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Können die Füße von El Mala Krebs heilen? (BVB)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 08.08.2026, 22:29 (vor 11 Stunden, 31 Minuten) @ Shizzo

Im Nachhinein für mich persönlich ein großes "was wäre wenn...".

Favre musste 18/19 mit einer jungen, sich neu findenden Mannschaft agieren, die aus einer Katastrophensaison kam und offensiv auf einigen Positionen nicht optimal besetzt war (Götze als 9).

Das wurde und wird immer noch in der Bewertung vieler nicht genügend berücksichtigt.


Hätten die Bayern nicht diese äußerst starke Rückrunde gespielt, hätte es sogar zur Meisterschaft gereicht. Da hat man, nach der verpassten Meisterschaft, die falschen Schlüsse gezogen. Die Energie in dieser Mannschaft, so meine Wahrnehmung, war in diesem Jahr eine durchaus positive. Das hat sich dann wieder gedreht.

In der Mannschaft der Bayern gab es einige, die den neuen Trainer Niko Kovač und seine fußballerische Ausrichtung ablehnten und ihn stürzen wollten. Mit dabei u.a. Mats Hummels, der auch schon bei Ancelotti dabei war. Hinzu kam, dass Hummels und Boateng in einer tiefen Formkrise steckten. Wäre Uli Hoeneß nicht mit harter Faust dauwischengegangen, dann wäre es nicht zur Trendwende bei den Bayern gekommen. Hummels und Boateng spielten in der Rückrunde wie ausgewechselt.

Der BVB hatte in der Hinrunde etwas über seinen damaligen Möglichkeiten gespielt, in der Rückrunde gab es dann die eigentlich schon früher zu erwartenden Schwankungen.

So kam eins zum anderen.


Wenn man diesen Weg mit Favre konsequent gegangen wäre, mit einer neuen Hierarchie im Team, dann wäre dabei eine Meisterschaft für den BVB wahrscheinlich(er) gewesen. Zumal die Bayern genau in diesen Folgejahren ihre "Schwächephase" hatten.

Man weiß es nicht.

Einen Versuch wäre es allerdings aus meiner Sicht wert gewesen.


Aber man wollte die Rolle rückwärts. Vielleicht auch beeinflusst von Sammer, aber das ist Spekulation meinerseits.

Der BVB hat sich achtbar und im Rahmen seiner Möglichkeiten gut und erfolgreich in den Folgejahren präsentiert. Die ‚Klopp-Besessenheit‘ im Club war allerdings mMn für eine noch bessere und noch erfolgreichere Entwicklung nicht förderlich.

Was Sammer anbelangt, so war es bezeichnend, dass er an den sogenannten ‚Elefantenrunden‘ nach den Spielen teilnahm, der Trainer Favre allerdings nicht. Das kann man allerdings nicht Sammer zum Vorwurf machen.

Eine ungute Konstellation war dies aber auf jeden Fall.


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