkusen danach keine Fehlentscheidung mehr korrigieren können, also was wird dadurch gewonnen?

Das fordern doch irgendwelche US Sportliebhaber, die denken, sowas würde auch im Fußball funktionieren.

Was bringen Challenges?

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 14.03.2026, 08:44 (vor 50 Tagen) @ markus

Ein Challengesystem wird genau so viele/wenige Verbesserungen wie jede andere Neuerung bei der VAR-Anwendung.
Von 18 Bundesligateams fühlen sich wahrscheinlich 18 eher durch den VAR benachteiligt als bevorteilt.
Was statistisch schon nicht möglich ist.
Dieser riesige Aufwand, um sehr sehr wenige wirklich katastrophale Fehlentscheidungen zu revidieren, ist für mich nicht gerechtfertigt.
Ist ja zur Zeit eine Minderheitsmeinung .

Was bringen Challenges?

markus, Samstag, 14.03.2026, 09:08 (vor 50 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
bearbeitet von markus, Samstag, 14.03.2026, 09:13

Ein Challengesystem wird genau so viele/wenige Verbesserungen wie jede andere Neuerung bei der VAR-Anwendung.
Von 18 Bundesligateams fühlen sich wahrscheinlich 18 eher durch den VAR benachteiligt als bevorteilt.
Was statistisch schon nicht möglich ist.
Dieser riesige Aufwand, um sehr sehr wenige wirklich katastrophale Fehlentscheidungen zu revidieren, ist für mich nicht gerechtfertigt.
Ist ja zur Zeit eine Minderheitsmeinung .

Was ich an der Challenge-Idee nicht verstehe: Die Befürworter widersprechen sich doch selbst.
Einerseits soll damit auch die letzte Fehlentscheidung noch korrigiert werden. Gleichzeitig akzeptiert man aber bewusst neue Fehlerquellen mit Ideen wie

– beim Abseits keine kalibrierte Linie mehr zu nutzen, sondern nur noch Augenmaß
– nach aufgebrauchten Challenges keine weiteren Überprüfungen mehr zuzulassen

Damit würde man potenziell sogar mehr Fehlentscheidungen in Kauf nehmen, als man verhindert.

Dazu kommt, dass Challenges in engen Spielen natürlich auch taktisch genutzt würden – etwa kurz vor Schluss, um Zeit zu schinden.

Mir erschließt sich deshalb nicht, warum man einerseits maximale Korrektheit fordert, gleichzeitig aber bewusst neue Ungenauigkeiten einbauen will.

Will man damit bewusst Elemente einbauen, damit der TV Zuschauer besser miträtseln kann? Will man damit Hate gegen Schiedsrichter fördern, indem der Schiedsrichter ohne Linie beurteilen muss, ob Abseits vorliegt, der TV Zuschauer aber von Sky dennoch Linien angezeigt bekommt? Oder was genau soll der Unsinn?

Was bringen Challenges?

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 14.03.2026, 09:36 (vor 50 Tagen) @ markus

Was ich an der Challenge-Idee nicht verstehe:

Ich vermute, es geht um das unbedingte festhalten wollen am VAR.

Einerseits soll damit auch die letzte Fehlentscheidung noch korrigiert werden.

was ja dem Ansinnen vor dessen Einführung widerspricht.
Es sollten Fehlentscheidungen vom Kaliber „die Hand Gottes“ oder die Möllerschwalbe ausgemerzt werden.
Heute prüft man Nanometerabseits, Standbilder die einen leichten Kontakt, wie ein Foul aussehen lassen.

– nach aufgebrauchten Challenges keine weiteren Überprüfungen mehr zuzulassen

Das ist wie mit der Hydra.
Ein Problem gelöst, tauchen weitere auf.
Aber noch sind zu viele und vor allem einflussreiche Akteure für die Beibehaltung des VAR.
Ob das je in die andere Richtung kippt, wage ich zu bezweifeln .

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 11:50 (vor 50 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Was ich an der Challenge-Idee nicht verstehe:

Ich vermute, es geht um das unbedingte festhalten wollen am VAR.

Hättest du das gelesen, was die Befürworter der Challenge geschrieben haben, hättest du eine solch unsinnige Vermutung nicht anstellen können. Die Challenge ersetzt nämlich den VAR. Die willkürliche Entscheidung, wann eine „klare Fehlentscheidung“ vorgelegen hat, wird einfach auf die Teams verlagert.Da braucht man nur noch jemanden, der die für den Schiedsrichter zur Beurteilung erforderlichen Sequenzen Aufbereitet.

Einerseits soll damit auch die letzte Fehlentscheidung noch korrigiert werden.

Soll man dicht ernstnehmen, wenn du einfach solche Behauptungen aufstelltt, obwohl das Gegenteil geschrieben worden ist? Es wurde ja schon mehrfach geschrieben, dass es keine absolute Sicherheit gibt, Die Qualität der Entscheidungen aber insgesamt mit Überprüfung besser als als ohne. Und so muss man einfach sehen, Welches System für die Überprüfung am besten geeignet ist.

Heute prüft man Nanometerabseits, Standbilder die einen leichten Kontakt, wie ein Foul aussehen lassen.

Und das auch noch mit einem Mittel, das überhaupt nicht dazu in der Lage ist, diese Prüfung überhaupt durchzuführen. Solch einen Blödsinn darf es natürlich nicht geben.

Ob das je in die andere Richtung kippt, wage ich zu bezweifeln.

Ich hoffe und dekke, es wir nicht kippen. Was ich aber hoffe, dass sich demnächst kompetente Menschen die zur Prüfung eingesetzten Systeme ausdenken, anstatt der unfähigen, die das KI-System in Spanien oder die kalibrierte Linie entwickelt und eingeführt haben.

Was bringen Challenges?

CF, Freitag, 13.03.2026, 12:33 (vor 51 Tagen) @ jniklast

Ich sehe einfach nicht, welchen Vorteil die Challenges haben. Das Problem am VAR ist doch eigentlich nicht, was er überprüft, sondern welche Entscheidungen er trifft.

Nur als aktuelles Beispiel: Leverkusen hätte garantiert eine Challenge verwendet, um den Elfmeter gegen Arsenal zu überprüfen. Aber das wurde er ja auch jetzt und trotzdem blieb er bestehen. Mit dem Challengesystem hätte Leverkusen danach keine Fehlentscheidung mehr korrigieren können, also was wird dadurch gewonnen?

Verstehe ich auch nicht ganz. Würden denn bei einer Challenge Situationen überprüft, die jetzt nicht überprüft werden?

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:39 (vor 51 Tagen) @ CF

Würden denn bei einer Challenge Situationen überprüft, die jetzt nicht überprüft werden?

Natürlich! Weil nicht der VAR über die Prüfung entscheidet, sondern eins der Teams. Und die VAR geben nun wirklich genug Anlass, die "klare Fehlentscheidung" anders zu sehen.

Was bringen Challenges?

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 12:42 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Hä? Überprüfen tut der VAR doch jetzt auch alle Situationen, die wichtig sind. Nur weil eine Challenge eingesetzt wird, heißt das ja nicht, dass der VAR auch überstimmt. Die Regel "klare Fehlentscheidung" wird doch hoffentlich beibehalten, denn sonst ist das ja noch schwachsinniger.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 13:00 (vor 51 Tagen) @ jniklast

So wie ich (und nicht nur ich) die Challenge verstehe, entscheidet nicht der VAR über die Erforderlichkeit der Prüfung einer Situation, sondern die Teams. Und zwar um die elende, nicht nachzuvollziehende Subjektivität bei der Vorgabe der zu prüfenden Situationen zu beseitigen.

Was bitte soll daran schwachsinnig sein?

Was bringen Challenges?

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 13:07 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Geprüft wird aber doch fast alles wichtige. In welcher Situation fehlte denn die Prüfung? Das Problem ist doch einfach, dass der VAR viel zu oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen nach der Prüfung trifft. Siehe das Beispiel aus dem Leverkusen Spiel: Der Elfmeter wurde geprüft, genauso, wie er mit einer Challenge geprüft worden wäre. Und das Ergebnis wäre bei einer Challenge noch schlimmer, da diese danach weg wäre.

Was bringen Challenges?

CF, Freitag, 13.03.2026, 13:09 (vor 51 Tagen) @ jniklast

Geprüft wird aber doch fast alles wichtige. In welcher Situation fehlte denn die Prüfung? Das Problem ist doch einfach, dass der VAR viel zu oft nicht nachvollziehbare Entscheidungen nach der Prüfung trifft. Siehe das Beispiel aus dem Leverkusen Spiel: Der Elfmeter wurde geprüft, genauso, wie er mit einer Challenge geprüft worden wäre. Und das Ergebnis wäre bei einer Challenge noch schlimmer, da diese danach weg wäre.

Bitter wenn 5 Szenen mit Foul- oder Handspiel im Strafraum stattfinden und man bei der Challenge die eine erwischt, die keins war und die anderen 4 Fehlentscheidungen dann bestehen bleiben, weil man keine Challenge mehr hat :D:D

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 13:21 (vor 51 Tagen) @ CF

Wow, Hammerargument!

Als wenn man nicht pro Halbzeit auch zwei Challenges zugestehen könnte, sodass sich jedes Team einmal irren darf.

Aber klar, manche halten es halt für sinnvoller, wenn ein Handspiel, das für die ganze Welt (außer dem VAR) eindeutig ist, von ihm für nicht beachtenswert gehalten wird und der Verzicht auf die Prüfung dann zu einem Abstieg, Verpassen der Meisterschaft, CL-Quali etc. pp. führt.

Für mich besteht der Hauptgrund für die Sinnhaftigkeit der Challenge darin, dass die Willkür der Festlegung der Eingriffsschwelle durch die VAR endlich ein Ende hat. Die Schwelle ist nämlich totaler Nonsens, wenn sie vollkommen willkürlich angesetzt wird.

Was bringen Challenges?

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 14:02 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Was ist denn für dich die Eingriffsschwelle? Geht es um die Überprüfung oder um die Korrektur der Entscheidung?

Überprüft wird auch jetzt schon alles wichtige, ich wüsste nicht, was da durch eine Challenge besser wird. Geht es darum, ob Entscheidungen umgestoßen werden, dann würde es ja bedeuten, dass die Challenge jeweils quasi ein Joker ist, um eine positive Entscheidung zu bekommen? Das darf es doch eigentlich auch nicht sein, denn völlig unabhängig von den Umständen, muss die Entscheidung neutral sein. Man will doch auch nicht, dass Reklamieren auf dem Platz zu wohlwollenden Entscheidungen führt.

Was bringen Challenges?

CF, Freitag, 13.03.2026, 13:37 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Wow, Hammerargument!

Als wenn man nicht pro Halbzeit auch zwei Challenges zugestehen könnte, sodass sich jedes Team einmal irren darf.

Also ggfls. 4 Challenges und damit VAR-Überprüfungen pro Halbzeit zusätzlich zu den möglicherweise sowieso stattfindenden Überprüfungen. Ich habe nicht den Eindruck, dass es heute überhaupt so viele sind.

Aber klar, manche halten es halt für sinnvoller, wenn ein Handspiel, das für die ganze Welt (außer dem VAR) eindeutig ist, von ihm für nicht beachtenswert gehalten wird und der Verzicht auf die Prüfung dann zu einem Abstieg, Verpassen der Meisterschaft, CL-Quali etc. pp. führt.

Für mich besteht der Hauptgrund für die Sinnhaftigkeit der Challenge darin, dass die Willkür der Festlegung der Eingriffsschwelle durch die VAR endlich ein Ende hat. Die Schwelle ist nämlich totaler Nonsens, wenn sie vollkommen willkürlich angesetzt wird.

Gibt es diese Willkür überhaupt? Und falls das - mal theoretisch angenommen - tatsächlich der Fall sein sollte: wäre das nicht der bessere Ansatzpunkt zur Verbesserung des VAR statt dass ein Team in der 87. Minute irgendeinen nichtigen Anlass für eine VAR-Challenge einfach nimmt, weil es das bisher noch nicht getan hat, um einfach mal den Spielfluss zu unterbrechen in der Drangphase des Gegners oder um nochmal taktische Anweisungen zu geben etc. (zusätzlich zum Wechselfenster, welches ja auch dafür genutzt wird)?

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 14:21 (vor 51 Tagen) @ CF

Die Argumente sind ausgetauscht.

Eure ja-aber-was-wäre-wenn-Spielchen unter Ignorieren alles bisher Gesagten könnt ihr untereinander spielen.

Was bringen Challenges?

CF, Freitag, 13.03.2026, 14:24 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Die Argumente sind ausgetauscht.

Eure ja-aber-was-wäre-wenn-Spielchen unter Ignorieren alles bisher Gesagten könnt ihr untereinander spielen.

Wir haben viele Beispiele und Argumente genannt, die gegen Challenges sprechen und keines davon konnte widerlegt werden. Du sprichst von "Willkür" des VAR, die überhaupt nicht gegeben ist und gehst auf konkrete Fragen nicht ein. Als Fazit bleibt, dass Challenges keinen Mehrwert besitzen.

"Anschlussfrage" - Fazit zum Mehrwert der Challange

Born-to-run, Samstag, 14.03.2026, 01:39 (vor 51 Tagen) @ CF

Wir haben viele Beispiele und Argumente genannt, die gegen Challenges sprechen und keines davon konnte widerlegt werden. Du sprichst von "Willkür" des VAR, die überhaupt nicht gegeben ist und gehst auf konkrete Fragen nicht ein. Als Fazit bleibt, dass Challenges keinen Mehrwert besitzen.

Sorry, wenn ich mich jetzt auch nochmal "durch die Hintertür" einklinke, aber diesem Fazit mag/kann ich mich nicht anschliessen. Ob "Willkür" jetzt die richtige Bezeichnung dafür ist, wenn in Spiel A der VAR bei einem Foulspiel eingreift und bei Spiel B in vergleichbarer Situation eben nicht, weiss ich nicht. Oder wenn der VAR eine Situation anders beurteilt als der Feldschiedsrichter. Genau dies sind doch aber die Dinge, die anschließend zu den hitzigen Diskussionen führen.

Bei der "Challenge" bliebe ( zumindest nach meinem Verständnis) der VAR außen vor und bleibt lediglich der Lieferant für die Bilder für den Feldschiedsrichter . Die dieser sich wiederum nur auf Verlangen des Teams, dass sich durch eine seiner Entscheidung "gravierend" benachteiligt sieht, anschauen wird, um selbige zu überprüfen.

Wenn man jetzt den Katalog dessen was man als "gravierend" anerkennen möchte eng genug fasst (z.B.: Fouls, Handspiele die zu Elfmetern führen (oder führen müssten), Fouls die Karten nach sich ziehen (was auch Notbremsen einschließen würde), und evtl sogar Abseitsentscheidungen (erläutere ich gleich noch)! Damit käme man auch wieder zur ursprünglichen Intention des Video-Beweises zurück, nur "klare" Fehlentscheidungen korrigieren zu wollen.

Auch dieses "Mikrometer-Abseits" könnte man damit beerdigen. Wenn ein Abseits gechallenged werden soll., wird dem Schiri nur ein Bild ohne kallibrierte Linien gezeigt. Entweder ist es dann eindeutig anders als es vom Schiri-Gespann bewertet wurde, oder die Entscheidung bleibt bestehen. Bei der Challenge bleibt der Feldschiedsrichter der Einzige, der Bewertungen vornimmt und damit letztendlich entscheidet!

Hierzu müssten, wie beschrieben die Challenge-Gründe eng genug definiert werden. Und außerdem die "Eingriffsschwelle" für die Coaches hoch genug sein, damit diese auch nur "challangen" wenn sie sich selbst total sicher sind "verpfiffen worden zu sein. Und zwar ohne selbst vorher ein Video-Studium vorgenommen zu haben.
Er muss sich binnen (mal so aus dem Bauch heraus) 5-10 Sek nach dem Ereignis, dass er überprüft haben möchte, entschließen (beim 4.Schiedrichter) die Challenge zu beantragen. Also auf Basis seiner Wahrnehmung der fraglichen Situation in Realgeschwindigkeit.

Evtl könnte man darüber nachdenken, ob auch der Mannschaftskapitän eine Challenge aussprechen darf. Damit Challenges nicht als taktisches Mittel missbraucht werden, bedarf es hierfür auch einen Sanktionskatalog. Wenn durch die Challenge keine Korrektur nach sich gezogen hat, z.B. der Verlust weiterer Challenges, oder der Verlust einer Wechseloption. Vielleicht könnte man auch über eine Zeitstrafe nachdenken, oder über einen Freistoß aus gefährlicher Position für die gegnerische Mannschaft.

Das ist jetzt vielleicht nicht alles bereits der Weisheit letzter Schluss. Aber wenn sich da ein paar schlaue Köpfe genug Gedanken machen, wird man (denke ich) zu geeigneten Sanktionen kommen. Man sollte sich schon sehr sicher sein müssen, dass die Challenge berechtigt ist.

All diese Überlegungen lassen mich daher zu einem anderen Fazit kommen. Die Challenge erscheint mir der einzige Weg den ursprünglichen Gedanken des Video-Beweises zu erreichen. Die Korrektur klarer Fehlentscheidungen.

"Anschlussfrage" - Fazit zum Mehrwert der Challange

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 12:06 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run
bearbeitet von nico36de, Samstag, 14.03.2026, 12:11

Ob "Willkür" jetzt die richtige Bezeichnung dafür ist, wenn in Spiel A der VAR bei einem Foulspiel eingreift und bei Spiel B in vergleichbarer Situation eben nicht, weiss ich nicht.

Aus meiner Sicht ist das der richtige Begriff. Man könnte auch "subjektiv" sagen, kommt aber aufs Gleiche raus, denn beides sind

doch aber die Dinge, die anschließend zu den hitzigen Diskussionen führen.

Bei der "Challenge" bliebe ( zumindest nach meinem Verständnis) der VAR außen vor und bleibt lediglich der Lieferant für die Bilder für den Feldschiedsrichter . Die dieser sich wiederum nur auf Verlangen des Teams, dass sich durch eine seiner Entscheidung "gravierend" benachteiligt sieht, anschauen wird, um selbige zu überprüfen.

So wäre es aus meiner Sicht sinnvoll.

Wenn man jetzt den Katalog dessen was man als "gravierend" anerkennen möchte eng genug fasst (z.B.: Fouls, Handspiele die zu Elfmetern führen (oder führen müssten), Fouls die Karten nach sich ziehen (was auch Notbremsen einschließen würde), und evtl sogar Abseitsentscheidungen (erläutere ich gleich noch)! Damit käme man auch wieder zur ursprünglichen Intention des Video-Beweises zurück, nur "klare" Fehlentscheidungen korrigieren zu wollen.

So siehts aus!

Auch dieses "Mikrometer-Abseits" könnte man damit beerdigen. Wenn ein Abseits gechallenged werden soll, wird dem Schiri nur ein Bild ohne kallibrierte Linien gezeigt. Entweder ist es dann eindeutig anders als es vom Schiri-Gespann bewertet wurde, oder die Entscheidung bleibt bestehen. Bei der Challenge bleibt der Feldschiedsrichter der Einzige, der Bewertungen vornimmt und damit letztendlich entscheidet!

Entspricht meiner Idee....

die "Eingriffsschwelle" (muss) für die Coaches hoch genug sein, damit diese auch nur "challangen" wenn sie sich selbst total sicher sind "verpfiffen worden zu sein. Und zwar ohne selbst vorher ein Video-Studium vorgenommen zu haben. Er muss sich binnen (mal so aus dem Bauch heraus) 5-10 Sek nach dem Ereignis, dass er überprüft haben möchte, entschließen (beim 4.Schiedrichter) die Challenge zu beantragen. Also auf Basis seiner Wahrnehmung der fraglichen Situation in Realgeschwindigkeit.

Nein, wenn die Kriterien für die Eingriffsmöglichkeiten festgelegt sind, benötigt man keine Eingriffsschwelle. Zum einen weil man dann schon wieder ein subjektives Kriterium hätte, dass irgendein externer bewerten müsste. Dann kann man sich die Challenge auch sparen.

Zum anderen ist die Schwelle automatisch hoch genug, wenn die Teams nur eine oder zwei Challenges pro Halbzeit zur Verfügung haben und wissen, dass sich deren Anzahl reduzieren wird, wenn sie unter dem Motto „könnte man ja mal prüfen lassen“ vergebens eine Challenge ziehen.

Man sollte sich schon sehr sicher sein müssen, dass die Challenge berechtigt ist.

Ja, aber das kommt ( s.o.) automatisch, wenn einem nur wenige Challenges zur Verfügung stehen. Wurde die Challenge gerechtfertigt gezogen, bleibt sie bestehen, wenn nicht, steht sie nicht mehr zur Verfügung. Da wird kein Team nur so aus Spaß eine Challenge ziehen, wenn es weiß, das könnte dazu führen, dass später eine wirklich eindeutige Fehlentscheidung nicht mehr korrigiert werden kann.

All diese Überlegungen lassen mich daher zu einem anderen Fazit kommen. Die Challenge erscheint mir der einzige Weg den ursprünglichen Gedanken des Video-Beweises zu erreichen. Die Korrektur klarer Fehlentscheidungen.

Genau so sieht mein Fazit aus. Wie das dann umgesetzt wird, muss noch im Detail geklärt werden. Am besten aber nicht durch solch Pfeifen wie diejenigen, die sich die KI-Abseitsüberwachung in Spanien oder die kalibrierte Linie einfallen lassen haben.

"Anschlussfrage" - Fazit zum Mehrwert der Challange

markus, Samstag, 14.03.2026, 06:27 (vor 50 Tagen) @ Born-to-run

Wir haben viele Beispiele und Argumente genannt, die gegen Challenges sprechen und keines davon konnte widerlegt werden. Du sprichst von "Willkür" des VAR, die überhaupt nicht gegeben ist und gehst auf konkrete Fragen nicht ein. Als Fazit bleibt, dass Challenges keinen Mehrwert besitzen.


Sorry, wenn ich mich jetzt auch nochmal "durch die Hintertür" einklinke, aber diesem Fazit mag/kann ich mich nicht anschliessen. Ob "Willkür" jetzt die richtige Bezeichnung dafür ist, wenn in Spiel A der VAR bei einem Foulspiel eingreift und bei Spiel B in vergleichbarer Situation eben nicht, weiss ich nicht. Oder wenn der VAR eine Situation anders beurteilt als der Feldschiedsrichter. Genau dies sind doch aber die Dinge, die anschließend zu den hitzigen Diskussionen führen.

Bei der "Challenge" bliebe ( zumindest nach meinem Verständnis) der VAR außen vor und bleibt lediglich der Lieferant für die Bilder für den Feldschiedsrichter . Die dieser sich wiederum nur auf Verlangen des Teams, dass sich durch eine seiner Entscheidung "gravierend" benachteiligt sieht, anschauen wird, um selbige zu überprüfen.

Das Ergebnis ist doch aber in der Regel dasselbe:
• Es ist so wenig passiert, dass der Schiri nicht einmal nachschaut.
• Nun wird der Schiri durch die Challenge zum Nachschauen gezwungen, aber es ist immer noch so wenig passiert, dass die Entscheidung nicht revidiert wird.

Nur ein völliges Übersehen einer Situation ließe sich damit korrigieren. Das passiert aber selten. Die Challenges würden jedoch fleißig genutzt werden, um diese eine übersehene Situation unter vielen zu entdecken. Denn durch die Vereinsbrille wird dann natürlich jeder Quark kurz vor Schluss überprüft, auch wenn die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur nur bei 1 % liegt.

Auch dieses "Mikrometer-Abseits" könnte man damit beerdigen. Wenn ein Abseits gechallenged werden soll., wird dem Schiri nur ein Bild ohne kallibrierte Linien gezeigt. Entweder ist es dann eindeutig anders als es vom Schiri-Gespann bewertet wurde, oder die Entscheidung bleibt bestehen. Bei der Challenge bleibt der Feldschiedsrichter der Einzige, der Bewertungen vornimmt und damit letztendlich entscheidet!

Wenn man schon Technik zur Entscheidungsfindung nutzt, ergibt es wenig Sinn, bewusst auf den aktuellen Stand der Technik zu verzichten. Entweder man arbeitet mit kalibrierten Linien und versucht, die Situation möglichst objektiv zu bewerten, oder man lässt die technische Überprüfung ganz bleiben und vertraut ausschließlich der Wahrnehmung des Schiedsrichters. Ein Mittelding – Technik einsetzen, aber ihre präzisesten Werkzeuge bewusst nicht nutzen – wirkt wenig konsequent.

"Anschlussfrage" - Fazit zum Mehrwert der Challange

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 12:32 (vor 50 Tagen) @ markus

Wenn man schon Technik zur Entscheidungsfindung nutzt, ergibt es wenig Sinn, bewusst auf den aktuellen Stand der Technik zu verzichten. Entweder man arbeitet mit kalibrierten Linien und versucht, die Situation möglichst objektiv zu bewerten, oder man lässt die technische Überprüfung ganz bleiben und vertraut ausschließlich der Wahrnehmung des Schiedsrichters. Ein Mittelding – Technik einsetzen, aber ihre präzisesten Werkzeuge bewusst nicht nutzen – wirkt wenig konsequent.

Wenn es ein funktionierendes System gibt, sollte das verwendet werden. Ob das eine der im Zusammenhang mit Intention der Einführung der Abseitsregel kaum kompatible kalibrierte Linie oder die Inaugenscheinnahme des Videos in Echtzeit ist, muss sicher geklärt werden.

Eine komplett unsinnige kalibrierte Linie wie aktuell sollte aber kein Bewertungsmaßstab sein. Die ist nämlich nur Blödsinn, der mit bunten Bildchen den Eindruck erweckt, er könne eine Entscheidung darstellen, die mit dem System physikalisch überhaupt nicht darstellbar ist.

Was bringen Challenges?

CF, Freitag, 13.03.2026, 13:05 (vor 51 Tagen) @ nico36de

So wie ich (und nicht nur ich) die Challenge verstehe, entscheidet nicht der VAR über die Erforderlichkeit der Prüfung einer Situation, sondern die Teams. Und zwar um die elende, nicht nachzuvollziehende Subjektivität bei der Vorgabe der zu prüfenden Situationen zu beseitigen.

Was bitte soll daran schwachsinnig sein?

Der VAR soll ja immer noch eingreifen können lt. dem Artikel (z.B. bei Handspiel oder Abseits vor erzielten Toren, bei Tätlichkeiten oder unsportlichem Verhalten etc.). Im Artikel wird die Behauptung aufgestellt, dass Unterbrechungen des Spiels "deutlich seltener" erfolgen würden und das sehe ich nicht.

Was bringen Challenges?

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 13:24 (vor 51 Tagen) @ CF

Hatte ich "deutlich seltenere" Eingriffe irgendwo als Argument pro Challenge genannt?

Da ich nicht zur Fraktion der Lustjubler gehöre, sondern vor allem richtige und transparente Entscheidungen gut finde, ist mir die Anzahl der Eingriffe komplett egal. Zumindest solange die nachzuvollziehen sind.

VAR abschaffen, Torlinientechnik behalten und eine Nettospielzeit von 2 x 30 Minuten

THengen, Freitag, 13.03.2026, 12:26 (vor 51 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ja, da steckt so manches wahre Wort in dem (toll geschriebenen) Artikel!

Mein zweites Team ist der FCK, und wenn ich sehe, wie oft der VAR mit teils grotesk falschen "Entscheidungshilfen" zu massivem Schiedsrichterfehlentscheidungen geführt hat, da wird mir ganz schwindelig.

Wegen mir kann der VAR gerne abgeschafft werden. Die Torlinientechnik muss natürlich erhalten bleiben, da sie sehr gut funktioniert zudem.

Zudem bitte eine Nettospielzeit von 2 x 30 Minuten einführen. Fertig. Diesee furchtbare Zeitspiel und die bekloppten Nachspielzeiten....

Beste Grüße

VAR abschaffen, Torlinientechnik behalten und eine Nettospielzeit von 2 x 30 Minuten

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:31 (vor 51 Tagen) @ THengen

Zudem bitte eine Nettospielzeit von 2 x 30 Minuten einführen. Fertig. Diesee furchtbare Zeitspiel und die bekloppten Nachspielzeiten....

Das würde ich auch für eine gute Idee halten. Keine gefühlt zwei Minuten in Anspruch nehmende Einwürfe oder Freistoßvorbereitungen mehr. Ein Traum!

Laut Sportschau: Nettospielzeit in der Bundesliga beträgt 57 min und 30 sec!

THengen, Freitag, 13.03.2026, 12:53 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Ja... das würde diese super nervige Zeitspiel - gestern wieder gesehen im Spiel Stuttgart gegen Porto - auch nichts mehr bewirken. In der Bundesliga beträgt die Nettospielzeit eines Bundesligaspiels laut Sportschau gute 57 Minuten. Zwei Mal 30 Minuten netto, das wäre eine feine Sache, und gerne auch nur im Profifußball: 1., 2. und 3. Liga. In der Regionalliga gerne zwei Mal 45 mit vernünftigen Nachspielzeiten.

Beste Grüße

Quelle: https://www.sportschau.de/fussball/dfl-und-dfb-ueberraschen-mit-ueppigen-nachspielzeiten,nachspielzeit-118.html

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

Winterthur, Ort, Freitag, 13.03.2026, 09:29 (vor 51 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von Winterthur, Freitag, 13.03.2026, 09:32

Bisschen late to the Party, aber meine Gedanken:

Ich gestehe, ich finde das Challenge-System auch nicht als Heilmittel.

Wie soll das laufen? Jeder Trainer hat pro Halbzeit eine, oder zwei Challenges? Was passiert denn, wenn er seine Challenges in der 70, Min aufgebraucht hat und in der 89. Min doch wieder eine strittige Szene passiert? Challenge weg, VAR greift nicht ein... Pech gehabt? Oder wenn die Challenges nicht aufgebraucht sind, man knapp 1:0 fürht, der Gegner druck macht... Kann ich dann einfach zB den nächsten Einwurf, oder ne Ecke challengen, um Druck raus zu nehmen? Die Challenge als taktisches Mittel zu nutzen ist mir daher zu riskant und macht das Spiel nicht besser. Vor allem macht es das Spiel ja insgesamt nicht fairer.

Wir brauchen selbstbewusste Schiedsrichter auf dem Platz, die Ihre Entscheidungen selbst treffen und sich nicht in der vermeintlichen Sicherheit eines VAR wähnen. Der Fussball war nicht so unfair, als das eine Rückkehr den Fussball plötzlich so viel schlechter macht.. Über den Verlauf einer Saison haben sich Ungerechtigkeiten doch immer irgendwie ausgeglichen. Wenn wir den Schiedsrichtern die "Macht" auf dem Platz zurück geben, wird es auch Fehler geben.. Aber die habe ich lieber und gehören doch auch irgendwie in die ganze Emotion auf der Tribüne hinein, als jedes WE über den Dreck zu diskutieren.

Das System der NFL kenne ich natürlich. Aber hier ist es ja so, dass quasi nach jedem Spielzug eh unterbrochen wird und somit auch Zeit für eine Challenge da ist, ohne den Spielfluss zu unterbrechen und es als taktisches Mittel zu nutzen. Was darf denn generell gechallenged werden? Fouls im Strafraum? potentielle Platzverweise? Tore werden ja schon bis ins Detail überprüft... Einwürfe, Ecken?

Die Ausführungen im Artikel lösen das Problem auch nicht, wenn du in der 60. die Challenge aufgebrucht hast und in der 70. passierts wieder.. Macht gar keinen Sinn.

Mir geht daraus nicht hervor, wie man das auf den Fussball adaptieren könnte? Und was ist dann hier wieder "eine klare Fehlentscheidung"... Genau das versucht der VAR ja auch zu lösen und schafft es trotz Zeitlupen nicht. Wie soll dann ein Trainer an der Seitenlinie mit schlechter Sicht entscheiden, wann eine Challenge Sinn macht, oder nicht? Darf er eine Fahne werfen und das Spiel wird unterbrochen? Läuft es bis zum nächsten Unterbruch (Einwurf, Ecke, etc.) weiter und wir gucken dann 3 min später etwas an und entscheiden dann auf Elfmeter? Oder eine Ecke führ zum Tor, aber eine Minute vorher gabs ein kleineres Foul das nicht gepfiffen wurde.. Wir dann die Ecke gechallenged und zurück genommen?

Mir ist das nach wie vor zu vage und ich glaube das uns auch das Challenge System nicht hilft. Ja, den Punkt, dass dann wenigstens ein Trainer Einfluss nehmen kann, den gebe ich Dir gerne.. Aber alles in allem finde ich persönlich das System nicht als Verbesserung. All diese Unklarheiten führen wieder nur zu Diskussionen und wir verlagern die aktuelle Diskussion und lösen das Problem dennoch nicht.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 10:01 (vor 51 Tagen) @ Winterthur

Anstatt ellenlang zu referieren und uns mitzuteilen, was deiner Meinung nach alles nicht geht, hättest du ja vielleicht auch mal Vorschläge machen können, wie man das System verbessern sollte. Dieses ich bin dagegen ohne eigene Ideen wählen zwar in Deutschland inzwischen regelmäßig 20%, aber weiter bringt das niemanden.

Mir geht daraus nicht hervor, wie man das auf den Fussball adaptieren könnte? Und was ist dann hier wieder "eine klare Fehlentscheidung"... Genau das versucht der VAR ja auch zu lösen und schafft es trotz Zeitlupen nicht. Wie soll dann ein Trainer an der Seitenlinie mit schlechter Sicht entscheiden, wann eine Challenge Sinn macht, oder nicht?

Schon mal Fußball geschaut? Dann könnte dir aufgefallen sein, was die auf der Bank in den Händen halten: ein Tablet. Und wenn man sich da anschaut, ob für einen eine Fehlentscheidung vorgelegen hat, zieht man halt die Challenge.

Wenn der stattgegeben wurde, behält das Team diese Challenge und kann sie erneut einsetzen, wenn nicht isse wech. Da überlegt man sich dann, ob man jeden Mist prüfen lassen will. Und wenn man seine Challenge(s) halt unnötig verblasen hat, hat man dann eben Pech gehabt, wenn man kurz vor Schluss noch eine benötigen würde.

Vor allem entscheidet beoim Challenge-System aber nicht mehr ein Externer in - wie die Erfahrung mit den VAR zeigt - höchst subjektiver und uneinheitlicher Art und Weise, ob eingegriffen wird.

Den ganzen die Realität eines dynamischen Sports nicht oder nur unzureichend abbildenenden Käse wie Einzelbilder oder gar die kalibrierte Linie würde ich komplett abschaffen. Entscheidungen sollen aus meiner Sicht allein anhand der Echtzeitsituation, gerne aus verschiedenen Perspektiven, bewertet werden.

Das würde ich übrigens auch dann für sinnvoll halten, wenn es keine Challenge gibt und der VAR im Keller nach wie nach Lust und Laune, Tagesform, Vereinsvorliebe, Harndrang etc. pp. entscheiden darf, was denn nun eine Fehlentscheidung war und was nicht.

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BDN130671 ⌂ @, Hagen, Freitag, 13.03.2026, 12:11 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Die Lösung ist ganz einfach. Back to the roots.

VAR abschaffen - sofort!

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:21 (vor 51 Tagen) @ BDN130671

Nö, dafür gibts zu viele sinnvolle Korrekturen.

Abschaffen sollte man aber die Situation nicht widerspiegelnden Unsinn wie Standbilder oder gar objektiven Blödsinn wie die Bewertung mit einer kalibrierten Linie.

Challenge-System und nur noch die Spielsituation in Echtzeit als Bewertungsmaßstab, und schon würde es aus meiner Sicht viel besser werden.

Und zwar ohne - wie ganz ohne Kontrollmöglichkeit - auf die Korrektur haarsträubender Fehler verzichten zu müssen, die auch dem besten Schiri unterlaufen können. Und ein Drecksack wie Ribery könnte auch nicht wieder abseits des Blickfelds der Schiedsrichter ständig Szenen des Films "Ich der Henker" nachspielen.

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BDN130671 ⌂ @, Hagen, Freitag, 13.03.2026, 14:19 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Die Challenges hätten noch einen Haken. Da unsere Schiedsrichter ja nun alles Egomanen sind und sich als Halbgötter in Schwarz fühlen, würden die doch jede Challenge als persönlichen Angriff auf ihre Kompetenz sehen und "bestrafen".

Ich konnte Jahrzehnte gut ohne diese Zinnober leben. Wahrscheinlich bin ich zu alt für den Quatsch.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 14:28 (vor 51 Tagen) @ BDN130671

Wenn es ein Halen wäre, hätte den der VAR auch.

Eine Kontrollinstanz wird – so zumindest meine Vermutung – bleiben. Mag zwar dumm für Nostalgiker oder diejenigen sein, die ihren eigenen Spontanjubel für relevanter halten als richtige Entscheidungen, ist aber dann eben so.

Und dann sollte man aus meiner Sicht Gedanken dazu machen, wie man die tatsächlichen Gegebenheiten bestmöglich gestalten kann. So wie man mit RE und ICE leben muss, auch wenn man die Dampflok für die einzig wahre Eisenbahn hält.

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Zebulon, Wattenscheid, Freitag, 13.03.2026, 10:06 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Die Antwort geht gar nicht auf angesprochene Probleme ein, zB unterbricht ein Einspruch das Spiel oder wird irgendwann Minuten später überprüft, und alles was danach geschah wird annuliert?
ZB rotwürdiges Foulspiel, oder ein Tor auf der anderen Seite?

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 10:33 (vor 51 Tagen) @ Zebulon

Das sollen Probleme sein?

Das sind aus meiner Sicht einfach Dinge, die irgendwie geregelt werden müssen. Wie beim VAR auch. Ob die Eingriffsentscheidung vom VAR stammt oder per Challenge kommt, ist doch völlig egal.

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stfn84, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 21:20 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wenn der VAR keine Fehler vermeiden muss (er muss ja nicht perfekt sein) kann man den Driss auch so lassen wie er ist.

Für mich gehört es weiterhin abgeschafft, da gleiche (nicht nur vergleichbare) Szenen unterschiedlich bewertet werden. Es gibt hanebüchene Entscheidungen des VAR, nicht nur des Hauptschiedsrichters. Und alles für situative Gerechtigkeit.

Man wird es nicht mehr ändern, dafür hängt daran viel zu viel Geld (insbesondere für die Schiedsrichter).

Wenn man trotz VAR aber weiterhin keine Schwalben ahndest (sondern lediglich belohnst weil es doch "einen Kontakt" gab), muss man sich eben nicht über die Fallsucht von Guirassy, Adeyemi und Co. wundern.

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stfn84, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 21:50 (vor 54 Tagen) @ stfn84

*im ersten Satz fehlt natürlich das [wenn der VAR] per se [keine Fehler...] ;-)

Ich habe da mal eine Frage...

SauerländischerBonner, Dienstag, 10.03.2026, 20:32 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Wir hatten mal früher auf dieser Seite jemanden, der ganz gut in Statistik war. Den würde ich gern fragen wollen, wie groß die Zahl der Fehlentscheidungen mit und wie groß ohne VAR war/ist.

Meine dunkle Vermutung ist, man kann sich den VAR schenken.

Anschlussfrage

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 11.03.2026, 17:43 (vor 53 Tagen) @ SauerländischerBonner
bearbeitet von Murksknüller, Mittwoch, 11.03.2026, 17:58

Was genau sind eigentlich Fehlentscheidungen? War es zum Beispiel eine Fehlentscheidung, das Handspiel kurz vor Schluss in Köln nicht mit Elfmeter zu bestrafen?
Und was machen wir mit dem Ermessensspielraum? Beim Abseits beispielsweise gibt es jetzt eine Scheingenauigkeit mit irgendwelchen kalibrierten Linien, wobei noch nicht einmal die Position des Spielers zum Zeitpunkt des Abspiels immer genau bestimmt werden kann, weil dieser Moment willkürlich gewählt wird. Denn wann genau hat der Ball den Fuß oder Kopf des Passgebers verlassen? Davon hängt doch dann auch ab, wo die kalibrierte Linie gezogen wird.
Mir ist dann eine schnelle Ermessensentscheidung von Schieds- und Linienrichter lieber, mit der Vorgabe: im Zweifel für den Stürmer.

Glück und Pech gehören eben zum Fußball dazu, nicht nur in Form von Lattenknallern und Pfostenschüssen, sondern auch in Form von Schiedsrichter-Entscheidungen. Mit VAR kann es so etwas wie Malaga gar nicht mehr geben. Und das finde ich höchst bedauerlich.

Anschlussfrage

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 11.03.2026, 19:47 (vor 53 Tagen) @ Murksknüller

Was genau sind eigentlich Fehlentscheidungen? War es zum Beispiel eine Fehlentscheidung, das Handspiel kurz vor Schluss in Köln nicht mit Elfmeter zu bestrafen?
Und was machen wir mit dem Ermessensspielraum? Beim Abseits beispielsweise gibt es jetzt eine Scheingenauigkeit mit irgendwelchen kalibrierten Linien, wobei noch nicht einmal die Position des Spielers zum Zeitpunkt des Abspiels immer genau bestimmt werden kann, weil dieser Moment willkürlich gewählt wird. Denn wann genau hat der Ball den Fuß oder Kopf des Passgebers verlassen? Davon hängt doch dann auch ab, wo die kalibrierte Linie gezogen wird.
Mir ist dann eine schnelle Ermessensentscheidung von Schieds- und Linienrichter lieber, mit der Vorgabe: im Zweifel für den Stürmer.

Glück und Pech gehören eben zum Fußball dazu, nicht nur in Form von Lattenknallern und Pfostenschüssen, sondern auch in Form von Schiedsrichter-Entscheidungen. Mit VAR kann es so etwas wie Malaga gar nicht mehr geben. Und das finde ich höchst bedauerlich.

Es gibt eine Studie, die sich mit der Präzision der halbautomatischen Abseitserkennung auseinandersetzt, bezogen auf die Technologie, die in La Liga eingesetzt wird. Der Autor glaubt belegen zu können, dass die Ungenauigkeiten in der Messung, die sich durch die (subjektive VAR) Auswahl eines bestimmten Frames und technologisch bedingten Limitationen ergeben, bis zu 34 cm ausmachen können.

2.2. Measurement Uncertainty: Mathematical Quantification
The fundamental measurement uncertainties can be quantified through standard error
propagation analysis. Consider the temporal uncertainty from frame selection:
Δx_temporal = v_player × Δt_frame
where v_player = 8 m/s (sprint speed) and Δt_frame = 0.02s (50 fps), yielding Δx_temporal = 16 cm
per frame uncertainty.
Spatial resolution uncertainty derives from pixel‐to‐distance conversion:
Δx_spatial = (pitch_width / image_width) × n_pixels_blur
For HD video (1920 pixels) covering 68m pitch width with 8‐pixel motion blur (Mather, 2020):
Δx_spatial = (68/1920) × 8 ≈ 0.28m = 28 cm.
Total positional uncertainty combines via root‐sum‐square:
Δx_total = √(Δx_temporal² + Δx_spatial² + Δx_calibration²)
With calibration uncertainty Δx_calibration ≈ 10 cm, total uncertainty:
Δx_total ≈ √(16² + 28² + 10²) ≈ 34 cm
This 34 cm aggregate uncertainty substantially exceeds the marginal distances SAOT purports to resolve.

Ich kann da weder aus technologischer noch aus mathematischer Sicht viel zu sagen, aber vielleicht kann da jemand was mit anfangen. Quelle scheint auch nach (kurzer) Überprüfung durchaus seriös zu sein. Es gibt auch in Deutschland jemanden, der sich mit der Problematik auseinandersetzt. Der Versuch meiner Kontaktaufnahme hat aber leider bisher noch nicht zum Erfolg geführt. Stimmen die Berechnungen, hätten wir offensichtlich mehr als das Problem, dass eine Technologie nicht die quasi- perfekten Ergebnisse liefert, auf die man sich fast millimetergenau verlassen kann.

Quelle
Soledad Terrazas, Jesús Manuel: Semi-Automated Offside Technology in Professional Football: A Critical Case
Study on the Necessity of Explainable and Deterministic Artificial Intelligence in High-Stakes Decision Systems

https://www.preprints.org/frontend/manuscript/1c9c0cf75310f199220d91bc32eadb00/download_pub

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 11:51 (vor 51 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von nico36de, Freitag, 13.03.2026, 12:02

Unter Berücksichtigung der zitierten Untersuchungen zur räumlichen Unsicherheit ist die Ermittlung der Gesamtunsicherheit nachzuvollziehen. Der Gesamtfehler ist aber noch zu gering angenommen, da die mögliche Unsicherheit an der höchsten Geschwindigkeit der Spieler orientiert werden sollte. Die beträgt aber nicht 8 m/s, sondern wie bei Adeyemi z.B. 10 m/s.

Die Kernaussage der Untersuchung besteht darin, dass die Algorithmen des in Spanien eingesetzten Systems zur Kontrolle von Abseitsentscheidungen mit KI nach technisch/mathematischen Gesichtspunkten unter gar keinen Umständen in der verwendeten Form eingesetzt werden dürften. Und zwar, weil die behauptete Präzision die physikalischen Möglichkeiten deutlich übersteigt.

Die Forderungen nach verpflichtender algorithmischer Transparenz, unabhängigen Audits, Quantifizierung von Unsicherheiten und einer Open-Source-Implementierung sind aus meiner Sicht absolut nachzuvollziehen.

Aufgrund der genannten Unsicherheit kann man auch mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass auch das System der kalibrierten Linie in der in Deutschland eingesetzten Form ebenfalls keiner mathematisch/technischen Prüfung standhalten könnte.

Da lag ich mit meiner Ansicht, dass die kalibrierte Linie mit einem Toleranzbereich versehen werden müsste, offenbar nicht falsch.

Ich bin mir sicher, dass jeder Student im Rahmen einer Diplomarbeit das hier eingesetzte System in der Luft zerreißen würde.

Anschlussfrage

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 12:23 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Naja, soweit ich das erinnere, wird für die halbautomatische Abseitserkennung ein Sensor im Ball verwendet, der mit 500 Hz die Beschleunigung misst und so den Zeitpunkt der Ballabgabe deutlich genauer bestimmen kann. Ich gehe davon aus, dass dementsprechend zwischen den Frames interpoliert wird und so die Genauigkeit höher liegt als bei strikt 50 Bildern pro Sekunde.

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:28 (vor 51 Tagen) @ jniklast
bearbeitet von nico36de, Freitag, 13.03.2026, 12:35

Dann weißt du falsch. Den Zeitpunkt der Ballabgabe mit dem Ball zu bestimmen, wäre komplett sinnfrei. Warum, erkennst du, wenn du dir durchliest, wie die Abseitserkennung mit KI funktioniert. Der link wurde ja genannt.

Anschlussfrage

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 18:38 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Dann weißt du falsch. Den Zeitpunkt der Ballabgabe mit dem Ball zu bestimmen, wäre komplett sinnfrei. Warum, erkennst du, wenn du dir durchliest, wie die Abseitserkennung mit KI funktioniert. Der link wurde ja genannt.

Für so einen dummen Kommentar hast du einen ganz schön unverschämten Ton drauf. Den Zeitpunkt der Ballabgabe zu bestimmen ist eben elementar um einen möglichst geringen Fehler drin zu haben. Die Position der Spieler lässt sich zwischen zwei Frames relativ leicht interpolieren, die Ballabgabe nicht. Und genau deswegen wird das bei der FIFA und anderen SAOT Lösungen verwendet. Und Spanien will nun wohl auch darauf umstellen.

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 22:00 (vor 51 Tagen) @ jniklast

Dafür, dass du die Abläufe bei der KI-unterstützen Abseitsbestimmung in Spanien (um nichts anderes ging es in dem Ausgangsthread) nicht kennst und offensichtlich auch überfordert damit bist, dich da über den link schlau zu machen, hast du eine ganz schön große Klappe.

Aber was soll man da noch sagen: wenn jemand meint, 1+1 ergäbe 3, ist ihm halt nicht zu helfen.

Anschlussfrage

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 22:15 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Du hast den Zeitpunkt der Ballabgabe mit dem Ball zu bestimmen sei sinnfrei. Das ist aber genau das entscheidende bei jeder technischen Abseitserkennung. Die Spielerpositionen lassen sich zwischen den Frames interpolieren, die Ballabgabe nicht. Mag sein, dass es in Spanien aktuell nicht so gemacht wird, deine Aussage bleibt trotzdem grundfalsch.

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 22:39 (vor 51 Tagen) @ jniklast

Du bist echt ein Hochleistungsfaseler. Wenn du lesen würdest/könntest, wüsstest du, dass der Zeitpunkt der Ballabgabe bei dem der Studie zugrunde liegenden KI-System (um nichts anderes ging es, weil nur das untersucht worden ist) über die menschengesteuerte Auswahl des Frames gewährleistet wurde. Ein Sensor im Ball hat da 0,0 Funktion.

Und bevor du wieder sinnfrei das Gegenteil behauptest, lies einfach mal nach, wie das KI-System funktioniert hat.

Anschlussfrage

uwelito, Wambel forever, Freitag, 13.03.2026, 19:27 (vor 51 Tagen) @ jniklast

Dann weißt du falsch. Den Zeitpunkt der Ballabgabe mit dem Ball zu bestimmen, wäre komplett sinnfrei. Warum, erkennst du, wenn du dir durchliest, wie die Abseitserkennung mit KI funktioniert. Der link wurde ja genannt.


Für so einen dummen Kommentar hast du einen ganz schön unverschämten Ton drauf. Den Zeitpunkt der Ballabgabe zu bestimmen ist eben elementar um einen möglichst geringen Fehler drin zu haben. Die Position der Spieler lässt sich zwischen zwei Frames relativ leicht interpolieren, die Ballabgabe nicht. Und genau deswegen wird das bei der FIFA und anderen SAOT Lösungen verwendet. Und Spanien will nun wohl auch darauf umstellen.

Das ist korrekt, ich glaube, dass La Liga aktuell bereits auf einen Sensor-Ball für 25/26 umgestellt hat. Die Studie bezog sich ja auf 24/25, wo das noch nicht der Fall war. In der BL nutzt man einen Sensor-Ball. Wenn ich mich an korrekter Stelle eingelesen habe, gilt als „Moment der Ballabgabe“ der erste Kontakt, der vom im Ball verbauten Sensor registriert wird. Aber auch hier stellt sich natürlich weiterhin die Frage nach Latenzen, denn die Registrierung muss ja mit weiteren Variablen - der Positionierung von Spielern auf dem Spielfeld und der Abstand verschiedener Körperteile zur Torauslinie - in ein Verhältnis gesetzt werden. Schon das Adjektiv „halbautomatisch“ macht dabei deutlich, dass weiterhin ein gewisser Raum für menschliche Fehler („bias“) existiert. Jetzt stellt sich die Frage, wie man damit umgeht, dass einerseits durch die eingesetzte Technologie eine 100% korrekte Entscheidung (von Spielern, Trainern, Fans, Medien etc.) erwartet und auch von den Verantwortlichen Instanzen suggeriert wird, diese Perfektion aber in der Praxis nicht garantiert werden kann. Aktuell ist das eine Blackbox - Transparenz Fehlanzeige. Ich bin davon überzeugt, dass in der gesamten Schiedsrichterei Transparenz -neben Aufrichtigkeit- eines der höchsten Güter ist. Gibt man aber jetzt offen zu, dass auch mit technologischer Hilfe keine perfekten Entscheidungen garantiert werden können, wird das natürlich zu einer (berechtigten und notwendigen) Diskussion führen.

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 22:24 (vor 51 Tagen) @ uwelito
bearbeitet von nico36de, Freitag, 13.03.2026, 22:28

Die Studie bezog sich ja auf 24/25, wo das noch nicht der Fall war.

Stimmt, um um den Zeitraum ging es. Und um KI, die in BL nicht eingesetzt wird. Wer wie du lesen lesen kann, ist klar im Vorteil.

Jetzt stellt sich die Frage, wie man damit umgeht, dass einerseits durch die eingesetzte Technologie eine 100% korrekte Entscheidung (von Spielern, Trainern, Fans, Medien etc.) erwartet und auch von den Verantwortlichen Instanzen suggeriert wird, diese Perfektion aber in der Praxis nicht garantiert werden kann.

Es ist - bezogen auf die K-gestützte Abseitserkennung aus 24/25 - noch viel schlimmer. Die Perfektion kann nicht nur nicht garantiert werden, sie kann mit den eingesetzten technischen Mitteln grundsätzlich nicht erreicht werden.

Aktuell ist das eine Blackbox - Transparenz Fehlanzeige.

Genau das war der wesentliche Kritikpunkt des Verfassers der Studie.

Ich bin davon überzeugt, dass in der gesamten Schiedsrichterei Transparenz -neben Aufrichtigkeit- eines der höchsten Güter ist. Gibt man aber jetzt offen zu, dass auch mit technologischer Hilfe keine perfekten Entscheidungen garantiert werden können, wird das natürlich zu einer (berechtigten und notwendigen) Diskussion führen.

Schön wäre es. Wir sind aber doch beim Fußball. Ob die kalibrierte Linie nun wegen Nichtberücksichtigung von Fehlerbereichen kaum eine Aussagekraft hat, interessiert kaum jemanden. Hauptsache man bekommt ein schönes buntes Bild mit einer Linie gezeigt. Das muss dann ja richtig sein. Abgesehen davon: Fußball und Transparenz? Glaubst du wirklich, das die Alogorithmen als Open Source veröffentlicht werden, um sie nachvollziehbar zu machen?

Die Fußballverantwortlichen in Spanien interessierte es offensichtlich nicht einmal, dass ihre Abseits-KI physikalisch gar nicht dazu in der Lage war, das zu machen, was sie machen sollte. Schwer vorzustellen, dass die Entwickler so blind waren, dass sie nicht auf die Fehlerinflüsse hingewiesen hatten.

Anschlussfrage

jniklast, Langenhagen, Freitag, 13.03.2026, 20:45 (vor 51 Tagen) @ uwelito

Das ist wirklich etwas, was ich nicht ganz verstehe. Wieso wird da nicht offen mit umgegangen, mit den Limitationen des Systems? Man könnte es doch ganz einfach offen kommunizieren, dass wenn das Ergebnis innerhalb des Fehlerintervalls nicht eindeutig ist, die Entscheidung auf dem Feld bestehen bleibt? Ich glaube nicht, dass sich da irgendjemand beschweren würde. Und die öffentlich zugänglichen Informationen sind auch spärlich, was eben auch nicht mehr Vertrauen schafft.

Anschlussfrage

uwelito, Wambel forever, Freitag, 13.03.2026, 20:21 (vor 51 Tagen) @ uwelito

Dazu noch Folgendes:

https://bsky.app/profile/clemens.vasters.com/post/3mgwle73v7222

Autorisierte Quelle: Clemens Vasters

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 22:48 (vor 51 Tagen) @ uwelito

Bestätigt das, was ich schon geschrieben hatte. Die kalibrierte Linie hat keine Aussagekraft.

Das war, zumindest wenn man die Studie zum KI-Abseits gelesen und grob verstanden hat - ja bereits aufgrund der Erforderlichkeit der Berücksichtigung des räumlichen Fehlers für die Positionen der Körperteile der Spieler klar.

Die Leute, die sich die Systeme ausgedacht haben, sind wirklich ziemliche Nieten in ihrem Job.

Anschlussfrage

uwelito, Wambel forever, Samstag, 14.03.2026, 12:24 (vor 50 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von uwelito, Samstag, 14.03.2026, 12:35

Bestätigt das, was ich schon geschrieben hatte. Die kalibrierte Linie hat keine Aussagekraft.

Das war, zumindest wenn man die Studie zum KI-Abseits gelesen und grob verstanden hat - ja bereits aufgrund der Erforderlichkeit der Berücksichtigung des räumlichen Fehlers für die Positionen der Körperteile der Spieler klar.

Die Leute, die sich die Systeme ausgedacht haben, sind wirklich ziemliche Nieten in ihrem Job.

Ich habe den post con Clemens auf bluesky hier verlinkt, weil a) im Gegensatz zur spanischen Studie auf einen mit Sensor ausgestatteten Ball Bezug genommen wird.
Dies erschien mir wichtig, um gar nicht erst den Eindruck aufkommen zu lassen, dass zumindest mit Blick auf den „Moment der Ballabgabe“ das Problem der Ungenauigkeiten gelöst sei. Die Zahlen von Clemens weisen auch bei den versensorten Bällen auf eine spezifische Systemlatenz hin und was dies an räumlicher Ungenauigkeit (≈ cm) bedeuten kann. Und b), weil zudem darauf hingewiesen wird, dass bei der DFL bzw. bei der Schiri GmbH (scheinbar) kein Toleranzraum eingeräumt wurde, obwohl die Ungenauigkeiten bekannt gewesen sein müssen. Dieses Versäumnis führte dazu, dass der VAR im Extremfall hochgestresst nach dem einen virtuellen Millimeter Unterschied zwischen einer Nasen- und einer Fußspitze sucht, wo aufem Platz vielleicht real ein Unterschied von 20 cm vorlag. Das dürfte/könnte auch die Erklärung sein, warum man im Vergleich zu FIFA oder UEFA Turnieren in der BL oft so viel mehr Zeit braucht, um eine Abseitsstellung zu überprüfen.

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 12:45 (vor 50 Tagen) @ uwelito

Ich habe den post con Clemens auf bluesky hier verlinkt, weil a) im Gegenteil zur spanischen Studie auf einen mit Sensor ausgestatteten Ball Bezug genommen wird.

Schon klar. Aber selbst wenn der Abspielzeitpunkt mit dem Sensor toleranzfrei festgelegt werden könnte, und eine toleranzfreie Zuordnung zu der bildlichen Situation zwischen Stürmer und Verteidiger möglich wäre, bliebe bei dem BuLi-System mit der kalibrierten Linie immer noch die Ungenauigkeit bei Bestimmung der räumlichen Positionen der Spieler. Und allein die lässt die von der kalibrierten herbeifantasierten Genauigkeit auf wenige cm nicht zu, weil die hierfür anzusetzende Ungenauigkeit ausgehend von dem verwendeten Videomaterial allein schon 28 cm beträgt. Und zwar nach beiden Untersuchungen.

Anschlussfrage

PePopp, Freitag, 13.03.2026, 12:56 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Dann weißt du falsch. Den Zeitpunkt der Ballabgabe mit dem Ball zu bestimmen, wäre komplett sinnfrei. Warum, erkennst du, wenn du dir durchliest, wie die Abseitserkennung mit KI funktioniert. Der link wurde ja genannt.

Bei WM und EM wird das gemacht:

FIFA:

https://inside.fifa.com/de/innovation/world-cup-2022/semi-automated-offside-technology

"Der offizielle Spielball von adidas für die WM 2022 (al-Rihla) liefert mit einem eingebauten Sensor für inertiale Messdaten (IMU) ein weiteres wichtiges Element, um enge Abseitssituationen zu erkennen. Der Sensor im Herzen des Balls übermittelt 500 Mal pro Sekunde Balldaten an den Video-Überprüfungsraum, wodurch sich der Moment der Ballabgabe genau erkennen lässt."


UEFA:

https://de.uefa.com/news-media/news/028d-1ae2895961de-9424280d4912-1000--fussballtechnologien-bei-der-uefa-euro-2024/

"Dank zehn spezialisierter Kameras, die im Stadion installiert sind und 29 verschiedene Körperpunkte pro Spieler erfassen, können die VAR-Teams Abseitsstellungen schneller und genauer erkennen. Das 2022 in der UEFA Champions League eingeführte System ist mit der im Spielball integrierten „Connected Ball Technology” verknüpft, wodurch der Moment der Ballabgabe bei Abseitssituationen umgehend ermittelt werden kann."

Anschlussfrage

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 13:04 (vor 51 Tagen) @ PePopp
bearbeitet von nico36de, Freitag, 13.03.2026, 13:10

Ja und? Was hat das mit der KI-gestützten Abseitskontrolle in Spanien zu tun?

Da wird kein Chip im Ball für die Abseitserkennung genutzt.

Einfach nachlesen. Wer des Englischen nicht mächtig ist, dem hilft chaton. Oder, wen das Anwanzen von Open AI an Trump nicht stört, chatgpt.

Ich habe da mal eine Frage...

Smeller, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 11:12 (vor 53 Tagen) @ SauerländischerBonner

Ich würde tippen, dass der VAR auf dem Papier durchaus einige Fehlentscheidungen eliminiert. Dabei wird es sich größtenteils um Schwarz/Weiß-Situationen handeln. Das Problem ist aber auch, dass der VAR selbst Fehlentscheidungen kreiert, weil die Eingriffschwelle so schwammig ist. Da wird dann mal für absolut gar nix eingegriffen, zum falschen Zeitpunkt oder es werden einfach Sachen übersehen. Und seien wir ehrlich, wir erinnern uns weit mehr an negative Vorkommnisse als an positive.

Ich habe da mal eine Frage...

markus, Dienstag, 10.03.2026, 20:56 (vor 54 Tagen) @ SauerländischerBonner

Wir hatten mal früher auf dieser Seite jemanden, der ganz gut in Statistik war. Den würde ich gern fragen wollen, wie groß die Zahl der Fehlentscheidungen mit und wie groß ohne VAR war/ist.

Meine dunkle Vermutung ist, man kann sich den VAR schenken.

Das kann doch schon deshalb nicht sein, weil der VAR viele Fehlentscheidungen korrigiert, aber kaum aus richtigen Entscheidungen falsche macht.

Ich habe da mal eine Frage...

stfn84, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 21:54 (vor 54 Tagen) @ markus

Also ich würde schon sagen, dass der VAR aus vielen 20:80 Entscheidungen 80:20 Entscheidungen macht. Das ist dann aber nicht zwingend eine Fehlentscheidung die durch den VAR korrigiert wurde. Unabhängig davon sind Schiedsrichter eben dazu angehalten laufen zu lassen, selbst wenn sie das ein oder andere vermuten. Im Fall der Fälle greift ja er Kölner Keller ein; falls man nicht gerade verhindert ist.

Und selbstverständlich gab es schon ganz tolle Handelfmeter bei denen der Verursacher von hinten aus nächster Nähe angeköpft wurde; auch wenn das selbstverständlich nur Einzelfälle sind.

VAR muss weg

fabian 1909, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 16:53 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der VAR muss weg.

Der Fußball lebt von Schnelligkeit und Fehlern. Das macht ihn aus. Wer das zugunsten der am Fernseher ändern will, wird den Fußball kaputt machen.

Auch Challenges werden für ewige Unterbrechungen sorgen. Trainer sitzen am Rand, sehen die Fehler an ihrem Screen und rufen dann nach Challenge. Das kann dann schon mal dauern. Ist die von Dir vorgeschlagene Zeit dann überschritten, ggf nur knapp, der Fehler aber auch klar, sorgt das nur für ewige Diskussionen und Reklamiererei.

Ebenso wird ewig reklamiert werden, wenn die Challenge schon vergeben ist, aber der Fehler auch so klar. Das Reklamieren und Lamentieren wird zunehmen. Die Unterbrechungen ewig.

VAR abschaffen. Ziemlich simpel.

VAR muss weg

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 11.03.2026, 18:05 (vor 53 Tagen) @ fabian 1909

Um es mit Cato dem Älteren zu sagen: „Ceterum censeo VAR esse delendam!“

VAR muss weg

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 18:42 (vor 53 Tagen) @ Murksknüller

Ah, du kannst Griechisch! Wat hamwa doch für kluge Jungs hier.....

VAR muss weg

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 11.03.2026, 20:28 (vor 53 Tagen) @ nico36de

Nee - Chinesisch. Fachchinesisch. Und Jägerlatein.
Polyglott eben, wie man im modernen Fussball sein muss ;-)

VAR muss weg

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 22:36 (vor 53 Tagen) @ Murksknüller

Polyglott eben...

Hat das was mit Polymer oder Polyamorie zu tun????

VAR muss weg

Bullet, Berlin, Mittwoch, 11.03.2026, 10:07 (vor 53 Tagen) @ fabian 1909

Nur kurz wird nie passieren. Und ich finde den Gedanken auch reichlich naiv. Nur die Handhabe wird sich ändern.

VAR muss weg

Nietzsche, Dienstag, 10.03.2026, 21:27 (vor 54 Tagen) @ fabian 1909

Der VAR muss weg.

Nein.

Der Fußball lebt von Schnelligkeit und Fehlern. Das macht ihn aus. Wer das zugunsten der am Fernseher ändern will, wird den Fußball kaputt machen.

Du hast eine große Gruppe von Fans vergessen! Es gibt echt viele Leute, die fairen Sport nach den Regeln sehen möchten. Diesen Leuten ist wichtig, tollen Sportlern zuzusehen, die ihren Sport auf allerhöchstem Niveau ausüben. Und man hätte dann einfach gern auch das Ergebnis, was nach den Regeln des Sports korrekt wäre.

Als Teil dieser Gruppe kann ich Dir versichern, dass ich mich bei Toren genauso freue, wie die Leute, die Fußball als Pary-Event sehen. Wir unterscheiden uns darin, dass ich eine korrekte Entscheidung jederzeit einem emotionalen Ausbruch vorziehe.

Aber davon ab: Unsere Schiris sind so unfassbar schlecht und pfeiffen sowas von parteiisch!
Die Idee, man solle sie halt gewähren und alles total aus dem Ruder laufen lassen, Hauptsache man kann sich ereifern, hat in meinen Augen nicht den kleinsten positiven Aspekt.

VAR muss weg

BeefSG, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 21:57 (vor 54 Tagen) @ Nietzsche

Frage mich ja dann, warum wir noch über Fehlentscheidungen diskutieren und warum überhaupt der VAR nun in der einen oder anderen Szene verwendet wird. Da wurde nichts besser.
Aber ich kann mir vorstellen, dass es einfach Fans gibt denen diese Diskussionen Spaß machen und diese ganzen detaillierten Regelauslegungen. Da ist seit ein paar Jahren einfach nochmal viel mehr Fokus drauf.

VAR muss weg

Nietzsche, Mittwoch, 11.03.2026, 10:46 (vor 53 Tagen) @ BeefSG

Frage mich ja dann, warum wir noch über Fehlentscheidungen diskutieren und warum überhaupt der VAR nun in der einen oder anderen Szene verwendet wird. Da wurde nichts besser.
Aber ich kann mir vorstellen, dass es einfach Fans gibt denen diese Diskussionen Spaß machen und diese ganzen detaillierten Regelauslegungen. Da ist seit ein paar Jahren einfach nochmal viel mehr Fokus drauf.

Der VAR hat bei allen Schwächen zwei Vorteile:

Erstens korrigiert er viele Fehlentscheidungen. Und er korrigiert mehr, als er selber hinzufügt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Zweitens macht er das schwache Niveau der Schiris sichtbar. Es gibt ja offenkundig einen medialen Hang, alles schönzureden. Ohne VAR gäbe es, ganz wie Du auch schreibst, viel weniger Diskussionen. Die ganzen Fehler würden unter den Teppich gekehrt und es würde niemals etwas besser.

Und noch eine Anmerkung zu den Fans, die angeblich Diskussionen so toll finden. Wie kann man angesichts der schlimmen Leistungen der Schiris nicht diskutieren wollen? Nicht weil es so toll ist, sondern weil viele Entscheidungen fragwürdig sind.
Nicht die Diskussionen sind das Problem, sondern die Schiedsrichter und Regelauslegungen!

VAR muss weg

BeefSG, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 17:32 (vor 53 Tagen) @ Nietzsche

Du bestätigst halt einfach, dass sich nichts geändert hat was Schiedsrichterdiskussionen an sich angeht. die gibt es schon ewig. Die werden weiter angefeindet, bedroht und die Fehlentscheidungen, auch mit VAR, werden jeden Spieltag auseinandergenommen. Es gibt eben durch den VAR nur 5% weniger Fehlentscheidungen.

Rein statistisch ist die Chance sicher geringer, dass eine wichtige Situation durch eine Fehlentscheidung entschieden wird. Das ist klasse.

Die Zeit, die man mit Fußball verbringt während des Spiels besteht aber durch den VAR zum größeren Teil aus "na welche Entscheidung wird nun uberprüft.

Also vielleicht ca. 5% weniger Fehlentscheidungen. Dafür 10% mehr Zeit für Überprüfungen. Das macht eben weniger Spaß.

VAR muss weg

nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 17:47 (vor 53 Tagen) @ BeefSG

Das macht eben weniger Spaß.

Da fehlte offensichtlich mal wieder das das "mir". Für mich sprichst du nämlich nicht.

Mir macht es nämlich sehr viel mehr Spaß, dass es jetzt weniger Fehlentscheidungen sind. Zumal die Zahl von 5% nach meinem Empfinden deutlich zu niedrig ist.

Wenn es jetzt noch die Challenge-Regelung gäbe, die die höchst subjektive Eingriffsschwelle beseitigt und man sich bei den Bewertungsmaßstäben auf das Sinnvolle statt des Machbaren konzentriert, wär aus meiner Sicht alles bestens.

VAR muss weg

BeefSG, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 18:04 (vor 53 Tagen) @ nico36de

Ja jeder hat da seine Präferenzen und ich bin absolut dafür, dass es weniger Fehlentscheidungen gibt. Aber wer es eben toll findet, ewig auf eine Entscheidung zu warten und eigentlich meist gar nicht mehr wirklich klar ist, ob ein Tor beim Übertreten der Linie wirklich ein Tor ist, der kann mit dem aktuellen Fußball gut leben.
Und natürlich ist es im Stadion noch schwieriger zu erkennen, ob da vorher eine Abseitsstellung, ein Foul oder ein Handspiel vorlag. Da kann man im TV auch besser einschätzen, ob es überhaupt eine VAR würdige Szene gab.

VAR muss weg

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 09:56 (vor 53 Tagen) @ BeefSG

Und das stimmt einfach nicht. Und das ist sogar mit Zahlen belegt. Es wird besser. Es gibt viel weniger gravierende Fehlentscheidungen als früher und die Spiele sind insgesamt fairer geworden.
Aber eine Reduzierung auf Null Fehler wird es nie geben.

VAR muss weg

Gazelle, Dienstag, 10.03.2026, 19:31 (vor 54 Tagen) @ fabian 1909

Das Argument, daß der VAR dem Fußballerlebnis die Emotionen nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich freue mich, wenn ein Tor fällt, und ärgere mich, wenn es dann doch nicht zählt und andersherum, wenn es gegen uns fällt. Daß mir das alles wegen des VAR nun merklich weniger Spaß macht, kann ich nicht feststellen.
Und daß die Unterbrechungen so unerträglich sind, zündet meiner Meinung nach auch nicht wirklich als Argument. Es gibt immer noch soviele unnötig lange Unterbrechungen des Spielflusses durch langsam ausgeführte Abstöße, Freistöße, Einwürfe, Ecken, (vorgetäuschte) Verletzungsunterbrechungen etc. Da sollte man eher mal ansetzen anstatt den VAR deswegen abzuschaffen. Und früher, als der Torwart den Ball bei Rückspiel noch in die Hand nehmen konnte und man im Mittelfeld fröhlich ungestraft taktisch faulen durfte, war das mit dem mangelnden Spielfluß ja noch eine ganz andere Nummer. Verglichen mit damals sind die Spiele heutzutage auch mit VAR atemberaubende, pausenlose Hochgeschwindigkeitsveranstaltungen.

VAR muss weg

Elmar, Dienstag, 10.03.2026, 19:39 (vor 54 Tagen) @ Gazelle

Die Vergleiche hinken wie Quasimodo.
Die größte Emotion ist doch ganz klar ein Tor. Dieses Gefühl zu kastrieren, ist für mich vollkommen unverständlich. Gerechtigkeit ist doch kein Parameter, wegen dem wir Fußballfans geworden sind. Das lässt sich doch nicht mit einem verzögerten Einwurf oder einem gesperrten Freistoß vergleichen.

VAR muss weg

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:01 (vor 53 Tagen) @ Elmar
bearbeitet von Talentförderer, Mittwoch, 11.03.2026, 10:07

Weil es natürlich nicht so ist, dass Tore früher nachträglich aberkannt wurden, weil die Schiri-Assistenten dem Hauptschiri gemeldet haben es gab ein Abseits, Foul, Hand oder sonstiges…

VAR muss weg

Grigori, Ort, Mittwoch, 11.03.2026, 10:04 (vor 53 Tagen) @ Talentförderer

Weil es natürlich nicht so ist, dass Tore früher nachträglich anerkannt wurden, weil die Schiri-Assistenten dem Hauptschiri gemeldet haben es gab ein Abseits, Foul, Hand oder sonstiges…

Strohmann. Niemand hat hier je behauptet, dass früher gar keine Tore aberkannt worden wären.

VAR muss weg

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:07 (vor 53 Tagen) @ Grigori

Dann ist das Argument vorher nunmal Quatsch.

VAR muss weg

Gazelle, Dienstag, 10.03.2026, 19:59 (vor 54 Tagen) @ Elmar

Die Vergleiche hinken wie Quasimodo.
Die größte Emotion ist doch ganz klar ein Tor. Dieses Gefühl zu kastrieren, ist für mich vollkommen unverständlich. Gerechtigkeit ist doch kein Parameter, wegen dem wir Fußballfans geworden sind. Das lässt sich doch nicht mit einem verzögerten Einwurf oder einem gesperrten Freistoß vergleichen.

Du wirfst hier aber zwei Dinge in einen Topf. Zum einen geht es um die Emotionen bei Toren. Ich persönlich empfinde da keinen riesigen Unterschied, aber das ist, wie gesagt, eine persönliche Einschätzung, die offensichtlich andere nicht teilen. Die Unterbrechungen sind ein separates 'Problem', das ich ebenfalls als nicht so gravierend ansehe, wie manch andere.

VAR muss weg

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 20:53 (vor 54 Tagen) @ Gazelle

Ich persönlich empfinde da keinen riesigen Unterschied, aber das ist, wie gesagt, eine persönliche Einschätzung, die offensichtlich andere nicht teilen.

Es gibt doch jemanden außer mir!

Wenn ich über ein Tor gejubelt habe, ärgert es mich nicht im Geringsten, wenn ich nachher gezeigt bekomme, dass ich es zu Unrecht getan habe. Und die Freude, wenn dem Gegner ein Tor aberkannt wird, ist zumindest auf dem gleichen Niveau wie es der Ärger zuvor war.

VAR muss weg

micha87, bei Berlin, Dienstag, 10.03.2026, 20:16 (vor 54 Tagen) @ Gazelle

Bist du Stadiongänger? Das ist dann schon ein Unterschied, ob du abermals warten musst, oder nicht.

VAR muss weg

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:07 (vor 53 Tagen) @ micha87

Bist du Stadiongänger? Das ist dann schon ein Unterschied, ob du abermals warten musst, oder nicht.

Als Stadiongänger finde ich schon, dass wir ein sehr komisches Völkchen sind.....

Bei jedem VAR Review kommt "Ihr macht unsern Sport kaputt, Ihr Wi++++" und wenn die Entscheidung pro BVB ausfällt steht die Süd Kopf......
Sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass wir da solange es fürn BVB läuft weniger drüber meckern....
Ganz schön Bigott.

VAR muss weg

Gazelle, Dienstag, 10.03.2026, 21:25 (vor 54 Tagen) @ micha87

Bist du Stadiongänger?

Leider nur selten.

VAR muss weg

BeefSG, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 21:50 (vor 54 Tagen) @ Gazelle

Da muss ich einfach sagen, dass das der große Unterschied zwischen VAR Gegnern und Befürwortern ist.
Ein Stadion lebt von der emotionalen Achterbahnfahrt und zwischendurch gibt es Ruhephasen. Wenn man zu Hause schaut ist der Fokus einfach mehr auf dem nackten Ergebnis und dem was die Spieler da auf dem Fußballplatz machen.
Ich fand es aber immer schon geil, wenn ein Stadion nach einem Tor oder durch eine aufkommende Euphorie ausrastet. Auch bei BVB fremden Spielen kann ich mich reinversetzen, was in der Masse gerade abgeht. Das ist dann etwas, was durch den VAR stark beeinflusst wird und das ändert total die Fußballkultur.
Zum Schluss noch was zur Gerechtigkeit, die der VAR ja bringen soll. Uns nerven anscheinend krasse Fehlentscheidungen, weil wir das Gefühl haben, dass wir das besser hinbekommen hätten. Für mich persönlich hat sich wirklich nichts geändert. Im Endeffekt fühlen sich immer noch ähnlich viele Entscheidungen, eben durch viel mehr Kleinigkeiten, ungerecht an und es kommt noch die Entscheidung dazu, wird der VAR nun benutzt oder nicht. Das hatten wir früher nicht.
Es dreht sich im Endeffekt genau so viel um den Schiri wie vorher, nur ist die Dynamik und der Emotionsfluss ein anderer.

Ich bin absolut unzufrieden mit diesem Fußball. Aber vielleicht gewöhnt sich die neue Generation daran und dann sind Tatsachenentscheidungen eben Geschichte und man wartet jedes mal bevor man sich freuen kann.

VAR muss weg

Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:06 (vor 53 Tagen) @ BeefSG

Tatsachenentscheidungen sind einfach nichts gutes wenn sie falsch und unfair sind.
Vor allem nur damit das Opern Publikum im Stadion sich unterhalten fühlt.

Auch im Stadion will ich korrekte Entscheidungen.

VAR muss weg

BeefSG, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 17:44 (vor 53 Tagen) @ Talentförderer

Keine Ahnung wie viele Opern Gänger in das Stadion gehen. Das wird sicher einen geringen Teil ausmachen. Hast du ein Problem mit Leuten, die in die Oper gehen?

Ist ja auch vollig normal, dass die Entscheidungen moglichst fair und korrekt sind. Nur geht halt bei der aktuellen VAR Regelung zu viel Zeit für die Entscheidungsfindung drauf. Da habe ich lieber die Tatsachenentscheidung wo 5% mehr Fehler entstehen.
Die Tatsachenentscheidung gibt es übrigens weiterhin. Es wird ja nicht alles überprüft. Beispielsweise Ecken und Freistöße in aussichtsreichen Positionen.

VAR muss weg

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 22:31 (vor 54 Tagen) @ BeefSG

Da muss ich einfach sagen, dass das der große Unterschied zwischen VAR Gegnern und Befürwortern ist.

Und ich muss dir sagen, dass das nicht so ist. Fußball ist für mich vorrangig Sport, unabhängig davon, ob ich ihn im Stadion oder zuhause schaue. Ein faires Ergebnis ist mir wesentlich wichtiger als Gefühlsausbrüche, die sich nachher als ungerechtfertigt herausstellen.

VAR muss weg

BeefSG, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 23:35 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Was sagst du zum nicht gegebenen Elfer für Köln oder die nicht gegebene rote Karte gegen Schlotterbeck im Spiel gegen die Bayern?

VAR muss weg

CF, Freitag, 13.03.2026, 12:08 (vor 51 Tagen) @ BeefSG

Was sagst du zum nicht gegebenen Elfer für Köln oder die nicht gegebene rote Karte gegen Schlotterbeck im Spiel gegen die Bayern?

Beide Entscheidungen hätte es auch ohne VAR so gegeben. Mit dem VAR hätte es nun sicherlich Elfmeter geben müssen, nicht zwingend die rote Karte. Hätte der Schiri auf den Punkt gezeigt gegen Köln oder die rote Karte gegen Schlotterbeck, wären diese Entscheidungen auch nicht zurückgenommen worden vom VAR. Diese Beispiele sind da wohl eher ungeeignet.

VAR muss weg

nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:23 (vor 51 Tagen) @ CF

Diese Beispiele sind da wohl eher ungeeignet.

Selbst wenn sie geeignet wären: Jeder dieser Entscheidungen könnte man wesentlich mehr gegenüberstellen, wo der Eingriff des VAR zu sinnvollen Korrekturen geführt hat.

VAR muss weg

Grigori, Ort, Dienstag, 10.03.2026, 19:37 (vor 54 Tagen) @ Gazelle

Das Argument, daß der VAR dem Fußballerlebnis die Emotionen nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich freue mich, wenn ein Tor fällt, und ärgere mich, wenn es dann doch nicht zählt und andersherum, wenn es gegen uns fällt. Daß mir das alles wegen des VAR nun merklich weniger Spaß macht, kann ich nicht feststellen.

Verfolgst du die Spiele denn im Stadion oder am Bildschirm?

VAR muss weg

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:07 (vor 53 Tagen) @ Grigori

Das Argument, daß der VAR dem Fußballerlebnis die Emotionen nimmt, kann ich nicht nachvollziehen. Ich freue mich, wenn ein Tor fällt, und ärgere mich, wenn es dann doch nicht zählt und andersherum, wenn es gegen uns fällt. Daß mir das alles wegen des VAR nun merklich weniger Spaß macht, kann ich nicht feststellen.


Verfolgst du die Spiele denn im Stadion oder am Bildschirm?

Ich bin Live im Stadion und kann Dir sagen, ists pro BVB freuen sich alle, gegen dann wird gepfiffen.....

+1

Gambrinus, Dienstag, 10.03.2026, 18:15 (vor 54 Tagen) @ fabian 1909

k.T.

VAR muss weg

markus, Dienstag, 10.03.2026, 17:49 (vor 54 Tagen) @ fabian 1909

Der VAR muss weg.

Der Fußball lebt von Schnelligkeit und Fehlern. Das macht ihn aus. Wer das zugunsten der am Fernseher ändern will, wird den Fußball kaputt machen.

Auch Challenges werden für ewige Unterbrechungen sorgen. Trainer sitzen am Rand, sehen die Fehler an ihrem Screen und rufen dann nach Challenge. Das kann dann schon mal dauern. Ist die von Dir vorgeschlagene Zeit dann überschritten, ggf nur knapp, der Fehler aber auch klar, sorgt das nur für ewige Diskussionen und Reklamiererei.

Ebenso wird ewig reklamiert werden, wenn die Challenge schon vergeben ist, aber der Fehler auch so klar. Das Reklamieren und Lamentieren wird zunehmen. Die Unterbrechungen ewig.

VAR abschaffen. Ziemlich simpel.

Exakt. Alles andere sind Verschlimmbesserungen, die es nicht besser machen. Das ist nur noch mehr Murks.

VAR muss weg

Eibaueristmeinfreund, Dienstag, 10.03.2026, 18:23 (vor 54 Tagen) @ markus

Vor allem entfernt er sich nach jeder Neuerung von den beschwichtigenden Ankündigungen vor dessen Einführung.
Zudem trauen sich viele Schiris nicht kniffelige Entscheidungen unmittelbar zu treffen im Wissen, dass es den Bildschirmkollegen gibt.

VAR muss weg

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 10.03.2026, 17:53 (vor 54 Tagen) @ markus

Ich lebe mit den Fehlern von Kobel, freue mich über Fehler des Gegners und ärgere mich über den Schiedsrichter. Das ist Fußball. Den VAR brauche ich nicht. Der killt den Fußball.

VAR muss weg

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 18:23 (vor 54 Tagen) @ Murksknüller

Also wo genau ist der unterschied beim über den Schiri oder über den VAR jammern?

Wir sind einer der Vereine die noch am meisten profitieren.

VAR muss weg

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Dienstag, 10.03.2026, 23:32 (vor 54 Tagen) @ Talentförderer

Es reicht mir über den Schiri zu schimpfen. VAR istnur doppelt gemoppelt.

Die sonstigen Nachteile des VAR wurden hier bereits deutlich dargelegt.

VAR muss weg

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 16:55 (vor 54 Tagen) @ fabian 1909

VAR abschaffen. Ziemlich simpel.

Frommer Wunsch, aber auch komplett realitätsfern.

VAR muss weg

fabian 1909, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 16:58 (vor 54 Tagen) @ VM

VAR abschaffen. Ziemlich simpel.


Frommer Wunsch, aber auch komplett realitätsfern.

Das hieß es beim Investoren Deal oder bei Montagsspielen auch. Es braucht nur ne Mehrheit unter den 36 Klubs.

VAR muss weg

Bullet, Berlin, Mittwoch, 11.03.2026, 10:09 (vor 53 Tagen) @ fabian 1909

Es geht hier nicht nur um die Bundesliga, es bleibt realitätsfern und naiv zu glauben das die Bundesliga einfach die Technologie abschafft die dann international weiter benutzt wird.

Populismus pur.

VAR muss weg

bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:08 (vor 53 Tagen) @ fabian 1909

VAR abschaffen. Ziemlich simpel.


Frommer Wunsch, aber auch komplett realitätsfern.


Das hieß es beim Investoren Deal oder bei Montagsspielen auch. Es braucht nur ne Mehrheit unter den 36 Klubs.

Ist der VAR nicht International vorgeschrieben?
Könnte die DFL da Ihr eigenes Dingen machen?

VAR muss weg

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 20:13 (vor 54 Tagen) @ fabian 1909

Der VAR hat aber nicht ansatzweise die Bedeutung wie die anderen beiden Themen. Daher halte ich für einen ähnlich koordinierten Protest für unrealistisch.

challenge mag ich nicht, aber zeitliche Begrenzung

defender ⌂ @, Dienstag, 10.03.2026, 13:26 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Eine challenge fände ich genauso nervig. Es würde zu Diskussionen und Unterbrechungen führen. Ich wäre dafür, eine zeitliche Begrenzung von 30 Sekunden für den VAR einzuführen. Entweder greift der VAR sofort ein, weil er sofort klar belegbar einen Verstoß sieht oder eben nicht. Was mich nervt sind die 1000 Einstellungen und Wiederholungen und ob da einer 2cm im Abseits war oder nicht oder was auch immer.

Damit könnte man die 100prozentigen Fehlentscheidungen, die man auf den ersten Blick sieht, korrigieren. Für den Rest wäre es dann egal und man müsste es hinnehmen.

challenge mag ich nicht, aber zeitliche Begrenzung

VM ⌂, Lüdinghausen, Mittwoch, 11.03.2026, 08:36 (vor 53 Tagen) @ defender

Eine challenge fände ich genauso nervig. Es würde zu Diskussionen und Unterbrechungen führen.

Das Gegenteil wäre der Fall. Wenn nicht mehr der VAR irgendwas nach Gutdünken prüft, sondern nur noch nach Aufforderung, wird es sehr viel weniger Unterbrechnungen geben.

Ich wäre dafür, eine zeitliche Begrenzung von 30 Sekunden für den VAR einzuführen. Entweder greift der VAR sofort ein, weil er sofort klar belegbar einen Verstoß sieht oder eben nicht. Was mich nervt sind die 1000 Einstellungen und Wiederholungen und ob da einer 2cm im Abseits war oder nicht oder was auch immer.

Damit ist doch niemandem geholfen, denn dann müsste der VAR zum Beispiel einen laufenden Konter unterbrechen, weil er den Verdacht hat, dass es möglicherweise eine strafbares Vergehen im anderen Strafraum gab. Stichwort: Heidenheim - VfB Stuttgart.

Damit könnte man die 100prozentigen Fehlentscheidungen, die man auf den ersten Blick sieht, korrigieren. Für den Rest wäre es dann egal und man müsste es hinnehmen.

Glaube ich nicht. Man wird einfach noch häufiger das Spiel unterbrechen als man es jetzt schon macht.

challenge mag ich nicht, aber zeitliche Begrenzung

toni82, Ort, Mittwoch, 11.03.2026, 10:22 (vor 53 Tagen) @ VM

...Entweder greift der VAR sofort ein, weil er sofort klar belegbar einen Verstoß sieht oder eben nicht. Was mich nervt sind die 1000 Einstellungen und Wiederholungen und ob da einer 2cm im Abseits war oder nicht oder was auch immer.


Damit ist doch niemandem geholfen, denn dann müsste der VAR zum Beispiel einen laufenden Konter unterbrechen, weil er den Verdacht hat, dass es möglicherweise eine strafbares Vergehen im anderen Strafraum gab. Stichwort: Heidenheim - VfB Stuttgart.

Wenn er den Verdacht hat, daß möglicherweise was war, dann ist es ja keine so glasklare Sache. Einen klaren Verstoß erkennt er und meldet. Wenn er sich nicht sofort sicher ist, hält er sich geschlossen. Ich glaube, so war dieses "klare Fehlentscheidung" mal gedacht.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 13:09 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

bene1909, Dienstag, 10.03.2026, 17:48 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.


Natürlich nervt das aber Du kannst doch nicht erwarten, dass die entscheidendsten Momente des Spiels nicht überprüft werden.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 18:23 (vor 54 Tagen) @ bene1909

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Natürlich nervt das aber Du kannst doch nicht erwarten, dass die entscheidendsten Momente des Spiels nicht überprüft werden.

Doch, natürlich. Wieso nicht? Ich habe fast 40 Jahre lang Fußball geguckt, ohne dass sie geprüft werden. Ja, es wird wohl nicht zurück gedreht, aber ich kann es weiterhin scheiße und falsch finden und mich dagegen aussprechen.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

laufendessen ⌂ @, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 09:24 (vor 53 Tagen) @ Sascha

Doch, natürlich. Wieso nicht? Ich habe fast 40 Jahre lang Fußball geguckt, ohne dass sie geprüft werden. Ja, es wird wohl nicht zurück gedreht, aber ich kann es weiterhin scheiße und falsch finden und mich dagegen aussprechen.

Ich habe mich schon immer über Fehlentscheidungen geärgert. Klar, wenn Borussia davon profitiert, nehme ich sie mit. Aber grundsätzlich fand ich es immer schreiend ungerecht, wenn Abseitstore, Handspiele oder sonst was gezählt haben oder (vermeintliche) Fouls falsch bewertet wurden.

Ich bin aber auch jemand, der notorisch zum Linienrichter schaut. Das hat mir beim CL-Finale 1997 den Jubel über das 1:0 versaut. Der Linienrichter stand direkt vor uns und hatte die Fahne oben. Um mich herum sind alle ausgeflippt und ich stand da und hab streberhaft auf den Linienrichter gezeigt.

Nicht über Tore jubeln konnte ich also schon immer.

Grundsätzlich fänd ich's aber auch seltsam, ausgerechnet das Ziel des Spiels nicht zu checken. Es muss in einem Sport, in dem ein glückliches Tor über Sieg und Niederlage entscheiden kann, sichergestellt sein, dass das Tor regulär erzielt wurde.

Der Sport wurde nicht erfunden, damit wir jubeln können, sondern damit Mannschaft 1 gegen Mannschaft 2 gewinnt. Dass wir über Tore jubeln wollen, ist unser Problem.

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 09:32 (vor 53 Tagen) @ laufendessen

Ist halt individuell, aber du wirst mich auch nicht von Gegenteil überzeugen können. Letztendlich endet bei mir alles bei der simplen Frage, ob mir Fußball vor Einführung des VAR besser gefallen hat, oder danach. Und da ist für mich die Antwort ziemlich eindeutig, dass ich die Situation davor schöner fand.

Daran ändert auch nichts, ob die Mehrheit das anders sieht, oder nicht.

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markus, Dienstag, 10.03.2026, 19:07 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Natürlich nervt das aber Du kannst doch nicht erwarten, dass die entscheidendsten Momente des Spiels nicht überprüft werden.


Doch, natürlich. Wieso nicht? Ich habe fast 40 Jahre lang Fußball geguckt, ohne dass sie geprüft werden. Ja, es wird wohl nicht zurück gedreht, aber ich kann es weiterhin scheiße und falsch finden und mich dagegen aussprechen.

Dann aber komplett abschaffen. Dein Vorschlag, das Wichtigste gar nicht zu überprüfen, aber unwichtigere Dinge schon, ist doch genauso gaga wie die Idee, ein Challenge-System einzuführen.

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Grigori, Ort, Dienstag, 10.03.2026, 19:31 (vor 54 Tagen) @ markus

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Natürlich nervt das aber Du kannst doch nicht erwarten, dass die entscheidendsten Momente des Spiels nicht überprüft werden.


Doch, natürlich. Wieso nicht? Ich habe fast 40 Jahre lang Fußball geguckt, ohne dass sie geprüft werden. Ja, es wird wohl nicht zurück gedreht, aber ich kann es weiterhin scheiße und falsch finden und mich dagegen aussprechen.


Dann aber komplett abschaffen. Dein Vorschlag, das Wichtigste gar nicht zu überprüfen, aber unwichtigere Dinge schon, ist doch genauso gaga wie die Idee, ein Challenge-System einzuführen.

Wieso? Das Argument, dass der VAR bei Toren nicht eingreifen soll, weil dadurch sonst die stärksten (und schönsten) emotionalen Entladungen behindert werden, ist doch komplett nachvollziehbar.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 20:40 (vor 54 Tagen) @ Grigori

Wieso? Das Argument, dass der VAR bei Toren nicht eingreifen soll, weil dadurch sonst die stärksten (und schönsten) emotionalen Entladungen behindert werden, ist doch komplett nachvollziehbar.

Vor allem ist es natürlich absolut im Sinne des Sports, wenn sportlich falsche Entscheidungen beibehalten werden, damit emotional bedürftige Fans ungestört ihren Freudentanz aufführen können.

Die Argumentation finde ich - um den bereits gefallenen Begriff noch einmal zu verwenden - gaga.

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Grigori, Ort, Dienstag, 10.03.2026, 22:29 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Wieso? Das Argument, dass der VAR bei Toren nicht eingreifen soll, weil dadurch sonst die stärksten (und schönsten) emotionalen Entladungen behindert werden, ist doch komplett nachvollziehbar.


Vor allem ist es natürlich absolut im Sinne des Sports, wenn sportlich falsche Entscheidungen beibehalten werden, damit emotional bedürftige Fans ungestört ihren Freudentanz aufführen können.

Die Argumentation finde ich - um den bereits gefallenen Begriff noch einmal zu verwenden - gaga.

Wenn man Fußball nicht als ein soziales Ereignis versteht und schätzt, findet man das natürlich gaga.

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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:13 (vor 53 Tagen) @ Grigori

Wieso? Das Argument, dass der VAR bei Toren nicht eingreifen soll, weil dadurch sonst die stärksten (und schönsten) emotionalen Entladungen behindert werden, ist doch komplett nachvollziehbar.


Vor allem ist es natürlich absolut im Sinne des Sports, wenn sportlich falsche Entscheidungen beibehalten werden, damit emotional bedürftige Fans ungestört ihren Freudentanz aufführen können.

Die Argumentation finde ich - um den bereits gefallenen Begriff noch einmal zu verwenden - gaga.


Wenn man Fußball nicht als ein soziales Ereignis versteht und schätzt, findet man das natürlich gaga.

Du meinst aber jetzt nicht den Fussball in dem Milliarden umgesetzt werden?
Wenn man ein echtes soziales Ereignis möchte, kann man auch zu nem Kreisklasse Klub wechseln, da gibts den Schnickschnack nicht und man kann so richtig auf den Schiri schimpfen....

Es ist im Profibereich schon lange Business. Es hängen Arbeitsplätze an den Vereinen, Sieg oder Niederlage können über Mios ,Auf und Abstieg entscheiden.....

Da sind wir Fans zwar schmuckes Beiwerk, man rühmt sich auch mit uns, aber wir sind dann doch eher zweitrangig.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 01:01 (vor 54 Tagen) @ Grigori

Wenn man Fußball nicht als ein soziales Ereignis versteht und schätzt, findet man das natürlich gaga.

Was du nicht alles weißt bzw. glaubst zu wissen. Auch wenn du es dir offensichtlich nicht vorstellen kannst: Es gibt tatsächlich Menschen, die auch bei sozialen Ereignissen nicht plötzlich ein anderer Mensch werden und ihre Freude über Fairness stellen.

Sport ist für mich immer vorrangig Sport. Und im Sport hat Unfairness nichts zu suchen. Das sehe ich nicht nur so, wenn ich selbst Sport treibe, sondern auch dann, wenn ich nur Zuschauer bin. Und das nimmt mir weder im Hinblick auf meinen Sport, noch die Sportarten, in denen ich passiv dabei bin, auch nur das kleinste Bisschen meiner Emotionalität.

Ich käme ja auch nicht auf die Idee, zu bescheißen, damit ich auf Kosten anderer rumjubeln kann und finde das daher auch beim Zuschauen peinlich. Das was du unter sozialem Ereignis zu verstehen scheinst, ist für mich Karneval und passt nicht zum Sport.

Aber vielleicht sieht man das einfach anders, wenn man Sport noch nicht selbst auf hohem Niveau betrieben hat. Oder vielleicht auch nur keine andere Sportart als Fußball.

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markus, Dienstag, 10.03.2026, 19:54 (vor 54 Tagen) @ Grigori

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Natürlich nervt das aber Du kannst doch nicht erwarten, dass die entscheidendsten Momente des Spiels nicht überprüft werden.


Doch, natürlich. Wieso nicht? Ich habe fast 40 Jahre lang Fußball geguckt, ohne dass sie geprüft werden. Ja, es wird wohl nicht zurück gedreht, aber ich kann es weiterhin scheiße und falsch finden und mich dagegen aussprechen.


Dann aber komplett abschaffen. Dein Vorschlag, das Wichtigste gar nicht zu überprüfen, aber unwichtigere Dinge schon, ist doch genauso gaga wie die Idee, ein Challenge-System einzuführen.


Wieso? Das Argument, dass der VAR bei Toren nicht eingreifen soll, weil dadurch sonst die stärksten (und schönsten) emotionalen Entladungen behindert werden, ist doch komplett nachvollziehbar.

Wenn Emotion das entscheidende Kriterium ist, müsste man den VAR konsequenterweise komplett abschaffen. Denn auch Elfmeter, rote Karten oder Abseitsentscheidungen beeinflussen Emotionen massiv. Selektiv zu sagen „bei Toren nicht prüfen, bei anderem schon“ wirkt ziemlich willkürlich.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 20:55 (vor 54 Tagen) @ markus

Selektiv zu sagen „bei Toren nicht prüfen, bei anderem schon“ wirkt ziemlich willkürlich.

Ich würde eher "maximal" als "ziemlich" für passend halten.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 20:01 (vor 54 Tagen) @ markus

Das hat doch alles eine ganz andere Intensität als ein Torjubel.

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markus, Dienstag, 10.03.2026, 20:52 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Das hat doch alles eine ganz andere Intensität als ein Torjubel.

Ja. Dennoch: Ausgerechnet die spielentscheidendste Situation nicht zu überprüfen, während man bei Nebensachen eingreift, ist ein ziemlich großer Logikbruch.
Der VAR muss dann schon komplett weg. Alles andere ist Murks. In dem Moment, in dem man auf Technik setzt, wäre es widersinnig, bewusst gewisse Unschärfen einzubauen. Das ist weder hü noch hott.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 21:06 (vor 54 Tagen) @ markus

Der VAR muss dann schon komplett weg. Alles andere ist Murks. In dem Moment, in dem man auf Technik setzt, wäre es widersinnig, bewusst gewisse Unschärfen einzubauen. Das ist weder hü noch hott.

Sehe ich anders. Da sollte man schon differenzieren. Ein vom Schieds- und Linienrichter übersehenes Abseits, das beim Betrachten des Videos in Echtzeit zu erkennen ist, ist für mich ein ganz fettes Hü. Minutenlanges Rumfummeln mit einer kalibrierten Linie, um dann eine Abseitsstellung um 0,5 mm festzustellen, halte ich dagegen unsinnig.

Man sollte sich – wie in vielen anderen Lebensbereichen auch – die Frage stellen, ob immer die Technik eingesetzt werden muss, die aktuell machbar ist oder ob man mit dem Stand der Technik einer oder auch mehreren Stufen darunter in der Gesamtsicht nicht besser klarkommen würde.

Das einzige Problem, das ich im VAR sehe, ist, dass er zwar gut gedacht, aber schlecht gemacht ist.

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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 11.03.2026, 10:15 (vor 53 Tagen) @ nico36de

Der VAR muss dann schon komplett weg. Alles andere ist Murks. In dem Moment, in dem man auf Technik setzt, wäre es widersinnig, bewusst gewisse Unschärfen einzubauen. Das ist weder hü noch hott.


Sehe ich anders. Da sollte man schon differenzieren. Ein vom Schieds- und Linienrichter übersehenes Abseits, das beim Betrachten des Videos in Echtzeit zu erkennen ist, ist für mich ein ganz fettes Hü. Minutenlanges Rumfummeln mit einer kalibrierten Linie, um dann eine Abseitsstellung um 0,5 mm festzustellen, halte ich dagegen unsinnig.

Man sollte sich – wie in vielen anderen Lebensbereichen auch – die Frage stellen, ob immer die Technik eingesetzt werden muss, die aktuell machbar ist oder ob man mit dem Stand der Technik einer oder auch mehreren Stufen darunter in der Gesamtsicht nicht besser klarkommen würde.

Das einzige Problem, das ich im VAR sehe, ist, dass er zwar gut gedacht, aber schlecht gemacht ist.

Da bin ich total bei Dir.
So Dinge wie Hummels Tor im Pokalfinale (auch wenns weniger VAR, sondern Torlinientechnologie ist), die Tätlichkeiten rund um Ribery und den BVB, das CL Finale ohne Platzverweise.....
Wir Dortmunder hatten ja genug zu meckern und da wäre der VAR zb. absolut passend, das sind Dinge die man schnell entscheiden kann.
Allerdings hapert es da imho auch an der Qualität der Schiedsrichter. Die schätzen solche Situationen leider trotz bester Videobilder immer noch regelmäßig falsch ein.

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toni82, Ort, Mittwoch, 11.03.2026, 10:33 (vor 53 Tagen) @ bambam191279

...Allerdings hapert es da imho auch an der Qualität der Schiedsrichter. Die schätzen solche Situationen leider trotz bester Videobilder immer noch regelmäßig falsch ein.

Und genau das ist in meinen Augen das eigentliche Problem. Die Qualität der Schiedsrichter (sowohl auf dem Feld als auch am Schirm) muss einfach viel besser werden.

Auch wenn es durch den VAR schon besser geworden ist, aber wie darf es sein, daß man trotz VAR im Nachgang an ein Spiel sogar als DFB zugeben muss: "Jo, war n Fehler. Hätte zumindest der VAR sich einschalten müssen."?

Und damit meine ich ja nicht nur z.B. den Elfer gegen Köln. Ich meine auch Tätlichkeiten abseits des Balles (Schiedsrichter sieht es nicht, dem VAR ist es ... wohl entgangen) und einfach falsche Entscheidungen entgegen den eigentlichen Regeln.

Die gelbe Karte für Schlotterbeck im Spiel gegen die Buyern hätte es so gar nicht geben dürfen. Der Schiedsrichter bewertet einen Zweikampf als sauber, entscheidet auf Einwurf. Der VAR lässt ihn das nochmal anschauen, weil Rot möglich ist. Der Schiedsrichter entscheidet "Nein, das ist kein Rot." Somit überstimmt der VAR nicht und er darf seine schon getroffene Entscheidung nicht ändern und dann plötzlich gelb zeigen.

Und das liegt alles an der mangelnden Qualität der Schiedsrichter. Ob auf dem Feld oder am Schirm.

Die Schiedsrichter sollten professionalisiert werden. Es muss zu einer einheitlichen Regelauslegung kommen. Schiedsrichterentscheidungen müssten einfach verlässlich sein. Egal ob Hand, taktisches Foul oder Abseits.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 16:52 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Du hättest bei dem Tor aber "früher" auch erstmal zum Assistenten gucken müssen, ob der denn nicht die Fahne gehoben hat.

Grundsätzlich kann ich Deinen Punkt ja nachvollziehen und ich würde mir da beim Thema Abseits irgendeine Vereinfachung wünschen. Aber gerade beim Thema Abseits sind in der Vergangenheit einfach viel zu viele Fehler passiert, die den Ausgang eines Spiels massiv beeinflusst haben. Dies ist ja mit ein Grund, warum es den VAR gibt.

In einer Sportart, bei dem es um so viel Geld und Jobs geht, können wir ganz offensichtliche Fehler nicht einfach unkorrigiert lassen und die Schiedsrichter mit Thoughts and Prayers in den medialen Spießrutenlauf entlassen.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 18:25 (vor 54 Tagen) @ VM

Das mit dem Assistenten war aber auch nie wirklich ein Faktor. Den hattest du im Augenwinkel und die Fahne war dann ja eigentlich schon beim Hochspringen parallel mit in der Luft.

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Grigori, Ort, Dienstag, 10.03.2026, 19:35 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Das mit dem Assistenten war aber auch nie wirklich ein Faktor. Den hattest du im Augenwinkel und die Fahne war dann ja eigentlich schon beim Hochspringen parallel mit in der Luft.

So ungefähr. Ich erinnere mich noch genau an das Tor von Santana gegen Malaga. Ich konnte von der Süd den Linienrichter gut sehen. Ich war mir sicher, dass er die Fahne heben würde. Ich mache mich trotzdem bereit zum Springen und nach einer kurzen Ewigkeit war klar: der bewegt sich nicht mehr. Das Ding zählt. Diesen Moment werde ich mit ins Grab nehmen. Da können uns auch 100 Tore von Hummels gegen die Bayern aberkannt worden sein, ich würde im Leben nicht tauschen wollen.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 19:41 (vor 54 Tagen) @ Grigori

Es gehört zu meinen grundlegenden Fixpunkten meines Fanlebens, dass ich meine, ein ganz kurzes, minimales Zucken seiner Hand gesehen zu haben - er sich dann aber nicht getraut hat, diese unfassbare Energie, die da explosionsartig im Stadion freigeworden ist, wieder aufzuhalten.

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haweka, Dienstag, 10.03.2026, 21:15 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Es gehört zu meinen grundlegenden Fixpunkten meines Fanlebens, dass ich meine, ein ganz kurzes, minimales Zucken seiner Hand gesehen zu haben - er sich dann aber nicht getraut hat, diese unfassbare Energie, die da explosionsartig im Stadion freigeworden ist, wieder aufzuhalten.

Genau darum geht es. Du gehst ins Stadion und du willst mit deiner Energie dazu beitragen, dass der Gegner einen Fehler macht, der Schiri für deine Mannschaft pfeift, der Linienrichter sich nicht traut abzuwinken bis dann alle in die Luft springen, sich umarmen, springen, umarmen.

Im TV, auf dem Sofa, da möchte der Zuschauer eine andere Perspektive, Vorspulen, Zurückspulen, knifflige Entscheidungen sehen, was sagt der Kommentator, Standbild bitte, der Experte sagt kein Tor, eine Berührung oder doch erst der Ball, der Experte jetzt unsicher, Superzeitlupe, spannend, alles unklar, alles egal, war Abseits.

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Grigori, Ort, Mittwoch, 11.03.2026, 10:35 (vor 53 Tagen) @ haweka

Es gehört zu meinen grundlegenden Fixpunkten meines Fanlebens, dass ich meine, ein ganz kurzes, minimales Zucken seiner Hand gesehen zu haben - er sich dann aber nicht getraut hat, diese unfassbare Energie, die da explosionsartig im Stadion freigeworden ist, wieder aufzuhalten.


Genau darum geht es. Du gehst ins Stadion und du willst mit deiner Energie dazu beitragen, dass der Gegner einen Fehler macht, der Schiri für deine Mannschaft pfeift, der Linienrichter sich nicht traut abzuwinken bis dann alle in die Luft springen, sich umarmen, springen, umarmen.

Im TV, auf dem Sofa, da möchte der Zuschauer eine andere Perspektive, Vorspulen, Zurückspulen, knifflige Entscheidungen sehen, was sagt der Kommentator, Standbild bitte, der Experte sagt kein Tor, eine Berührung oder doch erst der Ball, der Experte jetzt unsicher, Superzeitlupe, spannend, alles unklar, alles egal, war Abseits.

Ich bin bis gestern davon ausgegangen, dass das hier jedem so geht. Aber manchen scheint es zu reichen - überspitzt formuliert - das sportlich korrekt ermittelte Ergebnis am Montag in der Zeitung zu lesen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 15:11 (vor 53 Tagen) @ Grigori

Das Schwarz-/Weiß-Denken ist doch immer wieder beeindruckend. Als wenn man sich als jemand, der Sport für wichtiger hält als Jubel um des Jubels willen, nicht im gleichen Umfang freuen könnte wie Blindjubler. Kleinkarierter geht es kaum noch.

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markus, Donnerstag, 12.03.2026, 11:06 (vor 52 Tagen) @ nico36de

Das Schwarz-/Weiß-Denken ist doch immer wieder beeindruckend. Als wenn man sich als jemand, der Sport für wichtiger hält als Jubel um des Jubels willen, nicht im gleichen Umfang freuen könnte wie Blindjubler. Kleinkarierter geht es kaum noch.

Vor dem TV ist das so. Da ist es sogar interessant, den VAR mitverfolgen zu können.
Im Stadion sind die Emotionen viel intensiver und man bekommt nicht viel des Ganzen Prozesses mit. Da ist der VAR einfach Gift.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:11 (vor 51 Tagen) @ markus

Vor dem TV ist das so. Da ist es sogar interessant, den VAR mitverfolgen zu können.
Im Stadion sind die Emotionen viel intensiver und man bekommt nicht viel des Ganzen Prozesses mit. Da ist der VAR einfach Gift.

Es ist 0,0% interessant, vor dem TV warten zu müssen, dass der VAR mit einer dafür nicht geeigneten (Stichwort räumliche Ungenauigkeit) „kalibrierten" Linie eine angeblich bestehende Abseitsposition um 0,5 cm feststellt.

Ansonsten beschränkt sich die Entscheidung auf die Frage, ob man
1)
Karnevalsfan ist und einem Blindjubeln wichtiger ist, auch wenn die dem Jubeln zugrundeliegende Entscheidung Quark war oder
2)
der Auffassung ist, dass es im Sport immer in erster Linie um Fairness geht und die Jubelgelüste der Zuschauer dahinter zurückstehen müssen.

Da kommen die Verfechter des Spontanjubelns und die der Priorität auf korrekte Entscheidungen wohl nicht zusammen.

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markus, Freitag, 13.03.2026, 19:55 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Man merkt einfach, dass du Fußball ausschließlich über Streaming konsumierst und nicht im Ansatz erahnst, wie das im Stadion ist.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 21:49 (vor 51 Tagen) @ markus
bearbeitet von nico36de, Freitag, 13.03.2026, 21:55

Vor allem merkt man, dass du jemand bist, der meint, alles zu wissen und es gäbe nur seine Sicht auf die Welt.

Ich war schon mit 7 regelmäßig mit meinem Großvater im Stadion, der eine Dauerkarte hatte und bis zum Ende meines Studiums immer mal wieder. Da bin ich z. B. auch aus Bielefeld nach Stuttgart und eine Woche später von der Ausbildung im Schwarzwald nach Dortmund ins Stadion gefahren.

Dann gab es irgendwann wichtigere Dinge. Und inzwischen - da stimmt dann deine Einschätzung - gibts nicht einmal mehr bezahltes, sondern nur noch kostenloses Streaming oder einzelne Teilnahmen am Rudelschauen wie beim CL-Sieg auf dem Friendsplatz, dem CL-Endspiel gegen Real in der Westfalenhalle oder beim Hosenscheißer-Finale gegen Mainz in der City. An mehr bin ich nicht interessiert, weil mir mein Geld viel zu schade ist, um den perversen aktuellen Fußball zu unterstützen.

Die Gefühle der Karnevalsjubeler hier im Forum waren mir trotz der gegenteiligen Ansicht des Hobbypsychologen markus aber auch schon zu der Zeit fremd, in der ich noch regelmäßig im Stadion war.

Wie gesagt, Fußball ist für mich in erster Linie Sport. Klar, der ist immer auch mit Emotionen verbunden. Ich bin aber nicht so emotional bedürftig, dass ich erst blind explodieren müsste und mich dann emotional beeinträchtigt fühlen würde, wenn eine dem Jubeln zugrunde liegende Fehlentscheidung korrigiert wird. Ist im Übrigen auch bei den Sportarten nicht anders, die ich selbst betrieben habe und betreibe.

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markus, Samstag, 14.03.2026, 06:39 (vor 50 Tagen) @ nico36de

Vor allem merkt man, dass du jemand bist, der meint, alles zu wissen und es gäbe nur seine Sicht auf die Welt.

Ich war schon mit 7 regelmäßig mit meinem Großvater im Stadion, der eine Dauerkarte hatte und bis zum Ende meines Studiums immer mal wieder. Da bin ich z. B. auch aus Bielefeld nach Stuttgart und eine Woche später von der Ausbildung im Schwarzwald nach Dortmund ins Stadion gefahren.

Dann gab es irgendwann wichtigere Dinge. Und inzwischen - da stimmt dann deine Einschätzung - gibts nicht einmal mehr bezahltes, sondern nur noch kostenloses Streaming oder einzelne Teilnahmen am Rudelschauen wie beim CL-Sieg auf dem Friendsplatz, dem CL-Endspiel gegen Real in der Westfalenhalle oder beim Hosenscheißer-Finale gegen Mainz in der City. An mehr bin ich nicht interessiert, weil mir mein Geld viel zu schade ist, um den perversen aktuellen Fußball zu unterstützen.

Die Gefühle der Karnevalsjubeler hier im Forum waren mir trotz der gegenteiligen Ansicht des Hobbypsychologen markus aber auch schon zu der Zeit fremd, in der ich noch regelmäßig im Stadion war.

Wie gesagt, Fußball ist für mich in erster Linie Sport. Klar, der ist immer auch mit Emotionen verbunden. Ich bin aber nicht so emotional bedürftig, dass ich erst blind explodieren müsste und mich dann emotional beeinträchtigt fühlen würde, wenn eine dem Jubeln zugrunde liegende Fehlentscheidung korrigiert wird. Ist im Übrigen auch bei den Sportarten nicht anders, die ich selbst betrieben habe und betreibe.

Dein Text erklärt es eigentlich ganz gut: Du erlebst Fußball heute hauptsächlich als TV-Produkt. Im Stadion ist der VAR eben kein Analyse-Tool, sondern eine lange Unterbrechung ohne Zeitlupe, 20 Kameras und Erklärungen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 15:17 (vor 50 Tagen) @ markus
bearbeitet von nico36de, Samstag, 14.03.2026, 15:24

Im Stadion ist der VAR eben kein Analyse-Tool, sondern eine lange Unterbrechung ohne Zeitlupe, 20 Kameras und Erklärungen.

Und das sollte sich ändern. Daher bin ich nicht nur dafür, den schrecklich subjektiven VAR zum Datenmateriallieferer zu degradieren und die Entscheidung darüber, was geprüft werden soll, den Teams überlassen.

Außerdem sollten Hilfsmittel wie eine KI-Abseitsüberwachung und eine kalibrierte Linie allenfalls dann eingesetzt werden, wenn dadurch das Spiel nicht behindert wird (zwei Minuten Prüfen dürfen nichts sein).

Und natürlich sollten technische Hilfsmittel nur dann verwendet werden, wenn sie nicht nur gut klingen (KI....geil! Muss ja toll sein) oder schön bunt aussehen, tatsächlich aber einfach nur Müll und physikalisch objektiv ungeeignet sind, um das zu tun, was sie zu tun vorgeben.

Auch solch ein Quatsch wie die Beurteilung anhand von Standbildern sollte wegfallen. Fouls oder Handspiele müssen beim Sport aus meiner Sicht grundsätzlich dynamisch in der Bewegung beurteilt werden.

Den Ansatz, eine Prüfungsinstanz einfach abzuschaffen, halte ich aber dennoch für absoluten Müll, weil es zu wesentlich mehr Fehlentscheidungen führt und ich Fairness für den wichtigsten Aspekt im Sport halte. Aber da die Abschaffung jeglicher Prüfungen sehr zum Leidwesen der vielen Foristen hier ohnehin nicht geschehen wird, kann der Ansatz nur sein, die Prüfung möglichst sportkompatibel und natürlich auch physikalisch brauchbar zu gestalten.

Und da bin ich mir sicher, dass das Challenge-System und die Modifikation der Entscheidungsparameter gegenüber der aktuellen Situation in jeder Hinsicht zu einer wesentlichen Verbesserung führen würde. Nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Akzeptanz. Schon allein, weil dann keine Kleinkarierten die Überprüfung mit dem (aus meiner Sicht vollkommen nachvollziehbaren) Argument ablehnen können, die VAR-Eingriffe seien uneinheitlich und teils nicht nachvollziehbar. Das ist ja ein valides Argument. Nur eben keins dafür, wieder nur den Schri und seine Assistenten wurschteln zu lassen.

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markus, Samstag, 14.03.2026, 19:15 (vor 50 Tagen) @ nico36de

Im Stadion ist der VAR eben kein Analyse-Tool, sondern eine lange Unterbrechung ohne Zeitlupe, 20 Kameras und Erklärungen.


Und das sollte sich ändern. Daher bin ich nicht nur dafür, den schrecklich subjektiven VAR zum Datenmateriallieferer zu degradieren und die Entscheidung darüber, was geprüft werden soll, den Teams überlassen.

Außerdem sollten Hilfsmittel wie eine KI-Abseitsüberwachung und eine kalibrierte Linie allenfalls dann eingesetzt werden, wenn dadurch das Spiel nicht behindert wird (zwei Minuten Prüfen dürfen nichts sein).

Und natürlich sollten technische Hilfsmittel nur dann verwendet werden, wenn sie nicht nur gut klingen (KI....geil! Muss ja toll sein) oder schön bunt aussehen, tatsächlich aber einfach nur Müll und physikalisch objektiv ungeeignet sind, um das zu tun, was sie zu tun vorgeben.

Auch solch ein Quatsch wie die Beurteilung anhand von Standbildern sollte wegfallen. Fouls oder Handspiele müssen beim Sport aus meiner Sicht grundsätzlich dynamisch in der Bewegung beurteilt werden.

Den Ansatz, eine Prüfungsinstanz einfach abzuschaffen, halte ich aber dennoch für absoluten Müll, weil es zu wesentlich mehr Fehlentscheidungen führt und ich Fairness für den wichtigsten Aspekt im Sport halte. Aber da die Abschaffung jeglicher Prüfungen sehr zum Leidwesen der vielen Foristen hier ohnehin nicht geschehen wird, kann der Ansatz nur sein, die Prüfung möglichst sportkompatibel und natürlich auch physikalisch brauchbar zu gestalten.

Und da bin ich mir sicher, dass das Challenge-System und die Modifikation der Entscheidungsparameter gegenüber der aktuellen Situation in jeder Hinsicht zu einer wesentlichen Verbesserung führen würde. Nicht zuletzt auch im Hinblick auf die Akzeptanz. Schon allein, weil dann keine Kleinkarierten die Überprüfung mit dem (aus meiner Sicht vollkommen nachvollziehbaren) Argument ablehnen können, die VAR-Eingriffe seien uneinheitlich und teils nicht nachvollziehbar. Das ist ja ein valides Argument. Nur eben keins dafür, wieder nur den Schri und seine Assistenten wurschteln zu lassen.

Dein Ansatz wirkt auf mich ziemlich widersprüchlich. Einerseits kritisierst du technische Hilfsmittel als „physikalisch ungeeignet“, andererseits willst du KI-Abseitsüberwachung einsetzen. Die basiert genau auf solchen Messsystemen.

Gleichzeitig erklärst du Fairness zum wichtigsten Ziel, schlägst aber Mechanismen vor, die bewusst weniger überprüfen (Challenges, keine weiteren Prüfungen nach Verbrauch). Damit würden zwangsläufig auch falsche Entscheidungen stehen bleiben.

Und beim Abseits ist das Argument gegen Standbilder auch schwierig: Abseits ist definitionsgemäß ein Momententscheid. Den kann man physikalisch nur über einen konkreten Zeitpunkt bewerten – also genau über das, was du ablehnst.

Mir fehlt da ehrlich gesagt die klare Linie: Entweder man nutzt Technik konsequent, um Entscheidungen möglichst objektiv zu treffen – oder man lässt es. Ein Mischsystem, das Technik gleichzeitig will und misstraut, überzeugt mich nicht.

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nico36de, Ruhrgebiet, Sonntag, 15.03.2026, 16:34 (vor 49 Tagen) @ markus
bearbeitet von nico36de, Sonntag, 15.03.2026, 16:43

Dein Ansatz wirkt auf mich ziemlich widersprüchlich. Einerseits kritisierst du technische Hilfsmittel als „physikalisch ungeeignet“, andererseits willst du KI-Abseitsüberwachung einsetzen. Die basiert genau auf solchen Messsystemen.

Dass DomJay den Ansatz nicht verstehen kann, glaube ich ja. Da reicht es halt nicht für Begreifen. Bei dir kann ich mir solche Beiträge aber nicht erklären. Was an dem Satz, dass technische Systeme nur eingesetzt werden sollen, wenn sie auch funktionieren, sagt aus, dass sie generell nicht eingesetzt werden sollen?

Gleichzeitig erklärst du Fairness zum wichtigsten Ziel, schlägst aber Mechanismen vor, die bewusst weniger überprüfen (Challenges, keine weiteren Prüfungen nach Verbrauch). Damit würden zwangsläufig auch falsche Entscheidungen stehen bleiben.

Das hat mal wieder 0,0 mit der Challenge zu tun! Was soll der Blödsinn, Nebenkriegsschauplätze aufzumachen, die sowohl beim VAR als auch der Challenge bestehen?

Zur Antwort dennoch: man muss das Ganze halt handelbar machen. Und da kann man eben nicht beliebig viele Challenges zugestehen. Zudem hat man nach meiner Vorstellung nur dann keine Challenge mehr, wenn die vorherigen zu einer negativen Entscheidung geführt haben. Außerdem finde ich persönlich diesen Nachteil sehr viel weniger schlimm als das Lottospiel, was den Eingriff der VAR angeht.

Außerdem ist das Team selbst schuld, dass es keine Challenge mehr hat und die Überprüfung unterbleibt nicht, weil ein VAR sie nicht will.

Und beim Abseits ist das Argument gegen Standbilder auch schwierig: Abseits ist definitionsgemäß ein Momententscheid. Den kann man physikalisch nur über einen konkreten Zeitpunkt bewerten – also genau über das, was du ablehnst.

Ich halte es im Sinne der Intention der Abseitsregel nur für unsinnig die Entscheidung mit irgendwelchen Linien zu zu bewerten und so ein Abseits zu generieren, das in der dynamischen Betrachtung keins ist. Allerdings - s. o. - lehne ich technische Systeme dann ab, wenn sich nicht funktionieren könnnen, wie die kalibrierte Linie aufgrund der Fehler für die raumliche Ungenauigkeit.

Es sollte eigentlich leicht verständlich sein, dass man mit der kalibrierten Linie nicht nachweisen kann, dass die Schulter des einen Spielers 2 cm weiter vorn ist als der Fuß des anderen, wenn die Fehler für die Positionen von Fuß und Schulter jeweils bei 28 cm liegen.

Mir fehlt da ehrlich gesagt die klare Linie: Entweder man nutzt Technik konsequent, um Entscheidungen möglichst objektiv zu treffen – oder man lässt es. Ein Mischsystem, das Technik gleichzeitig will und misstraut, überzeugt mich nicht.

Man muss nur lesen und verstehen können bzw. wollen, und schon lösen sich solche Zweifel in Luft auf.

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markus, Dienstag, 10.03.2026, 17:48 (vor 54 Tagen) @ VM

In einer Sportart, bei dem es um so viel Geld und Jobs geht, können wir ganz offensichtliche Fehler nicht einfach unkorrigiert lassen und die Schiedsrichter mit Thoughts and Prayers in den medialen Spießrutenlauf entlassen.

Große Fußballmomente sind durch Fehler zustande gekommen. Sowas dem Geld zuliebe zu zerstören, finde ich schon eine recht seltsame Forderung, wenn sie von Fans kommt.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 17:31 (vor 54 Tagen) @ VM

In einer Sportart, bei dem es um so viel Geld und Jobs geht, können wir ganz offensichtliche Fehler nicht einfach unkorrigiert lassen und die Schiedsrichter mit Thoughts and Prayers in den medialen Spießrutenlauf entlassen.

Mich würde einmal interessieren, wie denn die dem VAR kritisch gegenüberstehenden Foristen reagieren würden, wenn der BVB beispielsweise in der CL ausscheiden würde, weil Schiedes- und Linienrichter ein offensichtliches Abseits nicht erkannt hatten und dieses Abseits zu dem einen, für das Ausscheiden verantwortlichen Tor geführt hat.

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stfn84, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 21:57 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Ich erinnere mich an mehrere verlorene Finalspiele gegen Bayern München bei denen es hanebüchene Schiedsrichter-Leistungen gab. Zählt das auch?

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 18:24 (vor 54 Tagen) @ nico36de

In einer Sportart, bei dem es um so viel Geld und Jobs geht, können wir ganz offensichtliche Fehler nicht einfach unkorrigiert lassen und die Schiedsrichter mit Thoughts and Prayers in den medialen Spießrutenlauf entlassen.


Mich würde einmal interessieren, wie denn die dem VAR kritisch gegenüberstehenden Foristen reagieren würden, wenn der BVB beispielsweise in der CL ausscheiden würde, weil Schiedes- und Linienrichter ein offensichtliches Abseits nicht erkannt hatten und dieses Abseits zu dem einen, für das Ausscheiden verantwortlichen Tor geführt hat.

Wie ich oben schon schrieb: ich kann damit leben. Habe ich den Großteil meines Fanlebens schon.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 20:17 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Viele andere aber eben auch nicht. Siehe diverse Morddrohungen gegen Schiedsrichter, Schiedsrichter die an Flughäfen in Anwesenheit Ihrer Familie gepöbelt werden, Schiedsrichter die ihre Heimreise von einem UCL-Spiel nur unter Polizeischutz antreten können und so weiter und so fort.

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stfn84, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 22:00 (vor 54 Tagen) @ VM

Daran erinnere ich mich auch, z.B. als man Adeyemi in Bochum den Elfmeter trotz klarer TV-Bilder verwehrte, weil sich der Schiedsrichter und VAR sicher waren, dass der Spieler eh nur fallen würde. Das legitimiert nicht ansatzweise ein derartiges Verhalten, was strafrechtlich zu verfolgen ist, fällt in meiner Wahrnehmung aber eher in die VAR Zeit als die davor.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Mittwoch, 11.03.2026, 07:18 (vor 53 Tagen) @ stfn84

These: Es wäre nie soweit gegekommen, wenn man bei der Geburt des VAR nicht diesen Nonsens mit der Eingriffsschwelle eingeführt hätte.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 11.03.2026, 08:01 (vor 53 Tagen) @ VM

Das mag sein, wobei es ein in sich logischer Vorgang ist.

Der VAR "hatte das primäre Ziel, die Gerechtigkeit und Fairness durch die Reduzierung von spielentscheidenden Fehlentscheidungen zu erhöhen, weshalb Du zwangsläufig auch festlegen muss in welchen Situationen er eingreifen kann und soll. Daher war es logisch, dass man nicht jede Ecke, jede gelbe Karte oder jeden Freistoß der 20/25/30 Meter vom Tor entfernt ist mit Kamerabildern prüft um die Einschätzung des Schiedsrichters zu stützen oder eben zur gemeinsamen Diskussion zu stellen. Und natürlich kannst Du nicht immer prüfen und mit dem "On-Field-Schiedsrichter" diskutieren sondern ihn nur dann ansprechen sobald man einen deutlichen Fehler erkennt. Wobei man die psychologische Komponente natürlich immer gerne ausblendet...

Natürlich hätte man damals auch schon sagen können, dass man statt anlassbezogener Checks mit Eingriffsschwelle ausschließlich Challenges zulässt (wobei ich nicht wüsste in welchem Sport das praktiziert würde). Ich sehe aber nicht was ein Challenge-System ändert, außer womöglich die Anzahl der Überprüfungen zu reduzieren.
Das würde dann aber eben selbstverständlich auch in Einzelfällen dazu führen, dass eine mehrmals benachteiligte Mannschaft eine 80:20/90:10 Entscheidung gegen sich auch nach einem Check akzeptieren muss um kurz darauf eine klare Tätlichkeit oÄ nicht mehr prüfen lassen zu können.

Der Trend geht aber ja eher dahin, dass man mehr Checks durchführt, spätestens ab Sommer wenn man auch Eckbälle und zweite gelbe Karten prüfen will.

Der VAR ist und bleibt der Versuch den Fußball von Fehlentscheidungen zu befreien und wurde seit jeher als Objektivierung verkauft. Die bleibt aber naturgemäß aus, weil es eben an zig Variablen hängt wann und wie der VAR wirklich eingreift.

Wenn es um die Überarbeitung des VAR gehen soll wäre ich eher dafür Slo-Mos abzuschaffen. Der Schiedsrichter darf sich gerne Dinge erneut in Real-Time anschauen und seine initiale Entscheidung anpassen, wenn er denn nun einen klaren Wahrnehmungsfehler hatte. Wenn es aber nur darum geht, dass der Schiedsrichter ein Foulspiel so wahrnahm, dass der Abwehrspieler den Stürmer am Fuß trifft und die TV Bilder ein "Trefferbild" (welch alberner Begriff im Fußball) fünf cm höher zeigen, ist das eben kein Wahrnehmungsfehler.
Zudem sollte es nach Möglichkeit nur ein sehr kleines VAR-Team geben, um dort zu versuchen eine möglichst einheitliche Linie hinein zu bekommen.

Trotz unterschiedlicher Auffassungen und Meinungen zum VAR können wir uns aber eines gewiss sein: Die DFB Schiedsrichter GmbH wird anders handeln :-)

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 08:58 (vor 53 Tagen) @ stfn84

Ich sehe aber nicht was ein Challenge-System ändert, außer womöglich die Anzahl der Überprüfungen zu reduzieren.

Siehst du nicht oder willst du nicht sehen? Wurde doch nun schon zigmal durchgekaut. Die Subjektivität der Beurteilung der Eingriffsschwelle des VAR würde wegfallen. Und das ist nun einmal auch aus meiner Sicht das größte Übel des VAR.

Das würde dann aber eben selbstverständlich auch in Einzelfällen dazu führen, dass eine mehrmals benachteiligte Mannschaft eine 80:20/90:10 Entscheidung gegen sich auch nach einem Check akzeptieren muss um kurz darauf eine klare Tätlichkeit oÄ nicht mehr prüfen lassen zu können.

Hatten wir auch schon. Für Unsportlichkeiten wie Tätlichkeiten könnte man ein Eingreifen des VAR von sich aus zulassen.

Der VAR ist und bleibt der Versuch den Fußball von Fehlentscheidungen zu befreien und wurde seit jeher als Objektivierung verkauft. Die bleibt aber naturgemäß aus, weil es eben an zig Variablen hängt wann und wie der VAR wirklich eingreift.

So wie sie bei der alleinigen Tätigkeit eines Schiedsrichters und dessen Linienrichter auch ausbleibt. Und zwar noch in höherem Maße.

Wenn es um die Überarbeitung des VAR gehen soll wäre ich eher dafür Slo-Mos abzuschaffen. Der Schiedsrichter darf sich gerne Dinge erneut in Real-Time anschauen und seine initiale Entscheidung anpassen, wenn er denn nun einen klaren Wahrnehmungsfehler hatte. Wenn es aber nur darum geht, dass der Schiedsrichter ein Foulspiel so wahrnahm, dass der Abwehrspieler den Stürmer am Fuß trifft und die TV Bilder ein "Trefferbild" (welch alberner Begriff im Fußball) fünf cm höher zeigen, ist das eben kein Wahrnehmungsfehler.

Das sehe ich auch so! Die Feststellung eines Abseits um einen halben Zentimeter mit einer kalibrierten Minute, auf die man zwei Minuten warten muss, können sich nur Gestalten einfallen lassen, die nicht allzu sehr an den Sport denken.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 11.03.2026, 10:08 (vor 53 Tagen) @ nico36de

Ich sehe aber nicht was ein Challenge-System ändert, außer womöglich die Anzahl der Überprüfungen zu reduzieren.


Siehst du nicht oder willst du nicht sehen? Wurde doch nun schon zigmal durchgekaut. Die Subjektivität der Beurteilung der Eingriffsschwelle des VAR würde wegfallen. Und das ist nun einmal auch aus meiner Sicht das größte Übel des VAR.

Die subjektive Eingriffsschwelle des VAR würde durch die subjektive Eingriffsschwelle des Trainers ersetzt.

Das würde dann aber eben selbstverständlich auch in Einzelfällen dazu führen, dass eine mehrmals benachteiligte Mannschaft eine 80:20/90:10 Entscheidung gegen sich auch nach einem Check akzeptieren muss um kurz darauf eine klare Tätlichkeit oÄ nicht mehr prüfen lassen zu können.

Ich wüsste nicht was daran besser ist und habe auch noch keine entsprechende Argumentationskette vernommen.

Hatten wir auch schon. Für Unsportlichkeiten wie Tätlichkeiten könnte man ein Eingreifen des VAR von sich aus zulassen.

Aber den VAR soll es in dem hier skizzierten Challenge-System doch nicht mehr geben. Wenn man das System parallel einführt hätte man vermutlich nur mehr Challenges - kann man mögen, muss man aber ja nicht.

Der VAR ist und bleibt der Versuch den Fußball von Fehlentscheidungen zu befreien und wurde seit jeher als Objektivierung verkauft. Die bleibt aber naturgemäß aus, weil es eben an zig Variablen hängt wann und wie der VAR wirklich eingreift.


So wie sie bei der alleinigen Tätigkeit eines Schiedsrichters und dessen Linienrichter auch ausbleibt. Und zwar noch in höherem Maße.

Es bleiben Äpfel und Birnen.
Der VAR wurde ja eingeführt um Fehlentscheidungen zu verhindern/zu minimieren. Aber, da es eben idR keine s/w Entscheidungen sind ist der Vergleich eher mit einer situativ ausfallenden Torlinientechnik zu ziehen ist. Daher ist die Kritik am VAR keine Kritik an Fehlentscheidungen per se.

Wenn es um die Überarbeitung des VAR gehen soll wäre ich eher dafür Slo-Mos abzuschaffen. Der Schiedsrichter darf sich gerne Dinge erneut in Real-Time anschauen und seine initiale Entscheidung anpassen, wenn er denn nun einen klaren Wahrnehmungsfehler hatte. Wenn es aber nur darum geht, dass der Schiedsrichter ein Foulspiel so wahrnahm, dass der Abwehrspieler den Stürmer am Fuß trifft und die TV Bilder ein "Trefferbild" (welch alberner Begriff im Fußball) fünf cm höher zeigen, ist das eben kein Wahrnehmungsfehler.


Das sehe ich auch so! Die Feststellung eines Abseits um einen halben Zentimeter mit einer kalibrierten Minute, auf die man zwei Minuten warten muss, können sich nur Gestalten einfallen lassen, die nicht allzu sehr an den Sport denken.

Schön, dass wir sogar mal einer Meinung sein können ;-)

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VM ⌂, Lüdinghausen, Mittwoch, 11.03.2026, 08:44 (vor 53 Tagen) @ stfn84

Der große Vorteil einer Challenge wäre, dass sie die Verantwortung für die Überprüpfung einer Szene verlagert. Es ist nicht mehr der VAR im Keller verantwortlich, der einfach völlig willkürlich mal eingreift und mal nicht, sondern die beteiligten Teams. Und die Entscheidung, ob sich der Schiedsrichter im Stadion eine Szene anschaut oder nicht, ist dann doch nicht mehr abhängig vom Urteil im Keller. Man muss ja auch immer bedenken, dass der Schiedsrichter und der VAR letztendlich Konkurrenten sind.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 11.03.2026, 09:56 (vor 53 Tagen) @ VM

Das halte ich für falsch.
Es wäre doch vielmehr so, dass der von Mannschaft A herausbeorderte Schiedsrichter dem Wunsch nach Überprüfung kritischer gegenübersteht als wenn es der Kollege aus dem Kölner Keller tut. Warum sollte es besser sein, wenn man eben fast immer über 80:20 Entscheidungen redet, dass eine Mannschaft nur eine Challenge hat und bei einer vermeintlichen Fehlentscheidung in Minute 1 mit anschließender Prüfung damit leben muss, dass man im Nachgang etwaige Fehlentscheidungen nicht mehr überprüfen darf und auch der Schiedsrichter eben nicht mehr rausgeschickt wird.

Man würde doch dadurch nur die Anzahl an Checks reduzieren und das Problem verlagern. Statt der Schiedsrichter sind dann eben die dummen Trainer (bzw. deren Team) schuld, wenn sie eine 80:20 Entscheidungen überprüfen lassen wollen, die bei Schiri A die Situation direkt ein klarer Elfmeter ist, Schiri B im Fall der Challenge zu einer angepassten Entscheidung kommt weil im Vorfeld ein Foul passierte und Schiri C unverändert dabei bleibt, weil das vom Trainerteam wahrgenommene Foul für ihn keines war. Das macht aber doch weder das Spiel noch den VAR oder das Thema "Fairness/Gerechtigkeit" besser.

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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 11.03.2026, 10:30 (vor 53 Tagen) @ stfn84

Das macht aber doch weder das Spiel noch den VAR oder das Thema "Fairness/Gerechtigkeit" besser.

Natürlich macht es das. Weil es nämlich keine - wie die Erfahrung zeigt- willkürlichst ausgelegte Eingriffsschwelle seitens Externer (VAR) mehr gibt. Was überprüft werden soll, entscheiden die Akteure und das finde ich wesentlich fairer.

Abgesehen davon kann man das Sytem auch so gestalten, dass das Challenge-Recht nach einem berechtigten Einwand erhalten bleibt und man dann auch beim nächsten Mal dann noch die Chance hat, auf Fehler hinzuweisen.

Würde mir alles zigmal besser gefallen, als die wegen ihrer Uneinheitlichkeit teils nicht ansatzweise nachzuvollziehenden Eingriffe der VAR.

Außerdem würde es besser zum Spiel passen. Bei einem großzügig pfeifenden Schiri würde dann ein Trainer kaum wegen eines Minizupfers oder -haltens eine Challenge ziehen. Den VAR interesiert so etwas aber nach der Erfahrung aber nicht. Der macht da im Keller sein eigenes Ding.

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markus, Donnerstag, 12.03.2026, 11:13 (vor 52 Tagen) @ nico36de

Das macht aber doch weder das Spiel noch den VAR oder das Thema "Fairness/Gerechtigkeit" besser.


Natürlich macht es das. Weil es nämlich keine - wie die Erfahrung zeigt- willkürlichst ausgelegte Eingriffsschwelle seitens Externer (VAR) mehr gibt. Was überprüft werden soll, entscheiden die Akteure und das finde ich wesentlich fairer.

Das Ergebnis dieser Überprüfung ist aber immer noch von der Beurteilung des VAR bzw. Schiedsrichters abhängt. Diese Eingriffsschwelle soll gewährleisten, dass möglichst nur das überprüft wird, was relevant sein könnte. Nun ein System zu implementieren, mit dem noch häufiger Spiele unterbrochen werden, halte ich für ganz großen Schwachsinn.

Aber egal. Macht den Fußball einfach komplett kaputt. Baut noch mehr US-Unsinn ein und fordert Halbzeitshows. Oder guckt einfach NFL.

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nico36de, Ruhrgebiet, Freitag, 13.03.2026, 12:00 (vor 51 Tagen) @ markus

Das Ergebnis dieser Überprüfung ist aber immer noch von der Beurteilung des VAR bzw. Schiedsrichters abhängt.

Aua...Wer außer dem Schiedsrichter soll denn sonst entscheiden? Bei der Challenge ist der VAR raus und nur noch Datenaufbereiter. Der darf nicht mehr aus Lust und Laune eingreifen, wann er gerade möchte.

Diese Eingriffsschwelle soll gewährleisten, dass möglichst nur das überprüft wird, was relevant sein könnte.

Aha, und was ändert sich bei einer Challenge daran? Richtig! Gar nichts. Nur entscheidet kein VAR mal so mal so, sondern die Akteure.

Nun ein System zu implementieren, mit dem noch häufiger Spiele unterbrochen werden, halte ich für ganz großen Schwachsinn.

Ich halte die Aussage für ganz großen Schwachsinn. Es soll schließlich nicht endlos Challenges geben. Ein oder zwei pro Halbzeit wären aus einer Sicht sinvoll. Die - so würde ich es für sinnvoll halten - nur dann als verbraucht gelten, wenn sie negativ beschieden wurden. Ein Fehler des Schiris sollte nicht zulasten einer Challenge gehen.

Aber egal. Macht den Fußball einfach komplett kaputt. Baut noch mehr US-Unsinn ein und fordert Halbzeitshows. Oder guckt einfach NFL.

Gähn....

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markus, Freitag, 13.03.2026, 19:53 (vor 51 Tagen) @ nico36de

Das Ergebnis dieser Überprüfung ist aber immer noch von der Beurteilung des VAR bzw. Schiedsrichters abhängt.


Aua...Wer außer dem Schiedsrichter soll denn sonst entscheiden? Bei der Challenge ist der VAR raus und nur noch Datenaufbereiter. Der darf nicht mehr aus Lust und Laune eingreifen, wann er gerade möchte.

Diese Eingriffsschwelle soll gewährleisten, dass möglichst nur das überprüft wird, was relevant sein könnte.


Aha, und was ändert sich bei einer Challenge daran? Richtig! Gar nichts. Nur entscheidet kein VAR mal so mal so, sondern die Akteure.

Nun ein System zu implementieren, mit dem noch häufiger Spiele unterbrochen werden, halte ich für ganz großen Schwachsinn.


Ich halte die Aussage für ganz großen Schwachsinn. Es soll schließlich nicht endlos Challenges geben. Ein oder zwei pro Halbzeit wären aus einer Sicht sinvoll. Die - so würde ich es für sinnvoll halten - nur dann als verbraucht gelten, wenn sie negativ beschieden wurden. Ein Fehler des Schiris sollte nicht zulasten einer Challenge gehen.

Aber egal. Macht den Fußball einfach komplett kaputt. Baut noch mehr US-Unsinn ein und fordert Halbzeitshows. Oder guckt einfach NFL.


Gähn....

Du widersprichst dir ohne es zu merken. Wenn du Verfechter von korrekten Entscheidungen bist, dann aber nur noch zwei Challenges zulässt, gibt es doch außerhalb der Challenges wieder genauso viele falsche Entscheidungen wie vor dem VAR.

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nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 17:21 (vor 50 Tagen) @ markus

Da höre ich doch schon wieder eine Ente quaken.

Zumindest ist der Beitrag inhaltlich gleich substantiell und berücksichtigt exakt so viel von dem bisher Gesagten, wie es das Quaken der Ente täte.

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Eibaueristmeinfreund, Samstag, 14.03.2026, 17:39 (vor 50 Tagen) @ nico36de

Beleidigungen weil andere die eigenen Argumente nicht überzeugen ?

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nico36de, Ruhrgebiet, Samstag, 14.03.2026, 21:11 (vor 50 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Erstens muss man den Begriff Beleidigungen schon sehr weit dehnen, um das als Beleidigung auszulegen und zweitens wird gar nicht auf die Argumente eingegangen.

Ich habe nicht das geringste Problem mit anderen Meinungen, die sollten aber schon aus mehr als "ich bin dagegen" bestehen und nicht ständig vollkommen unsinnige Behauptungen enthalten. Schon gar nicht, wenn man deren Unsinn problemlos erkennen könnte, wenn man sich mit den Argumenten ein wenig auseinandersetzen würde.

Tut man das nicht, ist es eben zumindest aus meiner Sicht vom Inhalt her nicht mehr als Quaken. Auch wenn mir bewusst ist, dass aktuell 20 % der Bevölkerung angesichts der Wahlergebnisse das "ich bin dagegen" auch dann für sinnvoll halten, wenn es über das Quaken hinaus keine Ideen gibt.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 21:11 (vor 54 Tagen) @ VM

Aus meiner Sicht sollte man sich in dem Zusammenhang fragen, was wichtiger ist: die eigenen individuellen Befindlichkeiten oder eine sportlich korrekte Entscheidung.

Ich bin da eher auf der Seite des Sports.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Mittwoch, 11.03.2026, 07:20 (vor 53 Tagen) @ nico36de

Oftmals bedingt das eine das andere. Schiedsrichter werden vor allem dann medial und in den assozialen Medien attakiert, wenn sie spielentscheidende Fehler machen.

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captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 10.03.2026, 15:20 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Ich muss sagen, dass ich mich damit schwer tun würde. Tore sind die wichtigsten Ereignisse, und ich würde es widersprüchlich finden, wenn man irreguläre Tore oder zu Unrecht abgepfiffene Tore nicht korrigieren würde, während man andere im Vergleich unbedeutendere Spielereignisse weiterhin überprüfen würde.

Dein Vorschlag ist sogar in manchen Szenen in sich widersprüchlich:
Was passiert bei so einer Szene wie bei Heidenheim - Stuttgart:
Foul am Heidenheimer im Stuttgarter Strafraum wird nicht geahndet, und im direkten Gegenzug schießt Stuttgart ein Tor. Sollte das nun überprüft werden, weil es um einen Elfmeter geht oder nicht, weil es um ein Tor geht ;-).

Und ich hab auch vorm VAR schon bei jedem Tor zuerst zum Linienrichter geschaut und abgewartet, bevor ich gejubelt habe. (Natürlich immer situationsabhängig - wenn offensichtlich kein Abseits oder sonstiges Vergehen vorlag natürlich nicht. Aber in dem Fall warte ich auch jetzt nicht auf die VAR-Bestätigung).

Wobei es zwei Fälle gibt, bei denen ich mitgehen würde:
- Vergehen, die längere Zeit vor dem Tor stattgefunden haben, und mit der eigentlichen Entstehung des Tores nichts zu tun haben, sollten nicht per VAR geahndet werden.
- Abseits, wenn ein Spieler irgendwo im Augenwinkel des Torwarts gezuckt hat und ihn damit irritiert hat.

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John Silver, Berlin, Dienstag, 10.03.2026, 13:57 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Ich möchte eigentlich schon in der Einleitung widersprechen: der VAR im Einsatz bei Toren ist falsch, falsch und falsch. Ich habe das Samstag erst wieder gemerkt. Guirassy erzielt das Tor aus einer Position heraus, die aus dem Block eindeutig nach Abseits aussieht. Die Fahne des Assistenten geht zwar nicht hoch, aber trotzdem erwartet alles in mir, dass sich der Schiri ans Ohr greift und drei Minuten später wieder ein "0:0" auf der Anzeigentafel steht.

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken (auch wenn ich dann solche Entscheidungen wie beim ersten Elfer für den HSV in Wolfsburg für komplett sinnfrei halte), aber Tore müssen für mich einfach unantastbar sein. Ja, dann war vielleicht mal das Schienbein eines Angreifers im Abseits und vielleicht ist dem Torschützen der Ball in der Annahme an den Arm gesprungen - das ist für mich alles ein sehr geringer Preis für die Verbindlichkeit und Unmittelbarkeit des Torjubels.

Sehe ich ganz genauso. Die Spontaneität ist der größte Verlust, den wir durch den VAR erleben - Spieler ja genauso wie das Publikum. Das ist durch einen - oft nur behaupteten - Mehrwert an Gerechtigkeit nicht aufzuwiegen. Bei Guirassy am Samstag ging es mir genauso: ich war total sicher, dass das Tor gleich kassiert wird.

Der ursprüngliche Gedanke war ja mal gewesen, himmelschreienede Ungerechtigkeiten (wie damals das Phantomtor von Helmer) zu verhindern. Für solche Situationen und versteckte Tätlichkeiten, die keiner der Schiris wahrnimmt, ließe sich ja vielleicht eine VAR-ähnliche Instanz aufrechterhalten.

Challenges, so sehr ich sie im Eishockey schätze (wo vieles aber auch noch sehr viel unübersichtlicher ist), passen m. E. nicht zum Fußball, auch weil sie sehr schnell für Zeitspiel missbraucht werden könnten.

Die Abseitsregel sollte so geändert werden, dass es wirklich nicht mehr um Nasenlängen, Fersen und ragende Gesäße geht, sondern um den ursprünglichen Gedanken dahinter. Auch die Handregel sollte zwingend anders gefasst und angewendet werden und dem Moment der Absicht und des Billigend-in-Kauf-Nehmens absoluter Vorrang gehören. Irrtümer wird es immer geben, aber damit konnte ich zumindest jahrzehntelang gut leben und es hat sich meistens irgendwie ausgeglichen.
Durch den VAR ist ein großer Teil der Frreude am Fußball schlicht verloren gegangen - unter der Illusion, alles sei messbar und nunmehr gerechter.

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 13:55 (vor 54 Tagen) @ Sascha

Von mir aus kann man rote Karten, Tätlichkeiten und Elfmeter checken

Von meinem Empfinden wurde der VAR eingeführt für solche Sachen wie das Hummels-Tor im Pokalfinale 2014 (hier speziell die Torlinientechnik, die ich ohne Einschränkung befürworte) oder für die 100 Tätlichkeiten von (Leuten wie) Ribery.

Sie wurde nicht eingeführt/erfunden, um bei einem Tor zurückzuspulen und zu gucken, ob da irgendein Kleinkram war.

Die wurde auch nicht erfunden, um in Zweikämpfen Standbilder heranzuziehen.

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haweka, Dienstag, 10.03.2026, 12:34 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die Verantwortung darüber, wann eine Szene überprüft wird, läge nicht mehr bei einem Schiedsrichter in einem Keller in Köln – beziehungsweise künftig in Frankfurt – sondern bei den Mannschaften selbst.

Die Mannschaft ist verantwortlich für die Challenge? Kann und darf jeder Spieler die Challenge beantragen oder nur der Trainer? Diskutieren wir dann nach dem Spiel über den Spieler XY, der nach jedem Zweikampf eine Challenge beantragt oder über den Trainer, der ein Foul nicht richtig bewertet hat? Möchten Spieler und Trainer diese Verantwortung überhaupt haben?
Vielleicht wird dann auch einfach jeder Verein seinen eigenen Keller bauen und drei Leute damit beschäftigen, die Fernsehbilder zu sezieren, um falsche Prüfungen zu vermeiden?

Fußball war mal so einfach. Schiedsrichter wurden im WS so lange ausgepfiffen, bis sie die richtigen Entscheidungen trafen und auf dem Platz gab es Schlitzohren, die den Schiri veräppelt haben.

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SauerländischerBonner, Dienstag, 10.03.2026, 20:50 (vor 54 Tagen) @ haweka

[i]Fußball war mal so einfach. Schiedsrichter wurden im WS so lange ausgepfiffen, bis sie die richtigen Entscheidungen trafen [/i]

In welchem Multiversum war das denn mal?

Aber da ICH vergesslich bin, sag bitte, wann das geschehen ist.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

Schaumkrone, Celle, Dienstag, 10.03.2026, 12:31 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich finde der VAR ist ein GROSSER Gewinn in Sachen Gerechtigkeit und Fairness!
Es gibt quasi keine Elfer nach Schwalbe mehr.
Versteckte Fouls oder im Rücken des Schiri begangene ebenfalls kaum noch - jedenfalls nicht ohne Eingriff.
Abseitsentscheidungen werden auf den MM genau getroffen.
Einzig rund um das Thema Handspiel sehe ich Verbesserungspotential- was aber weniger am VAR als an der Regel(Auslegung) liegt

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 14:32 (vor 54 Tagen) @ Schaumkrone

Ich finde der VAR ist ein GROSSER Gewinn in Sachen Gerechtigkeit und Fairness!
Es gibt quasi keine Elfer nach Schwalbe mehr.
Versteckte Fouls oder im Rücken des Schiri begangene ebenfalls kaum noch - jedenfalls nicht ohne Eingriff.
Abseitsentscheidungen werden auf den MM genau getroffen.

Grundsätzlich sehe ich auch eher die Vorteile als die Nachteile. auch wenn es schön ist, dass solche Drecksäcke wie Ribery mit ihren versteckten Fouls inzwischen vom Platz fliegen oder zumindest die offensichtlichen Schwalben erkannt werden, kann ich dennoch gut verstehen, dass
viele von der Art genervt sind, wie der VAR eingesetzt wird.

So ist aus meiner Sicht eine Abseitsentscheidung „auf den Millimeter“ nach 2 Minuten Rumgefummel mit der kalibrierten Linie sehr viel schlechter, als wenn dieses Abseits nicht gepfiffen wird. Und zwar weil es bei dynamischer Betrachtung ohne Standbild nämlich gar keins ist. Im Sinne der ursprünglichen Intention der Abseitsregel ist der kalibrierte Linien-Käse sicherlich nicht.

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captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 10.03.2026, 14:54 (vor 54 Tagen) @ nico36de

So ist aus meiner Sicht eine Abseitsentscheidung „auf den Millimeter“ nach 2 Minuten Rumgefummel mit der kalibrierten Linie sehr viel schlechter, als wenn dieses Abseits nicht gepfiffen wird. Und zwar weil es bei dynamischer Betrachtung ohne Standbild nämlich gar keins ist. Im Sinne der ursprünglichen Intention der Abseitsregel ist der kalibrierte Linien-Käse sicherlich nicht.

So ist aber die Natur von Regeln. Sie wird mit einer bestimmten Intention definiert und eingeführt, aber dann zählt die Regel (nicht die Intention). Wenn Du über eine rote Ampel gehst/fährst, weil keiner kommt, kannst Du gegenüber der Polizei vermutlich auch schlecht argumentieren, dass das nicht im Sinne der Intention ist.

Wenn die Regel nicht mehr den Zweck erfüllt, sollte man die Regel anpassen, aber so lange die Regel besteht, sollte sie auch entsprechend angewandt werden.

Im übrigen glaube ich nicht, dass die "Knappheit" der Abseitsentscheidung mit der Dauer der Entscheidungsfindung korreliert, zumindest nicht mit der halbautomatischen Abseitserkennung.

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Sascha, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 19:19 (vor 54 Tagen) @ captain_gut

Aber gerade im Fußball werden Regeln doch interpretiert und sogar bewusst ignoriert. Allein bei Eckbällen passieren viele Szenen, die eigentlich nicht regelkonform sind. Der Schiedsrichter muss entscheiden, wann zuviel gehalten wird und wann es noch ein üblicher "Positionszweikampf" ist. Dabei ist Halten eigentlich grundsätzlich nicht erlaubt.

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Spekka, Dienstag, 10.03.2026, 12:23 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

https://media.nhl.com/site/asset/public/ext/2024-25/2024-25Rules.pdf

Rule 38, S63ff sollte die Blaupause sein. So ähnlich wie beschrieben, mit der Ergänzung „Wenn Challenge Entscheidung vom Platz nicht ändert (also nicht eindeutig oder korrekt) -> Strafe!“ Strafe dann im Sinne von 10 Min Unterzahl, wenn kein Wechsel mehr möglich oder 1 Spielerwechsel wird abgezogen. Ist die Challenge erfolgreich, bleibt die Möglichkeit erhalten, sonst ist sie futsch.

Dann kann dann sich die Kwasnilstrippe 10mal überlegen ob er es bei jedem Lamentieren, weil ein Grashalm umgeknickt ist, direkt nachschauen lässt oder aber damit leben kann, dass seine Mannschaft in Unterzahl weiterspielt bzw. ein Wechsel abgezogen wird.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 12:27 (vor 54 Tagen) @ Spekka

Ich glaube, diese Ergänzung braucht es nicht, weil die Teams schnell lernen werden, was sie Challengen wollen. Die haben ja alle ein iPad an der Trainerbank stehen, wissen also sehr schnell wie gut die Chancen stehen, dass eine Überprüfung erfolgreich ist.

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Spekka, Dienstag, 10.03.2026, 13:09 (vor 54 Tagen) @ VM

Ich finde, dass die Hürde hoch sein sollte, um Spielverzögerungen zu vermeiden. Es soll ja wieder flüssiger laufen und nicht noch eine Verzögerungsart mehr.

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VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 16:54 (vor 54 Tagen) @ Spekka

Aber wozu? Ich habe ja aufgelistet gemacht, was überhaupt geprüft werden kann durch die Challenge. Wenn das Team etwas Challengen will, was nicht gechallegend werden kann, verliert er die Möglichkeit direkt.

Ist ja auch zudem nicht so, dass es nicht auch heute schon genug Mittel und Wege gibt, das Spiel zu unterbrechen.

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AGraute, Dienstag, 10.03.2026, 11:36 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Denn eines möchte ich ganz sicher nicht erleben: eine Rückkehr in die Zeit, in der ein Schiedsrichter eine Entscheidung trifft und 30 Sekunden später im Stadion und vor dem Fernseher jeder weiß, dass sie falsch war.

Genau das ist aber doch die Gefahr des beschriebenen Challenge-Systems.

Im Grunde beschreibst du selbst das Kernproblem des VAR ganz richtig: die sagenumwobene Eingriffsschwelle. Nun nimmt beispielsweise der BVB eine Challenge bei einer klassischen 'Kann-Entscheidung'. Der Schiedsrichter sieht sich die Bilder an, bleibt bei seiner ursprünglichen Einschätzung und der BVB verliert damit seine Challenge.

Kurze Zeit später trifft der Schiedsrichter eine klare Fehlentscheidung gegen den BVB und jeder im Stadion und vor dem Fernseher erkennt sofort, dass es falsch war. Nur: Es gibt keine Möglichkeit mehr, das zu korrigieren, weil die Challenge bereits verbraucht wurde.

Könntest du das dann wirklich akzeptieren, weil der BVB seine Challenge zuvor verwirkt hat?

Ich sehe momentan eigentlich nur eine sinnvolle Perspektive für den VAR:

Rückbesinnung auf den Grundgedanken: Korrektur ausschließlich klarer Fehlentscheidungen + und Wegfall der Feldreviews.

Der entscheidende Punkt wäre also die Eingriffsschwelle. Jeder Schiedsrichter bekäme seine eigene Linie zurück. Dadurch käme es zwangsläufig zu vergleichbaren Situationen, die von Schiedsrichter A anders bewertet werden als von Schiedsrichter B. Damit müsste man leben. (Im Optimalfall erhöht man im Laufe der Zeit die Qualität der Schiedsrichter, sodass sie alle eine ähnliche Linie haben, aber das ist Zukunftsmusik)

Korrigiert würden ausschließlich wirklich klare Fehlentscheidungen, wie beispielsweise ein grobes Foul außerhalb des Blickfelds des Schiedsrichter, eine Spielerverwechslung oder die Frage, ob ein Foul im oder außerhalb des Strafraums stattfand.

Also genau die Situationen, bei denen nahezu jeder sagt: "Okay, das war ein Fehler – gut, dass er korrigiert wurde."

Für solche Fälle bräuchte es dann auch keine Feldreviews mehr. Stattdessen könnte eine kurze Durchsage erfolgen; etwa:
"Nach Hinweis des Videoassistenten gibt es Strafstoß statt Freistoß, da das Foul an Beier innerhalb des Strafraums stattfand."

Mit dieser Variante könnte ich persönlich am ehesten leben. Fehler und Diskussionen gäbe es natürlich weiterhin, aber nach inzwischen acht oder neun VAR-Saisons sehen wir ja, dass auch mit VAR weiterhin Fehler passieren. Und diese lassen sich zumindest für mich deutlich schwerer akzeptieren.

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captain_gut, Rendsburg, Dienstag, 10.03.2026, 14:05 (vor 54 Tagen) @ AGraute

Im Grunde beschreibst du selbst das Kernproblem des VAR ganz richtig: die sagenumwobene Eingriffsschwelle. Nun nimmt beispielsweise der BVB eine Challenge bei einer klassischen 'Kann-Entscheidung'. Der Schiedsrichter sieht sich die Bilder an, bleibt bei seiner ursprünglichen Einschätzung und der BVB verliert damit seine Challenge.

Kurze Zeit später trifft der Schiedsrichter eine klare Fehlentscheidung gegen den BVB und jeder im Stadion und vor dem Fernseher erkennt sofort, dass es falsch war. Nur: Es gibt keine Möglichkeit mehr, das zu korrigieren, weil die Challenge bereits verbraucht wurde.

Könntest du das dann wirklich akzeptieren, weil der BVB seine Challenge zuvor verwirkt hat?

Oder auch umgekehrt - Du hast eine 70:30-Situation, bei der manche Schiedsrichter es korrigieren würden, manche aber nicht. Dann traust Du Dich ggfs. nicht, Deine Challenge einzusetzen, weil Du Angst hast, dass Du sie verlierst und später nochmal brauchen könntest.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Kutte92-, Münster, Dienstag, 10.03.2026, 10:55 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Was bringt ein Challenge-System, wenn die Schiedsrichter nicht in der Lage sind, trotz der Videobilder die richtige Entscheidung zu treffen?

Wie viele Beispiele gibt es allein aus der jüngeren Vergangenheit, wo der Referee in Echtzeit eigentlich die korrekte Wahrnehmung hatte, dann rausgeschickt wird - und dann wird ein Zweikampf so lange in Super-Zeitlupe aus irgendeinem speziellen Winkel so lange vor- und zurückgespielt, bis es aussieht wie ein Foul. Und dann gibt es Elfmeter.

Das ist es doch, was einen wahnsinnig macht.

Oder sowas wie in Münster am Sonntag. Wo man in der Zeitlupe sowas von deutlich sieht, dass der Spieler von Hertha so gut wie gar nicht berührt wird. Dann fällt der Monitor aus und der VAR gibt mal eben durch: "Ist Elfmeter". Und das muss man dann allen Ernstes hinnehmen.

Ich hatte die Einführung des VAR damals durchaus positiv gesehen, inzwischen würde ich ihn komplett wieder abschaffen. Die negativen Aspekte überwiegen die Vorteile bei Weitem.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

HCSF ⌂ @, Wuppertal, Dienstag, 10.03.2026, 19:01 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-

Das Problem sehe ich eher darin, in der deutschen Mentalität, alles genauer besser und bürokratische machen zu wollen. In anderen Ländern funktioniert der VAR doch besser als bei uns. Bei CL Spielen oder UEFA Euro hat eine Überprüfung solang ich mich erinnern kann nicht länger gedauert.
Meine Erwartung an den VAR wäre, dass er in einer Saison maximal 5-6 Mal eingreift, wenn der Schiedsrichter total daneben gelegen hat. Dann wenn es keinen Graubereich gibt.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

koom, Dienstag, 10.03.2026, 13:21 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-

Es ist eine Mischung aus Inkompetenz und Stolz/Unwille.

Wie schon mal gesagt, sehen wir jeden Spieltag quasi 2 Schiri-Varianten: Die einen, die im Grunde nur noch das Offensichtlichste pfeifen und ansonsten auf den VAR vertrauen. Und die anderen, die alles selbst bestimmen wollen und selbst nach Videoansicht auf ihrem eigenen Ersteindruck setzen.

Beides Unbrauchbar. Die erste Variante verschleppt viel Spielzeit, "tötet" viele Momente, weil sehr viele Entscheidungen über den VAR gehen und befolgt werden. Und der Zweitere ignoriert auch gern mal sehr klare Fehlentscheidungen, weil ER der Boss ist und alles bestimmen darf. Konsequenzen eher gegen Null.

Was man bräuchte - heute und in der Zukunft - wären fachlich gute Schiedsrichter, die in Harmonie mit der Technik arbeiten wollen und konstruktiv mithelfen, wie es weiter gehen soll. Die sich als Team begreifen, wo sie im Grunde halt vor allem das ausübende Organ sind, aber als Team entschieden haben, wie etwas läuft.

Mittelfristig dann auch gerne vielleicht KI gestützt, die dann anhand von wenigen Sekunden Fouls und Vergehen sieht und melden kann.

VAR vs. Regeln

Greensynapse, Dienstag, 10.03.2026, 12:04 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-

Ich meine auch, man muss stärker zwischen dem VAR-System einerseits und der aktuellen Auslegung bei Trefferbild, Handspiel und Abseits andererseits.

Bei Trefferbild muss man sich insgesamt überlegen, ob man dieses zwingende Rot beibehalten will. Eine rote Karte im Fußball ist einfach eine sehr krasse Entscheidung. Weiß nicht, ob es in irgendeiner anderen Mannschaftssportart eine so harte Kollektivbestrafung gibt. Diese Treffer mit der Sohle passieren in der Dynamik eines Spiels so schnell, das wird man den Spielern niemals abgewöhnen können.

Handspiel seit Jahren eine Riesenkatastrophe. Ich bin da beim Lösungsvorschlag von Tommi Schmitt: indirekter Freistoß; nur bei absichtlichem Handspiel in Verbindung mit Vereitelung eines direkten Torschusses Elfmeter.

Beim Abseits bin ich klar für das Tageslicht-Abseits. Ich hoffe, das kommt.

VAR vs. Regeln

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 14:15 (vor 54 Tagen) @ Greensynapse

Beim Abseits bin ich klar für das Tageslicht-Abseits. Ich hoffe, das kommt.

Ich auch. Es ist weder im ursprünglichen Sinne der Regel noch des aktuellen Sports, wenn zwei Minuten mit einer kalibrierten Linie geprüft wird, ob sich der Zehennagel des einen evtl. 0,5 cm vor dem Schultermuskel des anderen befunden hat.

Für mich ist ein Abseits dann ein Abseits, wenn es in Realgeschwindigkeit zu erkennen ist. Wobei das in minutenlanger Fiselarbeit mit der kalibrierten Linie erfummelte 0,5 cm-Abseits nach der Regel formal auch Abseits ist.

Die Frage ist aber aus meiner Sicht: Sollte das im Sinne des Sports tatsächlich so sein?

VAR vs. Regeln

Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Dienstag, 10.03.2026, 15:04 (vor 54 Tagen) @ nico36de

ich verstehe diese Argumentation nicht, auch beim "Tageslicht-Abseits" wird man minutenlang prüfen müssen, ob die Ferse des Angreifers oder sein langer Zopf oder sein Hintern tatsächlich einen Spalt vor der Fußspitze oder der Stirn oder der Brust des Verteidigers war oder nicht.
Das Problem ist jetzt um eine Körperlänge des Stürmers verschoben, aber nicht beseitigt.

Womit ich aktuell ein Problem habe sind die Torrücknahmen, weil im Vorfeld eines Tores jemand ungeahndet im Abseits stand oder auch nicht.
Köln-Leipzig, Flanke in den Strafraum, Leipzig köpft den ball weit raus, ein Kölner steht mm weit im Abseits, angeblich "aktiv".
Köln bekommt den zweiten Ball und erzielt später ein reguläres Tor.

Der Zusammenhang zwischen der möglichen Abseitsstellung in Minute X und dem Tor in Minute X+1 ist mir zu schwach, als dass ich die Prüfung da positiv fände.

VAR vs. Regeln

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 17:28 (vor 54 Tagen) @ Tomi2

Da habe ich Tageslicht-Abseits fehlinterpretiert. Ich war davon ausgegangen, dass es sich um das Abseits handelt, das auf dem Bildschirm im dynamischen Vorgang ohne irgendwelche Linien zu erkennen ist.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:33 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-

Wie viele Beispiele gibt es allein aus der jüngeren Vergangenheit, wo der Referee in Echtzeit eigentlich die korrekte Wahrnehmung hatte, dann rausgeschickt wird - und dann wird ein Zweikampf so lange in Super-Zeitlupe aus irgendeinem speziellen Winkel so lange vor- und zurückgespielt, bis es aussieht wie ein Foul. Und dann gibt es Elfmeter.

Das ist es doch, was einen wahnsinnig macht.

Das ist dann aber schon eher das Problem der Superzeitlupen und Standbilder. Und wohl auch eine Vorgabe, dass eben bei einer Berührung dann doch eher ein Foulspiel sein muss ("Sonst würde der Spieler ja nicht hinfallen" sagte neulich doch ein Schiedsrichter dazu). Gleiches ja beim Handpsiel, welches man ja dem eigentlichen aktiven handeln in der Bewertung völlig entzogen hat. Es geht fast nur noch darum, ob ein Kontakt vorliegt oder nicht. Warum nun z.B. in Köln am Samstag der VAR dann da nicht intervenierte bei Couto wissen obendrein nur die Götter. Oder, meine ich gelesen zu haben, der großartige Schiedsrichtersprecher vom DFB sagt dazu gar "War ein Fehler".

Dabei hätte da für mich vor allem die Frage Relevanz "Hast du es gesehen". Sagt der Schiri dann "Ja", ist die Sache halt gelaufen. Sagt er "Nein", soll er es sich eben in realer GEschwindigkeit angucken. Dagegen, nehme ich mal an, hätten die meisten dann auch nichts. Aber das ist wohl pure Theorie und deswegen kann man eigentlich nur sagen "schafft es wieder ab". Ich jedenfalls habe immer gesagt, "öffnet diese Büchse der Pandorra erst gar nicht".

Der VAR für "Tor JA oder NEIN" und zum idenftifizieren von Tätlichkeiten. Sehr gerne. Gerade bei letzterem hat er definitv etwas bewirkt. Es gibt sie immer weniger und kaum ein Spieler traut sich noch, so wie es früher viel üblicher war, abseits des Spielgeschehens da irgendwas zu machen.

Ansonsten: Zurück dazu, dass live entschieden wird. Die Realität bewertet wird. Und die Schiedsrichter eben auch Spielräume haben, eine Situation zu beurteilen und ggf. dann halt auch mal eher falsch zu liegen. Im Falle vom Abseits könnte man auch ohne weiteres das Spektrum einfach deutlicher verschieben, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.

MFG
Phil

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Ausputzer, Düsseldorf, Dienstag, 10.03.2026, 12:55 (vor 54 Tagen) @ Phil

Wie viele Beispiele gibt es allein aus der jüngeren Vergangenheit, wo der Referee in Echtzeit eigentlich die korrekte Wahrnehmung hatte, dann rausgeschickt wird - und dann wird ein Zweikampf so lange in Super-Zeitlupe aus irgendeinem speziellen Winkel so lange vor- und zurückgespielt, bis es aussieht wie ein Foul. Und dann gibt es Elfmeter.

Das ist es doch, was einen wahnsinnig macht.


Das ist dann aber schon eher das Problem der Superzeitlupen und Standbilder. Und wohl auch eine Vorgabe, dass eben bei einer Berührung dann doch eher ein Foulspiel sein muss ("Sonst würde der Spieler ja nicht hinfallen" sagte neulich doch ein Schiedsrichter dazu). Gleiches ja beim Handpsiel, welches man ja dem eigentlichen aktiven handeln in der Bewertung völlig entzogen hat. Es geht fast nur noch darum, ob ein Kontakt vorliegt oder nicht. Warum nun z.B. in Köln am Samstag der VAR dann da nicht intervenierte bei Couto wissen obendrein nur die Götter. Oder, meine ich gelesen zu haben, der großartige Schiedsrichtersprecher vom DFB sagt dazu gar "War ein Fehler".

Dabei hätte da für mich vor allem die Frage Relevanz "Hast du es gesehen". Sagt der Schiri dann "Ja", ist die Sache halt gelaufen. Sagt er "Nein", soll er es sich eben in realer GEschwindigkeit angucken. Dagegen, nehme ich mal an, hätten die meisten dann auch nichts. Aber das ist wohl pure Theorie und deswegen kann man eigentlich nur sagen "schafft es wieder ab". Ich jedenfalls habe immer gesagt, "öffnet diese Büchse der Pandorra erst gar nicht".

Der VAR für "Tor JA oder NEIN" und zum idenftifizieren von Tätlichkeiten. Sehr gerne. Gerade bei letzterem hat er definitv etwas bewirkt. Es gibt sie immer weniger und kaum ein Spieler traut sich noch, so wie es früher viel üblicher war, abseits des Spielgeschehens da irgendwas zu machen.

Ansonsten: Zurück dazu, dass live entschieden wird. Die Realität bewertet wird. Und die Schiedsrichter eben auch Spielräume haben, eine Situation zu beurteilen und ggf. dann halt auch mal eher falsch zu liegen. Im Falle vom Abseits könnte man auch ohne weiteres das Spektrum einfach deutlicher verschieben, das wäre auch noch eine Möglichkeit. Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.

MFG
Phil

Dass der VAR, so wie er in der BL allgemein und (auch international bei Handspiel) gehandhabt wird, Mumpitz ist, gar keine Frage.

Neben den Tätlichkeiten haben auch die Schwalben a la Robben abgenommen. Ja, es ist übertrieben, dass heute bei jedem Kontakt gepfiffen wird - aber Robben hat dauern Strafstöße bekommen, wo weit und breit überhaupt kein Kontakt war. Dieses möchte ich ehrlicherweise auch nicht wieder haben.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Earl Chekov, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 13:00 (vor 54 Tagen) @ Ausputzer

Neben den Tätlichkeiten haben auch die Schwalben a la Robben abgenommen. Ja, es ist übertrieben, dass heute bei jedem Kontakt gepfiffen wird - aber Robben hat dauern Strafstöße bekommen, wo weit und breit überhaupt kein Kontakt war. Dieses möchte ich ehrlicherweise auch nicht wieder haben.

Na ja, ist abgelöst worden durch Szenen, die dann mit "Kontakt war da." oder "Kontakt war zwar da, aber nicht genug für den 11er" kommentiert werden. Und die Zuordnung zu den beiden Klassen fällt mir häufig schwer ;-)

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Scherben, Kiel, Dienstag, 10.03.2026, 12:13 (vor 54 Tagen) @ Phil

Ich verstehe bis heute nicht, wieso man nicht nur die Dinge korrigiert, die man binnen 15 Sekunden als zweifelsfrei falsch entscheiden erkennt. Dann macht man noch einen double check, um ja keinen Fehler gemacht zu haben, und dann steht die Entscheidung. Man braucht kein Zentimetermaß, man spart sich die Diskussion um Petitessen.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Kutte92-, Münster, Dienstag, 10.03.2026, 11:47 (vor 54 Tagen) @ Phil


Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.

Das kann ich nur unterstreichen. Von allen Aspekten rund um den VAR treibt mich das am meisten in den Wahnsinn.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Mob-Jenson, Siegen, Dienstag, 10.03.2026, 11:53 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-


Auch einfach die Realität einräumen, dass der Moment der Ballabgabe niemals so präzise bestimmt werden kann, wie irgendeine Pixel-Linie, die dann angeblich ein Abseits darstellen soll.


Das kann ich nur unterstreichen. Von allen Aspekten rund um den VAR treibt mich das am meisten in den Wahnsinn.

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Earl Chekov, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 12:09 (vor 54 Tagen) @ Mob-Jenson

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.

Woher kommt eigentlich diese Einschätzung? Gerecht ist die Torlinientechnik im Rahmen der Meßungenauigkeiten.

Die KI macht Mustererkennung. Im Zweifel muss bei allen relevanten Entscheidungen der Mensch die von KI erzeugte Vorlage überprüfen. Ich kenne keinen Bereich, wo man in ernsten Situationen sich auf die KI alleinig verlässt.

Den Menschen mit seiner Fehlbarkeit wirst du auch mit KI nicht los.

Deswegen wäre es folgerichtig, den Menschen mit seiner Entscheidungskompetenz zu stärken. Das ist vielleicht das größte Problem mit VAR. Vom Ansatz einer offensichtlichen Fehlentscheidung ist man immer stärker zurückgewichen und hat so die Entscheidungskompetenz des Schiedsrichters einem Schaden zugefügt.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 14:21 (vor 54 Tagen) @ Earl Chekov

Vom Ansatz einer offensichtlichen Fehlentscheidung ist man immer stärker zurückgewichen

Genau diese Bewertung war aber schon immer und ist aus meiner Sicht immer noch die größte Fehlkonstruktion. Weil nämlich dem VAR überlassen ist, was er als „offensichtlich“ empfindet. Es ist aus meiner Sicht absolut idiotisch, den Einsatz eines zur Objektivierung gedachten Mittels von einer maximal subjektiven Entscheidung abhängig zu machen.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Earl Chekov, Köln, Dienstag, 10.03.2026, 15:10 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Vom Ansatz einer offensichtlichen Fehlentscheidung ist man immer stärker zurückgewichen


Genau diese Bewertung war aber schon immer und ist aus meiner Sicht immer noch die größte Fehlkonstruktion. Weil nämlich dem VAR überlassen ist, was er als „offensichtlich“ empfindet. Es ist aus meiner Sicht absolut idiotisch, den Einsatz eines zur Objektivierung gedachten Mittels von einer maximal subjektiven Entscheidung abhängig zu machen.

Ich weiß es tatsächlich nicht, ob "Objektivierung" nicht ein zu hohes Ziel ist. Das Ziel war IMO die Reduzierung von Fehlentscheidungen, die auf Falschwahrnehmung oder Fehlwahrnehmung des Schiedsrichtergespanns zurückzuführen ist. Am Ende bleibt der Schiedsrichter als Entscheidungsinstanz.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 17:36 (vor 54 Tagen) @ Earl Chekov
bearbeitet von nico36de, Dienstag, 10.03.2026, 17:44

Am Ende bleibt der Schiedsrichter als Entscheidungsinstanz.

Der Schiedsrichter als Entscheidungsinstanz ist ja vollkommen ok. Aus meiner Sicht ist es aber nicht sinnvoll, dass es von dem subjektiven Empfinden des VAR abhängig ist, ob der Schiedsrichter überhaupt zum Entscheiden kommt.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 12:04 (vor 54 Tagen) @ Mob-Jenson

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.

Bin da ein anolger Typ :-)

Wie kann etwas ungerecht sein, was nur erkennbar ist, wenn irgendwelche Computerprogramme es errechnen?

Von der Frage, ob der Sinn und die Idee dieser Regel (also Abseits) überhaupt noch Berücksichtigung dabei findet.

Bin da kein Experte wie viele Millimeter da was ausmachen in zum Teil gegenläufigen Bewegungsabläufen und ich bin auch da weiterhin skeptisch, dass nun diese ominöse alleskönnende KI das auflösen könnte. Also sicherlich gibt es die Möglichkeit selbst im kleinsen molkekularen etc. Bereichen Dinge zu messen. Aber dafür muss man dann ja schon auch einen enromen Aufwand betreiben :-)

Ich sehe einfach den Mehrwert darin nicht. Für ein Unterhaltungsprodukt steht zudem ja noch etwas anderes eben im Zentrum, was du ja auch ansprichst: Emotion und eben das Erleben dessen. Ich persönlich nehme da lieber ein Gegentor fluchend hin, obwohl da jemand mit 0,3 cm "im Abseits sich einen Vorteil verschaffte", als dass ich auf ein Torjubel verzichte, weil ja im zweifel doch jemand mit 0,015 cm im Abseits stand. Im Zweifel dann noch 28 Sekunden bevor das Tor überhaupt fiel, während er gerade dem Passgeber in Richtung eigenes Tor entgegenlief....

MFG
Phil

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 12:45 (vor 54 Tagen) @ Phil

Wenn Ballabgabe und Pixel-Linie beide KI gesteuert sind. Mit immer den gleichen Paramatern bin ich hier voll dabei. Dann ist 1mm Abseits halt 1mm Abseits und damit meßbar und gerecht. Ja, es nimmt in den Fällen die Emotionen aber da siegt dann mein persönliches Gerechtigkeitsempfinden.


Bin da ein anolger Typ :-)

Wie kann etwas ungerecht sein, was nur erkennbar ist, wenn irgendwelche Computerprogramme es errechnen?

Das ist eigentlich ein sehr guter Punkt, über den zu wenig geredet wird, eigentlich lese ich das auch zum 1. Mal. Es war doch nie Sinn und Zweck, jeden Mist zu kontrollieren. Irgendwer fühlt sich halt immer zurecht oder zu unrecht benachteiligt, aber auch nur, weil man es im TV dann noch 10 x auseinander nehmen kann. Es war doch immer so, mal bist Du der Hund, oder eben der Baum. Aktuell leget man über alles den VAR und trotzdem fühlen sich viele ungerecht behandelt, also ist doch so nicht soooo viel besser, aber früher hatte man eben die Emotionen und nix wurde zurückgenommen.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Eisen, DO, Dienstag, 10.03.2026, 12:36 (vor 54 Tagen) @ Phil

Es ging doch historisch bei Abseits nie um mm, cm oder gar wenige Meter. Es ging darum zu verhindern, dass Stürmer nicht nur die ganze Zeit vorne rumstehen.

Die Regel an sich ist ja für den Menschen gar nicht wahrnehmbar, weil man eben kein Chamäleon ist und nicht zeitgleich auf zwei Orte schauen kann (Ballabgabe und Standort des Passempfängers). von cm oder gar Millimetern war da nicht die Rede, dass manch ein Stürmer nicht im Abseits gestanden hätte, wenn er nur eine Schuhgröße weniger hätte, das ist absurd. Aber so ist es. Und einige finden das gut, wie in der Formel 1. Egal von eine Sekunde oder eine 1/100 Sekunde. Gewonnen ist gewonnen ;)

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 13:00 (vor 54 Tagen) @ Eisen

Es ging doch historisch bei Abseits nie um mm, cm oder gar wenige Meter. Es ging darum zu verhindern, dass Stürmer nicht nur die ganze Zeit vorne rumstehen.

Die Regel an sich ist ja für den Menschen gar nicht wahrnehmbar, weil man eben kein Chamäleon ist und nicht zeitgleich auf zwei Orte schauen kann (Ballabgabe und Standort des Passempfängers). von cm oder gar Millimetern war da nicht die Rede, dass manch ein Stürmer nicht im Abseits gestanden hätte, wenn er nur eine Schuhgröße weniger hätte, das ist absurd. Aber so ist es. Und einige finden das gut, wie in der Formel 1. Egal von eine Sekunde oder eine 1/100 Sekunde. Gewonnen ist gewonnen ;)

Die Frage ist dann auch, können wir damit leben, wenn es wieder auf Anfang zurück gehen würde (wozu es natürlich nie mehr kommen wird, egal was wir uns wünschen) und die Schiri, so schlecht sie auch sein mögen, ihre Entscheidungen "akzeptieren", ohne dass es ellenlange Stränge gibt...? Ich für meinen Teil kriege eher einen Hals, wenn es eine für alle ersichtliche Fehlentscheidung gibt, der Schiri und seine Leute im Keller das dennoch nicht sehen wollen... Deshalb fand ich den Stadionsprecher in Köln auch klasse, es musste mal raus!

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

AGraute, Dienstag, 10.03.2026, 13:10 (vor 54 Tagen) @ Gargamel09

Die Frage ist dann auch, können wir damit leben, wenn es wieder auf Anfang zurück gehen würde (wozu es natürlich nie mehr kommen wird, egal was wir uns wünschen) und die Schiri, so schlecht sie auch sein mögen, ihre Entscheidungen "akzeptieren", ohne dass es ellenlange Stränge gibt...? Ich für meinen Teil kriege eher einen Hals, wenn es eine für alle ersichtliche Fehlentscheidung gibt, der Schiri und seine Leute im Keller das dennoch nicht sehen wollen... Deshalb fand ich den Stadionsprecher in Köln auch klasse, es musste mal raus!

Mich wundert tatsächlich schon länger, dass die Vereine da so ruhig sind. Klar, in den PKs nach einer Fehlentscheidung kommt mal ein Satz eines Trainers, aber insgesamt herrscht eher Ruhe rund um das Thema VAR - zumindest öffentlich. Es wird doch kluge Leute geben, die erkennen, dass die aktuelle Anwendung des VARs dem Fußball insgesamt mehr schadet als nutzt. Und zwar unabhängig von geschönten Statistiken, sondern mit Blick aufs große Ganze (mutmaßlich erhöhte Gerechtigkeit vs. Verlust vieler Emotionen und vor allem Verlust des unmittelbaren Augenblicks)

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 13:17 (vor 54 Tagen) @ AGraute
bearbeitet von Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 13:21

Die Frage ist dann auch, können wir damit leben, wenn es wieder auf Anfang zurück gehen würde (wozu es natürlich nie mehr kommen wird, egal was wir uns wünschen) und die Schiri, so schlecht sie auch sein mögen, ihre Entscheidungen "akzeptieren", ohne dass es ellenlange Stränge gibt...? Ich für meinen Teil kriege eher einen Hals, wenn es eine für alle ersichtliche Fehlentscheidung gibt, der Schiri und seine Leute im Keller das dennoch nicht sehen wollen... Deshalb fand ich den Stadionsprecher in Köln auch klasse, es musste mal raus!


Mich wundert tatsächlich schon länger, dass die Vereine da so ruhig sind. Klar, in den PKs nach einer Fehlentscheidung kommt mal ein Satz eines Trainers, aber insgesamt herrscht eher Ruhe rund um das Thema VAR - zumindest öffentlich. Es wird doch kluge Leute geben, die erkennen, dass die aktuelle Anwendung des VARs dem Fußball insgesamt mehr schadet als nutzt. Und zwar unabhängig von geschönten Statistiken, sondern mit Blick aufs große Ganze (mutmaßlich erhöhte Gerechtigkeit vs. Verlust vieler Emotionen und vor allem Verlust des unmittelbaren Augenblicks)

Ich weiß nicht, ob es hier schon Thema war, aber in Münster haben Fans dem VAR den Stecker gezogen. Konnte zwar trotzdem noch einen Entscheidung gefällt werden, dann nur im Keller, war aber eine amüsante Aktion.

Es wird zwar für mehr Transparenz gesorgt, indem der Schiri nun verkündet, warum der VAR eingegriffen hat, kann aber trotzdem keiner der Fans nachvollziehen, ob er damit nun richtig liegt. Wenn sie die Szene am WE in Köln auf den Leinwänden gezeigt hätten, da wäre es wohl richtig eskaliert, darum ist es einerseits nachzuvollziehen, dass solche Szenen, die gerade nochmal angeschaut werden, nicht gezeigt werden, machts Fehlentscheidungen andererseits aber nicht ungeschehen.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Dudi, Tor zum Münsterland, Dienstag, 10.03.2026, 11:20 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-

Ich glaube auch, dass der VAR im Wesentlichen überflüssig ist, da sich die strittigen Entscheidungen auf dem Platz nach wie vor in etwa ausgleichen und die angebliche höhere Gerechtigkeit die der VAR anfangs suggeriert hat, ist bis heute nicht eingetreten.
Wenn man es böse formulieren will wurde der VAR doch einzig und allein für den Fussballkonsumenten vor dem Bildschirm erfunden. Dank toller Kamerabilder und hochauflösender Zeitlupen, kann der Fernsehzuschauer im Gegensatz zu den Betiligten auf dem Platz und der Zuschauer im Stadion jede Situation direkt für sich sezieren, bzw. er kriegt sie durch halbgare Kommentare erörtert.
Wenn der VAR jetzt wegfiele würden sich im Stadion fast nur Vorteile ergeben. Der einzige Benachteiligte ist der Fernsehzuschauer der fassungslos vor dem Fernseher die ganzen Fehlentscheidungen sieht.
Und jetzt ratet mal wer den ganzen Bumms in Deutschland querfinanziert, kleiner Tipp der Stadionzuschauer ist es schon lange nicht mehr...

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:23 (vor 54 Tagen) @ Dudi

Ich glaube auch, dass der VAR im Wesentlichen überflüssig ist, da sich die strittigen Entscheidungen auf dem Platz nach wie vor in etwa ausgleichen und die angebliche höhere Gerechtigkeit die der VAR anfangs suggeriert hat, ist bis heute nicht eingetreten.

Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Dudi, Tor zum Münsterland, Dienstag, 10.03.2026, 11:49 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?

Das solltest du nicht missverstehen, der VAR ist natürlich als isoliert betrachtet ein System das mehr richtige als falsche Entscheidungen produziert.
Die Frage ist halt rechtfertigt das System den Nutzen? D.h. wieviele wirklich eklatante Fehlenscheidungen produziert denn ein Schiedsrichtergespann ohne VAR gegenüber einem System wie wir es im Moment haben und da sehe ich in der Tat keine höhere Gerechtigkeit.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Kutte92-, Münster, Dienstag, 10.03.2026, 11:53 (vor 54 Tagen) @ Dudi

Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?


Das solltest du nicht missverstehen, der VAR ist natürlich als isoliert betrachtet ein System das mehr richtige als falsche Entscheidungen produziert.
Die Frage ist halt rechtfertigt das System den Nutzen? D.h. wieviele wirklich eklatante Fehlenscheidungen produziert denn ein Schiedsrichtergespann ohne VAR gegenüber einem System wie wir es im Moment haben und da sehe ich in der Tat keine höhere Gerechtigkeit.

Und in diese Abwägung des realen Nutzens muss natürlich auch einfließen, wie sehr der VAR das Spiel insgesamt stört. Die gefühlt ewigen Unterbrechungen, das Abtöten von Emotionen und Torjubel, das hat den Fußball sowohl im Stadion als auch vor dem TV doch gravierend verändert - und sicherlich nicht zum Guten.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 11:28 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Ich glaube auch, dass der VAR im Wesentlichen überflüssig ist, da sich die strittigen Entscheidungen auf dem Platz nach wie vor in etwa ausgleichen und die angebliche höhere Gerechtigkeit die der VAR anfangs suggeriert hat, ist bis heute nicht eingetreten.


Ist das Dein Ernst? Du meinst also wirklich, dass auch nur annähernd so viele falsche wie richtige VAR-Entscheidungen gegeben hat?

Jedenfalls nicht so viele, dass alle hellauf begeistert davon sind. Da werden tlw. klarste Aktionen falsch bewertet, selbst nach mehrfachem Blick auf die TV Bilder. Mag ja sein, dass Aktionen auch im nachhinein doch noch korrekt bewertet wurden, nur ob sich das am Ende wirklich auszahlt... die ganzen langen Unterbrechungen, heute diskutiert man am Tag nach solchen Spielen genauso über Schirientscheidungen, wie vor dem VAR.

Das Problem ist die Inkompetenz der Schiedsrichter

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 11:11 (vor 54 Tagen) @ Kutte92-

Nach dem Motto "a fool with a tool is still a fool"

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:41 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Was wäre zum Beispiel am Samstag mit dem Challenge-System passiert?

Die rote Karte für Köln hätte es zunächst nicht gegeben, meine Einschätzung ist, dass der BVB hier nicht seine Challenge eingesetzt hätte.

Köln hätte in der zweiten Halbzeit 2x die Challenge genutzt, beide Male wäre ihnen möglicherweise recht gegeben worden.

Beim Elfmeter (Foul an Silva) auf jeden Fall.

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?

Challenge-System

Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 10.03.2026, 14:40 (vor 54 Tagen) @ homer73

Du meinst: Wo ist in dem konkreten Spiel der Gewinn für den BVB?

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 15:38 (vor 54 Tagen) @ Schoeneschooh

Du meinst: Wo ist in dem konkreten Spiel der Gewinn für den BVB?

Für das Spiel. Für die Zuschauer.

Für Gerechtigkeit?

Challenge-System

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:33 (vor 54 Tagen) @ homer73

Die rote Karte für Köln hätte es zunächst nicht gegeben, meine Einschätzung ist, dass der BVB hier nicht seine Challenge eingesetzt hätte.

Er hätte es auch gar nicht gekonnt, wenn man es so machen würde, wie ich es im Kommentar dargestellt habe.

Beim Elfmeter (Foul an Silva) auf jeden Fall.

Richtig. Und weil das kein Elfmeter war, hätte sie das Handspiel noch Challengen können.

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Jap, würde sie.

Wo ist da der Gewinn?

Steht im Kommentar. Stichwort: Kein "Der Keller meldet sich" mehr.

Challenge-System

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 10:43 (vor 54 Tagen) @ homer73

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?

Ein Spieler schaute dem Ball nach, der dann auf seine Hand/Arm fällt. Ich weiß ja nicht, wie man da keinen 11er (mit VAR) nachträglich geben kann, aber wenn Köln da xtra eine Challenge genommen hätte, der Schiri rausgegangen wäre, dann wäre das garantiert ein 11er gewesen.

Challenge-System

Zebulon, Wattenscheid, Dienstag, 10.03.2026, 11:01 (vor 54 Tagen) @ Gargamel09

Und wenn Köln ihre Challence schon verbraucht gehabt hätte...?

Bei einem ruhigen Spielablauf, ohne Aufreger, wird zum Ende hin auf jeden Fall eine Challence gezogen, einfach um das Spiel zu unterbrechen, Zeit ablaufen zu lassen.

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:51 (vor 54 Tagen) @ Gargamel09

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?


Ein Spieler schaute dem Ball nach, der dann auf seine Hand/Arm fällt. Ich weiß ja nicht, wie man da keinen 11er (mit VAR) nachträglich geben kann, aber wenn Köln da xtra eine Challenge genommen hätte, der Schiri rausgegangen wäre, dann wäre das garantiert ein 11er gewesen.

Wenn wir es nicht erlebt hätten, würde man wohl auch sagen, dass bei einem einfachen VAR-Check der Elfer gegeben worden wäre. Wurde er aber nicht.

Oder in Heidenheim, der Tritt ins Gesicht.

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.

Challenge-System

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:35 (vor 54 Tagen) @ homer73

Sehe ich anders. Oftmals entscheidet ja der Schiedsrichter im Keller, ob das nun eine krasse Fehlentscheidung ist oder ob der nicht ausreicht. Mit einer Challenge-Möglichkeit würde man den Schiedsrichter im Stadion an den Bildschirm zwingen.

Damit hätte sich dann die Frage, warum er sich das nicht anguckt, erübrigt.

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 12:33 (vor 54 Tagen) @ VM

Sehe ich anders. Oftmals entscheidet ja der Schiedsrichter im Keller, ob das nun eine krasse Fehlentscheidung ist oder ob der nicht ausreicht. Mit einer Challenge-Möglichkeit würde man den Schiedsrichter im Stadion an den Bildschirm zwingen.

Damit hätte sich dann die Frage, warum er sich das nicht anguckt, erübrigt.

Ok, angenommen.

Bliebe die Auswahl der Bilder.

Leipzig, wo es zu zwei knappen Abseitsentscheidungen keine Linie gab.

Bergamo, wo Foul vs gefährliches Spiel (Kopf zu weit unten) auf Basis der Vogelperspektive entschieden wurde.

Challenge-System

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:47 (vor 54 Tagen) @ VM

Das ist für mich der Hauptgrund, aus dem ich die Challenge gut finde. Da fällt die Subjektivität (nicht nachvollziehbare, weil absolut willkürlich wirkende Eingriffsschwelle des VAR) weg. Es war und ist mir ein Rätsel, wie man das Eingreifen einer zur Objektivierung geschaffenen Instanz über deren subjektive Bewertung auslösen kann.

Und das ist tatsächlich dann ein für jeden offensichtliches Problem. Das Handspiel wird z.B. regelmäßig diametral unterschiedlich bewertet

Challenge-System

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 12:09 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Und das ist tatsächlich dann ein für jeden offensichtliches Problem. Das Handspiel wird z.B. regelmäßig diametral unterschiedlich bewertet

Eben. Und das Theater hättest Du nicht mehr in dieser Häufung. Natürlich wirst Du immer noch Situationen haben, wo Schiedsrichter A eine Situation abpfeift und Schiedsrichter B nicht, aber es hat gerade bei Foulspielen ja auch immer etwas damit zu tun, welche Linie der Schiedsrichter im Spiel fährt. Deswegen ist es so wichtig, dass das alles im Stadion entschieden und angeschaut wird und nicht auf Zuruf aus Köln.

Challenge-System

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:04 (vor 54 Tagen) @ homer73

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.

Und das soll ein Argument gegen den VAR sein? Eine aus meiner Sicht unsinnige Argumentation. Und zwar weil die Entscheidungen nur in Ausnahmefällen falsch waren.

Wenn es die Challenge gäbe, sollte man die so ausführen, dass der VAR nur als Datenaufbereiter tätig ist und der Schiedsrichter allein die Challenge-Situation bewertet. Aktiv einmischen sollte er sich aus meiner Sicht nur bei Schwarz/Weiß- Entscheidungen wie z.B. Abseits oder Tätlichkeiten. Und das zügig.

Challenge-System

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 11:12 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.


Und das soll ein Argument gegen den VAR sein? Eine aus meiner Sicht unsinnige Argumentation. Und zwar weil die Entscheidungen nur in Ausnahmefällen falsch waren.

Ich würde sagen, im Moment jede Woche. Und da reden wir nur von der deutschen Bundesliga.

Challenge-System

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:18 (vor 54 Tagen) @ homer73

Setzte die aus deiner Sicht subjektiv falschen Entscheidungen ins Verhältnis zu der Anzahl der richtigen und schon verstehst du, was ich gemeint habe.

Challenge-System

Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:41 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Setzte die aus deiner Sicht subjektiv falschen Entscheidungen ins Verhältnis zu der Anzahl der richtigen und schon verstehst du, was ich gemeint habe.

Das durch den VAR klare Fehlentscheidungen korrigiert wurden? Ist halt hoch subjektiv. War die gelbe Karte für den Kölner Spieler eine klare Fehlentscheidung? Oder bei uns bei Svensson gegen Manchester City? Oder war es eher eine eigentlich klare Entscheidung, bei voller Sicht auf die Dinge, die direkt vor der Nase des Schiedsrichters abliefen, die dann nur verändert wurde, weil man ihm signalisiert hat "Guck noch mal genau hin" und ihm dafür dann Superzeitlupen und Standbilder vor die Nase gehalten hat?

Also an die Fälle, wo ich gedacht hätte "Okay, krass, dass hat er mal komplett falsch entschieden oder gar nicht gesehen" und "dank des VAR ist das nun korrigiert", erinnere ich mich wirklich nur sporadisch.

Aber wie gesagt, dass ist dann ja auch wieder alles subjektiv. Für Herrn Feuerherdt ist ja jeder minimale Kontakt im Strafraum halt 100/100 ein Strafstoß. Also ist auch jede Aktion des Schiedsrichters, wo er das nicht so pfeift, erst einmal ein Fehler und klar, dieser dann durch den VAR korrigiert.

Und genau so sehe ich es jedenfalls auch beim Abseits. Das, was da mit einer Scheingenauigkeit angeblich immer korrigiert wird, ist in meinen Augen alles, aber nicht die Herbeiführung einer richtigen Entscheidung. Es ist einfach nur eine andere.

Aber sicherlich habe ich da nun keine belstbaren Zahlen oder so auf dem Tisch. Die aber, wie gesagt, auch nur schwer herstellbar sind. Man müsste dann schon jede Szene genau beurteile.

MFG
Phil

Challenge-System

Gargamel09, Dienstag, 10.03.2026, 10:57 (vor 54 Tagen) @ homer73

Beim Handspiel von Couto vielleicht. Überprüft worden ist das Handspiel ja, wenn auch nicht vom Schiedsrichter selbst. (würde denn eine Challenge zwingend den Schiedsrichter in die Review-Area bedeuten?)

Wo ist da der Gewinn?


Ein Spieler schaute dem Ball nach, der dann auf seine Hand/Arm fällt. Ich weiß ja nicht, wie man da keinen 11er (mit VAR) nachträglich geben kann, aber wenn Köln da xtra eine Challenge genommen hätte, der Schiri rausgegangen wäre, dann wäre das garantiert ein 11er gewesen.


Wenn wir es nicht erlebt hätten, würde man wohl auch sagen, dass bei einem einfachen VAR-Check der Elfer gegeben worden wäre. Wurde er aber nicht.

Oder in Heidenheim, der Tritt ins Gesicht.

Es gibt halt Szenen, die werden gecheckt, und es kommt trotzdem die falsche Entscheidung dabei rum. Das würde sich auch durch ein Challenge-System nicht ändern.

Und genau deshalb kann das eigentlich auch weg, weil selbst bei solchen Szenen das System versagt.

Tor oder nicht Tor und Abseits kann alles belegt werden, bei Fouls kommt dann eben immer die individuelle Betrachtung solche Szenen mit ins Spiel und da kann sowas wie in Köln in Köln nicht gegeben werden, aber schon einen Tag später in Mainz oder wo auch immer.

Challenge-System

Windmill-Agogo, Pattaya, Dienstag, 10.03.2026, 10:56 (vor 54 Tagen) @ homer73

Ich behaupte weiterhin, wer die Challenge zieht setzt den Schiedsrichter unter Druck und bekommt mit dieser die 50/50 Entscheidungen zu seinen Gunsten ausgelegt.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 10:35 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bin leider komplett desillusioniert, was die Einschätzung angeht "Nicht der VAR ist das Problem, sondern wie er angewandt wird". Der VAR wird im Sommer 9 Jahre alt und bis jetzt ist es nicht gelungen, ihn so anzuwenden, dass er nicht nach jedem Spieltag Thema ist.

Für mich ist somit das Werkzeug VAR offenbar nicht usable, ich habe das jetzt lange genug beobachten dürfen. Die Gründe dafür sind mir mittlerweile auch egal geworden. Es ist mir egal, ob es am Ende an denjenigen liegt, die ihn anwenden. Sie ändern es offenkundig nicht.

Zudem: Das Gegenteil von dem, was getan werden müsste, wird getan. Anstatt eine höhere Einstiegsschwelle festzusetzen, wird der VAR demnächst auch bei Ecken bei der WM 2026 eingesetzt. Die weitere Entwicklung ist also abzusehen.

Für mich persönlich hat der VAR deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Und ich beruhige mich auch nicht mehr damit, dass man es nur besser anwenden muss. Das wird nicht passieren, damit sollten wir uns abfinden.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:29 (vor 54 Tagen) @ weissewiese

Bin leider komplett desillusioniert, was die Einschätzung angeht "Nicht der VAR ist das Problem, sondern wie er angewandt wird". Der VAR wird im Sommer 9 Jahre alt und bis jetzt ist es nicht gelungen, ihn so anzuwenden, dass er nicht nach jedem Spieltag Thema ist.

Ja, aber warum ist er denn Thema? Das Hauptthema ist doch immer wieder, dass keiner nachvollziehen kann, warum der sich mal einschaltet und mal nicht.

Zudem: Das Gegenteil von dem, was getan werden müsste, wird getan. Anstatt eine höhere Einstiegsschwelle festzusetzen, wird der VAR demnächst auch bei Ecken bei der WM 2026 eingesetzt. Die weitere Entwicklung ist also abzusehen.

Wir müssen wegkommen von der Eingriffsschwelle. Die Trainer/Teams sollen entscheiden, ob sie eine Situation überprüft haben wollen, nicht irgendein Schiedsrichter außerhalb des Stadions. Ansonsten bleibt diese nicht nachvollziehbare Willkür, die wir jetzt haben.

Für mich persönlich hat der VAR deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Und ich beruhige mich auch nicht mehr damit, dass man es nur besser anwenden muss. Das wird nicht passieren, damit sollten wir uns abfinden.

Der VAR ist ja nicht ohne Grund eingeführt worden und er wird nicht mehr verschwinden. Also muss man Wege finden, wie man damit deutlich besser umgeht als man es jetzt macht.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 12:26 (vor 54 Tagen) @ VM

Ich gebe zu, dass eine "Ist mir mittlerweile alles egal, wir müssen uns damit abfinden" eine recht fatalistischste Einstellung ist. Mir ist vollkommen klar, dass der VAR nicht verschwindet. Ich hätte deshalb auch gerne Verbesserungen. Nur: Es muss auch von offizieller Stelle vorangetrieben werden. Da fehlt mir nach bald 9 Jahren VAR einfach das nötige Zeichen der Bereitschaft zu. Stattdessen haben wir es mit einer Art Gatekeeping und Schönrednerei zu tun.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 10:53 (vor 54 Tagen) @ weissewiese
bearbeitet von nico36de, Dienstag, 10.03.2026, 11:10

Bin leider komplett desillusioniert, was die Einschätzung angeht "Nicht der VAR ist das Problem, sondern wie er angewandt wird". Der VAR wird im Sommer 9 Jahre alt und bis jetzt ist es nicht gelungen, ihn so anzuwenden, dass er nicht nach jedem Spieltag Thema ist.

Ich empfinde die Diskussion als massiv übertrieben. Und der Sachverhalt, dass ständig über den VAR diskutiert wird, liegt meiner Meinung weniger an den dann gefällten Entscheidungen, sondern meist daran, dass die Eingriffe teilweise willkürlich wirken. Und gerade das ist teuflisch, wenn ein System eingeführt wurde, um objektiv bessere Entscheidungen zu treffen.

Für mich ist somit das Werkzeug VAR offenbar nicht usable, ich habe das jetzt lange genug beobachten dürfen.

Stimmt so aus meiner Sicht absolut nicht. Wenn man statt „offenbar nicht usable“ ein „in der Umsetzung stark verbesserungsbedürftiges Mittel“ setzen würde, würde es sicher passen.

Die Gründe dafür sind mir mittlerweile auch egal geworden.

Für mich persönlich hat der VAR deutlich mehr Nachteile, als Vorteile. Und ich beruhige mich auch nicht mehr damit, dass man es nur besser anwenden muss.

Die Gründe sollten einem aus meiner Sicht nicht egal sein! Weil nämlich der zweite Satz kompletter Unsinn ist. Es sind deutlich mehr Fehlentscheidungen korrigiert worden, als dass es zweifelhafte Entscheidungen der VAR gab. Solange das System im Saldo positive Folgen hat, fände ich es komplett unsinnig, es abzuschaffen.

Aus all den Gründen war ich schon beim Auftreten der ersten willkürlich erscheinenden Eingriffe der VAR, vor allem bei wegen des imho hanebüchenen Kriterium "klare Fehlentscheidung" und und der abenteuerlich unterschiedlichen Handspiel-Bewertungen durch die VAR der Meinung, ein Challenge-System wäre das Beste.

Das Hauptärgernis der viel zu viel Spielraum lassenden und daher willkürlich wirkenden Eingriffsschwelle des VAR und deren subjektiver Bewertung (die dem Schiedsrichter obliegen sollte) wäre damit aus der Welt.

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weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 11:08 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Du sprichst von deinen Empfindungen, was sein sollte und was nicht. Meine persönliche Meinung bezeichnest du als Unsinn – die ich klar gekennzeichnet habe mit "Für mich persönlich hat der VAR mehr Nachteile". Auf welcher Ebene willst du diskutieren? Auf jeden Fall auf keiner der meinen.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:16 (vor 54 Tagen) @ weissewiese

Ich habe dargelegt, aus welchem Grund ich deine Meinung für Unsinn halte. Aus welchem Grund soll das problematisch sein? Ich habe zu dem Thema auch nur eine Meinung. Es steht jedem frei, die als Unsinn zu bewerten.

Und wenn diejenigen, die das tun, dann auch noch beschreiben, aus welchen Gründen sie meine Meinung für Blödsinn hlten, finde ich das sogar prima. Meine Meinung ist schließlich nicht der Nabel der Welt und ich kann meine Meinung beim Vorliegen guter Argumente auch ändern.

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weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 11:34 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Persönliche Meinungen als Unsinn abzuwerten ist nicht nur übergriffig, sondern vor allem ein rhetorischer Mechanismus, das Gegenüber hierarchisch unterzuordnen. Wenn du mit jemanden ordentlich reden willst, sag: ich sehe das anders. Ganz einfach. Ich habe jedenfalls keinen Nerv auf diese Art der Rhetorik. Das ist auch schon alles.

Und nachgeschoben: Wenn du sagst, "meine Meinung ist nicht der Nabel der Welt", andere Meinungen aber als Unsinn einordnest und deine somit darüber stellst, sabotierst du deine Aussage.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:53 (vor 54 Tagen) @ weissewiese

Und nachgeschoben: Wenn du sagst, "meine Meinung ist nicht der Nabel der Welt", andere Meinungen aber als Unsinn einordnest und deine somit darüber stellst, sabotierst du deine Aussage.

Nein tue ich nicht. Weil ich hier nämlich nicht in einem Semantik- sondern Fußballforum unterwegs bin. Zudem fühle ich mich selbst nicht im Geringsten herabgewürdigt, wenn jemand meine Meinung als blödsinnig bezeichnet und begründet, warum er das tut.

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weissewiese, Dienstag, 10.03.2026, 12:15 (vor 54 Tagen) @ nico36de

Das mag sein, dass du das so fühlst und es ist auch okay, wie du deine Umgebung definierst und die Art, damit umzugehen. Wir werden da nicht zusammenkommen und das ist auch absolut in Ordnung so.

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Tuesday, 10.03.2026, 10:26 (vor 54 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der VAR nervt viele Fans. Abschaffen wäre trotzdem falsch. Das Problem ist nicht der Videobeweis, sondern seine Anwendung. Warum ein Challenge-System für mehr Klarheit sorgen könnte und warum der VAR niemals fehlerfrei sein sollte, lest Ihr ein diesem Kommentar.


Zum Artikel ...

Von einem Challenge-System halte ich nicht viel, insbesondere wenn es nur eine Möglichkeit pro Halbzeit gibt, es in dieser Halbzeit aber zu fünf Fehlentscheidungen kommt.

Ich wäre ja schon froh, wenn man ein Zeitlimit einführen würde. Ist eine Situation binnen 30, 60 oder 90 Sekunden (mir fehlt da gerade das Zeitgefühl, um sagen zu können, ob 30 zu kurz und 90 zu lang sind) nicht zu klären, gilt die getroffene Entscheidung. Wenn eine Ewigkeit an der kalibrierten Linie gefummelt wird, kann das Abseits nicht so klar gewesen sein, dass es einen echten Unterschied gemacht hat. Ebenso bei Fouls. Ab Pfiff des Schiris x Sekunden.

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Phil, Dienstag, 10.03.2026, 11:25 (vor 54 Tagen) @ laufendessen

Das wäre sicherlich eine gute Möglichkeit, um dem ganzen ein wenig mehr Form zu geben. Ein weiterer Faktor müsste sein, dass jedenfalls jede Entscheidung die nicht auf irgendwelchen "Linien" beruht, nicht mit Standbildern oder Superzeitlupen zu bewerten. Das müsste sofort weg. Im Eishockey z.B. ist das meines Wissens auch so, dass die Schiedsrichter dann nur die reale Geschwindigkeit aus eben unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen bekommen.

Standbilder und Zeitlupen für Fouls oder Handspiel müssen weg.

Und klar, es müsste auch wieder deutlicher gemacht werden, dass nur dann überhaupt ein Eingriff erlaubt ist, wenn der Schiedsrichter auf dem Platz sagt, dass er es nicht gesehen hat. Hat er eine Entscheidung treffen können, weil er es eben gesehen hat, sollte diese auch gelten.

Ich nehme mal den zurückgenommenen Elfmeter in Köln. Ich bin mir recht sicher, hätte er NICHT Elfmeter gepfiffen, hätte der VAR ihm gesagt "Guck dir das noch einmal an". Er wäre dann nach draußen gegangen und hätte auf den Punkt gezeigt. Sprich, immer dann, wenn er rausgeht, wird doch wirklich weit überwiegend auch die Entscheidung korrigiert. Obwohl es einfach eine klar sichtbare Aktion war, er sie bewertet hatte und eben zu dem Schluss kam: Elfmeter.

Das Handspiel von Couto z.B., würde ich behaupten, hat er (wie bei so vielen Handspielen) gar nicht wirklich gesehen. Da hätte er noch mal drauf gucken können. Und in realer Geschwindigkeit, bei einer normalen Auslegung der Handregel (und nicht der, wie sie inzwischen ausgelegt wird, auch weil eben Standbilder und Zeitlupen zum Einsatz kommen) hätte er im Zweifel wohl binnen weniger Sekunden gesagt "Ne, das ist dann eher kein strafbares Handspiel".

So aber hat man eben ein Gemisch aus allemmöglichen Faktoren, die dann eben wie du sagst auch dazu führen, dass es minutenlang dauert, bis überhaupt irgendeine Entscheidung entsteht. Wie viele Minuten waren es in Köln nun wieder am Samstag? 5 Minuten so in etwa zwischen "Ich pfeife ein Foul, geben Gelb, spreche mit dem VAR, gehe zum Bildschirm, erzähle es dem Publikum, gebe dem Spieler Rot, der Spieler geht nach Diskussionen vom Platz und das Spiel wird fortgesetzt" ....

Das ist dann wirklich nur noch schwer erträglich und mir scheint da dann schon fast Boshaftigkeiteine Rolle zu spielen (eher aber wohl das finanzielle partizipieren an den VAR Strukturen), dass ein Verband und die Liga daran nichts ändert; es eher immer weiter auf die Spitze treibt.

MFG
Phil

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 11:38 (vor 54 Tagen) @ Phil

Die Standbilder sind furchtbar. Bei Coutos Handspiel hast du in Super-SloMo ja den Eindruck, dass er den Ball mit dem Arm festhält, obwohl das anatomisch gar nicht geht. Und ein Abrutschen am Schienbein ist in Super-Zeitlupe ein klarer Treffer.

Das ist der Fluch jeder Technik. Wenn sie da ist, wird sie ausgereizt. Und wenn dein Job ist, auf die Einhaltung von Regeln zu achten, helfen unsichere Formulierungen wie "glasklar" auch nicht. In Super-Zeitlupe ist alles glasklar. Wieviele Millimeter sind "glasklar"? Ganz einfach: Alles, was irgendwie sichtbar gemacht werden kann, ist in dem Moment, wo es sichtbar gemacht wurde, glasklar.

Man müsste der Technik schon bewusst ein gewisses Maß an Blindheit plus eine Grauzone einbauen. Und dann kommt es zu solchen Abseitsentscheidungen wie in England neulich, wo sich die KI weigert, ein mit bloßem Auge erkennbares Abseits zu geben, weil es nicht erkennbar genug war.

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nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 11:37 (vor 54 Tagen) @ Phil

Die Idee, die Entscheidungen nur anhand von Echtzeit-Videos zu bewerten, halte ich für klasse.

Dieser Kalibrierte-Linie- oder Einzelbild-Unsinn führt auch aus meiner Sicht zu Entscheidungen, die den dynamischen Abläufen im Fußball nicht gerecht werden.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 10.03.2026, 11:23 (vor 54 Tagen) @ laufendessen

Von einem Challenge-System halte ich nicht viel, insbesondere wenn es nur eine Möglichkeit pro Halbzeit gibt, es in dieser Halbzeit aber zu fünf Fehlentscheidungen kommt.

Das ist doch aber eher ein unwahrscheinliches Szenario, wenn man die Dinge, die man überprüfen kann, eingeschränkt.

Ich wäre ja schon froh, wenn man ein Zeitlimit einführen würde. Ist eine Situation binnen 30, 60 oder 90 Sekunden (mir fehlt da gerade das Zeitgefühl, um sagen zu können, ob 30 zu kurz und 90 zu lang sind) nicht zu klären, gilt die getroffene Entscheidung. Wenn eine Ewigkeit an der kalibrierten Linie gefummelt wird, kann das Abseits nicht so klar gewesen sein, dass es einen echten Unterschied gemacht hat. Ebenso bei Fouls. Ab Pfiff des Schiris x Sekunden.

Fairer Punkt.

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:34 (vor 54 Tagen) @ laufendessen

Der VAR nervt viele Fans. Abschaffen wäre trotzdem falsch. Das Problem ist nicht der Videobeweis, sondern seine Anwendung. Warum ein Challenge-System für mehr Klarheit sorgen könnte und warum der VAR niemals fehlerfrei sein sollte, lest Ihr ein diesem Kommentar.


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Von einem Challenge-System halte ich nicht viel, insbesondere wenn es nur eine Möglichkeit pro Halbzeit gibt, es in dieser Halbzeit aber zu fünf Fehlentscheidungen kommt.

Ich wäre ja schon froh, wenn man ein Zeitlimit einführen würde. Ist eine Situation binnen 30, 60 oder 90 Sekunden (mir fehlt da gerade das Zeitgefühl, um sagen zu können, ob 30 zu kurz und 90 zu lang sind) nicht zu klären, gilt die getroffene Entscheidung. Wenn eine Ewigkeit an der kalibrierten Linie gefummelt wird, kann das Abseits nicht so klar gewesen sein, dass es einen echten Unterschied gemacht hat. Ebenso bei Fouls. Ab Pfiff des Schiris x Sekunden.

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 10:43 (vor 54 Tagen) @ homer73

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.

Das ließe sich mit gelben Karten regeln. Aber dann heißt es wieder "Fingerspitzengefühl".
Auf den VAR kann ja zum Glück keiner einlabern. Mich nervt am VAR hauptsächlich die Dauer, bis überhaupt sichtbar etwas passiert. Der Schiri telefoniert ne halbe Ewigkeit mit dem VAR und irgendwann passiert was oder er geht zum Fernseher. Dieses ganze Prozedere muss einfach schneller gehen.

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laufendessen ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 10.03.2026, 11:01 (vor 54 Tagen) @ laufendessen

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.


Das ließe sich mit gelben Karten regeln. Aber dann heißt es wieder "Fingerspitzengefühl".
Auf den VAR kann ja zum Glück keiner einlabern. Mich nervt am VAR hauptsächlich die Dauer, bis überhaupt sichtbar etwas passiert. Der Schiri telefoniert ne halbe Ewigkeit mit dem VAR und irgendwann passiert was oder er geht zum Fernseher. Dieses ganze Prozedere muss einfach schneller gehen.

Ich hab's ja selber relativiert, weil die Bayern lamentieren würden, dass der Schiri mehr Fingerspitzengefühl zeigen müsste. natürlich nur bei ihren Spielern.

Wenn ich was zu sagen hätte, würde kein Spiel elf gegen elf enden. :-)

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homer73, Dortmund-Wellinghofen (oder Block 87), Dienstag, 10.03.2026, 10:52 (vor 54 Tagen) @ laufendessen

Dann labern Kimmich und Kane so lange auf den Schiedsrichter ein, bis die Zeit vorbei ist.

Nee, das wäre auch keine Lösung.


Das ließe sich mit gelben Karten regeln.

Bei Kimmich und Kane?

Stefan, da musst Du selber lachen, oder?

Neu auf schwatzgelb.de: VAR im Fußball: Warum der Videobeweis reformiert werden muss

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 10.03.2026, 10:55 (vor 54 Tagen) @ homer73

Selbst ein Unsympath wie Kimmich würde igendwann die Klappe halten, wenn er zweimal wegen seines Lamentierens vor Spielschluss zum Duschen gehen musste.

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