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Mich stört da was ganz anderes dran (BVB)

markus, Freitag, 30.10.2026, 05:46 (vor 2 Stunden, 55 Minuten) @ Sascha

Was mich aber viel mehr stört:
Wenn man das doch am Rheinlanddamm auch so sieht, wieso tut man nicht mal was dagegen?
Wieso sorgt man nicht mal dafür, dass medial mehr darüber geredet wird, wie diese Dominanz mit Reformen der Gelderverteilung, Gelderdeckelung oder Wettbewerbe gebrochen werden kann?

Weil der BVB eben von dieser Entwicklung weniger partizipiert als die Bayern, aber mehr als die übrigen 16 Vereine der Bundesliga. Wenn es um die Verteilung von Geld geht, wird es eben keinen "Klassiker" geben, da stehen wir auf der Seite der Bayern.

Und warum sollten Cramer und Co. bestrebt sein, das zu ändern? Letztendlich kommt da des Geld rein, das am Ende auch auf ihren Konten landet. Meine das jetzt nicht abschätzig, aber die Preisspirale der letzten Jahrzehnte hat eben auch dazu geführt, dass die Funktionäre selbst nach Maßstäben von Friedrich Merz zu den Besserverdienenden gehören. Warum sollten sie da am Ast sägen, bzw. wer würde das schon tun?

Solange der Konsument einschaltet, ist diesbezüglich gar kein Druck vorhanden. Selbst der Klub-WM fanden es genügend Leute total richtig, dass wir mit den Bayern noch einmal viele Extramillionen mitnehmen, um gegenüber den anderen 16 Mitbewerbern noch besser dastehen zu können. Und dass wir dauerhaft Champions League spielen, ist für die meisten doch auch ein Muss.

Wie soll das überhaupt funktionieren? Die TV Gelder lassen sich anders umverteilen. Das sind bei den Bayern aber nur 10% des Umsatzes, beim BVB unter 20%. Die anderen Einnahmen lassen sich kaum umverteilen.

Erst wenn genügend Konsumenten vor Langeweile abschalten, würde Druck entstehen. Dann geht es aber eher in Richtung 50+1 abschaffen.


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