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Strategiewechsel (BVB)

markus, Dienstag, 18.08.2026, 12:32 (vor 2 Tagen) @ Didi

Wenn man dank einer vernünftigen Gehaltsstruktur eben jährlich 40 Mio. investieren kann und dieses Geld nicht - ohne sportlichen Gegenwert - in den Taschen von Süle, Özcan, Chukwuemeka und Couto landet, kann man auch ohne höhere Kosten sportlich besser werden.

40 Mio. für Ablösesummen bedeuten doch nicht automatisch entsprechenden sportlichen Gegenwert. Gerade bei Transfers gibt es ein erhebliches Risiko, dass Spieler nicht einschlagen. Und wenn du die Gehaltskosten senkst, wird dieses Risiko eher größer, weil du im Wettbewerb um gute Spieler gegenüber Vereinen mit höherem Gehaltsniveau ins Hintertreffen gerätst.

Zumal die genannten Beispiele selbst zeigen, dass das Argument nicht wirklich aufgeht: Süle, Özcan, Chukwuemeka und Couto haben zusammen deutlich mehr als 40 Mio. Euro an Ablösen gekostet – trotzdem war der sportliche Gegenwert überschaubar.

Die Rechnung „weniger Gehalt = mehr Geld für Ablösen = sportlich besser“ ist daher viel zu simpel. Wenn das Gehaltsbudget sinkt, kannst du zwar theoretisch mehr in Ablösen investieren, hast aber gleichzeitig eine kleinere Auswahl an Spielern, die überhaupt zu diesen Gehältern kommen wollen. Dadurch steigt eher das Risiko, dass Transfers scheitern. Ein höheres Gehaltsbudget ist natürlich keine Garantie für sportlichen Erfolg, aber ein niedrigeres Gehaltsbudget macht es nicht automatisch möglich, mit denselben Kosten sportlich besser zu werden.


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