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burz, Lünen, Donnerstag, 17.09.2026, 16:05 (vor 4 Stunden, 42 Minuten) @ Will Kane

Freiburg stellt mehr Spieler als wir.
Ist jetzt nicht zwingend unser Thema viele Spieler für die deutsche Nationalelf zu entwickeln trotzdem mittelfristig schwierig wenn es so bliebe.


Mir war das gar nicht so aufgefallen, aber es sind ja wirklich nur noch eine Handvoll deutscher Spieler im Kader: Anton, Beier, Can, Nmecha, Schlotterbeck, dazu noch die Ersatztorhüter und ein paar Nachwuchsspieler.


Meines Wissens hatten wir u.a. Interesse an Elias Baum. Ole Book wird perspektivisch vermutlich wieder einige deutsche Spieler verpflichten. Nach meiner Wahrnehmung war das auch der Fokus bei Elversberg. Kann mir nicht vorstellen, dass er diese Expertise bei uns überhaupt nicht mehr einsetzen wird.


Dass deutsche Nationalität einen Schwerpunkt bei der Spielerauswahl der SVE in der Ägide Ole Book gebildet haben sollen, kann ich nicht bestätigen.

Als man noch in der Regionalliga spielte, da spielten Leihen bei der Zusammenstellung des Kaders nur eine sehr untergeordnete Rolle. In der Hauptsache rekrutierte man Spieler aus der Oberliga, der Regionalliga und auch schon einmal von den Ersatzbänken oder Absteigern aus der 3. Liga. In diesen Ligen spielen deutlich mehr Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit oder Doppelstaatler, als dies in der Bundesliga oder 2. Bundesliga der Fall ist. Nicolas Kristof und Luca Schnellbacher wurden z.B. in dieser Zeit verpflichtet und spielen auch heute noch in der Bundesliga für die SVE. Aber auch zu dieser Zeit waren Spieler anderer Nationalitäten im Kader vertreten.

Mit dem Aufstieg in die 3. Liga erweiterten sich auch die Möglichkeiten der Rekrutierung. Neben dem bisherigen Kreis kamen die Leihen von den Ersatzbänken/2. Mannschaften der Bundesligisten hinzu, was sich In der 2. Bundesliga noch verstärkte. Da waren sowohl deutsche Staatsbürger wie Woltemade oder Spieler wie Asllani dabei, der für den Kosovo entschieden hatte.

Bei den Fixverpflichtungen richtete sich mit steigenden Fernsehgeldern der Blick auch in die zweiten Ligen Belgiens oder Dänemarks. Le Joncour oder Mickelson wurden von dort verpflichtet. Nicht erst mit dem Aufstieg in die Bundesliga hat sich die Anzahl der Spieler erhöht, die keine deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. Mokwa, Campbell oder Mickelson beispielsweise sind Doppelstaatler, aber ohne die deutsche Staatsangehörigkeit zu besitzen.

Entscheidend bei der Rekrutierung unter Book war immer die ‚Passung‘. Zum einen fußballerisch (Position, Eignung für die spezifische Spielweise), zum anderen finanziell (Bezahlbarkeit des Transfers / der Leihe und des Gehaltes) sowie menschlich/charakterlich (Einpassung in die Gruppe). Und das dürfte Ole Book auch beim BVB (natürlich in Abstimmung mit Ricken und Kovač) nicht anders halten.

Das war dann nicht präzise genug meinerseits. Im aktuellen Kader der Elversberger hat ein Großteil der Spieler schon Erfahrung mit der deutschen Sprache gemacht. Ich hatte auch schon das Verhältnis deutscher Fahnen zu allen anderen Fahnen im Kickerkader gezählt. Das ist 19:8 und damit m.E. "deutschlastiger" als bei den meisten anderen Vereinen. Unser Verhältnis liegt bei 9:21. Und von den meisten Spielern ohne deutsche Fahne hat der Spieler zuvor bei einem anderen deutschen Verein gespielt.


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