Freiburg 2:0 Vigo (Spieltage)
Knolli, Donnerstag, 09.04.2026, 21:35 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 30 Min.)
bearbeitet von CHS, Donnerstag, 09.04.2026, 21:53
Saustarke Leistung bis hierhin.
und Mainz 2:0
bob, Bad Oeynhausen, Donnerstag, 09.04.2026, 21:50 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 14 Min.) @ Knolli
hätte ich beiden gar nicht so zugetraut. Habe keine besonderen Sympathien für beide Vereine oder Fanszenen, aber irgendwie gönne ich denen tatsächlich die europäischen Abende
und Mainz 2:0
Fummelkutte, Berlin, Donnerstag, 09.04.2026, 22:09 (vor 1 Tag, 11 Stunden, 55 Min.) @ bob
Vor allem wirklich auch stark gespielt von Mainz. Unfassbare Energie, die Fischer da entfacht hat. Und auch fußballerisch nicht zu verachten. Heute wieder zwei sehr sehr schöne Tore geschossen und Strasbourg scheint total fassungslos darüber, was dieser deutsche Mittelfeldklub da auf den Platz bringt.
und Mainz 2:0
PePopp, Donnerstag, 09.04.2026, 23:33 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 32 Min.) @ Fummelkutte
Vor allem wirklich auch stark gespielt von Mainz. Unfassbare Energie, die Fischer da entfacht hat. Und auch fußballerisch nicht zu verachten. Heute wieder zwei sehr sehr schöne Tore geschossen und Strasbourg scheint total fassungslos darüber, was dieser deutsche Mittelfeldklub da auf den Platz bringt.
Die Hinrunde in der Bundesliga war eine Katastrophe, aber in der Rückrundentabelle stehen die Mainzer punktgleich mit Stuttgart auf Platz 4 und bis auf Freiburg und Bayern haben sie gegen die obere Tabellenhälfte bereits gespielt.
und Mainz 2:0
TiRo, Dortmund, Freitag, 10.04.2026, 07:39 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 25 Min.) @ PePopp
Vor allem wirklich auch stark gespielt von Mainz. Unfassbare Energie, die Fischer da entfacht hat. Und auch fußballerisch nicht zu verachten. Heute wieder zwei sehr sehr schöne Tore geschossen und Strasbourg scheint total fassungslos darüber, was dieser deutsche Mittelfeldklub da auf den Platz bringt.
Die Hinrunde in der Bundesliga war eine Katastrophe, aber in der Rückrundentabelle stehen die Mainzer punktgleich mit Stuttgart auf Platz 4 und bis auf Freiburg und Bayern haben sie gegen die obere Tabellenhälfte bereits gespielt.
Fischer ist ein sehr guter Trainer.
und Mainz 2:0
koom, Freitag, 10.04.2026, 10:03 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 2 Min.) @ TiRo
Fischer ist ein sehr guter Trainer.
Union Berlin war Fluch und Segen für ihn. Hocherfolgreich dort, aber schaffte dann nicht, das Niveau zu halten bzw. Union spielerisch zu entwickeln. Was leider recht normal ist, es war auch extrem.
Und seitdem ist Urs Fischer gebrandmarkt mit Terror-Ball.
Schon ziemlich wie mit Niko Kovac auch.
Die Medien bestimmen über die Fans, welchen Ruf/Flair ein Trainer bekommt. Gerade die eher unbequemen, die dem Boulevard wenig geben, sortiert man da eher in die "furchtbarer Fußball"-Spalte ein, damit man denen was auswischen kann.
Fischer und Kovac sind beides sehr gute Fußball-Lehrer, die eine kaputte Mannschaft reparieren und einen können.
und Mainz 2:0
Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 10.04.2026, 17:47 (vor 16 Stunden, 18 Minuten) @ koom
Fischer ist ein sehr guter Trainer.
Union Berlin war Fluch und Segen für ihn. Hocherfolgreich dort, aber schaffte dann nicht, das Niveau zu halten bzw. Union spielerisch zu entwickeln. Was leider recht normal ist, es war auch extrem.
Wenn man sich die Entwicklung von Union seit der Übernahme der Trainerposition durch Urs Fischer bis zu seiner Demission genauer anschaut, dann hat er sehr wohl die Mannschaft nicht nur ergebnismäßig von Saison zu Saison weiterentwickelt, sondern auch fußballerisch. Dabei ist er zwar immer im Rahmen des fußballerischen Ansatzes geblieben, den er für Union von Beginn an gewählt hatte, und hat die Mannschaft diesbezüglich immer weiter perfektioniert. Er hat aber auch immer andere Aspekte hinzugenommen. Sehr kleinteilig, sodass die Mannschaft einerseits nicht überfordert wurde, anderseits aber den steigenden Wettbewerbsanforderungen gerecht werden konnte. Dabei musste er auch immer wieder Abgänge von Spielern verkraften und neue Spieler integrieren.
Saison 18/19: Platz 3 2. Bundesliga / Erstmaliger Aufstieg in die Bundesliga durch Sieg in der Relegation
Saison 19/20: Platz 11 Bundesliga / Klassenerhalt im ersten Bundesligajahr
Saison 20/21: Platz 7 Bundesliga / Qualifikation für die Conference League
Saison 21/22: Platz 5 Bundesliga / Qualifikation für die Europa League
Saison 22/23: Platz 4 Bundesliga / Qualifikation für die Champions League
Saison 23/24: Absturz / Trainerentlassung / mühevoller Klassenerhalt
Eine Entwicklung, die nicht ausschließlich durch immer konsequenteren und weiter perfektionierten ‚Terror-Ball‘ zustande gekommen ist. Sicherlich hat man den Spielstil grundsätzlich beibehalten. Aber in Nuancen auch um andere Aspekte erweitert, auch wenn diese nicht unbedingt auf den ersten Blick erkennbar waren.
Der Absturz hatte sicherlich mehrere Gründe. Wesentlich war das völlige Abweichen von der bis dato geübten Praxis der Kadergestaltung. Um in der CL einigermaßen mithalten und der intensiveren Belastung standhalten zu können, verpflichtete man den einen oder anderen älteren und erfahrenen ‚Alt-Star‘, was das Kadergefüge zerstört hat und Gift für einen auf Zusammenhalt angewiesenen Kollektivfußball war.
Und seitdem ist Urs Fischer gebrandmarkt mit Terror-Ball.Schon ziemlich wie mit Niko Kovac auch.
Weil bei beiden (vor allem wenn man bei Fischer seine Trainerzeit bei Zürich, Thun und Basel hinzunimmt) viele Fußballfans wie auch bei vielen anderen Dingen sehr undifferenziert das aufnehmen, was vor allem ‚Journalisten‘ und ‚Experten‘ in diversen Formaten so von sich geben. Da ist dieses Forum (nicht generell, aber in Teilen) keine Ausnahme. Was hier allen an Vorurteilen gegenüber Kovač unter Bezugnahme auf angebliche Performances bei seinen Vorgängerclubs geäußert wurde, war z.T. hanebüchen.
Die Medien bestimmen über die Fans, welchen Ruf/Flair ein Trainer bekommt. Gerade die eher unbequemen, die dem Boulevard wenig geben, sortiert man da eher in die "furchtbarer Fußball"-Spalte ein, damit man denen was auswischen kann.
Ja, absolut. Es ist aber keineswegs nur der sogenannte Boulevardjournalismus. Ein schiefes Bild vermitteln kann der sogenannte Qualitätsjournalismus genauso gut, vielleicht sogar noch besser. Im elaborierten Code und in mehr Ausführlichkeit lässt es sich subtiler in eine bestimmte Ecke stellen.
Fischer und Kovac sind beides sehr gute Fußball-Lehrer, die eine kaputte Mannschaft reparieren und einen können.
Und mAn können sie ein Team auch weiterentwickeln - wenn man sie lässt. Sukzessive, nicht dynamisch. Dafür aber auch ohne die lauten Forderungen nach teuren Spielern, welche die notwendige Qualität für eine dynamische Voraussetzung mitbringen. Was nicht heißt, dass sie keine konkreten Vorstellungen von neuen Spielen hätten, die eben für eine sukzessive Weiterentwicklung notwendig sind.
Beide Trainer werden dabei immer großen Wert auf Kompaktheit und Stabilität legen, weil dies für beide Grundvoraussetzung für erfolgreichen Fußball ist. Was aber keineswegs bedeutet, dass z.B. Kreativität keine Rolle bei ihnen spielt. Nur ist es eben so, wie Urs Fischer es einmal ausgedrückt hat, dass Kreativität immer auch Kompaktheit und Stabilität benötigt, da sie sonst nicht zu längerfristigem Erfolg beiträgt.
und Mainz 2:0
Fummelkutte, Berlin, Freitag, 10.04.2026, 10:42 (vor 23 Stunden, 23 Minuten) @ koom
Ich finde tatsächlich Fischers Fußball aber schon eine Idee radikaler im Grundansatz als den von Kovac – ohne das jetzt wertend zu meinen. Ich habe das Gefühl, Gegenpressing und hohe Ballgewinne sowie extrem intensive Tiefenläufe sind bei ihm nochmal so 20% stärker gewichtet als bei uns. Das hat Strasbourg gestern z.B. völlig überrollt.
Wir haben dafür dann schon einen etwas stärkeren Anteil an konstruktivem Aufbauspiel im eigenen Ballbesitz. Sicher auch ein Resultat der unterschiedlichen Kader(-stärken), wäre natürlich mal spannend zu sehen, wie er mit einer Mannschaft wie unserer ins Gefecht ziehen würde.
Ein guter Trainer und guter Typ scheint er allemal zu sein.
und Mainz 2:0
koom, Freitag, 10.04.2026, 11:36 (vor 22 Stunden, 29 Minuten) @ Fummelkutte
Ich finde tatsächlich Fischers Fußball aber schon eine Idee radikaler im Grundansatz als den von Kovac – ohne das jetzt wertend zu meinen. Ich habe das Gefühl, Gegenpressing und hohe Ballgewinne sowie extrem intensive Tiefenläufe sind bei ihm nochmal so 20% stärker gewichtet als bei uns. Das hat Strasbourg gestern z.B. völlig überrollt.
Das war aber auch immer etwas, was Mainz 05 auch sehr inne hat, also gerade dieses frühe hart attackieren war etwas, das schon seit ganz langer Zeit eher typisch für 05 war. Fischer hat das nicht ganz so sehr bei Union gemacht, aber auch da hat man - wenn man angegriffen hat - mit viel Kraft angegriffen.
Anders ausgedrückt: Starker Defensivriegel, gezielte Nadelstiche.
Kovac' Herangehensweise ist weniger radikal. Auch bei seinen vorherigen Stationen sah das sehr ähnlich aus. Die Basis bildet eine gute, konzentrierte Defensivarbeit. Nach vorne setzt man nicht so hart auf Überfälle, sondern agiert mit starkem Mittelfeldpressing und versucht durch die Formation (Flanken eher offensiv, aber eher Halbfeld - dafür viele Leute im Offensivzentrum) Gefahr zu entwickeln.
Wir haben dafür dann schon einen etwas stärkeren Anteil an konstruktivem Aufbauspiel im eigenen Ballbesitz. Sicher auch ein Resultat der unterschiedlichen Kader(-stärken), wäre natürlich mal spannend zu sehen, wie er mit einer Mannschaft wie unserer ins Gefecht ziehen würde.
Die Krux ist: Diese Art Trainer brauchen ein Team, das etwas verzweifelt ist. Fans wie Führung müssen den Unterschied sehen und fühlen von einem chaotischen Haufen ohne Idee zu einer Mannschaft, die gemeinschaftlich einer Idee folgt.
Der BVB war da ein perfektes Beispiel. Da steckten ne Million Ideen und Ansprüche drin - man war doch fast Meister, fast CL-Sieger, ist doch eigentlich supergut. Aber die Mannschaft agierte nur noch wie ein Hund der den Ball jagt. Keine Struktur, kein Kampfplan, nichts. Mal passte alles, mal passte nichts. Es war absolut nur vom Gegner abhängig.
Mainz war nicht ganz so fatal. 05 hat da immer das Problem, das entscheidende Spieler nach einer guten Saison wechseln werden. Diesmal lagen die Transfers erst daneben, Henricksen fand sich damit nicht so zurecht. Mit neuem Trainer kamen auch - zwingend notwendige - neue Spieler, die auch einen entscheidenen Beitrag leisten, dass es vorne klappt. Aber auch hinten stellte Fischer die Abwehr neu ein, die über die Jahre halt auch konfuser wurde. Im Grunde auch da: Kein Wunderwerk, sondern nachvollziehbare Schritte.
Für Fischer wirds dann wieder schwierig, wenn Ende nächster Saison wieder seine Stammspieler geklaut werden.
Ein guter Trainer und guter Typ scheint er allemal zu sein.
Er wirkt auf jeden Fall sehr klar und gut. Dito auch Kovac. Keine dicken Parolen für den Boulevard, sondern jemand, der weiss, was er kann und was er braucht. Ich finde das ne sehr gute Trainergeneration, da darf gerne mehr kommen.
und Mainz 2:0
Fummelkutte, Berlin, Freitag, 10.04.2026, 12:15 (vor 21 Stunden, 49 Minuten) @ koom
Stimmt. Mainz steht eigentlich schon immer für offensiven, zielstrebigen Fußball – was sie auch wohltuend von irgendwelchen Augsburgs unterscheidet aus meiner Sicht. Und sicherlich hat Union unter Fischer damals defensiv noch etwas massierter agiert, aber auch da war schon diese Wucht zu spüren, die ich gestern wieder überragend fand.
So oder so: unser Fazit zur aktuellen Trainergeneration ist glaube ich sehr ähnlich. Ich finde es auch im Auftreten total angenehm, nach einer Zeit mit gefühlt sehr vielen Show-Trainern und „Kommunikationsmonstern“ nun einen aus meiner Sicht recht deutlichen Shift hin zu ruhiger, konstruktiver Arbeit „im Maschinenraum“ zu sehen. Sogar bei den Bayern empfinde ich das so. Kompany ist leider auch ein guter. Umso mehr fällt Riera in Frankfurt gerade aus der Reihe.
und Mainz 2:0
koom, Freitag, 10.04.2026, 16:50 (vor 17 Stunden, 15 Minuten) @ Fummelkutte
So oder so: unser Fazit zur aktuellen Trainergeneration ist glaube ich sehr ähnlich. Ich finde es auch im Auftreten total angenehm, nach einer Zeit mit gefühlt sehr vielen Show-Trainern und „Kommunikationsmonstern“ nun einen aus meiner Sicht recht deutlichen Shift hin zu ruhiger, konstruktiver Arbeit „im Maschinenraum“ zu sehen. Sogar bei den Bayern empfinde ich das so. Kompany ist leider auch ein guter. Umso mehr fällt Riera in Frankfurt gerade aus der Reihe.
Ich glaube, die deutsche Fußballwelt hat die Klopp-Phase langsam verarbeitet. Sowohl sportlich/taktisch (Gegenpressing über alles) als auch im medialen Auftreten (charismatisch ohne Ende, kritisch, intelligent).
Natürlich gibts Ausnahmen, aber erstaunlich viele Trainer in der Bundesliga sind momentan viel mehr seriöse Fußball-Lehrer anstatt Showmen. Reira ist jetzt gerade der vielleicht letzte Laute, davor gingen ja auch schon Sandro Wagner, Kwasniok und Baumgart, die auch eher für Inszenierung standen und weniger für sachliche Trainingsarbeit.
Next step: Ich hoffe, in der Bundesliga findet man auch auf der Sportdirektoren-Ebene einen weng zu mehr intelligentem Wirken mit Plan und Stil. DA ist es auch schon ruhiger geworden - wenn man so ein Jahr zurückdenkt mit den Mislintat-vs-Kehl oder Eberl-vs-Hoeneß. Ich denke, hier liegt schon noch ein bisserl was im Argen bundesligaweit (siehe auch das Dilemma Krösche-Hellmann). Wolfsburg ist da auch ein richtig gutes schlechtes Beispiel wo viel Geld für Unsinn verschossen wird.
und Mainz 2:0
donotrobme, Münsterland, Freitag, 10.04.2026, 07:39 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 26 Min.) @ PePopp
Fischer ist dabei ein Phämomen.
Er war mit Union Berlin erfolgreich und wurde dennoch übersehen. Stattdessen holten manche Team lieber so Trainer wie ten Hag oder Sandro Wagner geholt, während Fischer, trotz seiner zeitweisen Erfolge, lange arbeitslos blieb.
und Mainz 2:0
Didi, Schweiz, Freitag, 10.04.2026, 07:43 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 21 Min.) @ donotrobme
Wobei er ja schon freiwillig arbeitslos war, das Telefon hat da sicher gelegentlich geklingelt.
und Mainz 2:0
TiRo, Dortmund, Freitag, 10.04.2026, 07:41 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 23 Min.) @ donotrobme
Fischer ist dabei ein Phämomen.
Er war mit Union Berlin erfolgreich und wurde dennoch übersehen. Stattdessen holten manche Team lieber so Trainer wie ten Hag oder Sandro Wagner geholt, während Fischer, trotz seiner zeitweisen Erfolge, lange arbeitslos blieb.
Ist eben kein Hype-Trainer. So ein bisschen passt da der Vergleich mit Kovac.
Ich mag Fischer und was er aus den Möglichkeiten der Teams macht. Hätte ihn gerne letztes Jahr in Dortmund gesehen. Ob er uns aber auch so erfolgreich gemacht hätte, weiß ich natürlich nicht.