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Es gibt kein "Transferminus" (Spieltage)

burz, Lünen, Dienstag, 01.09.2026, 12:46 (vor 5 Stunden, 50 Minuten) @ Klopfer

Durch wen finanzieren wir denn das durchaus beachtliche Transferminus?

Einnahmen und Ausgaben durch Transfers gegenüberzustellen und zu verrechnen macht keinen Sinn.

Unternehmerisch betrachtet sind Transferausgeben Investitionen, die über die Vertragslaufzeit abgeschrieben werden. Das geschieht in einem gesunden Unternehmen durch Einnahmen aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. Wenn die Kosten für die Investion durch die diese Einnahmen gedeckt sind, dann entstehen keine Verluste, die man evtl. durch Verkäufe ausgleichen müsste.

Transfereinnahmen sind außerordentliche Erträge, die meist am Ende des Geschäftsjahres als Einnahmen verbucht werden und sorgen - nach Abzug von Steuern und Nebenkosten für eine Erhöhung des Gewinns. Sie werden in der Bilanz von den Transferausgeben völlig isoliert betrachtet.

Die Medien stellen das oft nicht so differenziert dar, aber Sportredakteure sind ja auch keine Unternehmer ;-)

SGG
Klopfer

Und genau deswegen ist es auch sinnlos hier die Welt der Bilanzen zu bemühen.

Für die Kostenrechnung des Unternehmens ist die Frage, in welchem Zeitraum Ablösesummen abgeschrieben werden, maximal zweitrangig. Das einzige, was aus der Bilanz eine Relevanz hat, sind die steuerlichen Auswirkungen der GuV.


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