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Allgemeine Newsschlagzeilen vom 01.06.2026 (Fußball und Sport allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 08:00 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 38 Min.)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

DerInDerInderin, Montag, 01.06.2026, 16:02 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 35 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von DerInDerInderin, Montag, 01.06.2026, 16:07

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

Fisheye, Dienstag, 02.06.2026, 12:39 (vor 3 Stunden, 59 Minuten) @ DerInDerInderin

Boah Spox ist ja unbenutzbar. Useabillity aus der Hölle.

Dritte WM in Mexiko…

Schoeneschooh, CDMX, Dienstag, 02.06.2026, 00:05 (vor 16 Stunden, 33 Minuten) @ DerInDerInderin

…dritte Mal die gleiche Diskussion.

Die Leute haben das rechtmäßig erworben und damit zur Finanzierung des Stadions beigetragen. Sie haben vor Gericht nach meinem Verständnis auch dieses Mal wieder gewonnen. Die Logen gehören denen, die dürfen die uneingeschränkt nutzen, dort schlafen, ihr eigenes Essen mitnehmen, etc.

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

Balin, Montag, 01.06.2026, 16:46 (vor 23 Stunden, 52 Minuten) @ DerInDerInderin

"Sollten sie uns den Zutritt verweigern, erstatten wir Anzeige und beantragen beim Gericht die Genehmigung zum Einsatz von Gewalt."

ist die schönste Kombination aus deutschem Ordnungssinn und mexikanischer Problemlösung, die ich je gehört habe.

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 01.06.2026, 16:49 (vor 23 Stunden, 48 Minuten) @ Balin

Ich habe dann doch erhebliche Zweifel, dass die sich mit Gewalt Zugang verschaffen werden, zumal wenn ich diesen Artikel hier richtig verstehe, ihnen der Zugang gar nicht verwährt.

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

Voegi, Porta Westfalica, Montag, 01.06.2026, 16:08 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 30 Min.) @ DerInDerInderin

wahnsinn.... aus jeglichem Betrachtungswinkel :D

feinstes Popcorn entertainment

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 11:05 (vor 5 Stunden, 33 Minuten) @ Voegi

feinstes Popcorn entertainment

Nicht einmal ansatzweise. Das ist übelstes Gehabe größenwahnsinniger FIFA-Schwachmaten, die meinen, grundsätzlich und ohne Beachtung anderer Interessen ihre eigenen Regeln umsetzen zu können.

Einfach nur zum Fremdschämen!

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

Bernd, Montag, 01.06.2026, 16:39 (vor 23 Stunden, 59 Minuten) @ Voegi

Wie geil ist das denn bitte...

Gerne dem Infantino mal in den Hintern treten.

"Die Situation könnte eskalieren!" 14.000 Fans wollen gratis zum WM-Eröffnungsspiel - und drohen der FIFA sogar mit "Gewalt"

VM ⌂, Lüdinghausen, Montag, 01.06.2026, 16:47 (vor 23 Stunden, 51 Minuten) @ Bernd

Im Rahmen des Rechtsstreit hat der Stadionbetreiber bereits 62,4 Millionen US-Dollar an die FIFA gezahlt.

https://elpais.com/mexico/2026-05-04/el-estadio-azteca-pagara-1000-millones-de-pesos-a-la-fifa-por-el-uso-de-los-palcos-y-plateas.html

Der große Schritt vom Nachwuchs zu den Profis

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 01.06.2026, 14:27 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 11 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die meisten Spieler des U19-Finales 2025 werden in dem lesenswerten Artikel nicht mal erwähnt

https://www.ksta.de/sport/was-wurde-aus-den-koelner-und-leverkusener-final-talenten-von-2025-1289745

Der große Schritt vom Nachwuchs zu den Profis

PePopp, Montag, 01.06.2026, 15:15 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 23 Min.) @ Murksknüller
bearbeitet von PePopp, Montag, 01.06.2026, 15:18

Die meisten Spieler des U19-Finales 2025 werden in dem lesenswerten Artikel nicht mal erwähnt

https://www.ksta.de/sport/was-wurde-aus-den-koelner-und-leverkusener-final-talenten-von-2025-1289745

Mittlerweile ist es halt so, dass die ganz außergewöhnlichen Spieler in diesem Alter schon fest bei den Profis mitkicken und aus diesem Grund an einem U19-Finale gar nicht mehr teilnehmen. Die anderen brauchen meist noch etwas mehr Zeit und werden nach der U19 langsam(er) herangeführt, d.h. entweder über die 2. Mannschaft, eine Leihe oder als Kaderergänzung mit eher wenig Spielzeit.
Leider ist es aber auch so, dass es bei einem Großteil für den Profifußball einfach nicht reicht (bzw. mit Glück noch für die 3. Liga) und diese nach der U19 aussortiert werden. Teilweise wurden zuvor natürlich andere Versprechungen gemacht, um die Leute bei Laune zu halten (und obwohl es den Verantwortlichen längst klar war, dass es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts mit der großen Karriere wird), aber das Geschäft ist ziemlich skrupellos.

Why Liverpool sacked Arne Slot – and want Andoni Iraola to replace him

Burgsmüller84, Montag, 01.06.2026, 11:54 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 44 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: The Athletic

DFB beschließt neue Richtlinien für Stadionverbote

David-1909-, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 10:51 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 47 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Das DFB-Präsidium hat neue, ab dem 1. Juli 2026 gültige Richtlinien für Stadionverbote beschlossen.
Zentraler Bestandteil ist die Einrichtung einer neuen Kontrollstelle (ZAÜS), die für einheitliche Standards bis zur vierten Spielklasse sorgen soll.Sportschau Artikel

Zeitpunkt natürlich schlau gewählt mitten in der Sommerpause.

Mein größter Kritikpunkt:
Früher sollte bei einem Ermittlungsverfahren ein Verbot verhängt werden, jetzt ist es auszusprechen.

Die genaue Funktion des neuen Gremiums erschließt sich mir auch noch nicht zu 100 %.

Übertrag der Frauen-Bundesliga: FBL und DFB einigen sich auf Grundlagenvertrag

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Montag, 01.06.2026, 09:22 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 16 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ab 2027/28

Quelle: Kicker

Gruß

CHS

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Montag, 01.06.2026, 09:20 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 18 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

49,5 Prozent Wahlbeteiligung

Quelle: Kicker

Gruß

CHS

Wer wird es denn nun?

Kruemelmonster09, Dienstag, 02.06.2026, 09:28 (vor 7 Stunden, 10 Minuten) @ CHS

Bleiben noch:
Köln - Rhein-Ruhr
München
Berlin

Die logischste Wahl in Deutschland ist sicherlich immer erstmal Berlin.
Die größte Stadt, die Metropole.
Dazu steht dort bereits ein Olympiastadion und man wirbt ja aktiv mit dem Gedankenspiel eine Olympiade 100 Jahre nach der Schande von damals auszurichten.

Das größte Manko von Berlin ist der fehlende Bürgerentscheid, den es auch nicht geben wird. Dem DOSB ist es aber mit am wichtigsten, dass die Bürger dahinter stehen. Ein Punkt, dem man in Berlin nicht belegbar geben kann.

München:
Eine große Stadt, die schon einmal eine Olympiade hatte. Wäre aber (wild guess meinerseits) die kleinste Stadt jemals, die eine zweite (Sommer-) Olympiade ausrichten darf.
Die Infrastruktur steht in großen Teilen, müsste aber wohl teilweise saniert und renoviert werden. Insbesonders das Olympiastadion, was anschließend wieder ungenutzt da rum stehen würde.
Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, plant man in München zu Olympia eine neue U-Bahn Linie, was vielleicht auch einen Teil der starken Zustimmungswerte ausmacht?

Köln RR:
Sicherlich der Außenseiter.
Bis auf das Olympiastadion steht alles, oder wird sowieso gebaut. Man müsste sicherlich hier und da ein wenig sanieren.
Das Olympiastadion muss zwar gebaut werden, die Pläne für die Nachnutzung sind aber, wie ich finde, sehr charmant und nachhaltig.
Man wirbt aktiv damit, dass man die Olympiade mit den meisten Zuschauern jemals wäre.
Nachteil sind sicherlich die weiten Wege.

Das olympische Dorf habe ich überall mal ausgeklammert.
Gebaut wird es überall, neuen Wohnraum braucht es aber eben auch an all diesen Orten.


Was denkt ihr, wie wird es am Ende entschieden?

Ich selbst denke, dass es München wird, was ich sehr schade fände.
NRW könnte diese Aufbruchsstimmung und diese Außenwerbung sicherlich am meisten gebrauchen. Bayern braucht das gar nicht.

Immerhin:
Durch die fehlende Bürgerbeteiligung sehe ich Köln in der Abstimmung vor Berlin.

Wer wird es denn nun?

Fisheye, Dienstag, 02.06.2026, 15:53 (vor 45 Minuten) @ Kruemelmonster09

Köln ist aufjedenfall raus, die Verkehrsinfrastruktur ist auf einem völlig inakzeptablen Niveau. Diese ist nicht Ansatzweise in der Lage ein solches großereignis zu stemmen. Hamburg übrigens ähnlich, der Hamburger HBF ist einfach immer komplett überlastet.

Bleibt München oder Berlin. So von der Infrastruktur würden das vermutlich beide auf die Reihe kriegen. Die zweite Stammstrecke in München sollte bis dahin fertig sein. Denke aber das die Taschen der Stadt München und der Landes Bayern tiefer sind und von dort mehr Bestechungsgelder an die IOC Mitglieder fliessen können. Von daher wirds vermutlich München.

Wer wird es denn nun?

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 09:34 (vor 7 Stunden, 4 Minuten) @ Kruemelmonster09

Immerhin:
Durch die fehlende Bürgerbeteiligung sehe ich Köln in der Abstimmung vor Berlin.

Bleiben die, die es entscheiden, die man auch berücksichtigen sollte, wenn man als DOSB und Land dann solch eine Bewerbung in den Ring wirft, die für sich genommen ja auch schon Geld kostet.

Und da denke ich ja immer, dass die meisten IOC Abstimmenden sich wohl fragend am Kopf kratzen, was dieses "Rhein-Ruhr" eigentlich sein soll und wo genau man das findet.. Klar, man hat ja dann noch Köln mit reingenommen in den Namen, damit das nicht völlig im luftleeren Raum bleibt, aber ob das nun so zieht?

Berlin und München haben da schon einen anderen internationalen Status. Hamburg hätten den auch gehabt.

Ich würde denken, dass man am Ende bei Berlin landet. Dass mit der fehldenden Bürgerbeteiligung wird man schon hinbiegen argumentativ; ist ja nun keine bewusste Entscehidung gegen solches gewesen. Es geht halt einfach nicht.
Initial hätte ich Hamburg gesagt, aber gut, die sind dann ja nun raus. Fand deren Pläne eigentlich am überzeugendsten, aber die Bürger dort wollen es halt nicht. Was es dann ja zu respektieren gilt.

MFG
Phil

Wer wird es denn nun?

DomJay, Köln, Dienstag, 02.06.2026, 10:25 (vor 6 Stunden, 13 Minuten) @ Phil

Letztendlich ist es eine politische Entscheidung und da sehe ich auch Berlin als Ergebnis. Denn, Deutschland braucht aus vielerlei Sicht demokratische Olympische Spiele in Berlin.

Wer wird es denn nun?

el_ayudante, Dortmund-Süd, Dienstag, 02.06.2026, 15:02 (vor 1 Stunden, 35 Minuten) @ DomJay

Deutschland braucht aus vielerlei Sicht demokratische Olympische Spiele in Berlin.

Na wenn das dann nicht nach hinten los geht!

(bitte Kommentar mit Augenzwinkern betrachten! ;-)

Nachvollziehbar was Hamburg entschieden hat

DomJay, Köln, Dienstag, 02.06.2026, 08:53 (vor 7 Stunden, 45 Minuten) @ CHS

Hamburg hat mit diversen ausufernden Projekten Erfahrungen gemacht. Und bei Leibe keine Guten

Dies wäre übrigens auch für Berlin tatsächlich zu bedenken.

German Angst

Frankonius, Frankfurt, Montag, 01.06.2026, 19:17 (vor 21 Stunden, 21 Minuten) @ CHS

Ich kennen jetzt die Situation in Hamburg nicht, es gibt ja interessante Beiträge dazu.

Aber ganz unabhängig jetzt von dem Standort ist das für mich ein typisches Beispiel für "German Angst".

Alles, was neu ist und Risiken birgt, wird abgelehnt.

Wobei ich dann noch zwischen der Ablehnung von rechts (E-Mobilität, Energiewende, offene Gesellschaft) und der von links (Angst vor hohen Mieten, Verlust des grünen Idyll, CO2-Ausstoß durch Rechenzentren) unterscheide.

Die von links kann ich teilweise verstehen, aber man kann in den Olympischen Spielen auch eine Chance sehen. München profitiert noch immer (sehr ordentliche ÖPNV, immer noch schöner Olympiapark).

Auch wenn jetzt hier um die Ecke in Maintal von 2 Pensionisten ein Rechenzentrum verhindert wird, finde ich schon bedenklich.

Auf jeden Fall lachen sich die Nachbarländer über jedes in Deutschland gestoppte Projekt den Arsch ab. Bauen wir das Rechenzentrum dann eben in Polen und lassen es mit Strom aus super sauberer Steinkohle versorgen. Bei uns wäre es ein Gaskraftwerk gewesen, dass man früher oder später auf Wasserstoff umstellen könnte.

Nein ich bin kein CDU- oder FDP-Wähler. Ich habe bisher immer die Grünen oder die SPD gewählt.

German Angst

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 11:34 (vor 5 Stunden, 4 Minuten) @ Frankonius

Bei uns wäre es ein Gaskraftwerk gewesen, dass man früher oder später auf Wasserstoff umstellen könnte.

Katarina bist du es? Was die Weltfremdheit des Beitrags angeht, würde es passen.

Dabei sollten wir einfach nur Vertrauen haben

Dietmarson, Montag, 01.06.2026, 20:45 (vor 19 Stunden, 52 Minuten) @ Frankonius

in diese neuen und modernen Konzepte wie
Hohe Miete, Verlust des grünen Idyll und CO2-Ausstoß. Denn eigentlich werden sie der Menschheit gut tun und am Ende werden wir froh sein, dass es sie gibt.

Dabei sollten wir einfach nur Vertrauen haben

Grigori, Ort, Dienstag, 02.06.2026, 09:36 (vor 7 Stunden, 2 Minuten) @ Dietmarson

in diese neuen und modernen Konzepte wie
Hohe Miete, Verlust des grünen Idyll und CO2-Ausstoß. Denn eigentlich werden sie der Menschheit gut tun und am Ende werden wir froh sein, dass es sie gibt.

Ich lehne hohe Mieten ab, einfach weil das Konzept für mich neu ist und ich deutsch bin.

Dabei sollten wir einfach nur Vertrauen haben

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 11:35 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ Grigori

Ich lehne hohe Mieten ab, einfach weil das Konzept für mich neu ist und ich deutsch bin.

Ich lehne solche Beiträge ab, weil ich Schwachsinn generell ablehne.

German Angst

Gargamel09, Montag, 01.06.2026, 19:59 (vor 20 Stunden, 39 Minuten) @ Frankonius

Ich kennen jetzt die Situation in Hamburg nicht, es gibt ja interessante Beiträge dazu.

Aber ganz unabhängig jetzt von dem Standort ist das für mich ein typisches Beispiel für "German Angst".

Alles, was neu ist und Risiken birgt, wird abgelehnt.


In den USA bilden sich quer durch das Land Initiativen, die KI-Rechenzentren verhindern wollen, weil die Angst um ihr Grundwasser, noch höhere Stromrechnungen u.s.w. haben - das ist kein Deutsches Phänomen.
In China setzen sie so ein Ding vor Dein Dorf, aufs Feld, die würden es vielleicht auch gerne verhindern, können aber nicht.

German Angst

markus93, Sauerland, Montag, 01.06.2026, 20:16 (vor 20 Stunden, 22 Minuten) @ Gargamel09

Eben. Zudem haben die letzten Großprojekte jetzt auch nicht gerade dafür gesorgt dass das Volk denkt wir kriegen das schon hin.

German Angst

Windmill-Agogo, Pattaya, Montag, 01.06.2026, 20:34 (vor 20 Stunden, 4 Minuten) @ markus93

WM 2006 und mit Abstrichen auch während der EM haben wir uns als tolle, weltoffene Gastgeber präsentiert.

Olympia ähnelt vom weltweiten Standing einer WM. Wir sollten es versuchen.

German Angst

markus93, Sauerland, Montag, 01.06.2026, 20:41 (vor 19 Stunden, 57 Minuten) @ Windmill-Agogo

Seit 2006 ist ne Menge Wasser durch die Ruhr gelaufen.
Und von der EM habe ich selbst als Fußballinteressierter nicht viel mitbekommen, aber gut das kann auch meine Bubble sein, aber die WM 2006 war da irgendwie präsenter.

German Angst

Gargamel09, Montag, 01.06.2026, 20:36 (vor 20 Stunden, 2 Minuten) @ Windmill-Agogo

WM 2006 und mit Abstrichen auch während der EM haben wir uns als tolle, weltoffene Gastgeber präsentiert.

Olympia ähnelt vom weltweiten Standing einer WM. Wir sollten es versuchen.

bei der EM hat sich das Ausland über uns lustig gemacht, vor allem über die Bahn.

Es bleibt am Ende vielleicht was hängen, aber solche sportlichen Großprojekte sind dann auch schnell wieder vergessen.

German Angst

Smeller, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 20:49 (vor 19 Stunden, 49 Minuten) @ Gargamel09

Der ÖPNV in bspw. Dortmund ist einfach nur schlecht. Täglich fallen so viele Linien aus. Ich kann die Tage, an denen es keine Verspätung gab, an einer Hand abzählen. Und ja, auch die Verspätungen, die erst ab 6 Minuten zählen. Wie lange sind jetzt schon an verschiedenen Haltestellen die Aufzüge oder Rolltreppen kaputt? Bis 2034 ist noch lange, aber auch genug Zeit, dass hier noch einiges mehr kaputt geht. Und den Bahnverkehr zwischen den Städten hab ich noch gar nicht erwähnt.

German Angst

Flankengott ⌂ @, Dortmund, Dienstag, 02.06.2026, 10:10 (vor 6 Stunden, 28 Minuten) @ Smeller

Is gefühlt echt schlimm geworden

Die Häufigkeit in der ich meine Frau irgendwo abholen muss, weil sie nach der Arbeit (Ende um 19 Uhr) von der City nicht mehr nach Huckarde kommt stieg enorm an. Die Streiktage zähle ich hier aber auch dazu.

Einen Teil der Monatskartenkosten sehe ich da eigentlich eher bei mir als Chauffeur Lohn :-D

German Angst

istar, Montag, 01.06.2026, 22:29 (vor 18 Stunden, 9 Minuten) @ Smeller

Der ÖPNV in bspw. Dortmund ist einfach nur schlecht. Täglich fallen so viele Linien aus. Ich kann die Tage, an denen es keine Verspätung gab, an einer Hand abzählen. Und ja, auch die Verspätungen, die erst ab 6 Minuten zählen. Wie lange sind jetzt schon an verschiedenen Haltestellen die Aufzüge oder Rolltreppen kaputt? Bis 2034 ist noch lange, aber auch genug Zeit, dass hier noch einiges mehr kaputt geht. Und den Bahnverkehr zwischen den Städten hab ich noch gar nicht erwähnt.

Ich bin kein ÖPNV-Poweruser, aber es ist deutlich besser als "nur schlecht". Das Netz ist gut ausgebaut, man kommt überall hin, an nennenswerte Verspätungen kann ich mich nicht erinnern.
Besser geht wahrscheinlich immer, aber wo ist das nicht der Fall?

German Angst

Foreveralone, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 23:11 (vor 17 Stunden, 27 Minuten) @ istar

Der ÖPNV in bspw. Dortmund ist einfach nur schlecht. Täglich fallen so viele Linien aus. Ich kann die Tage, an denen es keine Verspätung gab, an einer Hand abzählen. Und ja, auch die Verspätungen, die erst ab 6 Minuten zählen. Wie lange sind jetzt schon an verschiedenen Haltestellen die Aufzüge oder Rolltreppen kaputt? Bis 2034 ist noch lange, aber auch genug Zeit, dass hier noch einiges mehr kaputt geht. Und den Bahnverkehr zwischen den Städten hab ich noch gar nicht erwähnt.


Ich bin kein ÖPNV-Poweruser, aber es ist deutlich besser als "nur schlecht". Das Netz ist gut ausgebaut, man kommt überall hin, an nennenswerte Verspätungen kann ich mich nicht erinnern.
Besser geht wahrscheinlich immer, aber wo ist das nicht der Fall?


Das Netz der DSW ist wirklich noch ganz brauchbar, gerade die Straßenbahnen haben im Alltag ganz selten mal ne Verpätung, bei den Bus-Linien sieht schon nicht mehr so gut aus, aber immer noch ok.

Was die Deutsche Bahn angeht, kann es eigentlich keine zwei Meinungen zu Verbesserungen geben. Das ist ja alles ausgewertet und kein Gefühl.

German Angst

Frankonius, Frankfurt, Montag, 01.06.2026, 21:37 (vor 19 Stunden, 1 Minuten) @ Smeller

Die ÖPNV-Probleme gibt es aber nicht nur in Dortmund. Auch im "reichen" Frankfurt hakt es besonders oft bei der S-Bahn (Deutsche Bahn eben).
Aber auch hier stößt der Ausbau der S-Bahn auf Proteste, auch wenn ganz viele Leute davon profitieren werden.
Verglichen aber zu den USA leben wir im Paradies was den ÖPNV betrifft.
Bei uns müsste da wirklich nicht viel investiert werden (Sondervermögen und so).
Aber die Leute außerhalb der großen Städte haben alle 2 Stunden einen Bus.
Das wird vielleicht in 5-10 Jahren mit Bussen ohne Fahrer besser.
Aber auch dort wird es dann wieder Bedenken geben (E-Busse machen impotent oder schwul oder was ähnliches).
In den gegenwärtigen USA ist viele scheiße, aber etwas mehr Mut zu Innovation würde hier auch nicht schaden. Womit ich keinen Kotzbrocken wie Musk hier haben will.
Aber jetzt Schluss, sonst geht das in die Politik.

German Angst

Smeller, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 22:55 (vor 17 Stunden, 43 Minuten) @ Frankonius

Man bewegt sich mit seiner Kritik immer auf regionalen Begebenheiten. Sicher ist das ÖPNV-Netz hier viel besser als in den USA und bei immer steigenden Lebensmittelpreisen kann man auch auf afrikanische Länder verweisen, die einfach kaum etwas zu essen haben, aber das sind Vergleiche, die mir nix bringen, wenn ich einen Termin um 8:00 Uhr habe, mir einen Puffer von einer Stunde eingebaut habe und trotzdem drohe zu spät zu kommen. Soll ich dann schon um 5:00 Uhr los für eine Strecke, die eine Stunde dauern soll?

German Angst

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 02.06.2026, 10:24 (vor 6 Stunden, 14 Minuten) @ Smeller

Man bewegt sich mit seiner Kritik immer auf regionalen Begebenheiten. Sicher ist das ÖPNV-Netz hier viel besser als in den USA und bei immer steigenden Lebensmittelpreisen kann man auch auf afrikanische Länder verweisen, die einfach kaum etwas zu essen haben, aber das sind Vergleiche, die mir nix bringen, wenn ich einen Termin um 8:00 Uhr habe, mir einen Puffer von einer Stunde eingebaut habe und trotzdem drohe zu spät zu kommen. Soll ich dann schon um 5:00 Uhr los für eine Strecke, die eine Stunde dauern soll?

Die Kritik ist aber keine regionale Begebenheit, sondern trifft auf jede (europäische) Großstadt zu.
Scheinbar scheinen "moderne" Menschen den Drang zu haben sich immer weiter an den gleichen Orten ansammeln zu wollen. Hier in Madrid brauchst Du morgens gar nichts zu planen, da alles voll ist und die Busse eh im Stau stehen. Und frage mal die Münchener was sie von ihrer S-Bahn halten, alle hoffen ja das es mit der zweiten Stammstrecke dann besser wird. Das Problem ist, dass man in die Infrastruktur viel zu langsam und zögerlich in den letzten Jahrzehnten investiert hat. Und das ist nicht nur ein deutsches Problem.

German Angst

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 11:21 (vor 5 Stunden, 17 Minuten) @ Lattenknaller

Das Problem ist, dass man in die Infrastruktur viel zu langsam und zögerlich in den letzten Jahrzehnten investiert hat. Und das ist nicht nur ein deutsches Problem.

Stimmt. Aber anstatt an den ähnlich schlechten, könnte man sich ja auch einmal an Japan oder der Schweiz orientieren. Angesichts von 38 Fernverbindungen über eine Strecke von mehr als 600 km von 2024 bis jetzt, von denen nur 8 mit weniger als einer Stunde Verspätung abgeschlossen werden konnten und bei denen ich einmal übernachten musste und einmal über 130 km mit einem Taxi kutschiert wurde, würde ich mir das zumindest wünschen.

Bei einem Geschäftstermin per Bahn über eine längere Strecke so zu planen, dass man zumindest 2 Stunden vor dem Beginn ankommt, kann es ja wohl nicht sein.

German Angst

Lattenknaller, Madrid, Dienstag, 02.06.2026, 12:39 (vor 3 Stunden, 59 Minuten) @ nico36de

Das Problem ist, dass man in die Infrastruktur viel zu langsam und zögerlich in den letzten Jahrzehnten investiert hat. Und das ist nicht nur ein deutsches Problem.


Stimmt. Aber anstatt an den ähnlich schlechten, könnte man sich ja auch einmal an Japan oder der Schweiz orientieren. Angesichts von 38 Fernverbindungen über eine Strecke von mehr als 600 km von 2024 bis jetzt, von denen nur 8 mit weniger als einer Stunde Verspätung abgeschlossen werden konnten und bei denen ich einmal übernachten musste und einmal über 130 km mit einem Taxi kutschiert wurde, würde ich mir das zumindest wünschen.

Bei einem Geschäftstermin per Bahn über eine längere Strecke so zu planen, dass man zumindest 2 Stunden vor dem Beginn ankommt, kann es ja wohl nicht sein.

Ich dachte es geht eher um den Nahverkehr hier? Da steht Deutschland bei allen Verbesserungsmöglichkeiten gar nicht mal so schlecht da. Was den Fernverkehr angeht stimmt Dein Kommentar natürlich.

German Angst

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 14:06 (vor 2 Stunden, 32 Minuten) @ Lattenknaller

Wenns um den Nahverkehr geht, finde ich Gemeckere auch unangemessen. Die ICEs und REs sind fast immer verspätet, aber mit den S- und U-Bahnen läuft es dort, wo ich sie öfter mal nutze (Ruhrgebiet, Berlin, Hamburg) vollkommen i.O. Auf jeden Fall deutlich besser, als es mit dem Privat-Pkw der Fall wäre.

German Angst

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 10:30 (vor 6 Stunden, 8 Minuten) @ Lattenknaller

Die Kritik ist aber keine regionale Begebenheit, sondern trifft auf jede (europäische) Großstadt zu.
Scheinbar scheinen "moderne" Menschen den Drang zu haben sich immer weiter an den gleichen Orten ansammeln zu wollen. Hier in Madrid brauchst Du morgens gar nichts zu planen, da alles voll ist und die Busse eh im Stau stehen. Und frage mal die Münchener was sie von ihrer S-Bahn halten, alle hoffen ja das es mit der zweiten Stammstrecke dann besser wird. Das Problem ist, dass man in die Infrastruktur viel zu langsam und zögerlich in den letzten Jahrzehnten investiert hat. Und das ist nicht nur ein deutsches Problem.

Es geht da ja nicht wirklich immer um Zögerlichkeit. Eher um Machbarkeiten und Durchsetzbarkeit. Und natürlich auch ums Geld, welches schlichtweg nicht unendlich zur Verfügung steht; auch nicht für einen Staat oder auch nur eine Stadt/Kommune.

Ob man immer richtige Prioriäten gesetzt hat, steht ja auf einem anderen Blatt. Aber im Grunde erwarten die Menschen da auch einen Grad der Mobilitätsmöglichkeiten, der wohl kaum herstellbar ist und der auch noch nie vorhanden war. Ist ja nicht so, dass vor 30,40 oder Jahren alle (oder so viele) wie geschnitten Brot krueuz und quer durch Land und Stadt cruisten und alles total easy und cool war.

MFG
Phil

German Angst

CF, Dienstag, 02.06.2026, 11:20 (vor 5 Stunden, 18 Minuten) @ Phil

Die Kritik ist aber keine regionale Begebenheit, sondern trifft auf jede (europäische) Großstadt zu.
Scheinbar scheinen "moderne" Menschen den Drang zu haben sich immer weiter an den gleichen Orten ansammeln zu wollen. Hier in Madrid brauchst Du morgens gar nichts zu planen, da alles voll ist und die Busse eh im Stau stehen. Und frage mal die Münchener was sie von ihrer S-Bahn halten, alle hoffen ja das es mit der zweiten Stammstrecke dann besser wird. Das Problem ist, dass man in die Infrastruktur viel zu langsam und zögerlich in den letzten Jahrzehnten investiert hat. Und das ist nicht nur ein deutsches Problem.


Es geht da ja nicht wirklich immer um Zögerlichkeit. Eher um Machbarkeiten und Durchsetzbarkeit. Und natürlich auch ums Geld, welches schlichtweg nicht unendlich zur Verfügung steht; auch nicht für einen Staat oder auch nur eine Stadt/Kommune.

Ob man immer richtige Prioriäten gesetzt hat, steht ja auf einem anderen Blatt. Aber im Grunde erwarten die Menschen da auch einen Grad der Mobilitätsmöglichkeiten, der wohl kaum herstellbar ist und der auch noch nie vorhanden war. Ist ja nicht so, dass vor 30,40 oder Jahren alle (oder so viele) wie geschnitten Brot krueuz und quer durch Land und Stadt cruisten und alles total easy und cool war.

MFG
Phil

Naja, wenn man aber Energiewende will, Transformation, weg vom Individualverkehr usw., dann sollte man den Menschen schon etwas anbieten können, was besser ist als vor 30 oder 40 Jahren und das ist der ÖPNV sicherlich nicht.

German Angst

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 11:32 (vor 5 Stunden, 5 Minuten) @ CF

Also wenn ich auf mein Leben gucken, ist in diesem Zeitraum die Mobilitäsmöglichkeit natürlich schon deutlich erhöht worden, vereinfacht worden und schlicht auch verbessert worden. Allerdings, keine Frage, hat das dann auch irgendwann gestoppt. Mir fehlt aber auch ein wenig die Phantasie, wie man nun z.B. in einer Stadt wie Köln da großartig was verbessern könnte. Kurzfristig schon gar nicht.

Vor meine Nase wird gerade eine Bahnstrecke (für die S-Bahn) gebaut die irgendwie unter anderem Bonn und den Kölner Hauptbahnhof verbindet. Ich meine dies wurde 1995 so erdacht und quasi beschlossen. Fertig wird es wohl eher 2030-2035. Und wenn ich sehe wie viel Stahl und Beton da bewegt wird und wie viele Maschinen da nun seit Jahren auf vielen Kilometern ackern, bin ich mir auch nicht sicher wie der CO2 Abdruck da erst einmal so aussieht. Und klar, diverse Klagen und sonstige Einsprüche liegen natürlich auch schon vor und lassen den ganzen Betrieb eh weiterhin in den Sternen stehen :-)

An einer kleinen Stelle in Bonn will man z.B. 300-400 Meter S-Bahn Strecke nun endlich mal von der Straße holen, also jener, wo auch Autos über die Gleise fahren können. Was natürlich mies ist für eine S-Bahn, die dort auch regelmäßig im Stau steht. Dafür muss ein Friedhof verlegt werden und diverse Häuser werden abgerissen werden müssen. Bisher ist es noch nicht gelungen, die letzten Eigentümer vom Verkauf zu überzeugen, aber eine Enteignung wird noch länger dauern ....

Kurzum: Es ist verdammt schwierig, dabei bleibe ich. Faktisch fahren aber selbst in eher außerhalb gelegenen Orten hier alle 10 Minunten Busse, die dich z.B. in die Innenstadt bringen. Aber klar, die stehen natürlich auch regelmäßig im Stau, weil die Stadt einfach verstopft ist von mobilen Menschen.

MFG
Phil

German Angst

istar, Dienstag, 02.06.2026, 11:48 (vor 4 Stunden, 50 Minuten) @ Phil

Also wenn ich auf mein Leben gucken, ist in diesem Zeitraum die Mobilitäsmöglichkeit natürlich schon deutlich erhöht worden, vereinfacht worden und schlicht auch verbessert worden. Allerdings, keine Frage, hat das dann auch irgendwann gestoppt. Mir fehlt aber auch ein wenig die Phantasie, wie man nun z.B. in einer Stadt wie Köln da großartig was verbessern könnte. Kurzfristig schon gar nicht.

Vor meine Nase wird gerade eine Bahnstrecke (für die S-Bahn) gebaut die irgendwie unter anderem Bonn und den Kölner Hauptbahnhof verbindet. Ich meine dies wurde 1995 so erdacht und quasi beschlossen. Fertig wird es wohl eher 2030-2035. Und wenn ich sehe wie viel Stahl und Beton da bewegt wird und wie viele Maschinen da nun seit Jahren auf vielen Kilometern ackern, bin ich mir auch nicht sicher wie der CO2 Abdruck da erst einmal so aussieht. Und klar, diverse Klagen und sonstige Einsprüche liegen natürlich auch schon vor und lassen den ganzen Betrieb eh weiterhin in den Sternen stehen :-)

An einer kleinen Stelle in Bonn will man z.B. 300-400 Meter S-Bahn Strecke nun endlich mal von der Straße holen, also jener, wo auch Autos über die Gleise fahren können. Was natürlich mies ist für eine S-Bahn, die dort auch regelmäßig im Stau steht. Dafür muss ein Friedhof verlegt werden und diverse Häuser werden abgerissen werden müssen. Bisher ist es noch nicht gelungen, die letzten Eigentümer vom Verkauf zu überzeugen, aber eine Enteignung wird noch länger dauern ....

Kurzum: Es ist verdammt schwierig, dabei bleibe ich. Faktisch fahren aber selbst in eher außerhalb gelegenen Orten hier alle 10 Minunten Busse, die dich z.B. in die Innenstadt bringen. Aber klar, die stehen natürlich auch regelmäßig im Stau, weil die Stadt einfach verstopft ist von mobilen Menschen.

MFG
Phil

Und für 3-400 Meter muss man tonnenweise Erde bewegen und Tunnel graben?
Andere Regelungen sind nicht möglich?
Wie z.B. eine Einbahnstraße oder vielleicht Autos ganz umleiten ?

Da kann mir aber keiner erzählen, das wäre wirtschaftlich oder ökologisch sinnvoll.

German Angst

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 11:51 (vor 4 Stunden, 46 Minuten) @ istar

Und für 3-400 Meter muss man tonnenweise Erde bewegen und Tunnel graben?
Andere Regelungen sind nicht möglich?
Wie z.B. eine Einbahnstraße oder vielleicht Autos ganz umleiten ?

Es ist in diesem Fall eine Hauptverkehrsstraße, die direkt auf eine der wenigen Rheinbrücken zuführt und mitten durch die Stadt führt. Klar, man könnte natürlich auch einfach dies für den Autoverkehr zu machen. Allerdings müssen da nun auch sehr viele LKWs etc drüber, weil eine der zwei anderen Rheinbrücken (Autobahnen) nun für den LKW Verkehr nicht mehr befahrbar ist ;-)

Der Verkehr, gerade der LKW Verkehr, verschwindet ja nicht einfach. Er ist wie Wasser ....

MFG
Phil

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Fisheye, Montag, 01.06.2026, 10:04 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 34 Min.) @ CHS

Vernünftige Entscheidung.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Wallone, L' Enfer de Westfalenstadion, Montag, 01.06.2026, 09:57 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 41 Min.) @ CHS

Erstaunlich, dass Hamburg so anders als Rhein-Ruhr und München abgestimmt hat. Dort waren die Befürworter sogar recht deutlich in der Mehrheit, nicht? Gibt es dafür eine Erklärung?

--
Je ne sais pas plus, je crois en rien!

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Ripuli, Münster, Montag, 01.06.2026, 11:26 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 12 Min.) @ Wallone

Bei München und den Rhein-Ruhr-Städten stehen jeweils große Bundesländer hinter der Bewerbung, da müssen die beteiligten Städte nicht alle Kosten allein tragen. Das sieht in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin schon anders aus.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Steffl, Montag, 01.06.2026, 14:28 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 10 Min.) @ Ripuli

Bei München und den Rhein-Ruhr-Städten stehen jeweils große Bundesländer hinter der Bewerbung, da müssen die beteiligten Städte nicht alle Kosten allein tragen. Das sieht in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin schon anders aus.

In München ist der Modernisierungsschub, den die Stadt durch die Spiele 72 erhalten hat, auch einfach an ganz vielen Ecken noch sicht- und erlebbar. Dazu kam die Leichtathletik EM 2022 bei vielen sehr gut an.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Schnippelbohne, Bauernland, Montag, 01.06.2026, 19:14 (vor 21 Stunden, 24 Minuten) @ Steffl

Bei München und den Rhein-Ruhr-Städten stehen jeweils große Bundesländer hinter der Bewerbung, da müssen die beteiligten Städte nicht alle Kosten allein tragen. Das sieht in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin schon anders aus.


In München ist der Modernisierungsschub, den die Stadt durch die Spiele 72 erhalten hat, auch einfach an ganz vielen Ecken noch sicht- und erlebbar. Dazu kam die Leichtathletik EM 2022 bei vielen sehr gut an.

Es war bei den European Championships seinerzeit nicht nur Leichtathletik, sondern viele Sportarten über die ganze Stadt verteilt. Ich erinnere mich noch gut. Alle waren auf den Beinen. Z.B. die Kletterwettbewerbe auf dem Königsplatz fanden Riesenanklang. Ich glaube wirklich, dass diese Veranstaltung und dann der Blick nach Paris mit einem ähnlichen Konzept den Ausschlag gegeben haben für die positive Stimmung in München. Alle, die ich kenne, haben für Olympia gestimmt nach dem Motto „Sowas wollen wir wieder“.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Pablo, HH-Uhlenhorst, 289 km Luftlinie, Montag, 01.06.2026, 10:08 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 30 Min.) @ Wallone

Ich persönlich kenne im privaten Umfeld fast niemanden, der pro Olympia in Hamburg war.

Das Vertrauen in Großprojekte ist nach G20, der Bauruine Elbtower, einem vergesslichen ehemaligen Bürgermeister und Kanzler und der Elbphilharmonie (Kosten X10) momentan verschwindend gering.

Die Überschussprognose von +100 Mio. Euro glaubt hier in Hamburg niemand, zumal die Kosten für Sicherheit unkalkulierbar sind.

Infrastrukturell gleicht Hamburg einer einzigen Baustelle, über die Elbe gibt es aktuell nur eine Verbindung, diverse große Verkehrsstraßen sind wegen des (prinzipiell guten) Ausbaus der neuen U-Bahn auf Jahre hin (teil-)gesperrt.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Copperfield, Saarbrücken, Montag, 01.06.2026, 14:12 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 26 Min.) @ Pablo

Ich persönlich kenne im privaten Umfeld fast niemanden, der pro Olympia in Hamburg war.

Das Vertrauen in Großprojekte ist nach G20, der Bauruine Elbtower, einem vergesslichen ehemaligen Bürgermeister und Kanzler und der Elbphilharmonie (Kosten X10) momentan verschwindend gering.

Die Überschussprognose von +100 Mio. Euro glaubt hier in Hamburg niemand, zumal die Kosten für Sicherheit unkalkulierbar sind.

Infrastrukturell gleicht Hamburg einer einzigen Baustelle, über die Elbe gibt es aktuell nur eine Verbindung, diverse große Verkehrsstraßen sind wegen des (prinzipiell guten) Ausbaus der neuen U-Bahn auf Jahre hin (teil-)gesperrt.

Da musste ich grade lachen. Das ist ja süß kalkuliert das sogar noch 100 M Plus übrig bleiben sollen. :))))) Nee, die hätte ich auch nicht geglaubt.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Mario Girotti, London, Montag, 01.06.2026, 14:07 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 31 Min.) @ Pablo

Ich bin „leider“ vor 1,5 Jahren ins Ausland gezogen. Ich hätte mit „ja“ gestimmt.

Die Elbphilharmonie ist mittlerweile ein Symbol für die Stadt geworden, die teilweise sehr kritischen Stimmen in meinem Freundeskreis sind erloschen.

Die Hafencity ist ein unfassbar tolles Bauprojekt, ich habe da selbst 7 Jahre gewohnt. Toller „Drittelmix“, ich habe in einem Block mit Sozial-, Genossenschafts- und Eigentumswohnungen gelebt. Die Kinder sind in die gleiche Kita gegangen, man hat im Hof gegrillt usw.

Die geplanten Erweiterungen sind mega spannend, mit dem Markt der Fußgängerbrücke u.v.m.

Der Elbtower hat Mut bewiesen, und abschließend darf man da m.E. jetzt noch nicht drüber reden, da muss man jetzt erstmal die nächsten paar Jahre abwarten, da gibt es ja keine so schlechten Ideen/Ansätze um die gerade gerungen wird.

Ich habe auch 5 Jahre in München gelebt und habe Hamburg immer als Insel der Glückseligkeit wahrgenommen wenn es um soziale Gerechtigkeit geht. Das wird in Hamburg leider nicht so empfunden. Diese negative Stimmung liest man ja auch stark aus Deinem Post raus. Ich finde es schade wie kritisch die Stadt(entwicklung) gesehen wird. Ich empfinde das überhaupt nicht so.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

TobiHH, Montag, 01.06.2026, 18:43 (vor 21 Stunden, 55 Minuten) @ Mario Girotti

die stadtentwicklung ist einfach nur grottig.
egal welches projekt, es dauert länger, es wird deutlich teurer und keiner übernimmt verantwortung, stattdessen wird gelogen ohne rot zu werden.
der neubau der müllverbrennung wird nun auch schon wieder teurer (das dritte mal schon).

es wird auch seit jahren auf autofahrern rumgehackt, erst letzte woche wurde bekannt, dass parken noch teurer wird als es eh schon ist, überall werden parkplätze entfernt.

und das beste ist, seit wochen wird man von der pro bubble genötigt, bedrängt und beleidigt, nichtmal vorm amateurfinale wurde halt gemacht. (tschentscher wollte sich die recht lauten buhrufe wohl persönlich abholen)

die stadt hat 2mio verbrannt und ich wette, auf das dritte mal nein folgt in 10 jahren ein neuer versuch.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 11:31 (vor 5 Stunden, 7 Minuten) @ TobiHH

es wird auch seit jahren auf autofahrern rumgehackt, erst letzte woche wurde bekannt, dass parken noch teurer wird als es eh schon ist, überall werden parkplätze entfernt.

Solange es vernünftige Konzepte für die Erreichbarkeit mittels ÖPNV gibt, kann man es sich nur wünschen, dass die Städte versuchen, die Autofahrer zu verbannen.

Ich war letztes Jahr in Straßburg. Aus dem Vorort mit meiner Unterkunft fuhr tagsüber alle drei bis fünf Minuten eine Straßenbahn ins Zentrum und darüber hinaus. Wer da nicht seinen Pkw auf einem Park- and Ride-Parkplatz am Stadtrand abstellt, soll von mir aus gerne eine Parkgebühr von 10 EUR oder mehr pro Stunde zahlen.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

TobiHH, Dienstag, 02.06.2026, 15:13 (vor 1 Stunden, 25 Minuten) @ nico36de

bei mir fährt 1x die stunde ein bus, 21 uhr der letzte, 7 uhr der erste.
züge fallen 1/3 am tag aus, wenn die strecke nicht eh wegen störungen gesperrt ist.
statt die strecke zu sanieren und die s-bahn zu erweitern (dringend nötig), sagt die bahn, nicht nötig und streicht noch das zweite ziel in hamburg...
und mein wohnort hat rund um den bahnhof das parken zusätzlich auf 3h begrenzt.
viele sind nun wieder aufs auto zurück, weils sonst 45min länger zur arbeit dauert und zugfahren nicht erwünscht ist.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CedricVanDerGun, Hamburg, Dienstag, 02.06.2026, 15:57 (vor 41 Minuten) @ TobiHH

Bist du recht weit raus gezogen?

Auf der Schanze hast du hier logischwerweise keinerlei Probleme, viele Optionen und auch die Verspätungen sind nahezu nicht existent. Ich hab mein Auto nach 4 Jahren im Oktober abgegeben und vermisse es nur selten, z.B. wenn es darum geht spontan zur Familie zu fahren in die Heimat.

Mein Bruder wohnt in Niendorf, auch da immer super mit U2 erreichbar, meine bessere Hälfte arbeitet aktuell in Allerwöhe, auch das klappt zu 98% gut ohne Auto. Problem ist oft eher das Publikum im ÖPNV muss man leider sagen.

Völlig wertfrei, interessiert mich nur, da es langfristig auch eher weiter raus geht wenn Kids kommen iwann

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Talentförderer, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 22:12 (vor 18 Stunden, 26 Minuten) @ TobiHH

Die armen Autofahrer. Jahrzehntelang hofiert worden und jetzt wird mal was für andere Mobilitätsgruppen gemacht und es wird nur gejammert.

Ich bei sämtlichen Projekten. In Deutschland wird einfach gerne gejammert. Ständig Leute die alles in Grund und Boden klagen und sich dann beschweren dass Projekte ewig dauern. Deutscher Humor.

Gut dass wir bei WM und EM nicht die Bürger gefragt haben.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Mario Girotti, London, Montag, 01.06.2026, 21:36 (vor 19 Stunden, 2 Minuten) @ TobiHH

Das siehst Du m.E. zu negativ.

Das größte Städtebauprojekt Europas wurde bis dato sehr gut umgesetzt.

Hamburg hat wahnsinnig viel günstigen Wohnraum im Vergleich zu anderen Metropolen, sei es durch die zahlreichen Genossenschaften oder Sozialwohnungen. Es werden außerdem Eigentümergemeinschaften gefördert wie nirgendwo anders.

Die Müllverbrennungsanlage ist ein gigantisches Projekt mit einer super großen Bedeutung für die Klimawende, auch da kenne ich kein anderes Beispiel aus anderen Metropolen das so fortschrittlich ist.

Dieses ewige Rumgejammere das Bauprojekte teurer werden und länger dauern ist ja kein neues Thema, aber vor Allem kein Hamburger Thema. Da gab es bereits 2003 ein spannendes Buch zu von Bent Flyvbjerg. Sydney Opera, Elizabeth Line, Boston Big Dig usw. 90 % aller Bauprojekte weltweit dauern länger und werden teurer. Kann man scheiße finden, solltest Du aber nicht Hamburg dafür verantwortlich machen.

Ich bin selbst Autofahrer und bin täglich durch Hamburg gefahren, viel Ost-West Straße. Auch nichts was ungewöhnlich ist im Vergleich zu anderen Städten.

Ich habe in Altona, Eppendorf und in der Hafencity gewohnt - immer Parkplätze gefunden. In Paris musste ich manchmal ne Stunde um den Block fahren.

Und man muss ja nicht für ein Thema sein, aber da gibt es zahlreiche Menschen die sehr engagiert versuchen dieses Projekt nach Hamburg zu holen, das darf man auch mal anerkennen, auch wenn man anderer Meinung ist.

Zur Wahrheit gehört nämlich auch dass die allermeisten Menschen alles kritisieren, aber selbst nicht den Arsch hochkriegen und mal versuchen Dinge zu bewegen. Merz ist überhaupt nicht mein Kanzler, aber bei einem der wenigen Themen bei dem ich ihm Recht gebe ist dass uns total die Attitude fehlt. Uns fehlt Unternehmertum und Mut Dinge zu bewegen. Und wenn das Leute haben, erhalten die dann so eine Kritik und werden von allen Seiten ausgebremst.

Mit der Einstellung läuft der Verkehr dann vielleicht in 15 Jahren in Hamburg und Du hast einen Anwohnerparkplatz. Aber weiterentwickelz hat sich nichts.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 01.06.2026, 10:32 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 6 Min.) @ Pablo

Hi Pablo, kann ich dir aus Altona so bestätigen. Mein gesamtes Umfeld hat nahezu geschlossen für "nein" gevoted, außer einem Stadtplaner, der uns überzeugen wollte. Viele haben sich eher erpresst gefühlt, was in Richtung sozialer Wohnbau etc. anging. Unter dem Motto, in Bahrenfeld wird nur neuer Wohnraum geschaffen, wenn ihr für Ja stimmt. Die Elbtower Ruine verdeutlicht Steuerverschwendungen dann jeden Tag relativ deutlich an der Skyline.

Privat bekomme ich gerade mit, dass an Hamburgs Schulen über Einstellungsstops diskutiert wird, obwohl Personal benötigt wird. Man ist also auch in dem Umfeld der Meinung, dass das Geld eher in Bildung und co fließen sollte.

Man hat sich beim "nein" setzen trotzdem komich gefühlt, da auch die AfD in der Broschüre gegen Olympia in HH war

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Pini, Montag, 01.06.2026, 17:38 (vor 23 Stunden, 0 Minuten) @ CedricVanDerGun

Oder die Wohnsituation... Verfügbarkeit von Wohnraum / hohe Preise. Absolutes Stressthema für wirklich viele Menschen, und es glaubt doch keiner, dass das durch Olympia besser wird.

Mich persönlich stört es auch sehr, dass erstmal 18 Mio € für die Kampagne ausgegeben wurden... Es fühlt sich so an: Man glaubt, dass die dummen Untertanen unseren Wünschen nicht zustimmen, also bearbeiten wir sie mit einer Kampagne. Das Geld hätte man auch sinnvoll nutzen können.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 07:49 (vor 8 Stunden, 49 Minuten) @ Pini

Oder die Wohnsituation... Verfügbarkeit von Wohnraum / hohe Preise. Absolutes Stressthema für wirklich viele Menschen, und es glaubt doch keiner, dass das durch Olympia besser wird.

Mich persönlich stört es auch sehr, dass erstmal 18 Mio € für die Kampagne ausgegeben wurden... Es fühlt sich so an: Man glaubt, dass die dummen Untertanen unseren Wünschen nicht zustimmen, also bearbeiten wir sie mit einer Kampagne. Das Geld hätte man auch sinnvoll nutzen können.

Man sieht es ja an diversen Reaktionen darauf auch immer wieder. Wir das (je nach sichtweise) erwünschte Ergebnis nicht erreicht, wird sofort eben die Keule ausgepackt, wie dumm, spießig, linksradikal, rechtskradikal und weiß ich was die Abstimmenden doch sind.

Also auch im Nachgang wird da weiter rumgedoktert an einem eigentlich ja total fairen und sauberen "befragen" zu einem Thema.

Ich glaube deswegen wird sowas wie mehr Beteiligung der Menschen an Entscheidgungen a la Schweiz hier auch nie funktionierten oder nur, wenn sich das Mindset über Jahrzehnte gewaltig verändern würde und man auch akzeptiert, dass die eigene Meingen offenbar nicht überall vorherrscht und es auch dafür ganz vernünftige Gründe gegeben kann.

Olympia? Ich selbst würde mich sehr freuen, würde es mal zu meinen Lebzeiten solche hier in Deutschland geben. Aber würde meine Stadt da (was sie in NRW nicht ist) mit im Boot wäre, würde ich z.B. auch erstmal darübre nachdenken, ob man die vielen vielen Millionen nicht doch etwas nachhaltiger investieren könnte. Zumal das Geld halt nahezu überall eh knapp ist. Will sagen, es gibt natürich auch völlig legitime und vernünfitge Gründe, die nichts mit "German Angst" zu tun haben, zu sagen (wenn man eben schon gefragt wird "Nö, macht lieber was sinnvolles mit dem Geld".

MFG
Phil

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CF, Dienstag, 02.06.2026, 08:24 (vor 8 Stunden, 14 Minuten) @ Phil

Oder die Wohnsituation... Verfügbarkeit von Wohnraum / hohe Preise. Absolutes Stressthema für wirklich viele Menschen, und es glaubt doch keiner, dass das durch Olympia besser wird.

Mich persönlich stört es auch sehr, dass erstmal 18 Mio € für die Kampagne ausgegeben wurden... Es fühlt sich so an: Man glaubt, dass die dummen Untertanen unseren Wünschen nicht zustimmen, also bearbeiten wir sie mit einer Kampagne. Das Geld hätte man auch sinnvoll nutzen können.


Man sieht es ja an diversen Reaktionen darauf auch immer wieder. Wir das (je nach sichtweise) erwünschte Ergebnis nicht erreicht, wird sofort eben die Keule ausgepackt, wie dumm, spießig, linksradikal, rechtskradikal und weiß ich was die Abstimmenden doch sind.

Also auch im Nachgang wird da weiter rumgedoktert an einem eigentlich ja total fairen und sauberen "befragen" zu einem Thema.

Ich glaube deswegen wird sowas wie mehr Beteiligung der Menschen an Entscheidgungen a la Schweiz hier auch nie funktionierten oder nur, wenn sich das Mindset über Jahrzehnte gewaltig verändern würde und man auch akzeptiert, dass die eigene Meingen offenbar nicht überall vorherrscht und es auch dafür ganz vernünftige Gründe gegeben kann.

Olympia? Ich selbst würde mich sehr freuen, würde es mal zu meinen Lebzeiten solche hier in Deutschland geben. Aber würde meine Stadt da (was sie in NRW nicht ist) mit im Boot wäre, würde ich z.B. auch erstmal darübre nachdenken, ob man die vielen vielen Millionen nicht doch etwas nachhaltiger investieren könnte. Zumal das Geld halt nahezu überall eh knapp ist. Will sagen, es gibt natürich auch völlig legitime und vernünfitge Gründe, die nichts mit "German Angst" zu tun haben, zu sagen (wenn man eben schon gefragt wird "Nö, macht lieber was sinnvolles mit dem Geld".

MFG
Phil

Und hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Es wird ja nichts vernünftiges mit dem Geld gemacht bzw. sollte doch etwas gemacht werden, von dem die Menschen ganz offensichtlich etwas haben, dann bekommt es niemand mit. Was ist denn das "sinnvolle", von dem da geredet wird? Ich vermute mal für jeden etwas anderes. Es wird ja nicht gesagt: anstelle der 50 Mio., die wir für Olympische Spiele ausgegeben hätten, investieren wir das Geld jetzt ganz konkret in die Schulen xyz, in den ÖPNV daundda, etc.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 02.06.2026, 16:08 (vor 30 Minuten) @ CF

Allein Dortmund investiert in den nächsten 10 Jahren über 2 Milliarden Euro in Schulen.
Da frage ich nicht eher was einige meinen, was man mit 50 Millionen so alles erreichen soll?
Das ist kein Argument. Das Geld was in olympische Spiele investiert wird kommt zumindest in Ländern wie Deutschland eben x-fach zurück. Durch Investitionen in Infrastruktur und durch private Investoren.

Man kann auch das Geld für Polizeikräfte bei Fußballspielen, jeglichen Veranstaltungen in Städten oder ähnliches komplett einsparen und und Schulen investieren. Wäre in etwa dieselbe Argumentation.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 08:38 (vor 8 Stunden, 0 Minuten) @ CF

Und hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Es wird ja nichts vernünftiges mit dem Geld gemacht bzw. sollte doch etwas gemacht werden, von dem die Menschen ganz offensichtlich etwas haben, dann bekommt es niemand mit. Was ist denn das "sinnvolle", von dem da geredet wird? Ich vermute mal für jeden etwas anderes. Es wird ja nicht gesagt: anstelle der 50 Mio., die wir für Olympische Spiele ausgegeben hätten, investieren wir das Geld jetzt ganz konkret in die Schulen xyz, in den ÖPNV daundda, etc.

Naja klar, natürlich liegt das immer im Auge des Betrachters und jeder denkt sich da was anderes. Deswegen haben ja wohl auch Menschen mit JA gestimmt :-)

Eine Mehrheit aber hat aber halt offenbar andere Prioritäten gesehen.

Davon ab geht es hier natürlich nicht um 50 Mio. EUR, sondern eher um 5-10 Mrd. EUR Gesamtvolumen.

MFG
Phil

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CF, Dienstag, 02.06.2026, 08:43 (vor 7 Stunden, 55 Minuten) @ Phil

Und hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Es wird ja nichts vernünftiges mit dem Geld gemacht bzw. sollte doch etwas gemacht werden, von dem die Menschen ganz offensichtlich etwas haben, dann bekommt es niemand mit. Was ist denn das "sinnvolle", von dem da geredet wird? Ich vermute mal für jeden etwas anderes. Es wird ja nicht gesagt: anstelle der 50 Mio., die wir für Olympische Spiele ausgegeben hätten, investieren wir das Geld jetzt ganz konkret in die Schulen xyz, in den ÖPNV daundda, etc.


Naja klar, natürlich liegt das immer im Auge des Betrachters und jeder denkt sich da was anderes. Deswegen haben ja wohl auch Menschen mit JA gestimmt :-)

Eine Mehrheit aber hat aber halt offenbar andere Prioritäten gesehen.

Davon ab geht es hier natürlich nicht um 50 Mio. EUR, sondern eher um 5-10 Mrd. EUR Gesamtvolumen.

MFG
Phil

Schon klar. Da ja dabei viele kleine Regionen und Gemeinden betroffen wären, würde das Geld aufgeteilt werden. Es wäre ja in dem Zusammenhang interessant, wie viel eine Region wie z.B. Dortmund oder Essen jeweils zu stemmen hätte, wie viel das Land, der Bund, etc.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 09:03 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ CF

Schon klar. Da ja dabei viele kleine Regionen und Gemeinden betroffen wären, würde das Geld aufgeteilt werden. Es wäre ja in dem Zusammenhang interessant, wie viel eine Region wie z.B. Dortmund oder Essen jeweils zu stemmen hätte, wie viel das Land, der Bund, etc.

In NRW sieht das ja erst einmal anders aus, weil fast überall ja nur punktuell etwas stattfindet, wofür nun kein so gigantischer Aufwand pro Stadt/Kommune nötig sein wird. Meine, in Dortmund würde ja wohl in der Westfallenhallte ein wenig Handball gespielt. Wäre da noch mehr in Dortmund?

In Hamburg sieht das halt schon anders aus. Da ist das ja alles recht zentral und eben in einer Stadt/Stadtstaat.

Glaube, dass das in NRW dann eben schon zu diesen Zustimmungen führte. Und in Köln hat man dann halt wohl noch am meisten zu stemmen, aber der Neubau dieses temorären Leichtathletikstadions wäre ja eher in einem "neuen Stadtteil" am Rande der Stadt, so dass die Kölner da wohl eher entspannt waren.

Ob Olympia nun auf solch einem großen Gebiet, wie es in NRW geplant ist, wirklcih cool ist, sei mal dahingestellt. Stelle mir das als Zuschauer schon recht schwierig vor, wenn ich jeden Tag für was anderes Tickets habe und mal eben von Köln nach Gelsenkirchen muss morgen und Abends wieder in Köln sein muss :-)

MFG
Phil

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

Foreveralone, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 12:24 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 14 Min.) @ CedricVanDerGun


Man hat sich beim "nein" setzen trotzdem komich gefühlt, da auch die AfD in der Broschüre gegen Olympia in HH war.

Naja, wenn die AFD für mehr geschützte Biotope, sozialen Wohnbau und besserer Infrastruktur wäre, bin ich -gesunder Menschenverstand vorraus gesetzt- doch auch nicht dagegen...

Oder wird die Erde demonstrativ zur Scheibe, wenn die AFD behauptet sie wäre rund?

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 01.06.2026, 15:55 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 42 Min.) @ Foreveralone

Nein, ich hab ja auch lediglich auf meinen ersten Eindruck verwiesen.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

istar, Montag, 01.06.2026, 12:07 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 31 Min.) @ CedricVanDerGun

Hi Pablo, kann ich dir aus Altona so bestätigen. Mein gesamtes Umfeld hat nahezu geschlossen für "nein" gevoted, außer einem Stadtplaner, der uns überzeugen wollte. Viele haben sich eher erpresst gefühlt, was in Richtung sozialer Wohnbau etc. anging. Unter dem Motto, in Bahrenfeld wird nur neuer Wohnraum geschaffen, wenn ihr für Ja stimmt. Die Elbtower Ruine verdeutlicht Steuerverschwendungen dann jeden Tag relativ deutlich an der Skyline.

Privat bekomme ich gerade mit, dass an Hamburgs Schulen über Einstellungsstops diskutiert wird, obwohl Personal benötigt wird. Man ist also auch in dem Umfeld der Meinung, dass das Geld eher in Bildung und co fließen sollte.

Man hat sich beim "nein" setzen trotzdem komich gefühlt, da auch die AfD in der Broschüre gegen Olympia in HH war

Das sind aber nicht nur Äpfel und Birnen,das ist ja schon ein ganzer Obstkorb.
Egal ,wenn ihr das nicht wollt ,machen wir das eben.
Ich hab die WM 2006 und die EM 2024 hier in Dortmund erlebt und gehe bei Olympia von einem ähnlich positiven Event aus.
Ob das wirtschaftlich ein Erfolg war-außer in Gastronomie, Hotellerie oder Taxigewerbe-weiß ich nicht, aber für das Image war es ganz sicher positiv.
Und Spaß hat es auch gemacht.
Ich glaube aber, es wird/ würde eher nach Berlin oder München gehen.

Wie schon 2015: Hamburger sagen Nein zur Olympia-Bewerbung

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 01.06.2026, 15:58 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 40 Min.) @ istar

Sind doch aber Themen die Zusammenhängen. Und wenn die Stadt das hier offensiv auf Wahlplakate schreibt, gibt es eben Initiativen wie Nolympia hier in HH die auf diese "Missstände" entsprechend hinweisen. Die Einordung kann dann jeder für sie selbst übernehmen.

P.S. Ich hatte 2006 und auch letztes Jahr hier in HH auch sehr viel Spaß. Und es ist auch ein tolles Image. Es ist aber auch nicht so, als ob Hamburg wenige Touris hat oder es nicht dringendere Themen gibt.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Montag, 01.06.2026, 09:17 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 21 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Thema Zeitspiel oben auf der Agenda

Quelle: Kicker

Gruß

CHS

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Winterthur, Ort, Montag, 01.06.2026, 10:14 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 24 Min.) @ CHS

Thema Zeitspiel oben auf der Agenda

Quelle: Kicker


"Das Regelwerk sieht künftig eine Rote Karte vor, wenn Spieler ihren Mund mit der Hand, dem Trikot oder anderweitig bedecken. Aber: "Nur wenn es eine konfrontative Konversation ist. Wenn es freundschaftlich ist, weil beide Spieler beispielsweise im selben Verein spielen und mit ihren Nationalmannschaften aufeinandertreffen, wird nicht eingegriffen""

Ääähm, ja... Das lässt doch Tür und Tor offen.. Kann ich nicht nachvollziehen.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.06.2026, 11:58 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 40 Min.) @ Winterthur

Also die Handspielregel daran muss man unbedingt rumdoktoren, weil wie Leute hier ja auch immer wieder schreiben, die Schiris nicht herausfinden können, ob es Absicht ist oder nicht, da sie keine Gedanken lesen können, aber bei dieser neuen Unterhaltungsregel können die Schiris dann Gedanken lesen und herausfinden was nun eine freundschafliche Unterhaltung ist und was ein Streit. So langsam wird es lächerlich!

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

DomJay, Köln, Montag, 01.06.2026, 12:04 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 34 Min.) @ Kayldall

Also die Handspielregel daran muss man unbedingt rumdoktoren, weil wie Leute hier ja auch immer wieder schreiben, die Schiris nicht herausfinden können, ob es Absicht ist oder nicht, da sie keine Gedanken lesen können, aber bei dieser neuen Unterhaltungsregel können die Schiris dann Gedanken lesen und herausfinden was nun eine freundschafliche Unterhaltung ist und was ein Streit. So langsam wird es lächerlich!

Ja das kann man herausfinden, dazu muss man keine Gedanken lesen können

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Kayldall, Luxemburg, Montag, 01.06.2026, 15:10 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 28 Min.) @ DomJay

Eben, das Andere aber auch! Dazu muss man auch keine Gedanken lesen können, um absichtliches Handspiel von Zufall oder angeschossen aus kurzer Distanz zu unterscheiden.

Ich bin dann übrigens sehr auf die Auslegung gespannt, wenn es dann mal wieder Bayern betrifft. Oli Kahn hat den Andreas Herzog ja auch nur freundschaflich durchgerüttelt und der Loddar dem Andy Möller die Tränen aus dem Gesicht gewischt und Kuba wurde zärtlich im Gesicht gestreichelt oder irgendwas mit Sonnencreme auftragen laut Sammer.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Lordran, Montag, 01.06.2026, 10:26 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 12 Min.) @ Winterthur

Thema Zeitspiel oben auf der Agenda

Quelle: Kicker

"Das Regelwerk sieht künftig eine Rote Karte vor, wenn Spieler ihren Mund mit der Hand, dem Trikot oder anderweitig bedecken. Aber: "Nur wenn es eine konfrontative Konversation ist. Wenn es freundschaftlich ist, weil beide Spieler beispielsweise im selben Verein spielen und mit ihren Nationalmannschaften aufeinandertreffen, wird nicht eingegriffen""

Ääähm, ja... Das lässt doch Tür und Tor offen.. Kann ich nicht nachvollziehen.

Wie wäre es einfach konsequent Gelb zu zeigen, wenn ein Spieler zwei Minuten braucht um einen Einwurf oder eine Ecke auszuführen?
Nach drei Spieltagen und 20 Gelb-Roten Karten wäre das Thema Zeitspiel erledigt.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Smeller, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 20:35 (vor 20 Stunden, 3 Minuten) @ Lordran

Wie wäre es einfach konsequent Gelb zu zeigen, wenn ein Spieler zwei Minuten braucht um einen Einwurf oder eine Ecke auszuführen?

Ballbesitzwechsel sollte das Problem definitiv beseitigen. Wenn aus deiner Ecke Abstoß für den Gegner wird, haste dich um eine mögliche Chance gebracht. Wenn aus deinem Abstoß eine Ecke wird, hilfst du sogar dem Gegner zu einer Chance. Das ist eine viel größere Bestrafung als gelbe Karten.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Karsten, Zürich, Montag, 01.06.2026, 10:31 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 7 Min.) @ Lordran

Wie wäre es einfach konsequent Gelb zu zeigen, wenn ein Spieler zwei Minuten braucht um einen Einwurf oder eine Ecke auszuführen?
Nach drei Spieltagen und 20 Gelb-Roten Karten wäre das Thema Zeitspiel erledigt.

Gestern übrigens sehr bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit Eishockeyspieler in einem dramatischen WM-Finale persönliche Strafen einfach akzeptieren. Im Fussball undenkbar.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 11:52 (vor 4 Stunden, 46 Minuten) @ Karsten

Ist beim Handball auch nur unwesentlich anders. Das kindische Rumlamentieren wie bei den Balltreter-Doofköppen ist einfach nur armselig.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Phil, Dienstag, 02.06.2026, 11:56 (vor 4 Stunden, 42 Minuten) @ nico36de

Naja gut, da bei Handball das Spiel so die letzten 5 Minunten eh alle 8,9 Sekunden unterbrochen ist wegen Fouls und weiß ich was, bleibt ja eh keine Zeit mehr zum Zeitpsiel :-) Zum Handballspielen aber auch nur noch bedingt...

MFG
Phil

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Smeller, Dortmund, Montag, 01.06.2026, 20:38 (vor 20 Stunden, 0 Minuten) @ Karsten

Das ist reine Erziehungssache. Im Fußball ginge das auch, wenn man den Spielern klare Grenzen aufzeigt und diese rigoros umsetzt. Wird aber nicht gemacht. Würde das im Eishockey oder Handball, der auch oft genannt wird, nicht bestraft, gäbe es dort auch mehr Reklamation. Die Spieler machen alles, was erlaubt ist. Wenn es im Fußball erlaubt wäre, dass sich 2 Spieler während des Spiels auf die Fresse geben und dafür nur 2 Minuten das Spielfeld verlassen müssen, würde es auch viel öfter knallen.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

istar, Montag, 01.06.2026, 12:27 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 11 Min.) @ Karsten

Wie wäre es einfach konsequent Gelb zu zeigen, wenn ein Spieler zwei Minuten braucht um einen Einwurf oder eine Ecke auszuführen?
Nach drei Spieltagen und 20 Gelb-Roten Karten wäre das Thema Zeitspiel erledigt.


Gestern übrigens sehr bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit Eishockeyspieler in einem dramatischen WM-Finale persönliche Strafen einfach akzeptieren. Im Fussball undenkbar.

Könnte man im Fußball aber auch hinkriegen, wenn man für den Anfang erstmal nur die Kapitänsregel konsequent anwenden würde.

Was Zeitspiel angeht fand ich Siebert im CL-Finale gut, die Ausführung der Ecke dauert zu lange? Dann machen wir eben Pause.
Ein Einwurf dauert zu lange? Gibt eben gelb.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Spekka, Montag, 01.06.2026, 11:53 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 45 Min.) @ Karsten

Generell ist bemerkenswert, dass Schauspielerei (embellishment) auch bestraft wird. Du wirst gefoult und lässt dich aber theatralisch fallen -> geh mal ruhig mit in die Penaltybox, du Unsportlichen!

Alleine das würde den Fußball schon 100% ansehnlicher machen, wenn das konsequent bestraft werden würde. Mein ich ein Foul ausschmucken zu müssen? Schön, krieg ich auch eine gelbe Karte. Werde ich "hart" gefoult, 3 Minuten behandelt, humpel unter den allergrößten, unmenschlichen Schmerzen, kurz vorm qualvollen Sportlertod, vom Platz, möchte aber beim Wiederanpfiff direkt wieder drauf -> GL&HF mit der gelben.

Dafür lache ich Fußballer aus, egal welches Trikot sie tragen.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

odenwaelder09, Montag, 01.06.2026, 14:27 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 11 Min.) @ Spekka

Generell ist bemerkenswert, dass Schauspielerei (embellishment) auch bestraft wird. Du wirst gefoult und lässt dich aber theatralisch fallen -> geh mal ruhig mit in die Penaltybox, du Unsportlichen!

Alleine das würde den Fußball schon 100% ansehnlicher machen, wenn das konsequent bestraft werden würde. Mein ich ein Foul ausschmucken zu müssen? Schön, krieg ich auch eine gelbe Karte. Werde ich "hart" gefoult, 3 Minuten behandelt, humpel unter den allergrößten, unmenschlichen Schmerzen, kurz vorm qualvollen Sportlertod, vom Platz, möchte aber beim Wiederanpfiff direkt wieder drauf -> GL&HF mit der gelben.

Dafür lache ich Fußballer aus, egal welches Trikot sie tragen.

Du meinst doch nicht etwa Antony vs. Hummels
https://www.youtube.com/watch?v=T_o7_c7EcoQ

Schiri & VAR Totalversagen + höchste brasilianische Schauspielkunst.
Solche Anti-Sport-Szenen lösen bei mir Brechreiz aus.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

DomJay, Köln, Montag, 01.06.2026, 10:23 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 15 Min.) @ Winterthur

Thema Zeitspiel oben auf der Agenda

Quelle: Kicker

"Das Regelwerk sieht künftig eine Rote Karte vor, wenn Spieler ihren Mund mit der Hand, dem Trikot oder anderweitig bedecken. Aber: "Nur wenn es eine konfrontative Konversation ist. Wenn es freundschaftlich ist, weil beide Spieler beispielsweise im selben Verein spielen und mit ihren Nationalmannschaften aufeinandertreffen, wird nicht eingegriffen""

Ääähm, ja... Das lässt doch Tür und Tor offen.. Kann ich nicht nachvollziehen.

Naja, man muss nicht jeden Extremfall abdecken. Ich denke schon, dass man einen Unterschied erkennen kann ob es eine Rassistische Beleidigung gab oder ob Spieler den kommenden Freistoß besprechen, frotzeln

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Winterthur, Ort, Montag, 01.06.2026, 10:52 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 46 Min.) @ DomJay

Naja, man muss nicht jeden Extremfall abdecken. Ich denke schon, dass man einen Unterschied erkennen kann ob es eine Rassistische Beleidigung gab oder ob Spieler den kommenden Freistoß besprechen, frotzeln

Sicher. Aber dennoch öffnet es Tür- und Tor für Situationen, in denen eine Rote Karte des Gegners dankenswert angenommen werden könnte.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Blarry, Essen, Montag, 01.06.2026, 10:54 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 44 Min.) @ Winterthur

Ich sehe schon die ersten Spieler empört den VAR-Review-Kasten in die Luft malen, um dem Schiri zu signalisieren, er möge doch bitte checken, ob ihr Gegenspieler gerade eine Hand vorm Mund hatte.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

CF, Montag, 01.06.2026, 11:26 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 12 Min.) @ Blarry

Ich sehe schon die ersten Spieler empört den VAR-Review-Kasten in die Luft malen, um dem Schiri zu signalisieren, er möge doch bitte checken, ob ihr Gegenspieler gerade eine Hand vorm Mund hatte.

Es sollte bei dieser Geste bitte auch sofort gelb geben!

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 12:00 (vor 4 Stunden, 38 Minuten) @ CF

Es sollte bei dieser Geste bitte auch sofort gelb geben!

Absolut korrekt. Und das wäre durch die Kapitänsregelung vermutlich doch schon aktuell abgedeckt, oder?

Insgesamt aber schade, dass man sich im Zusammenhang mit Fußball immer weider über solche Dinge unterhalten muss, weil sich die Balltreter ständig asozial verhalten.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

markus93, Sauerland, Montag, 01.06.2026, 10:17 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 21 Min.) @ Winterthur

Oh man, wer denkt sich so einen Müll aus?

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

Scherben, Kiel, Montag, 01.06.2026, 11:47 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 51 Min.) @ markus93

Oh man, wer denkt sich so einen Müll aus?

Vermutlich die Leute, die über Sanktionen zu entscheiden haben, wenn Spieler x hinter vorgehaltener Hand Spieler y rassistisch beleidigt.

Konsequenzen aus zwei Eklats: FIFA beschließt weitere Regeländerungen

nico36de, Ruhrgebiet, Dienstag, 02.06.2026, 12:04 (vor 4 Stunden, 34 Minuten) @ Scherben

Vermutlich die Leute, die über Sanktionen zu entscheiden haben, wenn Spieler x hinter vorgehaltener Hand Spieler y rassistisch beleidig.

Sehe ich auch so, das musste was getan werden. Die Regel finde ich prinzipiell prima. Aber die Ausnahme sollte es nicht geben.

Undav und Karl machen Werbung: DFB-Team verabschiedet sich erfolgreich in die USA

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Montag, 01.06.2026, 09:14 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 24 Min.) @ Redaktion schwatzgelb.de

Quelle: Kicker

Gruß

CHS

1578642 Einträge in 16942 Threads, 14394 registrierte Benutzer Forumszeit: 02.06.2026, 16:38
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