Neu auf schwatzgelb.de: Die Angst des Torwarts beim Elfmeter: Regel 14 – Strafstoß (BVB)
Redaktion schwatzgelb.de
, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 10:09 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 3 Min.)
Diese Regel gibt es seit 2019 und sie ist im International Football Association Board (IFAB) konkretisiert. Ein Blick auf andere Sportarten genügt, um zu erkennen, wie absurd diese Regel ist. Fluch oder Segen? Oder ist es Zeit für eine Veränderung?
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stfn84, Köln, Donnerstag, 02.04.2026, 08:23 (vor 3 Stunden, 49 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich halte diese Regelanpassung auch für absurd, auch wenn der Blick auf andere Sportarten damit überhaupt Nichts zu tun hat.
Während der Schütze entspannt anlaufen und verzögern darf um dadurch einen elementaren Vorteil zu erlangen ist es dem Torhüter eben nicht gestattet sich ein paar cm von der Linie weg zu bewegen um den Winkel dadurch marginal verkürzen zu können.
Diese Ungleichbehandlung ist mE deutlich kritikwürdiger als Quervergleiche zu Sportarten bei denen die "Strafstöße" eine andere Bedeutung haben.
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Elmar, Donnerstag, 02.04.2026, 00:36 (vor 11 Stunden, 36 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
Demnach müsste gerade beim Handball etwas passieren
A) Elfmeter im Fußball: Im Schnitt werden ca. 77 % bis 85 % der Elfmeter verwandelt. In der Bundesliga liegt die Quote historisch bei etwa 77,5 %. Die Erfolgsquote ist im laufenden Spiel meist etwas höher als in einem Elfmeterschießen.
B) 7-Meter im Handball: Die Trefferquote ist hier deutlich höher als beim Fußball, sie liegt oft im Bereich von 80 % bis über 90 %. Es gilt als große Schwäche, wenn ein Team eine 7m-Quote unter 50 % erzielt, Top-Teams erreichen Werte weit über 80 %.
C) Strafstoß im Eishockey: Die Erfolgsquote ist hier am geringsten und liegt typischerweise bei nur etwa 30 % bis 33 %. Im Gegensatz zum Fußball und Handball ist der Strafstoß im Eishockey somit eher eine vergebene Großchance als ein sicheres Tor.
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koom, Donnerstag, 02.04.2026, 10:13 (vor 1 Stunden, 59 Minuten) @ Elmar
Auch insgesamt nicht so verwunderlich.
Fußball: Am Ende des Tages versuchen wir immer noch, mit einem unserer am wenigstens präzisesten Körperteile eine Gummikugel in ein Tor zu bewegen. Die Kugel reagiert zudem durchaus auf Füllstand, Wetter, Höhe des Spielfelds und Hersteller. Schon einiges an Zufall, aber grundsätzlich ist die Chance für den Keeper schon schlechter.
Handball: Kleine Kugel, hohes Tempo und mit Abstand unser präzisestes Körperteil. Die Kugel ist zudem im Grunde weitgehend unempfindlich gegen äussere Einflüsse.
Eishockey: Ist tatsächlich gestrickt wie eine Großchance: 1:1, mit Anlauf. Ein echtes Duell Keeper vs. Angreifer. Und die Keeper haben per se relativ gute Chancen zur Verteidigung: Kleines Tor, selbst sehr breit. Die Puck-Kontrolle ist auch sehr hoch und präzise, was es etwas ausgleicht.
Handball und Eishockey profitieren aber zudem auch noch, dass normalerweise mehr Tore im Spiel erzielt werden als beim Fußball. Das macht den Strafwurf beim Handball durchaus wertvoll und eine hohe Qualität dabei zu haben sowieso, aber ist nicht komplett spielentscheidend. Eishockey hat eine Scoring-Quote schon ähnlicher des Fußballs, aber schon meist mehr. Und die Chance ist "nur" gut.
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Elmar, Donnerstag, 02.04.2026, 10:47 (vor 1 Stunden, 25 Minuten) @ koom
Konsens.
Es ging mir mehr darum, dass die Vergleiche nicht so passen.
Der Handballtorwart hat es noch schwerer, obwohl er hin- und herlaufen kann.
Der Eishockeytorwart ist gar nicht zu vergleichen. Dann müsste man den Ball in den Mittelkreis legen und der Spieler läuft auf den Torwart zu. Und selbst dann sind die Gegebenheiten total unterschiedlich.
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koom, Donnerstag, 02.04.2026, 11:31 (vor 41 Minuten) @ Elmar
Konsens.
Es ging mir mehr darum, dass die Vergleiche nicht so passen.
Der Handballtorwart hat es noch schwerer, obwohl er hin- und herlaufen kann.
Der Eishockeytorwart ist gar nicht zu vergleichen. Dann müsste man den Ball in den Mittelkreis legen und der Spieler läuft auf den Torwart zu. Und selbst dann sind die Gegebenheiten total unterschiedlich.
Na klar. Die Situationen sind in der Grundidee ähnlich (ein regelwidriges Vergehen stoppt eine Torchance), aber da endet es dann auch. Die Situation des Strafstoßes und der Impact desselben sind krass anders.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 15:21 (vor 20 Stunden, 50 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
Ich verstehe ehrlich gesagt die Vergleiche zu Handball und Eishockey nicht, weil es fundamentale Unterschiede gibt.
Der beim Eishockey ist der offensichtlichste: es gibt gar keine feste Entfernung. Der Schütze darf bis zum Torraum heranfahren. Da macht es dann schlichtweg keinen Sinn, einen fixen Punkt zu bestimmen, auf dem der Torwart verharren muss.
Beim Handball muss der Torwart viel mehr "Winkel" abdecken. Der Schütze kann den Ball aus der erhobenen Position in der Hand nach oben, unten, links und rechts werfen. Beim Fußball geht "nach unten" nicht. Insofern schafft da eine erhöhte Bewegungsfreiheit etwas mehr Chancengleichheit.
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Marc2006, Essen-Kettwig, Mittwoch, 01.04.2026, 22:35 (vor 13 Stunden, 37 Minuten) @ Sascha
Beim Eishockey mag es ja stimmen aber beim Handball? Du sagst der Schütze kann den Ball nach oben, unten, links und rechts werfen. Beim Fussball ja nur nach oben, links und rechts.
Da ein Handballer den Arm aber in der Regel oben hat, kann er den Ball ja eigentlich nicht weiter nach oben werfen. Also hat er ja quasi auch nur die Möglichkeiten unten, links und rechts (also analog zum Fussball).
Der entscheidende Unterschied dürfte aus meiner Sicht aber darin liegen, dass man beim Handball nun mal die Hand benutzt, womit man in der Regel viel genauer agieren kann als wenn man einen Ball mit dem Fuß spielt. Also so grundsätzlich. Da die Geschwindigkeit der Bälle ähnlich oder vielleicht sogar beim Handball höher ist, hat man dem Torwart vielleicht da den Vorteil gegeben, dass er sich weit vor das Tor stellen kann.
Ich finde allerdings persönlich auch, dass die Stürmer im Vergleich zu den Torhütern viel zu große Vorteile haben. Sie dürfen Finten benutzen, den Anlauf teils unterbrechen und stark verzögern. Der Torwart darf quasi nix… man sollte hier die Möglichkeiten der Torhüter erhöhen.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 02.04.2026, 06:32 (vor 5 Stunden, 40 Minuten) @ Marc2006
Er kann lupfen.
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MDomi, Mittwoch, 01.04.2026, 11:56 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 16 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de
Erstmal: ;)
Wenn im Sinne des Fußballs eine Regel geändert werden soll, dann hin zum Penalty. Das ist spielbezogener.
Genau wie ein Einwurf, künftig ein Freistoß sein könnte.
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Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Mittwoch, 01.04.2026, 10:19 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 53 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de
Die vorgeschlagenen Regeländerungen sind nicht so sinnvoll, wie gedacht.
Es mag romantisch klingen, dass eine Chancengleichheit zwischen Torwart und Schützen erstrebenswert ist und vielleicht sollte sie das im 11m schießen sein - jedoch nicht als Strafe für die Verhinderungen von aussichtsreichen Torchancen im Strafraum. Wenn durch eine Regeländerung die Strafe nicht mehr 0,8 sondern z.B. 0,5 oder weniger Tore sind, dann wird das Foulen attraktiver.
Ein zweites Problem: angenommen, man gestattet das Verkürzen des Winkels. Dann stellen sich die Torhüter auf die 5m Linie und springen dennoch schräg nach vorne. Bis zu dem Moment, wo der erste Torwart schon vor dem Schuss einen (zwei?) Fuß vor der 5m Linie hat. Der VAR wird genauso gucken müssen, wie vorher, nur an einer anderen Stelle.
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Smeller, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 16:29 (vor 19 Stunden, 43 Minuten) @ Tomi2
Die vorgeschlagenen Regeländerungen sind nicht so sinnvoll, wie gedacht.
Es mag romantisch klingen, dass eine Chancengleichheit zwischen Torwart und Schützen erstrebenswert ist und vielleicht sollte sie das im 11m schießen sein - jedoch nicht als Strafe für die Verhinderungen von aussichtsreichen Torchancen im Strafraum. Wenn durch eine Regeländerung die Strafe nicht mehr 0,8 sondern z.B. 0,5 oder weniger Tore sind, dann wird das Foulen attraktiver.
Im 11m Schießen haben aber doch beide Mannschaften diesen Vor- und Nachteil, wodurch man es auch da nicht ändern muss.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Phil.XXIII, Mittwoch, 01.04.2026, 12:05 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 7 Min.) @ Tomi2
jedoch nicht als Strafe für die Verhinderungen von aussichtsreichen Torchancen im Strafraum. Wenn durch eine Regeländerung die Strafe nicht mehr 0,8 sondern z.B. 0,5 oder weniger Tore sind, dann wird das Foulen attraktiver.
Die Sache ist ja die, Strafstöße sind ja nicht immer (mittlerweile immer seltener?) die Folge der Verhinderung klarer Torchancen, sondern werden auch gerne mal gegeben oder müssten laut Experten gegeben werden, wenn der Spieler irgendwo auf dem Weg aus dem Strafraum raus Richtung Eckfahne oder Auslinie einen Hauch Berührung verspürt (unser Elfer in den letzten Minuten gegen Pauli, oder so ziemlich jeder der Bayern) oder ein sich gar nicht mal unnatürlich befindlicher Arm touchiert wird, der dabei die Bewegung des Balles aber gar nicht merklich ändert und trotzdem eine Chance entsteht (wir gegen Köln, war ja aber der gängigen Meinung nach dann eine Fehlentscheidung, keinen Elfer zu geben).
Von mir aus kann man die Elferregelung für die Torhüter gerne ändern, meinetwegen aber auch so lassen, wichtiger wäre eine Überarbeitung, wann ein Strafstoß als "Wiederherstellung der Torchance" wirklich angemessen ist und ob nicht ein indirekter Freistoß im 16er die "fairere" Methode wäre. Aber da gewinnt wohl der Wunsch nach Tor-Spektakel gegen die Fairness.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Smeller, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 16:25 (vor 19 Stunden, 46 Minuten) @ Phil.XXIII
Gerade wenn ich an unseren Elfmeter gegen St. Pauli denke, muss ich mir die Frage stellen, warum Dummheit belohnt werden soll? Das war ja kein besserer Windstoß, das war schon ein hartes Foul. Und dazu noch völlig unnötig.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Phil.XXIII, Mittwoch, 01.04.2026, 17:02 (vor 19 Stunden, 10 Minuten) @ Smeller
Gegenfrage: Muss denn die Dummheit so hart bestraft werden? Ein paar Zentimeter weiter vorne oder hinten geben dann für das gleiche dämliche Foul einen Unterschied zwischen quasi sicherem Tor und einem Freistoß, der in vielleicht einem von 20 Versuchen zum Erfolg führt.
Meinetwegen darf es auch gerne den Elfmeter dann auch geben, wenn der letzte Mann auch schon 30 Meter vor dem Tor den durchlaufenden Stürmer unfair stoppt, das ist ja mit einer roten Karte, die je nach Spielfortschritt auch nur noch geringen Einfluss auf den Rest des Spiels haben kann, und einem Freistoß in entsprechender Entfernung auch nicht wirklich fair wiederhergestellt.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Smeller, Dortmund, Mittwoch, 01.04.2026, 17:06 (vor 19 Stunden, 5 Minuten) @ Phil.XXIII
Vielleicht geht er in Zukunft jetzt nicht mehr so dumm rein. Genauso hoffe ich, dass Kobel mit Bergamo im Hinterkopf die Dinger ab sofort immer hinten rausprügelt, wenn es eng ist.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Phil.XXIII, Mittwoch, 01.04.2026, 17:30 (vor 18 Stunden, 42 Minuten) @ Smeller
Das hoffe ich genauso.
Ich versuche meinen Gedanken mal anders so formulieren.
Meiner Meinung nach sollte ein Foul 2 Folgen haben.
Einmal eine der Härte, der Intensität, der Rücksichtslosigkeit, des taktischen Aspekts etc. angemessene persönliche Bestrafung des Foulenden.
Und andererseits eine möglichst faire Wiederherstellung der Spielsituation. Nachdem die Einführung solcher Dinge wie eines Penalty aus dem Eishockey oder einer Strafecke aus dem Hockey noch weitreichendere Regeländerungen wäre, klingt für mich die Variante "Elfmeter nur bei Verhinderung eines fast sicheren Tores a.k.a. Notbremse" als die einfachste Umsetzung.
Würde mit Sicherheit dazu führen, dass es deutlich weniger Elfmeter gibt, würde mit Sicherheit auch dazu führen, dass Verteidiger wieder härter im Strafraum verteidigen dürfen, könnte aber auch dafür sorgen, dass Spieler lieber wieder den eigenen Torerfolg als einfach nur irgendwie einen Kontakt mit dem Gegenspieler innerhalb eines gezeichneten Vierecks suchen wollen.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 01.04.2026, 13:21 (vor 22 Stunden, 51 Minuten) @ Phil.XXIII
bearbeitet von nico36de, Mittwoch, 01.04.2026, 13:25
100% Zustimmung.
Ein nicht selten spielentscheidender Elfmeter sollte nicht gegeben werden, wenn die dem Elfmeter zugrunde liegende Aktion nicht mit dem Zweck oder im Zusammenhang mit einer Torverhinderung durchgeführt worden ist.
Dann reicht aus meiner Sicht ein indirekter Freistoß aus. Und zwar, weil der Freistoß das passendere Mittel zur Ahndung ist als ein Elfmeter, der in ca. 80 % der Fälle zu einem Tor führt.
Anstatt für ein Handspiel weit außerhalb jeglichen Gefahrenbereichs innerhalb des Strafraums würde ich einen Elfmeter dann für angemessen halten, wenn ein Spieler mit dem Ball frei aufs Tor rennt und dann außerhalb des Strafraums umgesenst wird.
Verhinderung einer Torchance fände ich als Bewertungsparameter für einen Elfmeterpfiff sehr viel sinnvoller als die aktuellen Regelungen, wo sehr viel mehr Parameter zu beachten sind und die dementsprechend zu einer massiv uneinheitlichen Bewertung führen.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Zebulon, Wattenscheid, Mittwoch, 01.04.2026, 15:16 (vor 20 Stunden, 56 Minuten) @ nico36de
Der indirekte Freistoß müsste dann aber so modifiziert werden, dass der Ball den Strafraum erstmal verlassen muss, sonst gibt es das Theater, Schuss ins Gewühl, angeschossene Hand im Strafraum geradezu mit Ansage.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
markus93, Sauerland, Mittwoch, 01.04.2026, 12:13 (vor 23 Stunden, 59 Minuten) @ Phil.XXIII
Wurde das nicht letztens hier noch diskutiert?
Man sollte auf jeden Fall vermeiden den Schiedsrichtern hier auch nur einen Hauch an Interpretationsspielraum zu geben. Foul im Strafraum=Strafstoß. Bitte hier keine Winkelberechnungen durchführen wie vielversprechend die Chance war und ob es jetzt Strafstoß oder Freistoß gibt.
Die Handspielregel sollte eigentlich ein abschreckendes Beispiel sein.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
Phil.XXIII, Mittwoch, 01.04.2026, 13:04 (vor 23 Stunden, 8 Minuten) @ markus93
Die Bewertung, ob tatsächlich eine klare Torchance vereitelt wurde, muss der Schiedsrichter bereits vornehmen, um das Strafmaß bei der Kartenvergabe festzulegen (neben den weiteren Faktoren wie ballorientiert etc.). Tatsächlich würde sich dabei nichts ändern bzw. "neu" geschult werden müssen, sondern einfach nur die Konsequenz angepasst.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 01.04.2026, 13:13 (vor 22 Stunden, 59 Minuten) @ Phil.XXIII
Das sollte eigentlich klar sein, wenn man nur 10 Sekunden drüber nachdenkt.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
kolibri, Mittwoch, 01.04.2026, 15:07 (vor 21 Stunden, 5 Minuten) @ nico36de
Ich habe jetzt mindestens 20 Sekunden nachgedacht und halte das für gar nicht so klar. Natürlich gibt es ganz eindeutige Situationen (wenn bspw. gerade jemand aus dem gegnerischen Strafraum rausdribbelt), bei denen die Strafe nicht im Verhältnis zur Tat steht. Gleichzeitig gibt es aber doch unendlich viele Abstufungsmöglichkeiten zwischen 0- und 99%-Chancen. Genaue Position, Anzahl der Verteidiger, mögliche Anspielstationen usw. Konsequenterweise müsste dann ja auch noch einbezogen werden, mit welchem Fuß ein Abschluss möglich wäre und ob der Gefoulte mit dem auch was anfangen kann - ist natürlich nur halb ernst gemeint, aber wer will denn da eine Definition finden, die innerhalb von einer Sekunde auf dem Platz angewendet werden kann? Oder soll der VAR den Winkelmesser an den Bildschirm legen, den xG-Wert berechnen und ab 0,8 gibt es Elfer?
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 01.04.2026, 15:29 (vor 20 Stunden, 43 Minuten) @ kolibri
Es ging nicht um die Kriterien, weil die irrelevant sind. Der Schiedsrichter muss nämlich bei der Elferentscheidung unter dem Kriterium "Verhinderung einer Torchance" nur die Entscheidung treffen, die er aktuell ohnehin schon trifft, um über die Farbe der Karte zu entscheiden.
Insofern muss er bei der Entscheidung über Elfer nichts anderes tun als bisher schon. Nur die Folge der Entscheidung ist eine andere.
Dauert es tatsächlich länger als 10 s, das erkennen zu können? Wäre irgendwie tragisch.....
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
kolibri, Mittwoch, 01.04.2026, 15:46 (vor 20 Stunden, 26 Minuten) @ nico36de
Tragisch sind viele Dinge, mein kognitives Vermögen habe ich bisher nicht dazugezählt; aber vielen Dank für die Anregung.
Zur Sache: Dann sollte man den Strafraum insgesamt aufheben. Ob ich 15 oder 17 Meter vor dem Tor gefoult werde, dürfte dann ja auch keine Role spielen.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 01.04.2026, 16:11 (vor 20 Stunden, 0 Minuten) @ kolibri
Aha, interessant!
Soll der Torwart den Ball dann deiner Meinung nach demnächst auf dem ganzen Spielfeld oder gar nicht mehr in die Hand nehmen dürfen?
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
kolibri, Mittwoch, 01.04.2026, 17:34 (vor 18 Stunden, 38 Minuten) @ nico36de
Da genau das das Thema im Strang war, muss ich es wohl genau so meinen.
Ist der Strafstoß die angemessene Bestrafung für ALLE Fouls im Sechzehner?
nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 01.04.2026, 21:22 (vor 14 Stunden, 50 Minuten) @ kolibri
Verstehe ich nicht, zuvor meintest du doch noch, man brauche den Strafraum nicht mehr...
Pippi Langstrumpf-Fan? Ich mache mir die Welt.....
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BVBMenden
, Menden (Sauerland), Wednesday, 01.04.2026, 08:41 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 31 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de
Diese Regel gibt es seit 2019 und sie ist im International Football Association Board (IFAB) konkretisiert. Ein Blick auf andere Sportarten genügt, um zu erkennen, wie absurd diese Regel ist. Fluch oder Segen? Oder ist es Zeit für eine Veränderung?
Zum Artikel ...
Also man kann aus meiner Sicht ja die Regel kritisieren. Darf ja
jeder so machen. Aber wie kommt
Man darauf den Vergleich mit dem Handball und Eishockey zu
ziehen? Äpfel und Birnen und so.
„Frei bewegen im 5m Raum…“ Wir haben bei allem was wir tun im 9,15m Abstand. Warum genau sollen es in der speziellen Situation dann plötzlich nur noch 6m sein?
Mein Vorschlag: drei Schritte Anlauf für den Schützen - fertig.
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AGraute, Wednesday, 01.04.2026, 10:05 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 7 Min.) @ BVBMenden
Also man kann aus meiner Sicht ja die Regel kritisieren. Darf ja jeder so machen. Aber wie kommt
Man darauf den Vergleich mit dem Handball und Eishockey zu ziehen? Äpfel und Birnen und so.„Frei bewegen im 5m Raum…“ Wir haben bei allem was wir tun im 9,15m Abstand. Warum genau sollen es in der speziellen Situation dann plötzlich nur noch 6m sein?
Mein Vorschlag: drei Schritte Anlauf für den Schützen - fertig.
Zum Eishockey kann ich nichts sagen, aber der Vergleich zum Handball hinkt tatsächlich.
Dass sich hier Torhüter den Schützen nähern dürfen, hat mMn mehrere Gründe:
- Ein Ball ist mit der Hand sowohl präziser als auch wiederholgenauer zu platzieren als mit dem Fuß
- durch die mehreren erlaubten Finten der Schützen, gehen die Torhüter das Risiko ein überlupft zu werden, wenn sie zu nah am Schützen stehen und aufgrund einer Finte ihr Gewicht zu früh auf ein Bein verlagert haben
- Lupfer sind aufgrund der höheren Abwurfposition und des kürzeren Weges generell möglich (ein Fussballtorhüter an der 5m-Linie könnte nicht überlupft werden)
Die expected-Goal-Werte eines 7m-Wurfes im Handball liegen momentan in einem sehr ähnlichen Bereich zu denen eines 11m-Strafstoßes im Fussball: bei 0,75. Wenn die Torhüter im Handball auf der Linie bleiben müssten, läge der Wert meiner Vermutung nach deutlich höher - nur durch den verkürzten Winkel haben sie überhaupt eine Chance den Ball zu halten.
Bei der Situation im Fussball sehe ich es ähnlich wie DocKay. Der verzögerte Anlauf der Schützen stört mich ebenfalls - dies würde ich ändern. Die Torhüter allerdings auf der Linie belassen.
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Ausputzer, Düsseldorf, Wednesday, 01.04.2026, 09:19 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 53 Min.) @ BVBMenden
Diese Regel gibt es seit 2019 und sie ist im International Football Association Board (IFAB) konkretisiert. Ein Blick auf andere Sportarten genügt, um zu erkennen, wie absurd diese Regel ist. Fluch oder Segen? Oder ist es Zeit für eine Veränderung?
Zum Artikel ...
Also man kann aus meiner Sicht ja die Regel kritisieren. Darf ja jeder so machen. Aber wie kommt
Man darauf den Vergleich mit dem Handball und Eishockey zu ziehen? Äpfel und Birnen und so.„Frei bewegen im 5m Raum…“ Wir haben bei allem was wir tun im 9,15m Abstand. Warum genau sollen es in der speziellen Situation dann plötzlich nur noch 6m sein?
Mein Vorschlag: drei Schritte Anlauf für den Schützen - fertig.
Mein Vorschlag:
Back to the roots, Torhüter steht auf der Linie und Schütze hat
eine flüssige, durchgehende Bewegung auszuführen.
Mir geht dieses Verzögern in der Bewegung wahnsinnig auf den
Keks.
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John Silver, Berlin, Mittwoch, 01.04.2026, 11:44 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 28 Min.) @ Ausputzer
Mein Vorschlag:
Back to the roots, Torhüter steht auf der Linie und Schütze hat eine flüssige, durchgehende Bewegung auszuführen.
Mir geht dieses Verzögern in der Bewegung wahnsinnig auf den Keks.
Große Zustimmung.
Dieses bewusst geduldete Verzögern, Abbrechen und Verladen ist eine Ungehörigkeit. Es ist als Torhüter ohnehin schon schwer genug, Elfer zu halten - selbst wenn sie nur mäßig gut geschossen sind. Durchgehende Bewegung sollte das Killerkriterium sein.
Jüngstes Beispiel: Havertz' Elfmeter gegen Ghana. Der bleibt unterwegs schlicht stehen und schiebt erst dann ein. Kane macht es ja ständig genauso.
Die Bosnier haben gestern Abend übrigens die meisten (alle?) Elfer gegen Italien sehr old school verwandelt: Ecke ausgeguckt und dann mit Schmackes rein. Geht doch.