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Schwer greifbar. (Fußball und Sport allgemein)

José, Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 13:23 (vor 1 Stunden, 5 Minuten) @ Newsteam

Das ist einfach nur schrecklich. 30 Jahre alt, Frau und kleine Tochter im Stadion, letzte Minute, Augen nur auf den Ball, und dann wirds für immer schwarz. Schlimmer geht es nicht. Weder für de Miguel, noch für die Angehörigen oder den Torhüter.

Natürlich sieht das schlimm aus. Es lässt sich nur sehr schwer verhindern. Wenn keiner zurückzieht (auch wenn es hier gar nicht möglich war), knallt es halt. Dabei ist der Torhüter fast immer in der deutlich besseren Situation, im Sechzehner wegen der höheren Reichweite und außerhalb weil er den Blick (anders als der Feldspieler) auf den Gegner hat.

Mir ist dieses „Knie-anziehen-und-nach-mir-die-Sintflut“ der Torhüter auch schon lange ein Dorn im Auge. Das gehört genauso unterbunden wie solche Rauslaufaktionen. Im Handball wird das strikt unterbunden:

Wenn ein Handballtorwart bei einem gegnerischen Tempogegenstoß (Konter) seinen Torraum verlässt, greift eine der strengsten Schutzregeln im Handballregelwerk: Verursacht der herauslaufende Torwart außerhalb des Torraums einen Zusammenprall mit dem angreifenden Spieler, erhält er direkt die Rote Karte (Disqualifikation).

Dabei muss er ihn in der tatsächlichen Auslegung nichtmal treffen. Rot und Ende.

Sollte man im Fussball auch einführen. Macht lange Bälle wieder attraktiver und damit das Spiel insgesamt auch facettenreicher.


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