Benzinpreise Deutschland (Sonstiges)
Blackyellow, Dienstag, 14.07.2026, 20:45 (vor 3 Tagen)
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
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Winterthur, Ort, Freitag, 17.07.2026, 08:31 (vor 11 Stunden, 7 Minuten) @ Blackyellow
Macht der Thread jetzt hier noch irgendwie weiteren Sinn?
Weit abgedriftet, polarisierende Themen, polyvalente Ansichten, viele Meinungen..
#Fragejanur..
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Habakuk, OWL, Freitag, 17.07.2026, 08:44 (vor 10 Stunden, 54 Minuten) @ Winterthur
Macht der Thread jetzt hier noch irgendwie weiteren Sinn?
Weit abgedriftet, polarisierende Themen, polyvalente Ansichten, viele Meinungen..
#Fragejanur..
Mission accomplished.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 08:25 (vor 2 Tagen) @ Blackyellow
Das war für mich schon vor 4 Jahren einer der Gründe auf E-Mobilität umzusteigen: Weg von der Abhängigkeit autoritär regierte Staaten und weg vom Mineralölkartell. Dass Trump mit seiner "Friedens"politik dem Ganzen nochmal die Krone aufsetzt - das konnte ich natürlich nicht ahnen...
Ich bin jetzt schon gespannt, was der Sprit morgen/übermorgen zu Ferienbeginn NRW kosten wird. Nochmal 20ct mehr? Oder 30ct?
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Block 24
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Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 09:03 (vor 2 Tagen) @ Hatebreed
bearbeitet von Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 09:11
Elektroautofahren ist super, wenn man zu Hause oder bei der Arbeit günstig oder gar kostenlos laden kann.
Wenn man auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist...schwierig. Das sind meiner Meinung nach noch mafiösere Strukturen als bei den klassischen Tankstellen (Abomodell-und Ladekartendschungel, kaum Möglichkeiten mit normalen Kredit-/Debitkarten zu laden und wenn dann zu absurden Preisen).
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Fisheye, Mittwoch, 15.07.2026, 09:32 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Inzwischen kannst du doch bei jeder Ladesäule mit Kreditkarte zahlen. Wenn ich mich richtig erinnere wurde ein entsprechendes Gesetz erlassen das die Anbieter dazu verfplichtet.
Dieses Bezahlchaos von vor ein paar Jahren gibt es nicht mehr.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 09:12 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 25 Min.) @ Fisheye
Inzwischen kannst du doch bei jeder Ladesäule mit Kreditkarte zahlen. Wenn ich mich richtig erinnere wurde ein entsprechendes Gesetz erlassen das die Anbieter dazu verfplichtet.
Dieses Bezahlchaos von vor ein paar Jahren gibt es nicht mehr.
Ja das Gesetz gibt es, aber das hat noch nicht längst jede Ladesäule. Ein Unding.
Mittlerweile wird das Ladenetz aber immer dichter, wenn die ganzen Schnellladesäulen an den Autobahnen kommen, gibt es bezüglich Ladenetz nicht mehr so viel zu meckern.
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Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 09:54 (vor 2 Tagen) @ Fisheye
bearbeitet von Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 09:58
Selbst wenn es geht, ist die Zahlung mit Kredit-/Debitkarte in der Regel (deutlich) teurer als mit Ladekarte/App. Für mich ist das einfach ein Unding - dabei betriffts mich nichtmal, weil ich vom Arbeitgeber eine Ladekarte habe und ich laden kann wo's mir passt bzw. mich der Preis nicht interessieren muss. Von der Einfachheit in der Handhabung wie es beim Benzintanken gegeben ist, sind wir beim Elektroauto einfach noch meilenweit entfernt und ich glaube, dass das mit ein Bremsklotz für die Elektromobilität ist.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 14:34 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Selbst wenn es geht, ist die Zahlung mit Kredit-/Debitkarte in der Regel (deutlich) teurer als mit Ladekarte/App. Für mich ist das einfach ein Unding
Ist es nicht in fast jedem Lebensbereich so, dass Du es mit Kundenkarte deutlich günstiger bekommst?
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Block 24
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Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 14:45 (vor 2 Tagen) @ Hatebreed
Also ich hab noch von keiner Tankstelle gehört, bei der der Literpreis plötzlich nur noch halb so hoch (oder eben doppelt so hoch) ist, je nachdem, ob ich bei diesem Tankstellenbetreiber ein monatliches Abo bezahle oder nicht.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 09:42 (vor 2 Tagen) @ Fisheye
Ohne eigene Lademöglichkeit zuhause hat man eh eine designierte Stammladestation im Umkreis oder auf dem Weg zur Arbeit. Da sucht man sich dafür den günstigstmöglichen Tarif, und fertig. Wer nicht randomisiert kreuz und quer durch die Republik nudelt lädt easy drei Viertel seines Stroms an einem festen Standort.
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Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 09:53 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Macht auf Langstrecke einfach total Sinn, nicht dort zu laden, wo gerade der Akku zu Neige geht, sondern irgendwo 10km abseits der eigentlichen Strecke, weil man bei Anbieter XY ein Abo hat. Alternativ zahlt man halt 80 Cent oder mehr für die Kilowattstunde, yolo.
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Eastwood, Mittwoch, 15.07.2026, 10:28 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Macht auf Langstrecke einfach total Sinn, nicht dort zu laden, wo gerade der Akku zu Neige geht, sondern irgendwo 10km abseits der eigentlichen Strecke, weil man bei Anbieter XY ein Abo hat. Alternativ zahlt man halt 80 Cent oder mehr für die Kilowattstunde, yolo.
Aber wie oft passiert das mit einem privaten PKW? Die meisten Fahrten mit einem privaten PKW dürften, wie von Blarry geschrieben, ja in einem bestimmten Umkreis um die eigene Wohnung stattfinden und die Langstrecke eher die Ausnahme sein.
Und selbst dann gibt es genügend Ladestrom Anbieter wo man auch ohne Abo zwischen 44 - 59 ct/KWh liegt. Oft knubbeln sich die Ladestationen auch, so das man Auswahl hat.
Das es deutliches Verbesserungspotential gibt ist unbestritten, aber so zu tun als ob Langstrecke mit dem eAuto eine einzige Zumutung wäre ist auch nicht mehr Stand der Dinge.
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Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 10:35 (vor 2 Tagen) @ Eastwood
Ich hab mir jetzt einfach mal random die nächstgelegenen Schnelllader in meiner Umgebung angeschaut:
Aral pulse: Mit Abo/Ladekarte 55-60ct, mit adhoc Laden mit Kredit-/Debitkarte: 79 Cent.
Fastned: Mit Abo/Ladekarte 49-60ct, adhoc 69ct
Enbw: Mit Abo/Ladekarte 34-60ct, adhoc 79ct
Ionity: Mit Abo/Ladekarte 39-50ct, adhoc 76ct
Klar kann man mit 50 Ladekarten und Apps durch die Gegend fahren, aber einfach ist anders.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 10:37 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Ich hab mir jetzt einfach mal random die nächstgelegenen Schnelllader in meiner Umgebung angeschaut:
Aral pulse: Mit Abo/Ladekarte 55-60ct, mit adhoc Laden mit Kredit-/Debitkarte: 79 Cent.
Fastned: Mit Abo/Ladekarte 49-60ct, adhoc 69ct
Enbw: Mit Abo/Ladekarte 34-60ct, adhoc 79ct
Ionuity: Mit Abo/Ladekarte 39-50ct, adhoc 76ct
Schnelllader brauchst du aber im Alltag eigentlich nie. Außer du fährst täglich über 400 km oder so.
Ich tanke in der Regel über Nacht voll.
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quincy123, Mittwoch, 15.07.2026, 19:23 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Womit wir wieder wären bei: Ohne eigene Ladestation zumindest nicht sehr angenehm.
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Braumeister, BaWü, Donnerstag, 16.07.2026, 13:26 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 11 Min.) @ quincy123
Für den Geldbeutel angenehmer als jede Woche an der Tankstelle zu jammern.
Zumindest hier haben die Stadtwerke eigentlich in jeder Ecke inzwischen 22kw Ladestationen wo man zwischen 22:00 und 6:00 Uhr auch keine blockiergebühr zahlt und mit 39cent pro kW auch recht günstig lädt. Klar wäre 8 Uhr morgens angenehmer, dafür bekommt man in mancher Wohngegend an der Ladesäule inzwischen leichter einen Parkplatz als Anwohner normal.
Ich habe auch den Luxus Zuhause, und im Sommer überwiegend den eigenen Solarstrom zu laden. Ich habe zwar Ladekarten von Skoda, EnBW, EWE und die App von Aral, nutze ich logischerweise aber nur im Urlaub. Da rentiert sich in der Regel kein Abo und ich zahle lieber mal ein paar Cent mehr am Schnelllader als ein Abo abzuschließen. Pfingsten in Italien konnte ich aber trotz 4 verschiedener Unterkünfte immer vor Ort zu fairen Preisen laden und habe tatsächlich nur auf der ersten Etappe einen Schnelllader aufgesucht. Ansonsten über Nacht an der Unterkunft und einmal sehr günstig an einem Outlet.
Eine Pause länger als vorher mit dem verbrenner habe ich nicht gemacht und konnte die auf dem Rückweg quasi einsparen, da ich am Outlet auch mit verbrenner gehalten hätte, aber sonst ja extra zu einer Tankstelle gefahren währe.
Und wer Angst hat, dass im Reiseverkehr die Ladesäulen alle blockiert sind. Ja, das war am Gotthardtunnel der Fall und hat uns 3 Minuten gekostet. An der Zapfsäule standen aber sowohl hin als auch Rück jeweils mehrere Pkw in Schlange, und mussten da sicherlich mehr Zeit aufbringen bis sie tanken konnten.
Es ist noch nicht perfekt, aber für jeden der nicht jede Woche hunderte km bolzt, sollte es inzwischen mehr Vor- als Nachteile haben. Zumindest wenn man eh über einen neuen Pkw nachdenkt.
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Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 10:42 (vor 2 Tagen) @ Weeman
bearbeitet von Knolli, Mittwoch, 15.07.2026, 10:45
Nochmal: Mich betrifft das nicht. Ich bin in den letzten 11 Monaten über 20.000km elektrisch gefahren und muss mir dank Ladekarte vom Arbeitgeber keine Gedanken darüber machen, wo ich lade.
Ich kenne aber diese Argumente von Menschen, die durchaus mit der Elektromobilität liebäugeln, aber keinen Bock darauf haben, für stinknormale Alltags-und/oder Urlaubsfahrten erstmal ein Ladeanbieter-Studium abzulegen, während die Preise bei den Tankstellen anbieterunabhängig mehr oder minder identisch sind. Man tankt dort, wo der Tank leer ist. Ohne Abos, ohne irgendwelche Zahlkarten, der Sprit kostet überall gleich.
Und ich verstehe diese Argumente. Mit diesem System bremst man meiner Meinung nach die Elektromobilität einfach komplett ohne Not aus.
Es wäre so einfach: Einheitliche Preise, Preisauszeichnung direkt auf dem Bildschirm der Ladesäule, Zahlungsmöglichkeit per Debitkarte OHNE Aufschlag - Ende aus. Geht bei den Tankstellen doch auch.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 14:37 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Geht bei den Tankstellen doch auch.
Meinst Du das ernsthaft, dass die Preisgestaltung an der Tankstelle gut und ehrlich ist?
Yolo. Das ist im Gegensatz zu den Ladepreisen, wo echter Wettbewerb herrscht, doch ein großer Witz.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 10:46 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Und ich verstehe diese Argumente.
Wie an anderer Stelle schon geschrieben verstehe ich sie zwar, halte die Gewichtung aber für massiv übertrieben.
Mit diesem System bremst man meiner Meinung nach die Elektromobilität einfach komplett ohne Not aus.
Ja gut. Da ist natürlich das Hauptproblem, dass gerade unsere "heimischen" Hersteller die Entwicklung massiv verschlafen haben und versucht haben sie auszubremsen und lieber Zeit und Geld investiert haben um Staat und Bürger zu verarschen.
Die Konsequenz sieht man ja gerade ganz aktuell.
Es geht auch besser. Hat Tesla bewiesen.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:30 (vor 2 Tagen) @ Eastwood
Zumal Routenplaner existieren. Spontane Fahrten nach Timbuktu sind eh die Ausnahme. Sich an der Route gelegene Ladestopps des Wunschanbieters herauszusuchen dauert von Hand keine Minute, in der integrierten Navigation des Autos Sekunden.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 09:18 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 20 Min.) @ Blarry
Zumal Routenplaner existieren. Spontane Fahrten nach Timbuktu sind eh die Ausnahme. Sich an der Route gelegene Ladestopps des Wunschanbieters herauszusuchen dauert von Hand keine Minute, in der integrierten Navigation des Autos Sekunden.
Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass die Leute sich gar keine Mühe mehr geben sollten. Natürlich sollte der Einstieg so hürdenlos wie möglich sein, aber letztlich muss ich mich immer ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Ich sollte auch ein wenig Ahnung von Autos haben, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe, damit der Händler mich nicht total verarscht.
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
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Brulence, an der Ruhr, Donnerstag, 16.07.2026, 11:40 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 58 Min.) @ deichkind
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Einspruch!
"Meine" Packstation hat tatsächlich Öffnungszeiten. Ich sehe Deinen skeptischen Blick und ja, so habe ich auch geguckt.
Vor sechs Uhr morgens, nach 22h abends und an Sonntagen tut sich an dem Ding nämlich exakt nix. Gar nix.
Nur als kleine Anekdote am Rande.
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Blarry, Essen, Donnerstag, 16.07.2026, 12:04 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 33 Min.) @ Brulence
Befindet die sich auf dem Parkplatz eines Einzelhandels? Dann ist während der Zeit vielleicht der Parkplatz abgesperrt und die Packstation sowieso physikalisch unerreichbar.
Wäre natürlich dumm, weil die Parkraumbewirtschaftung so niemanden in betrügerischer Absicht ausnehmen kann.
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Brulence, an der Ruhr, Donnerstag, 16.07.2026, 12:15 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 22 Min.) @ Blarry
Befindet die sich auf dem Parkplatz eines Einzelhandels? Dann ist während der Zeit vielleicht der Parkplatz abgesperrt und die Packstation sowieso physikalisch unerreichbar.
Wäre natürlich dumm, weil die Parkraumbewirtschaftung so niemanden in betrügerischer Absicht ausnehmen kann.
Einzelhandel ja, aber ohne Einfahrtsbeschränkung.
Tatsächlich gibt es eine Google-Rezension zur Packstation, bei der DHL sich dann wie folgt äußert:
"...aufgrund von Beschwerden zur Ruhestörung durch nächtliche Kundennutzung, wurde die Funktion zur Nachtruhe eingeführt. Durch diese Funktion wird ein Packstationsautomat in einem gewählten Zeitraum (z.B. Mo. bis Sa. 22 Uhr – 6 Uhr und sonntags ganztätig) in einen Standby Modus versetzt, sodass diese nicht mehr bedient werden kann (Einlieferungen und Abholungen sind während der Nachtruhe und am Sonntag nicht möglich). Dies soll entstehenden Lärm, verursacht durch Einlieferungen und Abholungen an Packstationen durch Kunden, verhindern. Viele Grüße, Ihr Serviceteam der Deutschen Post"
Was mich insofern verwundert, da die am nähesten bewohnten Häuser/Wohnung nach meinem Empfinden ausreichend weit weg wären, dass genau das nicht passiert. So isses dann aber...
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Ulrich, Freitag, 17.07.2026, 09:00 (vor 10 Stunden, 38 Minuten) @ Brulence
Befindet die sich auf dem Parkplatz eines Einzelhandels? Dann ist während der Zeit vielleicht der Parkplatz abgesperrt und die Packstation sowieso physikalisch unerreichbar.
Wäre natürlich dumm, weil die Parkraumbewirtschaftung so niemanden in betrügerischer Absicht ausnehmen kann.
Einzelhandel ja, aber ohne Einfahrtsbeschränkung.Tatsächlich gibt es eine Google-Rezension zur Packstation, bei der DHL sich dann wie folgt äußert:
"...aufgrund von Beschwerden zur Ruhestörung durch nächtliche Kundennutzung, wurde die Funktion zur Nachtruhe eingeführt. Durch diese Funktion wird ein Packstationsautomat in einem gewählten Zeitraum (z.B. Mo. bis Sa. 22 Uhr – 6 Uhr und sonntags ganztätig) in einen Standby Modus versetzt, sodass diese nicht mehr bedient werden kann (Einlieferungen und Abholungen sind während der Nachtruhe und am Sonntag nicht möglich). Dies soll entstehenden Lärm, verursacht durch Einlieferungen und Abholungen an Packstationen durch Kunden, verhindern. Viele Grüße, Ihr Serviceteam der Deutschen Post"
Was mich insofern verwundert, da die am nähesten bewohnten Häuser/Wohnung nach meinem Empfinden ausreichend weit weg wären, dass genau das nicht passiert. So isses dann aber...
Auf manchen Parkplätzen gibt es am späten Abend oder in der Nacht Probleme, weil sich dort Leute mit ihren aufgemotzten Autos treffen. Die können einiges an Lärm produzieren. Sei es, weil die Anlagen voll aufgedreht werden, sei es, weil diese Leute Runden auf dem Parkplatz drehen.
Aber Ruhestörungen wegen Packstationen? Scheint zumindest bei einem Standort auf einem Supermarktparkplatz, mit Abstand zur Wohnbebauung, nicht wirklich nachvollziehbar.
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bigfoot49, Leipzig, Donnerstag, 16.07.2026, 20:00 (vor 23 Stunden, 37 Minuten) @ Brulence
Wow. Auch noch nie erlebt und schon seit Ewigkeiten Packstation Nutzer.
Also ich könnte dass ja bei einer Packstation hier um die Ecke nachvollziehen. Direkt an einer Hauswand. Das piepsen des Scanner zum öffnen/versenden sehr laut.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 12:31 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 6 Min.) @ Brulence
Befindet die sich auf dem Parkplatz eines Einzelhandels? Dann ist während der Zeit vielleicht der Parkplatz abgesperrt und die Packstation sowieso physikalisch unerreichbar.
Wäre natürlich dumm, weil die Parkraumbewirtschaftung so niemanden in betrügerischer Absicht ausnehmen kann.
Einzelhandel ja, aber ohne Einfahrtsbeschränkung.Tatsächlich gibt es eine Google-Rezension zur Packstation, bei der DHL sich dann wie folgt äußert:
"...aufgrund von Beschwerden zur Ruhestörung durch nächtliche Kundennutzung, wurde die Funktion zur Nachtruhe eingeführt. Durch diese Funktion wird ein Packstationsautomat in einem gewählten Zeitraum (z.B. Mo. bis Sa. 22 Uhr – 6 Uhr und sonntags ganztätig) in einen Standby Modus versetzt, sodass diese nicht mehr bedient werden kann (Einlieferungen und Abholungen sind während der Nachtruhe und am Sonntag nicht möglich). Dies soll entstehenden Lärm, verursacht durch Einlieferungen und Abholungen an Packstationen durch Kunden, verhindern. Viele Grüße, Ihr Serviceteam der Deutschen Post"
Was mich insofern verwundert, da die am nähesten bewohnten Häuser/Wohnung nach meinem Empfinden ausreichend weit weg wären, dass genau das nicht passiert. So isses dann aber...
Deutschland in a nutshell
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 10:33 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 5 Min.) @ deichkind
Zumal Routenplaner existieren. Spontane Fahrten nach Timbuktu sind eh die Ausnahme. Sich an der Route gelegene Ladestopps des Wunschanbieters herauszusuchen dauert von Hand keine Minute, in der integrierten Navigation des Autos Sekunden.
Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass die Leute sich gar keine Mühe mehr geben sollten. Natürlich sollte der Einstieg so hürdenlos wie möglich sein, aber letztlich muss ich mich immer ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Ich sollte auch ein wenig Ahnung von Autos haben, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe, damit der Händler mich nicht total verarscht.Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Packstationen sind eigentlich ein schlechtes Beispiel, weil sie grundsätzlich mehr Umstände bereiten als die Abgabe beim Nachbarn (mal abgesehen von dem netten nachbarschaftlichen Kontakt, der dadurch entsteht). In unserer Nachbarschaft gibt es 4 Familien, die je nach Anwesenheit gegenseitig die Päckchen/Briefe etc. annehmen. Es wäre viel zu umständlich, jedes Mal die 1-2 km zur nächsten Packstation zu fahren. Daneben gibt es viele ältere Menschen, die auch gar nicht mehr so mobil sind, kein Auto haben usw.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:38 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 0 Min.) @ CF
Meine Mitbewohner sind aber junge Menschen. Die Packstation ist 50 (!) Meter entfernt. Ich kann es jederzeit abholen und muss nicht darauf spekulieren, dass mein Nachbar auch da ist.
Im Dorf kann ich das ja nachvollziehen. Bei älteren nicht so mobilen Leuten auch. Aber in meinem Wohnheim, wo nur Studenten wohnen, einfach nicht. Es nervt ständig Pakete annehmen zu müssen.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 16.07.2026, 11:14 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 24 Min.) @ deichkind
Es nervt ständig Pakete annehmen zu müssen.
Dann tu es doch einfach nicht.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 11:19 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 18 Min.) @ Weeman
Mache ich mittlerweile auch nicht mehr, aber ich würde jetzt die Pakete meiner Mitbewohner auch nicht ablehnen. Dann kommen aber noch direkt gut zehn Pakete der anderen Bewohner des Hauses hinzu.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 16.07.2026, 11:20 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 17 Min.) @ deichkind
Mache ich mittlerweile auch nicht mehr, aber ich würde jetzt die Pakete meiner Mitbewohner auch nicht ablehnen. Dann kommen aber noch direkt gut zehn Pakete der anderen Bewohner des Hauses hinzu.
Mit der Türklingel mache ich es mittlerweile wie mit dem Telefon. Wenn ich nichts erwarte geh ich auch nicht hin. Kann aber auch daran liegen, dass ich in der Innenstadt lebe.
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 10:54 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 43 Min.) @ deichkind
Meine Mitbewohner sind aber junge Menschen. Die Packstation ist 50 (!) Meter entfernt. Ich kann es jederzeit abholen und muss nicht darauf spekulieren, dass mein Nachbar auch da ist.
Im Dorf kann ich das ja nachvollziehen. Bei älteren nicht so mobilen Leuten auch. Aber in meinem Wohnheim, wo nur Studenten wohnen, einfach nicht. Es nervt ständig Pakete annehmen zu müssen.
Dann würde ich sagen, dass du in einer Ausnahmesituation lebst, die auf die wenigsten Menschen zutrifft. Da kann ich deine Situation natürlich gut nachvollziehen.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 11:05 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 33 Min.) @ CF
Meine Mitbewohner sind aber junge Menschen. Die Packstation ist 50 (!) Meter entfernt. Ich kann es jederzeit abholen und muss nicht darauf spekulieren, dass mein Nachbar auch da ist.
Im Dorf kann ich das ja nachvollziehen. Bei älteren nicht so mobilen Leuten auch. Aber in meinem Wohnheim, wo nur Studenten wohnen, einfach nicht. Es nervt ständig Pakete annehmen zu müssen.
Dann würde ich sagen, dass du in einer Ausnahmesituation lebst, die auf die wenigsten Menschen zutrifft. Da kann ich deine Situation natürlich gut nachvollziehen.
Also ich würde das nicht als Ausnahmesituation bezeichnen als junger Mensch in einer Großstadt zu leben. Die zweit nächste Packstation ist 1km entfernt, da ist kein Paketshop näher. Es befinden sich noch zwei weitere Packstationen in unmittelbarer Nähe. Ja gilt nicht für jeden, aber ist jetzt auch keine Ausnahmesituationen.
Was man aber bräuchte: Mehr lieferantenunabhängige Packstationen.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 10:10 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 28 Min.) @ deichkind
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Wobei ich glaube, dass da auch viel Misstrauen bei ist, dass das tatsächlich alles funktioniert und das Paket "nicht weg kommt". Wenn das bei einem Menschen persönlich abgibt, dürften sich viele deutlich sicherer fühlen. Was ja per se auch kein schlechter Zug ist.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 10:19 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 18 Min.) @ Sascha
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Wobei ich glaube, dass da auch viel Misstrauen bei ist, dass das tatsächlich alles funktioniert und das Paket "nicht weg kommt". Wenn das bei einem Menschen persönlich abgibt, dürften sich viele deutlich sicherer fühlen. Was ja per se auch kein schlechter Zug ist.
Das ist doch eher ein Gefühl als ein tatsächlicher Sicherheitsvorteil.
Bei einer Packstation gibt es eine digitale Nachverfolgung und kontrollierte Ausgabe, während menschliche Fehler bei der Nachbarschaftsabgabe jederzeit passieren können.
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majae, Muc, Donnerstag, 16.07.2026, 11:32 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 5 Min.) @ markus
Das ist doch eher ein Gefühl als ein tatsächlicher Sicherheitsvorteil.
Bei einer Packstation gibt es eine digitale Nachverfolgung und kontrollierte Ausgabe, während menschliche Fehler bei der Nachbarschaftsabgabe jederzeit passieren können.
Streng genommen ist die Ab- bzw vor allem Annahme von fremden Paketen nicht zu empfehlen. Was machst du, wenn das Paket leicht beschädigt und der Inhalt kaputt ist? Sofern du bei der Annahme nicht widersprochen hast, bist du haftbar. Was machst du, wenn es zu Namensverwechslungen kommt? Wenn der sagt, dass das Paket bereits abgeholt wurde? Was machst du, wenn der Paketboten keinen Namen oder diesen nur sehr unleserlich drauf schreibt? Wenn der Nachbar nicht erreichbar ist?
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 12:33 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 4 Min.) @ majae
Habe jetzt so einen Fall. Musste aufmachen, weil in meinem Paket +18-DVDs waren (nicht das, was ihr denkt...). Jetzt liegt hier schon seit ein paar Tagen ein Paket und niemand kommt es abholen
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 11:55 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 43 Min.) @ majae
Das ist doch eher ein Gefühl als ein tatsächlicher Sicherheitsvorteil.
Bei einer Packstation gibt es eine digitale Nachverfolgung und kontrollierte Ausgabe, während menschliche Fehler bei der Nachbarschaftsabgabe jederzeit passieren können.
Streng genommen ist die Ab- bzw vor allem Annahme von fremden Paketen nicht zu empfehlen. Was machst du, wenn das Paket leicht beschädigt und der Inhalt kaputt ist? Sofern du bei der Annahme nicht widersprochen hast, bist du haftbar. Was machst du, wenn es zu Namensverwechslungen kommt? Wenn der sagt, dass das Paket bereits abgeholt wurde? Was machst du, wenn der Paketboten keinen Namen oder diesen nur sehr unleserlich drauf schreibt? Wenn der Nachbar nicht erreichbar ist?
Inzwischen klingeln Paketboten in Mehrfamilienhäusern auch gerne mal das ganze Haus durch. Sobald jemand die Tür öffnet, knallen sie das Paket einfach in den Hausflur.
In meiner alten Wohnung ist es mir auch einmal passiert, dass ein Bote bei mir geklingelt und gefragt hat, ob er ein Paket für einen Nachbarn ablegen könne. Fand ich erst einmal in Ordnung – bis ich gemerkt habe, dass das Paket für eine komplett andere Straße im Ort bestimmt war. Am Ende habe ich dann selbst den Paketboten gespielt und das Paket zur richtigen Adresse gebracht.
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 11:47 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 51 Min.) @ majae
Das ist doch eher ein Gefühl als ein tatsächlicher Sicherheitsvorteil.
Bei einer Packstation gibt es eine digitale Nachverfolgung und kontrollierte Ausgabe, während menschliche Fehler bei der Nachbarschaftsabgabe jederzeit passieren können.
Streng genommen ist die Ab- bzw vor allem Annahme von fremden Paketen nicht zu empfehlen. Was machst du, wenn das Paket leicht beschädigt und der Inhalt kaputt ist? Sofern du bei der Annahme nicht widersprochen hast, bist du haftbar. Was machst du, wenn es zu Namensverwechslungen kommt? Wenn der sagt, dass das Paket bereits abgeholt wurde? Was machst du, wenn der Paketboten keinen Namen oder diesen nur sehr unleserlich drauf schreibt? Wenn der Nachbar nicht erreichbar ist?
Das ist natürlich auch eine gewisse Vertrauensbasis. Ein Paket von Unbekannt nehme ich nicht an, ebenso wenig ein beschädigtes Paket von Amazon oder so (ein DHL-Mitarbeiter hat mir in dem Fall, der bisher aber erst 1x vorkam, schon eine entsprechende Bestätigung gegeben, so dass ich auf der sicheren Seite war).
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 11:25 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 12 Min.) @ markus
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Wobei ich glaube, dass da auch viel Misstrauen bei ist, dass das tatsächlich alles funktioniert und das Paket "nicht weg kommt". Wenn das bei einem Menschen persönlich abgibt, dürften sich viele deutlich sicherer fühlen. Was ja per se auch kein schlechter Zug ist.
Das ist doch eher ein Gefühl als ein tatsächlicher Sicherheitsvorteil.
Bei einer Packstation gibt es eine digitale Nachverfolgung und kontrollierte Ausgabe, während menschliche Fehler bei der Nachbarschaftsabgabe jederzeit passieren können.
Da kann man sich natürlich immer irgendwas konstruieren. Packstationen funktionieren genauso gut wie der nachbarschaftliche Kontakt. Der eine nutzt dies, der andere das. Ich weiß gar nicht, weshalb man überhaupt für das eine oder das andere argumentieren sollte. es funktioniert doch beides gut nebeneinander und wer keinen Kontakt zu seinen Nachbarn haben möchte, lässt es einfach.
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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 16.07.2026, 11:15 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 22 Min.) @ markus
Das ist doch eher ein Gefühl als ein tatsächlicher Sicherheitsvorteil.
Bei einer Packstation gibt es eine digitale Nachverfolgung und kontrollierte Ausgabe, während menschliche Fehler bei der Nachbarschaftsabgabe jederzeit passieren können.
Also bei meiner Frau ist noch nie ein Paket wirklich weg gekommen. Sie scheint trotzdem viel Pech zu haben oder es liegt an einem bestimmten Lieferanten. Sie ist zumindest schon mehrfach umsonst unterwegs gewesen, weil das Paket nicht da war obwohl es angeblich schon da sein müsste.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:16 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 21 Min.) @ Sascha
Bei mir ist noch nie ein Paket weggekommen (ist ja sowieso alles nachverfolgbar). Also wie man auf die Angst kommt, dass ein Paket aus einer Packstation verloren geht, weiß ich nicht. Hab ich zumindest auch noch nie gehört.
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Kruemelmonster09, Donnerstag, 16.07.2026, 19:38 (vor 23 Stunden, 59 Minuten) @ deichkind
Bei mir ist noch nie ein Paket weggekommen (ist ja sowieso alles nachverfolgbar). Also wie man auf die Angst kommt, dass ein Paket aus einer Packstation verloren geht, weiß ich nicht. Hab ich zumindest auch noch nie gehört.
Ich auch nicht.
Allerdings hatte ich bereits mehrfach die Situation, dass in dem Feld, welches die Packstation mir geöffnet hat, bereits ein Paket drin lag.
Ich denke, dass das ein astreiner Anwenderfehler war und die Packstation dieses Feld eben (beispielsweise aufgrund von nicht sauber zu Ende geführtem Versandprozess) dann als leer gesehen hatte (da die Software den Versandprozess als abgebrochen wahrgenommen hat).
Ich hab mein Paket dann jeweils dazu gestellt. Bis aufeinmal, da hätte es dann nicht gepasst und ich habe mir ein anderes Fenster öffnen lassen.
Edit:
Aufgrund teilweise sehr intensiver Nutzung dürfte dieses mehrfach dennoch maximal 1% der Anwendungen von mir darstellen.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 10:17 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 20 Min.) @ deichkind
Bei mir ist noch nie ein Paket weggekommen (ist ja sowieso alles nachverfolgbar). Also wie man auf die Angst kommt, dass ein Paket aus einer Packstation verloren geht, weiß ich nicht. Hab ich zumindest auch noch nie gehört.
Ich weiß nur, dass ich bei Einführung der digitalen Dauerkarte auch bei den ersten Spielen immer das Ticket auch ausgedruckt dabei hatte, weil ich mir nicht sicher war, dass das alles funktioniert.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:20 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 17 Min.) @ Sascha
Okay, das ist ja aber nochmal was anderes. An manchen Packstationen kannst du nur mit Bluetooth die Boxen öffnen, an den meisten kannst du entweder einen Barcode auf deinem Handy scannen oder eine Nummer manuell eingeben.
Bei Flug- oder Bahnreisen sowie digitalen Tickets drucke ich mir die Sachen immer noch aus, falls mal mein Handy kaputt geht oder ich es verliere.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 10:33 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 4 Min.) @ deichkind
Ich finde Packstationen mittlerweile ja auch praktisch. Kann mir aber gerade beim Versenden von Retouren vorstellen, dass manche eher misstrauisch sind, dass das alles so klappt und sie hinterher nicht nachweisen müssen, dass sie das Paket auch tatsächlich abgeschickt haben.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:36 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 1 Min.) @ Sascha
Ich finde Packstationen mittlerweile ja auch praktisch. Kann mir aber gerade beim Versenden von Retouren vorstellen, dass manche eher misstrauisch sind, dass das alles so klappt und sie hinterher nicht nachweisen müssen, dass sie das Paket auch tatsächlich abgeschickt haben.
Ja beim Versenden stimme ich dir zu. Da hatte ich beim ersten Mal auch die gleiche Angst, die ich auch nachvollziehen kann. Mir geht es da aber eher ums Abholen. Es ist mittlerweile schon nervig, die Pakete anderer anzunehmen. Wenn jemand klingelt, den ich nicht erwarte, der bleibt jetzt vor der Tür. Könnte ja der Paketbote, dessen Pakete ich aber gar nicht annehmen will.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 09:55 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 42 Min.) @ deichkind
Zumal Routenplaner existieren. Spontane Fahrten nach Timbuktu sind eh die Ausnahme. Sich an der Route gelegene Ladestopps des Wunschanbieters herauszusuchen dauert von Hand keine Minute, in der integrierten Navigation des Autos Sekunden.
Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass die Leute sich gar keine Mühe mehr geben sollten. Natürlich sollte der Einstieg so hürdenlos wie möglich sein, aber letztlich muss ich mich immer ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Ich sollte auch ein wenig Ahnung von Autos haben, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe, damit der Händler mich nicht total verarscht.
Die, die, die Leute... Wenn man das über Politker sagt, gibt es gleich die Pauschalisierungskeule um die Ohren. ;-)
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Hier werden Pakete mittlerweile zu 99% im Hausflur gelagert.
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Minzurion, OWL, Donnerstag, 16.07.2026, 11:16 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 21 Min.) @ Foreveralone
Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Hier werden Pakete mittlerweile zu 99% im Hausflur gelagert.
Dito, aber auch nur weil die nächste Packstation/der nächste Paketshop 4 km Luftlinie entfernt ist und jemand den ganzen Tag zu Hause ist (Ich...). Wenn man etwas selber versenden will, kauft man den Paketschein online, druckt ihn aus, klebt den aufs Paket und drückt das Paket dem DHL-Boten in die Hand. Hinweis an der Haustür, dass der/die bitte warten möge, man habe noch ein Paket/Retour für die nicht vergessen, sonst liefern die nur die Briefe ab und fahren weiter.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 09:33 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 5 Min.) @ deichkind
Zumal Routenplaner existieren. Spontane Fahrten nach Timbuktu sind eh die Ausnahme. Sich an der Route gelegene Ladestopps des Wunschanbieters herauszusuchen dauert von Hand keine Minute, in der integrierten Navigation des Autos Sekunden.
Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass die Leute sich gar keine Mühe mehr geben sollten. Natürlich sollte der Einstieg so hürdenlos wie möglich sein, aber letztlich muss ich mich immer ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Ich sollte auch ein wenig Ahnung von Autos haben, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe, damit der Händler mich nicht total verarscht.Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Es ist in der Tat überwiegend träge Faulheit, die einen davon abhalten.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 09:56 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 41 Min.) @ markus
Zumal Routenplaner existieren. Spontane Fahrten nach Timbuktu sind eh die Ausnahme. Sich an der Route gelegene Ladestopps des Wunschanbieters herauszusuchen dauert von Hand keine Minute, in der integrierten Navigation des Autos Sekunden.
Mittlerweile habe ich aber den Eindruck, dass die Leute sich gar keine Mühe mehr geben sollten. Natürlich sollte der Einstieg so hürdenlos wie möglich sein, aber letztlich muss ich mich immer ein wenig mit der Materie auseinandersetzen. Ich sollte auch ein wenig Ahnung von Autos haben, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe, damit der Händler mich nicht total verarscht.Bestes Beispiel sind Packstationen. Ich versuche meinen Mitbewohnern dieses doch sehr einfach System mit 24/7 Abholen und Versenden näherzubringen, man will sich aber nicht damit beschäftigen sich zu registrieren. Dann lieber tausendmal das Paket im Paketshop oder bei den Nachbarn abholen.
Es ist in der Tat überwiegend träge Faulheit, die einen davon abhalten.
Der Mensch ist von Natur aus faul. Und besser faul als dumm sein.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 09:41 (vor 2 Tagen) @ Fisheye
Ich muss aber teilweise immer noch von Hand meinen ganzen Kram inkl. Emailadresse etc. angeben.
Da geht schon noch ein bisschen was in Sachen Benutzerfreundlichkeit.
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Eibaueristmeinfreund, Mittwoch, 15.07.2026, 10:11 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Ich muss aber teilweise immer noch von Hand meinen ganzen Kram inkl. Emailadresse etc. angeben.
Da geht schon noch ein bisschen was in Sachen Benutzerfreundlichkeit.
Es muss so einfach werden wie beim Benzin.
Du fährst zur Tanke und weiß vorher was zu zahlen ist weil es transparent ausgepreist ist .
Keine Ahnung, warum das so schwer sein soll.
Das ist eines der großen Hindernisse beim E-Autoumstieg.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 10:19 (vor 2 Tagen) @ Eibaueristmeinfreund
Das ist eines der großen Hindernisse beim E-Autoumstieg.
Ich glaube aber auch, dass dieses Hindernis wie viele andere auch übertrieben empfunden werden. Genauso wie die Angst plötzlich mit mit leerer Batterie in der Pampa liegen zu bleiben.
Aber ja. Für mich war das schon auch ein Grund einen Tesla zu holen. Das ist einfach mega entspannt. Da muss man ja außer das Kabel reinzustecken wirklich gar nichts anderes machen.
Ich befürchte jedoch, dass das flächendeckend noch ein bisschen dauern wird.
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Eibaueristmeinfreund, Mittwoch, 15.07.2026, 16:37 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Das ist eines der großen Hindernisse beim E-Autoumstieg.
Ich glaube aber auch, dass dieses Hindernis wie viele andere auch übertrieben empfunden werden.
Beantwortet ja meine Frage nicht.
Warum ist Transparenz und Einfachheit so schwer ?
Ist ja in vielen anderen Geschäftsfeldern ähnlich, Transparenz wird als Wettbewerbsnachteil empfunden .
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 14:38 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Ich glaube aber auch, dass dieses Hindernis wie viele andere auch übertrieben empfunden werden. Genauso wie die Angst plötzlich mit mit leerer Batterie in der Pampa liegen zu bleiben.
Bei Cupra hat man mit 0% noch über 10km ;)
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 15:54 (vor 2 Tagen) @ Hatebreed
Und diese Reserve ist in der Nettokapazität schon mit drin. Ist bei VW ein wenig undurchsichtig. Wenn man von denen ein Auto mit 62 kWh Brutto- und 58 kWh Nettokapazität fährt, hat man die 4 kWh von 58 zu 62 als unangetasteten Langzeitpuffer, der bei auftretender Batteriedegradation freigeschaltet wird. Und die 58 kWh netto sind nicht deine vorhandene Energiemenge von 100% auf 0% Ladehub, sondern beinhalten die Notfallreserve. Also etwa von 100% auf 0% auf -6%. Fürn Alltagsbetrieb herzlich irrelevant.
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Kruemelmonster09, Mittwoch, 15.07.2026, 14:30 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Das ist eines der großen Hindernisse beim E-Autoumstieg.
Ich glaube aber auch, dass dieses Hindernis wie viele andere auch übertrieben empfunden werden. Genauso wie die Angst plötzlich mit mit leerer Batterie in der Pampa liegen zu bleiben.
Wie du schon sagst: Ünertrieben empfunden.
Und selbst wenn der unrealistische Fall passieren würde, ist das heutzutage ja auch nicht mehr so schlimm.
Du brauchst halt nicht mehr den helfenden Kumpel mit Benzinkanister, sondern stattdessen den helfenden Kumpel mit V2L.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 10:24 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Das ist eines der großen Hindernisse beim E-Autoumstieg.
Ich glaube aber auch, dass dieses Hindernis wie viele andere auch übertrieben empfunden werden. Genauso wie die Angst plötzlich mit mit leerer Batterie in der Pampa liegen zu bleiben.Aber ja. Für mich war das schon auch ein Grund einen Tesla zu holen. Das ist einfach mega entspannt. Da muss man ja außer das Kabel reinzustecken wirklich gar nichts anderes machen.
Ich befürchte jedoch, dass das flächendeckend noch ein bisschen dauern wird.
Da warte ich noch ein wenig und fahre meinen 14 Jahre alten Ford weiter bis zum bitteren Ende und hoffe, dass in 2-3 Jahren deutsche (bzw. zumindest europäische) E-Fahrzeuge aufgeschlossen haben (technisch wie preislich), da es für mich nicht einmal im Ansatz in Frage kommt, einen Tesla oder ein chinesisches Auto zu fahren.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 10:27 (vor 2 Tagen) @ CF
da es für mich nicht einmal im Ansatz in Frage kommt, einen Tesla oder ein chinesisches Auto zu fahren.
Die Frage hatte ich mir natürlich auch gestellt. Mein Entschluss stand fest. Es sollte ein voll E-Auto werden mit akzeptabler Reichweite und Kofferraumvolumen sein. Und da war Tesla einfach bei weitem vorne. Chinesen kommen für mich auch in Frage. Aber wenn ich mir die anderen Herrsteller so genauer angucken, sehe ich quasi keinen der moralisch besser als Tesla ist.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 09:28 (vor 2 Tagen) @ Knolli
bearbeitet von Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 09:35
Elektroautofahren ist super, wenn man zu Hause oder bei der Arbeit günstig oder gar kostenlos laden kann.
Was spricht dagegen? Bei Eigentum sowieso kein Problem - auch Mietern muss die Installation einer Wallbox gestattet werden.
Wenn man auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist...schwierig. Das sind meiner Meinung nach noch mafiösere Strukturen als bei den klassischen Tankstellen (Abomodell-und Ladekartendschungel, kaum Möglichkeiten mit normalen Kredit-/Debitkarten zu laden und wenn dann zu absurden Preisen).
Das sieht von außen erstmal wild aus - wenn man im Thema ist, stellt es eigenlich kein großes Problem dar. In Frankreich lade ich dann mit Abo für 29ct - das sind dann selbst unterwegs keine 5€/100km. Schnellladepreise in D nähern sich den 50ct ohne Abo, Supermärkte entdecken da gerade auch einen neuen Kundenkreis (bei Lidl konnte man im Juni für 27ct Schnellladen, Normalpreise sind auch gang in Ordnung: AC-Laden: 0,29 €/kWh, DC-Schnellladen: 0,44 €/kWh) - das wird schon...
Im Juni habe ich dann wirklich auch bei Lidl eingekauft: Wocheneinkauf dauert so ungefähr 45min mit Einladen - da war schon mehr als eine halbe Akkuladung.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 09:11 (vor 2 Tagen) @ Knolli
Elektroautofahren ist super, wenn man zu Hause oder bei der Arbeit günstig oder gar kostenlos laden kann.
Wenn man auf die öffentliche Ladeinfrastruktur angewiesen ist...schwierig. Das sind meiner Meinung nach noch mafiösere Strukturen als bei den klassischen Tankstellen.
Geht so. Das katastrophale ist meiner Meinung nach die Bezahlsituation. Überall anders. Nirgendwo leicht. Außer bei Tesla.
Ich parke gezwungenermaßen jeden Tag in ner öffentlichen Parkgarage. Die hat aber mittlerweile 20+ Ladepunkte. Läuft soweit super. Bin sehr froh auf ein E-Auto umgestiegen zu sein. Und die aktuelle Situation lässt einen nur noch mehr den Kopf schütteln wenn Leute auf verschiedenste Energieträger setzen wollen bei denen ähnliche Abhängigkeiten bestehen.
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DemGünterseinFrisör, Mittwoch, 15.07.2026, 11:01 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Geht so. Das katastrophale ist meiner Meinung nach die Bezahlsituation. Überall anders. Nirgendwo leicht. Außer bei Tesla.
Also wenn Du auf "Plug & Charge" abziehst, das geht mittlerweile technisch auch gut bei anderen Herstellern (getestet mit BMW). Die Preisgestaltung ist halt nach wie vor schwierig und sehr unterschiedlich - aber auch da ist BMW Charging nicht so schlecht - und man hat ein akzeptabel großes Netzwerk.
In Deutschland kann ich mit der Firmenkarte laden, da müssten mich die Preise nicht interessieren, im Ausland hab ich festgestellt: Auf langen Fahrten ist es sinnvoller, bei der Ladeplanung einige wenige Anbieter zu berücksichtigen, bei denen man günstig laden kann und die eine vernünftige Infrastruktur haben (in Frankreich haben sich in der Kombi mit BMW Charging Ionity und FastNed bewährt.
Und wenn man 1-2 mal teurer lädt, hat man immer noch deutlich weniger bezahlt als für Sprit.
Mein Highlight: In Frankreich gibts einen Anbieter (IE Charge) bei dem man flächendeckend adhoc per Kreditkarte (und/oder ApplePay/GooglePay) für 25 Cent mit 320KW laden kann. aber auch da Vorsicht: nehmt ihr die ENBW Mobility+ Karte, landet ihr bei 89 Cent.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 11:06 (vor 2 Tagen) @ DemGünterseinFrisör
Das ist ja schonmal gut zu wissen. Aber BMW hatte ich mir tatsächlich auch gar nicht genauer angeguckt.
BMW kam für mich nicht in Frage weil es kein passendes Modell gab mit dem ich die 0,25% für den Firmenwagen bekommen hätte. Da war der Tesla dann in allen Belangen günstiger.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 11:54 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Das ist ja schonmal gut zu wissen. Aber BMW hatte ich mir tatsächlich auch gar nicht genauer angeguckt.
BMW kam für mich nicht in Frage weil es kein passendes Modell gab mit dem ich die 0,25% für den Firmenwagen bekommen hätte. Da war der Tesla dann in allen Belangen günstiger.
BMW ist gerade dabei, mit der Neuen Klasse einen riesigen Sprung nach vorne zu machen. Der iX3 ist eine "Schrankwand", trotzdem sind die Verbrauchswerte durchaus ordentlich, die Ladezeiten dank 800-Volt-Technik niedrig. SUVs sind nicht gerade mein Geschmack, aber der i3, der demnächst auf dem Markt kommt, macht einen guten Eindruck. Preise sind allerdings BMW-typisch.
P.S.: Tesla hat sich zwar mittlerweile wieder halbwegs berappelt, aber von dort kommt nichts wirklich Neues mehr. Andere Hersteller hingegen starten aktuell voll durch.
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 12:53 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
BMW ist gerade dabei, mit der Neuen Klasse einen riesigen Sprung nach vorne zu machen. Der iX3 ist eine "Schrankwand", trotzdem sind die Verbrauchswerte durchaus ordentlich, die Ladezeiten dank 800-Volt-Technik niedrig. SUVs sind nicht gerade mein Geschmack, aber der i3, der demnächst auf dem Markt kommt, macht einen guten Eindruck.
Das ist dann doch mal eine gute Entwicklung. Hab direkt mal geguckt. Kofferraumvolumen ist allerdings 20-25% unter dem was ein Model Y bietet. Und das ist mit Kindern dann schon ein echtes Argument.
Preise sind allerdings BMW-typisch.
Jau... Das ist dann halt nochmal ne ganz andere Geschichte. Als Firmenwagen evtl. vernachlässigbar. Trotzdem schwierig.
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DemGünterseinFrisör, Mittwoch, 15.07.2026, 11:13 (vor 2 Tagen) @ Weeman
bearbeitet von DemGünterseinFrisör, Mittwoch, 15.07.2026, 11:29
war auch nur ein Beispiel, da getestet.
Plug & Charge ist ja ein Standard.
Marken wie Renault, Kia, Cupra, Ford, Hyundai, Kia, Mercedes, Polestar, Volvo, Skoda, VW etc. bieten das ebenfalls.
Die 0,25% gelten ja mittlerweile bis zu einem Brutto-Listenpreis von 100.000€.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 15.07.2026, 08:52 (vor 2 Tagen) @ Hatebreed
Das war für mich schon vor 4 Jahren einer der Gründe auf E-Mobilität umzusteigen: Weg von der Abhängigkeit autoritär regierte Staaten und weg vom Mineralölkartell. Dass Trump mit seiner "Friedens"politik dem Ganzen nochmal die Krone aufsetzt - das konnte ich natürlich nicht ahnen...
Ich bin jetzt schon gespannt, was der Sprit morgen/übermorgen zu Ferienbeginn NRW kosten wird. Nochmal 20ct mehr? Oder 30ct?
Hier Team D-Ticket, Fahrrad und Car-Sharing. Günstiger wird es nicht, und in der Stadt bin ich mit dem Fahrrad auf kaum einer Strecke langsamer als das Auto. :)
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 09:29 (vor 2 Tagen) @ Scherben
Hier Team D-Ticket, Fahrrad und Car-Sharing. Günstiger wird es nicht, und in der Stadt bin ich mit dem Fahrrad auf kaum einer Strecke langsamer als das Auto. :)
Das ist natürlich Königsklasse - in unserer "Großstadt" wurde das Car-Sharing wegen Vandlismus leider schon vor einiger Zeit eingestellt. Dann klappt das leider nicht.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 15.07.2026, 09:38 (vor 2 Tagen) @ Hatebreed
Hier Team D-Ticket, Fahrrad und Car-Sharing. Günstiger wird es nicht, und in der Stadt bin ich mit dem Fahrrad auf kaum einer Strecke langsamer als das Auto. :)
Das ist natürlich Königsklasse - in unserer "Großstadt" wurde das Car-Sharing wegen Vandlismus leider schon vor einiger Zeit eingestellt. Dann klappt das leider nicht.
Ach du heilige Scheiße. Warum macht man das?
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:03 (vor 2 Tagen) @ Scherben
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Braucht es individuelleren Transport als Bus und Bahn? Bolt stammt aus Estland. Die haben den Individualverkehr der Stadt komplett eingenommen. Zehn Minuten Fahrt kosten ab vier Euro, man kann über die App Kleinbusse bestellen, rollstuhlgeeignete Fahrzeuge, VIP-Limousinen. Sogar ein "Women for women"-Angebot gibt es, weibliche Fahrer für weibliche Passagiere. Gleichzeitig stehen überall in der Stadt Carsharing-Autos rum, die man über die App minutenweise buchen kann. Elektroroller und -bikes ebenfalls, aber, großer Unterschied: die werden sauber und geordnet in die markierten Boxen abgestellt wo sie hingehören, anstatt alle drei Zentimeter auf den Gehwegen zu liegen. Man kann sich in der App Essen liefern lassen oder Expresspakete innerhalb der Stadt verschicken. Und alles blitzschnell, wir mussten kaum mal länger als drei Minuten auf Abholung warten. Ich weiß nicht, wo ich schonmal eine so gut funktionierende Verbindung zwischen der öffentlichen Funktion und einem privaten Anbieter erlebt habe. Es läuft einfach nahtlos und unkompliziert, und man staunt, weil man es von zuhause komplett gegenteilig gewohnt ist.
Das Beste daran ist: so gut wie keine Radfahrer auf den Straßen! Nirgends hab ich mich als Fußgänger je so sicher gefühlt.
Und ja, ich weiß, dass das nur über prekäre Arbeitsverhältnisse und Scheinselbstständigkeiten funktioniert. Aber es wurde immerhin gemacht, anstatt alles hundertmal zu zerreden. Überhaupt der zentrale Mentalitätsunterschied zum Deutschen, der bei jeder Idee und jedem Vorschlag erstmal unwahrscheinliche Randfälle und hirnrissige what-if-Szenarien brainstormt.
Ansonsten selbstverständlich, dass selbst die kleinste und dubioseste Klitsche Kartenzahlung anbietet. Wir haben in einer Woche exakt einmal Bargeld gebraucht. Für ein Schließfach im Museum, das noch nicht auf Freischaltung mit EC-Karte oder Perso umgestellt war. Weil natürlich lässt sich so ein Schließfach auch bargeldlos betreiben, wenn man will.
Die Esten haben nach der Wende in 30 Jahren eins der modernsten Länder Europas, vielleicht der Welt aufgebaut. E-Governance, die unsere Papierberge auslacht. Europäische Spitzenreiter in PISA-Studie und im OECD-Tax Competitive Index. Selbst der Sprit ist dort 60 Cent billiger.
Alles mit weniger Einwohnern als München. Mir fällt spontan kein einziger Münchener ein, den ich brauche.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Fisheye, Mittwoch, 15.07.2026, 18:22 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Fairerweise einfacher als Deutschland Ticket geht es nicht. Einsteigen, losfahren, fertig. Und das in ganz Deutschland! Egal ob Hamburg, München, Köln, Berlin oder Buxtehude
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 20:42 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 56 Min.) @ Fisheye
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Fairerweise einfacher als Deutschland Ticket geht es nicht. Einsteigen, losfahren, fertig. Und das in ganz Deutschland! Egal ob Hamburg, München, Köln, Berlin oder Buxtehude
In einem äußerst anfälligen und fragilen Verkehrsnetz. Aber schön, wie manche das Werbe-Marketing der Gesellschaft auf den Plakaten hier im Forum runterbrettern. :-D
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 09:37 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 0 Min.) @ Foreveralone
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Fairerweise einfacher als Deutschland Ticket geht es nicht. Einsteigen, losfahren, fertig. Und das in ganz Deutschland! Egal ob Hamburg, München, Köln, Berlin oder Buxtehude
In einem äußerst anfälligen und fragilen Verkehrsnetz. Aber schön, wie manche das Werbe-Marketing der Gesellschaft auf den Plakaten hier im Forum runterbrettern. :-D
Man kann aber auch viel meckern. Ja, das Netz ist derzeit übelst überlastet und überall gibt es Baustellen. Trotzdem ist der Service eines D-Tickets schon sehr gut, so etwas gibt es bei der Größe eines Landes wie Deutschland nirgendswo auf der Welt. Das ist schon sehr unkompliziert, wenn ich das mit dem Tarifdschungel davor vergleiche.
Deutschland ist kein Schlaraffenland und ich wünsche mir viel Besserung, aber diese ständige Litanei über Deutschland finde ich langsam auch nervig.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
istar, Mittwoch, 15.07.2026, 20:51 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 46 Min.) @ Foreveralone
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Fairerweise einfacher als Deutschland Ticket geht es nicht. Einsteigen, losfahren, fertig. Und das in ganz Deutschland! Egal ob Hamburg, München, Köln, Berlin oder Buxtehude
In einem äußerst anfälligen und fragilen Verkehrsnetz. Aber schön, wie manche das Werbe-Marketing der Gesellschaft auf den Plakaten hier im Forum runterbrettern. :-D
Klar,wer das Deutschland-Ticket gut findet und es womöglich noch nutzt ist nur auf Marketing reingefallen.
Da finde ich es richtig gut,dass uns das von einem echten Checker mal vor Augen geführt wird.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 16.07.2026, 19:58 (vor 23 Stunden, 39 Minuten) @ istar
Könnte man nicht das Deutschlandticket beibehalten und den Tarifdschungel (für diejenigen, die es nicht haben) trotzdem entfernen? Naja wayne…uns gehts zu gut!
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 21:01 (vor 22 Stunden, 36 Minuten) @ Schoeneschooh
Naja wayne…uns gehts zu gut!
Stimmt, eine richtige Hungersnot wäre vielleicht mal angebracht. Aber bitte nur für 90% der Bevölkerung.
In Mexiko als sicherlich gut betuchter lebender Deutscher, freut es mich das du keine Sorgen hast.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Schoeneschooh, CDMX, Donnerstag, 16.07.2026, 21:13 (vor 22 Stunden, 24 Minuten) @ Foreveralone
Ich meinte es eher bezogen darauf, dass wir uns in Deutschland so einen ausgemachten Scheißdreck wie diese Tarifgebiete weiterhin “gönnen”. Bei mir am Kindheitsbahnhof-Bahnhof konnte und kann ich mit einem Einzelticket in die eine Richtung zwei Stunden fahren. Eine einzige Station in die andere Richtung kostet das Doppelte. Ich bin Fan von den Öffis und fahre (im Gegensatz zu meinem “peers”) auch in Mexiko-Stadt ab und an Metro oder Bus. Hunger wünsche ich keinem!
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 21:26 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 11 Min.) @ istar
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Fairerweise einfacher als Deutschland Ticket geht es nicht. Einsteigen, losfahren, fertig. Und das in ganz Deutschland! Egal ob Hamburg, München, Köln, Berlin oder Buxtehude
In einem äußerst anfälligen und fragilen Verkehrsnetz. Aber schön, wie manche das Werbe-Marketing der Gesellschaft auf den Plakaten hier im Forum runterbrettern. :-D
Klar,wer das Deutschland-Ticket gut findet und es womöglich noch nutzt ist nur auf Marketing reingefallen.
Da finde ich es richtig gut,dass uns das von einem echten Checker mal vor Augen geführt wird.
Ich halte das Deutschaland-Ticket für gut, allerdings hätte man die 50€ nicht überschreiten dürfen.Es ging mir im seine Formulierung im letzten Satz.
Im Straßenverkehr wo Busse und Bahnen zwischen den Städten pendeln klappt das auch ennigermaßen. An den Bahnhöfen ist es heutzutage ein Glücksspiel.
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Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:34 (vor 2 Tagen) @ Blarry
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 10:16 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 21 Min.) @ Jimmy_B
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
Ich möchte allerdings dagegen halten, dass auch das meiner Meinung nach einige Probleme mit sich bringen wird. Zwischenmenschlicher Kontakt wird dadurch in vielen Bereichen deutlich reduziert, die Menschen werden zum "Selbermacher", weil sie mit ihrer App das übernehmen, was vorher eine andere Person für sie übernommen hat. Ich glaube schon, dass sowas eine Gesellschaft auch dauerhaft verändern kann, wenn die Interaktion mit Menschen, die nicht zur Familie und/oder Freundeskreis gehören, deutlich reduziert wird.
Und natürlich gehört auch dazu, dass auf diese Weise Arbeitsplätze vor allem im nichtakademischen Bereich wegfallen. Auch das muss irgendwie kompensiert werden.
Damit möchte ich dem gar nicht ablehnend gegenüberstehen, ich nutze selber z.B. lieber die SB-Kasse, wenn an den regulären Kassen eine Schlange ist - trotzdem sollte man sich meiner Meinung nach auch darüber Gedanken machen, dass dieser individuelle Komfort für die Gesellschaft insgesamt auch problematisch sein kann.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:26 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 12 Min.) @ Sascha
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
Ich möchte allerdings dagegen halten, dass auch das meiner Meinung nach einige Probleme mit sich bringen wird. Zwischenmenschlicher Kontakt wird dadurch in vielen Bereichen deutlich reduziert, die Menschen werden zum "Selbermacher", weil sie mit ihrer App das übernehmen, was vorher eine andere Person für sie übernommen hat. Ich glaube schon, dass sowas eine Gesellschaft auch dauerhaft verändern kann, wenn die Interaktion mit Menschen, die nicht zur Familie und/oder Freundeskreis gehören, deutlich reduziert wird.Und natürlich gehört auch dazu, dass auf diese Weise Arbeitsplätze vor allem im nichtakademischen Bereich wegfallen. Auch das muss irgendwie kompensiert werden.
Damit möchte ich dem gar nicht ablehnend gegenüberstehen, ich nutze selber z.B. lieber die SB-Kasse, wenn an den regulären Kassen eine Schlange ist - trotzdem sollte man sich meiner Meinung nach auch darüber Gedanken machen, dass dieser individuelle Komfort für die Gesellschaft insgesamt auch problematisch sein kann.
DAs ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Als wir damals in Liverpool gespielt haben, da war ich in einem Supermarkt. Da gab es nur SB-Kassen. Das ist echt schon ne Weile her und ich war irgendwie erschrocken. Viele mögen auch den Job als Kassierkraft, weil diese mit Menschen in Kontakt sein müssen. Ich denke Japan ist ein krasses Gegenbeispiel, da übernehmen immer mehr Roboter zwischenmenschliche Dinge. Gerade für einsame Menschen sind kleine soziale Interaktionen wie Supermarkt, Apotheke, Bäckerei oder Arzt sehr wichtige Dinge.
An den SB-Kassen geht es mit viel Einkauf auch nicht unbedingt schneller. Bei größerem Einkauf gehe ich dann noch an die richtige Kasse. Die Kassierkraft ist schneller als ich, besonders wenn auch die Leute bei den SB-Kassen vor mir nicht gerade schnell sind.
Finde es also am Praktischsten, wenn es einfach beide Möglichkeiten gibt.
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Blarry, Essen, Donnerstag, 16.07.2026, 11:58 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 39 Min.) @ deichkind
An den SB-Kassen geht es mit viel Einkauf auch nicht unbedingt schneller. Bei größerem Einkauf gehe ich dann noch an die richtige Kasse. Die Kassierkraft ist schneller als ich, besonders wenn auch die Leute bei den SB-Kassen vor mir nicht gerade schnell sind.
SB-Kassen sind ein tolles Beispiel dafür, dass es am Ende auf die praktische Umsetzung ankommt, ob etwas als Erleichterung wahrgenommen wird. Die Teile bei mir arbeiten mit Gewichtssensoren. Heißt: ich komme mit meinem vollen Einkaufskorb hin. Ich muss die Einkäufe aus dem Korb auf die viel zu kleine Waage rechts vom Terminal laden, dann einscannen, dann auf die viel zu kleine Waage links vom Terminal legen, und nach Bezahlung schließlich wieder in meinen Einkaufskorb tun. Sind paar Schritte mehr als nötig.
In der jetzigen Fassung eine Lösung für ein eng umrissenes Problem, nämlich Kunden, die vielleicht ein halbes Dutzend Artikel in der Hand halten. Das sind prozentual nicht so viele, die jeden Tag durch den Einzelhandel schlendern. Für den Rest fehlen dann die Kassen, die für die SB-Terminals weichen sollten. Also die sind ja nicht schlecht, nur eben nicht zuende durchdacht.
Noch eine Anekdote aus Tallinn: am ersten Tag unseres Aufenthalts waren wir in einer Buchhandlung. Größerer Laden, Teil einer Kette. Kasse unbesetzt, aber paar Self-Checkout-Kassen an den Ausgängen. An einer davon zwei Kinder, vielleicht acht, zehn Jahre alt. Scannen ihre Bücher ein, halten ein Handy an den Kartenleser, fertig. Diese Selbstverständlichkeit und Selbstständigkeit in dem Alter war für mich schon ein erster Weckruf, dass da ein anderer Wind weht.
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Kruemelmonster09, Donnerstag, 16.07.2026, 20:40 (vor 22 Stunden, 57 Minuten) @ Blarry
An den SB-Kassen geht es mit viel Einkauf auch nicht unbedingt schneller. Bei größerem Einkauf gehe ich dann noch an die richtige Kasse. Die Kassierkraft ist schneller als ich, besonders wenn auch die Leute bei den SB-Kassen vor mir nicht gerade schnell sind.
SB-Kassen sind ein tolles Beispiel dafür, dass es am Ende auf die praktische Umsetzung ankommt, ob etwas als Erleichterung wahrgenommen wird. Die Teile bei mir arbeiten mit Gewichtssensoren. Heißt: ich komme mit meinem vollen Einkaufskorb hin. Ich muss die Einkäufe aus dem Korb auf die viel zu kleine Waage rechts vom Terminal laden, dann einscannen, dann auf die viel zu kleine Waage links vom Terminal legen, und nach Bezahlung schließlich wieder in meinen Einkaufskorb tun. Sind paar Schritte mehr als nötig.
Die gab's schon vor 15 Jahren in jedem Tesco. Nervige Dinger.
Vor einigen Jahren hat die REWE Gruppe über Penny etwas ausprobiert, was sie dann leider eingestampft haben.
Das nannte sich Scan and Go.
Du benötigest die Penny Scan and Go App. Dann hast du, mit der App, die Artikel gescannt, die du in den Einkaufswagen gelegt hast. Jeden Einzelnen.
Mit dem Einkaufswagen bist du am Ende einfach zur Scan and Go Kasse gegangen.
Mit einem Klick konntest du dir einen QR Code generieren lassen, diesen hielst du dann vor den Kassenscanner und konntest dort per Karte bezahlen.
Nach dem Bezahlvorgang schwang dann die Kassenbarriere auf und du konntest durchgehen.
Das war unfassbar praktisch. Wir hatten unsere Einkaufstaschen direkt im Einkaufswagen positioniert. Du hast die Artikel aus dem Regal genommen und direkt in die Tasche gepackt. Du musstest sie, vor der heimischen Küche, nicht mehr auspacken.
Sehr schade, dass das eingestellt wurde
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tim86, Hamburg, Freitag, 17.07.2026, 14:04 (vor 5 Stunden, 33 Minuten) @ Kruemelmonster09
Scan&Go gibt es immernoch, bei mein Rewe gibt es am Eingang Scanner, alternativ kann man wenn man die App hat auch das eigene Handy nehmen und wenn man weder noch hat, könnte man an den Kassen noch selbst scannen. Die Scanner und die App kann man theoretisch auch an jeder klassischen Kasse benutzen, dann würde halt der Kassierer den QR Code scannen. Kann bei meinen Rewe manchmal nach 22 Uhr nötig sein, da sie da Teilweise die SB-Kassen schon geschlossen haben.
Rewe ist allerdings, ähnlich wie Edeka eine Genossenschaft deren Mitglieder die Inhaber der einzelnen Märkte sind. Es gibt also nicht so viele Vorgaben aus der Zentrale, wie bei Supermärkten wo die Märkte im Besitz des Konzerns sind und die Inhaber der einzelnen Läden haben eine größere Autonomie, so kann es sein, dass der Rewe bei dir um die Ecke es leider wieder eingestmpft hat.
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DerInDerInderin, Donnerstag, 16.07.2026, 20:54 (vor 22 Stunden, 43 Minuten) @ Kruemelmonster09
bearbeitet von DerInDerInderin, Donnerstag, 16.07.2026, 21:00
Das "Scan & Go" gibt es aber selbst in meiner alten Heimat mit 45.000 Einwohnern bei Edeka und Combi immer noch. Selbst im Nachbardorf mit 8.000 Einwohnern bietet das ein eigenständiger Lebensmittelhändler, der nur gut 30 Filialen in der Region an hat, an.
Es kommt glaube ich immer auf die Region an. Hier haben wir mittlerweile bei Aldi Süd sowohl Selbstscan-Kassen und dazu noch die neuen Kassen mit 2 "Bereichen" / Bezahlmöglichkeiten. Seitdem ist immer nur noch eine Kasse offen (mehr wird einfach nicht benötigt) und ich stand nie wirklich in einer Schlange. Selbst wenn es im Laden voll ist. Oder wenn man nach Hamburg schaut. Da denkst du rund um Eilbek du wärst in der Zukunft. Selbstfahrende Autos oder (bis vor kurzem bis zum Ende der Evaluierungsphase) REWE-Lieferroboter, die dir den Einkauf bis zur Haustür fahren. So sehr verstehe ich die ganze Kritik nicht oder ich wohne falsch, habe die falsche Heimat und die falschen Freunde, die ich gerne mal andernorts besuche
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 16.07.2026, 12:19 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 18 Min.) @ Blarry
Ich war vor über 20 Jahren da (und habe für die Einreise sogar noch ein Visum im alten Reisepass). Damals gab's da schon flächendeckend WLAN (wifi.ee). Digital sind die enorm voraus.
Gibt's die Niemeta Bar noch? Und das Olde Hansa?
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Blarry, Essen, Donnerstag, 16.07.2026, 12:35 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 3 Min.) @ MarcBVB
Das Olde Hansa gibts immer noch. Waren aber nicht drin, nach ethisch gesourctem Braunbärensteak hatten wir nicht so das craving.
Um die Altstadt herum haben sich mehrere moderne Viertel entwickelt, mal eher business-y, mal alternativ, aber teuer sind sie alle. Da ist nichts mehr mit billig saufen, wie man es in Osteuropa eigentlich erwartet. Hat aber auch seine Vorteile. Wo in Danzig ab Donnerstag fährenweise feierwütige Skandinavier die City überrannten, bleibt es in Tallinn beschaulich.
Gönn Dir ruhig mal ein Fläschchen Junimperium-Gin, der ist ganz fantastisch.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 16.07.2026, 13:07 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 31 Min.) @ Blarry
Ich sehe schon, ich werde wahrscheinlich kaum noch etwas wiedererkennen (*sigh*). 2004 konntest du Finnen auf offener Straße gut erkennen. Die hatten nämlich Palettenweise Dosenbier dabei.
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 10:37 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 0 Min.) @ deichkind
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
Ich möchte allerdings dagegen halten, dass auch das meiner Meinung nach einige Probleme mit sich bringen wird. Zwischenmenschlicher Kontakt wird dadurch in vielen Bereichen deutlich reduziert, die Menschen werden zum "Selbermacher", weil sie mit ihrer App das übernehmen, was vorher eine andere Person für sie übernommen hat. Ich glaube schon, dass sowas eine Gesellschaft auch dauerhaft verändern kann, wenn die Interaktion mit Menschen, die nicht zur Familie und/oder Freundeskreis gehören, deutlich reduziert wird.Und natürlich gehört auch dazu, dass auf diese Weise Arbeitsplätze vor allem im nichtakademischen Bereich wegfallen. Auch das muss irgendwie kompensiert werden.
Damit möchte ich dem gar nicht ablehnend gegenüberstehen, ich nutze selber z.B. lieber die SB-Kasse, wenn an den regulären Kassen eine Schlange ist - trotzdem sollte man sich meiner Meinung nach auch darüber Gedanken machen, dass dieser individuelle Komfort für die Gesellschaft insgesamt auch problematisch sein kann.
DAs ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Als wir damals in Liverpool gespielt haben, da war ich in einem Supermarkt. Da gab es nur SB-Kassen. Das ist echt schon ne Weile her und ich war irgendwie erschrocken. Viele mögen auch den Job als Kassierkraft, weil diese mit Menschen in Kontakt sein müssen. Ich denke Japan ist ein krasses Gegenbeispiel, da übernehmen immer mehr Roboter zwischenmenschliche Dinge. Gerade für einsame Menschen sind kleine soziale Interaktionen wie Supermarkt, Apotheke, Bäckerei oder Arzt sehr wichtige Dinge.An den SB-Kassen geht es mit viel Einkauf auch nicht unbedingt schneller. Bei größerem Einkauf gehe ich dann noch an die richtige Kasse. Die Kassierkraft ist schneller als ich, besonders wenn auch die Leute bei den SB-Kassen vor mir nicht gerade schnell sind.
Finde es also am Praktischsten, wenn es einfach beide Möglichkeiten gibt.
Haben die kein Problem mit Diebstahl in Liverpool? In meiner Region sind deshalb immer mehr SB-Kassen außer Betrieb.
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tim86, Hamburg, Freitag, 17.07.2026, 10:03 (vor 9 Stunden, 34 Minuten) @ CF
Haben die kein Problem mit Diebstahl in Liverpool? In meiner Region sind deshalb immer mehr SB-Kassen außer Betrieb.
Kann jetzt nicht für Liverpool reden, sondern nur London und Brighton. Aber dort in England haben die noch mal ein andere Diebstahlkontrolle als in Deutschland(zumindest wo ich einkaufe).
Während ich bei mir entweder ein Scanner am Eingang nehme und die Ware Scanne bevor ich sie in Wagen packe und an der Kasse dann ein QR Code am Scanner oder aber halt jeden Artikel an der SB Kasse scanne und es bei beiden selten eine Stichproben Kontrolle durchgeführt wird ob man alles gescannt hat(aber wirklich nur alle 20 Einkäufe oder so).
Gab es in England ein Kammera mit KI, die Kontrolliert ob man alles scannt. Auch muss man die Ware nach dem Scannen auf den Ablegebereich legen(mit integrierter Wage), erkennt die Kammera ein Gegenstand im Scannbereich nicht oder das Gewicht im Ablagebereich stimmt nicht mit dem im System hinterlegten überein, kommt der hinweis "Unexpected item in bagging area". Hat bei mir beim ersten mal zu Problemen geführt, da ich die Ware nach dem Scannen gleich in mein Rucksack gepackt hatte.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 10:40 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 57 Min.) @ CF
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
Ich möchte allerdings dagegen halten, dass auch das meiner Meinung nach einige Probleme mit sich bringen wird. Zwischenmenschlicher Kontakt wird dadurch in vielen Bereichen deutlich reduziert, die Menschen werden zum "Selbermacher", weil sie mit ihrer App das übernehmen, was vorher eine andere Person für sie übernommen hat. Ich glaube schon, dass sowas eine Gesellschaft auch dauerhaft verändern kann, wenn die Interaktion mit Menschen, die nicht zur Familie und/oder Freundeskreis gehören, deutlich reduziert wird.Und natürlich gehört auch dazu, dass auf diese Weise Arbeitsplätze vor allem im nichtakademischen Bereich wegfallen. Auch das muss irgendwie kompensiert werden.
Damit möchte ich dem gar nicht ablehnend gegenüberstehen, ich nutze selber z.B. lieber die SB-Kasse, wenn an den regulären Kassen eine Schlange ist - trotzdem sollte man sich meiner Meinung nach auch darüber Gedanken machen, dass dieser individuelle Komfort für die Gesellschaft insgesamt auch problematisch sein kann.
DAs ist in der Tat ein wichtiger Punkt. Als wir damals in Liverpool gespielt haben, da war ich in einem Supermarkt. Da gab es nur SB-Kassen. Das ist echt schon ne Weile her und ich war irgendwie erschrocken. Viele mögen auch den Job als Kassierkraft, weil diese mit Menschen in Kontakt sein müssen. Ich denke Japan ist ein krasses Gegenbeispiel, da übernehmen immer mehr Roboter zwischenmenschliche Dinge. Gerade für einsame Menschen sind kleine soziale Interaktionen wie Supermarkt, Apotheke, Bäckerei oder Arzt sehr wichtige Dinge.An den SB-Kassen geht es mit viel Einkauf auch nicht unbedingt schneller. Bei größerem Einkauf gehe ich dann noch an die richtige Kasse. Die Kassierkraft ist schneller als ich, besonders wenn auch die Leute bei den SB-Kassen vor mir nicht gerade schnell sind.
Finde es also am Praktischsten, wenn es einfach beide Möglichkeiten gibt.
Haben die kein Problem mit Diebstahl in Liverpool? In meiner Region sind deshalb immer mehr SB-Kassen außer Betrieb.
Am Ende wird es einfach eine betriebswirtschaftliche Rechnung sein. Spare ich durch diese Maßnahme mehr beim Personal ein als ich durch eine Zunahme beim Ladendiebstahl verliere.
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Frankonius, Frankfurt, Mittwoch, 15.07.2026, 19:26 (vor 2 Tagen) @ Jimmy_B
Der Deutsche steht lieber 20 Minuten an der Kasse an, als den freien Selbstcheckout zu benutzen.
Auch fährt er bei 40 Grad im klimatisierten Auto mit offenem Fenster rum, weil er die Klimaanlage nicht verträgt.
Bargeldoses Zahlen, Klimaanlangen und gegen die Fahrtrichtung in der Bahn zu sitzen führen zum sofortigen Exitus.
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 20:39 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 58 Min.) @ Frankonius
Der Deutsche steht lieber 20 Minuten an der Kasse an, als den freien Selbstcheckout zu benutzen.
Und killt damit nach und nach den Arbeitsplatz der Kassierkraft. Ach ne brauchen wir nicht mehr, können wir ja umschulen....
Ich zahle übrigens gerne bar. Ich kaufe dadurch weniger unnötiges Zeug und habe ne bessere Übersicht über meine Finanzen.
Es gibt vor allem ältere Menschen, die suchen gerne den Kontakt zur Kassierkraft. Wenn aber in seiner Sozialphobie so gefangen ist, kann man das natürlich nicht nachvollziehen.
Auch fährt er bei 40 Grad im klimatisierten Auto mit offenem Fenster rum, weil er die Klimaanlage nicht verträgt.
Bargeldoses Zahlen, Klimaanlangen und gegen die Fahrtrichtung in der Bahn zu sitzen führen zum sofortigen Exitus.
Deine Deutschen-Hass Platte springt.
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markus, Mittwoch, 15.07.2026, 20:58 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 39 Min.) @ Foreveralone
Ich zahle übrigens gerne bar. Ich kaufe dadurch weniger unnötiges Zeug und habe ne bessere Übersicht über meine Finanzen.
Ist bei mir umgekehrt. Bei Barzahlung habe ich keinerlei Übersicht. Alles was mit Karte bezahlt wird, sehe ich in der App.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 09:42 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 56 Min.) @ markus
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 09:49 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 48 Min.) @ deichkind
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:18 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 20 Min.) @ Foreveralone
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Wenn ich aber mit der Karte zahle, verzögere ich nicht den ganzen Prozess. Das mit dem Dispo verstehe ich nicht wirklich. Wenn ich im Dispo stehe, kann ich auch kein Geld abheben.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Donnerstag, 16.07.2026, 10:09 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 28 Min.) @ Foreveralone
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
CF, Donnerstag, 16.07.2026, 10:27 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 10 Min.) @ markus
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Ich sehe es eher als charakterliches Defizit an, kein Verständnis dafür aufbringen oder nicht die Minute länger warten zu können, bis eine ältere Frau oder ein älterer Herr mit dem Bargeld-Bezahlvorgang abgeschlossen hat. Aber Toleranz und Rücksicht werden in unserer Gesellschaft halt nicht mehr so groß geschrieben.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 12:26 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 11 Min.) @ CF
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 12:35 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 2 Min.) @ Sascha
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 14:02 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 35 Min.) @ CF
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
Es hat eher was mit Kindern zu tun, denen z.B. morgens erst einfällt, dass sie zum letzten Training vor der Sommerpause versprochen haben, Muffins mitzubringen und mit Muffinzutaten, die nicht griffbereit im Küchenschrank bevorratet sind.
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 14:18 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 19 Min.) @ Sascha
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
Es hat eher was mit Kindern zu tun, denen z.B. morgens erst einfällt, dass sie zum letzten Training vor der Sommerpause versprochen haben, Muffins mitzubringen und mit Muffinzutaten, die nicht griffbereit im Küchenschrank bevorratet sind.
I know, I know...
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Donnerstag, 16.07.2026, 13:05 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 33 Min.) @ CF
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
Nein, finde ich nicht. Das hat was mit Rücksichtnahme zu tun. Ich finde das kolossal nervig, wenn Busse und Bahnen zur morgendlichen Rushhour voll sind, weil man als Rentner natürlich zügig ins Wartezimmer beim Arzt muss, die Uschi ist ja auch schon da und der Lesezirkel hat a
ja endlich die neue Lieferung gebracht.
Gleiches gilt übrigens auch für den Einkauf in der Mittagspause. Wenn ich eh den ganzen Tag Zeit habe, dann schaffe ich es bestimmt auch vor 12 zum Rewe...
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Habakuk, OWL, Donnerstag, 16.07.2026, 18:58 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 39 Min.) @ MarcBVB
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
Nein, finde ich nicht. Das hat was mit Rücksichtnahme zu tun. Ich finde das kolossal nervig, wenn Busse und Bahnen zur morgendlichen Rushhour voll sind, weil man als Rentner natürlich zügig ins Wartezimmer beim Arzt muss, die Uschi ist ja auch schon da und der Lesezirkel hat a
ja endlich die neue Lieferung gebracht.Gleiches gilt übrigens auch für den Einkauf in der Mittagspause. Wenn ich eh den ganzen Tag Zeit habe, dann schaffe ich es bestimmt auch vor 12 zum Rewe...
Klingt so, als möchtest du anderen Leuten vorschreiben, wann sie einzukaufen haben. Aber schön, dass du mittags Zeit zum Einkaufen hast.
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istar, Donnerstag, 16.07.2026, 13:52 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 46 Min.) @ MarcBVB
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
Nein, finde ich nicht. Das hat was mit Rücksichtnahme zu tun. Ich finde das kolossal nervig, wenn Busse und Bahnen zur morgendlichen Rushhour voll sind, weil man als Rentner natürlich zügig ins Wartezimmer beim Arzt muss, die Uschi ist ja auch schon da und der Lesezirkel hat a
ja endlich die neue Lieferung gebracht.Gleiches gilt übrigens auch für den Einkauf in der Mittagspause. Wenn ich eh den ganzen Tag Zeit habe, dann schaffe ich es bestimmt auch vor 12 zum Rewe...
Also ältere Leute sollten am besten gar nicht mehr das Haus verlassen,schließlich kann man sich den Einkauf auch bringen lassen und Frau Doktor macht auch Hausbesuche.
Alles, damit die Highperformer nicht in ihrem Tagesablauf gestört werden.
Sorry, wann andere Menschen einkaufen,zum Arzt gehen oder auch sonstwas machen, das ist deren Sache und aus die Maus.
Was für ein Theater, nur weil irgendwo ein Barzahler mit Kleingeld dazwischen kommen könnte.
Morgens sind übrigens hauptsächlich Schüler im Bus, deutlich mehr jedenfalls als Rentner.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
CF, Donnerstag, 16.07.2026, 13:21 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 17 Min.) @ MarcBVB
Ist bei mir situationsabhängig. Gehe ich nach Feierabend einkaufen, bin ich da entspannt. Hüpfe ich in der Mittagspause mal eben in den Laden, bin ich da eher ungeduldiger.
Hat dann allerdings eher was mit deinem Zeitmanagement zu tun;-)
Nein, finde ich nicht. Das hat was mit Rücksichtnahme zu tun. Ich finde das kolossal nervig, wenn Busse und Bahnen zur morgendlichen Rushhour voll sind, weil man als Rentner natürlich zügig ins Wartezimmer beim Arzt muss, die Uschi ist ja auch schon da und der Lesezirkel hat a
ja endlich die neue Lieferung gebracht.Gleiches gilt übrigens auch für den Einkauf in der Mittagspause. Wenn ich eh den ganzen Tag Zeit habe, dann schaffe ich es bestimmt auch vor 12 zum Rewe...
Zu den öffentlichen Verkehrsmitteln kann ich wenig sagen. Ich tue mich aber schwer damit, den Tagesablauf von Rentnern in Frage zu stellen bzw. da Rücksichtnahme einzufordern, weil mein Anliegen bzw. meine Gründe wichtiger sind. Ich will deren Motivation gar nicht hinterfragen. Gerade in diesen Tagen kann ich gut verstehen, wenn auch morgens viele Ältere den ÖPNV nutzen, bevor die Temperaturen wieder über 30° klettern (und so manche Arztbesuche funktionieren ja inzwischen auch nach dem Motto: wer zuerst kommt, mahlt zuerst - also Reihenfolge der Anmeldung).
Aber natürlich wäre Rücksichtnahme von allen Beteiligten das Erstrebenswerteste im täglichen Miteinander - und das sollte grundsätzlich auch für die Älteren gelten. Vielleicht wird deine, meine oder die Generation nach mir das dann entsprechend umsetzen.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 11:23 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 15 Min.) @ CF
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Ich sehe es eher als charakterliches Defizit an, kein Verständnis dafür aufbringen oder nicht die Minute länger warten zu können, bis eine ältere Frau oder ein älterer Herr mit dem Bargeld-Bezahlvorgang abgeschlossen hat. Aber Toleranz und Rücksicht werden in unserer Gesellschaft halt nicht mehr so groß geschrieben.
Zumal es auch mit der Kartenzahlung immer noch zu Verzögerungen kommen kann.
Server fallen aus, die PIN wird nur mit Ach und Krach eingeben. Viele raffen immer noch nicht, wie sie Karte beim kontaktlosen zahlen halten müssen, etc
Ich finde diese getaktete Hektik-Gesellschaft anstrengend und das wird doch gerade hier häufiger immer anderweitig kritisert und mehr Geduld gefordet, beim BVB z.B.
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Jimmy_B, Korntal-Münchingen, Donnerstag, 16.07.2026, 13:42 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 55 Min.) @ Foreveralone
Zumal es auch mit der Kartenzahlung immer noch zu Verzögerungen kommen kann.
Server fallen aus, die PIN wird nur mit Ach und Krach eingeben. Viele raffen immer noch nicht, wie sie Karte beim kontaktlosen zahlen halten müssen, etc
Ähm, deshalb zahlt man ja auch nicht mit Karte sondern mit dem Handy. Keine PIN notwendig und mit NFC muss man das Handy auch nicht ganz genau an den Leser halten. Schneller geht's nicht.
Selbst ein Serverausfall wäre bei Offline Zahlung möglich bzw. tolerierbar (falls gewünscht), geht ja bei RyanAir, etc. im Flieger auch.
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Pfostentreffer, Donnerstag, 16.07.2026, 11:06 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 31 Min.) @ CF
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Ich sehe es eher als charakterliches Defizit an, kein Verständnis dafür aufbringen oder nicht die Minute länger warten zu können, bis eine ältere Frau oder ein älterer Herr mit dem Bargeld-Bezahlvorgang abgeschlossen hat. Aber Toleranz und Rücksicht werden in unserer Gesellschaft halt nicht mehr so groß geschrieben.
Das sehe ich als viel zu hartes Urteil an. Er sagt ja nicht mal, dass er kein Verständnis für die alte Dame hat. Ein charkterliches Defizit wäre es, die alte Dame zu drängen, schneller zu machen. Davon hat er aber mit keiner Silbe gesprochen.
Sich aber zu überlegen, wie man auch die anderen Kunden schnell bedient kann oder wie man seinen Einkauf möglichst schnell beendet, ist doch kein charakterliches Defizit. Sondern im Gegenteil aus Sicht des Supermarktes auch notwendig, um die anderen Kunden als die angesprochene Oma best- und schnellstmöglich zu bedienen, denn sonst sind sie Morgen bei einem schnelleren Supermarkt.
Und auch die anderen Einkäufer haben Bedürfnisse und Zeitpläne, an die sie sich halten müssen, denn sie können in vielen Fällen tatsächlich nicht auf Toleranz und Rücksicht von ihrem Chef hoffen, wenn sie sagen, sorry Chef, ich bin 10 Minuten zu spät bei der Arbeit, ich habe der Oma ihre Einkäufe nach Hause getragen.
Da finde ich ich Dein Urteil "charakterliches Defizit" wirklich viel zu hart.
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CF, Donnerstag, 16.07.2026, 12:33 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 4 Min.) @ Pfostentreffer
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Ich sehe es eher als charakterliches Defizit an, kein Verständnis dafür aufbringen oder nicht die Minute länger warten zu können, bis eine ältere Frau oder ein älterer Herr mit dem Bargeld-Bezahlvorgang abgeschlossen hat. Aber Toleranz und Rücksicht werden in unserer Gesellschaft halt nicht mehr so groß geschrieben.
Das sehe ich als viel zu hartes Urteil an. Er sagt ja nicht mal, dass er kein Verständnis für die alte Dame hat. Ein charkterliches Defizit wäre es, die alte Dame zu drängen, schneller zu machen. Davon hat er aber mit keiner Silbe gesprochen.Sich aber zu überlegen, wie man auch die anderen Kunden schnell bedient kann oder wie man seinen Einkauf möglichst schnell beendet, ist doch kein charakterliches Defizit. Sondern im Gegenteil aus Sicht des Supermarktes auch notwendig, um die anderen Kunden als die angesprochene Oma best- und schnellstmöglich zu bedienen, denn sonst sind sie Morgen bei einem schnelleren Supermarkt.
Und auch die anderen Einkäufer haben Bedürfnisse und Zeitpläne, an die sie sich halten müssen, denn sie können in vielen Fällen tatsächlich nicht auf Toleranz und Rücksicht von ihrem Chef hoffen, wenn sie sagen, sorry Chef, ich bin 10 Minuten zu spät bei der Arbeit, ich habe der Oma ihre Einkäufe nach Hause getragen.
Da finde ich ich Dein Urteil "charakterliches Defizit" wirklich viel zu hart.
Zu erwarten, dass ein Supermarkt "zügig" handelt, wenn es zu der Situation kommt, dass eine "Oma" ihr Kleingeld sucht, finde ich befremdlich. Zum einen stört mich diese Erwartungshaltung an den Supermarkt, zum anderen die despektierliche Ausdrucksweise. Ich mein, mich stört es auch manchmal, wenn es offensichtlich voll ist im Supermarkt und meiner Meinung nach(!) zu wenig Kassen geöffnet sind (Mitarbeiter machen ihre verdiente Pause? Haben Urlaub? Sind krank? Personal-Fehlplanung? Man weiß es nicht). Bis auf extremst wenige Ausnahmen läuft es am Ende aber darauf hinaus, dass der Einkäufer/die Einkäuferin schlicht ein mangelhaftes Zeitmanagement besitzt.
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Pfostentreffer, Donnerstag, 16.07.2026, 12:51 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 46 Min.) @ CF
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Ich sehe es eher als charakterliches Defizit an, kein Verständnis dafür aufbringen oder nicht die Minute länger warten zu können, bis eine ältere Frau oder ein älterer Herr mit dem Bargeld-Bezahlvorgang abgeschlossen hat. Aber Toleranz und Rücksicht werden in unserer Gesellschaft halt nicht mehr so groß geschrieben.
Das sehe ich als viel zu hartes Urteil an. Er sagt ja nicht mal, dass er kein Verständnis für die alte Dame hat. Ein charkterliches Defizit wäre es, die alte Dame zu drängen, schneller zu machen. Davon hat er aber mit keiner Silbe gesprochen.Sich aber zu überlegen, wie man auch die anderen Kunden schnell bedient kann oder wie man seinen Einkauf möglichst schnell beendet, ist doch kein charakterliches Defizit. Sondern im Gegenteil aus Sicht des Supermarktes auch notwendig, um die anderen Kunden als die angesprochene Oma best- und schnellstmöglich zu bedienen, denn sonst sind sie Morgen bei einem schnelleren Supermarkt.
Und auch die anderen Einkäufer haben Bedürfnisse und Zeitpläne, an die sie sich halten müssen, denn sie können in vielen Fällen tatsächlich nicht auf Toleranz und Rücksicht von ihrem Chef hoffen, wenn sie sagen, sorry Chef, ich bin 10 Minuten zu spät bei der Arbeit, ich habe der Oma ihre Einkäufe nach Hause getragen.
Da finde ich ich Dein Urteil "charakterliches Defizit" wirklich viel zu hart.
Zu erwarten, dass ein Supermarkt "zügig" handelt, wenn es zu der Situation kommt, dass eine "Oma" ihr Kleingeld sucht, finde ich befremdlich.
Das hat ja auch niemand behauptet. Sondern das der Supermarkt strukturelle Lösungen für ein ständig widerkehrendes (und damit strukturelles) Problem anbietet. Und das tut er ja mit den SB Kassen auch. Überall wo die stehen macht es entsprechend wenig Sinn, die Beschwerde von Markus vorzubringen, weil die Alternative ja bereits da und heutzutage auch Standard ist.
Zum einen stört mich diese Erwartungshaltung an den Supermarkt
Wie gesagt, die hat niemand.
, zum anderen die despektierliche Ausdrucksweise.
welche despektierliche Ausdrucksweise meinst Du denn? Sorry, stehe da auf dem Schlauch.
Ich mein, mich stört es auch manchmal, wenn es offensichtlich voll ist im Supermarkt und meiner Meinung nach(!) zu wenig Kassen geöffnet sind (Mitarbeiter machen ihre verdiente Pause? Haben Urlaub? Sind krank? Personal-Fehlplanung? Man weiß es nicht).
In dem fall müsstest du dir selbst ebenfalls das charackterliche Defizit anheften, welches du Markus angeheftet hast.
Bis auf extremst wenige Ausnahmen läuft es am Ende aber darauf hinaus, dass der Einkäufer/die Einkäuferin schlicht ein mangelhaftes Zeitmanagement besitzt.
Ok, dass ist ein bisschen witzig. Die Oma darf machen was sie möchte, wie lang und wo sie möchte und dabei ewig brauchen komplett ohne Rücksicht auf alle anderen, aber alle anderen müssen ein Hammer Zeitmanagement haben, obwohl die noch arbeiten müssen, Kinder gross ziehen und entsprechend kaum Zeit zu den Öffnungszeiten der Supermärkte haben etc. und dürfen nicht mal denken, dass es schön wäre, jetzt nicht minutenlang an der Kasse zu warten. Was die ältere Dame (meistens) alles schon hinter sich hat und entsprechend flexibel im Daily Schedule ist.
Das ergibt wirklich überhaupt keinen Sinn und hilft ausschliesslich der Oma, ist aber für alle anderen ziemlich schlecht.
Und es geht auch nicht darum, Leuten ein "characterliches Defizit" oder "schlechtes Zeitmanagement" zu unterstellen, sondern vielleicht mal nicht rein moralisch über alle ausser Omis zu urteilen, sondern Lösungen zu finden, die alle nutzen können und praktikabel sind, ohne das jemand einen Nachteil hat. Wäre doch auch mal eine Idee, oder?
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
CF, Donnerstag, 16.07.2026, 13:10 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 28 Min.) @ Pfostentreffer
Ist bei mir genau so. In meinem Netto (ist leider der nächste Supermarkt von mir) zahlt gefühlt jeder mit bar. Ich versteh es einfach nicht...
Und die wiederrum können nicht verstehen, warum du alles mit Karte zahlst.
Es gibt durchaus Argumente dafür, gerade bei Leute mit niedrigen Einkommen und die sich mit ner Karte schnell im Dispo befinden können..
Dann sollte allerdings zügig eine weitere Kasse aufgemacht werden, wenn eine Oma ihr Kleingeld sucht oder das Obst vergessen hat zu wiegen und weitere Kunden warten müssen.
Gefühlt findet ständig irgendeine Verzögerung statt. Da geh ich lieber zu den SB Terminals.
Ich sehe es eher als charakterliches Defizit an, kein Verständnis dafür aufbringen oder nicht die Minute länger warten zu können, bis eine ältere Frau oder ein älterer Herr mit dem Bargeld-Bezahlvorgang abgeschlossen hat. Aber Toleranz und Rücksicht werden in unserer Gesellschaft halt nicht mehr so groß geschrieben.
Das sehe ich als viel zu hartes Urteil an. Er sagt ja nicht mal, dass er kein Verständnis für die alte Dame hat. Ein charkterliches Defizit wäre es, die alte Dame zu drängen, schneller zu machen. Davon hat er aber mit keiner Silbe gesprochen.Sich aber zu überlegen, wie man auch die anderen Kunden schnell bedient kann oder wie man seinen Einkauf möglichst schnell beendet, ist doch kein charakterliches Defizit. Sondern im Gegenteil aus Sicht des Supermarktes auch notwendig, um die anderen Kunden als die angesprochene Oma best- und schnellstmöglich zu bedienen, denn sonst sind sie Morgen bei einem schnelleren Supermarkt.
Und auch die anderen Einkäufer haben Bedürfnisse und Zeitpläne, an die sie sich halten müssen, denn sie können in vielen Fällen tatsächlich nicht auf Toleranz und Rücksicht von ihrem Chef hoffen, wenn sie sagen, sorry Chef, ich bin 10 Minuten zu spät bei der Arbeit, ich habe der Oma ihre Einkäufe nach Hause getragen.
Da finde ich ich Dein Urteil "charakterliches Defizit" wirklich viel zu hart.
Zu erwarten, dass ein Supermarkt "zügig" handelt, wenn es zu der Situation kommt, dass eine "Oma" ihr Kleingeld sucht, finde ich befremdlich.
Das hat ja auch niemand behauptet. Sondern das der Supermarkt strukturelle Lösungen für ein ständig widerkehrendes (und damit strukturelles) Problem anbietet. Und das tut er ja mit den SB Kassen auch. Überall wo die stehen macht es entsprechend wenig Sinn, die Beschwerde von Markus vorzubringen, weil die Alternative ja bereits da und heutzutage auch Standard ist.
Zum einen stört mich diese Erwartungshaltung an den Supermarkt
Wie gesagt, die hat niemand.
, zum anderen die despektierliche Ausdrucksweise.
welche despektierliche Ausdrucksweise meinst Du denn? Sorry, stehe da auf dem Schlauch.
Ich mein, mich stört es auch manchmal, wenn es offensichtlich voll ist im Supermarkt und meiner Meinung nach(!) zu wenig Kassen geöffnet sind (Mitarbeiter machen ihre verdiente Pause? Haben Urlaub? Sind krank? Personal-Fehlplanung? Man weiß es nicht).
In dem fall müsstest du dir selbst ebenfalls das charackterliche Defizit anheften, welches du Markus angeheftet hast.
Bis auf extremst wenige Ausnahmen läuft es am Ende aber darauf hinaus, dass der Einkäufer/die Einkäuferin schlicht ein mangelhaftes Zeitmanagement besitzt.
Ok, dass ist ein bisschen witzig. Die Oma darf machen was sie möchte, wie lang und wo sie möchte und dabei ewig brauchen komplett ohne Rücksicht auf alle anderen, aber alle anderen müssen ein Hammer Zeitmanagement haben, obwohl die noch arbeiten müssen, Kinder gross ziehen und entsprechend kaum Zeit zu den Öffnungszeiten der Supermärkte haben etc. und dürfen nicht mal denken, dass es schön wäre, jetzt nicht minutenlang an der Kasse zu warten. Was die ältere Dame (meistens) alles schon hinter sich hat und entsprechend flexibel im Daily Schedule ist.Das ergibt wirklich überhaupt keinen Sinn und hilft ausschliesslich der Oma, ist aber für alle anderen ziemlich schlecht.
Und es geht auch nicht darum, Leuten ein "characterliches Defizit" oder "schlechtes Zeitmanagement" zu unterstellen, sondern vielleicht mal nicht rein moralisch über alle ausser Omis zu urteilen, sondern Lösungen zu finden, die alle nutzen können und praktikabel sind, ohne das jemand einen Nachteil hat. Wäre doch auch mal eine Idee, oder?
Sorry, aber da mag ich gar nicht weiter drauf eingehen (jaja, ich weiß, ich hab keine Argumente mehr. Meinetwegen). Du willst ganz offensichtlich meinen Punkt gar nicht verstehen und das ganze aus Gründen bis zur Unkenntlichkeit auseinandernehmen. Ich plädiere lediglich für mehr Rücksicht auf allen Seiten. Die Oma kommt in meinem Alltag sehr selten vor (und ich kaufe 3-4x pro Woche irgendwo ein) und ich gehöre zu den Menschen, die solch eine Situation dann auf einer Meta-Ebene mit einem Lächeln betrachten statt mich zu echauffieren. Mea culpa, dass ich da weniger Empathie z.B. für den eiligen Yuppie übrig habe. Mag daran liegen, dass ich vom Alter her schon eher bei der "Oma" bin...
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Pfostentreffer, Donnerstag, 16.07.2026, 17:53 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 45 Min.) @ CF
orry, aber da mag ich gar nicht weiter drauf eingehen (jaja, ich weiß, ich hab keine Argumente mehr. Meinetwegen). Du willst ganz offensichtlich meinen Punkt gar nicht verstehen und das ganze aus Gründen bis zur Unkenntlichkeit auseinandernehmen.
Sorry, ist das ein Scherz?
Ich plädiere lediglich für mehr Rücksicht auf allen Seiten.
Again, sorry, ist das ein Scherz? Du machst das genaue Gegenteil und forderst nur Rücksicht für die Omi. Für alle anderen forderst Du, dass sie sich nur nach dieser richten und unterstellst, wer nur schon daran denk eine andere - die Omi nicht betreffende - Lösung sich auszudenken, hat ein Characterdefiziz und schlechtes Timemanagment.
Die Oma kommt in meinem Alltag sehr selten vor (und ich kaufe 3-4x pro Woche irgendwo ein) und ich gehöre zu den Menschen, die solch eine Situation dann auf einer Meta-Ebene mit einem Lächeln betrachten statt mich zu echauffieren.
Das geht mir ähnlich bis genauso, aber es ging weder um dich noch um mich. Und es bedeutet auch nicht, dass wenn jemand auch nur an eine andere Lösung denkt, die Person gleich charakterlich defizitär ist oder ein schlechtes Time Management hat, wie du unterstellst.
<Mea culpa, dass ich da weniger Empathie z.B. für den eiligen Yuppie übrig habe. Mag daran liegen, dass ich vom Alter her schon eher bei der "Oma" bin...
Was ebenfalls total ok ist. Das bedeutet aber nicht, dass man anderen gleich einen schlechten Charakter unterstellen muss.
Echte Empathie würde in diesem Fall aber bedeuten, zuzugeben, dass wir alle je nach Situation mal genervt sein können wenn wir es eilig haben und es aus unserer Perspektive unnötig langsam voran geht, unabhängig davon, ob Omis oder Yuppies involviert sind.
Umso sinnvoller, strukturelle Lösungen zu überlegen, denn damit kommen solche Situationen seltener vor und es führt zu weniger Konflikten, auch für die Omi.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Scherben, Kiel, Donnerstag, 16.07.2026, 11:09 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 28 Min.) @ Pfostentreffer
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Habakuk, OWL, Donnerstag, 16.07.2026, 19:08 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 29 Min.) @ Scherben
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen? Und wenn ich die Zeit zum Einkaufen gar nicht habe, dann lasse ich es einfach bleiben oder sorge vor, dass ich mir den Einkauf erspare. Ich wundere mich immer über die vielen Leute, die für zwei Backwaren und eine Dose Cola in den Supermarkt gehen. In der halben Zeit hätte man auch morgens ein Brot schmieren und den Kaffee in die Thermoskanne füllen können.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
majae, Muc, Freitag, 17.07.2026, 12:47 (vor 6 Stunden, 50 Minuten) @ Habakuk
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen?
Man kann es immer irgendwie eilig haben, aber dann hat man auch fast immer selbst Schuld dran, weil man sein Zeitmanagement nicht vernünftig hinbekommen hat. Und wer kein CEO eines großen Unternehmens oder hochrangiger Politiker ist, der kann natürlich auch mal 3 Minuten irgendwo länger warten - und solche Leute gehen eh nicht selber einkaufen oder stellen sich jemals in irgendwelche Schlangen zum Warten. Wenn es also in deinem Leben vorkommt, dass du mal bei der Post, in Ämtern, am Flughafen oder eben im Supermarkt in einer Schlange stehst, dann ist dein Leben nicht wichtig genug, als dass man nicht auch mal ein paar Minuten länger warten kann, ohne sich (innerlich) aufregen zu müssen.
Die Ursache ist vermutlich auch das Selbst-zu-wichtig-Nehmen, eine andere liegt aber wohl in unserem Lebensstil mit dem permanenten Dopamin-Beschuss. Wir sind nicht mehr in der Lage dazu, einfach mal Langeweile auszuhalten, einfach mal 5 Minuten oder gar eine halbe Stunde irgendwo zu sitzen und zu warten, ohne dass wir uns ablenken müssen. Dazu ist alles auf maximale Effizienz getrimmt, so dass manch einer das als persönliche Beleidigung auffasst, wenn er irgendwo nicht sofort bedient wird.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Freitag, 17.07.2026, 13:27 (vor 6 Stunden, 11 Minuten) @ majae
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen?
Man kann es immer irgendwie eilig haben, aber dann hat man auch fast immer selbst Schuld dran, weil man sein Zeitmanagement nicht vernünftig hinbekommen hat. Und wer kein CEO eines großen Unternehmens oder hochrangiger Politiker ist, der kann natürlich auch mal 3 Minuten irgendwo länger warten - und solche Leute gehen eh nicht selber einkaufen oder stellen sich jemals in irgendwelche Schlangen zum Warten. Wenn es also in deinem Leben vorkommt, dass du mal bei der Post, in Ämtern, am Flughafen oder eben im Supermarkt in einer Schlange stehst, dann ist dein Leben nicht wichtig genug, als dass man nicht auch mal ein paar Minuten länger warten kann, ohne sich (innerlich) aufregen zu müssen.
Die Ursache ist vermutlich auch das Selbst-zu-wichtig-Nehmen, eine andere liegt aber wohl in unserem Lebensstil mit dem permanenten Dopamin-Beschuss. Wir sind nicht mehr in der Lage dazu, einfach mal Langeweile auszuhalten, einfach mal 5 Minuten oder gar eine halbe Stunde irgendwo zu sitzen und zu warten, ohne dass wir uns ablenken müssen. Dazu ist alles auf maximale Effizienz getrimmt, so dass manch einer das als persönliche Beleidigung auffasst, wenn er irgendwo nicht sofort bedient wird.
Das hat für mich nichts mit „sich selbst zu wichtig nehmen“ zu tun. Ich finde es eher merkwürdig, wenn man unnötige Wartezeiten romantisiert oder so tut, als hätten sie einen besonderen Wert.
Es geht auch nicht darum, dass man drei oder fünf Minuten nicht aushalten könnte. Natürlich kann man das. Die Frage ist doch vielmehr, warum man vermeidbare Wartezeiten gut finden sollte. Niemand fordert absichtlich längere Bearbeitungszeiten auf Ämtern, langsamere Internetverbindungen oder längere Kassenschlangen, nur um seine Geduld zu trainieren.
Und die Behauptung, wer es eilig hat, habe sein Zeitmanagement nicht im Griff, greift ebenfalls viel zu kurz. Es gibt genügend Situationen, in denen Termine enger getaktet sind, Kinder abgeholt werden müssen oder schlicht mehrere Erledigungen anstehen. Da ist es völlig legitim, sich zu wünschen, dass Abläufe effizient funktionieren. Das hat nichts mit fehlender Geduld oder Dopaminsucht zu tun, sondern mit einem vernünftigen Umgang mit der eigenen Zeit.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Murksknüller, Brühl/Rheinland, Freitag, 17.07.2026, 12:54 (vor 6 Stunden, 44 Minuten) @ majae
Manchmal liegt es auch einfach daran, dass die andere Schlange immer schneller ist - ohne einen Opa wie mich, der noch mit Bargeld zahlt. Passend natürlich ;-)
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Donnerstag, 16.07.2026, 19:23 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 15 Min.) @ Habakuk
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen? Und wenn ich die Zeit zum Einkaufen gar nicht habe, dann lasse ich es einfach bleiben oder sorge vor, dass ich mir den Einkauf erspare. Ich wundere mich immer über die vielen Leute, die für zwei Backwaren und eine Dose Cola in den Supermarkt gehen. In der halben Zeit hätte man auch morgens ein Brot schmieren und den Kaffee in die Thermoskanne füllen können.
Es summiert sich halt. Du stehst da ja nicht ein einziges mal in deinem Leben, sondern regelmäßig.
Zeit ist für die meisten Menschen ein begrenztes Gut. Deshalb versucht man auch sonst überall, Prozesse effizienter zu gestalten, beim Arzt, auf Ämtern oder im Kundenservice.
Und was andere einkaufen, ist deren Sache. Ob jemand einen Wocheneinkauf macht oder nur zwei Brötchen und eine Cola kauft, ändert nichts daran, dass ein Supermarkt ein Interesse daran haben sollte, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
majae, Muc, Freitag, 17.07.2026, 12:33 (vor 7 Stunden, 5 Minuten) @ markus
Es summiert sich halt. Du stehst da ja nicht ein einziges mal in deinem Leben, sondern regelmäßig.
Zeit ist für die meisten Menschen ein begrenztes Gut. Deshalb versucht man auch sonst überall, Prozesse effizienter zu gestalten, beim Arzt, auf Ämtern oder im Kundenservice.
Und was andere einkaufen, ist deren Sache. Ob jemand einen Wocheneinkauf macht oder nur zwei Brötchen und eine Cola kauft, ändert nichts daran, dass ein Supermarkt ein Interesse daran haben sollte, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen.
Die Zeit du hier im Forum nur mit dieser Diskussion verbracht hast, ist um ein ettliches höher, als was ich in den letzten 5 Jahren insgesamt wegen barzahlenden Rentnern in Supermarkt-Schlangen länger warten musste.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Freitag, 17.07.2026, 13:24 (vor 6 Stunden, 14 Minuten) @ majae
Es summiert sich halt. Du stehst da ja nicht ein einziges mal in deinem Leben, sondern regelmäßig.
Zeit ist für die meisten Menschen ein begrenztes Gut. Deshalb versucht man auch sonst überall, Prozesse effizienter zu gestalten, beim Arzt, auf Ämtern oder im Kundenservice.
Und was andere einkaufen, ist deren Sache. Ob jemand einen Wocheneinkauf macht oder nur zwei Brötchen und eine Cola kauft, ändert nichts daran, dass ein Supermarkt ein Interesse daran haben sollte, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen.
Die Zeit du hier im Forum nur mit dieser Diskussion verbracht hast, ist um ein ettliches höher, als was ich in den letzten 5 Jahren insgesamt wegen barzahlenden Rentnern in Supermarkt-Schlangen länger warten musste.
Der Unterschied ist, dass ich mich aus freien Stücken dafür entscheide, dies zu tun. In einer Warteschlange habe ich diese Wahl nicht.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Gargamel09, Freitag, 17.07.2026, 13:48 (vor 5 Stunden, 50 Minuten) @ markus
Die Zeit du hier im Forum nur mit dieser Diskussion verbracht hast, ist um ein ettliches höher, als was ich in den letzten 5 Jahren insgesamt wegen barzahlenden Rentnern in Supermarkt-Schlangen länger warten musste.
Der Unterschied ist, dass ich mich aus freien Stücken dafür entscheide, dies zu tun. In einer Warteschlange habe ich diese Wahl nicht.
Du lebst halt nicht allein auf der Welt - oder stehst so im Mittelpunkt, dass sich alles nach dir richtet, da muss man sich nun mal auch nach anderen richten.
Früher musste den Menschen bei der Jagd darauf warten, dass ein Tier vorbeikommt, das hat sich nicht freiwillig auf die Feuerstelle gelegt - verspeist mich. Da gingen bestimmt mehrere Stunden vorbei, ohne dass sie was anderes machen konnte.
Im Zusammenleben mit anderen Menschen wirst Du immer auf andere angewiesen und von denen abhängig sein, auch wie schnell sich die Schlange an der Kasse bewegt.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Freitag, 17.07.2026, 14:26 (vor 5 Stunden, 11 Minuten) @ Gargamel09
Die Zeit du hier im Forum nur mit dieser Diskussion verbracht hast, ist um ein ettliches höher, als was ich in den letzten 5 Jahren insgesamt wegen barzahlenden Rentnern in Supermarkt-Schlangen länger warten musste.
Der Unterschied ist, dass ich mich aus freien Stücken dafür entscheide, dies zu tun. In einer Warteschlange habe ich diese Wahl nicht.
Du lebst halt nicht allein auf der Welt - oder stehst so im Mittelpunkt, dass sich alles nach dir richtet, da muss man sich nun mal auch nach anderen richten.
Früher musste den Menschen bei der Jagd darauf warten, dass ein Tier vorbeikommt, das hat sich nicht freiwillig auf die Feuerstelle gelegt - verspeist mich. Da gingen bestimmt mehrere Stunden vorbei, ohne dass sie was anderes machen konnte.
Im Zusammenleben mit anderen Menschen wirst Du immer auf andere angewiesen und von denen abhängig sein, auch wie schnell sich die Schlange an der Kasse bewegt.
Der Vergleich mit der Steinzeit ist etwas schräg. Nur weil Menschen früher stundenlang auf der Jagd warten mussten, heißt das doch nicht, dass wir heute bewusst unnötige Wartezeiten gut finden sollten. Nach der Logik könnten wir auch wieder ohne Waschmaschine waschen oder Briefe statt E-Mails verschicken.
Und selbstverständlich bin ich an der Kasse von anderen abhängig. Genau deshalb sollte ein Supermarkt seine Abläufe möglichst kundenfreundlich organisieren, etwa indem bei großem Andrang rechtzeitig eine weitere Kasse geöffnet wird. Das richtet sich nicht nach mir persönlich, sondern kommt allen Kunden zugute.
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Gargamel09, Freitag, 17.07.2026, 14:48 (vor 4 Stunden, 49 Minuten) @ markus
Die Zeit du hier im Forum nur mit dieser Diskussion verbracht hast, ist um ein ettliches höher, als was ich in den letzten 5 Jahren insgesamt wegen barzahlenden Rentnern in Supermarkt-Schlangen länger warten musste.
Der Unterschied ist, dass ich mich aus freien Stücken dafür entscheide, dies zu tun. In einer Warteschlange habe ich diese Wahl nicht.
Du lebst halt nicht allein auf der Welt - oder stehst so im Mittelpunkt, dass sich alles nach dir richtet, da muss man sich nun mal auch nach anderen richten.
Früher musste den Menschen bei der Jagd darauf warten, dass ein Tier vorbeikommt, das hat sich nicht freiwillig auf die Feuerstelle gelegt - verspeist mich. Da gingen bestimmt mehrere Stunden vorbei, ohne dass sie was anderes machen konnte.
Im Zusammenleben mit anderen Menschen wirst Du immer auf andere angewiesen und von denen abhängig sein, auch wie schnell sich die Schlange an der Kasse bewegt.
Der Vergleich mit der Steinzeit ist etwas schräg. Nur weil Menschen früher stundenlang auf der Jagd warten mussten, heißt das doch nicht, dass wir heute bewusst unnötige Wartezeiten gut finden sollten. Nach der Logik könnten wir auch wieder ohne Waschmaschine waschen oder Briefe statt E-Mails verschicken.
Das sind aber so Dinge im Leben, mit denen muss man sich abfinden, weil sich darüber aufregen, wie zum Beispiel in dieser Diskussion mehr Zeit kostet, als das eigentliche Problem. auch wenn Prozesse heutzutage natürlich effizienter laufen, es wird nie dazukommen, dass es perfekt wird. Es wird immer Zwischenfälle geben, die nicht vorhersehbar sind, die da alles durcheinander bringen.
Und selbstverständlich bin ich an der Kasse von anderen abhängig. Genau deshalb sollte ein Supermarkt seine Abläufe möglichst kundenfreundlich organisieren, etwa indem bei großem Andrang rechtzeitig eine weitere Kasse geöffnet wird. Das richtet sich nicht nach mir persönlich, sondern kommt allen Kunden zugute.
Ich gehe fest davon aus, dass die Konzerne das tun und auch wollen, aber was in Supermarkt in Köln funktioniert, kann im Supermarkt Leipzig heute mal nicht klappen, obwohl bei beiden allesnach Schema F abläuft. Sei es, dass eine Kasse spinnt, dass sich ein Mitarbeiter während der Arbeit verletzt hat, oder das Kind zuhause krank ist, plötzlich Personalnot herrscht usw.. - da gibt es 100 Dinge die passieren können, die man versucht zu vermeiden, aber dennoch auftreten.
Und das ist überall so, denn weder beim Arzt - Notfall kommt rein, wollen sie einen Patienten länger als nötig vor Ort haben, auch die wollen pünktlich Feierabend machen, noch im Supermarkt, denn wenn an der Kasse angekommen, der braucht nichts mehr, der sollte nun schnell den Laden verlassen.
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markus, Freitag, 17.07.2026, 15:17 (vor 4 Stunden, 20 Minuten) @ Gargamel09
Das sind aber so Dinge im Leben, mit denen muss man sich abfinden, weil sich darüber aufregen, wie zum Beispiel in dieser Diskussion mehr Zeit kostet, als das eigentliche Problem. auch wenn Prozesse heutzutage natürlich effizienter laufen, es wird nie dazukommen, dass es perfekt wird. Es wird immer Zwischenfälle geben, die nicht vorhersehbar sind, die da alles durcheinander bringen.
Zwischen einem unvorhersehbaren Zwischenfall und dauerhaft schlechter Organisation besteht aber ein Unterschied.
Und dass man sich mit allem einfach abfinden müsse, überzeugt mich auch nicht. Nach der Logik dürfte man sich über gar nichts beschweren oder Verbesserungsvorschläge machen, weil die Diskussion darüber Zeit kostet. Viele Verbesserungen im Alltag gibt es doch gerade deshalb, weil Menschen Missstände angesprochen haben – nicht, weil sie sie kommentarlos akzeptiert haben.
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Gargamel09, Freitag, 17.07.2026, 15:54 (vor 3 Stunden, 43 Minuten) @ markus
Das sind aber so Dinge im Leben, mit denen muss man sich abfinden, weil sich darüber aufregen, wie zum Beispiel in dieser Diskussion mehr Zeit kostet, als das eigentliche Problem. auch wenn Prozesse heutzutage natürlich effizienter laufen, es wird nie dazukommen, dass es perfekt wird. Es wird immer Zwischenfälle geben, die nicht vorhersehbar sind, die da alles durcheinander bringen.
Zwischen einem unvorhersehbaren Zwischenfall und dauerhaft schlechter Organisation besteht aber ein Unterschied.Und dass man sich mit allem einfach abfinden müsse, überzeugt mich auch nicht. Nach der Logik dürfte man sich über gar nichts beschweren oder Verbesserungsvorschläge machen, weil die Diskussion darüber Zeit kostet. Viele Verbesserungen im Alltag gibt es doch gerade deshalb, weil Menschen Missstände angesprochen haben – nicht, weil sie sie kommentarlos akzeptiert haben.
Bei Dir klingt das aber so bzw. kommt so rüber, als ob das der der Status Quo ist und das ist definitiv nicht der Fall. Es gibt Tage, da geht es ganz schnell oder normal schnell an der Kasse oder beim Arzt oder oder , da sagt dann aber keiner, oh man, das lief heute aber reibungslos beim Einkaufen, es werden auch hier immer die negativen Erfahrungen geteilt, was dann oft so erzählt wird, als träfe das immer zu.
Ich habe hier so einen Spezi, da könnte man annehmen, den sein Tag besteht nur aus verschwendete Zeit, weil der über alles meckert - Arzt, Amt, Straßenverkehr. Das kann man sich tlw. nicht mehr anhören. Der beruhigt sich dann auch nicht und schwenkt dann halt auch was anderes um, Wetter, Politik... .
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markus, Freitag, 17.07.2026, 17:29 (vor 2 Stunden, 8 Minuten) @ Gargamel09
Das sind aber so Dinge im Leben, mit denen muss man sich abfinden, weil sich darüber aufregen, wie zum Beispiel in dieser Diskussion mehr Zeit kostet, als das eigentliche Problem. auch wenn Prozesse heutzutage natürlich effizienter laufen, es wird nie dazukommen, dass es perfekt wird. Es wird immer Zwischenfälle geben, die nicht vorhersehbar sind, die da alles durcheinander bringen.
Zwischen einem unvorhersehbaren Zwischenfall und dauerhaft schlechter Organisation besteht aber ein Unterschied.Und dass man sich mit allem einfach abfinden müsse, überzeugt mich auch nicht. Nach der Logik dürfte man sich über gar nichts beschweren oder Verbesserungsvorschläge machen, weil die Diskussion darüber Zeit kostet. Viele Verbesserungen im Alltag gibt es doch gerade deshalb, weil Menschen Missstände angesprochen haben – nicht, weil sie sie kommentarlos akzeptiert haben.
Bei Dir klingt das aber so bzw. kommt so rüber, als ob das der der Status Quo ist und das ist definitiv nicht der Fall. Es gibt Tage, da geht es ganz schnell oder normal schnell an der Kasse oder beim Arzt oder oder , da sagt dann aber keiner, oh man, das lief heute aber reibungslos beim Einkaufen, es werden auch hier immer die negativen Erfahrungen geteilt, was dann oft so erzählt wird, als träfe das immer zu.Ich habe hier so einen Spezi, da könnte man annehmen, den sein Tag besteht nur aus verschwendete Zeit, weil der über alles meckert - Arzt, Amt, Straßenverkehr. Das kann man sich tlw. nicht mehr anhören. Der beruhigt sich dann auch nicht und schwenkt dann halt auch was anderes um, Wetter, Politik... .
Ich glaube, beide Extreme bringen einen im Leben nicht besonders weit. Derjenige, der über wirklich alles meckert, macht sich das Leben unnötig schwer. Aber genauso wenig erstrebenswert finde ich die Haltung, dass einem alles egal ist und man jede vermeidbare Ineffizienz einfach achselzuckend hinnimmt.
Für mich liegt die vernünftige Position irgendwo dazwischen: Nicht aus jeder Kleinigkeit ein Drama machen, aber trotzdem erwarten dürfen, dass Dinge ordentlich organisiert sind und unnötige Zeitverschwendung vermieden wird. Das hat für mich nichts mit Dauermeckern zu tun, sondern mit einem normalen Anspruch an guten Service.
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Habakuk, OWL, Donnerstag, 16.07.2026, 19:37 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 0 Min.) @ markus
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen? Und wenn ich die Zeit zum Einkaufen gar nicht habe, dann lasse ich es einfach bleiben oder sorge vor, dass ich mir den Einkauf erspare. Ich wundere mich immer über die vielen Leute, die für zwei Backwaren und eine Dose Cola in den Supermarkt gehen. In der halben Zeit hätte man auch morgens ein Brot schmieren und den Kaffee in die Thermoskanne füllen können.
Es summiert sich halt. Du stehst da ja nicht ein einziges mal in deinem Leben, sondern regelmäßig.Zeit ist für die meisten Menschen ein begrenztes Gut. Deshalb versucht man auch sonst überall, Prozesse effizienter zu gestalten, beim Arzt, auf Ämtern oder im Kundenservice.
Und was andere einkaufen, ist deren Sache. Ob jemand einen Wocheneinkauf macht oder nur zwei Brötchen und eine Cola kauft, ändert nichts daran, dass ein Supermarkt ein Interesse daran haben sollte, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen.
Alles im Leben kostet Zeit und im Laufe des Lebens summiert sich etliches. Socken anziehen, Mülltonen rausstellen, aufs Klo gehen, Warten an der roten Ampel, Warten auf den Forums-Server, Warten auf Godot. Natürlich kann man versuchen, alles zu optimieren, um da und dort ein paar Minuten rauszukratzen. Das Problem bleibt die persönliche Einstellung. Und ich sage das als jemand, der zeitweise soviel gearbeitet hat, dass kaum Zeit für einen Einkauf einmal in der Woche war. Man kann durchaus lernen, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Das hilft mehr, als immer alles optimieren zu wollen.
Der Supermarkt hat prinzipiell kein Interesse, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen. Sollte es aber der Gewinnmaximierung sein, dann mag das ein Mittel dazu sein.
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haweka, Donnerstag, 16.07.2026, 21:22 (vor 22 Stunden, 16 Minuten) @ Habakuk
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen? Und wenn ich die Zeit zum Einkaufen gar nicht habe, dann lasse ich es einfach bleiben oder sorge vor, dass ich mir den Einkauf erspare. Ich wundere mich immer über die vielen Leute, die für zwei Backwaren und eine Dose Cola in den Supermarkt gehen. In der halben Zeit hätte man auch morgens ein Brot schmieren und den Kaffee in die Thermoskanne füllen können.
Es summiert sich halt. Du stehst da ja nicht ein einziges mal in deinem Leben, sondern regelmäßig.Zeit ist für die meisten Menschen ein begrenztes Gut. Deshalb versucht man auch sonst überall, Prozesse effizienter zu gestalten, beim Arzt, auf Ämtern oder im Kundenservice.
Und was andere einkaufen, ist deren Sache. Ob jemand einen Wocheneinkauf macht oder nur zwei Brötchen und eine Cola kauft, ändert nichts daran, dass ein Supermarkt ein Interesse daran haben sollte, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen.
Alles im Leben kostet Zeit und im Laufe des Lebens summiert sich etliches. Socken anziehen, Mülltonen rausstellen, aufs Klo gehen, Warten an der roten Ampel, Warten auf den Forums-Server, Warten auf Godot. Natürlich kann man versuchen, alles zu optimieren, um da und dort ein paar Minuten rauszukratzen. Das Problem bleibt die persönliche Einstellung. Und ich sage das als jemand, der zeitweise soviel gearbeitet hat, dass kaum Zeit für einen Einkauf einmal in der Woche war. Man kann durchaus lernen, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Das hilft mehr, als immer alles optimieren zu wollen.Der Supermarkt hat prinzipiell kein Interesse, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen. Sollte es aber der Gewinnmaximierung sein, dann mag das ein Mittel dazu sein.
Supermärkte sparen am Personal und versuchen möglichst viele Kunden mit wenig Kassen abzukassieren. Dafür hat man bspw. vor etlichen Jahren die Fläche hinter den Kassen gekürzt, damit die Kunden ihre Einkäufe schneller wegpacken und mit dem Kassier oder Kassierin mithalten.
Ich vermute mittlerweile es ist eine Art von Protest, die Einkäufe nicht schnell und einfach in den Wagen zu werfen, sondern stattdessen die Waren vorsichtig und sortiert in die Einkaufstaschen zu packen.
Sobald ich in Rente bin, werde ich diesen Protest unterstützen, nur noch Bar zahlen und mein Portemonnaie an der Kasse ausschütten.
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Gargamel09, Donnerstag, 16.07.2026, 20:36 (vor 23 Stunden, 1 Minuten) @ Habakuk
Alles im Leben kostet Zeit und im Laufe des Lebens summiert sich etliches. Socken anziehen, Mülltonen rausstellen, aufs Klo gehen, Warten an der roten Ampel, Warten auf den Forums-Server, Warten auf Godot. Natürlich kann man versuchen, alles zu optimieren, um da und dort ein paar Minuten rauszukratzen. Das Problem bleibt die persönliche Einstellung. Und ich sage das als jemand, der zeitweise soviel gearbeitet hat, dass kaum Zeit für einen Einkauf einmal in der Woche war. Man kann durchaus lernen, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Das hilft mehr, als immer alles optimieren zu wollen.
Der Supermarkt hat prinzipiell kein Interesse, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen. Sollte es aber der Gewinnmaximierung sein, dann mag das ein Mittel dazu sein.
Wem die 10 Minuten, die man im Supermarkt länger verbringen könnte, weil Opa im Portmonee nach im Kleingeld rumwühlt, da gibt es heutzutage die Möglichkeit, sich Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen. Spart Zeit und Geld scheint da sowieso kein Problem zu sein, da zahlt man eben etwas mehr.
Ob Dir die 10 Minuten am Tag am Ende, die Du gespart hast - eigentlich wären das dann sogar um die 1 Stunde, die man für etwas anderes Zeit hätte, man muss nicht in den SM fahren - so viel mehr bringen, man macht da nur irgendwas anderes, woran man sich 3 Tage später auch nicht mehr erinnert.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 20:52 (vor 22 Stunden, 45 Minuten) @ Gargamel09
Alles im Leben kostet Zeit und im Laufe des Lebens summiert sich etliches. Socken anziehen, Mülltonen rausstellen, aufs Klo gehen, Warten an der roten Ampel, Warten auf den Forums-Server, Warten auf Godot. Natürlich kann man versuchen, alles zu optimieren, um da und dort ein paar Minuten rauszukratzen. Das Problem bleibt die persönliche Einstellung. Und ich sage das als jemand, der zeitweise soviel gearbeitet hat, dass kaum Zeit für einen Einkauf einmal in der Woche war. Man kann durchaus lernen, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Das hilft mehr, als immer alles optimieren zu wollen.
Der Supermarkt hat prinzipiell kein Interesse, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen. Sollte es aber der Gewinnmaximierung sein, dann mag das ein Mittel dazu sein.
Wem die 10 Minuten, die man im Supermarkt länger verbringen könnte, weil Opa im Portmonee nach im Kleingeld rumwühlt, da gibt es heutzutage die Möglichkeit, sich Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen. Spart Zeit und Geld scheint da sowieso kein Problem zu sein, da zahlt man eben etwas mehr.
Ob Dir die 10 Minuten am Tag am Ende, die Du gespart hast - eigentlich wären das dann sogar um die 1 Stunde, die man für etwas anderes Zeit hätte, man muss nicht in den SM fahren - so viel mehr bringen, man macht da nur irgendwas anderes, woran man sich 3 Tage später auch nicht mehr erinnert.
Die Möglichkeit gibt es aber längst nicht überall.
Und dass du die gewonnene Zeit als „irgendwas anderes“ abtust, finde ich eigentlich eher traurig. Das vermittelt den Eindruck, als gäbe es nichts Sinnvolleres oder Schöneres, womit man diese Zeit verbringen könnte.
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Gargamel09, Donnerstag, 16.07.2026, 21:05 (vor 22 Stunden, 32 Minuten) @ markus
Alles im Leben kostet Zeit und im Laufe des Lebens summiert sich etliches. Socken anziehen, Mülltonen rausstellen, aufs Klo gehen, Warten an der roten Ampel, Warten auf den Forums-Server, Warten auf Godot. Natürlich kann man versuchen, alles zu optimieren, um da und dort ein paar Minuten rauszukratzen. Das Problem bleibt die persönliche Einstellung. Und ich sage das als jemand, der zeitweise soviel gearbeitet hat, dass kaum Zeit für einen Einkauf einmal in der Woche war. Man kann durchaus lernen, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Das hilft mehr, als immer alles optimieren zu wollen.
Der Supermarkt hat prinzipiell kein Interesse, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen. Sollte es aber der Gewinnmaximierung sein, dann mag das ein Mittel dazu sein.
Wem die 10 Minuten, die man im Supermarkt länger verbringen könnte, weil Opa im Portmonee nach im Kleingeld rumwühlt, da gibt es heutzutage die Möglichkeit, sich Lebensmittel nach Hause liefern zu lassen. Spart Zeit und Geld scheint da sowieso kein Problem zu sein, da zahlt man eben etwas mehr.
Ob Dir die 10 Minuten am Tag am Ende, die Du gespart hast - eigentlich wären das dann sogar um die 1 Stunde, die man für etwas anderes Zeit hätte, man muss nicht in den SM fahren - so viel mehr bringen, man macht da nur irgendwas anderes, woran man sich 3 Tage später auch nicht mehr erinnert.
Die Möglichkeit gibt es aber längst nicht überall.Und dass du die gewonnene Zeit als „irgendwas anderes“ abtust, finde ich eigentlich eher traurig. Das vermittelt den Eindruck, als gäbe es nichts Sinnvolleres oder Schöneres, womit man diese Zeit verbringen könnte.
Es sind dann meistens 10 Minuten hier, 1 Stunde später sind es 5 Minuten da. Die sind ja nicht am Stück. Und heutzutage, wo die Onlinezeit bei fast jedem mehrere Stunden am Tag beträgt, wo man auf Social Media unterwegs ist, irgendwelche Videos schaut oder in einem Forum diskutiert...., ich glaube da sind 10 Minuten länger im Supermarkt oder eine halbe Stunde beim Arzt wirklich vernachlässigbar
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Donnerstag, 16.07.2026, 19:55 (vor 23 Stunden, 42 Minuten) @ Habakuk
Die Ungeduld der meisten Menschen rührt daher, dass sie sich selbst viel zu wichtig nehmen. Was ist daran so schlimm, ein paar Minuten an einer Supermarktkasse zu stehen? Und wenn ich die Zeit zum Einkaufen gar nicht habe, dann lasse ich es einfach bleiben oder sorge vor, dass ich mir den Einkauf erspare. Ich wundere mich immer über die vielen Leute, die für zwei Backwaren und eine Dose Cola in den Supermarkt gehen. In der halben Zeit hätte man auch morgens ein Brot schmieren und den Kaffee in die Thermoskanne füllen können.
Es summiert sich halt. Du stehst da ja nicht ein einziges mal in deinem Leben, sondern regelmäßig.Zeit ist für die meisten Menschen ein begrenztes Gut. Deshalb versucht man auch sonst überall, Prozesse effizienter zu gestalten, beim Arzt, auf Ämtern oder im Kundenservice.
Und was andere einkaufen, ist deren Sache. Ob jemand einen Wocheneinkauf macht oder nur zwei Brötchen und eine Cola kauft, ändert nichts daran, dass ein Supermarkt ein Interesse daran haben sollte, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen.
Alles im Leben kostet Zeit und im Laufe des Lebens summiert sich etliches. Socken anziehen, Mülltonen rausstellen, aufs Klo gehen, Warten an der roten Ampel, Warten auf den Forums-Server, Warten auf Godot. Natürlich kann man versuchen, alles zu optimieren, um da und dort ein paar Minuten rauszukratzen. Das Problem bleibt die persönliche Einstellung. Und ich sage das als jemand, der zeitweise soviel gearbeitet hat, dass kaum Zeit für einen Einkauf einmal in der Woche war. Man kann durchaus lernen, sich selbst weniger wichtig zu nehmen. Das hilft mehr, als immer alles optimieren zu wollen.Der Supermarkt hat prinzipiell kein Interesse, seine Kunden möglichst zügig zu bedienen. Sollte es aber der Gewinnmaximierung sein, dann mag das ein Mittel dazu sein.
Natürlich summiert sich im Leben alles Mögliche. Genau deshalb versucht man ja, unnötige Zeitverluste zu vermeiden. Niemand käme auf die Idee zu sagen: “Rote Ampeln, Behörden oder Warteschleifen kosten auch Zeit, also brauchen wir dort nichts verbessern.”
Zum zweiten Punkt: Doch, ein Supermarkt hat ein Interesse daran, Kunden zügig zu bedienen. Gerade Discounter werben mit schnellen und effizienten Abläufen. Lange Schlangen führen eher dazu, dass Kunden unzufrieden sind oder beim nächsten Mal woanders einkaufen.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Habakuk, OWL, Donnerstag, 16.07.2026, 21:55 (vor 21 Stunden, 42 Minuten) @ markus
Natürlich summiert sich im Leben alles Mögliche. Genau deshalb versucht man ja, unnötige Zeitverluste zu vermeiden. Niemand käme auf die Idee zu sagen: “Rote Ampeln, Behörden oder Warteschleifen kosten auch Zeit, also brauchen wir dort nichts verbessern.”
Genau ist ja der Blödsinn. In unserer Gesellschaft hat der Einzelne mehr Freizeit als je zuvor. Außerdem leben wir auch noch viel länger. Und trotzdem hat keiner mehr Zeit. Da stimmt etwas zwischen den Ohren nicht.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Freitag, 17.07.2026, 07:35 (vor 12 Stunden, 2 Minuten) @ Habakuk
Natürlich summiert sich im Leben alles Mögliche. Genau deshalb versucht man ja, unnötige Zeitverluste zu vermeiden. Niemand käme auf die Idee zu sagen: “Rote Ampeln, Behörden oder Warteschleifen kosten auch Zeit, also brauchen wir dort nichts verbessern.”
Genau ist ja der Blödsinn. In unserer Gesellschaft hat der Einzelne mehr Freizeit als je zuvor. Außerdem leben wir auch noch viel länger. Und trotzdem hat keiner mehr Zeit. Da stimmt etwas zwischen den Ohren nicht.
Das ist ein Trugschluss. Dass wir statistisch mehr Freizeit haben oder länger leben, bedeutet nicht, dass verschwendete Zeit plötzlich wertvoll wird. Die wenigsten sagen: „Super, ich stehe gerne zehn Minuten länger an der Kasse.“
Außerdem geht es nicht darum, keine Zeit zu haben, sondern sie sinnvoll nutzen zu wollen. Wenn sich unnötige Wartezeiten vermeiden lassen, ist das doch ein Fortschritt, genauso wie schnellere Internetverbindungen, Online-Banking oder eine kürzere Fahrt zur Arbeit. Nach deiner Logik müsste man all das ablehnen, weil wir ja angeblich ohnehin genug Freizeit haben.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Pfostentreffer, Donnerstag, 16.07.2026, 12:20 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 17 Min.) @ Scherben
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
Also mit mir nicht, ich stimme dir vollumnfänglich zu
Aber die Person, die einfach nur möglichst schnell einkaufen möchte, weil sie eben auch den Zwängen der realen Welt unterliegt, deswegen gleich ein "charackterliches Defizit" zu unterstellen, finde ich halt drüber.
Wie geschrieben, würde die Person die Oma bedrängen um schneller voranzukommen, wäre das etwas anderes. Aber genau das passiert ja nicht, was auf das Gegenteil eines charackterlichen Defizites hinweist: Die Person reflektiert und sucht nach für allen praktikabeln Lösungen. Das als Chrackterdefizit zu bezeichnen, würde bedeuten, das geduldige Warten auf ewig als einzig moralisch richtigen Weg einzuschätzen.
Und das sehe ich eben nicht, man kann natürlich die Oma langsam bezahlen lassen und sich trotzdem Alternativlösungen für alle anderen überlegen, solange es die Oma nicht neeinträchtigt.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Scherben, Kiel, Donnerstag, 16.07.2026, 13:19 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 18 Min.) @ Pfostentreffer
Und das sehe ich eben nicht, man kann natürlich die Oma langsam bezahlen lassen und sich trotzdem Alternativlösungen für alle anderen überlegen, solange es die Oma nicht neeinträchtigt.
Ich sehe überhaupt kein Problem darin, sich einfach hinten anzustellen. Dass es dann mal passiert, ein paar Minuten länger zu stehen als gewohnt, kann man einfach hinnehmen.
Gerade in Supermärkten in Deutschland ist das Ganze doch wirklich besser als früher. Die Läden haben nicht mehr bloß bis 18:30 Uhr auf, sondern man kann sehr entzerrt zu den Uhrzeiten einkaufen, die möglichst wenig Publikumsverkehr erwarten lassen. Zudem wird gescannt und nicht mehr eingetippt. Dass man länger als 5 Minuten an der Kasse steht, ist bei guter Planung nun wirklich ein Ausnahmefall. Früher war das häufig normal.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Pfostentreffer, Donnerstag, 16.07.2026, 17:35 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 2 Min.) @ Scherben
Und das sehe ich eben nicht, man kann natürlich die Oma langsam bezahlen lassen und sich trotzdem Alternativlösungen für alle anderen überlegen, solange es die Oma nicht neeinträchtigt.
Ich sehe überhaupt kein Problem darin, sich einfach hinten anzustellen. Dass es dann mal passiert, ein paar Minuten länger zu stehen als gewohnt, kann man einfach hinnehmen.
Das stimmt und dem würde ich nie widersprechen. Das wichtigste Wort darin ist aber kann. Man kann sich aber auch eine strukturelle Lösung überlegen. Es geht sogar beides.
Gerade in Supermärkten in Deutschland ist das Ganze doch wirklich besser als früher. Die Läden haben nicht mehr bloß bis 18:30 Uhr auf, sondern man kann sehr entzerrt zu den Uhrzeiten einkaufen, die möglichst wenig Publikumsverkehr erwarten lassen. Zudem wird gescannt und nicht mehr eingetippt. Dass man länger als 5 Minuten an der Kasse steht, ist bei guter Planung nun wirklich ein Ausnahmefall. Früher war das häufig normal.
Ja, das kann sein. Man hat aber noch kein Charackterdefizit, nur weil mein früher aus dem Supermarkt möchte. Das ist alles, was ich sage.
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Scherben, Kiel, Donnerstag, 16.07.2026, 17:37 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 0 Min.) @ Pfostentreffer
Ich verstehe überhaupt nicht, was hier der strukturelle Mangel sein soll. M.E. gibt es keinen.
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Pfostentreffer, Donnerstag, 16.07.2026, 18:03 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 34 Min.) @ Scherben
Ich verstehe überhaupt nicht, was hier der strukturelle Mangel sein soll. M.E. gibt es keinen.
Von einem Mangel würde ich auch nicht sprechen. Aber offensichtlich ist die Tatsache, dass man an der Supermarktkasse warten muss, für einige ein Problem, aus ganz unterschiedlichen Gründen. und völlig unabhängig von deiner und meiner Bewertung der Situation.
Und da das ja jeden Tag vermutlich millionenfach in unserem Land vorkommt, macht es Sinn, dafür einmal eine strukturelle Lösung (z. B.: SB Kassen) zu überlegen und einzuführen, anstatt das täglich Millionen Menschen aufs neue eine Lösung suchen müssen, die zu Konflikten und persönlichen Vorwürfen (z. B. aber nicht nur: Characterdefizit) führt.
Davon profitieren dann sowohl die Omi als auch der Yuppie und alle anderen, die entweder ganz entspannt in ihrer Geldbörse kramen (sie werden seltener unter Druck gesetzt, weil die Schnellkäufer ja die SB Kassen nutzen können) möchten wie auch die, die superdringend wieder rausmüssen (weil können die SB Kasse nutzen)
Hab ich mich so schlecht ausgedrückt, ist das wirklich so schwer zu verstehen?
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 19:16 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 22 Min.) @ Pfostentreffer
Ich verstehe überhaupt nicht, was hier der strukturelle Mangel sein soll. M.E. gibt es keinen.
Von einem Mangel würde ich auch nicht sprechen. Aber offensichtlich ist die Tatsache, dass man an der Supermarktkasse warten muss, für einige ein Problem, aus ganz unterschiedlichen Gründen. und völlig unabhängig von deiner und meiner Bewertung der Situation.
Ich würde behaupten: Die meisten Menschen werden ganz einfach bessere Möglichkeiten haben, ihre Zeit zu nutzen, als an einer Supermarktkasse zu warten. Der Anteil derjenigen, für die das eine von nur drei sozialen Kontakten am Tag ist, dürfte überschaubar sein.
Und da das ja jeden Tag vermutlich millionenfach in unserem Land vorkommt, macht es Sinn, dafür einmal eine strukturelle Lösung (z. B.: SB Kassen) zu überlegen und einzuführen, anstatt das täglich Millionen Menschen aufs neue eine Lösung suchen müssen, die zu Konflikten und persönlichen Vorwürfen (z. B. aber nicht nur: Characterdefizit) führt.Davon profitieren dann sowohl die Omi als auch der Yuppie und alle anderen, die entweder ganz entspannt in ihrer Geldbörse kramen (sie werden seltener unter Druck gesetzt, weil die Schnellkäufer ja die SB Kassen nutzen können) möchten wie auch die, die superdringend wieder rausmüssen (weil können die SB Kasse nutzen)
Es profitiert vor allem auch der Supermarkt in Sachen Kundenbindung, wenn er einen schnellen Service anbieten kann. Aldi Nord hat diesen Anspruch auch auf ihrer Webseite stehen:
„Eine schnelle Bezahlung und ein einfacher Einkauf gehört zu unserer DNA. Unsere Mitarbeitenden achten stets auf einen zügigen Kassiervorgang und darauf, dass sich keine allzu langen Schlangen bilden.“
Hab ich mich so schlecht ausgedrückt, ist das wirklich so schwer zu verstehen?
Eigentlich ziemlich einfach.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 20:56 (vor 22 Stunden, 42 Minuten) @ markus
„Eine schnelle Bezahlung und ein einfacher Einkauf gehört zu unserer DNA. Unsere Mitarbeitenden achten stets auf einen zügigen Kassiervorgang und darauf, dass sich keine allzu langen Schlangen bilden.“
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dies gilt in der Praxis garantiert nicht für jeden Aldi-Markt. Aber auch hier wird logischerweise eingespart. So funktioiert dieses System halt. Wenn ich keine neuen Kunden mehr binden kann, muss ich halt woanders den Rotsift ansetzen, ganz gleich wenn die Umsätze konstant hoch sind. Schneller, höher, weiter. Aber lieber gegenseitig zerfleischen.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Donnerstag, 16.07.2026, 14:27 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 10 Min.) @ Scherben
Und das sehe ich eben nicht, man kann natürlich die Oma langsam bezahlen lassen und sich trotzdem Alternativlösungen für alle anderen überlegen, solange es die Oma nicht neeinträchtigt.
Ich sehe überhaupt kein Problem darin, sich einfach hinten anzustellen. Dass es dann mal passiert, ein paar Minuten länger zu stehen als gewohnt, kann man einfach hinnehmen.Gerade in Supermärkten in Deutschland ist das Ganze doch wirklich besser als früher. Die Läden haben nicht mehr bloß bis 18:30 Uhr auf, sondern man kann sehr entzerrt zu den Uhrzeiten einkaufen, die möglichst wenig Publikumsverkehr erwarten lassen. Zudem wird gescannt und nicht mehr eingetippt. Dass man länger als 5 Minuten an der Kasse steht, ist bei guter Planung nun wirklich ein Ausnahmefall. Früher war das häufig normal.
Mein Leben ist nicht so langweilig, dass ich gerne Lebenszeit in der Warteschlange eines Supermarkts verbringe. Je schneller, desto besser.
Und dass du erwähnst, es sei dank „guter Planung“ heute „wirklich besser“ als früher, zeigt doch, dass dir die Wartezeit selbst auch nicht egal ist.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Blarry, Essen, Donnerstag, 16.07.2026, 14:42 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 55 Min.) @ markus
Mein Leben ist nicht so langweilig, dass ich gerne Lebenszeit in der Warteschlange eines Supermarkts verbringe. Je schneller, desto besser.
Und für die alte Dame ist das Geldabzählen an der Kasse eine von vielleicht drei sozialen Interaktionen, die sie an diesem Tag haben wird. Du wiederum brauchst währenddessen auf nichts verzichten, stehen die handelsüblichen Anime-KI-Girlfriend-Bots doch auch am Handy zu Verfügung. Die stören sich an den 30 Sekunden Verzögerung auch nicht groß.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
markus, Donnerstag, 16.07.2026, 15:20 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 18 Min.) @ Blarry
Mein Leben ist nicht so langweilig, dass ich gerne Lebenszeit in der Warteschlange eines Supermarkts verbringe. Je schneller, desto besser.
Und für die alte Dame ist das Geldabzählen an der Kasse eine von vielleicht drei sozialen Interaktionen, die sie an diesem Tag haben wird. Du wiederum brauchst währenddessen auf nichts verzichten, stehen die handelsüblichen Anime-KI-Girlfriend-Bots doch auch am Handy zu Verfügung. Die stören sich an den 30 Sekunden Verzögerung auch nicht groß.
Wenn die Kasse der Ersatz für soziale Kontakte sein soll, läuft gesellschaftlich etwas schief. Dafür sind Supermärkte aber nicht zuständig.
Anders als du vermutest, habe ich vielleicht eine echte Partnerin. Wer mit solchen Unterstellungen anfängt, verrät manchmal mehr über sich selbst als über sein Gegenüber.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 15:30 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 8 Min.) @ markus
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 15:39 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 59 Min.) @ Sascha
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
Das mag durchaus so sein. Trotzdem ist ein Supermarkt kein Ersatz für fehlende soziale Kontakte und hat auch nicht die Aufgabe, diese zu schaffen. Sein Zweck ist es, Waren zu verkaufen und Kunden möglichst effizient zu bedienen. Wer sich an der Kasse unterhalten möchte, kann das gerne tun – aber daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, dass alle anderen deshalb länger warten sollen.
Die Kritik richtet sich auch gar nicht an die Oma, sondern an den Supermarkt, der nicht erkennt, dass sich ein Rückstau bildet und keine weitere Kasse öffnet. Am Ende ist es auch egal, wer den Stau verursacht. Entscheidend ist nur, dass für die anderen Kunden dann eine Lösung gefunden wird.
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istar, Donnerstag, 16.07.2026, 16:18 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 19 Min.) @ markus
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
Das mag durchaus so sein. Trotzdem ist ein Supermarkt kein Ersatz für fehlende soziale Kontakte und hat auch nicht die Aufgabe, diese zu schaffen. Sein Zweck ist es, Waren zu verkaufen und Kunden möglichst effizient zu bedienen. Wer sich an der Kasse unterhalten möchte, kann das gerne tun – aber daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, dass alle anderen deshalb länger warten sollen.Die Kritik richtet sich auch gar nicht an die Oma, sondern an den Supermarkt, der nicht erkennt, dass sich ein Rückstau bildet und keine weitere Kasse öffnet. Am Ende ist es auch egal, wer den Stau verursacht. Entscheidend ist nur, dass für die anderen Kunden dann eine Lösung gefunden wird.
Dann brüllst du einfach von hinten „noch eine Kasse öffnen, bitte“. Das „bitte“ kannst du natürlich auch weglassen, schon wieder Zeit gespart.
Oder du kaufst einfach selber zu Zeiten mit wenig Publikumsverkehr ein.
Du könntest es dir auch liefern lassen, dann musst du gar keine Zeit mit lästigen Mitmenschen verschwenden.
Aber geh besser nicht auf den Wochenmarkt, da gehört ein kleines Schwätzchen schon mal dazu.
Ich hab mich im Laufe dieser Diskussion gefragt, wann das letzte Mal jemand mit einer Schaufel voll Kleingeld vor mir in der Schlange war, ich konnte mich nicht erinnern.
Deutlich häufiger wollen Leute Zigaretten kaufen, dafür muss sich das Personal erheben, die Zigarettenständer aufschließen,die Ware rausnehmen,wieder Platz nehmen und das alles geht sicher nicht schneller, als 19 Cent abzählen.
Gerne wird auch der Einkaufswagen an der Kasse platziert und der Einkauf fortgesetzt zum Beispiel.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 16:39 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 59 Min.) @ istar
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
Das mag durchaus so sein. Trotzdem ist ein Supermarkt kein Ersatz für fehlende soziale Kontakte und hat auch nicht die Aufgabe, diese zu schaffen. Sein Zweck ist es, Waren zu verkaufen und Kunden möglichst effizient zu bedienen. Wer sich an der Kasse unterhalten möchte, kann das gerne tun – aber daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, dass alle anderen deshalb länger warten sollen.Die Kritik richtet sich auch gar nicht an die Oma, sondern an den Supermarkt, der nicht erkennt, dass sich ein Rückstau bildet und keine weitere Kasse öffnet. Am Ende ist es auch egal, wer den Stau verursacht. Entscheidend ist nur, dass für die anderen Kunden dann eine Lösung gefunden wird.
Dann brüllst du einfach von hinten „noch eine Kasse öffnen, bitte“. Das „bitte“ kannst du natürlich auch weglassen, schon wieder Zeit gespart.
Oder du kaufst einfach selber zu Zeiten mit wenig Publikumsverkehr ein.
Du könntest es dir auch liefern lassen, dann musst du gar keine Zeit mit lästigen Mitmenschen verschwenden.
Aber geh besser nicht auf den Wochenmarkt, da gehört ein kleines Schwätzchen schon mal dazu.Ich hab mich im Laufe dieser Diskussion gefragt, wann das letzte Mal jemand mit einer Schaufel voll Kleingeld vor mir in der Schlange war, ich konnte mich nicht erinnern.
Deutlich häufiger wollen Leute Zigaretten kaufen, dafür muss sich das Personal erheben, die Zigarettenständer aufschließen,die Ware rausnehmen,wieder Platz nehmen und das alles geht sicher nicht schneller, als 19 Cent abzählen.
Gerne wird auch der Einkaufswagen an der Kasse platziert und der Einkauf fortgesetzt zum Beispiel.
Genau das ist doch mein Punkt: Ich brülle eben nicht nach einer zweiten Kasse. Ich erwarte, dass ein Supermarkt selbst erkennt, wenn sich eine längere Schlange bildet, und entsprechend reagiert. Ich finde es total falsch, dass ein Kunde die zweite Kasse aktiv einfordern muss.
Und natürlich gibt es auch andere Gründe für kurze Verzögerungen. Zigarettenverkauf, Rückfragen oder jemand, der noch etwas holen geht. Das gehört dazu und stört mich auch nicht. Ich spreche die ganze Zeit von vermeidbaren Wartezeiten, weil zu spät reagiert wird oder zu wenig Kassen geöffnet sind. Das hat mit Kleingeld, Rentnern oder einem kleinen Schwätzchen überhaupt nichts zu tun.
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Sascha, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 19:23 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 14 Min.) @ markus
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
Das mag durchaus so sein. Trotzdem ist ein Supermarkt kein Ersatz für fehlende soziale Kontakte und hat auch nicht die Aufgabe, diese zu schaffen. Sein Zweck ist es, Waren zu verkaufen und Kunden möglichst effizient zu bedienen. Wer sich an der Kasse unterhalten möchte, kann das gerne tun – aber daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, dass alle anderen deshalb länger warten sollen.Die Kritik richtet sich auch gar nicht an die Oma, sondern an den Supermarkt, der nicht erkennt, dass sich ein Rückstau bildet und keine weitere Kasse öffnet. Am Ende ist es auch egal, wer den Stau verursacht. Entscheidend ist nur, dass für die anderen Kunden dann eine Lösung gefunden wird.
Dann brüllst du einfach von hinten „noch eine Kasse öffnen, bitte“. Das „bitte“ kannst du natürlich auch weglassen, schon wieder Zeit gespart.
Oder du kaufst einfach selber zu Zeiten mit wenig Publikumsverkehr ein.
Du könntest es dir auch liefern lassen, dann musst du gar keine Zeit mit lästigen Mitmenschen verschwenden.
Aber geh besser nicht auf den Wochenmarkt, da gehört ein kleines Schwätzchen schon mal dazu.Ich hab mich im Laufe dieser Diskussion gefragt, wann das letzte Mal jemand mit einer Schaufel voll Kleingeld vor mir in der Schlange war, ich konnte mich nicht erinnern.
Deutlich häufiger wollen Leute Zigaretten kaufen, dafür muss sich das Personal erheben, die Zigarettenständer aufschließen,die Ware rausnehmen,wieder Platz nehmen und das alles geht sicher nicht schneller, als 19 Cent abzählen.
Gerne wird auch der Einkaufswagen an der Kasse platziert und der Einkauf fortgesetzt zum Beispiel.
Genau das ist doch mein Punkt: Ich brülle eben nicht nach einer zweiten Kasse. Ich erwarte, dass ein Supermarkt selbst erkennt, wenn sich eine längere Schlange bildet, und entsprechend reagiert. Ich finde es total falsch, dass ein Kunde die zweite Kasse aktiv einfordern muss.Und natürlich gibt es auch andere Gründe für kurze Verzögerungen. Zigarettenverkauf, Rückfragen oder jemand, der noch etwas holen geht. Das gehört dazu und stört mich auch nicht. Ich spreche die ganze Zeit von vermeidbaren Wartezeiten, weil zu spät reagiert wird oder zu wenig Kassen geöffnet sind. Das hat mit Kleingeld, Rentnern oder einem kleinen Schwätzchen überhaupt nichts zu tun.
Und die anderen beiden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen würden dir den Wunsch nach einer zweiten Kasse vielleicht gerne erfüllen, müssen aber gerade den Sack am Pfandflaschenautomat leeren, den Palettenplatz für die Milch wieder auffüllen und vor dem Kühlregal wischen, weil jemand einen Joghurt hat auf den Boden fallen lassen. Am liebsten hätten sie eigentlich noch ein, oder zwei Leute mehr, um die Arbeit ohne permanenten Dauerstress zu erledigen, aber weil der Kunde ja billig will, wird die Besetzung auch aufs Minimum zurück gefahren.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 20:47 (vor 22 Stunden, 50 Minuten) @ Sascha
bearbeitet von Foreveralone, Donnerstag, 16.07.2026, 20:57
Und die anderen beiden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen würden dir den Wunsch nach einer zweiten Kasse vielleicht gerne erfüllen, müssen aber gerade den Sack am Pfandflaschenautomat leeren, den Palettenplatz für die Milch wieder auffüllen und vor dem Kühlregal wischen, weil jemand einen Joghurt hat auf den Boden fallen lassen. Am liebsten hätten sie eigentlich noch ein, oder zwei Leute mehr, um die Arbeit ohne permanenten Dauerstress zu erledigen, aber weil der Kunde ja billig will, wird die Besetzung auch aufs Minimum zurück gefahren.
Alles richtig, ich finde es nur leider schade, dass du den Kunden mit diesem Mantra wieder in die Pflicht nimmst und gegen den einfachen Mitarbeiter ausspielst. So geht das egal bei welchem Thema hier.
Die Preise sind übrigens seit 2022 bei vielen Artikeln auf einem konstant hohen Niveau. Darunter leiden auch die selbstständig geführten Märkte, die die Preise des Großhändlers und der Hersteller weitergeben müssen. Von billig kann da bis auf manches Angebote nicht mehr die Rede sei, je nach Budget. Ebenso musst du bedenken, dass die höheren Preise auch die Angestellten zahlen müssen, nicht überall ist ein Personalrabatt Standard. Was würde dadurch also erreicht werden?
Mal davon ab, dass es leider auch genügend Chefs gibt, die sich gerne viel Kohle unter den Nagel reißen,um den Lebensstandard weiter auszubauen und dann lieber beim Personal sparen. Und das kann man eigentlich überall beobachten, Hauptsache Wachstum.
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Sascha, Dortmund, Freitag, 17.07.2026, 08:33 (vor 11 Stunden, 4 Minuten) @ Foreveralone
Ich nehme niemanden in die Pflicht. Aber sollte sich halt jeder bewusst machen, dass eine Forderung nach günstigen Preisen - und seien sie noch so nachvollziehbar - in der Regel auch mit Einsparungen in der Qualität des Produktes und im Service des Verkaufs einhergeht.
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Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.07.2026, 11:59 (vor 7 Stunden, 38 Minuten) @ Sascha
Ich nehme niemanden in die Pflicht. Aber sollte sich halt jeder bewusst machen, dass eine Forderung nach günstigen Preisen - und seien sie noch so nachvollziehbar - in der Regel auch mit Einsparungen in der Qualität des Produktes und im Service des Verkaufs einhergeht.
Da ist dann aber wieder eine Aufgabe der Politik da einzulenken.
Oder anders gesagt: In der Schweiz sind die Lebensmittel um ein vielfaches teurer, aber durch das Einkommensverhältnis dennoch relativ gesehen billiger als in Deutschland.
Sowohl der Selbständige, der Angestellte als auch der Kunde leiden gleichermaßen unter dieser fehlenden Umverteilung und Falschbelastung.
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majae, Muc, Freitag, 17.07.2026, 12:52 (vor 6 Stunden, 45 Minuten) @ Foreveralone
Oder anders gesagt: In der Schweiz sind die Lebensmittel um ein vielfaches teurer, aber durch das Einkommensverhältnis dennoch relativ gesehen billiger als in Deutschland.
Sowohl der Selbständige, der Angestellte als auch der Kunde leiden gleichermaßen unter dieser fehlenden Umverteilung und Falschbelastung.
In fast jedem anderen Land Europas sind die Preise für Lebensmittel auf dem gleichen Niveau wie in Deutschland (oft sogar teurer), verdient wird außer in Skandinavien (und eben der Schweiz) aber überall weniger. Geh mal nach Rumänien, Kroatien oder Ungarn, da sind weder Gastronomie noch Supermärkte wesentlich günstiger als bei uns, während die Gehälter nur ein Drittel (!) unserer sind.
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Garum, Bornum am Harz, Freitag, 17.07.2026, 08:52 (vor 10 Stunden, 45 Minuten) @ Sascha
Ich nehme niemanden in die Pflicht. Aber sollte sich halt jeder bewusst machen, dass eine Forderung nach günstigen Preisen - und seien sie noch so nachvollziehbar - in der Regel auch mit Einsparungen in der Qualität des Produktes und im Service des Verkaufs einhergeht.
Ist wie in der Gastronomie fast jeder will das das Personal besser bezahlt wird aber wenn dann die Preise erhöht werden ist das Geschrei groß.
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Foreveralone, Dortmund, Freitag, 17.07.2026, 11:51 (vor 7 Stunden, 46 Minuten) @ Garum
Ich nehme niemanden in die Pflicht. Aber sollte sich halt jeder bewusst machen, dass eine Forderung nach günstigen Preisen - und seien sie noch so nachvollziehbar - in der Regel auch mit Einsparungen in der Qualität des Produktes und im Service des Verkaufs einhergeht.
Ist wie in der Gastronomie fast jeder will das das Personal besser bezahlt wird aber wenn dann die Preise erhöht werden ist das Geschrei groß.
Aber auch hier stellt sich die gleiche Frage: Ist es hier eher der raffgierige Gastronom, der hier große Margen an den Menüs vedient oder einfach zu viele staatliche Auflagen und Steuern, Anschaffungskosten die es dem Wirt erschweren? Vor allem ist auch die Gastronomie nicht mehr billig. Ich weiß nicht, wann hier jemand zuletzt auswärts Essen gewesen ist. Das ist für viele Familien garnicht mehr drin.
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Garum, Bornum am Harz, Freitag, 17.07.2026, 16:04 (vor 3 Stunden, 33 Minuten) @ Foreveralone
Ich nehme niemanden in die Pflicht. Aber sollte sich halt jeder bewusst machen, dass eine Forderung nach günstigen Preisen - und seien sie noch so nachvollziehbar - in der Regel auch mit Einsparungen in der Qualität des Produktes und im Service des Verkaufs einhergeht.
Ist wie in der Gastronomie fast jeder will das das Personal besser bezahlt wird aber wenn dann die Preise erhöht werden ist das Geschrei groß.
Aber auch hier stellt sich die gleiche Frage: Ist es hier eher der raffgierige Gastronom, der hier große Margen an den Menüs vedient oder einfach zu viele staatliche Auflagen und Steuern, Anschaffungskosten die es dem Wirt erschweren? Vor allem ist auch die Gastronomie nicht mehr billig. Ich weiß nicht, wann hier jemand zuletzt auswärts Essen gewesen ist. Das ist für viele Familien garnicht mehr drin.
Ich habe 30 Jahre Gastro hinter mit das es da auch den ein oder anderen gierigen gab wird wohl kaum jemand abstreiten. Im großen und ganzen ist die Gastro Spitz auf Kopf. Nicht umsonst sind hier seit Jahrzehnten die meisten Insolvenzen.
Früher war die Gastro nur so günstig weil das meiste Personal in DM Zeiten noch für 8- 10 DM gearbeitet haben. Als der Euro dann kam waren es 5-7 Euro.
Und selbst die meisten Inhaber haben kaum was verdient. Ausnahmen sind meist Familienbetriebe mit Eigentum.
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TeePee, NRW, Freitag, 17.07.2026, 17:02 (vor 2 Stunden, 35 Minuten) @ Garum
Früher war die Gastro nur so günstig weil das meiste Personal in DM Zeiten noch für 8- 10 DM gearbeitet haben. Als der Euro dann kam waren es 5-7 Euro.
Und weil sehr viele Gastronomen absolut keine Ahnung von Kalkulation haben.
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Garum, Bornum am Harz, Freitag, 17.07.2026, 18:24 (vor 1 Stunden, 13 Minuten) @ TeePee
Früher war die Gastro nur so günstig weil das meiste Personal in DM Zeiten noch für 8- 10 DM gearbeitet haben. Als der Euro dann kam waren es 5-7 Euro.
Und weil sehr viele Gastronomen absolut keine Ahnung von Kalkulation haben.
Das ist leider richtig und nicht nur das.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 19:28 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 10 Min.) @ Sascha
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
Das mag durchaus so sein. Trotzdem ist ein Supermarkt kein Ersatz für fehlende soziale Kontakte und hat auch nicht die Aufgabe, diese zu schaffen. Sein Zweck ist es, Waren zu verkaufen und Kunden möglichst effizient zu bedienen. Wer sich an der Kasse unterhalten möchte, kann das gerne tun – aber daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, dass alle anderen deshalb länger warten sollen.Die Kritik richtet sich auch gar nicht an die Oma, sondern an den Supermarkt, der nicht erkennt, dass sich ein Rückstau bildet und keine weitere Kasse öffnet. Am Ende ist es auch egal, wer den Stau verursacht. Entscheidend ist nur, dass für die anderen Kunden dann eine Lösung gefunden wird.
Dann brüllst du einfach von hinten „noch eine Kasse öffnen, bitte“. Das „bitte“ kannst du natürlich auch weglassen, schon wieder Zeit gespart.
Oder du kaufst einfach selber zu Zeiten mit wenig Publikumsverkehr ein.
Du könntest es dir auch liefern lassen, dann musst du gar keine Zeit mit lästigen Mitmenschen verschwenden.
Aber geh besser nicht auf den Wochenmarkt, da gehört ein kleines Schwätzchen schon mal dazu.Ich hab mich im Laufe dieser Diskussion gefragt, wann das letzte Mal jemand mit einer Schaufel voll Kleingeld vor mir in der Schlange war, ich konnte mich nicht erinnern.
Deutlich häufiger wollen Leute Zigaretten kaufen, dafür muss sich das Personal erheben, die Zigarettenständer aufschließen,die Ware rausnehmen,wieder Platz nehmen und das alles geht sicher nicht schneller, als 19 Cent abzählen.
Gerne wird auch der Einkaufswagen an der Kasse platziert und der Einkauf fortgesetzt zum Beispiel.
Genau das ist doch mein Punkt: Ich brülle eben nicht nach einer zweiten Kasse. Ich erwarte, dass ein Supermarkt selbst erkennt, wenn sich eine längere Schlange bildet, und entsprechend reagiert. Ich finde es total falsch, dass ein Kunde die zweite Kasse aktiv einfordern muss.Und natürlich gibt es auch andere Gründe für kurze Verzögerungen. Zigarettenverkauf, Rückfragen oder jemand, der noch etwas holen geht. Das gehört dazu und stört mich auch nicht. Ich spreche die ganze Zeit von vermeidbaren Wartezeiten, weil zu spät reagiert wird oder zu wenig Kassen geöffnet sind. Das hat mit Kleingeld, Rentnern oder einem kleinen Schwätzchen überhaupt nichts zu tun.
Und die anderen beiden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen würden dir den Wunsch nach einer zweiten Kasse vielleicht gerne erfüllen, müssen aber gerade den Sack am Pfandflaschenautomat leeren, den Palettenplatz für die Milch wieder auffüllen und vor dem Kühlregal wischen, weil jemand einen Joghurt hat auf den Boden fallen lassen. Am liebsten hätten sie eigentlich noch ein, oder zwei Leute mehr, um die Arbeit ohne permanenten Dauerstress zu erledigen, aber weil der Kunde ja billig will, wird die Besetzung auch aufs Minimum zurück gefahren.
Oft ist es aber sogar im Aldi schneller als im teureren Rewe. Es scheint nichts mit den Preisen zu tun zu haben.
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majae, Muc, Donnerstag, 16.07.2026, 18:17 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 20 Min.) @ markus
Natürlich ist es so, dass vor allem für ältere und alleinstehende Menschen der Gang zum Arzt und "einkaufen gehen" auch eine große soziale Komponente hat. Unter Leuten sein, mit anderen Menschen reden.
Das mag durchaus so sein. Trotzdem ist ein Supermarkt kein Ersatz für fehlende soziale Kontakte und hat auch nicht die Aufgabe, diese zu schaffen. Sein Zweck ist es, Waren zu verkaufen und Kunden möglichst effizient zu bedienen. Wer sich an der Kasse unterhalten möchte, kann das gerne tun – aber daraus lässt sich kein Anspruch ableiten, dass alle anderen deshalb länger warten sollen.Die Kritik richtet sich auch gar nicht an die Oma, sondern an den Supermarkt, der nicht erkennt, dass sich ein Rückstau bildet und keine weitere Kasse öffnet. Am Ende ist es auch egal, wer den Stau verursacht. Entscheidend ist nur, dass für die anderen Kunden dann eine Lösung gefunden wird.
Dann brüllst du einfach von hinten „noch eine Kasse öffnen, bitte“. Das „bitte“ kannst du natürlich auch weglassen, schon wieder Zeit gespart.
Oder du kaufst einfach selber zu Zeiten mit wenig Publikumsverkehr ein.
Du könntest es dir auch liefern lassen, dann musst du gar keine Zeit mit lästigen Mitmenschen verschwenden.
Aber geh besser nicht auf den Wochenmarkt, da gehört ein kleines Schwätzchen schon mal dazu.Ich hab mich im Laufe dieser Diskussion gefragt, wann das letzte Mal jemand mit einer Schaufel voll Kleingeld vor mir in der Schlange war, ich konnte mich nicht erinnern.
Deutlich häufiger wollen Leute Zigaretten kaufen, dafür muss sich das Personal erheben, die Zigarettenständer aufschließen,die Ware rausnehmen,wieder Platz nehmen und das alles geht sicher nicht schneller, als 19 Cent abzählen.
Gerne wird auch der Einkaufswagen an der Kasse platziert und der Einkauf fortgesetzt zum Beispiel.
Genau das ist doch mein Punkt: Ich brülle eben nicht nach einer zweiten Kasse. Ich erwarte, dass ein Supermarkt selbst erkennt, wenn sich eine längere Schlange bildet, und entsprechend reagiert. Ich finde es total falsch, dass ein Kunde die zweite Kasse aktiv einfordern muss.Und natürlich gibt es auch andere Gründe für kurze Verzögerungen. Zigarettenverkauf, Rückfragen oder jemand, der noch etwas holen geht. Das gehört dazu und stört mich auch nicht. Ich spreche die ganze Zeit von vermeidbaren Wartezeiten, weil zu spät reagiert wird oder zu wenig Kassen geöffnet sind. Das hat mit Kleingeld, Rentnern oder einem kleinen Schwätzchen überhaupt nichts zu tun.
Ich speicher mir den Strang hier mal als "deutscheste Diskussion ever" ab.
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Scherben, Kiel, Donnerstag, 16.07.2026, 14:31 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 6 Min.) @ markus
Und das sehe ich eben nicht, man kann natürlich die Oma langsam bezahlen lassen und sich trotzdem Alternativlösungen für alle anderen überlegen, solange es die Oma nicht neeinträchtigt.
Ich sehe überhaupt kein Problem darin, sich einfach hinten anzustellen. Dass es dann mal passiert, ein paar Minuten länger zu stehen als gewohnt, kann man einfach hinnehmen.Gerade in Supermärkten in Deutschland ist das Ganze doch wirklich besser als früher. Die Läden haben nicht mehr bloß bis 18:30 Uhr auf, sondern man kann sehr entzerrt zu den Uhrzeiten einkaufen, die möglichst wenig Publikumsverkehr erwarten lassen. Zudem wird gescannt und nicht mehr eingetippt. Dass man länger als 5 Minuten an der Kasse steht, ist bei guter Planung nun wirklich ein Ausnahmefall. Früher war das häufig normal.
Mein Leben ist nicht so langweilig, dass ich gerne Lebenszeit in der Warteschlange eines Supermarkts verbringe. Je schneller, desto besser.Und dass du erwähnst, es sei dank „guter Planung“ heute „wirklich besser“ als früher, zeigt doch, dass dir die Wartezeit selbst auch nicht egal ist.
Ich habe ja auch nirgends geschrieben, dass die Wartezeit egal sei, sondern bloß, dass man es hinnehmen kann, wenn man trotz guter Planung mal Pech hat.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 15:33 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 4 Min.) @ Scherben
Und das sehe ich eben nicht, man kann natürlich die Oma langsam bezahlen lassen und sich trotzdem Alternativlösungen für alle anderen überlegen, solange es die Oma nicht neeinträchtigt.
Ich sehe überhaupt kein Problem darin, sich einfach hinten anzustellen. Dass es dann mal passiert, ein paar Minuten länger zu stehen als gewohnt, kann man einfach hinnehmen.Gerade in Supermärkten in Deutschland ist das Ganze doch wirklich besser als früher. Die Läden haben nicht mehr bloß bis 18:30 Uhr auf, sondern man kann sehr entzerrt zu den Uhrzeiten einkaufen, die möglichst wenig Publikumsverkehr erwarten lassen. Zudem wird gescannt und nicht mehr eingetippt. Dass man länger als 5 Minuten an der Kasse steht, ist bei guter Planung nun wirklich ein Ausnahmefall. Früher war das häufig normal.
Mein Leben ist nicht so langweilig, dass ich gerne Lebenszeit in der Warteschlange eines Supermarkts verbringe. Je schneller, desto besser.Und dass du erwähnst, es sei dank „guter Planung“ heute „wirklich besser“ als früher, zeigt doch, dass dir die Wartezeit selbst auch nicht egal ist.
Ich habe ja auch nirgends geschrieben, dass die Wartezeit egal sei, sondern bloß, dass man es hinnehmen kann, wenn man trotz guter Planung mal Pech hat.
Mein Szenario basiert die ganze Zeit auf mangelhafter Planung. Oft wird gar nicht erkannt, dass sich eine längere Schlange gebildet hat. Erst weist ein Kunde darauf hin, und dann wird eine weitere Kasse geöffnet.
Längere Wartezeiten trotz guter Planung gibt es doch höchstens mal an Heiligabend. Da ist man dann selbst schuld, wenn man auf den letzten Drücker einkaufen geht.
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 11:44 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 53 Min.) @ Scherben
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
„Das war schon immer so“ ist aber ein Totschlagargument.
Ich bin nicht einmal jemand, der die Kassierenden auffordert, eine zweite Kasse zu öffnen. Das habe ich noch nie gemacht. Ich würde allerdings erwarten, dass dies nicht erst nach der Aufforderung irgendeines Kunden passiert, sondern dass selbst erkannt wird, wann das nötig ist. Wenn genügend Kassen und Personal vorhanden sind, sollte das im Sinne der Kundenbindung selbstverständlich sein. Andernfalls darf man sich nicht wundern, wenn der Trend zu Onlineangeboten weiter zunimmt oder Kunden zur Konkurrenz wechseln.
Ich habe neulich bei einem Bäcker 15 (!) Minuten gewartet und bin dann – wie viele andere Kunden – wieder gegangen. Was war passiert? Ein Kunde ganz vorne hatte ein großes Frühstück bestellt, das erst frisch zubereitet werden musste. Der nächste Kunde tat dann dummerweise dasselbe. Ich wollte einfach nur Brot kaufen. Sorry, aber das ist ein No-Go. Wenn man kein Personal für aufwendigere Bestellungen hat, sollte man diese entweder nicht anbieten oder Kunden mit kleinen Einkäufen vorlassen. So sind 5-6 Kunden entnervt gegangen und vermutlich auch nie wieder zurückgekommen.
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Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 16.07.2026, 12:48 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 49 Min.) @ markus
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
„Das war schon immer so“ ist aber ein Totschlagargument.Ich bin nicht einmal jemand, der die Kassierenden auffordert, eine zweite Kasse zu öffnen. Das habe ich noch nie gemacht. Ich würde allerdings erwarten, dass dies nicht erst nach der Aufforderung irgendeines Kunden passiert, sondern dass selbst erkannt wird, wann das nötig ist. Wenn genügend Kassen und Personal vorhanden sind, sollte das im Sinne der Kundenbindung selbstverständlich sein. Andernfalls darf man sich nicht wundern, wenn der Trend zu Onlineangeboten weiter zunimmt oder Kunden zur Konkurrenz wechseln.
Ich habe neulich bei einem Bäcker 15 (!) Minuten gewartet und bin dann – wie viele andere Kunden – wieder gegangen. Was war passiert? Ein Kunde ganz vorne hatte ein großes Frühstück bestellt, das erst frisch zubereitet werden musste. Der nächste Kunde tat dann dummerweise dasselbe. Ich wollte einfach nur Brot kaufen. Sorry, aber das ist ein No-Go. Wenn man kein Personal für aufwendigere Bestellungen hat, sollte man diese entweder nicht anbieten oder Kunden mit kleinen Einkäufen vorlassen. So sind 5-6 Kunden entnervt gegangen und vermutlich auch nie wieder zurückgekommen.
Dann sage ich Dir direkt, dass Du in einigen Ländern Probleme bekommen würdest, solche Alltagssituationen auszuhalten. Spanien z.B.. Es ist halt leider so, dass kleinere Läden solches Personal nicht vorhalten kann. Und in Spanien haben die Beschäftigten ein deutlich größeres Servicedenken als in DE. Und der nächste Kunde ist der nächste. Es wird sehr selten vorkommen, dass dann mal an den übernächsten gedacht wird. Also wird erst das große Frühstück gemacht, oder die 4 Cappuccinos (aber bitte mit mehreren Milcharten und mehrmaligen Nachfragen) zubereitet oder der Dame werden erst einmal alle Süßteilchen erklärt, die sie bereits für den Nachmittag im Kaffeekranz kauft.
Und Du stehst hinten und willst nur ein Brot und 2 Croissants. Das passiert Dir hier sehr oft. In Deutschland wird dann oft gefragt, ob man den hinteren ihr Brot verkaufen kann, Effizienz vor direktem Service. In Spanien weitestgehend undenkbar. Kannst dann ja umdrehen und Dir was anderes suchen, dauert meist aber noch länger.
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majae, Muc, Donnerstag, 16.07.2026, 11:43 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 54 Min.) @ Scherben
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
Mir fällt das fast jedes Mal im Ausland in Supermärkten auf. Da dauert der Bezahlvorgang in vielen Ländern deutlich länger. Anfangs stört mich das immer total, werd extrem ungeduldig und reg mich innerlich über die mangelnde Organisiertheit des Ladens auf. Bis mir dann auffällt, dass ich das Problem bin, der nicht mal ein paar Minuten warten kann (aber morgens gerne erstmal eine halbe Stunde am Handy hängt). Dafür bekomme ich einen deutlich entspannteren Einkaufsvorgang (wenn ich mich drauf eingelassen habe) und muss beim Einpacken kein Wettrennen mit der Kassierkraft veranstalten.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
CF, Donnerstag, 16.07.2026, 11:19 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 18 Min.) @ Scherben
Das artet natürlich wieder in eine Diskussion aus, die vermutlich nichts mit dem realen Leben zu tun hat, aber trotzdem möchte ich anfügen, dass m.E. niemand erwarten kann, in einer gewissen Zeit mit dem Einkauf fertig zu sein. Ich bin jetzt 45 Jahre alt, und ich habe Zeit meines Lebens gelernt, dass man an einer Kasse auch mal ein paar Minuten warten muss und kann. (Und ehrlich gesagt war es früher viel schlimmer als heute.)
Danke! Dieser Hang zu einer angeblich perfekten Service-Welt, in der die Kunden, die es eilig haben (warum auch immer), genauso auf ihre Kosten kommen sollen wie diejenigen, die 1 Minute mehr Zeit haben, erschließt sich mir nicht wirklich. Als ob es Supermärkte nach Belieben einrichten könnten, dass zu jeder Minute ein weiterer Kassierer bereitsteht, der bitte schön die Eiligen hurtigst abfertigt. Strange.
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 21:34 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 3 Min.) @ markus
Ich zahle übrigens gerne bar. Ich kaufe dadurch weniger unnötiges Zeug und habe ne bessere Übersicht über meine Finanzen.
Ist bei mir umgekehrt. Bei Barzahlung habe ich keinerlei Übersicht. Alles was mit Karte bezahlt wird, sehe ich in der App.
Wenn ich mir den Positionsdschungel meiner digitalen Kontoauszüg ansehe, muss ich mich stark konzentrieren um noch alles nachzuvollziehen. Die dröltausend 1,34€ hier, 2,67€ da Positionen sind anstrengend. Bei einer oder zwei wöchentlichen Abhebungen von Bargeld, ist das für mich alles viele entspannter.
Ich bekomme zudem ein viel besseres Gefühl für meine Ausgaben und das nicht nur wörtlich.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 22:43 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 55 Min.) @ Foreveralone
Und wenn du 100 Euro abhebst weißt du wofür du das ausgegeben hast?
Ist gibt übrigens Banking Apps die dir das durchorganisieren.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 08:52 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 45 Min.) @ Talentförderer
Und wenn du 100 Euro abhebst weißt du wofür du das ausgegeben hast?
Ja. Vor allem weil 100€ relativ schnell verheizt sind in diese Zeiten.
Ist gibt übrigens Banking Apps die dir das durchorganisieren.
Gibt auch Belege, die man kurzfristig aufbewahren kann. So ein wenig analoges Leben, wo man noch selber denken muss, ist garnicht so übel.
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markus, Mittwoch, 15.07.2026, 21:52 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 45 Min.) @ Foreveralone
Ich zahle übrigens gerne bar. Ich kaufe dadurch weniger unnötiges Zeug und habe ne bessere Übersicht über meine Finanzen.
Ist bei mir umgekehrt. Bei Barzahlung habe ich keinerlei Übersicht. Alles was mit Karte bezahlt wird, sehe ich in der App.
Wenn ich mir den Positionsdschungel meiner digitalen Kontoauszüg ansehe, muss ich mich stark konzentrieren um noch alles nachzuvollziehen. Die dröltausend 1,34€ hier, 2,67€ da Positionen sind anstrengend. Bei einer oder zwei wöchentlichen Abhebungen von Bargeld, ist das für mich alles viele entspannter.
Ich bekomme zudem ein viel besseres Gefühl für meine Ausgaben und das nicht nur wörtlich.
Ich gucke regelmäßig in meine Bank App. Was mich beim Bargeld stört: Ich sehe nachträglich einfach nur, wieviel Geld ich abgehoben, aber nicht wofür ich es ausgegeben habe. Für mich hat die Bezahlart auch keinen Einfluss darauf, wieviel Geld ich ausgebe, da ich erst an der Kasse gedanklich bei der Bezahlart bin.
Sehr kleine Beträge bezahle ich auch ab und zu noch in bar. Wobei mich Kleingeld wirklich stört, da ich ein Smart Wallet nutze das nur wenig Platz für Münzen bietet.
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 22:37 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 0 Min.) @ markus
Ich zahle übrigens gerne bar. Ich kaufe dadurch weniger unnötiges Zeug und habe ne bessere Übersicht über meine Finanzen.
Ist bei mir umgekehrt. Bei Barzahlung habe ich keinerlei Übersicht. Alles was mit Karte bezahlt wird, sehe ich in der App.
Wenn ich mir den Positionsdschungel meiner digitalen Kontoauszüg ansehe, muss ich mich stark konzentrieren um noch alles nachzuvollziehen. Die dröltausend 1,34€ hier, 2,67€ da Positionen sind anstrengend. Bei einer oder zwei wöchentlichen Abhebungen von Bargeld, ist das für mich alles viele entspannter.
Ich bekomme zudem ein viel besseres Gefühl für meine Ausgaben und das nicht nur wörtlich.
Ich gucke regelmäßig in meine Bank App. Was mich beim Bargeld stört: Ich sehe nachträglich einfach nur, wieviel Geld ich abgehoben, aber nicht wofür ich es ausgegeben habe. Für mich hat die Bezahlart auch keinen Einfluss darauf, wieviel Geld ich ausgebe, da ich erst an der Kasse gedanklich bei der Bezahlart bin.Sehr kleine Beträge bezahle ich auch ab und zu noch in bar. Wobei mich Kleingeld wirklich stört, da ich ein Smart Wallet nutze das nur wenig Platz für Münzen bietet.
Ich gebe im Monat zu 90% Geld für Lebensmittel aus. Der Rest sind monatliche Fixkosten. Im Laufe des Jahres hin und wieder mal größere Freizeit-Investitionen, die ich aber zu überwiegend online bestelle/bezahle.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 14:43 (vor 2 Tagen) @ Jimmy_B
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen.
Schwieriger Vergleich - beides Länder mit unendlich Geld für die einheimische Bevölkerung. Bei Dubai deutlich auf Kosten anderer.
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Block 24
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 10:41 (vor 2 Tagen) @ Jimmy_B
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
Dubai möchte ich aus vielerlei Hinsicht nicht als Vorbild für Deutschland genannt sehen. Denn diese "Vorteile" haben ihren bitteren Preis.
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Gargamel09, Mittwoch, 15.07.2026, 11:42 (vor 2 Tagen) @ CF
bearbeitet von Gargamel09, Mittwoch, 15.07.2026, 11:45
All das erwähnte kann man auch in Dubai so erleben oder in Norwegen. Alle Zahlungen nur digital, in Bergen sogar auf dem Weihnachtsmarkt nur digital. Oder Careem (Uber Alternative in UAE) ist in 2-3 min an jedem Appartment, bringt bei bedarf jede erdenkliche Art von Essen, man kann alles leicht über die App steuern bzw. bestellen. Hier protestiert dann die Taxi Innung wegen der Notwendigkeit einer "amtliche Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung". Überall nur Bürokratie und Lobbyarbeit für die eigenen Interessen, die das Land lähmt.
Wir sind in D einfach Technologie und Fortschritts feindlich (geworden), wir zerreden alles und entscheiden dann letztendlich nichts. Das Resultat kann man täglich in den Nachrichten verfolgen.
Dubai möchte ich aus vielerlei Hinsicht nicht als Vorbild für Deutschland genannt sehen. Denn diese "Vorteile" haben ihren bitteren Preis.
Bargeld hat immer noch seine Vorteile, auch wenn das wie aus der Steinzeit klingt. Da mögen wir Deutschen doch nicht alles offenlegen, was wir mit unserem Geld so machen, aber auch da ist der Zeitgeist längst ein anderer, nur diese Option bald nicht mehr in der Hinterhand zu haben, wird schwer durchzusetzen sein.
Mal was anderes.
Bei mir hat es 1 Jahr und 2 Monate gedauert, bis ich meinen neuen Führerschein bekommen habe. Aber auch nur, weil es bei uns jemanden gibt, dessen Frau in der selben Behörde arbeitet, die hatte ich dann mal gefragt, 2 Wochen später war er da.
Personalausweis immer noch nicht Online ausstellbar...
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 12:26 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
Bargeld hat immer noch seine Vorteile, auch wenn das wie aus der Steinzeit klingt. Da mögen wir Deutschen doch nicht alles offenlegen, was wir mit unserem Geld so machen, aber auch da ist der Zeitgeist längst ein anderer, nur diese Option bald nicht mehr in der Hinterhand zu haben, wird schwer durchzusetzen sein.
Es würde zunächst ja schon mal reichen, würde man - meinetwegen bis auf bestimmte Ausnahmen - zwingend vorschreiben, digitale Zahlungsarten akzeptieren zu müssen. Leute, die dann nach wie vor noch Bargeld nutzen wollen, sollen das gerne tun, aber ohne den Rest der Menschheit auszubremsen.
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Gargamel09, Mittwoch, 15.07.2026, 12:31 (vor 2 Tagen) @ TeePee
Bargeld hat immer noch seine Vorteile, auch wenn das wie aus der Steinzeit klingt. Da mögen wir Deutschen doch nicht alles offenlegen, was wir mit unserem Geld so machen, aber auch da ist der Zeitgeist längst ein anderer, nur diese Option bald nicht mehr in der Hinterhand zu haben, wird schwer durchzusetzen sein.
Es würde zunächst ja schon mal reichen, würde man - meinetwegen bis auf bestimmte Ausnahmen - zwingend vorschreiben, digitale Zahlungsarten akzeptieren zu müssen. Leute, die dann nach wie vor noch Bargeld nutzen wollen, sollen das gerne tun, aber ohne den Rest der Menschheit auszubremsen.
In den kleinen Ländern ist das auch alles leichter zu machen, wie schaut es mit dem digitalen Fortschritt in Spanien, Frankreich, England, Italien aus? Sind wir wirklich so abgeschlagen, oder sind es nur die Kleinen, die den großen europäischen Nationen etwas voraus haben?
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the mirrorblack, Hohenlimburg, Mittwoch, 15.07.2026, 14:47 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
Ich bin vor einem Jahr in Italien zum Bäcker gegangen, hab nur zehner mitgenommen, ohne Portemonnaie und Handy, der Bäcker hat nur herzlich gelacht, hatte überhaupt kein Kleingeld. Bisschen auf englisch gequatscht, hatte mir gesagt, bezahle nur mit Karte, Bargeld will hier niemand. Na dann, OK.
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Mongrovia, End Of The World, Mittwoch, 15.07.2026, 14:29 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
Hier in Schottland oder falls es mich doch nach England verschlägt kann man überall mit Karte zahlen.
Da hatte ich bei meinem letzten Deutschland Urlaub mehr Probleme.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 19:28 (vor 2 Tagen) @ Mongrovia
Das lese ich ständig aber ich weiß nicht wann ich das letzte mal zwingend Bargeld benutzen musste in Deutschland.
Das scheint auch mehr Klischee als alles andere mittlerweile.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:22 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 15 Min.) @ Talentförderer
Das lese ich ständig aber ich weiß nicht wann ich das letzte mal zwingend Bargeld benutzen musste in Deutschland.
Das scheint auch mehr Klischee als alles andere mittlerweile.
In vielen Kiosken, Imbissbuden und Kneipen aber noch real. "Nur Bares ist Wahres".
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majae, Muc, Donnerstag, 16.07.2026, 11:44 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 53 Min.) @ deichkind
Das lese ich ständig aber ich weiß nicht wann ich das letzte mal zwingend Bargeld benutzen musste in Deutschland.
Das scheint auch mehr Klischee als alles andere mittlerweile.
In vielen Kiosken, Imbissbuden und Kneipen aber noch real. "Nur Bares ist Wahres".
Durchaus, wobei man zugeben muss, dass es sich auch dort in den letzten Jahren deutlich gebessert hat.
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istar, Donnerstag, 16.07.2026, 10:28 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 10 Min.) @ deichkind
Das lese ich ständig aber ich weiß nicht wann ich das letzte mal zwingend Bargeld benutzen musste in Deutschland.
Das scheint auch mehr Klischee als alles andere mittlerweile.
In vielen Kiosken, Imbissbuden und Kneipen aber noch real. "Nur Bares ist Wahres".
In Schweden führen sie übrigens für manche Geschäfte wieder den Bargeldzwang ein, die müssen also die Möglichkeit anbieten, bar zu zahlen.
Und mein Bier zahl ich auch lieber bar. Zumindest, wenn ich jedes Getränk sofort bezahlen muss.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:40 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 57 Min.) @ istar
Das lese ich ständig aber ich weiß nicht wann ich das letzte mal zwingend Bargeld benutzen musste in Deutschland.
Das scheint auch mehr Klischee als alles andere mittlerweile.
In vielen Kiosken, Imbissbuden und Kneipen aber noch real. "Nur Bares ist Wahres".
In Schweden führen sie übrigens für manche Geschäfte wieder den Bargeldzwang ein, die müssen also die Möglichkeit anbieten, bar zu zahlen.Und mein Bier zahl ich auch lieber bar. Zumindest, wenn ich jedes Getränk sofort bezahlen muss.
Ich bin auch dafür, dass die Barzahlungsmöglichkeit immer vorhanden sein soll und lehne das Bargeldabschaffen ab.
Aber ich möchte auch gerne die Möglichkeit haben, mit der Karte zu zahlen. Ich habe nicht immer genug Geld dabei und konnte deshalb häufiger schon nicht einkaufen in kleinen Geschäften.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 11:26 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 11 Min.) @ deichkind
Das lese ich ständig aber ich weiß nicht wann ich das letzte mal zwingend Bargeld benutzen musste in Deutschland.
Das scheint auch mehr Klischee als alles andere mittlerweile.
In vielen Kiosken, Imbissbuden und Kneipen aber noch real. "Nur Bares ist Wahres".
In Schweden führen sie übrigens für manche Geschäfte wieder den Bargeldzwang ein, die müssen also die Möglichkeit anbieten, bar zu zahlen.Und mein Bier zahl ich auch lieber bar. Zumindest, wenn ich jedes Getränk sofort bezahlen muss.
Ich bin auch dafür, dass die Barzahlungsmöglichkeit immer vorhanden sein soll und lehne das Bargeldabschaffen ab.Aber ich möchte auch gerne die Möglichkeit haben, mit der Karte zu zahlen. Ich habe nicht immer genug Geld dabei und konnte deshalb häufiger schon nicht einkaufen in kleinen Geschäften.
Da liegt der Elfmeter aber beim jeweiligen Geschäft und kann man nicht den Leuten ankreiden, die eine bestimmte Bezahlart bevorzugen.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 14:45 (vor 2 Tagen) @ Mongrovia
Da hatte ich bei meinem letzten Deutschland Urlaub mehr Probleme.
Wo denn? Spontan fallen mir da nur einige Eisdielen und Dönergeschäfte ein - klassische Geldwäsche wahrscheinlich.
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 15:28 (vor 2 Tagen) @ Hatebreed
Da hatte ich bei meinem letzten Deutschland Urlaub mehr Probleme.
Wo denn? Spontan fallen mir da nur einige Eisdielen und Dönergeschäfte ein - klassische Geldwäsche wahrscheinlich.
Man stelle sich vor, hierzulande würde wie in Griechenland inzwischen jeder Umsatz sofort ans Finanzamt gemeldet. Da wäre was los...
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 17:30 (vor 2 Tagen) @ TeePee
Da hatte ich bei meinem letzten Deutschland Urlaub mehr Probleme.
Wo denn? Spontan fallen mir da nur einige Eisdielen und Dönergeschäfte ein - klassische Geldwäsche wahrscheinlich.
Man stelle sich vor, hierzulande würde wie in Griechenland inzwischen jeder Umsatz sofort ans Finanzamt gemeldet. Da wäre was los...
Und finden die Griechen das toll?
So lange es in diesem Land keine fair angepasste Vermögenssteuer gibt, interessieren mich vermeintliche Sozialschmarotzer die von der Stütze leben oder eine türkischer Kioskbetreiber, der mit der Geldwäsche sein Haus in der Türkei finanziert nicht so wirklich.
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istar, Mittwoch, 15.07.2026, 15:36 (vor 2 Tagen) @ TeePee
Da hatte ich bei meinem letzten Deutschland Urlaub mehr Probleme.
Wo denn? Spontan fallen mir da nur einige Eisdielen und Dönergeschäfte ein - klassische Geldwäsche wahrscheinlich.
Man stelle sich vor, hierzulande würde wie in Griechenland inzwischen jeder Umsatz sofort ans Finanzamt gemeldet. Da wäre was los...
Ja gut, früher wurde da ja auch kaum was gemeldet. Irgendwann brauchten die dann Geld…
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Volvic, Wiesbaden, Mittwoch, 15.07.2026, 13:55 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
Kann dazu nur was bzgl Spanien sagen, egal ob Valencia oder Teneriffa, überall im kleinsten Laden die Möglichkeit, per Karte zu zahlen. In Valencia die Öffis ein absoluter Traum, kurz getaktet und absolut pünktlich. Ein öffentliches Fahrrad-Leihsystem, das ebenfalls per App funktioniert, das seines gleichen sucht. Was die behördliche Digitalisierung betrifft liegt das Land europäisch ganz weit vorn, schon seit 2007 haben die Menschen dort nicht nur die Möglichkeit, sondern das Recht, ihren Kram vollständig digital abzuwickeln. Und Netz haste da überall, sogar in den Bergen auf Teneriffa.
Wir sind hier zur Bananenrepublik verkommen - und dabei ist jede Bananenrepublik inzwischen moderner als der Laden hier.
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Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 16.07.2026, 13:04 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 33 Min.) @ Volvic
Kann dazu nur was bzgl Spanien sagen, egal ob Valencia oder Teneriffa, überall im kleinsten Laden die Möglichkeit, per Karte zu zahlen. In Valencia die Öffis ein absoluter Traum, kurz getaktet und absolut pünktlich. Ein öffentliches Fahrrad-Leihsystem, das ebenfalls per App funktioniert, das seines gleichen sucht. Was die behördliche Digitalisierung betrifft liegt das Land europäisch ganz weit vorn, schon seit 2007 haben die Menschen dort nicht nur die Möglichkeit, sondern das Recht, ihren Kram vollständig digital abzuwickeln. Und Netz haste da überall, sogar in den Bergen auf Teneriffa.
Wir sind hier zur Bananenrepublik verkommen - und dabei ist jede Bananenrepublik inzwischen moderner als der Laden hier.
Das stimmt schon, dass bei den Behörden weitestgehend alles digital abläuft. Aber es gibt schlicht Situationen, wo Du immer noch selber antanzen musst. Anmeldungen bei Schulen sind vor Ort. Habe ich gerade wieder hinter mir. Die Verkehrsbehörde lässt Dich auch gerne persönlich antanzen. Und alles was mit Polizei zu tun hat. Und viele Dinge werden beim Notar gemacht, da musst Du dann danach zum Unternehmensregister oder sonst wohin. Geht auch nicht online, da man immer seine notarielle Abschrift direkt vorlegen muss.
Ansonsten läuft alles digital, das ist korrekt. Das bedeutet aber nicht zwingend schlankere Bürokratie. Die Spanier lieben ihre Formulare, Modelos genannt. Da gibt es so viele davon. Für die Subvention meiner Solaranlage musste ich irgendwie um die 10 unterschiedliche Formulare einreichen. Das dreimal. Digital heißt nicht zwingend schlank. Es läuft deutlich besser als in Deutschland aber man ist weit weg von Estland. V.a. weil die Spanier Bürokratie heiß und innig lieben. Im öffentlichen Sektor zu arbeiten ist ja auch sehr beliebt und man verdient meist mehr als im Privatsektor. Da stehen tausende Schlange an, für die offenen Stellen, die es jährlich gibt.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:47 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 50 Min.) @ Volvic
Kann dazu nur was bzgl Spanien sagen, egal ob Valencia oder Teneriffa, überall im kleinsten Laden die Möglichkeit, per Karte zu zahlen. In Valencia die Öffis ein absoluter Traum, kurz getaktet und absolut pünktlich. Ein öffentliches Fahrrad-Leihsystem, das ebenfalls per App funktioniert, das seines gleichen sucht. Was die behördliche Digitalisierung betrifft liegt das Land europäisch ganz weit vorn, schon seit 2007 haben die Menschen dort nicht nur die Möglichkeit, sondern das Recht, ihren Kram vollständig digital abzuwickeln. Und Netz haste da überall, sogar in den Bergen auf Teneriffa.
Wir sind hier zur Bananenrepublik verkommen - und dabei ist jede Bananenrepublik inzwischen moderner als der Laden hier.
Abseits der Situation mit dem Kartezahlen in kleinen Läden und der behördlichen Digitalisierung: Findest du alles auch in Großstädten in Deutschland. Bezüglich der Taktung kann man wirklich nicht meckern. Öffentliche Leihradsysteme gibt es auch eigentlich überall (manchmal leider nur stationär und nicht bei nextbike) und die funktionieren eigentlich nur per App. WLAN habe ich hier selbst im Landkreis in den Bussen, halte ich aber größtenteils für nicht notwendig. Netz mittlerweile auch ziemlich gut, Ausnahmen sind enge Täler, aber da weiß ich nicht wie das in Spanen ist.
Unter Bananenrepublik verstehe ich eigentlich auch was Anderes.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 19:30 (vor 2 Tagen) @ Volvic
Ich hab in Deutschland überall wo ich bin Netz, ich habe gut getaktete Busse und Bahnen und kann alles mit Karte zahlen.
Wo ist diese Bananenrepublik genau? Ich bemerke sie nicht.
Aufm Dorf vielleicht. Das wird in den genannten Ländern auch nicht anders sein. ;-)
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the mirrorblack, Hohenlimburg, Mittwoch, 15.07.2026, 14:59 (vor 2 Tagen) @ Volvic
In Kattowitz ist es ähnlich, ich kenne die Stadt schon ewig, da mein Schwiegervater dort wohnt. Hat sich unglaublich entwickelt, Nahverkehr pünktlich und billig, Handy aufladen und WLAN in den Bussen und an den Haltestellen, und viel viel grün. Behördenmäßig weiß ich nicht, ich weiß nur, daß der Schwiegervater seine Blutergebnisse per Mail bekommt, und sie nicht, wie ich, beim Arzt abholen muss :-).
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 19:33 (vor 2 Tagen) @ the mirrorblack
Mein Hausarzt schickt mir meine Ergebnisse auch per E-Mail. Das ist jetzt keine technische Meisterleistung. Gibt übrigens auch die E-Akte.
Aufladen kann ich auch in modernen Stadtbahnen und Bussen.
Wlan ist auch eher von gestern bei 5G Internet.
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istar, Mittwoch, 15.07.2026, 15:32 (vor 2 Tagen) @ the mirrorblack
In Kattowitz ist es ähnlich, ich kenne die Stadt schon ewig, da mein Schwiegervater dort wohnt. Hat sich unglaublich entwickelt, Nahverkehr pünktlich und billig, Handy aufladen und WLAN in den Bussen und an den Haltestellen, und viel viel grün. Behördenmäßig weiß ich nicht, ich weiß nur, daß der Schwiegervater seine Blutergebnisse per Mail bekommt, und sie nicht, wie ich, beim Arzt abholen muss :-).
Ob das toll ist, Gesundheitsdaten per Mail zu schicken weiß ich nicht
Aber deine Blutergebnisse werden in deine elektronische Patientenakte eingetragen, du musst nicht in die Praxis.
Du musst auch keine Rezepte mehr abholen, die kannst du dir auf deine Karte schreiben lassen, ohne in die Praxis zu gehen.
Vorausgesetzt, deine Praxis macht da schon mit und du hast deine Akte angelegt. Irgendwann ist aber Deadline, da muss jede Praxis mitmachen.
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Gargamel09, Mittwoch, 15.07.2026, 16:05 (vor 2 Tagen) @ istar
In Kattowitz ist es ähnlich, ich kenne die Stadt schon ewig, da mein Schwiegervater dort wohnt. Hat sich unglaublich entwickelt, Nahverkehr pünktlich und billig, Handy aufladen und WLAN in den Bussen und an den Haltestellen, und viel viel grün. Behördenmäßig weiß ich nicht, ich weiß nur, daß der Schwiegervater seine Blutergebnisse per Mail bekommt, und sie nicht, wie ich, beim Arzt abholen muss :-).
Ob das toll ist, Gesundheitsdaten per Mail zu schicken weiß ich nichtAber deine Blutergebnisse werden in deine elektronische Patientenakte eingetragen, du musst nicht in die Praxis.
Du musst auch keine Rezepte mehr abholen, die kannst du dir auf deine Karte schreiben lassen, ohne in die Praxis zu gehen.
Aber nur, wenn Du im Quartal schon mal da warst, ansonsten musst Du oder Deine Karte beim Arzt vorbeikommen.
Immerhin muss man heute nix mehr zu den eisten Medikamenten zuzahlen, Dank Herrn Jauch!
Vorausgesetzt, deine Praxis macht da schon mit und du hast deine Akte angelegt. Irgendwann ist aber Deadline, da muss jede Praxis mitmachen.
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 12:42 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
In den kleinen Ländern ist das auch alles leichter zu machen, wie schaut es mit dem digitalen Fortschritt in Spanien, Frankreich, England, Italien aus? Sind wir wirklich so abgeschlagen, oder sind es nur die Kleinen, die den großen europäischen Nationen etwas voraus haben?
Selbstverständlich ist das in den kleinen Ländern wesentlich einfacher umzusetzen und ich denke nicht, dass die genannten Länder in diesen Dingen signifikant weiter sind als wir. Andererseits könnte man natürlich aber auch mal wieder versuchen, als Vorreiter für irgendwas zu stehen.
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Gargamel09, Mittwoch, 15.07.2026, 13:25 (vor 2 Tagen) @ TeePee
In den kleinen Ländern ist das auch alles leichter zu machen, wie schaut es mit dem digitalen Fortschritt in Spanien, Frankreich, England, Italien aus? Sind wir wirklich so abgeschlagen, oder sind es nur die Kleinen, die den großen europäischen Nationen etwas voraus haben?
Selbstverständlich ist das in den kleinen Ländern wesentlich einfacher umzusetzen und ich denke nicht, dass die genannten Länder in diesen Dingen signifikant weiter sind als wir. Andererseits könnte man natürlich aber auch mal wieder versuchen, als Vorreiter für irgendwas zu stehen.
Das letzte Mal, als wie Vorreiter waren, sind Teile des Landes durchgedreht und wollten sich mit dem modernen Zeug nicht impfen lassen. Leider sind die eben nicht nur bei den Impfungen hängengeblieben, sondern drehen nun bei allem durch
Zuvor waren wir Vorreiter in der Solarindustrie, nun ist es China, weil wir das nicht mehr sein wollten.
Wir können nicht mehr Vorreiter sein.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 19:36 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
Vorreiter bei Windanlagen und Wärmepumpen und E-Autos wollen wir auch nicht sein. Jahrzehnte konservative Gehirnwäsche wirkt.
Wir sind keine Bananenrepublik, aber etwas verstaubt und langsam. Das passiert wenn Politik nur für den Großteil der mittlerweile alten Menschen gemacht wird und für die Reichen. Das ist eher das Problem in Deutschland.
Grüße an den 70 jährigen Friedrich Merz.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 15.07.2026, 12:10 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
Bei mir hat es 1 Jahr und 2 Monate gedauert, bis ich meinen neuen Führerschein bekommen habe. Aber auch nur, weil es bei uns jemanden gibt, dessen Frau in der selben Behörde arbeitet, die hatte ich dann mal gefragt, 2 Wochen später war er da.
Das hat aber erstmal nichts mit Deutschland zu tun, sondern wird vor Ort organisiert. Ich hab mir hier in Kiel einfach online einen Termin bei der KFZ-Behörde geholt, bin ein paar Wochen später zu dem Termin hingegangen und hatte ein paar weitere Wochen später den Führerschein. Ohne Vitamin B.
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istar, Mittwoch, 15.07.2026, 10:24 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Braucht es individuelleren Transport als Bus und Bahn? Bolt stammt aus Estland. Die haben den Individualverkehr der Stadt komplett eingenommen. Zehn Minuten Fahrt kosten ab vier Euro, man kann über die App Kleinbusse bestellen, rollstuhlgeeignete Fahrzeuge, VIP-Limousinen. Sogar ein "Women for women"-Angebot gibt es, weibliche Fahrer für weibliche Passagiere. Gleichzeitig stehen überall in der Stadt Carsharing-Autos rum, die man über die App minutenweise buchen kann. Elektroroller und -bikes ebenfalls, aber, großer Unterschied: die werden sauber und geordnet in die markierten Boxen abgestellt wo sie hingehören, anstatt alle drei Zentimeter auf den Gehwegen zu liegen. Man kann sich in der App Essen liefern lassen oder Expresspakete innerhalb der Stadt verschicken. Und alles blitzschnell, wir mussten kaum mal länger als drei Minuten auf Abholung warten. Ich weiß nicht, wo ich schonmal eine so gut funktionierende Verbindung zwischen der öffentlichen Funktion und einem privaten Anbieter erlebt habe. Es läuft einfach nahtlos und unkompliziert, und man staunt, weil man es von zuhause komplett gegenteilig gewohnt ist.
Das Beste daran ist: so gut wie keine Radfahrer auf den Straßen! Nirgends hab ich mich als Fußgänger je so sicher gefühlt.
Und ja, ich weiß, dass das nur über prekäre Arbeitsverhältnisse und Scheinselbstständigkeiten funktioniert. Aber es wurde immerhin gemacht, anstatt alles hundertmal zu zerreden. Überhaupt der zentrale Mentalitätsunterschied zum Deutschen, der bei jeder Idee und jedem Vorschlag erstmal unwahrscheinliche Randfälle und hirnrissige what-if-Szenarien brainstormt.
Ansonsten selbstverständlich, dass selbst die kleinste und dubioseste Klitsche Kartenzahlung anbietet. Wir haben in einer Woche exakt einmal Bargeld gebraucht. Für ein Schließfach im Museum, das noch nicht auf Freischaltung mit EC-Karte oder Perso umgestellt war. Weil natürlich lässt sich so ein Schließfach auch bargeldlos betreiben, wenn man will.
Die Esten haben nach der Wende in 30 Jahren eins der modernsten Länder Europas, vielleicht der Welt aufgebaut. E-Governance, die unsere Papierberge auslacht. Europäische Spitzenreiter in PISA-Studie und im OECD-Tax Competitive Index. Selbst der Sprit ist dort 60 Cent billiger.
Alles mit weniger Einwohnern als München. Mir fällt spontan kein einziger Münchener ein, den ich brauche.
Klingt ja wahnsinnig. Aber abgesehen davon, dass in Tallin anscheinend fast alle umsonst fahren, hab ich da nichts gelesen, was hier nicht auch geht. Bolt gibt’s hier auch und ist mir dann, weil aus Estland, sympathischer als Uber.
Kartenzahlung geht auch beim Bäcker nebenan.
Für Bus und Bahn nehm ich das eezy-ticket. Da brauche ich nichtmal ne Karte und zahle nie mehr als das D-Ticket kostet.
E-Scooter nur an festen Plätzen leihen und abstellen können ist gut, sollte man überall machen, gilt hier nur in der City.
Kampfradler sind natürlich problematisch, aber drei von vier fahren zivilisiert, würde ich sagen. Immerhin.
Aber ich weiß ja nicht, wo du wohnst, in tiefer Provinz sieht das vielleicht noch anders aus.
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Chrillo, Twist, Emsland, Mittwoch, 15.07.2026, 10:36 (vor 2 Tagen) @ istar
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
majae, Muc, Mittwoch, 15.07.2026, 18:50 (vor 2 Tagen) @ Chrillo
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Schon lustig. Im ausgangspost wird sich darüber beschwert, dass wir technisch nicht auf der Höhe sind und hier wird eine App auf dem Handy als hohe einstiegshürde bezeichnet.
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 20:31 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 6 Min.) @ majae
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Schon lustig. Im ausgangspost wird sich darüber beschwert, dass wir technisch nicht auf der Höhe sind und hier wird eine App auf dem Handy als hohe einstiegshürde bezeichnet.
Du musst aber vielleicht schon zwischen den Generationen diffrenzieren. Viele sehr alte Leute, die mal gelgentlich mit dem Bus fahren und kein Abo-Ticket haben, werden da ihre Probleme bekommen. Sollte man schon berücksichtigen und für diese Personengruppe nach anderen Lösungen suchen.
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Scherben, Kiel, Donnerstag, 16.07.2026, 09:00 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 37 Min.) @ Foreveralone
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Schon lustig. Im ausgangspost wird sich darüber beschwert, dass wir technisch nicht auf der Höhe sind und hier wird eine App auf dem Handy als hohe einstiegshürde bezeichnet.
Du musst aber vielleicht schon zwischen den Generationen diffrenzieren. Viele sehr alte Leute, die mal gelgentlich mit dem Bus fahren und kein Abo-Ticket haben, werden da ihre Probleme bekommen. Sollte man schon berücksichtigen und für diese Personengruppe nach anderen Lösungen suchen.
Das ist ein ganz gewichtiger Aspekt, und der erklärt auch, warum die Bubble der Unter-70-Jährigen (wenn ich das so nennen darf) häufig überhaupt nicht versteht, warum "Haben wir immer schon so gemacht!" in diesem Land eine derart große Rolle spielt. Es sind einfach viele Rentner*innen da, und die bestimmen Politik maßgeblich mit.
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majae, Muc, Mittwoch, 15.07.2026, 23:30 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 7 Min.) @ Foreveralone
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Schon lustig. Im ausgangspost wird sich darüber beschwert, dass wir technisch nicht auf der Höhe sind und hier wird eine App auf dem Handy als hohe einstiegshürde bezeichnet.
Du musst aber vielleicht schon zwischen den Generationen diffrenzieren. Viele sehr alte Leute, die mal gelgentlich mit dem Bus fahren und kein Abo-Ticket haben, werden da ihre Probleme bekommen. Sollte man schon berücksichtigen und für diese Personengruppe nach anderen Lösungen suchen.
Es gibt doch Automaten mit Bargeld Bezahlung
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 09:02 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 35 Min.) @ majae
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Schon lustig. Im ausgangspost wird sich darüber beschwert, dass wir technisch nicht auf der Höhe sind und hier wird eine App auf dem Handy als hohe einstiegshürde bezeichnet.
Du musst aber vielleicht schon zwischen den Generationen diffrenzieren. Viele sehr alte Leute, die mal gelgentlich mit dem Bus fahren und kein Abo-Ticket haben, werden da ihre Probleme bekommen. Sollte man schon berücksichtigen und für diese Personengruppe nach anderen Lösungen suchen.
Es gibt doch Automaten mit Bargeld Bezahlung
Die Kritik am neuen Wabensystem kommt daher, dass aus A-Tickets quasi B-Tickets wurden, wenn man von einer Stadt in die nächste fährt. Das ist dann mal eben das doppelte an Geld.
Und das Automaten an jeder Bushalte-Stelle stehen wäre mir neu.....
Die Intention des neue Wabensystem soll keine Vereinfachung darstellen, sondern mehr Geld in die Kasse spühlen
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majae, Muc, Donnerstag, 16.07.2026, 11:37 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 0 Min.) @ Foreveralone
Die Kritik am neuen Wabensystem kommt daher, dass aus A-Tickets quasi B-Tickets wurden, wenn man von einer Stadt in die nächste fährt. Das ist dann mal eben das doppelte an Geld.
Und das Automaten an jeder Bushalte-Stelle stehen wäre mir neu.....
Die Intention des neue Wabensystem soll keine Vereinfachung darstellen, sondern mehr Geld in die Kasse spühlen
Was hat jetzt ein neues Wabensystem damit zu tun?
Und an den Bushaltestellen steht zwar kein Automat, aber soweit ich weiß, kannst du immer beim Fahrer ein Ticket kaufen (in München sind Automaten IN den Bussen).
Problematisch wird es imho eher bei den Tap-In-Systemen. Alles gut, solange du eine Karte hast, die akzeptiert wird. Wenn du keine passende Karte hast (aus welchen Gründen auch immer), ist es super aufwändig, mit Bargeld irgendwo ein Ticket her zu bekommen.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 14:50 (vor 2 Tagen) @ Chrillo
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Ganz ehrlich: Mir ist eine App viel lieber, als eine Kreditkarte da dran zu halten - wo ich im Zweifelsfall ohne Account den falschen Betrag gezahlt habe ohne es nachvollziehen zu können.
Man muss auch nicht alles schlecht reden, eezy ist eine gute Lösung.
--
Block 24
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 10:56 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 41 Min.) @ Hatebreed
Vor allem ist eezy ein Zusatzangebot, kein Pflichtangebot. Es gibt noch andere Möglichkeiten ein Ticket zu erwerben.
Was kritisiert werden kann: Immer mehr Automaten werden abgebaut aus finanziellen Gründen. Das schränkt ältere Menschen ohne Smartphone natürlich aus.
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Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 15.07.2026, 13:39 (vor 2 Tagen) @ Chrillo
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Bin nicht oft per ÖPNV unterwegs. Aber die eezy-App kann bspw. im Siegerland schon gut geldsparend sein wo man über 15 km um den Berg rumfahren muß aber nur 3 km Luftlinie zum Ziel hat.
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the mirrorblack, Hohenlimburg, Mittwoch, 15.07.2026, 12:27 (vor 2 Tagen) @ Chrillo
Hab gerade KI gefragt, so ganz eezy ist es nicht :-):
Lade die passende App für deinen Verbund aus dem App Store oder Google Play herunter.
Registriere dich in der App und hinterlege ein Zahlungsmittel.
Aktiviere Ortungsdienste und mobile Daten für die App, damit das Check-in/Check-out funktioniert.
Vor der Fahrt: Check-in per Swipe in der App.
Nach der Fahrt: Check-out per Swipe in der App
Ohne Check-out wird die Fahrt nicht korrekt abgeschlossen und es kann zu höheren Kosten kommen.
Der QR-Code in der App dient als Fahrtberechtigung und muss bei Kontrollen vorzeigbar sein.
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 12:34 (vor 2 Tagen) @ the mirrorblack
Hab gerade KI gefragt, so ganz eezy ist es nicht :-):
Lade die passende App für deinen Verbund aus dem App Store oder Google Play herunter.
Registriere dich in der App und hinterlege ein Zahlungsmittel.
Aktiviere Ortungsdienste und mobile Daten für die App, damit das Check-in/Check-out funktioniert.
Vor der Fahrt: Check-in per Swipe in der App.
Nach der Fahrt: Check-out per Swipe in der AppOhne Check-out wird die Fahrt nicht korrekt abgeschlossen und es kann zu höheren Kosten kommen.
Der QR-Code in der App dient als Fahrtberechtigung und muss bei Kontrollen vorzeigbar sein.
Das klingt komplizierter, als es ist. In der Praxis ist es tatsächlich sehr eezy.
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the mirrorblack, Hohenlimburg, Mittwoch, 15.07.2026, 12:57 (vor 2 Tagen) @ TeePee
In Italien hältst du EC Karte am Terminal, ne Fahrt von Livorno nach Pisa kostet 1,60€, brauchst das scheiß Handy nicht. Ich hab schon die DB App, die muss reichen. Wieviele Apps will man denn haben, überall Kontos, Passwörter und E-Mail Adressen. Außerdem find ich den Nahverkehr in Deutschland unverschämt teuer.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 19:39 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 58 Min.) @ the mirrorblack
Wieviele Karten will man mit sich rumschleppen? Das ist deutsch.
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 13:05 (vor 2 Tagen) @ the mirrorblack
In Italien hältst du EC Karte am Terminal, ne Fahrt von Livorno nach Pisa kostet 1,60€, brauchst das scheiß Handy nicht. Ich hab schon die DB App, die muss reichen. Wieviele Apps will man denn haben, überall Kontos, Passwörter und E-Mail Adressen. Außerdem find ich den Nahverkehr in Deutschland unverschämt teuer.
So funktioniert dieses System halt nicht. Du kaufst kein Ticket, sondern Du checkst am Start ein und am Ziel aus, der Preis wird berechnet und eingezogen. Wo genau die EC-Karte (!) jetzt bequemer oder weniger aufwändig sein soll als das Handy, müsste man mir dann allerdings noch erklären.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 16:03 (vor 2 Tagen) @ TeePee
So funktioniert dieses System halt nicht. Du kaufst kein Ticket, sondern Du checkst am Start ein und am Ziel aus, der Preis wird berechnet und eingezogen. Wo genau die EC-Karte (!) jetzt bequemer oder weniger aufwändig sein soll als das Handy, müsste man mir dann allerdings noch erklären.
An der Stelle, an der man sich den ganzen Quatsch mit den verfahrenen Metern und Minuten schenkt und einfach flat per Fahrt abrechnet. Ist natürlich bei uns nicht zu machen, weil sonst ganze Regimeter voller Jochens auf die Barrikaden gehen, wieso sie für ihre drei Stopps genauso wenig zahlen müssen wie ihr Sitznachbar, der quer durch die Stadt muss.
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deichkind, Aachen, Donnerstag, 16.07.2026, 11:01 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 36 Min.) @ Blarry
So funktioniert dieses System halt nicht. Du kaufst kein Ticket, sondern Du checkst am Start ein und am Ziel aus, der Preis wird berechnet und eingezogen. Wo genau die EC-Karte (!) jetzt bequemer oder weniger aufwändig sein soll als das Handy, müsste man mir dann allerdings noch erklären.
An der Stelle, an der man sich den ganzen Quatsch mit den verfahrenen Metern und Minuten schenkt und einfach flat per Fahrt abrechnet. Ist natürlich bei uns nicht zu machen, weil sonst ganze Regimeter voller Jochens auf die Barrikaden gehen, wieso sie für ihre drei Stopps genauso wenig zahlen müssen wie ihr Sitznachbar, der quer durch die Stadt muss.
Bei eezy kannst du dich ja gar nicht verfahren, da der Einstieg und der Ausstieg zählt. Die Luftlinie zählt also.
Das man einfach mit der Kreditkarte ein- und auschecken kann, gibt es bisher in wenigen Städten. In Bonn ist das möglich. Soweit ich weiß wird es aber auch in anderen Städten und Regionen getestet. Da hinkt Deutschland tatsächlich hinterher.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 23:37 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 0 Min.) @ Blarry
So funktioniert dieses System halt nicht. Du kaufst kein Ticket, sondern Du checkst am Start ein und am Ziel aus, der Preis wird berechnet und eingezogen. Wo genau die EC-Karte (!) jetzt bequemer oder weniger aufwändig sein soll als das Handy, müsste man mir dann allerdings noch erklären.
An der Stelle, an der man sich den ganzen Quatsch mit den verfahrenen Metern und Minuten schenkt und einfach flat per Fahrt abrechnet. Ist natürlich bei uns nicht zu machen, weil sonst ganze Regimeter voller Jochens auf die Barrikaden gehen, wieso sie für ihre drei Stopps genauso wenig zahlen müssen wie ihr Sitznachbar, der quer durch die Stadt muss.
Das absurde ist, dass du in den Niederlanden ja auch einfach per Karte zahlen kannst (oder halt OV-Chipkaart). Auch da zahlst du pro Strecke. Das ist nicht weniger bequem als eezy. check in per Karte, check out per Karte, pro Tag wird abgerechnet.
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TeePee, NRW, Donnerstag, 16.07.2026, 09:00 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 37 Min.) @ MarcBVB
Das absurde ist, dass du in den Niederlanden ja auch einfach per Karte zahlen kannst (oder halt OV-Chipkaart). Auch da zahlst du pro Strecke. Das ist nicht weniger bequem als eezy. check in per Karte, check out per Karte, pro Tag wird abgerechnet.
Und für die Paranoiden unter uns gibt es diese Karte sogar in einer anonymen Variante.
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 16:22 (vor 2 Tagen) @ Blarry
An der Stelle, an der man sich den ganzen Quatsch mit den verfahrenen Metern und Minuten schenkt und einfach flat per Fahrt abrechnet. Ist natürlich bei uns nicht zu machen, weil sonst ganze Regimeter voller Jochens auf die Barrikaden gehen, wieso sie für ihre drei Stopps genauso wenig zahlen müssen wie ihr Sitznachbar, der quer durch die Stadt muss.
In der Stadt wäre das sinnvoll, ist ja in vielen Großstädten auch schon so. Allerdings ist eezy ja flächendeckend für ganz NRW gedacht, da macht es dann natürlich schon einen Unterschied, ob man ins Nachbarviertel fährt oder von Bonn nach Bielefeld. Warum auch immer man das tun sollte :)
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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 15.07.2026, 13:21 (vor 2 Tagen) @ TeePee
In Italien hältst du EC Karte am Terminal, ne Fahrt von Livorno nach Pisa kostet 1,60€, brauchst das scheiß Handy nicht. Ich hab schon die DB App, die muss reichen. Wieviele Apps will man denn haben, überall Kontos, Passwörter und E-Mail Adressen. Außerdem find ich den Nahverkehr in Deutschland unverschämt teuer.
So funktioniert dieses System halt nicht. Du kaufst kein Ticket, sondern Du checkst am Start ein und am Ziel aus, der Preis wird berechnet und eingezogen. Wo genau die EC-Karte (!) jetzt bequemer oder weniger aufwändig sein soll als das Handy, müsste man mir dann allerdings noch erklären.
Nutze auch mit Überzeugung Eezy, aber das genannte Beispiel ist halt NOCH einfacher, rein vom "Aufwand" her.
Eezy:
- App öffnen (Klick 1, vielleicht vorher noch das Handy entsperren und sliden, um die App zu finden)
- Tickets (Klick 2)
- Eezy-Ticket (Klick 3)
- Check-In (Klick 4)
- Bestätigen (Klick 5)
- Nach Fahrtende: Check-Out (Klick 6, vielleicht vorher noch Handy entsperren und sliden, um die App zu finden)
- Bestätigen (Klick 7)
Beim Beispiel oben:
- Karte aus dem Portmonee holen
- Ans Terminal halten
- Nach Fahrtende: Karte aus dem Portmonee holen
- Ans Terminal halten
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 13:30 (vor 2 Tagen) @ Chill-Instructor
Eezy:
- App öffnen (Klick 1, vielleicht vorher noch das Handy entsperren und sliden, um die App zu finden)
- Tickets (Klick 2)
- Eezy-Ticket (Klick 3)
- Check-In (Klick 4)
- Bestätigen (Klick 5)
- Nach Fahrtende: Check-Out (Klick 6, vielleicht vorher noch Handy entsperren und sliden, um die App zu finden)
- Bestätigen (Klick 7)Beim Beispiel oben:
- Karte aus dem Portmonee holen
- Ans Terminal halten
- Nach Fahrtende: Karte aus dem Portmonee holen
- Ans Terminal halten
Ja, es ist natürlich tatsächlich (noch) einfacher. Allerdings habe ich die App auf dem Startbildschirm, sie startet sofort mit eezy und ich checke ein. 2 Sekunden, dasselbe beim Auschecken. Aber ja, mit der Girocard geht's natürlich noch schneller. Funktioniert das denn dann auch über verschiedene Anbieter und Verkehrsmittel?
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markus, Mittwoch, 15.07.2026, 13:01 (vor 2 Tagen) @ the mirrorblack
In Italien hältst du EC Karte am Terminal, ne Fahrt von Livorno nach Pisa kostet 1,60€, brauchst das scheiß Handy nicht. Ich hab schon die DB App, die muss reichen. Wieviele Apps will man denn haben, überall Kontos, Passwörter und E-Mail Adressen. Außerdem find ich den Nahverkehr in Deutschland unverschämt teuer.
Moderne Smartphones speichern die Passwörter. Das ist gar kein Problem.
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 12:22 (vor 2 Tagen) @ Chrillo
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Ja, man muss sich registrieren. Das kann auch gar nicht anders funktionieren, da Du ja kein Ticket kaufst, sondern nach Kilometern abgerechnet und danach eingezogen wird. Ansonsten funktioniert das prima. Nicht so gut wie in den Niederlanden, aber immerhin trotzdem gut.
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Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Mittwoch, 15.07.2026, 13:21 (vor 2 Tagen) @ TeePee
Braucht man für das eezy-ticket nicht eine App? Da muss man sich vermutlich auch erst registrieren? Diese Einstiegshürde, die es ja gefühlt immer in Deutschland gibt (z.B. Laden in der E-Mobilität), lässt mich hier am nachhaltigen Erfolg zweifeln.
Warum nicht den Zugang so einfach wie möglich gestalten?
Ja, man muss sich registrieren. Das kann auch gar nicht anders funktionieren, da Du ja kein Ticket kaufst, sondern nach Kilometern abgerechnet und danach eingezogen wird. Ansonsten funktioniert das prima. Nicht so gut wie in den Niederlanden, aber immerhin trotzdem gut.
Wie läuft das dort genau besser?
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TeePee, NRW, Mittwoch, 15.07.2026, 13:37 (vor 2 Tagen) @ Chill-Instructor
Wie läuft das dort genau besser?
Es ist kompatibler, es funktioniert überall. Nahtlos. Busse, Bahnen, Straßenbahnen, Metros, Fähren. Die entsprechenden Terminals sind quasi überall. Die App ist wesentlich ausgereifter, beispielsweise lassen sich Fehler einfacher berichtigen oder Rückerstattungen beantragen. Aber ja, die Niederlande sind natürlich auch wesentlich kleiner als Deutschland.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 10:33 (vor 2 Tagen) @ istar
Ich war gerade eine Woche in Tallinn. Verglichen dazu leben wir hier in der Steinzeit, ob in Sachen Digitalisierung, Zahlungsverkehr oder Mobilität.
Busse und Straßenbahn alle 10 bis 30 Minuten getaktet. Bezahlen? EC-Karte ans Terminal halten, fertig. Eine Stunde Fahren kostet zwei Euro, mehrere Fahrten am Tag werden zu einem Tagesticket für 5,50 Euro gebündelt. Vollautomatisch. Begleitpersonen von Kleinkindern und Rollifahrern fahren umsonst. Kinder und Jugendliche fahren umsonst. Menschen über 65 fahren umsonst. In Tallinn wohnhaft Gemeldete fahren umsonst. Und wir frickeln uns hier einen mitm Deutschlandticket zurecht.
Braucht es individuelleren Transport als Bus und Bahn? Bolt stammt aus Estland. Die haben den Individualverkehr der Stadt komplett eingenommen. Zehn Minuten Fahrt kosten ab vier Euro, man kann über die App Kleinbusse bestellen, rollstuhlgeeignete Fahrzeuge, VIP-Limousinen. Sogar ein "Women for women"-Angebot gibt es, weibliche Fahrer für weibliche Passagiere. Gleichzeitig stehen überall in der Stadt Carsharing-Autos rum, die man über die App minutenweise buchen kann. Elektroroller und -bikes ebenfalls, aber, großer Unterschied: die werden sauber und geordnet in die markierten Boxen abgestellt wo sie hingehören, anstatt alle drei Zentimeter auf den Gehwegen zu liegen. Man kann sich in der App Essen liefern lassen oder Expresspakete innerhalb der Stadt verschicken. Und alles blitzschnell, wir mussten kaum mal länger als drei Minuten auf Abholung warten. Ich weiß nicht, wo ich schonmal eine so gut funktionierende Verbindung zwischen der öffentlichen Funktion und einem privaten Anbieter erlebt habe. Es läuft einfach nahtlos und unkompliziert, und man staunt, weil man es von zuhause komplett gegenteilig gewohnt ist.
Das Beste daran ist: so gut wie keine Radfahrer auf den Straßen! Nirgends hab ich mich als Fußgänger je so sicher gefühlt.
Und ja, ich weiß, dass das nur über prekäre Arbeitsverhältnisse und Scheinselbstständigkeiten funktioniert. Aber es wurde immerhin gemacht, anstatt alles hundertmal zu zerreden. Überhaupt der zentrale Mentalitätsunterschied zum Deutschen, der bei jeder Idee und jedem Vorschlag erstmal unwahrscheinliche Randfälle und hirnrissige what-if-Szenarien brainstormt.
Ansonsten selbstverständlich, dass selbst die kleinste und dubioseste Klitsche Kartenzahlung anbietet. Wir haben in einer Woche exakt einmal Bargeld gebraucht. Für ein Schließfach im Museum, das noch nicht auf Freischaltung mit EC-Karte oder Perso umgestellt war. Weil natürlich lässt sich so ein Schließfach auch bargeldlos betreiben, wenn man will.
Die Esten haben nach der Wende in 30 Jahren eins der modernsten Länder Europas, vielleicht der Welt aufgebaut. E-Governance, die unsere Papierberge auslacht. Europäische Spitzenreiter in PISA-Studie und im OECD-Tax Competitive Index. Selbst der Sprit ist dort 60 Cent billiger.
Alles mit weniger Einwohnern als München. Mir fällt spontan kein einziger Münchener ein, den ich brauche.
Klingt ja wahnsinnig. Aber abgesehen davon, dass in Tallin anscheinend fast alle umsonst fahren, hab ich da nichts gelesen, was hier nicht auch geht. Bolt gibt’s hier auch und ist mir dann, weil aus Estland, sympathischer als Uber.
Kartenzahlung geht auch beim Bäcker nebenan.
Für Bus und Bahn nehm ich das eezy-ticket. Da brauche ich nichtmal ne Karte und zahle nie mehr als das D-Ticket kostet.
E-Scooter nur an festen Plätzen leihen und abstellen können ist gut, sollte man überall machen, gilt hier nur in der City.
Kampfradler sind natürlich problematisch, aber drei von vier fahren zivilisiert, würde ich sagen. Immerhin.Aber ich weiß ja nicht, wo du wohnst, in tiefer Provinz sieht das vielleicht noch anders aus.
Es wird ja immer geografische Oasen geben, die aus den unterschiedlichsten Gründen innovativ herausstechen und als Benchmark gelten. Das dann zu vergleichen mit einem Staat wie Deutschland, der viel heterogener ist in so ziemlich jedem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Aspekt, finde ich schwierig. Ja, in Deutschland hat man viel verpennt und man ist hier strukturell einfach nicht auf der Höhe, doch wird ja auch viel nachgeholt und die Wirtschaft/Industrie steht sich oft selbst im Weg, doch das eigentliche Problem sind ja leider auch die Pappnasen, die seit Jahren die Regierungsverantwortung innehaben. Die sind dann im Schnitt einfach nicht wettbewerbsfähig. Ich habe da gerade im Hinblick auf die Prognosen für die nächsten Wahlen auch echt wenig Hoffnung auf Besserung (im Gegenteil), aber vielleicht dauert es einfach auch nur noch ein bißchen, bis Dinge, die schon angestoßen worden sind, ihre Wirkung entfalten. Ich hoffe es.
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Scherben, Kiel, Mittwoch, 15.07.2026, 10:11 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Und ja, ich weiß, dass das nur über prekäre Arbeitsverhältnisse und Scheinselbstständigkeiten funktioniert. Aber es wurde immerhin gemacht, anstatt alles hundertmal zu zerreden. Überhaupt der zentrale Mentalitätsunterschied zum Deutschen, der bei jeder Idee und jedem Vorschlag erstmal unwahrscheinliche Randfälle und hirnrissige what-if-Szenarien brainstormt.
Abgesehen davon, dass ich sehr gerne mit dem Rad fahre und die Gefahr für Fußgänger*innen bloß von der entsprechenden Infrastruktur abhängt, wollte ich diesen Absatz kommentieren:
Ich finde gar nicht problematisch, über potenzielle Probleme zu sprechen, denn Scheinselbstständigkeit und prekäres Arbeiten sind gravierend. Was mich in Deutschland stört, ist dass wir über dieses Gerede selten hinauskommen. Wir reden viel, gestalten aber nicht, und dann irgendwann überrollt uns der technische Fortschritt und die Probleme passieren dann trotzdem.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:28 (vor 2 Tagen) @ Scherben
Ich finde gar nicht problematisch, über potenzielle Probleme zu sprechen, denn Scheinselbstständigkeit und prekäres Arbeiten sind gravierend.
Brauchen wir gar nicht drüber reden. Ich fand die reinen Fahrtkosten erschreckend niedrig und bin froh, dass Städte wie Köln tätig werden, um den Fahrern ein angemessenes Gehalt zu ermöglichen. Habe jedenfalls bei jeder Fahrt paar Euro Trinkgeld gegeben, das von Bolt nicht angefasst wird. Zum Glück.
Was mich in Deutschland stört, ist dass wir über dieses Gerede selten hinauskommen. Wir reden viel, gestalten aber nicht, und dann irgendwann überrollt uns der technische Fortschritt und die Probleme passieren dann trotzdem.
Jupp. Diese Mentalität à la "wir machens einfach und bügeln Randprobleme hinterher aus" fand ich inspirierend. Dabei hilft es natürlich, nicht jeden behördlichen Vorgang über sechs Wochen und drölf beteiligte Stellen zu verschleppen, sondern Onlineformulare, kurze Dienstwege und klare Zuständigkeiten zu haben. Das muss man erstmal so implementieren wollen. Die haben dort drüben nach dem Fall der Sowjetunion als allererstes das Schulsystem refomiert und von Anfang an lösungsorientiertes Arbeiten gefödert. Zwei Generationen davon reichen schon aus.
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Talentförderer, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 19:45 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 53 Min.) @ Blarry
Ist für die Mini Länder auch viel einfacher. Verglichen mit einem alten 84 Mio. Menschen Koloss.
Zudem leben wir in einen Land indem dich Hunderte Menschen verklagen wenn du als Behörde unüberlegt handelst. Dann muss man sich nicht wundern dass es dauert.
Exkursion in die zivilisierte Welt des 21. Jhs.:
CF, Mittwoch, 15.07.2026, 10:36 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Ich finde gar nicht problematisch, über potenzielle Probleme zu sprechen, denn Scheinselbstständigkeit und prekäres Arbeiten sind gravierend.
Brauchen wir gar nicht drüber reden. Ich fand die reinen Fahrtkosten erschreckend niedrig und bin froh, dass Städte wie Köln tätig werden, um den Fahrern ein angemessenes Gehalt zu ermöglichen. Habe jedenfalls bei jeder Fahrt paar Euro Trinkgeld gegeben, das von Bolt nicht angefasst wird. Zum Glück.
Was mich in Deutschland stört, ist dass wir über dieses Gerede selten hinauskommen. Wir reden viel, gestalten aber nicht, und dann irgendwann überrollt uns der technische Fortschritt und die Probleme passieren dann trotzdem.
Jupp. Diese Mentalität à la "wir machens einfach und bügeln Randprobleme hinterher aus" fand ich inspirierend. Dabei hilft es natürlich, nicht jeden behördlichen Vorgang über sechs Wochen und drölf beteiligte Stellen zu verschleppen, sondern Onlineformulare, kurze Dienstwege und klare Zuständigkeiten zu haben. Das muss man erstmal so implementieren wollen. Die haben dort drüben nach dem Fall der Sowjetunion als allererstes das Schulsystem refomiert und von Anfang an lösungsorientiertes Arbeiten gefödert. Zwei Generationen davon reichen schon aus.
Sie haben als Land ihre gute Ausgangssituation optimal genutzt und sofort zu Beginn der Digitalisierung eben auf dieses Pferd gesetzt. So gute Voraussetzungen haben aber auch nicht viele Länder (gehabt).
Benzinpreise Deutschland
Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 09:48 (vor 2 Tagen) @ Scherben
Ach du heilige Scheiße. Warum macht man das?
Ist mir auch ein Rätsel. Sehr schade. Hat sich dann aber nicht "gelohnt".
--
Block 24
Benzinpreise Deutschland
Argyle, Köln, Mittwoch, 15.07.2026, 08:59 (vor 2 Tagen) @ Scherben
Das war für mich schon vor 4 Jahren einer der Gründe auf E-Mobilität umzusteigen: Weg von der Abhängigkeit autoritär regierte Staaten und weg vom Mineralölkartell. Dass Trump mit seiner "Friedens"politik dem Ganzen nochmal die Krone aufsetzt - das konnte ich natürlich nicht ahnen...
Ich bin jetzt schon gespannt, was der Sprit morgen/übermorgen zu Ferienbeginn NRW kosten wird. Nochmal 20ct mehr? Oder 30ct?
Hier Team D-Ticket, Fahrrad und Car-Sharing. Günstiger wird es nicht, und in der Stadt bin ich mit dem Fahrrad auf kaum einer Strecke langsamer als das Auto. :)
Dito. In Köln ist das Carsharing-Angebot auch echt stark, allerdings immer noch ca. 90/10 Verbrenner/Elektro Quote, da ist noch viel Luft. Wird aber sicherlich kommen.
Generell sind wir aber seit dem kontinuierlichen Ausbau des Carsharings komplett vom Autokaufplan weg, auch für die Firma genial, da gegenüber normalem Mietwagen tausendmal schneller und einfacher was Rechnungen angeht.
Benzinpreise Deutschland
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 08:54 (vor 2 Tagen) @ Scherben
Das war für mich schon vor 4 Jahren einer der Gründe auf E-Mobilität umzusteigen: Weg von der Abhängigkeit autoritär regierte Staaten und weg vom Mineralölkartell. Dass Trump mit seiner "Friedens"politik dem Ganzen nochmal die Krone aufsetzt - das konnte ich natürlich nicht ahnen...
Ich bin jetzt schon gespannt, was der Sprit morgen/übermorgen zu Ferienbeginn NRW kosten wird. Nochmal 20ct mehr? Oder 30ct?
Hier Team D-Ticket, Fahrrad und Car-Sharing. Günstiger wird es nicht, und in der Stadt bin ich mit dem Fahrrad auf kaum einer Strecke langsamer als das Auto. :)
Hier Team D-Ticket, Fahrrad und Auto. Das Auto wird inzwischen keine 5000 km mehr im Jahr genutzt (für die paar Fahrten zu Gerichten, die eher so meh zu erreichen sind, wie zB Bergheim).
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Roland, Mittwoch, 15.07.2026, 04:54 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus. Den Akku lade ich am Hausstrom in ca. 5h. Der nächste PKW wird dann sicherlich ein reines E-Auto sein, dann aber als Leasing-Fahrzeug aufgrund der Technik-Sprünge, die beim Modellzyklus gegenüber Verbrennern ja immer noch eklatant sind.
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Eastwood, Mittwoch, 15.07.2026, 10:37 (vor 2 Tagen) @ Roland
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist.
Weil das technisch gesehen worst of both worlds ist. Du hast einen Akku der häufig entweder gar nicht geladen wird, was ihm nicht gut tut, oder er wird randvoll geladen, was ihm auch nicht gut tut. Dann hast du einen Verbrennermotor der das zusätzliche Gewicht des e-motors und der Batterie schleppen muss und zumindest in vielen Anwendungsszenarien mit häufigen Kaltstarts umgehen muss, was ihm nicht gut tut. Auch das Abgassystem und die Katalysatoren brauchen Temperatur um gut zu funktionieren.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:50 (vor 2 Tagen) @ Eastwood
Du hast einen Akku der häufig entweder gar nicht geladen wird, was ihm nicht gut tut, oder er wird randvoll geladen, was ihm auch nicht gut tut.
Das ist in der Praxis kein gravierendes Problem, da die Akkus allesamt mit reichlich Überkapazität gebaut wurden, um eben häufige Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Beim PHEV-Antriebsstrang des VW-Konzerns sind zum Beispiel je nach Modell zwischen 25 und 30% Puffer zwischen Brutto- und Nettokapazität verbaut. Und wie bei den Vollhybriden von z.B. Toyota hält das Batteriemanagementsystem die Ladung immer in einem Bereich, der langfristige Degradation minimiert.
Dann hast du einen Verbrennermotor der das zusätzliche Gewicht des e-motors und der Batterie schleppen muss und zumindest in vielen Anwendungsszenarien mit häufigen Kaltstarts umgehen muss, was ihm nicht gut tut. Auch das Abgassystem und die Katalysatoren brauchen Temperatur um gut zu funktionieren.
Nicht nur das, die meisten PHEV haben durch den erhöhten Platzbedarf kleinere Kofferäume (besonders hässlich die Stufe der alten C- und E-Klassen) und Benzintanks. Teils kommt man heute, zum Entsetzen des Boomers, mit einem vollelektrischen CLA schon weiter.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 12:00 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Du hast einen Akku der häufig entweder gar nicht geladen wird, was ihm nicht gut tut, oder er wird randvoll geladen, was ihm auch nicht gut tut.
Das ist in der Praxis kein gravierendes Problem, da die Akkus allesamt mit reichlich Überkapazität gebaut wurden, um eben häufige Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Beim PHEV-Antriebsstrang des VW-Konzerns sind zum Beispiel je nach Modell zwischen 25 und 30% Puffer zwischen Brutto- und Nettokapazität verbaut. Und wie bei den Vollhybriden von z.B. Toyota hält das Batteriemanagementsystem die Ladung immer in einem Bereich, der langfristige Degradation minimiert.
Trotzdem machen diese Akkus vielfach in der Praxis gerade einmal 100.000 Kilometer, teilweise sogar weniger. Ohne funktionierende Akkus allerdings kommt man nicht durch die Hauptuntersuchung, und die Akkus lassen sich die Hersteller bei einem Austausch extrem teuer bezahlen.
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Baffy, Bad Berleburg, Mittwoch, 15.07.2026, 14:19 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Also unsere Erfahrungen sind andere. Wir fahren 4 Renaut Zoe als Ablösefahrzeuge. Der erste hat jetzt 320.000 km. Akku bei 93 %. Verbraucht haben alle 4 Fahrzeuge letztes Jahr 5,80 Euro je 100 Km.
Die Wartungs und Reparaturkosten betragen ca. die Hälfte von den Verbrennern. Auch das Fahrwerk hält länger, da meistens über Recuperation sehr schonend fürs Fahrwerk gebremst wird. So hat o.g. Fahrzeug noch die ersten Stabis drin, bisher ohne Vergang.
Unsere Fahrer benutzen die Fahrzeuge entgegen den Erwartungen sehr gerne. Das hatten wir bei den LKW Fahrern nicht erwartet.
Zu erwähnen ist, das die Fahrzeuge nur über die heimische Wallbox mit 22 KW geladen werden. Einen Schnelllader haben die Akkus noch nie gesehen.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kommt für uns nichts anderes als ein E Fahrzeug in Frage. Und hier spielt keinerlei steuerlicher Aspekt eine Rolle.
Der kann aber bei vielen die Dinge noch vergünstigen, wie z.B. Dienstwagenbesteuerung, E auto Prämie.
--
SGG Baffy
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 14:27 (vor 2 Tagen) @ Baffy
Also unsere Erfahrungen sind andere. Wir fahren 4 Renaut Zoe als Ablösefahrzeuge. Der erste hat jetzt 320.000 km. Akku bei 93 %. Verbraucht haben alle 4 Fahrzeuge letztes Jahr 5,80 Euro je 100 Km.
Die Wartungs und Reparaturkosten betragen ca. die Hälfte von den Verbrennern. Auch das Fahrwerk hält länger, da meistens über Recuperation sehr schonend fürs Fahrwerk gebremst wird. So hat o.g. Fahrzeug noch die ersten Stabis drin, bisher ohne Vergang.
Unsere Fahrer benutzen die Fahrzeuge entgegen den Erwartungen sehr gerne. Das hatten wir bei den LKW Fahrern nicht erwartet.
Zu erwähnen ist, das die Fahrzeuge nur über die heimische Wallbox mit 22 KW geladen werden. Einen Schnelllader haben die Akkus noch nie gesehen.
Aus betriebswirtschaftlicher Sicht kommt für uns nichts anderes als ein E Fahrzeug in Frage. Und hier spielt keinerlei steuerlicher Aspekt eine Rolle.
Der kann aber bei vielen die Dinge noch vergünstigen, wie z.B. Dienstwagenbesteuerung, E auto Prämie.
Ich hatte mich nicht zu reinen Elektrofahrzeugen geäußert, sondern etwas über die recht kleinen Akkus von Hybridfahrzeugen geschrieben. Dass die Akkus von reinen Elektrofahrzeugen in der Regel sehr langlebig ist, weiß ich. Die kommen halt mit der selben Zahl an Ladezyklen viel weiter, und werden zudem auch deutlich Akku-schonender betrieben. Das fängt schon mit den Lade- und Entladeströmen im Verhältnis zur Akku-Kapazität an. Deshalb muss man bei Hybriden mit einem Akku-Ausfall rechnen, deutlich bevor der Rest des Fahrzeugs "auf" ist.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 12:05 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Du hast einen Akku der häufig entweder gar nicht geladen wird, was ihm nicht gut tut, oder er wird randvoll geladen, was ihm auch nicht gut tut.
Das ist in der Praxis kein gravierendes Problem, da die Akkus allesamt mit reichlich Überkapazität gebaut wurden, um eben häufige Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Beim PHEV-Antriebsstrang des VW-Konzerns sind zum Beispiel je nach Modell zwischen 25 und 30% Puffer zwischen Brutto- und Nettokapazität verbaut. Und wie bei den Vollhybriden von z.B. Toyota hält das Batteriemanagementsystem die Ladung immer in einem Bereich, der langfristige Degradation minimiert.
Trotzdem machen diese Akkus vielfach in der Praxis gerade einmal 100.000 Kilometer, teilweise sogar weniger. Ohne funktionierende Akkus allerdings kommt man nicht durch die Hauptuntersuchung, und die Akkus lassen sich die Hersteller bei einem Austausch extrem teuer bezahlen.
Gibt es da irgendwelche Statistiken zu?
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 12:09 (vor 2 Tagen) @ CF
Du hast einen Akku der häufig entweder gar nicht geladen wird, was ihm nicht gut tut, oder er wird randvoll geladen, was ihm auch nicht gut tut.
Das ist in der Praxis kein gravierendes Problem, da die Akkus allesamt mit reichlich Überkapazität gebaut wurden, um eben häufige Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Beim PHEV-Antriebsstrang des VW-Konzerns sind zum Beispiel je nach Modell zwischen 25 und 30% Puffer zwischen Brutto- und Nettokapazität verbaut. Und wie bei den Vollhybriden von z.B. Toyota hält das Batteriemanagementsystem die Ladung immer in einem Bereich, der langfristige Degradation minimiert.
Trotzdem machen diese Akkus vielfach in der Praxis gerade einmal 100.000 Kilometer, teilweise sogar weniger. Ohne funktionierende Akkus allerdings kommt man nicht durch die Hauptuntersuchung, und die Akkus lassen sich die Hersteller bei einem Austausch extrem teuer bezahlen.
Gibt es da irgendwelche Statistiken zu?
Es gab einige Artikel dazu, auf die Schnelle habe ich das hier gefunden: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/plug-in-hybride-warum-gerade-aeltere-modelle-schnell-zur-teuren-auto-kostenfalle-werden_aef7492f-2356-4b12-8712-6845dba0e372.html
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 12:17 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Du hast einen Akku der häufig entweder gar nicht geladen wird, was ihm nicht gut tut, oder er wird randvoll geladen, was ihm auch nicht gut tut.
Das ist in der Praxis kein gravierendes Problem, da die Akkus allesamt mit reichlich Überkapazität gebaut wurden, um eben häufige Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Beim PHEV-Antriebsstrang des VW-Konzerns sind zum Beispiel je nach Modell zwischen 25 und 30% Puffer zwischen Brutto- und Nettokapazität verbaut. Und wie bei den Vollhybriden von z.B. Toyota hält das Batteriemanagementsystem die Ladung immer in einem Bereich, der langfristige Degradation minimiert.
Trotzdem machen diese Akkus vielfach in der Praxis gerade einmal 100.000 Kilometer, teilweise sogar weniger. Ohne funktionierende Akkus allerdings kommt man nicht durch die Hauptuntersuchung, und die Akkus lassen sich die Hersteller bei einem Austausch extrem teuer bezahlen.
Gibt es da irgendwelche Statistiken zu?
Es gab einige Artikel dazu, auf die Schnelle habe ich das hier gefunden: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/plug-in-hybride-warum-gerade-aeltere-modelle-schnell-zur-teuren-auto-kostenfalle-werden_aef7492f-2356-4b12-8712-6845dba0e372.html
Naja, also in den letzten 10 Jahren hat sich da aber schon noch was getan - sogar in den letzten 5. Ob da Erfahrungen von 2014 wirklich noch up-to-date sind?
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 12:33 (vor 2 Tagen) @ CF
Es gab einige Artikel dazu, auf die Schnelle habe ich das hier gefunden: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/plug-in-hybride-warum-gerade-aeltere-modelle-schnell-zur-teuren-auto-kostenfalle-werden_aef7492f-2356-4b12-8712-6845dba0e372.html
Naja, also in den letzten 10 Jahren hat sich da aber schon noch was getan - sogar in den letzten 5. Ob da Erfahrungen von 2014 wirklich noch up-to-date sind?
Der Artikel ist gerade einmal einen Monat alt, vom 15.06.2026.
Ein Fahrzeug aus dem Jahr 2014 gehört als Verbrenner noch lange nicht zum "alten Eisen". Aber als Hybrid-Fahrzeug ist es eventuell ein wirtschaftlicher Totalschaden.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 12:55 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Es gab einige Artikel dazu, auf die Schnelle habe ich das hier gefunden: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/plug-in-hybride-warum-gerade-aeltere-modelle-schnell-zur-teuren-auto-kostenfalle-werden_aef7492f-2356-4b12-8712-6845dba0e372.html
Naja, also in den letzten 10 Jahren hat sich da aber schon noch was getan - sogar in den letzten 5. Ob da Erfahrungen von 2014 wirklich noch up-to-date sind?
Der Artikel ist gerade einmal einen Monat alt, vom 15.06.2026.Ein Fahrzeug aus dem Jahr 2014 gehört als Verbrenner noch lange nicht zum "alten Eisen". Aber als Hybrid-Fahrzeug ist es eventuell ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Das ist doch aber nicht mehr relevant, wenn man 2026 vor der Entscheidung steht, ob man sich ein solches Fahrzeug anschafft. Dann muss man doch den Status Quo von heute berücksichtigen und die damit verbundenen Szenarien hinsichtlich der nächsten 5, 10 oder 15 Jahre.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 14:23 (vor 2 Tagen) @ CF
Es gab einige Artikel dazu, auf die Schnelle habe ich das hier gefunden: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/plug-in-hybride-warum-gerade-aeltere-modelle-schnell-zur-teuren-auto-kostenfalle-werden_aef7492f-2356-4b12-8712-6845dba0e372.html
Naja, also in den letzten 10 Jahren hat sich da aber schon noch was getan - sogar in den letzten 5. Ob da Erfahrungen von 2014 wirklich noch up-to-date sind?
Der Artikel ist gerade einmal einen Monat alt, vom 15.06.2026.Ein Fahrzeug aus dem Jahr 2014 gehört als Verbrenner noch lange nicht zum "alten Eisen". Aber als Hybrid-Fahrzeug ist es eventuell ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Das ist doch aber nicht mehr relevant, wenn man 2026 vor der Entscheidung steht, ob man sich ein solches Fahrzeug anschafft. Dann muss man doch den Status Quo von heute berücksichtigen und die damit verbundenen Szenarien hinsichtlich der nächsten 5, 10 oder 15 Jahre.
Die Gesetze der Physik und der Chemie ändern sich nicht. Akkus altern, ein Parameter ist dabei die Zahl der Lade-Entladezyklen. Und ein reines Elektroauto mit einer Reichweite von 300, 400, 500 oder mehr Kilometern hat hier die Grenze deutlich später erreicht als eines mit z.B. 50 oder 100 Kilometern. Und viele Akkutypen mögen es auch nicht, wenn sie lange vollständig geladen sind, etc. Die Probleme, die ein Hybrid von 2014, 2016, 2018 heute hat, hat einer von heute aller Wahrscheinlichkeit nach 2034, 2036, 2038.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 16:14 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Die Probleme, die ein Hybrid von 2014, 2016, 2018 heute hat, hat einer von heute aller Wahrscheinlichkeit nach 2034, 2036, 2038.
Die theoretisch möglichen Probleme. In der realen Welt wird z.B. der Passat als PHEV seit 2016 gebaut. Wären die im Alter reihenweise abgesoffen, hätte Kommando Schwurbel schon dafür gesorgt, dass sich das rumspricht.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 14:40 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Es gab einige Artikel dazu, auf die Schnelle habe ich das hier gefunden: https://www.chip.de/news/auto-fahrrad/plug-in-hybride-warum-gerade-aeltere-modelle-schnell-zur-teuren-auto-kostenfalle-werden_aef7492f-2356-4b12-8712-6845dba0e372.html
Naja, also in den letzten 10 Jahren hat sich da aber schon noch was getan - sogar in den letzten 5. Ob da Erfahrungen von 2014 wirklich noch up-to-date sind?
Der Artikel ist gerade einmal einen Monat alt, vom 15.06.2026.Ein Fahrzeug aus dem Jahr 2014 gehört als Verbrenner noch lange nicht zum "alten Eisen". Aber als Hybrid-Fahrzeug ist es eventuell ein wirtschaftlicher Totalschaden.
Das ist doch aber nicht mehr relevant, wenn man 2026 vor der Entscheidung steht, ob man sich ein solches Fahrzeug anschafft. Dann muss man doch den Status Quo von heute berücksichtigen und die damit verbundenen Szenarien hinsichtlich der nächsten 5, 10 oder 15 Jahre.
Die Gesetze der Physik und der Chemie ändern sich nicht. Akkus altern, ein Parameter ist dabei die Zahl der Lade-Entladezyklen. Und ein reines Elektroauto mit einer Reichweite von 300, 400, 500 oder mehr Kilometern hat hier die Grenze deutlich später erreicht als eines mit z.B. 50 oder 100 Kilometern. Und viele Akkutypen mögen es auch nicht, wenn sie lange vollständig geladen sind, etc. Die Probleme, die ein Hybrid von 2014, 2016, 2018 heute hat, hat einer von heute aller Wahrscheinlichkeit nach 2034, 2036, 2038.
Nunja, wie bei einem gängigen Verbrenner hat man das als Halter ja auch ein wenig selbst in der Hand, wie man sein Fahrzeug ggfls. nachhaltiger und komponentenschonender behandeln kann. Zudem ist es ja auch nicht unwahrscheinlich, dass - selbst wenn sich der Stand der Technik von Hybrid-Akkus unerwarteterweise nicht weiterentwickeln sollte - der Preis für diese Akkus in 5 oder 10 Jahren wesentlich niedriger sein wird als heute.
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Gazelle, Mittwoch, 15.07.2026, 09:24 (vor 2 Tagen) @ Roland
Wir haben darüber nachgedacht einen VW Passat plug-in Hybrid zu kaufen. Als ich dann das Kleingedruckte zu den Garantieleistungen gelesen habe und mir klar wurde, dass die Garantie für die Batterie nur für den Erstbesitzer gilt und nicht übertragbar ist beim Weiterverkauf, war das dem Thema durch. Wir haben dann ein reines VW EV gekauft (hier ist die Garantie übertragbar).
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 09:47 (vor 2 Tagen) @ Gazelle
Wir haben darüber nachgedacht einen VW Passat plug-in Hybrid zu kaufen. Als ich dann das Kleingedruckte zu den Garantieleistungen gelesen habe und mir klar wurde, dass die Garantie für die Batterie nur für den Erstbesitzer gilt und nicht übertragbar ist beim Weiterverkauf, war das dem Thema durch. Wir haben dann ein reines VW EV gekauft (hier ist die Garantie übertragbar).
Ich bin mir sicher, diese Klausel hat VW aus gutem Grund eingeführt. Die kennen die Schwachstelle der Hybrid-Fahrzeuge ganz genau.
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:37 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Wobei der Plugin-Hybrid im Passat und sonstwo im VW-Konzern als äußerst zuverlässig und problemlos gilt. Selbst bei sehr hohen Laufleistungen nur die üblichen mechanischen Verschleißteile. Die haben dankenswerterweise den 1.4-Liter-TSI mit Zahnriemen statt Steuerkette verbaut, die bei den TSI-Motoren die Problemstelle schlechthin war.
Gebraucht ist der spottbillig, weil davon ganze Schwärme mit 0,5%-Versteuerung zugelassen wurden, die jetzt zu Tausenden in den Börsen stehen.
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Gazelle, Mittwoch, 15.07.2026, 11:21 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Dass der Verbrennungsmotor und alle damit in Verbindung stehende Teile zuverlässig ihren Dienst verrichten bei den VW plug-ins, glaube ich gerne. Nur nützt das nichts, wenn die Batterie auf einmal Probleme macht und du als Zweitbesitzer keine Garantieansprüche gelten machen kannst. Wobei es allerdings sein kann, dass dieses Garantieschlupfloch nur in Grossbritannien gilt (Wir leben in Enlgand) und das in Deutschland anders geregelt ist.
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Winterthur, Ort, Mittwoch, 15.07.2026, 11:50 (vor 2 Tagen) @ Gazelle
Dass der Verbrennungsmotor und alle damit in Verbindung stehende Teile zuverlässig ihren Dienst verrichten bei den VW plug-ins, glaube ich gerne. Nur nützt das nichts, wenn die Batterie auf einmal Probleme macht und du als Zweitbesitzer keine Garantieansprüche gelten machen kannst. Wobei es allerdings sein kann, dass dieses Garantieschlupfloch nur in Grossbritannien gilt (Wir leben in Enlgand) und das in Deutschland anders geregelt ist.
Hab mich gerade mal durch die Garantie Bedingungen bei VW UK gelesen.. Das ist doch Hahnebüchen was die da machen..
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Gazelle, Mittwoch, 15.07.2026, 12:03 (vor 2 Tagen) @ Winterthur
Absolut. Das habe ich mir auch gedacht. Wobei ich durchaus nachvollziehen kann, dass es eine plug-in Batterie wegen der kleineren Kapazität eine geringe Lebensdauer hat, weil sie eine höhere Anzahl an Ladezyklen durchmacht als eine Batterie in einem reinen EV, wenn sie denn tatsächlich auch genutzt wird und nicht nur vom Verbrennungsmotor spazieren gefahren wird.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 12:13 (vor 2 Tagen) @ Gazelle
Absolut. Das habe ich mir auch gedacht. Wobei ich durchaus nachvollziehen kann, dass es eine plug-in Batterie wegen der kleineren Kapazität eine geringe Lebensdauer hat, weil sie eine höhere Anzahl an Ladezyklen durchmacht als eine Batterie in einem reinen EV, wenn sie denn tatsächlich auch genutzt wird und nicht nur vom Verbrennungsmotor spazieren gefahren wird.
Je nach Bauart können diese Akkus auch bei Nichtbenutzung altern. Viele Lithium-Ionen-Akkus leiden zum Beispiel, wenn sie längere Zeit komplett geladen sind.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 08:15 (vor 2 Tagen) @ Roland
Ich frage mich immer: Warum nicht jetzt schon E-Auto leasen? Wie oft fährst Du denn über 400km, die viele E-Auto als echte Reichweite jetzt schon in der Regel schaffen?
Gegen Hybrid spricht die Effizienz und die Tatsache, dass man 2 Antriebe warten muss. Also beim E-Auto gibt es eigentlich fast gar nichts zu warten (trotzdem druckt VW einen 450€ Bon aus)
--
Block 24
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alexey83, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 08:14 (vor 2 Tagen) @ Roland
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus.
Viele machen es aber scheinbar gar nicht. Meine ehemalige Arbeitskollegin sagte, dass die ihr Firmenauto nie geladen hat. Das wird wohl auch auf viele andere Firmenwagen zutreffen. Man zahlt nur 0,5% und fährt weiterhin mit Benzin.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:16 (vor 2 Tagen) @ alexey83
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus.
Viele machen es aber scheinbar gar nicht. Meine ehemalige Arbeitskollegin sagte, dass die ihr Firmenauto nie geladen hat. Das wird wohl auch auf viele andere Firmenwagen zutreffen. Man zahlt nur 0,5% und fährt weiterhin mit Benzin.
Man hört teilweise, dass bei der Rückgabe von Leasing-Fahrzeugen das Ladekabel noch in der Verpackung eingeschweißt ist. Inwieweit das anekdotisch ist, kann ich allerdings nicht sagen.
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Litze80, Mittwoch, 15.07.2026, 08:31 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Litze80, Mittwoch, 15.07.2026, 08:51
Ein Hybrid als Firmenfahrzeug macht durchaus Sinn (bei einer egoistischen Betrachtungsweise). Durch die Kombination der beiden Antriebsarten hast du eine hohe Gesamtantriebsleistung, was den "Fahrspaß" erhöht und gleichzeitig zahlst du halt nur 0,5%. Selbst Laden wird man nur selten (allenfalls zum Parken), da eine Vollständige Ladung ca. 3 Stunden dauert (für 80 km Reichweite). Wenn man zuhause keine Walbox hat, macht das ja nicht wirklich Sinn.
Ich selbst habe meine Hybrid in drei Jahren ca. 20 Mal geladen, meist vor dem Hintergrund, dass ich dadurch einen besseren Parkplatzt bekommen habe.
Natürlich hast du bei einem Hybrid weniger Spritverbrauch. Das rechtfertigt aber nicht die "staatliche Förderung", sich als Firmenfahrzeug einen Hybrid zu holen.
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VM
, Lüdinghausen, Mittwoch, 15.07.2026, 08:39 (vor 2 Tagen) @ Litze80
Mir gefällt Deine Ehrlichkeit, kriegt man bei weitem nicht von allen Menschen zu hören, die ein Hybridfahrzeug waren.
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Litze80, Mittwoch, 15.07.2026, 09:31 (vor 2 Tagen) @ VM
bearbeitet von Litze80, Mittwoch, 15.07.2026, 09:36
Naja, es kann mir ja keiner zum Vorwurf machen, dass ich einen vom Gesetzgeber geschaffenen steuerlichen Vorteil nutze. Es handelt sich ja auch nicht um ein "Schlupfloch" oder eine "Trickserei". Ich glaube kaum, dass der Gesetzgeber glaubt, dass ich mich alle zwei bis drei Tage für zwei Stunden in mein Auto setze und warte, bis das Teil geladen ist.
Die ganze Dienstwagenfahrzeugregelung ist ein Förderprogramm für die Automobilindustrie. Und die wollen halt teurere Hybrid-Fahrzeuge verkaufen.
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VM
, Lüdinghausen, Mittwoch, 15.07.2026, 08:24 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von VM, Mittwoch, 15.07.2026, 08:38
Man hört teilweise, dass bei der Rückgabe von Leasing-Fahrzeugen das Ladekabel noch in der Verpackung eingeschweißt ist. Inwieweit das anekdotisch ist, kann ich allerdings nicht sagen.
Ist aber in meinen Augen nachvollziehbar. Wenn Du den Strom über die Firmentankkarte abrechnest, wirst Du immer an den Schnelllader fahren. Dann bleibt das AC-Ladekabel unbenutzt.
Ansonsten sind Hybridfahrzeug ziemlich sinnfrei.
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Guido, Mittwoch, 15.07.2026, 08:39 (vor 2 Tagen) @ VM
Ist aber in meinen Augen nachvollziehbar. Wenn Du den Strom über die Firmentankkarte abrechnest, wirst Du immer an den Schnelllader fahren. Dann bleibt das AC-Ladekabel unbenutzt.
Das ist technisch so nicht bei allen Hybrid-Fahrzeugen möglich. Den ersten Generationen fehlte der Anschluss für Schnelllader komplett und bei den neueren Fahrzeugen ist die Ladeleiste teilweise so gering, dass die Ladesäulen (z.B. an der Autobahn) blockieren.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 15.07.2026, 08:20 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus.
Viele machen es aber scheinbar gar nicht. Meine ehemalige Arbeitskollegin sagte, dass die ihr Firmenauto nie geladen hat. Das wird wohl auch auf viele andere Firmenwagen zutreffen. Man zahlt nur 0,5% und fährt weiterhin mit Benzin.
Man hört teilweise, dass bei der Rückgabe von Leasing-Fahrzeugen das Ladekabel noch in der Verpackung eingeschweißt ist. Inwieweit das anekdotisch ist, kann ich allerdings nicht sagen.
Wurde damit nicht auch relativ viel Schindluder getrieben? Ich bin da echt nicht so tief drin, aber ich habe mal gehört, dass es ja für gewisse Zeit (oder immer noch?) Zuschüsse gab, wenn der Dienstwagen einen E-Anteil hat, im Zuge von Plug in / Mild Hybrid. Und dann bei Plug in viele im Kontext von Dienstwagen den Zuschuss mitgenommen haben, aber der Nutzer, da traditionell dann auch mit Tank-Card auf Firmennacken, im Grunde nie die Batterie benutzt hat.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:38 (vor 2 Tagen) @ FourrierTrans
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus.
Viele machen es aber scheinbar gar nicht. Meine ehemalige Arbeitskollegin sagte, dass die ihr Firmenauto nie geladen hat. Das wird wohl auch auf viele andere Firmenwagen zutreffen. Man zahlt nur 0,5% und fährt weiterhin mit Benzin.
Man hört teilweise, dass bei der Rückgabe von Leasing-Fahrzeugen das Ladekabel noch in der Verpackung eingeschweißt ist. Inwieweit das anekdotisch ist, kann ich allerdings nicht sagen.
Wurde damit nicht auch relativ viel Schindluder getrieben? Ich bin da echt nicht so tief drin, aber ich habe mal gehört, dass es ja für gewisse Zeit (oder immer noch?) Zuschüsse gab, wenn der Dienstwagen einen E-Anteil hat, im Zuge von Plug in / Mild Hybrid. Und dann bei Plug in viele im Kontext von Dienstwagen den Zuschuss mitgenommen haben, aber der Nutzer, da traditionell dann auch mit Tank-Card auf Firmennacken, im Grunde nie die Batterie benutzt hat.
Ich meine, das war so.
Ich würde mir so ein Hybrid-Fahrzeug nicht zulegen. Der Aufwand ist größer, weil man wie auch hier von jemandem bereits genannt, zwei Antriebssysteme verbaut, und wer nicht neu least, sondern sich ein Gebrauchtfahrzeug kauft, der muss damit rechnen, irgendwann für viel Geld die Akkus tauschen zu müssen, um durch die Hauptuntersuchung zu kommen. Da sind mittlerweile viele Fahrzeuge auf dem Markt, die im höheren Alter für recht hohe Kosten sorgen, bei denen dann eine Reparatur ggf. nicht mehr wirtschaftlich ist und die dann deshalb im Schrott landen.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 11:16 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus.
Viele machen es aber scheinbar gar nicht. Meine ehemalige Arbeitskollegin sagte, dass die ihr Firmenauto nie geladen hat. Das wird wohl auch auf viele andere Firmenwagen zutreffen. Man zahlt nur 0,5% und fährt weiterhin mit Benzin.
Man hört teilweise, dass bei der Rückgabe von Leasing-Fahrzeugen das Ladekabel noch in der Verpackung eingeschweißt ist. Inwieweit das anekdotisch ist, kann ich allerdings nicht sagen.
Wurde damit nicht auch relativ viel Schindluder getrieben? Ich bin da echt nicht so tief drin, aber ich habe mal gehört, dass es ja für gewisse Zeit (oder immer noch?) Zuschüsse gab, wenn der Dienstwagen einen E-Anteil hat, im Zuge von Plug in / Mild Hybrid. Und dann bei Plug in viele im Kontext von Dienstwagen den Zuschuss mitgenommen haben, aber der Nutzer, da traditionell dann auch mit Tank-Card auf Firmennacken, im Grunde nie die Batterie benutzt hat.
Ich meine, das war so.Ich würde mir so ein Hybrid-Fahrzeug nicht zulegen. Der Aufwand ist größer, weil man wie auch hier von jemandem bereits genannt, zwei Antriebssysteme verbaut, und wer nicht neu least, sondern sich ein Gebrauchtfahrzeug kauft, der muss damit rechnen, irgendwann für viel Geld die Akkus tauschen zu müssen, um durch die Hauptuntersuchung zu kommen. Da sind mittlerweile viele Fahrzeuge auf dem Markt, die im höheren Alter für recht hohe Kosten sorgen, bei denen dann eine Reparatur ggf. nicht mehr wirtschaftlich ist und die dann deshalb im Schrott landen.
Eigentlich ist es so, dass die Lebensdauer dieser Antriebskombination sowie der Verschleißteile länger ist als jeweils die der alleinig verbauten Antriebe (Elektro wie Verbrenner). Auch sind die Garantien durchaus üppig, aber am Ende ist die Lebensdauer natürlich auch abhängig vom Umgang mit dem Fahrzeug und der ist bei Firmenwagen und Leasing-Autos i.d.R. vielleicht nicht ganz so vorbildlich wie bei einem eigenen Fahrzeug;-)
Benzinpreise Deutschland
Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 12:06 (vor 2 Tagen) @ CF
Ich würde mir so ein Hybrid-Fahrzeug nicht zulegen. Der Aufwand ist größer, weil man wie auch hier von jemandem bereits genannt, zwei Antriebssysteme verbaut, und wer nicht neu least, sondern sich ein Gebrauchtfahrzeug kauft, der muss damit rechnen, irgendwann für viel Geld die Akkus tauschen zu müssen, um durch die Hauptuntersuchung zu kommen. Da sind mittlerweile viele Fahrzeuge auf dem Markt, die im höheren Alter für recht hohe Kosten sorgen, bei denen dann eine Reparatur ggf. nicht mehr wirtschaftlich ist und die dann deshalb im Schrott landen.
Eigentlich ist es so, dass die Lebensdauer dieser Antriebskombination sowie der Verschleißteile länger ist als jeweils die der alleinig verbauten Antriebe (Elektro wie Verbrenner). Auch sind die Garantien durchaus üppig, aber am Ende ist die Lebensdauer natürlich auch abhängig vom Umgang mit dem Fahrzeug und der ist bei Firmenwagen und Leasing-Autos i.d.R. vielleicht nicht ganz so vorbildlich wie bei einem eigenen Fahrzeug;-)
Das Problem ist die Lebensdauer der recht kleinen Akkus in den Hybrid-Fahrzeugen. Sind die defekt, kommt das Fahrzeug nicht mehr durch die Hauptuntersuchung. Und das läuft dann auf einen wirtschaftlichen Totalschaden hinaus. Aktuell beträgt das Durchschnittsalter der Pkw in Deutschland gut zehn Jahre. Das bedeutet, dass auch viele deutlich ältere Fahrzeuge unterwegs sind. Hybrid-Fahrzeuge dürften bei weitem nicht so alt werden.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 12:12 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Ich würde mir so ein Hybrid-Fahrzeug nicht zulegen. Der Aufwand ist größer, weil man wie auch hier von jemandem bereits genannt, zwei Antriebssysteme verbaut, und wer nicht neu least, sondern sich ein Gebrauchtfahrzeug kauft, der muss damit rechnen, irgendwann für viel Geld die Akkus tauschen zu müssen, um durch die Hauptuntersuchung zu kommen. Da sind mittlerweile viele Fahrzeuge auf dem Markt, die im höheren Alter für recht hohe Kosten sorgen, bei denen dann eine Reparatur ggf. nicht mehr wirtschaftlich ist und die dann deshalb im Schrott landen.
Eigentlich ist es so, dass die Lebensdauer dieser Antriebskombination sowie der Verschleißteile länger ist als jeweils die der alleinig verbauten Antriebe (Elektro wie Verbrenner). Auch sind die Garantien durchaus üppig, aber am Ende ist die Lebensdauer natürlich auch abhängig vom Umgang mit dem Fahrzeug und der ist bei Firmenwagen und Leasing-Autos i.d.R. vielleicht nicht ganz so vorbildlich wie bei einem eigenen Fahrzeug;-)
Das Problem ist die Lebensdauer der recht kleinen Akkus in den Hybrid-Fahrzeugen. Sind die defekt, kommt das Fahrzeug nicht mehr durch die Hauptuntersuchung. Und das läuft dann auf einen wirtschaftlichen Totalschaden hinaus. Aktuell beträgt das Durchschnittsalter der Pkw in Deutschland gut zehn Jahre. Das bedeutet, dass auch viele deutlich ältere Fahrzeuge unterwegs sind. Hybrid-Fahrzeuge dürften bei weitem nicht so alt werden.
So pauschal kann man das nicht sagen. Für PHEV mag das noch gelten, nicht für Voll-Hybride. Allerdings sind die kleinen Akkus auch günstiger im Austausch. Oft kann man einzelne Module austauschen und man kommt mit niedrigen 4stelligen Summen davon.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:14 (vor 2 Tagen) @ Roland
Da ich mich noch nicht an ein reines e-Auto gewagt habe, habe ich mir bzw. meine Firma ein Plug in Hybrid gekauft. Für mich persönlich eigentlich unverständlich, warum diese Antriebstechnik verpönt ist. Die rein elektrische Reichweite ist zwar nur 70 km, reicht aber für sämtliche Stadtfahrten locker aus. Den Akku lade ich am Hausstrom in ca. 5h. Der nächste PKW wird dann sicherlich ein reines E-Auto sein, dann aber als Leasing-Fahrzeug aufgrund der Technik-Sprünge, die beim Modellzyklus gegenüber Verbrennern ja immer noch eklatant sind.
Nachteil der Hybridlösungen ist allerdings vielfach, dass die Akkus nicht so lange halten wie bei reinen E-Autos. Mit defekten Akkus kommt man nicht über die Hauptuntersuchung, und viele Hersteller langen bei einem Austausch richtig zu. Bei Leasing-Fahrzeugen ist das nicht sonderlich relevant, aber bei etwas älteren Gebrauchtfahrzeugen schon.
Grundsätzlich haben Elektroautos wohl einen Stand erreicht, bei dem ich nicht mehr mit großen, für die Kunden relevanten Technik-Sprüngen rechnen würde. Die Ausnahme scheint mir hier die Ladeleistung bei kleineren Fahrzeugen zu sein. Bei VW beispielsweise lädt der ID.3 je nach Akkukapazität bei recht leerem Akku anfangs mit 145 bis 185 kW. Beim ID.Polo beispielsweise sind es je nach Akku-Größe nur 90 bis 105 kW. Hier schlägt wohl der angestrebte niedrigere Preis durch. Wer so ein Fahrzeug nur auf kürzeren oder mittleren Strecken nutzt, für den ist das nicht relevant. Fährt man ausnahmsweise aber auch mal Langstrecke, dann muss man häufig laden und dann jeweils recht lange Pause machen. Auch bei der Konkurrenz sieht es vielfach nicht anders aus, der R4 und R5 laden je nach Akku-Größe mit maximal 80 bzw. 100 kW. Hier könnte bei den nächsten Generationen noch einiges passieren. Mit steigender Verbreitung dürfte die 800-Volt-Technik deutlich preisgünstiger werden und die 400-Volt-Technik auch in kleineren Fahrzeugen verdrängen.
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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 15.07.2026, 05:59 (vor 3 Tagen) @ Roland
Ich finde du gibst die Antwort (zumindest für dich) in deinem Beitrag teilweise schon selber.
Angenommen du hättest dich fur ein e-Auto mit 350km Reichweite entschieden. Das würde bei dir über Nacht am günstigen Hausstrom täglich (10 Stunden geparkt) 140km nachladen. Folgende Fragen:
- Fährst du 140km jedem Tag?
- Wie oft fährst du im Jahr 300km?
- Wenn du mehr als 300km fährst kannst du dann nicht auch mal teurer schnelladen an der Autobahn?
- Steht dein Auto öfter mal in den Sonnenstunden zu Hause und kannst du ggf. deine Ladekosten noch durch eigenen Solarstrom drücken?
Im Vergleich ist ein Hybrid mit beiden Antrieben halt einfach zu teuer und ineffizient. Warum beides einbauen, wenn eins reicht? In Mexiko macht(e) es Sinn, wegen fehlender Ladeinfrastruktur auf Autobahnen. Sobald die da ist, ist Hybrid in meinem Augen nich sinnvoll.
Und ohne Lademöglichkeit zu Hause ist e-Auto noch schwierig würde ich schätzen. Das wird sich mit Schnelladern (siehe neue Geely oder BYD Technologien) und Einstiegspreisen (in China sind eModelle vom gleiche Typ glaube ich mittlerweile günstiger als Verbrenner) erledigen.
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tobi002, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 01:29 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Ganz klar ist Robert Habeck schuld. ;)
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Kruemelmonster09, Dienstag, 14.07.2026, 22:06 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig.
...
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
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Argyle, Köln, Mittwoch, 15.07.2026, 08:53 (vor 2 Tagen) @ Kruemelmonster09
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Hammernervig, bei uns am Aldi nun das dritte Mal in einem Jahr. Die Jungs bekommen dann 200 EUR fürs Kupfer und verursachen 10.000 EUR Schaden und viele lange Gesichter / leerbleibende Akkus...
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:58 (vor 2 Tagen) @ Argyle
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Hammernervig, bei uns am Aldi nun das dritte Mal in einem Jahr. Die Jungs bekommen dann 200 EUR fürs Kupfer und verursachen 10.000 EUR Schaden und viele lange Gesichter / leerbleibende Akkus...
Reines Kupfer bringt wohl um die 10 Euro pro Kilogramm. Und wenn der Schrotthändler den Eindruck hat, dass ihm "heiße" Ware angeboten wird, vermutlich deutlich weniger. Von 200 Euro können die Diebe nur träumen.
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Argyle, Köln, Mittwoch, 15.07.2026, 10:04 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Hammernervig, bei uns am Aldi nun das dritte Mal in einem Jahr. Die Jungs bekommen dann 200 EUR fürs Kupfer und verursachen 10.000 EUR Schaden und viele lange Gesichter / leerbleibende Akkus...
Reines Kupfer bringt wohl um die 10 Euro pro Kilogramm. Und wenn der Schrotthändler den Eindruck hat, dass ihm "heiße" Ware angeboten wird, vermutlich deutlich weniger. Von 200 Euro können die Diebe nur träumen.
Umso läppscher. Kannste besser ne Spendendose an die Säule hängen...
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 10:16 (vor 2 Tagen) @ Argyle
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Hammernervig, bei uns am Aldi nun das dritte Mal in einem Jahr. Die Jungs bekommen dann 200 EUR fürs Kupfer und verursachen 10.000 EUR Schaden und viele lange Gesichter / leerbleibende Akkus...
Reines Kupfer bringt wohl um die 10 Euro pro Kilogramm. Und wenn der Schrotthändler den Eindruck hat, dass ihm "heiße" Ware angeboten wird, vermutlich deutlich weniger. Von 200 Euro können die Diebe nur träumen.
Umso läppscher. Kannste besser ne Spendendose an die Säule hängen...
Wenn es tatsächlich um das Kupfer geht, sind die Diebe häufig gescheiterte Existenzen, teilweise Alkoholiker, etc. Auch die Bahn kann ein Lied von solchen Leuten singen. Die stehlen z.B. Signalleitungen, die nur wenig Kupfer enthalten und entsprechend wenig Geld bringen, legen aber ganze Bahnstrecken lahm. Und teilweise kappen sie auch Lichtwellenleiter, weil sie zu blöd sind, die zu erkennen. Für maximal ein paar Euro verursachen sie riesige Schäden.
Was die Ladekabel angeht, so wäre ich allerdings nicht überrascht, wenn da auch Idioten unterwegs sind, denen es nur darum geht, Schaden anzurichten.
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Gazelle, Dienstag, 14.07.2026, 23:04 (vor 3 Tagen) @ Kruemelmonster09
Wir sind im März nach langem Überlegen auf Elektro umgestiegen und ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Lange Fahrten mit Ladestops (haben mittlerweile ein halbes Dutzend Trips zwischen 600km und 800km gemacht) verlangen natürlich etwas mehr Planung als früher, aber abgesehen davon sehe ich bisher keine Nachteile. Ob es allerdings ganz ohne Wallbox für uns finanziell Sinn machen würde, wage ich zu bezweifeln. Was wir auf den längeren Trips an den Schnelladesäulen bezahlt haben ist schon ziemlich happig.
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Kruemelmonster09, Dienstag, 14.07.2026, 23:14 (vor 3 Tagen) @ Gazelle
Wir sind im März nach langem Überlegen auf Elektro umgestiegen und ich bin sehr zufrieden mit dieser Entscheidung. Lange Fahrten mit Ladestops (haben mittlerweile ein halbes Dutzend Trips zwischen 600km und 800km gemacht) verlangen natürlich etwas mehr Planung als früher, aber abgesehen davon sehe ich bisher keine Nachteile. Ob es allerdings ganz ohne Wallbox für uns finanziell Sinn machen würde, wage ich zu bezweifeln. Was wir auf den längeren Trips an den Schnelladesäulen bezahlt haben ist schon ziemlich happig.
Müsste man jetzt rechnen, ja.
Ich zahle aktuell bei EnBW aber beispielsweise 41 Cent pro kW/h.
Bei unseren Stadtwerken zahle ich 49 Cent für AC. Die Ladesäulen sind meistens so platziert, dass ich an guten Stellen laden kann, wo ich sonst Parkgebühren entrichten müsste. Da spare ich auch wieder einiges.
Bei einem Verbrauch von 17 kW/h sind das knapp 7€ pro 100 km. Ich denke das ist okay.
Dazu kommen ja nunmal diverse andere Vorteile der Elektromobilität.
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Sammy238, Mittwoch, 15.07.2026, 06:42 (vor 2 Tagen) @ Kruemelmonster09
Du hast in deiner Rechnung allerdings wichtige Hinweise vergessen:
Du zahlst aktuell nur 41 ct/kWh, weil du eine monatliche Grundgebühr von 5,99 € hast. Zudem läuft bis Ende September eine Preisaktion bei EnBW – danach kostet die kWh wieder 46 Cent (und sogar 56 Cent für Kunden ohne Abomodell).
Mich ermüdet die Diskussion zwischen Verbrenner- und E-Autofahrern. Am Ende muss es doch einfach für den Einzelnen wirtschaftlich und praktisch passen, ohne dass man daraus eine Glaubensfrage macht.
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 09:55 (vor 2 Tagen) @ Sammy238
Mich ermüdet die Diskussion zwischen Verbrenner- und E-Autofahrern. Am Ende muss es doch einfach für den Einzelnen wirtschaftlich und praktisch passen, ohne dass man daraus eine Glaubensfrage macht.
Du befindest dich hier aber auch in einer ganz bestimmten bubble. Das gepriesene Elektroauto ist dann wahrscheinlich trotzdem ein SUV.
Das wäre nämlich mal ein Punkt, den man vielleicht zuerst angehen sollte. Dieser SUV-Plage, ganz gleich welchen Antriebes mal einen Riegel vorschieben. Gibt Gegenden in Dortmund und im Pott generell, wo vor den Grundstücken kaum noch eine andere Auto-Art zu finden ist.
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Mittwoch, 15.07.2026, 09:56 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Mich ermüdet die Diskussion zwischen Verbrenner- und E-Autofahrern. Am Ende muss es doch einfach für den Einzelnen wirtschaftlich und praktisch passen, ohne dass man daraus eine Glaubensfrage macht.
Du befindest dich hier aber auch in einer ganz bestimmten bubble. Das gepriesene Elektroauto ist dann wahrscheinlich trotzdem ein SUV.Das wäre nämlich mal ein Punkt, den man vielleicht zuerst angehen sollte. Dieser SUV-Plage, ganz gleich welchen Antriebes mal einen Riegel vorschieben. Gibt Gegenden in Dortmund und im Pott generell, wo vor den Grundstücken kaum noch eine andere Auto-Art zu finden ist.
Mich würde auch wirklich mal das Median-Vermögen der 100 aktivsten User hier im Forum interessieren. :D
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markus, Donnerstag, 16.07.2026, 06:14 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 23 Min.) @ FourrierTrans
Mich ermüdet die Diskussion zwischen Verbrenner- und E-Autofahrern. Am Ende muss es doch einfach für den Einzelnen wirtschaftlich und praktisch passen, ohne dass man daraus eine Glaubensfrage macht.
Du befindest dich hier aber auch in einer ganz bestimmten bubble. Das gepriesene Elektroauto ist dann wahrscheinlich trotzdem ein SUV.Das wäre nämlich mal ein Punkt, den man vielleicht zuerst angehen sollte. Dieser SUV-Plage, ganz gleich welchen Antriebes mal einen Riegel vorschieben. Gibt Gegenden in Dortmund und im Pott generell, wo vor den Grundstücken kaum noch eine andere Auto-Art zu finden ist.
Mich würde auch wirklich mal das Median-Vermögen der 100 aktivsten User hier im Forum interessieren.
Ich gehe davon aus, dass die Schere ziemlich groß ist, wenn man sich diese Diskussion anschaut. Hier scheint es nur die beiden Extreme zu geben: diejenigen, die ein E-Auto kaufen, und diejenigen, für die es auf die letzten 20 € ankommt.
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Kruemelmonster09, Mittwoch, 15.07.2026, 07:05 (vor 2 Tagen) @ Sammy238
Du hast in deiner Rechnung allerdings wichtige Hinweise vergessen:
Du zahlst aktuell nur 41 ct/kWh, weil du eine monatliche Grundgebühr von 5,99 € hast. Zudem läuft bis Ende September eine Preisaktion bei EnBW – danach kostet die kWh wieder 46 Cent (und sogar 56 Cent für Kunden ohne Abomodell).
Die Grundgebühr habe ich nicht erwähnt. Absolut richtig.
Bezüglich der 41 Cent:
Ich habe explizit geschrieben, dass ich aktuell 41 Cent zahle.
Mich ermüdet die Diskussion zwischen Verbrenner- und E-Autofahrern. Am Ende muss es doch einfach für den Einzelnen wirtschaftlich und praktisch passen, ohne dass man daraus eine Glaubensfrage macht.
Wer hat denn eine Glaubensfrage daraus gemacht?
Ich finde, dass das hier bisher eine sehr sachliche Diskussion war, ohne irgendwelche Grabenkämpfe, oder aufgeladene Stimmung.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 15.07.2026, 08:31 (vor 2 Tagen) @ Kruemelmonster09
Mich ermüdet die Diskussion zwischen Verbrenner- und E-Autofahrern. Am Ende muss es doch einfach für den Einzelnen wirtschaftlich und praktisch passen, ohne dass man daraus eine Glaubensfrage macht.
Wer hat denn eine Glaubensfrage daraus gemacht?
Ich finde, dass das hier bisher eine sehr sachliche Diskussion war, ohne irgendwelche Grabenkämpfe, oder aufgeladene Stimmung.
Wie von anderen hier schon geschrieben, wird die Entscheidung zwischen Verbrenner und E-Auto letztlich über den Geldbeutel gefällt werden. Der Mammon ist ohnehin das Einzige, woran die Leute glauben, insofern hat dein Vorredner natürlich Recht.
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 09:41 (vor 2 Tagen) @ Habakuk
.
Der Mammon ist ohnehin das Einzige, woran die Leute glauben, insofern hat dein Vorredner natürlich Recht.
Dieser "Glaube" ist den Leuten nunmal auferzwungen. Jeder muss zusehen, wo er bleibt.
Oder lebt hier einer mittlerweile komplett autark und hat sich entkoppelt?
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Matze09, Dienstag, 14.07.2026, 22:45 (vor 3 Tagen) @ Kruemelmonster09
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig....
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Ja, ich überlege auch schon länger. Noch war immer Kostenfaktor noch ein Punkt, aber das öndert sich momentan, da es es Kleinwagen gibt, die bezahlbaren sind.
Darf man fragen gekauft oder geleast?
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Londo, Münster, Mittwoch, 15.07.2026, 09:00 (vor 2 Tagen) @ Matze09
Wir fahren seit 4 Wochen elektrisch. Gebraucht geleast ohne Kaufverpflichtung. Mein Eindruck war, dass vergleichbare Verbrenner mit ähnlichen Ratenhöhen ausgezeichnet waren. Wir hatten "Glück", dass der Wagen schon einen Unfallschaden hatte und die Rate eher günstig war für die Ausstattung. Wobei die Rate einem gnadenlos vor Augen führt, was für eine Geldvernichtungsmaschine so ein Auto sein kann.
Technikfortschritt in der nächsten Zeit und damit einhergehender Wertverlust schätze ich so ein, dass sich da ordentlich was tun wird. Daher (bei uns erstmals) Leasing, kein Kauf.
Ist m.E. übrigens ein Problem für die Autovermietungen, die die in den Keller gehenden Restwerte der schnell alternden E-Autos bilanziell wuppen müssen...
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pöhler89, COE, Mittwoch, 15.07.2026, 08:14 (vor 2 Tagen) @ Matze09
Hi Matze,
auch wir haben im März unseren 16 alten VW Golf abgegeben und uns ein Hyundai Kona E gekauft.
Der Wagen war vorher 4 Jahre als Leasingfahrzeug unterwegs.
Wir sind super zufrieden. Muss dazu sagen, dass wir schon seit 3 Jahren eine PV-Anlage plus Wallbox haben und die Energie jetzt richtig nutzen.
Ich bin absolut kein Auto-Fahrer - fahre seit 25 Jahren mit der Bahn und Fahrrad zur Arbeit. Aber ich ertappe mich jetzt dabei, dass mir das Fahren Spaß macht. Fühlt sich einfach gut an ...
Wirtschaftlich ist es auf jeden Fall ein Gewinn.
SGG
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Kruemelmonster09, Dienstag, 14.07.2026, 23:03 (vor 3 Tagen) @ Matze09
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig....
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Ja, ich überlege auch schon länger. Noch war immer Kostenfaktor noch ein Punkt, aber das öndert sich momentan, da es es Kleinwagen gibt, die bezahlbaren sind.
Darf man fragen gekauft oder geleast?
Beide gebraucht gekauft.
Autos kaufe ich grundsätzlich nicht neu, das steht für mich nicht im Verhältnis.
Was die von Marc angesprochene aktuelle Verbesserung der Technik angeht und der Aussage, dass man daher aktuell nicht kaufen sollte, würde ich raten es differenzierter zu betrachten.
Analysiere dein Fahrprofil und schaue dann, was du benötigst.
Es ist toll, dass es jetzt Autos aus China (und den BMW iX5) gibt, die innerhalb von 10 Minuten von 10 auf 80-90% laden können.
Ich benötige aber beispielsweise eh eine Pause, wenn ich mehr wie 3 Stunden gefahren bin. Unabhängig davon, dass ich selten Langstrecke fahre, stehe ich nach 3 Stunden Fahrt eh eher so 20 bis 30 Minuten. Dann kann er in der Zeit auch laden. Hast du diese Standzeit, reichen auch 150 KW Ladeleistung um Peak aus.
Edit:
Und muss ich sonst laden, mache ich das eben ohne jeglichen Zeitverlust beim Einkaufen, oder Stadtbummel.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 14.07.2026, 22:56 (vor 3 Tagen) @ Matze09
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig....
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Ja, ich überlege auch schon länger. Noch war immer Kostenfaktor noch ein Punkt, aber das öndert sich momentan, da es es Kleinwagen gibt, die bezahlbaren sind.
Darf man fragen gekauft oder geleast?
Das wird drauf ankommen. Tendenziell würde ich ein E-Auto indes derzeit leasen. Da geht technisch im Moment zu viel in zu kurzer Zeit, als dass ich mich da lange binden möchte.
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Mario Girotti, London, Mittwoch, 15.07.2026, 00:36 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
Kommt halt auf Deinen persönliche Use Case an.
Ich habe mir letztes Jahr einen EQV gekauft. Warum? Weil den keiner haben will. Hat nur 300km Reichweite, das ist den meisten zu wenig. Dadurch war der extrem günstig (nach 3 Jahren 35% Restwert). Für mich das perfekte Auto mit der Family wo alle 2h ohnehin eine Pinkelpause ansteht.
Das Restwertrisiko ist extrem gering und ich will das Fahrzeug ohnehin 8-10 Jahre fahren. Dann habe ich einen monatlichen Werteverzehr von ca. 200£. Mit Versicherung und Verschleiß liege ich bei 500£.
Wenn ich den neu leasen würde wäre ich mit der Austattung bei >1000£. Ich spare also 6000£ im Jahr weil ich auf etwas neuere Technologie verzichte.
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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 15.07.2026, 01:04 (vor 3 Tagen) @ Mario Girotti
WTF? Du hast 35% von Neupreis gezahlt?
Gibt so einen Chart zur Reichweitenangst wo steht was die Leute wirklich für Strecken fahren vs. was sie denken zu brauchen.
Laden kannst du vermutlich entspannt zu Hause?
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Mario Girotti, London, Mittwoch, 15.07.2026, 08:14 (vor 2 Tagen) @ Schoeneschooh
Nein, wir leben in der Stadt. Ich lade an der Strassenlaterne vorm Haus. Das haben die in London ganz gut gelöst. Da kann ich sogar so laden dass er nur zum günstigen Tarif lädt und nicht zu den Peakzeiten. Blockiergebühr gibt es an den Laternen nicht, ist also tierisch entspannt. Ich zahle 0,49 GBP.
Vorteil ist übrigens auch das er Batterieschonend mit nur 2-3 kwh lädt.
Zu den 35%. Ich habe lange in der Automobilindustrie gearbeitet, Schwerpunkt Gebrauchtfahrzeuge/Restwerte. Du musst immer versuchen Konstellationen zu finden bei denen es ein Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage gibt. Der EQV ist häufig vorhanden auf dem Markt in UK (wurde viel von UBER und anderen Personenbeförderungsunternehmen genutzt). Das Angebot ist also hoch. Elektro Fahrzeuge können heute noch nicht dorthin exportiert werden wo Diesel/Benziner die letzten Jahrzehnte hin exportiert wurden. Zudem hast Du eine schlechte Binnennachfrage weil die Angst haben bzgl. der Reichweite. Also hast Du eine sehr geringe Nachfrage.
Dann noch einmal mit TÜV/DEKRA Schadensberichten für den Fahrzeugtyp abgleichen (also gibt es grundsätzlich Strukturmängel am Fahrzeug usw.).
Wenn Du dann noch Geduld hast und am Jahresende den einen oder anderen Vertragspartner anrufst wirst Du schnell merken wer von denen gerade richtig Druck hat seine Jahresziele zu erreichen. Und dann suchste Dir einfach das Fahrzeug aus dass Dir am meisten zusagt.
Das mache ich seit Ewigkeiten für Freunde. Ich hatte immer Dienstwagen musste aber jetzt durch unseren Umzug
Benzinpreise Deutschland
OliJ, BV, Mittwoch, 15.07.2026, 10:09 (vor 2 Tagen) @ Mario Girotti
Krass das mit den 35%.
War bei mir ähnlich.
Größeres Auto sollte her (Eltern - Rolllator - kein Auto mehr) und wir haben uns ungesehen.
Einzig gefallen hat mir ein Mustang Mach E.
Kleine Leistung (269 PS) und Reichweite von 340 - 450 km.
Konfiguriert - 61.000 Euro.
2 Jahre alt für 28.000,- Euro bekommen.
Ich fahre von Frankfurt maximal nach Dortmund oder Köln.
In Köln kann ich für 16 Cent beim Arbeitgeber tanken. Dortmund mal kurz einen Schnelllader auf der Heimfahrt.
Ansonsten per Wallbox.
Wir sind so zufrieden, dass wir das zweite Auto nach 4 Monaten ebenfalls verkauft und uns ein weiteres E-auto gekauft haben.
Im Winter sind die Autos morgen warm und im Sommer schön kühl - App-Steuerung.
Außerdem ist für mich der Fahrspaß echt gegeben.
Ich brauch keinen Sound mehr - mochte ich noch nie - und bin einfach zufrieden.
Mit unseren Sachverständigen auf der Arbeit habe ich mich lange vorm Kauf unterhalten.
E-auto - sagen sie - ist die Zukunft. Gibt nur einen (von 48) der sagt "Neee das geht gar nicht".
Dank Wallbox und bald einer PV-Anlage ist mir der Benzinpreis egal.
Klar kann ich die Aufregung verstehen - absolut. Was macht meine Friseurin die mit den Öffentlichen 2 Stunden zur Arbeit braucht und mit dem Auto 20 Minuten?
Man kann nur hoffen, dass der Einstieg in die E-Mobilität immer günstiger wird.
Benzinpreise Deutschland
Kruemelmonster09, Mittwoch, 15.07.2026, 18:27 (vor 2 Tagen) @ OliJ
Krass das mit den 35%.
War bei mir ähnlich.Größeres Auto sollte her (Eltern - Rolllator - kein Auto mehr) und wir haben uns ungesehen.
Einzig gefallen hat mir ein Mustang Mach E.
Kleine Leistung (269 PS) und Reichweite von 340 - 450 km.
Konfiguriert - 61.000 Euro.
2 Jahre alt für 28.000,- Euro bekommen.
Ich fahre von Frankfurt maximal nach Dortmund oder Köln.
In Köln kann ich für 16 Cent beim Arbeitgeber tanken. Dortmund mal kurz einen Schnelllader auf der Heimfahrt.Ansonsten per Wallbox.
Wir sind so zufrieden, dass wir das zweite Auto nach 4 Monaten ebenfalls verkauft und uns ein weiteres E-auto gekauft haben.
Im Winter sind die Autos morgen warm und im Sommer schön kühl - App-Steuerung.
Außerdem ist für mich der Fahrspaß echt gegeben.
Ich brauch keinen Sound mehr - mochte ich noch nie - und bin einfach zufrieden.
Und wenn man den Sound doch möchte, ist der Mustang natürlich auch die absolute Speerspitze.
Im temperamentvoll Modus ist das schon ein echtes Highlight.
Benzinpreise Deutschland
MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 00:49 (vor 3 Tagen) @ Mario Girotti
Klar, kommt es immer. Ich war jetzt von Neuwagen ausgegangen. Und da wäre mir das Risiko des Wertverlustes auf Grund technischen Fortschritts einfach zu groß.
Benzinpreise Deutschland
Mario Girotti, London, Mittwoch, 15.07.2026, 00:52 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
100%! Aber ein Privatkunde sollte sich eigentlich niemals einen Neuwagen kaufen wenn er wirtschaftlich denkt. Die Dinger verlieren 50% in den ersten 3-5 Jahren. Dann lieber bei Christian Lindner kaufen ;-)
Benzinpreise Deutschland
Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:28 (vor 2 Tagen) @ Mario Girotti
100%! Aber ein Privatkunde sollte sich eigentlich niemals einen Neuwagen kaufen wenn er wirtschaftlich denkt. Die Dinger verlieren 50% in den ersten 3-5 Jahren. Dann lieber bei Christian Lindner kaufen ;-)
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Ich hatte dort mal vor ein paar Monaten spaßeshalber nachgesehen. Damals wurde dort genau ein (!) gebrauchtes Elektrofahrzeug angeboten. Wählt man dort jetzt als Antriebsart "Elektro", sieht man zwar eine größere Zahl von Fahrzeugen, aber wenn ich es richtig überblicke, lediglich Hybrid-Fahrzeuge, anscheinend hat man mittlerweile die Zuordnung geändert.
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Habakuk, OWL, Mittwoch, 15.07.2026, 08:36 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
100%! Aber ein Privatkunde sollte sich eigentlich niemals einen Neuwagen kaufen wenn er wirtschaftlich denkt. Die Dinger verlieren 50% in den ersten 3-5 Jahren. Dann lieber bei Christian Lindner kaufen ;-)
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Ich hatte dort mal vor ein paar Monaten spaßeshalber nachgesehen. Damals wurde dort genau ein (!) gebrauchtes Elektrofahrzeug angeboten. Wählt man dort jetzt als Antriebsart "Elektro", sieht man zwar eine größere Zahl von Fahrzeugen, aber wenn ich es richtig überblicke, lediglich Hybrid-Fahrzeuge, anscheinend hat man mittlerweile die Zuordnung geändert.
Auch eine Form der "Technologieoffenheit". Was kosten aktuell eigentlich Kohlebriketts?
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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 15.07.2026, 00:01 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
bearbeitet von Schoeneschooh, Mittwoch, 15.07.2026, 00:05
Bei mir stellt sich die Frage nicht, aber in D würde de ich aktuell auch e-Auto leasen (sonst niemals) und dann in 2-3 Jahren kaufen. Der endgültige Gamechanger wird das Schnelladen sein, dann braucht es die Lademöglichkeit zu Hause nicht mehr. Wie hier in Mexiko seit ein paar Jahren chinesische Automarken den Markt überrollen ist übrigens furchteinflößend. Gerade e-Modelle kommen nun auch in der Oberschicht an.
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CF, Mittwoch, 15.07.2026, 14:52 (vor 2 Tagen) @ Schoeneschooh
Bei mir stellt sich die Frage nicht, aber in D würde de ich aktuell auch e-Auto leasen (sonst niemals) und dann in 2-3 Jahren kaufen. Der endgültige Gamechanger wird das Schnelladen sein, dann braucht es die Lademöglichkeit zu Hause nicht mehr. Wie hier in Mexiko seit ein paar Jahren chinesische Automarken den Markt überrollen ist übrigens furchteinflößend. Gerade e-Modelle kommen nun auch in der Oberschicht an.
Auch in Deutschland flutet die Werbung für Xpeng, Jaecoo, BYD und andere Spionage-Drohnen die streaming-Dienste. Einfach schlimm.
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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 15.07.2026, 17:13 (vor 2 Tagen) @ CF
Ich meinte eher auf der Straße. Man kann davon halten, was man will und sich gegen ein chinesisches Auto entscheiden aus Überzeugung (würde ich). Aber die fressen unsere Autoindustrie mit Haut und Haaren, da bin ich recht überzeugt!
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 00:26 (vor 3 Tagen) @ Schoeneschooh
Bei mir stellt sich die Frage nicht, aber in D würde de ich aktuell auch e-Auto leasen (sonst niemals) und dann in 2-3 Jahren kaufen. Der endgültige Gamechanger wird das Schnelladen sein, dann braucht es die Lademöglichkeit zu Hause nicht mehr. Wie hier in Mexiko seit ein paar Jahren chinesische Automarken den Markt überrollen ist übrigens furchteinflößend. Gerade e-Modelle kommen nun auch in der Oberschicht an.
Das habe ich so ähnlich vor ein paar Wochen in der Dominikanischen Republik auch so wahrgenommen. Überall Werbung für chinesische Hersteller.
Aber wo wir hier gerade so nett beisammen sind, ist das Sargazo an der Riviera Maya gerade wirklich so schrecklich?
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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 15.07.2026, 00:31 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
Haha keine Ahnung, ich sitze gerade in Puerto Vallarta am Strand. Gab ein paar günstige Angebote, nachdem sie El Mencho hochgenommen haben.
Sargazo wird jedes Jahr schlimmer und es ist mittlerweile ein ernstzunehmendes Problem für die Region. Ich würde mir aus Europa heraus mittlerweile gut überlegen, ob ich einen karibischen Sandstrand in Yucatan aufsuche. Wenn dann der Sargazo kommt, dann ist genau das hin. Wenn man im Zweifel auch mit Pool auskommt und dem, was die Region sonst zu bieten hat. Adelante!
Habe letztes Jahr Oktober El Chepe aus Chihuahua bis nach Los Mochis genommen und dann mit der Fähre von Topolobampo nach La Paz übergesetz (über Nacht in 4er Kabine mit Bett). Mega geil!
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 14.07.2026, 22:34 (vor 3 Tagen) @ Kruemelmonster09
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig....
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Können wir diesen Quatsch mit "Wir brauchen härtere Strafen" bitte einfach mal lassen? Das ist wirklich seit Jahrzehnten widerlegt. Danke.
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Kruemelmonster09, Dienstag, 14.07.2026, 23:07 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig....
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Können wir diesen Quatsch mit "Wir brauchen härtere Strafen" bitte einfach mal lassen? Das ist wirklich seit Jahrzehnten widerlegt. Danke.
Ich denke, dass es ein Problem ist, dass wir hier von bloßer Sachbeschädigung reden.
Die Kabel eines ganzen Ladeparks abzuschneiden ist im Grunde ein Anschlag auf die Mobilität.
Aktuell sind die Kabel bei 3(!) meiner 4 nächsten DC Ladeparks abgeschnitten.
Würde es den einen verbliebenen nicht geben (der dementsprechend oft belegt ist aktuell) müsste ich erstmal 10 km fahren, um DC zu laden.
Man stelle sich vor, in der Nacht würden bei den zwei Tankstellen eines Stadtviertels sämtliche Zapfsäulen so beschäfigt werden, dass diese unbenutzbar sind und sie bleiben es wochenlang.
Was wäre da denn los?
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 14.07.2026, 23:35 (vor 3 Tagen) @ Kruemelmonster09
Wir sind vergangene Woche nun auch mit dem Zweitwagen auf Elektro umgestiegen.
Lohnt sich absolut inzwischen auch ohne Wallbox.
Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, der ein neues Auto benötigt, sich wirklich mal tiefergehend mit dem aktuellen Stand der e Mobilität zu beschäftigen.
Am Ende sind halt 95% aller Argumente dagegen nichtig....
Nur wir benötigen dringend härtere Strafen dafür, wenn mal wieder jemand Ladekabel abschneidet (und bessere nächtliche Überwachung von Ladesäulen).
Können wir diesen Quatsch mit "Wir brauchen härtere Strafen" bitte einfach mal lassen? Das ist wirklich seit Jahrzehnten widerlegt. Danke.
Ich denke, dass es ein Problem ist, dass wir hier von bloßer Sachbeschädigung reden.
Die Kabel eines ganzen Ladeparks abzuschneiden ist im Grunde ein Anschlag auf die Mobilität.Aktuell sind die Kabel bei 3(!) meiner 4 nächsten DC Ladeparks abgeschnitten.
Würde es den einen verbliebenen nicht geben (der dementsprechend oft belegt ist aktuell) müsste ich erstmal 10 km fahren, um DC zu laden.Man stelle sich vor, in der Nacht würden bei den zwei Tankstellen eines Stadtviertels sämtliche Zapfsäulen so beschäfigt werden, dass diese unbenutzbar sind und sie bleiben es wochenlang.
Was wäre da denn los?
Naja, es würde bloße Sachbeschädigung bleiben. Es ist im Übrigen seltener ein "Anschlag auf die Mobilität", sondern die Gründe dafür sind zumeist relativ profan. Man verkauft das Metall.
Das Problem ist nicht die Strafandrohung, sondern die Kontrolldichte. Gut, dass hat so Koryphäen wie Heiko "Vier gewinnt" Maas, die unsägliche Lambrecht und auch die jetzige Justizministerin, die leider auf den gleichen Pfaden wandelt davon abgehalten, trotzdem sowas zu machen, weil es das entschlossene Handeln jedenfalls simuliert (es tut mir übrigens leid, ich hätte gerne auch andere Minister kritisiert, aber sowohl SLS als auch Marco Buschmann waren ein ganz anderes Kaliber und für alles davor fehlt mir der Einblick).
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Mario Girotti, London, Mittwoch, 15.07.2026, 00:50 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
Marco Buschmann war auf jeden Fall ein anderes Kaliber. Hat mit einem Gebrauchtwagenhändler dazu beigetragen die FDP an den Rand der Bedeutungslosigkeit zu bringen als auch einen sehr großen Vertrauensverlust in Koaltionspolitik geschaffen. Sein Wirken wird also noch sehr lange spürbar sein. Definitiv ein anderes Kaliber
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 01:25 (vor 3 Tagen) @ Mario Girotti
Marco Buschmann war auf jeden Fall ein anderes Kaliber. Hat mit einem Gebrauchtwagenhändler dazu beigetragen die FDP an den Rand der Bedeutungslosigkeit zu bringen als auch einen sehr großen Vertrauensverlust in Koaltionspolitik geschaffen. Sein Wirken wird also noch sehr lange spürbar sein. Definitiv ein anderes Kaliber
Ich erkläre dir das gerne mal bei einem oder zwei Bierchen auf meinen Nacken am Strobels.
Nur so viel:
Buschmann hat ein sehr wunderbares Gesetz durchgebracht. Namensänderung für Familien. Das hilft vielen Menschen sehr.
Und er hat sich heftigst mit dem DRB angelegt, die in meinem Bereich leider der mächtigste Lobbyverband sind. Wenn es nach ihm gegangen wäre, jede Hauptverhandlung wäre komplett per Video aufgezeichnet worden. Stell dir mal vor, dir wird ein Kapitalverbrechen vorgeworfen. Weil du unschuldig bist (und darüber halt auch noch schlau) rufst du mich auf meiner Notrufnummer an, ich verteidige dich und du wirst selbstverständlich freigesprochen. Dein Freund, der sich - in einem anderen Fall - einfach einen Pflichtverteidiger hat bestellen lassen, wird indes verurteilt. Nach deinen guten Erfahrungen gibst du ihm meine Kontaktdaten.
Ich muss dann die Revision anhand des vom Richter subjektiv gefertigten Protokolls schreiben. Das haben diese Honks vom DRB verhindert. Weil es die Macht der Richter brechen würde.
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Mario Girotti, London, Mittwoch, 15.07.2026, 08:19 (vor 2 Tagen) @ MarcBVB
Auf die Einladung komme ich gerne zurück.
Ich dachte dass es mittlerweile Tonaufzeichnungen der Verhandlungen gibt? Dann wäre es doch egal ob Ton oder Video, oder?
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 08:39 (vor 2 Tagen) @ Mario Girotti
Auf die Einladung komme ich gerne zurück.
Ich dachte dass es mittlerweile Tonaufzeichnungen der Verhandlungen gibt? Dann wäre es doch egal ob Ton oder Video, oder?
Es gibt in Zivilsachen die Möglichkeit, nach § 128a per Video teilzunehmen.
In Strafsachen gibt es weiterhin nur die Dokumentation via Sitzungsprotokoll, dass der Richter/ der Vorsitzende der Kammer führt. Eine Ton oder gar Bildaufzeichnung findet gerade nicht statt, das fürchten die Schergen des DRB wie der Teufel das Weihwasser.
Hier kann man das ganz gut dargestellt nachlesen:
Die Clowns vom DRB haben es sich auch nicht nehmen lassen, Buschmann deswegen als "Bundesrechtsanwaltsminister" zu verunglimpfen, was dann auch relativ deutlich zeigt, was für ein peinlicher Haufen dieser Verein ist.
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majae, Muc, Dienstag, 14.07.2026, 23:39 (vor 3 Tagen) @ MarcBVB
Naja, es würde bloße Sachbeschädigung bleiben. Es ist im Übrigen seltener ein "Anschlag auf die Mobilität", sondern die Gründe dafür sind zumeist relativ profan. Man verkauft das Metall.
Nein, eben nicht. Ich hab da zwar keine Zahlen zu parat, aber wie man hört mehren sich die fälle, wo die Kabel einfach nur durchgeschnitten und nicht geklaut werden.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 14.07.2026, 23:52 (vor 3 Tagen) @ majae
Naja, es würde bloße Sachbeschädigung bleiben. Es ist im Übrigen seltener ein "Anschlag auf die Mobilität", sondern die Gründe dafür sind zumeist relativ profan. Man verkauft das Metall.
Nein, eben nicht. Ich hab da zwar keine Zahlen zu parat, aber wie man hört mehren sich die fälle, wo die Kabel einfach nur durchgeschnitten und nicht geklaut werden.
Okay. Aber selbst wenn es so wäre (was wir beide nicht verifizieren können), würde es ja an der Sache nichts ändern, dass die höhere Strafandrohung nichts bringt ;-)
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Kapitän Haddock, Dienstag, 14.07.2026, 21:58 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
So enden für gewöhnlich Wutbürger-Lunten.
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Lordran, Dienstag, 14.07.2026, 22:43 (vor 3 Tagen) @ Kapitän Haddock
Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
So enden für gewöhnlich Wutbürger-Lunten.
So hält man natürlich auch jegliche Kritik an Politik, Regierungen oder Konzernen klein.
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Kapitän Haddock, Dienstag, 14.07.2026, 23:04 (vor 3 Tagen) @ Lordran
Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
So enden für gewöhnlich Wutbürger-Lunten.
So hält man natürlich auch jegliche Kritik an Politik, Regierungen oder Konzernen klein.
Danke für die unfreiwillige Bestätigung.
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stoffel85, Mittwoch, 15.07.2026, 00:15 (vor 3 Tagen) @ Kapitän Haddock
Und trotzdem hat er recht.
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nico36de, Ruhrgebiet, Mittwoch, 15.07.2026, 00:16 (vor 3 Tagen) @ stoffel85
Und trotzdem hat er recht.
Zumindest nach der Denkweise der Wähler und Mitglieder einer ganz bestimmten Partei...
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Foreveralone, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 09:48 (vor 2 Tagen) @ nico36de
bearbeitet von Foreveralone, Mittwoch, 15.07.2026, 09:58
Und trotzdem hat er recht.
Zumindest nach der Denkweise der Wähler und Mitglieder einer ganz bestimmten Partei...
Wahrscheinlich ist auch das Bedürfnis nach bezahlbaren Wohnraum, Wochenarbeitszeit unter 40 Stunden, Gesundheits-Leistungen und besseren ÖPNV für dich und einige andere hier Wutbürgertum und rechtsextrem....Ja nicht aufmucken und wenn man Fritze Merz nicht mag, ist man wahrscheinlich auch schon mit einem Bein in der AFD.
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nico36de, Ruhrgebiet, Donnerstag, 16.07.2026, 00:08 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 29 Min.) @ Foreveralone
Es geht doch nichts über ein einfaches Weltbild, wie es typisch für solche Typen wie dich ist.
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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 16.07.2026, 08:54 (vor 1 Tag, 10 Stunden, 43 Min.) @ nico36de
Es geht doch nichts über ein einfaches Weltbild, wie es typisch für solche Typen wie dich ist.
Schade, ich habe jetzt eigentlich wieder mit eier viel größeren persönlichen Beleidigung von dir gerechnet...:-(
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Kapitän Haddock, Mittwoch, 15.07.2026, 10:43 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Und trotzdem hat er recht.
Zumindest nach der Denkweise der Wähler und Mitglieder einer ganz bestimmten Partei...
Wahrscheinlich ist auch das Bedürfnis nach bezahlbaren Wohnraum, Wochenarbeitszeit unter 40 Stunden, Gesundheits-Leistungen und besseren ÖPNV für dich und einige andere hier Wutbürgertum und rechtsextrem....Ja nicht aufmucken und wenn man Fritze Merz nicht mag, ist man wahrscheinlich auch schon mit einem Bein in der AFD.
Reg dich doch mal eine Stufe ab, du musst weder ihm noch mir soziale Ignoranz vorwerfen.
Der Threaderöffner hat eine beliebte Ragebait-Floskel benutzt, darauf habe ich hingewiesen. Ob er das beabsichtigt hat, weiß ich nicht und interessiert mich auch nicht, er hat damit aber die erwarteten User angelockt.
Ganz lustig finde ich hingegen, dass der Thread inzwischen in eine EV-Anschaffungsdiskussion einmündet, dann hat das hier wenigstens einen Mehrwert und ist nicht nur ein Alles-ist-teuer-hier-Geschimpfe.
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Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 15.07.2026, 10:30 (vor 2 Tagen) @ Foreveralone
Und trotzdem hat er recht.
Zumindest nach der Denkweise der Wähler und Mitglieder einer ganz bestimmten Partei...
Wahrscheinlich ist auch das Bedürfnis nach bezahlbaren Wohnraum, Wochenarbeitszeit unter 40 Stunden, Gesundheits-Leistungen und besseren ÖPNV für dich und einige andere hier Wutbürgertum und rechtsextrem....Ja nicht aufmucken und wenn man Fritze Merz nicht mag, ist man wahrscheinlich auch schon mit einem Bein in der AFD.
Und auch die, die Ihn mögen ;-)
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Mob-Jenson, Siegen, Mittwoch, 15.07.2026, 08:10 (vor 2 Tagen) @ nico36de
Und trotzdem hat er recht.
Zumindest nach der Denkweise der Wähler und Mitglieder einer ganz bestimmten Partei...
Was ein Blödsinn!!! Meine Eltern haben sich damals beim Anstieg auf über 2 D-Mark auch beschwert. Da gab´s quasi nur 4 Parteien.
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MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 15.07.2026, 00:29 (vor 3 Tagen) @ nico36de
Und trotzdem hat er recht.
Zumindest nach der Denkweise der Wähler und Mitglieder einer ganz bestimmten Partei...
Darum geht's doch gar nicht. Aber wir sollten wieder dahin zurück kommen, WARUM das Argument Unsinn ist. Und warum dafür völlig egal ist, WER es geäußert hat.
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Blackyellow, Dienstag, 14.07.2026, 22:28 (vor 3 Tagen) @ Kapitän Haddock
Weitermachen...Brot und Spiele...
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Kapitän Haddock, Dienstag, 14.07.2026, 23:21 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Weitermachen...Brot und Spiele...
Wenn´s denn so wäre. Hier wird mehr über Benzin gepostet als über das Spiel, das kannst du dir als Erfolg verbuchen.
Und was vergleichen wir morgen, die Butterpreise zwischen hier und Irland?
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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 22:07 (vor 3 Tagen) @ Kapitän Haddock
Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
So enden für gewöhnlich Wutbürger-Lunten.
Wutbürger oder Gutbürger - immer weiter machen mit dem Gestichel und der Abgrenzung.
Zum Thema: Ich bin übrigens nicht mal Autofahrer. Ich habe nur als links gerichtetr Person generell ein Problem damit, wenn sich Konzerne in vermeintlicher Not die Taschen voll machen.
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Gargamel09, Dienstag, 14.07.2026, 21:41 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
1998 forderten die Grünen einen Benzinpreis von 5 DM, 30 Jahre später kommen wir in die Nähe, wird nun aber auch die meisten Grünen nicht freuen.
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Garum, Bornum am Harz, Mittwoch, 15.07.2026, 09:39 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
1998 forderten die Grünen einen Benzinpreis von 5 DM, 30 Jahre später kommen wir in die Nähe, wird nun aber auch die meisten Grünen nicht freuen.
Das ist aber nur die halbe Wahrheit, es sollten ja auch die Preise im Nahverkehr gesengt werden.
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Hatebreed, Mittwoch, 15.07.2026, 08:19 (vor 2 Tagen) @ Gargamel09
1998 forderten die Grünen einen Benzinpreis von 5 DM, 30 Jahre später kommen wir in die Nähe, wird nun aber auch die meisten Grünen nicht freuen.
Und ob wir uns freuen: Desto schneller kommt die Verkehrswende in Gang. Mich haben in letzter so viele nach E-Mobilität gefragt, von denen ich das niemals gedacht hätte. Es geht wohl wirklich nur über den Geldbeutel.
--
Block 24
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:10 (vor 3 Tagen) @ Gargamel09
1998 forderten die Grünen einen Benzinpreis von 5 DM, 30 Jahre später kommen wir in die Nähe, wird nun aber auch die meisten Grünen nicht freuen.
5 DM kannst du doch aber nicht nicht vergleichen mit 2,50 Euro heute.
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CD7, Dienstag, 14.07.2026, 21:39 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
meine persönliche Beaobachtung (ein bisschen polemisch) ist: zumindest für viele Privatmenschen noch viel zu niedrig.
Ich sehe seit einiger Zeit ständig Leute in ihren scheiss Karren sitzen, mit laufendem Motor um entweder
- Heizung laufen zu lassen
- Klimaanlage laufen zu lassen
- Handy zu laden oder
- irgendein beklopptes Softwareupdate fürs Auto installieren.
das geht mir wahnsinnig auf den Sack.
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the mirrorblack, Hohenlimburg, Dienstag, 14.07.2026, 22:07 (vor 3 Tagen) @ CD7
hehe, da ist was dran. Hab mal einen angesprochen, weil es unerträglich gestunken hat, da hat er mir geantwortet: "Das ist Diesel, der muss laufen". Na dann...
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Kruemelmonster09, Dienstag, 14.07.2026, 22:12 (vor 3 Tagen) @ the mirrorblack
hehe, da ist was dran. Hab mal einen angesprochen, weil es unerträglich gestunken hat, da hat er mir geantwortet: "Das ist Diesel, der muss laufen". Na dann...
Wenigstens wissen wir jetzt den Grund für die legendäre Durchsage am 19.12.2009. :)
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 22:09 (vor 3 Tagen) @ the mirrorblack
hehe, da ist was dran. Hab mal einen angesprochen, weil es unerträglich gestunken hat, da hat er mir geantwortet: "Das ist Diesel, der muss laufen". Na dann...
Anlasser kaputt?
:/
Warm wird der Motor im Standgas nur extrem langsam, die Abgasreinigung arbeitet in der Regel noch nicht, etc.
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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 21:57 (vor 3 Tagen) @ CD7
meine persönliche Beaobachtung (ein bisschen polemisch) ist: zumindest für viele Privatmenschen noch viel zu niedrig.Ich sehe seit einiger Zeit ständig Leute in ihren scheiss Karren sitzen, mit laufendem Motor um entweder
- Heizung laufen zu lassen
- Klimaanlage laufen zu lassen
- Handy zu laden oder
- irgendein beklopptes Softwareupdate fürs Auto installieren.
das geht mir wahnsinnig auf den Sack.
Ja, diese Leute gibt es. Ob das jetzt so extrem viele sind, dass es sich bemerkbar störend auf mein Eigenleben auswirkt, könnte ich jetzt niht behaupten. Aber vielleicht bin ich auch auf den falschen Straßen unterwegs....oder habe besseres zu tun.
Ich sehe eher sehr viele Leute, die an einer roten Ampel den Motor abstellen.
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Habakuk, OWL, Dienstag, 14.07.2026, 21:45 (vor 3 Tagen) @ CD7
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
meine persönliche Beaobachtung (ein bisschen polemisch) ist: zumindest für viele Privatmenschen noch viel zu niedrig.Ich sehe seit einiger Zeit ständig Leute in ihren scheiss Karren sitzen, mit laufendem Motor um entweder
- Heizung laufen zu lassen
- Klimaanlage laufen zu lassen
- Handy zu laden oder
- irgendein beklopptes Softwareupdate fürs Auto installieren.
das geht mir wahnsinnig auf den Sack.
Hier hat eine Nachbarin vor kurzem geschlagene 20 Minuten den Motor in ihrem Diesel-SUV laufen lassen, während sie telefonierte.
Benzinpreise Deutschland
Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 22:06 (vor 3 Tagen) @ Habakuk
Hier hat eine Nachbarin vor kurzem geschlagene 20 Minuten den Motor in ihrem Diesel-SUV laufen lassen, während sie telefonierte.
Mein Wagen verbraucht im Stand laut Anzeige ca. 0,6 Liter pro Stunde. Lediglich wenn der Partikelfilter regeneriert, ist es etwa das doppelte. Bei größeren Motoren dürfte es zwar etwas mehr sein, aber wirklich relevant scheint es mir nicht zu sein, falls der Motor warm ist. Passt aber ins Bild, dass die Spritkosten im Vergleich zu den übrigen Kosten eines Pkw deutlich überschätzt werden.
Nervig ist das Laufenlassen aber allemal. Und falls der Motor noch kalt ist, arbeitet in der Regel die Abgasreinigung noch nicht zufriedenstellend.
Benzinpreise Deutschland
TobiHH, Dienstag, 14.07.2026, 22:34 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
im winter reicht es aber für spiegel/scheiben/sitz/lenkradheizung und dass die innenluft beim eiskratzen/sprühen wärmer ist als aussen.
im winter ist der innenraum auch deutlich feuchter und ohne motor bleibts beschlagen.
bei den aktuellen temperaturen (sonnenparkplatz) hilft auch nur über die fenster kurz heisse luft raus lassen, klima 2 minuten an und einsteigen.
Benzinpreise Deutschland
Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 23:03 (vor 3 Tagen) @ TobiHH
im winter reicht es aber für spiegel/scheiben/sitz/lenkradheizung und dass die innenluft beim eiskratzen/sprühen wärmer ist als aussen.
im winter ist der innenraum auch deutlich feuchter und ohne motor bleibts beschlagen.bei den aktuellen temperaturen (sonnenparkplatz) hilft auch nur über die fenster kurz heisse luft raus lassen, klima 2 minuten an und einsteigen.
Ich habe eine Standheizung, als ich noch im Winter regelmäßig sehr früh starten musste, war das ein Luxus, den ich genossen habe. Um die Frontscheibe freizumachen, habe ich in der Tat den Motor kurz gestartet und dann die elektrische Frontscheibenheizung eingeschaltet. Danach kann man das Eis einfach wegschieben. Wir reden hier aber von einem Zeitraum von etwa einer Minute o.ä.
Übrigens ist es ein deutlicher Vorteil eines Elektroautos, dass man dort recht energiesparend und ohne Lärmbelästigung und Abgase einfach vorheizen kann.
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 21:33 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
Die erste Frage ist, wie hoch ist der Steueranteil in Tschechien?
Skaliert auf das Durchschnittseinkommen in Deutschland bzw. Tschechien dürfte der Sprit bei uns zudem bezahlbarer sein.
Benzinpreise Deutschland
majae, Muc, Dienstag, 14.07.2026, 23:35 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
Die erste Frage ist, wie hoch ist der Steueranteil in Tschechien?Skaliert auf das Durchschnittseinkommen in Deutschland bzw. Tschechien dürfte der Sprit bei uns zudem bezahlbarer sein.
Vollkommen richtig.
Laut KI liegt Deutschland im vorderen Mittelfeld mit 7,8min/l Super benzin. Am günstigsten ist es lustigerweise für die Dänen, wo die spritpreise aber gleichzeitig am höchsten liegen. Frankreich, die Niederlande und Österreich sind mit 7,7 bis 7,2min geringfügig günstiger. Lediglich Belgien hat trotz ungefähr gleicher Löhne deutlich günstigere Benzin Preise (1,73€). In Italien muss man im Schnitt 2min länger arbeiten für den Liter, in Tschechien mehr als doppelt so lange!
Und die Rumänen und Bulgaren können einen nur leid tun, müssen sie dort 38 bzw 44mim arbeiten für nur einen Liter.
Benzinpreise Deutschland
Habakuk, OWL, Dienstag, 14.07.2026, 23:38 (vor 3 Tagen) @ majae
Laut KI liegt Deutschland im vorderen Mittelfeld mit 7,8min/l Super benzin. Am günstigsten ist es lustigerweise für die Dänen, wo die spritpreise aber gleichzeitig am höchsten liegen. Frankreich, die Niederlande und Österreich sind mit 7,7 bis 7,2min geringfügig günstiger. Lediglich Belgien hat trotz ungefähr gleicher Löhne deutlich günstigere Benzin Preise (1,73€). In Italien muss man im Schnitt 2min länger arbeiten für den Liter, in Tschechien mehr als doppelt so lange!
Und die Rumänen und Bulgaren können einen nur leid tun, müssen sie dort 38 bzw 44mim arbeiten für nur einen Liter.
Am besten haben es die Italiener. Die abe gar keine Auto.
Benzinpreise Deutschland
FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 14.07.2026, 22:18 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
Die erste Frage ist, wie hoch ist der Steueranteil in Tschechien?Skaliert auf das Durchschnittseinkommen in Deutschland bzw. Tschechien dürfte der Sprit bei uns zudem bezahlbarer sein.
Lass uns lieber den Median nehmen. :-)
Benzinpreise Deutschland
Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 22:22 (vor 3 Tagen) @ FourrierTrans
Aktueller Dieselpreis in Tschechien
Aktuell liegt der Preis in Tschechien für Dieselkraftstoff, an den günstigsten Tankstellen bei etwa 1,48€. Hier wurde der Preis Mittag auf über 2,20€ erhöht. Üblich ist ein Preisunterschied von etwa 30 Cent. Man muß noch anfügen das der Kraftstoff teilweise vom gleichen Logistikzentrum kommt. Ich lasse das jetzt einmal ohne Bewertung so stehen...
Die erste Frage ist, wie hoch ist der Steueranteil in Tschechien?Skaliert auf das Durchschnittseinkommen in Deutschland bzw. Tschechien dürfte der Sprit bei uns zudem bezahlbarer sein.
Lass uns lieber den Median nehmen. :-)
Bei beiden Werten dürfte Deutschland deutlich besser abschneiden.
Benzinpreise überwertet
markus, Dienstag, 14.07.2026, 21:30 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Ich halte das für die meisten Autofahrer für überbewertet. Wenn jemand mit einem Diesel 1.000 km im Monat fährt und einen Verbrauch von 5 Litern pro 100 km hat, reden wir über 50 Liter Kraftstoff. Ein Preisanstieg von 40 Cent pro Liter entspricht dann gerade einmal 20 Euro Mehrkosten im Monat. Da ärgern mich die gestiegenen Kosten für Versicherung oder Werkstatt deutlich mehr.
Das ganze ist doch mehr ein psychologischer Effekt. Die Preise an den Tankstellen sind jederzeit sichtbar. Die ganzen anderen Kosten sind es nicht. Also regt man sich über die Preise an der Tankstelle auf.
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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 14.07.2026, 22:53 (vor 3 Tagen) @ markus
Naja. Schon leicht arrogant die Haltung aus meiner Sicht.
Im Februar: 1,679€/l E10, 25l nachgetankt: fast 43€ (alles gerundet).
Im März - und den gleichen Preis wollten die Tankstellen heut Nachmittag haben: 2,109€/l, 25l nachgetankt, fast 54€.
Also 11€ mehr. Und das ist keine volle Tankfüllung. Da wären es dann ca doppelt soviel. Oder in Prozent: ca 25% mehr.
Jetzt haben wir das Glück, dass wir selbst bei täglicher Nutzung nicht tausend Kilometer im Monat fahren würden und somit (durch die Kurzstrecke aber natürlich einen etwas höheren Verbrauch haben), viele Wege mit dem Rad ohne großen Zeitverlust abdecken können und es uns so oder so leisten können. Hat man dieses Glück aber alles nicht, hauen die Mehrkosten da teils schon ordentlich rein.
Und wie andere schon erwähnten: über kurz oder lang erreichen die höheren Mineralölkosten jeden.
Umstieg auf E-Auto lohnt sich trotz des hohen Benzinpreises und -verbrauches trotz vieler Parameter eigentlich nicht. Machen wir aber trotzdem.
ps: find die 12 Uhr Regel übrigens gut. Verursacht zwar einen extremeren Sprung nach oben und die besten Preise gibt es zu einer doofen Zeit. Aber wenigstens hat man nicht auf dem Weg zur Tankstelle auf einmal höhere Kosten dort stehen. War zwar rational meist zu vernachlässigen, aber ärgerlich ist es trotzdem.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 23:26 (vor 3 Tagen) @ bigfoot49
Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass die anderen Kosten stärker ins Gewicht fallen als der Treibstoff. 2/3 bis 3/4 der Kosten für so ein PKW kommen durch andere Faktoren zustande und da sind die Preise deutlich gestiegen.
Die Reaktionen hier zeigen es auch: Die Menschen haben nur den Treibstoffpreis in Kopf, weil man diese Preise jeden Tag an der Straße sieht. Dass man aber selbst in freien Werkstätten für irgendwelche Kleinigkeiten schnell 500€ los wird und die Versicherungen deutlich angezogen haben, wird dann gerne übersehen.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:49 (vor 2 Tagen) @ markus
Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass die anderen Kosten stärker ins Gewicht fallen als der Treibstoff. 2/3 bis 3/4 der Kosten für so ein PKW kommen durch andere Faktoren zustande und da sind die Preise deutlich gestiegen.
Die Reaktionen hier zeigen es auch: Die Menschen haben nur den Treibstoffpreis in Kopf, weil man diese Preise jeden Tag an der Straße sieht. Dass man aber selbst in freien Werkstätten für irgendwelche Kleinigkeiten schnell 500€ los wird und die Versicherungen deutlich angezogen haben, wird dann gerne übersehen.
Wir haben einen guten Karosseriebauer im Nachbarort, der nebenbei auch Reifen verkauft. Als ich das letzte Mal vor ein, zwei Jahren dort war, war nicht viel los, und ich habe mich ein paar Minuten mit ihm unterhalten. Er meinte, dass die Preise für Karosserieteile bei vielen Herstellern in den Jahren zuvor extrem gestiegen seien. Das treibt nicht nur die Rechnungen für Selbstzahler in die Höhe, sondern auch indirekt die Versicherungsbeiträge.
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Blackyellow, Dienstag, 14.07.2026, 22:42 (vor 3 Tagen) @ markus
Ich lebe im ländlichen Raum. Bin jahrelang täglich 150 Kilometer für die Arbeit gependelt. Da wir ein Haus besitzen wollte ich auch nicht umziehen. Insofern sind die persönlichen Umstände sehr entscheidend. Straßenbahn, Bus oder ähnliches kann man hier kaum nutzen. Insofern könnte man Städter schon etwas beneiden, auf das viele Grün möchte ich wiederum aber auch nicht verzichten. Fahre selbst einen Diesel, um auf 5 Liter Verbrauch zu kommen, muß man das Gaspedal aber schon sehr schonend behandeln.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:44 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
Ich lebe im ländlichen Raum. Bin jahrelang täglich 150 Kilometer für die Arbeit gependelt. Da wir ein Haus besitzen wollte ich auch nicht umziehen. Insofern sind die persönlichen Umstände sehr entscheidend. Straßenbahn, Bus oder ähnliches kann man hier kaum nutzen. Insofern könnte man Städter schon etwas beneiden, auf das viele Grün möchte ich wiederum aber auch nicht verzichten. Fahre selbst einen Diesel, um auf 5 Liter Verbrauch zu kommen, muß man das Gaspedal aber schon sehr schonend behandeln.
Ich schrieb: „Ich halte das für die meisten Autofahrer für überbewertet.“
Nur die wenigsten Autofahrer werden 150km pro Tag pendeln.
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Blackyellow, Dienstag, 14.07.2026, 22:51 (vor 3 Tagen) @ markus
150 Kilometer sind sicherlich nicht das übliche, hier im Osten jedoch auch keine Seltenheit. Ich bin damals wie viele andere von Sachsen nach Bayern gefahren. Wobei es aber durch geringere Spannen beim Lohn etwas abnimmt.
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Ingo, Europa, Dienstag, 14.07.2026, 22:34 (vor 3 Tagen) @ markus
Ich halte das für die meisten Autofahrer für überbewertet. Wenn jemand mit einem Diesel 1.000 km im Monat fährt und einen Verbrauch von 5 Litern pro 100 km hat, reden wir über 50 Liter Kraftstoff. Ein Preisanstieg von 40 Cent pro Liter entspricht dann gerade einmal 20 Euro Mehrkosten im Monat. Da ärgern mich die gestiegenen Kosten für Versicherung oder Werkstatt deutlich mehr.
Das ganze ist doch mehr ein psychologischer Effekt. Die Preise an den Tankstellen sind jederzeit sichtbar. Die ganzen anderen Kosten sind es nicht. Also regt man sich über die Preise an der Tankstelle auf.
Kleine landwirtschaftliche Erzeuger verbauchen gerne 30.000l Diesel im Jahr. Schnell auch mehr. Ganz zu schweigen von Großbetrieben. Hohe Energiekosten finden sich am Ende der gesamten Wertschöpfungskette bei deinem Einkauf wieder. Nicht unterschätzen.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 21:33 (vor 3 Tagen) @ markus
Steigen aber für die Speditionen ebenso und in der Folge treffen die hohen Spritkosten dann alle an mehreren Stellen.
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VM
, Lüdinghausen, Mittwoch, 15.07.2026, 06:54 (vor 2 Tagen) @ Sascha
Auch hier wird kein Weg daran vorbeiführen, elektrisch zu werden. Und dieser Wandel geht leider nur über hohe Preise an der Zapfsäule, genau wie beiden Privathaushalten.
Gerade auf der Kurzstrecke, zum Beispiel im Einzelhandel, ist dies ein längst überfälliger Schritt.
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Guido, Mittwoch, 15.07.2026, 08:51 (vor 2 Tagen) @ VM
Auch hier wird kein Weg daran vorbeiführen, elektrisch zu werden. Und dieser Wandel geht leider nur über hohe Preise an der Zapfsäule, genau wie beiden Privathaushalten.
Bei LKWs ist die Differenz bei den Anschaffungskosten aber deutlich höher und am Ende stehst du im Preiskampf mit abgeschriebenen alten LKWs, die vielleicht teuren Diesel tanken, aber am Ende bei den Gesamtkosten trotzdem günstiger sind - selbst wenn der Diesel noch teuer wird.
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 10:37 (vor 2 Tagen) @ Guido
Und es besteht ja auch kaum Druck auf die Speditionen. Ich habe einige Kontakte, die über viel zu geringe Transportkapazitäten klagen und teilweise froh sind, wenn sie überhaupt eine Spedition finden. Vor allem, wenn es in eher schwächer besiedelte Gegenden geht und Rückfrachten nur sehr unsicher sind.
Da gibt es fast keinen Wettbewerb mehr, der verhindert, dass man die Mehrkosten einfach 1:1 weiter gibt.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 09:01 (vor 2 Tagen) @ Guido
Auch hier wird kein Weg daran vorbeiführen, elektrisch zu werden. Und dieser Wandel geht leider nur über hohe Preise an der Zapfsäule, genau wie beiden Privathaushalten.
Bei LKWs ist die Differenz bei den Anschaffungskosten aber deutlich höher und am Ende stehst du im Preiskampf mit abgeschriebenen alten LKWs, die vielleicht teuren Diesel tanken, aber am Ende bei den Gesamtkosten trotzdem günstiger sind - selbst wenn der Diesel noch teuer wird.
Spätestens dann, wenn so ein alter Lkw mit einem Defekt liegenbleibt und irgendwo deshalb die Produktion steht, kann es für die Spedition richtig teuer werden.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 09:41 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Auch hier wird kein Weg daran vorbeiführen, elektrisch zu werden. Und dieser Wandel geht leider nur über hohe Preise an der Zapfsäule, genau wie beiden Privathaushalten.
Bei LKWs ist die Differenz bei den Anschaffungskosten aber deutlich höher und am Ende stehst du im Preiskampf mit abgeschriebenen alten LKWs, die vielleicht teuren Diesel tanken, aber am Ende bei den Gesamtkosten trotzdem günstiger sind - selbst wenn der Diesel noch teuer wird.
Spätestens dann, wenn so ein alter Lkw mit einem Defekt liegenbleibt und irgendwo deshalb die Produktion steht, kann es für die Spedition richtig teuer werden.
Naja, so viele Asbach uralte Lkw gibt es dann doch nicht und so nen sattel ist schnell getauscht....
Ferner laufen einigermaßen gepflegte ältere Fahrzeuge zuweilen besser als die komplett neuen.
Da sind so viele Kinderkrankheiten in der Elektronik, den Steuergeräten und der Software....
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Sascha, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 08:46 (vor 2 Tagen) @ VM
Allerdings werden viele kleine und mittlere Speditionen diese Investitionen nur sehr häppchenweise vornehmen können, weil das Kapital fehlt, um die Flotte schnell umzustellen.
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VM
, Lüdinghausen, Mittwoch, 15.07.2026, 09:14 (vor 2 Tagen) @ Sascha
Das ist mir bewusst, trifft ja auf die Privathaushalte ebenfalls zu. Aber wenn es ein neues Fahrzeug wird, gibt es für mich wenig Argumente, sich erneut für einen Verbrenner zu entscheiden.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 12:04 (vor 2 Tagen) @ VM
Das ist mir bewusst, trifft ja auf die Privathaushalte ebenfalls zu. Aber wenn es ein neues Fahrzeug wird, gibt es für mich wenig Argumente, sich erneut für einen Verbrenner zu entscheiden.
Privat oder reden wir jetzt vom Lkw?
Privat bin ich bei dir, einziger hinderungsgrund liegt im Bett neben mir ;-)
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VM
, Lüdinghausen, Mittwoch, 15.07.2026, 12:11 (vor 2 Tagen) @ bambam191279
Da Du ja aus der Branche kommst: Was spricht im Nachverkehr gegen Elektro-LKW? Verfügbarkeit? Ladeinfrastruktur? Reichweite?
Ich denke da vor allem an die ganzen LKW von DHL, Amazon, Rewe, Aldi, Edeka und so weiter, die ja nicht alle große Distanzen fahren müssen.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 12:18 (vor 2 Tagen) @ VM
Da Du ja aus der Branche kommst: Was spricht im Nachverkehr gegen Elektro-LKW? Verfügbarkeit? Ladeinfrastruktur? Reichweite?
Ich denke da vor allem an die ganzen LKW von DHL, Amazon, Rewe, Aldi, Edeka und so weiter, die ja nicht alle große Distanzen fahren müssen.
Im Nahverkehr?
Rein gar nichts ausser der lade Infrastruktur.
Bei uns ist es derzeit so dass die Lkw bis schichtende laufen, also ca 8-10 Stunden.
Dann wird geladen.
Derzeit haben wir 6 Lkw und 6 Ladestation.
In Summe fährt aber das zehnfache an Lkw.....
Ich arbeite bei nem subunternehmer ohne eigenes Gelände....
Wir müssten also zusätzlich zu den elektro Lkw noch nen Platz mit ca zehn Ladestationen bekommen.....
Und ähnlich sieht es bei allen von dir genannten aus.
Allerdings sind gerade die großen dhl und Amazon Lkw subs....
Die werden an den Standorten kaum unterstützt und die Lkw müssen laufen. Am besten im 24h Betrieb.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 08:55 (vor 2 Tagen) @ Sascha
Allerdings werden viele kleine und mittlere Speditionen diese Investitionen nur sehr häppchenweise vornehmen können, weil das Kapital fehlt, um die Flotte schnell umzustellen.
Wirtschaftlich wäre das bei den aktuellen Rahmenbedingungen auch unsinnig. Da müsste der Dieselpreis schon durch die Decke schießen, um Fahrzeuge vorzeitig auszusondern. Und käme es zu so einer Situation, dann wäre die Nachfrage nach Elektro-LKW, Elektrotransportern, etc. eh so hoch, dass sie das Angebot klar übersteigen würde.
Das wird so laufen, dass man Fahrzeuge weiterhin im normalen Turnus ersetzt, aber dann halt nicht mehr ein altes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor durch ein neues mit der gleichen Antriebsart ersetzt, sondern durch ein Elektrofahrzeug. Am schnellsten dürfte das im Fernverkehr erfolgen, weil dort die Lebensdauer der Fahrzeuge wegen der großen zurückgelegten Strecken am niedrigsten ist.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 12:05 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Allerdings werden viele kleine und mittlere Speditionen diese Investitionen nur sehr häppchenweise vornehmen können, weil das Kapital fehlt, um die Flotte schnell umzustellen.
Wirtschaftlich wäre das bei den aktuellen Rahmenbedingungen auch unsinnig. Da müsste der Dieselpreis schon durch die Decke schießen, um Fahrzeuge vorzeitig auszusondern. Und käme es zu so einer Situation, dann wäre die Nachfrage nach Elektro-LKW, Elektrotransportern, etc. eh so hoch, dass sie das Angebot klar übersteigen würde.Das wird so laufen, dass man Fahrzeuge weiterhin im normalen Turnus ersetzt, aber dann halt nicht mehr ein altes Fahrzeug mit Verbrennungsmotor durch ein neues mit der gleichen Antriebsart ersetzt, sondern durch ein Elektrofahrzeug. Am schnellsten dürfte das im Fernverkehr erfolgen, weil dort die Lebensdauer der Fahrzeuge wegen der großen zurückgelegten Strecken am niedrigsten ist.
Und im Fernverkehr ist es auch am unsichersten auf elektro zu setzen.
Zumindest wenn man Deutschland nimmt.
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markus, Mittwoch, 15.07.2026, 08:42 (vor 2 Tagen) @ VM
Auch hier wird kein Weg daran vorbeiführen, elektrisch zu werden. Und dieser Wandel geht leider nur über hohe Preise an der Zapfsäule, genau wie beiden Privathaushalten.
Gerade auf der Kurzstrecke, zum Beispiel im Einzelhandel, ist dies ein längst überfälliger Schritt.
Das ist richtig. Aber dafür reicht ein Preisaufschlag von 20 € im Monat (wie in meinem Beispiel) nicht aus. Das geht im Grundrauschen unter. E-Autos sind eher etwas für Normalverdiener aufwärts. Da wird kaum jemand dabei sein, der sich 20 € im Monat nicht mehr leisten kann, gleichzeitig aber 40.000 € für ein E-Auto ausgeben kann.
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Blarry, Essen, Dienstag, 14.07.2026, 22:11 (vor 3 Tagen) @ Sascha
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
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TobiHH, Dienstag, 14.07.2026, 22:36 (vor 3 Tagen) @ Blarry
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
gleichst du den verlust beim laden aus?
viele lkw fahren rund um die uhr.
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Fisheye, Dienstag, 14.07.2026, 23:51 (vor 3 Tagen) @ TobiHH
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
gleichst du den verlust beim laden aus?
viele lkw fahren rund um die uhr.
Nein tun sie nicht. Die Lenkzeiten sind begrenzt. Nachtfahrverbote, Sonntagsfahrverbote und sonstige Einschränkungen kommen dazu.
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Kruemelmonster09, Mittwoch, 15.07.2026, 07:10 (vor 2 Tagen) @ Fisheye
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
gleichst du den verlust beim laden aus?
viele lkw fahren rund um die uhr.
Nein tun sie nicht. Die Lenkzeiten sind begrenzt. Nachtfahrverbote, Sonntagsfahrverbote und sonstige Einschränkungen kommen dazu.
Nur ein kleiner Punkt:
Es muss irgendwie das Problem gelöst werden, dass das frei machen der Ladesäule nicht zur Pausenzeit dazu gehört.
Wenn der LKW in einer halben Stunde (oder weniger) vollgeladen ist, muss er die Ladesäule frei machen (und einen Parkplatz finden, wo wir beim nächsten Problem sind).
Macht er die Ladesäule in seiner abgelaufenen Lenkzeit frei und bekommt dafür dann eine fette Strafe, sind es mal wieder die LKW Fahrer, auf dessen Rücken es ausgetragen wird.
Du brauchst im Grunde ein paar Parkplätze, direkt hinter der Ladesäule, die explizit für vorher ladende LKW frei gehalten werden und das (kurze) Anfahren dieser darf keine Lenkzeit sein.
Oder man fördert es halt, wenn Unternehmen es anbieten, dass der LKW bei der Be- und Entladung der Ware auch mit Strom geladen werden kann.
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 22:52 (vor 3 Tagen) @ TobiHH
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
gleichst du den verlust beim laden aus?
viele lkw fahren rund um die uhr.
Das dürfte die große Ausnahme sein. Auf den meisten Lkw sitzt nur ein Fahrer, und der muss die Ruhezeiten, etc. einhalten. So eine typische Elektro-Zugmaschine hat eine Akku-Kapazität von gut 400 kWh und lädt mit bis zu einem MW. Da bekommt man während der vorgeschriebenen Ruhezeit von 45 Minuten den Akku weitgehend wieder voll.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 05:14 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
gleichst du den verlust beim laden aus?
viele lkw fahren rund um die uhr.
Das dürfte die große Ausnahme sein. Auf den meisten Lkw sitzt nur ein Fahrer, und der muss die Ruhezeiten, etc. einhalten. So eine typische Elektro-Zugmaschine hat eine Akku-Kapazität von gut 400 kWh und lädt mit bis zu einem MW. Da bekommt man während der vorgeschriebenen Ruhezeit von 45 Minuten den Akku weitgehend wieder voll.
Das Problem dabei ist einfach dass man beim Lkw hundertprozentig sicher sein muß dass die Ladestation funktioniert und frei ist.
Ebenso dürfte das Laden nach der Schicht nicht unwichtig sein.
Stand heute machen e-Lkw eigentlich nur bei planbaren routen oder im Nahverkehr Sinn.
Ferner sollte die Spedition an sich lademöglichkeiten bieten.
Wir haben da fünf oder sechs LKW laufen das funktioniert gerade so.
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Schoeneschooh, CDMX, Mittwoch, 15.07.2026, 05:46 (vor 3 Tagen) @ bambam191279
Du hattest glaube ich schonmal erwähnt, dass du vom Fach bist. Aktuell ist es sicherlich so (das weißt du eh besser als alle anderen hier).
Ich habe in den letzten Monaten aber nun vermehrt gelesen, dass in China das Thema E-LKWs boomt und ich bin mittlerweile soweit, dass meine Erwartung wäre: In China passiert das heute, was wir hier in 5-10 Jahren erleben. Vor 5 Jahren hat man ja im Bereich LKW noch gedacht, dass Brennstoffzellen ggf. die klimafreundliche Zukunftstechnologie darstellen konnten. Das scheint nun aber vom Tisch.
Mal eine andere Frage: Aktuell wird ja viel über die großen Reformen geredet in Deutschland und eine Sache, die ich nicht nachvollziehen kann, ist das Sonntagsfahrverbot für LKW. Als Außenstehender schaffen wir dadurch doch einen brutalen logistischen Bremsklotz in Europa, oder nicht? Niemand darf Sonntags normale Güter und Waren durch Deutschland fahren. Das wirkt auf mich wirtschaftlich wie totaler Blödsinn. Mich würde aber total deine Meinung dazu interessieren aus wirtschaftlicher Sicht und der des Arbeitnehmers (sind eure Arbeitszeiten nicht sowieso total extrem und es daher ggf. eigentlich egal wie der Sonntag aussieht?)!
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 06:03 (vor 3 Tagen) @ Schoeneschooh
Du hattest glaube ich schonmal erwähnt, dass du vom Fach bist. Aktuell ist es sicherlich so (das weißt du eh besser als alle anderen hier).
Ich habe in den letzten Monaten aber nun vermehrt gelesen, dass in China das Thema E-LKWs boomt und ich bin mittlerweile soweit, dass meine Erwartung wäre: In China passiert das heute, was wir hier in 5-10 Jahren erleben. Vor 5 Jahren hat man ja im Bereich LKW noch gedacht, dass Brennstoffzellen ggf. die klimafreundliche Zukunftstechnologie darstellen konnten. Das scheint nun aber vom Tisch.
Mal eine andere Frage: Aktuell wird ja viel über die großen Reformen geredet in Deutschland und eine Sache, die ich nicht nachvollziehen kann, ist das Sonntagsfahrverbot für LKW. Als Außenstehender schaffen wir dadurch doch einen brutalen logistischen Bremsklotz in Europa, oder nicht? Niemand darf Sonntags normale Güter und Waren durch Deutschland fahren. Das wirkt auf mich wirtschaftlich wie totaler Blödsinn. Mich würde aber total deine Meinung dazu interessieren aus wirtschaftlicher Sicht und der des Arbeitnehmers (sind eure Arbeitszeiten nicht sowieso total extrem und es daher ggf. eigentlich egal wie der Sonntag aussieht?)!
Also vorweg, ich bin absolut Befürworter der elektro Mobilität, nur ist unsere Infrastruktur derzeit überhaupt nicht darauf ausgelegt.
Das ist für mich der größte bremsklotz.
Ich fänd es grundsätzlich gut wenn der Fahrer zu ner 45 Minuten Pause gezwungen würde, es wird noch viel zu häufig Pause während der be und Entladung gemacht.
Allerdings ist es eben auch so, dass uns quasi keiner dauerhaft irgendwo stehen haben möchte.
Selbst große Logistiker schmeißen dich häufig vom Hof sobald du da be oder entladen hast.
Bei Amazon zb hast du Termine und brauchst bei vielen Standorten gar nicht viel früher auftauchen, die lassen dich dann nicht rein oder auf dem Parkplatz.
Was das Sonntags Fahrverbot betrifft....
Hängt halt nen rattenschwanz dran.
Die Firmen müssten auch Sonntags arbeiten, die Fahrer müssten besser bezahlt werden (sonn und feiertags Zuschläge) und wer möchte im Zweifel Sonntags die ganzen LKW in der City haben?
Grundsätzlich hat sich bei unseren Arbeitszeiten schon viel positives getan, das größte Problem sehe ich einfach beim Thema Platz und dass viele Buden einfach die Fahrer nur für den Ladevorgang dulden.
Danach kannst du zusehen.....
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MirkoWSG, Mittwoch, 15.07.2026, 20:02 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 35 Min.) @ bambam191279
Im Nahverkehr sind ja bereits einige E-Fahrzeuge unterwegs.
Die werden über Nacht geladen und bestreiten dann mit einer(!) Akkuladung den nächsten Arbeitstag, um dann abends wieder an die Steckdose zu kommen.
Im Fernverkehr ist man auf "Zwischenladen" angewiesen.
Ohne Zeitverlust geht das eigentlich nur, wenn man z.B. bei den Be- und Entladepunkten die Möglichkeit dazu hat und die Ladezeiten fest einplanen kann.
"Spontan" laden ist nicht planbar und deswegen ein absolutes K.O.-Kriterium, weil bei besetzten/defekten Ladesäulen die Termine nicht gehalten werden können.
Viele können sich gar nicht vorstellen, wie durchgetaktet die Logistikbranche ist.
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 22:21 (vor 3 Tagen) @ Blarry
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
Das könnte sogar recht schnell gehen. Ich hatte mal vor einiger Zeit nachgeschlagen, die Sattelzugmaschinen im Fernverkehr werden nicht allzu alt. Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt wohl unter fünf Jahren. Bei Pkw hingegen sind es mehr als zehn Jahre.
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MirkoWSG, Mittwoch, 15.07.2026, 20:05 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 32 Min.) @ Ulrich
Die fahren dann immer noch jahrelang in Deutschland rum, allerdings mit Zulassung in Litauen ;P
Guck dir auf dem Weg zur Arbeit mal die Sattelzüge von Amazon an - die Auflieger mit Kennzeichen aus Krefeld, die Zugmaschinen kommen aus dem Ostblock.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 05:22 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
Das könnte sogar recht schnell gehen. Ich hatte mal vor einiger Zeit nachgeschlagen, die Sattelzugmaschinen im Fernverkehr werden nicht allzu alt. Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt wohl unter fünf Jahren. Bei Pkw hingegen sind es mehr als zehn Jahre.
Noch kosten e-Lkw gut 30-50% mehr als Diesel....
Das ist das größte Problem
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 09:10 (vor 2 Tagen) @ bambam191279
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
Das könnte sogar recht schnell gehen. Ich hatte mal vor einiger Zeit nachgeschlagen, die Sattelzugmaschinen im Fernverkehr werden nicht allzu alt. Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt wohl unter fünf Jahren. Bei Pkw hingegen sind es mehr als zehn Jahre.
Noch kosten e-Lkw gut 30-50% mehr als Diesel....
Das ist das größte Problem
Das könnte sich aber recht schnell drehen. Der Hauptkostenfaktor dürften die Akkus sein. Und bei denen sinken die Preise noch immer, und sie werden in den nächsten Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich weiter sinken.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 12:06 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Umso größer der Anreiz, auf Elektro-LKW umzusteigen.
Das könnte sogar recht schnell gehen. Ich hatte mal vor einiger Zeit nachgeschlagen, die Sattelzugmaschinen im Fernverkehr werden nicht allzu alt. Das Durchschnittsalter in Deutschland liegt wohl unter fünf Jahren. Bei Pkw hingegen sind es mehr als zehn Jahre.
Noch kosten e-Lkw gut 30-50% mehr als Diesel....
Das ist das größte Problem
Das könnte sich aber recht schnell drehen. Der Hauptkostenfaktor dürften die Akkus sein. Und bei denen sinken die Preise noch immer, und sie werden in den nächsten Jahren aller Wahrscheinlichkeit nach deutlich weiter sinken.
Ist aber noch nicht so ;-)
Und die ladeinfrastruktur muß auch wachsen.
Es müssten ja ladeparks geschaffen werden wo zig Lkw gleichzeitig laden könnten....
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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 14.07.2026, 22:34 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Sind die deutschen LKW aber nicht in der Minderheit…?
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 22:47 (vor 3 Tagen) @ bigfoot49
Sind die deutschen LKW aber nicht in der Minderheit…?
Dazu habe ich nichts gesagt. Nur, dass dort der Umstieg im Fernverkehr deutlich schneller vonstattengehen könnte als bei Pkw.
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bigfoot49, Leipzig, Dienstag, 14.07.2026, 23:00 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Ja, ist halt nur die Frage, ob dass für den Endverbraucher am Ende soviel ausmachen wird, wenn der Anteil der deutschen LKW am Transportgeschäft gering ist.
Zudem die Anschaffungskosten für einen elektrischen LKW (Mutmaßung) wahrscheinlich höher sind wie für einen Diesel-LKW.
Wobei man auf den Autobahnen selbst bei ausländischen Speditionen teils modernere LKW sieht.
PS: hier fahren elektrische Busse und die „Alten“ rum. Erstere sind was Lärm (natürlich sind sie nicht geräuschlos, aber geräuscharm) und Gestank angeht ein Geschenk…
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Blarry, Essen, Dienstag, 14.07.2026, 23:33 (vor 3 Tagen) @ bigfoot49
Ja, ist halt nur die Frage, ob dass für den Endverbraucher am Ende soviel ausmachen wird, wenn der Anteil der deutschen LKW am Transportgeschäft gering ist.
Zudem die Anschaffungskosten für einen elektrischen LKW (Mutmaßung) wahrscheinlich höher sind wie für einen Diesel-LKW.
Je nach Quellenlage und spezifischer Kalkulation sind Stromer heute schon 10-15% günstiger in den Kilometerkosten über die tatsächlich relativ kurze Nutzungsdauer eines LKW. Allein die Mautbefreiung kickt heftig rein. Im Verteilerverkehr à la Amazon-Logistikzentren ists sowieso alternativlos, wenn man am Standort mehrere Megawatt an Ladeleistung installiert und entsprechend günstige Großabnehmerverträge mit Stromanbietern abschließt.
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 23:12 (vor 3 Tagen) @ bigfoot49
Ja, ist halt nur die Frage, ob dass für den Endverbraucher am Ende soviel ausmachen wird, wenn der Anteil der deutschen LKW am Transportgeschäft gering ist.
Zudem die Anschaffungskosten für einen elektrischen LKW (Mutmaßung) wahrscheinlich höher sind wie für einen Diesel-LKW.
Wobei man auf den Autobahnen selbst bei ausländischen Speditionen teils modernere LKW sieht.
Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass Deutschland beim Klimaschutz noch führend ist. Andere Staaten wie Dänemark oder Spanien haben uns längst den Rang abgelaufen. Die Umstellung auf Elektro-Lkw wird europaweit erfolgen, ggf. bei osteuropäischen Staaten leicht zeitverzögert. Alte "Gurken" mögen zwar bei der Anschaffung deutlich günstiger sein, aber die Wartungskosten steigen deutlich. Und wenn so ein Lkw ausfällt, dann dürfte das dem Kunden in Zeiten von "Just in Time" nicht sonderlich gut gefallen.
PS: hier fahren elektrische Busse und die „Alten“ rum. Erstere sind was Lärm (natürlich sind sie nicht geräuschlos, aber geräuscharm) und Gestank angeht ein Geschenk…
Ich habe zwar keine Zahlen, aber Linienbusse werden wohl in Deutschland recht lange genutzt. Wohl deutlich länger als LKW-Zugmaschinen.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 05:25 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
Ja, ist halt nur die Frage, ob dass für den Endverbraucher am Ende soviel ausmachen wird, wenn der Anteil der deutschen LKW am Transportgeschäft gering ist.
Zudem die Anschaffungskosten für einen elektrischen LKW (Mutmaßung) wahrscheinlich höher sind wie für einen Diesel-LKW.
Wobei man auf den Autobahnen selbst bei ausländischen Speditionen teils modernere LKW sieht.
Wir müssen uns von dem Gedanken lösen, dass Deutschland beim Klimaschutz noch führend ist. Andere Staaten wie Dänemark oder Spanien haben uns längst den Rang abgelaufen. Die Umstellung auf Elektro-Lkw wird europaweit erfolgen, ggf. bei osteuropäischen Staaten leicht zeitverzögert. Alte "Gurken" mögen zwar bei der Anschaffung deutlich günstiger sein, aber die Wartungskosten steigen deutlich. Und wenn so ein Lkw ausfällt, dann dürfte das dem Kunden in Zeiten von "Just in Time" nicht sonderlich gut gefallen.
PS: hier fahren elektrische Busse und die „Alten“ rum. Erstere sind was Lärm (natürlich sind sie nicht geräuschlos, aber geräuscharm) und Gestank angeht ein Geschenk…
Ich habe zwar keine Zahlen, aber Linienbusse werden wohl in Deutschland recht lange genutzt. Wohl deutlich länger als LKW-Zugmaschinen.
Aus erster Hand kann ich dir sagen dass Full Service leasing für Diesel Lkw deutlich günstiger ist als nen stromer.
Ferner bist du derzeit noch komplett unabhängig von lademöglichkeiten die für Lkw noch viel zu wenig vorhanden sind.
Eigentlich müsste man an Raststätten an die Lkw Schienen/Parkplätze ladesäulen bauen, alles andere ist relativ wenig praktikabel.
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Ulrich, Mittwoch, 15.07.2026, 09:17 (vor 2 Tagen) @ bambam191279
Eigentlich müsste man an Raststätten an die Lkw Schienen/Parkplätze ladesäulen bauen, alles andere ist relativ wenig praktikabel.
Es gibt in Deutschland wohl einen Rechtsstreit darüber, wer an Autobahnen Ladesäulen errichten darf. Tank & Rast ist hier vor längerer Zeit ein Monopol für die Autobahnraststätten eingeräumt worden. Das verteidigt der Konzern natürlich mit Zähnen und Klauen. Gleichzeitig investiert man wegen der laufenden Prozesse eher zurückhaltend, um es vorsichtig auszudrücken.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 12:09 (vor 2 Tagen) @ Ulrich
Eigentlich müsste man an Raststätten an die Lkw Schienen/Parkplätze ladesäulen bauen, alles andere ist relativ wenig praktikabel.
Es gibt in Deutschland wohl einen Rechtsstreit darüber, wer an Autobahnen Ladesäulen errichten darf. Tank & Rast ist hier vor längerer Zeit ein Monopol für die Autobahnraststätten eingeräumt worden. Das verteidigt der Konzern natürlich mit Zähnen und Klauen. Gleichzeitig investiert man wegen der laufenden Prozesse eher zurückhaltend, um es vorsichtig auszudrücken.
Joa, es ist aber auch nicht so leicht....
Wenn man überlegt dass auf nem Rastplatz fünfzig bis 100 Lkw stehen, wir viele ladesäulen baut man?
Und wo hin?
Ebenso müssten diese schön geschützt werden, Lkw Fahrer neigen dazu mit dem Hintern gerne mal was weg zu radieren ;-)
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Blarry, Essen, Mittwoch, 15.07.2026, 16:23 (vor 2 Tagen) @ bambam191279
Joa, es ist aber auch nicht so leicht....
Wenn man überlegt dass auf nem Rastplatz fünfzig bis 100 Lkw stehen, wir viele ladesäulen baut man?
Tatsächlich eine Frage für die modellierende Mathematik. 100 Elektro-LKW, die von Freitagabend bis Sonntagabend an einer Raststätte stehen - wirst Du ja gemeint haben, andere Szenarien gibt es nicht, in denen 100 LKW an einer Stelle versammelt sind - und jeweils 600 kWh Strom benötigen, der vereinfacht aus jeweils einem 300-kW-Lader kommt. Klar ginge mehr, aber wir haben Zeit und wollen es simpel halten. Zwei Stunden pro LKW, 100 LKW, 200 Stunden Ladezeit, lass gerne noch ein Viertel obendraufschlagen fürs Abkoppeln, Rangieren und Verkabeln, sind also 250 Ladestunden an Bedarf. Lass die Jungs und Mädels durchschlafen und nur von 8 bis 22 Uhr an den Lader. Macht einen Gesamtbedarf von .... neun Ladesäulen. Jeder Provinzladepark der enBW bietet mehr. Underwhelming.
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bambam191279, Dortmund, Mittwoch, 15.07.2026, 17:14 (vor 2 Tagen) @ Blarry
Joa, es ist aber auch nicht so leicht....
Wenn man überlegt dass auf nem Rastplatz fünfzig bis 100 Lkw stehen, wir viele ladesäulen baut man?
Tatsächlich eine Frage für die modellierende Mathematik. 100 Elektro-LKW, die von Freitagabend bis Sonntagabend an einer Raststätte stehen - wirst Du ja gemeint haben, andere Szenarien gibt es nicht, in denen 100 LKW an einer Stelle versammelt sind - und jeweils 600 kWh Strom benötigen, der vereinfacht aus jeweils einem 300-kW-Lader kommt. Klar ginge mehr, aber wir haben Zeit und wollen es simpel halten. Zwei Stunden pro LKW, 100 LKW, 200 Stunden Ladezeit, lass gerne noch ein Viertel obendraufschlagen fürs Abkoppeln, Rangieren und Verkabeln, sind also 250 Ladestunden an Bedarf. Lass die Jungs und Mädels durchschlafen und nur von 8 bis 22 Uhr an den Lader. Macht einen Gesamtbedarf von .... neun Ladesäulen. Jeder Provinzladepark der enBW bietet mehr. Underwhelming.
Du bist nicht viel unterwegs oder?
Fahr doch einfach mal in der Woche nachts auf nem Rastplatz.
Als Lkw Fahrer musst Du Dir schon genau überlegen ob Du zum pinkeln da raus fährst weil es sein kann dass Du nicht mehr weg kommst.
Abkoppeln....
Selten so gelacht.
Ferner, schonmal was von wochenendruhezeit gehört?
Du kannst schlecht Sonntags mal eben zum Laden fahren, ruhezeit im Arsch....
Sorry. Was du da gerade geschrieben hast ist ganz weit weg von der Realität...
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:01 (vor 3 Tagen) @ Sascha
Steigen aber für die Speditionen ebenso und in der Folge treffen die hohen Spritkosten dann alle an mehreren Stellen.
Wieviel macht das aus? 1%-Punkt mehr Inflation?
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Gargamel09, Dienstag, 14.07.2026, 22:05 (vor 3 Tagen) @ markus
Steigen aber für die Speditionen ebenso und in der Folge treffen die hohen Spritkosten dann alle an mehreren Stellen.
Wieviel macht das aus? 1%-Punkt mehr Inflation?
wenn es so schon nicht läuft, machen 1% zusätzlich schon was aus
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 22:05 (vor 3 Tagen) @ markus
20 Euro mehr für Benzin, 40 Euro mehr für Güter des täglichen Bedarfs... gibt mehr als genug Haushalte, für die das in Summe alles andere als "überbewertet" ist.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:07 (vor 3 Tagen) @ Sascha
20 Euro mehr für Benzin, 40 Euro mehr für Güter des täglichen Bedarfs... gibt mehr als genug Haushalte, für die das in Summe alles andere als "überbewertet" ist.
Wie kommst du auf diese Summe?
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Lambert09, Am Rande Westfalens, Dienstag, 14.07.2026, 22:31 (vor 3 Tagen) @ markus
Geh mal für ne vierköpfige Familie im Monat einkaufen, da bist du locker bei 600-800€, und das sind nur die Dinge fürs tägliche Leben, ohne zusatzausgaben. Da sind dann 1% schon mal eben 60-80€, plus Benzinkosten.
Also summa summarum Minimum 100€ monatliche Mehrausgaben. Und das eben nur für den täglichen Bedarf. Andere Anschaffungen und Teuerungen noch gar nicht mit einberechnet.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:32 (vor 3 Tagen) @ Lambert09
Geh mal für ne vierköpfige Familie im Monat einkaufen, da bist du locker bei 600-800€, und das sind nur die Dinge fürs tägliche Leben, ohne zusatzausgaben. Da sind dann 1% schon mal eben 60-80€, plus Benzinkosten.
Also summa summarum Minimum 100€ monatliche Mehrausgaben. Und das eben nur für den täglichen Bedarf. Andere Anschaffungen und Teuerungen noch gar nicht mit einberechnet.
1% bei 600-800€ sind nicht 60-80€, sondern 6-8€.
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Lambert09, Am Rande Westfalens, Dienstag, 14.07.2026, 22:41 (vor 3 Tagen) @ markus
Freudscher Rundungsfehler :-) das kommt, wenn man eigentlich aufs Fußball Spiel konzentriert ist :-)
aber dennoch bist du als vierköpfige Familie eben schon an die 100€ mehr los. Eben weil sich die teureren Benzinpreise auf wirklich alles auswirken.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 22:09 (vor 3 Tagen) @ markus
Frachtkosten treffen halt alles. Von der Gurke über den Nagel bis zur Jeans. Plus dann halt die Preissteigerungen bei Kunststoffen, die direkt mit dem Rohölpreis korrespondieren. Da halte ich 10 € pro Woche für einen Haushalt nicht für zu hoch gegriffen.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:30 (vor 3 Tagen) @ Sascha
Frachtkosten treffen halt alles. Von der Gurke über den Nagel bis zur Jeans. Plus dann halt die Preissteigerungen bei Kunststoffen, die direkt mit dem Rohölpreis korrespondieren. Da halte ich 10 € pro Woche für einen Haushalt nicht für zu hoch gegriffen.
Am Ende stehen dem aber in der Regel auch Lohnsteigerungen gegenüber. Das Verhältnis Preissteigerungen zu Nominallohnentwicklung ist entscheidend.
Mir ging es auch weniger darum, ob 20 Euro mehr oder weniger für manche Haushalte weg tun. Sondern mehr darum, dass andere Kosten gravierender sind, dort der Aufschrei aber ausbleibt.
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Spekka, Dienstag, 14.07.2026, 22:35 (vor 3 Tagen) @ markus
In der Realität steigen die Kosten aber schneller an als der Lohn, der bei vielen auch wirtschaftlich bedingt, gar nicht steigt. Ich meine das echt nicht bös, aber schau bitte mal über den Tellerrand hinaus. Hier gibt es ja eine gute Bandbreite an Menschen, vom Beamtenakademiker, hinüber zum Anwalt, über den Handwerker zum klassischen Kaufmann hin. Du musst also nicht mal weit gehen. ;-)
Wenn sich viele über Kosten beklagen, sind das nicht alles Menschen, die sich das einbilden.
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 22:33 (vor 3 Tagen) @ markus
Frachtkosten treffen halt alles. Von der Gurke über den Nagel bis zur Jeans. Plus dann halt die Preissteigerungen bei Kunststoffen, die direkt mit dem Rohölpreis korrespondieren. Da halte ich 10 € pro Woche für einen Haushalt nicht für zu hoch gegriffen.
Am Ende stehen dem aber in der Regel auch Lohnsteigerungen gegenüber. Das Verhältnis Preissteigerungen zu Nominallohnentwicklung ist entscheidend.Mir ging es auch weniger darum, ob 20 Euro mehr oder weniger für manche Haushalte weg tun. Sondern mehr darum, dass andere Kosten gravierender sind, dort der Aufschrei aber ausbleibt.
Welche Lohnsteigerungen stehen denn ins Haus? Aktuell ist es doch eher so, dass die Firmen ihre "Fachkräfte halten"-Strategie nicht mehr halten können und der Hebel für Arbeitnehmer viel geringer geworden ist.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:40 (vor 3 Tagen) @ Sascha
Frachtkosten treffen halt alles. Von der Gurke über den Nagel bis zur Jeans. Plus dann halt die Preissteigerungen bei Kunststoffen, die direkt mit dem Rohölpreis korrespondieren. Da halte ich 10 € pro Woche für einen Haushalt nicht für zu hoch gegriffen.
Am Ende stehen dem aber in der Regel auch Lohnsteigerungen gegenüber. Das Verhältnis Preissteigerungen zu Nominallohnentwicklung ist entscheidend.Mir ging es auch weniger darum, ob 20 Euro mehr oder weniger für manche Haushalte weg tun. Sondern mehr darum, dass andere Kosten gravierender sind, dort der Aufschrei aber ausbleibt.
Welche Lohnsteigerungen stehen denn ins Haus? Aktuell ist es doch eher so, dass die Firmen ihre "Fachkräfte halten"-Strategie nicht mehr halten können und der Hebel für Arbeitnehmer viel geringer geworden ist.
Was die Zukunft betrifft, kann man das nicht sagen. Zuletzt sind die Reallöhne aber deutlich gestiegen.
Disclaimer: Nicht für jeden einzelnen. Aber das habe ich auch nicht behauptet.
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Lambert09, Am Rande Westfalens, Dienstag, 14.07.2026, 22:46 (vor 3 Tagen) @ markus
Also bei uns kann ich dir sagen: trotz energiebranche gibt’s im 4. Jahr in Folge eine Nullrunde —> Standortsicherung
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virz3, Oberhausen, Dienstag, 14.07.2026, 23:06 (vor 3 Tagen) @ Lambert09
Also bei uns kann ich dir sagen: trotz energiebranche gibt’s im 4. Jahr in Folge eine Nullrunde —> Standortsicherung
Bei uns (einer VW Tochter), gehen wir auch ins Dritte Jahr ohne Lohnanpassung. Das tut schon weh...
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Ulrich, Dienstag, 14.07.2026, 23:20 (vor 3 Tagen) @ virz3
Also bei uns kann ich dir sagen: trotz energiebranche gibt’s im 4. Jahr in Folge eine Nullrunde —> Standortsicherung
Bei uns (einer VW Tochter), gehen wir auch ins Dritte Jahr ohne Lohnanpassung. Das tut schon weh...
VW steckt in einer schweren Krise. Sicherlich der schwersten seit der sogenannten "Käfer-Krise" Anfang der Siebziger. Teilweise auf den grundsätzlichen Umbruch in der Branche vom Fahrzeug mit Verbrennungsmotor hin zum Elektroauto zurückzuführen, teils aber auch hausgemacht. Hinzu kam noch, dass man noch in der letzten Bilanz alle legalen Tricks ausgenutzt hat, um die Zahlen aufzuhübschen und den Großaktionären eine ansehnliche Dividende zuzuschieben.
Die Frage ist jetzt, macht man in Deutschland und anderen europäischen Staaten möglichst viel dicht, um dann in Zukunft viel in China nicht nur fertigen, sondern auch entwickeln zu lassen, um dann nach Deutschland zu exportieren? Oder macht man es wie zu Beginn der Siebziger und "erfindet sich neu"?
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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 14.07.2026, 23:27 (vor 3 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 14.07.2026, 23:41
Also bei uns kann ich dir sagen: trotz energiebranche gibt’s im 4. Jahr in Folge eine Nullrunde —> Standortsicherung
Bei uns (einer VW Tochter), gehen wir auch ins Dritte Jahr ohne Lohnanpassung. Das tut schon weh...
VW steckt in einer schweren Krise. Sicherlich der schwersten seit der sogenannten "Käfer-Krise" Anfang der Siebziger. Teilweise auf den grundsätzlichen Umbruch in der Branche vom Fahrzeug mit Verbrennungsmotor hin zum Elektroauto zurückzuführen, teils aber auch hausgemacht. Hinzu kam noch, dass man noch in der letzten Bilanz alle legalen Tricks ausgenutzt hat, um die Zahlen aufzuhübschen und den Großaktionären eine ansehnliche Dividende zuzuschieben.Die Frage ist jetzt, macht man in Deutschland und anderen europäischen Staaten möglichst viel dicht, um dann in Zukunft viel in China nicht nur fertigen, sondern auch entwickeln zu lassen, um dann nach Deutschland zu exportieren? Oder macht man es wie zu Beginn der Siebziger und "erfindet sich neu"?
Ich habe nicht den Eindruck, dass überhaupt noch irgendwo Großkapital in der deutschen Industrielandschaft gesteigertes Interesse zeigt, sich hier neu erfinden zu wollen, sondern man einfach abwandert. Sei es nun Chemie, Automobil oder generell verarbeitende Industrie. Mit all dem politischen Sprengstoff, den das noch birgt und von dem wir uns hier bei den bisher noch relativ schönen Lebensumständen möglicherweise gar keinen Begriff machen. Scheint aber so richtig auch niemand wirklich sehen zu wollen, dieser "Asset Change" des Großkapitals raus aus Deutschland. Stattdessen reden wir lieber darüber, dass man doch mehr arbeiten müsse, während parallel jeden Monat x tausend Jobs verlagert werden. BTW: in dem Konzern in dem ich arbeite, kämpfen viele dafür, 40h statt 35h IGM Verträge zu bekommen. Seltsamerweise wird das durch die Bank weg abgelehnt. Also an der Motivation der Belegschaft liegt es bei uns nicht.
Achso: Defense ausgenommen. Da läuft es. Mal sehen wann wir das Zeug dann "zur Anwendung" bringen wollen werden (dual use gibt es da ja nicht). :-)
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Sascha, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 22:44 (vor 3 Tagen) @ markus
Und jede fünfte Person in Deutschland kann sich keine einwöchige Urlaubsreise innerhalb Deutschlands leisten. Was meinst du, wie weh da 250 bis 300 Euro mehr im Jahr tun?
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:47 (vor 3 Tagen) @ Sascha
Und jede fünfte Person in Deutschland kann sich keine einwöchige Urlaubsreise innerhalb Deutschlands leisten. Was meinst du, wie weh da 250 bis 300 Euro mehr im Jahr tun?
Deshalb schrieb ich: „Ich halte das für die meisten Autofahrer für überbewertet.“
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markus93, Sauerland, Dienstag, 14.07.2026, 22:02 (vor 3 Tagen) @ markus
Schön für dich das dir das scheißegal sein kann.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:07 (vor 3 Tagen) @ markus93
Schön für dich das dir das scheißegal sein kann.
Was soll so ein unqualifizierter Betrag auf eine Frage?
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Spekka, Dienstag, 14.07.2026, 21:44 (vor 3 Tagen) @ Sascha
Man zahlt ja nicht nur 20€ an der Tanke mehr, sondern auch schon bei jedem Einkauf. Aber so lange mir Menschen erklären, dass das in Ordnung und alles noch viel zu günstig ist (weil sie auch mehr verdienen und man das auch leicht sagen kann?! - aber gut, anderes Thema…), mach ich mir darüber keine Gedanken mehr und alles ist tutti!
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markus93, Sauerland, Dienstag, 14.07.2026, 21:46 (vor 3 Tagen) @ Spekka
Zumal 20€ vielleicht in der eigenen Bubble nicht viel Geld ist, in anderen dann schon.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:06 (vor 3 Tagen) @ markus93
Zumal 20€ vielleicht in der eigenen Bubble nicht viel Geld ist, in anderen dann schon.
Innerhalb der Bubble für die es auf 20€ ankommt, wird man in der Regel kein Auto fahren. Autofahren ist grundsätzlich teuer. Ich würde behaupten: Wer sich das leisten kann, für den kommt es auf 20€ mehr oder weniger nicht an.
Ich wollte aber auch eher darauf hinaus, dass die anderen Kosten stärker ins Gewicht fallen. Da regt sich aber niemand drüber auf.
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Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 14.07.2026, 22:11 (vor 3 Tagen) @ markus
Zumal 20€ vielleicht in der eigenen Bubble nicht viel Geld ist, in anderen dann schon.
Innerhalb der Bubble für die es auf 20€ ankommt, wird man in der Regel kein Auto fahren. Autofahren ist grundsätzlich teuer. Ich würde behaupten: Wer sich das leisten kann, für den kommt es auf 20€ mehr oder weniger nicht an.Ich wollte aber auch eher darauf hinaus, dass die anderen Kosten stärker ins Gewicht fallen. Da regt sich aber niemand drüber auf.
Es soll Leute geben die ein EINFACHES Auto berufsbedingt benötigen und auch besitzen, aber sonst nur von der Hand im Mund leben. Für die machen 20€ auf jeden Fall den Unterscheid, ob sie am Ende des Monats neue Kleidung kaufen können oder vielleicht mal auswärts essen gehen wollen.
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:13 (vor 3 Tagen) @ Foreveralone
Zumal 20€ vielleicht in der eigenen Bubble nicht viel Geld ist, in anderen dann schon.
Innerhalb der Bubble für die es auf 20€ ankommt, wird man in der Regel kein Auto fahren. Autofahren ist grundsätzlich teuer. Ich würde behaupten: Wer sich das leisten kann, für den kommt es auf 20€ mehr oder weniger nicht an.Ich wollte aber auch eher darauf hinaus, dass die anderen Kosten stärker ins Gewicht fallen. Da regt sich aber niemand drüber auf.
Es soll Leute geben die ein EINFACHES Auto berufsbedingt benötigen und auch besitzen, aber sonst nur von der Hand im Mund leben. Für die machen 20€ auf jeden Fall den Unterscheid, ob sie am Ende des Monats neue Kleidung kaufen können oder vielleicht mal auswärts essen gehen wollen.
Ja, aber deshalb schrieb ich: „Ich halte das für die meisten Autofahrer für überbewertet.“
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 09:21 (vor 2 Tagen) @ markus
Ja, aber deshalb schrieb ich: „Ich halte das für die meisten Autofahrer für überbewertet.“
Du hast aber auch geschrieben:
Innerhalb der Bubble für die es auf 20€ ankommt, wird man in der Regel kein Auto fahren.
Und das ist glaube ich einfach falsch.
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markus93, Sauerland, Dienstag, 14.07.2026, 22:11 (vor 3 Tagen) @ markus
Das halte ich für großen Quatsch sorry, auch Menschen mit weniger Einkommen fahren Auto, zumal auch schon erwähnt wurde das die höheren Preise dann auch Güter betreffen. Das sich Menschen auch über andere Mehrkosten aufregen hört man im Übrigen auch Häufig genug, der Spritpreis ist jetzt aber nun mal wiederholt stark angestiegen. Das man sich jetzt gerade darüber beschwert ist doch logisch.
Aber fürs Protokoll: Ich vermisse die Zeit in der ein großer Döner 3,50€ gekostet hat!
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:15 (vor 3 Tagen) @ markus93
Das halte ich für großen Quatsch sorry, auch Menschen mit weniger Einkommen fahren Auto, zumal auch schon erwähnt wurde das die höheren Preise dann auch Güter betreffen. Das sich Menschen auch über andere Mehrkosten aufregen hört man im Übrigen auch Häufig genug, der Spritpreis ist jetzt aber nun mal wiederholt stark angestiegen. Das man sich jetzt gerade darüber beschwert ist doch logisch.
Aber fürs Protokoll: Ich vermisse die Zeit in der ein großer Döner 3,50€ gekostet hat!
Och schrieb: „Innerhalb der Bubble für die es auf 20€ ankommt, wird man in der Regel kein Auto fahren.“
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markus93, Sauerland, Dienstag, 14.07.2026, 22:18 (vor 3 Tagen) @ markus
Und Einkaufen müssen die dann in der Regel auch nicht?
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markus, Dienstag, 14.07.2026, 22:23 (vor 3 Tagen) @ markus93
Und Einkaufen müssen die dann in der Regel auch nicht?
Wie kaufen denn Haushalte ohne Auto ein?
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Weeman, Hinterm Knauber, Mittwoch, 15.07.2026, 09:19 (vor 2 Tagen) @ markus
Es gibt mit Sicherheit einige Leute die auf das Auto angewiesen sind und trotzdem jeden Euro umdrehen müssen. Und die Zahl dürfte in letzter Zeit gestiegen sein.
Das Auto ist einfach kein Luxusgut. Es ist in vielen Gegenden und bei vielen Lebensumständen unerlässlicher Bestandteil und Kostenfaktor.
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markus, Mittwoch, 15.07.2026, 09:52 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Es gibt mit Sicherheit einige Leute die auf das Auto angewiesen sind und trotzdem jeden Euro umdrehen müssen. Und die Zahl dürfte in letzter Zeit gestiegen sein.
Das Auto ist einfach kein Luxusgut. Es ist in vielen Gegenden und bei vielen Lebensumständen unerlässlicher Bestandteil und Kostenfaktor.
Mit „für die meisten Autofahrer“ und „in der Regel“ ist doch klargestellt, dass es „einige Leute“ geben wird.
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sepos, ex-Saarlandstraße, Mittwoch, 15.07.2026, 09:40 (vor 2 Tagen) @ Weeman
Gerade auch in den ÖPNV schwachen Regionen ist das Auto nach wie vor zentraler Mobilitätsbestandteil für ALLE. Auch für die, bei denen 20€ schon ein Problem ist. Gerade dort ist das Problem sogar noch höher, da dieser Anteil mit Sicherheit noch Autos mit höheren Verbräuchen hat.
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Lambert09, Am Rande Westfalens, Dienstag, 14.07.2026, 21:13 (vor 3 Tagen) @ Blackyellow
In Tschechien hat der Staat zuletzt ziemlich eingegriffen. Dazu zählt eine deutliche Senkung der Verbrauchsteuer auf Diesel sowie eine strikte Deckelung der Gewinnmargen für Mineralölunternehmen auf maximal 2,50 Kronen (ca. 10 Cent) pro Liter.
Daher die größere Spanne als sonst. Rechnet man unsere 17 Cent Ersparnis (die wir ebenfalls mal hatten) mit rein, ist es gar nicht mehr sooo unterschiedlich wie sonst. Generell liegt die Spanne bei 30-50 Cent, die der Diesel in Tschechien günstiger ist als in Deutschland.
Alles in allem aber eine sehr beunruhigende Zeit momentan, das kann man nicht anders sagen. Der Geldbeutel wird mehr und mehr strapaziert und man weiß nicht, wo die Reise noch hin geht.
Benzinpreise Deutschland
Blackyellow, Dienstag, 14.07.2026, 22:24 (vor 3 Tagen) @ Lambert09
Mit den 50 Cent liegst du deutlich zu hoch. Es sind maximal etwa 30 Cent, wenn man ein paar Kilometer nach der Grenze tankt. Ansonsten 10 Cent+.