schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Jens Lehmann und das liebe Geld (Fußball und Sport allgemein)

Ulrich, Mittwoch, 26.08.2026, 14:19 (vor 20 Stunden, 33 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Der Tagesspiegel berichtet über einen Prozess, den Jens Lehmann in München angestrengt hat, leider hinter der Paywall:

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/fruherer-nationaltorwart-und-seine-geldgeschafte-die-vielen-verluste-des-jens-lehmann-15983184.html

Hier eine stichwortartige Zusammenfassung:

- Lehmann fordert 572.661 Euro von einer Münchener Treuhandgesellschaft, "Mir wurde nicht gesagt, wofür mein Geld verwendet wird".

- 2014 verlor Lehmann laut Wirtschaftswoche mit einer US-Aktie und Biotech-Papieren "viel Geld", Schuld waren "schlechte Berater". Aber "Ich weiß jetzt, worauf ich achten muss".

- Jens Lehmann soll 750.000 Euro in Wirecard-Aktien gesteckt und verloren haben. Lehmann verklagte daraufhin die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, die Wirecard testiert hatte. Die Klage wurde abgewiesen, weil Lehmann den Gerichtskostenvorschuss von ca. 14.000 Euro zu spät gezahlt hatte.

- Jens Lehmann soll dem Immobilienunternehmer Uwe Reppegather eine Million Euro geliehen haben. Reppegather hat mittlerweile Privatinsolvenz angemeldet und sitzt in Untersuchungshaft.

- "Nachdem das Handelsblatt im November 2018 über Steuerangelegenheiten Lehmanns berichtet und dem ehemaligen Fußballspieler Fragen geschickt hatte, erreichte die Redaktion eine Rechnung von Lehmann über 30.799 Euro. 13.781,51 Euro davon seien Aufwand seiner Anwälte, 12.100 Euro stellte er für eigene Arbeit in Rechnung. 76 Stunden habe er sich mit den Fragen beschäftigt, jede zu 150 Euro. Dabei verrechnete sich Lehmann um 700 Euro, zu seinen Gunsten."

- "In seiner Antwort erwähnte Lehmann nicht, dass er bereits wegen Steuerhinterziehung vorbestraft war. Im Dezember 2017 hatte das Amtsgericht München einen Strafbefehl verhängt, im Januar 2018 wurde er rechtskräftig. Lehmann musste 200 Tagessätze zu je 835 Euro zahlen, insgesamt 167.000 Euro. Der Grund: Der Fußballmillionär hatte über Jahre doppeltes Kindergeld bezogen."

- Bei Nichtzahlung drohte Lehmann dem Handelsblatt mit Klage, die er natürlich nie einreichte.

Eines muss man dem Jens lassen, langweilig ist er nie.


Antworten auf diesen Eintrag:



gesamter Thread:


1612489 Einträge in 17236 Threads, 14425 registrierte Benutzer Forumszeit: 27.08.2026, 10:53
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln