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Hohes und intensives Pressing zu Beginn ohne Torerfolg macht irgendwann nur den Gegner stark (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 29.08.2026, 00:03 (vor 14 Stunden, 51 Minuten) @ DieRoteKarteZahlIch

4:1 sieht halt bescheiden aus, und vielleicht kommt ja noch eins dazu. Das Eigentor war natürlich sehr ärgerlich. Trotzdem meine ich, dass sie recht ordentlich mitgespielt haben, in einigen Phasen wäre mehr möglich gewesen. Finde das 4:1 ist ein Tor zu hoch.

In den ersten 20 Minuten haben die Stuttgarter die Bayern intensiv und hoch gepresst, sodass die Münchner nicht zu einem geordneten Spielaufbau kamen und zeitweise auch nicht aus dem eigenen Verteidigungsdrittel herauskamen. Mehr als eine gute Gelegenheit kam allerdings gs als Resultat dieser Spielphase nicht heraus.

Den Bayern gelang es dann zum einen mehr und mehr, das Pressing des VfB zu umspielen bzw. auszuhebeln, insbesondere durch Pavlović. Zum anderen mussten sich die Stuttgarter auch etwas zurückziehen, weil sie das Intensivpressing nicht durchziehen können ohne zur Halbzeit stehend K.O. zu sein. So konnten die Bayern sukzessive ihr Kombinationsspiel und ihr Spiel über die Flügel durchsetzen. Sie kamen verstärkt zu Chancen und die Führung war nur eine Frage der Zeit. Man hätte auch höher führen müssen.

Zum Ausgleich kam der VfB in einer Spielphase, in der es überhaupt nicht danach aussah. Wobei es genau genommen Upamecano mit einem unerklärbaren Fehlpass war, der die Torchance des VfB erst heraufbeschworen hatte. Direkt danach machten die Bayern aber wieder alles klar. Das war dann strukturell und spielerisch einfach zu wenig vom VfB, um die Bayern aus eigener Kraft noch vor Probleme stellen zu können.

Dieses strategische Vorgehen, den Favoriten gleich zu Beginn des Spieles mit intensivem und hohem Pressing stark unter Druck zu setzen, so zu Torchancen zu kommen und möglichst ein Tor zu erzielen, ist ja nicht neu. Beim BVB kennt man das aus einer etwa etwas zurückliegenden Zeit. Wenn man aber in dieser Spielphase kein Tor erzielt, hat man schnell sein Pulver verschossen. Und anstatt mit einer 1:0-Führung im Rückennsivh zurückziehen und kontern zu können, wird man selbst ausgespielt.


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