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Bundesliga-Tagebuch, Spieltag 3: Nachruf auf die „echte“ Viererkette (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Dienstag, 15.09.2026, 15:13 (vor 4 Stunden, 30 Minuten) @ donotrobme
bearbeitet von Will Kane, Dienstag, 15.09.2026, 15:17

Aber dafür brauchst du Einblicke in Daten. Alles was über die typischen Spielstatistiken hinaus geht ist geheim.
Die Daten bleiben bei den Klubs, es ist im Besten Falle ein Wettbewerbsvorteil. Außerdem musst du auch als Co-Trainer dich für die Karriere und gegen die Familie entscheiden. Das ist nicht anders, wie in anderen Unternehmen einer gewissen Größe.

Eine Entscheidung „für die Karriere“ ist keine Entscheidung „gegen die Familie“. Jedenfalls nicht zwangsläufig.

In einer Partnerschaft, in der jeder zu seinem Recht kommen soll und gleichzeitig weiß wo und wie er zurückstecken muss, funktioniert das auch. Selbst bei ‚Arbeitszeiten‘, die mit tarifvertraglichen Regeln herzlich wenig zu tun haben. Teilweise irgendwo auf diesem Globus. Zumindest kann es funktionieren, bei uns war es so. Vierzig Ehejahre, drei Kinder und sechs Enkel, meine Frau durchgängig berufstätig. In dieser Zeit hatten viele meiner Weggefährten in ‚normalen‘ Arbeistverhältnissen die gleichen familiären Probleme wie wir oder haben sich oftmals von ihren Partnern getrennt.


Gerade wenn du dem Chef zuarbeitest, dann gibt es keine Wochenarbeitszeit und Wochenenden.

Wenn du der Chef bist auch nicht.

Maric ist in der Öffentlichkeit auch verschwunden. Der veröffentlicht nichts mehr.
Er hat sich für diesen Weg entscheiden, Escher nicht. Der war "nur" ein mittelmäßiger Amateurkicker, der danach nur journalistische Einblicke in den Profisport erhielt. Dafür hat er als "Medienschaffender" mehr Freizeit. Hat er jedenfalls mal erläutert.

Ist vielleicht auch ein Thema von Angebot und Nachfrage.


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