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Hüpfverbot im Ruhrstadion (Fußball und Sport allgemein)

burz, Lünen, Donnerstag, 08.10.2026, 11:38 (vor 4 Stunden, 51 Minuten) @ markus

Nein, ist es nicht. Gedanklich kann man aus jeder Situation heraus eine Gefahr konstruieren - und dann steht man am besten morgens erst gar nichts auf.

Wenn bei dem Sport, der weltweit am meisten betrieben wird, in tausenden Stadien in einigen Jahrzehnten keine Massenpanik aufgrund von Unwohlsein bei schwankenden Tribünen entstanden ist, dann ist die Gefahr einfach so minimal hinter dem Komma, das kein Handlungsbedarf vorhanden ist.


Dass die Gefahr relativ klein und weit hinter dem Komma ist, sehe ich auch so. Das gilt ja nicht nur bei Fußballspielen, sondern betrifft auch andere Szenarien.

Trotzdem versucht man auch diese Restrisiken zu vermeiden. Und wenn etwas passiert, fällt es den meisten Menschen sehr schwer zu sagen: „Das ist halt das Restrisiko.“ Dann kommt doch sofort der Vorwurf, dass man das alles hätte verhindern können. So auch nach Messerattacken, dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt oder der Loveparade 2010.

Bei den von Dir genannten Ereignissen handelt es sich aber um Attentate oder mit der Love Parade um ein Ereignis, das in dieser Form eben noch nicht seit Jahrzehnten stattgefunden hat, wie Sascha es für Fußballspiele in Anspruch nimmt.

Ohnehin klingt das Argument "Panik" für mich arg konstruiert. Gibt es nicht vielleicht doch bauliche Gründe?


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