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Offiziell: Veerman unterschreibt bis 2031 (BVB)

markus, Mittwoch, 19.08.2026, 22:39 (vor 3 Stunden, 13 Minuten) @ Zaungast

Eben, wir gehen netto deutlich mehr ins Risiko, für Spieler, die die meisten hier allenfalls aus YouTube-Videos kennen und die zuvor in deutlich schwächeren Ligen unterwegs waren. Ja, zum Teil haben sie bereits internationale Erfahrung, aber im Falle von Konstantelias reden wir beispielsweise vom zweimaligen Erreichen der Europa League-Zwischenrunde. Das wird zukünftig ein ganz anderes Parkett.

Ich möchte niemandem die Euphorie nehmen, aber ich selbst teile sie nicht - weil ich die Spieler schlichtweg noch nicht kenne.
Ich sehe aber, dass unsere Konkurrenz auch nicht geschlafen hat und mit teils ausgeglichenen oder gar positiven Transfersalden ebenfalls sehr ordentlich unterwegs ist.

Wer am Ende auf die bessere Transferphase zurückblickt, wird wie immer die Saison zeigen. Und allen jetzigen Bekenntnissen zum Trotz, wird die Saison holprig, werden auch die jetzigen Transfers genau so zerlegt, wie die vorherigen…

Das Transferdefizit kommt ja auch deshalb zustande, weil man Brandts Vertrag nicht verlängert und Adeyemi für relativ wenig Geld hat gehen lassen. Ich kann mich dunkel daran erinnern, dass wir uns in den Jahren vor Corona über die Blauen amüsiert haben, weil sie vergessen haben, Verträge zu verlängern und Spieler ablösefrei gehen konnten.

Man kann natürlich der Meinung sein, dass Brandt nicht gut genug ist und es konsequent ist, den Vertrag nicht zu verlängern. Aber in einer Branche, in der sehr viel Geld in Ablösesummen gesteckt wird, reißt das ein riesiges Loch ins Budget. Und so schlecht war Brandt nun auch nicht. Der BVB hat seine Ziele erreicht und Brandt wesentlich dazu beigetragen. Auch Adeyemi kann so schlecht nicht sein, wenn er sogar zu Barca wechselt.

Die Neuzugänge müssen erst einmal zeigen, dass sie wirklich besser oder zumindest gleich gut sind. Wenn man mit den bisherigen Spielern die Ziele erreicht und man realistisch ohnehin nicht bis an die Spitze kommt, dann sollte man sich fragen, ob es überhaupt sinnvoll ist, alles umzukrempeln. Eine hohe Fluktuation ist eigentlich nie gut. Das Gleiche meinte ich auch, als man es für eine gute Idee hielt, Edin Terzic, der um alle drei Titel mitspielte, durch Nuri Sahin zu ersetzen.

Mein Fazit: Es ist diese latente Unzufriedenheit, die dazu führt. Statt mehr auf Kontinuität zu setzen, geht man Risiken ein, mit denen es mehr zu verlieren als zu gewinnen gibt.


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