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Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa (BVB)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 20:22 (vor 18 Stunden, 24 Minuten)

Die FIFA hat unter Infantino in den letzten Jahren auch das letzte bisschen Scham und Bodenhaftung verloren. Selbst der Sport ist nicht mehr heilig, wie diese WM gezeigt hat. Doch die lauteste Kritik an der neusten Produktion des Horrorkabinets kommt mal wieder aus der falschen Richtung.


Zum Artikel ...

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

Smeller, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 14:06 (vor 39 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

CF, Freitag, 31.07.2026, 13:26 (vor 1 Stunden, 20 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Götterdämmerung?

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 31.07.2026, 13:46 (vor 59 Minuten) @ CF

https://www.kicker.de/infantinos-chefberater-tritt-mit-flammendem-appell-zurueck-1239837/artikel

Bitte bitte lass den FIFA-Diktator an seinem Plan ersticken!


Carlos Cordeiro mit starken Worten und bemerkenswerter Konsequenz.

Interessant, dass jemand aus der unmittelbaren Nähe des FIFA-Präsidenten nicht in dessen Pläne involviert war. Was für Cordeiro für mich nachvollziehbarerweise die Frage aufwirft, wer hinter diesen Plänen steckt und welche Zwecke damit verfolgt werden sollen, zumal die FIFA schuldenfrei ist und auf einem Riesensack voller Geld sitzt.

Ich hoffe, dass sich noch weitere führende Mitarbeiter der FIFA ihm zumindest insoweit anschließen, sich gegen Infantino und dessen Pläne zu stellen.

War dies nun dieser eine Schritt zu weit?

Götterdämmerung?

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

General174, Düsseldorf, Freitag, 31.07.2026, 13:40 (vor 1 Stunden, 6 Minuten) @ CF

Eigentlich muss es das für Infantino gewesen sein. Wenn man ihn loswerden möchte dann jetzt.

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 13:42 (vor 1 Stunden, 4 Minuten) @ General174

Eigentlich muss es das für Infantino gewesen sein. Wenn man ihn loswerden möchte dann jetzt.

Hat man denn einen integeren Ersatz?

Damals war Blatter die Ausgeburt des Teufels und man dachte nach ihm kann es nur besser werden. Es kam Infantino.

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 13:51 (vor 54 Minuten) @ el_ayudante

Auf europäischer Seite ist wohl Paris' al-Khelaifi ein Thema. Soviel zum Thema Moral und Ausverkauf.

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 31.07.2026, 14:10 (vor 35 Minuten) @ Sascha

Auf europäischer Seite ist wohl Paris' al-Khelaifi ein Thema. Soviel zum Thema Moral und Ausverkauf.

Nüchtern gesprochen aber wahrscheinlich ein Name, der den nichteuropäischen Verbänden gut vermittelbar wäre. Kein Europäer und vermutlich ein Garant, dass das Geld an sie weiter fliesst.

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

Kutte92-, Münster, Freitag, 31.07.2026, 13:44 (vor 1 Stunden, 1 Minuten) @ el_ayudante

Eigentlich muss es das für Infantino gewesen sein. Wenn man ihn loswerden möchte dann jetzt.


Hat man denn einen integeren Ersatz?

Ein integerer FIFA-Boss, der war gut.

Was kommt dann als nächstes? Ein integerer IOC-Präsident?

Infantinos Chefberater tritt mit flammendem Appell zurück

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 13:53 (vor 52 Minuten) @ Kutte92-

Eigentlich muss es das für Infantino gewesen sein. Wenn man ihn loswerden möchte dann jetzt.


Hat man denn einen integeren Ersatz?


Ein integerer FIFA-Boss, der war gut.

Was kommt dann als nächstes? Ein integerer IOC-Präsident?

ich würd ne KI einsetzen

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 12:06 (vor 2 Stunden, 40 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sportschau berichtet: https://www.sportschau.de/fussball/auch-concacaf-gegen-infantino-system-broeckelt-weiter,concacaf-gegen-fifa-100.html

kurzes Zitat aus dem Artikel:
"Zusammengerechnet haben nun 136 der 211 FIFA-Verbände über ihre Kontinentalverbände ihre Ablehnung ausgedrückt, die Investorenpläne haben demnach rechnerisch keine Mehrheit mehr. Es ist denkbar, dass einzelne Nationalverbände im Ernstfall abweichend abstimmen, aber angesichts der immer breiter werdenden Opposition dürften die Pläne scheitern."

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 12:11 (vor 2 Stunden, 34 Minuten) @ el_ayudante

Wie ich an anderer Stelle schrieb: ich glaube eher, dass die Message dahinter ist, dass 35 Millionen Euro doch nicht genug sind und Infantino noch mehr "Überzeugungsarbeit" leisten muss.

Ansonsten kann es das für ihn gewesen sein, wenn die Geldgeber im Hintergrund nicht mehr der Überzeugung sind, dass Infantino die gewünschten Ergebnisse liefern kann.

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 31.07.2026, 13:37 (vor 1 Stunden, 9 Minuten) @ Sascha

Wie ich an anderer Stelle schrieb: ich glaube eher, dass die Message dahinter ist, dass 35 Millionen Euro doch nicht genug sind und Infantino noch mehr "Überzeugungsarbeit" leisten muss.

Ansonsten kann es das für ihn gewesen sein, wenn die Geldgeber im Hintergrund nicht mehr der Überzeugung sind, dass Infantino die gewünschten Ergebnisse liefern kann.

Was die anderen Verbände angeht, mag das so sein. Bezüglich UEFA, glaube ich, der Punkt ist wirklich, dass sie sich keinen Ausverkauf an Private Equity Investoren gefallen lassen wollen. Ich glaube nicht, dass die UEFA da käuflich ist. Das ist ein Grundsatzthema.

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

markus, Freitag, 31.07.2026, 14:02 (vor 44 Minuten) @ Schnippelbohne

Wie ich an anderer Stelle schrieb: ich glaube eher, dass die Message dahinter ist, dass 35 Millionen Euro doch nicht genug sind und Infantino noch mehr "Überzeugungsarbeit" leisten muss.

Ansonsten kann es das für ihn gewesen sein, wenn die Geldgeber im Hintergrund nicht mehr der Überzeugung sind, dass Infantino die gewünschten Ergebnisse liefern kann.


Was die anderen Verbände angeht, mag das so sein. Bezüglich UEFA, glaube ich, der Punkt ist wirklich, dass sie sich keinen Ausverkauf an Private Equity Investoren gefallen lassen wollen. Ich glaube nicht, dass die UEFA da käuflich ist. Das ist ein Grundsatzthema.

Wenn das ein Grundsatzthema ist, warum lässt die UEFA dann Klubs in ihren Wettbewerben zu, die sich teilweise oder sogar vollständig verkauft haben? Wo blieb der Aufschrei seitens der UEFA, als man in Deutschland darüber nachgedacht hat, Anteile der DFL zu verkaufen?

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 13:49 (vor 57 Minuten) @ Schnippelbohne

Glaube ich nicht, dass man da generell solche roten Linien hat. In England, Frankreich und Italien ist es Gang und Gäbe, dass die Vereine komplett in der Hand von Investoren sind und auch die DFL kämpft ja verzweifelt um eine Art, doch auf diese Weise an Kapital zu kommen.

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

Blarry, Essen, Freitag, 31.07.2026, 12:40 (vor 2 Stunden, 5 Minuten) @ Sascha

Wie soll man denn einen Verband aus über 200 korrupten Einzelorganisationen führen, wenn man sich deren Stimmen nichtmal mehr kaufen kann? Da sollten wir ein wenig Mitgefühl mit Infantino walten lassen, in dem bricht doch gerade eine Welt zusammen.

UEFA, CONCACAF, AFC dagegen - Thema theoretisch durch

kolibri, Freitag, 31.07.2026, 12:44 (vor 2 Stunden, 1 Minuten) @ Blarry

Der wird das schon zu deuten wissen. Spätestens zu Beginn der nächsten Quali wird man sich dann darauf geeinigt haben, dass eine Zustimmung unter der strikten Voraussetzung gegeben wird, Würde und Integrität des Sports sicherzuestellen. Und da das ja alle sowieso schon immer wollten, ist alles geritzt.

Das steht im FIFA-Papier

markus, Freitag, 31.07.2026, 11:28 (vor 3 Stunden, 17 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Uff…

Dem britischen "Guardian" liegt das 25-seitige Dokument mit dem Titel "Fifa Forward Enterprise Member Materials" vor. Der "Sales Pitch" wurde von der US-Investmentbank JP Morgan verfasst – derselben Bank, die auch hinter dem gescheiterten Projekt einer europäischen Super League stand. Wie der "Guardian" berichtet, skizziert das Papier die Gründung einer neuen Gesellschaft für die kommerziellen Geschäfte der FIFA, von der 20 Prozent an den US-Investor Joshua Kushner veräußert werden sollen – den Bruder von Jared Kushner , dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/fifa-papier-42564094

Das steht im FIFA-Papier

istar, Freitag, 31.07.2026, 12:35 (vor 2 Stunden, 10 Minuten) @ markus

Uff…

Dem britischen "Guardian" liegt das 25-seitige Dokument mit dem Titel "Fifa Forward Enterprise Member Materials" vor. Der "Sales Pitch" wurde von der US-Investmentbank JP Morgan verfasst – derselben Bank, die auch hinter dem gescheiterten Projekt einer europäischen Super League stand. Wie der "Guardian" berichtet, skizziert das Papier die Gründung einer neuen Gesellschaft für die kommerziellen Geschäfte der FIFA, von der 20 Prozent an den US-Investor Joshua Kushner veräußert werden sollen – den Bruder von Jared Kushner , dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/fifa-papier-42564094

Lustig ist der letzte Satz. Immer diese Lügenpresse.

Und die Tickets sollen teurer werden. Noch teurer als bei dieser WM?

Das steht im FIFA-Papier

Kapitän Haddock, Freitag, 31.07.2026, 12:10 (vor 2 Stunden, 36 Minuten) @ markus

Uff…

Dem britischen "Guardian" liegt das 25-seitige Dokument mit dem Titel "Fifa Forward Enterprise Member Materials" vor. Der "Sales Pitch" wurde von der US-Investmentbank JP Morgan verfasst – derselben Bank, die auch hinter dem gescheiterten Projekt einer europäischen Super League stand. Wie der "Guardian" berichtet, skizziert das Papier die Gründung einer neuen Gesellschaft für die kommerziellen Geschäfte der FIFA, von der 20 Prozent an den US-Investor Joshua Kushner veräußert werden sollen – den Bruder von Jared Kushner , dem Schwiegersohn von US-Präsident Donald Trump.

https://web.de/magazine/sport/fussball/wm/fifa-papier-42564094

Man stellt fest, dass sobald Trump und seine Sippschaft in "Projekten" (um nicht Scams zu sagen) Erwähnung finden, immer häufiger die Zugbrücken hochgezogen werden. Insofern kann man fast dankbar sein, dass dieser Take den Stempel eines Typen hat, von dem die Welt augenscheinlich immer mehr die Schnauze gestrichen voll hat.

Das steht im FIFA-Papier

Eastwood, Freitag, 31.07.2026, 14:22 (vor 24 Minuten) @ Kapitän Haddock
bearbeitet von Eastwood, Freitag, 31.07.2026, 14:31

Man stellt fest, dass sobald Trump und seine Sippschaft in "Projekten" (um nicht Scams zu sagen) Erwähnung finden, immer häufiger die Zugbrücken hochgezogen werden. Insofern kann man fast dankbar sein, dass dieser Take den Stempel eines Typen hat, von dem die Welt augenscheinlich immer mehr die Schnauze gestrichen voll hat.

Der Gedanke ist zwar naheliegend, aber der Beziehungstatus zwischen Joshua Kushner und seiner Frau Karlie Kloss zu den Trumps ist wohl eher schwierig. Kushner und Kloss stehen den Demokraten nahe und insbesonder Kloss hat mehrfach durchblicken lassen, dass sie kein Fan von Donnie ist.

Der wird sich also vermutlich eher nicht für diesen Teil der erweiterten Familie in die Bresche schmeissen.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

MDomi, Freitag, 31.07.2026, 11:25 (vor 3 Stunden, 21 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Meine Hoffnung ist ein Eigentor dieses machtgeilen Spacken. Eine Ablösung der UEFA von der FIFA, die Schaffung eines neuen Weltverbandes und auch das Rückbesinnen der UEFA auf die eigentliche Kernaufgabe: Das Schaffen gleicher Wettbewerbsbedingungen für alles, sofern als Verband möglich, mit gut ausgebildeten, integren Schiedsrichtern aller Verbände.

Es ist eine Utopie und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 11:30 (vor 3 Stunden, 16 Minuten) @ MDomi

Ja, natürlich ist das Utopie. Letztendlich ist ja alles ein Verteilungskampf um Macht und Geld und keiner der Marke Gut gegen Böse.

Ich glaube ja, dass die UEFA vielen Vorschlägen Infantinos gegenüber deutlich augeschlossener wären, wenn sie davon viel stärker profitieren würden als die kleinen Verbände, die Infantino als Machtbasis braucht.

Ende der Monopolstellung?

markus, Freitag, 31.07.2026, 10:58 (vor 3 Stunden, 47 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich glaube, mit einer Nichtteilnahme an der WM oder sogar einem Austritt aus der FIFA würde man eine Tür öffnen, die sich später nur schwer wieder schließen lässt. Wenn die Hemmschwelle erst einmal gefallen ist und ein ganzer Kontinentalverband bereit ist, sich von der FIFA zu lösen, dann wird es auch für nationale Verbände leichter, sich von der UEFA zu lösen, und für einzelne Klubs einfacher, ihren nationalen Verband zu verlassen. Die Super League Idee ging ja in diese Richtung.

Am Ende könnte das bisherige Monopolkonstrukt aus FIFA, Kontinentalverbänden und nationalen Verbänden aufbrechen. Statt eines einheitlichen Systems könnten mehrere konkurrierende Verbände entstehen – ähnlich wie im Boxsport.

Das, was wir sehen, ist das Recht des Stärken. Sobald bestimmte Akteure am längeren Heben sitzen, werden Machtkämpfe gestartet, nur um noch mehr Geld abgreifen zu können.

Ende der Monopolstellung?

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 11:02 (vor 3 Stunden, 43 Minuten) @ markus

Ich glaube, mit einer Nichtteilnahme an der WM oder sogar einem Austritt aus der FIFA würde man eine Tür öffnen, die sich später nur schwer wieder schließen lässt. Wenn die Hemmschwelle erst einmal gefallen ist und ein ganzer Kontinentalverband bereit ist, sich von der FIFA zu lösen, dann wird es auch für nationale Verbände leichter, sich von der UEFA zu lösen, und für einzelne Klubs einfacher, ihren nationalen Verband zu verlassen. Die Super League Idee ging ja in diese Richtung.

Am Ende könnte das bisherige Monopolkonstrukt aus FIFA, Kontinentalverbänden und nationalen Verbänden aufbrechen. Statt eines einheitlichen Systems könnten mehrere konkurrierende Verbände entstehen – ähnlich wie im Boxsport.

Das, was wir sehen, ist das Recht des Stärken. Sobald bestimmte Akteure am längeren Heben sitzen, werden Machtkämpfe gestartet, nur um noch mehr Geld abgreifen zu können.

Absolut richtig. Die FIFA sägt am eigenen Ast, wenn sie das eskalieren will.
Aber ist das den Funktionären sogar egal und man lässt das Konstrukt FIFA über die Klinge springen um selber aber noch einmal abzugreifen? Die jetzigen Verantwortlichen machen sich jetzt die Taschen voll. Die zukünftigen Verantwortlichen stehen vor dem Scherbenhaufen der vollendeten Tatsachen und verkaufter Werte aufgrund der jetzt aufgesetzten Verträge. Nach mir die Sintflut...

Ende der Monopolstellung?

markus, Freitag, 31.07.2026, 11:08 (vor 3 Stunden, 38 Minuten) @ el_ayudante

Ich glaube, mit einer Nichtteilnahme an der WM oder sogar einem Austritt aus der FIFA würde man eine Tür öffnen, die sich später nur schwer wieder schließen lässt. Wenn die Hemmschwelle erst einmal gefallen ist und ein ganzer Kontinentalverband bereit ist, sich von der FIFA zu lösen, dann wird es auch für nationale Verbände leichter, sich von der UEFA zu lösen, und für einzelne Klubs einfacher, ihren nationalen Verband zu verlassen. Die Super League Idee ging ja in diese Richtung.

Am Ende könnte das bisherige Monopolkonstrukt aus FIFA, Kontinentalverbänden und nationalen Verbänden aufbrechen. Statt eines einheitlichen Systems könnten mehrere konkurrierende Verbände entstehen – ähnlich wie im Boxsport.

Das, was wir sehen, ist das Recht des Stärken. Sobald bestimmte Akteure am längeren Heben sitzen, werden Machtkämpfe gestartet, nur um noch mehr Geld abgreifen zu können.


Absolut richtig. Die FIFA sägt am eigenen Ast, wenn sie das eskalieren will.
Aber ist das den Funktionären sogar egal und man lässt das Konstrukt FIFA über die Klinge springen um selber aber noch einmal abzugreifen? Die jetzigen Verantwortlichen machen sich jetzt die Taschen voll. Die zukünftigen Verantwortlichen stehen vor dem Scherbenhaufen der vollendeten Tatsachen und verkaufter Werte aufgrund der jetzt aufgesetzten Verträge. Nach mir die Sintflut...

Langfristig wird das das gesamte System destabilisieren. Wenn erst einmal die Bereitschaft da ist, bestehende Strukturen aufzukündigen, wird es schwer, diese Entwicklung wieder einzufangen.

Ich glaube allerdings nicht, dass die FIFA ein Interesse daran hat, sich selbst zu zerstören. Sie dürfte vielmehr darauf setzen, dass die UEFA am Ende nachgibt, weil auch die europäischen Verbände und Klubs finanziell enorm von einer WM profitieren. Beide Seiten haben daher viel zu verlieren, wenn der Konflikt tatsächlich eskaliert. Deshalb halte ich einen Kompromiss am Ende für deutlich wahrscheinlicher als einen offenen Bruch.

Ende der Monopolstellung?

CF, Freitag, 31.07.2026, 11:13 (vor 3 Stunden, 32 Minuten) @ markus

Ich glaube, mit einer Nichtteilnahme an der WM oder sogar einem Austritt aus der FIFA würde man eine Tür öffnen, die sich später nur schwer wieder schließen lässt. Wenn die Hemmschwelle erst einmal gefallen ist und ein ganzer Kontinentalverband bereit ist, sich von der FIFA zu lösen, dann wird es auch für nationale Verbände leichter, sich von der UEFA zu lösen, und für einzelne Klubs einfacher, ihren nationalen Verband zu verlassen. Die Super League Idee ging ja in diese Richtung.

Am Ende könnte das bisherige Monopolkonstrukt aus FIFA, Kontinentalverbänden und nationalen Verbänden aufbrechen. Statt eines einheitlichen Systems könnten mehrere konkurrierende Verbände entstehen – ähnlich wie im Boxsport.

Das, was wir sehen, ist das Recht des Stärken. Sobald bestimmte Akteure am längeren Heben sitzen, werden Machtkämpfe gestartet, nur um noch mehr Geld abgreifen zu können.


Absolut richtig. Die FIFA sägt am eigenen Ast, wenn sie das eskalieren will.
Aber ist das den Funktionären sogar egal und man lässt das Konstrukt FIFA über die Klinge springen um selber aber noch einmal abzugreifen? Die jetzigen Verantwortlichen machen sich jetzt die Taschen voll. Die zukünftigen Verantwortlichen stehen vor dem Scherbenhaufen der vollendeten Tatsachen und verkaufter Werte aufgrund der jetzt aufgesetzten Verträge. Nach mir die Sintflut...


Langfristig wird das das gesamte System destabilisieren. Wenn erst einmal die Bereitschaft da ist, bestehende Strukturen aufzukündigen, wird es schwer, diese Entwicklung wieder einzufangen.

Ich glaube allerdings nicht, dass die FIFA ein Interesse daran hat, sich selbst zu zerstören. Sie dürfte vielmehr darauf setzen, dass die UEFA am Ende nachgibt, weil auch die europäischen Verbände und Klubs finanziell enorm von einer WM profitieren. Beide Seiten haben daher viel zu verlieren, wenn der Konflikt tatsächlich eskaliert. Deshalb halte ich einen Kompromiss am Ende für deutlich wahrscheinlicher als einen offenen Bruch.

Laut KI (jaja, ich weiß!) verdient die UEFA den mit Abstand größten Betrag durch ihre eigenen Wettbewerbe (CL) und Turniere (Nationsleague, EM). Die WM fällt da gar nicht so sehr ins Gewicht.

Ende der Monopolstellung?

markus, Freitag, 31.07.2026, 12:28 (vor 2 Stunden, 18 Minuten) @ CF

Ich glaube, mit einer Nichtteilnahme an der WM oder sogar einem Austritt aus der FIFA würde man eine Tür öffnen, die sich später nur schwer wieder schließen lässt. Wenn die Hemmschwelle erst einmal gefallen ist und ein ganzer Kontinentalverband bereit ist, sich von der FIFA zu lösen, dann wird es auch für nationale Verbände leichter, sich von der UEFA zu lösen, und für einzelne Klubs einfacher, ihren nationalen Verband zu verlassen. Die Super League Idee ging ja in diese Richtung.

Am Ende könnte das bisherige Monopolkonstrukt aus FIFA, Kontinentalverbänden und nationalen Verbänden aufbrechen. Statt eines einheitlichen Systems könnten mehrere konkurrierende Verbände entstehen – ähnlich wie im Boxsport.

Das, was wir sehen, ist das Recht des Stärken. Sobald bestimmte Akteure am längeren Heben sitzen, werden Machtkämpfe gestartet, nur um noch mehr Geld abgreifen zu können.


Absolut richtig. Die FIFA sägt am eigenen Ast, wenn sie das eskalieren will.
Aber ist das den Funktionären sogar egal und man lässt das Konstrukt FIFA über die Klinge springen um selber aber noch einmal abzugreifen? Die jetzigen Verantwortlichen machen sich jetzt die Taschen voll. Die zukünftigen Verantwortlichen stehen vor dem Scherbenhaufen der vollendeten Tatsachen und verkaufter Werte aufgrund der jetzt aufgesetzten Verträge. Nach mir die Sintflut...


Langfristig wird das das gesamte System destabilisieren. Wenn erst einmal die Bereitschaft da ist, bestehende Strukturen aufzukündigen, wird es schwer, diese Entwicklung wieder einzufangen.

Ich glaube allerdings nicht, dass die FIFA ein Interesse daran hat, sich selbst zu zerstören. Sie dürfte vielmehr darauf setzen, dass die UEFA am Ende nachgibt, weil auch die europäischen Verbände und Klubs finanziell enorm von einer WM profitieren. Beide Seiten haben daher viel zu verlieren, wenn der Konflikt tatsächlich eskaliert. Deshalb halte ich einen Kompromiss am Ende für deutlich wahrscheinlicher als einen offenen Bruch.


Laut KI (jaja, ich weiß!) verdient die UEFA den mit Abstand größten Betrag durch ihre eigenen Wettbewerbe (CL) und Turniere (Nationsleague, EM). Die WM fällt da gar nicht so sehr ins Gewicht.

Der DFB hätte z.B. ein großes Problem, wenn Einnahmen aus WM und Qualifikationsphase fehlen würden.

Ende der Monopolstellung?

CF, Freitag, 31.07.2026, 12:39 (vor 2 Stunden, 6 Minuten) @ markus

Ich glaube, mit einer Nichtteilnahme an der WM oder sogar einem Austritt aus der FIFA würde man eine Tür öffnen, die sich später nur schwer wieder schließen lässt. Wenn die Hemmschwelle erst einmal gefallen ist und ein ganzer Kontinentalverband bereit ist, sich von der FIFA zu lösen, dann wird es auch für nationale Verbände leichter, sich von der UEFA zu lösen, und für einzelne Klubs einfacher, ihren nationalen Verband zu verlassen. Die Super League Idee ging ja in diese Richtung.

Am Ende könnte das bisherige Monopolkonstrukt aus FIFA, Kontinentalverbänden und nationalen Verbänden aufbrechen. Statt eines einheitlichen Systems könnten mehrere konkurrierende Verbände entstehen – ähnlich wie im Boxsport.

Das, was wir sehen, ist das Recht des Stärken. Sobald bestimmte Akteure am längeren Heben sitzen, werden Machtkämpfe gestartet, nur um noch mehr Geld abgreifen zu können.


Absolut richtig. Die FIFA sägt am eigenen Ast, wenn sie das eskalieren will.
Aber ist das den Funktionären sogar egal und man lässt das Konstrukt FIFA über die Klinge springen um selber aber noch einmal abzugreifen? Die jetzigen Verantwortlichen machen sich jetzt die Taschen voll. Die zukünftigen Verantwortlichen stehen vor dem Scherbenhaufen der vollendeten Tatsachen und verkaufter Werte aufgrund der jetzt aufgesetzten Verträge. Nach mir die Sintflut...


Langfristig wird das das gesamte System destabilisieren. Wenn erst einmal die Bereitschaft da ist, bestehende Strukturen aufzukündigen, wird es schwer, diese Entwicklung wieder einzufangen.

Ich glaube allerdings nicht, dass die FIFA ein Interesse daran hat, sich selbst zu zerstören. Sie dürfte vielmehr darauf setzen, dass die UEFA am Ende nachgibt, weil auch die europäischen Verbände und Klubs finanziell enorm von einer WM profitieren. Beide Seiten haben daher viel zu verlieren, wenn der Konflikt tatsächlich eskaliert. Deshalb halte ich einen Kompromiss am Ende für deutlich wahrscheinlicher als einen offenen Bruch.


Laut KI (jaja, ich weiß!) verdient die UEFA den mit Abstand größten Betrag durch ihre eigenen Wettbewerbe (CL) und Turniere (Nationsleague, EM). Die WM fällt da gar nicht so sehr ins Gewicht.


Der DFB hätte z.B. ein großes Problem, wenn Einnahmen aus WM und Qualifikationsphase fehlen würden.

Ich glaube nicht, dass die fehlende Teilnahme an einer WM nicht durch z.B. ein anderes Turnier kompensiert würde - ebenso wie die Qualispiele.

Ende der Monopolstellung?

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 11:12 (vor 3 Stunden, 33 Minuten) @ markus

Ich glaube allerdings nicht, dass die FIFA ein Interesse daran hat, sich selbst zu zerstören.

Die FIFA als Verband nicht. Den Funktionären als Einzelpersonen traue ich es aus Eigensinn (oder auch direkt gesagt: Geldgier) durchaus zu.

Sie dürfte vielmehr darauf setzen, dass die UEFA am Ende nachgibt, weil auch die europäischen Verbände und Klubs finanziell enorm von einer WM profitieren. Beide Seiten haben daher viel zu verlieren, wenn der Konflikt tatsächlich eskaliert. Deshalb halte ich einen Kompromiss am Ende für deutlich wahrscheinlicher als einen offenen Bruch.

Ja, am Ende wirst du mit dieser Aussage Recht haben!

Mich lässt das alles relativ kalt

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 09:26 (vor 5 Stunden, 19 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ganz davon abgesehen, dass wir in Sachen Moral und Kommerz bei beiden Verbänden nur über den Grad der Verwerflichkeit reden, irritiert mich eigentlich sogar die Dimension, die dem beigemessen wird.

Es soll um den "Ausverkauf des Fußballs" gehen, darum, wem er gehört und so weiter. Bei mir wird es schon beim Begriff "des Fußballs" schief, weil Nationalmannschaftsfußball und Vereindfußball für mich zwei paar Schuhe sind. Vermutlich fällt es mir deutlich leichter, das zu trennen, weil mir der Fußball auf Nationenebene eigentlich nichts bedeutet und mein Fokus voll auf dem Vereinsfußball liegt.

Mit anderen Worten: wenn mir Trinkpausen, Anstoßzeiten und Halbzeitshows bei einer WM nicht gefallen, schaue ich das sehr einfach nicht.

Für mich wird es erst mit Blick auf den Vereinsfußball interessant und da muss die UEFA den Vorgaben der FIFA nicht Folge leisten. Selbst die Spieler könnten eigenverantwortlich "verletzt" sein, wenn Infantinos Drückerkolonne das WM Turnier häufiger ansetzt und ihnen das letzte wirkliche Urlaubsfenster nimmt.

Und da wird es für mich wirklich interessant. Die UEFA legt sich die Messlatte jetzt selber auf eine Höhe, die sie eigentlich schon vor Jahren gerissen hat. Zumindest kann, nein muss man sie jetzt in Zukunft an diesen Worten messen. Gegen den Ausverkauf des Fußballs? Gerne. Dann sollte man aber mal daran arbeiten, auf europäischer Bühne wieder mehr Chancengleichheit herzustellen und den Einfluss autokratischer Staatsfonds einzudämmen, statt mit ihren Vertretern in den Logen abzukumpeln.

Mein Fußball entscheidet sich nämlich dort viel mehr und die Bilanz der UEFA ist da ziemlich lausig.

Mich lässt das alles relativ kalt

markus, Freitag, 31.07.2026, 14:36 (vor 9 Minuten) @ Sascha

Ganz davon abgesehen, dass wir in Sachen Moral und Kommerz bei beiden Verbänden nur über den Grad der Verwerflichkeit reden, irritiert mich eigentlich sogar die Dimension, die dem beigemessen wird.

Es soll um den "Ausverkauf des Fußballs" gehen, darum, wem er gehört und so weiter. Bei mir wird es schon beim Begriff "des Fußballs" schief, weil Nationalmannschaftsfußball und Vereindfußball für mich zwei paar Schuhe sind. Vermutlich fällt es mir deutlich leichter, das zu trennen, weil mir der Fußball auf Nationenebene eigentlich nichts bedeutet und mein Fokus voll auf dem Vereinsfußball liegt.

Mit anderen Worten: wenn mir Trinkpausen, Anstoßzeiten und Halbzeitshows bei einer WM nicht gefallen, schaue ich das sehr einfach nicht.

Für mich wird es erst mit Blick auf den Vereinsfußball interessant und da muss die UEFA den Vorgaben der FIFA nicht Folge leisten. Selbst die Spieler könnten eigenverantwortlich "verletzt" sein, wenn Infantinos Drückerkolonne das WM Turnier häufiger ansetzt und ihnen das letzte wirkliche Urlaubsfenster nimmt.

Und da wird es für mich wirklich interessant. Die UEFA legt sich die Messlatte jetzt selber auf eine Höhe, die sie eigentlich schon vor Jahren gerissen hat. Zumindest kann, nein muss man sie jetzt in Zukunft an diesen Worten messen. Gegen den Ausverkauf des Fußballs? Gerne. Dann sollte man aber mal daran arbeiten, auf europäischer Bühne wieder mehr Chancengleichheit herzustellen und den Einfluss autokratischer Staatsfonds einzudämmen, statt mit ihren Vertretern in den Logen abzukumpeln.

Mein Fußball entscheidet sich nämlich dort viel mehr und die Bilanz der UEFA ist da ziemlich lausig.

Ich würde der UEFA das ja glauben, wenn sie konsequenterweise alle Verbände und Klubs von ihren Wettbewerben ausschließen würde, die Anteile an Investoren verkauft haben. Dann würden die Wettbewerbe komplett ohne Spanien und Frankreich stattfinden, weil dort Anteile der Ligen verkauft wurden. Deutsche Vereine könnten zwar weiterhin an der Champions League teilnehmen, Bayern München und Borussia Dortmund wären allerdings ausgeschlossen, weil auch sie Anteile verkauft haben.

Mich lässt das alles relativ kalt

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 14:41 (vor 4 Minuten) @ markus

Dann wären aber deutlich mehr deutsche Vereine ausgeschlossen. Selbst Werder Bremen wäre nicht startberechtigt. Von Eintracht Frankfurt, oder Stuttgart ganz zu schweigen.

Am Ende starten die Blauen in der CL, weil sie als ein e.V. als eines der wenigen Teams die Kriterien erfüllen.

Mich lässt das alles relativ kalt

Kayldall, Luxemburg, Freitag, 31.07.2026, 11:04 (vor 3 Stunden, 42 Minuten) @ Sascha

Mich würde mal interessieren, was denn eine Privatperson davon hat zum Beispiel 20% von einer WM zu besitzen? Bei der ganzen Aufregung hab ich nirgendwo eine Erklärung dazu gefunden. Rote Karten zur Bewährung aussetzen kann Trump ja auch so, ohne Anteile zu besitzen. Ist das dann nur genau so wie 20% Aktien an einer Firma zu halten? Wobei, wenn die WM vorbei ist, dann hat man nix mehr oder gelten die 20% für jede WM und man kann am Ende 100% der WMs allein besitzen? Dann würde die Fifa ja aber auch die WM Milliarden nicht mehr kassieren sondern der neue"Owner"(Besitzer) der WM, oder etwa nicht? Ich hab keine richtige Vorstellung warum eine Privatperson richtig viel Geld in WM Anteile investieren würde. Die Privatperson will ja dann auch irgendetwas für ihr Geld haben. Darf die Person dann die Werbung und Halbzeitshow zu 20% mitbestimmen oder wie viele Trinkpausen(Hydrationbreaks) es zukünftig gibt? Die Nationalteams kann die Person ja nicht besitzen und die Spieler schon gar nicht, deswegen ist es mir schleierhaft, was genau das werden soll.

Klar, Infantino will wieder nur mehr Geld, soweit hat es jeder kapiert!

Mich lässt das alles relativ kalt

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 11:18 (vor 3 Stunden, 27 Minuten) @ Kayldall

Infantino will die Macht behalten. Gemäß Statuten kann er sich demnächst nicht mehr in eine vierte Amtszeit wählen lassen, als CEO und Anteilseigner der Gesellschaft, die die Vermarktungsrechte der FIFA besitzt, würde er de facto weiterhin der Bestimmer sein. Auch ohne offiziell Vorsitzender der FIFA zu sein.

Mich lässt das alles relativ kalt

Eisen, DO, Freitag, 31.07.2026, 11:25 (vor 3 Stunden, 20 Minuten) @ Sascha

Und die Privatperson (Kushner) gibt eben jetzt mal eben 4 Mrd. oder so und partizipiert in Zukunft an allen Einnahmen mit 20 %. das sollte sich relativ schnell amortisieren und ist für die FIFA, die wahrlich kein Einnahmeproblem hat (13 Mrd. € mit der WM verdient) ein richtig schlechter Deal.

Es gibt als Erklärung nur den Machterhalt des Pimmelkopps, der ist nun wirklich Sepp Blatter², absolut unanständig.

Mich lässt das alles relativ kalt

Gargamel09, Freitag, 31.07.2026, 11:23 (vor 3 Stunden, 23 Minuten) @ Sascha

Infantino will die Macht behalten. Gemäß Statuten kann er sich demnächst nicht mehr in eine vierte Amtszeit wählen lassen, als CEO und Anteilseigner der Gesellschaft, die die Vermarktungsrechte der FIFA besitzt, würde er de facto weiterhin der Bestimmer sein. Auch ohne offiziell Vorsitzender der FIFA zu sein.

Wenn das auch TRump hinbekommen könnte, die USA zu verkaufen und der größte Anteilseigner zu sein, dann würden die Trumps immer an der Macht sein. Ich hoffe, Infantino bringt Trump nicht auf dumme Ideen, Musk könnte Trump noch paar Milliarden leihen, oder er wird selber der größte Babo of the USA!

An Kreativität, um an der Macht zu bleiben, fehlt es diesen Halunken jedenfalls nicht.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

istar, Freitag, 31.07.2026, 08:59 (vor 5 Stunden, 47 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Komplett am Thema vorbei.

Es geht nicht um moralisch blütenweiße Westen und auch nicht um den doofen Kommerz.

Es geht um die Integrität, die Unantastbarkeit des Spiels oder wie immer man das nennen will.

Das, was bei der WM zu bestaunen war, wäre nämlich nur der Anfang.
Hydration-Breaks, zurückgenommene rote Karten, Halbzeitshows in XXL und weiß der Geier was noch alles, was irgendwie vermarktet werden könnte.

Neben der UEFA hat sich jetzt auch noch der südamerikanische Verband gegen die Pläne von Infantino / Kuschner gestellt und damit dürfte das Thema eigentlich durch sein.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

markus, Freitag, 31.07.2026, 08:20 (vor 6 Stunden, 25 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bin gespannt, wer am Ende den größeren Lümmel hat.

Die FIFA hatte den Mitgliedsverbänden zuvor eine Frist bis zum 19. September gesetzt, um den Plänen zuzustimmen. Eine einfache Mehrheit unter den 106 Mitgliedern sei demnach ausreichend, um das Investoren-Vorhaben durchzusetzen. Nur wer zustimmt, soll eine Sonderzahlung von 20 Millionen US-Dollar erhalten.

https://www.sportschau.de/fussball/fifa-reagiert-auf-kritik-macht-aber-weiter,fifa-reaktion-kritik-uefa-100.html

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

VM ⌂, Lüdinghausen, Freitag, 31.07.2026, 08:43 (vor 6 Stunden, 3 Minuten) @ markus
bearbeitet von VM, Freitag, 31.07.2026, 09:21

Ein Teil von mir hofft, dass Gianni Infantino die Nummer durchzieht, nur um zu sehen, wie viel die großen Worte der UEFA und ihrer Mitgliedsverbände wert sind.

Einen Boykott der Frauen-WM 2027 werden sie bei der UEFA vermutlich noch aushalten, aber spätestens wenn die FIFA den Spaniern und Portugiesen mit dem Entzug der WM 2030 droht, wird man sehen, wie sattelfest diese Boykottandrohung der UEFA ist.

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie der Machtkampf zwischen der FIFA und der UEFA enden wird. Infantino forciert diesen Machtkampf ja ganz bewusst, da die UEFA aktuell mehr Geld generiert als die FIFA, weil sie zwei der drei profitabelsten Wettbewerbe (UCL + EURO) kontrolliert.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

CF, Freitag, 31.07.2026, 09:13 (vor 5 Stunden, 32 Minuten) @ VM

Ein Teil von mir hofft, dass Gianni Infantino die Nummer durchzieht, nur um zu sehen, wie viel die großen Worte der UEFA und ihrer Mitgliedsverbände wert sind.

Einen Boykott der Frauen-WM 2027 werden sie bei der UEFA vermutlich noch aushalten, aber spätestens wenn die FIFA den Spaniern und Portugiesen mit dem Entzug der WM 2030 droht, wird man sehen, wie sattelfest diese Boykottandrohung der UEFA ist.

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, wie der Machtkampf zwischen der FIFA und der UEFA enden wird. Infantino forciert diesen Machtkampf ja ganz bewusst, weil die UEFA aktuell mehr Geld generiert als die FIFA, weil sie zwei der drei profitabelsten Wettbewerbe (UCL + EURO) kontrolliert.

Man könnte das "WM"-Turnier 2030 auch als erweiterte EM behalten. Eine "WM der Willigen" sozusagen. Oder eine EM mit Brasilien und den Kontinentalmeistern wäre doch schön (Argentinien darf gerne zuhause bleiben).

Eigene WM / alternativer Verband

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 09:07 (vor 5 Stunden, 39 Minuten) @ VM

Einen Boykott der Frauen-WM 2027 werden sie bei der UEFA vermutlich noch aushalten, aber spätestens wenn die FIFA den Spaniern und Portugiesen mit dem Entzug der WM 2030 droht, wird man sehen, wie sattelfest diese Boykottandrohung der UEFA ist.

Dann macht man halt ein eigenes WM-Turnier, das halt nicht unter dem FIFA Label läuft.
Eigentlich müsste man auf Seiten der UEFA nur den argentinischen und den brasilianischen Verband überzeugt bekommen, dass die beim FIFA-Boykott dabei sind. Eine WM ohne Brasilien, Argentinien, England, Frankreich, Spanien, Deutschland wird in der Welt niemanden interessieren.
Eine Alternativ-WM wo die alle mitmachen wird sofort angenommen.
Und es wird dazu noch einen Domino-Effekt geben, dass andere kleinere Verbände sich dieser Bewegung anschließen. Japan, Südkorea, Australien würden vermutlich sofort mitmachen.

Klar verfügt die FIFA über Milliarden die für Bestechungen bereit stehen, aber ich glaube nicht dass das reicht, wenn der Ball erstmal rollt.
Und sollte es ernsthaft soweit kommen, ist die logische Konsequenz, dass es einen neuen Weltfußballverband geben wird.

Eigene WM / alternativer Verband

Liberogrande, Freitag, 31.07.2026, 10:39 (vor 4 Stunden, 6 Minuten) @ el_ayudante
bearbeitet von Liberogrande, Freitag, 31.07.2026, 10:55

Das wäre spannend und für mich schwer absehbar, ob das funktioniert. Eine WM ohne europäische Teams kann im Interesse von niemandem sein. Die meisten Weltstars und großen Mannschaften würden fehlen, die Einnahmen einbrechen. Gleichzeitig weiß ich auch nicht, wie groß der Wille der anderen Kontinentalverbände ist, sich vollständig der UEFA zu unterwerfen. Es geht ja am Ende auch darum, wer wie viel vom Kuchen abbekommt. Da könnte es für die anderen Kontinentalverbände sinnvoller sein, die FIFA im Machtkampf mit der UEFA zu unterstützen.

EDIT: Jetzt meldet SPON, dass sich der asiatische Verband gegen die Pläne ausspricht. Also Sieg für die UEFA.

Eigene WM / alternativer Verband

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 10:58 (vor 3 Stunden, 47 Minuten) @ Liberogrande

Das wäre spannend und für mich schwer absehbar, ob das funktioniert. Eine WM ohne europäische Teams kann im Interesse von niemandem sein. Die meisten Weltstars und großen Mannschaften würden fehlen, die Einnahmen einbrechen. Gleichzeitig weiß ich auch nicht, wie groß der Wille der anderen Kontinentalverbände ist, sich vollständig der UEFA zu unterwerfen. Es geht ja am Ende auch darum, wer wie viel vom Kuchen abbekommt. Da könnte es für die anderen Kontinentalverbände sinnvoller sein, die FIFA im Machtkampf mit der UEFA zu unterstützen.

Richtiger Gedanke! Aber im Falle dieser Eskalation inkl. Abspaltung der großen europäischen Nationalverbände + X (aus Südamerika / Asien) brächen auch die größten Vermarktungsmärkte für die FIFA weg. Sprich Sie hätten für den Kampf lediglich das aktuell vorhandene Kapital. Um die kleinen Verbände an der Stange zu halten. Danach regelt der Markt und die werden der Spur des Geldes folgen. Wer der Obersheriff ist, ist denen egal, solange das Geld fließt.

Eigene WM / alternativer Verband

Liberogrande, Freitag, 31.07.2026, 11:03 (vor 3 Stunden, 43 Minuten) @ el_ayudante

Wie die aktuellen Entwicklungen zeigen scheinst du Recht zu haben.

Eigene WM / alternativer Verband

Frank1299, Freitag, 31.07.2026, 10:29 (vor 4 Stunden, 16 Minuten) @ el_ayudante

Einen Boykott der Frauen-WM 2027 werden sie bei der UEFA vermutlich noch aushalten, aber spätestens wenn die FIFA den Spaniern und Portugiesen mit dem Entzug der WM 2030 droht, wird man sehen, wie sattelfest diese Boykottandrohung der UEFA ist.


Dann macht man halt ein eigenes WM-Turnier, das halt nicht unter dem FIFA Label läuft.
Eigentlich müsste man auf Seiten der UEFA nur den argentinischen und den brasilianischen Verband überzeugt bekommen, dass die beim FIFA-Boykott dabei sind. Eine WM ohne Brasilien, Argentinien, England, Frankreich, Spanien, Deutschland wird in der Welt niemanden interessieren.
Eine Alternativ-WM wo die alle mitmachen wird sofort angenommen.
Und es wird dazu noch einen Domino-Effekt geben, dass andere kleinere Verbände sich dieser Bewegung anschließen. Japan, Südkorea, Australien würden vermutlich sofort mitmachen.

Klar verfügt die FIFA über Milliarden die für Bestechungen bereit stehen, aber ich glaube nicht dass das reicht, wenn der Ball erstmal rollt.
Und sollte es ernsthaft soweit kommen, ist die logische Konsequenz, dass es einen neuen Weltfußballverband geben wird.

Glaube, du bist da etwas zu optimistisch. Wenn die Mehrheit der Verbände für den Plan von Infantino ist, dann wird es logischerweise keine "Alternativ-WM wo alle mitmachen" geben. Und es wird dann auch keine Alternative-FIFA geben, sondern zahlenmäßig zwei gleichstarke Verbände, falls die Hälfte aus der FIFA austritt. An dieser Schwächung haben beide Seiten kein Interesse, selbst die Europäer nicht, denen es letztendlich nur um das Geld geht.

Also wird man irgendeinen faulen Kompromiss finden, der für beide Seiten halbwegs gesichtswahrend ist. Wahrscheinlich werden die Europäer mehr Geld kriegen und die Macht der privaten Investoren wird vermutlich deutlich beschnitten. Dafür kommt aber dann der Einstieg der privaten Investoren.

Eigene WM / alternativer Verband

Beethoven, Bonn, Freitag, 31.07.2026, 10:37 (vor 4 Stunden, 8 Minuten) @ Frank1299

Gut, es gibt dann zwei Welt-Verbände. Der eine vertritt alle europäischen Teams plus vermutlich westlich geprägte Länder wie Japan und Südkorea. In dem anderen Verband sammeln sich dagegen die Vanuatus der Welt, ich denke auch viele Länder die bei der UN nicht dabei sind werden auch die Kohle der FIFA nehmen.

Afrika hat genau so viele Verbände wie Europa und historisch lassen diese sich eher kaufen von der FIFA. Aber so zu tun als wären die 54 afrikanischen Verbände genauso interessant wie die europäischen ist Unsinn.

Eigene WM / alternativer Verband

Frank1299, Freitag, 31.07.2026, 12:12 (vor 2 Stunden, 33 Minuten) @ Beethoven

Habe ich auch nicht geschrieben.

Aber so Zustände wie im Boxen, wo jeder Verband seinen eigenen Weltmeister hat, will wirklich keiner haben. Es recht nicht die Sponsoren.

Eigene WM / alternativer Verband

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 09:28 (vor 5 Stunden, 18 Minuten) @ el_ayudante

Wäre ein witziger Move, nachdem man Real Madrid und Co. für einen ähnlichen Versuch mit der Superleague noch verteufelt hat.

Eigene WM / alternativer Verband

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 09:43 (vor 5 Stunden, 2 Minuten) @ Sascha

Wäre ein witziger Move, nachdem man Real Madrid und Co. für einen ähnlichen Versuch mit der Superleague noch verteufelt hat.

jein, da für mich diesmal von der "höheren" Instanz der ausbeuterische Vorschlag kommt.
Schwierig vergleichbar.

Eigene WM / alternativer Verband

VM ⌂, Lüdinghausen, Freitag, 31.07.2026, 09:22 (vor 5 Stunden, 24 Minuten) @ el_ayudante

Die Frage, die sich mir dann stellt: Ist das rechtlich überhaupt möglich?

Eigene WM / alternativer Verband

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 09:41 (vor 5 Stunden, 4 Minuten) @ VM

Die Frage, die sich mir dann stellt: Ist das rechtlich überhaupt möglich?

Ich schätze schon. Nehmen wir mal das Super League Urteil als Beispiel:
Das Super-League-Urteil (2023) stellte klar, dass die FIFA und UEFA Klubs und Spielern nicht pauschal mit drakonischen Strafen drohen dürfen, wenn sie an alternativen Wettbewerben teilnehmen wollen.

Dazu habe ich mal Austritt aus der FIFA gegooglet mit folgenden Ergebnis:

"Nach Paragraf 18 der Fifa-Statuten müsste jeder Verband, also z. B. der DFB, seinen Austritt zum 31. Dezember mindestens sechs Monate vorher (30. Juni) schriftlich beim Fifa-Generalsekretariat erklären. Der nächstmögliche Zeitpunkt wäre der 31. Dezember 2027. Damit der Austritt rechtskräftig wird, müssen bis zum Stichtag alle finanziellen Verpflichtungen gegenüber dem Weltverband beglichen sein."

Klar, man verliert erstmal feste Einnahmen aus FIFA Quellen (Sponsoring, etc), aber durch die neue Freiheit kann man wiederum neue Verträge aushandeln. Diese sollten bei der Gruppe der Verbänden die ich vorab genannt hab, für alle Teilnehmer realistisch genau so lukrativ ausfallen, wenn nicht sogar besser, da man in erster Instanz zur Lockung natürlich eine annähernde Direktverteilung angehen kann.

Eigene WM / alternativer Verband

VM ⌂, Lüdinghausen, Freitag, 31.07.2026, 09:54 (vor 4 Stunden, 52 Minuten) @ el_ayudante

Das wäre dann die nächste Stufe, wenn die UEFA ankündigt, zum 31.12.2027 aus der FIFA auszutreten.

Eigene WM / alternativer Verband

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 31.07.2026, 10:22 (vor 4 Stunden, 23 Minuten) @ VM

Das wäre dann die nächste Stufe, wenn die UEFA ankündigt, zum 31.12.2027 aus der FIFA auszutreten.

Das muss jeder Verband einzeln. Da müssten die großen Verbände natürlich direkt voranschreiten, damit die kleineren mit in den Sog kommen und keinen Rückzieher machen.

Aber irgendwie doch alles unrealistisch, je tiefer man drüber nachdenkt. Oder doch nicht?!

Eigene WM / alternativer Verband

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 10:46 (vor 3 Stunden, 59 Minuten) @ el_ayudante

Das wäre dann die nächste Stufe, wenn die UEFA ankündigt, zum 31.12.2027 aus der FIFA auszutreten.


Das muss jeder Verband einzeln. Da müssten die großen Verbände natürlich direkt voranschreiten, damit die kleineren mit in den Sog kommen und keinen Rückzieher machen.

Aber irgendwie doch alles unrealistisch, je tiefer man drüber nachdenkt. Oder doch nicht?!

Wenn es keine realistische Möglichkeit wäre, hätte die UEFA so etwas nicht äußern dürfen. Ist ja, auf den Fußball übertragen, so etwas wie eine taktische Atomrakete.

Wenn es hart kommt, wird die UEFA sie entweder einsetzen müssen, oder man hat sich Infantino vollständig unterworfen, weil man gezeigt hat, dass man zum wirklich mächtigen Schritt nicht bereit ist.

Eigene WM / alternativer Verband

Scherben, Kiel, Freitag, 31.07.2026, 10:27 (vor 4 Stunden, 19 Minuten) @ el_ayudante

Das wäre dann die nächste Stufe, wenn die UEFA ankündigt, zum 31.12.2027 aus der FIFA auszutreten.


Das muss jeder Verband einzeln. Da müssten die großen Verbände natürlich direkt voranschreiten, damit die kleineren mit in den Sog kommen und keinen Rückzieher machen.

Aber irgendwie doch alles unrealistisch, je tiefer man drüber nachdenkt. Oder doch nicht?!

Ich halte das nicht für die wahrscheinlichste Variante, aber es ist auch nicht unmöglich.

Letztlich ist das das schärfste Schwert, das die Verbände der UEFA zu bieten haben, wenn man bedenkt, wie man innerhalb der FIFA zu Mehrheiten gelangt. Entsprechend wird man nun sicher Szenarien ausarbeiten, wie sowas prinzipiell funktionieren könnte, um klar zu machen, dass man nicht an der UEFA vorbei regieren kann.

Eigene WM / alternativer Verband

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 31.07.2026, 09:09 (vor 5 Stunden, 37 Minuten) @ el_ayudante

Die UEFA braucht eigentlich niemanden. Ohne die europäischen Länder ist die WM tot.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 08:46 (vor 5 Stunden, 59 Minuten) @ VM

Zumindest hat man mit der bisher sehr deutlichen Linie der UEFA das Fallbeil sehr scharf gemacht. Ein Einknicken wäre jetzt nichts anderes mehr als die vollständige Unterwerfung gegenüber Infantino.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

markus, Freitag, 31.07.2026, 08:50 (vor 5 Stunden, 56 Minuten) @ Sascha

Zumindest hat man mit der bisher sehr deutlichen Linie der UEFA das Fallbeil sehr scharf gemacht. Ein Einknicken wäre jetzt nichts anderes mehr als die vollständige Unterwerfung gegenüber Infantino.

Dieses Duell ist spannender als die WM selbst.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 08:51 (vor 5 Stunden, 54 Minuten) @ markus

Zumindest hat man mit der bisher sehr deutlichen Linie der UEFA das Fallbeil sehr scharf gemacht. Ein Einknicken wäre jetzt nichts anderes mehr als die vollständige Unterwerfung gegenüber Infantino.


Dieses Duell ist spannender als die WM selbst.

Vielleicht sollte man die Übertragungsrechte dafür verkaufen.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

VM ⌂, Lüdinghausen, Freitag, 31.07.2026, 09:23 (vor 5 Stunden, 23 Minuten) @ Sascha

Inklusive "Coffee-Break powered by STARBUCKS" bitte.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

Floatdownstream, Lünen, Freitag, 31.07.2026, 08:59 (vor 5 Stunden, 47 Minuten) @ Sascha

Man könnte die jeweiligen Abstimmungen in allen Fifa-Mitglieds-Verbänden live übertragen. Vermutlich wird die Zeit aber zu knapp, um die Rechte noch auszuschreiben. Mir schwant auch, dass in vielen Verbänden die Entscheidungsfindung besser nicht öffentlich werden sollte.

FIFA hält trotz Kritik an Plänen fest

DrRock, Freitag, 31.07.2026, 08:57 (vor 5 Stunden, 48 Minuten) @ Sascha

Großartig! Made my day!

Auf der einen Seite rufen „Fußball muss bezahlbar sein“

Tom Frost, Freitag, 31.07.2026, 07:46 (vor 6 Stunden, 59 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

…auf der anderen Seite dann meckern, wenn er tatsächlich verkauft wird ;-)

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 07:42 (vor 7 Stunden, 4 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Ich kanns verstehen, weil ich das ganze Gepolter der UEFA auch für wenig glaubwürdig halte. Am Ende werden sich die meisten einfach nur daran stören, dass das Geld auf fremde Konten fließt, statt aufs eigene. Bei der Vorstellung des UEFA-Bords als Kämpfer gegen den Ausverkauf des Fußballs, kann ich nur müde schmunzeln.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

markus, Freitag, 31.07.2026, 08:05 (vor 6 Stunden, 41 Minuten) @ Sascha

Ich kanns verstehen, weil ich das ganze Gepolter der UEFA auch für wenig glaubwürdig halte. Am Ende werden sich die meisten einfach nur daran stören, dass das Geld auf fremde Konten fließt, statt aufs eigene. Bei der Vorstellung des UEFA-Bords als Kämpfer gegen den Ausverkauf des Fußballs, kann ich nur müde schmunzeln.

Ich glaube auch nicht, dass die UEFA-Verbände die WM boykottieren werden. Das wird genauso wenig passieren, wie der BVB die Klub-WM boykottieren würde. Man wird sich eher darauf einigen, dass bei einem Verkauf der Anteile an einen Investor weiterhin genügend Geld an die Mitgliedsverbände fließt.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Freitag, 31.07.2026, 08:12 (vor 6 Stunden, 34 Minuten) @ markus

Ich kanns verstehen, weil ich das ganze Gepolter der UEFA auch für wenig glaubwürdig halte. Am Ende werden sich die meisten einfach nur daran stören, dass das Geld auf fremde Konten fließt, statt aufs eigene. Bei der Vorstellung des UEFA-Bords als Kämpfer gegen den Ausverkauf des Fußballs, kann ich nur müde schmunzeln.


Ich glaube auch nicht, dass die UEFA-Verbände die WM boykottieren werden. Das wird genauso wenig passieren, wie der BVB die Klub-WM boykottieren würde. Man wird sich eher darauf einigen, dass bei einem Verkauf der Anteile an einen Investor weiterhin genügend Geld an die Mitgliedsverbände fließt.


Darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen. Wobei ich schon glaube, dass die Pläne zur WM alle zwei Jahre der UEFA weh tun. Ihr Produkt der Europameisterschaft ist beliebt und bringt dem Verband gute Einnahmen. Da muss die FIFA den Geldbeutel schon weit öffnen.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

haweka, Freitag, 31.07.2026, 13:44 (vor 1 Stunden, 1 Minuten) @ Ollis

Ich glaube auch nicht, dass die UEFA-Verbände die WM boykottieren werden. Das wird genauso wenig passieren, wie der BVB die Klub-WM boykottieren würde. Man wird sich eher darauf einigen, dass bei einem Verkauf der Anteile an einen Investor weiterhin genügend Geld an die Mitgliedsverbände fließt.

Darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen. Wobei ich schon glaube, dass die Pläne zur WM alle zwei Jahre der UEFA weh tun. Ihr Produkt der Europameisterschaft ist beliebt und bringt dem Verband gute Einnahmen. Da muss die FIFA den Geldbeutel schon weit öffnen.

Nur mal zur Erinnerung, über eine WM im Zweijahresrhythmus hatte Infantino ja bereits 2022 in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats gesprochen. Während seiner Rede hatte Infantino über die FIFA-Pläne referiert, den WM-Rhythmus von vier auf zwei Jahre zu verkürzen und als er über die Vorteile sprach, sagte er: "Wir müssen den Afrikanern Hoffnung geben, dass sie nicht über das Mittelmeer kommen müssen, um hier vielleicht ein besseres Leben vorzufinden - aber wahrscheinlich den Tod im Meer". Wichtig sei, erklärte der Fifa-Boss weiter, den Afrikanern "Möglichkeiten und Würde" zu geben.

Einfach öfter mal eine Fußball-Weltmeisterschaft machen löst die humanitären Katastrophen auf dieser Welt.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

Scherben, Kiel, Freitag, 31.07.2026, 09:04 (vor 5 Stunden, 42 Minuten) @ Ollis

Ich kanns verstehen, weil ich das ganze Gepolter der UEFA auch für wenig glaubwürdig halte. Am Ende werden sich die meisten einfach nur daran stören, dass das Geld auf fremde Konten fließt, statt aufs eigene. Bei der Vorstellung des UEFA-Bords als Kämpfer gegen den Ausverkauf des Fußballs, kann ich nur müde schmunzeln.


Ich glaube auch nicht, dass die UEFA-Verbände die WM boykottieren werden. Das wird genauso wenig passieren, wie der BVB die Klub-WM boykottieren würde. Man wird sich eher darauf einigen, dass bei einem Verkauf der Anteile an einen Investor weiterhin genügend Geld an die Mitgliedsverbände fließt.

Darauf wird es wahrscheinlich hinauslaufen. Wobei ich schon glaube, dass die Pläne zur WM alle zwei Jahre der UEFA weh tun. Ihr Produkt der Europameisterschaft ist beliebt und bringt dem Verband gute Einnahmen. Da muss die FIFA den Geldbeutel schon weit öffnen.

Das kann ich mir nicht vorstellen, denn dafür gibt es zu viel Säbelrasseln.

Das ist jetzt schon ein echter Machtkampf, bei dem man nicht sagen kann, wie er ausgeht. Und im Sinne des Fußballs fände ich auch ganz gut, wenn man hier eine starke Front bilden würde und nicht in die Haltung verfällt, dass doch eh alle gleich sind, wo ganz offensichtlich ganz unterschiedliche Positionen vertreten werden.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

stfn84, Köln, Thursday, 30.07.2026, 18:49 (vor 19 Stunden, 56 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de
bearbeitet von stfn84, Thursday, 30.07.2026, 18:58

Mir erschließt sich nicht auf Anhieb was der Sinn dieses Textes sein soll.

Alle Player im modernen Fußball sind schuldig. Vereine ebenso wie Verbände, auch wenn es sicherlich marginale Unterschiede gibt. Dennoch machen hier eben auch alle mit, selbst die putzigen Freiburger boykottieren keine Wettbewerbe die man aus diversen Gründen eben boykottieren könnte. Der DFB hat genügend Leichen im Keller, die UEFA ist auch greedy - analog zu den Clubs, Vereinsvertretern und Spielern.

Nun kommt es zu einer vergleichsweise deutlichen und drastischen Kritik der Nationalverbände ggü. der Pläne das FIFA Sahnestück herauszuschneiden und noch weiter für Investoren zu öffnen, selbstverständlich unter Infantino - et al. Ist diese Kritik aufgrund eigener Verfehlungen bzgl. expandierter Kommerzialisierung also falsch? Oder ist sie nur dahingehend unglaubwürdig, dass man hätte vorschieben müssen, dass die Einführung der Nations League natürlich auch auf kommerzielle Interessen einzahlt aber die neuesten Pläne der FIFA dann doch zu weit gehen? Oder wäre es doch richtiger gewesen einfach gar nichts zu sagen, solange man nicht schon heute eine Teilnahme an künftigen Weltmeisterschaften (ggf. grundsätzlich unter Infantino?!) ausschließt? Wobei man letzteres zumindest mal angedroht hat, weshalb ich die Wut über die offensichtliche und systemimmanente Doppelmoral noch weniger verstehen kann.

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Habakuk, OWL, Freitag, 31.07.2026, 07:10 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ stfn84

Mir erschließt sich nicht auf Anhieb was der Sinn dieses Textes sein soll.

Alle doof außer Mami.

Infantino plant die finale Trumpisierung des Fußballs. Wenn die UEFA das verhindert, soll es mir Recht sein. Mit Werfen von Tennisbällen in den anstehenden Testspielen wird man da nämlich nichts ausrichten können.

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Schnippelbohne, Bauernland, Thursday, 30.07.2026, 19:02 (vor 19 Stunden, 43 Minuten) @ stfn84

Sehe ich ähnlich. Dürfen nur die mit moralisch blütenweißer Weste Kritik üben? Und müsste die Verfasserin dann nicht auch konsequent dem Stadion fernbleiben? Zumindest bei Champions league-Spielen?

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Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 30.07.2026, 23:52 (vor 14 Stunden, 53 Minuten) @ Schnippelbohne

Sehe ich ähnlich. Dürfen nur die mit moralisch blütenweißer Weste Kritik üben? Und müsste die Verfasserin dann nicht auch konsequent dem Stadion fernbleiben? Zumindest bei Champions league-Spielen?

Die UEFA wird deswegen aber auch nicht gleich zum Retter des fußballerischen Abendlandes.
Wie man für die UEFA tosenden Beifall klatscht kann ich ebenso wenig verstehen.


Sie bezieht Position, aber sollte sich dann wenn es darauf ankommt an den Worten messen lassen.

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markus, Freitag, 31.07.2026, 07:52 (vor 6 Stunden, 54 Minuten) @ Foreveralone

Sehe ich ähnlich. Dürfen nur die mit moralisch blütenweißer Weste Kritik üben? Und müsste die Verfasserin dann nicht auch konsequent dem Stadion fernbleiben? Zumindest bei Champions league-Spielen?


Die UEFA wird deswegen aber auch nicht gleich zum Retter des fußballerischen Abendlandes.
Wie man für die UEFA tosenden Beifall klatscht kann ich ebenso wenig verstehen.


Sie bezieht Position, aber sollte sich dann wenn es darauf ankommt an den Worten messen lassen.

Das ist richtig. Der UEFA geht es nicht um die Werte des Fußballs. Es geht nur ums Geld. Wenn ein Teil der Einnahmen aus der WM woanders hinfließt, fehlt dieser Anteil natürlich auch in den Kassen der UEFA-Mitgliedsverbände.

Dass man sich als Retter des Fußballs aufspielt und so billig Applaus abgreifen kann, ist mir ein Rätsel. Und dass die FIFA noch schlimmer ist als die UEFA, weiß man schon länger.

Insgesamt ist das von allen Seiten verlogen. Und es gehört schon eine Menge Selbstbetrug und geistige Verrenkungen dazu, jetzt zu applaudieren, nachdem man vor wenigen Wochen genüßlich die WM und vor einem Jahr die Klub-WM geschaut hat.

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stfn84, Köln, Freitag, 31.07.2026, 06:54 (vor 7 Stunden, 52 Minuten) @ Foreveralone

Also in Köln gab es gestern keinen Autokorso anlässlich des Vorgehens der UEFA. Vielleicht sah das in Dortmund anders aus?!

Ich nehme es so wahr, dass man sich - wenn überhaupt - darüber freut, dass es ein einheitliches und klares Signal der UEFA gibt die Planungen von Infantino abzulehnen. Nicht mehr, nicht weniger.

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CF, Freitag, 31.07.2026, 09:19 (vor 5 Stunden, 27 Minuten) @ stfn84

Also in Köln gab es gestern keinen Autokorso anlässlich des Vorgehens der UEFA. Vielleicht sah das in Dortmund anders aus?!

Ich nehme es so wahr, dass man sich - wenn überhaupt - darüber freut, dass es ein einheitliches und klares Signal der UEFA gibt die Planungen von Infantino abzulehnen. Nicht mehr, nicht weniger.

Eben. Der Feind meines Feindes ist mein Freund (bis zu einer gewissen Grenze).

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Kappadozianer, Dortmund, Thursday, 30.07.2026, 19:02 (vor 19 Stunden, 44 Minuten) @ stfn84

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.

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Scherben, Kiel, Thursday, 30.07.2026, 19:47 (vor 18 Stunden, 58 Minuten) @ Kappadozianer

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.

Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.

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markus, Donnerstag, 30.07.2026, 20:27 (vor 18 Stunden, 18 Minuten) @ Scherben

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.


Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.

Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.

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Weeman, Hinterm Knauber, Donnerstag, 30.07.2026, 22:37 (vor 16 Stunden, 9 Minuten) @ markus

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.


Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.


Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.

Das dir die Argumentation reicht überrascht nicht.

Neu auf schwatzgelb.de: FIFA verkauft sich und die WM: Die doppelmoralischen Bedenkenträger aus Europa

Scherben, Kiel, Donnerstag, 30.07.2026, 21:22 (vor 17 Stunden, 23 Minuten) @ markus

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.


Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.


Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.

Wenn es das wäre, hätte ich es nicht geschrieben.

Dass ein Verband versucht, sein Produkt (auch) zu Geld zu machen, ist nicht per se ein Problem. Dass ein Verband sein Produkt verkaufen will, sehr wohl.

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markus, Freitag, 31.07.2026, 07:03 (vor 7 Stunden, 43 Minuten) @ Scherben

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.


Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.


Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.


Wenn es das wäre, hätte ich es nicht geschrieben.

Dass ein Verband versucht, sein Produkt (auch) zu Geld zu machen, ist nicht per se ein Problem. Dass ein Verband sein Produkt verkaufen will, sehr wohl.

Viele Vereine haben ebenfalls Anteile verkauft. Mich stört es viel mehr, dass der BVB Anteile verkauft hat und die Verfehlungen der UEFA. Schließlich spielt der BVB regelmäßig in UEFA-Wettbewerben.

Gut, voraussichtlich auch alle vier Jahre bei der Klub-WM, aber die habe ich schon letztes Jahr boykottiert.

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Scherben, Kiel, Freitag, 31.07.2026, 08:52 (vor 5 Stunden, 53 Minuten) @ markus

Ich finde es auch nicht prall, dass Teile des BVB faktisch verkauft sind, auch wenn m.E. wesentlich ist und bleibt, dass man den e.V. nicht verkaufen *kann*, sondern "nur" die damit verbundenen Vermögenswerte, die in die KGaA ausgelagert sind. Eine WM ist noch mehr eine Idee als ein Verein, und der richtige Vergleich wäre insofern, wenn die UEFA die Klub-Wettbewerbe oder DFB/DFL die Bundesliga verkaufen würden.

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markus, Freitag, 31.07.2026, 09:02 (vor 5 Stunden, 44 Minuten) @ Scherben

Ich finde es auch nicht prall, dass Teile des BVB faktisch verkauft sind, auch wenn m.E. wesentlich ist und bleibt, dass man den e.V. nicht verkaufen *kann*, sondern "nur" die damit verbundenen Vermögenswerte, die in die KGaA ausgelagert sind. Eine WM ist noch mehr eine Idee als ein Verein, und der richtige Vergleich wäre insofern, wenn die UEFA die Klub-Wettbewerbe oder DFB/DFL die Bundesliga verkaufen würden.

Aber eine ähnliche Logik verfolgt doch auch die FIFA, oder? Die Stimmrechte sollen bei den Mitgliedsverbänden liegen. Nur Vermögenswerte würden ausgelagert werden.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 09:12 (vor 5 Stunden, 34 Minuten) @ markus

Da ist es aber doch ganz klar so, dass die faktische Macht auf der Seite liegt, die im Besitz der Übertragungsrechte ist.

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Ricola1, Ort, Donnerstag, 30.07.2026, 21:14 (vor 17 Stunden, 32 Minuten) @ markus

Jo ich verstehs auch nicht. Soll man also lieber die Füsse stillhalten und einfach alles hinnehmen? Ich finde es gut, dass sich die UEFA so klar positioniert.


Same. Kann das Problem nicht erkennen, wenn sie es tut.


Das steht in dem Text doch alles drin und ist leicht zu erkennen.

Finde ich eigentlich auch. Vielleicht noch ein wenig zu unscharf. So erschließt sich mir nicht ganz, weshalb der BVB nur irgendwie "mitten drin" und nicht vorne weg dabei sein sollte. Bayern und der BVB sind der Einladung zur Fifa-Klub-"WM" für (wenn ich mich richtig erinnere) in toto 50 Millionen Euro doch sehr gerne gefolgt. Wer wie der BVB und mittlerweile auch Bayern auf das große Ablösegeld aus der PL scharf ist, muss sich auch gerne einmal fragen lassen, woher dieses Geld kommt. Aus genau jenen Strukturen, die hier kritisiert werden: Den Unternehmen/Privat-Investoren, die das ganze Geschäft aufgekauft haben.

Was also UEFA und die üblichen Verdächtigen (Klopp, Watzke, Eberl und wenn ich das eben richtig gesehen habe nun auch Hoeneß) äußern mit der Haltung, hier werde sozusagen "unser Fussball" verkauft (das soll ja wohl das Argument sein), ist schlicht verlogen.

Die UEFA hat zwischen den Turnieren mal eben die "Nations League" eingeführt. Und lässt jetzt u.a. erkennen, dass man Angst hat, die WM könnte z. B. alle 2 Jahre ausgespielt werden.

Die sogenannte UEFA-Champions League nimmt inzwischen auch gerne mal den 5.(!) einer Liga auf (und der 5., wie wir wissen, freut sich wie Bolle). Ist also exakt die Kommerzialisierung, die hier der FIFA (in der Sache zu Recht) vorgeworfen wird. Profiteure neben der UEFA: Ein ausgesuchter Kreis von Elite-Klubs.

Dass die UEFA sich hier also zum Klub der Gerechten macht (und alle Sternchen um die Sonne herum machen ja dasselbe für sich), ist absolut nachvollziehbar. Ist ja billig, jetzt mit der ganzen Hand auf andere zeigen zu können. Vollkommen normales Verhalten.

Muss man aber nicht gutheißen.

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herrNick, Freitag, 31.07.2026, 07:59 (vor 6 Stunden, 46 Minuten) @ Ricola1

Wer wie der BVB und mittlerweile auch Bayern auf das große Ablösegeld aus der PL scharf ist, muss sich auch gerne einmal fragen lassen, woher dieses Geld kommt. Aus genau jenen Strukturen, die hier kritisiert werden: Den Unternehmen/Privat-Investoren, die das ganze Geschäft aufgekauft haben.

Wir bieten unsere Spieler nicht wie auf einem Viehhandel an den Meistbietenden. Die Spieler wollen wechseln. Sollen wir dann sagen: „geh einfach umsonst, damit ich nicht das schmutzige Ölgeld nehmen muss“?

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bigfoot49, Leipzig, Donnerstag, 30.07.2026, 23:22 (vor 15 Stunden, 23 Minuten) @ Ricola1

Verbleibt das Geld bei der UEFA aber nicht vorrangig innerhalb des Fussballbetriebes, also den Vereinen (auch wenn diese Investoren gehören können, die Geld wieder rausziehen)? Während bei Infantinos Plan das Geld dann direkt an die Investoren abfließen kann/wird?


Ganz davon ab: was bewegt Infantino? Ist es wirklich nur der eigene Geldbeutel (irgendwo war der Vergleich mit dem NFL Boss zu lesen, der 65 Millionen Dollar im Jahr verdient)?
Die FIFA ist doch weder von Geldnöten geplagt noch braucht sie die Investoren, um zu wachsen, oder? Der Umsatzwachstum bei der WM war ja enorm.

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istar, Freitag, 31.07.2026, 09:04 (vor 5 Stunden, 41 Minuten) @ bigfoot49

Verbleibt das Geld bei der UEFA aber nicht vorrangig innerhalb des Fussballbetriebes, also den Vereinen (auch wenn diese Investoren gehören können, die Geld wieder rausziehen)? Während bei Infantinos Plan das Geld dann direkt an die Investoren abfließen kann/wird?


Ganz davon ab: was bewegt Infantino? Ist es wirklich nur der eigene Geldbeutel (irgendwo war der Vergleich mit dem NFL Boss zu lesen, der 65 Millionen Dollar im Jahr verdient)?
Die FIFA ist doch weder von Geldnöten geplagt noch braucht sie die Investoren, um zu wachsen, oder? Der Umsatzwachstum bei der WM war ja enorm.

Infantino denkt an später. Als FIFA-Präsident hat er nur noch eine Amtszeit.
Als Geschäftsführer dieser neuen Gesellschaft könnte er weitermachen.

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bigfoot49, Leipzig, Freitag, 31.07.2026, 13:50 (vor 55 Minuten) @ istar

Also der eigene Geldbeutel.


;-)

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Garum, Bornum am Harz, Freitag, 31.07.2026, 09:20 (vor 5 Stunden, 25 Minuten) @ istar

Verbleibt das Geld bei der UEFA aber nicht vorrangig innerhalb des Fussballbetriebes, also den Vereinen (auch wenn diese Investoren gehören können, die Geld wieder rausziehen)? Während bei Infantinos Plan das Geld dann direkt an die Investoren abfließen kann/wird?


Ganz davon ab: was bewegt Infantino? Ist es wirklich nur der eigene Geldbeutel (irgendwo war der Vergleich mit dem NFL Boss zu lesen, der 65 Millionen Dollar im Jahr verdient)?
Die FIFA ist doch weder von Geldnöten geplagt noch braucht sie die Investoren, um zu wachsen, oder? Der Umsatzwachstum bei der WM war ja enorm.


Infantino denkt an später. Als FIFA-Präsident hat er nur noch eine Amtszeit.
Als Geschäftsführer dieser neuen Gesellschaft könnte er weitermachen.

In diesem Zusammenhang würde mich interessieren wie weit er in dieser Position die
FIFA unterlaufen kann? Hat die FIFA dann auch noch was zusagen?
Man sieht ja schon jetzt das er an den Gremien vorbeigehandelt.

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Sascha, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 07:33 (vor 7 Stunden, 12 Minuten) @ bigfoot49

Verbleibt das Geld bei der UEFA aber nicht vorrangig innerhalb des Fussballbetriebes, also den Vereinen (auch wenn diese Investoren gehören können, die Geld wieder rausziehen)? Während bei Infantinos Plan das Geld dann direkt an die Investoren abfließen kann/wird?

Am Ende zahlen auf beiden Seiten viele Investoren die Gelder nur, weil sie damit von politischen Schweinereien ablenken wollen.

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markus, Freitag, 31.07.2026, 07:05 (vor 7 Stunden, 40 Minuten) @ bigfoot49

Wenn ein Verein Anteile verkauft, gehen die Einnahmen zum Teil auch an die Investoren. In Dortmund zum Beispiel über die Dividenden an die Aktionäre. In Leipzig zu Red Bull.

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stfn84, Köln, Donnerstag, 30.07.2026, 22:44 (vor 16 Stunden, 2 Minuten) @ Ricola1

Da wird wohl ganz schön viel projiziert.

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Foreveralone, Dortmund, Freitag, 31.07.2026, 00:11 (vor 14 Stunden, 35 Minuten) @ stfn84

Da wird wohl ganz schön viel projiziert.

Was denn?

Warum kannst bzw willst du das nicht detaillierter ausführen?


Hälst du die UEFA bzw deren Funktionäre wirklich für integrer?

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stfn84, Köln, Freitag, 31.07.2026, 06:51 (vor 7 Stunden, 55 Minuten) @ Foreveralone

Ich hatte bis dato nirgendwo vernommen, dass die Kritiker verkündeten man selbst würde niemals Maßnahmen ergreifen, die zur individuellen Vorteilsname oder zur Gewinnmaximierung dienen. Warum nun so getan wird als würden sich andere Funktionäre oder Personen reinwaschen, ist für mich nicht nachzuvollziehen. Aber ich lasse mir gerne die Quellen zeigen in denen die im Artikel benannten Personen genau das getan hätten.

Zudem ist eben das System in Gänze „kaputt“. Jeder Club in der Leistungsspitze versucht das wirtschaftliche Maximum herauszuholen. Dadurch soll man das Recht verwirken Fehlentwicklungen zu benennen und zu kritisieren?

Abschließend: was genau wäre denn die richtige Reaktion der UEFA und sämtlicher Vereinsvertreter? Was soll der BVB tun? Applaudieren oder schweigen?

1601380 Einträge in 17140 Threads, 14400 registrierte Benutzer Forumszeit: 31.07.2026, 14:46
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