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Hitze Thread (Sonstiges)

Frankonius, Frankfurt, Montag, 22.06.2026, 17:40 (vor 48 Tagen)

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.

Regen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 03.08.2026, 21:27 (vor 6 Tagen) @ Frankonius

Wird es sowas eigentlich irgendwann noch mal geben oder wird das jetzt zu so Art Geschichtserzählung für Kinder à la "damals, da musste man unterwegs eine Telefonzelle suchen, wenn man jemanden von unterwegs aus anrufen wollte"? Bin mir nicht sicher, ob ich sowas jemals erlebt habe, wie in diesem Juli. Und laut aktuellem Kachelmann soll das möglicherweise die nächsten zwei Wochen so bleiben, im Großen und Ganzen. Ob ich die Dünen von der Strobelallee noch erlebe oder dauert das noch eine Generation?

Regen

donotrobme, Münsterland, Freitag, 07.08.2026, 17:30 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Urplötzlich kam dieses Wasser von oben, wie eine Dusche, nur ohne Hahn.

Dieser Sommer ist extrem, aber bald vorbei. Schlimmer wird es erst, wenn dieser sich wiederholt.

Was aber auffällt, die großwetterlage ändert sich in Sommer wir im Winter kaum noch.
Entweder lebt der Atlantik auf und wir haben wochenlang Regenwetter oder der Atlantik ist blockiert und es bleibt trocken.
War das früher auch so?

Regen

Pfostentreffer, Freitag, 07.08.2026, 19:03 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 45 Min.) @ donotrobme

Urplötzlich kam dieses Wasser von oben, wie eine Dusche, nur ohne Hahn.

Dieser Sommer ist extrem, aber bald vorbei. Schlimmer wird es erst, wenn dieser sich wiederholt.

Was aber auffällt, die großwetterlage ändert sich in Sommer wir im Winter kaum noch.
Entweder lebt der Atlantik auf und wir haben wochenlang Regenwetter oder der Atlantik ist blockiert und es bleibt trocken.
War das früher auch so?

Nein. Durch die Erderwärmung hat sich der Jetstream verändert (wenn man es jetzt noch jetstream nennen kann, die aktuellen Bilder sehen eher nach moderner Kunst aus) und "schwingt" die Wetterlagen nicht mehr weg, egal ob Hitze oder Starkregen.

So die stark vereinfachte Kurzversion.

Regen

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 17:39 (vor 2 Tagen) @ donotrobme

Urplötzlich kam dieses Wasser von oben, wie eine Dusche, nur ohne Hahn.

Dieser Sommer ist extrem, aber bald vorbei. Schlimmer wird es erst, wenn dieser sich wiederholt.

Was aber auffällt, die großwetterlage ändert sich in Sommer wir im Winter kaum noch.
Entweder lebt der Atlantik auf und wir haben wochenlang Regenwetter oder der Atlantik ist blockiert und es bleibt trocken.
War das früher auch so?

Auch früher gab es Dürresommer, der schlimmste seit Beginn der Messaufzeichnungen war das Jahr 1911. Allerdings haben wir jetzt nach 2018, 2022 und voraussichtlich auch 2026 drei der schwersten Dürresommer in recht kurzem Abstand. Da könnte sich durchaus ein Trend ausbilden, die Wissenschaft hält das für recht wahrscheinlich.

Regen

Habakuk, OWL, Freitag, 07.08.2026, 18:19 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 29 Min.) @ Ulrich

Urplötzlich kam dieses Wasser von oben, wie eine Dusche, nur ohne Hahn.

Dieser Sommer ist extrem, aber bald vorbei. Schlimmer wird es erst, wenn dieser sich wiederholt.

Was aber auffällt, die großwetterlage ändert sich in Sommer wir im Winter kaum noch.
Entweder lebt der Atlantik auf und wir haben wochenlang Regenwetter oder der Atlantik ist blockiert und es bleibt trocken.
War das früher auch so?


Auch früher gab es Dürresommer, der schlimmste seit Beginn der Messaufzeichnungen war das Jahr 1911. Allerdings haben wir jetzt nach 2018, 2022 und voraussichtlich auch 2026 drei der schwersten Dürresommer in recht kurzem Abstand. Da könnte sich durchaus ein Trend ausbilden, die Wissenschaft hält das für recht wahrscheinlich.

Das Problem dabei sind in der Tat die oft sehr lange anhaltenden Situationen mit gleichbleibender Wetterlage, wie dies auch schon seit geraumer Zeit von Klimaforschern angekündigt wurde. Die von dir genannten Dürreperioden im Sommer sind das eine. Im Jahr 2023 hat es dagegen im zweiten Halbjahr über 6 Monate exzessiv viel geregnet mit einem Höhepunkt im Dezember, so dass der Grundwasserspiegel vielerorts nahezu die Höhe des Erdbodens erreichte und zahlreiche Keller von unten voll liefen.

Die Menschheit hat es bislang schlicht versäumt, den Klimawandel auszubremsen, und zudem hat sie sich nicht auf die absehbaren Folgen vorbereitet.

Regen

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 18:41 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 7 Min.) @ Habakuk

Das Problem dabei sind in der Tat die oft sehr lange anhaltenden Situationen mit gleichbleibender Wetterlage, wie dies auch schon seit geraumer Zeit von Klimaforschern angekündigt wurde. Die von dir genannten Dürreperioden im Sommer sind das eine. Im Jahr 2023 hat es dagegen im zweiten Halbjahr über 6 Monate exzessiv viel geregnet mit einem Höhepunkt im Dezember, so dass der Grundwasserspiegel vielerorts nahezu die Höhe des Erdbodens erreichte und zahlreiche Keller von unten voll liefen.

Ja.

Die starken Niederschläge Ende 2023 haben übrigens bei uns in der Gegend zu Straßenschäden, vor allem bei kleineren Straßen im Außenbereich, einiges an Schaden verursacht. Der Boden bis unter den Unterbau den Straßen war so sehr durchgeweicht, dass er instabil wurde, das führte zu Rissen. Und die haben sich durch Belastung, Frost, etc. ausgeweitet. Da dürfte in den nächsten Jahren einiges zu machen sein.


Die Menschheit hat es bislang schlicht versäumt, den Klimawandel auszubremsen, und zudem hat sie sich nicht auf die absehbaren Folgen vorbereitet.

Ja, definitiv. Es gibt zwar einiges an Konzepten, aber umgesetzt ist kaum etwas. Typisch ist beispielsweise, dass man weiß, Straßenbäume in Städten können die Temperaturen spürbar senken. Aber weil das Geld fehlt, werden kranke Bäume aus Sicherheitsgründen gefällt, Ersatzanpflanzungen aber in weitaus geringerem Maße vorgenommen. Von komplett neuen Anpflanzungen ganz abgesehen.

Regen

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 16:57 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans

Wird es sowas eigentlich irgendwann noch mal geben oder wird das jetzt zu so Art Geschichtserzählung für Kinder à la "damals, da musste man unterwegs eine Telefonzelle suchen, wenn man jemanden von unterwegs aus anrufen wollte"? Bin mir nicht sicher, ob ich sowas jemals erlebt habe, wie in diesem Juli. Und laut aktuellem Kachelmann soll das möglicherweise die nächsten zwei Wochen so bleiben, im Großen und Ganzen. Ob ich die Dünen von der Strobelallee noch erlebe oder dauert das noch eine Generation?

Zumindest für die nächsten zwei Wochen sieht es nicht nach größeren Niederschlagsmengen aus.

Die Grafik zeigt die akkumulierte prognostizierte Niederschlagsmenge für die nächsten 360 Stunden:

https://kachelmannwetter.com/de/modellkarten/euro-ai/deutschland/akkumulierter-niederschlag/20260822-0600z.html

Regen

Habakuk, OWL, Freitag, 07.08.2026, 17:20 (vor 2 Tagen) @ Ulrich

Zumindest für die nächsten zwei Wochen sieht es nicht nach größeren Niederschlagsmengen aus.

Die Grafik zeigt die akkumulierte prognostizierte Niederschlagsmenge für die nächsten 360 Stunden:

https://kachelmannwetter.com/de/modellkarten/euro-ai/deutschland/akkumulierter-niederschlag/20260822-0600z.html

Die neue Rheinbrücke bei Bonn kann man sich sparen. Da tut es wohl auch eine normale Straße.

Regen

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 17:25 (vor 2 Tagen) @ Habakuk

Zumindest für die nächsten zwei Wochen sieht es nicht nach größeren Niederschlagsmengen aus.

Die Grafik zeigt die akkumulierte prognostizierte Niederschlagsmenge für die nächsten 360 Stunden:

https://kachelmannwetter.com/de/modellkarten/euro-ai/deutschland/akkumulierter-niederschlag/20260822-0600z.html


Die neue Rheinbrücke bei Bonn kann man sich sparen. Da tut es wohl auch eine normale Straße.

https://www.der-postillon.com/2026/08/rheinkreuzfahrt.html

Entwarnung: Dürre in Deutschland wird bald durch steigenden Meeresspiegel beendet

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 07.08.2026, 18:47 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 2 Min.) @ Ulrich

Um beim Postillon zu bleiben: Vielleicht sollten wir uns mal über Emigration Gedanken machen:
https://www.der-postillon.com/2019/04/entwarnung-durre-in-deutschland-wird.html

Brücken bauen ist demnach rausgeschmissenes Geld...

Entwarnung: Dürre in Deutschland wird bald durch steigenden Meeresspiegel beendet

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 18:49 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 59 Min.) @ Murksknüller

Um beim Postillon zu bleiben: Vielleicht sollten wir uns mal über Emigration Gedanken machen:
https://www.der-postillon.com/2019/04/entwarnung-durre-in-deutschland-wird.html

Brücken bauen ist demnach rausgeschmissenes Geld...

Jetzt wissen wir auch, wieso alle Niederländer Campingwagen haben, da kann man schnell in Richtung der höher gelegenen Teile Deutschlands, nach Österreich oder in die Schweiz umzuziehen ;-)

Entwarnung: Dürre in Deutschland wird bald durch steigenden Meeresspiegel beendet

DerInDerInderin, Freitag, 07.08.2026, 19:00 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 48 Min.) @ Ulrich

Die wissen doch längst, dass wir Holland irgendwann zur Meergewinnung fluten wollen. Zur Not übernimmt es dann die Natur ;-)

Ein Sommer der Rekorde

haweka, Montag, 03.08.2026, 21:45 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Nach den Temperaturrekorden nun die Pegelrekorde. Rhein, Donau und viele Flüsse die zu klein sind für eine Schlagzeile. Ungarn und Frankreich schalten die AKWs ab, Rumänien sprengt noch Felsen, Fähren fahren nicht mehr, der Balaton ist platt, Rekorde am Bodensee und die Windmühlen der Schande werden bald abgerissen.

Ein Sommer der Rekorde

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 17:07 (vor 2 Tagen) @ haweka

Nach den Temperaturrekorden nun die Pegelrekorde. Rhein, Donau und viele Flüsse die zu klein sind für eine Schlagzeile. Ungarn und Frankreich schalten die AKWs ab, Rumänien sprengt noch Felsen, Fähren fahren nicht mehr, der Balaton ist platt, Rekorde am Bodensee und die Windmühlen der Schande werden bald abgerissen.

Bisher konnten die Ungarn beim AKW Paks zumindest einen Reaktorblock von insgesamt vieren weiter im Teillastbetrieb betreiben. Der Pegel der Donau ist um einige Millimeter gestiegen, deshalb musste man ihn bisher anders als erwartet nicht herunterfahren. Jetzt hofft man auf Regen.

Aber der Sommer ist noch lange nicht vorbei.

Ein Sommer der Rekorde

Gargamel09, Montag, 03.08.2026, 21:55 (vor 6 Tagen) @ haweka

Nach den Temperaturrekorden nun die Pegelrekorde. Rhein, Donau und viele Flüsse die zu klein sind für eine Schlagzeile. Ungarn und Frankreich schalten die AKWs ab, Rumänien sprengt noch Felsen, Fähren fahren nicht mehr, der Balaton ist platt, Rekorde am Bodensee und die Windmühlen der Schande werden bald abgerissen.

Der Süden Europas brennt lichterloh, zwar typisch für diese Jahreszeit, aber nicht in dem Ausmaß. Und wenn es dort dann regnet, ist es zwar kurzfristig ein Segen, aber es kann wieder ins andere Extrem übergehen, der Boden kann das Wasser nicht aufnehmen, alles wird weggeschwemmt, weil nichts mehr da ist, was den Boden noch Stabilität gibt.

Ein Sommer der Rekorde

DerInDerInderin, Montag, 03.08.2026, 21:55 (vor 6 Tagen) @ haweka

Rumänien sprengt noch Felsen

Und mit den Gesteinsbrocken und zusätzlichen Steinen will man einen künstlichen Damm errichten, um das Wasser aufzustauen, damit die Ansaugpumpen wieder auf Wasserhöhe sind. Ich frag mich ja, wann die ersten Länder auf die Idee kommen noch tiefer bei den Pegelständen eingreifen und das Wasser beispielsweise in Österreich oder so aufstauen, damit man dort genügend Wasser hat - nur um dann flussabwärts zu noch mehr Problemen zu führen.

Ein Sommer der Rekorde

Ulrich, Montag, 03.08.2026, 22:11 (vor 6 Tagen) @ DerInDerInderin

Rumänien sprengt noch Felsen

Und mit den Gesteinsbrocken und zusätzlichen Steinen will man einen künstlichen Damm errichten, um das Wasser aufzustauen, damit die Ansaugpumpen wieder auf Wasserhöhe sind. Ich frag mich ja, wann die ersten Länder auf die Idee kommen noch tiefer bei den Pegelständen eingreifen und das Wasser beispielsweise in Österreich oder so aufstauen, damit man dort genügend Wasser hat - nur um dann flussabwärts zu noch mehr Problemen zu führen.

Das könnte durchaus passieren. Wobei es teilweise Verträge zwischen unterschiedlichen Staaten gibt, die Wasserentnahmen regeln.

Bei thermischen Kraftwerken ist dort, wo man nicht mit Kühltürmen arbeitet, nicht nur die Wassermenge das Problem, sondern die Kombination aus hoher Wassertemperatur und niedriger Wassermenge. Das wieder eingeleitete Kühlwasser erhitzt den Fluss so stark, dass er umkippt. Deshalb frage ich mich, wie lange die Lösung der Rumänen wohl vorhält.

Für die deutsche Wirtschaft sind die niedrigen Wasserstände ein großes Problem. Frachtschiffe können nur einen Bruchteil der normalen Ladung transportieren. Das betrifft zum Beispiel die Mineralölindustrie, Benzin, Diesel und Heizöl dürften dort, wo üblicherweise über Flüsse transportiert wird, spürbar teurer werden. Auch die chemische Industrie und die Stahlindustrie sind betroffen. Erschwerend kommt in einigen Regionen hinzu, dass Bahnstrecken wegen Sanierungen ausfallen.

Glücklicherweise hatten wir anders als die Franzosen, Griechen, Spanier, etc. bisher noch keine großen Waldbrände. Aber das kann sich eventuell noch ändern. :-/

Ein Sommer der Rekorde

Habakuk, OWL, Dienstag, 04.08.2026, 07:24 (vor 5 Tagen) @ Ulrich

Glücklicherweise hatten wir anders als die Franzosen, Griechen, Spanier, etc. bisher noch keine großen Waldbrände. Aber das kann sich eventuell noch ändern. :-/

Die geistige Elite unseres Landes arbeitet jedenfalls mit Hochdruck daran, wie man bei Waldspaziergängen am Wochenende regelmäßig sehen und riechen kann.

Ein Sommer der Rekorde

Ulrich, Freitag, 07.08.2026, 17:01 (vor 2 Tagen) @ Habakuk

Glücklicherweise hatten wir anders als die Franzosen, Griechen, Spanier, etc. bisher noch keine großen Waldbrände. Aber das kann sich eventuell noch ändern. :-/


Die geistige Elite unseres Landes arbeitet jedenfalls mit Hochdruck daran, wie man bei Waldspaziergängen am Wochenende regelmäßig sehen und riechen kann.

Ja. Wenn es Waldbrände gibt, dann ist die Ursache so gut wie immer fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung. Der Grill, bei dem die Kohle ausgekippt wird bevor sie komplett ausgebrannt und erkaltet ist, die weggeworfene Zigarette, das Fahrzeug, das mit heißem Katalysator auf der Fläche mit hohem trockenen Gras geparkt wird, etc.

Ein Sommer der Rekorde

Blarry, Essen, Montag, 03.08.2026, 22:00 (vor 6 Tagen) @ DerInDerInderin

Ah, ich sehe, Du hast vom Jahrzehnte anhaltenden Streit zwischen Äthiopien, dem Sudan und Ägypten un das Wasser des Nils gehört.

Ein Sommer der Rekorde

DerInDerInderin, Montag, 03.08.2026, 22:10 (vor 6 Tagen) @ Blarry

Natürlich. Und auch vom Mekong. Aber ich glaube in Europa sind wir noch lange nicht so weit und haben das EU-weit auch besser geregelt. Daher diese (hypothetische) Frage. Die stellt sich dann vielleicht doch irgendwann, wenn wir Jahr für Jahr extremere Sommer erleben, man keine einheitliche Antwort findet und der Nationalgedanke in den Vordergrund gestellt wird. Mir stellt sich die Frage vorhin, wenn man bedenkt was Ungarn alleine kurzfristig für einmalige Einschränkungen veranlasst hat und das wird vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange sein: Tagesschau - Atomkraftwerk-Abschaltung: Ungarn erlebt „beispiellose Energiekrise“

Ein Sommer der Rekorde

Ulrich, Montag, 03.08.2026, 22:18 (vor 6 Tagen) @ DerInDerInderin

Natürlich. Und auch vom Mekong. Aber ich glaube in Europa sind wir noch lange nicht so weit und haben das EU-weit auch besser geregelt. Daher diese (hypothetische) Frage. Die stellt sich dann vielleicht doch irgendwann, wenn wir Jahr für Jahr extremere Sommer erleben, man keine einheitliche Antwort findet und der Nationalgedanke in den Vordergrund gestellt wird. Mir stellt sich die Frage vorhin, wenn man bedenkt was Ungarn alleine kurzfristig für einmalige Einschränkungen veranlasst hat und das wird vermutlich noch nicht das Ende der Fahnenstange sein: Tagesschau - Atomkraftwerk-Abschaltung: Ungarn erlebt „beispiellose Energiekrise“

Das ist das Problem, wenn Du in hohem Maße von wenigen Großkraftwerken abhängig bist. Fallen einige wenige Blöcke aus, dann musst Du die elektrische Energie von weiter her herantransportieren - so die Leitungskapazitäten ausreichend sind. Als in Frankreich 2022 eine ganze Reihe von AKWs ausfielen, weil man z.B. Haarrisse an den Einspeisungen der Notkühlsysteme entdeckt hatte, haben die Leitungen und Seekabel von Deutschland, Belgien, Spanien und England in Richtung Frankfurt im übertragenen Sinne "geglüht" haben.

Rumänien

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 03.08.2026, 21:59 (vor 6 Tagen) @ DerInDerInderin

Rumänien sprengt noch Felsen

Und mit den Gesteinsbrocken und zusätzlichen Steinen will man einen künstlichen Damm errichten, um das Wasser aufzustauen, damit die Ansaugpumpen wieder auf Wasserhöhe sind. Ich frag mich ja, wann die ersten Länder auf die Idee kommen noch tiefer bei den Pegelständen eingreifen und das Wasser beispielsweise in Österreich oder so aufstauen, damit man dort genügend Wasser hat - nur um dann flussabwärts zu noch mehr Problemen zu führen.

Kommt ein bisschen drauf an wo, aber es gibt Teile, die im Grunde nur noch bedingt bewohnbar sind. Bin ab und an beruflich dort und 35-40 Grad sind über viele Wochen im Sommer mittlerweile business as usual. Wo die rumänischen Kolleginnen und Kollegen dann auch sagen, das war vor 20 Jahren so nicht.

Rumänien

Ulrich, Montag, 03.08.2026, 22:22 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Rumänien sprengt noch Felsen

Und mit den Gesteinsbrocken und zusätzlichen Steinen will man einen künstlichen Damm errichten, um das Wasser aufzustauen, damit die Ansaugpumpen wieder auf Wasserhöhe sind. Ich frag mich ja, wann die ersten Länder auf die Idee kommen noch tiefer bei den Pegelständen eingreifen und das Wasser beispielsweise in Österreich oder so aufstauen, damit man dort genügend Wasser hat - nur um dann flussabwärts zu noch mehr Problemen zu führen.


Kommt ein bisschen drauf an wo, aber es gibt Teile, die im Grunde nur noch bedingt bewohnbar sind. Bin ab und an beruflich dort und 35-40 Grad sind über viele Wochen im Sommer mittlerweile business as usual. Wo die rumänischen Kolleginnen und Kollegen dann auch sagen, das war vor 20 Jahren so nicht.

Ganz Europa ist mittlerweile vom Klimawandel deutlich überdurchschnittlich betroffen. Das trifft zwar auch uns, aber dort, wo es schon früher im Sommer wärmer als in Deutschland war, ist es noch übler.

Ein Sommer der Rekorde

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 03.08.2026, 21:51 (vor 6 Tagen) @ haweka
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 03.08.2026, 21:55

Nach den Temperaturrekorden nun die Pegelrekorde. Rhein, Donau und viele Flüsse die zu klein sind für eine Schlagzeile. Ungarn und Frankreich schalten die AKWs ab, Rumänien sprengt noch Felsen, Fähren fahren nicht mehr, der Balaton ist platt, Rekorde am Bodensee und die Windmühlen der Schande werden bald abgerissen.

Bin da auch zunehmend fatalistisch. Das obere 1% wird sich vermutlich in spezielle Regionen der Erde und ihren Bunkern zurückziehen und der Rest darf verrecken, so mit Blick auf die nächsten 100 Jahre. Finden die Trans-Humanisten um Thiel und co. bestimmt sogar förderlich, das Ganze. Habe so überlegt, wie viele Nächste wir jetzt in diesem Sommer schon mit 20 Grad oder mehr hatten. Am Rande vom Sauerland, wohl gemerkt, LOL. Am Ende ist auch der ganz Bums mit PV-Anlagen und Ökostrom und you name it nur noch Makulatur. Letzten Endes können wir jetzt auch weiter machen, wie bisher. Ist so wie wenn man die Mucke leiser drehen und den Fuß vom Gas nehmen will, kurz bevor man den Baum wahrnimmt. Dann lieber die letzten Sekunden genießen und noch mal voll aufdrehen. Oder?

Ein Sommer der Rekorde

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 03.08.2026, 21:51 (vor 6 Tagen) @ haweka

The Windmills of Your Mind ???

Ein Sommer der Rekorde

Blarry, Essen, Montag, 03.08.2026, 21:50 (vor 6 Tagen) @ haweka

Weiß nicht so recht, was übler ist: die jetzige Dürre und Trockenheit allerorten, oder wenn das Wetter beschließt, in naher Zukunft einmal ordentlich reinzuhauen, um den Durchschnitt von Niederschlag und Pegelständen wiederherzustellen. Dann kann El-Mala im Flamingo zu uns paddeln.

Ein Sommer der Rekorde

haweka, Montag, 03.08.2026, 22:33 (vor 6 Tagen) @ Blarry

Weiß nicht so recht, was übler ist: die jetzige Dürre und Trockenheit allerorten, oder wenn das Wetter beschließt, in naher Zukunft einmal ordentlich reinzuhauen, um den Durchschnitt von Niederschlag und Pegelständen wiederherzustellen. Dann kann El-Mala im Flamingo zu uns paddeln.

Es kommt die Zeit, ohoooo, in der das Wasser wieder steigt!

El Mala kann paddeln?

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 03.08.2026, 21:53 (vor 6 Tagen) @ Blarry
bearbeitet von Murksknüller, Montag, 03.08.2026, 21:56

Ein Wunderknabe! Vermutlich kann er auch übers Wasser gehen ;-)

El Mala kann paddeln?

Habakuk, OWL, Dienstag, 04.08.2026, 07:18 (vor 5 Tagen) @ Murksknüller

Ein Wunderknabe! Vermutlich kann er auch übers Wasser gehen ;-)

Um in Köln den Rhein zu überqueren reicht aktuell ein Paar Gummistiefel.

Regen

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 03.08.2026, 21:44 (vor 6 Tagen) @ FourrierTrans

Gerade jetzt hier im Rheinland. Wenn auch nur Getröpfel. Könnte aber noch ein Gewitter folgen. Es grummelt schon…

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Ulrich, Mittwoch, 08.07.2026, 16:04 (vor 32 Tagen) @ Frankonius

Extremwetter im Frühsommer - Offizielle Statistik weist mehr als 5500 zusätzliche Todesfälle während der Juni-Hitze aus (Spiegel)

"Während der Hitzewelle Ende Juni sind in Deutschland deutlich mehr Menschen gestorben als für diese Jahreszeit üblich. Experten sehen einen klaren Zusammenhang mit den Rekordtemperaturen."

Ich befürchte, an solche Meldungen werden wir uns in Zukunft gewöhnen müssen.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Gargamel09, Mittwoch, 08.07.2026, 16:07 (vor 32 Tagen) @ Ulrich

Extremwetter im Frühsommer - Offizielle Statistik weist mehr als 5500 zusätzliche Todesfälle während der Juni-Hitze aus (Spiegel)

"Während der Hitzewelle Ende Juni sind in Deutschland deutlich mehr Menschen gestorben als für diese Jahreszeit üblich. Experten sehen einen klaren Zusammenhang mit den Rekordtemperaturen."

Ich befürchte, an solche Meldungen werden wir uns in Zukunft gewöhnen müssen.

Nicht verwunderlich, bei uns im KKH soll die Notaufnahme kaum hinterhergekommen sein.
Jetzt werden Klimaleugner natürlich sagen, die wären ohnehin gestorben, was natürlich der Wahrheit entspricht, jeder stirbt mal, aber nicht jetzt, wenn es nicht so heiß (geworden) wäre.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 08.07.2026, 16:27 (vor 32 Tagen) @ Gargamel09

Jetzt werden Klimaleugner natürlich sagen, die wären ohnehin gestorben, was natürlich der Wahrheit entspricht, jeder stirbt mal, aber nicht jetzt, wenn es nicht so heiß (geworden) wäre.

Das mehr gestorben sind wegen der Hitze müssen sie ja eigentlich gar nicht bezweifeln. Nur das solche Hitzephänomene menschengemacht sind. Und im Notfall wars die Sonnenmilch schuld.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Montag, 03.08.2026, 21:46 (vor 6 Tagen) @ Weeman

Sonnenmilch soll man auch nicht trinken

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Ulrich, Mittwoch, 08.07.2026, 16:37 (vor 32 Tagen) @ Weeman

Jetzt werden Klimaleugner natürlich sagen, die wären ohnehin gestorben, was natürlich der Wahrheit entspricht, jeder stirbt mal, aber nicht jetzt, wenn es nicht so heiß (geworden) wäre.


Das mehr gestorben sind wegen der Hitze müssen sie ja eigentlich gar nicht bezweifeln. Nur das solche Hitzephänomene menschengemacht sind. Und im Notfall wars die Sonnenmilch schuld.

Man kann den Irrsinn sogar noch weiter treiben. Indem man behauptet, dass ausgerechnet diejenigen, die vor dem menschengemachten Klimawandel warnen, den Einbau von Klimaanlagen verhindern würden.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Gargamel09, Mittwoch, 08.07.2026, 16:33 (vor 32 Tagen) @ Weeman

Jetzt werden Klimaleugner natürlich sagen, die wären ohnehin gestorben, was natürlich der Wahrheit entspricht, jeder stirbt mal, aber nicht jetzt, wenn es nicht so heiß (geworden) wäre.


Das mehr gestorben sind wegen der Hitze müssen sie ja eigentlich gar nicht bezweifeln. Nur das solche Hitzephänomene menschengemacht sind. Und im Notfall wars die Sonnenmilch schuld.

Solche "Argumente" kommen dann, ich habe nur mal zufällig eine Kommentarspalte kurz gelesen, das ist dann definitiv nicht nur die Hitze gewesen, die zu so wirren Gedanken führen.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Ulrich, Mittwoch, 08.07.2026, 16:19 (vor 32 Tagen) @ Gargamel09

Extremwetter im Frühsommer - Offizielle Statistik weist mehr als 5500 zusätzliche Todesfälle während der Juni-Hitze aus (Spiegel)

"Während der Hitzewelle Ende Juni sind in Deutschland deutlich mehr Menschen gestorben als für diese Jahreszeit üblich. Experten sehen einen klaren Zusammenhang mit den Rekordtemperaturen."

Ich befürchte, an solche Meldungen werden wir uns in Zukunft gewöhnen müssen.


Nicht verwunderlich, bei uns im KKH soll die Notaufnahme kaum hinterhergekommen sein.
Jetzt werden Klimaleugner natürlich sagen, die wären ohnehin gestorben, was natürlich der Wahrheit entspricht, jeder stirbt mal, aber nicht jetzt, wenn es nicht so heiß (geworden) wäre.

Möglich, dass ein Teil der Personen ein paar Tage oder Wochen später gestorben wäre. Aber dann würde ich erwarten, dass sich in den nächsten Monaten eine messbare Untersterblichkeit in den Daten zeigen wird.

Gerade bei älteren Personen kann ein Problem sein, dass die sich in ihrer überheizten Wohnung verbarrikadieren, ohne zu lüften und dann auch noch zu wenig trinken, etc. Wenn man dann auch noch feuchte Tücher, etc. aufhängt, ist die Todesfalle perfekt.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Habakuk, OWL, Mittwoch, 08.07.2026, 16:33 (vor 32 Tagen) @ Ulrich

Möglich, dass ein Teil der Personen ein paar Tage oder Wochen später gestorben wäre. Aber dann würde ich erwarten, dass sich in den nächsten Monaten eine messbare Untersterblichkeit in den Daten zeigen wird.

Gerade bei älteren Personen kann ein Problem sein, dass die sich in ihrer überheizten Wohnung verbarrikadieren, ohne zu lüften und dann auch noch zu wenig trinken, etc. Wenn man dann auch noch feuchte Tücher, etc. aufhängt, ist die Todesfalle perfekt.

Ich habe neulich gelesen, dass bei einer Temperatur von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit nahe 100 Prozent auch junge gesunde Menschen nahezu keine Chance haben, länger als 6 Stunden zu überleben. Die 35 Grad dürfte es in mancher Dachgeschosswohnung gehabt haben, bei der hohen Luftfeuchtigkeit muss man wohl etwas nachhelfen.

Sommerlicher Wärmeschutz bei MFH wird sträflich vernachlässigt

Klopfer ⌂, Dortmund, Mittwoch, 08.07.2026, 17:53 (vor 32 Tagen) @ Habakuk

Ich habe neulich gelesen, dass bei einer Temperatur von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit nahe 100 Prozent auch junge gesunde Menschen nahezu keine Chance haben, länger als 6 Stunden zu überleben. Die 35 Grad dürfte es in mancher Dachgeschosswohnung gehabt haben, bei der hohen Luftfeuchtigkeit muss man wohl etwas nachhelfen.

Alter, aber gefährlicher Trick, großen Ventilator mit Gitter nehmen und ein nasses Handtuch drauflegen - kühlt erstmal bombig, aber nicht lange. Die Luftfeuchtigkeit steigt auf 100% und das Dachgeschoss wird trotzdem weiter aufgeheizt. Gelüftet wird natürlich nicht, was unten eigentlich richtig ist, aber das DG heizt und heizt sich auf, weil die unverschatteten dunklen Pfannen das Sonnenlicht absorbieren

Irgendwann hat man dann wirklich 40°C und 100 % Luftfeuchtigkeit, dafür braucht es noch nicht einmal so hohe Außentemperaturen, Hauptsache die Sonne brennt ordentlich.

Eigentlich müsste man kurzfristig alle Mehrfamilienhäuser mit Split-Wärmepumpen und Fotovoltaikdächern ausstatten um der tödlichen Gefahr zu entgehen - es wird ja nicht besser werden. Zusätzliche Dämmung bei Altbauten sollte man natürlich auch nicht vergessen.

Alternativ gehen auch Gründächer, was aber im Nachhinein deutlich schwieriger zu verwirklichen ist.

Aber wie's immer ist mit dem Klimaschutz, selbst wenn es irgendwann dann doch jeder versteht, weil es immer kritischer wird, bezahlen wird es niemand wollen.

Da reichen wohl noch ein paar Tausend Tote nicht.

SGG
Klopfer

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Ulrich, Mittwoch, 08.07.2026, 16:40 (vor 32 Tagen) @ Habakuk

Möglich, dass ein Teil der Personen ein paar Tage oder Wochen später gestorben wäre. Aber dann würde ich erwarten, dass sich in den nächsten Monaten eine messbare Untersterblichkeit in den Daten zeigen wird.

Gerade bei älteren Personen kann ein Problem sein, dass die sich in ihrer überheizten Wohnung verbarrikadieren, ohne zu lüften und dann auch noch zu wenig trinken, etc. Wenn man dann auch noch feuchte Tücher, etc. aufhängt, ist die Todesfalle perfekt.


Ich habe neulich gelesen, dass bei einer Temperatur von 35 Grad und einer Luftfeuchtigkeit nahe 100 Prozent auch junge gesunde Menschen nahezu keine Chance haben, länger als 6 Stunden zu überleben. Die 35 Grad dürfte es in mancher Dachgeschosswohnung gehabt haben, bei der hohen Luftfeuchtigkeit muss man wohl etwas nachhelfen.

Nachvollziehbar.

Der Körper überhitzt, und wegen der hohen Luftfeuchtigkeit findet keine relevante Abkühlung durch Transpiration statt.

Zudem wird teilweise auch noch zu wenig getrunken, gerade bei älteren Menschen. Hatte ich bei der Aufzählung vergessen. Da kommt noch die Dehydrierung als Todesursache hinzu.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Habakuk, OWL, Mittwoch, 08.07.2026, 16:47 (vor 32 Tagen) @ Ulrich

Zudem wird teilweise auch noch zu wenig getrunken, gerade bei älteren Menschen. Hatte ich bei der Aufzählung vergessen. Da kommt noch die Dehydrierung als Todesursache hinzu.

Deswegen öfter mal eine Hydration Break einlegen. Von der FIFA lernen heißt Leben retten.

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Eisen, DO, Mittwoch, 08.07.2026, 16:25 (vor 32 Tagen) @ Ulrich

Davor warnt Kachelmann ja immer: Die hohe Luftfeuchtigkeit, die dann entsteht macht einen fertig, und wenn man dann noch alt/krank ist, dann wird es sogar gefährlich.

Über kurz oder lang wird kein Weg an Klimaanlagen vorbeiführen. Vor allem zunächst in öffentlichen Einrichtungen: Behörden, Seniorenheime, Krankenhäuser, Schulen, Unis und Kitas.

Bei uns im Haus war es nur im Keller erträglich, ich will nicht wissen, wie es in einer Mietwohnung in einem mehrstöckigen MFH war (sagen wir mal 5. Stock).

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

CedricVanDerGun, Hamburg, Mittwoch, 08.07.2026, 16:54 (vor 32 Tagen) @ Eisen

4te Stock, Altbau, aktuell kein Dach. Über uns also nur der Dachboden. Es waren ruckzuck 34 Grad in der Bude, höchste Wert trotz Schotten dicht und nachts lüften waren nach 4 Tagen 36,2 Grad. Es war also nicht auszuhalten. Luftfeutichtigkeit bei 50-60 Grad.

Uns würde ja Angst und Bange werden, morgen geht es aber in die USA auf eine Hochzeit und dann Roadtrip. Ich bezweifele nur, dass es in Texas und co kühler sein wird. Aber dafür haben die ja Klima. Haltet alle durch

Mehr als 5.500 zusätzliche Todesfälle während Hitzewelle im Juni in Deutschland

Gargamel09, Mittwoch, 08.07.2026, 16:30 (vor 32 Tagen) @ Eisen

Davor warnt Kachelmann ja immer: Die hohe Luftfeuchtigkeit, die dann entsteht macht einen fertig, und wenn man dann noch alt/krank ist, dann wird es sogar gefährlich.

Über kurz oder lang wird kein Weg an Klimaanlagen vorbeiführen. Vor allem zunächst in öffentlichen Einrichtungen: Behörden, Seniorenheime, Krankenhäuser, Schulen, Unis und Kitas.

Bei uns im Haus war es nur im Keller erträglich, ich will nicht wissen, wie es in einer Mietwohnung in einem mehrstöckigen MFH war (sagen wir mal 5. Stock).

Es war auch bei uns das 1. Mal, dass es auch im Haus kaum auszuhalten war und bei den dicken Altbauwänden ist es normalerweise auch bei 35 Grad drin noch erträglich. Da möchte ich gar nicht dran denken, was ältere Menschen in solchen Wohnblöcken mitmachen mussten, nach draußen zu gehen war nach 8 oder 9 Uhr morgens auch keine gute Idee mehr.

Das Gute, es war nur eine Woche, nur könnte es sich in naher Zukunft auch mal über mehrere Wochen erstrecken, wie man das dann aushalten soll, möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Kachelmann mittlerweile deutlich konservativer in 14 Tage Vorschau

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 21:35 (vor 41 Tagen) @ Frankonius

Im neuesten Run heute Abend am 08.-10. Juli warm, teils 32 Grad in der Spitze, danach nur noch um die 22-23 Grad in der Spitze mit fallenden Temperaturen bis zum 14. Juli. Auch Niederschläge immer wieder dabei.
Kann so bleiben. :-)

Kachelmann mittlerweile deutlich konservativer in 14 Tage Vorschau

donotrobme, Münsterland, Montag, 29.06.2026, 22:17 (vor 41 Tagen) @ FourrierTrans
bearbeitet von donotrobme, Montag, 29.06.2026, 22:21

https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2935517-dortmund/ensemble/euro

Die Kachelmänner sind mit die transparentesten mit ihren Vorhersagen. Hier sind alle größeren Modellergebnisse. Wie immer beim Wetter gilt: Je weiter die Prognose in die Zukunft ragt, desto größer ist die Streuung der Ergebnisse. Außerdem steht der Hochsommer an, jahreszeitengerecht nehmen die Prognosen an, dass die Temperaturen steigen wird, je weiter in die Zukunft geschaut wird.

Eine Glaskugel haben sie auch nicht.
In ihren Yt-Videos pflegen sie aber gerne das Mantra "mild gewinnt", während andere reißerische Überschriften verwenden.

Kachelmann mittlerweile deutlich konservativer in 14 Tage Vorschau

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 22:22 (vor 41 Tagen) @ donotrobme
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 29.06.2026, 22:26

https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2935517-dortmund/ensemble/euro

Die Kachelmänner sind mit die transparentesten mit ihren Vorhersagen. Hier sind alle größeren Modellergebnisse. Wie immer beim Wetter gilt: Je weiter die Prognose in die Zukunft ragt, desto größer ist die Streuung der Ergebnisse. Außerdem steht der Hochsommer an, jahreszeitengerecht nehmen die Prognosen an, dass die Temperaturen steigen wird, je weiter in die Zukunft geschaut wird.

In ihren Yt-Videos pflegen sie aber gerne das Mantra "mild gewinnt", während andere reißerische Überschriften verwenden.

Ich hatte jetzt für einen anderen Ort mehr in Richtung Sauerland geschaut, aber folgende Ansicht gewählt:

https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2935517-dortmund/xltrend

Eine Spitze um den 08.07 und 09.07. , ansonsten aber relativ moderat und danach eher mit fallenden Temperaturen. Aber wie du schon sagst, alles noch relativ weit weg für eine seriöse Prognose.

Kachelmann mittlerweile deutlich konservativer in 14 Tage Vorschau

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 30.06.2026, 20:09 (vor 40 Tagen) @ FourrierTrans

https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2935517-dortmund/ensemble/euro

Die Kachelmänner sind mit die transparentesten mit ihren Vorhersagen. Hier sind alle größeren Modellergebnisse. Wie immer beim Wetter gilt: Je weiter die Prognose in die Zukunft ragt, desto größer ist die Streuung der Ergebnisse. Außerdem steht der Hochsommer an, jahreszeitengerecht nehmen die Prognosen an, dass die Temperaturen steigen wird, je weiter in die Zukunft geschaut wird.

In ihren Yt-Videos pflegen sie aber gerne das Mantra "mild gewinnt", während andere reißerische Überschriften verwenden.


Ich hatte jetzt für einen anderen Ort mehr in Richtung Sauerland geschaut, aber folgende Ansicht gewählt:

https://kachelmannwetter.com/de/vorhersage/2935517-dortmund/xltrend

Eine Spitze um den 08.07 und 09.07. , ansonsten aber relativ moderat und danach eher mit fallenden Temperaturen. Aber wie du schon sagst, alles noch relativ weit weg für eine seriöse Prognose.

Hier nun mit einigem an Regen heute gegen Abend, sicherlich so knapp 2 bis 2,5 Stunden ordentlich aber nicht unwetterartig.
Die 16-Tage-Vorschau jetzt sehr angenehm, im Grunde nur 2 Tage mit um die 30 Grad.

Guckt mal Philadelphia…

Schoeneschooh, CDMX, Montag, 29.06.2026, 21:15 (vor 41 Tagen) @ Frankonius

…da wird unser Achtelfinale, wenn es denn dazu kommt, in einem Freiluftstadion muckelig warm.

Wir sind wieder wer!

Blarry, Essen, Montag, 29.06.2026, 17:05 (vor 41 Tagen) @ Frankonius

In der Nacht auf Sonntag wurde bei Bautzen (Ost-, Ost-, Ostdeutschland!) die höchste jemals gemessene Tiefsttemperatur nördlich des 50. Breitengrades gemessen. Weltweit und aller Zeiten. Weltmeister, Kanzlerin, Papst - alles ganz nett, aber hier schaffen wir endlich einmal globale Höchstleistungen. Deutschland, Deutschland über allen anderen aufm Thermometer. Fühle mich jetzt schon viel nationalstolzer.

Im Übrigen war heute bundesweit Unterricht in Schulen, die übers ganze Wochenende ohne Lüftung aufgeheizt wurden und die zumindest bei uns in Niedersachsen bis in die Sommerferien hinein zum Abkühlen brauchen werden. Aber Hauptsache, wir haben Tankrabatt.

Wir sind wieder wer!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 19:21 (vor 41 Tagen) @ Blarry

In der Nacht auf Sonntag wurde bei Bautzen (Ost-, Ost-, Ostdeutschland!) die höchste jemals gemessene Tiefsttemperatur nördlich des 50. Breitengrades gemessen. Weltweit und aller Zeiten. Weltmeister, Kanzlerin, Papst - alles ganz nett, aber hier schaffen wir endlich einmal globale Höchstleistungen. Deutschland, Deutschland über allen anderen aufm Thermometer. Fühle mich jetzt schon viel nationalstolzer.

Im Übrigen war heute bundesweit Unterricht in Schulen, die übers ganze Wochenende ohne Lüftung aufgeheizt wurden und die zumindest bei uns in Niedersachsen bis in die Sommerferien hinein zum Abkühlen brauchen werden. Aber Hauptsache, wir haben Tankrabatt.

Weicheier! Du als ehemaliger preußischer Offizierskader solltest doch noch wissen, wie das in Afrika war, bei 62° Celsius im Panzerkampfwagen. "Ein deutscher Junge weint nicht!".
So und jetzt ab an die Arbeit, sonst macht's die KI.

Wir sind wieder wer!

Tremonius III, Ort, Mittwoch, 08.07.2026, 16:39 (vor 32 Tagen) @ FourrierTrans

In der Nacht auf Sonntag wurde bei Bautzen (Ost-, Ost-, Ostdeutschland!) die höchste jemals gemessene Tiefsttemperatur nördlich des 50. Breitengrades gemessen. Weltweit und aller Zeiten. Weltmeister, Kanzlerin, Papst - alles ganz nett, aber hier schaffen wir endlich einmal globale Höchstleistungen. Deutschland, Deutschland über allen anderen aufm Thermometer. Fühle mich jetzt schon viel nationalstolzer.

Im Übrigen war heute bundesweit Unterricht in Schulen, die übers ganze Wochenende ohne Lüftung aufgeheizt wurden und die zumindest bei uns in Niedersachsen bis in die Sommerferien hinein zum Abkühlen brauchen werden. Aber Hauptsache, wir haben Tankrabatt.


Weicheier! Du als ehemaliger preußischer Offizierskader solltest doch noch wissen, wie das in Afrika war, bei 62° Celsius im Panzerkampfwagen. "Ein deutscher Junge weint nicht!".
So und jetzt ab an die Arbeit, sonst macht's die KI.

...und ab 60°C koaguliert Eiweiß.
Also, raus mitte Eier anne Frühligsluft!
Spiegeleier auf der Motorabdeckung vom Panzer. null Problemo! Rommel, der wüste Fuchs sei mein Zeuge!

Nächste Hitzewelle im Anmarsch

Eisen, DO, Montag, 29.06.2026, 07:31 (vor 41 Tagen) @ Frankonius

Meine Wetter-App prognostiziert für nächsten Montag 30°, Dienstag 33° und Mittwoch 34°.

Hoffentlich bestätigt sich das nicht..

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Ulrich, Montag, 29.06.2026, 07:49 (vor 41 Tagen) @ Eisen

Meine Wetter-App prognostiziert für nächsten Montag 30°, Dienstag 33° und Mittwoch 34°.

Hoffentlich bestätigt sich das nicht..

Seriös lässt sich so etwas nicht vorhersagen. Bei den meisten Wetterlagen wird es spätestens ab drei, vier Tagen Vorlauf sehr ungenau.

Nächste Hitzewelle im Anmarsch

Blarry, Essen, Montag, 29.06.2026, 16:55 (vor 41 Tagen) @ Ulrich

Aber ein Trend lässt sich herleiten, wenn es um Wettersysteme von tausenden Kilometern Durchmesser geht. Selbst eine Spanne von fünf Grad Celsius ist hinreichend genau, um für sich selbst perspektivische Maßnahmen zu beschließen. Ich bin z.B. nächste Woche in Estland, bei angenehm baltischen 18 bis 22 Grad.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 19:23 (vor 41 Tagen) @ Blarry

Aber ein Trend lässt sich herleiten, wenn es um Wettersysteme von tausenden Kilometern Durchmesser geht. Selbst eine Spanne von fünf Grad Celsius ist hinreichend genau, um für sich selbst perspektivische Maßnahmen zu beschließen. Ich bin z.B. nächste Woche in Estland, bei angenehm baltischen 18 bis 22 Grad.

Was ist denn da los?

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Schaumkrone, Celle, Montag, 29.06.2026, 07:34 (vor 41 Tagen) @ Eisen

Hmmm mir wird was von 23-24 Grad angezeigt für den Zeitraum.

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Habakuk, OWL, Montag, 29.06.2026, 07:49 (vor 41 Tagen) @ Schaumkrone

Hmmm mir wird was von 23-24 Grad angezeigt für den Zeitraum.

Bei mir auch. Aber alles, was über 5 Tage hinausgeht, ist eh nicht mehr seriös, abgesehen vielleicht von relevanten "Großwetterlagen", die sich etwas länger ankündigen. Wirklich kühl wird es aber so bald wohl nicht. Und bis auf die bereits abziehenden Gewitter ist kein relevanter Niederschlag absehbar. Das trifft den Einzelnen zwar nicht so sehr wie die Hitze, ist aber auch übel.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 07:51 (vor 41 Tagen) @ Habakuk

Hmmm mir wird was von 23-24 Grad angezeigt für den Zeitraum.


Bei mir auch. Aber alles, was über 5 Tage hinausgeht, ist eh nicht mehr seriös, abgesehen vielleicht von relevanten "Großwetterlagen", die sich etwas länger ankündigen. Wirklich kühl wird es aber so bald wohl nicht. Und bis auf die bereits abziehenden Gewitter ist kein relevanter Niederschlag absehbar. Das trifft den Einzelnen zwar nicht so sehr wie die Hitze, ist aber auch übel.

Hier im Westen scheinen die Böden laut Dürre-Monitor noch nicht ganz so trocken zu sein, aber das macht mir auch Sorgen. Es kommt hier einfach seit über einer Woche nichts mehr runter und die Apps zeigen bisher wenig bis gar keinen Niederschlag an.

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Ulrich, Montag, 29.06.2026, 09:55 (vor 41 Tagen) @ FourrierTrans

Hmmm mir wird was von 23-24 Grad angezeigt für den Zeitraum.


Bei mir auch. Aber alles, was über 5 Tage hinausgeht, ist eh nicht mehr seriös, abgesehen vielleicht von relevanten "Großwetterlagen", die sich etwas länger ankündigen. Wirklich kühl wird es aber so bald wohl nicht. Und bis auf die bereits abziehenden Gewitter ist kein relevanter Niederschlag absehbar. Das trifft den Einzelnen zwar nicht so sehr wie die Hitze, ist aber auch übel.


Hier im Westen scheinen die Böden laut Dürre-Monitor noch nicht ganz so trocken zu sein, aber das macht mir auch Sorgen. Es kommt hier einfach seit über einer Woche nichts mehr runter und die Apps zeigen bisher wenig bis gar keinen Niederschlag an.

Bei uns (östlicher Altkreis Tecklenburg) sind die Böden noch (?) für die Jahreszeit ungewöhnlich feucht. Wir hatten u.a. in der ersten Juni-Hälfte viele länger andauernde Niederschläge. Der kleine Bach bei uns am Weg führt Wasser, das ist für diese Jahreszeit bemerkenswert. Dem Mais auf den Feldern kann man quasi beim Wachsen zusehen, so schnell schießt er hoch.

Gestern Vormittag habe ich eine Runde durch den Teutoburger Wald gemacht. Normalerweise läuft es sich dort bei hohen Temperaturen unter den Bäumen recht angenehm. Gestern aber herrschte eine Art Treibhausklima, zudem gab es viele Bremsen und Mücken. Subjektiv war das unangenehmer als auf freier Fläche in der Sonne zu gehen.

Die Situation kann ich aber schnell ändern, falls in den nächsten Wochen Niederschläge ausbleiben.

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Scherben, Kiel, Montag, 29.06.2026, 10:18 (vor 41 Tagen) @ Ulrich

Hmmm mir wird was von 23-24 Grad angezeigt für den Zeitraum.


Bei mir auch. Aber alles, was über 5 Tage hinausgeht, ist eh nicht mehr seriös, abgesehen vielleicht von relevanten "Großwetterlagen", die sich etwas länger ankündigen. Wirklich kühl wird es aber so bald wohl nicht. Und bis auf die bereits abziehenden Gewitter ist kein relevanter Niederschlag absehbar. Das trifft den Einzelnen zwar nicht so sehr wie die Hitze, ist aber auch übel.


Hier im Westen scheinen die Böden laut Dürre-Monitor noch nicht ganz so trocken zu sein, aber das macht mir auch Sorgen. Es kommt hier einfach seit über einer Woche nichts mehr runter und die Apps zeigen bisher wenig bis gar keinen Niederschlag an.


Bei uns (östlicher Altkreis Tecklenburg) sind die Böden noch (?) für die Jahreszeit ungewöhnlich feucht. Wir hatten u.a. in der ersten Juni-Hälfte viele länger andauernde Niederschläge. Der kleine Bach bei uns am Weg führt Wasser, das ist für diese Jahreszeit bemerkenswert. Dem Mais auf den Feldern kann man quasi beim Wachsen zusehen, so schnell schießt er hoch.

Gestern Vormittag habe ich eine Runde durch den Teutoburger Wald gemacht. Normalerweise läuft es sich dort bei hohen Temperaturen unter den Bäumen recht angenehm. Gestern aber herrschte eine Art Treibhausklima, zudem gab es viele Bremsen und Mücken. Subjektiv war das unangenehmer als auf freier Fläche in der Sonne zu gehen.

Die Situation kann ich aber schnell ändern, falls in den nächsten Wochen Niederschläge ausbleiben.

https://www.ufz.de/index.php?de=37937 bestätigt die Einschätzung. Abgesehen vom groben Nordwesten scheint es aber überall (mal wieder) zu trocken zu sein.

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Eisen, DO, Montag, 29.06.2026, 08:00 (vor 41 Tagen) @ FourrierTrans

Wobei es dieses Jahr (gefühlt) relativ viel geregnet hat. Ich kann mich in der Vergangenheit an Jahre erinnern, wo es zwischen April und September außerhalb von Gewittern kaum geregnet hat. Dies ist dieses Jahr erheblich besser. Und bei uns hat es zumindest gestern Abend gegen 20 Uhr richtig feste geregnet, da kamen sicherlich ein paar Liter runter.

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Habakuk, OWL, Montag, 29.06.2026, 08:17 (vor 41 Tagen) @ Eisen

Wobei es dieses Jahr (gefühlt) relativ viel geregnet hat. Ich kann mich in der Vergangenheit an Jahre erinnern, wo es zwischen April und September außerhalb von Gewittern kaum geregnet hat. Dies ist dieses Jahr erheblich besser. Und bei uns hat es zumindest gestern Abend gegen 20 Uhr richtig feste geregnet, da kamen sicherlich ein paar Liter runter.

Solche einmaligen Starkregenereignisse helfen den trockenen Böden auch nicht viel, außerdem sind das oft punktuelle Ereignisse.

In diesem Jahr hat es keineswegs viel geregnet. Die ersten drei Monate lagen im noch ausreichenden Bereich, der April war dann total trocken, was der Mai zum Teil wieder kompensiert hat. Außerdem war auch 2025 bereits sehr trocken.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 09:04 (vor 41 Tagen) @ Habakuk

Wobei es dieses Jahr (gefühlt) relativ viel geregnet hat. Ich kann mich in der Vergangenheit an Jahre erinnern, wo es zwischen April und September außerhalb von Gewittern kaum geregnet hat. Dies ist dieses Jahr erheblich besser. Und bei uns hat es zumindest gestern Abend gegen 20 Uhr richtig feste geregnet, da kamen sicherlich ein paar Liter runter.


Solche einmaligen Starkregenereignisse helfen den trockenen Böden auch nicht viel, außerdem sind das oft punktuelle Ereignisse.

In diesem Jahr hat es keineswegs viel geregnet. Die ersten drei Monate lagen im noch ausreichenden Bereich, der April war dann total trocken, was der Mai zum Teil wieder kompensiert hat. Außerdem war auch 2025 bereits sehr trocken.

Wobei es hier, Großraum HSK, MK, Soest, Unna, weniger Starkregenereignisse waren. Also im Mai und Anfang Juni hat es teilweise über einige Zeiträume an mehreren Tagen täglich geregnet. Stark, aber nicht unwetterartig, oft dann auch über 3-4 Stunden. Wenn ich das so richtig im Kopf habe.

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donotrobme, Münsterland, Montag, 29.06.2026, 08:11 (vor 41 Tagen) @ Eisen

und es war dieses Jahr mit Ausnahme der letzten Woche und der einen Woche im Mai recht kühl, so dass wenig Wasser verdunstete.

Dennoch gibt es in Deutschland aktuell Regionen mit einer hohen Waldbrandgefahr, auch Teile NRWs sind so eingestuft - Deutscher Wetterdienst dazu mit einer Karte

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Habakuk, OWL, Montag, 29.06.2026, 08:34 (vor 41 Tagen) @ donotrobme

und es war dieses Jahr mit Ausnahme der letzten Woche und der einen Woche im Mai recht kühl, so dass wenig Wasser verdunstete.

Ich glaube, da täuscht dich deine Wahrnehmung. Der Klimaatlas NRW sagt dazu etwas anderes (es geht um die Monate März, April und Mai):

https://www.klimaatlas.nrw.de/service/aktuelles/wechselhaft-sonnig-und-waermer-als-ueblich-der-fruehling-2026

Anfang Juni gab es dann ein paar Tage mit Tageshöchstwerten im Bereich von 15-18 Grad. Da hieß es in einigen Wetterberichten "für die Jahreszeit zu kühl", obwohl das eine übliche Temperaturschwankung nach unten war ("Schafskälte"). So etwas bleibt dann allerdings oft länger im Gedächtnis als eine Woche Sonnenschein mit 20-25 Grad.

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Eisen, DO, Montag, 29.06.2026, 07:43 (vor 41 Tagen) @ Schaumkrone

Dann hoffe ich, dass die IOS-App komplett daneben liegt...

Nächste Hitzewelle im Anmarsch

TeePee, NRW, Montag, 29.06.2026, 07:47 (vor 41 Tagen) @ Eisen

Dann hoffe ich, dass die IOS-App komplett daneben liegt...

Dich Chancen stehen gut ;)

https://www.t-online.de/digital/aktuelles/id_101303670/regen-hitze-gewitter-wetter-app-im-vergleich-welche-ist-zuverlaessig-.html

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Eisen, DO, Montag, 29.06.2026, 07:58 (vor 41 Tagen) @ TeePee

Hui, das war mir nicht bekannt, dass die Apple App so schwach ist. Habe ich auch nicht erwartet, aber in diesem Fall: Gott sei Dank :)

Luft-Luft-Wärmepumpe

Kruemelmonster09, Sonntag, 28.06.2026, 17:34 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Passend zum Thema Klimaanlage.

Regelt jemand hier Klima und heizen über eine Luft-Luft-Wärmepumpe?

In den Niederlanden ist das ja nicht unüblich.

Ist das eine ernstzunehmende Alternative zu Luft-Wasser-Wärmepumpe und eben zu Klimaanlagen?

Luft-Luft-Wärmepumpe

AlexSitsOnFire, Nordenham, Montag, 29.06.2026, 10:50 (vor 41 Tagen) @ Kruemelmonster09

Meine Erfahrung:

Kühlen mit Wärmepumpe eher enttäuschend. Brauchst unbedingt eine Flächenheizung (Fußboden, Wand, Decke), bekommst die Räume damit so ca. 3° kühler bei hohen Stromverbrauch. Wenn PV Anlage vorhanden kann es Sinn machen.

Zudem ist das ganze System recht träge. Schnelle Abhilfe schafft das nicht.

Wir haben es jetzt im EG getestet da wir dort seit kurzem Fußbodenheizung haben. Im OG noch Wandradiatoren, damit ist eine Kühlung nicht möglich.

So begeistert ich von der Wärmepumpe im Winter war, im Sommer ist es für uns (!) keine Option. Aber wir haben sie auch als Heizung gekauft, nicht als Klimaanlage ;)

Luft-Luft-Wärmepumpe

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 20:31 (vor 42 Tagen) @ Kruemelmonster09

Passend zum Thema Klimaanlage.

Regelt jemand hier Klima und heizen über eine Luft-Luft-Wärmepumpe?

In den Niederlanden ist das ja nicht unüblich.

Ist das eine ernstzunehmende Alternative zu Luft-Wasser-Wärmepumpe und eben zu Klimaanlagen?

Ein Kollege von mir hat sich vor Jahren eine Split-Wärmepumpe zugelegt, die auch heizen kann, weil es im Sommer in seiner Wohnung zu warm wurde, die Kinder schlecht schliefen, etc.

Er hat dann festgestellt, dass die Kosten beim Betrieb der Wärmepumpe als Heizung spürbar niedriger waren als beim Heizen mit der Gasheizung. Die hat er in den Räumen mit Klimaanlage nur noch zum Heizen verwendet, wenn es richtig kalt war. Ansonsten hat er die Gasheizung vor allem für die Heißwassererzeugung verwendet. War aber ein Zufallsergebnis, geholt hatte er die Klimaanlage zum Kühlen im Sommer.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Sonntag, 28.06.2026, 18:07 (vor 42 Tagen) @ Kruemelmonster09

Wir klimatisieren bzw. kühlen bei uns im Haus 5 Räume mit einer MultiSplit Klimaanlage aka Luft-Luft Wärmepumpe. Mit den Innengeräten kann man im Winter natürlich auch heizen, was in südlichen Gefilden auch so gemacht wird wo die Temperaturen im Winter nicht dramatisch tief sind. Manche "gute" Luft-Luft Wärmepumpen (guter COP Wert) werden im Rahmen der Energiewende deswegen sogar steuerlich gefördert. Wir heizen aber nicht mit der Klima und es bleibt noch das Problem der Warmwasseraufbereitung, wer möchte schon kalt duschen. Dafür nutzt man im Süden einen Boiler, kennt man aus den Ferienwohnungen dort. In Summe ist es Mitteleuropa günstiger Heizung und Warmwasser zusammen mit einer Gastherme oder Wärmepumpe zu erledigen. Wir sind vor 2 Jahren auf eine Wärmepumpe umgestiegen.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 20:36 (vor 42 Tagen) @ Jimmy_B

Wir klimatisieren bzw. kühlen bei uns im Haus 5 Räume mit einer MultiSplit Klimaanlage aka Luft-Luft Wärmepumpe. Mit den Innengeräten kann man im Winter natürlich auch heizen, was in südlichen Gefilden auch so gemacht wird wo die Temperaturen im Winter nicht dramatisch tief sind. Manche "gute" Luft-Luft Wärmepumpen (guter COP Wert) werden im Rahmen der Energiewende deswegen sogar steuerlich gefördert. Wir heizen aber nicht mit der Klima und es bleibt noch das Problem der Warmwasseraufbereitung, wer möchte schon kalt duschen. Dafür nutzt man im Süden einen Boiler, kennt man aus den Ferienwohnungen dort. In Summe ist es Mitteleuropa günstiger Heizung und Warmwasser zusammen mit einer Gastherme oder Wärmepumpe zu erledigen. Wir sind vor 2 Jahren auf eine Wärmepumpe umgestiegen.

Wenn man eine Gasheizung hat, dann kann man die weiterhin für die Erzeugung von Warmwasser verwenden. Macht man im Sommerhalbjahr eh. Bei einer Wärmepumpe mit einem guten COP könnte man finanziell günstiger fahren, wenn man auch im Winter mit ihr heizt. "Versuch macht klug".

Luft-Luft-Wärmepumpe

Kruemelmonster09, Sonntag, 28.06.2026, 20:16 (vor 42 Tagen) @ Jimmy_B

Wir klimatisieren bzw. kühlen bei uns im Haus 5 Räume mit einer MultiSplit Klimaanlage aka Luft-Luft Wärmepumpe. Mit den Innengeräten kann man im Winter natürlich auch heizen, was in südlichen Gefilden auch so gemacht wird wo die Temperaturen im Winter nicht dramatisch tief sind. Manche "gute" Luft-Luft Wärmepumpen (guter COP Wert) werden im Rahmen der Energiewende deswegen sogar steuerlich gefördert. Wir heizen aber nicht mit der Klima und es bleibt noch das Problem der Warmwasseraufbereitung, wer möchte schon kalt duschen. Dafür nutzt man im Süden einen Boiler, kennt man aus den Ferienwohnungen dort. In Summe ist es Mitteleuropa günstiger Heizung und Warmwasser zusammen mit einer Gastherme oder Wärmepumpe zu erledigen. Wir sind vor 2 Jahren auf eine Wärmepumpe umgestiegen.


Erstmal danke an euch alle drei für die Antwort.

Ist ja schon kein einfaches Thema.
Es gibt YouTube Videos von Verfechtern von Luft-Luft-Wärmepumpen, die teilweise irrewitzige Ideen für Heißwasser haben (beispielsweise Erhitzung durch einen Heizstab im Boiler, via Balkonkraftwerk).

Unser Schornsteinfeger hat uns wiederum den Ratschlag gegeben, uns mit Solarthermie auseinanderzusetzen.

Wir stehen eben an dem Punkt, dass wir jetzt zeitnah umstellen müssen, da die alte Gasheizung raus muss.
Die Frage ist eben nur was.

Frag 3 Fachleute und du bekommst 4 Meinungen.

Wir werden wohl ein, oder zwei Energieberater dazu holen, aber auch die sind ja nicht unbedingt unabhängig.

Aber gut, hier in dem Thread geht es um die Hitze. Ich will ihn jetzt nicht für das Thema Heizung kapern und erst recht keine politische Diskussion daraus machen. ;)

Luft-Luft-Wärmepumpe

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 20:46 (vor 42 Tagen) @ Kruemelmonster09

Ist ja schon kein einfaches Thema.
Es gibt YouTube Videos von Verfechtern von Luft-Luft-Wärmepumpen, die teilweise irrewitzige Ideen für Heißwasser haben (beispielsweise Erhitzung durch einen Heizstab im Boiler, via Balkonkraftwerk).

Es gibt mittlerweile Wärmepumpen, die rein für die Brauchwassererzeugung ausgelegt sind. Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Heft solche Modelle getestet. Durchgelesen habe ich mir den Test allerdings noch nicht.

Elektrische Durchlauferhitzer sind deutlich billiger in der Anschaffung als Wärmepumpen, und je höher der Anteil der Regenerativen an der Stromproduktion ist, umso weniger schlecht ist der CO2-Fußabdruck. Im Betrieb sind sie allerdings wegen der deutlich höheren Stromaufnahme deutlich teurer als Wärmepumpen, das spiegelt sich auch in den CO2-Werten wider.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 20:32 (vor 42 Tagen) @ Kruemelmonster09

Unser Schornsteinfeger hat uns wiederum den Ratschlag gegeben, uns mit Solarthermie auseinanderzusetzen.

Solarthermie hat ein ganz schlechtes Preis/Leistungsverhältnis.
Im Winter kaum Ertrag und taugt zum Heizen nicht.
Im Sommer massig Überschuss mit Stagnationsgefahr bis hin zum schnellen Verschleiß.
Die schwarze Zunft ist nach meiner persönlichen Einschätzung kein guter Anlaufpunkt in Bezug auf Energieberatung .
Zudem wird der Energiebedarf für Warmwasser im Verhältnis zum Heizbetrieb deutlich überschätzt.


Ja, im Netz gibts viele Ratschläge und jeder ist der beste.
Hilft nur Vorortbesichtigung/Vorortberatung.
Viel Glück, denn das brauchts manchnal .

Luft-Luft-Wärmepumpe

Nike79, Sonntag, 28.06.2026, 18:36 (vor 42 Tagen) @ Jimmy_B

Wir klimatisieren bzw. kühlen bei uns im Haus 5 Räume mit einer MultiSplit Klimaanlage aka Luft-Luft Wärmepumpe. Mit den Innengeräten kann man im Winter natürlich auch heizen, was in südlichen Gefilden auch so gemacht wird wo die Temperaturen im Winter nicht dramatisch tief sind. Manche "gute" Luft-Luft Wärmepumpen (guter COP Wert) werden im Rahmen der Energiewende deswegen sogar steuerlich gefördert. Wir heizen aber nicht mit der Klima und es bleibt noch das Problem der Warmwasseraufbereitung, wer möchte schon kalt duschen. Dafür nutzt man im Süden einen Boiler, kennt man aus den Ferienwohnungen dort. In Summe ist es Mitteleuropa günstiger Heizung und Warmwasser zusammen mit einer Gastherme oder Wärmepumpe zu erledigen. Wir sind vor 2 Jahren auf eine Wärmepumpe umgestiegen.

Jops, meine Split-Geräte wurden auch von der öffentlichen Hand gefördert. Ich habe sie in den letzten Tagen häufig liebevoll gestreichelt.

Luft-Luft-Wärmepumpe

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 17:39 (vor 42 Tagen) @ Kruemelmonster09

Jein.
Hängt von den Gegebenheiten ab.
Prinzipiell kann man mit modernen Klimaanlagen kostengünstig heizen und kühlen.
Pauschale Ratschläge halte ich immer für zweifelhaft.
Vorteil auf jeden Fall sie sind oft deutlich günstiger als Luft/Wasser-Maschinen.

Neuer Rekord: 41,7 Grad

haweka, Sonntag, 28.06.2026, 17:11 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Der Deutsche Wetterdienst meldet den nächsten Temperaturrekord. Im brandenburgischen Coschen wurden heute 41,7 Grad gemessen.

Außerdem hatte am Vormittag der DWD schon die wärmste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen bestätigt. In Kubschütz in Ostsachsen wurde es nicht kühler als 29,4 Grad.

Neuer Rekord: 41,7 Grad

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 17:26 (vor 42 Tagen) @ haweka

Zudem sind 40er und 41er heute reihenweise und flächig gepurzelt.
Damit waren die 41,7 kein einzelner zweifelhafter Peak.

Aber ich durfte ja heute schon lesen, dass in den letzten Jahren Messstellen extra an Hitzehotspots verlegt wurden, um das Geschäftsmodell Klimawandel anzukurbeln.
Ich fürchte, bei gewissen zukünftigen politischen Konstellationen werden Temperaturmessungen verboten .

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 14:43 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Hitzewelle in Frankreich: Gesundheitsbehörden melden etwa 1000 zusätzliche Tote – vor allem Ältere (Tagesspiegel)

"Auch in Frankreich leiden viele Menschen unter extremen Temperaturen. Seit Mittwoch starben dort offiziellen Angaben zufolge deutlich mehr Menschen als sonst. Und die Zahlen sind nur vorläufig."

Frankreich hat es noch heftiger getroffen als Deutschland, aber auch bei uns dürfte die Hitzewelle Tote gefordert haben und heute noch fordern.

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Sepp, Sonntag, 28.06.2026, 19:24 (vor 42 Tagen) @ Ulrich

Annalenas feministische Flüge würden viel CO2 einsparen. Nur so als Tipp gemeint.

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 20:10 (vor 42 Tagen) @ Sepp

Annalenas feministische Flüge würden viel CO2 einsparen. Nur so als Tipp gemeint.

Erspare uns bitte diese AfD-Scheiße!

Danke!

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Blarry, Essen, Sonntag, 28.06.2026, 19:46 (vor 42 Tagen) @ Sepp

Wer

Annalenas feministische Flüge würden viel CO2 einsparen. Nur so als Tipp gemeint.

kaufte, kaufte auch "sind die an der Hitze gestorben oder nur mit der Hitze?" sowie "wie viele davon waren gegen Frost geimpft?".

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 19:30 (vor 42 Tagen) @ Sepp

der Verzicht auf derartige Postings ebenfalls.

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 20:11 (vor 42 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

der Verzicht auf derartige Postings ebenfalls.

Ein AfDler, der den Thread hier zum Entgleisen bringen will.

Das Muster ist altbekannt.

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Gargamel09, Sonntag, 28.06.2026, 19:41 (vor 42 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
bearbeitet von Gargamel09, Sonntag, 28.06.2026, 19:44

der Verzicht auf derartige Postings ebenfalls.

Da scheint die Hitze bei Sepp seine Spuren hinterlassen zu haben. Erst mal auf so einen Gedanken zu kommen, Hut ab, dürfte bei den Bullshit Posts nun einen Top-10 Platz innehaben. Weidels wöchentliche Kurzstreckenflüge in die Schweiz sind natürlich unbedeutend.

Frankreich: 1000 zusätzliche Tote durch Hitzewelle

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 20:17 (vor 42 Tagen) @ Gargamel09

der Verzicht auf derartige Postings ebenfalls.


Da scheint die Hitze bei Sepp seine Spuren hinterlassen zu haben. Erst mal auf so einen Gedanken zu kommen, Hut ab, dürfte bei den Bullshit Posts nun einen Top-10 Platz innehaben. Weidels wöchentliche Kurzstreckenflüge in die Schweiz sind natürlich unbedeutend.

Patridiotische Flüge zählen nicht .

Hitze Thread

TobiHH, Sonntag, 28.06.2026, 14:20 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

nördlich hamburg: heute nacht 29 grad gehabt, tagsüber 41.
abends wetterleuchten aus cuxhaven beobachtet (luftlinie 70km), ab 4 uhr ging es dann auch bei uns rund.
noch nie so viele naheinschläge in kurzer zeit erlebt, dazu noch blaue blitze und sehr viel wasser.

in der umgebung gab es sehr viele schäden an häusern durch treffer und in dithmarschen ist auch der verdacht eines tornados.

war schon wild

Hitze Thread

Gargamel09, Sonntag, 28.06.2026, 15:48 (vor 42 Tagen) @ TobiHH

nördlich hamburg: heute nacht 29 grad gehabt, tagsüber 41.
abends wetterleuchten aus cuxhaven beobachtet (luftlinie 70km), ab 4 uhr ging es dann auch bei uns rund.
noch nie so viele naheinschläge in kurzer zeit erlebt, dazu noch blaue blitze und sehr viel wasser.

in der umgebung gab es sehr viele schäden an häusern durch treffer und in dithmarschen ist auch der verdacht eines tornados.

war schon wild

dann lieber im Winter -15 über mehrere Tage, da hat man wenigstens Möglichkeiten, sich dem Wetter anzupassen, mit entsprechende Kleidung und zuhause Heizung an. Dieser Hitze ist man mehr oder weniger ausgeliefert.

Hitze Thread

Diabolus, BRV / Block 38, Sonntag, 28.06.2026, 16:15 (vor 42 Tagen) @ Gargamel09

dann lieber im Winter -15 über mehrere Tage, da hat man wenigstens Möglichkeiten, sich dem Wetter anzupassen, mit entsprechende Kleidung und zuhause Heizung an. Dieser Hitze ist man mehr oder weniger ausgeliefert.

Ohne Klimaanlage schon, aber die wäre ja das Pendant zur Heizung im Winter

Wenn die jetzige Nachfrage vorbei ist, kommt mir auch so eine Midea in die Wohnung

Hitze Thread

Schaumkrone, Celle, Sonntag, 28.06.2026, 20:02 (vor 42 Tagen) @ Diabolus

Ich werde zwei Midea Portasplit kaufen.
Eine für meine 82 jährige Schwiegermutter, die andere für meine noch älteren Eltern.
Dumm noch- beide verteufeln Klimaanlage warum auch immer. In den letzten drei Tagen waren aber alle am Limit körperlich in der Dachgeschosswohnung

Hitze Thread

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 28.06.2026, 14:34 (vor 42 Tagen) @ TobiHH

Auf den großen Rums (Gewitter) warten die Leute in Rhein/Main sehnsüchtig.
Heute hat es morgens so gegen 5 Uhr gedonnert (bin davon wach geworden).
Dann kam aber nichts. Ich konnte wenigstens dann mal durchlüften weil es draußen "nur" 29 Grad war. Heute für 18:00 sind Gewitter angekündigt. Ich mag die, aber es sollte niemand zu Schaden kommen. Über 40 Grad nördlich von Hamburg ist auch eine Ansage.
Vielleicht macht die sehr schöne Stadt ja bald dem Mittelmeer Konkurrenz.

Hitze Thread

Habakuk, OWL, Sonntag, 28.06.2026, 15:13 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

> Auf den großen Rums (Gewitter) warten die Leute in Rhein/Main sehnsüchtig.

Heute hat es morgens so gegen 5 Uhr gedonnert (bin davon wach geworden).
Dann kam aber nichts. Ich konnte wenigstens dann mal durchlüften weil es draußen "nur" 29 Grad war. Heute für 18:00 sind Gewitter angekündigt. Ich mag die, aber es sollte niemand zu Schaden kommen. Über 40 Grad nördlich von Hamburg ist auch eine Ansage.
Vielleicht macht die sehr schöne Stadt ja bald dem Mittelmeer Konkurrenz.

Na, ich weiß nicht, ob ich mir unbedingt den großen Rumms wünsche. Das kann punktuell auch ganz schön übel ausgehen, gehört aber dann wohl in der Choreographie zum Finale dieser Hitzwellen dazu.

Abkühlung und dann auch etwas Regen wären wünschenswert. Gottseidank hatten wir ja diesen "total verregneten" Mai und Junibeginn, sonst wären unsere Gewässer jetzt völlig hinüber. Vielerorts droht ein massenhaftes Fischsterben. Ja ja, ich weiß, es hat doch früher am Rhein auch immer gestunken...

Hitze Thread

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 14:52 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Auf den großen Rums (Gewitter) warten die Leute in Rhein/Main sehnsüchtig.
Heute hat es morgens so gegen 5 Uhr gedonnert (bin davon wach geworden).
Dann kam aber nichts. Ich konnte wenigstens dann mal durchlüften weil es draußen "nur" 29 Grad war. Heute für 18:00 sind Gewitter angekündigt. Ich mag die, aber es sollte niemand zu Schaden kommen. Über 40 Grad nördlich von Hamburg ist auch eine Ansage.
Vielleicht macht die sehr schöne Stadt ja bald dem Mittelmeer Konkurrenz.

Nächste Woche soll die Hitze einbrechen und die Temperatur bis zu 20 Grad und mehr absacken.
Quasi wieder ein "normaler" Sommer. Nach 3 Tagen ist das Thema Hitze dann durch und einige werden
dann im nachhinein meinen das es ja so schlimm gar nicht war.

Hitze Thread

Habakuk, OWL, Sonntag, 28.06.2026, 15:20 (vor 42 Tagen) @ Garum

Nächste Woche soll die Hitze einbrechen und die Temperatur bis zu 20 Grad und mehr absacken.
Quasi wieder ein "normaler" Sommer. Nach 3 Tagen ist das Thema Hitze dann durch und einige werden
dann im nachhinein meinen das es ja so schlimm gar nicht war.

Ich bin gespannt, ob wir die Abkühlung auch wirklich als solche wahrnehmen, denn richtig kühl wird es ja auch nächste Woche nicht. Klar, man kann wieder durchlüften und ohne Infusion des Haus verlassen, aber in den meisten Häusern dürfte es noch für mindestens eine Woche ganz schön eklig bleiben. Und wenn es danach wieder wärmer werden sollte, könnten das noch anstrengende Wochen bis Totensonntag werden.

Hitze Thread

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 15:43 (vor 42 Tagen) @ Habakuk

Nächste Woche soll die Hitze einbrechen und die Temperatur bis zu 20 Grad und mehr absacken.
Quasi wieder ein "normaler" Sommer. Nach 3 Tagen ist das Thema Hitze dann durch und einige werden
dann im nachhinein meinen das es ja so schlimm gar nicht war.


Ich bin gespannt, ob wir die Abkühlung auch wirklich als solche wahrnehmen, denn richtig kühl wird es ja auch nächste Woche nicht. Klar, man kann wieder durchlüften und ohne Infusion des Haus verlassen, aber in den meisten Häusern dürfte es noch für mindestens eine Woche ganz schön eklig bleiben. Und wenn es danach wieder wärmer werden sollte, könnten das noch anstrengende Wochen bis Totensonntag werden.

Prognose für mein Gebiet nächste Woche


Mon. 25/15
Dien 27/16
Mit. 23/13
Don. 24/13
Fr. 22/12
Sa. 25/14
Also ist jetzt Harzvorland im tiefsten OWL könnte es natürlich anders ausehen.
Ich denke aber auch nicht viel anders.

Hitze Thread

Habakuk, OWL, Sonntag, 28.06.2026, 16:04 (vor 42 Tagen) @ Garum

Ich bin gespannt, ob wir die Abkühlung auch wirklich als solche wahrnehmen, denn richtig kühl wird es ja auch nächste Woche nicht. Klar, man kann wieder durchlüften und ohne Infusion des Haus verlassen, aber in den meisten Häusern dürfte es noch für mindestens eine Woche ganz schön eklig bleiben. Und wenn es danach wieder wärmer werden sollte, könnten das noch anstrengende Wochen bis Totensonntag werden.


Prognose für mein Gebiet nächste Woche


Mon. 25/15
Dien 27/16
Mit. 23/13
Don. 24/13
Fr. 22/12
Sa. 25/14
Also ist jetzt Harzvorland im tiefsten OWL könnte es natürlich anders ausehen.
Ich denke aber auch nicht viel anders.

Wenn es nach mir ginge, wären jetzt 10 Tage richtiges Scheißwetter angesagt. Ein schöner westfälischer Landregen, so wie früher in 5 von 6 Wochen der Sommerferien. (So war das nämlich damals!)

Hitze Thread

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 16:15 (vor 42 Tagen) @ Habakuk

Ich bin gespannt, ob wir die Abkühlung auch wirklich als solche wahrnehmen, denn richtig kühl wird es ja auch nächste Woche nicht. Klar, man kann wieder durchlüften und ohne Infusion des Haus verlassen, aber in den meisten Häusern dürfte es noch für mindestens eine Woche ganz schön eklig bleiben. Und wenn es danach wieder wärmer werden sollte, könnten das noch anstrengende Wochen bis Totensonntag werden.


Prognose für mein Gebiet nächste Woche


Mon. 25/15
Dien 27/16
Mit. 23/13
Don. 24/13
Fr. 22/12
Sa. 25/14
Also ist jetzt Harzvorland im tiefsten OWL könnte es natürlich anders ausehen.
Ich denke aber auch nicht viel anders.


Wenn es nach mir ginge, wären jetzt 10 Tage richtiges Scheißwetter angesagt. Ein schöner westfälischer Landregen, so wie früher in 5 von 6 Wochen der Sommerferien. (So war das nämlich damals!)

Das mit dem Landregen ist ja schon ewig her.:-) Meine letzten Sommerferien waren 1977
und die waren glaube ich sehr angenehm.

Hitze Thread

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 28.06.2026, 14:58 (vor 42 Tagen) @ Garum

Die Wettervorhersage für Frankfurt sagt normales angenehmes Sommerwetter voraus (25 - 30 Grad), langfristig wieder wärmer.
Aber es ist erst Ende Juni, die heißtesten Tage sind zwischen Mitte Juli und Mitte August.
Warten wir es mal ab.
Die schlauen Klimaskeptiker fangen ja auch an zu hyperventilieren, wenn im Winter mal eine Schneeflocke fällt. "Klimawandel - LOL" - gefolgt von mindestens 10 Emoticons.

Hitze Thread

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 15:16 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Die Wettervorhersage für Frankfurt sagt normales angenehmes Sommerwetter voraus (25 - 30 Grad), langfristig wieder wärmer.
Aber es ist erst Ende Juni, die heißtesten Tage sind zwischen Mitte Juli und Mitte August.
Warten wir es mal ab.
Die schlauen Klimaskeptiker fangen ja auch an zu hyperventilieren, wenn im Winter mal eine Schneeflocke fällt. "Klimawandel - LOL" - gefolgt von mindestens 10 Emoticons.

Wir werden und definitiv darauf einstellen müssen, dass wir Wetterlagen wie diese in Zukunft häufiger erleben werden. Und gegebenenfalls werden es in ein paar Jahren noch ein paar Grad mehr. Heftiger als uns könnte es aber Südeuropa treffen. Bereits jetzt leidet Frankreich noch stärker als Deutschland unter der Hitzewelle, und in den letzten Jahren war zum Beispiel Spanien immer wieder betroffen.

Leider neigen wir dazu, schnell zu vergessen. Und das dürfte auch jetzt wieder geschehen. Stattdessen müssten wir eigentlich unser Land hitzesicherer machen. Verbesserter Sonnenschutz an Gebäuden, Klimaanlagen, mehr Bäume und sonstiges Grün in den Städten, Wasserspeicher, Schutz vor Extremregenereignissen, und, und, und .....

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 28.06.2026, 13:47 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

..das war ein Ratschlag meiner lieben langen verstorbenen Oma (80 oder 81 im stolzen Alter von 87 verstorben) in den späten 70ern, wenn im eher regnerischen Münster damals "tropische Temperaturen" über 25 Grad herrschten.
Da gibt es sicher noch andere umstrittene Weisheiten.
Die Frage, ob man das Fenster den ganzen Tag geschlossen halten soll, spaltet ja die Nation.
Kachelmann wirft ja Leuten (teilweise auch die Öffentlich Rechtlichen), die das dauernde Schließen der Fenster empfehlen. Es gibt dann regelmäßig einen Shitstorm, besonders aus der AFD-Ecke. Kachelmann ist ja bei denen ja sowieso eine Hassfigur.
Da ich alleine bin und trotz großer Hitze täglich mindestens 2-3 Stunden draußen bin, bleiben bei mir die Fenster eher zu. Auch wohne ich im Altbau und die Fenster sind nicht sehr dicht.
Luftfeuchtigkeit und Innentemperatur im Blick (31,5°C, 49% rel. Luftfeucht).
Ich kann mir das aber bei einem Rentnerpärchen vorstellen, das zusammen den ganzen Tag in der Wohnung hockt, der völlige Verzicht auf frische (wenn auch heiße) Luft fatal sein kann.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Scherben, Kiel, Montag, 29.06.2026, 09:47 (vor 41 Tagen) @ Frankonius

Ich kann mir das aber bei einem Rentnerpärchen vorstellen, das zusammen den ganzen Tag in der Wohnung hockt, der völlige Verzicht auf frische (wenn auch heiße) Luft fatal sein kann.

Genau um diese Fälle geht es aber doch auch.

Wer in einer Villa wohnt und halbwegs kühle Räume im Erdgeschoss hat, muss im Sommer vermutlich auch mehrere Tage lang nicht lüften. Wer hingegen in einer Telefonzelle lebt, muss selbst bei 40° Außentemperatur konstant lüften, um nicht sehr schnell zu sterben.

Mich wundert immer wieder, dass an solchen Offensichtlichkeiten irgendwas kontrovers sein soll.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Zebulon, Wattenscheid, Montag, 29.06.2026, 17:18 (vor 41 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von Zebulon, Montag, 29.06.2026, 17:23

Lüften im Altbau, unterm Dach, nebenan die Autobahn A40
Ich hab hier während der Hitzewelle tagsüber die Fenster geschlossen gehalten und verdunkelt, ab ca 22 Uhr war es draußen weniger heiß als drinnen, dann alle Fenster auf, Durchzug leider nur bis zum Schlafengehen möglich, wegen Dachflächenfenster und Gewitterdrohung, ab 6 Uhr wird es hell dann alles wieder zu, erstaunlichwerweise ist der A40 Lärm kein Thema mehr, Lärmschutzwall und dichte Vegetation schlucken fast alles, extrem nervig ist vorbeischleichendes Auto-Hifi-Bass-Gedröhne mitten in der Nacht, aktuell werden wie wild Rasen gemäht und Hecken geschnitten.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

donotrobme, Münsterland, Sonntag, 28.06.2026, 16:41 (vor 42 Tagen) @ Frankonius
bearbeitet von donotrobme, Sonntag, 28.06.2026, 16:47

Bedenke: Früher war der Zugang zu sauberem Trinkwasser oftmals erschwert, weswegen das Bierbrauen so populär wurde. Je heißer es ist, desto schneller vermehren sich auch Bakterien, Viren, Pilze und andere Krankheitserreger.
So einen getränkmarkt in der Nähe, in der es quasi unendlich viel Trinkwasser gibt, ist eine Erfindung, die kennen meine Urgroßeltern wohl nicht.

Bei Hitze literweise Bier auf nüchternen Magen zu trinken, das ist auch keine gute Idee.

So dumm ist diese Aussage also gar nicht.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Tremonius III, Ort, Montag, 29.06.2026, 09:23 (vor 41 Tagen) @ donotrobme

Bedenke: Früher war der Zugang zu sauberem Trinkwasser oftmals erschwert, weswegen das Bierbrauen so populär wurde. Je heißer es
So einen getränkmarkt in der Nähe, in der es quasi unendlich viel Trinkwasser gibt, ist eine Erfindung, die kennen meine Urgroßeltern wohl nicht.

Bei Hitze literweise Bier auf nüchternen Magen zu trinken, das ist auch keine gute Idee.

So dumm ist diese Aussage also gar nicht.

...und alkoholfreies (Bier) war auch noch nicht erfunden.
Mittlerweile beträgt der Anteil (0,5 Vol% und 0,0Vol%) etwa 10%.
Außerden ist (alkfreies) Weizenbier ein sehr gutes isotonisches Getränk, das nicht nur den Durst lindert, sondern dem Körper auch die ausgeschwemmten Mineralstoffe zügig wieder verfügbar macht.

Also, liebe Oma, viel Bier trinken kann manchmal durchaus Sinn machen...muss ja nicht immer Erdinger alkfrei sein. Obwohl es Kaiser Franz immer empfahl. Wakrscheinlich weil rt den Bräu persönlich kannte und die Tantiemen munter in seine (berets wohlgefüllten) Taschen flossen-

Sonstige Wärmequellen in der Wohnung

Zebulon, Wattenscheid, Sonntag, 28.06.2026, 16:48 (vor 42 Tagen) @ donotrobme

Ich habe es gerade mal nachgemessen, mein PC-Monitor strahlt mich mit 46° C an.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 14:00 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

..das war ein Ratschlag meiner lieben langen verstorbenen Oma (80 oder 81 im stolzen Alter von 87 verstorben) in den späten 70ern, wenn im eher regnerischen Münster damals "tropische Temperaturen" über 25 Grad herrschten.
Da gibt es sicher noch andere umstrittene Weisheiten.

100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Tremonius III, Ort, Montag, 29.06.2026, 09:30 (vor 41 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

..das war ein Ratschlag meiner lieben langen verstorbenen Oma (80 oder 81 im stolzen Alter von 87 verstorben) in den späten 70ern, wenn im eher regnerischen Münster damals "tropische Temperaturen" über 25 Grad herrschten.
Da gibt es sicher noch andere umstrittene Weisheiten.


100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?

[/b]

...zumal es ja auch durchaus Bauernregeln gibt, die durchaus (statistische) Evidenz haben.
Beispirl gefällig?

"Ist Silvester kalt und klar, dann ist am nächsten Tag Neujahr!"

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Lordran, Sonntag, 28.06.2026, 14:06 (vor 42 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

..das war ein Ratschlag meiner lieben langen verstorbenen Oma (80 oder 81 im stolzen Alter von 87 verstorben) in den späten 70ern, wenn im eher regnerischen Münster damals "tropische Temperaturen" über 25 Grad herrschten.
Da gibt es sicher noch andere umstrittene Weisheiten.


100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?

Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

TeePee, NRW, Sonntag, 28.06.2026, 18:35 (vor 42 Tagen) @ Lordran

Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.

Dann sprich mal mit Leuten in Gegenden, in denen man früher buchstäblich nach dem Einsetzen des Monsuns oder der Regen- bzw. der Trockenzeit die Uhr stellen konnte. Egal ob in Afrika, in Asien oder in der Karibik, die sagen Dir alle das Gleiche: Vergiss es, das funktioniert schon seit Jahren nicht mehr.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Ulrich, Sonntag, 28.06.2026, 15:20 (vor 42 Tagen) @ Lordran

100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?


Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.

Unfug.

Wieso sollte sich Wetter alle hundert Jahre wiederholen?

Und statistisch ist keine der Bauernregeln, etc. in irgendeiner Art und Weise belegt.

Mit einer Ausnahme:

"Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist".

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Blarry, Essen, Montag, 29.06.2026, 16:46 (vor 41 Tagen) @ Ulrich

Selbst wenn Bauernregeln als solche eine gewisse statistische Grundlage (ungleich Verlässlichkeit!) bieten: die ist hinfällig, wenn die Regeln über hunderte Jahre erstellt wurden und auf einmal in einem Raum mit veränderten Bedingungen gelten sollen.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Tremonius III, Ort, Montag, 29.06.2026, 09:33 (vor 41 Tagen) @ Ulrich

100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?


Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.


Unfug.

Wieso sollte sich Wetter alle hundert Jahre wiederholen?

Und statistisch ist keine der Bauernregeln, etc. in irgendeiner Art und Weise belegt.

Mit einer Ausnahme:

"Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist".

Noch'n Gedicht beim Blick aus dem Fenster:

"Fällt Juniregen in den Roggen, dann bleibt der Weizen auch nicht troggen!"

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 16:50 (vor 42 Tagen) @ Ulrich

100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?


Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.


Unfug.

Wieso sollte sich Wetter alle hundert Jahre wiederholen?

Und statistisch ist keine der Bauernregeln, etc. in irgendeiner Art und Weise belegt.

Mit einer Ausnahme:

"Kräht der Hahn auf dem Mist, dann ändert sich das Wetter - oder es bleibt, wie es ist".

Zugegeben:
Den Weisheiten meiner Großeltern über das Wetter habe ich auch gern gelauscht und die meisten auch für bare Münze genommen.
Bis ich mich intensiver damit beschäftigt hatte .

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 14:58 (vor 42 Tagen) @ Lordran

Gerade eben weil die Messungen und Statistiken diese Mythen nicht hergeben sind sie im Bereich der Anekdoten zu verorten.
Z. B. der 100jährige Kalender beruht auf Wetterbeobachtungen im sehr regional begrenztem Raum eines Mönches.
Wetter hält sich nicht an menschgemachte Kalender.
Eisheilige, Siebenschläfer etc. haben keine statistische Bestätigung.
Mal kommen sie, mal nicht.
Das ist nicht langfristig vorhersagbar.
Es gibt mittlerweile so viele Wetterprognosen, da wird eine richtige immer dabei sein.
Und die wird dann benutzt, um diese Mythen zu untermauern .

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

majae, Muc, Sonntag, 28.06.2026, 14:33 (vor 42 Tagen) @ Lordran

..das war ein Ratschlag meiner lieben langen verstorbenen Oma (80 oder 81 im stolzen Alter von 87 verstorben) in den späten 70ern, wenn im eher regnerischen Münster damals "tropische Temperaturen" über 25 Grad herrschten.
Da gibt es sicher noch andere umstrittene Weisheiten.


100jähriger Kalender, die meisten Bauernregeln, der Einfluss des Datums aufs Wetter etc.
Manches, vieles ist nicht tot zu kriegen und wird immer wieder falsch, weil statistisch nicht belegt, trotzdem weitergegeben.

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?


Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.

Das wurde aber in aller Regel nicht statistisch akkurat erfasst und ausgewertet, sondern einfach nach Gefühl und das kann halt auch sehr täuschen. Unsere Erinnerungen sind äußerst selektiv und spiegeln eigentlich nie die tatsächliche relative Häufigkeit wider. Auch ist der Mensch eigentlich immer voreingenommen, das verzerrt die eigene Wahrnehmung ebenfalls massiv. Das heißt nicht, dass das alles totaler Blödsinn ist, aber solche „Regeln“ sollten mit Vorsicht betrachtet werden. Manchmal wird auch die kausalkette verdreht. Bis heute glauben ja viele, dass man sich eine Erkältung zuzieht, wenn man bei kaltem Wetter nicht warm genug angezogen ist, dabei ist das Gefühl von „mir ist kalt“ bereits der Anfang der angehenden Erkältung.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Kapitän Haddock, Sonntag, 28.06.2026, 14:28 (vor 42 Tagen) @ Lordran

Wer widerspricht schon gern Hochbetagten in ihrer Lebensweisheit ?


Diese Beobachtungen wurden von Menschen über hunderte Jahre aufgenommen. Mehr Statistik geht eigentlich nicht.

Anekdoten haben echte Fortschritte noch immer zuverlässig aufgehalten.

Trink nicht so viel, das schwitzt du alles wieder aus! - und andere umstrittene Weisheiten (Fenster).

Diabolus, BRV / Block 38, Sonntag, 28.06.2026, 14:22 (vor 42 Tagen) @ Lordran

Mag wohl hinkommen zu Zeiten, wo der Mensch das Klima nicht geschädigt hat (oder nicht konnte weil es noch keine Industrialisierung gab), aber durch Klimawandel kann man diese "Regeln" doch im Grunde vergessen.

Mehrere Autobahnen wegen Fahrbahnschäden zeitweise gesperrt - Ampeln in Berlin teilweise ausgefallen

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 21:04 (vor 43 Tagen) @ Frankonius

Auch den Autoverkehr hat die Hitze beeinträchtigt.

U.a. auf der A2 haben sich an mehreren Stellen Betonplatten hochgestellt. Das Problem kann wohl vor allem auf Autobahnen mit älteren Betonplatten auftreten. Die dehnen sich durch die Hitze aus. Wenn die Dehnungsfugen nicht breit genug sind, baut sich ein starker Druck auf, und der entlädt sich, indem die Platten hochspringen.

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/hitzewelle-in-deutschland-hitzeschaden-legen-teile-mehrerer-autobahnen-lahm-15741040.html

In Berlin sind wegen der Hitze Ampelanlagen teilweise ausgefallen.

https://www.tagesspiegel.de/berlin/hitzewelle-in-berlin-temperaturrekord-in-der-hauptstadt-gebrochen--zahlreiche-ampeln-fallen-aus-15762498.html

National Express stellt Betrieb von RRX ein

DerInDerInderin, Samstag, 27.06.2026, 13:32 (vor 43 Tagen) @ Frankonius

Seit 13 Uhr fährt kein Zug der Linien RE1, RE4, RE5, RE6 und RE11 mehr. Voraussichtlich bis 19 Uhr ruht der Nahverkehr auf den wichtigen Linien. Bereits gestern sind bei National Express 20 von 84 Fahrzeuge ausgefallen. Heute Vormittag ist man größtenteils nur mit einem einfachen Fahrzeug und 4 Waggons (statt Doppelfahrzeug mit 8 Waggons) unterwegs gewesen

https://www1.wdr.de/nrw/regionalexpresslinien-sollen-wegen-hitze-nicht-fahren-100.html

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 15:33 (vor 43 Tagen) @ DerInDerInderin

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?

Etwas Ähnliches hatte es vor sieben, acht Jahren bei der DB gegeben. Da machten während einer Hitzewelle reihenweise die Klimaanlagen einer damals neuen ICE-Reihe schlapp. Am Ende kam heraus, dass man die Klimaanlagen aus Kostengründen nur auf eine Maximaltemperatur von gut 30 Grad ausgelegt hatte. Motto "Wärmer wird es in Deutschland eh nicht!".

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Hatebreed, Samstag, 27.06.2026, 16:10 (vor 43 Tagen) @ Ulrich

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?

Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz. Der Zugbegleiter hat das so erklärt, dass die Leute trotz eigentlich zufriedenstellender Klimaanlagenleistung die Fenster aufgerissenhaben. Die Klimaanlage hat sich deswegen dann so weit hochgeregelt, dass die Leitungen zugefroren sind. Das hat den Heizungssensor alarmiert und die Heizung ist angegangen: Super GAU.

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Block 24

National Express stellt Betrieb von RRX ein

DerInDerInderin, Samstag, 27.06.2026, 16:38 (vor 43 Tagen) @ Hatebreed

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?


Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz.

Wofür ist denn sonst die Schneeflocke auf dem Thermostat der Heizung? Einfach mal probieren. Das funktioniert wunderbar ;-)

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Frank1299, Samstag, 27.06.2026, 16:19 (vor 43 Tagen) @ Hatebreed

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?


Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz. Der Zugbegleiter hat das so erklärt, dass die Leute trotz eigentlich zufriedenstellender Klimaanlagenleistung die Fenster aufgerissenhaben. Die Klimaanlage hat sich deswegen dann so weit hochgeregelt, dass die Leitungen zugefroren sind. Das hat den Heizungssensor alarmiert und die Heizung ist angegangen: Super GAU.

Normalerweise kann man die Fenster "abschließen". Da hat dann bei der Eurobahn das Personal gepennt, weil sie dies offensichtlich nicht getan haben.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 16:35 (vor 43 Tagen) @ Frank1299

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?


Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz. Der Zugbegleiter hat das so erklärt, dass die Leute trotz eigentlich zufriedenstellender Klimaanlagenleistung die Fenster aufgerissenhaben. Die Klimaanlage hat sich deswegen dann so weit hochgeregelt, dass die Leitungen zugefroren sind. Das hat den Heizungssensor alarmiert und die Heizung ist angegangen: Super GAU.


Normalerweise kann man die Fenster "abschließen". Da hat dann bei der Eurobahn das Personal gepennt, weil sie dies offensichtlich nicht getan haben.

Manchmal sind das aber ganz einfache Schließmechanismen, bei denn z.B. eine Spitzzange zum Öffnen reicht.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Tremonius III, Ort, Samstag, 27.06.2026, 16:49 (vor 43 Tagen) @ Ulrich

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?


Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz. Der Zugbegleiter hat das so erklärt, dass die Leute trotz eigentlich zufriedenstellender Klimaanlagenleistung die Fenster aufgerissenhaben. Die Klimaanlage hat sich deswegen dann so weit hochgeregelt, dass die Leitungen zugefroren sind. Das hat den Heizungssensor alarmiert und die Heizung ist angegangen: Super GAU.


Normalerweise kann man die Fenster "abschließen". Da hat dann bei der Eurobahn das Personal gepennt, weil sie dies offensichtlich nicht getan haben.


Manchmal sind das aber ganz einfache Schließmechanismen, bei denn z.B. eine Spitzzange zum Öffnen reicht.

...und die passt in jede Damenhandtasche!

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 16:54 (vor 43 Tagen) @ Tremonius III

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?


Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz. Der Zugbegleiter hat das so erklärt, dass die Leute trotz eigentlich zufriedenstellender Klimaanlagenleistung die Fenster aufgerissenhaben. Die Klimaanlage hat sich deswegen dann so weit hochgeregelt, dass die Leitungen zugefroren sind. Das hat den Heizungssensor alarmiert und die Heizung ist angegangen: Super GAU.


Normalerweise kann man die Fenster "abschließen". Da hat dann bei der Eurobahn das Personal gepennt, weil sie dies offensichtlich nicht getan haben.


Manchmal sind das aber ganz einfache Schließmechanismen, bei denn z.B. eine Spitzzange zum Öffnen reicht.


...und die passt in jede Damenhandtasche!

Es reicht im Zweifelsfall ein einziger Depp, der Werkzeug dabei hat, weil er es z.B. beruflich benötigt.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Tremonius III, Ort, Samstag, 27.06.2026, 17:15 (vor 43 Tagen) @ Ulrich

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?


Ich kann nur aus der Eurobahn berichten: Da war die Heizung an. Kein Scherz. Der Zugbegleiter hat das so erklärt, dass die Leute trotz eigentlich zufriedenstellender Klimaanlagenleistung die Fenster aufgerissenhaben. Die Klimaanlage hat sich deswegen dann so weit hochgeregelt, dass die Leitungen zugefroren sind. Das hat den Heizungssensor alarmiert und die Heizung ist angegangen: Super GAU.


Normalerweise kann man die Fenster "abschließen". Da hat dann bei der Eurobahn das Personal gepennt, weil sie dies offensichtlich nicht getan haben.


Manchmal sind das aber ganz einfache Schließmechanismen, bei denn z.B. eine Spitzzange zum Öffnen reicht.


...und die passt in jede Damenhandtasche!


Es reicht im Zweifelsfall ein einziger Depp, der Werkzeug dabei hat, weil er es z.B. beruflich benötigt.

...oder ein Braumeister mit nem Zwickelschlüssel! https://kommunikationpur.com/bierlexikon/

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Motzki09, Ort, Samstag, 27.06.2026, 15:44 (vor 43 Tagen) @ Ulrich

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?

Etwas Ähnliches hatte es vor sieben, acht Jahren bei der DB gegeben. Da machten während einer Hitzewelle reihenweise die Klimaanlagen einer damals neuen ICE-Reihe schlapp. Am Ende kam heraus, dass man die Klimaanlagen aus Kostengründen nur auf eine Maximaltemperatur von gut 30 Grad ausgelegt hatte. Motto "Wärmer wird es in Deutschland eh nicht!".

Das muss so gemacht werden weil der billigste Anbieter genommen werden muss.
Finde es eine gute Entscheidung von NatEx, besser als irgendwo liegen zu bleiben. Sollen die Leute hat bei der Hitze mal ihre Reise verschieben.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 15:54 (vor 43 Tagen) @ Motzki09

Da sind eventuell die Klimaanlagen nicht ausreichend dimensioniert worden?

Etwas Ähnliches hatte es vor sieben, acht Jahren bei der DB gegeben. Da machten während einer Hitzewelle reihenweise die Klimaanlagen einer damals neuen ICE-Reihe schlapp. Am Ende kam heraus, dass man die Klimaanlagen aus Kostengründen nur auf eine Maximaltemperatur von gut 30 Grad ausgelegt hatte. Motto "Wärmer wird es in Deutschland eh nicht!".


Das muss so gemacht werden weil der billigste Anbieter genommen werden muss.
Finde es eine gute Entscheidung von NatEx, besser als irgendwo liegen zu bleiben. Sollen die Leute hat bei der Hitze mal ihre Reise verschieben.

Die Anforderungen im Lastenheft sind für alle Bieter bei der Ausschreibung eines Zugmodells gleich. Das Problem sind hier die Kaufleute beim Bahnbetreiber, denen irgendjemand verklickert hat, dass die Klimaanlagen bei allen Anbietern billiger werden, wenn die festgeschriebenen Höchsttemperaturen, bis zu denen sie funktionieren müssen, niedriger sind. Wenn Ingenieure dann einwenden, sie hätten gerne angemessene Sicherheitsreserven bei den Klimaanlagen, auch wenn es etwas teurer wird, dann interessiert das nicht. Zumindest so lange nicht, bis die Züge massenhaft ausfallen. Danach ist das Geschrei dann groß.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 17:31 (vor 43 Tagen) @ Ulrich

So ist das leider bei den Weichen ebenfalls

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 27.06.2026, 14:28 (vor 43 Tagen) @ DerInDerInderin

..das ist für mich auch eine der ganz großen Baustellen in Deutschland.

Im reichen Frankfurt nutzt man alte Bahnen aus den 70ern (Hochflur) und 90ern.
Bei Alstrom hatte man schnittige neue Bahnen bestellt, die wurden aber mit vielen Fehlern geliefert und sind nicht im Einsatz.

Deswegen ist der alte 70ern und 90ern unterwegs. Ich war damit zuletzt bei der milden Hitze 30 Grad) über Pfingsten unterwegs - das war schon die Hölle.
Dann fahren noch uralte U-Bahn-Wagen ohne Klimaanlagen durch die stickigen Röhren, oder noch schlimmer überirdisch. In der "failed city" Berlin wurde neue U-Bahnen ohne Klimaanlagen bestellt, weil die sonst nicht durch die Tunnel passen würden.

Von den 4 Feinden der Deutschen Bahn (Frühling, Sommer, Herbst und Winter) fange ich gar nicht erst an.

Aber das ist nicht nur ein deutsches Problem. In Nantes gibt es E-Busse, die an jeder Haltestelle aufladen können. Aber Klimaanlagen hat man nicht eingebaut.

Leipzig ohne ÖPNV

bigfoot49, Leipzig, Montag, 29.06.2026, 08:27 (vor 41 Tagen) @ Frankonius

Gut, ein bisschen reißerisch. Busse fahren immerhin noch.
Aber seit Samstagnachmittag fährt keine Straßenbahn mehr. Erst gab es Probleme mit den Klimaanlagen in den Straßenbahnen, die welche haben. Dann lösten sich Gummifugen im gesamten Stadtgebiet auf und verklebten Schienen, Weichen und Räder.
Konnte ja auch keiner ahnen, dass dieses Gummizeug irgendwann wieder flüssig wird, wenn es bei Temperaturen von 25-30° schon weich wie eine Butter ist.


Gestern Abend hieß es noch, dass heute Morgen erste Bahn wieder fahren bis zum Innenstadtring. Aber Nix ist.

ps: hier gibt es nur Busse, Straßenbahn und S-Bahn. Die Straßenbahnen sind quasi das Herzstück des ÖPNV.

Leipzig ohne ÖPNV

Habakuk, OWL, Montag, 29.06.2026, 08:43 (vor 41 Tagen) @ bigfoot49

Gut, ein bisschen reißerisch. Busse fahren immerhin noch.
Aber seit Samstagnachmittag fährt keine Straßenbahn mehr. Erst gab es Probleme mit den Klimaanlagen in den Straßenbahnen, die welche haben. Dann lösten sich Gummifugen im gesamten Stadtgebiet auf und verklebten Schienen, Weichen und Räder.
Konnte ja auch keiner ahnen, dass dieses Gummizeug irgendwann wieder flüssig wird, wenn es bei Temperaturen von 25-30° schon weich wie eine Butter ist.

Die gescholzene Fugenmasse habe ich gestern im Fernsehen gesehen. Hübsch geformte braune Haufen. Ohne Erläuterung hätte man da anderes vermutet.

https://leipzig.t-online.de/region/leipzig/id_101317018/hitzeschaeden-in-leipzig-strassenbahnen-fahren-bis-montagfrueh-nicht.html

Leipzig ohne ÖPNV

Ulrich, Montag, 29.06.2026, 08:47 (vor 41 Tagen) @ Habakuk

Gut, ein bisschen reißerisch. Busse fahren immerhin noch.
Aber seit Samstagnachmittag fährt keine Straßenbahn mehr. Erst gab es Probleme mit den Klimaanlagen in den Straßenbahnen, die welche haben. Dann lösten sich Gummifugen im gesamten Stadtgebiet auf und verklebten Schienen, Weichen und Räder.
Konnte ja auch keiner ahnen, dass dieses Gummizeug irgendwann wieder flüssig wird, wenn es bei Temperaturen von 25-30° schon weich wie eine Butter ist.


Die gescholzene Fugenmasse habe ich gestern im Fernsehen gesehen. Hübsch geformte braune Haufen. Ohne Erläuterung hätte man da anderes vermutet.

https://leipzig.t-online.de/region/leipzig/id_101317018/hitzeschaeden-in-leipzig-strassenbahnen-fahren-bis-montagfrueh-nicht.html

Habe gestern ein Bild von Straßenbahnschienen gesehen, die sich aufgeschoben hatten. Die waren für ein paar Meter plötzlich einen Viertelmeter höher. Das Metall hatte ich wegen der Hitze ausgedehnt.

Leipzig ohne ÖPNV

Habakuk, OWL, Montag, 29.06.2026, 08:50 (vor 41 Tagen) @ Ulrich

Habe gestern ein Bild von Straßenbahnschienen gesehen, die sich aufgeschoben hatten. Die waren für ein paar Meter plötzlich einen Viertelmeter höher. Das Metall hatte ich wegen der Hitze ausgedehnt.

Ich hoffe, du hast im Hitzewahn nicht noch mehr Unsinn angestellt.

ÖPNVs nie während markanten Wetterlagen

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 28.06.2026, 21:58 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Ich persönlich verzichte auf ÖPNV, wenn es zu markanten Wetterlagen kommt. Ob nun im Sommer oder im Winter. Gerade im Sommer, wenn es in Richtung über 30 Grad Celsius geht, weigere ich mich, einen Schritt in den ÖPNV zu setzen. Auch beruflich, im Zweifel plane ich um oder/und lasse es stornieren.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Lattenknaller, Madrid, Sonntag, 28.06.2026, 13:08 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

..das ist für mich auch eine der ganz großen Baustellen in Deutschland.

Im reichen Frankfurt nutzt man alte Bahnen aus den 70ern (Hochflur) und 90ern.
Bei Alstrom hatte man schnittige neue Bahnen bestellt, die wurden aber mit vielen Fehlern geliefert und sind nicht im Einsatz.

Stell Dich mal in Madrid nach ein paar Wochen 35 bis 40 Grad in die Metro Haltestelle und dann in die Metro.
Formell hast Du da auch Klimatisierung. Aber das einzige was kühlt ist der Wind in den Röhren. Und dann rede ich noch nicht einmal vom Bus. Da sind immer alle Fenster auf und die Leute halten ihren Kopf in den Fahrtwind. Hilft aber nichts, wenn an im Stau steht.
Das ist auch alles so ausgelegt, dass die richtige Hitze es ja nur im Juli und August gibt, und da eh weniger Menschen unterwegs sind. Pustekuchen, zum einen gibt es immer mehr Menschen in der Stadt und zum anderen geht es jetzt schon voll ab Ende Mai los mit der Hitze.
Und in den Büros gehen die Klimaanlagen gerade auch reihenweise in die Knie.
Also auch in Spanien ist man auf diese massive lang anhaltende Hitze nicht eingestellt.
Aber hey, "siempre ha hecho calor en verano".

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Frankonius, Frankfurt, Sonntag, 28.06.2026, 13:56 (vor 42 Tagen) @ Lattenknaller

Die Spanier sind sehr entspannt, das kenne ich.
Vor einigen Jahren war ich einem heißen Sommer in Rom mit dem öffentlichen Nahverkehr unterwegs.
Die U-Bahnen gingen noch, aber eine Busfahrt ist wirklich nur für Leute zu empfehlen, die über eine stabile Gesundheit verfügen.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

majae, Muc, Sonntag, 28.06.2026, 12:04 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Die neu bestellten U-Bahnen in Dortmund kommen wohl auch ohne Klimaanlage und setzen auf passive Methoden, wie eine bessere Dämmung. Mit Klima wäre jeder Wagon etwa eine Tonne schwerer, das ist dann am Ende eine Abwägungssache. Könnte sich aber natürlich auch in ein paar Jahren als Fehler herausstellen.
In München sind die Busse ebenfalls nicht klimatisiert, das macht die Fahrten extrem unangenehm, weil sich die Busse in der Sonne auch ordentlich aufheizen. Ohne Fächer/mini-ventilator hält man es kaum länger als 5min aus.
Man kann wirklich nur hoffen, dass solche Hitzewellen nicht länger als wenige Wochen dauern. Wenn das irgendwann den ganzen Sommer größtenteils weit jenseits der 30 grad hat, bekommen wir echte Probleme.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

deichkind, Aachen, Sonntag, 28.06.2026, 12:53 (vor 42 Tagen) @ majae

Man kann wirklich nur hoffen, dass solche Hitzewellen nicht länger als wenige Wochen dauern. Wenn das irgendwann den ganzen Sommer größtenteils weit jenseits der 30 grad hat, bekommen wir echte Probleme.

In jeglicher Hinsicht: Für die Gesundheit der Menschen (insb. mit Berücksichtigung der Demographie), für die Landwirtschaft, aber auch der Rest der Wirtschaft (mehr Krankentage, weniger Arbeiten draußen und drinnen möglich), Kosten für die Umbau der Infrastruktur (Gebäude brauchen Klimaanlagen etc.). Ganz zu schweigen natürlich auch von Dingen, die man gar nicht mehr macht, wenn es so heiß ist und die Sonne knallt. Man geht seltener in Restaurants, Festivals und Veranstaltungen müssen abgesagt werden und und und. Dazu immer mehr invasive Arten, die kein Fressfeinde und sich hier austoben. Aber das ist ja alles normal und hat es ja schon immer gegeben laut AfD. Diese Luftpumpen von der AfD regen mich so auf.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

majae, Muc, Sonntag, 28.06.2026, 14:48 (vor 42 Tagen) @ deichkind

Man kann wirklich nur hoffen, dass solche Hitzewellen nicht länger als wenige Wochen dauern. Wenn das irgendwann den ganzen Sommer größtenteils weit jenseits der 30 grad hat, bekommen wir echte Probleme.


In jeglicher Hinsicht: Für die Gesundheit der Menschen (insb. mit Berücksichtigung der Demographie), für die Landwirtschaft, aber auch der Rest der Wirtschaft (mehr Krankentage, weniger Arbeiten draußen und drinnen möglich), Kosten für die Umbau der Infrastruktur (Gebäude brauchen Klimaanlagen etc.). Ganz zu schweigen natürlich auch von Dingen, die man gar nicht mehr macht, wenn es so heiß ist und die Sonne knallt. Man geht seltener in Restaurants, Festivals und Veranstaltungen müssen abgesagt werden und und und. Dazu immer mehr invasive Arten, die kein Fressfeinde und sich hier austoben. Aber das ist ja alles normal und hat es ja schon immer gegeben laut AfD. Diese Luftpumpen von der AfD regen mich so auf.

Um die Kosten für den Umbau werden wir nicht drumherum kommen - aber bei einigen Punkten weiß ich nicht, ob wir da überhaupt Lösungen finden werden. Wenn die Landwirtschaft massive Ernteausfälle bekommt, wird das Essen für uns alle massivst teurer (dagegen waren die letzten Inflationen ein Witz), aber auch große Teile der Infrastruktur können komplett zum Erliegen kommen. In Nürnberg wurde bereits der Betrieb der Tram eingestellt, weil der Asphalt zu weich geworden ist. Der Bahnverkehr kann in immer mehr Teilen nicht mehr aufrecht erhalten werden. Aber auch Trinkwasser Knappheit ist bereits heute ein reales Problem. Wenn die Flüsse sich weiter aufheizen oder weniger Wasser führen für einen langen Zeitraum, werden wir auch in Europa Probleme mit der Stromversorgung bekommen.
Wir reden dann nicht mehr von „Luxus Problemen“ wie abgesagte Feste, sondern dass grundlegende Bedürfnisse immer weniger garantiert erfüllt werden können.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Habakuk, OWL, Sonntag, 28.06.2026, 15:04 (vor 42 Tagen) @ majae

Man kann wirklich nur hoffen, dass solche Hitzewellen nicht länger als wenige Wochen dauern. Wenn das irgendwann den ganzen Sommer größtenteils weit jenseits der 30 grad hat, bekommen wir echte Probleme.


In jeglicher Hinsicht: Für die Gesundheit der Menschen (insb. mit Berücksichtigung der Demographie), für die Landwirtschaft, aber auch der Rest der Wirtschaft (mehr Krankentage, weniger Arbeiten draußen und drinnen möglich), Kosten für die Umbau der Infrastruktur (Gebäude brauchen Klimaanlagen etc.). Ganz zu schweigen natürlich auch von Dingen, die man gar nicht mehr macht, wenn es so heiß ist und die Sonne knallt. Man geht seltener in Restaurants, Festivals und Veranstaltungen müssen abgesagt werden und und und. Dazu immer mehr invasive Arten, die kein Fressfeinde und sich hier austoben. Aber das ist ja alles normal und hat es ja schon immer gegeben laut AfD. Diese Luftpumpen von der AfD regen mich so auf.


Um die Kosten für den Umbau werden wir nicht drumherum kommen - aber bei einigen Punkten weiß ich nicht, ob wir da überhaupt Lösungen finden werden. Wenn die Landwirtschaft massive Ernteausfälle bekommt, wird das Essen für uns alle massivst teurer (dagegen waren die letzten Inflationen ein Witz), aber auch große Teile der Infrastruktur können komplett zum Erliegen kommen. In Nürnberg wurde bereits der Betrieb der Tram eingestellt, weil der Asphalt zu weich geworden ist. Der Bahnverkehr kann in immer mehr Teilen nicht mehr aufrecht erhalten werden. Aber auch Trinkwasser Knappheit ist bereits heute ein reales Problem. Wenn die Flüsse sich weiter aufheizen oder weniger Wasser führen für einen langen Zeitraum, werden wir auch in Europa Probleme mit der Stromversorgung bekommen.
Wir reden dann nicht mehr von „Luxus Problemen“ wie abgesagte Feste, sondern dass grundlegende Bedürfnisse immer weniger garantiert erfüllt werden können.

Gestern war im ARD-Brennpunkt der Soziologe und Mobilitätsforscher Andreas Knie. Er berichtete, dass in Deutschland täglich 50 Hektar Fläche versiegelt werden. Dabei müsste eigentlich das Gegenteil der Fall sein. Aber dazu fehlt leider in relativ breiter Front der politische Wille.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 13:14 (vor 42 Tagen) @ deichkind
bearbeitet von Garum, Sonntag, 28.06.2026, 13:18

Man kann wirklich nur hoffen, dass solche Hitzewellen nicht länger als wenige Wochen dauern. Wenn das irgendwann den ganzen Sommer größtenteils weit jenseits der 30 grad hat, bekommen wir echte Probleme.


In jeglicher Hinsicht: Für die Gesundheit der Menschen (insb. mit Berücksichtigung der Demographie), für die Landwirtschaft, aber auch der Rest der Wirtschaft (mehr Krankentage, weniger Arbeiten draußen und drinnen möglich), Kosten für die Umbau der Infrastruktur (Gebäude brauchen Klimaanlagen etc.). Ganz zu schweigen natürlich auch von Dingen, die man gar nicht mehr macht, wenn es so heiß ist und die Sonne knallt. Man geht seltener in Restaurants, Festivals und Veranstaltungen müssen abgesagt werden und und und. Dazu immer mehr invasive Arten, die kein Fressfeinde und sich hier austoben. Aber das ist ja alles normal und hat es ja schon immer gegeben laut AfD. Diese Luftpumpen von der AfD regen mich so auf.

Ich habe vor ein paar Tagen einen Bericht über eine Studie gelesen das sich Giftschlangen und damit ist nicht dir Kreuzotter gemeint,
demnächst auch in weiter nördlichen Gefilden ansiedeln könnten.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

tim86, Hamburg, Samstag, 27.06.2026, 15:35 (vor 43 Tagen) @ Frankonius

Und in Hamburg haben wir zumindest in den meisten Bussen, viele U-Bahnen und einigen wenigen S-Bahnen eine Klimaanlage. Die neuen U-Bahn haben neben der Klimaanlage auch getönte Scheiben, die dazu führen, dass es zustäzlich kühler bleibt.

Die wirkt aber aktuell auch nicht so gut(zumindest in Bus und S-Bahn die U-Bahn Linie die ich am meisten fahre fährt unterirdisch und ist deswegen angenehm kühl).

Dadurch dass auf den meisten Linien zwischen den Haltestellen nur 1-2 Minuten Fahrzeit ist, werden die Türen zu häufig geöffnet und einige Fahrgäste öffnen trotz Klimaanlage die Fenster, die zwar abgeschlossen sind, aber mit ein Vierkantschlüssel zu öffnen. So das immer wieder heiße Luft von außen einströmt. Zudem strahlen die Fahrgäste in vollen Zügen/Bussen zusätzliche Wärme ab(hab mal gelesen ca. 100- 200 Watt pro Person im Ruhezustand), wodurch es in vollen Fahrzeugen nochmal wärmer ist als draußen. Und dafür sind die Klimaanlagen zu niedrig dimmensioniert um das auszugleichen.

Die letzten zwei Tage bin ich ein Umweg nach Hause gefahren und hab eine Buslinie genommen, die länger braucht, aber weniger stark benutzt wird. Dadurch haben weniger Fahrgäste wärme abgestrahlt, der Bus musste seltener halten und die Türen öffnen, da an den meisten Haltestellen keiner Stand und auch keiner aussteigen wollte. Dort war es tatsächlich relativ angenehm im Bus.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

deichkind, Aachen, Sonntag, 28.06.2026, 12:55 (vor 42 Tagen) @ tim86

Ist in Köln ähnlich. Die alten Wägen haben keine Klimaanlage, dort können auch keine eingebaut werden. Die neuen Wägen haben welche, allerdings wartet man hier auch noch auf die Auslieferung.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

haweka, Samstag, 27.06.2026, 16:24 (vor 43 Tagen) @ tim86

Dadurch dass auf den meisten Linien zwischen den Haltestellen nur 1-2 Minuten Fahrzeit ist, werden die Türen zu häufig geöffnet und einige Fahrgäste öffnen trotz Klimaanlage die Fenster, die zwar abgeschlossen sind, aber mit ein Vierkantschlüssel zu öffnen. So das immer wieder heiße Luft von außen einströmt. Zudem strahlen die Fahrgäste in vollen Zügen/Bussen zusätzliche Wärme ab(hab mal gelesen ca. 100- 200 Watt pro Person im Ruhezustand), wodurch es in vollen Fahrzeugen nochmal wärmer ist als draußen. Und dafür sind die Klimaanlagen zu niedrig dimmensioniert um das auszugleichen.

In vielen Büros gibt es auch diese Genies, die dann irgendwann gegen Mittag bei 33 Grad die Fenster öffnen und hoffen, dass sich die Raumtemperatur von 28 auf 22 Grad abkühlt.

Wenn sich diese Temperaturen wiederholen, dann wird nicht nur der ÖPNV Probleme haben, sondern auch viele Unternehmen mit der Arbeitsstättenverordnung.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Hatebreed, Samstag, 27.06.2026, 16:12 (vor 43 Tagen) @ tim86

Die neuen U-Bahn haben neben der Klimaanlage auch getönte Scheiben, die dazu führen, dass es zustäzlich kühler bleibt.

Getönte Scheiben macht es kühler?

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Block 24

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

deichkind, Aachen, Sonntag, 28.06.2026, 12:40 (vor 42 Tagen) @ Hatebreed

In Bonn gibt es eine Linie, die teilweise Wägen hat, die getönte Scheiben haben. Das ist wirklich angenehmer.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

haweka, Samstag, 27.06.2026, 16:31 (vor 43 Tagen) @ Hatebreed

Die neuen U-Bahn haben neben der Klimaanlage auch getönte Scheiben, die dazu führen, dass es zustäzlich kühler bleibt.


Getönte Scheiben macht es kühler?

Wenn das Sonnenlicht daran gehindert wird die Sitze und die übrige Inneneinrichtung aufzuheizen, dann bleibt es etwas kühler. Wunder darf man sicherlich nicht erwarten, aber ein paar Grad bringt es.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Chappi1991 ⌂ @, Samstag, 27.06.2026, 16:28 (vor 43 Tagen) @ Hatebreed

Die neuen U-Bahn haben neben der Klimaanlage auch getönte Scheiben, die dazu führen, dass es zustäzlich kühler bleibt.


Getönte Scheiben macht es kühler?

Also wenn Du es ganz wörtlich beantwortet haben willst: nein. Sie machen es nicht kühler. So wie es vorher steht, ist es richtig. Es bleibt kühler.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

tim86, Hamburg, Samstag, 27.06.2026, 16:25 (vor 43 Tagen) @ Hatebreed

Die neuen U-Bahn haben neben der Klimaanlage auch getönte Scheiben, die dazu führen, dass es zustäzlich kühler bleibt.


Getönte Scheiben macht es kühler?

Sie reduzieren die Anzahl an Sonnenstrahlen, darunter auch Infrarotstrahlung, die ins Fahrzeug kommen. Also ja, getönte Scheiben reduzieren die Temperaturen im Innenraum.

ÖPNV ohne Klimaanlagen...

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 17:29 (vor 43 Tagen) @ tim86

Sie bremsen die Aufheizung, kühlend wirken sie leider nicht

National Express ist britisch

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 14:50 (vor 43 Tagen) @ Frankonius

Die trifft diese Kritik also nicht?!

Die Züge von National Express verfügen laut KI über automatische, außentemperaturgesteuerte Klimaanlagen. Bei extremen Wetterlagen können die Systeme jedoch an ihre technischen Grenzen stoßen, da Lokführer nur geringfügig manuell nachregulieren können.

National Express ist britisch

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 27.06.2026, 15:04 (vor 43 Tagen) @ Murksknüller

Die Kritik trifft alle Europäer, auch die außerhalb der EU.
Speziell die "kälteren" Länder wie Deutschland, Niederlande, Belgien, UK und Nordfrankreich sind auf so ein Wetter nicht vorbereitet.
Skandinavien ist aktuell ja nicht betroffen, aber für die wird das früher oder später auch ein Thema.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Frank1299, Samstag, 27.06.2026, 13:49 (vor 43 Tagen) @ DerInDerInderin

Seit 13 Uhr fährt kein Zug der Linien RE1, RE4, RE5, RE6 und RE11 mehr. Voraussichtlich bis 19 Uhr ruht der Nahverkehr auf den wichtigen Linien. Bereits gestern sind bei National Express 20 von 84 Fahrzeuge ausgefallen. Heute Vormittag ist man größtenteils nur mit einem einfachen Fahrzeug und 4 Waggons (statt Doppelfahrzeug mit 8 Waggons) unterwegs gewesen

https://www1.wdr.de/nrw/regionalexpresslinien-sollen-wegen-hitze-nicht-fahren-100.html

Einfach mal mitten am Tag den Zugverkehr einstellen. Dass es heute wieder so heiß wird, konnte ja gestern noch keiner ahnen.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 14:09 (vor 43 Tagen) @ Frank1299

Die DB ist nicht allein!
Die Konkurrenz ist keinen Deut besser...

National Express stellt Betrieb von RRX ein

donotrobme, Münsterland, Samstag, 27.06.2026, 14:45 (vor 43 Tagen) @ Murksknüller

Ich mutmaßen mal, dass es eher am fahrdraht liegt. Dieser darf nur eine maximale Temperatur haben und 40 Grad warme Luft eignet sich nicht als Kühlmittel.

Weniger züge/Waggons heißt auch dass weniger Leistung über den fahrdraht transportiert werden kann. Folglich muss man das ausgleichen indem weniger Strom an die Loks abgegeben wird.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 14:48 (vor 43 Tagen) @ donotrobme

Weniger Fahrgäste bei der Hitze -> weniger Waggons ist aber auch eine wirtschaftlich vernünftige Lösung ohne Probleme für die Kundschaft...

National Express stellt Betrieb von RRX ein

tim86, Hamburg, Samstag, 27.06.2026, 15:40 (vor 43 Tagen) @ Murksknüller

Weniger Fahrgäste bei der Hitze -> weniger Waggons ist aber auch eine wirtschaftlich vernünftige Lösung ohne Probleme für die Kundschaft...

Da die Fahrgäste auch wärme ausstrahlen, könnte man aber auch mit mehr Wagen, die Fahrgäste besser auf dem Zug verteilen und so zumindest das zusätzliche Aufwärmen pro Wagen, durch die von den Fahrgästen abgestrahlte Wärme reduzieren.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 13:34 (vor 43 Tagen) @ DerInDerInderin

Wurden ja wohl zurecht nicht so viele Fahrgäste erwartet, so dass man die Züge verkürzen konnte! Oder gab es Probleme?

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Zebulon, Wattenscheid, Samstag, 27.06.2026, 13:41 (vor 43 Tagen) @ Murksknüller

Wenn es so warm ist, funktionieren die Klimaanlagen manchmal nicht richtig.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Murksknüller, Brühl/Rheinland, Samstag, 27.06.2026, 13:51 (vor 43 Tagen) @ Zebulon

Je mehr Wagen, desto höher die Chance auf einen mit funktionierender Klimatisierung? Da wäre eine konsequente Wartung kostengünstiger...

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Frank1299, Samstag, 27.06.2026, 13:45 (vor 43 Tagen) @ Zebulon

Wenn es so warm ist, funktionieren die Klimaanlagen manchmal nicht richtig.

Für Wärme sind Klimaanlagen auch nicht gedacht :-)

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 15:47 (vor 43 Tagen) @ Frank1299

Wenn es so warm ist, funktionieren die Klimaanlagen manchmal nicht richtig.


Für Wärme sind Klimaanlagen auch nicht gedacht :-)

Die Frage ist, für welche maximale Kühlleistung sind die Klimaanlagen technisch ausgelegt?

Ist es draußen z.B. statt der maximal erwarteten gut 30 Grad 37 Grad oder mehr warm, und ich möchte trotzdem den Innenraum der Züge auf z.B. 21 Grad herunterkühlen, dann benötige ich unter Umständen mehr Kühlleistung als die Anlage maximal hergibt, sie überlastet und schaltet ab. Z.B. weil Temperaturen im Bereich des Kondensators zu hoch werden oder der Druck im Kühlkreislauf hinter dem Kompressor zu hoch ist, etc.

Eventuell bringt es etwas, die angestrebte Innenraumtemperatur zu erhöhen, z.B. 25 Grad statt 21 Grad - falls das Personal da überhaupt per Hand eingreifen kann.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Frank1299, Samstag, 27.06.2026, 16:15 (vor 43 Tagen) @ Ulrich

Wenn es so warm ist, funktionieren die Klimaanlagen manchmal nicht richtig.


Für Wärme sind Klimaanlagen auch nicht gedacht :-)


Die Frage ist, für welche maximale Kühlleistung sind die Klimaanlagen technisch ausgelegt?

Ist es draußen z.B. statt der maximal erwarteten gut 30 Grad 37 Grad oder mehr warm, und ich möchte trotzdem den Innenraum der Züge auf z.B. 21 Grad herunterkühlen, dann benötige ich unter Umständen mehr Kühlleistung als die Anlage maximal hergibt, sie überlastet und schaltet ab. Z.B. weil Temperaturen im Bereich des Kondensators zu hoch werden oder der Druck im Kühlkreislauf hinter dem Kompressor zu hoch ist, etc.

Eventuell bringt es etwas, die angestrebte Innenraumtemperatur zu erhöhen, z.B. 25 Grad statt 21 Grad - falls das Personal da überhaupt per Hand eingreifen kann.

Es wäre sowieso keine gute Idee - selbst wenn dies technsich machbar ist - die Außentemperatur von 37 Grad auf Innentemp. = 21 Grad oder auch 25 Grad herunter zu kühlen. Das soll man selbst in der Wohnung nicht machen, sondern immer nur maximal auf minus 6 - 8 Grad der Außentemp. runter kühlen.

National Express stellt Betrieb von RRX ein

Ulrich, Samstag, 27.06.2026, 16:53 (vor 43 Tagen) @ Frank1299

Wenn es so warm ist, funktionieren die Klimaanlagen manchmal nicht richtig.


Für Wärme sind Klimaanlagen auch nicht gedacht :-)


Die Frage ist, für welche maximale Kühlleistung sind die Klimaanlagen technisch ausgelegt?

Ist es draußen z.B. statt der maximal erwarteten gut 30 Grad 37 Grad oder mehr warm, und ich möchte trotzdem den Innenraum der Züge auf z.B. 21 Grad herunterkühlen, dann benötige ich unter Umständen mehr Kühlleistung als die Anlage maximal hergibt, sie überlastet und schaltet ab. Z.B. weil Temperaturen im Bereich des Kondensators zu hoch werden oder der Druck im Kühlkreislauf hinter dem Kompressor zu hoch ist, etc.

Eventuell bringt es etwas, die angestrebte Innenraumtemperatur zu erhöhen, z.B. 25 Grad statt 21 Grad - falls das Personal da überhaupt per Hand eingreifen kann.


Es wäre sowieso keine gute Idee - selbst wenn dies technsich machbar ist - die Außentemperatur von 37 Grad auf Innentemp. = 21 Grad oder auch 25 Grad herunter zu kühlen. Das soll man selbst in der Wohnung nicht machen, sondern immer nur maximal auf minus 6 - 8 Grad der Außentemp. runter kühlen.

Das Problem bei Klimaanlagen in Zügen ist vermutlich, dass die möglichst "narrensicher" sein sollen. Also sind die Eingriffe durch das Personal vermutlich höchstens begrenzt möglich. Die Anlage ist so eingestellt, dass sie stur versucht, eine vorgegebene Solltemperatur zu erreichen. Ist die Isttemperatur zu hoch, dann besteht die Gefahr der Überlastung und Notabschaltung.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Diabolus, BRV / Block 38, Freitag, 26.06.2026, 19:05 (vor 44 Tagen) @ Frankonius

ZDF-Moma von gestern dazu:

donotrobme, Münsterland, Samstag, 27.06.2026, 13:16 (vor 43 Tagen) @ Diabolus
bearbeitet von donotrobme, Samstag, 27.06.2026, 13:23

Es sind gerade außerwöhnliche Wettberbedingungen, die halt 40 Grad ermöglichen.

Aber hüben, wie drüben wird überlichweise jedes Ereignis zum Verfechten der eigenen politischen Agenda genutzt. Mir wurde heute bei yt ein Video vorgeschlagen, bei dem es hieß, früher gab es auch 40 Grad, der Klimawandel sei fake. Dabei wurden Schlagzeilen der Bild gezeigt.
Die 40 Grad wurden an einer Bahnhofsuhr gemessen, die rundherum zugebaut war. Stadiongänger wissen schon länger, unter einem Blechdach staut sich die Hitze.

ABER: Egal, wie laut und stillos die Diskussionen sind, die Welt ändert sich zum Besseren. PV ist mittlerweile die günstigste Energieform aller Zeiten und im Gegensatz zu großen Kraftwerken ist sie unkompliziert hergestellt und montiert. China hat allein vorletztes Jahr mehr PV ans Netz gebracht als die USA ingesamt installiert hatten. Die USA sind dabei der zweitgrößte PV-Stromproduzent der Welt.
Begünstigt wird dieses Verhalten davon, dass wir alle im selben Boot sitzen. Es ist nicht so als sei es in den USA, Indien oder China nur angenehm kühl. Die spüren die Hitze auch, die leben mit den extremen Wetterbedingungen. Gerade Versicherungen ist die Politik herzlich egal, die schauen nur auf die schlichte Mathematik und demnach wird es immer teurer sein das eigene Hab und Gut zu versichern, weil es wahrscheinlicher wird, dass extreme Wetterbedingungen herrschen.

ABER 2: Gute Nachrichten verkaufen sich nicht so gut, vor allem, wenn es Prozesse und keine Events sind. Selbst in Texas fangen sie an Windräder und PV-Anlagen aufzustellen, weil sich damit mehr Geld verdienen lässt als wenn dort eine Kuh lebt oder die Fläche als Acker genutzt wird.

Dieser Prozess kostet jedoch erst Mal viel Geld und braucht viel Zeit. Jemand muss seine alten Kraftwerke, Heizungen gegen moderne austauschen und jemand muss die neuen Anlagen installieren. Aber es ist ein Prozess der sich nicht mehr aufhalten lässt.

Was tun gegen die Hitze

donotrobme, Münsterland, Samstag, 27.06.2026, 13:19 (vor 43 Tagen) @ donotrobme

Was noch nicht genannt wurde:

Ab in Wald, dort ist es meist kälter als in der Stadt. Viel Wasser trinken und am besten Sportshirts tragen. Die sind oftmals atmungsaktiv. Wenn es geht, viel Mittagsschlaf machen und die Aktivitäten auf die Abend- und Morgenstunden vertagen. Die pralle Sommersonne meiden. Im Urlaub gehen die Einheimnischen auch nicht in der Mittagssonne an den Strand.

Selten zuvor haben sich die meisten in diesem Land auf den kommenden Montag gefreut. Dann soll die Hitze vorbei sein. :)

Was tun gegen die Hitze

majae, Muc, Sonntag, 28.06.2026, 11:51 (vor 42 Tagen) @ donotrobme

Was noch nicht genannt wurde:

Ab in Wald, dort ist es meist kälter als in der Stadt. Viel Wasser trinken und am besten Sportshirts tragen. Die sind oftmals atmungsaktiv. Wenn es geht, viel Mittagsschlaf machen und die Aktivitäten auf die Abend- und Morgenstunden vertagen. Die pralle Sommersonne meiden. Im Urlaub gehen die Einheimnischen auch nicht in der Mittagssonne an den Strand.

Leinen ist auch super, vor allem wenn man zur Arbeit keine Shorts tragen kann.

Selten zuvor haben sich die meisten in diesem Land auf den kommenden Montag gefreut. Dann soll die Hitze vorbei sein. :)

Für die Tiere?

Gargamel09, Samstag, 27.06.2026, 18:22 (vor 43 Tagen) @ donotrobme
bearbeitet von Gargamel09, Samstag, 27.06.2026, 18:26

Wir haben eine selbstkühlende Matte besorgt, also so kühl fühlt die sich nicht an. Raus geht es nur noch am morgen, drinnen sind es jetzt um die 27 Grad, auch nicht mehr so toll.

Für die Tiere?

donotrobme, Münsterland, Samstag, 27.06.2026, 21:24 (vor 43 Tagen) @ Gargamel09

Für einen Hund oder eine Katze?

Meine Katze kommt eigentlich ganz gut mit der Hitze klar, aber sie liegt teilweise auf den kalten Fliesen.
Bei so einem Hund, vor allem mit dickem Unterfell, ist es schwerer. Ein Husky ist zum Beispiel für solche Tiere nicht gemacht. Aber auch würde ich sagen, ab in den Wald oder an eine schattige Wasserstelle und abkühlen lassen.

Oder ab in den Keller, der ist bei mir angenehm kühl.
Oder ab und an mit kälterem Wasser abspritzen. Das Verdampfen kühlt das Tier auch ab.

Was tun gegen die Hitze

Zebulon, Wattenscheid, Samstag, 27.06.2026, 13:24 (vor 43 Tagen) @ donotrobme

Vielleicht auch mal "California Dreaming" mit umgekehrten Vorzeichen, in Kirchen ist es meist recht kühl, entspannter als im Baumarkt, wo sich ja auch viele rumtreiben, außerdem Sonntags geöffnet. ;)

Was tun gegen die Hitze

Habakuk, OWL, Samstag, 27.06.2026, 13:47 (vor 43 Tagen) @ Zebulon

Vielleicht auch mal "California Dreaming" mit umgekehrten Vorzeichen, in Kirchen ist es meist recht kühl, entspannter als im Baumarkt, wo sich ja auch viele rumtreiben, außerdem Sonntags geöffnet. ;)

You know the preacher liked the heat..

Was tun gegen die Hitze

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 27.06.2026, 17:57 (vor 43 Tagen) @ Habakuk

Danke für den Ohrwurm. Ist aber eine gute Nummer.
Ich kann dann noch bieten
"Hot town, summer in the city back of my neck getting dirty and gritty "

ZDF-Moma von gestern dazu:

Sascha, Dortmund, Samstag, 27.06.2026, 10:34 (vor 43 Tagen) @ Diabolus

Nach drei Kommentaren zur Hitzewelle, hat mich der Algorithmus dann mit Beiträgen von AfD und Co. dazu geflutet.

Tatsächlich glaube ich, dass man mit solchen Faktenchecks kaum was erreicht, weil nur ein ganz geringer Teil wirklich das glaubt, was man postuliert.

Selbst die AfD weiß doch eigentlich, dass der menschengemachte Klimawandel existiert und uns gerade voll erwischt. Es geht um Angst vor Verlust von Besitz, Wohlstand und Komfort. Der Kampf gegen den Klimawandel kostet in dieser Hinsicht erst einmal und viele können, oder wollen das nicht leisten. Und die Sichtweise, dass man das Klima für die nächsten Generationen lebensfeindlicher macht, weil man (plakativ gesprochen) gerade keine 20.000 € für eine neue Heizungsanlage locker machen will, klingt halt nicht gerade besonders heroisch. Weder vor anderen, noch vor sich selbst. Also tut man lieber so, als würde man das alles gar nicht glauben. Selbstverarschung also.

Deshalb kann man in dieser Diskussion eigentlich auch kaum was erreichen, weil viele der Menschen eigentlich genau wissen, was passiert, das aber bewusst ignoriert.

Ist es wirklich die Angst vor Wohlstandsverlust?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 28.06.2026, 22:47 (vor 42 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 28.06.2026, 22:57

Ich mache mir schon seit längerer Zeit viele Gedanken über diese Themen und ich gebe dir komplett recht: letztlich weiß eigentlich jeder, was los ist, in Sachen Klima. Am Ende wissen auch die allermeisten AfD Wählerinnen und Wähler, dass, wenn sie aus dem Arbeitermilieu oder aus der (ehemaligen) Mittelschicht kommen, die AfD rein gar nichts zu ihrem Wohlstandserhalt beitragen wird. Eher das Gegenteil wird der Fall sein.

Mir ist aber unklar, wie es überhaupt soweit kommen konnte, dass es wieder so viele Menschen gibt, die derart abgedriftet sind. Eine Lösung kann ich zwar inhaltlich auch nicht anbieten und mehr als eine "Systemkritik" wird es dann nicht, aber letztlich habe ich schon zunehmend den Eindruck, dass im Grunde ebenso von den Schalthebeln der Macht überhaupt nichts unternommen wird, diesen Entwicklungen gegenzusteuern. Es scheint für Spitzenpolitik und globaler Geld- und Machtelite nur ein Ziel zu geben: das Wachstum und der Konsum müssen weiter gesteigert werden, sie sind die neue Religion unserer Zeit, die Musik der Globalisierung (mit all den Vorteilen, die sie auch über die Jahrzehnte gebracht hat), in das letzen Endes auch fast jeder von uns schon rein beruflich gefangen ist, muss weiter spielen. Gibt es irgendwo auf der Welt einflussreiche Personengruppen die ernsthafte Überlegungen anstreben, welche Nachteile dies möglicherweise auch mit sich gebracht hat und ob wir einen anderen Weg einschlagen müssen? Im Grunde nicht, abgesehen von "Exoten" des Degrowth, denen es mMn aber auch primär um Kulturkampf geht.

Die Folgen für das Klima, den Alltag der Menschen, die eine globalisierte Welt mit sich gebracht hat, sind enorm. Insbesondere natürlich in Regionen der Welt, die dadurch mittels Klimawandel noch viel mehr "abbekommen", aber auch die Lebensweisen hier bei uns. Ehrlich gesprochen, habe ich dieses Leben selbst einige Zeit gelebt in einem Konzern, in der Welt zu Hause gewesen, Asien, NAFTA, Osteuropa, mit all den üblen Charakteren und Denkweisen in diesen Buden, mit all den ekelhaften Karrieretypen, die den Wert ihres Lebens vom Jobtitel abhängig machen, mit all den Heucheleien (Workshops zum Thema "Nachhalitgkeit" und "Equality", aber hardcore öko-feindlich und in "Kadavergehorsam" wirkend). Konzerne, die schon lange nicht mehr im Sinne von "die Flut hebt alle Boote" argumentieren können, sondern die die Basis nach Strich und Faden ans Messer liefern, die einen Alltag etabliert haben, der George Orwell's "1984" längst in Nichts mehr nachsteht. Was außerhalb des konkreten Jobs auch dazu geführt hat, dass heute im Grunde bereits zwei Einkommen zu einem Haushaltseinkommen einer Familie standardmäßig mit einkalkuliert werden, was Gemeinschaften und Ehrenamt zunehmend unter Druck setzt (auch durch das "dem Job hinterherziehen"). Ein Zeichen dafür, dass hier grundlegend und fundamental seit einigen Jahrzehnten etwas schiefläuft, ist der rasante Anstieg mentaler Erkrankungen in westlichen Gesellschaften.

Ich wäre mir gar nicht so sicher, ob unbewusst oder bewusst, nicht ein erheblicher Teil der Bevölkerung willens wäre, wieder in einer viel "einfacheren" Umgebung zu leben, wenn es dazu ein nachhaltig denkbares Lebensmodell für die Masse gäbe. Was dann auch bedeuten würde, weniger Elektronik, weniger Konsum, weniger Fleisch, weniger Mobilität, dafür aber wieder mehr Gemeinschaft und Zugehörigkeit, klare Fokussierung auf elementare Säulen des Lebens wie Familie (und im Zweifel auch Glaube, allerdings ohne die Unzulänglichkeiten, die Religion immer wieder hervorgebracht hat) und Freunde, gesundes, nachhaltiges Leben (mit moderner Medizin, ein klare Erfolgsstory von Globalisierung und Wachstumsstreben). Eventuell schafft die Technik eine Abkehr von der Klimakatastrophe, sofern nicht, wäre wohl nur zuvor beschriebenes ein echter Schub hin zu einer Abkehr des ökologischen Problems?
Am Ende kann ich nur für mich selbst sprechen. Ich versuche stets da wo es geht, "save on waste" zu betreiben bzw. klimaschonend zu leben. Wenn man mich nach "Verzicht" fragen würde, ich wäre ohne zu Zögern jederzeit bereit, in einer anderen Welt aufzuwachen. Mit all den Konsequenzen, die es mit sich brächte, aber auch den (aus meiner Sicht) positiven Veränderungen im gesellschaftlichen Leben. Im Nachgang zum oben beschriebenen muss ich sagen, wird einem irgendwann sehr deutlich, wie künstlich und verachtenswert diese "brave new world" ist, obwohl ich sehr wahrscheinlich als "Globalisierungs-Gewinner" gelte. Würde mich heute Nacht ein Geist besuchen, wie bei Ebenezer Scrooge, der es mir zu Wahl stellte, ob ich mit meiner Familie in einem Paralleluniversum aufwachen würde, in dem es so aussähen würde, wie oben beschrieben, ich würde ohne zu zögern einschlagen. Weil ich persönlich absolut sicher wäre, dass es zwar ein deutlich einfacheres, aber sicherlich glücklicheres Leben wäre, auch für die, die danach kommen.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Gargamel09, Samstag, 27.06.2026, 14:27 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Deshalb kann man in dieser Diskussion eigentlich auch kaum was erreichen, weil viele der Menschen eigentlich genau wissen, was passiert, das aber bewusst ignoriert.

Und dann am Montag (nachdem sie 5 Tage tapfer durchgehalten haben und sich immer wieder gesagt haben, gabs früher auch schon) - Alice hatte recht, schon wieder kälter geworden, also kein Klimwandel, Lügenpresse.

ZDF-Moma von gestern dazu:

haweka, Samstag, 27.06.2026, 11:17 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Nach drei Kommentaren zur Hitzewelle, hat mich der Algorithmus dann mit Beiträgen von AfD und Co. dazu geflutet.

Tatsächlich glaube ich, dass man mit solchen Faktenchecks kaum was erreicht, weil nur ein ganz geringer Teil wirklich das glaubt, was man postuliert.

Selbst die AfD weiß doch eigentlich, dass der menschengemachte Klimawandel existiert und uns gerade voll erwischt. Es geht um Angst vor Verlust von Besitz, Wohlstand und Komfort. Der Kampf gegen den Klimawandel kostet in dieser Hinsicht erst einmal und viele können, oder wollen das nicht leisten. Und die Sichtweise, dass man das Klima für die nächsten Generationen lebensfeindlicher macht, weil man (plakativ gesprochen) gerade keine 20.000 € für eine neue Heizungsanlage locker machen will, klingt halt nicht gerade besonders heroisch. Weder vor anderen, noch vor sich selbst. Also tut man lieber so, als würde man das alles gar nicht glauben. Selbstverarschung also.

Es ist ja nicht nur die AfD. Die Öl-, Gas- und Kohlekonzerne sowie deren Verbände betreiben eine intensive Lobby-Arbeit und investieren jährlich Hunderte Millionen Euro, um politische Entscheidungen zu beeinflussen, den Ausstieg aus fossilen Energien zu verzögern und ihr Geschäftsmodell zu sichern.

Laut einer Analyse von NGOs wie Transparency International waren bei der UN-Klimakonferenz im brasilianischen Belém mehr als 1.600 Lobbyisten aus der fossilen Industrie anwesend. Mehr als 160 Lobbyisten wurden direkt über Regierungsdelegationen akkreditiert.

Sind Lobbyisten ein Problem? Für einige Parteien sind eher die NGOs das Problem.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 27.06.2026, 10:55 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Nach drei Kommentaren zur Hitzewelle, hat mich der Algorithmus dann mit Beiträgen von AfD und Co. dazu geflutet.

Tatsächlich glaube ich, dass man mit solchen Faktenchecks kaum was erreicht, weil nur ein ganz geringer Teil wirklich das glaubt, was man postuliert.

Selbst die AfD weiß doch eigentlich, dass der menschengemachte Klimawandel existiert und uns gerade voll erwischt. Es geht um Angst vor Verlust von Besitz, Wohlstand und Komfort. Der Kampf gegen den Klimawandel kostet in dieser Hinsicht erst einmal und viele können, oder wollen das nicht leisten. Und die Sichtweise, dass man das Klima für die nächsten Generationen lebensfeindlicher macht, weil man (plakativ gesprochen) gerade keine 20.000 € für eine neue Heizungsanlage locker machen will, klingt halt nicht gerade besonders heroisch. Weder vor anderen, noch vor sich selbst. Also tut man lieber so, als würde man das alles gar nicht glauben. Selbstverarschung also.

Deshalb kann man in dieser Diskussion eigentlich auch kaum was erreichen, weil viele der Menschen eigentlich genau wissen, was passiert, das aber bewusst ignoriert.

[/b]
Viele dieser Menschen haben ein Alter wo man das meiste in Zukunft nicht mehr erlebt.
Da gilt es dann jetzt noch alles mitzunehmen. Wer wie ich über 65 ist kann doch nicht ernsthaft bezweifeln das sich das Klima in den letzten Jahren sehr schnell verändert hat.
Die meisten schauen dann auch nur auf Deutschland und wollen auch einsehen das Klimakatasstrophen
die woanders statt finden auch Auswirkungen hier haben.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 27.06.2026, 13:44 (vor 43 Tagen) @ Garum

Viele dieser Menschen haben ein Alter wo man das meiste in Zukunft nicht mehr erlebt.

Dann guck Dir doch mal das Wahlverhalten der letzten LTW bei Erst- und Jungwählern an.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 27.06.2026, 13:52 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Viele dieser Menschen haben ein Alter wo man das meiste in Zukunft nicht mehr erlebt.


Dann guck Dir doch mal das Wahlverhalten der letzten LTW bei Erst- und Jungwählern an.

Das die gegen ihre Zukunft wählen verstehe ich eh nicht. Die Wähler sind das eine, die Entscheider das andere. Manchmal verstehe ich es nicht und es lässt mich ratlos zurück.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Lordran, Sonntag, 28.06.2026, 00:01 (vor 43 Tagen) @ Garum

Viele dieser Menschen haben ein Alter wo man das meiste in Zukunft nicht mehr erlebt.


Dann guck Dir doch mal das Wahlverhalten der letzten LTW bei Erst- und Jungwählern an.


Das die gegen ihre Zukunft wählen verstehe ich eh nicht. Die Wähler sind das eine, die Entscheider das andere. Manchmal verstehe ich es nicht und es lässt mich ratlos zurück.

Gerade den Grünen konnte es ja nicht schnell genug gehen, das Alter für die Wahlberechtigten herabzusetzen. Man war sich sicher den Großteil der 16-18 Jährigen einzufangen.
Als man gesehen hatte wie sie bei den Europawahlen abgestimmt hatten, wollte man davon plötzlich nichts mehr hören.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 27.06.2026, 14:26 (vor 43 Tagen) @ Garum

Vielleicht weil Klimaveränderungen nicht unmittelbar wirken oder greifbar sind ?
Andere Themen und Wahlmotivationen hingegen schon ?

ZDF-Moma von gestern dazu:

Braumeister, BaWü, Samstag, 27.06.2026, 20:26 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Vielleicht weil die Junge Generation den ganzen Mist zahlen muss und jeden Tag vorgerechnet bekommt, dass sie das eigentlich nicht kann.

Jahrelang ging es aufwärts, aktuell ist maximal Stagnation und die jungen Generationen sind die erste nicht Kriegs Generationen wo der Wohlstand verloren zu gehen scheint. Natürlich würden die lieber so weiter machen wie Oma und Opa.

ZDF-Moma von gestern dazu:

istar, Sonntag, 28.06.2026, 00:19 (vor 43 Tagen) @ Braumeister

Vielleicht weil die Junge Generation den ganzen Mist zahlen muss und jeden Tag vorgerechnet bekommt, dass sie das eigentlich nicht kann.

Jahrelang ging es aufwärts, aktuell ist maximal Stagnation und die jungen Generationen sind die erste nicht Kriegs Generationen wo der Wohlstand verloren zu gehen scheint. Natürlich würden die lieber so weiter machen wie Oma und Opa.

Das stimmt doch gar nicht. Wie viel Arbeitslose hatten wir denn in den Neunzigern bis in die Nullerjahre?? Ähnlich wie heute gab es einen Aderlass in der Industrie.
Im ehemaligen West-Berlin gab es besetzte Häuser (eher Anfang der Neunziger), weil es keine Wohnungen gab.

Im Gegensatz zu damals haben wir heute immer noch einen robusten Arbeitsmarkt. Der demografische Wandel wird auch dafür sorgen, dass grade junge und gut ausgebildete Leute klarkommen werden.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 28.06.2026, 10:41 (vor 42 Tagen) @ istar

Ja, heute sieht man überall Schilder "Mitarbeiter gesucht", wir Älteren hatten damals in den 80ern und 90ern schon Probleme einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Klar, Koch, Bäcker oder Friseur ging immer. Und die Stellen, die heute angeboten werden eignen sich nicht alle zum kompletten Bestreiten des Lebensunterhalts. Jede Generation hat halt eigene Probleme.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 11:12 (vor 42 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Ja, heute sieht man überall Schilder "Mitarbeiter gesucht", wir Älteren hatten damals in den 80ern und 90ern schon Probleme einen passenden Ausbildungsplatz zu finden. Klar, Koch, Bäcker oder Friseur ging immer. Und die Stellen, die heute angeboten werden eignen sich nicht alle zum kompletten Bestreiten des Lebensunterhalts. Jede Generation hat halt eigene Probleme.

Also Koch war damals schon schwierig wenn man nicht kurz vor der Volljährigkeit stand.

ZDF-Moma von gestern dazu:

Eibaueristmeinfreund, Sonntag, 28.06.2026, 11:46 (vor 42 Tagen) @ Garum

Die Gastronomie wird es im Allgemeinen sehr schwer haben.
Das Dilemma zwischen geringer Bezahlung, dürftigen Arbeitsbedingungen und Arbeitskräftemangel wird sich für viele nicht auflösen lassen.
Viel bessere Bezahlung, wo zudem weniger als 50 % bei Beschäftigten ankommen, geht ja fast nur über Preissteigerungen in der Karte.
Das schreckt dann noch mehr Gäste ab .

ZDF-Moma von gestern dazu:

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 12:00 (vor 42 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Die Gastronomie wird es im Allgemeinen sehr schwer haben.
Das Dilemma zwischen geringer Bezahlung, dürftigen Arbeitsbedingungen und Arbeitskräftemangel wird sich für viele nicht auflösen lassen.
Viel bessere Bezahlung, wo zudem weniger als 50 % bei Beschäftigten ankommen, geht ja fast nur über Preissteigerungen in der Karte.
Das schreckt dann noch mehr Gäste ab .

Ich habe mein Leben seit 1971 in der Gastro verbracht und war Deutschlandweit unterwegs.
Das große Plus war schon damals das das Personal quasi für ein Appel und ein ei gearbeitet haben.
Gerade die Leute die in der gehobenen Gastro auf Zeugnis gearbeitet haben, fast immer so um die % Jahre rum in wechselnden Betrieben.
Das so ab Anfang der 1980 wurde die Lebensmittelindustrie stärker und brachte gerade für den Gastro-Bereich mehr Produkte auf den Markt was viele dazu Antrieb selbst eine Gastronomie zu eröffnen, mit fatalen Folgen für die Preiskalkulation, für den Gast gut für die Gastro insgesamt
verehrend. Das zog sich aber schleichend über die Jahre.
Ohne jetzt nachzugucken ist die Gastro ganz oben bei den Insolvenzen dabei und so ziemlich alles ist hausgemacht(im wahrsten Sinne des Wortes).
Eine Marktbereinigung wird und muss stattfinden das die Branche halbwegs überleben kann.
Die wirklich guten werden sich durchsetzen und das ist es den Preis dann auch wert, weil Qualität nun mal kostet.

ZDF-Moma von gestern dazu:

markus93, Sauerland, Samstag, 27.06.2026, 20:58 (vor 43 Tagen) @ Braumeister

Ganz viel liegt halt einfach an Social Media. Die Rechten feuern da auf allen Kanälen, die haben eben sehr gut verstanden wie man junge Wähler für sich gewinnt und so radikalisieren sich eben junge Menschen. Den Youtuber "Marcant" kann man da sehr empfehlen er geht auf die Rechten Demos und spricht (wenn er denn mal darf) mit diesen. Oft kommt dabei raus das sich junge Menschen über TikTok radikaliseren. Er benutzt da oft das Wort "Trend-Rechts", es also iin der Jugend im Trend ist rechts zu sein, manche gehen diesen Weg dann weiter andere nicht, aber Wählen sofern sie denn dürfen tuen die dann eben erstmal die AfD.
Die Altparteien sind von der Social Media Thematik einfach Meilenweit entfernt.

ZDF-Moma von gestern dazu:

istar, Sonntag, 28.06.2026, 00:21 (vor 43 Tagen) @ markus93

Ganz viel liegt halt einfach an Social Media. Die Rechten feuern da auf allen Kanälen, die haben eben sehr gut verstanden wie man junge Wähler für sich gewinnt und so radikalisieren sich eben junge Menschen. Den Youtuber "Marcant" kann man da sehr empfehlen er geht auf die Rechten Demos und spricht (wenn er denn mal darf) mit diesen. Oft kommt dabei raus das sich junge Menschen über TikTok radikaliseren. Er benutzt da oft das Wort "Trend-Rechts", es also iin der Jugend im Trend ist rechts zu sein, manche gehen diesen Weg dann weiter andere nicht, aber Wählen sofern sie denn dürfen tuen die dann eben erstmal die AfD.
Die Altparteien sind von der Social Media Thematik einfach Meilenweit entfernt.

Alles richtig. Aber Altparteien? Nee,bitte nicht.

ZDF-Moma von gestern dazu:

burz, Lünen, Samstag, 27.06.2026, 10:42 (vor 43 Tagen) @ Sascha

Nach drei Kommentaren zur Hitzewelle, hat mich der Algorithmus dann mit Beiträgen von AfD und Co. dazu geflutet.

Tatsächlich glaube ich, dass man mit solchen Faktenchecks kaum was erreicht, weil nur ein ganz geringer Teil wirklich das glaubt, was man postuliert.

Selbst die AfD weiß doch eigentlich, dass der menschengemachte Klimawandel existiert und uns gerade voll erwischt. Es geht um Angst vor Verlust von Besitz, Wohlstand und Komfort. Der Kampf gegen den Klimawandel kostet in dieser Hinsicht erst einmal und viele können, oder wollen das nicht leisten. Und die Sichtweise, dass man das Klima für die nächsten Generationen lebensfeindlicher macht, weil man (plakativ gesprochen) gerade keine 20.000 € für eine neue Heizungsanlage locker machen will, klingt halt nicht gerade besonders heroisch. Weder vor anderen, noch vor sich selbst. Also tut man lieber so, als würde man das alles gar nicht glauben. Selbstverarschung also.

Deshalb kann man in dieser Diskussion eigentlich auch kaum was erreichen, weil viele der Menschen eigentlich genau wissen, was passiert, das aber bewusst ignoriert.

Scheint mir eine logische Erklärung zu sein. Bliebe die Frage, ob man Leute mit diesem Weltbild genau damit konfrontieren sollte oder ob das nur nach hinten losgeht.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 26.06.2026, 11:12 (vor 44 Tagen) @ Frankonius

einen neuen Rekord als heißester Monat seit Wetteraufzeichnung aufstellt.
Der haut ja zum Ende noch mal so einiges raus. Da kommt noch was von der Ersatzbank
"Hartmut" heißt, der neue Spieler und er gibt alles.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Ulrich, Freitag, 26.06.2026, 16:26 (vor 44 Tagen) @ Garum

einen neuen Rekord als heißester Monat seit Wetteraufzeichnung aufstellt.
Der haut ja zum Ende noch mal so einiges raus. Da kommt noch was von der Ersatzbank
"Hartmut" heißt, der neue Spieler und er gibt alles.

Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 26.06.2026, 16:48 (vor 44 Tagen) @ Ulrich

einen neuen Rekord als heißester Monat seit Wetteraufzeichnung aufstellt.
Der haut ja zum Ende noch mal so einiges raus. Da kommt noch was von der Ersatzbank
"Hartmut" heißt, der neue Spieler und er gibt alles.


Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.

Von 459 Messstationen melden 433 über 30 Grad, bei 3 sind die 40 Gradmarke geknackt.
Aber morgen soll es ja heißer werden.
Wir sollten den Juli und August überspringen.:-)

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Habakuk, OWL, Freitag, 26.06.2026, 17:30 (vor 44 Tagen) @ Garum
bearbeitet von Habakuk, Freitag, 26.06.2026, 17:33

Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.


Von 459 Messstationen melden 433 über 30 Grad, bei 3 sind die 40 Gradmarke geknackt.
Aber morgen soll es ja heißer werden.
Wir sollten den Juli und August überspringen.:-)

Ich lese grad: Saarbrücken-Burbach 41,1 Grad. Da fehlt nicht mehr viel bis zum Allzeit-Hitzerekord von Juli 2019. Ich hab heute meinen Arbeitsplatz in den Keller verlegt. Ab und zu geh ich aber in die Wohnung, weil mir doch etwas kühl ist.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Diabolus, BRV / Block 38, Freitag, 26.06.2026, 19:02 (vor 44 Tagen) @ Habakuk

Und nun waren es 41,3°:

Die Wetterstation Saarbrücken-Burbach hat soeben mit 41,3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland aufgestellt. Der alte Rekord aus Tönisvorst und Duisburg mit 41,2 Grad aus dem Jahr 2019 wurde übertroffen.

https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1

Dürfte aber nicht lange Bestand haben, morgen und Sonntag haben da andere Orte sicher auch mal Chancen ;)

Saarbrücken baut die Führung aus...

Diabolus, BRV / Block 38, Samstag, 27.06.2026, 16:46 (vor 43 Tagen) @ Diabolus

heute das zweite Mal in Folge Hitzerekord ;)

Erst gestern gab es mit 41.3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland, schon heute wurde dieser übertroffen: Wieder ist Saarbrücken der heißeste Ort im ganzen Land, heute mit 41,4 Grad.


https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1

Saarbrücken baut die Führung aus...

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 27.06.2026, 17:19 (vor 43 Tagen) @ Diabolus

heute das zweite Mal in Folge Hitzerekord ;)

Erst gestern gab es mit 41.3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland, schon heute wurde dieser übertroffen: Wieder ist Saarbrücken der heißeste Ort im ganzen Land, heute mit 41,4 Grad.

https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1

Hat nicht lange gehalten
41,5 Grad im Land, wo die Partei der Leugner des Klimawandels haushohe Umfragewerte hat .

hier

Saarbrücken baut die Führung aus...

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 27.06.2026, 17:44 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

heute das zweite Mal in Folge Hitzerekord ;)

Erst gestern gab es mit 41.3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland, schon heute wurde dieser übertroffen: Wieder ist Saarbrücken der heißeste Ort im ganzen Land, heute mit 41,4 Grad.

https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1


Hat nicht lange gehalten
41,5 Grad im Land, wo die Partei der Leugner des Klimawandels haushohe Umfragewerte hat .

hier

Moment, ich habe von einer "glaubhaften Quelle" gehört das die Messstation mitten in der prallen Sonne auf einem Feld stand, das verzerrt das Ergerbnis.
Bei manchen Menschen kommen mir Zweifel.

Saarbrücken baut die Führung aus...

Diabolus, BRV / Block 38, Samstag, 27.06.2026, 17:38 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Hat der VAR eingegriffen? :)

Zählt wohl nicht, der Wert ist nun anders

Saarbrücken baut die Führung aus...

Matze_82, Rheinhessen, Samstag, 27.06.2026, 17:37 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

heute das zweite Mal in Folge Hitzerekord ;)

Erst gestern gab es mit 41.3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland, schon heute wurde dieser übertroffen: Wieder ist Saarbrücken der heißeste Ort im ganzen Land, heute mit 41,4 Grad.

https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1


Hat nicht lange gehalten
41,5 Grad im Land, wo die Partei der Leugner des Klimawandels haushohe Umfragewerte hat .

hier

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)

Saarbrücken baut die Führung aus...

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 27.06.2026, 17:42 (vor 43 Tagen) @ Matze_82

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)

Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar

Saarbrücken baut die Führung aus...

Habakuk, OWL, Samstag, 27.06.2026, 17:59 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)


Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar

Wir sitzen im Keller bei 19 Grad. Ohne Jäckchen friert man da schon fast. Ab und zu geh ich rauf um mich aufzuwärmen. Erdgeschoss 27 Grad, Obergeschoss knapp 30 Grad, unterm Dach 37 Grad. Draußen wirds schon kühler, kaum noch 35 Grad.

Hat schon jemand die ersten Gewitter miterlebt? Bei Marsberg sollen in 2 Stunden fast 100 Liter pro qm gefallen sein.

Saarbrücken baut die Führung aus...

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 27.06.2026, 18:06 (vor 43 Tagen) @ Habakuk

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)


Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar


Wir sitzen im Keller bei 19 Grad. Ohne Jäckchen friert man da schon fast. Ab und zu geh ich rauf um mich aufzuwärmen. Erdgeschoss 27 Grad, Obergeschoss knapp 30 Grad, unterm Dach 37 Grad. Draußen wirds schon kühler, kaum noch 35 Grad.

Hat schon jemand die ersten Gewitter miterlebt? Bei Marsberg sollen in 2 Stunden fast 100 Liter pro qm gefallen sein.

Laut Wetterradar müsste gerade in Lünen und Umgebung richtig was los sein.

Saarbrücken baut die Führung aus...

haweka, Samstag, 27.06.2026, 18:05 (vor 43 Tagen) @ Habakuk

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)


Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar


Wir sitzen im Keller bei 19 Grad. Ohne Jäckchen friert man da schon fast. Ab und zu geh ich rauf um mich aufzuwärmen.

Ist das ein Leichenkeller?

Saarbrücken baut die Führung aus...

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 27.06.2026, 18:07 (vor 43 Tagen) @ haweka

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)


Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar


Wir sitzen im Keller bei 19 Grad. Ohne Jäckchen friert man da schon fast. Ab und zu geh ich rauf um mich aufzuwärmen.


Ist das ein Leichenkeller?

Anscheinend noch nicht.:-)

Saarbrücken baut die Führung aus...

Habakuk, OWL, Samstag, 27.06.2026, 18:14 (vor 43 Tagen) @ Garum

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)


Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar


Wir sitzen im Keller bei 19 Grad. Ohne Jäckchen friert man da schon fast. Ab und zu geh ich rauf um mich aufzuwärmen.


Ist das ein Leichenkeller?


Anscheinend noch nicht.:-)

Naja. Wie hatten vor ein paar Jahren mal eine tote Maus.

Saarbrücken baut die Führung aus...

Matze_82, Rheinhessen, Samstag, 27.06.2026, 17:45 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Hier in Rheinhessen soll es heute 42 Grad warm sein...fühlt sich auch so an :-)


Es geht ja um offizielle Messungen.
Meine private Wetterstation zeigte auch 42,6.
Ist zwar im Schatten aber an der Hauswand.
Wohnzimmer 29,3 steigend
Küche 30,3 stagnierend
Schlafzimmer 29,3 stagnierend.
Morgen nochmal überbietbar

Ja, verstehe ich...Unsere Zimmer im Haus sind alle über 30 Grad. Im Dachgeschoss schon deutlich über 40, da hält man es nicht aus, alle schlafen im Keller oder EG....

Saarbrücken baut die Führung aus...

Eibaueristmeinfreund, Samstag, 27.06.2026, 18:05 (vor 43 Tagen) @ Matze_82

Ja, verstehe ich...Unsere Zimmer im Haus sind alle über 30 Grad. Im Dachgeschoss schon deutlich über 40, da hält man es nicht aus, alle schlafen im Keller oder EG....

Wahnsinn, wieso das ?
Ungedämmtes Dach ?
Wir wohnen auch im 3.OG Dachgeschoss , Mietwohnung Baujahr 1997 .
Nun soll aber wirklich die Klimatisierung in Angriff genommen werden. In Eigeninitiative .
In der Mietwohnung nicht so einfach.

Saarbrücken baut die Führung aus...

Frank1299, Samstag, 27.06.2026, 18:23 (vor 43 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Ja, verstehe ich...Unsere Zimmer im Haus sind alle über 30 Grad. Im Dachgeschoss schon deutlich über 40, da hält man es nicht aus, alle schlafen im Keller oder EG....


Wahnsinn, wieso das ?
Ungedämmtes Dach ?
Wir wohnen auch im 3.OG Dachgeschoss , Mietwohnung Baujahr 1997 .
Nun soll aber wirklich die Klimatisierung in Angriff genommen werden. In Eigeninitiative .
In der Mietwohnung nicht so einfach.

Hab heute gelesen, dass man ab 32 Grad Zimmertemperatur am Tag, aktiv mit Klimaanlage runter kühlen soll oder das Zimmer/ Wohnung verlassen soll. Nachts gilt das Gleiche dann bei über 26 Grad.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 27.06.2026, 10:16 (vor 43 Tagen) @ Diabolus

Und nun waren es 41,3°:

Die Wetterstation Saarbrücken-Burbach hat soeben mit 41,3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland aufgestellt. Der alte Rekord aus Tönisvorst und Duisburg mit 41,2 Grad aus dem Jahr 2019 wurde übertroffen.


https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1

> Dürfte aber nicht lange Bestand haben, morgen und Sonntag haben da andere Orte sicher auch mal Chancen ;)

Genau, wir haben offiziell schon 32 Grad vor 10 Uhr gemessen, ein klares Hitzefrei.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Diabolus, BRV / Block 38, Samstag, 27.06.2026, 11:06 (vor 43 Tagen) @ Garum

Genau, wir haben offiziell schon 32 Grad vor 10 Uhr gemessen, ein klares Hitzefrei.

Das sind ja summiert schon 42 xD

(ja mir ist zu warm...)

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Habakuk, OWL, Freitag, 26.06.2026, 19:10 (vor 44 Tagen) @ Diabolus

Und nun waren es 41,3°:

Die Wetterstation Saarbrücken-Burbach hat soeben mit 41,3 Grad einen neuen Hitzerekord für Deutschland aufgestellt. Der alte Rekord aus Tönisvorst und Duisburg mit 41,2 Grad aus dem Jahr 2019 wurde übertroffen.


https://www.wetteronline.de/wetterticker/live-ticker-zum-wetter-hitzewelle-erfasst-deutschland--6067e1ee-b3fa-4c6e-8972-988815eed8a1

Dürfte aber nicht lange Bestand haben, morgen und Sonntag haben da andere Orte sicher auch mal Chancen ;)

Die beiden o.g. genannten Orte in NRW waren ja auch heute wieder vorne mit dabei, das scheinen richtige Hexenküchen zu sein. Außerdem könnte Deutschlands Osten mit etwas Verzögerung auch noch was drauflegen.

Jemand, der sich Diabolus nennt, dürfte sich jetzt ganz wohlfühlen. Ein bisschen mehr Tom Frost wäre mir allerdings lieber.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Diabolus, BRV / Block 38, Freitag, 26.06.2026, 19:29 (vor 44 Tagen) @ Habakuk

Jemand, der sich Diabolus nennt, dürfte sich jetzt ganz wohlfühlen. Ein bisschen mehr Tom Frost wäre mir allerdings lieber.

xD

Ich kann dir mit Sicherheit sagen, ich fühle mich nicht wohl ;)

Zum Glück war das Hurricane letztes WE, war zwar auch warm da, aber das jetzt wär ja nochmal wärmer.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

bobschulz, MS, Samstag, 27.06.2026, 14:04 (vor 43 Tagen) @ Diabolus

Jemand, der sich Diabolus nennt, dürfte sich jetzt ganz wohlfühlen. Ein bisschen mehr Tom Frost wäre mir allerdings lieber.


xD

Ich kann dir mit Sicherheit sagen, ich fühle mich nicht wohl ;)

Zum Glück war das Hurricane letztes WE, war zwar auch warm da, aber das jetzt wär ja nochmal wärmer.

Vainstream hat sich bemüht und 4 (in Worten: vier!) Wasserstellen aufgemacht, wo man sich an einem Duschkopf abkühlen oder seine Getränke nachfüllen konnte gestern. Hoffe Sie schaffen etwas mehr heute. Mal schauen!

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Voegi, Porta Westfalica, Freitag, 26.06.2026, 17:57 (vor 44 Tagen) @ Habakuk

Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.


Von 459 Messstationen melden 433 über 30 Grad, bei 3 sind die 40 Gradmarke geknackt.
Aber morgen soll es ja heißer werden.
Wir sollten den Juli und August überspringen.:-)


Ich lese grad: Saarbrücken-Burbach 41,1 Grad. Da fehlt nicht mehr viel bis zum Allzeit-Hitzerekord von Juli 2019. Ich hab heute meinen Arbeitsplatz in den Keller verlegt. Ab und zu geh ich aber in die Wohnung, weil mir doch etwas kühl ist.

ich bin grad mal mitm Thermo durchs haus getigert....

UG: 21,9
EG: 23,7
ungedämmter Dachboden 51,9 grad

Dafür das zwischen EG und Dachboden lediglich 10cm Dämmung, eine Feuchtsperre und eine Rigipsdeckenplatte hängt bin ich recht glücklich und zufrieden aktuell...

Beim Kunden (großerer Küchenhersteller) waren es die ganze woche abartige 30 grad+ in der Halle

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 26.06.2026, 17:42 (vor 44 Tagen) @ Habakuk

Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.


Von 459 Messstationen melden 433 über 30 Grad, bei 3 sind die 40 Gradmarke geknackt.
Aber morgen soll es ja heißer werden.
Wir sollten den Juli und August überspringen.:-)


Ich lese grad: Saarbrücken-Burbach 41,1 Grad. Da fehlt nicht mehr viel bis zum Allzeit-Hitzerekord von Juli 2019. Ich hab heute meinen Arbeitsplatz in den Keller verlegt. Ab und zu geh ich aber in die Wohnung, weil mir doch etwas kühl ist.

Der Juli kommt erst noch. Vor allen Dingen wenn man bedenkt das die Temperaturen im Schatten gemessen sind in der Sonne kommen dann noch ein paar Grad oben drauf. Ich habe gerade mal den Außenfühler in die Sonne gestellt, lauschige 46 Grad.
Aber gut ich habe früher in Küchen gearbeitet die wärmer waren.:-)

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Chappi1991 ⌂ @, Freitag, 26.06.2026, 16:31 (vor 44 Tagen) @ Ulrich

einen neuen Rekord als heißester Monat seit Wetteraufzeichnung aufstellt.
Der haut ja zum Ende noch mal so einiges raus. Da kommt noch was von der Ersatzbank
"Hartmut" heißt, der neue Spieler und er gibt alles.


Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.

Tagesrekord für Juni ist heute schon gefallen. Erstmal 40 Grad in Deutschland.

Die Chancen stehen gut das der Juni 2026

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 26.06.2026, 16:50 (vor 44 Tagen) @ Chappi1991

einen neuen Rekord als heißester Monat seit Wetteraufzeichnung aufstellt.
Der haut ja zum Ende noch mal so einiges raus. Da kommt noch was von der Ersatzbank
"Hartmut" heißt, der neue Spieler und er gibt alles.


Auch die Rekorde, was die bisher heißesten Tage angeht, könnten jetzt fallen. Und das schon recht früh im Jahr. Normalerweise sind der Juli und der August wärmer als der Juni.


Tagesrekord für Juni ist heute schon gefallen. Erstmal 40 Grad in Deutschland.

Und das heut 3 mal aber ein bisschen Zeit ist ja noch.

Ironman Frankfurt am Sonntag

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 25.06.2026, 19:39 (vor 45 Tagen) @ Frankonius
bearbeitet von Frankonius, Donnerstag, 25.06.2026, 19:55

Sehr früh dieses Jahr, ist sonst immer im Juli oder August. Aber am Sonntag sind es dann nur noch eiskalte 34 Grad mit heftigen Gewittern am Nachmittag.
Ich befürchte, da werden sich einige übernehmen, zumal die Stargebühr 715 - 795 € beträgt.
Da muss man auch körperlich leiden, nicht nur finanziell.

Ich habe auch eben gerade hier im Anlagenring Leute beim Joggen gesehen. Muss das wirklich sein?
Morgens früh Radfahren geht, der Fahrtwind kühlt.

Ironman Frankfurt am Sonntag

KUBAner, Freitag, 26.06.2026, 21:36 (vor 44 Tagen) @ Frankonius

Danke, jetzt weiß ich auch wieso die Hotelpreise für dieses Wochenende so übertrieben hoch waren (kaum ein DZ unter 200 Euro die Nacht).

Hatten Tickets für das Toten Hosen Konzert, mussten sie aus privaten Gründen aber verkaufen. Bekommst du aktuell bei Kleinanzeigen hinterher geschmissen.

Ironman Frankfurt am Sonntag

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 27.06.2026, 10:08 (vor 43 Tagen) @ KUBAner

Das Stadion hat eine beschissene Akustik mit geschlossenem Zeltdach. Außerdem ist es ein Backofen. Letztes Jahr noch Linkin Park, dieses Jahr Helene Fischer und danach die Hosen. Schon ein leichter Abstieg.

Ironman Frankfurt am Sonntag verkürzt

Diabolus, BRV / Block 38, Freitag, 26.06.2026, 17:52 (vor 44 Tagen) @ Frankonius

https://tri-mag.de/szene/zu-heiss-fuer-226-km-ironman-frankfurt-verkuerzt-auf-38-km-schwimmen-125-km-radfahren-und-21-km-laufen/

In Frankfurt wurde die Bekanntgabe der Änderungen von den Athletinnen und Athleten teilweise mit Piffen und Buhrufen quittiert.

Klar, die Anmeldung ist teuer dafür will man die volle Distanz absolvieren und man trainiert nicht mal eben in einem Monat für einen Ironman, aber bei dieser Hitze schadet man sich selber und sollte das auch einsehen...

Ironman Frankfurt am Sonntag verkürzt

Frankonius, Frankfurt, Freitag, 26.06.2026, 18:06 (vor 44 Tagen) @ Diabolus

Sonntag sind es doch nur noch 36 Grad. Da werden einige wieder über die woken Deutschen lästern.
Ich war eben mal kurz am Main auf der Strecke. Wirklich kaum auszuhalten.
Auch sind kaum Menschen zu sehen, nur so Deppen wie ich, die ihre täglichen Schritte absolvieren wollen.
Alexa Show zeigt gerade 40 °C an, mein Außenthermometer 39,3 °C.

Vermutlich haben Polizei, Stadt und Rettungsdienste Einfluss auf die Entscheidung genommen.
Niemand hat Lust, massenweise überhitzte Leute in Krankenhäusern ohne Klimaanlagen zu behandeln.

Ironman Frankfurt am Sonntag verkürzt

Karsten, Zürich, Freitag, 26.06.2026, 18:02 (vor 44 Tagen) @ Diabolus

Sollen sie doch einfach die komplette Strecke schwimmen ;-)

Ironman Frankfurt am Sonntag

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 25.06.2026, 21:01 (vor 45 Tagen) @ Frankonius


Ich habe auch eben gerade hier im Anlagenring Leute beim Joggen gesehen. Muss das wirklich sein?


Was für eine Antwort glaubst zu bekommen? Ja, für diese Leute muss es sein. Ich und du müssen nicht mitlaufen. Ich sehe auch sehr gebrechliche alte Leute bei dieser Hitze im Park. Da ist dann halt der Alters-Starsinn. Beim schwimmen geschehen aktuell übrigens wesenntlich mehr Unfälle. Das Leben brirgt Gefahren, wenn man leben möchte und agiert dabei irrational. Es kommt auch immer auf die Lauf-Geschindigkeit an und vielen laufen mit Trinkbeutel,

Ironman Frankfurt am Sonntag

Lenano, Donnerstag, 25.06.2026, 20:59 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Warum sollte man eben denn nicht joggen gehen wenn man dazu in der Lage ist.
Ich hatte heute 10km im Plan stehen und bin die mit entspannten knapp 4.40 min./km gelaufen. Teilweise voll in der Sonne, aber schon Richtung See und Schatten. Herzfrequenz bei 113 über die Zeit und 0,0 Probleme weil ich aus meiner Sicht in einem wirklich guten Zustand bin und dieses Wetter zum trainieren auch echt liebe.
Ja, ich bin am WE auch an einer Tempoeinheit gescheitert, habe aber selbst gemerkt das es nicht geht und habe abgebrochen -> Begleitung aufm Fahrrad war dabei. Also ist doch erst einmal wenig da was dafür sorgt das ich nicht weiter trainieren sollte und das für mich auch wirklich gut einschätzen kann.

Ironman Frankfurt am Sonntag

DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 25.06.2026, 21:37 (vor 45 Tagen) @ Lenano

Respekt für diese Pace auf 10 km bei diesen Temperaturen!

Ironman Frankfurt am Sonntag

KUBAner, Freitag, 26.06.2026, 21:38 (vor 44 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Dachte ich auch getan, plus die Herzfrequenz. Klingt geübt :-)

Ironman Frankfurt am Sonntag

Lenano, Freitag, 26.06.2026, 22:01 (vor 44 Tagen) @ KUBAner

Bei 5-6 Einheiten in der Woche ist das tatsächlich so. ;)

Ironman Frankfurt am Sonntag

TobiHH, Donnerstag, 25.06.2026, 20:27 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

in hamburg z.b. wird fürs wochenende alles abgesagt, halbmarathon, harleyparade, kinderfeste, jungendfeuerwehrlager usw

Ironman Frankfurt am Sonntag

Kruemelmonster09, Donnerstag, 25.06.2026, 21:13 (vor 45 Tagen) @ TobiHH

Der Knaller hier bei uns:
Die Kinder Indoor-Spielhölle hat Mittwoch bis Freitag wegen Hitze geschlossen. Samstag macht sie wieder auf, ist vermutlich zu viel Geldverlust.

Töchterchen ist Samstag, bei angekündigten 38 Grad, am Nachmittag (!) in der Spielehölle zum Geburtstag eingeladen.

Wir haben schweren Herzens jetzt angekündigt, dass wir nur das Geschenk vorbei bringen und dann wieder gehen.

Gibt jetzt Stress mit den einladenden Eltern und der eigenen Tochter.

Aber so ein Ding, unklimatisiert, ist doch sowieso schon die Hölle und an so einem Tag absolut Mord.

Ironman Frankfurt am Sonntag

DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 25.06.2026, 20:57 (vor 45 Tagen) @ TobiHH
bearbeitet von DieRoteKarteZahlIch, Donnerstag, 25.06.2026, 21:15

Finde ich richtig. Gibt es nicht sogar eine offizielle Warnung der höchsten Stufe (Stufe 3) über extreme Hitze? Da kann man es nicht verantworten, da dort ja zum Teil auch Normales mitmachen, die nicht durch dedizierte Ärzte betreut werden.

Edith: Sorry - eine Absage fände ich richtig. Ist aber wohl nicht abgesagt. Hoffentlich gehen die Temperaturen bis Sonntag noch etwas runter.

Ironman Frankfurt am Sonntag

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 25.06.2026, 21:02 (vor 45 Tagen) @ DieRoteKarteZahlIch

Es werden ja nicht nur Athleten kollabieren, sondern auch Zuschauer.
Gerade die Marathonstrecke entlang des Main ist ein Glutofen.
Außer einem kurzen Stück Richtung Ruderdorf gibt es kaum Schatten.

Die Topathleten sind vor ger größten Hitze fertig, aber die Amateure werden leiden müssen.
Ärzte, Sanitäter und Polizei werden gut zu tun haben.
Aber das ist einer der wichtigsten Veranstaltungen beim Triathlon, die lässt man nicht ausfallen.

Ironman Frankfurt am Sonntag

DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 25.06.2026, 21:12 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Sorry, ich dachte Frankfurt ist abgesagt - da hatte ich TobiHHs Nachricht nicht richtig gelesen.

Ironman Frankfurt am Sonntag

Gargamel09, Donnerstag, 25.06.2026, 19:47 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Sehr früh dieses Jahr, ist sonst immer im Juli oder August. Aber am Sonntag sind es dann nur noch eiskalte 34 Grad mit heftigen Gewittern am Nachmittag.
Ich befürchte, da werden sich einige übernehmen, zumal die 715 - 795 € beträgt.
Da muss man auch körperlich leiden, nicht nur finanziell.

Ich habe auch eben gerade hier im Anlagenring Leute beim Joggen gesehen. Muss das wirklich sein?
Morgens früh Radfahren geht, der Fahrtwind kühlt.

Nur die Harten kommen in den Garten!

Letztens ist doch so ein Lauf-Influencer aus Deutschland durchs Death Valley gelaufen, zwar nicht ganz in seiner angedachten Zeit geblieben, hat aber ne Menge Reichweiter erlangt. Die Leistung ist schon bemerkenswert, wie man da aber stundenlang zuschauen kann, das haben wirklich viele die 3 oder 4 Tage gemacht, bleibt mir dennoch ein Rätsel.

Hitze Thread

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 25.06.2026, 13:39 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Da wo ich in Bonn wohne ist es eine absolute Katastrophe. Zum einen weil es städtebaulich quasi nichts gibt was hilft. Zum anderen weil ich in einer Wohnung lebe bei der der Vermieter auch auf Modernisierungsmaßnahmen scheißt. So seit ca. 20 Jahren. Warum auch? Gibt ja eh keine Alternativen.
Da hilft auch die gekaufte Klimaanlage nicht wirklich.
Mit Kleinkind mit Magendarm und schwangerer Frau war ich heute Nacht kurz davor einen Massenmord am Autokorso zu begehen. Aber ist Gott sei Dank der letzte Sommer in einer Mietwohnung in der Stadt...

Hitze Thread- zu Besuch bei Oma und Opa

Schaumkrone, Celle, Donnerstag, 25.06.2026, 20:24 (vor 45 Tagen) @ Weeman

Ich sehe der Hitze dank Split- Klimaanlage auf die persönliche Situation gesehen relativ entspannt entgegen.
Sorgen machen mir eher meine Eltern: beide Ü80
Dachgeschosswohnung im 4.Stock.
Irrationale fast panische Angst vor Klimaanlagen („steifer Hals, Bindehautentzündung“ uvm.)
Heute bin ich spontan hingefahren: Hitze „ausgesperrt“- alles dicht. Nasse Handtücher als angebliche Verdunstungskälte- Wunder…. Naja was soll ich sagen- 31 Grad in der Wohnung. Luftfeuchtigkeit 80 Prozent. Eltern am Stöhnen.
Ich habe sofort für Durchzug gesorgt und die Handtücher entfernt. 15 Minuten später Luftfeuchtigkeit bei 67% und ein deutlich angenehmeres Raumklima.
Habe dann bei allen Baumärkten online nach Mobilen Klimaanlagen gewucht- null chance alles vergriffen.

Habt Ihr eine Idee welches Gerät gut geeignet ist? Soll nur bei extremer Hitze eingesetzt werden. Idealerweise ohne viel Aufwand zu installieren.
Midea Porta Split sag viel ersprechend aus

Hitze Thread- zu Besuch bei Oma und Opa

bigfoot49, Leipzig, Freitag, 26.06.2026, 21:19 (vor 44 Tagen) @ Schaumkrone

Temperatur kriegste damit zwar nicht runter.
Aber stell ihnen einen Ventilator hin.
Das macht die Sache durch den Windzug erträglicher. Der muss ja auch nicht auf volle Pulle laufen.

Und bei 31 Grad Raumtemperatur können sie ja auch fast schon die Fenster offen lassen, damit die Luftfeuchtigkeit nicht steigt bzw. frischer Sauerstoff reingelangt. ;-)

Hitze Thread- zu Besuch bei Oma und Opa

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 25.06.2026, 21:52 (vor 45 Tagen) @ Schaumkrone

4 Stock geht nur die Porta Split. Aber die ist gerade überall ausverkauft.

Hitze Thread

Kutte92-, Münster, Donnerstag, 25.06.2026, 13:43 (vor 45 Tagen) @ Weeman

Da wo ich in Bonn wohne ist es eine absolute Katastrophe. Zum einen weil es städtebaulich quasi nichts gibt was hilft. Zum anderen weil ich in einer Wohnung lebe bei der der Vermieter auch auf Modernisierungsmaßnahmen scheißt. So seit ca. 20 Jahren. Warum auch? Gibt ja eh keine Alternativen.
Da hilft auch die gekaufte Klimaanlage nicht wirklich.
Mit Kleinkind mit Magendarm und schwangerer Frau war ich heute Nacht kurz davor einen Massenmord am Autokorso zu begehen. Aber ist Gott sei Dank der letzte Sommer in einer Mietwohnung in der Stadt...

Was für ein Autokorso? Marokkaner, Brasilianer, Mexikaner oder Südafrikaner?

Hitze Thread

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 25.06.2026, 13:44 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Was für ein Autokorso? Marokkaner, Brasilianer, Mexikaner oder Südafrikaner?

Marokkaner. Einen Sieg gegen Haiti muss man natürlich mit 45 Minuten lang hupen und quitschenden Reifen bis 3 Uhr morgens feiern.
Wenigstens konnten die Polizisten gut schlafen...

Hitze Thread

Kutte92-, Münster, Donnerstag, 25.06.2026, 13:45 (vor 45 Tagen) @ Weeman

Was für ein Autokorso? Marokkaner, Brasilianer, Mexikaner oder Südafrikaner?


Marokkaner. Einen Sieg gegen Haiti muss man natürlich mit 45 Minuten lang hupen und quitschenden Reifen bis 3 Uhr morgens feiern.
Wenigstens konnten die Polizisten gut schlafen...

Sehr unangenehm.

Dann sei froh, dass die Türken schon raus sind ;)

Hitze Thread

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 25.06.2026, 18:27 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Dann sei froh, dass die Türken schon raus sind ;)

Viele Mitbürger mit türkischem Migrationshintergrund haben aber 2 Herzen in ihrer Brust.
Das 2. schlägt dann für Deutschland. Vielleicht gibt's diese Nacht dann einen Ersatz-Autokorso.

Ich habe mal gehört, dass bei eher linken Alternativen in Berlin schlecht ankommt, wenn der Türke auf einmal für Deutschland jubelt.

Hitze Thread

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 28.06.2026, 10:55 (vor 42 Tagen) @ Frankonius

Ich glaube, dass es bei nicht wenigen Linken generell schlecht ankommt, wenn man für Deutschland jubelt, ganz egal wer da jubelt. Die armen Migranten können es auch nicht jedem recht machen: den einen sind sie nicht deutsch genug, den anderen zu deutsch.

Bei diesen Temperaturen solltest du die Finger von Alkohol und Forum lassen..... kwT

Badeofen, Ort, Sonntag, 28.06.2026, 11:15 (vor 42 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

.

Hitze Thread

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 25.06.2026, 13:47 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Dann sei froh, dass die Türken schon raus sind ;)

Und Tunesien Gott sei Dank auch. Ich befürchte jedoch, das die Marokkaner noch mindestens einen machen...

Aber ja. Es hätte viel schlimmer kommen können.

Hitze Thread

stfn84, Köln, Donnerstag, 25.06.2026, 13:54 (vor 45 Tagen) @ Weeman

Warte erstmal heute 0 Uhr ab, wenn die ganzen Kartoffeln die Bundesstadt auf links drehen.

Hitze Thread

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 25.06.2026, 13:55 (vor 45 Tagen) @ stfn84

Warte erstmal heute 0 Uhr ab, wenn die ganzen Kartoffeln die Bundesstadt auf links drehen.

Wir sind für heute Nacht aufs Land zu den Eltern geflüchtet...
Und Danke!

Hitze Thread

stfn84, Köln, Donnerstag, 25.06.2026, 13:47 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Dieser Strang ist aber höchstproblematisch...

Gute Besserung ans Kind und alles Gute für die wachsende Familie. In ein paar Monaten wird Dir die Hitze wie ein Lappalie vorkommen :P

Hitze Thread

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 25.06.2026, 15:54 (vor 45 Tagen) @ stfn84

Dieser Strang ist aber höchstproblematisch...


Ist er nicht. Das gewisse Kulturen da eher abgehen, wenn sie als Außenseiter gewinnen ist vielleicht nervig, aber verständlich.


Gute Besserung ans Kind und alles Gute für die wachsende Familie. In ein paar Monaten wird Dir die Hitze wie ein Lappalie vorkommen :P

Hitze Thread

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 25.06.2026, 15:58 (vor 45 Tagen) @ Foreveralone

Dieser Strang ist aber höchstproblematisch...

Ist er nicht. Das gewisse Kulturen da eher abgehen, wenn sie als Außenseiter gewinnen ist vielleicht nervig, aber verständlich.

Das Marokko gegen Haiti gewinnt ist jetzt glaube ich eher keine Überraschung gewesen.

Hitze Thread

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 28.06.2026, 11:03 (vor 42 Tagen) @ Weeman

Ja, da hätte man doch sicher 1 Mio. drauf setzen können ;-)

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Kutte92-, Münster, Donnerstag, 25.06.2026, 13:06 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Ich stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich manche Leute so eine Hitzwelle wahrnehmen.

Wer das Privileg hat, in einer schattigen Villa im Grünen zu wohnen, mit großem Garten, Pool, klimatisiertem Home-Office und kühlem Weinkeller, der empfindet solche heißen Tage einfach als wundervolle Sommerzeit.

Wer hingegen in einer Betonwüste in einer kleinen, nicht-isolierten Dachgeschoss-Wohnung im Plattenbau haust, für den sind 40 Grad dann wahrscheinlich doch eher ungeil. Und der ist aktuell auch echt nicht zu beneiden.

Letztlich trifft so ein Unwetter wie extreme Hitze vor allem die, die im Leben ohnehin nicht vom Glück geküsst sind.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 25.06.2026, 21:09 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Auch in einer Villa kann es zu Unannehmlichkeiten kommen. Man stelle sich vor, das separate Personalhaus verfüge nur über einen kleinen Pool. Einfach entsetzlich ;-)

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Bono, Hamburg, Donnerstag, 25.06.2026, 17:26 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Also auf Sylt sind 19grad. Ich weiß gar nicht was Ihr habt.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Karsten, Zürich, Donnerstag, 25.06.2026, 17:40 (vor 45 Tagen) @ Bono

Also auf Sylt sind 19grad. Ich weiß gar nicht was Ihr habt.

Wurde doch hier schon gesagt, dass angenehme Temperaturen nur was für Reiche sind ;-)

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 25.06.2026, 13:34 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Selbstverständlich gibt es da himmelweite Unterschiede.

Aber ich hab zumindest noch von keinem gehört, der dass aktuelle Wetter genießt. Selbst wenn man einen Pool hat der abkühlt.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 25.06.2026, 13:18 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Ich stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich manche Leute so eine Hitzwelle wahrnehmen.

Wer das Privileg hat, in einer schattigen Villa im Grünen zu wohnen, mit großem Garten, Pool, klimatisiertem Home-Office und kühlem Weinkeller, der empfindet solche heißen Tage einfach als wundervolle Sommerzeit.

Wer hingegen in einer Betonwüste in einer kleinen, nicht-isolierten Dachgeschoss-Wohnung im Plattenbau haust, für den sind 40 Grad dann wahrscheinlich doch eher ungeil. Und der ist aktuell auch echt nicht zu beneiden.

Letztlich trifft so ein Unwetter wie extreme Hitze vor allem die, die im Leben ohnehin nicht vom Glück geküsst sind.

Ich würde sagen, dass ich tendenziell relativ robust bin, was wärmere Temperaturen angeht. Allerdings habe ich bis vor einigen Jahren noch in Dortmund in einer Vonovia-Wohnung gelebt, wo man eine Etage oben drauf gesetzt hat, mit Flachdach dann. In dem Viertel hat man das relativ großflächig bei alten Bergbauwohnungen gemacht. Und ich kann sagen, dass es wirklich unerträglich war. Also man hatte halt wirklich immer um die 30 Grad in der Wohnung, selbst wenn es draußen auch nur 30 Grad waren. Das gesamte Viertel hat auch im Grunde keine Jalousien, war der Vonovia wohl zu teuer. Man hatte viele nackte Fenster-Fronten, teils von der Decke bis zum Boden (was nett ist, wenn ein frischer Wind weht zum lüften). Zudem sind in einigen ehemaligen Grünstreifen neue "Kasernen-Wohnungs-Blöcke" hinzugekommen, alles relativ hochpreisig weil Kreuzviertel.

Für mich ist das auf der anderen Seite auch ein spannende Beobachtung, dass in Summe der Drang in die Großstadt dann doch weiterhin relativ ungebrochen ist. Ist natürlich eine sehr individuelle Frage, wie man leben möchte und wie auch die sozialen Kontakte oder der Beruf genau aussehen, aber alleine das war schon ein Grund für mich, aus der Stadt zu fliehen. Es ist im Sommer einfach wirklich unerträglich. Ich habe in Asien eine Zeit verbracht, ich kenne die heißen Sommer Michigans und habe auch kein Problem mit einer Wanderung auf Mallorca oder den Kanaren, aber ein Sommer in Dortmund war einfach für mich persönlich eine einzige Quälerei. Bauweisen, Versiegelung und fehlende Klimatisierung im Alltag sind ein hässlicher Cocktail. Die Temperaturen sinken ja in Summe bereits teilweise um 2-3 Grad, sobald man den urbanen Raum verlässt. Die massive Versiegelung lässt nach, eine große Wiese und Bäume in der direkten Umgebung tun ihr übriges, viele ländliche Wohnungen/Häuser haben noch massive Wände und im Grunde hat jede Wohneinheit eine dicke Jalousie. In der Großstadt wohnen ist mMn nur noch was für Gutverdiener, bestenfalls sogar als eine Art Zweitwohnung mit allen Annehmlichkeiten, wenn man mal Bock auf Großstadt hat. Zum Leben ist es eigentlich gänzlich menschenfeindlich geworden. Und man muss wohl wirklich sagen "geworden", wenn man sich auch mal Bilder anschaut, wie Großstäte wie Dortmund vor dem Krieg aussahen, bei der die Vermassung und Betonisierung plus Billig-Bauweisen einfach nicht existent war.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Scherben, Kiel, Donnerstag, 25.06.2026, 13:41 (vor 45 Tagen) @ FourrierTrans

In der Großstadt wohnen ist mMn nur noch was für Gutverdiener, bestenfalls sogar als eine Art Zweitwohnung mit allen Annehmlichkeiten, wenn man mal Bock auf Großstadt hat. Zum Leben ist es eigentlich gänzlich menschenfeindlich geworden. Und man muss wohl wirklich sagen "geworden", wenn man sich auch mal Bilder anschaut, wie Großstäte wie Dortmund vor dem Krieg aussahen, bei der die Vermassung und Betonisierung plus Billig-Bauweisen einfach nicht existent war.

Ich wohne in einer Großstadt, und ich kann dieses Statement nicht nachvollziehen. Ich wohne jetzt in Kiel, so wie auch schon früher in Bochum und in Dortmund, innenstadtnah im Altbau im Erdgeschoss, und natürlich kann man das auch als Normalverdiener*in bezahlen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 25.06.2026, 14:02 (vor 45 Tagen) @ Scherben
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 25.06.2026, 14:22

In der Großstadt wohnen ist mMn nur noch was für Gutverdiener, bestenfalls sogar als eine Art Zweitwohnung mit allen Annehmlichkeiten, wenn man mal Bock auf Großstadt hat. Zum Leben ist es eigentlich gänzlich menschenfeindlich geworden. Und man muss wohl wirklich sagen "geworden", wenn man sich auch mal Bilder anschaut, wie Großstäte wie Dortmund vor dem Krieg aussahen, bei der die Vermassung und Betonisierung plus Billig-Bauweisen einfach nicht existent war.


Ich wohne in einer Großstadt, und ich kann dieses Statement nicht nachvollziehen. Ich wohne jetzt in Kiel, so wie auch schon früher in Bochum und in Dortmund, innenstadtnah im Altbau im Erdgeschoss, und natürlich kann man das auch als Normalverdiener*in bezahlen.

Es ging mir eher um die Kombination aus klimatischen Bedingungen und Kosten. Kiel ist an sich deutlich luftiger von den Temperaturen her. Miettechnisch sogar glaube ich teurer als Dortmund. Mein Punkt ist aber eher, ich persönlich würde niemals mehr in eine Großstadt wie Dortmund oder Bochum ziehen, ohne eine voll durchklimatisierte Wohnung zu haben. Ich habe in meiner ersten Zeit in Dortmund auch in einer Altbauwohnung gelebt und es war nicht so viel besser (nur ich halt Student und broke), was in der Natur der Sache liegt, wenn man ringsherum primär Beton hat. Es heizt sich einfach viel schneller und viel härter auf in der Großstadt, wenn sie nicht gerade am Meer liegt. Letztlich hat man dann schon deutlich andere Kosten, als auf dem Land, wenn ich zum einen die Mietpreise an und für sich betrachte und dann sage, es ist ohne AC (für mich) einfach ein No-Go mittlerweile, im urbanen Raum zu leben. In meiner alten Wohnung im Kreuzviertel hätte man jetzt auf jeden Fall schon mindestens 5-6 Tage die AC durchlaufen lassen müssen, um es erträglich zu haben (wenn es dort eine gegeben und der Vermieter sich diese via Mietpreis zusätzlich mitbezahlen lassen hätte). Das brauche ich hier auf dem Lande nicht.
Das mag in Kiel sicherlich etwas anders sein, aufgrund der Topologie.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Mob-Jenson, Siegen, Donnerstag, 25.06.2026, 16:01 (vor 45 Tagen) @ FourrierTrans

In der Großstadt wohnen ist mMn nur noch was für Gutverdiener, bestenfalls sogar als eine Art Zweitwohnung mit allen Annehmlichkeiten, wenn man mal Bock auf Großstadt hat. Zum Leben ist es eigentlich gänzlich menschenfeindlich geworden. Und man muss wohl wirklich sagen "geworden", wenn man sich auch mal Bilder anschaut, wie Großstäte wie Dortmund vor dem Krieg aussahen, bei der die Vermassung und Betonisierung plus Billig-Bauweisen einfach nicht existent war.


Ich wohne in einer Großstadt, und ich kann dieses Statement nicht nachvollziehen. Ich wohne jetzt in Kiel, so wie auch schon früher in Bochum und in Dortmund, innenstadtnah im Altbau im Erdgeschoss, und natürlich kann man das auch als Normalverdiener*in bezahlen.


Es ging mir eher um die Kombination aus klimatischen Bedingungen und Kosten. Kiel ist an sich deutlich luftiger von den Temperaturen her. Miettechnisch sogar glaube ich teurer als Dortmund. Mein Punkt ist aber eher, ich persönlich würde niemals mehr in eine Großstadt wie Dortmund oder Bochum ziehen, ohne eine voll durchklimatisierte Wohnung zu haben. Ich habe in meiner ersten Zeit in Dortmund auch in einer Altbauwohnung gelebt und es war nicht so viel besser (nur ich halt Student und broke), was in der Natur der Sache liegt, wenn man ringsherum primär Beton hat. Es heizt sich einfach viel schneller und viel härter auf in der Großstadt, wenn sie nicht gerade am Meer liegt. Letztlich hat man dann schon deutlich andere Kosten, als auf dem Land, wenn ich zum einen die Mietpreise an und für sich betrachte und dann sage, es ist ohne AC (für mich) einfach ein No-Go mittlerweile, im urbanen Raum zu leben. In meiner alten Wohnung im Kreuzviertel hätte man jetzt auf jeden Fall schon mindestens 5-6 Tage die AC durchlaufen lassen müssen, um es erträglich zu haben (wenn es dort eine gegeben und der Vermieter sich diese via Mietpreis zusätzlich mitbezahlen lassen hätte). Das brauche ich hier auf dem Lande nicht.
Das mag in Kiel sicherlich etwas anders sein, aufgrund der Topologie.

Ist das so mit den Stadtwohnungen? Also wenn ich in der Stadt lebe und bspw. die Fenster in einem Häuserblock nur in Richtung Osten/Norden habe ist es doch erstmal angenehmer als ein freistehendes Häuschen am Land.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Scherben, Kiel, Donnerstag, 25.06.2026, 15:52 (vor 45 Tagen) @ FourrierTrans

Sagen wir es mal so: Die Lage am Meer hilft nur bedingt, wenn das Wetter von Süden kommt. Dass ein paar Kilometer weiter nördlich das Meer liegt, interessiert die warmen Luftmassen ja nicht. ;)

(Was hier eher hilft, sind ein paar kluge Kniffe in der Stadtplanung mit relativ viel Grün und durchaus vielen auch künstlichen Gewässern, die für Windhauch auch abseits der Förde sorgen. )

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

stfn84, Köln, Donnerstag, 25.06.2026, 13:53 (vor 45 Tagen) @ Scherben

In Kiel liegt der Quadratmeter bei 11,40-11,90 Euro/m² (zumindest wenn man Mietspiegel Kiel googelt. Wenn man nach Miete pro qm Kiel googelt ist man bei 10,60 bis 12 Euro)
Das Internet und die KI sind schon klasse.

"In Großstädten" ist es natürlich nicht überall teurer.
Aber zumindest in Hamburg, München, Stuttgart, Köln und Frankfurt ist es deutlich teurer als in Kiel.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

davidd, München, Donnerstag, 25.06.2026, 17:34 (vor 45 Tagen) @ stfn84

In Kiel liegt der Quadratmeter bei 11,40-11,90 Euro/m²

Ich weine.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Scherben, Kiel, Donnerstag, 25.06.2026, 13:55 (vor 45 Tagen) @ stfn84

In Kiel liegt der Quadratmeter bei 11,40-11,90 Euro/m² (zumindest wenn man Mietspiegel Kiel googelt. Wenn man nach Miete pro qm Kiel googelt ist man bei 10,60 bis 12 Euro)
Das Internet und die KI sind schon klasse.

"In Großstädten" ist es natürlich nicht überall teurer.

Eben. Und ich sprach sehr konkret von drei Großstädten, die ich sehr gut kenne. Dass man in München ein anderes Gehalt verdienen muss, um so zu wohnen, wie ich wohne, ist mir durchaus bewusst und bekannt. Nichtsdestotrotz gibt es genügend Großstädte in Deutschland, die auch für mittelgroße Portemonnaies ein adäquates Wohnen ermöglichen. (Und hinzu kommt, mein altes Mantra, dass man natürlich auch fürs Wohnen in der Stadt etwas mehr hinlegen kann, wenn man sich dafür das Auto spart und mit dem Rad und dem ÖPNV zur Arbeit kommt.)

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Kutte92-, Münster, Donnerstag, 25.06.2026, 13:44 (vor 45 Tagen) @ Scherben

In der Großstadt wohnen ist mMn nur noch was für Gutverdiener, bestenfalls sogar als eine Art Zweitwohnung mit allen Annehmlichkeiten, wenn man mal Bock auf Großstadt hat. Zum Leben ist es eigentlich gänzlich menschenfeindlich geworden. Und man muss wohl wirklich sagen "geworden", wenn man sich auch mal Bilder anschaut, wie Großstäte wie Dortmund vor dem Krieg aussahen, bei der die Vermassung und Betonisierung plus Billig-Bauweisen einfach nicht existent war.


Ich wohne in einer Großstadt, und ich kann dieses Statement nicht nachvollziehen. Ich wohne jetzt in Kiel, so wie auch schon früher in Bochum und in Dortmund, innenstadtnah im Altbau im Erdgeschoss, und natürlich kann man das auch als Normalverdiener*in bezahlen.

Aber nicht in Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Scherben, Kiel, Donnerstag, 25.06.2026, 13:54 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

In der Großstadt wohnen ist mMn nur noch was für Gutverdiener, bestenfalls sogar als eine Art Zweitwohnung mit allen Annehmlichkeiten, wenn man mal Bock auf Großstadt hat. Zum Leben ist es eigentlich gänzlich menschenfeindlich geworden. Und man muss wohl wirklich sagen "geworden", wenn man sich auch mal Bilder anschaut, wie Großstäte wie Dortmund vor dem Krieg aussahen, bei der die Vermassung und Betonisierung plus Billig-Bauweisen einfach nicht existent war.


Ich wohne in einer Großstadt, und ich kann dieses Statement nicht nachvollziehen. Ich wohne jetzt in Kiel, so wie auch schon früher in Bochum und in Dortmund, innenstadtnah im Altbau im Erdgeschoss, und natürlich kann man das auch als Normalverdiener*in bezahlen.


Aber nicht in Berlin, Frankfurt, Hamburg oder München.

Das mag sein, aber es ging ja generell um Großstädte und spezifisch um Dortmund, und wenn doch Metropolen gemeint sind, dann mögen die Dinge anders liegen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Donnerstag, 25.06.2026, 19:28 (vor 45 Tagen) @ Scherben

Altvertrag oder Neuvertrag? Das ist das Entscheidene. Selbst in der Dortmunder Nordstadt werden schon Wohnungen für fast 10€/qm vermietet. Nicht nur im mittlerweile hippen Hafenviertel, sondern sogar hinterm Borsigplatz. Das sind aber topsanierte Altbauwohnungen.

Der Dortmunder Mietspiegel wird noch gedrückt durch den sehr hohen Anteil von relativ günstigen Genossenschaftswohnungen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Vielhilftviel, Donnerstag, 25.06.2026, 13:15 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Ich stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich manche Leute so eine Hitzwelle wahrnehmen.

Wer das Privileg hat, in einer schattigen Villa im Grünen zu wohnen, mit großem Garten, Pool, klimatisiertem Home-Office und kühlem Weinkeller, der empfindet solche heißen Tage einfach als wundervolle Sommerzeit.

Wer hingegen in einer Betonwüste in einer kleinen, nicht-isolierten Dachgeschoss-Wohnung im Plattenbau haust, für den sind 40 Grad dann wahrscheinlich doch eher ungeil. Und der ist aktuell auch echt nicht zu beneiden.

Letztlich trifft so ein Unwetter wie extreme Hitze vor allem die, die im Leben ohnehin nicht vom Glück geküsst sind.

Also selbst im schattigen Garten meiner extremst geilen Villa ist es sehr heiß, falls dich das beruhigt.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

CF, Donnerstag, 25.06.2026, 13:13 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Ich stelle immer wieder fest, wie unterschiedlich manche Leute so eine Hitzwelle wahrnehmen.

Wer das Privileg hat, in einer schattigen Villa im Grünen zu wohnen, mit großem Garten, Pool, klimatisiertem Home-Office und kühlem Weinkeller, der empfindet solche heißen Tage einfach als wundervolle Sommerzeit.

Wer hingegen in einer Betonwüste in einer kleinen, nicht-isolierten Dachgeschoss-Wohnung im Plattenbau haust, für den sind 40 Grad dann wahrscheinlich doch eher ungeil. Und der ist aktuell auch echt nicht zu beneiden.

Letztlich trifft so ein Unwetter wie extreme Hitze vor allem die, die im Leben ohnehin nicht vom Glück geküsst sind.

Ich schätze, der Anteil derjenigen in diesem Forum, auf die entweder das eine oder das andere zutrifft, liegt im Promillebereich.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 25.06.2026, 13:11 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Plakativer ging es nicht, oder? Selbst in einem stinknormalen Mehrparteienmietshaus im Vorort Dortmunder Süden, das vor 20 Jahren gebaut wurde, geht man bei diesen Temperaturen unterm Dach ein.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Kutte92-, Münster, Donnerstag, 25.06.2026, 13:28 (vor 45 Tagen) @ Sascha

Plakativer ging es nicht, oder? Selbst in einem stinknormalen Mehrparteienmietshaus im Vorort Dortmunder Süden, das vor 20 Jahren gebaut wurde, geht man bei diesen Temperaturen unterm Dach ein.

Das waren ja auch nur Beispiele.

Der Punkt ist, dass es bereits einen himmelweiten Unterschied macht, ob man in einem Haus lebt oder in einer Wohnung in einer oberen Etage.

Ich kenne eine Reihe von Leuten, die in einem "normalen" Haus leben, eher im Ländlichen, die haben sich für 100 Euro bei Aldi so einen "Pool" gekauft, die Kinder haben den Spaß ihres Lebens - und im Haus ist es zumindest im Erdgeschoss angenehm kühl.

Andere gehen in ihrer Altbauwohnung in Berlin kaputt, schon im zweiten Stock.

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

davidd, München, Donnerstag, 25.06.2026, 17:42 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

die Kinder haben den Spaß ihres Lebens

Für Kids sind diese brutalen Hitzetage oft einfach pures Abenteuer, vorausgesetzt, man plant halbwegs schlau. Fluss, Freibad, Wassereis, Gartenschlauch, Schatten, Fußballplatz um 22 Uhr.

In meiner Erinnerung sind genau diese Tage hängen geblieben: morgens raus, komplett durchgeschwitzt nach Hause, zwischendurch irgendwo ins Wasser, ne kalte Limo an der Bude und abends völlig platt ins Bett. Magisch.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Guido, Donnerstag, 25.06.2026, 14:00 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.

Wir sind ja nicht oft einer Meinung, aber hier hast du recht. "I check my privilege" und will es nicht missen. Ich habe zwar keinen Pool - aber im Garten hört es sich an wie im Freibad...

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

stfn84, Köln, Donnerstag, 25.06.2026, 13:45 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.

Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Samstag, 27.06.2026, 18:44 (vor 43 Tagen) @ stfn84

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.

Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.
Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist. Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Pfostentreffer, Samstag, 27.06.2026, 20:17 (vor 43 Tagen) @ markus

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.

Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.

Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 19:30 (vor 41 Tagen) @ Pfostentreffer
bearbeitet von FourrierTrans, Montag, 29.06.2026, 19:37

Ich antworte mal an dieser Stelle auf den Strang.
Kinder können sich das nicht aussuchen, geschenkt, jeder hat auch so ganz individuell seine Gründe, warum man dort oder dort wohnt. Sei es das eigene Umfeld, wie man selbst groß geworden ist, was der Beruf nötig macht oder etwaige andere, speziellere Gründe.
Aber sind wir doch mal ehrlich, das Gros wird doch einfach in der Großstadt/Metropole leben, weil man halt einfach dort leben möchte. Und ein Leben auf dem Lande überhaupt nicht denkbar ist, auch aufgrund mannigfaltiger Pauschalvorstellungen (da erinnere ich mich an Juli Zehs amüsanten Auftritt bei Lanz zu diesem Thema LOL). Was aber in den allermeisten Fällen eher dem persönlichen Lifestyle zugrunde liegt, als einem echten Zwang.
Ich persönlich supporte das, muss ich sagen, je mehr Menschen urban leben wollen, desto weniger Neubaugebiete gibt es hier und desto mehr Ruhe habe ich. hihi :-)

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Samstag, 27.06.2026, 21:08 (vor 43 Tagen) @ Pfostentreffer

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.


Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.

Mmh, ich habe nicht das Gefühl, dass mir ländlicher irgendwas fehlt. Der nächste Discounter ist 5 km entfernt (kann in der Großstadt auch vorkommen). Es gibt fußläufig Hausarzt, Apotheke, Kindergarten, Tankstelle, Kfz Werkstatt, Pizzeria, Imbissbude, Friseur und Bäckereien. Immobilen aber sind spottbillig. Mieten für 5€ pro qm oder 2.000€ pro qm für den Kauf sind möglich. Ich habe hier auch noch keine Nazis rumlaufen sehen. Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.


Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).

Mobile Klimaanlagen eignen sich auch als Mieter.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Pfostentreffer, Samstag, 27.06.2026, 22:53 (vor 43 Tagen) @ markus

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.


Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.


Mmh, ich habe nicht das Gefühl, dass mir ländlicher irgendwas fehlt.

Again, es geht nicht um Dich, keine Ahnung was das mit deinem Gefühl zu tun hat.

<Der nächste Discounter ist 5 km entfernt (kann in der Großstadt auch vorkommen). Es gibt fußläufig Hausarzt, Apotheke, Kindergarten, Tankstelle, Kfz Werkstatt, Pizzeria, Imbissbude, Friseur und Bäckereien.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? Du hast oben geschrieben, es ist eine bewusste Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Ich habe dir belegt, dass das für dich der Fall sein mag, für viele andere aber eben nicht. Keine Ahnung, was das damit zu tun hat, dass es in deiner Nähe eine Imbissbude oder einen Friseur gibt. Deswegen ist es für Kinder, die in der Stadt geboren werden, trotzdem keine freie Entscheidung da jetzt zu leben

<Immobilen aber sind spottbillig.

In den letzten 25 Jahren haben sich Immobilienpreise in Deutschland vervielfacht und historisch einmalige Zuwächse erfahren. Und für die 47% der Haushalte in unserem Land, die am Ende eines jeden Monats 0 Euro oder weniger auf dem Konto haben, dürften 6stellige Beträge alles andere als "spottbillig"sein.


<Mieten für 5€ pro qm oder 2.000€ pro qm für den Kauf sind möglich.

2000 € pro qm sind für die Hälft der deutschen Haushalte nicht mal im Ansatz leistbar.


<Ich habe hier auch noch keine Nazis rumlaufen sehen.
Ok. Again, absolut nicht im Ansatz eine Ahnung, was das mit dem Thema zu tun haben soll.

Aber auch dazu gratuliere ich dir. Gibt nicht mehr viele Orte in D, von denen man das behaupten kann.


<Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.


Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.


Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).


Mobile Klimaanlagen eignen sich auch als Mieter.

Puh. Na dann. Und eine dieser mobilen KA meintest du, als du sagtest, darin willst Du investieren?

Und das ist so natürlich kompletter Quatsch. Für die eine Art benötigt man einen Balkon, den viele Mieter nicht haben. Die andere (meist) genehmigungsfreie Art hat idR 60 Dezibel. Ein grosses Vergnügen.

Du siehst also, so leicht wie du dir das offensichtlich vorstellst ist es leider nicht.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Meister Glanz, Samstag, 27.06.2026, 23:22 (vor 43 Tagen) @ Pfostentreffer

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.


Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.


Mmh, ich habe nicht das Gefühl, dass mir ländlicher irgendwas fehlt.

Again, es geht nicht um Dich, keine Ahnung was das mit deinem Gefühl zu tun hat.

<Der nächste Discounter ist 5 km entfernt (kann in der Großstadt auch vorkommen). Es gibt fußläufig Hausarzt, Apotheke, Kindergarten, Tankstelle, Kfz Werkstatt, Pizzeria, Imbissbude, Friseur und Bäckereien.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? Du hast oben geschrieben, es ist eine bewusste Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Ich habe dir belegt, dass das für dich der Fall sein mag, für viele andere aber eben nicht. Keine Ahnung, was das damit zu tun hat, dass es in deiner Nähe eine Imbissbude oder einen Friseur gibt. Deswegen ist es für Kinder, die in der Stadt geboren werden, trotzdem keine freie Entscheidung da jetzt zu leben

<Immobilen aber sind spottbillig.

In den letzten 25 Jahren haben sich Immobilienpreise in Deutschland vervielfacht und historisch einmalige Zuwächse erfahren. Und für die 47% der Haushalte in unserem Land, die am Ende eines jeden Monats 0 Euro oder weniger auf dem Konto haben, dürften 6stellige Beträge alles andere als "spottbillig"sein.


<Mieten für 5€ pro qm oder 2.000€ pro qm für den Kauf sind möglich.

2000 € pro qm sind für die Hälft der deutschen Haushalte nicht mal im Ansatz leistbar.


<Ich habe hier auch noch keine Nazis rumlaufen sehen.
Ok. Again, absolut nicht im Ansatz eine Ahnung, was das mit dem Thema zu tun haben soll.

Aber auch dazu gratuliere ich dir. Gibt nicht mehr viele Orte in D, von denen man das behaupten kann.


<Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.


Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.


Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).


Mobile Klimaanlagen eignen sich auch als Mieter.

Puh. Na dann. Und eine dieser mobilen KA meintest du, als du sagtest, darin willst Du investieren?

Und das ist so natürlich kompletter Quatsch. Für die eine Art benötigt man einen Balkon, den viele Mieter nicht haben. Die andere (meist) genehmigungsfreie Art hat idR 60 Dezibel. Ein grosses Vergnügen.

Du siehst also, so leicht wie du dir das offensichtlich vorstellst ist es leider nicht.

Sollen wir jetzt eine runde Mitleid haben, für Menschen, die in einer Altbauwohnung in der Großstadt leben? Denn um genau die ging es und nicht um Familien im Brennpunktvierteln. Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.
Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Pfostentreffer, Sonntag, 28.06.2026, 00:38 (vor 43 Tagen) @ Meister Glanz

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.


Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.


Mmh, ich habe nicht das Gefühl, dass mir ländlicher irgendwas fehlt.

Again, es geht nicht um Dich, keine Ahnung was das mit deinem Gefühl zu tun hat.

<Der nächste Discounter ist 5 km entfernt (kann in der Großstadt auch vorkommen). Es gibt fußläufig Hausarzt, Apotheke, Kindergarten, Tankstelle, Kfz Werkstatt, Pizzeria, Imbissbude, Friseur und Bäckereien.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? Du hast oben geschrieben, es ist eine bewusste Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Ich habe dir belegt, dass das für dich der Fall sein mag, für viele andere aber eben nicht. Keine Ahnung, was das damit zu tun hat, dass es in deiner Nähe eine Imbissbude oder einen Friseur gibt. Deswegen ist es für Kinder, die in der Stadt geboren werden, trotzdem keine freie Entscheidung da jetzt zu leben

<Immobilen aber sind spottbillig.

In den letzten 25 Jahren haben sich Immobilienpreise in Deutschland vervielfacht und historisch einmalige Zuwächse erfahren. Und für die 47% der Haushalte in unserem Land, die am Ende eines jeden Monats 0 Euro oder weniger auf dem Konto haben, dürften 6stellige Beträge alles andere als "spottbillig"sein.


<Mieten für 5€ pro qm oder 2.000€ pro qm für den Kauf sind möglich.

2000 € pro qm sind für die Hälft der deutschen Haushalte nicht mal im Ansatz leistbar.


<Ich habe hier auch noch keine Nazis rumlaufen sehen.
Ok. Again, absolut nicht im Ansatz eine Ahnung, was das mit dem Thema zu tun haben soll.

Aber auch dazu gratuliere ich dir. Gibt nicht mehr viele Orte in D, von denen man das behaupten kann.


<Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.


Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.


Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).


Mobile Klimaanlagen eignen sich auch als Mieter.

Puh. Na dann. Und eine dieser mobilen KA meintest du, als du sagtest, darin willst Du investieren?

Und das ist so natürlich kompletter Quatsch. Für die eine Art benötigt man einen Balkon, den viele Mieter nicht haben. Die andere (meist) genehmigungsfreie Art hat idR 60 Dezibel. Ein grosses Vergnügen.

Du siehst also, so leicht wie du dir das offensichtlich vorstellst ist es leider nicht.


Sollen wir jetzt eine runde Mitleid haben, für Menschen, die in einer Altbauwohnung in der Großstadt leben?

Mit wem du Mitleid hast oder nicht, bleibt komplett dir überlassen. Wenn du die Beiträge gelesen hättest, hättest du bemerkt, dass es um den Punkt "freie Entscheidung " ging. Wo du daraus eine Aufforderung liest, mit wem du Mitleid haben sollst, bleibt dir überlassen.

Denn um genau die ging es und nicht um Familien im Brennpunktvierteln.

Es ging um allerhand verschiede Wohnformen und nicht nur um Wohnformen für Vermögende. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.

Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.

Ja, wenn man nicht lesen kann, dann sind sie es wohl.

Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.


Das stimmt natürlich nicht. War aber such gar nicht das Thema.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Sonntag, 28.06.2026, 08:25 (vor 42 Tagen) @ Pfostentreffer

Es ging um allerhand verschiede Wohnformen und nicht nur um Wohnformen für Vermögende. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.

Ich bezog mich auf Altbauwohnungen, die sehr teuer sind.

Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.

Ja, wenn man nicht lesen kann, dann sind sie es wohl.

Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.

Das stimmt natürlich nicht. War aber such gar nicht das Thema.

Doch, nur das habe ich thematisiert. Der Vergleich steht: Die völlig abgeranzte Bruchbude in der Großstadt für 10€ je Qm (oder sind wir schon bei 12 oder 15€?) gegen einen jüngeren Bestand für 5€ in ländlicher Region.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

tim86, Hamburg, Sonntag, 28.06.2026, 13:34 (vor 42 Tagen) @ markus

Doch, nur das habe ich thematisiert. Der Vergleich steht: Die völlig abgeranzte Bruchbude in der Großstadt für 10€ je Qm (oder sind wir schon bei 12 oder 15€?) gegen einen jüngeren Bestand für 5€ in ländlicher Region.

Es kommt aber auch auf die Lebensumstände an, wer 100% Home Office hat und keine Hobbys und Freundeskreis in der Stadt, für den mag dein Vergleich ja ausreichen.

Wenn ich aber die Zeit, die ich mehr verschwende mit Pendeln zu Arbeit, Hobbys und Freunden mit mein Stundenlohn berechnen würde, könnten die Wohnungen auf dem Land kostenlos sein, ich würde immernoch verlust machen.

Zu der Zeit die mit Pendeln verschwendet wird, kommt das man gezwungen ist ein Auto zu haben, was das Land nochmal verteuert. Selbst wenn man in der Stadt ebenso ein Auto hat, sind die Strecken auf dem Land um ein vielfaches länger, so dass die Kosten höher sind.

Und dann starten die Wohnungen auf dem Land, bei Neuvermietung, bei mir in der Region bei 10€ je Qm, die du für die Stadt angenommen hast. Da reden wir dann von 1- 1,5h fahrt je Richtung nach Hamburg. Und wir reden hier nicht von jüngeren Bestand, die sind nochmal teurer.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Sonntag, 28.06.2026, 14:18 (vor 42 Tagen) @ tim86

Doch, nur das habe ich thematisiert. Der Vergleich steht: Die völlig abgeranzte Bruchbude in der Großstadt für 10€ je Qm (oder sind wir schon bei 12 oder 15€?) gegen einen jüngeren Bestand für 5€ in ländlicher Region.


Es kommt aber auch auf die Lebensumstände an, wer 100% Home Office hat und keine Hobbys und Freundeskreis in der Stadt, für den mag dein Vergleich ja ausreichen.

Wenn ich aber die Zeit, die ich mehr verschwende mit Pendeln zu Arbeit, Hobbys und Freunden mit mein Stundenlohn berechnen würde, könnten die Wohnungen auf dem Land kostenlos sein, ich würde immernoch verlust machen.

Zu der Zeit die mit Pendeln verschwendet wird, kommt das man gezwungen ist ein Auto zu haben, was das Land nochmal verteuert. Selbst wenn man in der Stadt ebenso ein Auto hat, sind die Strecken auf dem Land um ein vielfaches länger, so dass die Kosten höher sind.

Das ist aber dann die bewusste Entscheidung, die ich Eingangs erwähnt habe.


Und dann starten die Wohnungen auf dem Land, bei Neuvermietung, bei mir in der Region bei 10€ je Qm, die du für die Stadt angenommen hast. Da reden wir dann von 1- 1,5h fahrt je Richtung nach Hamburg. Und wir reden hier nicht von jüngeren Bestand, die sind nochmal teurer.

Nur ist Hamburg in der City sicherlich deutlich teurer als 10€. Wenn wir von 18€ ausgehen, sind das bei 100 Qm mal eben 800 Euro mehr. Dann wird sicherlich auch noch die teure Grundsteuer ungelegt und man ist bei 900€ Unterschied (der Rest dürfte ähnlich sein). Da würde ich schon überlegen, ob ich nicht lieber einen längeren Fahrtweg in Kauf nehme.

Und wenn man mal eine Familie gründen und vielleicht auch Eigentum erwerben möchte, ist man schnell bei einer noch größeren Differenz. Eigentum ist dann schnell unbezahlbar und man wird sein Leben lang einem Vermieter große Summen überweisen müssen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

tim86, Hamburg, Sonntag, 28.06.2026, 14:34 (vor 42 Tagen) @ markus

Aber das Land ist wenn man die Opportunitätskosten berücksichtigt dann nicht mehr günstiger.

Ich hätte auf dem Land ca. 75 Stunden im Monat, die ich mehr fürs Pendeln brauche. Selbst beim Mindestlohn sind das schon über 1.000€. Jetzt verdiene ich deutlich mehr als Mindesltlohn. Wenn ich also mit dem Mietpreisen in Hamburg ein Problem hätte(hab ich nicht, ich zahle nur ca. 15% meines Netto Lohnes für die Miete), würde es sich für mich eher lohnen die Stunden die ich auf dem Land mehr im Auto sitze, stattdessen mehr zu arbeiten.

Am Ende kommt es eben darauf an, wie man lebt und wie häufig man in die Stadt fahren müsste. Hat man 100% Home Office ist eher das Land günstiger. Hat man kein Home Office oder besucht ein vielfältiges Kulturangebot, ist die Großstadt besser.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Sonntag, 28.06.2026, 15:46 (vor 42 Tagen) @ tim86

Aber das Land ist wenn man die Opportunitätskosten berücksichtigt dann nicht mehr günstiger.

Ich hätte auf dem Land ca. 75 Stunden im Monat, die ich mehr fürs Pendeln brauche. Selbst beim Mindestlohn sind das schon über 1.000€. Jetzt verdiene ich deutlich mehr als Mindesltlohn. Wenn ich also mit dem Mietpreisen in Hamburg ein Problem hätte(hab ich nicht, ich zahle nur ca. 15% meines Netto Lohnes für die Miete), würde es sich für mich eher lohnen die Stunden die ich auf dem Land mehr im Auto sitze, stattdessen mehr zu arbeiten.

Am Ende kommt es eben darauf an, wie man lebt und wie häufig man in die Stadt fahren müsste. Hat man 100% Home Office ist eher das Land günstiger. Hat man kein Home Office oder besucht ein vielfältiges Kulturangebot, ist die Großstadt besser.

Die Opportunitätskosten (also der zusätzliche Zeitaufwand für den Fahrtweg) können sich dennoch lohnen. Zu den Hamburger Immobilienpreisen hätte ich 2012 gar keinen Kredit für eine Eigentumswohnung bekommen. Und das Haus, in dem ich heute lebe, würde in Hamburg vermutlich deutlich über eine Million Euro kosten und wäre für mich ebenfalls nicht bezahlbar.

Wenn ich also – als Beispiel – maximal 400.000 Euro finanzieren kann, nehme ich dafür vielleicht einen längeren Fahrtweg von 10 bis 30 km in Kauf.

Letztlich ist das natürlich immer eine Abwägung. Mit „ländlich“ meine ich auch eher Kleinstädte. Und selbstverständlich darf der zusätzliche Fahrtweg nicht zu groß werden. Es muss ja nicht einmal überhaupt ein längerer Arbeitsweg entstehen – schließlich liegt nicht jeder Arbeitgeber mitten in der Großstadt. Ich konnte 2012 sogar in den Ort ziehen, in dem ich gearbeitet habe (16.000 Einwohner). Inzwischen wohne ich wieder rund 30 km entfernt, habe dafür aber die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten.

Wer dauerhaft zur Miete wohnt (15% in deinem Fall sind auch so günstig, da würde ich vermutlich auch nicht so schnell rausgehen), sollte konsequent Vermögen über ETFs aufbauen. Wer das nicht tut, dürfte es im Alter deutlich schwerer haben. Ich selbst bin hier sehr breit aufgestellt: Neben meinen zwei Immobilien besitze ich ein größeres Wertpapierportfolio sowie eine Betriebsrente, die einen Teil der späteren Versorgungslücke schließen wird.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 28.06.2026, 11:18 (vor 42 Tagen) @ markus

Es ging um allerhand verschiede Wohnformen und nicht nur um Wohnformen für Vermögende. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.


Ich bezog mich auf Altbauwohnungen, die sehr teuer sind.

Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.

Ja, wenn man nicht lesen kann, dann sind sie es wohl.

Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.

Das stimmt natürlich nicht. War aber such gar nicht das Thema.


Doch, nur das habe ich thematisiert. Der Vergleich steht: Die völlig abgeranzte Bruchbude in der Großstadt für 10€ je Qm (oder sind wir schon bei 12 oder 15€?) gegen einen jüngeren Bestand für 5€ in ländlicher Region.

Also 5€ auf dem Land, kommt wohl darauf an wo. Hier südlicher LK Hildesheim war das auch bis vor ein paar Jahren der fall.
Aktuell sieht das leider komplett anders aus. Da ich gerade selbst so gucke was hier auf dem Markt ist.
45 qm 15-18€ kalt warm bis 21€ pro qm.
Außerdem ist hier äußerst wenig Angebot was mich auch ein bisschen verwundert hat weil ich sehr viel Leerstand sehe.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

istar, Sonntag, 28.06.2026, 12:53 (vor 42 Tagen) @ Garum

Es ging um allerhand verschiede Wohnformen und nicht nur um Wohnformen für Vermögende. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.


Ich bezog mich auf Altbauwohnungen, die sehr teuer sind.

Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.

Ja, wenn man nicht lesen kann, dann sind sie es wohl.

Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.

Das stimmt natürlich nicht. War aber such gar nicht das Thema.


Doch, nur das habe ich thematisiert. Der Vergleich steht: Die völlig abgeranzte Bruchbude in der Großstadt für 10€ je Qm (oder sind wir schon bei 12 oder 15€?) gegen einen jüngeren Bestand für 5€ in ländlicher Region.


Also 5€ auf dem Land, kommt wohl darauf an wo. Hier südlicher LK Hildesheim war das auch bis vor ein paar Jahren der fall.
Aktuell sieht das leider komplett anders aus. Da ich gerade selbst so gucke was hier auf dem Markt ist.
45 qm 15-18€ kalt warm bis 21€ pro qm.
Außerdem ist hier äußerst wenig Angebot was mich auch ein bisschen verwundert hat weil ich sehr viel Leerstand sehe.

Das ist doch der Punkt. Großstadt ist nicht gleich Großstadt und der ländliche Raum ist auch nicht überall gleich. Mein Bruder wohnt in Telgte,Speckgürtel von Münster, teuer.

Btw., letztens wurde der "Glücksatlas" von 40 Großstädten in Deutschland veröffentlicht, sechs Städte aus NRW waren unter den ersten zehn, Duisburg (!) war auf Platz sechs, Düsseldorf auf drei, Frankfurt auf 38 und Tabellenletzter war Rostock.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Montag, 29.06.2026, 20:35 (vor 41 Tagen) @ istar

Es ging um allerhand verschiede Wohnformen und nicht nur um Wohnformen für Vermögende. Keine Ahnung, wie du darauf kommst.


Ich bezog mich auf Altbauwohnungen, die sehr teuer sind.

Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.

Ja, wenn man nicht lesen kann, dann sind sie es wohl.

Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.

Das stimmt natürlich nicht. War aber such gar nicht das Thema.


Doch, nur das habe ich thematisiert. Der Vergleich steht: Die völlig abgeranzte Bruchbude in der Großstadt für 10€ je Qm (oder sind wir schon bei 12 oder 15€?) gegen einen jüngeren Bestand für 5€ in ländlicher Region.


Also 5€ auf dem Land, kommt wohl darauf an wo. Hier südlicher LK Hildesheim war das auch bis vor ein paar Jahren der fall.
Aktuell sieht das leider komplett anders aus. Da ich gerade selbst so gucke was hier auf dem Markt ist.
45 qm 15-18€ kalt warm bis 21€ pro qm.
Außerdem ist hier äußerst wenig Angebot was mich auch ein bisschen verwundert hat weil ich sehr viel Leerstand sehe.


Das ist doch der Punkt. Großstadt ist nicht gleich Großstadt und der ländliche Raum ist auch nicht überall gleich. Mein Bruder wohnt in Telgte,Speckgürtel von Münster, teuer.

Das stimmt, ist aber eher eine regionale Geschichte. Münsterland und direktes Münsteraner Umfeld ist halt teurer, als das Gifhorner Umfeld. Dennoch ist Telgte günstiger, als in Münster Mitte zu leben.

Btw., letztens wurde der "Glücksatlas" von 40 Großstädten in Deutschland veröffentlicht, sechs Städte aus NRW waren unter den ersten zehn, Duisburg (!) war auf Platz sechs, Düsseldorf auf drei, Frankfurt auf 38 und Tabellenletzter war Rostock.

Verstehe ich gar nicht, direkt am Wasser gelegen. :-)

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Samstag, 27.06.2026, 23:31 (vor 43 Tagen) @ Meister Glanz

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.


Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.


Mmh, ich habe nicht das Gefühl, dass mir ländlicher irgendwas fehlt.

Again, es geht nicht um Dich, keine Ahnung was das mit deinem Gefühl zu tun hat.

<Der nächste Discounter ist 5 km entfernt (kann in der Großstadt auch vorkommen). Es gibt fußläufig Hausarzt, Apotheke, Kindergarten, Tankstelle, Kfz Werkstatt, Pizzeria, Imbissbude, Friseur und Bäckereien.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? Du hast oben geschrieben, es ist eine bewusste Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Ich habe dir belegt, dass das für dich der Fall sein mag, für viele andere aber eben nicht. Keine Ahnung, was das damit zu tun hat, dass es in deiner Nähe eine Imbissbude oder einen Friseur gibt. Deswegen ist es für Kinder, die in der Stadt geboren werden, trotzdem keine freie Entscheidung da jetzt zu leben

<Immobilen aber sind spottbillig.

In den letzten 25 Jahren haben sich Immobilienpreise in Deutschland vervielfacht und historisch einmalige Zuwächse erfahren. Und für die 47% der Haushalte in unserem Land, die am Ende eines jeden Monats 0 Euro oder weniger auf dem Konto haben, dürften 6stellige Beträge alles andere als "spottbillig"sein.


<Mieten für 5€ pro qm oder 2.000€ pro qm für den Kauf sind möglich.

2000 € pro qm sind für die Hälft der deutschen Haushalte nicht mal im Ansatz leistbar.


<Ich habe hier auch noch keine Nazis rumlaufen sehen.
Ok. Again, absolut nicht im Ansatz eine Ahnung, was das mit dem Thema zu tun haben soll.

Aber auch dazu gratuliere ich dir. Gibt nicht mehr viele Orte in D, von denen man das behaupten kann.


<Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.


Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.


Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).


Mobile Klimaanlagen eignen sich auch als Mieter.

Puh. Na dann. Und eine dieser mobilen KA meintest du, als du sagtest, darin willst Du investieren?

Und das ist so natürlich kompletter Quatsch. Für die eine Art benötigt man einen Balkon, den viele Mieter nicht haben. Die andere (meist) genehmigungsfreie Art hat idR 60 Dezibel. Ein grosses Vergnügen.

Du siehst also, so leicht wie du dir das offensichtlich vorstellst ist es leider nicht.


Sollen wir jetzt eine runde Mitleid haben, für Menschen, die in einer Altbauwohnung in der Großstadt leben? Denn um genau die ging es und nicht um Familien im Brennpunktvierteln. Also sind deine Argumente auch ziemlich für den Allerwertesten.
Wirklich jeder, der sich eine Altbauwohnung in der Großstadt leisten kann, kann auch aufs Land ziehen.

Dazu kommt: Ich würde mich darauf konzentrieren, nach Lösungen und Möglichkeiten zu suchen. Ständig nur zu überlegen, warum etwas nicht funktioniert, und ausschließlich die Risiken zu sehen, verhindert Verbesserungen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Samstag, 27.06.2026, 23:20 (vor 43 Tagen) @ Pfostentreffer

Ob man unter diesen Temperaturen leidet oder solche heißen Tage sogar genießt, ist eben extrem von der eigenen Wohnsituation abhängig.


Das ist richtig.
Und logischerweise ist es auch richtig, dass Menschen mit geringerem Einkommen bzw. Vermögen in wohl allen Lebensbereichen eher Probleme mit etwas haben als wohlhabendere Menschen.

In der Stadt habe ich automatisch mehr Probleme mit der Hitze, da es eben deutlich größere Anteile versiegelter Flächen gibt.
Das Penthouse vom Lukas Podolski dürfte trotz Klimaanlage in diesen Tagen allerdings deutlich unangenehmer bewohnbar sein als die heruntergekommene Mietwohnung neben dem Königsforst.


Ist aber auch eine bewusste Entscheidung, in einer Großstadt im Altbau zu hohen Mietpreisen zu leben.


Für dich vielleicht.

Für viele andere aber nicht. Kinder die in der Stadt geboren wurden oder deren Eltern beruflich in die Stadt gezogen sind haben sich nicht bewusst dafür entschieden. Oder Menschen, die nur dort adäquate medizinische Versorgung bekommen. Oder Flüchtlinge, die der Stadt zugewiesen wurden. Oder Familien, die nur in der Stadt arbeit gefunden haben. Oder Queere Menschen, die oft auf dem Land nicht frei leben können. Oder oder oder.


Mmh, ich habe nicht das Gefühl, dass mir ländlicher irgendwas fehlt.

Again, es geht nicht um Dich, keine Ahnung was das mit deinem Gefühl zu tun hat.

<Der nächste Discounter ist 5 km entfernt (kann in der Großstadt auch vorkommen). Es gibt fußläufig Hausarzt, Apotheke, Kindergarten, Tankstelle, Kfz Werkstatt, Pizzeria, Imbissbude, Friseur und Bäckereien.

Und was hat das mit dem Thema zu tun? Du hast oben geschrieben, es ist eine bewusste Entscheidung in die Stadt zu ziehen. Ich habe dir belegt, dass das für dich der Fall sein mag, für viele andere aber eben nicht. Keine Ahnung, was das damit zu tun hat, dass es in deiner Nähe eine Imbissbude oder einen Friseur gibt. Deswegen ist es für Kinder, die in der Stadt geboren werden, trotzdem keine freie Entscheidung da jetzt zu leben

Es sind Beispiele dafür, dass man auch außerhalb von Großstädten klarkommen kann und man nicht zwingend in einer Großstadt bleiben muss.


<Immobilen aber sind spottbillig.

In den letzten 25 Jahren haben sich Immobilienpreise in Deutschland vervielfacht und historisch einmalige Zuwächse erfahren. Und für die 47% der Haushalte in unserem Land, die am Ende eines jeden Monats 0 Euro oder weniger auf dem Konto haben, dürften 6stellige Beträge alles andere als "spottbillig"sein.

<Mieten für 5€ pro qm oder 2.000€ pro qm für den Kauf sind möglich.

2000 € pro qm sind für die Hälft der deutschen Haushalte nicht mal im Ansatz leistbar.

Es ging auch um Mietpreise. Und dass man sich erst ab einem Medianeinkommen von 55k brutto 2.000€ je qm leisten kann, würde ich bezweifeln. Zumal man ja klein anfangen kann.

<Ich habe hier auch noch keine Nazis rumlaufen sehen.
Ok. Again, absolut nicht im Ansatz eine Ahnung, was das mit dem Thema zu tun haben soll.

Es ging darum, dass du behauptet hast, queere Menschen können in ländlichen Gebieten oft nicht frei leben.


Aber auch dazu gratuliere ich dir. Gibt nicht mehr viele Orte in D, von denen man das behaupten kann.

<Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.

Eine hohe Arbeitslosenquote spricht dafür, dass es mehr erwerbsfähige Menschen als Arbeit gibt. Gut, kann natürlich auch sein, dass es mehr Menschen gibt, die keinen Bock haben. Das würde ich aber erst einmal nicht unterstellen wollen.


Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.

Da lebe ich lieber ländlicher in nem riesigen EFH mit großem Grundstück, wobei es im 1.OG ebenfalls zu warm ist.


Klar, wer würde nicht lieber in einem riesigen EFH mit grossem Grundstück leben als in einer kleinen Bude umgeben von Beton, besonders in Zeiten des Klimakollaps. Leider haben eben nicht alle soviel Glück wie du.

<Eine Klimaanlage wird die nächste Investition sein.
Da gratuliere ich herzlich. Für viele Mieter in den deutlich heisseren Städten (im Vergleich zum
Land) ein absolutes Traumszenario).


Mobile Klimaanlagen eignen sich auch als Mieter.

Puh. Na dann. Und eine dieser mobilen KA meintest du, als du sagtest, darin willst Du investieren?

Und das ist so natürlich kompletter Quatsch. Für die eine Art benötigt man einen Balkon, den viele Mieter nicht haben. Die andere (meist) genehmigungsfreie Art hat idR 60 Dezibel. Ein grosses Vergnügen.

Du siehst also, so leicht wie du dir das offensichtlich vorstellst ist es leider nicht.

61% der Immobilien sind mit einem Außenbereich ausgestattet. Monoblock Anlagen funktionieren mit einem Abluftschlauch aus dem Fenster. Ist weniger effektiv als ein Splitgerät. Aber wesentlich besser als nicht schlafen zu können.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Sonntag, 28.06.2026, 11:23 (vor 42 Tagen) @ markus

Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.

Eine hohe Arbeitslosenquote spricht dafür, dass es mehr erwerbsfähige Menschen als Arbeit gibt. Gut, kann natürlich auch sein, dass es mehr Menschen gibt, die keinen Bock haben. Das würde ich aber erst einmal nicht unterstellen wollen.

Zumindest in Dortmund sind 3/4 der Arbeitslosen ungelernt oder schlecht ausgebildet. Auf der anderen Seite dann zigtausende IT-Arbeitsplätze, die sicherlich gut bezahlt werden.

Stadt und Land generell zu vergleichen ist auch schwierig. Die touristischen ländlichen Regionen sind teurer als viele Großstädte, mit einer Top-Infrastruktur mit Geschäften und Lokalen und weiteren Freizeitangeboten, ausgelegt auf die Saison, in denen auf einen Einwohner 3-5 Touristen kommen.

Dann gibt es aber auch strukturschwache Regionen - Stadt wie Land - wo man zum Brötchenholen oder gar Essen gehen schon ein paar Kilometer zurück legen muss. In der Stadt gibt es wenigstens Lieferdienste, die auf dem Land und in vielen Kleinstädten fehlen.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

markus, Sonntag, 28.06.2026, 12:02 (vor 42 Tagen) @ Rekordeigentorschütze

Zudem ist es in der Großstadt häufig sogar schwieriger Arbeit zu finden. Die Arbeitslosenquote ist in Dortmund doppelt so hoch wie im Durchschnitt.

Erstens bedeutet eine doppelt so hihe ALQ nicht unbedingt, dass es schwieriger ist Arbeit zu finden. Zweitens entkäftet das exakt 0 meiner Beispiele oben.

Eine hohe Arbeitslosenquote spricht dafür, dass es mehr erwerbsfähige Menschen als Arbeit gibt. Gut, kann natürlich auch sein, dass es mehr Menschen gibt, die keinen Bock haben. Das würde ich aber erst einmal nicht unterstellen wollen.

Zumindest in Dortmund sind 3/4 der Arbeitslosen ungelernt oder schlecht ausgebildet. Auf der anderen Seite dann zigtausende IT-Arbeitsplätze, die sicherlich gut bezahlt werden.

Stadt und Land generell zu vergleichen ist auch schwierig. Die touristischen ländlichen Regionen sind teurer als viele Großstädte, mit einer Top-Infrastruktur mit Geschäften und Lokalen und weiteren Freizeitangeboten, ausgelegt auf die Saison, in denen auf einen Einwohner 3-5 Touristen kommen.

Dann gibt es aber auch strukturschwache Regionen - Stadt wie Land - wo man zum Brötchenholen oder gar Essen gehen schon ein paar Kilometer zurück legen muss. In der Stadt gibt es wenigstens Lieferdienste, die auf dem Land und in vielen Kleinstädten fehlen.

Deshalb schrieb ich: „Man muss natürlich vorher schauen, was es gibt.“ Und dann vielleicht mal eine Änderung wagen, statt immer nur die Risiken und Nachteile zu sehen. Zumal es ländlicher auch mehr Auswahl gibt (daher auch niedrigere Preise). Da fährt dann vielleicht keine U-Bahn alle sechs Minuten, sondern einmal pro Stunde der Zug oder der Bus. Aber eine Kröte muss man halt schlucken. So zu tun, als wäre man gezwungen, bis in alle Ewigkeiten im 4.OG im Altbau in der Nordstadt vor sich hinzuvegetieren, ist jedenfalls der falsche Ansatz. Da würde ich nicht einmal leben wollen, wenn man mir 10€ je Qm geben würde. Und andere zahlen dieses Geld, um dort bleiben zu können. Verrückt.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Dienstag, 30.06.2026, 12:11 (vor 40 Tagen) @ markus

Da sind wir uns grundsätzlich einig: egal ob Land oder Stadt - die guten Regionen sind meistens teuer. Und in billigen Regionen ist oft auch der Arbeitsmarkt schwach. Da sollte man lieber einen Home Office Job mit gut zahlenden AG haben oder sonst wie Einkünfte/Vermögen.

Ein Vorteil hat das Land dann doch: auch in wirtschaftlich schwachen Regionen kann die Landschaft reizvoll sein - Ostfriesland oder Weserbergland sind da Beispiele.

Soziale Unterschiede / Wohnsituation

Zebulon, Wattenscheid, Donnerstag, 25.06.2026, 13:43 (vor 45 Tagen) @ Kutte92-

Ich wohne im dritten Stock, direkt unterm Dach, Altbau 1918, vor ein paar Jahren sind die Wände und das Dach gedämmt worden. Das ist im Winter hilfreich, senkt die Heizkosten, im Sommer bei so einer Hitzewelle wie jetzt ist es die ersten drei Tage gut, drinnen deutlich kühler als draußen, danach, so wie aktuell, ist es problematisch, die aufgeheizten Wände geben die Wärme nur nach innen ab. Momentan sind es drinnen 33°, trotz Rettungsfolie vor den Fenstern, abends/nachts kühlt es nur sehr langsam ab trotz offener Fenster morgens bei Sonnenaufgang ca 27°, wenn es ganz schlimm kommt setz ich mich in die Waschküche, da sind so ca 25°.

Für mich

Sascha, Dortmund, Donnerstag, 25.06.2026, 12:06 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.

Für mich

Cthulhu, Essen, Donnerstag, 25.06.2026, 18:07 (vor 45 Tagen) @ Sascha

Es ist einfach dieser ewige Kreislauf des Schwitzens, der so nervt.

Wahrscheinlich werde ich auch auf den Portasplit Hype aufspringen, wenn die Dinger wieder zum normalen Preis zu haben sind.

Für mich

schweizer666, Schweiz, Donnerstag, 25.06.2026, 18:58 (vor 45 Tagen) @ Cthulhu

Es ist einfach dieser ewige Kreislauf des Schwitzens, der so nervt.

Wahrscheinlich werde ich auch auf den Portasplit Hype aufspringen, wenn die Dinger wieder zum normalen Preis zu haben sind.


:D

Bin auch kurz davor, aber dann sage ich mir wieder, sind ja bloss gefühlt 2 Wochen im Jahr...

Für mich

tim86, Hamburg, Donnerstag, 25.06.2026, 19:17 (vor 45 Tagen) @ schweizer666

Stimmt ja auch, aber 2 Wochen die man nicht in seinen Schweiß baden muss und keine Probleme hat einzuschlafen.

Ich hab zwar nur eine Monoblock Klimaanlage, da als ich die gekauft habe, es noch keine Portablen Splitklimaanlagen gab. Aber auch die reicht dazu, dass mein Wohnzimmer momentan 21°C hat. Ich hab um ihr die Arbeit zu erleichtern, die Tür zu gemacht. In den anderen Zimmern sind es 27- 30°C. Werde heute auch im Wohnzimmer schlafen, da im Schlafzimmer das Fenster sich nicht so gut eignet um es für den Schlauch abzudichten.

Deckenventilator

Titandrücker, Wien, Donnerstag, 25.06.2026, 14:45 (vor 45 Tagen) @ Sascha

Also bei uns kam letztes Jahr ein Deckenventilator ins Schlafzimmer. Ist keine Klimaanlage, aber besser als nichts. Das macht es Nachts um einiges einfacher.

Sonst nutze ich die Klimaanlage des kleinen Mannes: Ein richtig kaltes Fußbad. Herrlich.

Für mich

Kutte92-, Münster, Donnerstag, 25.06.2026, 13:47 (vor 45 Tagen) @ Sascha


Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Ventilator?

Für mich

TeePee, NRW, Donnerstag, 25.06.2026, 13:39 (vor 45 Tagen) @ Sascha

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Ich bin eigentlich sehr fein mit Wärme, insofern finde ich es momentan zwar ein bisschen lästig, aber durchaus noch erträglich. Nur beim Schlafen, insbesondere beim Einschlafen, geht mir die Wärme tatsächlich auf den S...enkel.

Daher habe ich mir vor einigen Jahren dieses Gerät hier an die Decke genagelt. Stufe 2 rein, dünnes Laken und ich schlafe wie ein Stein.

Für mich

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 25.06.2026, 13:07 (vor 45 Tagen) @ Sascha

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.

Das ist bei mir ganz genauso. Tagsüber ist das irgendwie in Ordnung, ich kann mich dann sogar auch mal eine Zeit lang draußen aufhalten, ohne, dass ich direkt leide. Aber wenn es dann Nachts nicht unter 22-21 Grad geht, dann ist es echt mies. Ich fände es sogar noch ok, wenn diese Temperaturen dann erst 5-6 Uhr Morgens erreicht werden, dann muss man eben früh morgens aufreißen.

Für mich

haweka, Donnerstag, 25.06.2026, 12:32 (vor 45 Tagen) @ Sascha

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.

Bei uns sind für morgen 33 Grad, dann 38 und Sonntag 40 Grad angesagt. Für morgen Nacht sind allerdings 14 Grad angesagt. Ich hoffe, das stimmt.

Ich habe nie verstanden, warum Menschen im Hochsommer ihren Urlaub in Spanien, Griechenland oder der Türkei bei 30 Grad und mehr verbringen. Jetzt ist diese Hitze hier. Das ist ungerecht.

Für mich

Zebulon, Wattenscheid, Donnerstag, 25.06.2026, 16:33 (vor 45 Tagen) @ haweka

Hitze in der Betonlandschaft der Großstädte ist überhaupt nicht mit Hitze in offener Landschaft, vielleicht am Meer oder an einem See zu vergleichen, hier sinkt die Temperatur nicht vor Mitternacht unter 30°, in Apulien musst du dir spätestens um 22 Uhr was warmes überziehen.

Für mich

burz, Lünen, Donnerstag, 25.06.2026, 16:10 (vor 45 Tagen) @ haweka

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.


Bei uns sind für morgen 33 Grad, dann 38 und Sonntag 40 Grad angesagt. Für morgen Nacht sind allerdings 14 Grad angesagt. Ich hoffe, das stimmt.

Ich habe nie verstanden, warum Menschen im Hochsommer ihren Urlaub in Spanien, Griechenland oder der Türkei bei 30 Grad und mehr verbringen. Jetzt ist diese Hitze hier. Das ist ungerecht.

Bei meinen letzten Sommerurlauben an Nord- und Ostsee hatte ich teilweise keine 20 Grad und Regen. Nicht die jetzigen Temperaturen sondern die häufig viel geringeren Temperaturen sind der Grund nach Südeuropa zu fahren.

Für mich

Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 25.06.2026, 15:31 (vor 45 Tagen) @ haweka

Ich habe nie verstanden, warum Menschen im Hochsommer ihren Urlaub in Spanien, Griechenland oder der Türkei bei 30 Grad und mehr verbringen. Jetzt ist diese Hitze hier. Das ist ungerecht.

In Spanien hast Du diese hohen Temperaturen aber in aller Regel nicht an der Küste, deshalb fliehen ja auch alle Leute in die Berge und ans Meer. Da hast Du zwischen 25 und 30 während es im Landesinneren dann fast 40 Grad hat. Das Gleiche gilt ja auch für Italien.

Für mich

waldstadion, Galway, Donnerstag, 25.06.2026, 13:09 (vor 45 Tagen) @ haweka

Wir leben an der Schwarzmeerküste, hier sind es zwischen Juni und bis in den September hinein hohe 20er bis 30er Grad. Dunkles, schattiges Wohnzimmer, dicke Mauern halten Wärme draußen.

Nachts offene Fenster, Klimaanlage nur ganz selten (wenn nur nachts). Klimaanlage hat hier jede Wohnung, wird im Winter auch zum heizen genommen, ist in Bulgarien üblich.

Und sonst haben wir noch den Pool zum tagsüber abkühlen. Nur Mittags bei Knallsonne arbeitet hier auch niemand draußen, dafür frühmorgens und ab nachmittags.

Für mich

Habakuk, OWL, Donnerstag, 25.06.2026, 12:26 (vor 45 Tagen) @ Sascha

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.

Die Krux mit der für Juni ungewöhnlichen Hitzewelle besteht insbesondere auch darin, dass die Tage so lang bzw. die Nächte so kurz sind. Aktuell geht die Sonne kurz nach 5 Uhr auf und kurz vor 22 Uhr unter, das sind rund 16,5 Stunden Sonneneinstrahlung. Wäre die gleiche Hitzewelle erst Ende August, so gäbe es nur 14 Stunden Sonneneinstrahlung. Außerdem erreicht die Sonne derzeit im Zenit einen besonders steilen Einfallswinkel.

Blöd ist natürlich auch, dass die Böden bereits früh im Sommer stark erwärmt werden, das ist dann keine gute Ausgangssituation für den Rest des Sommers. In einigen Teilen Ostwestfalens wird ja bereits das Wasser knapper. Und im Getränkemarkt hatten sie heute mein Lieblingsmineralwasser nicht vorrätig.

Für mich

haweka, Donnerstag, 25.06.2026, 15:26 (vor 45 Tagen) @ Habakuk

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.


Die Krux mit der für Juni ungewöhnlichen Hitzewelle besteht insbesondere auch darin, dass die Tage so lang bzw. die Nächte so kurz sind. Aktuell geht die Sonne kurz nach 5 Uhr auf und kurz vor 22 Uhr unter, das sind rund 16,5 Stunden Sonneneinstrahlung. Wäre die gleiche Hitzewelle erst Ende August, so gäbe es nur 14 Stunden Sonneneinstrahlung. Außerdem erreicht die Sonne derzeit im Zenit einen besonders steilen Einfallswinkel.

Seit Sonntag werden die Tage schon wieder kürzer ;-)

Für mich

Beutelwolf, Dortmund, Donnerstag, 25.06.2026, 12:23 (vor 45 Tagen) @ Sascha

sind die Tagestemparaturen gar nicht so das riesige Problem. Ist so ein bisschen wie leichte Zahnschmerzen, tagsüber ist man abgelenkt und man kann das ein bisschen in den Hintergrund schieben.

Mich macht es fertig, wenn es abends um 23 Uhr noch an die 25 Grad warm ist und trotz überall offenen Fenster kein bisschen Wind geht. Dann liegt man da im eigenen Saft, dreht sich hin und her und der einzige Sinneseindruck ist: Wärme...

Von mir aus könnte es tagsüber mal 35 Grad heiß sein. Mag ich nicht, aber irgendwie käme ich damit klar. Wenn es denn abends ab neun auf 18 bis 20 Grad ginge und man eine vernünftige Luft in die Wohnung bekommen könnte.

Früher bin ich frühmorgens oder spät abends zum Gießen in den Garten gefahren (tagsüber kannst du dir direkt knicken)
Mittlerweile fahr ich morgens um 6-7 Uhr, weil es abends noch viel zu warm ist

Gruß Jochen

Es reicht! :-( o.T

Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 22:11 (vor 46 Tagen) @ Frankonius

.

Es reicht! :-( o.T

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 25.06.2026, 07:29 (vor 45 Tagen) @ Foreveralone

Gemäß diverser Boomer (bin selbst einer, da her kein Bashing) in den sozialen Medien und der Blöd war es früher auch heiß.
Klimawandel gibt es nicht, wir müssen mehr Öl, Kohle und Gas verbrennen. Dann wird slles gut.

Es reicht! :-( o.T

markus, Donnerstag, 25.06.2026, 12:02 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Gemäß diverser Boomer (bin selbst einer, da her kein Bashing) in den sozialen Medien und der Blöd war es früher auch heiß.
Klimawandel gibt es nicht, wir müssen mehr Öl, Kohle und Gas verbrennen. Dann wird slles gut.

Und noch AfD liken und 30 Jahre jüngere Frauen anschreiben. Das machen die Facebook Dieters und Norberts sehr gerne.

Es reicht! :-( o.T

Frankonius, Frankfurt, Donnerstag, 25.06.2026, 18:18 (vor 45 Tagen) @ markus

"Dieter 63", aka "Diesel-Dieter" legt auch jeden Tag 850 km in seinem Passat-Diesel ohne Pause zurück, macht nur eine Pause von 5 Minuten zum Tanken und fährt dann weitere 850 km.
Bedürfnisse wie Kaffee oder Pipi-Machen hat er nicht. Er muss immer nur fahren.
E-Autos sind Teufelszeug, womit die grünen Satanisten das Land zugrunde richten wollen.

Gut wenn er nichts trinkt, braucht er auch nicht aufs Klo.

Es reicht! :-( o.T

TeePee, NRW, Donnerstag, 25.06.2026, 14:08 (vor 45 Tagen) @ markus

Gemäß diverser Boomer (bin selbst einer, da her kein Bashing) in den sozialen Medien und der Blöd war es früher auch heiß.
Klimawandel gibt es nicht, wir müssen mehr Öl, Kohle und Gas verbrennen. Dann wird slles gut.


Und noch AfD liken und 30 Jahre jüngere Frauen anschreiben. Das machen die Facebook Dieters und Norberts sehr gerne.

Ein bisschen offtopic, aber sehr lustig:

https://www.reddit.com/r/oldpeoplefacebook
https://www.reddit.com/r/ichbin40undSchwurbler

Es reicht! :-( o.T

Garum, Bornum am Harz, Donnerstag, 25.06.2026, 09:37 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Gemäß diverser Boomer (bin selbst einer, da her kein Bashing) in den sozialen Medien und der Blöd war es früher auch heiß.
Klimawandel gibt es nicht, wir müssen mehr Öl, Kohle und Gas verbrennen. Dann wird slles gut.

Mein Verdacht ist das diese Boomer aus ihren Gefilden nie rausgekommen sind.

Ventilartoren...

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 24.06.2026, 20:54 (vor 46 Tagen) @ Frankonius

..kühlen überhaupt nicht, aber ich empfinde den Luftzug als angenehm.
Im Schlafzimmer habe ich einen teuren Levoit Turmventilator.
Das Ding ist auf kleinster Stufe sehr leise und liefert die ganze Nacht einen angenehmen Luftzug.
Es gibt dann noch ein Program zum Einschlafen, dass nach 2 Stunden anfängt zu oszillierend.
Fernbedienung ist auch dabei.

Im Wohnzimmer habe ich ein Billig-Teil vom Media Markt (Koenic).
Das Ding ist ziemlich laut (im Wohnzimmer egal) der Luftzug ist aber auch so stark, dass man beim ESC den Mädels die Klamotten vom Leib wehen könnte ;-).
Das Teil ganz Chrome gehalten und sieht ganz gut aus.

In Südost-Asien (Vietnam, Thailand usw.) verwendet man Sprühventilatoren, die noch einen Wassernebel erzeugen.
Das ist angenehm, geht aber nur draußen. Bei Anwendung innen würde die Feuchtigkeit elektronische Geräte killen.

Ventilartoren...

DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 25.06.2026, 21:35 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Kann Meaco empfehlen. Britischer Hersteller mit quiet mark, einem Gütesiegel, was möglichst leise Geräte auszeichnet (z.B. Staubsauber). Mir ist der leise und energiesparsame Betrieb sehr wichtig, da ich das Gerät derzeit über Nacht anlasse. Die Stiftung Warentest hat die Meaco-Geräte in den letzten beiden Tests gut bewertet, glaub die waren jeweils auf Platz 1. Lautlos sind sie aber nicht!

Ventilartoren...

Ulrich, Donnerstag, 25.06.2026, 13:13 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

..kühlen überhaupt nicht, aber ich empfinde den Luftzug als angenehm.

Der Luftzug führt dazu, dass der Körperschweiß besser verdunsten kann. Insofern kühlen sie durchaus.

Rolladen nicht ganz runterlassen

AGraute, Mittwoch, 24.06.2026, 18:57 (vor 46 Tagen) @ Frankonius

Das haben wir heute mal im 1. OG getestet und zumindest der erste Eindruck ist positiv. Der Hintergrund soll sein, dass sich keine Hitze zwischen Scheibe und Rolladen staut, welche wiederum auch nach innen abgegeben wird.
Wenn einige Spalte offen bleiben wird die warme Luft abtransportiert bzw entsteht erst gar nicht so stark.

Eventuell nützt der Tipp ja noch jemanden bzw er kann bestätigt oder entkräftet werden =)

Rolladen nicht ganz runterlassen

DieRoteKarteZahlIch, UK, Donnerstag, 25.06.2026, 20:59 (vor 45 Tagen) @ AGraute

So haben wir es auch gemacht.

Hamburg am Sonntag

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 11:49 (vor 46 Tagen) @ Frankonius

Halbmarathon mit 24.000 gemeldeten Läufern. Wetter.de sagt da schon morgens für die Startzeit Temperaturen von 33 bis 35 Grad voraus. Hoffentlich geht das gut...

Ich persönlich bin froh, aktuell erstmal nirgendwo gemeldet zu sein und mache den Rest der Woche hitzefrei was das Laufen angeht.

Abgesagt: Hamburg am Sonntag

Frank1299, Mittwoch, 24.06.2026, 20:32 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Respekt an die Veranstalter.

Ich habe es weiter unten ja schon geschrieben, dass der Veranstalter in der Pflicht steht. Es hätte mMn auch an Außenstehende (die mit der Veranstaltung nichts zu tun haben) das falsche Signal gesendet, wenn man so ein Event bei dieser Hitze durchgezogen hätte.

Trotzdem waren die Gegenargumente (Eigenverantwortung) in diesem Thread ja nicht falsch. Denke aber, dass die Absage eine gute Entscheidung ist, auch wenn man die Teilnehmer ihrer Entscheidungsfreiheit beraubt.

+1

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 25.06.2026, 00:27 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Insgesamt würde ich sagen, dass man die Startzeiten dieser Events auf 6 oder 7 Uhr morgens legen sollte. Ist hier Standard und reduziert auch die Beeinflussung auf Verkehr etc.

Wer nen Halbmarathon laufen kann, der kann auch früh aufstehen!

+1

Lenano, Donnerstag, 25.06.2026, 09:57 (vor 45 Tagen) @ Schoeneschooh

Das ist so das Einzige was mich bei dem Thema etwas "nervt". Ich war am Samstag für nen Marathon angemeldet, den hat man nun abgesagt...alle anderen Läufe finden aber statt, nur mit etwas angepassten Startzeiten. Halbmarathon z.B. um 18.30 Uhr anstelle von 17 Uhr.
Mir war aber von Beginn an klar als ich mich angemeldet habe das es Ende Juni schon romantisch warm sein kann und dann stelle ich eben die Frage an die Veranstalter was man da denn so wirklich denkt wenn man diese Veranstaltungen im Juni / Juli durchführt und nicht früh morgens oder ggf. spät Abends startet. Aus der Sicht kann ich eine Absage persönlich nicht nachvollziehen, aus Sicht der Gesundheit und den Sorgen des Veranstalters / Ärzte kann ich es aber natürlich.
In Füssen z.B. findet Ende Juli immer ne Veranstaltung statt, der Marathin startet um 7.30 Uhr, Halbmarathon um 18 Uhr.

Abgesagt: Hamburg am Sonntag

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 24.06.2026, 20:43 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Respekt an die Veranstalter.

Ich habe es weiter unten ja schon geschrieben, dass der Veranstalter in der Pflicht steht. Es hätte mMn auch an Außenstehende (die mit der Veranstaltung nichts zu tun haben) das falsche Signal gesendet, wenn man so ein Event bei dieser Hitze durchgezogen hätte.

Trotzdem waren die Gegenargumente (Eigenverantwortung) in diesem Thread ja nicht falsch. Denke aber, dass die Absage eine gute Entscheidung ist, auch wenn man die Teilnehmer ihrer Entscheidungsfreiheit beraubt.

Wenn viele kollabiert wären und es Zuwenig Rettungskräfte gegeben hätte wäre das Geschrei groß gewesen..
Manchmal muss man die Menschen auch vor sich selber schützen.
Daher alles richtig gemacht.

Abgesagt: Hamburg am Sonntag

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 24.06.2026, 21:45 (vor 46 Tagen) @ Garum

Manchmal muss man die Menschen auch vor sich selber schützen.
Daher alles richtig gemacht.

Leider übertrifft der Ehrgeiz oft den Instinkt, die eigenen Gesundheit oder sogar das eigene Leben zu schützen.

Bei solchen Veranstaltungen sind schon Leute gestorben, besonders sogenannte "Altersklassenathleten".
Man muss einfach nur auf den eigenen Körper hören. Wenn es nicht mehr geht, einfach aufhören.

Hamburg am Sonntag

Cthulhu, Essen, Mittwoch, 24.06.2026, 17:28 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Halbmarathon mit 24.000 gemeldeten Läufern. Wetter.de sagt da schon morgens für die Startzeit Temperaturen von 33 bis 35 Grad voraus. Hoffentlich geht das gut...

Ich persönlich bin froh, aktuell erstmal nirgendwo gemeldet zu sein und mache den Rest der Woche hitzefrei was das Laufen angeht.

Ich drehe morgen früh vor der Arbeit noch ne lockere Runde, da sollte es noch okay sein und dann ist auch für den Rest der Woche erstmal Ende, dann wird's selbst früh morgens zu schnell heiß.

Wird abgesagt. k.T.

funkyfood, Elmsberg, Mittwoch, 24.06.2026, 16:15 (vor 46 Tagen) @ Sascha

K.T.

Hamburg am Sonntag

Carpzov, Dormagen, Mittwoch, 24.06.2026, 14:39 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Hoffen wir mal das genügend Sanitäter entlang der Strecke bereit stehen.

Hamburg am Sonntag

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 24.06.2026, 13:03 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Halbmarathon mit 24.000 gemeldeten Läufern. Wetter.de sagt da schon morgens für die Startzeit Temperaturen von 33 bis 35 Grad voraus. Hoffentlich geht das gut...

Ich persönlich bin froh, aktuell erstmal nirgendwo gemeldet zu sein und mache den Rest der Woche hitzefrei was das Laufen angeht.

Sehr früh morgens geht oft noch, wenn das ins eigene Timing passt. So 7 Uhr, aber danach ist es fies, abends meistens auch. Ich gehe heute schwimmen.

Ich bin mittlerweile auch so weit, dass ich Dinge absage, die mit körperlicher Tätigkeit zu tun haben, wenn es derart heiß ist. Und wenn es nur ein Ausflug nach Willingen ist oder so, ab 35 Grad bin ich da einfach dann raus, auch wenn es mir leid tut, absagen zu müssen.

Hamburg am Sonntag

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 25.06.2026, 00:29 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans

Wirst halt nicht jünger…das wird dann aber nix mit Auswandern nach Queretaro ;)

Hamburg am Sonntag

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 25.06.2026, 14:10 (vor 45 Tagen) @ Schoeneschooh

Wirst halt nicht jünger…das wird dann aber nix mit Auswandern nach Queretaro ;)

Das ist was anderes, da bin ich mir sicher! Eine "andere Wärme", hat die Oma von meinem portugiesischem Kumpel immer gesagt (mit Bezug auf die portugiesische Hitze). :-)

Hamburg am Sonntag

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 13:26 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans

Zum einen soll es in den nächsten Tagen ja selbst morgens um 7 schon an den 30 Grad kratzen - nach Nachttemperaturen, die auch nicht gerade geruhsamen Schlaf versprechen - und zum anderen ist das einfach nicht meine Laufzeit.

Ab und an starte ich im Urlaub schon mal früh morgens, damit mich meine Familie den ganzen Tag über hat, aber das ist für mich immer totale Qual. Gibt Leute, die schwören drauf, ganz früh morgens und ohne Frühstück zu starten, aber mir macht das null Spaß. Bei mir dagegen ist so ab 10 Uhr die liebste Laufzeit.

Hamburg am Sonntag

Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 25.06.2026, 00:32 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Ich mache fast ausschließlich Sport zwischen 5:30 und 8 Uhr morgens. Da schläft die Familie noch und ich fühle mich auch besser uber den Tag.

Außerdem kann ich mich so besser motivieren. Sobald ich mich um 5:30 aus dem Bett gerollt habe, gibt es keine potentielle Ablenkung mehr. Mich nach der Arbeit zu überzeugen, fällt mir schwerer.

Ist bei jedem anders!

Hamburg am Sonntag

Frank1299, Mittwoch, 24.06.2026, 12:47 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Halbmarathon mit 24.000 gemeldeten Läufern. Wetter.de sagt da schon morgens für die Startzeit Temperaturen von 33 bis 35 Grad voraus. Hoffentlich geht das gut...

Ich persönlich bin froh, aktuell erstmal nirgendwo gemeldet zu sein und mache den Rest der Woche hitzefrei was das Laufen angeht.

Das ist vernünftig.

Beim Halbmarathon sehe ich da die Veranstalter in der (Fürsorge-) Pflicht. Bin kein Mediziner, aber als Veranstalter würde ich mir deren Go abholen. Und wenn die sagen "Nein" bzw Risiko zu hoch, dann musst du auch einfach mal (übermotivierte) Sportler vor sich selber schützen.

Hamburg am Sonntag

funkyfood, Elmsberg, Mittwoch, 24.06.2026, 13:43 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Da der Halbmarathon im Hamburg immer Ende Juni stattfindet, sind Temperaturen um 30° nicht so selten. Und alle Läufer wissen das auch bei ihrer Anmeldung.

Da es dieses Jahr aber nochmal extremer werden kann, hat der Veranstalter zusammen mit der Stadt das Konzept nochmals geschärft: Dieses Jahr werden sieben satt der üblicherweise drei bis vier Wasserstellen eingerichtet. Über 100.000 Liter Trinkwasser stehen dort bereit. Dazu kommen kalte Duschen, unter denen die Läufer durchlaufen können, sowie Wasserwannen für die schnelle Erfrischung.

Zudem wird der Start von 9 auf 8.30 Uhr vorverlegt. Der Zielschluss wurde um eine Stunde verlängert und erfolgt erst nach 3:40 Stunden.

Und alle Teilnehmenden werden nochmals intensiv auf die Hitze und gute Vorbereitung hingewiesen.

Und der Rest ist Selbstverantwortung - alles sind erwachsen und frei in ihrer Entscheidung.

Ich würde übrigens absagen und nicht laufen - mir wäre es das Risiko nicht wert.

Hamburg am Sonntag

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 13:53 (vor 46 Tagen) @ funkyfood

Wasserwannen.... brrr..

Hatte das mal bei einem Halbmarathon in Menden bei hohen Temperaturen. Da gab es Wannen mit Schwämmen. Die meisten Leute haben die sich aber zum einen nicht über, sondern auf dem Kopf ausgedrückt und das teilweise über die Wanne gebeugt. Für die vorderen Läufer kein Problem. Was man sich aber dahinter über den Kopf gekippt hat, hatte mit Wasser nur noch gemein, dass es flüssig war.

Hamburg am Sonntag

Cthulhu, Essen, Mittwoch, 24.06.2026, 18:41 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Wasserwannen.... brrr..

Hatte das mal bei einem Halbmarathon in Menden bei hohen Temperaturen. Da gab es Wannen mit Schwämmen. Die meisten Leute haben die sich aber zum einen nicht über, sondern auf dem Kopf ausgedrückt und das teilweise über die Wanne gebeugt. Für die vorderen Läufer kein Problem. Was man sich aber dahinter über den Kopf gekippt hat, hatte mit Wasser nur noch gemein, dass es flüssig war.

Da fand ich die Duisburger immer geil, der Rhein Ruhr Marathon war ja früher im Juni und zumindest immer, wenn ich da mitgelaufen bin ging es an die 30°.
In den Einfamilienhaus-Siedlungen wurden einige Gartenschläuche auf Leitern gehängt als Abkühlung. 2018 oder 2019 bin ich Klatschnass im Ziel angekommen, aber das war ne echt schöne Erfrischung.

Hamburg am Sonntag

goldkind, Mittwoch, 24.06.2026, 21:36 (vor 46 Tagen) @ Cthulhu

Wasserwannen.... brrr..

Hatte das mal bei einem Halbmarathon in Menden bei hohen Temperaturen. Da gab es Wannen mit Schwämmen. Die meisten Leute haben die sich aber zum einen nicht über, sondern auf dem Kopf ausgedrückt und das teilweise über die Wanne gebeugt. Für die vorderen Läufer kein Problem. Was man sich aber dahinter über den Kopf gekippt hat, hatte mit Wasser nur noch gemein, dass es flüssig war.


Da fand ich die Duisburger immer geil, der Rhein Ruhr Marathon war ja früher im Juni und zumindest immer, wenn ich da mitgelaufen bin ging es an die 30°.
In den Einfamilienhaus-Siedlungen wurden einige Gartenschläuche auf Leitern gehängt als Abkühlung. 2018 oder 2019 bin ich Klatschnass im Ziel angekommen, aber das war ne echt schöne Erfrischung.

Ist auch noch so und ich fand es dieses Jahr bei 20°C schon sehr großartig. Die Wasserwannen, privaten Mini-Plantschbecken und Schüsseln ebenfalls. Habe leider so ausgiebig davon Gebrauch gemacht, dass einer meiner Ohrstöpsel es nicht überlebt hat ..

Hamburg am Sonntag

Cthulhu, Essen, Donnerstag, 25.06.2026, 18:04 (vor 45 Tagen) @ goldkind

Ist auch noch so und ich fand es dieses Jahr bei 20°C schon sehr großartig. Die Wasserwannen, privaten Mini-Plantschbecken und Schüsseln ebenfalls. Habe leider so ausgiebig davon Gebrauch gemacht, dass einer meiner Ohrstöpsel es nicht überlebt hat ..

Nächstes Jahr möchte ich da auch wieder am Start sein, ging dieses Jahr leider verletzungsbedingt nicht, aber ist einfach eine schöne Veranstaltung, auch wenn die ersten km durch die Innenstadt manchmal zäh sind.

Aber auch lustig, wenn sich Leute bei offenen Fenstern streiten.

Hamburg am Sonntag

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 13:28 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Kann ein Mediziner schlichtweg gar nicht pauschal sagen, weil dort alles vertreten ist. Vom professionellen Läufer, der auch schon Höhentrainingslager in Kenia mitgemacht hat, bis hin zum (nicht unsportlichen) absoluten Neuling, der sich aus einer Bierlaune heraus angemeldet hat.

Hamburg am Sonntag

Frank1299, Mittwoch, 24.06.2026, 15:18 (vor 46 Tagen) @ Sascha

Kann ein Mediziner schlichtweg gar nicht pauschal sagen, weil dort alles vertreten ist. Vom professionellen Läufer, der auch schon Höhentrainingslager in Kenia mitgemacht hat, bis hin zum (nicht unsportlichen) absoluten Neuling, der sich aus einer Bierlaune heraus angemeldet hat.

Gehe davon aus, dass ein Sport-Mediziner das zumindest für einige Personenkreise (z.B. Neuling, Personen über 60 Jahre usw.) schon einschätzen kann, ggf. auch mit Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Ich finde es halt schwierig, diese Entscheidung allein von dem Sportler zu erwarten. Die kann dann nur subjektiv sein und sich möglicherweise an den falschen Kriterien orientieren (z.B. "Wie stehe ich denn vor den anderen dar, wenn ich absage?").

Hamburg am Sonntag

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24.06.2026, 16:01 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Kann ein Mediziner schlichtweg gar nicht pauschal sagen, weil dort alles vertreten ist. Vom professionellen Läufer, der auch schon Höhentrainingslager in Kenia mitgemacht hat, bis hin zum (nicht unsportlichen) absoluten Neuling, der sich aus einer Bierlaune heraus angemeldet hat.


Gehe davon aus, dass ein Sport-Mediziner das zumindest für einige Personenkreise (z.B. Neuling, Personen über 60 Jahre usw.) schon einschätzen kann, ggf. auch mit Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Ich finde es halt schwierig, diese Entscheidung allein von dem Sportler zu erwarten. Die kann dann nur subjektiv sein und sich möglicherweise an den falschen Kriterien orientieren (z.B. "Wie stehe ich denn vor den anderen dar, wenn ich absage?").

Welche Aussage erwartest du denn von einem halbwegs gescheiten Arzt, wenn ein Hobbyläufer ihn fragt, ob er bei 35°C einen Halbmarathon laufen soll?

Die Topathleten dürften eh einen Mediziner haben, der sie bei der Wettbewerbsvorbereitung unterstützt. Deren Risiko besteht auch nicht darin, gut eine Stunde durch die Hitze zu laufen, sondern darin, eine Höchstleistung erbringen zu wollen. Aber auch hier dürfte die Frage an den Arzt überflüssig sein, ob man eine persönliche Bestzeit anstreben sollte.

Hamburg am Sonntag

Tom Frost, Mittwoch, 24.06.2026, 15:31 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Kann ein Mediziner schlichtweg gar nicht pauschal sagen, weil dort alles vertreten ist. Vom professionellen Läufer, der auch schon Höhentrainingslager in Kenia mitgemacht hat, bis hin zum (nicht unsportlichen) absoluten Neuling, der sich aus einer Bierlaune heraus angemeldet hat.


Gehe davon aus, dass ein Sport-Mediziner das zumindest für einige Personenkreise (z.B. Neuling, Personen über 60 Jahre usw.) schon einschätzen kann, ggf. auch mit Erfahrungswerten aus der Vergangenheit. Ich finde es halt schwierig, diese Entscheidung allein von dem Sportler zu erwarten. Die kann dann nur subjektiv sein und sich möglicherweise an den falschen Kriterien orientieren (z.B. "Wie stehe ich denn vor den anderen dar, wenn ich absage?").

Irgendwann muss man aber auch sagen, das ist eine Veranstaltung für Erwachsene, die sollten das schon für sich selbst entscheiden können und auch entscheiden dürfen.

Leicht dahergesagt, aber wer für eine Absage bei den Temperaturen (und auch ganz generell) kein Verständnis hat, auf dessen Meinung würde ich vielleicht insgesamt nicht mehr so viel geben.

Hamburg am Sonntag

Sascha, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 15:27 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Du hast auch 60-jährige Läufer, die fitter sind als 30-jährige.

Aber was soll ein Mediziner da bei 24.000 Leuten sagen? Es ist doch wirklich allen klar, dass dort etliche tausend dabei sein, die es besser sein lassen sollten. Aber wer ohne große Vorbereitung bei so einem Lauf startet in der absoluten Gewissheit, dass das es heiß und für den Körper anstrengend wird, der ist auch einfach selber seines Glückes Schmied. Ich glaube nicht, dass es irgendeinen Mediziner auf der Welt gibt, der da eine pauschale Aussage, dass der Lauf für alle unbedenklich ist, treffen wird.

Ganz davon abgesehen passiert leider immer wieder etwas bei Laufwettbewerben. Beim Firmenlauf in Dortmund vor zwei Wochen ist ein Starter zum Beispiel ebenfalls kollabiert und im Krankenhaus traurigerweise verstorben. Und da sprechen wir von 6 km bei Temperaturen von maximal 20 Grad. Laufsport ist nicht per se so ungefährlich wie man immer meint.

Hamburg am Sonntag

Smeller, Dortmund, Mittwoch, 24.06.2026, 12:58 (vor 46 Tagen) @ Frank1299

Als Veranstalter würden mir die derzeitigen Temperaturen gehörige Bauchschmerzen bereiten.

Hitze Thread: Achtung, DB hat bundesweit den Betrieb eingestellt

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 23:14 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

Falls morgen jemand bei der Hitze auf die Bahn bauen wollte, besser noch einmal überdenken.
Es scheint eine große, bundesweite IT-Störung bei der DB zu geben.

Ursache für den Ausfall bei der DB war ein defekter Switch

Ulrich, Freitag, 26.06.2026, 16:13 (vor 44 Tagen) @ FourrierTrans

Grund für Zugstillstand - Eine ausbleibende Fehlermeldung stürzte die Bahn ins Chaos (Spiegel)

"Alle Züge standen still, weil die DB-IT nicht mehr wollte: Die Bahn hat die Ursache für den bundesweiten Zugstillstand mitgeteilt. Damit das nicht noch mal vorkommt, will sie die Technik künftig erst nach Mitternacht warten."

Mich wundert das ein wenig. Ich wäre davon ausgegangen, dass die Bahn Netzüberwachungssoftware einsetzt, um sofort gewarnt zu werden, wenn wichtige Hardware ausfällt. Und dieser Switch scheint systemkritisch gewesen zu sein.

Ursache für den Ausfall bei der DB war ein defekter Switch

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 26.06.2026, 22:02 (vor 44 Tagen) @ Ulrich

Grund für Zugstillstand - Eine ausbleibende Fehlermeldung stürzte die Bahn ins Chaos (Spiegel)

"Alle Züge standen still, weil die DB-IT nicht mehr wollte: Die Bahn hat die Ursache für den bundesweiten Zugstillstand mitgeteilt. Damit das nicht noch mal vorkommt, will sie die Technik künftig erst nach Mitternacht warten."

Mich wundert das ein wenig. Ich wäre davon ausgegangen, dass die Bahn Netzüberwachungssoftware einsetzt, um sofort gewarnt zu werden, wenn wichtige Hardware ausfällt. Und dieser Switch scheint systemkritisch gewesen zu sein.

Ja. Und dann so einen "Blackout" zu riskieren.

Erste Züge rollen wieder

Zoon, Mittwoch, 24.06.2026, 00:43 (vor 47 Tagen) @ FourrierTrans

NTV - Breaking News: Die Bahn hat die Ursache der Funkstörung identifiziert. Erste Züge sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. Das bestätigten mehrere Reporter aus den Zügen.

Erste Züge rollen wieder

Ulrich, Mittwoch, 24.06.2026, 06:37 (vor 46 Tagen) @ Zoon

NTV - Breaking News: Die Bahn hat die Ursache der Funkstörung identifiziert. Erste Züge sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. Das bestätigten mehrere Reporter aus den Zügen.

Ausgefallen war das digitale Zugfunksystem GSM-R („Global System for Mobile Communications – Railway“). Laut den Meldungen, die ich gelesen habe, hat man wohl auf eine Art Backup-System umgeschaltet. Die Frage ist, weiß man schon, wieso GSM-R ausgefallen ist?

Erste Züge rollen wieder

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24.06.2026, 08:35 (vor 46 Tagen) @ Ulrich

NTV - Breaking News: Die Bahn hat die Ursache der Funkstörung identifiziert. Erste Züge sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. Das bestätigten mehrere Reporter aus den Zügen.


Ausgefallen war das digitale Zugfunksystem GSM-R („Global System for Mobile Communications – Railway“). Laut den Meldungen, die ich gelesen habe, hat man wohl auf eine Art Backup-System umgeschaltet. Die Frage ist, weiß man schon, wieso GSM-R ausgefallen ist?

Angeblich ein fehlerhaftes Update:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutsche-bahn-stoerung-zugfunk-100.html

"Nach rbb-Informationen gehen Sicherheitsbehörden momentan nicht von Sabotage aus. Vielmehr wird derzeit ein fehlerhaftes Update der Deutschen Bahn als Ursache vermutet."

Erste Züge rollen wieder

Ulrich, Mittwoch, 24.06.2026, 08:37 (vor 46 Tagen) @ Habakuk

NTV - Breaking News: Die Bahn hat die Ursache der Funkstörung identifiziert. Erste Züge sind nach dem bundesweiten Ausfall wieder losgefahren. Das bestätigten mehrere Reporter aus den Zügen.


Ausgefallen war das digitale Zugfunksystem GSM-R („Global System for Mobile Communications – Railway“). Laut den Meldungen, die ich gelesen habe, hat man wohl auf eine Art Backup-System umgeschaltet. Die Frage ist, weiß man schon, wieso GSM-R ausgefallen ist?


Angeblich ein fehlerhaftes Update:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutsche-bahn-stoerung-zugfunk-100.html

"Nach rbb-Informationen gehen Sicherheitsbehörden momentan nicht von Sabotage aus. Vielmehr wird derzeit ein fehlerhaftes Update der Deutschen Bahn als Ursache vermutet."

Autsch!

Erste Züge rollen wieder

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 24.06.2026, 10:14 (vor 46 Tagen) @ Ulrich

Vermutlich hat man die Disketten für DOS 6.22 mit den alten für DOS 6.0 verwechselt. Ist eben alles Neuland....

Erste Züge rollen wieder

Ulrich, Donnerstag, 25.06.2026, 13:43 (vor 45 Tagen) @ Frankonius

Vermutlich hat man die Disketten für DOS 6.22 mit den alten für DOS 6.0 verwechselt. Ist eben alles Neuland....

Das Netz basiert auf einem Mobilfunkstandard aus den Neunzigern. Für die Zwecke der Bahn ist es mit Sicherheit noch ausreichend, man benötigt keine großen Bandbreiten, nur Sprachübertragung. Und die Reichweite dürfte höher sein als bei modernen Funkstandards, man benötigt weniger Basisstationen.

Man verwendet mit hoher Wahrscheinlichkeit eine eigene, proprietäre Software. Aber je weniger Kunden es gibt, umso teurer wird die Pflege des Systems für den einzelnen Kunden. Irgendwann gibt es nur noch einzelne Experten, die man umhegen muss. Und auch die Produktion von Hardware lohnt eventuell immer weniger, sodass man ggf. z.B. auf aufbereitete Althardware angewiesen ist.

Erste Züge rollen wieder

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24.06.2026, 08:55 (vor 46 Tagen) @ Ulrich

Angeblich ein fehlerhaftes Update:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutsche-bahn-stoerung-zugfunk-100.html

"Nach rbb-Informationen gehen Sicherheitsbehörden momentan nicht von Sabotage aus. Vielmehr wird derzeit ein fehlerhaftes Update der Deutschen Bahn als Ursache vermutet."


Autsch!

Ich frage mich sowieso, ob viele Probleme der Bahn nicht im IT-Bereich liegen. Mit modernen Hochleistungsrechnern und KI muss es doch inzwischen möglich sein, Fahrpläne so vorauszuplanen, dass Verspätungen im täglichen Ablauf minimiert werden können. Und bei Störungen sollte man kurzfristig neu koordinieren können, insbesondere auch, um den Reisenden Änderungen mitzuteilen und Alternativen anzubieten. Oder erwarte ich da zu viel von den technischen Möglichkeiten?

Erste Züge rollen wieder

Ulrich, Mittwoch, 24.06.2026, 12:15 (vor 46 Tagen) @ Habakuk

Ich frage mich sowieso, ob viele Probleme der Bahn nicht im IT-Bereich liegen. Mit modernen Hochleistungsrechnern und KI muss es doch inzwischen möglich sein, Fahrpläne so vorauszuplanen, dass Verspätungen im täglichen Ablauf minimiert werden können. Und bei Störungen sollte man kurzfristig neu koordinieren können, insbesondere auch, um den Reisenden Änderungen mitzuteilen und Alternativen anzubieten. Oder erwarte ich da zu viel von den technischen Möglichkeiten?

Gerade KI neigt zum Halluzinieren. Auf die würde ich eher ungern setzen.

Bei vielen Großunternehmen ist die Software zudem über viele Jahrzehnte organisch gewachsen, das ganze läuft eventuell noch auf alten Mainframes von IBM. Diejenigen, die den Code ursprünglich programmiert haben, liegen vermutlich meist schon auf dem Friedhof, Dokumentationen waren auch schon in den Siebzigern oder Achtzigern meist suboptimal, um es vorsichtig auszudrücken. Vielfach lässt man heute vom Programmcode der Kernanwendungen die Finger und kommuniziert über vorhandene Softwareschnittstellen. Alles neu zu machen, klingt einfacher als es ist. Das Problem ist das Umschalten von der alten auf die neue Lösung. Man kann die Bahn schlicht nicht für einige Stunden bis Tage stilllegen.

Erste Züge rollen wieder

Habakuk, OWL, Mittwoch, 24.06.2026, 12:28 (vor 46 Tagen) @ Ulrich

Ich frage mich sowieso, ob viele Probleme der Bahn nicht im IT-Bereich liegen. Mit modernen Hochleistungsrechnern und KI muss es doch inzwischen möglich sein, Fahrpläne so vorauszuplanen, dass Verspätungen im täglichen Ablauf minimiert werden können. Und bei Störungen sollte man kurzfristig neu koordinieren können, insbesondere auch, um den Reisenden Änderungen mitzuteilen und Alternativen anzubieten. Oder erwarte ich da zu viel von den technischen Möglichkeiten?


Gerade KI neigt zum Halluzinieren. Auf die würde ich eher ungern setzen.

Das sehe ich im Bereich des Internets auch so, nicht aber im professionellen Bereich. Ein gutes Beispiel ist da der Einsatz von KI im medizinischen Bereich, wo sie effektiv bei der Auswertung von z.B. CT- und MRT-Bildern eingesetzt wird. Das Erstellen von Fahrplänen sollte (jedenfalls in meiner Vorstellung) eine Aufgabe sein, die KI besonders gut erfüllen kann.


Bei vielen Großunternehmen ist die Software zudem über viele Jahrzehnte organisch gewachsen, das ganze läuft eventuell noch auf alten Mainframes von IBM. Diejenigen, die den Code ursprünglich programmiert haben, liegen vermutlich meist schon auf dem Friedhof, Dokumentationen waren auch schon in den Siebzigern oder Achtzigern meist suboptimal, um es vorsichtig auszudrücken. Vielfach lässt man heute vom Programmcode der Kernanwendungen die Finger und kommuniziert über vorhandene Softwareschnittstellen. Alles neu zu machen, klingt einfacher als es ist. Das Problem ist das Umschalten von der alten auf die neue Lösung. Man kann die Bahn schlicht nicht für einige Stunden bis Tage stilllegen.

Nicht? Wenigstens für einige Stunden ist das doch heute Nacht erfolgt.

Aber grundsätzlich hast du natürlich recht, eine Systemumstellung bei einem so großen Betrieb, der kontinuierlich laufen muss, ist nicht einfach. Never change a running system gilt aber auch nur, solange es wirklich running ist.

Erste Züge rollen wieder

CF, Mittwoch, 24.06.2026, 12:31 (vor 46 Tagen) @ Habakuk

Ich frage mich sowieso, ob viele Probleme der Bahn nicht im IT-Bereich liegen. Mit modernen Hochleistungsrechnern und KI muss es doch inzwischen möglich sein, Fahrpläne so vorauszuplanen, dass Verspätungen im täglichen Ablauf minimiert werden können. Und bei Störungen sollte man kurzfristig neu koordinieren können, insbesondere auch, um den Reisenden Änderungen mitzuteilen und Alternativen anzubieten. Oder erwarte ich da zu viel von den technischen Möglichkeiten?


Gerade KI neigt zum Halluzinieren. Auf die würde ich eher ungern setzen.


Das sehe ich im Bereich des Internets auch so, nicht aber im professionellen Bereich. Ein gutes Beispiel ist da der Einsatz von KI im medizinischen Bereich, wo sie effektiv bei der Auswertung von z.B. CT- und MRT-Bildern eingesetzt wird. Das Erstellen von Fahrplänen sollte (jedenfalls in meiner Vorstellung) eine Aufgabe sein, die KI besonders gut erfüllen kann.


Bei vielen Großunternehmen ist die Software zudem über viele Jahrzehnte organisch gewachsen, das ganze läuft eventuell noch auf alten Mainframes von IBM. Diejenigen, die den Code ursprünglich programmiert haben, liegen vermutlich meist schon auf dem Friedhof, Dokumentationen waren auch schon in den Siebzigern oder Achtzigern meist suboptimal, um es vorsichtig auszudrücken. Vielfach lässt man heute vom Programmcode der Kernanwendungen die Finger und kommuniziert über vorhandene Softwareschnittstellen. Alles neu zu machen, klingt einfacher als es ist. Das Problem ist das Umschalten von der alten auf die neue Lösung. Man kann die Bahn schlicht nicht für einige Stunden bis Tage stilllegen.


Nicht? Wenigstens für einige Stunden ist das doch heute Nacht erfolgt.

Aber grundsätzlich hast du natürlich recht, eine Systemumstellung bei einem so großen Betrieb, der kontinuierlich laufen muss, ist nicht einfach. Never change a running system gilt aber auch nur, solange es wirklich running ist.

Moderne Stromversorgung würde heute gar nicht funktionieren ohne KI - insbesondere der Ausbau alternativer Energieversorgung wäre schlicht nicht denkbar. Unmöglich.

Erste Züge rollen wieder

Ulrich, Donnerstag, 25.06.2026, 13:45 (vor 45 Tagen) @ CF

Moderne Stromversorgung würde heute gar nicht funktionieren ohne KI - insbesondere der Ausbau alternativer Energieversorgung wäre schlicht nicht denkbar. Unmöglich.

Nach meinem Kenntnisstand wird KI zwar beim Stromhandel, aber nicht beim Betrieb der Übertragungsnetze oder in den größeren Kraftwerken eingesetzt. Dort ist man extrem konservativ.

Erste Züge rollen wieder

burz, Lünen, Mittwoch, 24.06.2026, 10:40 (vor 46 Tagen) @ Habakuk

Angeblich ein fehlerhaftes Update:

https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/deutsche-bahn-stoerung-zugfunk-100.html

"Nach rbb-Informationen gehen Sicherheitsbehörden momentan nicht von Sabotage aus. Vielmehr wird derzeit ein fehlerhaftes Update der Deutschen Bahn als Ursache vermutet."


Autsch!


Ich frage mich sowieso, ob viele Probleme der Bahn nicht im IT-Bereich liegen. Mit modernen Hochleistungsrechnern und KI muss es doch inzwischen möglich sein, Fahrpläne so vorauszuplanen, dass Verspätungen im täglichen Ablauf minimiert werden können. Und bei Störungen sollte man kurzfristig neu koordinieren können, insbesondere auch, um den Reisenden Änderungen mitzuteilen und Alternativen anzubieten. Oder erwarte ich da zu viel von den technischen Möglichkeiten?

Die IT lässt mich als regelmäßigen Bahnfahrer auch fragend zurück. Kürzlich wartete ich auf einen Zug, dessen Abfahrt schon lange nicht mehr eingehalten werden konnte. Warum zum Henker werden dafür nicht die Anzeigen aktualisiert? Die Bahn-App wies in dem Fall auch realistischere Uhrzeiten aus, als die Anzeige am Gleis. Und sowieso die Frage: warum kriegt man den Ausweis der Zeiten nicht synchronisiert?

Erste Züge rollen wieder

tim86, Hamburg, Mittwoch, 24.06.2026, 10:03 (vor 46 Tagen) @ Habakuk
bearbeitet von tim86, Mittwoch, 24.06.2026, 10:11

Ich frage mich sowieso, ob viele Probleme der Bahn nicht im IT-Bereich liegen. Mit modernen Hochleistungsrechnern und KI muss es doch inzwischen möglich sein, Fahrpläne so vorauszuplanen, dass Verspätungen im täglichen Ablauf minimiert werden können. Und bei Störungen sollte man kurzfristig neu koordinieren können, insbesondere auch, um den Reisenden Änderungen mitzuteilen und Alternativen anzubieten. Oder erwarte ich da zu viel von den technischen Möglichkeiten?

Dafür muss man aber auch die passende Infrastruktur haben, die ausreichend freie Kapazität hat.

Man kann sicherlich ein Rechner haben, der in Fällen von Störungen oder hoher Auslastung einzelner Züge, Bahnhöfen oder Strecken die Züge die dadurch behindert werden automatisch auf freie Strecken umleitet.
In kleinen haben wir sowas bei mir auf der Arbeit auch(nur mit Förderstrecken statt Gleisen und Zügen).

Dafür muss man aber freie Kapazitäten auf Ausweichstrecken haben auf die man sinnvoll Ausweichen kann. Hier hat man in den letzten Jahrzehnten massiv Streckenkilometer abgebaut, so dass es nicht mehr so viele Ausweichtrassen gibt, die zudem Teilweise keine Kapazität haben oder nur für langsame Fahrten zugelassen sind.
Vor 2-3 Jahren war ich mal in ein ICE von Hamburg nach Hannover, der wegen einer Störung in Harburg ein Umweg über Schwerin und Magdeburg genommen hat. Wenn das die kürzeste Alternativroute von Hamburg nach Hannover ist, dann führt eine Störung automatisch zu großen Verspätungen.

Zudem werden viele Trassen und Bahnhöfe über 100% Auslastung gefahren. 100% ist hier die Nennleistung(ein Bahner darf mich gerne Korrigieren, aber das war es was ich aus Gesprächen mit Bahnmitarbeitern in Erinnerung habe) die Berechnet wurde, mit der gerade so noch die erwarteten betrieblichen Wartezeiten, ohne dass es Störungen gibt, im akzeptablen Bereich sind. Ist die 100% erreicht, kann man keine anderen Züge über die Trasse/Bahnhof umleiten ohne, dass es in dieser Trasse zu Folgeverspätungen kommt und es ist auch nicht mehr Möglich bei einer kurzfristigen Störung eines einzelnen Zuges, diesen zu Regeln ohne dass die nachfolgenden Züge auf der Trasse oder im Bahnhof ebenfalls verspätungen haben werden.

Hitze Thread: Achtung, DB hat bundesweit den Betrieb eingestellt

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 24.06.2026, 00:12 (vor 47 Tagen) @ FourrierTrans

Falls morgen jemand bei der Hitze auf die Bahn bauen wollte, besser noch einmal überdenken.
Es scheint eine große, bundesweite IT-Störung bei der DB zu geben.

Fantastisch. Ich muss ja nur nach München.

Hitze Thread: Achtung, DB hat bundesweit den Betrieb eingestellt

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 24.06.2026, 08:41 (vor 46 Tagen) @ MarcBVB

geht wieder. Ansonsten Mietwagen oder Flug. Da tut es wenigstens die Klimaanlage;-)

Hitze Thread: Achtung, DB hat bundesweit den Betrieb eingestellt

Blarry, Essen, Mittwoch, 24.06.2026, 11:31 (vor 46 Tagen) @ Frankonius

... oder Flug. Da tut es wenigstens die Klimaanlage;-)

Leider nicht immer. Die Dinger sind auf ständigen Luftaustausch aus der Klimaanlage ausgelegt und brauchen dadurch keine dickwandige Isolierung, die zudem Hunderte Kilogramm bis Tonnen an Nutzlast kostet. Dafür ist in der Röhre auch mal ganz schnell, innerhalb weniger Minuten, 50°C, wenn aufm Boden die Klimaanlage nicht verfügbar ist.

Der Sportflieger wiederum betet bei dem Wetter, dass in seinem Verein die Hochdecker noch nicht alle ausgebucht sind und er nicht im Tiefdecker mit umgehender Glaskanzel (aka im "Gurkenglas") fliegen muss. Da funktioniert die Belüftung in der Regel nur über angezapfte Bewegungsluft, kurz: am Boden praktisch gar nicht. Wer Glück hat, fliegt ein Muster wie die C42, die mit ausgebauten Türen betrieben werden darf.

Hitze Thread: Achtung, DB hat bundesweit den Betrieb eingestellt

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 24.06.2026, 08:44 (vor 46 Tagen) @ Frankonius

geht wieder. Ansonsten Mietwagen oder Flug. Da tut es wenigstens die Klimaanlage;-)

Ich sitze zum Glück schon im ICE. Da kann ich wenigstens noch ein bisschen was tun (Plädoyer vorbereiten). Ich mag keine Inlandsflüge und Mietwagen oder Auto generell mache ich ab 100 km nicht. Zu großer Zeitverlust, auch wenn ich den in der Vergütungsvereinbarung selbstverständlich inkludiert habe.

Hitze Thread: Achtung, DB hat bundesweit den Betrieb eingestellt

Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 24.06.2026, 09:16 (vor 46 Tagen) @ MarcBVB

Ich bin mal bei solchen Temperaturen im ICE mit kaputter Klimaanlage von Düsseldorf nach Baden-Baden zu einem Vorstellungsgespräch. Mit Jacket und so. War nicht so toll (zu meinem Glück), sonst müsste ich da vielleicht jetzt leben.

Hitze Thread

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:20 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.

Mach mich nicht fertig, für NRW bzw. hier so östlich von Dortmund Richtung Sauerland zeigen mir die Wetter-Apps bzw. -seiten ab Montag 25 Grad und danach 23-24 Grad.

Wobei ich es heute Abend sogar echt ganz angnehm finde draußen hier. Heute Morgen konnte man noch sehr gut lüften, waren knapp 17 Grad. Denke aber bis Sonntag wird es jetzt ungemütlich ab morgen.

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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 22:22 (vor 47 Tagen) @ FourrierTrans

23-24? Höchsttemperaturen?


Wow, das werden hier die Tiefsttemperaturen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:24 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

23-24? Höchsttemperaturen?


Wow, das werden hier die Tiefsttemperaturen.

Bist du dir sicher, für kommende Woche? Für Dienstag zeigen mir verschiedenste Sourcen schon 23 Grad an bei euch. Mittwoch dann 22 Grad und so geht so laut Prognosen die folgenden 10-13 Tage weiter (so weit geht die Vorschau).

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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 22:30 (vor 47 Tagen) @ FourrierTrans

Argh.
Falsch gelesen. Die Hitze. ;-)

Kachelmannwetter ist bei 21-29 Grad am Montag. Danach 18-28 bzw. 15-25 und dann gehts wieder hoch.
Meine Vermutung: den Tiefpunkt erleben wir tendenziell eher nur dann, wenn an den Tagen Regen mitkommt. Und der macht um Leipzig trotz Vorhersage oftmals gerne einen Bogen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:35 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

Argh.
Falsch gelesen. Die Hitze. ;-)

Kachelmannwetter ist bei 21-29 Grad am Montag. Danach 18-28 bzw. 15-25 und dann gehts wieder hoch.
Meine Vermutung: den Tiefpunkt erleben wir tendenziell eher nur dann, wenn an den Tagen Regen mitkommt. Und der macht um Leipzig trotz Vorhersage oftmals gerne einen Bogen.

Also Regen hat es hier echt eigentlich, Bauchgefühl, viel gegeben. Vorletzte Woche quasi jeden Tag und auch jetzt als es warm wurde mehrfach. Samstag und Freitag auch noch.

Ich denke, dass bei euch die Abkühlung einen Tag später abkommt. Hier sollen es Montag dann 25 Grad sein.

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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 22:56 (vor 47 Tagen) @ FourrierTrans

Hier ist’s schon ein Running Gag, das Regen angekündigt ist und nix kommt.

Am letzten Freitag/Samstag war extrem. Und ja, ich bin mir bewusst, dass es Vorhersagen sind. Und die Sommergewitter/Regen eine lokale Sache sind.

Aber Freitag wurde es dunkel, Unwetterwarnung ploppte auf, Blick auf das Radar: zieht in 20min voll rein. 15min später: in Luft aufgelöst. Aber neues dickeres Gebiet im Anmarsch. Halbe Stunde später: auch hier wieder Spuk vorbei. Außer paar Tropfen nix gewesen.

Samstag morgen. Ca 50km westlich schob es ein größeres Regengebiet leicht nordwestlich hoch. Hier nix. Vormittags kam dann auf einmal doch was. Brachte dann Regen, keinen ergiebigen, für ca 1 Stunde und Abkühlung für ca 2 Stunden. Für mittags / nachmittags wieder Potential. Gleiches Spiel wie am Vortag. Es war mittlerweile wieder warm. Lt Karte kam im weiteren Umland (z.B. Dessau) was runter. Aber um Leipzig machte es einen Bogen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 23:02 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

Hier ist’s schon ein Running Gag, das Regen angekündigt ist und nix kommt.

Am letzten Freitag/Samstag war extrem. Und ja, ich bin mir bewusst, dass es Vorhersagen sind. Und die Sommergewitter/Regen eine lokale Sache sind.

Aber Freitag wurde es dunkel, Unwetterwarnung ploppte auf, Blick auf das Radar: zieht in 20min voll rein. 15min später: in Luft aufgelöst. Aber neues dickeres Gebiet im Anmarsch. Halbe Stunde später: auch hier wieder Spuk vorbei. Außer paar Tropfen nix gewesen.

Samstag morgen. Ca 50km westlich schob es ein größeres Regengebiet leicht nordwestlich hoch. Hier nix. Vormittags kam dann auf einmal doch was. Brachte dann Regen, keinen ergiebigen, für ca 1 Stunde und Abkühlung für ca 2 Stunden. Für mittags / nachmittags wieder Potential. Gleiches Spiel wie am Vortag. Es war mittlerweile wieder warm. Lt Karte kam im weiteren Umland (z.B. Dessau) was runter. Aber um Leipzig machte es einen Bogen.

Bei uns war es seltsamerweise gar nicht so unwetterartig. Es gab zwar auch Gewitter und es hat teils stark geregnet, aber letztlich hat es dann jeweils 2-3 Stunden normal-stark geregnet. Dann am frühen Morgen noch einmal und Samstags dann auch Nachmittags mit einem Schauer (so 30-40 Minuten denke ich). Habe mich da auch gewundert.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 22:34 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

Argh.
Falsch gelesen. Die Hitze. ;-)

Kachelmannwetter ist bei 21-29 Grad am Montag. Danach 18-28 bzw. 15-25 und dann gehts wieder hoch.
Meine Vermutung: den Tiefpunkt erleben wir tendenziell eher nur dann, wenn an den Tagen Regen mitkommt. Und der macht um Leipzig trotz Vorhersage oftmals gerne einen Bogen.

Wobei viele Modelle je nach Großwetterlage spätestens nach vier, fünf Tagen an ihre Grenzen kommen. Auch bei Kachelmann, der für mich zu den seriösesten in der Zunft gehört.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:37 (vor 47 Tagen) @ Ulrich

Argh.
Falsch gelesen. Die Hitze. ;-)

Kachelmannwetter ist bei 21-29 Grad am Montag. Danach 18-28 bzw. 15-25 und dann gehts wieder hoch.
Meine Vermutung: den Tiefpunkt erleben wir tendenziell eher nur dann, wenn an den Tagen Regen mitkommt. Und der macht um Leipzig trotz Vorhersage oftmals gerne einen Bogen.


Wobei viele Modelle je nach Großwetterlage spätestens nach vier, fünf Tagen an ihre Grenzen kommen. Auch bei Kachelmann, der für mich zu den seriösesten in der Zunft gehört.

Ich habe mal gehört "The Weather Channel" soll auch sehr hohe "Trefferquoten" bei ihren Prognosen haben (hatte irgendwann mal die KI nach Genauigkeiten interviewed).
Sonst nutze ich auch meist Kachelmann.

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haweka, Dienstag, 23.06.2026, 20:05 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

Immerhin hat der Klimawandel auch was Positives: Rekorde, Rekorde und Rekorde. Jeden Tag neue Rekorde. Rekorde sind laut Duden Spitzenwerte, Höchstleistungen und Bestmarken. Das hat Deutschland lange Zeit gefehlt.

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Roland, Dienstag, 23.06.2026, 16:33 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.

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Frank1299, Dienstag, 23.06.2026, 16:41 (vor 47 Tagen) @ Roland

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.

Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?

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depecheden, Dienstag, 23.06.2026, 20:39 (vor 47 Tagen) @ Frank1299

Sofort. Kann das Argument mit dem vor dem Schlafen gehen auch nicht nachvollziehen. Ich hatte vor der Portasplit auch eine normale mobile Klimaanlage mit zig Eigenbaukonstruktionen um den Schlauch durchs Fenster zu legen bzw alles abzudichten. Glaub mir, wenn du die Anlage ausmachst, den Schlauch reinholst ist es 1 h später wieder so warm im Raum als wenn du keine Klimaanlage angemacht hast. BTW die ziehen auch mal locker 1000 Watt. Die Portasplit neben mir steht bei leicht geöffneten Fenster bei 20 Grad und zieht 169 Watt .
Aber ja, hier wurde ja auch gefragt, wirklich Mobil ist sie nicht. Ich habe sie mit Spanngurten die Treppe hochgewuchtet (einer zieht, einer schiebt). Und sie wird nie wieder nach unten kommen solange ich hier wohne, das weiß ich sicher

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Habakuk, OWL, Dienstag, 23.06.2026, 17:10 (vor 47 Tagen) @ Frank1299

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.


Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?

Das Problem bei den hohen Temperaturen ist bei den meisten nicht das Schlafen, sondern das Einschlafen. Insofern kann ich die Strategie von Roland nachvollziehen. Letztlich muss da jeder eine Strategie für sich finden. Sei es mit Klimaanlage im Schlafzimmer, ersatzweise auf dem Sofa im Erdgeschoss (falls der Schlafraum im Obergeschoss liegt), mit Raumentfeuchter im Keller oder mit Schlaf- und Bettwäsche aus der Kühltruhe. Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 17:32 (vor 47 Tagen) @ Habakuk

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.


Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?


Das Problem bei den hohen Temperaturen ist bei den meisten nicht das Schlafen, sondern das Einschlafen. Insofern kann ich die Strategie von Roland nachvollziehen. Letztlich muss da jeder eine Strategie für sich finden. Sei es mit Klimaanlage im Schlafzimmer, ersatzweise auf dem Sofa im Erdgeschoss (falls der Schlafraum im Obergeschoss liegt), mit Raumentfeuchter im Keller oder mit Schlaf- und Bettwäsche aus der Kühltruhe. Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.

[/b][/b]
Ist das nicht ein bisschen weit für den täglichen Arbeitsweg.:-)

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chief wiggum, im schönen Münsterland, Dienstag, 23.06.2026, 19:49 (vor 47 Tagen) @ Garum

Tankrabatt und Erhöhung der Pendlerpauschale und man wird auf dem Weg noch reich.

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Habakuk, OWL, Dienstag, 23.06.2026, 17:54 (vor 47 Tagen) @ Garum

Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.

Ist das nicht ein bisschen weit für den täglichen Arbeitsweg.:-)

Kommt drauf an, wo man arbeitet. In den 1990ern habe ich überlegt, aus beruflichen Gründen nach Norwegen zu ziehen. Hab ich leider nicht getan.

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Gargamel09, Dienstag, 23.06.2026, 17:34 (vor 47 Tagen) @ Garum

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.


Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?


Das Problem bei den hohen Temperaturen ist bei den meisten nicht das Schlafen, sondern das Einschlafen. Insofern kann ich die Strategie von Roland nachvollziehen. Letztlich muss da jeder eine Strategie für sich finden. Sei es mit Klimaanlage im Schlafzimmer, ersatzweise auf dem Sofa im Erdgeschoss (falls der Schlafraum im Obergeschoss liegt), mit Raumentfeuchter im Keller oder mit Schlaf- und Bettwäsche aus der Kühltruhe. Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.

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Ist das nicht ein bisschen weit für den täglichen Arbeitsweg.:-)

Spitzbergen wird in 100 Jahren das neue Malle sein.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 21:33 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.


Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?


Das Problem bei den hohen Temperaturen ist bei den meisten nicht das Schlafen, sondern das Einschlafen. Insofern kann ich die Strategie von Roland nachvollziehen. Letztlich muss da jeder eine Strategie für sich finden. Sei es mit Klimaanlage im Schlafzimmer, ersatzweise auf dem Sofa im Erdgeschoss (falls der Schlafraum im Obergeschoss liegt), mit Raumentfeuchter im Keller oder mit Schlaf- und Bettwäsche aus der Kühltruhe. Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.

[/b][/b]
Ist das nicht ein bisschen weit für den täglichen Arbeitsweg.:-)


Spitzbergen wird in 100 Jahren das neue Malle sein.

Oder abgesoffen.:-)

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tim86, Hamburg, Dienstag, 23.06.2026, 21:58 (vor 47 Tagen) @ Garum

Spitzbergen ist zwar eine Insel, aber noch bergiger als Mallorca und anders als Mallorca ist die ganze Insel bergig und nicht nur die Nordwestküste. Sollte Spitzbergen verschwinden, wäre vorher auch Deutschland verschwunden, mit Ausnahme einiger Inseln wo heute die höchsten Berge der bayrischen Alpen stehen.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 22:13 (vor 47 Tagen) @ tim86

Spitzbergen ist zwar eine Insel, aber noch bergiger als Mallorca und anders als Mallorca ist die ganze Insel bergig und nicht nur die Nordwestküste. Sollte Spitzbergen verschwinden, wäre vorher auch Deutschland verschwunden, mit Ausnahme einiger Inseln wo heute die höchsten Berge der bayrischen Alpen stehen.

Das schließe ich ja nicht aus. Manche Menschen glaube ja nur das das das Klima nur die Natur schädigt und es für uns (Menschen) sonst keine Konsequenzen hätte.

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tim86, Hamburg, Mittwoch, 24.06.2026, 00:16 (vor 47 Tagen) @ Garum

Das schließe ich ja nicht aus. Manche Menschen glaube ja nur das das das Klima nur die Natur schädigt und es für uns (Menschen) sonst keine Konsequenzen hätte.

Ich meine nicht den Staat, sondern die Landmasse auf der heute Deutschland ist, müsste fast komplett unter Wasser sein, damit der Meeresanstieg groß genug ist damit Spitzbergen verschwindet.
In den letzten 125 Jahren ist der Meeresspiegel ca. 20cm gestiegen. Szenarien, wenn der CO2 Ausstoß weiter steigt sehen für 2100 ein Anstieg von bis zu 2m vor, bis 2300 bis zu 15m. Das sind die pessimistischen Szenarien des IPCC, wahrscheinlich wird es weniger sein. Aber selbst diese Szenarien reiche nicht mal Ansatsweise aus um Spitzbergen, welches auch ohne Eismasse im Schnitt mehrere hundert Meter übern Meeresspiegel liegt und in der Spitze über 1.700m hoch ist abzusaufen, wie von dir angedeutet.

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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 24.06.2026, 08:43 (vor 46 Tagen) @ tim86

Das schließe ich ja nicht aus. Manche Menschen glaube ja nur das das das Klima nur die Natur schädigt und es für uns (Menschen) sonst keine Konsequenzen hätte.


Ich meine nicht den Staat, sondern die Landmasse auf der heute Deutschland ist, müsste fast komplett unter Wasser sein, damit der Meeresanstieg groß genug ist damit Spitzbergen verschwindet.
In den letzten 125 Jahren ist der Meeresspiegel ca. 20cm gestiegen. Szenarien, wenn der CO2 Ausstoß weiter steigt sehen für 2100 ein Anstieg von bis zu 2m vor, bis 2300 bis zu 15m. Das sind die pessimistischen Szenarien des IPCC, wahrscheinlich wird es weniger sein. Aber selbst diese Szenarien reiche nicht mal Ansatsweise aus um Spitzbergen, welches auch ohne Eismasse im Schnitt mehrere hundert Meter übern Meeresspiegel liegt und in der Spitze über 1.700m hoch ist abzusaufen, wie von dir angedeutet.

Nun das war auch mehr im Scherz gemeint, allerdings gehe ich davon aus das Spitzbergen
dann nicht mehr bewohnbar ist.

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Habakuk, OWL, Mittwoch, 24.06.2026, 08:46 (vor 46 Tagen) @ Garum

In den letzten 125 Jahren ist der Meeresspiegel ca. 20cm gestiegen. Szenarien, wenn der CO2 Ausstoß weiter steigt sehen für 2100 ein Anstieg von bis zu 2m vor, bis 2300 bis zu 15m. Das sind die pessimistischen Szenarien des IPCC, wahrscheinlich wird es weniger sein. Aber selbst diese Szenarien reiche nicht mal Ansatsweise aus um Spitzbergen, welches auch ohne Eismasse im Schnitt mehrere hundert Meter übern Meeresspiegel liegt und in der Spitze über 1.700m hoch ist abzusaufen, wie von dir angedeutet.


Nun das war auch mehr im Scherz gemeint, allerdings gehe ich davon aus das Spitzbergen
dann nicht mehr bewohnbar ist.

Warum nicht? Die Südhänge eignen sich dann ausgezeichnet für den Weinbau.

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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 24.06.2026, 08:50 (vor 46 Tagen) @ Habakuk

In den letzten 125 Jahren ist der Meeresspiegel ca. 20cm gestiegen. Szenarien, wenn der CO2 Ausstoß weiter steigt sehen für 2100 ein Anstieg von bis zu 2m vor, bis 2300 bis zu 15m. Das sind die pessimistischen Szenarien des IPCC, wahrscheinlich wird es weniger sein. Aber selbst diese Szenarien reiche nicht mal Ansatsweise aus um Spitzbergen, welches auch ohne Eismasse im Schnitt mehrere hundert Meter übern Meeresspiegel liegt und in der Spitze über 1.700m hoch ist abzusaufen, wie von dir angedeutet.


Nun das war auch mehr im Scherz gemeint, allerdings gehe ich davon aus das Spitzbergen
dann nicht mehr bewohnbar ist.


Warum nicht? Die Südhänge eignen sich dann ausgezeichnet für den Weinbau.

Ich musste mich gerade noch mal informieren, irgendwie hatte ich Spitzbergen anders in Erinnerung
mein "Absaufen" war wohl ein bisschen vorschnell.

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Ulrich, Mittwoch, 24.06.2026, 06:47 (vor 46 Tagen) @ tim86

Das schließe ich ja nicht aus. Manche Menschen glaube ja nur das das das Klima nur die Natur schädigt und es für uns (Menschen) sonst keine Konsequenzen hätte.


Ich meine nicht den Staat, sondern die Landmasse auf der heute Deutschland ist, müsste fast komplett unter Wasser sein, damit der Meeresanstieg groß genug ist damit Spitzbergen verschwindet.
In den letzten 125 Jahren ist der Meeresspiegel ca. 20cm gestiegen. Szenarien, wenn der CO2 Ausstoß weiter steigt sehen für 2100 ein Anstieg von bis zu 2m vor, bis 2300 bis zu 15m. Das sind die pessimistischen Szenarien des IPCC, wahrscheinlich wird es weniger sein. Aber selbst diese Szenarien reiche nicht mal Ansatsweise aus um Spitzbergen, welches auch ohne Eismasse im Schnitt mehrere hundert Meter übern Meeresspiegel liegt und in der Spitze über 1.700m hoch ist abzusaufen, wie von dir angedeutet.

Realistisch sind wohl ganz grob 50 Zentimeter bis ein Meter bis zum Jahr 2100, falls die Erderwärmung nicht massiv gebremst wird. Wärmeres Wasser hat ein höheres Volumen, aber der allergrößte Teil wird auf schmelzendes Festlandeis im Bereich von Grönland und der Antarktis zurückgehen, und hier sind die Prognosen schwierig. Schon das dürfte den Küstenschutz und den Schutz von Städten wie Bremen oder Hamburg vor ganz massive Herausforderungen stellen. Bis 2200 ist dann mit einem Anstieg um mehrere Meter zu rechnen, falls sich die Entwicklung fortsetzt. Dann müssen wir flachere Küstengegenden aufgeben.

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Habakuk, OWL, Dienstag, 23.06.2026, 22:30 (vor 47 Tagen) @ Garum

Spitzbergen ist zwar eine Insel, aber noch bergiger als Mallorca und anders als Mallorca ist die ganze Insel bergig und nicht nur die Nordwestküste. Sollte Spitzbergen verschwinden, wäre vorher auch Deutschland verschwunden, mit Ausnahme einiger Inseln wo heute die höchsten Berge der bayrischen Alpen stehen.


Das schließe ich ja nicht aus. Manche Menschen glaube ja nur das das das Klima nur die Natur schädigt und es für uns (Menschen) sonst keine Konsequenzen hätte.

Der Natur ist das Klima eigentlich scheißegal. Einige Arten werden vom Klimawandel profitieren, andere werden aussterben. Der Mensch dürfte zu den anderen gehören.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 22:54 (vor 47 Tagen) @ Habakuk

Spitzbergen ist zwar eine Insel, aber noch bergiger als Mallorca und anders als Mallorca ist die ganze Insel bergig und nicht nur die Nordwestküste. Sollte Spitzbergen verschwinden, wäre vorher auch Deutschland verschwunden, mit Ausnahme einiger Inseln wo heute die höchsten Berge der bayrischen Alpen stehen.


Das schließe ich ja nicht aus. Manche Menschen glaube ja nur das das das Klima nur die Natur schädigt und es für uns (Menschen) sonst keine Konsequenzen hätte.

> Der Natur ist das Klima eigentlich scheißegal. Einige Arten werden vom Klimawandel profitieren, andere werden aussterben. Der Mensch dürfte zu den anderen gehören.

Eben aber versuch das mal gewissen Leuten zu erklären.

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Frank1299, Dienstag, 23.06.2026, 17:19 (vor 47 Tagen) @ Habakuk

ich schaffe das Schlafen nur mit mobilem Klimagerät. Sieht zwar wenig stylisch aus und ist mit dem Abluftschlauch auch unpraktisch, kühlt das Schlafzimmer bei voller Leistung aber knapp unter 20 Grad. Der Schlaf ist damit gerettet. Die Negativpunkte wie Lautstärke ( stelle sie immer gegen 22.00 ab ) und hohen Stromverbrauch nehme ich für die 3 Wochen im Jahr in Kauf.


Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?


Das Problem bei den hohen Temperaturen ist bei den meisten nicht das Schlafen, sondern das Einschlafen. Insofern kann ich die Strategie von Roland nachvollziehen. Letztlich muss da jeder eine Strategie für sich finden. Sei es mit Klimaanlage im Schlafzimmer, ersatzweise auf dem Sofa im Erdgeschoss (falls der Schlafraum im Obergeschoss liegt), mit Raumentfeuchter im Keller oder mit Schlaf- und Bettwäsche aus der Kühltruhe. Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.

Ja, ich habe da leider Probleme mit dem Durchschlafen, wenn es nachts wieder spürbar wärmer wird, deshalb meine Frage. Aber lässt sich vermutlich sowieso nicht allgemein beantworten, weil es von der Dicke und Isolierung der Wand abhängt.

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TeePee, NRW, Dienstag, 23.06.2026, 19:55 (vor 47 Tagen) @ Frank1299

Ja, ich habe da leider Probleme mit dem Durchschlafen, wenn es nachts wieder spürbar wärmer wird, deshalb meine Frage. Aber lässt sich vermutlich sowieso nicht allgemein beantworten, weil es von der Dicke und Isolierung der Wand abhängt.

Ich hab jetzt nicht alles gelesen und weiß nicht, ob das für Dich in Frage kommt, aber mit Deckenventilator auf mittlerer Stufe über dem Bett merkt man fast nix mehr von der Hitze. Ist natürlich ein bisschen "windig", aber auch das ist nach kurzer Zeit oder leicht bedeckt mit einem Laken kein Problem.

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Habakuk, OWL, Dienstag, 23.06.2026, 17:49 (vor 47 Tagen) @ Frank1299

Wie stark und schnell steigt denn die Temperatur in der Nacht an, wenn die Klimaanlage nicht läuft?


Das Problem bei den hohen Temperaturen ist bei den meisten nicht das Schlafen, sondern das Einschlafen. Insofern kann ich die Strategie von Roland nachvollziehen. Letztlich muss da jeder eine Strategie für sich finden. Sei es mit Klimaanlage im Schlafzimmer, ersatzweise auf dem Sofa im Erdgeschoss (falls der Schlafraum im Obergeschoss liegt), mit Raumentfeuchter im Keller oder mit Schlaf- und Bettwäsche aus der Kühltruhe. Wer kann, fährt mit dem Wohnmobil nach Trondheim, dort hat es aktuell 13 Grad und Regen.


Ja, ich habe da leider Probleme mit dem Durchschlafen, wenn es nachts wieder spürbar wärmer wird, deshalb meine Frage. Aber lässt sich vermutlich sowieso nicht allgemein beantworten, weil es von der Dicke und Isolierung der Wand abhängt.

Die Klimaanlage kühlt ja nur die Raumluft, und Luft hat eine geringe Wärme(speicher)kapazität, deshalb dürfte die Temperatur nach Abschalten der Klimaanlage rasch wieder ansteigen. Nach einer längeren Hitzeperiode können dann gut isolierende, dicke Wände auch zum Problem werden, denn sie geben ja noch lange Zeit ihre Wärme ab.

Ich selbst werde wohl einige Nächte in unserem Keller verbringen, der allerdings auch besonders trocken ist. Trotzdem muss man da aktiv entfeuchten, sonst wird es irgendwann fies.

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AGraute, Dienstag, 23.06.2026, 13:31 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.

Das hat ja gut geklappt ;)

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 09:45 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.

Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.

Testbericht

Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 24.06.2026, 08:39 (vor 46 Tagen) @ Garum

Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.

Erfahrungen dieser Nacht.
Raumtemperatur 22 Uhr 27 Grad, Außentemperatur 25 Grad.
Im laufe der Nacht wurde es hinter der Ventilator immer kühler und ca,
gegen 6 UHR war die Raumtemperatur bis auf 19 Grad runter.
Stoßlüften bringt alleine nur wenig wenn draußen sich kein Lüftchen regt.
Die Aufgeheizten Wände haben die Temperaturen jetzt wieder ansteigen lassen. Fenster zu, Ventilator aus.
Alles in allen zumindest eine angenehme Nacht.

Hitze Thread

Tom Frost, Dienstag, 23.06.2026, 13:50 (vor 47 Tagen) @ Garum

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.


Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.

Mit der Front nach vorne heißt, der Ventilator guckt quasi zum Fenster raus?

Hitze Thread

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 13:59 (vor 47 Tagen) @ Tom Frost

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.


Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.


Mit der Front nach vorne heißt, der Ventilator guckt quasi zum Fenster raus?

Genau, funktioniert aber nur wenn die Außentemperatur kühler ist.
Ich habe das auch erst vor kurzem im Radio gehört und selbst noch nicht ausprobiert.

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Frank1299, Dienstag, 23.06.2026, 16:47 (vor 47 Tagen) @ Garum

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.


Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.


Mit der Front nach vorne heißt, der Ventilator guckt quasi zum Fenster raus?


Genau, funktioniert aber nur wenn die Außentemperatur kühler ist.
Ich habe das auch erst vor kurzem im Radio gehört und selbst noch nicht ausprobiert.

Dürfte vermutlich nicht lange halten, der Effekt. Das Problem ist, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht die warme "Luft" im Raum. Die kriegst du vermutlich auch raus, wenn du alle Fenster aufreißt. Das ware Problem ist, dass die Hitze in der Wand gespeichert ist. Wenn wir Stoßlüften, die ganze Nacht durch, sinkt die Innen-Temperatur so um 2 Grad. Das hält dann aber nicht lange, wenn die Fenster wieder zu sind.

Hitze Thread

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 17:29 (vor 47 Tagen) @ Frank1299

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.


Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.


Mit der Front nach vorne heißt, der Ventilator guckt quasi zum Fenster raus?


Genau, funktioniert aber nur wenn die Außentemperatur kühler ist.
Ich habe das auch erst vor kurzem im Radio gehört und selbst noch nicht ausprobiert.


Dürfte vermutlich nicht lange halten, der Effekt. Das Problem ist, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht die warme "Luft" im Raum. Die kriegst du vermutlich auch raus, wenn du alle Fenster aufreißt. Das ware Problem ist, dass die Hitze in der Wand gespeichert ist. Wenn wir Stoßlüften, die ganze Nacht durch, sinkt die Innen-Temperatur so um 2 Grad. Das hält dann aber nicht lange, wenn die Fenster wieder zu sind.

Ich habe in der Nacht auch alle Fenster auf, wenn aber kein Lüftchen weht passiert auch nur wenig. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, hatte aber die Fenster offen nur der Ventilator zeigte in die andere Richtung. Letztlich kommt es auch darauf an wie tief die Außentemperatur geht.
Dauerhaft kühl geht eh nur mit Klimaanlage. Alles andere sorgt für eine kurzfristige Erleichterung.

Hitze Thread

Gargamel09, Dienstag, 23.06.2026, 16:56 (vor 47 Tagen) @ Frank1299

Dürfte vermutlich nicht lange halten, der Effekt. Das Problem ist, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht die warme "Luft" im Raum. Die kriegst du vermutlich auch raus, wenn du alle Fenster aufreißt. Das ware Problem ist, dass die Hitze in der Wand gespeichert ist. Wenn wir Stoßlüften, die ganze Nacht durch, sinkt die Innen-Temperatur so um 2 Grad. Das hält dann aber nicht lange, wenn die Fenster wieder zu sind.

Wir haben 60cm dicke Altbauwände, letzte Woche merkte man noch den kühlenden Effekt, wenn man von draußen ach drinnen kam. Jetzt sind es auch 22-24 Grad und da hilft auch das Lüften am Morgen nicht viel, wenn den ganzen Vormittag die Sonne auf die Hausseite mit den Fenstern ballert. Auf dem Hof weh ein Lüftchen, da lässt es sich im Schatten noch aushalten, wenn es am WE 40 Grad wird - für 2 Tage ginge es noch, wenn sich nicht vorher schon über mehr als eine Woche alles aufgeheizt hätte.

Hitze Thread

Frank1299, Dienstag, 23.06.2026, 17:14 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09

Dürfte vermutlich nicht lange halten, der Effekt. Das Problem ist, wenn ich es richtig verstanden habe, nicht die warme "Luft" im Raum. Die kriegst du vermutlich auch raus, wenn du alle Fenster aufreißt. Das ware Problem ist, dass die Hitze in der Wand gespeichert ist. Wenn wir Stoßlüften, die ganze Nacht durch, sinkt die Innen-Temperatur so um 2 Grad. Das hält dann aber nicht lange, wenn die Fenster wieder zu sind.


Wir haben 60cm dicke Altbauwände, letzte Woche merkte man noch den kühlenden Effekt, wenn man von draußen ach drinnen kam. Jetzt sind es auch 22-24 Grad und da hilft auch das Lüften am Morgen nicht viel, wenn den ganzen Vormittag die Sonne auf die Hausseite mit den Fenstern ballert. Auf dem Hof weh ein Lüftchen, da lässt es sich im Schatten noch aushalten, wenn es am WE 40 Grad wird - für 2 Tage ginge es noch, wenn sich nicht vorher schon über mehr als eine Woche alles aufgeheizt hätte.

Ja, das ist genau der Effekt den ich meinte. Bei uns ist es dann so, wenn draußen schon wieder angenehm ist, ist dann trotzdem für 2-3 Tage in der Wohnung immer noch viel zu warm. Weil eben die Wand "aufgeheizt" ist und die Wärme nur langsam wieder abgibt.

Danke!

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 11:18 (vor 47 Tagen) @ Garum


Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.


Werde ich heute Abend mal testen. Ich habe nämlich das große Glück in meiner DGW vom Schlafzimmer direkt auf den Balkon gehen zu können.

Danke!

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 12:14 (vor 47 Tagen) @ Foreveralone


Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.

Werde ich heute Abend mal testen. Ich habe nämlich das große Glück in meiner DGW vom Schlafzimmer direkt auf den Balkon gehen zu können.

Ich hatte das auch immer anders gemacht, bis ich mal im Radio gehört habe das man den Ventilator anders herumstellen muss.:-)

Hitze Thread

AM, Dienstag, 23.06.2026, 11:11 (vor 47 Tagen) @ Garum

Mein Tipp: Ventilator abends vor dem offenen Fenster stellen aber mit der Front
nach vorne. Zieht die warme Luft aus dem Zimmer und lässt kühlere rein.

Erinnert mich an ein Spiel aus der Kindheit 'The Incredible Machine' (https://www.youtube.com/watch?v=5yOS5gDmal0) mit der Aufgabe mit zwei oder drei Ventilatoren und einer Balkontür in der Nacht das Wohnzimmer runterzukühlen :D

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Frankonius, Frankfurt, Dienstag, 23.06.2026, 08:22 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

.. wird ja gerne benutzt, um gegen Klimaanalgen zu argumentieren.
Kolleginnen reißen auch gerne das Fenster im Office auf, obwohl die wunderbare "Natur-Klimaanlage" in unserem Office nicht richtig funktionieren kann.
Die ist zwar nicht ganz so effektiv wie eine richtige Klimaanlage, aber 24-25 Grad sind bei sommerlicher Kleidung kein Problem. Und es wird nicht viel Energie verbraucht.
Ventilator sind ganz schlimm (bei mir daheim im Dauereinsatz), Klimaanlagen exotisches Teufelszeug aus fremden Ländern.

Mir ist auch nicht verständlich, wie man im Auto bei 35 Grad mit offenen Fenstern fahren kann, obwohl diese herrlichen Klimaanlagen mindestens seit 20 Jahren selbst in Kleinwagen (außer vielleicht Dacia) Standard sind. Man steigt bei 35 Gard ein und in maximal 2-3 Minuten sind es 23 Grad. Viel kälter sollte man nicht einstellen, weil der Unterschied zur Außentemperatur nicht allzu groß sein soll.

Meine Oma seinerzeit

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:28 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

war fanatisch gegen Zugluft, aber nur im Sinne von offenem Fenster.
Habe dann irgendwann kapituliert und die Fenster zugemacht im Auto, aber AC hochgefahren. War dann aber "besser", hat sie jedenfalls bestätigt. :-)

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

CF, Dienstag, 23.06.2026, 09:08 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

.. wird ja gerne benutzt, um gegen Klimaanalgen zu argumentieren.
Kolleginnen reißen auch gerne das Fenster im Office auf, obwohl die wunderbare "Natur-Klimaanlage" in unserem Office nicht richtig funktionieren kann.
Die ist zwar nicht ganz so effektiv wie eine richtige Klimaanlage, aber 24-25 Grad sind bei sommerlicher Kleidung kein Problem. Und es wird nicht viel Energie verbraucht.
Ventilator sind ganz schlimm (bei mir daheim im Dauereinsatz), Klimaanlagen exotisches Teufelszeug aus fremden Ländern.

Mir ist auch nicht verständlich, wie man im Auto bei 35 Grad mit offenen Fenstern fahren kann, obwohl diese herrlichen Klimaanlagen mindestens seit 20 Jahren selbst in Kleinwagen (außer vielleicht Dacia) Standard sind. Man steigt bei 35 Gard ein und in maximal 2-3 Minuten sind es 23 Grad. Viel kälter sollte man nicht einstellen, weil der Unterschied zur Außentemperatur nicht allzu groß sein soll.

Klimaanlagen sind schon auch Klimakiller (zumindest die älteren Modelle, wenn ohne Ökostrom und mit unmodernen Kältemitteln und im Auto auch höherer Energieverbrauch). Sollte man auch nicht ganz außer Acht lassen. Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

PePopp, Dienstag, 23.06.2026, 13:29 (vor 47 Tagen) @ CF

Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.

Dieser Irrglaube kostet jedes Jahr etliche Menschenleben. Gerade in Seniorenheimen und Krankenhäusern ist es Wahnsinn, dass mittlerweile keine Klimaanlagenpflicht besteht.

Der Energieverbrauch moderner Klimaanlagen ist auch ziemlich überschaubar, um erträgliche Temperaturen zu erreichen, und lässt sich dann, wenn sie am meisten benötigt werden, auch ziemlich gut durch PV-Anlagen decken.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 21:06 (vor 47 Tagen) @ PePopp

Ich hab das Gefühl, dass kein Land in Europa schlechter auf die zunehmenden Hitzen eingestellt ist.
Klimaanlagen sind, wie du ja schreibst, keine Pflicht und oftmals Fehlanzeige.
Im ÖPNV iist man oftmals wie in der Sauna.
Vor zwei Jahren bin ich mal nachmittags zum Hausarzt gegangen. Draußen 35 Grad. Drinnen war lediglich ein Fenster zum Wartezimmer geöffnet. Sonst nichts. Die Luft stand. Zum Glück hatte ich keine Krankheit. Will mir gar nicht vorstellen, wie man dann dort warten soll.

Bürogebäude… ach ist Altbau. Brauchen wir keine Klima. Ja schön wenn man ab mittags an Tisch und Tastatur klebt.
Oder die Kinderbetreuungen. Bei uns selbst sind die Kinder wegen der Wärme (es war heut lange Zeit nur) 28 Grad) nicht mehr draußen. Im Gebäude ist die Temperatur und vor allem Luft aber nicht besser. Mir schwant übles Richtung Wochenende.
Oder im Kollegenkreis: die Schule macht verkürzte Öffnungszeiten, die Kita macht eher zu wegen Hitze.
Und am Ende jammert Fritze. Wegen den Teilzeitlern.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 21:31 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

Ich hab das Gefühl, dass kein Land in Europa schlechter auf die zunehmenden Hitzen eingestellt ist.
Klimaanlagen sind, wie du ja schreibst, keine Pflicht und oftmals Fehlanzeige.
Im ÖPNV iist man oftmals wie in der Sauna.
Vor zwei Jahren bin ich mal nachmittags zum Hausarzt gegangen. Draußen 35 Grad. Drinnen war lediglich ein Fenster zum Wartezimmer geöffnet. Sonst nichts. Die Luft stand. Zum Glück hatte ich keine Krankheit. Will mir gar nicht vorstellen, wie man dann dort warten soll.

Bürogebäude… ach ist Altbau. Brauchen wir keine Klima. Ja schön wenn man ab mittags an Tisch und Tastatur klebt.
Oder die Kinderbetreuungen. Bei uns selbst sind die Kinder wegen der Wärme (es war heut lange Zeit nur) 28 Grad) nicht mehr draußen. Im Gebäude ist die Temperatur und vor allem Luft aber nicht besser. Mir schwant übles Richtung Wochenende.
Oder im Kollegenkreis: die Schule macht verkürzte Öffnungszeiten, die Kita macht eher zu wegen Hitze.
Und am Ende jammert Fritze. Wegen den Teilzeitlern.

Hitze, welche Hitze früher war auch Sommer, hört man immer wieder. Erst wenn solche Wetterlagen mal einen ganzen Monat anhält könnte sich im Bewusstsein was ändern.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 22:23 (vor 47 Tagen) @ Garum

Ja eben. Und Opa damals im eisigen Russland hätte die Hitzeprobleme gerne gehabt!


;-)

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 21:38 (vor 47 Tagen) @ Garum

Ich hab das Gefühl, dass kein Land in Europa schlechter auf die zunehmenden Hitzen eingestellt ist.
Klimaanlagen sind, wie du ja schreibst, keine Pflicht und oftmals Fehlanzeige.
Im ÖPNV iist man oftmals wie in der Sauna.
Vor zwei Jahren bin ich mal nachmittags zum Hausarzt gegangen. Draußen 35 Grad. Drinnen war lediglich ein Fenster zum Wartezimmer geöffnet. Sonst nichts. Die Luft stand. Zum Glück hatte ich keine Krankheit. Will mir gar nicht vorstellen, wie man dann dort warten soll.

Bürogebäude… ach ist Altbau. Brauchen wir keine Klima. Ja schön wenn man ab mittags an Tisch und Tastatur klebt.
Oder die Kinderbetreuungen. Bei uns selbst sind die Kinder wegen der Wärme (es war heut lange Zeit nur) 28 Grad) nicht mehr draußen. Im Gebäude ist die Temperatur und vor allem Luft aber nicht besser. Mir schwant übles Richtung Wochenende.
Oder im Kollegenkreis: die Schule macht verkürzte Öffnungszeiten, die Kita macht eher zu wegen Hitze.
Und am Ende jammert Fritze. Wegen den Teilzeitlern.


Hitze, welche Hitze früher war auch Sommer, hört man immer wieder. Erst wenn solche Wetterlagen mal einen ganzen Monat anhält könnte sich im Bewusstsein was ändern.

Das Problem ist ja, dass man zwar darauf schaut möglichst viel Co2 für die Zukunft zu reduzieren, aber auf die mittlerweile präsenten oder baldigen Folgen, garnicht eingeht. Also nicht präventiv, sondern auch mal kurativ handelt,.

Beispiel steigende Dürreperioden: Hier könnte man z.B Zisternen bauen. Ach,ich rege mich schon wieder auf...

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 22:07 (vor 47 Tagen) @ Foreveralone

Ich hab das Gefühl, dass kein Land in Europa schlechter auf die zunehmenden Hitzen eingestellt ist.
Klimaanlagen sind, wie du ja schreibst, keine Pflicht und oftmals Fehlanzeige.
Im ÖPNV iist man oftmals wie in der Sauna.
Vor zwei Jahren bin ich mal nachmittags zum Hausarzt gegangen. Draußen 35 Grad. Drinnen war lediglich ein Fenster zum Wartezimmer geöffnet. Sonst nichts. Die Luft stand. Zum Glück hatte ich keine Krankheit. Will mir gar nicht vorstellen, wie man dann dort warten soll.

Bürogebäude… ach ist Altbau. Brauchen wir keine Klima. Ja schön wenn man ab mittags an Tisch und Tastatur klebt.
Oder die Kinderbetreuungen. Bei uns selbst sind die Kinder wegen der Wärme (es war heut lange Zeit nur) 28 Grad) nicht mehr draußen. Im Gebäude ist die Temperatur und vor allem Luft aber nicht besser. Mir schwant übles Richtung Wochenende.
Oder im Kollegenkreis: die Schule macht verkürzte Öffnungszeiten, die Kita macht eher zu wegen Hitze.
Und am Ende jammert Fritze. Wegen den Teilzeitlern.


Hitze, welche Hitze früher war auch Sommer, hört man immer wieder. Erst wenn solche Wetterlagen mal einen ganzen Monat anhält könnte sich im Bewusstsein was ändern.


Das Problem ist ja, dass man zwar darauf schaut möglichst viel Co2 für die Zukunft zu reduzieren, aber auf die mittlerweile präsenten oder baldigen Folgen, garnicht eingeht. Also nicht präventiv, sondern auch mal kurativ handelt,.

Beispiel steigende Dürreperioden: Hier könnte man z.B Zisternen bauen. Ach,ich rege mich schon wieder auf...

Ein Problem ist auch, das die weltweiten Katastrophen zum Teil gar nicht beachtet werden.
hier ist ja nach ein paar Tagen wieder alles gut. Da ist man dann woanders schon weiter.
In Australien gibt es Überlegungen im Inland einen riesigen See anzulegen gespeist aus ensalztem
Meerwasser, das dann per Pipeline ins Innere gepumpt wird. Dürfte sich dann um ein Milliardenprojekt handeln. Man verspricht sich wohl eine Klimaverbesserung in der Mitte des Kontinent.
Glaube allerdings nicht ob sich das realisieren läßt.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

markus93, Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 21:34 (vor 47 Tagen) @ Garum

Wo sind eigentlich die ganzen Klimawandelleugner die im Winter bei der ersten Schneeflocke fast ihre eigenen wissenschaftlichen Paper veröffentlichen?

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

simie, Krefeld, Dienstag, 23.06.2026, 21:50 (vor 47 Tagen) @ markus93

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 22:29 (vor 47 Tagen) @ simie

+1 o.T.

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 21:31 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

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der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

CF, Dienstag, 23.06.2026, 13:35 (vor 47 Tagen) @ PePopp
bearbeitet von CF, Dienstag, 23.06.2026, 13:39

Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.


Dieser Irrglaube kostet jedes Jahr etliche Menschenleben. Gerade in Seniorenheimen und Krankenhäusern ist es Wahnsinn, dass mittlerweile keine Klimaanlagenpflicht besteht.

Der Energieverbrauch moderner Klimaanlagen ist auch ziemlich überschaubar, um erträgliche Temperaturen zu erreichen, und lässt sich dann, wenn sie am meisten benötigt werden, auch ziemlich gut durch PV-Anlagen decken.

Ja natürlich, wenn man in die Extreme geht, dann hast du nen Punkt. Meine Aussage betrifft jetzt weniger sehr alte Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Das sollte schon klar sein. In Heimen und Krankenhäusern herrschen ja nochmal ganz andere Voraussetzungen für einen effektiven Einsatz von Klimaanlagen. Und selbst dort könnte schon vielen Menschen geholfen werden, wenn genügend Fachkräfte vorhanden wären, die dafür sorgen, dass jeder genug Flüssigkeit zu sich nimmt.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 11:43 (vor 47 Tagen) @ CF

Klimaanlagen sind schon auch Klimakiller (zumindest die älteren Modelle, wenn ohne Ökostrom und mit unmodernen Kältemitteln und im Auto auch höherer Energieverbrauch). Sollte man auch nicht ganz außer Acht lassen. Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.

Auch ältere Klimaanlagen haben vielfach einen guten Wirkungsgrad. Die Technik an sich ist deutlich älter als 100 Jahre und entsprechend ausgereift. Problem bei den älteren Kältemitteln ist eher, dass ganz alte noch die Ozonschicht schädigen können, und etwas ältere Kältemittel verstärken den Treibhauseffekt. Wie stark, das hängt vom jeweils davon ab, was konkret verwendet wird und wie groß die Füllmengen sind. Klimaanlagen sind Luft-Luft-Wärmepumpen. Bei anderen Wärmepumpen kommt die Diskussion regelmäßig auf. Da ist es aber im Regelfall so, dass in den Fällen, in denen die Wärmepumpe zum Heizen verwendet wird, der positive Effekt aus der CO2-Einsparung die negativen Effekte selbst in dem Fall, dass z.B. ein Defekt auftritt und das Kältemittel komplett freigesetzt wird, deutlich übertrifft.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

guy_incognito, Rhein-Neckar, Dienstag, 23.06.2026, 09:47 (vor 47 Tagen) @ CF

Klimaanlagen sind schon auch Klimakiller (zumindest die älteren Modelle, wenn ohne Ökostrom und mit unmodernen Kältemitteln und im Auto auch höherer Energieverbrauch). Sollte man auch nicht ganz außer Acht lassen. Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.

Das stimmt. Jedoch laufen die ja nicht 24/7 den gesamten Sommer.

Wir werden dieses Jahr eine Split-Klimaanlage in unserer Wohnung einbauen lassen. Die könnte auch nahezu klimaneutral gestaltet werden, wenn wir das Flachdach mit Photovoltaik zuklatschen dürften. Aber ne, da sich die Stadt größere Grünanlagen im Stadtteil gespart hat (kostet ja alles Geld, die zu pflegen), wurde eine Dachbegrünung für Neubauten vorgeschrieben (by the way, für die gibts sogar einen Wartungsvertrag). Die Dachbegrünung, die 80 Prozent der Dachfläche ausmacht (der Rest sind Wege), durfte anfangs nur zu 20 Prozent mit Photovoltaik überdeckt werden, mittlerweile wurde es auf 40 Prozent erhöht. Das ist trotzdem noch nicht wirklich lukrativ.

Und wir reden bei Heidelberg über eine doch recht fortschrittliche Stadt, die in Bezug auf kommunale Wärmeplanung und Klimaneutralität vielen anderen Kommunen und Städten voraus sein dürfte.

Und nein, wenn es hier Freitag und Samstag 40 Grad werden, brauchen wir trotz gut isoliertem Passivhaus eine Möglichkeit die Wärme zumindest vor dem Schlafengehen einigermaßen aus der Bude herauszubekommen. Aktuell bin ich Anfang 40, mit Mitte 70 und vermutlich Temperaturen über 40 Grad über Wochen ist es dann auch eine Überlebensfrage.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Dienstag, 23.06.2026, 17:54 (vor 47 Tagen) @ guy_incognito

Wir haben vor 20 Jahren beim Hausbau im Süden Deutschlands gleich eine Split Klimaanlage für die Zimmer im Dachgeschoss einbauen lassen, ein Aussengerät mit 2 Inneneinheiten. Von den Nachbarn kamen damals so Sprüche wie "Was willst Du in unseren Breiten mit einer Klimaanlage?" Ich hatte davor 10 Jahre lang im Sommer die Hitze in einer Dachgeschosswohnung ohne Schlaf "genießen" dürfen. Auch in den 90er war es schon manchmal heiss im Sommer.
Vor 3 Jahren haben wir eine PV Anlage aufs Dach bekommen und danach die alte Klimaanlage durch eine neue ersetzt, ein Aussengerät mit 5 Inneneinheiten. Jetzt sind alle Zimmer oberhalb der Erdgeschosses klimatisiert, inkl. meinem Arbeitszimmer fürs HO, was aktuell eine Wohltat ist. Durch die PV Anlage ist der Strom von morgens bis ca. 20:00 quasi kostenlos. Dann schalte ich die Klima aus und noch mal für 30 min an vor dem Schlafen gehen an. Die Gesundheit spielt hierbei ja auch eine Rolle, wenn man so wie ich nicht mehr der Jüngste ist.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Bono, Hamburg, Dienstag, 23.06.2026, 09:37 (vor 47 Tagen) @ CF

Ich glaube mein CO2-Fußabdruck ist trotz Nutzung der Klimananlage geringer aus der von Gio Infantino diesen Sommer.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

CF, Dienstag, 23.06.2026, 09:51 (vor 47 Tagen) @ Bono

Ich glaube mein CO2-Fußabdruck ist trotz Nutzung der Klimananlage geringer aus der von Gio Infantino diesen Sommer.

Dann ist ja alles bestens.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 23.06.2026, 10:55 (vor 47 Tagen) @ CF

Ich glaube mein CO2-Fußabdruck ist trotz Nutzung der Klimananlage geringer aus der von Gio Infantino diesen Sommer.


Dann ist ja alles bestens.

Infantino war da auch der falsche Vergleich. Wir nehmen da eine absolute Ikone. Luisa N.

Aber auch da dürfte der individuelle Verbrauch an CO2 geringer sein.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Mario Girotti, London, Dienstag, 23.06.2026, 18:04 (vor 47 Tagen) @ MarcBVB

Ja wirklich schlimm diese jungen Menschen die sich für etwas einsetzen und dann noch dafür reisen müssen.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 23.06.2026, 18:11 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti

Ja wirklich schlimm diese jungen Menschen die sich für etwas einsetzen und dann noch dafür reisen müssen.

Wer mit 25 mehr Fernreisen gemacht hat, als ein Durchschnittsverdiener, der ist einfach kein Vorbild.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Juper, Berlin, Dienstag, 23.06.2026, 20:31 (vor 47 Tagen) @ MarcBVB

Genau, mein Gutster, hau deinen Hass raus. Das tut der Seele gut, glaub mir :)

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Professor Bienlein, Ruhrgebiet, Mittwoch, 24.06.2026, 14:03 (vor 46 Tagen) @ Juper

Genau, mein Gutster, hau deinen Hass raus. Das tut der Seele gut, glaub mir :)

Ist schon fantastisch, wie Bonus-Meilen Luisa es geschafft hat, jegliche (berechtigte) Kritik an ihrem Verhalten als Hass alter, weißer Männer zu framen. Aber ist ja auch ihr neues Fachgebiet, nachdem Klima durchgespielt ist.

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majae, Muc, Dienstag, 23.06.2026, 19:06 (vor 47 Tagen) @ MarcBVB

Ja wirklich schlimm diese jungen Menschen die sich für etwas einsetzen und dann noch dafür reisen müssen.


Wer mit 25 mehr Fernreisen gemacht hat, als ein Durchschnittsverdiener, der ist einfach kein Vorbild.

Korruption, Diebstahl, kriminelle Energie - alles egal, solange man nicht zu viel von der Welt gesehen hat :-)

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Mario Girotti, London, Dienstag, 23.06.2026, 18:56 (vor 47 Tagen) @ MarcBVB

Mit der Einstellung wird es aber schwierig mit Vorbildern ;-)

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 23.06.2026, 22:41 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti

Mit der Einstellung wird es aber schwierig mit Vorbildern ;-)

Wenn Jenna Jameson morgen Enthaltsamkeit predigt, dann wäre das ähnlich glaubwürdig ;-)

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:34 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 23.06.2026, 22:43

Mit der Einstellung wird es aber schwierig mit Vorbildern ;-)

Naja naja. Also ich will diese Diskussion hier jetzt echt nicht weiter lostreten und auch niemanden "missionieren". Ihr Anliegen ist ja auch durchaus berechtigt, aber wenn wir hier schon über "Vorbilder" sprechen, da bin ich echt immer "baff erstaunt", wie eigentlich dieses Image zustande kam. Es ist ganz und gar unbestritten, dass das Milliarden-Vermögen des Reemtsma Clans zum einen durch das ökologisch nur denkbar schmutizgste Geschäft erwirtschaftet wurde (mit dicken Tankern Tabak über die Weltmeere schiffen) und man zum anderen zu den engsten Duz-Freunden der absolut elitärsten Nazi-Entourage zählte, also ganz ganz oben. Und das Vermögen in genau dem Zeitraum auch explodiert ist, u.a. weil man Haus-und-Hof-Tabak-Lieferant der Wehrmacht war. Das ganze "Unternehmen" wurde massiv durch Zwangsarbeiter gepushed (in Spitzenzeiten 28.000 Zwangsarbeiter alleine auf der Krim, u.a. auch Kinder), 1941 hat man 42 Mrd. Zigaretten an die Wehrmacht vertickt. Und nein, mit Oma ein Buch schreiben und ansonsten schön weiter von dem Vermögen leben reicht dann mMn nicht, um ein Vorbild zu sein. Egal wie gut die Intention ist. Ist aber halt nur meine Meinung dazu. :-)

https://www.spiegel.de/geschichte/reemtsmas-zwangsarbeiter-a-947310.html

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Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 12:09 (vor 47 Tagen) @ MarcBVB

Die für ihren CO2 Abdruck übrigens Kompensationen zahlt. im Gegensatz zu euch. ;-)

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:55 (vor 47 Tagen) @ Talentförderer

Die für ihren CO2 Abdruck übrigens Kompensationen zahlt. im Gegensatz zu euch. ;-)

Joa, als Nachkomme eines Milliardärs-Clans, der mit "Onkel Adolf" zu dem wurde, was er bis heute finanziell sind, ist das dann auch kein Problem. ;-)

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 23.06.2026, 13:09 (vor 47 Tagen) @ Talentförderer

Die für ihren CO2 Abdruck übrigens Kompensationen zahlt. im Gegensatz zu euch. ;-)

Liebelein,

damit ist sie nicht allein.

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Knolli, Dienstag, 23.06.2026, 12:39 (vor 47 Tagen) @ Talentförderer

Im Gegensatz zu uns dürfte Luisa Neubauer auch ein deutlich größeres Vermögen besitzen.

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Garum, Bornum am Harz, Dienstag, 23.06.2026, 13:53 (vor 47 Tagen) @ Knolli

Im Gegensatz zu uns dürfte Luisa Neubauer auch ein deutlich größeres Vermögen besitzen.

Was verstehst du unter größeres Vermögen, hab gerade mal aus Neugier ein bisschen gegooglt
da werden Summen zwischen 80000 -150000€ genannt.
Die hat zwar was mit Reemtsma zu tun aber nicht mit dessen Vermögen.

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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 23:00 (vor 47 Tagen) @ Garum
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 23.06.2026, 23:04

Im Gegensatz zu uns dürfte Luisa Neubauer auch ein deutlich größeres Vermögen besitzen.


Was verstehst du unter größeres Vermögen, hab gerade mal aus Neugier ein bisschen gegooglt
da werden Summen zwischen 80000 -150000€ genannt.
Die hat zwar was mit Reemtsma zu tun aber nicht mit dessen Vermögen.

Ihre Großmutter ist direkte Linie als Eingeheiratete im Clan, mit einem der damaligen "Player" des Clans, wobei wohl der andere Bruder der aktivere Part im Nazi-Game gewesen sein soll. Wir wissen nicht, wer da welche Anteile hält, alleine schon weil alles schön "effizient" in Stiftungen verschachtelt ist (wie das so Milliardärs-Clans tun in Deutschland, ich kenne die "Family Office"-Strategien mit entsprechenden Steueroptimierungen, die nur auf dem Level greifen, ganz gut), aber save wird ihre Mutter und damit auch (irgendwann) sie selbst an dem Vermögen beteiligt sein. Auch wenn es dann sicherlich keine Milliarden sind.

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max09, Dienstag, 23.06.2026, 13:39 (vor 47 Tagen) @ Knolli

Diese freiwilligen Kompensationszahlungen sind moderner Ablasshandel mit 0,0 Wirkung. Wer sein Geld dafür ausgibt und nicht stattdessen an ein Tierheim, SOS-Kinderdorf oder was auch immer spendet hat mMn massiv einen an der Waffel.

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Ralf, Konstanz, Dienstag, 23.06.2026, 11:18 (vor 47 Tagen) @ MarcBVB

Dann ist ja alles bestens.

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Spekka, Dienstag, 23.06.2026, 09:33 (vor 47 Tagen) @ CF

Klimaanlagen sind schon auch Klimakiller (zumindest die älteren Modelle, wenn ohne Ökostrom und mit unmodernen Kältemitteln und im Auto auch höherer Energieverbrauch). Sollte man auch nicht ganz außer Acht lassen. Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.

Man sollte aber auch mal die Kirche im Dorf lassen, wenn man nur mal den Blick nach Südeuropa richtet. Da hat fast jedes Haus eine x Jahre alte Anlage drangeschraubt, die den ganzen Tag über läuft. Strom? Nicht Öko! Eigene Gesundheit > Klimaschutz.

Wir Deutschen neigen immer zum vorauseilenden Gehorsam und dadurch macht man sich das Leben auch manches mal unnötig schwerer als es sein muss. Für das eigene Gewissen mag das irgendwie beruhigend sein, wenn man so richtig dolle die Umwelt schützt, für das körperliche Wohlbefinden ist das aber nicht förderlich bei >30°C wie ein Schwein zu schwitzen. Da endet dann in irgendwelchen Mythen mit kalten Wasserflaschen im Raum, die das Zimmer um angeblich 5°C runterkühlen für 5 Stunden oder in (hitze)toten Menschen, weil Zugluft Erkältungen fördert und die Klimaanlagenluft so trocken ist und man dabei noch die Umwelt zerstört.

Ich hab das überspitzt formuliert, aber die Realität ist traurigerweise irgendwie doch schon so.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Talentförderer, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 12:12 (vor 47 Tagen) @ Spekka

Ja das kennen wir schon. „Deutschland kann ja nicht die Welten retten“, aka. die Unwelt geht mir am A. vorbei.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

istar, Dienstag, 23.06.2026, 10:18 (vor 47 Tagen) @ Spekka

Die Kirche im Dorf lassen gilt umgekehrt genauso.

Wenn es einen üblichen Sommer gibt, dann haben wir trotz dieser Woche nur eine Handvoll Tage über 30 Grad, auch mit eingepreisten Klimaveränderungen.

Wer dann gleich losrennt, um eine Klimaanlage zu kaufen, der hat es entweder übrig oder Panik.

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TeePee, NRW, Dienstag, 23.06.2026, 12:58 (vor 47 Tagen) @ istar

Wer dann gleich losrennt, um eine Klimaanlage zu kaufen, der hat es entweder übrig oder Panik.

Oder ihm ist einfach zu warm.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 11:47 (vor 47 Tagen) @ istar

Die Kirche im Dorf lassen gilt umgekehrt genauso.

Wenn es einen üblichen Sommer gibt, dann haben wir trotz dieser Woche nur eine Handvoll Tage über 30 Grad, auch mit eingepreisten Klimaveränderungen.

Wer dann gleich losrennt, um eine Klimaanlage zu kaufen, der hat es entweder übrig oder Panik.

Klimaanlagen sind nichts anderes als Luft-Luft-Wärmepumpen. Wenn man ein gutes Gerät kauft, das im Winter auch heizen kann, dann kann man damit vom Herbst bis zum Frühjahr seine fossile Heizung weitgehend entlasten und reduziert seinen CO2-Ausstoß deutlich. Gute Geräte haben zudem eine hohe Jahresarbeitszahl und dürften deshalb zudem bares Geld sparen helfen.

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CF, Dienstag, 23.06.2026, 09:47 (vor 47 Tagen) @ Spekka
bearbeitet von CF, Dienstag, 23.06.2026, 09:52

Klimaanlagen sind schon auch Klimakiller (zumindest die älteren Modelle, wenn ohne Ökostrom und mit unmodernen Kältemitteln und im Auto auch höherer Energieverbrauch). Sollte man auch nicht ganz außer Acht lassen. Man kann in unseren Breiten auch gut ohne Klimaanlage leben.


Man sollte aber auch mal die Kirche im Dorf lassen, wenn man nur mal den Blick nach Südeuropa richtet. Da hat fast jedes Haus eine x Jahre alte Anlage drangeschraubt, die den ganzen Tag über läuft. Strom? Nicht Öko! Eigene Gesundheit > Klimaschutz.

Wir Deutschen neigen immer zum vorauseilenden Gehorsam und dadurch macht man sich das Leben auch manches mal unnötig schwerer als es sein muss. Für das eigene Gewissen mag das irgendwie beruhigend sein, wenn man so richtig dolle die Umwelt schützt, für das körperliche Wohlbefinden ist das aber nicht förderlich bei >30°C wie ein Schwein zu schwitzen. Da endet dann in irgendwelchen Mythen mit kalten Wasserflaschen im Raum, die das Zimmer um angeblich 5°C runterkühlen für 5 Stunden oder in (hitze)toten Menschen, weil Zugluft Erkältungen fördert und die Klimaanlagenluft so trocken ist und man dabei noch die Umwelt zerstört.

Ich hab das überspitzt formuliert, aber die Realität ist traurigerweise irgendwie doch schon so.

Naja, der Aspekt des Umweltschutzes ist nun mal nicht von der Hand zu weisen und Südeuropa ist jetzt auch nicht bekannt für herausragende Umweltpolitik oder ausgeprägtes Umweltbewusstsein der Menschen (jaja, ich weiß, die haben da jetzt alle Photovoltaik und Wärmepumpen, schon klar). Der menschliche Körper kommt im Freien sehr gut mit Temperaturen von 30-35°C zurecht. Das wichtigste ist allerdings genug Flüssigkeitszufuhr, nicht der Einsatz von Klimaanlagen. Wirklich wichtig sind bei längeren Hitzeperioden die Schlafbedingungen. Mit anderen Worten: eine Klimaanlage im Schlafzimmer ist vollkommen ausreichend, ansonsten ist es verzichtbarer Luxus.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 11:50 (vor 47 Tagen) @ CF

Naja, der Aspekt des Umweltschutzes ist nun mal nicht von der Hand zu weisen und Südeuropa ist jetzt auch nicht bekannt für herausragende Umweltpolitik oder ausgeprägtes Umweltbewusstsein der Menschen (jaja, ich weiß, die haben da jetzt alle Photovoltaik und Wärmepumpen, schon klar). Der menschliche Körper kommt im Freien sehr gut mit Temperaturen von 30-35°C zurecht. Das wichtigste ist allerdings genug Flüssigkeitszufuhr, nicht der Einsatz von Klimaanlagen. Wirklich wichtig sind bei längeren Hitzeperioden die Schlafbedingungen. Mit anderen Worten: eine Klimaanlage im Schlafzimmer ist vollkommen ausreichend, ansonsten ist es verzichtbarer Luxus.

Sorry, aber das ist weitgehend falsch.

Wir sind bereits seit langem nicht mehr der "Musterknabe" in Sachen Klimaschutz. Sowohl die skandinavischen Staaten als auch viele südeuropäische Staaten haben uns mittlerweile deutlich überholt.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

CF, Dienstag, 23.06.2026, 11:57 (vor 47 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von CF, Dienstag, 23.06.2026, 12:02

Naja, der Aspekt des Umweltschutzes ist nun mal nicht von der Hand zu weisen und Südeuropa ist jetzt auch nicht bekannt für herausragende Umweltpolitik oder ausgeprägtes Umweltbewusstsein der Menschen (jaja, ich weiß, die haben da jetzt alle Photovoltaik und Wärmepumpen, schon klar). Der menschliche Körper kommt im Freien sehr gut mit Temperaturen von 30-35°C zurecht. Das wichtigste ist allerdings genug Flüssigkeitszufuhr, nicht der Einsatz von Klimaanlagen. Wirklich wichtig sind bei längeren Hitzeperioden die Schlafbedingungen. Mit anderen Worten: eine Klimaanlage im Schlafzimmer ist vollkommen ausreichend, ansonsten ist es verzichtbarer Luxus.


Sorry, aber das ist weitgehend falsch.

Wir sind bereits seit langem nicht mehr der "Musterknabe" in Sachen Klimaschutz. Sowohl die skandinavischen Staaten als auch viele südeuropäische Staaten haben uns mittlerweile deutlich überholt.

Das habe ich auch nie behauptet. Auch habe ich keinen Vergleich Deutschland-Südeuropa angestellt. Es ging um den Abschnitt meines Vorredners:

"Man sollte aber auch mal die Kirche im Dorf lassen, wenn man nur mal den Blick nach Südeuropa richtet. Da hat fast jedes Haus eine x Jahre alte Anlage drangeschraubt, die den ganzen Tag über läuft. Strom? Nicht Öko! Eigene Gesundheit > Klimaschutz."

dass man sich in Südeuropa wenig um Klimaschutz kümmert (so wie ich es deute), wenn es um die Gesundheit geht. Und was die Umweltpolitik in Südeuropa angeht, da könnte man viele sehr gute Projekte nennen. Die Art und Weise, wie man das den Menschen "beibringt" und sie mitnimmt könnte beispielhaft sein. Aber natürlich musste denen vielerorts erst das Wasser zum Halse stehen, bevor sich dort etwas bewegt hat. Dieses Gefühl hat man in Deutschland noch nicht flächendeckend.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 12:05 (vor 47 Tagen) @ CF

Das habe ich auch nie behauptet. Auch habe ich keinen Vergleich Deutschland-Südeuropa angestellt. Es ging um den Abschnitt meines Vorredners:

"Man sollte aber auch mal die Kirche im Dorf lassen, wenn man nur mal den Blick nach Südeuropa richtet. Da hat fast jedes Haus eine x Jahre alte Anlage drangeschraubt, die den ganzen Tag über läuft. Strom? Nicht Öko! Eigene Gesundheit > Klimaschutz."

dass man sich in Südeuropa wenig um Klimaschutz kümmert (so wie ich es deute), wenn es um die Gesundheit geht.

Auch um den Klimaschutz kümmert man sich in weiten Teilen Südeuropas intensiv, die Ausnahme war bisher lediglich Italien, dort hat man sehr lange vor allem auf Erdgaskraftwerke gesetzt. Und das, obwohl das Land hervorragende Bedingungen sowohl für Photovoltaik als auch für Windenergie bietet. Dafür ist aber Spanien ganz vorne dabei, und auch Portugal holt massiv auf. Selbst Frankreich, dass immer mit Atomstrom assoziiert wird, baut Windenergie und Photovoltaik sowie Batteriespeicher still und leise massiv aus.

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CF, Dienstag, 23.06.2026, 12:21 (vor 47 Tagen) @ Ulrich

Das habe ich auch nie behauptet. Auch habe ich keinen Vergleich Deutschland-Südeuropa angestellt. Es ging um den Abschnitt meines Vorredners:

"Man sollte aber auch mal die Kirche im Dorf lassen, wenn man nur mal den Blick nach Südeuropa richtet. Da hat fast jedes Haus eine x Jahre alte Anlage drangeschraubt, die den ganzen Tag über läuft. Strom? Nicht Öko! Eigene Gesundheit > Klimaschutz."

dass man sich in Südeuropa wenig um Klimaschutz kümmert (so wie ich es deute), wenn es um die Gesundheit geht.


Auch um den Klimaschutz kümmert man sich in weiten Teilen Südeuropas intensiv, die Ausnahme war bisher lediglich Italien, dort hat man sehr lange vor allem auf Erdgaskraftwerke gesetzt. Und das, obwohl das Land hervorragende Bedingungen sowohl für Photovoltaik als auch für Windenergie bietet. Dafür ist aber Spanien ganz vorne dabei, und auch Portugal holt massiv auf. Selbst Frankreich, dass immer mit Atomstrom assoziiert wird, baut Windenergie und Photovoltaik sowie Batteriespeicher still und leise massiv aus.

Dort war man dem Einfluß des Klimas und lokaler extremer Wetterbedingungen häufiger und stärker ausgesetzt als in unseren Breiten, sodass man sich dann auch gezwungen sah, etwas zu unternehmen. Das fehlt hier zu großen Teilen noch. Wird aber auch noch kommen.

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Melange, Berlin, Dienstag, 23.06.2026, 09:39 (vor 47 Tagen) @ Spekka

Diese Mär, dass Deutschland besonders umweltfreundlich sei, stirbt auch nie aus. Weder in erneuerbaren Energien oder in Verkehrswende ist Deutschland in Europa Spitzenreiter. Bei der Verkehrswende ist Deutschland eindeutig Bremser. Mülltrennung, Tempo 30 und Fahrradwege sind sogar in Frankreich besser als in der BRD.

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Spekka, Dienstag, 23.06.2026, 09:56 (vor 47 Tagen) @ Melange

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".

Mein persönlicher und sehr subjektiver Eindruck bisher war, dass Klimaschutz groß geschrieben wird, leider auch dann, wenn man lieber drauf verzichten sollte, gerade und erst Recht an so heißen Tagen. Scheiße, ich würde mich sogar ins Auto setzen, den Motor laufen lassen und die Klima auf volle Pulle stellen, bevor ich im eigenen Saft in der Wohnung schmore.

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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 10:41 (vor 47 Tagen) @ Spekka

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".

Das Interessante ist, dass dieses Klientel ihre Flugreisenn einschränkt oder darauf verzichtet, weil sie es können. Haben wahrscheinlich einen großen Garten oder können sich ein modernes, elektrisiertes Wohnmobil/Camper leisten, womit man dann 4 Wochen durch Skandinavien tuckelt. Aber die Kassierkraft vom Rewe, die vom angesparten Geld "billig" in die Türkei fliegt, ist, ich zitiere: "verachtenswert". stay classy!

Ich beobachte in meinem Umfeld aber eher wieder ein wachsendes Desinteresse am Klimaschutz.


Mein persönlicher und sehr subjektiver Eindruck bisher war, dass Klimaschutz groß geschrieben wird, leider auch dann, wenn man lieber drauf verzichten sollte, gerade und erst Recht an so heißen Tagen. Scheiße, ich würde mich sogar ins Auto setzen, den Motor laufen lassen und die Klima auf volle Pulle stellen, bevor ich im eigenen Saft in der Wohnung schmore.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

CF, Dienstag, 23.06.2026, 11:49 (vor 47 Tagen) @ Foreveralone

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".


Das Interessante ist, dass dieses Klientel ihre Flugreisenn einschränkt oder darauf verzichtet, weil sie es können. Haben wahrscheinlich einen großen Garten oder können sich ein modernes, elektrisiertes Wohnmobil/Camper leisten, womit man dann 4 Wochen durch Skandinavien tuckelt. Aber die Kassierkraft vom Rewe, die vom angesparten Geld "billig" in die Türkei fliegt, ist, ich zitiere: "verachtenswert". stay classy!

Ich beobachte in meinem Umfeld aber eher wieder ein wachsendes Desinteresse am Klimaschutz.


Mein persönlicher und sehr subjektiver Eindruck bisher war, dass Klimaschutz groß geschrieben wird, leider auch dann, wenn man lieber drauf verzichten sollte, gerade und erst Recht an so heißen Tagen. Scheiße, ich würde mich sogar ins Auto setzen, den Motor laufen lassen und die Klima auf volle Pulle stellen, bevor ich im eigenen Saft in der Wohnung schmore.

Naja, inzwischen weiß auch jeder halbwegs reflektierte Mensch, dass nicht die Kassierkraft, die 1x im Jahr in die Türkei in den Urlaub fliegt, das Problem ist. Verachtenswert sind diejenigen, die von Köln nach Berlin fliegen oder von Düsseldorf nach München. Dafür gibt es schlicht keinen vertretbaren Grund.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 11:59 (vor 47 Tagen) @ CF

Naja, inzwischen weiß auch jeder halbwegs reflektierte Mensch, dass nicht die Kassierkraft, die 1x im Jahr in die Türkei in den Urlaub fliegt, das Problem ist. Verachtenswert sind diejenigen, die von Köln nach Berlin fliegen oder von Düsseldorf nach München. Dafür gibt es schlicht keinen vertretbaren Grund.

Das Problem ist mittlerweile die Unzuverlässigkeit der Bahn.

Als ich in diesem Frühjahr nach München gefahren bin, ist die ursprünglich gebuchte Verbindung mit dem RE nach Essen "geplatzt", weil es zwischen Münster und Essen einen Schaden an der Oberleitung gab. Bin dann einen Nahverkehrszug eher gefahren, der war glücklicherweise pünktlich in Münster ankam, sodass ich dort einen ICE nach München erwischt habe. Vor Augsburg hat der Zug dann anderthalb Stunden wegen eines Böschungsbrandes am Bahngleis auf freier Strecke gestanden.

Man kann natürlich sagen, das sei einfach nur Pech. Aber viele der Oberleitungsschäden entstehen, weil die Stromabnehmer der Loks zu selten gewartet werden. Sind die schadhaft und das wird nicht bemerkt, dann beschädigen sie den Fahrdraht. Und Brände entstehen schneller, wenn das Gras am Rande der Strecke nicht geschnitten wird.

Die Rückfahrt gut eine Woche später klappte vergleichsweise "besser", nur gut eine Stunde Verspätung. U.a. musste ich in Münster etwas länger warten, weil der verspätete RE2 direkt nach Osnabrück durchfuhr und die Bahnhöfe an der Strecke nicht bediente. Problematisch war da, dass dies nicht aus der Anzeige am Gleis hervorging, und die Durchsagen waren teilweise nicht gut verständlich.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 21:13 (vor 47 Tagen) @ Ulrich

Letzte Woche mit ICE von Berlin nach Leipzig mit 25min Verspätung. Das sind ca 20% mehr der üblichen Fahrtzeit (die seit dem fahrplanwechsel auch schon hochgegangen ist). Klar, kann auch wie morgens oder in der Vorwoche pünktlich laufen.
Oder aber so ergehen wie dem Kollegen heute, der für die gleiche Strecke eine Stunde mehr brauchte.

Und je länger die Strecke bzw mehr man umsteigt, desto höher die „Chance“ das alles noch länger dauert.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 22:32 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

Letzte Woche mit ICE von Berlin nach Leipzig mit 25min Verspätung. Das sind ca 20% mehr der üblichen Fahrtzeit (die seit dem fahrplanwechsel auch schon hochgegangen ist). Klar, kann auch wie morgens oder in der Vorwoche pünktlich laufen.
Oder aber so ergehen wie dem Kollegen heute, der für die gleiche Strecke eine Stunde mehr brauchte.

Und je länger die Strecke bzw mehr man umsteigt, desto höher die „Chance“ das alles noch länger dauert.

Ja, leider.

Strecken mit mehreren Umstiegen sind kaum noch fahrbar.

Die Bahn ist in den letzten zwanzig Jahren komplett vor die Wand gefahren worden, und jetzt hat man sich mit dem Sanierungsprogramm wohl zusätzlich deutlich übernommen. Kurzfristig wird sich daran trotz neuer Bahnchefin auch nichts ändern, Planungen bei größeren Sanierungen haben einen Vorlauf von mehreren Jahren.

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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 23.06.2026, 23:10 (vor 47 Tagen) @ Ulrich

Auf der Seite vom ndr gab‘s die Tage einen Artikel zu einem Prototypenzug in den 30ern. Mit maximal 190kmh(?) in 97 Minuten von Hamburg nach Berlin. Da stand jetzt nicht bei, ob das von HBF zu HBF galt, weil sowas ja auch noch ein paar Minuten ausmachen kann.
Da dachte ich mir: was braucht denn nun so ein moderner ICE von Hamburg bis Berlin? Ja gut, schneller sind wir fast 100 Jahre später dort auch nicht unterwegs. Eher langsamer. Obwohl der ICE schneller fahren kann. Und mir ist bewusst: es liegt da nicht nur an der Bahn…

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Ulrich, Mittwoch, 24.06.2026, 08:37 (vor 46 Tagen) @ bigfoot49

Auf der Seite vom ndr gab‘s die Tage einen Artikel zu einem Prototypenzug in den 30ern. Mit maximal 190kmh(?) in 97 Minuten von Hamburg nach Berlin. Da stand jetzt nicht bei, ob das von HBF zu HBF galt, weil sowas ja auch noch ein paar Minuten ausmachen kann.
Da dachte ich mir: was braucht denn nun so ein moderner ICE von Hamburg bis Berlin? Ja gut, schneller sind wir fast 100 Jahre später dort auch nicht unterwegs. Eher langsamer. Obwohl der ICE schneller fahren kann. Und mir ist bewusst: es liegt da nicht nur an der Bahn…

Vor solchen Rekordfahrten wurde die Strecke komplett freigeräumt. Heute teilen sich Personenfernverkehr, Personennahverkehr und Güterverkehr das gleiche Gleis. Auf vielen Bahnstrecken sind noch immer stark veraltete Zugleitsysteme im Einsatz. Das bedeutet, dass die einzelnen Züge auf der Strecke deutlich höhere Abstände voneinander halten müssen als bei Verwendung des modernen European Rail Traffic Management Systems. Leider verzögert sich die Einführung von ERTMS auf vielen Strecken der Deutschen Bahn deutlich.

Ein weiteres Problem ist, dass der Güterverkehr wegen der schlechten Federung der schweren Güterwaggons die Strecken recht schnell verschleißt. Das ist ein Grund dafür, dass in vielen Staaten ein eigenes Gleisnetz für Hochgeschwindigkeitszüge betreiben.

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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 24.06.2026, 08:46 (vor 46 Tagen) @ Ulrich

Ein eigenes Gleispaar nur für den Fernverkehr ist in NRW aber wahrscheinlich utopisch, oder? Ich sehe nicht, wo man die Gleise hinpacken möchte, gibt ja schon genug Engstellen, zB in Angermund.

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Ulrich, Mittwoch, 24.06.2026, 09:54 (vor 46 Tagen) @ MarcBVB

Ein eigenes Gleispaar nur für den Fernverkehr ist in NRW aber wahrscheinlich utopisch, oder? Ich sehe nicht, wo man die Gleise hinpacken möchte, gibt ja schon genug Engstellen, zB in Angermund.

Es muss nicht das gesamte Fernnetz viergleisig ausgebaut werden, würde man das außerhalb der Städte machen, würde das sicherlich eine deutliche Entlastung bedeuten. Teilweise gibt es innerhalb von Städten durchaus noch alte Trassen z.B. von Industriebahnen, etc. Zudem müssen neue Fernstrecken nicht unbedingt den alten Stecken direkt folgen.

Schon in der Weimarer Republik sollte die Strecke Wanne-Eickel - Hamburg in Teilen vierspurig werden. In Lengerich beispielsweise ist ein kompletter zweiter Tunnel durch den Teuto gegraben worden. Wegen der Weltwirtschaftskrise wurde das Projekt dann nicht realisiert. Der nicht genutzte Tunnel diente gegen Ende des Zweiten Weltkriegs als Produktionsstätte eines KZ-Außenlagers.

Aktuell allerdings sind noch nicht einmal alle wichtigeren Strecken zweigleisig. Die Strecke von Münster nach Dortmund beispielsweise ist bis Lünen eingleisig. Das führt wegen der aktuell üblichen Verspätungen dazu, dass teilweise sogar ICEs warten müssen, bis der Gegenverkehr passiert hat.

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Chappi1991 ⌂ @, Dienstag, 23.06.2026, 23:27 (vor 47 Tagen) @ bigfoot49

Auf der Seite vom ndr gab‘s die Tage einen Artikel zu einem Prototypenzug in den 30ern. Mit maximal 190kmh(?) in 97 Minuten von Hamburg nach Berlin. Da stand jetzt nicht bei, ob das von HBF zu HBF galt, weil sowas ja auch noch ein paar Minuten ausmachen kann.
Da dachte ich mir: was braucht denn nun so ein moderner ICE von Hamburg bis Berlin? Ja gut, schneller sind wir fast 100 Jahre später dort auch nicht unterwegs. Eher langsamer. Obwohl der ICE schneller fahren kann. Und mir ist bewusst: es liegt da nicht nur an der Bahn…

Ganz krass war in den 90ern, als der ICE zwischen Hamburg nach Berlin noch extra langsam fahren musste, weil der Transrapid dort gebaut werden sollte und der ICE kein Konkurrent sein durfte.

Ich bin mal von Strasburg nach Paris mit dem TGV gefahren. Der rollt c.a. 15 Minuten aus Strasburg raus,fährt dann 75 Minuten volles Rohr auf seiner eigenen Strecke und rollt dann wiede 15 Minuten nach Paris rein. Sind afaik 420 Kilometer. Ist schon ein Erlebnis.

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Gargamel09, Dienstag, 23.06.2026, 11:05 (vor 47 Tagen) @ Foreveralone

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".


Das Interessante ist, dass dieses Klientel ihre Flugreisenn einschränkt oder darauf verzichtet, weil sie es können. Haben wahrscheinlich einen großen Garten oder können sich ein modernes, elektrisiertes Wohnmobil/Camper leisten, womit man dann 4 Wochen durch Skandinavien tuckelt. Aber die Kassierkraft vom Rewe, die vom angesparten Geld "billig" in die Türkei fliegt, ist, ich zitiere: "verachtenswert". stay classy!

Ich beobachte in meinem Umfeld aber eher wieder ein wachsendes Desinteresse am Klimaschutz.

Wenn die ganze Welt mitmachen würde, dann würde es auch in Deutschland eine große Zustimmung dafür geben, viele nehmen es aber eher so wahr, dass Deutschland der Vorreiter sein wollte und die anderen machen einfach weiter ihr Ding (was natürlich nicht ganz der Realität entsprach, aber seis drum). In etwas Vorreiter zu sein muss auch irgendwann dazu führen, dass die Menschen spüren, dass sie davon profitieren, wenn allerdings die Strompreise steigen, dann winken die Ersten ab. Dann verschwindet auch noch die Solarindustrie aus Deutschland, wo man Weltmarktführer und wirklich ein Vorreiter war. Dann brechen auf einmal Kriege aus, Preis steigen, dann rückt diese Thematik eben wieder schnell in den Hintergrund, obwohl es eigentlich die wichtigste aller Thematiken ist und so wie es ausschaut, wird man der auch nicht mehr her werden.
Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...

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majae, Muc, Dienstag, 23.06.2026, 12:25 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09

Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...

Ich glaube ja, dass genau dieses Denken der größte Killer für Klimaschutzmaßnahmen sind. Besonders vor ca 10 Jahren hat man doch sehr häufig gehört, dass der Klimawandel einen selber ja eh nicht mehr betreffen würde. Tja, kolossal falsch gelegen, wir wir aktuell alle am eigenen Leib spüren dürfen. Und genauso halte ich es für eine kolossale Fehleinschätzung, dass Maßnahmen, die man jetzt trifft, sich erst in 100 Jahren auswirken würden. Man sollte nicht vergessen, dass der aktuelle Zustand noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht hat. In 20 Jahren werden wir vermutlich Temperaturen von 35 Grad nichtmal mehr als besonders hohe Hitze bezeichnen. Da dürfte es dann in Europa eher regelmäßig über 40 Grad werden.

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Gargamel09, Dienstag, 23.06.2026, 12:48 (vor 47 Tagen) @ majae

Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...


Ich glaube ja, dass genau dieses Denken der größte Killer für Klimaschutzmaßnahmen sind. Besonders vor ca 10 Jahren hat man doch sehr häufig gehört, dass der Klimawandel einen selber ja eh nicht mehr betreffen würde. Tja, kolossal falsch gelegen, wir wir aktuell alle am eigenen Leib spüren dürfen. Und genauso halte ich es für eine kolossale Fehleinschätzung, dass Maßnahmen, die man jetzt trifft, sich erst in 100 Jahren auswirken würden. Man sollte nicht vergessen, dass der aktuelle Zustand noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht hat. In 20 Jahren werden wir vermutlich Temperaturen von 35 Grad nichtmal mehr als besonders hohe Hitze bezeichnen. Da dürfte es dann in Europa eher regelmäßig über 40 Grad werden.

Viele verbinden mit Wärme nur gute Dinge, lieber das ganze Jahr 20-30 Grad, als diese 4 Jahreszeiten - gut, am 24.12 sollte es schneien.
Deshalb kann man mit Wärme/Hitze auch die wenigstens hinterm Ofen hervor locken , mögen die Pole schmelzen, dann werden aus den Eis eben wieder Braunbären ;)

Es gab doch so viele Naturkatastrophen zuletzt - Elbe, Ahr, hat das denn, obwohl die meisten es schlimm fanden, denn irgendwas in der öffentlichen Wahrnehmung geändert? Es ist also nicht so, dass man hier nichts vom Klimawandel spürt, nur wenn das aus den Medien verschwindet, dann eben auch aus den Köpfen, außer dort, wo es passiert ist.

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Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 12:38 (vor 47 Tagen) @ majae

Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...


Ich glaube ja, dass genau dieses Denken der größte Killer für Klimaschutzmaßnahmen sind. Besonders vor ca 10 Jahren hat man doch sehr häufig gehört, dass der Klimawandel einen selber ja eh nicht mehr betreffen würde. Tja, kolossal falsch gelegen, wir wir aktuell alle am eigenen Leib spüren dürfen. Und genauso halte ich es für eine kolossale Fehleinschätzung, dass Maßnahmen, die man jetzt trifft, sich erst in 100 Jahren auswirken würden. Man sollte nicht vergessen, dass der aktuelle Zustand noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht hat. In 20 Jahren werden wir vermutlich Temperaturen von 35 Grad nichtmal mehr als besonders hohe Hitze bezeichnen. Da dürfte es dann in Europa eher regelmäßig über 40 Grad werden.

Dafür könnte es in vierzig, fünfzig Jahren deutlich kühler werden. Allgemein geht man in Expertenkreisen mittlerweile davon aus, dass die Atlantische Umwälzzirkulation in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts abreißen wird. Dann wird es in Europa deutlich kälter, mit fatalen Folgen auch für Deutschland.

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majae, Muc, Dienstag, 23.06.2026, 12:57 (vor 47 Tagen) @ Ulrich

Dafür könnte es in vierzig, fünfzig Jahren deutlich kühler werden. Allgemein geht man in Expertenkreisen mittlerweile davon aus, dass die Atlantische Umwälzzirkulation in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts abreißen wird. Dann wird es in Europa deutlich kälter, mit fatalen Folgen auch für Deutschland.

Wenn der AMOC abreißt, hat Europa eh komplett verloren. Aktuell ergeben die Modellierungen erstmals eine Wahrscheinlichkeit über 50%, dass es soweit kommt. Aber afaik wird der Kollaps erst für nächstes Jahrhundert erwartet, bis Ende diesen eine Verringerung von 60%, was sicherlich auch schon fatale Folgen hätte.
Allerdings sollte man berücksichtigen, dass die meisten Änderungen deutlich schneller abliefen, als die Prognosen vorausgesagt haben. Oder haben irgendwelche Modelle für die 2020er bereits Anstiege von +4C für Europa vorausgesagt?

Bis dahin werden aber erstmal die globalen Temperaturen und die europäischen nochmal stärker steigen. Wer das Pech hat in 30-40 Jahren noch zu leben, dürfte die völlige unbewohnbarkeit großer Teile Südeuropas miterleben.

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CF, Dienstag, 23.06.2026, 11:42 (vor 47 Tagen) @ Gargamel09

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".


Das Interessante ist, dass dieses Klientel ihre Flugreisenn einschränkt oder darauf verzichtet, weil sie es können. Haben wahrscheinlich einen großen Garten oder können sich ein modernes, elektrisiertes Wohnmobil/Camper leisten, womit man dann 4 Wochen durch Skandinavien tuckelt. Aber die Kassierkraft vom Rewe, die vom angesparten Geld "billig" in die Türkei fliegt, ist, ich zitiere: "verachtenswert". stay classy!

Ich beobachte in meinem Umfeld aber eher wieder ein wachsendes Desinteresse am Klimaschutz.


Wenn die ganze Welt mitmachen würde, dann würde es auch in Deutschland eine große Zustimmung dafür geben, viele nehmen es aber eher so wahr, dass Deutschland der Vorreiter sein wollte und die anderen machen einfach weiter ihr Ding (was natürlich nicht ganz der Realität entsprach, aber seis drum). In etwas Vorreiter zu sein muss auch irgendwann dazu führen, dass die Menschen spüren, dass sie davon profitieren, wenn allerdings die Strompreise steigen, dann winken die Ersten ab. Dann verschwindet auch noch die Solarindustrie aus Deutschland, wo man Weltmarktführer und wirklich ein Vorreiter war. Dann brechen auf einmal Kriege aus, Preis steigen, dann rückt diese Thematik eben wieder schnell in den Hintergrund, obwohl es eigentlich die wichtigste aller Thematiken ist und so wie es ausschaut, wird man der auch nicht mehr her werden.
Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...

Die Menschen haben es sich doch inzwischen redlich erarbeitet bei >40°C zugrunde zu gehen.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Ballschieber007, Dortmund, Dienstag, 23.06.2026, 12:18 (vor 47 Tagen) @ CF

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".


Das Interessante ist, dass dieses Klientel ihre Flugreisenn einschränkt oder darauf verzichtet, weil sie es können. Haben wahrscheinlich einen großen Garten oder können sich ein modernes, elektrisiertes Wohnmobil/Camper leisten, womit man dann 4 Wochen durch Skandinavien tuckelt. Aber die Kassierkraft vom Rewe, die vom angesparten Geld "billig" in die Türkei fliegt, ist, ich zitiere: "verachtenswert". stay classy!

Ich beobachte in meinem Umfeld aber eher wieder ein wachsendes Desinteresse am Klimaschutz.


Wenn die ganze Welt mitmachen würde, dann würde es auch in Deutschland eine große Zustimmung dafür geben, viele nehmen es aber eher so wahr, dass Deutschland der Vorreiter sein wollte und die anderen machen einfach weiter ihr Ding (was natürlich nicht ganz der Realität entsprach, aber seis drum). In etwas Vorreiter zu sein muss auch irgendwann dazu führen, dass die Menschen spüren, dass sie davon profitieren, wenn allerdings die Strompreise steigen, dann winken die Ersten ab. Dann verschwindet auch noch die Solarindustrie aus Deutschland, wo man Weltmarktführer und wirklich ein Vorreiter war. Dann brechen auf einmal Kriege aus, Preis steigen, dann rückt diese Thematik eben wieder schnell in den Hintergrund, obwohl es eigentlich die wichtigste aller Thematiken ist und so wie es ausschaut, wird man der auch nicht mehr her werden.
Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...


Die Menschen haben es sich doch inzwischen redlich erarbeitet bei >40°C zugrunde zu gehen.

Noch dauert das ja etwas. Das Kernproblem Klimawandel ist nicht das Ziel, sondern der Weg: Innovationen werden selten durch das Ziel ausgebremst, sondern durch ein Zuviel an kleinteiligen Vorschriften auf dem Weg dorthin. Wenn Verbote zu detailliert vorschreiben, wie ein Problem gelöst werden muss, bremsen sie den Fortschritt. Unsere Berufspolitiker betreiben diesbezüglich einfach keine gute Politik! Es gibt so viele gute Ansätze, die Politik verliert sich jedoch in zu viel Klein-Klein. Vorreiter wirst du so nicht, eher unregierbar weil die Menschen es einfach Leid sind. Im Osten geht's bald los mit den Landtagswahlen, das gibt einen ersten Vorgeschmack auf das was da noch kommen wird.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Juper, Berlin, Dienstag, 23.06.2026, 22:02 (vor 47 Tagen) @ Ballschieber007

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".


Das Interessante ist, dass dieses Klientel ihre Flugreisenn einschränkt oder darauf verzichtet, weil sie es können. Haben wahrscheinlich einen großen Garten oder können sich ein modernes, elektrisiertes Wohnmobil/Camper leisten, womit man dann 4 Wochen durch Skandinavien tuckelt. Aber die Kassierkraft vom Rewe, die vom angesparten Geld "billig" in die Türkei fliegt, ist, ich zitiere: "verachtenswert". stay classy!

Ich beobachte in meinem Umfeld aber eher wieder ein wachsendes Desinteresse am Klimaschutz.


Wenn die ganze Welt mitmachen würde, dann würde es auch in Deutschland eine große Zustimmung dafür geben, viele nehmen es aber eher so wahr, dass Deutschland der Vorreiter sein wollte und die anderen machen einfach weiter ihr Ding (was natürlich nicht ganz der Realität entsprach, aber seis drum). In etwas Vorreiter zu sein muss auch irgendwann dazu führen, dass die Menschen spüren, dass sie davon profitieren, wenn allerdings die Strompreise steigen, dann winken die Ersten ab. Dann verschwindet auch noch die Solarindustrie aus Deutschland, wo man Weltmarktführer und wirklich ein Vorreiter war. Dann brechen auf einmal Kriege aus, Preis steigen, dann rückt diese Thematik eben wieder schnell in den Hintergrund, obwohl es eigentlich die wichtigste aller Thematiken ist und so wie es ausschaut, wird man der auch nicht mehr her werden.
Du müsstest jetzt für etwas sehr viel Geld einsetzen, wovon nur die nachfolgenden Generationen in > 100 Jahren den Nutzen spüren würden, nur lebt da keiner von heute mehr, also kommt dann der Spruch mit der Sintflut ins Spiel...


Die Menschen haben es sich doch inzwischen redlich erarbeitet bei >40°C zugrunde zu gehen.


Noch dauert das ja etwas. Das Kernproblem Klimawandel ist nicht das Ziel, sondern der Weg: Innovationen werden selten durch das Ziel ausgebremst, sondern durch ein Zuviel an kleinteiligen Vorschriften auf dem Weg dorthin. Wenn Verbote zu detailliert vorschreiben, wie ein Problem gelöst werden muss, bremsen sie den Fortschritt. Unsere Berufspolitiker betreiben diesbezüglich einfach keine gute Politik! Es gibt so viele gute Ansätze, die Politik verliert sich jedoch in zu viel Klein-Klein. Vorreiter wirst du so nicht, eher unregierbar weil die Menschen es einfach Leid sind. Im Osten geht's bald los mit den Landtagswahlen, das gibt einen ersten Vorgeschmack auf das was da noch kommen wird.

Weil sie's leid sind oder einfach mehrheitlich dummes rechtes Asipack?

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Juper, Berlin, Dienstag, 23.06.2026, 10:23 (vor 47 Tagen) @ Spekka

Hat ja auch niemand behauptet, dass asoziales Verhalten bereits ausgestorben oder zumindest auf dem Rückzug wäre. Verachtenswert ist es trotzdem.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

Habakuk, OWL, Dienstag, 23.06.2026, 10:19 (vor 47 Tagen) @ Spekka

Ich geh nur von der Familie/Bekanntenkreis/Arbeit aus, wo alles strikt getrennt wird, auf die Benutzung des E-Autos geachtet wird, Flugscham ein Thema ist und alle ihre Glühbirnen gegen LED ausgetauscht haben, noch bevor es keine Glühbirnen mehr gab. Nachhaltigkeit ist Teil der Corporate Identity und jeder gefahrene Kilometer muss im Konzernkonstrukt am Ende des Jahres nach oben gemeldet und am besten auch begründet werden inkl. des Durchschnittsverbrauchs, so dass man ein schlechtes Gewissen kriegt, wenn der 0,2l/100km höher ist als im Vorjahr. Dazu kommt noch das, was der BVB ständigt "vorlebt".

Mein persönlicher und sehr subjektiver Eindruck bisher war, dass Klimaschutz groß geschrieben wird, leider auch dann, wenn man lieber drauf verzichten sollte, gerade und erst Recht an so heißen Tagen. Scheiße, ich würde mich sogar ins Auto setzen, den Motor laufen lassen und die Klima auf volle Pulle stellen, bevor ich im eigenen Saft in der Wohnung schmore.

Mal ein kleiner Denkanstoß: Warum ist es seit einigen Jahren im Sommer eigentlich so unerträglich heiß? Das war doch früher nicht so.

Ansonsten hast du natürlich Recht. E-Autos, LEDs und die Reduktion von Flugreisen sind auch nur weitere Exzesse der radikalen Ökospinnerdiktatur der vergangenen 20 Jahre.

der deutsche "Ich vertrage keine Zugluft" - Kult....

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 23.06.2026, 08:40 (vor 47 Tagen) @ Frankonius

In Teilen auch ein Ergebnis der verfehlten Bildungspolitik der letzten Jahrzehnte. Es wird halt keinerlei Wert darauf gelegt und das öffnet dann natürlich Tür und Tor für allen möglichen Schwurbel.

Hitze Thread

simie, Krefeld, Montag, 22.06.2026, 22:32 (vor 48 Tagen) @ Frankonius
bearbeitet von simie, Montag, 22.06.2026, 22:45

Also bei mir sind es gerade schön angenehme Temperaturen knapp unter 20 Grad. :)
Und ja. Ist noch Deutschland. ;)
Sehe gerade, dass meine Ortsangabe ziemlich veraltet ist. Also nicht glauben, dass es in Krefeld angenehm temperiert ist.

Hitze Thread

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 23.06.2026, 22:52 (vor 47 Tagen) @ simie

Also bei mir sind es gerade schön angenehme Temperaturen knapp unter 20 Grad. :)
Und ja. Ist noch Deutschland. ;)
Sehe gerade, dass meine Ortsangabe ziemlich veraltet ist. Also nicht glauben, dass es in Krefeld angenehm temperiert ist.

Na wo ist es denn nu?

Hitze Thread

simie, Krefeld, Mittwoch, 24.06.2026, 22:52 (vor 46 Tagen) @ FourrierTrans

Helgoland.

Hitze Thread

1890er, Montag, 22.06.2026, 22:41 (vor 48 Tagen) @ simie

Bestätige. Hab heute mittag zwar oberkörperfrei den rasen gemäht. Gearbeitwt hab ich von 16 bis 22 uhr aber bequem in langer hose, ohne, dass es unangenehm wurde. Jetzt gerade war mir auf meinem escooter fast etwas frisch :-D

Hitze Thread

stoffel85, Montag, 22.06.2026, 22:12 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Ohne den Thread gelesen zu haben: Als Hobby-Wetterfrosch kann ich jedem, der ein bisschen Interesse am Wetter hat, Kachelmannwetter ans Herz legen.
Für Einsteiger laden sie zweimal am Tag (~9 Uhr + ~14 Uhr) ein rund 10-12 minütiges Video bei Youtube hoch.
Das Erste beleuchtet den anstehenden Tag plus 2-3 Tage im Voraus. Das Zweite ist eher mittelfristig angelegt, oft mit kleinen Lamgfristausblicken. Die Jungs da ordnen alles auch immer ganz unaufgeregt ein - also wenig Russenpeitsche oder Glutsommer.
Wenn man möchte kann man sich das aber auch alles bei kachelmannwetter auf der Internetseite selbst zusammen suchen.
Grade die Esembles von GFS und EMCWF geben oft schon eine grobe Einschätzung wo es hingeht in der Mittelfrist.

Zur aktuellen bzw. sich noch verschärfenden Hitze: Freitag und Samstag werden Bretter, die wir, vor allem mit der Vorgeschichte von, dann einer Woche mit 30+, so ganz ganz selten erlebt haben, wenn überhaupt.
Viele Modelle gehen da von 37-40 Grad aus und das in weiten Teilen des Westens.
Stand jetzt, könnte das schlimmste dann Montag überstanden sein, ist aber noch unsicher, wobei die 37-40 da bei uns nicht mehr stehen werden - aber selbst ein Drop auf 30 wäre ja immer noch heftig. Hoffen wir mal das ein Tief bzw. der (Nord-)Atlantik es regelt und das Omega bzw. das Hoch mal plattbügelt.
Was man sagen kann: Am Wochenende wirds extrem kritisch, grade für Ältere und „Schwächere“.
Ich kann aber jetz schon Wetten abschließen, das iweche Vollbirnen um 16 Uhr bei uns am Haus vorbei joggen.

Hitze Thread

sepos, ex-Saarlandstraße, Dienstag, 23.06.2026, 07:33 (vor 47 Tagen) @ stoffel85

Vainstream-Festival in Münster immer mit Glutofen-Garantie. Das wird Hochleistung von allen Beteiligten, mit Sicherheit leider auch vom Rettungsdienst.

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 22.06.2026, 22:51 (vor 48 Tagen) @ stoffel85

Und damit heißester Ort Deutschlands an diesem Tag.

Da werden häufiger hohe Temperaturen gemessen. Aber auch im übrigen Saarland sind die Temperaturen nicht viel niedriger.

U.a. Der SR berichtet:
https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/panorama/burbach_hitzerekord_juni_heissester_ort_100.html

Das Saarland kann da mit so einigen Rekorden aufwarten. Mal der meiste Regen, mal die geringsten Niederschlagsmengen, mal die höchsten Temperaturen. Und das alles auf einer Fläche so groß wie ein Ölteppich oder ein Waldbrand.

Die Saarländer nehmen‘s gelassen. Auch wenn es Richtung 40 Grad geht. Hauptsach gudd gess. Die Schwenker glühen!

Mal ganz ohne Flachs: Die Waldbrandgefahr ist sehr real und da reicht nicht viel um eine Katastrophe auszulösen. Aus gehabter Erfahrung kann ich da nur an jeden appellieren, sich im Wald umsichtig zu verhalten.

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

stoffel85, Montag, 22.06.2026, 22:57 (vor 48 Tagen) @ Will Kane

Ich dachte ich wohne in Europas Pisspott. Zumindest sollte es die Großstadt mit dem durchschnittlich höchsten Jahresniederschlag sein. Regentage sind hier auch nicht zu verachten, wobei es seit ein paar Jahren gefühlt besser geworden ist.

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Montag, 22.06.2026, 23:41 (vor 48 Tagen) @ stoffel85

Ich dachte ich wohne in Europas Pisspott. Zumindest sollte es die Großstadt mit dem durchschnittlich höchsten Jahresniederschlag sein. Regentage sind hier auch nicht zu verachten, wobei es seit ein paar Jahren gefühlt besser geworden ist.

Pisspott von Europa ist doch offiziell das tschechische Liberec!

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 22.06.2026, 23:27 (vor 48 Tagen) @ stoffel85

Ich dachte ich wohne in Europas Pisspott. Zumindest sollte es die Großstadt mit dem durchschnittlich höchsten Jahresniederschlag sein. Regentage sind hier auch nicht zu verachten, wobei es seit ein paar Jahren gefühlt besser geworden ist.

Das Saarland nimmt was die Niederschlagsmenge anbelangt regelmäßig Spitzenplätze in Deutschland ein. Das Gleiche gilt aber auch für die Sonnenstunden. Die geographische Lage bringt das so mit sich.

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

stoffel85, Montag, 22.06.2026, 23:48 (vor 48 Tagen) @ Will Kane

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

el_ayudante, Dortmund-Süd, Dienstag, 23.06.2026, 09:38 (vor 47 Tagen) @ stoffel85

https://www.wz.de/panorama/studie-belegt-in-wuppertal-regnet-es-am-haeufigsten_aid-31424627

Ist zwar von 2008, geht aber 39 Jahre zurück.

Rein subjektiv würde ich das sofort bestätigen. Arbeite gezwungenermaßen in Wuppertal-Vohwinkel und der eh schon triste Stadtteil ist bei mir als regengraues Bild abgespeichert ;-)

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

stoffel85, Dienstag, 23.06.2026, 15:21 (vor 47 Tagen) @ el_ayudante

Mein Beileid.

Saarbrücken-Burbach am 20.06.26: 37,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Montag, 22.06.2026, 23:58 (vor 48 Tagen) @ stoffel85

https://www.wz.de/panorama/studie-belegt-in-wuppertal-regnet-es-am-haeufigsten_aid-31424627

Ist zwar von 2008, geht aber 39 Jahre zurück.

Ich habe in der Region mal Fußball gespielt (70er Jahre). Da wurde Wuppertal gerne als „Pinkelecke des Lieben Gottes“ bezeichnet. :-)

Hitze Thread

Lenano, Montag, 22.06.2026, 22:27 (vor 48 Tagen) @ stoffel85

Also ich habe Samstag um 17 Uhr Marathon. :)

Hitze Thread

stoffel85, Montag, 22.06.2026, 22:51 (vor 48 Tagen) @ Lenano

Vollbirne, sag ich ja ;-). Wenigstens kollabierste nich vor unserem Haus, Tür würde verschlossen bleiben und Wasser ist auch aus. Glück auf!

Hitze Thread

Lenano, Dienstag, 23.06.2026, 16:48 (vor 47 Tagen) @ stoffel85

Zum Glück weiß ich bei dir aber das du mir Bier anbieten würdest und dafür deine Haustür für mich öffnen würdest :)

Obdachlose und Alte, die allein leben, können Probleme bekommen..

Frankonius, Frankfurt, Montag, 22.06.2026, 21:58 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

..die einen muss man zum Trinken ermuntern. Im Alter lässt wohl das Durstgefühl nach.
Wer entsprechende Angehörige hat sollte einfach mal vorbeischauen.

Die Obdachlosen hier in Ffm und auch wonders laufen oft das ganze Jahr in ihren Winterklamotten rum. Das kann wirklich übel enden. Gerade in so einer Betonwüste wie hier in Teilen der Innenstadt wird es teilweise unerträglich heiß. Die Stadt stellt offenbar Hitzebusse zur Verfügung.

einfach genießen!

CD7, Montag, 22.06.2026, 21:37 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

so kühl wie jetzt, wird der Juni nie wieder.

Midea PortaSplit

Middi, Münster, Montag, 22.06.2026, 21:28 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

kann ich nur empfehlen bei der Hitze, Wohnung ist auf angenehmen 22-23 Grad (Südbalkon)

Midea PortaSplit: Mein Erfahrungsbericht für Interessierte

Greensynapse, Mittwoch, 24.06.2026, 09:32 (vor 46 Tagen) @ Middi

kann ich nur empfehlen bei der Hitze, Wohnung ist auf angenehmen 22-23 Grad (Südbalkon)

Hatte letztes Jahr schon überlegt, aber zu spät, weil es schon heiß war und es keine mehr gab bzw. sehr teuer. Ich zögerte damals auch, weil es viele gibt, die behaupten, die PortaSplit sei wegen Gratisbeprobung der Influencer überhypt.

Vorab: das stimmt in Bezug auf die Geräuschkulisse, die imho etwas zu schön dargestellt wird. Was aber die Kühlleistung angeht, sind die Dinger echt der Hammer. Habe in einer Dachgeschossmaisonette-Wohnung im (noch) ungedämmten Giebelgeschoss eine im Einsatz. Grundfläche 60 qm, heizt sich bei diesen Temperaturen auf 38°C auf. Die (große) PortaSplit kühlt den Raum auf 23 Grad runter (höchste Stufe, Dauerbetrieb). Ein Dachfenster bleibt dabei den notwendigen Spalt geöffnet. Das spielt für die Temperatur schlichtweg keine Rolle. Im Höchstbetrieb bläst das Ding sehr deutlich hörbar. Im Silence-Mode kann man sicherlich gut schlafen, wenn man nicht sehr empfindlich ist.

Die Kühlleistung ist mit keinem Standgerät (hatten wir jahrelang im Einsatz) oder Ähnlichem vergleichbar, sondern kann sich mit fest installierten Klimaanlagen messen lassen. Es wird innerhalb weniger Minuten deutlich kühler, auch durch die Entfeuchtung.

Ein zweites Gerät habe ich auf der unteren Etage im Einsatz. Dort wechsle ich nach bedarf zwischen Kinderzimmern und Wohn-/Essbereich. Sofern ebenerdig, kann das Gerät gut gerollt werden. Das Außengerät (ca. 10 kg) muss man dann aber je nach Situation durch den Fensterrahmen wuchten. Stellt Euch vor, Ihr würdet einen Kasten Bier aus dem Fenster wuchten. So fühlt es sich an. Perfekt ist es mit einem Balkon / Dachterrasse. Einfach ebenerdig stellen (Achtung, Außengerät lässt regelmäßig Wasser ab) und Balkontür bis zum notwendige Spalt schließen. Die gesamte Anlage ist aber mit ca. 40 kg sehr schwer. Bitte beim Tragen in höhere Dachgeschosse bedenken.

Installation an Giebeldächern ist kein Problem (mehr) und im aktuellen Lieferumfang berücksichtigt.

Achtung: es gibt mittlerweile zwei "Größen". Neu ist die kleinere "Cool" Variante. Sie hat weniger Leistung und kann nicht heizen, ist aber dafür etwas günstiger. Ich kann nur etwas zu den "großen" Geräten sagen.

Fazit: ich bin froh, dass ich mich von dem Gegenhype gegen den Hype nicht endgültig habe abbringen lassen. Hatte mir im letzten Sommer einen Preiswecker gestellt und im Frühjahr zugeschlagen. Wie es mit den zugelassenen Kühlmitteln in der EU und der verfügbar für nächstes Jahr aussieht, weiß ich leider nicht, hatte da nur ein Grundrauschen wahrgenommen. Gegebenenfalls erkundigen.

Wenn sonst Fragen sind, gerne.

Midea PortaSplit: Mein Erfahrungsbericht für Interessierte

Jop_Schlaeter, Ruhrgebiet, Mittwoch, 24.06.2026, 22:37 (vor 46 Tagen) @ Greensynapse

Danke für deinen Bericht! Wie viel hast du nun schlussendlich bezahlt?

Midea PortaSplit

MehrMett, Dienstag, 23.06.2026, 06:58 (vor 47 Tagen) @ Middi

Bin auf der Suche, aber mittlerweile entweder ausverkauft oder bereits im vierstelligen Bereich € - oder hat hier jemand noch einen Tipp?

Midea PortaSplit

Elmar, Montag, 22.06.2026, 23:37 (vor 48 Tagen) @ Middi

Ist die nicht sehr schwer?
Installation problemlos?

Midea PortaSplit

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 23.06.2026, 07:09 (vor 47 Tagen) @ Elmar

Ist die nicht sehr schwer?

Innengerät: 32,5kg
Außengerät: 9,9kg

Installation problemlos?

Kommt auf die Örtlichkeit an. Wir haben uns aber aus einem anderen Grund gegen das Gerät entschieden: Es ist nicht wirklich flexibel einsetzbar.

Midea PortaSplit

AM, Dienstag, 23.06.2026, 11:05 (vor 47 Tagen) @ VM

Kommt auf die Örtlichkeit an. Wir haben uns aber aus einem anderen Grund gegen das Gerät entschieden: Es ist nicht wirklich flexibel einsetzbar.

Kannst du dazu bitte ein wenig Kontext geben und mitteilen für was du dich letztendlich entschieden hast :)

Wir haben nun auch final entschieden (spielen seit konkret seit 2 Jahren mit dem Gedanken) uns im Winter eine Klimaanlage anzuschaffen für den Einsatz im 2027. Aktuell würden wir auch die oft gelobte 'Midea PortaSplit' präferieren, aber sind diesbezüglich offen für Alternativen.

Danke Dir im Voraus :)

Midea PortaSplit

VM ⌂, Lüdinghausen, Mittwoch, 24.06.2026, 07:12 (vor 46 Tagen) @ AM

Kannst du dazu bitte ein wenig Kontext geben und mitteilen für was du dich letztendlich entschieden hast :)

Wir wollen das Gerät flexibel im Obergeschoss einsetzen, genauer gesagt in meinem Büro wenn ich im HO bin und vorm Schlafgehen im Kinder- und im elterlichen Schlafzimmer.

Wir haben nun auch final entschieden (spielen seit konkret seit 2 Jahren mit dem Gedanken) uns im Winter eine Klimaanlage anzuschaffen für den Einsatz im 2027. Aktuell würden wir auch die oft gelobte 'Midea PortaSplit' präferieren, aber sind diesbezüglich offen für Alternativen.

Wir haben uns aufgrund der Flexibilität für dieses Teil entscheiden. Das Problem mit der Abluft ist natürlich da, aber in meinen Augen händelbar, weil wir die Klimaanlage nicht im Dauerbetrieb nutzen werden.

Midea PortaSplit

nemix, Dienstag, 23.06.2026, 11:20 (vor 47 Tagen) @ AM

Kommt auf die Örtlichkeit an. Wir haben uns aber aus einem anderen Grund gegen das Gerät entschieden: Es ist nicht wirklich flexibel einsetzbar.


Kannst du dazu bitte ein wenig Kontext geben und mitteilen für was du dich letztendlich entschieden hast :)

Wir haben nun auch final entschieden (spielen seit konkret seit 2 Jahren mit dem Gedanken) uns im Winter eine Klimaanlage anzuschaffen für den Einsatz im 2027. Aktuell würden wir auch die oft gelobte 'Midea PortaSplit' präferieren, aber sind diesbezüglich offen für Alternativen.

Danke Dir im Voraus :)

Hab die Portasplit seit letztem Frühjahr im OG/DG stehen. Eine feste Multi-Split Anlage wird im Oktober verbaut (das ist als Mieter kaum machbar, daher ist die Porta Split so gehyped).
Hab am Samstag eine für meine Schwiegermutter ergattert, morgens die Websiten der Baumärkte durchgehen und nach verfügbarkeiten schauen und direkt reservieren. Hornbach/Obi bekommen immer mal wieder vereinzelt welche, ansonsten gab es die bei Amazon gestern für 850€.

Wirklich mobil ist die nicht, alleine wegen dem Gewicht. Aber die leistet wirklich gute Arbeit. Mach dir vorher Gedanken wie du die am Fenster verbauen willst und wie du das dich bekommst. Ich hab mir aus dem 3Drucker einen Auslass gedruckt und lasse jetzt einfach das Rollo unten (die letzte Reihe ist blockiert durch den Auslass.)
Eigentlich sollte die in ein Zimmer mit Dachfenster, Montage dort war aber nicht möglich.
Falls du andere Räume auch kühlen willst, schaff dir einen vernünftigen DC Ventilator an. Dreo stellt gute Geräte her. Ich drücke damit die warme Luft aus 2 Räumen in den "kalten" Raum mit der Klima und schaffe auf ~40qm 22C wenn die Portasplit 3-4h läuft.

Midea PortaSplit

TeePee, NRW, Dienstag, 23.06.2026, 13:08 (vor 47 Tagen) @ nemix

Hab die Portasplit seit letztem Frühjahr im OG/DG stehen. Eine feste Multi-Split Anlage wird im Oktober verbaut (das ist als Mieter kaum machbar, daher ist die Porta Split so gehyped).

Laut diversen Foren ist ein wichtiger Grund für den Hype, dass Midea offensichtlich quasi alle halbwegs bekannten Influencer großzügig mit den Geräten versorgt hat. Keine Ahnung, ob das stimmt, aber die zum Teil schon jüngerhaft wirkende Fangemeinde könnte schon ein passendes Indiz sein.

Hitze Thread

Rekordeigentorschütze, Dortmund-Hafen, Montag, 22.06.2026, 21:13 (vor 48 Tagen) @ Frankonius
bearbeitet von Rekordeigentorschütze, Montag, 22.06.2026, 21:21

Die vor allem Abends ansteigende Luftfeuchtigkeit ist das Problem. Tagsüber Fenster zu ist auch Mist wenn man zuhause ist. Die 2° weniger drinnen erkauft man sich mit feuchter und stickiger Luft. Also muss doch gelüftet werden. Zugluft ist gut, ein Ventilator wirbelt ja nur die heiße Luft umher. Bewegende Luft ist aber immer besser als stehende. Und beim Radfahren gibt es wenigstens Fahrtwind.

Und ganz wichtig: langsamer arbeiten! Der Rechner taktet auch runter, bevor er zu heiß wird. Das minimiert Fehler und schützt vor dem Absturz. Mensch und Maschine teilen sich halt die selbe Physik.

Willkommen im Club

Lattenknaller, Madrid, Montag, 22.06.2026, 20:42 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Wenn nicht gewünscht, einfach löschen.
Aktuell ist es in fast ganz Europa (außer Skandinavien und Island) sehr warm. Das soll auch noch mindestens 10 Tage andauern.
Vielleicht kann man sich ja ohne große politische Diskussion mal austauschen.
Manche Ratschläge können für die Erhaltung der Gesundheit hilfreich sein.
Persönlich bin ich ein absoluter Sommerfan und genieße schönes Wetter, aber 29 Grad im Schlafzimmer und 36 Grad draußen muss es nicht unbedingt sein.
Die Temperatur im Schlafzimmer bei trockener Luft draußen wäre ein Deal für mich.

Hier in Mittelspanien ging das Thermometer vor 4 Wochen zum ersten Mal über die 30 und seitdem blieb es das auch. Ab heute ist dann zum ersten Mal offiziell Hitzewelle, also bis an die 40. Und das Mitte Juni.
Und nein, normal war das früher auch nicht, die Kinder in den Schulen haben schon arg geschwitzt, viele Schulen haben nämlich keine Klimaanlagen und die Ferien gingen erst am Freitag los.
Ich stelle mich auf 10 Wochen weitere Hitze ein. Alles bis um die 35 Grad finde ich auch ganz cool, solange es trocken ist. Drüber wird es dann schon unangenehm. Der Pool in unserer Ferien- äh Reihenhausanlage ist ja auch nur ein paar Meter weit weg.
Ratschläge: Wenn es wirklich heiß ist große Temperatursprünge vermeiden. Deshalb haben wir auch eine Fussbodenkühlung und keine klassische Klimaanlagen, wobei die auch hier in den öffentlichen Gebäuden nicht so tief eingestellt sind. In den USA und Asien finde ich das teils zu krass.
Man sollte sich auch ein bißchen drauf einstellen, nur im gekühlten Haus zu sitzen taugt auch nichts. Ein zu kühles Bier ist i.ü. meist kontraproduktiv. Hier trinkt man ja eh einen leicht gekühlten Tinto de Verano. Getränke maximal leicht gekühlt. Nicht umsonst trinkt man in der Wüste warmen Pfefferminztee.
Und das wichtigste: Einfach mal schönes Wetter genießen.

Willkommen im Club

Windmill-Agogo, Pattaya, Montag, 22.06.2026, 20:50 (vor 48 Tagen) @ Lattenknaller

Ratschläge: Wenn es wirklich heiß ist große Temperatursprünge vermeiden. Deshalb haben wir auch eine Fussbodenkühlung und keine klassische Klimaanlagen, wobei die auch hier in den öffentlichen Gebäuden nicht so tief eingestellt sind. In den USA und Asien finde ich das teils zu krass.

Letzteres stimmt leider. Bei Kurzaufenthalten im 7 Eleven freut man sich, aber alles ab 5 Stationen im Bangkoker ÖPNV (Busse ohne AC außen vor) ist eine Zumutung. Überlandbusse sind ebenfalls nur mit Strickjacke nutzbar. Das werde ich nie verstehen, obwohl ein großer Fan von Klimageräten.

Abends feucht den Boden wischen

DerMitsch, Sonneberg, Montag, 22.06.2026, 20:20 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Vorm Schlafengehen den Boden einmal schnell feucht durchwischen. Die Verdunstung soll wohl etwas den Raum dann runterkühlen.

Abends feucht den Boden wischen

MirkoWSG, Dienstag, 23.06.2026, 18:38 (vor 47 Tagen) @ DerMitsch

Hat dir das deine Frau erzählt um dich auch mal an den Mop zu kriegen? :D

Abends feucht den Boden wischen

Ulrich, Dienstag, 23.06.2026, 12:08 (vor 47 Tagen) @ DerMitsch

Vorm Schlafengehen den Boden einmal schnell feucht durchwischen. Die Verdunstung soll wohl etwas den Raum dann runterkühlen.

Dafür treibst Du aber die Luftfeuchtigkeit in die Höhe. Je höher die ist, umso schlechter ist Hitze zu ertragen.

Abends feucht den Boden wischen

CF, Montag, 22.06.2026, 23:45 (vor 48 Tagen) @ DerMitsch

Vorm Schlafengehen den Boden einmal schnell feucht durchwischen. Die Verdunstung soll wohl etwas den Raum dann runterkühlen.

Nur wenn du den Fußboden kühlen willst. Ansonsten gibt es nichts schlimmeres als auch noch feuchte Luft bei der Wärme. ;-)

Abends feucht den Boden wischen

MDomi, Montag, 22.06.2026, 20:21 (vor 48 Tagen) @ DerMitsch

Erst die Luftfeuchtigkeit macht es unerträglich.

Abends feucht den Boden wischen

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 23.06.2026, 07:14 (vor 47 Tagen) @ MDomi

Genau das.

Ähnlich sinnvoll ist es, die Fenster und Rolläden zu schließen, damit man die Hitze aussperrt. Das ist sinnvoll, wenn man den ganzen Tag nicht im Haus ist, aber sobald man sich im Haus aufhält, ist das absolut kontraproduktiv bis gesundheitsgefährdend.

Grüße von Fehmarn

SebWagn, HH Harvestehude, Montag, 22.06.2026, 19:26 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Leichte Brise, Sonnenschein...19 Grad

Herrlich

Grüße von Fehmarn

Scherben, Kiel, Montag, 22.06.2026, 19:58 (vor 48 Tagen) @ SebWagn

Leichte Brise, Sonnenschein...19 Grad

Herrlich

Downtown Kiel meldet 21 Grad. Fantastisches Wetter heute. Genau so muss es sein, aber wir zählen gefühlt ja auch bereits zu Skandinavien.

Grüße von Fehmarn

PaBe, Montag, 22.06.2026, 19:28 (vor 48 Tagen) @ SebWagn

Leichte Brise, Sonnenschein...19 Grad

Herrlich

Fehmarn, immer herrlich! Muss da unbedingt mal wieder hin.

Grüße von Fehmarn

TobiHH, Montag, 22.06.2026, 20:29 (vor 48 Tagen) @ PaBe
bearbeitet von TobiHH, Montag, 22.06.2026, 20:34

war samstag da, brütend heiss/schwül wars bei 31 grad :D
selbst fehmarn soll fr/sa bis 38 grad bekommen..

unser dachgeschoss hat heute nur 27 grad und 50% feuchte, freitag waren wir bei 34 und 75%..
zum glück gabs nachts immer 2h zum lüften, 1x mit 2h richtig schütten/60l..

haben unseren pool wieder ausgebuddelt, hoffe das hilft

Hitze Thread

Eisen, DO, Montag, 22.06.2026, 19:21 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Diese Hitzewellen sind echt krass, jeden Tag heizt sich das Haus mehr auf, Wohn- und Schlafzimmer haben Südwest Seite, da ballert am mittags 7 Stunden die Sonne drauf.

Die Hunde wissen nicht mehr wohin, liegen nur auf dem Fußboden und rühren sich nicht. Erträglich ist es nur im Keller, wir werden wohl eine aufblasbare Doppelmatratze kaufen, um dort zu nächtigen.

Das schlimme ist, dass es sich nicht abkühlt und man auch nicht durchlüften kann. Ventilator hilft ein bisschen, im Grunde bräuchte man mindestens ein Kühlgerät, wir besitzen aber aktuell keines…

Hitze Thread

Habakuk, OWL, Dienstag, 23.06.2026, 08:37 (vor 47 Tagen) @ Eisen

Diese Hitzewellen sind echt krass, jeden Tag heizt sich das Haus mehr auf, Wohn- und Schlafzimmer haben Südwest Seite, da ballert am mittags 7 Stunden die Sonne drauf.

Die Hunde wissen nicht mehr wohin, liegen nur auf dem Fußboden und rühren sich nicht. Erträglich ist es nur im Keller, wir werden wohl eine aufblasbare Doppelmatratze kaufen, um dort zu nächtigen.

Beim Schlafen im Keller sollte man aber auch die Luftfeuchtigkeit bedenken, insbesondere wenn zwei Personen über Stunden noch Wasser über die Atemluft abgeben. Ein Raumentfeuchter kann hier sehr hilfreich sein, sonst wacht man morgens womöglich im Kondenswasser auf.

Hitze Thread

Gulliver_MS, Münster + Block 14, Montag, 22.06.2026, 20:46 (vor 48 Tagen) @ Eisen

Obwohl wir unser Haus energetisch saniert haben, ist das DG zum schlafen kaum zu ertragen. Bei solchen Temperaturen nützt auch die fette Dämmung nix. Wir haben im Schlafzimmer einen Deckenventilator. Gutes Teil. Selbst höchste Stufe sehr leise…das macht es etwas erträglich und die Mücken lassen einen in Ruhe. Unser Hund schleppt sich allerdings auch von einer Fliese zur nächsten und sucht Erleichterung . Tagsüber alle Jalousien runter und nach Sonnenuntergang alles aufreißen u Querlüftung.
Haltet durch… die Kälte kommt wieder :-)
Gruß Lisa

Hitze Thread

el_ayudante, Dortmund-Süd, Dienstag, 23.06.2026, 10:26 (vor 47 Tagen) @ Gulliver_MS

Unser Hund schleppt sich allerdings auch von einer Fliese zur nächsten und sucht Erleichterung

Kleiner Tipp: großen Müllbeutel auf den Boden legen, darauf ein mit kalten Wasser nass gemachtes Handtuch. Darauf kann sich euer Hund dann legen. Handtuch regelmäßig neu kalt auswaschen.
Erhöht zwar die Luftfeuchtigkeit, was für euch unangenehm sein kann, aber wenns dem Hund hilft nimmt man sowas ja meist gerne in Kauf ;-)

Hitze Thread

Gulliver_MS, Münster + Block 14, Dienstag, 23.06.2026, 21:04 (vor 47 Tagen) @ el_ayudante

Gute Idee! Werden wir mal testen :-)

Hitze Thread

Floatdownstream, Lünen, Montag, 22.06.2026, 19:27 (vor 48 Tagen) @ Eisen

Diese Klimageräte sind extrem laut und fressen Unmengen Strom. Also vielleicht nur was, für die richtigen "Hundstage". Und dann den Raum einmal auskühlen und dann dicht halten.
Ein "Mini-Tipp" für nur ganz leichte Erleichterung. 3 oder 4 1,5-Liter-Plastikflaschen mit Wasser füllen, in die Kühltruhe legen und abends an verschiedenen Stellen im Zimmer verteilt aufstellen. Macht keinen Krach, kostet nichts, hilft allerdings auch nur ein wenig.

Hitze Thread

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 22.06.2026, 20:22 (vor 48 Tagen) @ Floatdownstream

Diese Klimageräte sind extrem laut und fressen Unmengen Strom. Also vielleicht nur was, für die richtigen "Hundstage". Und dann den Raum einmal auskühlen und dann dicht halten.
Ein "Mini-Tipp" für nur ganz leichte Erleichterung. 3 oder 4 1,5-Liter-Plastikflaschen mit Wasser füllen, in die Kühltruhe legen und abends an verschiedenen Stellen im Zimmer verteilt aufstellen. Macht keinen Krach, kostet nichts, hilft allerdings auch nur ein wenig.

Die gibt dann aber genau diese Wärme in den Raum ab, plus Aufschlag.

Hitze Thread

Blarry, Essen, Montag, 22.06.2026, 20:19 (vor 48 Tagen) @ Floatdownstream

Würde, rein thermodynamisch betrachtet, eine Badewanne voll kaltem Wasser eigentlich was bringen? Das Wasser nimmt die Umgebungswärme natürlich nur arg langsam auf, hat dafür aber eine sehr hohe Wärmekapazität und kommt mit ~10°C ausm Hahn.

Hitze Thread

majae, Muc, Dienstag, 23.06.2026, 21:36 (vor 47 Tagen) @ Blarry

Würde, rein thermodynamisch betrachtet, eine Badewanne voll kaltem Wasser eigentlich was bringen? Das Wasser nimmt die Umgebungswärme natürlich nur arg langsam auf, hat dafür aber eine sehr hohe Wärmekapazität und kommt mit ~10°C ausm Hahn.

Ich frag mich bei jeder Hitzewelle aufs Neue, ob man nicht irgendwie das kalte Wasser aus dem Hahn zum Abkühlen der Wohnung verwenden könnte. Bisher ist noch nichts über theoretische Überlegungen hinausgegangen, von praktischen Erfahrungen kann ich also leider nicht berichten. Aber rein interessehalber mal meine Erkentnisse einer groben Überschlagung:

Thermodynamisch würde das sicherlich funktionieren. 150l Wasser von 10°C auf 25°C zu erhöhen würde Energie von ca 10 MJ bzw knapp 3kWh aufnehmen. Für einen 20qm Raum wird ein Klimagerät mit einer Leistung von mind 1,5kW empfohlen. Wenn du also irgendwie schaffst, dass sich die Wassertemperatur der Raumtemperatur in 2h angleicht, hättest du einen ähnlichen wie Effekt das Klimagerät durchgängig auf Anschlag laufen zu lassen (Wirkungsgrad <1).
Aber genau das dürfte auch die Krux sein. Schon allein das Setup "Badewanne voller Wasser, Wärmeaustausch an der Oberfläche" führt dazu, dass nur die obere Schicht des Wassers erwärmt. Du müsstest also das Wasser der Wanne regelmäßig umwälzen. Aber selbst dann kann man mit max 300W/qm/h Wärmeaustausch rechnen. Bei einer Wasseroberfläche von 1,5qm würde es also immer noch 6-7h dauern. Aber die Rechnung stimmt nur bei DeltaT=15K, sobald das Wasser wärmer wird, wird der Austausch langsamer.

Also: physikalisch sind durchaus spürbare Abkühlungen möglich, die Herausforderung liegt eher bei der eigenen Ingenieurskunst. Nadelöhr ist der Wärmeaustausch zwischen kaltem Wasser und warmer Luft. Man könnte ein paar alte Heizkörper nehmen und da das kalte Wasser durchleiten, vielleicht auch die Klimaanlage eines alten Autos kanibalisieren.
Sofern das Wasser bei dir im Hochsommer weniger kalt aus der Leitung kommt, wird der ganze Effekt natürlich auch entsprechen abgeschwächt. Reden wir von 17 Grad, dann ist es schon nur noch die Hälfte an "freier" Wärmekapazität

PS: Alles natürlich ohne Gewähr, vllt hab ich ich auch irgendwo komplett verschätzt.

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Blarry, Essen, Donnerstag, 25.06.2026, 09:58 (vor 45 Tagen) @ majae

Danke! Es ist genau diese art fundierter, sachkundiger Beiträge, für die man dieses Forum ab und zu noch schätzen kann.

Ich hab an beiden Wohnsitzen in 2024 neue Heizanlagen bekommen. Einmal Wärmepumpe im Neubau, einmal Biomasse. Beide Eigentümer haben unabhängig voneinander Geiz siegen lassen und keine reversible Anlage verbaut, mit der man hätte Kaltwasser durch die Heizungssysteme pumpen lassen können. Womp womp.

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Phil, Donnerstag, 25.06.2026, 10:08 (vor 45 Tagen) @ Blarry

Danke! Es ist genau diese art fundierter, sachkundiger Beiträge, für die man dieses Forum ab und zu noch schätzen kann.

Ich hab an beiden Wohnsitzen in 2024 neue Heizanlagen bekommen. Einmal Wärmepumpe im Neubau, einmal Biomasse. Beide Eigentümer haben unabhängig voneinander Geiz siegen lassen und keine reversible Anlage verbaut, mit der man hätte Kaltwasser durch die Heizungssysteme pumpen lassen können. Womp womp.

Wobei das z.B. in meinem Fall, beim Einbau der Wärmepumpe, eher ausgeschlossen wurde, da die alten Fußbodenheizungsleitungen nicht dafür geeignet sind, auf einmal eiskaltes Wasser in die Schläuche zu pumpen, welche ja in recht aufgewärmten "Betonböden" liegen. Es würde halt Kondensat entstehen und den Boden und das Haus nachhaltig schädigen. So in etwa habe ich es jedenfalls verstanden. Obs der Wahrheit entspricht..... Für mich klang das plausibel. Ich habe aber auch wenig Ahnung von solchem :-)

MFG
Phil

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Ulrich, Donnerstag, 25.06.2026, 11:54 (vor 45 Tagen) @ Phil

Danke! Es ist genau diese art fundierter, sachkundiger Beiträge, für die man dieses Forum ab und zu noch schätzen kann.

Ich hab an beiden Wohnsitzen in 2024 neue Heizanlagen bekommen. Einmal Wärmepumpe im Neubau, einmal Biomasse. Beide Eigentümer haben unabhängig voneinander Geiz siegen lassen und keine reversible Anlage verbaut, mit der man hätte Kaltwasser durch die Heizungssysteme pumpen lassen können. Womp womp.


Wobei das z.B. in meinem Fall, beim Einbau der Wärmepumpe, eher ausgeschlossen wurde, da die alten Fußbodenheizungsleitungen nicht dafür geeignet sind, auf einmal eiskaltes Wasser in die Schläuche zu pumpen, welche ja in recht aufgewärmten "Betonböden" liegen. Es würde halt Kondensat entstehen und den Boden und das Haus nachhaltig schädigen. So in etwa habe ich es jedenfalls verstanden. Obs der Wahrheit entspricht..... Für mich klang das plausibel. Ich habe aber auch wenig Ahnung von solchem :-)

Das stimmt grundsätzlich. Problematisch sind aber nicht die Schleifen der Flächenheizung, sondern die Zu- und Ableitungen. Die müssen lückenlos gut isoliert sein, sonst bildet sich direkt auf dem Metall der Leitung Kondenswasser und führt zu Schimmel. Da die Heizschleifen direkt im Estrich liegen, kann das nicht passieren. Hier muss man lediglich darauf achten, dass die Oberflächentemperatur des Fußbodens oberhalb des Taupunktes liegt.

Hitze Thread

Habakuk, OWL, Donnerstag, 25.06.2026, 12:05 (vor 45 Tagen) @ Ulrich

Wobei das z.B. in meinem Fall, beim Einbau der Wärmepumpe, eher ausgeschlossen wurde, da die alten Fußbodenheizungsleitungen nicht dafür geeignet sind, auf einmal eiskaltes Wasser in die Schläuche zu pumpen, welche ja in recht aufgewärmten "Betonböden" liegen. Es würde halt Kondensat entstehen und den Boden und das Haus nachhaltig schädigen. So in etwa habe ich es jedenfalls verstanden. Obs der Wahrheit entspricht..... Für mich klang das plausibel. Ich habe aber auch wenig Ahnung von solchem :-)


Das stimmt grundsätzlich. Problematisch sind aber nicht die Schleifen der Flächenheizung, sondern die Zu- und Ableitungen. Die müssen lückenlos gut isoliert sein, sonst bildet sich direkt auf dem Metall der Leitung Kondenswasser und führt zu Schimmel. Da die Heizschleifen direkt im Estrich liegen, kann das nicht passieren. Hier muss man lediglich darauf achten, dass die Oberflächentemperatur des Fußbodens oberhalb des Taupunktes liegt.

Letzteres bedarf dann auch wirklich eines gelegentlichen Blickes auf aktuelle Wetterdaten. Ich hab grad hier mal nachgesehen:

https://www.wetterstationen.biz/messwerte/deutschland/taupunkt/aktuell

In Westfalen liegt der Taupunkt aktuell zwischen 20 und 22 Grad. Wer also jetzt den Raum kühlen möchte, kann sehr schnell in diesen Bereich kommen. Dann sollte man zumindest die Gelegenheit nutzen, mal den Fußboden zu wischen.

Noch großer dürfte das Problen bei Heizkörpern im Raum sein, da diese sinnvollerweise nicht isoliert sind und an der Oberfläche rascher akühlen. Das tropfende Geräusch kommt dann ausnahmsweise mal nicht vom Wasserhahn.

Hitze Thread

Ulrich, Donnerstag, 25.06.2026, 13:04 (vor 45 Tagen) @ Habakuk

In Westfalen liegt der Taupunkt aktuell zwischen 20 und 22 Grad. Wer also jetzt den Raum kühlen möchte, kann sehr schnell in diesen Bereich kommen. Dann sollte man zumindest die Gelegenheit nutzen, mal den Fußboden zu wischen.

Bei mir im Wohnzimmer sind es aktuell 26 Grad, bin gerade wieder hereingekommen. Ich hatte heute Nacht mehrere Fenster komplett offen, habe dann heute Morgen, bevor ich los bin, die Ost- und die Südseite verdunkelt. Taupunkt liegt laut Vorhersage von Kachelmann bei 20 Grad. Auch eine auf 21 oder 22 Grad eingestellte Fußbodenheizung würde für Abkühlung sorgen. So wird es eher wärmer, weil ich jetzt für Luftzirkulation sorge.


Noch großer dürfte das Problen bei Heizkörpern im Raum sein, da diese sinnvollerweise nicht isoliert sind und an der Oberfläche rascher akühlen. Das tropfende Geräusch kommt dann ausnahmsweise mal nicht vom Wasserhahn.

Normale Heizkörper eignen sich nicht zum Kühlen, dazu ist die Fläche zu klein. Dafür braucht man Flächenheizkörper im Boden oder in der Wand.

Hitze Thread

Smeller, Dortmund, Montag, 22.06.2026, 21:40 (vor 48 Tagen) @ Blarry

Eine volle Badewanne würde eher schaden als helfen. Das 10° kalte Wasser würde sich viel schneller auf die Raumtemperatur erwärmen, als dass der Raum kälter wird. Dazu kann das möglicherweise verdunstende Wasser die Luftfeuchtigkeit im Raum erhöhen.

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schweizer666, Schweiz, Montag, 22.06.2026, 19:13 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Ich bin persönlich kein Sommer/Hitze-Fan. Für mich wären 25 Grad ausreichend. Aktuell fehlt nicht mehr viel bis mein Kreislauf aufgibt.. :D

Eine Klimaanlage kann ich nicht installieren, zum einen bin ich nur Mieter und auf Grund dessen das alle Fenster in die Dachschräge verbaut wurden, ginge nur ein professionelles Modell mit Aussenmontage des Rotors einer Splitanlage. Kostenpunkt, 5-10k Je nachdem wieviele Kästen ich brauche (da die Wohnung echt dumm geschnitten ist und sehr hoch mit Galerie, bräuchte ich vermutlich 2 separate Installationen.

Also hilft nur über Nacht alles offen lassen was geht, und tagsüber ein paar mal kalt duschen. Rausgehen vermeide ich weitestgehend, ausser in Wald oder in die Höhe, wo es kühler ist.

Was mich aber am meisten stört, sind die ständigen Unwetter die auf solche Hitzeperioden folgen. Das ist quasi so sicher wie das Amen in der Kirche.

Auf faustgrosse Hagelkörner und überflutete Keller hab ich einfach keinen Bock...

Hitze Thread

Daddy, Montag, 22.06.2026, 19:22 (vor 48 Tagen) @ schweizer666

Hast du dir schon die Midea Portasplit angeschaut? Es gibt eine spezielle Halterung für Dachschrägen um das Außengerät zu befestigen. Installation ist kinderleicht, man braucht auch nichts bohren.

Hitze Thread

schweizer666, Schweiz, Montag, 22.06.2026, 20:07 (vor 48 Tagen) @ Daddy

Hast du dir schon die Midea Portasplit angeschaut? Es gibt eine spezielle Halterung für Dachschrägen um das Außengerät zu befestigen. Installation ist kinderleicht, man braucht auch nichts bohren.

Danke, sieht erstmal spannend aus aber leider gibts hier nur noch Angebote die jenseits von gut und böse sind, da würden mich 2 dieser Kisten + Universalhalterungen satte 3000 € total kosten.

Das ist mir einfach zu teuer. Dafür ist der Leidensdruck noch nicht hoch genug :)

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Daddy, Montag, 22.06.2026, 19:06 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Da kann ich nur die Midea Portasplit Klimaanlage empfehlen. Die ist mit 800 Euro nicht günstig, hat dafür eine ordentliche Kühlleistung.

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tim86, Hamburg, Dienstag, 23.06.2026, 00:51 (vor 48 Tagen) @ Daddy

Da kann ich nur die Midea Portasplit Klimaanlage empfehlen. Die ist mit 800 Euro nicht günstig, hat dafür eine ordentliche Kühlleistung.

Man sollte bei der Midea Portasplit aber bedenken, dass auch wenn sie kein Einbau benötigt, sie wenn sie nicht auf dem Balkon aufgestellt werden kann, die Optik der Fassade verändert und deswegen eine Genehmigung des Vermieters und/oder der WEG benötigt wird.

Ansonsten ist sie natürlich deutlich besser als eine Monoblock Klimaanlage, wobei es da auch schon bessere gibt als früher, die deutlich mehr können als nur an und aus. Und mit etwas handwerklichen Geschick, kann man die Monoblock Klimaanlage zu einer Zweischlauch Anlage umbauen(oder kauft eines der wenigen Zweischlauchmodelle) und hat dann kein Problem mit Unterdruck. Wenn man dann noch die Ab- und Zuluft vernünftig dämmt und z.B. eine Styrodur oder dicke Acryl oder Plexiglasplatte ins Fenster setzt mit passenden Ausschnitt für die beiden Schläuche, dann ist die Wärme die von außen wieder rein kommt auch nicht so hoch, wie bei den klassischen Klettverschluss Stoff Fensterverschlüssen für Monoblock Geräte.

Dennoch ist, wenn der Vermieter/WEG mitspielt und es das Budget hergibt, ein Splitgerät wie die Midea, oder noch besser und auch teurer ein Einbaugerät, deutlich besser als ein Monoblock Gerät.

(Raum-)Klimaanlagen sind echte Lebensretter.

Pa1n, Montag, 22.06.2026, 21:00 (vor 48 Tagen) @ Daddy

Da kann ich nur die Midea Portasplit Klimaanlage empfehlen. Die ist mit 800 Euro nicht günstig, hat dafür eine ordentliche Kühlleistung.

Meine hat vor 2 Jahren mal gute 300€ gekostet, mit Abluft- und Entwässerungsschläuchen. Das Ding macht seine Arbeit zwar laut, aber zuverlässig. Innerhalb von 1h ist das Dachgeschoss von 34°C auf 25°C runtergekühlt.

(Raum-)Klimaanlagen sind echte Lebensretter.

depecheden, Montag, 22.06.2026, 23:26 (vor 48 Tagen) @ Pa1n

Ich glaub ihr bzw hier wird was verwechselt. Es gibt Monoblock Klimageräte, mit rund 15 cm dicken Abschluftschlauch. Die bieten, solange sie laufen, eine angenehme Kühle und ziehen durch alle Ritzen durch Unterdruck die Wärme wieder rein. So ein Teil kennt nur An oder Aus. In der Lautstärke eines Staubsaugers. Dann gibt es die Portasplit. Sie hat ein Innen und ein Aussenteil. Diese sind fest (!) mit einem dünnen ca 2,5 x 2,5 cm Schlauch verbunden. Diesen kann man nicht trennen. Die Teile kosten ca 600 - 800 Euro würde ich mal tippen. Ich habe sie im März für 750 Euro ausm Obi bekommen.
Vorteile :
- Fenster kann fast ganz geschlossen werden
- Es wird kein Unterdruck erzeugt, Wärme kommt nicht nach
- viel , viel leiser als normale kompakte Klimageräte
- Stromverbrauch geht extrem runter wenn der Innenraum einigermaßen kalt ist
- kann auch heizen

Nachteile:
- ziemlich schwer (Gerät + Ausseneinheit ca 45 kg)
- Verbindungsschlauch etwas starr
- insgesamt größer als Monoblock Geräte
- Viel teurer als normale Monoblock Geräte

Mein Teil lief am Wochenende fast durchgängig und hat ca 15 kw/h gezogen in 3 Tagen. Auf der leisen Stufe ist es unproblematisch daneben zu pennen.
Wer sich für sowas interessiert unbedingt mal schlaulesen oder weg viel Geld übrig hat und Hauseigentümer ist, gleich eine richtige Splitklima installieren

(Raum-)Klimaanlagen sind echte Lebensretter.

Daddy, Montag, 22.06.2026, 21:18 (vor 48 Tagen) @ Pa1n

Absolut. Das Wochenende kann kommen :)

Hitze Thread

Knolli, Montag, 22.06.2026, 20:27 (vor 48 Tagen) @ Daddy

Heute geholt, extra 150 Kilometer nach Frankfurt gefahren weil's die einzige in halbwegs mittelbarer "Nähe" war, die verfügbar war.
Aktuell steht die Außeneinheit auf dem Balkon und innen wird das Wohnzimmer gekühlt. Starkes Teil, hat innerhalb 2 Stunden die Raumtemperatur um 2,5 Grad gesenkt.
Würde zu gerne noch das Schlafzimmer klimatisierten, aber irgendwie traue ich der Fensterhalterung nicht.

Hitze Thread

Tom Frost, Dienstag, 23.06.2026, 08:17 (vor 47 Tagen) @ Knolli

Heute geholt, extra 150 Kilometer nach Frankfurt gefahren weil's die einzige in halbwegs mittelbarer "Nähe" war, die verfügbar war.
Aktuell steht die Außeneinheit auf dem Balkon und innen wird das Wohnzimmer gekühlt. Starkes Teil, hat innerhalb 2 Stunden die Raumtemperatur um 2,5 Grad gesenkt.
Würde zu gerne noch das Schlafzimmer klimatisierten, aber irgendwie traue ich der Fensterhalterung nicht.

Kann man auch eine Balkontür abdichten oder reicht das Material nur für ein Fenster?
Und käme man trotzdem noch halbwegs unproblematisch durch die Tür, wenn man möchte? Oder eher einmal installieren und dann tagelang so lassen?

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Knolli, Dienstag, 23.06.2026, 10:19 (vor 47 Tagen) @ Tom Frost

Bei uns sieht's aktuell so aus:
[image]
[image]

Wenn man den Reißverschluss öffnet, kann man die Tür ganz normal öffnen. Die Türe komplett zu schließen ist ein bisschen fummelig, weil bei uns das Material leicht in die Spalten rutscht, kann man aber wahrscheinlich auch besser gestalten wenn man sich beim Anbringen des Tür-Kondoms mehr Mühe gibt und sauberer arbeitet. Insgesamt aber ne gute Notlösung finde ich.

Hitze Thread

Tom Frost, Dienstag, 23.06.2026, 13:28 (vor 47 Tagen) @ Knolli

Danke Dir!

Hitze Thread

Spekka, Montag, 22.06.2026, 20:24 (vor 48 Tagen) @ Daddy

Comfee' Breezy Cool Pro 2.0 7000 mit Überschuss aus der Steckersolaranlage = quasi Schlafzimmer oder Wohnzimmer umsonst gekühlt!

Bei Klimageräten ist im Augenblick Vorsicht geboten..

Frankonius, Frankfurt, Montag, 22.06.2026, 19:46 (vor 48 Tagen) @ Daddy

..es wimmelt von Angeboten von Wundergeräten für 129 €, die keine Installation oder Abluftschlauch brauchen. Im besten Fall verdunsten die etwas Wasser, Abkühlung ist minimal, die Luft wird feuchter. Das geht für mich schon in Richtung Betrug.
Eine richtige Klimaanlage braucht ein Kältemittel.
So ein Split zwischen Außen- und Innengerät (kennt man aus dem Urlaub) ist optimal.
Aber bei Mietwohnungen muss der Vermieter zustimmen. Ist ja etwas Aufwand und die schöne Fassade zum Hinterhof wird verunstaltet.
Mir würde ein kühleres Schlafzimmer reichen.

Bei Klimageräten ist im Augenblick Vorsicht geboten..

Eibaueristmeinfreund, Montag, 22.06.2026, 20:12 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Jepp.
Man kann warme Luft nicht in kühlere verwandeln ohne die überschüssige Wärme irgendwohin abzutransportieren.
Also nach draußen.

Bei Klimageräten ist im Augenblick Vorsicht geboten..

markus93, Sauerland, Montag, 22.06.2026, 23:45 (vor 48 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund

Muss da gerade an einen Imbiss in Dortmund denken der im Hochsommer eine Monoblock munter im Laden laufen ließ. Den Sinn des Luftschlauches hat er scheinbar nicht gesehen weshalb er das Ding einfach ohne Schlauch Betrieb. Alter war das heiß in dem Laden :D

Bei Klimageräten ist im Augenblick Vorsicht geboten..

Spekka, Dienstag, 23.06.2026, 09:37 (vor 47 Tagen) @ markus93

Vielleicht war der Imbissbetreiber im Nebenjob auch bei den DSW21 (Motto: "Dein Schweiß ist unser Ziel") angestellt, wo Busse und U-Bahnen im Sommer schön beheizt sind, während im Winter die Heizungen deaktiviert sind.

Bei Klimageräten ist im Augenblick Vorsicht geboten..

Tom Frost, Dienstag, 23.06.2026, 08:18 (vor 47 Tagen) @ markus93

Muss da gerade an einen Imbiss in Dortmund denken der im Hochsommer eine Monoblock munter im Laden laufen ließ. Den Sinn des Luftschlauches hat er scheinbar nicht gesehen weshalb er das Ding einfach ohne Schlauch Betrieb. Alter war das heiß in dem Laden :D

Falls es ihm weiterhin zu warm ist, kann er ja den Kühlschrank aufmachen.

Hitze Thread

Eisen, DO, Montag, 22.06.2026, 19:25 (vor 48 Tagen) @ Daddy

Danke für den Tipp.

Ganz allgemein, die Dinger haben immer einen Abluftschlauch, oder? Wie löst man das? Es muss dann ja immer ein Fenster auf Kipp sein…

Hitze Thread

rvnvon1909, Celle, Montag, 22.06.2026, 20:41 (vor 48 Tagen) @ Eisen

Damals im Mietobjekt eines der Fenster rausgenommen, ein identisch großes Viereck aus Plexiglas geholt, da ein rundes Loch reingesägt und dadurch den Abluftschlauch nach draußen abgeführt. Die Zuluft sollte natürlich auch von draußen kommen, also am besten mit maximalen Abstand voneinander (darunter) platzieren. Das ganze im Fensterrahmen befestigen und mit Verdunklungsfolie abkleben. Indoor Klimagerät antizyklisch im Winter günstig geschossen und inkl aller Materialien am Ende 300 Euro für durchgehend 19 Grad im Schlafzimmer im Hochsommer. Gibt genug Anleitungen dafür bei Youtube.
Wer heutzutage immer noch bei 26 Grad Raumtemperatur pennt, der muss das wirklich wollen ;-)

Hitze Thread

Daddy, Montag, 22.06.2026, 19:32 (vor 48 Tagen) @ Eisen

Im Lieferumfang ist eine Fensterabdichtung enthalten. Handtuch reicht auch für den kleinen spalt. Mach ich auch so

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bob, Bad Oeynhausen, Montag, 22.06.2026, 18:48 (vor 48 Tagen) @ Frankonius

Ich bin gerade in den Highlands wandern. Hier ist es tatsächlich auch relativ warm und trocken, aber gut auszuhalten. Halt auch wenig Bebauung, das hilft ja auch meistens ;-)

Mücken in den Highlands

markus93, Sauerland, Montag, 22.06.2026, 19:42 (vor 48 Tagen) @ bob

Da wollte ich dieses Jahr eigentlich auch hin haben uns aber aufgrund der unklaren Spritpreise und wegen der Mücken dagegen entschieden. Das eine war wie man jetzt sieht unbegründet, wie sieht's mit den Mücken aus?

Mücken in den Highlands

bob, Bad Oeynhausen, Montag, 22.06.2026, 19:47 (vor 48 Tagen) @ markus93

Ich hab tatsächlich bisher weder Mücken noch Midges gesehen. Hoffe ich jinxe es jetzt nicht :-D

Mücken in den Highlands

Glenfinnan, Hattingen, Montag, 22.06.2026, 23:18 (vor 48 Tagen) @ bob

Die Midges haben im Juli Hochsaison. In den Highlands können sie dann teilweise wirklich lästig werden. Zu dieser Jahreszeit empfehle ich daher eher die Nordostküste Schottland. Eine wunderschöne Region, die für ihre Whisky-Destillerien, Burgen, Ruinen und malerischen Küstenlandschaften bekannt ist.

Wir besitzen dort ein kleines Ferienhaus in Gardenstown, einem charmanten Küstenort direkt am Meer. Wer Interesse hat, kann mir gerne eine PN schicken. Ich sende dann den Link zu unserem Ferienhaus.

Mücken in den Highlands

Jens, Dortmund, Freitag, 26.06.2026, 13:16 (vor 44 Tagen) @ Glenfinnan

Die Midges sollten bei klarem Himmel und Sonne kaum zu sehen sein. Dafür wirds dann im Schatten und am Abend eklig. Sobald der Wind bläst, ist es aber ok. Wir waren vor zwei Jahren in Schottland und diese Panikmache rund um die Midges empfand ich im Nachhinein als sehr übertrieben. Man sollte sich vorbereiten, Smidge dabei haben und ein Netz - mehr war mE unnötig. Und wir waren sowohl im Glencoe, Isle of Skye und Lewis & Harris unterwegs. Mein Fazit: Schottland unbedingt bereisen. Was ein phantastisches Land mit tollen Menschen. Leider wirds im Sommer immer teurer.

Hitze Thread

CedricVanDerGun, Hamburg, Montag, 22.06.2026, 19:32 (vor 48 Tagen) @ bob

Da was ich im Mai! War herrlich. Was machen die Mücken?

Hitze Thread

Fummelkutte, Berlin, Montag, 22.06.2026, 19:17 (vor 48 Tagen) @ bob

Neid! Wir haben vor 2 Jahren den Great Glen Way gemacht, das war überragend. Wünsche gutes Wetter, sicheren Tritt und am Ende des Weges immer einen offenen Pub ;) Viel Spaß!

Hitze Thread

bob, Bad Oeynhausen, Montag, 22.06.2026, 19:22 (vor 48 Tagen) @ Fummelkutte

Ich bin vor 10-15 Jahren sowohl den West Highland Way als auch den Great Glenn Way mit meinem Vater gelaufen. Dieses Mal mit Partnerin den GGW. Gestern in Fort Augustus, heute Invermoriston. Dann ganz liebe Grüße von hier :-)

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Mario Girotti, London, Dienstag, 23.06.2026, 05:32 (vor 47 Tagen) @ bob

Viel Spaß noch! Das Hootananny in Inverness kennste dann ja vermutlich, legendär :-)

Und wenn Du mal abseits der Wege wandern willst empfehle ich Dir zumindest Teiles des Cape Wrath Trails. Insbesondere ab Glenfinnan. Ein Traum!

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Oleoleole, Donnerstag, 25.06.2026, 16:14 (vor 45 Tagen) @ Mario Girotti

Gellions Inverness war sensationell

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bob, Bad Oeynhausen, Dienstag, 23.06.2026, 09:15 (vor 47 Tagen) @ Mario Girotti

Ist die erste Wanderung meiner Freundin, darum halten wir das Niveau erstmal bescheiden und bleiben auf den Wegen. Aber danke für den Tipp, merke ich mir für die Zukunft!

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