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Neu auf schwatzgelb.de: Der Tag, der der schönste von allen werden sollte: Das Spiel, dessen Name nicht genannt werden darf (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Mittwoch, 27.05.2026, 10:00 (vor 19 Stunden, 45 Minuten)

Warnung: Dieser Beitrag enthält detaillierte Erinnerungen und könnte enorm negative Emotionen freilassen.

Eine Reminiszenz an ein Spiel vor drei Jahren, das so viel anders in Erinnerung hätte bleiben können.


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Neu auf schwatzgelb.de: Der Tag, der der schönste von allen werden sollte: Das Spiel, dessen Name nicht genannt werden darf

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 27.05.2026, 18:50 (vor 10 Stunden, 54 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich weiß gar nicht von welchem Tag hier geredet wird? :-)

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chief wiggum, im schönen Münsterland, Mittwoch, 27.05.2026, 22:12 (vor 7 Stunden, 33 Minuten) @ Garum

„Alesia, ich kenne kein Alesia!“

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Klendathu, Mittwoch, 27.05.2026, 18:42 (vor 11 Stunden, 3 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich habe jetzt erst alle Beiträge in diesem Thread gelesen, bevor ich anfange zu schreiben. Nachdem ich den Beitrag von nickeltiegel gelesen habe (mein herzliches Beileid für euren schweren Verlust!) verbietet es sich hier eigentlich von einem "schlimmen Tag" oder einer "schlimmen Zeit" zu sprechen, die ich und viele anderen damals nach diesem Tag hatten, aber dennoch möchte ich gerne hier meine Geschichte, wie ich sie damals erlebt habe, ebenfalls teilen, auch wenn ich nicht erst seit dem erwähnten Beitrag weiß, dass es natürlich weitaus wichtigeres als Fußball und mögliche Erfolge gibt. Nun denn:

Der Sonntag in Augsburg war der erste richtig heiße Tag des Jahres. Ich weiß noch, wie ich im Zug von München aus das erste Radler trank und ich das überhaupt nicht vertragen habe, weil es einfach so drückend warm war. Daher habe ich mich im Anschluss auf Cola Zero beschränkt, weil ich dieses wichtig Spiel natürlich mit klarem Kopf verfolgen wollte. Im Block konnte ich mich nicht am Support beteiligen, weil ich einfach so nervös war, dass wir diese Steilvorlage der Bayern (und ja, es war wirklich ein ekelhaftes Gefühl sich über Tore von RB zu freuen) nicht nutzen können. Beim 1:0 für uns brachen dann alle Dämme und mir wurde beim Jubeln richtig schwarz vor Augen. Hat aber alles ohne Ohnmachtsanfall geklappt und so ging es mit dem breitesten Grinsen seit langem nach Hause.

Im Freundeskreis meines Bruders gibt es eine DK für die Süd, die ich immer mal wieder haben kann, wenn ich mich frühzeitig ankündige. Bereits im Vorjahr hatte ich abgemacht, dass ich für das letzte Spiel gegen Mainz eben diese Karte in Anspruch nehmen möchte, wo nicht einmal die kühnsten Optimisten damit gerechnet hätten, dass es an diesem Tag um die Schale gehen würde. Da hatte ich tatsächlich richtig Glück.

Da meine Familie in der Nähe von Dortmund wohnt, bin ich einen Tag vorher angereist. Egal wo ich hinging, es gab kein anderes Thema. Selbst mit der Wurstfachverkäuferin im Edeka habe ich einen kurzen Plausch über den BVB gehalten. Es ist einfach herrlich zu sehen, in welche Euphorie Dortmund und die (schwatz-gelbe) Umgebung verfallen kann. Das hatte ich nach 10 Jahren, die ich nicht mehr dort wohne, schon wieder fast vergessen (auch wenn die Meisterschaften, die ich im Stadion erleben durfte, vor allem natürlich 2011 + 2012, immer noch in bester Erinnerung sind).

Am Spieltag bin ich dann auf den Friedhof zu meinem Vater gefahren. Er ist 2016 an einer Krankheit verstorben und ich bin zuvor immer mit ihm zu den Heimspielen ins Westfalenstadion gegangen. Ich versprach ihm ein Stückchen Meisterrasen für sein Grab. Dieses Versprechen konnte ich bislang leider nicht einlösen.
Auf dem Weg nach Dortmund im Stadion hab ich mich wie eine Woche zuvor zurückgehalten, was meinen Getränkekonsum anging, damit ich mit klarem Kopf und leerer Blase das Spiel und die Atmosphäre verfolgen konnte.
Zum Spiel ist ja alles gesagt. Ich war wie alle anderen total konsterniert und habe kein Wort rausgebracht. Diese Stille im Stadion nach Abpfiff werde ich nie vergessen. Ebenso wenig wie das "Aufstehen, Aufstehen, ..." in Richtung aller, die auf dem Feld auf dem Boden saßen/lagen. In der Niederlage zeigt sich eben, wer Größe beweisen kann. Einige vereinzelte haben aber auch Richtung der Mannschaft gepöbelt, was ich vollkommen daneben fand. Im Große und Ganzen waren die Reaktion aber eher so, dass man stolz auf uns Fans sein konnte (zumindest, das was ich so mitbekommen habe).

Am Tag danach habe ich alle meine Sport-Apps deaktiviert. Ich wollte erstmal nichts mehr mit Fußball zu tun haben. Eine Zusammenfassung des Spiels habe ich mir nie angeschaut, da ich bei dem Gedanken daran ehrlichweise Bauchschmerzen bekomme. Zu der Zeit habe ich in Unterföhring bei Sky gearbeitet. Auf dem Weg in meinen Büroraum musste ich immer durch die Kantine gehen, die auch für Mitarbeiterversammlungen genutzt wurde. Dort steht eine kleine Bühne mit einem riesigen Bild im Hintergrund, das immer mal wieder wechselt und meistens den neusten Serienhit (wie bspw. House of the Dragon) bewirbt. Die nachfolgenden Monate musste ich mir dort jedes mal das Bild anschauen, wie die Bayern freudetrunken im Kölner Stadion die Schale hochhielten. Was hätte ich gerne Müller, Kimmich und Konsorten die Augen ausgekratzt oder zumindest einen albernen Schnurrbart gemalt (ich bin ein unbelehrbarer Hooligan, ich weiß^^), aber das hätte nur unnötigen Ärger gegeben. Der Abstieg der Blauen und irgendwas wahnsinniges rund um den Nicht-Aufstieg des HSV waren alles nichts mehr als eine Randnotiz.

Also, ich denke auch nicht gerne an diesen Tag zurück, hoffe aber, dass sich uns alle nochmal eine solche Chance ergeben wird und ich dann auch wieder im Stadion mit dabei sein kann ... und dann mit besserem Ausgang.

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Roland, Mittwoch, 27.05.2026, 17:44 (vor 12 Stunden, 1 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

absolute Vorfreude auf die sicher geglaubte Meisterschaft. Borsigplatz Sonntag mit den Jungs geplant.
Aufgrund von anhaltender Schwäche am 26. zu meinem Nephrologen. Blutabnahme vormittags ... Nachmittags Anruf : Sofort zum Krankenhaus...Hämaglobin bei 6,1...sofortige Bluttransfusionen nötig.
Im Krankenhaus kaum Handyverbindung und auch komischerweise wenig Interesse an Fussball. Abends dann kurz auf die Ergebnisse geguckt und komischerweise nur leichte Enttäuschung gespürt.

In der Rückschau betrachtet als Fan für mich fast doppelter Glücksfall. Diagnose nicht so schlimm wie befürchtet und bis heute keine !!! einzige Szene des Spiels gesehen.

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Tom Frost, Mittwoch, 27.05.2026, 16:37 (vor 13 Stunden, 7 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Zu dem Spieltag wurde schon viel gesagt, ich bin da recht nah am Saschas Meinung, irgendwie hat es sich nie nach Meisterschaft angefühlt und ich glaube nicht, dass wir uns sportlich großartig anders entwickelt hätten. Die folgende CL-Saison wäre mit Sicherheit anders verlaufen, vermutlich nicht so gut (aber wer weiß). Insgesamt keine große Wunde bei mir.

Es sind natürlich immer andere Ausgangssituationen, aber Leverkusen ist nach deren Meisterschaft auch nicht das pure Glück.

Ich hau mal einen raus:
Krass finde ich, wie viele Fans sich als Memmen entpuppt haben und sich seitdem in für mich absolut peinlicher Art und Weise sich an Mainz abarbeiten, wenn die ihr Auswärtsspiel hier haben.
Weil sie, ja, was denn… sich angestrengt haben?

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istar, Mittwoch, 27.05.2026, 17:04 (vor 12 Stunden, 41 Minuten) @ Tom Frost

Zu dem Spieltag wurde schon viel gesagt, ich bin da recht nah am Saschas Meinung, irgendwie hat es sich nie nach Meisterschaft angefühlt und ich glaube nicht, dass wir uns sportlich großartig anders entwickelt hätten. Die folgende CL-Saison wäre mit Sicherheit anders verlaufen, vermutlich nicht so gut (aber wer weiß). Insgesamt keine große Wunde bei mir.

Es sind natürlich immer andere Ausgangssituationen, aber Leverkusen ist nach deren Meisterschaft auch nicht das pure Glück.

Ich hau mal einen raus:
Krass finde ich, wie viele Fans sich als Memmen entpuppt haben und sich seitdem in für mich absolut peinlicher Art und Weise sich an Mainz abarbeiten, wenn die ihr Auswärtsspiel hier haben.
Weil sie, ja, was denn… sich angestrengt haben?

Mainz ist schon seit der Klopp-Ära nicht mehr sonderlich beliebt, weil nämlich Neven Subotic damals von einem Mainzer den Ball in die Kronjuwelen gejagt bekommen hat, wir in der Annahme, die Mainzer würden das Spiel unterbrechen,aufgehört haben zu spielen und Mainz daraufhin das Tor gemacht hat.

Wegen 2023 kann man denen nichts vorwerfen. Ganz Dortmund und Umgebung hat eine Woch nur darüber nachgedacht, wer wo mit wem feiert, dazu gab's auch irgendwie ein Drehbuch, wo ihnen gesagt wurde, wie sie am besten die Feierlichkeiten nicht stören, mehr Motivation braucht es insgesamt nicht für eine Mannschaft, Statist will keiner sein.

Mit "hat sich nicht... angefühlt" kann ich nichts anfangen, wer am Ende oben steht ist Meister, fertig.

Hätten wir den Titel geholt oder ein Jahr später das Finale gewonnen, wäre vielleicht eine andere Grundstimmung in den 1,5 Jahren danach gewesen. Da war bei einigen die Zündschnur schon ziemlich kurz. Das hat sich in der Rückrunde aber auch gelegt, vielleicht auch ein Verdienst von Kovac.

Der erste und der letzte Absatz sind aber subjektive Eindrücke aus meiner Stadion-Bubble, möglicherweise ist das bei anderen ganz anders.

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Tom Frost, Mittwoch, 27.05.2026, 19:27 (vor 10 Stunden, 17 Minuten) @ istar

Mit "hat sich nicht... angefühlt" kann ich nichts anfangen, wer am Ende oben steht ist Meister, fertig.

Absolut.
Mir gefiel die Formulierung auch nicht so richtig.
Aber ich glaube, die Vorfreude war dadurch bei mir einfach nicht so groß. Und vielleicht war auch deswegen die Enttäuschung nicht so groß.
Ich hatte in der Saison nicht den Eindruck, dass wir die beste Mannschaft der Liga waren.

An die Szene mit Mainz und Subotic erinnere ich mich sogar auch noch. Ohne dass ich sie hätte aktiv benennen können. Aber ich vermute, nach vielen Jahren Liga-Rivalität gibt es bei jedem Verein Szenen, die man als unsportlich empfindet.

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Fonzie, Münster, Mittwoch, 27.05.2026, 16:47 (vor 12 Stunden, 58 Minuten) @ Tom Frost

Insgesamt keine große Wunde bei mir.

Ich hau mal einen raus:
Krass finde ich, wie viele Fans sich als Memmen entpuppt haben und sich seitdem in für mich absolut peinlicher Art und Weise sich an Mainz abarbeiten, wenn die ihr Auswärtsspiel hier haben.
Weil sie, ja, was denn… sich angestrengt haben?

Ich glaube, dass vieles einfach daran liegt, woher man als Fan kommt. Mainz war für viele, die vor allem von der Klopp-Ära eher erfolgsverwöhnt und, ich nenne es mal feierwütig, geprägt wurden, seit langem mal wieder die Chance auf eine Meisterschaft. Dass ein Erfolg dann so "verspielt" wurde war für viele einfach neu, denke ich, vor allem weil das verlorene CL-Finale ja eher als Schiriskandal und nicht als Scheitern empfunden wurde.

Für mich persönlich ist Mainz auch kein großes Trauma, weil ich selbst schon lange dabei bin und den BVB schon einige Male habe scheitern sehen. Dazu kommt sicherlich außerdem, dass ich viele dieser Niederlagen im Stadion erlebt habe und Mainz nur zu Hause am Fernseher mit meiner Frau.

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captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 27.05.2026, 14:37 (vor 15 Stunden, 8 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich hatte eigentlich bis nach dem 33. Spieltag nicht wirklich dran geglaubt, dass wir wirklich Meister werden können (das war auch 2019 so). Es war cool, dass wir so lange dran geblieben sind, aber dass wir wirklich Meister werden können, kam mir unwirklich vor. Vermutlich lag es an der Dominanz der Bayern seit 2013, dass ich irgendwie fest davon ausging, dass die sich am Ende eh wieder durchsetzen. Vielleicht war es auch Selbstschutz vor Enttäuschung. Von daher war das bis dahin kein echtes Thema für mich.

Das änderte sich dann erst nach dem vorletzten Spieltag, wo wir alles in der Hand hatten und "nur" noch das Heimspiel gegen Mainz gewinnen mussten. Da war es dann plötzlich real, und der Glaube kam ganz plötzlich, wie aus dem Nichts. Bis zum Spieltag hat sich die Aufregung stetig gesteigert, und ich wusste gar nicht so recht damit umzugehen. Das hat mich völlig überwältigt und überfordert. Ich wusste eigentlich bis kurz vor Anpfiff nicht, wie und wo ich das Spiel verfolgen würde. Am Ende habe ich es dann alleine im Netradio mit (vergeblichen) Streaming-Versuchen verfolgt.

Ich weiß, dass es jedem Fan irgendwie anders geht und auch diese Zeit anders erlebt hat. Dennoch glaube ich, dass die Stimmungs- und Gemütslage des Umfelds sich auch immer zu einem gewissen Teil auch im Verein und in der Mannschaft wiederfindet.

Daher kann ich mir auch vorstellen, dass die Mannschaft nicht zu 100% vorbereitet auf die Situation war und es auch dort eine Art Überforderung mit der Situation gab.

Unter diesem Aspekt sehe ich nun auch Meisterschaftsansagen wie von u.a. Beier und Schlotterbeck mit anderen Augen. Eigentlich bin ich kein Freund von großspurigen Kampfansagen und würde lieber die Leistungen auf dem Platz sprechen lassen, aber vielleicht hilft so etwas tatsächlich, um im Fall der Fälle bereit zu sein.


Nach dem Spiel war auch bei mir die Enttäuschung riesig und in mir vollkommene Leere. Aber heute wirkt das gar nicht mehr so stark nach. Ich glaube auch nicht, dass die Grundstimmung um den BVB heute so fundamental anders wäre, wenn wir die Meisterschaft geholt hätten, wie man manchmal so hört und liest.

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CF, Mittwoch, 27.05.2026, 14:50 (vor 14 Stunden, 54 Minuten) @ captain_gut

Nach dem Spiel war auch bei mir die Enttäuschung riesig und in mir vollkommene Leere. Aber heute wirkt das gar nicht mehr so stark nach. Ich glaube auch nicht, dass die Grundstimmung um den BVB heute so fundamental anders wäre, wenn wir die Meisterschaft geholt hätten, wie man manchmal so hört und liest.

Ich bin davon überzeugt, dass eine Meisterschaft 2023 vieles verändert hätte im Umfeld und beim BVB. Es herrscht ja die Einstellung vor, dass man im Fall einer Schwäche der Bayern einfach da sein muss und das wären wir gewesen. Die Sehnsucht nach einem Titel hätte sich erfüllt und möglicherweise hätte es danach auch keine Leverkusener Meisterschaft gegeben, weil die Bayern anders an die folgende Saison herangegangen wären. Aber das ist natürlich hypothetisch.

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captain_gut, Rendsburg, Mittwoch, 27.05.2026, 22:40 (vor 7 Stunden, 4 Minuten) @ CF

Nach dem Spiel war auch bei mir die Enttäuschung riesig und in mir vollkommene Leere. Aber heute wirkt das gar nicht mehr so stark nach. Ich glaube auch nicht, dass die Grundstimmung um den BVB heute so fundamental anders wäre, wenn wir die Meisterschaft geholt hätten, wie man manchmal so hört und liest.


Ich bin davon überzeugt, dass eine Meisterschaft 2023 vieles verändert hätte im Umfeld und beim BVB. Es herrscht ja die Einstellung vor, dass man im Fall einer Schwäche der Bayern einfach da sein muss und das wären wir gewesen. Die Sehnsucht nach einem Titel hätte sich erfüllt und möglicherweise hätte es danach auch keine Leverkusener Meisterschaft gegeben, weil die Bayern anders an die folgende Saison herangegangen wären. Aber das ist natürlich hypothetisch.

Dass vieles anders gelaufen wäre, kann gut sein. Bspw. hätte sich Edin vermutlich nicht zum Rücktritt gezwungen gefühlt.

Aber mein Punkt ist eher, dass die notorisch negative Grundstimmung nicht massiv besser wäre. Also meiner Meinung nach würde bspw. die vergangene Saison nicht wesentlich anders bewertet werden.

(Mal abgesehen davon, dass sich zumindest teilweise etwas Aufbruchstimmung andeutet)

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Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 27.05.2026, 14:59 (vor 14 Stunden, 45 Minuten) @ CF

Und wir wären auch anders an die nächste Saison herangegangen!

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Gargamel09, Mittwoch, 27.05.2026, 15:08 (vor 14 Stunden, 37 Minuten) @ Murksknüller

Und wir wären auch anders an die nächste Saison herangegangen!

Mit der Meisterschaft hätten wir nix zu tun gehabt und in der CL ging ja gar nicht mehr, als das Finale, das hätte auch eine Meisterschaft nicht besser machen können, vielleicht wäre es aber auch gar nicht dazugekommen. Als Meister hätte der BVB in der Ligaphase schon mal andere Gegner bekommen.

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CF, Mittwoch, 27.05.2026, 15:14 (vor 14 Stunden, 30 Minuten) @ Gargamel09

Und wir wären auch anders an die nächste Saison herangegangen!


Mit der Meisterschaft hätten wir nix zu tun gehabt und in der CL ging ja gar nicht mehr, als das Finale, das hätte auch eine Meisterschaft nicht besser machen können, vielleicht wäre es aber auch gar nicht dazugekommen. Als Meister hätte der BVB in der Ligaphase schon mal andere Gegner bekommen.

Ja, andere Gegner in der CL. Vielleicht ein früheres Ausscheiden in de CL. Damit kein 5. CL-Platz für Deutschland die Saison darauf und kein BVB in der CL 2024/25...;-)

Man kann auch alles Schwarzmalen

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Mittwoch, 27.05.2026, 15:18 (vor 14 Stunden, 27 Minuten) @ CF

Ich sage nur: 4 - 2 - 1 ! Wenn wir nicht daran glauben, wer denn sonst???

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nickeltiegel, Dortmund, Mittwoch, 27.05.2026, 14:36 (vor 15 Stunden, 9 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von nickeltiegel, Mittwoch, 27.05.2026, 14:53

Einen Tag vorher überstand meine damals dreijährige Tochter eine elfstündige Tumor-OP. Fussball gedanklich in weiter Ferne. Als ich samstags dann mit dem Rad über die Lindemannstraße zur Kinderklinik und wieder zurück fuhr und alle in gelb durch die Stadt laufen sah wurde ich sehr traurig. Einfach, weil meiner gesamten Familie diese Emotionalität geraubt wurde. Es war schlicht und ergreifend egal, ob der BVB diesen Titel gewann.

Das ist auch heute noch skurril. Vielleicht ein "Once-in-a-lifetime"-Moment für meine Kinder (für meine Tochter definitiv, sie ist 2025 gestorben) und dennoch hat es sie an diesem Tag nicht sonderlich bewegt. Die beiden haben sich kurz darüber geärgert und abends war alles schon wieder vergessen, weil unwichtig.

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macedonia09, Do, Mittwoch, 27.05.2026, 19:02 (vor 10 Stunden, 42 Minuten) @ nickeltiegel

Tut mir vom Herzen leid, was euch wiederfahren ist.

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.05.2026, 18:40 (vor 11 Stunden, 4 Minuten) @ nickeltiegel

Bitter. Alle Eltern werden euch wohl nachempfinden können, dass euch das Schlimmste passiert ist, was man sich vorstellen kann.

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Tom Frost, Mittwoch, 27.05.2026, 16:29 (vor 13 Stunden, 15 Minuten) @ nickeltiegel

Einen Tag vorher überstand meine damals dreijährige Tochter eine elfstündige Tumor-OP. Fussball gedanklich in weiter Ferne. Als ich samstags dann mit dem Rad über die Lindemannstraße zur Kinderklinik und wieder zurück fuhr und alle in gelb durch die Stadt laufen sah wurde ich sehr traurig. Einfach, weil meiner gesamten Familie diese Emotionalität geraubt wurde. Es war schlicht und ergreifend egal, ob der BVB diesen Titel gewann.

Das ist auch heute noch skurril. Vielleicht ein "Once-in-a-lifetime"-Moment für meine Kinder (für meine Tochter definitiv, sie ist 2025 gestorben) und dennoch hat es sie an diesem Tag nicht sonderlich bewegt. Die beiden haben sich kurz darüber geärgert und abends war alles schon wieder vergessen, weil unwichtig.

Uff… mein Beileid!

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Kutte92-, Münster, Mittwoch, 27.05.2026, 15:47 (vor 13 Stunden, 58 Minuten) @ nickeltiegel

Einen Tag vorher überstand meine damals dreijährige Tochter eine elfstündige Tumor-OP. Fussball gedanklich in weiter Ferne. Als ich samstags dann mit dem Rad über die Lindemannstraße zur Kinderklinik und wieder zurück fuhr und alle in gelb durch die Stadt laufen sah wurde ich sehr traurig. Einfach, weil meiner gesamten Familie diese Emotionalität geraubt wurde. Es war schlicht und ergreifend egal, ob der BVB diesen Titel gewann.

Das ist auch heute noch skurril. Vielleicht ein "Once-in-a-lifetime"-Moment für meine Kinder (für meine Tochter definitiv, sie ist 2025 gestorben) und dennoch hat es sie an diesem Tag nicht sonderlich bewegt. Die beiden haben sich kurz darüber geärgert und abends war alles schon wieder vergessen, weil unwichtig.

Oh man.

Da schämt man sich ja fast dafür, dass man den Fußball manchmal so überaus wichtig nimmt. Und ich erzähle noch was von "Trauma"...

Danke für den Beitrag, das ordnet die wirklich essentiellen Dinge mal wieder richtig ein.

Und mein aufrichtiges Beileid, das tut mir wahnsinnig leid. Ich glaube, das ist so ziemlich das Schlimmste, was einem passieren kann.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.05.2026, 15:20 (vor 14 Stunden, 25 Minuten) @ nickeltiegel

Einen Tag vorher überstand meine damals dreijährige Tochter eine elfstündige Tumor-OP. Fussball gedanklich in weiter Ferne. Als ich samstags dann mit dem Rad über die Lindemannstraße zur Kinderklinik und wieder zurück fuhr und alle in gelb durch die Stadt laufen sah wurde ich sehr traurig. Einfach, weil meiner gesamten Familie diese Emotionalität geraubt wurde. Es war schlicht und ergreifend egal, ob der BVB diesen Titel gewann.

Das ist auch heute noch skurril. Vielleicht ein "Once-in-a-lifetime"-Moment für meine Kinder (für meine Tochter definitiv, sie ist 2025 gestorben) und dennoch hat es sie an diesem Tag nicht sonderlich bewegt. Die beiden haben sich kurz darüber geärgert und abends war alles schon wieder vergessen, weil unwichtig.

oh mann, das tut mir sehr leid. Es gibt wohl kaum schlimmeres.

Danke, dass du das mit uns teilst, obwohl dir das sicher schwer gefallen ist und ich wünsche Dir weiterhin vor allem viel Kraft und positive Erinnerungen.

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Kutte92-, Münster, Mittwoch, 27.05.2026, 14:15 (vor 15 Stunden, 29 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Absolutes Trauma.

Ich habe damals direkt nach dem Schlusspfiff den frühesten Flug nach Kapstadt gebucht und mich da erstmal ein paar Monate regelrecht vor der Welt versteckt. Die erste Woche auch keinerlei deutsche Nachrichten verfolgt, alles ausgeschaltet, kein WhatsApp, nichts.

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Gargamel09, Mittwoch, 27.05.2026, 14:23 (vor 15 Stunden, 21 Minuten) @ Kutte92-

Absolutes Trauma.

Ich habe damals direkt nach dem Schlusspfiff den frühesten Flug nach Kapstadt gebucht und mich da erstmal ein paar Monate regelrecht vor der Welt versteckt. Die erste Woche auch keinerlei deutsche Nachrichten verfolgt, alles ausgeschaltet, kein WhatsApp, nichts.

Man muss keine Woche das deutsche TV meiden, wenn die Bayern Meister werden, das Thema ist am Sonntag Abend gegessen.

Wo ist Papa?

Der ist in Kapstadt!

Ach, der BVB hat wohl mal wieder verkackt..

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Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 27.05.2026, 14:10 (vor 15 Stunden, 35 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das große persönliche Grummeln hatte ich nicht. Es war bei mir einfach die Tatsache mit dem 15jährigen Filius per Zug anzureisen und womöglich "seine" erste wirkliche Meisterschaft zu feiern. Morgens noch mit den heimischen Bayern-Fans am Gleis sinniert das noch nichts entschieden ist. Und dann dieses Ergebnis. Diese Leere auf der Rückfahrt dem Sohn eben keinen perfekten Tag bieten zu können. Mit der Gewissheit: Das kommt so wohl nie wieder. Ja, das begleitet mich immer noch ab und an.

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Brulence, an der Ruhr, Mittwoch, 27.05.2026, 14:37 (vor 15 Stunden, 7 Minuten) @ Mob-Jenson

Das große persönliche Grummeln hatte ich nicht. Es war bei mir einfach die Tatsache mit dem 15jährigen Filius per Zug anzureisen und womöglich "seine" erste wirkliche Meisterschaft zu feiern. Morgens noch mit den heimischen Bayern-Fans am Gleis sinniert das noch nichts entschieden ist. Und dann dieses Ergebnis. Diese Leere auf der Rückfahrt dem Sohn eben keinen perfekten Tag bieten zu können. Mit der Gewissheit: Das kommt so wohl nie wieder. Ja, das begleitet mich immer noch ab und an.

Meine Gefühl- und Gedankenwelt war identisch. Mein damals 13jähriger Neffe saß neben mir. Borussia bedeutet ihm die Welt. Seit seinem ersten Stadionbesuch (er muss vier oder fünf gewesen sein) komplett mit Borussia infiziert, mittlerweile natürlich mittendrin auf der Süd und nicht mehr bei den Alten.

Ihn so enttäuscht und am Boden zu sehen, hat mir wirklich das Herz gebrochen.

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Fonzie, Münster, Mittwoch, 27.05.2026, 16:40 (vor 13 Stunden, 5 Minuten) @ Brulence

Meine Gefühl- und Gedankenwelt war identisch. Mein damals 13jähriger Neffe saß neben mir. Borussia bedeutet ihm die Welt. Seit seinem ersten Stadionbesuch (er muss vier oder fünf gewesen sein) komplett mit Borussia infiziert, mittlerweile natürlich mittendrin auf der Süd und nicht mehr bei den Alten.

Ihn so enttäuscht und am Boden zu sehen, hat mir wirklich das Herz gebrochen.

Als jemand, der bei der Fast-Meisterschaft 92 (am Radio) und beim UEFA-Cup-Final-Hinspiel 93 (im Stadion) der todtraurige Sohn war, kann ich dazu nur sagen, dass die schweren Niederlagen zu einer "richtigen" Fan-Biografie eben auch dazu gehören. Es prägt einen, gerade als Kind/Jugendlicher.

Natürlich habe ich da auch beide Male gedacht, dass so eine Chance nie wieder kommt. Aber eigentlich machen schlimme Niederlagen doch die spektakulären Erfolge (bei meinem Beispiel der 90er La Coruna und die Meisterschaften im Stadio und der CL-Sieg unter Hitzfeld im TV) viel greifbarer und schöner, weil man auch erlebt hat, wie es sich andersrum anfühlt.

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BDN130671 ⌂ @, Hagen, Mittwoch, 27.05.2026, 13:27 (vor 16 Stunden, 18 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

In meiner Erinnerung ein rabenschwarzer Tag. Fast schon traumatisch. An die Vorfreude will ich mich gar nicht mehr erinnern. Ich weiß ja, dass man in dieses blöde Spiel nicht zu viel hineinprojizieren soll, aber es wäre so ein "Brustlöser" bei diesem ganzen gesellschaftlichen Scheiß wie Corona, Ukraine und so weiter und sofort gewesen. Einfach mal die ganzen Sorgen hinter sich lassen und einfach nur den Moment feiern. Das nehme ich der Mannschaft bis heute tatsächlich übel und bin seit dem auch weniger bereit miese Leistungen einfach hinzunehmen. Da ist eine Menge Kredit verspielt worden.

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Ausputzer, Düsseldorf, Mittwoch, 27.05.2026, 12:32 (vor 17 Stunden, 13 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich war mit meinen Söhnen, damals 10 und 7 im Stadion.
Beide die ganze Woche vorhee total hibbelig und voller Vorfreude (ich natürlich auch, kannte das Gefühl aber natürlich von 1995, 1996, 2002, 2011 und 2012 und daher war es schon anders).
Am Abend vorher vorsorglich darauf hingewiesen, dass es natürlich auch schief gehen kann und wir unser Spiel erst einmal (und unbedingt) gewinnen müssten. Das geschah aber rein pflichtgemäß - im Inneren war ich überzeugt, dass wir das locker 3:0 oder 4:1 nach Hause bringen.
Nach dem Spiel hatte zwei tieftraurige Kinder. Wie sollte ich ihnen erklären, was ich selbst nicht fassen konnte.
Für mich auch kein Vergleich mit 1992 - Sonnenbrand in Duisburg und um 17.12 Uhr die Meisterschaft entrissen. Da hatten wir unsere Pflicht erledigt - hat halt dann doch nicht sein sollen. Aber gegen Mainz so aufzutreten???
Mir ist noch immer der Kommentar aus der Reihe hinter mir nach diesem lächerlichen Haller 11m im Ohr: „Wenn mein Sohn so einen 11m schießen würde, würde ihn sein Trainer sofort auswechseln.“
Bis heute bin ich wegen dieses 11m so absolut stinkig: nicht weil er verschossen wurde, das passiert allen Großen mal - aber weil Haller entgegen aller Absprachen unbedingt selbst schießen musste und sein Ego über den Mannschaftserfolg gestellt hat. Und an diese Szene wurden wir immer wieder erinnert, als Guirassy meinte, auch gegen Absprachen unbedingt 11m schießen zu müssen und ebenso kläglich gescheitert ist.

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.05.2026, 12:14 (vor 17 Stunden, 31 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bei mir hallt der Tag eigentlich gar nicht großartig nach, weil ich nicht das Gefühl habe, dass uns da etwas genommen wurde, das uns eigentlich zusteht.

2011 hatte ich ziemlich früh das Gefühl, dass da eine Mannschaft auf dem Platz steht, die Meister werden kann und sich das mehr verdient hat als alle anderen. In der Saison 22/23 war es eher Erstaunen und Wundern, dass wir so tatsächlich eine Titelchance haben.

Natürlich hat es mich massiv geärgert und ich war enttäuscht darüber, dass wir es gegen Mainz dann doch noch in den Sand gesetzt haben - aber unterm Strich fand ich es für mich deutlich nicht so niederschmetternd, wie z.B. 2013 das Wembleystadion zu verlassen, während auf der anderen Seite die Bayern ausgelassen den Titel gefeiert haben. Nach Mainz war das eher ein "haben wir uns schön selber versaut".

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Bensi16, Mittwoch, 27.05.2026, 15:01 (vor 14 Stunden, 43 Minuten) @ Sascha

Ich kann mich noch an die absolute Leere erinnern, nachdem das Spiel vorbei war. Wir sind noch ne Pizza essen gegangen und haben kaum ein Wort gesagt.
Ich war bei den beiden letzten Meisterschaften voll dabei, aber noch ohne die Gruppe, mit der ich mittlerweile zur Borussia gehen. So habe ich das damals zwar mit einem Kollegen total genossen, aber eben anders als es nun wäre.

Das Spiel selbst hallt kaum nach - Gedanken an den verpassten Abend und Tag danach allerdings nicht.

Als Spiel hallt wie bei dir das CL Finale 2013 mit Abstand am meisten nach. Wir hätten es verdient gehabt und mit 60 Minuten Überzahl auch gezogen, da bin ich mir sicher. Es hat mich am sauersten gemacht die Bayern draußen nur solala feiern zu sehen im Wissen, wie es andersrum ausgesehen hätte. Bis dahin war das einfach ein perfektes Wochenende in London, die Krönung fehlte.

Was mir auch weiterhin sehr nervt, auch wenn das absolut nicht vergleichbar ist: DFB Pokalsieg gegen Leipzig. 4-1! Was wäre das unter normalen Umständen für ein Wochenende geworden?!

Was uns da in den letzten 13 Jahren für Feiertage kurz vor dem Ende entgangen sind ist schon hart, auch wenn man natürlich erstmal in solche Lagen kommen muss, keine Frage.

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Pini, Mittwoch, 27.05.2026, 12:47 (vor 16 Stunden, 58 Minuten) @ Sascha

Bei mir hallt der Tag eigentlich gar nicht großartig nach, weil ich nicht das Gefühl habe, dass uns da etwas genommen wurde, das uns eigentlich zusteht.


Geht mir ähnlich.

Kein Vergleich z.B. mit 2019 und der Derby-Heimniederlage, auch wenn das nicht der letzte Spieltag war. Die macht mich heute noch viel fuchsiger.


Ein bisschen habe ich sogar noch positive Gefühle für 2023. Nicht für den Tag, aber für das Frühjahr.

Wir waren Fünfter oder so, dann war ich je einen Monat in Asien und Italien (was eh schon toll war) und auf einmal spielen wir wie aus dem Nichts um die Meisterschaft. Überall Pippi Langstrumpf, dann spielst du freitagsabends in Bochum (sowieso großartig), und es geht richtig um was. Augsburg auswärts... Wahnsinn. Vor dem Mainz-Spiel das Treffen im Westpark, es waren so viele alte Freunde da, die heute teilweise auf anderen Kontinenten wohnen. Ich war schon mit so vielen Leuten nach dem Spiel im Mittelkreis verabredet. ;-)


Der Abend und die Tage nach dem Spiel waren natürlich schlimm... aber dauerhaft ist schönerweise eher das tolle Gefühl geblieben, dass es in der BL mal wieder um die Meisterschaft ging. Wer weiß, wann das mal wiederkommt. Nach dem Augsburg-Spiel sagte mir schon jemand, es könne ja noch schief gehen, da habe ich geantwortet: "Klar, aber diese Woche Vorfreude lasse ich mir auf keinen Fall nehmen. Das ist so selten und ärgern kann ich mich nachher immer noch." Was ich dann auch getan habe.


Mein Gefühl wäre aber sicher negativer, wenn man nicht schon einige Meisterschaften mit tollen Mannschaften mitgemacht hätte. 2023 fühlte sich dagegen ein bisschen "zufällig" und gar nicht nach Meistermannschaft an. Hätte mich aber natürlich nicht gestört. ;-)


Bisschen traurig, dass man schon glücklich ist, wenn man mal wieder an der Meisterschale und den ganz großen Emotionen schnuppern kann.

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MirkoWSG, Mittwoch, 27.05.2026, 18:50 (vor 10 Stunden, 54 Minuten) @ Pini

Vor dem Mainz-Spiel das Treffen im Westpark, es waren so viele alte Freunde da, die heute teilweise auf anderen Kontinenten wohnen. Ich war schon mit so vielen Leuten nach dem Spiel im Mittelkreis verabredet. ;-)

Hat jetzt nicht unbedingt was mit dem Thema zu tun, aber ich bin froh, dass unser Freundeskreis schon immer zum selben Termin zusammen in den Urlaub fährt und sich da auch alle Zeit für nehmen.
Durch Arbeit, Kinder, usw. sieht man sich immer seltener.

Kann sich noch jemand an die Tradition (vor Ultra-Zeiten) erinnern, dass es beim letzten Auswärtsspiel die völlige Raucheskalation gibt? Das war immer herrlich...

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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 27.05.2026, 13:14 (vor 16 Stunden, 30 Minuten) @ Pini

Bei mir dämpft den Frust eben auch das Gefühl, dass man das Beste mit den Spielzeiten 10/11 und 11/12 schon miterleben durfte. Ohne Verbitterung, aber so schön wird es nie mehr. Das sorgt dann zwar dafür, dass ich nicht so oft in wirkliche Euphorie verfalle, aber andererseits ist dann der Schmerz nach so einem Verspielen auch nicht mehr so riesig.

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Gargamel09, Mittwoch, 27.05.2026, 13:58 (vor 15 Stunden, 47 Minuten) @ Sascha

Bei mir dämpft den Frust eben auch das Gefühl, dass man das Beste mit den Spielzeiten 10/11 und 11/12 schon miterleben durfte. Ohne Verbitterung, aber so schön wird es nie mehr. Das sorgt dann zwar dafür, dass ich nicht so oft in wirkliche Euphorie verfalle, aber andererseits ist dann der Schmerz nach so einem Verspielen auch nicht mehr so riesig.

Weil es ja auch eine Phönix aus der Asche Story war, sollte der BVB jetzt mal wieder Meister werden, wäre das kein Wunder in dem Sinn, dass das völlig überraschen käme. Eigentlich wäre es sogar zwangsläufig, wenn schon nicht die Bayern 1 x in 20 Jahren keinen Titel holen, dann eben der 2. größte Klub, einer nannte ihn auch mal 2. Leuchtturm.

Ich fand 2013 CL Finale, 2016 Viertelfinale Rückspiel gegen Liverpool ( vor allem das Wie wir noch verloren haben) und 2019 viel schwerer zu "verkraften" als 2023. 2023 ging eigentlich schnell, auch 2024 das CL Finale, weil ich anders als 2013 den BVB 2024 keine großen Chancen eingeräumt hab, da waren wir 2013 viel viel stärker.

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elrond100, Ennepetal, Mittwoch, 27.05.2026, 13:59 (vor 15 Stunden, 45 Minuten) @ Gargamel09

2013 hatte dazu den Beigeschmack nicht nur ein wenig verschaukelt worden zu sein.

Das hat es zusätzlich verbittert.

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elrond100, Ennepetal, Mittwoch, 27.05.2026, 13:56 (vor 15 Stunden, 49 Minuten) @ Sascha

Bei mir dämpft den Frust eben auch das Gefühl, dass man das Beste mit den Spielzeiten 10/11 und 11/12 schon miterleben durfte. Ohne Verbitterung, aber so schön wird es nie mehr. Das sorgt dann zwar dafür, dass ich nicht so oft in wirkliche Euphorie verfalle, aber andererseits ist dann der Schmerz nach so einem Verspielen auch nicht mehr so riesig.

Bei mir hat dieses Gefühl schon deutlich eher eingesetzt. Und daran kann man auch nochmal verifizieren, dass des tatsächlich auch um das "Wie" geht und nicht nur um den reinen Erfolg! Schon die Spielzeit 08/09 habe ich unsere Spiele mit dem Gefühl verfolgt, dass nur eine Mannschaft auf dem Platz über Sieg und Niederlage entscheidet, und das war der BVB!
Wir sind erst Sechster und dann Fünfter geworden, aber wir waren der Liga eigentlich schon enteilt. Die Spieler haben es nur noch nicht geglaubt! Wir haben kindische Fehler gemacht, die man eben als junge Mannschaft macht, aber wir haben den Ton angegeben, waren offensiv überfallartig, gefährlich und einfach gut!

Ich habe mich bezogen auf den Zustand des BVBs nach dem knappen verpassen des Europapokals 2009 besser gefühlt bzgl. der Leistungsfähigkeit dieser Mannschaft als heute nach der Vizemeisterschaft!

Ich freue mich über die sichere Quali für die CL-League, aber im Hinterkopf schwingt ein bisschen Blau unter Tedesco mit. Die sind auch Vizemeister geworden und keiner wusste wie die ihre Spiele gewonnen haben und dann kam die Quittung...

Ich hoffe, dass kommende Saison doch etwas mehr Spielkultur Einzug hält. Eine Rückkehr zur Viererkette scheint ja schon ausgeschlossen :-(

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.05.2026, 13:50 (vor 15 Stunden, 55 Minuten) @ Sascha

Bei mir dämpft den Frust eben auch das Gefühl, dass man das Beste mit den Spielzeiten 10/11 und 11/12 schon miterleben durfte. Ohne Verbitterung, aber so schön wird es nie mehr. Das sorgt dann zwar dafür, dass ich nicht so oft in wirkliche Euphorie verfalle, aber andererseits ist dann der Schmerz nach so einem Verspielen auch nicht mehr so riesig.

Ich glaube der einzige Weg, dass es wieder so werden könnte, wäre ein Absturz ala 2005. Und das möchte dann auch niemand vermute ich, vor allem, weil es ja keine Garantie gibt, dass wieder jemand wie Klopp daher kommt. Bzw. die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, dass dem nicht so wäre.

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AntonPSU, Mittwoch, 27.05.2026, 13:10 (vor 16 Stunden, 34 Minuten) @ Pini

Bei mir hallt der Tag eigentlich gar nicht großartig nach, weil ich nicht das Gefühl habe, dass uns da etwas genommen wurde, das uns eigentlich zusteht.


Kein Vergleich z.B. mit 2019 und der Derby-Heimniederlage, auch wenn das nicht der letzte Spieltag war. Die macht mich heute noch viel fuchsiger.

Ist natürlich vollkommen subjektiv, aber in meinem Kopf ist 2019 nicht "so schlimm", weil man selbst mit einem Derbysieg weiter auf Ausrutscher aus München hätte hoffen müssen. In diesem gottvermaledeiten Mainz-Spiel hatten wir es einfach in der eigenen Hand.

Vielleicht spielt da auch ein wenig mit rein, dass 2023 die erste Saison war, in der regelmäßig auch auswärts mit dabei war und, dass man sich in der Rückrunde in einen absoluten Rausch spielte, während 2019 eher ein großer Vorsprung verspielt wurde.

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Pfostentreffer, Mittwoch, 27.05.2026, 13:47 (vor 15 Stunden, 58 Minuten) @ AntonPSU

Bei mir hallt der Tag eigentlich gar nicht großartig nach, weil ich nicht das Gefühl habe, dass uns da etwas genommen wurde, das uns eigentlich zusteht.


Kein Vergleich z.B. mit 2019 und der Derby-Heimniederlage, auch wenn das nicht der letzte Spieltag war. Die macht mich heute noch viel fuchsiger.


Ist natürlich vollkommen subjektiv, aber in meinem Kopf ist 2019 nicht "so schlimm", weil man selbst mit einem Derbysieg weiter auf Ausrutscher aus München hätte hoffen müssen. In diesem gottvermaledeiten Mainz-Spiel hatten wir es einfach in der eigenen Hand.

Vielleicht spielt da auch ein wenig mit rein, dass 2023 die erste Saison war, in der regelmäßig auch auswärts mit dabei war und, dass man sich in der Rückrunde in einen absoluten Rausch spielte, während 2019 eher ein großer Vorsprung verspielt wurde.

Interessant. Ist wirklich extrem subjektiv und individuell. Für mich war es genau umgekehrt, 2019 bei weitem am schlimmsten und bis heute mein furchtbarster Stadionbesuch, dieses Gefühl jetzt schon jahrelang beschissen zu werden hat Zwayer in dem Spiel aber mal sowas von auf den Höhepunkt getrieben.

2023 war ich nicht im Stadion sondern nur in der Stadt und wir sind direkt nach dem Spiel abgedüst, weil einfach enttäuscht und keine Lust mehr. Was aus meiner Perspektive neu war, war die Tatsache, dass wir es einfach komplett selbst verschenkt hatten.

Deswegen fühlte es sich für mich nicht im Ansatz so schlimm an wie die ganze Bescheisserei die Jahre davor.

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odenwaelder09, Mittwoch, 27.05.2026, 11:47 (vor 17 Stunden, 58 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

An jedem 27.05. stehe ich morgens auf und habe erstmal einen Grund zur Freude. Mein Sohnemann hat Geburtstag, heute wird er 11 und alles ist geschmückt für einen schönen Tag. Aber der 27.05. ist für mich leider nicht nur einfach ein Geburtstag…
Sein 8. war mit keinem anderen vergleichbar. Alles war schwarzgelb und drehte sich nur darum. Nach dem Geschenke auspacken, Frühstück etc. machten wir uns auf dem Weg für noch ein gaz besonderes Geschenk, die Meisterschale unter schwarzgelbem Konfetti. Wir waren zu viert unterwegs… der ganze Tag, diese Momente, diese Vorfreude, der Weg dahin, das Westfalenstadion (alle in gelb) - für uns einfach unbeschreiblich schön und unvergesslich. Das (unvergesslich) war es leider auch nach diesen gottverdammten 90+6 Minuten.
Ich habe schon so viele besondere, auch enttäuschende, BVB-Erlebnisse gesammelt und auch mittlerweile so viel vergessen bzw. weggeparkt, aber dieser 27.05. kommt mir jedes Jahr wieder hoch wie eine nie verheilte Wunde :(

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stfn84, Köln, Mittwoch, 27.05.2026, 12:00 (vor 17 Stunden, 45 Minuten) @ odenwaelder09

Herzlichen Glückwunsch an den Sohnemann. Ich hoffe es gab ein neues BVB Trikot (um CC glücklich zu machen) und leuchtende Kinderaugen, trotz des Dramas vor drei Jahren.

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odenwaelder09, Mittwoch, 27.05.2026, 14:02 (vor 15 Stunden, 42 Minuten) @ stfn84

Herzlichen Glückwunsch an den Sohnemann. Ich hoffe es gab ein neues BVB Trikot (um CC glücklich zu machen) und leuchtende Kinderaugen, trotz des Dramas vor drei Jahren.


Vielen herzlichen Dank.
Jetzt hat er u.a. das neue Trikot bekommen. 2023 kann ich mich erinnern, da kam das neue etwas später in den Verkauf (ca eine Woche vor dem Mainz Spiel?) und das war uns mit der Lieferzeit zu knapp bzw. hatten Bedenken, dass es nicht rechtzeitig kommt.

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stfn84, Köln, Wednesday, 27.05.2026, 09:33 (vor 20 Stunden, 12 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Dieser 27. Mai ist in meinem über dreißigjährigen Fansein der wohl schlimmste Tag; trotz des Bangens rund um Molsiris, denn da passte ja das Ergebnis.

Sechs Tage zuvor gab es dafür einen der Top Ten Momente. Das wundervolle Augsburg lud bei bestem Wetter zu einem Spiel voller Spannung. Spätestens nach dem 2:0 war die Ausgelassenheit und Glückseligkeit im Block allgegenwärtig. Es passte alles - und der Ausblick auf eine tolle Woche sollte sich bestätigen.

Montag früh ging es mit der Familie an die Nordsee, 3 1/2h in die Niederlande vergingen wie im Rausch… wie die ganze Woche. In diesen Tagen gab es keine Sekunde Ärger, die Kinder funktionierten perfekt und die Sonne schien mir nicht nur aus dem ***** sondern war überall ;-) Am Samstag ging es morgens im Lastenrad mit laut grölendem Fahrer und Kindern durch den Stadtwald - Pipi Langstrumpf war dabei, wurde aber mit keinem Wort genannt. Die Kinder blieben in der Obhut ihrer Oma, meine Frau begleitete mich. Die Aufnahme des Spiels war programmiert - ich sollte sie nie anschauen.

Vor’m Spiel dann das obligatorische Treffen mit Freunden - geprägt von Vorfreude und Leichtigkeit ging es von dort in den Block. Überall ausgelassene Vorfreude, überall glückliche Menschen in Erwartung der „Krönung“.

In meiner Erinnerung hatten wir neben der schlechten Abwehrleistung vor den zwei Gegentoren und dem Haller-Drama mehr als ausreichend gute Chancen das Spiel zu gewinnen. Aber es sollte nicht sein, wir haben versagt. Die Spieler, der Trainer und das Management (Bellingham hätte zumindest mit einem Bein spielen müssen…) aber auch wir. Das Westfalenstadion war kein Faktor, alle waren perplex und wie betäubt.

Das alles kommt nicht mehr so schnell, geschweigedenn oft wieder. Aber im Vergleich zu Fans anderer Clubs ist es - zumindest für mich - nicht so furchtbar etwas verloren zu haben, was andere zu Lebzeiten nie gewinnen konnten.

Sidenotes:
- natürlich war das Umfeld und Stadion von purer Euphorie und Siegesgewissheit geprägt. In 9/10 Fällen gewinnen wir dieses Spiel jedoch; unabhängig davon, dass ich es zumindest beiläufig oft genug hörte man müsse dieses Spiel erst gewinnen.
- nur wenige Wochen vor dem Mainz Spiel gab es in diesem wundervollen Forum so einige die sich für einen Titel geschämt hätten. Wir spielten ja weder dominant noch waren wir stabil… und die Bayern waren ja auch peinlich. Für diese kleine Gruppe freut es mich ja schon fast - sonst wäre der 27.5.2023 wohl ihr schwärzester Tag geworden.

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Matze09, Mittwoch, 27.05.2026, 14:34 (vor 15 Stunden, 11 Minuten) @ stfn84

Bei mir war es auch so, auf jeden fall enttäuscht aber nicht soo schlimm, weil 2011 und 2012 erlebt....Kann aber verstehen für alle die das nichz erleben haben, war es echt ein sehr bitterer Tag. Es war alles angerichtet, perfektes Wetter, langes Wochenende und bis vor dem Anpfiff super Stimmung. Aida war glaube noch nie so laut wi3 an dem Tag. Typisch wäre gewesen, wir wären dank Schützenhilfe von köln Meister geworden, aber ich sagte schon während des Spiels. Wir müssen einfach unser Spiel gewinnen, weil alle immer mit einem Ohr in Köln ab der 70. Waren

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Phil, Mittwoch, 27.05.2026, 15:21 (vor 14 Stunden, 23 Minuten) @ Matze09

Das Beste war natürlich 89-97 und insbesondere 1989 und 1995 reichen keinen Zentimeter an 2011 ff heran …

2011 holten wir im Grunde ja nur den Titel, weil der Rest wirklich keine gute Spielzeit hatte …

;-)

MFG
Phil

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stfn84, Köln, Mittwoch, 27.05.2026, 16:02 (vor 13 Stunden, 43 Minuten) @ Phil

Opa erzählt vom Krieg.

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Phil, Mittwoch, 27.05.2026, 16:05 (vor 13 Stunden, 40 Minuten) @ stfn84

Aber dann deutsch - französische Krieg.

2011 ff is dann WK 1

;-)

Mfg
Phil

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AntonPSU, Mittwoch, 27.05.2026, 11:47 (vor 17 Stunden, 57 Minuten) @ stfn84
bearbeitet von AntonPSU, Mittwoch, 27.05.2026, 11:51

Dieser 27. Mai ist in meinem über dreißigjährigen Fansein der wohl schlimmste Tag; trotz des Bangens rund um Molsiris, denn da passte ja das Ergebnis.

Sechs Tage zuvor gab es dafür einen der Top Ten Momente. Das wundervolle Augsburg lud bei bestem Wetter zu einem Spiel voller Spannung. Spätestens nach dem 2:0 war die Ausgelassenheit und Glückseligkeit im Block allgegenwärtig. Es passte alles - und der Ausblick auf eine tolle Woche sollte sich bestätigen.

Montag früh ging es mit der Familie an die Nordsee, 3 1/2h in die Niederlande vergingen wie im Rausch… wie die ganze Woche. In diesen Tagen gab es keine Sekunde Ärger, die Kinder funktionierten perfekt und die Sonne schien mir nicht nur aus dem ***** sondern war überall ;-) Am Samstag ging es morgens im Lastenrad mit laut grölendem Fahrer und Kindern durch den Stadtwald - Pipi Langstrumpf war dabei, wurde aber mit keinem Wort genannt. Die Kinder blieben in der Obhut ihrer Oma, meine Frau begleitete mich. Die Aufnahme des Spiels war programmiert - ich sollte sie nie anschauen.

Vor’m Spiel dann das obligatorische Treffen mit Freunden - geprägt von Vorfreude und Leichtigkeit ging es von dort in den Block. Überall ausgelassene Vorfreude, überall glückliche Menschen in Erwartung der „Krönung“.

In meiner Erinnerung hatten wir neben der schlechten Abwehrleistung vor den zwei Gegentoren und dem Haller-Drama mehr als ausreichend gute Chancen das Spiel zu gewinnen. Aber es sollte nicht sein, wir haben versagt. Die Spieler, der Trainer und das Management (Bellingham hätte zumindest mit einem Bein spielen müssen…) aber auch wir. Das Westfalenstadion war kein Faktor, alle waren perplex und wie betäubt.

Das alles kommt nicht mehr so schnell, geschweigedenn oft wieder. Aber im Vergleich zu Fans anderer Clubs ist es - zumindest für mich - nicht so furchtbar etwas verloren zu haben, was andere zu Lebzeiten nie gewinnen konnten.

Sidenotes:
- natürlich war das Umfeld und Stadion von purer Euphorie und Siegesgewissheit geprägt. In 9/10 Fällen gewinnen wir dieses Spiel jedoch; unabhängig davon, dass ich es zumindest beiläufig oft genug hörte man müsse dieses Spiel erst gewinnen.
- nur wenige Wochen vor dem Mainz Spiel gab es in diesem wundervollen Forum so einige die sich für einen Titel geschämt hätten. Wir spielten ja weder dominant noch waren wir stabil… und die Bayern waren ja auch peinlich. Für diese kleine Gruppe freut es mich ja schon fast - sonst wäre der 27.5.2023 wohl ihr schwärzester Tag geworden.

Nach dem Haller-Elfmeter und dem 0:2 setzt mein eigentlich gutes Gedächtnis tatsächlich mehr oder weniger aus. Danach ist alles mehr oder weniger ein einziger Schwall aus Trauer und Überlegungen, was hätte sein können. Es gab vermutlich Chancen noch und nöcher, aber alles was nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind waren die Stille nach dem Spiel, und wie lange es unglaublich schwer für mich war, mich wieder auf die selbe Art und Weise für Fußball zu begeistern. Ich hab das Gefühl, ich laufe diesem "What if..." bis heute hinterher.

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stfn84, Köln, Mittwoch, 27.05.2026, 11:59 (vor 17 Stunden, 46 Minuten) @ AntonPSU

Das ist natürlich total subjektiv und ich kann es selbstverständlich gut nachempfinden. Du warst damit ja nicht allein, zumindest wirkte es so, dass 90% der Borussen komplett gelähmt den Rest des Spiels über sich ergehen ließen. Der Spielstand in Köln tat sein übriges und es kam zu keinem Zeitpunkt der Westfalenstadion Roar auf. Altersbedingt bist Du dann vielleicht um die Erfahrungen der im Stadion erlebten Meisterschaften mit Borussia ärmer, weshalb ich gut verstehe, dass es Dich mehr aus der Bahn geworfen hat.

Es ist vielleicht am ehesten mit der Vier-Minuten-Meisterschaft der Blauen vergleichbar. Die haben im Gegensatz zu uns aber auch seit fast 70 Jahren keine Schale mehr geholt, weshalb sie bis heute den 19. Mai als Reizwort gespeichert haben. Für mich ist das seit 25 Jahren ein großer Feiertag :-)

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