schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
A- A+
schwatzgelb.de das Fanzine rund um Borussia Dortmund
Startseite | FAQ | schwatzgelb.de unterstützen
Login | Registrieren

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 12.02.2024 (Fußball allgemein)

Redaktion schwatzgelb.de ⌂ @, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 06:00 (vor 158 Tagen)

Aktuelle Fußballnews, die den BVB nicht betreffen, bitte in diesen Thread posten.

Ukrainischer Basketballer stirbt nach Messerstecherei am Hbf Oberhausen

Blackyellow, Montag, 12.02.2024, 18:20 (vor 157 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Bei einem Streit unter Jugendlichen ist am Samstagabend in Oberhausen ein 17-Jähriger erstochen worden. Der Tote war Basketballer und Mitglied der ukrainischen U-16-Nationalmannschaft. https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/polizei-ermittelt-nach-tod-von-ukrainer-100.html
Mein Beileid der Familie.

Zweiter Basketballer (18) stirbt im Krankenhaus

DerInDerInderin, Dienstag, 20.02.2024, 19:43 (vor 149 Tagen) @ Blackyellow

Traurig und nicht okay.

tobi002, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 18:25 (vor 157 Tagen) @ Blackyellow

.. Täter war vorbestraft und so weiter.

Traurig und nicht okay.

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 05:07 (vor 157 Tagen) @ tobi002
bearbeitet von Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 05:16

Tragisch. Da fliehst du vor Tod und Zerstörung aus deinem Land und wirst dann bei uns von einem Menschen abgestochen, dessen Familie hier ebenfalls Schutz und eine Perspektive auf ein besseres Leben geschenkt bekommen hat. Sehr sehenswert zu dem Thema nochmal die gestern erschienene ZDF Reportage. Es ist wirklich schlimm, zu was für einem Ort sich viele Gegenden in Deutschland entwickelt haben.

ZDF - Achtung Messerstecher!

Traurig und nicht okay.

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 11:04 (vor 156 Tagen) @ Gutz

Und auch hier wieder: Gibt es eigentlich schon Erkenntnisse über den Ablauf?

Traurig und nicht okay.

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 11:23 (vor 156 Tagen) @ simie

Und auch hier wieder: Gibt es eigentlich schon Erkenntnisse über den Ablauf?

Laut Polizei ist der vorgestrafte 15-jährige Deutsch-Türke Intensivtäter und hat neunmal auf die Brust des Opfers eingestochen. Laut Verhöhrung keinerlei Reue beim Täter. Ein Junge (der Ukrainer) ist tot, zwei weitere Jungs schwer verletzt. Was genau vermuten Sie über den Tathergang, Watson? Eigentlich Notwehr?

Traurig und nicht okay.

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 11:52 (vor 156 Tagen) @ Gutz

Vielleicht erinnerst du dich an den Fall aus Düsseldorf, bei dem ein Mann mit einem Kantholz geschlagen wurde und ins Koma fiel. Zuerst war die Empörung groß, dann stellte sich heraus, dass der Mann zuerst tätlich angegriffen hatte. Es also Notwehr war.

Traurig und nicht okay.

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:46 (vor 156 Tagen) @ simie
bearbeitet von Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:51

Vielleicht erinnerst du dich an den Fall aus Düsseldorf, bei dem ein Mann mit einem Kantholz geschlagen wurde und ins Koma fiel. Zuerst war die Empörung groß, dann stellte sich heraus, dass der Mann zuerst tätlich angegriffen hatte. Es also Notwehr war.

Kenne den Fall nicht. Ich habe noch nie von einem Tathergang gehört, bei dem ein unverletztes Opfer einem Angreifer aus Notwehr 9 Messerstiche in die Brust zufügt.
"Er war so agrressiv, dass er immer wieder in mein Messer gelaufen ist, Herr Wachtmeister."

Traurig und nicht okay.

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 12:02 (vor 156 Tagen) @ simie

Vielleicht erinnerst du dich an den Fall aus Düsseldorf, bei dem ein Mann mit einem Kantholz geschlagen wurde und ins Koma fiel. Zuerst war die Empörung groß, dann stellte sich heraus, dass der Mann zuerst tätlich angegriffen hatte. Es also Notwehr war.

Aus der WAZ:
Die Zeitung zitiert einen Polizisten mit den Worten: „Der Angreifer hat bewusst die Auseinandersetzung mit den deutlich älteren, größeren und sportlicheren Ukrainern gesucht und dann sofort rücksichtslos das Messer eingesetzt. Und von Reue war bei der Festnahme nichts zu spüren.“

Da ich in Düsseldorf wohne ist mir der“Kantholz-Fall“ bekannt.
„Düsseldorf · Im Düsseldorfer Prozess um einen tödlichen Schlag mit einem Kantholz hat es am Montag einen Freispruch für den 20-jährigen Angeklagten gegeben. Es sei nicht auszuschließen, dass der damalige Schüler in Notwehr gehandelt habe, so das Gericht.“

Freispruch ja, Notwehr konnte nicht ausgeschlossen werden. Das ist etwas anderes als Notwehr.
Wobei mir persönlich die Sache mit dem Kantholz suspekt ist, habe ich noch nie in einer Straßenbahn gefunden.

Traurig und nicht okay.

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 11:31 (vor 156 Tagen) @ Gutz

Laut WDR ist folgendes bekannt:

"Außerdem wurden zwei weitere Jugendliche - ein 14-jähriger Syrer aus Gelsenkirchen und eine 13-jährige Deutsch-Libanesin aus Oberhausen - schwer verletzt. Sie gehören nach Polizei-Angaben zu der "gegnerischen" Gruppe und nicht zu den beiden Ukrainern."

"Vieles zu den Tathintergründen ist noch unklar, die Ermittlungen laufen."

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/polizei-ermittelt-nach-tod-von-ukrainer-100.html

Daraus kann man nichts über den genauen Tatablauf ableiten. Man sollte sich daher auch mit Spekulationen schlicht zurückhalten.
Und ja. Selbst Notwehr oder Nothilfe wären denkbar. Auf beiden Seiten.
Warte doch einfach die Ermittlungen ab.

Traurig und nicht okay.

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 11:39 (vor 156 Tagen) @ spielbeobachtung

Aus deinem Link:

"Die Ermittlungen zu den Tathintergründen laufen auf Hochtouren."

Traurig und nicht okay.

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 11:43 (vor 156 Tagen) @ simie

Aus deinem Link:

"Die Ermittlungen zu den Tathintergründen laufen auf Hochtouren."

Korrekt.
Der WDR -Artikel ist diesmal recht gut und ausführlich, generell sind die Pressemitteilungen der Polizei für mich aber relevanter.

Traurig und nicht okay.

Kappadozianer, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 08:10 (vor 156 Tagen) @ Gutz

Tragisch. Da fliehst du vor Tod und Zerstörung aus deinem Land und wirst dann bei uns von einem Menschen abgestochen, dessen Familie hier ebenfalls Schutz und eine Perspektive auf ein besseres Leben geschenkt bekommen hat. Sehr sehenswert zu dem Thema nochmal die gestern erschienene ZDF Reportage. Es ist wirklich schlimm, zu was für einem Ort sich viele Gegenden in Deutschland entwickelt haben.

ZDF - Achtung Messerstecher!

Keine Ahnung, warum das ZDF Kommentare zulässt, da suhlt sich der braun-blaue Mob, widerlich!

Traurig und nicht okay.

Lordran, Dienstag, 13.02.2024, 08:34 (vor 156 Tagen) @ Kappadozianer

Tragisch. Da fliehst du vor Tod und Zerstörung aus deinem Land und wirst dann bei uns von einem Menschen abgestochen, dessen Familie hier ebenfalls Schutz und eine Perspektive auf ein besseres Leben geschenkt bekommen hat. Sehr sehenswert zu dem Thema nochmal die gestern erschienene ZDF Reportage. Es ist wirklich schlimm, zu was für einem Ort sich viele Gegenden in Deutschland entwickelt haben.

ZDF - Achtung Messerstecher!


Keine Ahnung, warum das ZDF Kommentare zulässt, da suhlt sich der braun-blaue Mob, widerlich!

Wenn die Kommentarfunktion bei diesem Video deine größte Sorge ist, Chapeau!
Vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht könnte man den Höhenflug der AfD unterbinden, wenn man solche Missstände diskutiert und nicht weiterhin versucht kleinzureden.

Traurig und nicht okay.

Davja89, Dienstag, 13.02.2024, 09:29 (vor 156 Tagen) @ Lordran

Es ist natürlich keine Entschuldigung AfD zu wählen.
Trotzdem hat natürlich das Sicherheitsgefühl der Menschen seit 2015 gelitten. Faktisch wird es dafür Flächendeckend überhaupt kein Grund geben.
Aber leider lässt es dieser Staat immer wieder zu das Punktuell sich Problemlagen aufbauen.
Da wird viel zu häufig aus völlig falscher Rücksicht agiert. Besonders weil bestimmte Klientel hinter alles und jedem Rassismus wittern.

Daher würde es langfristig dem Inneren Zusammenhalt dieses Landes sehr helfen wenn man Problemlagen auch klar und deutlich bennen würde und vorallem die Polizei dann auch mit Präsenz und Härte durchgreifen könnte.
Gleichzeitig musst du natürlich Präventiv agieren und Angebote schaffen das man nicht auf der Straße rumgammelt.
Wie so häufig müsste man mit mehreren Strategien parallel angreifen.

Aber die Problemlage ist doch in diesem Thread schon klar ersichtlich:

Es stirbt ein Mensch und für manche User ist sofort das größte Problem die Kommentare dadrunter. Natürlich ist das nicht schön aber sollte in diesem Moment vollkommen nebensächlich sein.
Diese Art der Diskusverschiebung hat die AfD groß gemacht.

Traurig und nicht okay.

北原キッカーズ, Dienstag, 13.02.2024, 09:50 (vor 156 Tagen) @ Davja89

Oft ist Grund für solche Gewalt Mangel in der Erziehung und Bildung. Mangelhafte Erziehung und Bildung kommt meist in ärmeren Familien vor. Und da ist das generelle Problem seit Jahren: Die Schere zwischen arm und reich wird größer und größer. Während sich die Oberen (auch die Profifußballer und Co. schließe ich da nicht aus) die Taschen vollstopfen, müssen viele vom minimalem Geld leben und haben deshalb auch ein schlechtes Erziehungsklima für deren Nachwuchs. Das System ist teilweise so kaputt, dass es einen wütend macht. Und das ist nicht nur in Deutschland so, sondern weltweit.

Traurig und nicht okay.

Scherben, Kiel, Dienstag, 13.02.2024, 10:27 (vor 156 Tagen) @ 北原キッカーズ

Es ist halt eine Mischung aus vielen Faktoren, der man mit monokausalen Erklärungen nicht beikommt. Dazu gehört nicht nur die wirtschaftliche Situation, sondern eben auch mögliche Gewalt- und Fluchterfahrungen in der eigenen Biographie oder der der Eltern, eine Heimat- und Perspektivlosigkeit, Drogenmissbrauch bereits seit früher Jugend, usw. usf.

Absurd finde ich immer, wenn man vor diesem Hintergrund per se so tut, als sei ein migrantischer Hintergrund das Problem. Wenn migrantische Kinder in stabilen Verhältnissen aufwachsen, dann verhalten sie sich als Jugendliche nicht grundsätzlich anders als nicht-migrantische Jugendliche. Kulturelle Unterschiede gibt es dann natürlich trotzdem noch, aber nur weil man Vater aus Land xy kommt, laufe ich ja dennoch nicht messerstechend durch die Stadt. Der statistische Punkt ist in erster Linie, dass migrantische Jugendliche viel öfter in die o.g. Klassen hineinfallen.

Traurig und nicht okay.

Flotterrotter, Montag, 12.02.2024, 19:02 (vor 157 Tagen) @ tobi002

.. Täter war vorbestraft und so weiter.

Was wäre denn eine "Okay Tötung' gewesen?
Es ist traurig, dass jemand in dem Land, in das er vor einem Krieg geflohen ist, abgestochen wird.

Traurig und nicht okay.

TobiHH, Montag, 12.02.2024, 20:04 (vor 157 Tagen) @ Flotterrotter

.. Täter war vorbestraft und so weiter.


Was wäre denn eine "Okay Tötung' gewesen?

och, mir würden da welche einfallen.
nagut, ich würde nicht okay sagen, aber mitleid hätte ich nicht.
vergewaltiger, kinderschänder, mörder..

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Franke, Montag, 12.02.2024, 23:55 (vor 157 Tagen) @ TobiHH

dann ist dem vermutlich eine Kette von Ereignissen vorausgegangen, bei denen etwas nicht gut gelaufen ist. Am Anfang dieser Kette müsste anderes gehandelt werden, wenn das erste und das zweite Mal auffällt, dass sich ein oft sehr junger Mensch nicht so verhält, wie er das tun sollte. Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.

Es braucht keine harten Strafen, aber schnelle Reaktionen, die etwas bewirken. Meiner Meinung nach könnten die manchmal darin bestehen, dass man sagt, dieser junge Mensch muss raus aus seinem bisherigen Umfeld. Wenn er an unverändertem Ort wohnt, zur Schule geht, seine Freizeit verbringt, wird er immer wieder auf die Freunde und gegebenenfalls "Feinde" treffen, die dazu beitragen, dass es zu Straftaten kommt. 500 Kilometer entfernt wohnen, zur Schule gehen und ein Freizeitprogramm mit eher wenig Alkohol, Zocken, "Abhängen", mehr Sportverein, Jugendfeuerwehr & Co. könnte hilfreich sein.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 07:34 (vor 156 Tagen) @ Franke

„Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.


Es braucht keine harten Strafen“

Leider wird dieses Prinzip unseres Jugendstrafrechts von den Tätern als Schwäche ausgelegt, es verhindert keine neuen Straftaten.
Der Strafrahmen muss nicht unbedingt erhöht werden, er sollte aber bei schweren Kapitalverbrechen auch ausgeschöpft werden.
Außerdem sollte Jugendstrafrecht nur für Jugendliche unter 18:Jahre gelten.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

simie, Krefeld, Dienstag, 13.02.2024, 11:06 (vor 156 Tagen) @ spielbeobachtung

Wie kommst du darauf, dass der Strafrahmen nicht ausgeschöpft wird? Lese dich doch bitte mal ein. Du dürftest dann überrascht sein, wie hoch doch die Strafen sind.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 11:27 (vor 156 Tagen) @ simie

Wie kommst du darauf, dass der Strafrahmen nicht ausgeschöpft wird? Lese dich doch bitte mal ein. Du dürftest dann überrascht sein, wie hoch doch die Strafen sind.

Beispiel:
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-gruppenvergewaltigung-von-15-jaehriger-im-stadtpark-neun-maenner-verurteilt-a-07bb9268-d22b-4710-ae22-3112426f...

Strafrahmen bis zu 6 Jahren möglich

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Scherben, Kiel, Dienstag, 13.02.2024, 08:42 (vor 156 Tagen) @ spielbeobachtung

„Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.


Es braucht keine harten Strafen“


Leider wird dieses Prinzip unseres Jugendstrafrechts von den Tätern als Schwäche ausgelegt, es verhindert keine neuen Straftaten.
Der Strafrahmen muss nicht unbedingt erhöht werden, er sollte aber bei schweren Kapitalverbrechen auch ausgeschöpft werden.
Außerdem sollte Jugendstrafrecht nur für Jugendliche unter 18:Jahre gelten.

Worauf stützt Du Deine Behauptungen?

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 09:42 (vor 156 Tagen) @ Scherben

„Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.


Es braucht keine harten Strafen“


Leider wird dieses Prinzip unseres Jugendstrafrechts von den Tätern als Schwäche ausgelegt, es verhindert keine neuen Straftaten.
Der Strafrahmen muss nicht unbedingt erhöht werden, er sollte aber bei schweren Kapitalverbrechen auch ausgeschöpft werden.
Außerdem sollte Jugendstrafrecht nur für Jugendliche unter 18:Jahre gelten.


Worauf stützt Du Deine Behauptungen?

Der Fall in Oberhausen ist exemplarisch: Täter 14/15 jährig, bereits polizeibekannt, Körperverletzung und Raub .

Was Jugendstrafrecht betrifft: Meiner Meinung nach ist man mit 18 Jahren volljährig, hat Wahlrecht u Führerschein
und möchte doch sonst auch als Erwachsener behandelt werden. Da würde ich Erwachsenenstrafrecht schon als eine
mögliche Abschreckung vor (weiteren) Taten sehen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Scherben, Kiel, Dienstag, 13.02.2024, 10:05 (vor 156 Tagen) @ spielbeobachtung

Was Jugendstrafrecht betrifft: Meiner Meinung nach ist man mit 18 Jahren volljährig, hat Wahlrecht u Führerschein
und möchte doch sonst auch als Erwachsener behandelt werden. Da würde ich Erwachsenenstrafrecht schon als eine
mögliche Abschreckung vor (weiteren) Taten sehen.

Aber es kommt doch auch stark auf die Sozialprognose an. Ich spreche hier nicht von Kapitalverbrechen, sondern eher von den Klassikern im Bereich von Sachbeschädigung und (minderschwerer) Körperverletzung. Will ich da wirklich zwingend an 18-Jährige dieselben Maßstäbe anlegen wie an 38-Jährige oder 58-Jährige? Ich kann mir vorstellen, dass das Jugendstrafrecht gerade in diesem Bereich sehr erfolgreich ist, eben weil es den Schuss vor den Bug noch ermöglicht und die Leute dadurch auf die richtige Bahn bringt. Was hier ja in erster Linie das Ziel sein sollte.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 09:30 (vor 156 Tagen) @ Scherben

„Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.


Es braucht keine harten Strafen“


Leider wird dieses Prinzip unseres Jugendstrafrechts von den Tätern als Schwäche ausgelegt, es verhindert keine neuen Straftaten.
Der Strafrahmen muss nicht unbedingt erhöht werden, er sollte aber bei schweren Kapitalverbrechen auch ausgeschöpft werden.
Außerdem sollte Jugendstrafrecht nur für Jugendliche unter 18:Jahre gelten.


Worauf stützt Du Deine Behauptungen?

Grade bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sollte die Strafe bzw. die Gerichtsverhandlung zügig erfolgen und nicht irgendwann in ferner Zukunft.
Andernfalls entsteht der Glaube, man könne alles machen,der Rechtsstaat kann nichts und es passiert ja doch nichts und falls jemand dann von sich aus den Absprung aus kriminellen Strukturen oder Verhaltensmustern geschafft hat und er/sie dann ein, zwei Jahre später von der Vergangenheit eingeholt wird, ist das ebenso kontraproduktiv.
Nein, einen anderen Strafrahmen braucht es nicht, eine bessere Ausstattung der Justiz wäre aber gut.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Scherben, Kiel, Dienstag, 13.02.2024, 09:33 (vor 156 Tagen) @ istar

„Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.


Es braucht keine harten Strafen“


Leider wird dieses Prinzip unseres Jugendstrafrechts von den Tätern als Schwäche ausgelegt, es verhindert keine neuen Straftaten.
Der Strafrahmen muss nicht unbedingt erhöht werden, er sollte aber bei schweren Kapitalverbrechen auch ausgeschöpft werden.
Außerdem sollte Jugendstrafrecht nur für Jugendliche unter 18:Jahre gelten.


Worauf stützt Du Deine Behauptungen?


Grade bei Jugendlichen oder jungen Erwachsenen sollte die Strafe bzw. die Gerichtsverhandlung zügig erfolgen und nicht irgendwann in ferner Zukunft.

Dem hätte ich allerdings auch nicht widersprochen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Ulrich, Dienstag, 13.02.2024, 09:18 (vor 156 Tagen) @ Scherben

„Das Jugendgerichtsgesetz, 2023 100 Jahre alt geworden, soll vorbeugend und erzieherisch wirken, es soll weitere Straftaten verhindern, zum Beispiel durch Arreste, Weisungen oder Trainingskurse.


Es braucht keine harten Strafen“


Leider wird dieses Prinzip unseres Jugendstrafrechts von den Tätern als Schwäche ausgelegt, es verhindert keine neuen Straftaten.
Der Strafrahmen muss nicht unbedingt erhöht werden, er sollte aber bei schweren Kapitalverbrechen auch ausgeschöpft werden.
Außerdem sollte Jugendstrafrecht nur für Jugendliche unter 18:Jahre gelten.


Worauf stützt Du Deine Behauptungen?

Ich persönlich glaube nicht daran dass so etwas unbedingt bewusst als Schwäche ausgelegt wird. Ich halte es allerdings durchaus für nachvollziehbar, dass sich gerade jugendliche Intensivstäter eher treiben lassen. Die planen ihre Straftaten wohl in aller Regel nicht sorgfältig im Voraus, sondern agieren aus dem Moment heraus. Und sie ändern ihr Verhalten wohl teilweise nicht, auch wenn bereits Strafverfahren anhängig sind. Wenn, dann ändern sie sich erst, wenn die Konsequenzen für sie greifbar sind, also in der Verhandlung bzw. nach dem Vorliegen eines Urteils.

Man ist sich wohl weitgehend einig, dass die Zeitspanne zwischen Tat und Strafverhandlung möglichst überschaubar sein soll. Aber leider lässt sich das häufig nicht realisieren.

Bei Kapitalverbrechen wird der Strafrahmen wohl vielfach weitgehend ausgeschöpft. Aber es kommt hier jeweils auf den konkreten Tathergang an. Und darüber weiß man im konkreten Fall nur wenig.

Prinzipiell gilt das Jugendstrafrecht zunächst einmal nur für Jugendliche unter 18 Jahren. Für Personen unter 21 Jahren wird es nur unter bestimmten Bedingungen angewendet. Und das ist eine Regelung, die sich grundsätzlich wohl bewährt hat.

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

Ghombre, Dienstag, 13.02.2024, 11:47 (vor 156 Tagen) @ Ulrich

Bei Kapitalverbrechen wird der Strafrahmen wohl vielfach weitgehend ausgeschöpft. Aber es kommt hier jeweils auf den konkreten Tathergang an. Und darüber weiß man im konkreten Fall nur wenig.

Das mit dem Ausschöpfen des Strafrahmens ist so eine Sache, wenn die Delinquenten als Heranwachsende in Verbindung mit Jugendstrafrecht abgeurteilt werden. Denn dann gelten die Einschränkungen von § 105 I iVm insb. § 18 sowie § 105 III JGG. Also ein "ermäßigter" Strafrahmen.

Prinzipiell gilt das Jugendstrafrecht zunächst einmal nur für Jugendliche unter 18 Jahren. Für Personen unter 21 Jahren wird es nur unter bestimmten Bedingungen angewendet. Und das ist eine Regelung, die sich grundsätzlich wohl bewährt hat.

Naja, das mit den bestimmten Bedingungen klingt nach einem austarierten Regel-Ausnahme-Prinzip. Die Realität ist tendenziell eher eine umgekehrte:
2021 wurden in Deutschland 18–21jährige in 25.140 Fällen als Heranwachsende mit Reifeverzögerung (und damit nach Jugendstrafrecht), in 15.915 "regulär" nach (Erwachsenen)Strafrecht verurteilt. Da kann man vortrefflich streiten, ob bei 61,23% der Delinquenten tatsächlich eine derartige Reifeverzögerung vorlag oder ob wir einfach nur dazu übergegangen sind, eher von einer Verurteilung nach Jugendstrafrecht bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres auszugehen.
Die Argumentation folgt meist dem Muster, dass sich gerade in der (auch wiederholten) Delinquenz eine Reifeverzögerung widerspiegele.

Zum Vergleich: 1963 (konnte im statistischen Jahrbuch aus den 50ern noch keine Einzelaufschlüsselung finden, daher 1963 als Zufallstreffer) war das Verhältnis 63.266 zu 27.375, damals wurden also lediglich 30,2% der Delinquenten zwischen 18–21 nach Jugendstrafrecht verurteilt. Da das JGG von 1923 stammt würde ich davon ausgehen, dass die Zahlen in den 1920ern noch eindeutiger wären. Das Regel-Ausnahme-Prinzip liegt daher wohl vor, allerdings war es ursprünglich anders herum intendiert.

Die dem Grunde nach sinnvolle Ausnahmeregel hat sich daher eher in eine Art Malus für den bürgerlichen Einmaltäter verwandelt. Wer ohne Auffälligkeiten aufwächst und 1x im Alter zwischen 18–21 Jahren straffällig wird, der kommt eher in den "Genuß" des regulären Strafrechts. Auf diese zynische Lesart kann man zumindest kommen, wenn man der politisch wie ehrenamtlich aktiven 20jährigen Jugend-musiziert Gewinnerin, die gerade ihre Gesellenprüfung als Landesbeste abgeschlossen hat, die reguläre Aburteilung nach StGB verabreicht, wohingegen der mehrfach sowie teils einschlägig vorbestrafte Rabauke bis zum 21. Geburtstag landläufig immer noch in den Genuss der §§ 105 f. JGG kommen wird.

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

Ulrich, Dienstag, 13.02.2024, 12:42 (vor 156 Tagen) @ Ghombre

Die dem Grunde nach sinnvolle Ausnahmeregel hat sich daher eher in eine Art Malus für den bürgerlichen Einmaltäter verwandelt. Wer ohne Auffälligkeiten aufwächst und 1x im Alter zwischen 18–21 Jahren straffällig wird, der kommt eher in den "Genuß" des regulären Strafrechts. Auf diese zynische Lesart kann man zumindest kommen, wenn man der politisch wie ehrenamtlich aktiven 20jährigen Jugend-musiziert Gewinnerin, die gerade ihre Gesellenprüfung als Landesbeste abgeschlossen hat, die reguläre Aburteilung nach StGB verabreicht, wohingegen der mehrfach sowie teils einschlägig vorbestrafte Rabauke bis zum 21. Geburtstag landläufig immer noch in den Genuss der §§ 105 f. JGG kommen wird.

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die entsprechenden Strafen nach dem Jugendstrafrecht eventuell tatsächlich darauf zurückzuführen sind, dass für Jugendliche typische Taten begangen wurden, die Jugendlichen noch nicht den Reifegrad von Erwachsenen erreicht haben und man erwarten könnte, dass die Beschuldigten in ein, zwei oder drei weiteren Jahren solche Taten nicht mehr begehen würden?

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

Ghombre, Dienstag, 13.02.2024, 13:48 (vor 156 Tagen) @ Ulrich

Mir ist der Grund für die Existenz des JGG durchaus bewusst. Und die Hoffnung darauf, dass man mit erzieherischen Maßnahmen eher eine kriminelle "Karriere" verhindern kann ist unbestritten der richtige Ansatz. Ob sich das in Erfolgszahlen niederschlägt entzieht sich meiner Kenntnis, dazu reicht meine Muße bei der Recherche nicht aus.

Aber die übergeordnete Frage, die den Themenkomplex oft durchzieht ist doch die des Unverständnisses juristischer Laien hinsichtlich der Häufigkeit der Anwendung von Jugendstrafrecht auf Heranwachsende. Die Vorschrift stammt aus einer Zeit, zu der die Volljährigkeit noch bei 21 Jahren lag. Dazu wurde sie deutlich anders angewandt, wie die obigen Zahlen hergeben.
Das war die Grundlage, die mir für Ausführungen wichtig schien. Wir kennen es doch alle, dass bei viel zu vielen Themen irgendwo im luftleeren Raum ohne valide Zahlen diskutiert wird. Diese Zahlen habe ich aus Interesse nachgelesen und gepostet.

Und daraus folgte meine (ich habe sie übrigens selbst als zynisch betitelt) zugespitzte und sicherlich streitbare These, ob hier aus den Zahlen eine Umkehr des Schutzes der Reifeverzögerten hin zu einer Art von Malus für diejenigen mit bisher sehr strukturierter Lebensgestaltung abzuleiten ist.

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 13.02.2024, 12:30 (vor 156 Tagen) @ Ghombre

Als Frage von jemandem, der regelmäßig verteidigt, gibt's für deine kühnen Behauptungen eigentlich auch irgendwas an Evidenz?

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

Scherben, Kiel, Dienstag, 13.02.2024, 12:25 (vor 156 Tagen) @ Ghombre

Die dem Grunde nach sinnvolle Ausnahmeregel hat sich daher eher in eine Art Malus für den bürgerlichen Einmaltäter verwandelt. Wer ohne Auffälligkeiten aufwächst und 1x im Alter zwischen 18–21 Jahren straffällig wird, der kommt eher in den "Genuß" des regulären Strafrechts. Auf diese zynische Lesart kann man zumindest kommen, wenn man der politisch wie ehrenamtlich aktiven 20jährigen Jugend-musiziert Gewinnerin, die gerade ihre Gesellenprüfung als Landesbeste abgeschlossen hat, die reguläre Aburteilung nach StGB verabreicht, wohingegen der mehrfach sowie teils einschlägig vorbestrafte Rabauke bis zum 21. Geburtstag landläufig immer noch in den Genuss der §§ 105 f. JGG kommen wird.

Wonach machst Du fest, dass in den von Dir skizzierten Fällen so vorgegangen würde?

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 13.02.2024, 12:33 (vor 156 Tagen) @ Scherben

Das ist ziemlicher Unsinn. Ich verteidige ja regelmäßig und idR gibt's öfters Jugendstrafrecht, je näher man noch am 18 Geburtstag ist. Mit 20 + 10 Monaten, abgeschlossener Lehre und eigener Wohnung wird's eher schwierig.

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

Ghombre, Dienstag, 13.02.2024, 12:43 (vor 156 Tagen) @ MarcBVB

Ich stehe etwas auf dem Schlauch: Habe ich das nicht mit dem zugegeben arg überzeichneten Extrembeispiel genauso benannt? Dass die Tat desjenigen, der gesettled ist, auch mit erheblich geringerer Wahrscheinlichkeit nach JGG abgeurteilt wird?

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 13.02.2024, 12:44 (vor 156 Tagen) @ Ghombre

Nope. Auch bei dem Jungen aus gutem Hause wird der Eierwurf auf die Polizei als Tat eines Heranwachsenden bestraft. Und der Intensivtäter geht trotz Jugendstrafrecht ziemlich zügig ins Café Viereck.

Zahlen zur Verurteilung als Heranwachsender

Ghombre, Dienstag, 13.02.2024, 13:09 (vor 156 Tagen) @ MarcBVB

Warte mal, ich habe auch nie behauptet, dass bei Anwendung von Jugendstrafrecht keine Haftstrafe verhängt würde.

Ich habe oben geschrieben, dass über die Jahrzehnte ein signifikanter Wandel bei der Handhabe von § 105 JGG stattgefunden hat. Was man daraus macht oder schlussfolgert, kann ja zunächst jeder für sich selbst bewerten.

Aber die Strafzumessung bei Heranwachsenden enthält doch immer die gleichen Formeln. Lebt noch bei Eltern / unsteter Lebenswandel / unklare Lebenssituation / ggf. Drogenkonsum / finanzielle Abhängigkeit von Urfamilie etc.

Wie Du selbst schreibst: "Mit 20 + 10 Monaten, abgeschlossener Lehre und eigener Wohnung wird's eher schwierig". Also sind wir doch einer Meinung, dass abstrakt erstmal derjenige, der sein Leben im Griff hat, eher nach allgemeinem Strafrecht verurteilt wird. Dass diejenigen mit krummer Biographie oftmals ungleich schlechtere Startmöglichkeiten hatten und mehr Hilfe oder eine andere Handhabe benötigen steht ja auf einem völlig anderen Blatt, darum ging es mir ja auch nicht.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

北原キッカーズ, Dienstag, 13.02.2024, 10:00 (vor 156 Tagen) @ Ulrich

Man ist sich wohl weitgehend einig, dass die Zeitspanne zwischen Tat und Strafverhandlung möglichst überschaubar sein soll. Aber leider lässt sich das häufig nicht realisieren.

Doch, das lässt sch realisieren. Man muss es nur wollen. Aber wenn Mittel zur Verfügung stehen, werden die meist für was anderes eingesetzt. Statt 100 G€ (eine gigantische Summe) ins Militär zu stecken sollte sowas in Bildung investiert werden, sodass es keinen Lehrermangel und Mangel an Jugendförderung gibt, keinen Mangel an Richtern und anderen Personen, die für schnelle und zielführende Gerechtigkeit notwendig sind. Dann wird das Aufkommen von Straftaten geringer und die Executive/Judicative kann das verbleibende Aufkommen brauchbar beherrschen. An vielen, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft machen würde, wird kaputt gespart, während sich wenige in der Oberklasse die Taschen vollstopfen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 13.02.2024, 12:43 (vor 156 Tagen) @ 北原キッカーズ

Nein, das muss man nicht einfach nur wollen. Populistischer Blödsinn par excellence.

Wenn du dich auch nur im Ansatz mit der Lage beschäftigt hättest, dann wüsstest du, dass derzeit schlicht nicht mehr Richter eingestellt werden können. Die Absolventenzahlen für Jura gehen seit Jahren zurück, die Kandidaten, die überhaupt für das Richteramt geeignet sind, weil sie die entsprechenden Noten haben, sind leider auch in anderen Positionen begehrt.

Und du kannst ja nicht so Leute mit Examen wie Heiko Maas (ich habe alleine im 2 StEx mehr Punkte als Heiko in beiden zusammen!) auf solche Positionen setzen.

Und die sinkenden Absolventenzahlen bekommst du mit Geld nicht geregelt.

So als Nachweis für dich:

https://www.rak-hamburg.de/mitglieder/mitgliederservice/meldungen/id/212

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Leo-1909, Dortmund, Dienstag, 13.02.2024, 16:22 (vor 156 Tagen) @ MarcBVB

Nein, das muss man nicht einfach nur wollen. Populistischer Blödsinn par excellence.

Wenn du dich auch nur im Ansatz mit der Lage beschäftigt hättest, dann wüsstest du, dass derzeit schlicht nicht mehr Richter eingestellt werden können. Die Absolventenzahlen für Jura gehen seit Jahren zurück, die Kandidaten, die überhaupt für das Richteramt geeignet sind, weil sie die entsprechenden Noten haben, sind leider auch in anderen Positionen begehrt.

Und du kannst ja nicht so Leute mit Examen wie Heiko Maas (ich habe alleine im 2 StEx mehr Punkte als Heiko in beiden zusammen!) auf solche Positionen setzen.

Und die sinkenden Absolventenzahlen bekommst du mit Geld nicht geregelt.

So als Nachweis für dich:

https://www.rak-hamburg.de/mitglieder/mitgliederservice/meldungen/id/212

Naja, die Befähigung zum Richteramt hat man mit dem 2. Staatsexamen. Es ist also irgendwie schon eine Frage des Wollens.

Woher weißt du eigentlich wieviele Punkte Heiko Maas im Examen hat? Und wieviele hat er?

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Mittwoch, 14.02.2024, 08:12 (vor 155 Tagen) @ Leo-1909

Nein, das muss man nicht einfach nur wollen. Populistischer Blödsinn par excellence.

Wenn du dich auch nur im Ansatz mit der Lage beschäftigt hättest, dann wüsstest du, dass derzeit schlicht nicht mehr Richter eingestellt werden können. Die Absolventenzahlen für Jura gehen seit Jahren zurück, die Kandidaten, die überhaupt für das Richteramt geeignet sind, weil sie die entsprechenden Noten haben, sind leider auch in anderen Positionen begehrt.

Und du kannst ja nicht so Leute mit Examen wie Heiko Maas (ich habe alleine im 2 StEx mehr Punkte als Heiko in beiden zusammen!) auf solche Positionen setzen.

Und die sinkenden Absolventenzahlen bekommst du mit Geld nicht geregelt.

So als Nachweis für dich:

https://www.rak-hamburg.de/mitglieder/mitgliederservice/meldungen/id/212


Naja, die Befähigung zum Richteramt hat man mit dem 2. Staatsexamen. Es ist also irgendwie schon eine Frage des Wollens.

Woher weißt du eigentlich wieviele Punkte Heiko Maas im Examen hat? Und wieviele hat er?

Heiko Maas war ähnlich erfolgreich wie Thomas Kutschaty. Beide haben in beiden Staatsexamen 4 Gewinnt gespielt.

Und bei aller Liebe: Jemand mit 2 ausreichend sollte eher kein Richter werden.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 10:12 (vor 156 Tagen) @ 北原キッカーズ

Man ist sich wohl weitgehend einig, dass die Zeitspanne zwischen Tat und Strafverhandlung möglichst überschaubar sein soll. Aber leider lässt sich das häufig nicht realisieren.

Doch, das lässt sch realisieren. Man muss es nur wollen. Aber wenn Mittel zur Verfügung stehen, werden die meist für was anderes eingesetzt. Statt 100 G€ (eine gigantische Summe) ins Militär zu stecken sollte sowas in Bildung investiert werden, sodass es keinen Lehrermangel und Mangel an Jugendförderung gibt, keinen Mangel an Richtern und anderen Personen, die für schnelle und zielführende Gerechtigkeit notwendig sind. Dann wird das Aufkommen von Straftaten geringer und die Executive/Judicative kann das verbleibende Aufkommen brauchbar beherrschen. An vielen, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft machen würde, wird kaputt gespart, während sich wenige in der Oberklasse die Taschen vollstopfen.

Wer spätestens seit Trumps letzten Äußerungen noch nicht begriffen hat, dass wir eher zu wenig als zu viel in die Verteidigungsfähigkeit des Landes investieren, dem ist auch nicht zu helfen.
Die 100k dürften wahrscheinlich erstmal nötig sein, den Laden überhaupt arbeitsfähig zu machen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Grigori, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 10:52 (vor 156 Tagen) @ istar

Man ist sich wohl weitgehend einig, dass die Zeitspanne zwischen Tat und Strafverhandlung möglichst überschaubar sein soll. Aber leider lässt sich das häufig nicht realisieren.

Doch, das lässt sch realisieren. Man muss es nur wollen. Aber wenn Mittel zur Verfügung stehen, werden die meist für was anderes eingesetzt. Statt 100 G€ (eine gigantische Summe) ins Militär zu stecken sollte sowas in Bildung investiert werden, sodass es keinen Lehrermangel und Mangel an Jugendförderung gibt, keinen Mangel an Richtern und anderen Personen, die für schnelle und zielführende Gerechtigkeit notwendig sind. Dann wird das Aufkommen von Straftaten geringer und die Executive/Judicative kann das verbleibende Aufkommen brauchbar beherrschen. An vielen, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft machen würde, wird kaputt gespart, während sich wenige in der Oberklasse die Taschen vollstopfen.


Wer spätestens seit Trumps letzten Äußerungen noch nicht begriffen hat, dass wir eher zu wenig als zu viel in die Verteidigungsfähigkeit des Landes investieren, dem ist auch nicht zu helfen.
Die 100k dürften wahrscheinlich erstmal nötig sein, den Laden überhaupt arbeitsfähig zu machen.

Wer spätestens seit den letzten Ergebnissen der PISA-Studie noch nicht begriffen hat, dass wir viel mehr in die Bildung dieses Landes investieren müssen, dem ist nicht mehr zu helfen.

2022 hatte die Bundesrepublik den 7thöchsten Militäretat der Welt und ist derzeit auf 3 Kontinenten in 17 Einsätzen involviert. Dass dermaßen viele Menschen unter diesen Umständen der Propaganda, die Bundeswehr sei nicht einmal arbeitsfähig, glauben, ist schon traurig.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 12:40 (vor 156 Tagen) @ Grigori

Man ist sich wohl weitgehend einig, dass die Zeitspanne zwischen Tat und Strafverhandlung möglichst überschaubar sein soll. Aber leider lässt sich das häufig nicht realisieren.

Doch, das lässt sch realisieren. Man muss es nur wollen. Aber wenn Mittel zur Verfügung stehen, werden die meist für was anderes eingesetzt. Statt 100 G€ (eine gigantische Summe) ins Militär zu stecken sollte sowas in Bildung investiert werden, sodass es keinen Lehrermangel und Mangel an Jugendförderung gibt, keinen Mangel an Richtern und anderen Personen, die für schnelle und zielführende Gerechtigkeit notwendig sind. Dann wird das Aufkommen von Straftaten geringer und die Executive/Judicative kann das verbleibende Aufkommen brauchbar beherrschen. An vielen, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft machen würde, wird kaputt gespart, während sich wenige in der Oberklasse die Taschen vollstopfen.


Wer spätestens seit Trumps letzten Äußerungen noch nicht begriffen hat, dass wir eher zu wenig als zu viel in die Verteidigungsfähigkeit des Landes investieren, dem ist auch nicht zu helfen.
Die 100k dürften wahrscheinlich erstmal nötig sein, den Laden überhaupt arbeitsfähig zu machen.


Wer spätestens seit den letzten Ergebnissen der PISA-Studie noch nicht begriffen hat, dass wir viel mehr in die Bildung dieses Landes investieren müssen, dem ist nicht mehr zu helfen.

2022 hatte die Bundesrepublik den 7thöchsten Militäretat der Welt und ist derzeit auf 3 Kontinenten in 17 Einsätzen involviert. Dass dermaßen viele Menschen unter diesen Umständen der Propaganda, die Bundeswehr sei nicht einmal arbeitsfähig, glauben, ist schon traurig.

Hab ich Absatz eins bestritten? Whataboutism nennt man das auf neudeutsch.

Zwischen irgendwelchen Missionen und tatsächlicher Landes-oder Bündnisverteidigung liegen Welten.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Cthulhu, Essen, Dienstag, 13.02.2024, 12:02 (vor 156 Tagen) @ Grigori

Man ist sich wohl weitgehend einig, dass die Zeitspanne zwischen Tat und Strafverhandlung möglichst überschaubar sein soll. Aber leider lässt sich das häufig nicht realisieren.

Doch, das lässt sch realisieren. Man muss es nur wollen. Aber wenn Mittel zur Verfügung stehen, werden die meist für was anderes eingesetzt. Statt 100 G€ (eine gigantische Summe) ins Militär zu stecken sollte sowas in Bildung investiert werden, sodass es keinen Lehrermangel und Mangel an Jugendförderung gibt, keinen Mangel an Richtern und anderen Personen, die für schnelle und zielführende Gerechtigkeit notwendig sind. Dann wird das Aufkommen von Straftaten geringer und die Executive/Judicative kann das verbleibende Aufkommen brauchbar beherrschen. An vielen, was eine Gesellschaft zu einer guten Gesellschaft machen würde, wird kaputt gespart, während sich wenige in der Oberklasse die Taschen vollstopfen.


Wer spätestens seit Trumps letzten Äußerungen noch nicht begriffen hat, dass wir eher zu wenig als zu viel in die Verteidigungsfähigkeit des Landes investieren, dem ist auch nicht zu helfen.
Die 100k dürften wahrscheinlich erstmal nötig sein, den Laden überhaupt arbeitsfähig zu machen.


Wer spätestens seit den letzten Ergebnissen der PISA-Studie noch nicht begriffen hat, dass wir viel mehr in die Bildung dieses Landes investieren müssen, dem ist nicht mehr zu helfen.

2022 hatte die Bundesrepublik den 7thöchsten Militäretat der Welt und ist derzeit auf 3 Kontinenten in 17 Einsätzen involviert. Dass dermaßen viele Menschen unter diesen Umständen der Propaganda, die Bundeswehr sei nicht einmal arbeitsfähig, glauben, ist schon traurig.

UN-Missionen sind ein bisschen was anderes als die Befähigung zur Landesverteidigung im Kriegsfall, wenn im Osten Europas aktuell ein ressourcenreicher, feindlich gesinnter Staat mit unklaren Zukunftsinteressen seine Wirtschaft auf den Kriegszustand umgestellt hat.

Natürlich ist es wichtig, Deutschland verteidigungsfähig zu machen und sich vor allem aus der Abhängigkeit von US zu lösen.

Unabhängig davon haben wir mittlerweile aber auch eine gigantische Bürde durch Nichtinvestitionen in vielen Bereichen. Und man kann sich ganz wunderbar einen aussuchen, für den alle anderen zurückstecken müssten.

Uns geht es aktuell im globalen Vergleich hervorragend, in wenig Ländern lebt man wirklich besser, dennoch haben wir massiven Reformbedarf, den man in einigen Bereichen jetzt auch einfach über Jahrzehnte (Rente, Bildung, Erneuerbare Energien, Entbürokratisierung, Digitalisierung usw.) ziemlich ignoriert hat, aber in diese Liste gehört nun mal auch die Bundeswehr, da die größte potentielle Bedrohung mittlerweile eben nicht mehr Terrorismus darstellt, sondern Russland.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:51 (vor 156 Tagen) @ Cthulhu
bearbeitet von Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:54

Um ein Land für einen Krieg, wie du ihn schilderst, verteidigungsfähig zu machen, brauchst du neben viel Geld für teure Waffen und Munition aber auch Menschen, die tatsächlich damit kämpfen würden und bereit sind, im Zweifel Ihr Leben zu geben. Wer bitte soll das in Deutschland machen? Ich habe das ungute Gefühl, dass diejenigen, die gerne bis zum letzen Ukrainer weiterkämpfen wollen, eher nicht selber an die Front gehen würden, selbst wenn es Ihr Land beträfe.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 11:18 (vor 156 Tagen) @ Grigori

Nunja, in Zeiten, in denen deutsche Politiker den "Krieg wieder nach Russland tragen" wollen, muss da sicherlich noch mehr passieren. Olaf Scholz hat scheinbar auch Gefallen daran gefunden, sich mit Kriegsgerät ablichten zu lassen. Gerade gestern war wieder Spatenstich für neue Munitionsfabrik mit viel Fotografen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 12:37 (vor 156 Tagen) @ Gutz

Nunja, in Zeiten, in denen deutsche Politiker den "Krieg wieder nach Russland tragen" wollen, muss da sicherlich noch mehr passieren. Olaf Scholz hat scheinbar auch Gefallen daran gefunden, sich mit Kriegsgerät ablichten zu lassen. Gerade gestern war wieder Spatenstich für neue Munitionsfabrik mit viel Fotografen.

Wer will denn von Deutschland aus Krieg nach Russland tragen? Was für ein Bullshit.

Tatsächlich ist Russland ein Aggressor, der uns direkt, mindestens aber indirekt, bedroht.
Und spätestens, wenn Trump die Wahl gewinnen sollte, muss Europa in der Lage sein, für sich selbst zu sorgen.
Dazu braucht es nunmal auch Munition. Wir kriegen es aktuell als EU nichtmal hin, der Ukraine die angesagten Artelleriegeschosse zu liefern.

Und übrigens: wenn die Ukraine eingenommen wird, dann dürften sich geschätzt 10 Mios. Ukrainer auf den Weg machen.
Merkwürdigerweise finden grade die beiden Parteien, die am meisten gegen Flüchtlinge sind (AfD, BSW) den Wladimir gar nicht so schlimm.

Versteh ich nicht.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:41 (vor 156 Tagen) @ istar


Wer will denn von Deutschland aus Krieg nach Russland tragen? Was für ein Bullshit.

Dieser symphatische CDU-Politker hier. Wenn er nicht gerade betrunken auf Schützenfesten Ordner als KZ-Wächter bezeichnet, plädiert er dafür, dass in Russland auch Ministerien angegriffen werden sollten.

Kiesewetter: "Müssen Krieg nach Russland tragen"

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 12:54 (vor 156 Tagen) @ Gutz


Wer will denn von Deutschland aus Krieg nach Russland tragen? Was für ein Bullshit.


Dieser symphatische CDU-Politker hier. Wenn er nicht gerade betrunken auf Schützenfesten Ordner als KZ-Wächter bezeichnet, plädiert er dafür, dass in Russland auch Ministerien angegriffen werden sollten.

Kiesewetter: "Müssen Krieg nach Russland tragen"

Da steht trotzdem nichts von Deutschland. Es geht um die Ukraine. Ich kann Kiesewetter eigentlich nur zustimmen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:57 (vor 156 Tagen) @ istar


Wer will denn von Deutschland aus Krieg nach Russland tragen? Was für ein Bullshit.


Dieser symphatische CDU-Politker hier. Wenn er nicht gerade betrunken auf Schützenfesten Ordner als KZ-Wächter bezeichnet, plädiert er dafür, dass in Russland auch Ministerien angegriffen werden sollten.

Kiesewetter: "Müssen Krieg nach Russland tragen"

Da steht trotzdem nichts von Deutschland. Es geht um die Ukraine. Ich kann Kiesewetter eigentlich nur zustimmen.

Müssen = 1 Person Plural. Schließt also die sprechende Person mit ein. Nicht mal die durchgeknallten Amis haben den Ukrainern Waffen liefern wollen, mit denen Sie das machen könnten, was der Vogel hier fordert. Wird wohl einen Grund haben, der sich einem halbwegs rationalem Menschen, mit grundlegendem Selbsterhaltungstrieb erschließt.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 13:53 (vor 156 Tagen) @ Gutz


Wer will denn von Deutschland aus Krieg nach Russland tragen? Was für ein Bullshit.


Dieser symphatische CDU-Politker hier. Wenn er nicht gerade betrunken auf Schützenfesten Ordner als KZ-Wächter bezeichnet, plädiert er dafür, dass in Russland auch Ministerien angegriffen werden sollten.

Kiesewetter: "Müssen Krieg nach Russland tragen"

Da steht trotzdem nichts von Deutschland. Es geht um die Ukraine. Ich kann Kiesewetter eigentlich nur zustimmen.


Müssen = 1 Person Plural. Schließt also die sprechende Person mit ein. Nicht mal die durchgeknallten Amis haben den Ukrainern Waffen liefern wollen, mit denen Sie das machen könnten, was der Vogel hier fordert. Wird wohl einen Grund haben, der sich einem halbwegs rationalem Menschen, mit grundlegendem Selbsterhaltungstrieb erschließt.

Hast du nur die Überschrift gelesen?

Im Text steht: „der Krieg muss nach Russland getragen werden.“

Die rote Linie, mit amerikanischen/ europäischen Waffen dürfe russisches Territorium nicht angegriffen werden, hat man sich von Putin und seinen Propaganda-Marionetten aufschwatzen lassen.
Aus heutiger Perspektive hätte man es gar nicht machen sollen. Dahinter kommt man jetzt natürlich nur schwer zurück.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 14:08 (vor 156 Tagen) @ istar

Du glaubst also, dass sich die westlichen Staatenführer Bedingungen von Putin aufschwatzen lassen. Was genau du damit meinst, sei mal dir vorbehalten. Die meisten Entscheidungsträger haben wohl eher einfach noch genug Restintelligenz, um nicht komplett enthemmt russisches Atomkrieg-Roulette zu spielen. Wenn du so erpicht auf totale Eskalation bist, kannst du dich ja gerne für das Überschreiten dieser aufgeschwatzen Linien stark machen. Frau Barley hat heute passend dazu die EU-Atombombe gefordert. Vielleicht erfüllen sich deine Wünsche also noch.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

istar, Dienstag, 13.02.2024, 17:21 (vor 156 Tagen) @ Gutz
bearbeitet von istar, Dienstag, 13.02.2024, 17:34

Du glaubst also, dass sich die westlichen Staatenführer Bedingungen von Putin aufschwatzen lassen. Was genau du damit meinst, sei mal dir vorbehalten. Die meisten Entscheidungsträger haben wohl eher einfach noch genug Restintelligenz, um nicht komplett enthemmt russisches Atomkrieg-Roulette zu spielen. Wenn du so erpicht auf totale Eskalation bist, kannst du dich ja gerne für das Überschreiten dieser aufgeschwatzen Linien stark machen. Frau Barley hat heute passend dazu die EU-Atombombe gefordert. Vielleicht erfüllen sich deine Wünsche also noch.


Was soll ich wohl damit meinen? Die Drohung mit ebendieser Atombombe natürlich.
Putin weiß aber genau, welche Konsequenzen ein Einsatz von Atomwaffen hätte. Zumindest so lange der feuchte Traum der AfDler, Mr. Trump,nicht am Ruder ist.
Hätte die EU ebenfalls Atomwaffen, würde diese Drohung ins Leere laufen.
Ich bin auch nicht erpicht auf irgendeine Eskalation. Die verhindert man aber nur aus einer Position der Stärke heraus.

Das verstehen Möchtegern-Pazifisten wie du aber offenbar nicht.

Welche Ideen Putin so vorschweben, kann man herausfinden. Ebenso wie lange Russland unter Kriegswirtschaft braucht, um bei einem Fall der Ukraine die Armee wieder auf Vorkriegsstand zu bringen. Es sind nur ein paar Jahre.

Edit: die Ukraine greift im Rahmen ihrer Möglichkeiten sowieso militärische Ziele
in Russland an.Was ihr gutes Recht ist. Wäre besagte rote Linie nicht gezogen worden, könnte sie dies effektiver machen.
Aber da wir ja keine Taurus liefern, musst du dir keine Sorgen machen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

MarcBVB, עַם יִשְׂרָאֵל חַי, Dienstag, 13.02.2024, 12:47 (vor 156 Tagen) @ Gutz

Ja natürlich ist das eine sehr berechtigte Forderung. Man muss Putler jetzt Einhalt gebieten. Diese Art von Schlägen gegen den Aggressor wäre im Übrigen auch vom Völkerrecht gedeckt

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

Gutz, Dienstag, 13.02.2024, 12:53 (vor 156 Tagen) @ MarcBVB

Ja natürlich ist das eine sehr berechtigte Forderung. Man muss Putler jetzt Einhalt gebieten. Diese Art von Schlägen gegen den Aggressor wäre im Übrigen auch vom Völkerrecht gedeckt

Mag sein, macht von mir aus, was Ihr wollt. Ich hab genug Vorräte im Keller angelegt für den Fall, dass wir tatsächlich ein paar Taurus auf den Kreml schießen.

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

spielbeobachtung, Ort, Dienstag, 13.02.2024, 09:30 (vor 156 Tagen) @ Ulrich


Prinzipiell gilt das Jugendstrafrecht zunächst einmal nur für Jugendliche unter 18 Jahren. Für Personen unter 21 Jahren wird es nur unter bestimmten Bedingungen angewendet. Und das ist eine Regelung, die sich grundsätzlich wohl bewährt hat.

Anhand von Presseberichten über Taten und spätere Gerichtsurteile habe ich eher den Eindruck, dass bei Erwachsenen zwischen 18 und 21 Jahren sehr häufig Jugendstrafrecht angewendet wird., eher Regel als Ausnahme

Wenn es um schwere Straftaten und Konsequenzen dafür geht

The_Possimpible, Dienstag, 13.02.2024, 09:52 (vor 156 Tagen) @ spielbeobachtung

Anhand von Presseberichten über Taten und spätere Gerichtsurteile habe ich eher den Eindruck, dass bei Erwachsenen zwischen 18 und 21 Jahren sehr häufig Jugendstrafrecht angewendet wird., eher Regel als Ausnahme

Und da haben wir ja auch schon das Problem: Presseberichte sind etwas völlig anderes als eine belastbare Statistik. Es ist nicht so, dass ich grade auf die Schnelle eine solche Statistik zur Hand habe, aber für Presseberichte, die auf Aufmerksamkeit abzielen, eignen sich eben besonders "Aufregerstorys". Von den Verfahren, die dieses Momentum eben nicht bieten, bekommt man in der Regel deutlich weniger mit. Daher kann ich einerseits verstehen, dass dieser Eindruck bei dir entsteht, kann diesen aber andererseits nicht unkommentiert so stehenlassen, da die Grundlage "Bauchgefühl" dann doch mächtig dünn ist.

Ich denke aus meiner bescheidenen Perspektive mit Nähe zur Jugendhilfe, dass das Instrument der möglichen Anwendung des Jugendstrafrechts bei unter-21-Jährigen sehr sinnvoll ist. Das wird ja nicht aus Spaß gemacht, sondern im Rahmen eines Zusammenspiels aus Justiz und Jugendhilfe festgelegt. Hier kommen mehrere Professionen zusammen, um ein sach- und fachkundiges Urteil zu fällen, OB dieser Rahmen zur Anwendung kommen soll. Wie dieser Prozess abläuft, ist entsprechend im §105 JGG festgeschrieben.

Traurig und nicht okay.

Jahwe, Ort, Montag, 12.02.2024, 23:47 (vor 157 Tagen) @ TobiHH

.. Täter war vorbestraft und so weiter.


Was wäre denn eine "Okay Tötung' gewesen?


och, mir würden da welche einfallen.
nagut, ich würde nicht okay sagen, aber mitleid hätte ich nicht.
vergewaltiger, kinderschänder, mörder..

Nur als Denkanstoß: Durch höhere Strafen werden Verbrechen nicht unbedingt verhindert. Wer Sexualdelikte macht, der macht es auch aus einem Trieb heraus. Auch in Staaten mit Todesstrafe gibt es Morde, oft sogar deutlich mehr als hier in Deutschland. Das sollte zumindest eine Idee geben, dass es nicht die zu erwartende Strafe ist, die eine solche Tat verhindert hat; Sondern hier sehr viel die Gesellschaft an sich solche Taten begünstigt oder eben verhindert.

Und dann: Wenn Vergewaltigung und Kindesmissbrauch die Todesstrafe nach sich ziehen, was hält einem Täter dann davon ab sein Opfer nach der Tat nicht zu töten? Das Opfer ist der beste Zeuge und wenn die Strafe für die eben begangene Vergewaltigung der Tod ist, für Mord allerdings auch, dann muss der Täter nicht lange überlegen, was er tut. Diese Strafen sind absichtlich so gewählt, dass ein Menschenleben nicht komplett ausgelöscht wird nach einer Triebtat.

Traurig und nicht okay.

markus93, Sauerland, Montag, 12.02.2024, 20:41 (vor 157 Tagen) @ TobiHH

Dann zieh halt in ein Land in dem die Todesstrafe noch praktiziert wird, gibt ein paar zur Auswahl

Afghanistan, Ägypten, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Botsuana, China, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Japan, Jemen. Jordanien, Kuwait, Libyen, Nigeria, Nordkorea, Oman, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Saudi-Arabien, Singapur, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien, Taiwan, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten, Vietnam.

Viel Spaß

Traurig und nicht okay.

TobiHH, Mittwoch, 14.02.2024, 16:22 (vor 155 Tagen) @ markus93

Dann zieh halt in ein Land in dem die Todesstrafe noch praktiziert wird, gibt ein paar zur Auswahl

Afghanistan, Ägypten, Bahrain, Bangladesch, Belarus, Botsuana, China, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Japan, Jemen. Jordanien, Kuwait, Libyen, Nigeria, Nordkorea, Oman, Pakistan, Palästinensische Gebiete, Saudi-Arabien, Singapur, Somalia, Sudan, Südsudan, Syrien, Taiwan, Thailand, Vereinigte Arabische Emirate, Vereinigte Staaten, Vietnam.

Viel Spaß

warte.... gleich lache ich... oder auch nicht ;)

Traurig und nicht okay.

Scherben, Kiel, Montag, 12.02.2024, 20:36 (vor 157 Tagen) @ TobiHH

.. Täter war vorbestraft und so weiter.


Was wäre denn eine "Okay Tötung' gewesen?


och, mir würden da welche einfallen.
nagut, ich würde nicht okay sagen, aber mitleid hätte ich nicht.
vergewaltiger, kinderschänder, mörder..

Vielleicht lebst Du Deine Fantasien lieber woanders aus. Danke.

Traurig und nicht okay.

TobiHH, Mittwoch, 14.02.2024, 16:23 (vor 155 Tagen) @ Scherben

ähm, nö.
akzeptier du lieber andere meinungen, danke.

Falsch verstanden

tobi002, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 19:42 (vor 157 Tagen) @ Flotterrotter

Traurig und nicht okay.

simie, Krefeld, Montag, 12.02.2024, 19:01 (vor 157 Tagen) @ tobi002

Noch ist gar nichts über dem Ablauf bekannt und du arbeitest schon mit Andeutungen. Warte doch erst einmal die Ermittlungen ab.
Neben dem Verstorbenen sind ja auch noch weitere Personen im Krankenhaus.
Wenn man dann irgendwann mehr weiß, kann man immer noch genug sagen.

Falsch verstanden

tobi002, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 19:41 (vor 157 Tagen) @ simie

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Gargamel09, Montag, 12.02.2024, 15:56 (vor 157 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Talentförderer, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 21:38 (vor 157 Tagen) @ Gargamel09

Deswegen ist auch Larsson zu Frankfurt gegangen statt zu und. Mehr Spielpraxis. So ist das.
Vielleicht hilft auch der letzte Europa League Titel einer deutschen Mannschaft. Wer weiß.

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Ulrich, Dienstag, 13.02.2024, 09:22 (vor 156 Tagen) @ Talentförderer

Deswegen ist auch Larsson zu Frankfurt gegangen statt zu und. Mehr Spielpraxis. So ist das.
Vielleicht hilft auch der letzte Europa League Titel einer deutschen Mannschaft. Wer weiß.

Ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann. Zudem hat Larsson bei Frankfurt (auch verletzungsbedingt) kaum gespielt. Eine "Erfolgsstory" ist das bisher nicht.

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

rawside, Berlin, Dienstag, 13.02.2024, 10:07 (vor 156 Tagen) @ Ulrich

Deswegen ist auch Larsson zu Frankfurt gegangen statt zu und. Mehr Spielpraxis. So ist das.
Vielleicht hilft auch der letzte Europa League Titel einer deutschen Mannschaft. Wer weiß.


Ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann. Zudem hat Larsson bei Frankfurt (auch verletzungsbedingt) kaum gespielt. Eine "Erfolgsstory" ist das bisher nicht.

Ich glaube du verwechselt Larsson mit jemand anderem? Larsson ist Stammspieler und stand in der Liga 18 mal in der Startelf.

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Gargamel09, Dienstag, 13.02.2024, 10:29 (vor 156 Tagen) @ rawside

Deswegen ist auch Larsson zu Frankfurt gegangen statt zu und. Mehr Spielpraxis. So ist das.
Vielleicht hilft auch der letzte Europa League Titel einer deutschen Mannschaft. Wer weiß.


Ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann. Zudem hat Larsson bei Frankfurt (auch verletzungsbedingt) kaum gespielt. Eine "Erfolgsstory" ist das bisher nicht.


Ich glaube du verwechselt Larsson mit jemand anderem? Larsson ist Stammspieler und stand in der Liga 18 mal in der Startelf.

Marktwert in nicht mal einem Jahr verdreifacht, ist bereits eine Erfolgsgeschichte.

Wenn er nächste Saison evt. nicht international spielen will..

tobi002, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 16:24 (vor 157 Tagen) @ Gargamel09

.. dann sollte er zu denen gehen, aber ich würde zum BVB gehen.

Wenn er nächste Saison evt. nicht international spielen will..

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 16:36 (vor 157 Tagen) @ tobi002

.. dann sollte er zu denen gehen, aber ich würde zum BVB gehen.

Das dürfte sicherlich auch ein Argument sein. Aber bis zum Ende der Saison liegen noch einige Spiele an. Da kann sich nach oben oder unten noch einiges tun. Ich würde erwarten, dass man sich bis zur Entscheidung noch Zeit lässt.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

tobi002, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 17:16 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

tobi002, Montag, 12.02.2024, 18:42 (vor 157 Tagen) @ tobi002

Echt blöd. Dann will der auch noch spielen. Konnte keiner erwarten.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 17:22 (vor 157 Tagen) @ tobi002

OK, er möchte oft spielen. Hm. Okay.

https://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/borussia-dortmund-bvb-can-uzun-wechsel-transfer-news-id300834406.html

Bei Der Westen wäre ich vorsichtig. Dort saugt man sich sehr viel aus den Fingern.

Sowohl auf der Zehn als auch auf der Acht könnte er in Dortmund durchaus schnell auf Spielzeit kommen - wenn er sich im Training, etc. anbietet. Auch falls Reus noch ein Jahr dran hängt, dürfte der auf weniger Gesamteinsatzzeit kommen, und Brandt kann auf die Flügel, etc. ausweichen. Und auf der Acht haben wir Sabitzer, Nmecha sowie ggf. Brandt und Özcan. Der Zweite in der Aufzählung ist Langzeit-verletzt, der Vierte eher Ergänzungsspieler.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 18:43 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Brandt hat seine Stärken in der Mitte.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 18:46 (vor 157 Tagen) @ Taifun

Brandt hat seine Stärken in der Mitte.

Er ist da mittlerweile sehr variabel und hat wirklich gute Spiele auch auf den Außenpositionen gemacht.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

Will Kane, Saarbrücken, Montag, 12.02.2024, 20:20 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Brandt hat seine Stärken in der Mitte.


Er ist da mittlerweile sehr variabel und hat wirklich gute Spiele auch auf den Außenpositionen gemacht.

Julian Brandt hat in seiner fußballerischen Ausbildung bei den Radkappen ausschließlich auf den Flügel gespielt und in der Bundesliga bei den Pillen bis in seine letzte dortige Saison hinein wurde er ebenfalls immer auf den offensiven Flügeln eingesetzt. Auch Nationalspieler wurde er als Flügelspieler.

Erst als Peter Bosz zur Mitte der Saison 18/19 bei den Pillen die Trainerposition übernahm, zog er Brandt in das offensive Mittelfeld, wo er dann nach einigen weiteren Spielen mit Kai Havertz als Doppel-10 fungierte.

Es sollte also nicht verwundern, dass Julian Brandt beim BVB auch auf den Flügeln gute Spiele absolviert.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

Blarry, Essen, Montag, 12.02.2024, 17:30 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Ja, was wir auf jeden Fall brauchen sind noch mehr defensiv schwammige Mittelfeldspieler, die in Zweikämpfen wie Götterspeise auftreten. Nmecha, Brandt, Reus und Reyna reichen definitiv nicht aus für diese Lücke.

Laut derwesten möchte er viel Spielzeit auf der 8/10

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 17:31 (vor 157 Tagen) @ Blarry

Ja, was wir auf jeden Fall brauchen sind noch mehr defensiv schwammige Mittelfeldspieler, die in Zweikämpfen wie Götterspeise auftreten. Nmecha, Brandt, Reus und Reyna reichen definitiv nicht aus für diese Lücke.

Du scheinst ihn ja sehr gut zu kennen ......

Wenn er nächste Saison evt. nicht international spielen will..

Gargamel09, Montag, 12.02.2024, 16:43 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

.. dann sollte er zu denen gehen, aber ich würde zum BVB gehen.


Das dürfte sicherlich auch ein Argument sein. Aber bis zum Ende der Saison liegen noch einige Spiele an. Da kann sich nach oben oder unten noch einiges tun. Ich würde erwarten, dass man sich bis zur Entscheidung noch Zeit lässt.

Einen Larsson hat die Aussicht auf Conference League auch nicht davon abgehalten, lieber zur Eintracht, als zu uns und in die CL zu wechseln. Das Gesamtpaket muss stimmen, nicht nur ob du CL oder EL spielen kannst. Wenn ein Krösche an Uzun schon länger graben sollte als ein Kehl, oder wer auch immer, kann das auch schon für die Eintracht sprechen.

"B*LD berichtete zuerst"

Kruemelmonster09, Montag, 12.02.2024, 16:00 (vor 157 Tagen) @ Gargamel09

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Eisen, DO, Montag, 12.02.2024, 15:58 (vor 157 Tagen) @ Gargamel09

Warten wir mal ab. Nuri wird sicherlich auch noch einmal zum Hörer greifen...

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Gargamel09, Montag, 12.02.2024, 16:01 (vor 157 Tagen) @ Eisen

Warten wir mal ab. Nuri wird sicherlich auch noch einmal zum Hörer greifen...

Als Talent möchtest du auch wissen, unter wem du trainierst und ob dich der Trainer voranbringen kann. Wer ist denn der Trainer beim BVB im kommenden Jahr? Bleibt es Terzic wäre das nicht unbedingt ein Pull-Faktor.
Aber selbiges würde ja auch für Frankfurt gelten, ob Toppmöller nun der Trainer ist, der dich besser macht...

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 16:17 (vor 157 Tagen) @ Gargamel09

Warten wir mal ab. Nuri wird sicherlich auch noch einmal zum Hörer greifen...


Als Talent möchtest du auch wissen, unter wem du trainierst und ob dich der Trainer voranbringen kann. Wer ist denn der Trainer beim BVB im kommenden Jahr? Bleibt es Terzic wäre das nicht unbedingt ein Pull-Faktor.
Aber selbiges würde ja auch für Frankfurt gelten, ob Toppmöller nun der Trainer ist, der dich besser macht...

Frankfurt war auf dem Transfermarkt immer wieder erfolgreich. Aber sportlich ist die Erfolgskurve trotz des Gewinns des Europaleague vor knapp zwei Jahren durchaus wechselhaft. Und auch bei den Trainern gab es einige Wechsel.

Sky: Eintracht mit besten Chancen bei Can Uzun

bigfoot49, Leipzig, Montag, 12.02.2024, 19:46 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Wobei sie dieses Jahr dann doch noch recht weit oben stehen, dafür dass sie den Großteil ihrer Kreativabteilung in den letzten Tagen vor der Saison verkauft haben. Hab ich persönlich nicht mit gerechnet.

Mainz entlässt Siewert

Tünn, Zuhause, Montag, 12.02.2024, 13:01 (vor 157 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Zwei Trainerentlassungen heute

sambacket, Ort, Montag, 12.02.2024, 20:48 (vor 157 Tagen) @ Tünn

Ich versteh nicht, warum sie nicht einfach die Co-Trainer austauschen. Amateure.

Zwei Trainerentlassungen heute

markus93, Sauerland, Montag, 12.02.2024, 21:21 (vor 157 Tagen) @ sambacket

Muss man eigentlich zu jeder Gelegenheit den Bezug auf uns lenken und zum Ausdruck bringen wie kake es doch ist?

Zwei Trainerentlassungen heute

sambacket, Ort, Montag, 12.02.2024, 21:23 (vor 157 Tagen) @ markus93

Sieht so aus?

mein Tipp wäre übrigens Martin Schmidt bis Saisonende

Thomas, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 15:25 (vor 157 Tagen) @ Tünn

kleine Lösung. Und je nach Ligazugehörigkeit leider Jan Zimmermann.

mein Tipp wäre übrigens Martin Schmidt bis Saisonende

Didi, Schweiz, Montag, 12.02.2024, 15:32 (vor 157 Tagen) @ Thomas

Wird Schmidt doch nicht wollen, bei Misserfolg ist er seinen Rentenjob los, nicht?

mein Tipp wäre übrigens Martin Schmidt bis Saisonende

Thomas, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 20:30 (vor 157 Tagen) @ Didi

die Mainzer Allgemeine meldet, dass man sich mit Ebbe Sand getroffen hätte. Der ist Spielervermittler und hat 5 Trainer unter Vertrag.
https://www.transfermarkt.de/elite-consulting/beraterfirma/berater/2325
Aber von denen ist jeder ordentlich in Verträgen. U.a. Solbakken als Nationaltrainer.
So ein Mainz-Move wäre Thomas Thomasberg von FC Midtjylland wie damals mit Kasper Hjulmand.

mein Tipp wäre übrigens Martin Schmidt bis Saisonende

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 20:44 (vor 157 Tagen) @ Thomas

die Mainzer Allgemeine meldet, dass man sich mit Ebbe Sand getroffen hätte. Der ist Spielervermittler und hat 5 Trainer unter Vertrag.
https://www.transfermarkt.de/elite-consulting/beraterfirma/berater/2325
Aber von denen ist jeder ordentlich in Verträgen. U.a. Solbakken als Nationaltrainer.
So ein Mainz-Move wäre Thomas Thomasberg von FC Midtjylland wie damals mit Kasper Hjulmand.

Das heißt aber nicht, dass man sich nicht eventuell auch anderweitig umgesehen hätte oder das noch tut.

mein Tipp wäre übrigens Martin Schmidt bis Saisonende

Thomas, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 20:48 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Das heißt aber nicht, dass man sich nicht eventuell auch anderweitig umgesehen hätte oder das noch tut.

Man redet tatsächlich nur von einem zweiten Kandidaten neben U19 Trainer Benjamin Hoffmann. Aber vielleicht war auch wegen eines Spielers da und der Termin konnte/sollte nicht abgesagt werden.

neuer Trainer in Mainz am Rosenmontag ....

Thomas, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 14:04 (vor 157 Tagen) @ Tünn

da war doch mal was

neuer Trainer in Mainz am Rosenmontag ....

koom, Montag, 12.02.2024, 14:05 (vor 157 Tagen) @ Thomas

da war doch mal was

Ja, aber da bräuchte es jetzt noch ein Nachholspiel am Aschermittwoch, um das zu vollenden. ;-)

Mainz entlässt Siewert

BloodsuckingZombie, Yharnam, Montag, 12.02.2024, 13:51 (vor 157 Tagen) @ Tünn

Meldet der Kicker

https://www.kicker.de/aus-am-rosenmontag-mainz-trennt-sich-von-siewert-995781/artikel

Folgerichtig. Sportlich sah das manchmal gar nicht so schlecht aus (gemessen daran, dass es Abstiegskampf ist). Aber die Ergebnisse fehlen halt völlig.
Jetzt geht es für Mainz um Alles. Wobei realistisches Ziel ja fast nur noch der Relegationsplatz sein kann.

Mainz entlässt Siewert

Fisheye, Montag, 12.02.2024, 13:35 (vor 157 Tagen) @ Tünn

Meldet der Kicker

https://www.kicker.de/aus-am-rosenmontag-mainz-trennt-sich-von-siewert-995781/artikel

Der Fußball ist eine Geldverbrennugsmaschine von unvorstellbaren Ausmaß. Ende November noch schön nen Vertrag bis 2026 verlängert, nur um den Trainer dann weniger als 3 Monate Später freizustellen.

Dieser Investoren Deal dient auch nur dazu um noch mehr Geld auf den Fußball zu kippen, damit niemand auffällt wie inkompetent viele Führungsriegen im Profifussball sind.

Mainz entlässt Siewert - Mit Ansage

Flemm, Montag, 12.02.2024, 13:10 (vor 157 Tagen) @ Tünn

Meldet der Kicker

https://www.kicker.de/aus-am-rosenmontag-mainz-trennt-sich-von-siewert-995781/artikel

Es ist teilweise schon irre, wie schlecht Fußballvereine mit einem Jahresumsatz von zig Millionen geführt werden.
Ob es hier Mainz ist oder gerade auch Lautern. Hätte man vor den Einstellungen von Siewert und Grammozis 100 Leute auf der Straße gefragt, was sie davon halten, hätten 99 gesagt, dass das nichts wird.
Man könnte meinen, dass viele Vereine auch mit zusätzlichen Investorengeldern nur noch mehr Euros zum Fenster rauswerfen. Denn durch zusätzliches Geld, wird die Entscheidungsfindung ja nicht besser.

Mainz entlässt Siewert - Mit Ansage

koom, Montag, 12.02.2024, 14:08 (vor 157 Tagen) @ Flemm

Ob es hier Mainz ist oder gerade auch Lautern. Hätte man vor den Einstellungen von Siewert und Grammozis 100 Leute auf der Straße gefragt, was sie davon halten, hätten 99 gesagt, dass das nichts wird.

Bei Grammozis gehe ich noch mit, bei Siewert nicht. Gerade in Mainz kennt man interne Lösungen und die sind selten "schlecht". Und schlecht ist es auch nicht, was er da abliefert, aber letztlich zu konservatic und uninspiriert, um das vermeintlich Unmögliche zu schaffen.

Und der Kader der Mainzer hat seine Probleme, aber eigentlich haben es viele davon auch schon bewiesen, dass es anders geht. Verletzungen, seltsame Ideen etc. haben aber dafür gesorgt, dass das "uneingestellt" rumläuft.

Es ist teilweise schon irre, wie schlecht Fußballvereine mit einem Jahresumsatz von zig Millionen geführt werden.
Man könnte meinen, dass viele Vereine auch mit zusätzlichen Investorengeldern nur noch mehr Euros zum Fenster rauswerfen. Denn durch zusätzliches Geld, wird die Entscheidungsfindung ja nicht besser.

Meinst du vielleicht eher den BVB?

Mainz entlässt Siewert - Mit Ansage

Talentförderer, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 14:03 (vor 157 Tagen) @ Flemm

Und diese 99 hätten stattdessen andere aberwitzige Dinge vorgeschlagen, die auch alle nicht besser wären.

Mainz entlässt Siewert - Mit Ansage

Will Kane, Saarbrücken, Montag, 12.02.2024, 14:02 (vor 157 Tagen) @ Flemm

Meldet der Kicker

https://www.kicker.de/aus-am-rosenmontag-mainz-trennt-sich-von-siewert-995781/artikel


Es ist teilweise schon irre, wie schlecht Fußballvereine mit einem Jahresumsatz von zig Millionen geführt werden.
Ob es hier Mainz ist oder gerade auch Lautern. Hätte man vor den Einstellungen von Siewert und Grammozis 100 Leute auf der Straße gefragt, was sie davon halten, hätten 99 gesagt, dass das nichts wird.
Man könnte meinen, dass viele Vereine auch mit zusätzlichen Investorengeldern nur noch mehr Euros zum Fenster rauswerfen. Denn durch zusätzliches Geld, wird die Entscheidungsfindung ja nicht besser.

Über die Jahre gesehen ist Mainz 05 auch unter Berücksichtigung eines Abstiegs und der ‚heidellosen‘ Zeit ein hervorragend geführter Fußballclub. Vom Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga zum etablierten Bundesligisten und das mit durchweg (immer relativ gesehen) engem Budget und ohne Großsponsor - das ist schon eine bemerkenswerte Leistung.

Sicherlich hat die Clubführung bei der Trainerauswahl öfters danebengelegen. Dafür aber mit Klopp und Tuchel auch zwei Trainer der Extraklasse hervorgebracht. Wobei man immer auch sehen sollte, ob der jeweilige Trainer oder die jeweilige Kaderzusammenstellung (oder beides) Gründe für sportlich weniger erfolgreiche Phasen sind.

Wobei Fehlentscheidungen hinsichtlich Trainerposition oder Spielerverpflichtungen bei so gut wie allen Clubs vorkommen und in der Tat unabhängig vom zur Verfügung stehenden Geld sind. Spitzenclubs wie Bayern oder der BVB sind davon genauso betroffen wie Underdogclubs.

Das direkte Gegenbeispiel ist der FCK - die mehr als traurige Entwicklung dieses Traditionsvereins kann als Protobeispiel für Mismanagement im Profifußball herhalten. Auch nach der Rettung des Clubs durch eine Task Force vor dem endgültigen Aus und einem sportlichen Aufwärtstrend sieht es jetzt so aus, als ob man schlechte Traditionen fortsetzen würde.

Mainz habe ich übrigens das eine oder andere Mal unter Siewert spielen sehen. Spielerisch war das im Verteidigungs-und Mitteldrittel gar nicht so schlecht, aber im offensiven Spieldrittel sah man einen Mangel an Struktur, Kreativität und Durchschlagskraft. Mit den Wintertransfers hat man nun hier Abhilfe zu schaffen versucht. Abschreiben würde ich die Mainzer noch nicht; über die Relegation könnten sie den Klassenerhalt noch schaffen.

Lautern ist punktemäßig da in einer deutlich besseren Position, wie überhaupt bis auf Osnabrück die Punkteabstände in der 2. Bundesliga äußerst gering sind.

Schaun mer mal, was die Trainerwechsel so bringen.

Mainz entlässt Siewert - Mit Ansage

TerraP, Köln, Montag, 12.02.2024, 13:56 (vor 157 Tagen) @ Flemm

Aber die Gehälter steigen, denn auch diese Flut würde alle Boote heben. Und der Rest dürfte für alle Beteiligten eher zweitrangig sein.

HSV entlässt Walter

Ausputzer, Düsseldorf, Montag, 12.02.2024, 08:45 (vor 157 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Gemäß Sky sind 8 Gegentore in 2 Heimspielen dann doch zu viel

sport.sky.de/fussball/artikel/amp/hsv-entlaesst-tim-walter-sky-info/13069914/34130

HSV entlässt Walter

donotrobme, Münsterland, Montag, 12.02.2024, 13:05 (vor 157 Tagen) @ Ausputzer

So wie ich es der Ferne mitbekommen habe, geht es nicht nur um die Gegentore.

Walter ließ beim HSV einen Fußball spielen, auf den Peter Bosz stolz gewesen wäre. Hohes Pressing, viel Risiko, entsprechend luftig war man hinten über die gesamte Zeit.
Das ging gegen schwächere Gegner oftmals gut, so wie bspw. gegen Schalke. Sobald der Gegner aber über ein solides Aufbauspiel verfügt, wurde es meist abenteuerlich.
Die Entscheidung gegen den jetzigen Trainer ist auch umso einfacher, wenn mit Baumgart bereits ein potentieller Nachfolger bereit steht, hinter dem sowohl Fans als auch das Management stehen können.

Der HSV steht kurz davor eine weitere Saison in der 2. Liga zu verbleiben. Schon jetzt hat der HSV mehr Spiele in der 2. Liga absolviert als Bayer Leverkusen. Wenn sie nicht spätestens in der neuen Saison aufsteigen, ziehen sie mit dem VfL Wolfsburg gleich.
Ein weiteres Beispiel für den Niedergang des HSVs: Der BVB hat mittlerweile mehr Spiele in der 1. Liga absolviert als die Hanseaten.

HSV entlässt Walter

uwelito, Wambel/ Westpfalz/ Waldhof, Montag, 12.02.2024, 17:25 (vor 157 Tagen) @ donotrobme

So wie ich es der Ferne mitbekommen habe, geht es nicht nur um die Gegentore.

Walter ließ beim HSV einen Fußball spielen, auf den Peter Bosz stolz gewesen wäre. Hohes Pressing, viel Risiko, entsprechend luftig war man hinten über die gesamte Zeit.
Das ging gegen schwächere Gegner oftmals gut, so wie bspw. gegen Schalke. Sobald der Gegner aber über ein solides Aufbauspiel verfügt, wurde es meist abenteuerlich.
Die Entscheidung gegen den jetzigen Trainer ist auch umso einfacher, wenn mit Baumgart bereits ein potentieller Nachfolger bereit steht, hinter dem sowohl Fans als auch das Management stehen können.

Der HSV steht kurz davor eine weitere Saison in der 2. Liga zu verbleiben. Schon jetzt hat der HSV mehr Spiele in der 2. Liga absolviert als Bayer Leverkusen. Wenn sie nicht spätestens in der neuen Saison aufsteigen, ziehen sie mit dem VfL Wolfsburg gleich.
Ein weiteres Beispiel für den Niedergang des HSVs: Der BVB hat mittlerweile mehr Spiele in der 1. Liga absolviert als die Hanseaten.

Eigentlich müsste der Trainer beim HSV jetzt Klaus-Michael Kühne heißen.

HSV entlässt Walter

BloodsuckingZombie, Yharnam, Montag, 12.02.2024, 13:47 (vor 157 Tagen) @ donotrobme

Das ging gegen schwächere Gegner oftmals gut, so wie bspw. gegen Schalke.

Nice.

HSV entlässt Walter

TerraP, Köln, Montag, 12.02.2024, 13:57 (vor 157 Tagen) @ BloodsuckingZombie

Ja, well played.

HSV entlässt Walter

Phil.XXIII, Montag, 12.02.2024, 13:16 (vor 157 Tagen) @ donotrobme

Ich habe das so wahrgenommenen, dass der Vorwurf eher war, dass sein Ansatz gegen die "besseren" Teams, also die, die mitspielen wollten (und dann ggf halt wie die blauen nur nicht können) oft funktioniert hat, aber gegen die kleineren, defensiven öfter nicht. Die haben sich hinten eingeigelt, und gegen die offene HSV-Defensive reichte dann ein einziger hoher schnell gespielter Ball. Und dass die Taktik des Hochstehens, aggressiven Pressings etc auch bei Führung nicht angepasst wurde und so häufig noch Punkte verspielt wurden

HSV entlässt Walter

Lordran, Montag, 12.02.2024, 09:37 (vor 157 Tagen) @ Ausputzer

Komischer Typ dieser Walter. Hält seinen Fußball für alternativlos, steht aber hinten immer offen wie ein Scheunentor.
Dazu ein ziemlicher Selbstdarsteller meiner Meinung nach.

HSV entlässt Walter

Scherben, Kiel, Montag, 12.02.2024, 12:00 (vor 157 Tagen) @ Lordran

Komischer Typ dieser Walter. Hält seinen Fußball für alternativlos, steht aber hinten immer offen wie ein Scheunentor.
Dazu ein ziemlicher Selbstdarsteller meiner Meinung nach.

Ich halte ihn grundsätzlich für einen guten Trainer. Finde seine Bilanz beim HSV auch nicht so katastrophal, muss ich sagen. Zumindest kein Vergleich dazu, was seine Vorgänger in den ersten Jahren nach dem Abstieg so fabriziert haben. Auffällig ist aber natürlich, dass seine Spielweise sehr auf "Hopp oder Top" ausgerichtet ist. Gerade in der zweiten Liga ist das eher ungewöhnlich, und vermutlich am Ende auch der Grund, warum es für ihn beim HSV dann doch nicht gereicht hat.

HSV entlässt Walter

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 13:59 (vor 157 Tagen) @ Scherben

Komischer Typ dieser Walter. Hält seinen Fußball für alternativlos, steht aber hinten immer offen wie ein Scheunentor.
Dazu ein ziemlicher Selbstdarsteller meiner Meinung nach.


Ich halte ihn grundsätzlich für einen guten Trainer. Finde seine Bilanz beim HSV auch nicht so katastrophal, muss ich sagen. Zumindest kein Vergleich dazu, was seine Vorgänger in den ersten Jahren nach dem Abstieg so fabriziert haben. Auffällig ist aber natürlich, dass seine Spielweise sehr auf "Hopp oder Top" ausgerichtet ist. Gerade in der zweiten Liga ist das eher ungewöhnlich, und vermutlich am Ende auch der Grund, warum es für ihn beim HSV dann doch nicht gereicht hat.

Ich halte z.B. Daniel Thioune für besser, allerdings für unerfahrener als Walter. Eventuell hätte der HSV 2021(?) einfach die Nerven behalten müssen, statt ihn auszuwechseln.

HSV entlässt Walter

Thomas, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 20:46 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Ich halte z.B. Daniel Thioune für besser, allerdings für unerfahrener als Walter. Eventuell hätte der HSV 2021(?) einfach die Nerven behalten müssen, statt ihn auszuwechseln.

Interessant ist, dass Merlin Polzin, der die Mannschaft jetzt vorrübergehend übernimmt noch aus dem Trainerteam von Thioune beim HSV kleben geblieben ist. Die beiden waren schon in Osnabrück zusammen.

HSV entlässt Walter

Will Kane, Saarbrücken, Montag, 12.02.2024, 14:52 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Komischer Typ dieser Walter. Hält seinen Fußball für alternativlos, steht aber hinten immer offen wie ein Scheunentor.
Dazu ein ziemlicher Selbstdarsteller meiner Meinung nach.


Ich halte ihn grundsätzlich für einen guten Trainer. Finde seine Bilanz beim HSV auch nicht so katastrophal, muss ich sagen. Zumindest kein Vergleich dazu, was seine Vorgänger in den ersten Jahren nach dem Abstieg so fabriziert haben. Auffällig ist aber natürlich, dass seine Spielweise sehr auf "Hopp oder Top" ausgerichtet ist. Gerade in der zweiten Liga ist das eher ungewöhnlich, und vermutlich am Ende auch der Grund, warum es für ihn beim HSV dann doch nicht gereicht hat.


Ich halte z.B. Daniel Thioune für besser, allerdings für unerfahrener als Walter. Eventuell hätte der HSV 2021(?) einfach die Nerven behalten müssen, statt ihn auszuwechseln.

Das wäre bei anderen Trainern des HSV vielleicht ebenfalls besser gewesen.

Grundsätzlich sehe ich persönlich es positiv, wenn ein Club mit einem Trainer längerfristig zusammenarbeitet, der eine klare Spielidee hat. Und das auch, wenn sich die erhofften Erfolge nicht sofort einstellen. Eine gewisse Anpassungsfähigkeit sollte dieser Trainer allerdings schon mitbringen, wobei es für mich so aussieht, als ob dies bei Tim Walter gerade nicht der Fall war.

Daniel Thioune hatte übrigens vor dem letzten Spieltag seine Fortuna vor der SV Elversberg gewarnt. Im Hinspiel habe man die SVE noch mit 0:5 deklassiert, weil die noch voll im ‚Hurra‘-Offensivfußballmodus agiert hätten, mit dem man den Aufstieg in die 2.Bundesliga geschafft habe. Mittlerweile habe Trainer Horst Steffen jedoch die Spielweise seines Teams an die Erfordernisse der 2. Bundesliga angespasst und punkte entsprechend.

Was genauso auch zutrifft. Die seinerzeitige deftige Heimniederlage gegen die Fortuna und einige unglückliche Punktverluste vorher hatte Steffen in der Tat dazu veranlasst, sein Team defensiver agieren zu lassen, ohne sich grundsätzlich von einer offensiven Grundausrichtung zu verabschieden. Der bisherige Erfolg gibt ihm recht.

Gut möglich, dass Tim Walter zu stur war.

HSV entlässt Walter

magic82, Heinersreuth, Montag, 12.02.2024, 13:41 (vor 157 Tagen) @ Scherben

Ich denke die Erwartungshaltung in Hamburg ist so hoch, dass man als neuer Trainer quasi weiß, dass man mit einem Bein schon wieder entlassen ist.
Ziel vom HSV ist immer Aufstieg, zumindest vom Umfeld, den Medien etc.
Wenn das erfüllt ist, geht die Zielrichtung wohl eher Richtung gesichertes Mittelfeld oder international.

HSV entlässt Walter

Kayldall, Luxemburg, Montag, 12.02.2024, 12:06 (vor 157 Tagen) @ Scherben

Da bin ich bei dir, ich halte den auch für einen durchaus sehr guten Trainer und dachte eigentlich, der hätte jetzt mit dem HSV Erfolg aber der HSV ist halt der HSV. Ich sehe die Trainerentlassung auch eher negativ für den HSV und denke, dass die Chance jetzt größer ist einen schlechteren Trainer zu finden als einen Besseren als Tim Walter.

HSV entlässt Walter

Abseits, Montag, 12.02.2024, 11:40 (vor 157 Tagen) @ Lordran

Komischer Typ dieser Walter. Hält seinen Fußball für alternativlos, steht aber hinten immer offen wie ein Scheunentor.
Dazu ein ziemlicher Selbstdarsteller meiner Meinung nach.

Tim Walter war mein Tipp für die erste Trainerentlassung in dieser Saison. Ein relativ guter Saisonstart hat die Sache etwas verzögert. Warum auch immer, das Thema Abwehr und Gegentore scheint nicht sein Thema zu sein. Aktuell schon wieder 31 Gegentore.

HSV entlässt Walter

Blarry, Essen, Montag, 12.02.2024, 09:58 (vor 157 Tagen) @ Lordran

Dazu ein ziemlicher Selbstdarsteller meiner Meinung nach.

Womit Baumgart halt auch eher ein Sidegrade wäre.

HSV entlässt Walter

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 09:27 (vor 157 Tagen) @ Ausputzer

Gemäß Sky sind 8 Gegentore in 2 Heimspielen dann doch zu viel

sport.sky.de/fussball/artikel/amp/hsv-entlaesst-tim-walter-sky-info/13069914/34130

Ich hatte schon unmittelbar nach dem Spiel damit gerechnet.

"Länger als Walter war beim HSV zuletzt Pagelsdorf zwischen 1997 und 2001 Amt. Mit einem Schnitt von 1,82 Punkten/Spiel ist Walter bisher der erfolgreichste Zweitligatrainer der Hamburger."

Obwohl Walter der bisher erfolgreichste Zweitliga-Trainer beim HSV war, so hat er doch die Tradition, in der Rückrunde einzubrechen, "erfolgreich" fortgesetzt.

Was macht Steffen Baumgart eigentlich aktuell?

HSV entlässt Walter

Auron, Mettmann, Montag, 12.02.2024, 09:51 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

"Länger als Walter war beim HSV zuletzt Pagelsdorf zwischen 1997 und 2001 Amt. Mit einem Schnitt von 1,82 Punkten/Spiel ist Walter bisher der erfolgreichste Zweitligatrainer der Hamburger."

Mein erster Gedanke: so lange ist der HSV doch noch gar nicht in der 2. Liga, dass es da viele andere Trainer zum Vergleich geben kann. So kann man sich irren:

Christian Titz, 18/19, 10 Spiele
Hannes Wolf, 18/19, 24 Spiele
Dieter Hecking, 19/20, 34 Spiele
Daniel Thioune, 20/21, 31 Spiele
Horst Hrubesch, 20/21, 3 Spiele
Tim Walter, 21/22, 22/23, 23/24, 88 Spiele

Schön, dass der HSV sich auch in Liga 2 treu bleibt.

HSV entlässt Walter

HH-Tim, Osnabrück/Hamburg, Montag, 12.02.2024, 10:04 (vor 157 Tagen) @ Auron

"Länger als Walter war beim HSV zuletzt Pagelsdorf zwischen 1997 und 2001 Amt. Mit einem Schnitt von 1,82 Punkten/Spiel ist Walter bisher der erfolgreichste Zweitligatrainer der Hamburger."


Mein erster Gedanke: so lange ist der HSV doch noch gar nicht in der 2. Liga, dass es da viele andere Trainer zum Vergleich geben kann. So kann man sich irren:

Christian Titz, 18/19, 10 Spiele
Hannes Wolf, 18/19, 24 Spiele
Dieter Hecking, 19/20, 34 Spiele
Daniel Thioune, 20/21, 31 Spiele
Horst Hrubesch, 20/21, 3 Spiele
Tim Walter, 21/22, 22/23, 23/24, 88 Spiele

Schön, dass der HSV sich auch in Liga 2 treu bleibt.

Krass finde ich tatsächlich folgenden Absatz:
In den vergangenen 40 Jahren gab es in Hamburg nur drei Trainer mit einer längeren Amtszeit: Ernst Happel (1981-1987), Benno Möhlmann (1992-1995) und Frank Pagelsdorf (1997-2001).

Walter war gerade 2,5 Jahre da. Das ist natürlich nicht unbedingt kurz heutzutage, aber in 40 Jahren nur 3 Trainer die länger da waren? Schon bemerkenswert...

HSV entlässt Walter

Cthulhu, Essen, Montag, 12.02.2024, 13:46 (vor 157 Tagen) @ HH-Tim

"Länger als Walter war beim HSV zuletzt Pagelsdorf zwischen 1997 und 2001 Amt. Mit einem Schnitt von 1,82 Punkten/Spiel ist Walter bisher der erfolgreichste Zweitligatrainer der Hamburger."


Mein erster Gedanke: so lange ist der HSV doch noch gar nicht in der 2. Liga, dass es da viele andere Trainer zum Vergleich geben kann. So kann man sich irren:

Christian Titz, 18/19, 10 Spiele
Hannes Wolf, 18/19, 24 Spiele
Dieter Hecking, 19/20, 34 Spiele
Daniel Thioune, 20/21, 31 Spiele
Horst Hrubesch, 20/21, 3 Spiele
Tim Walter, 21/22, 22/23, 23/24, 88 Spiele

Schön, dass der HSV sich auch in Liga 2 treu bleibt.


Krass finde ich tatsächlich folgenden Absatz:
In den vergangenen 40 Jahren gab es in Hamburg nur drei Trainer mit einer längeren Amtszeit: Ernst Happel (1981-1987), Benno Möhlmann (1992-1995) und Frank Pagelsdorf (1997-2001).

Walter war gerade 2,5 Jahre da. Das ist natürlich nicht unbedingt kurz heutzutage, aber in 40 Jahren nur 3 Trainer die länger da waren? Schon bemerkenswert...

Und gleichzeitig hat Freiburg seit 1991 grade vier Trainer gehabt...

HSV entlässt Walter

Phil.XXIII, Montag, 12.02.2024, 14:00 (vor 157 Tagen) @ Cthulhu

Also wenn man es anders formuliert, in den letzten 33 Jahren haben es auch dort nur 3 Trainer auf eine Amtszeit von mehr als einem Jahr gebracht.
Daran sieht man dann halt das Paradoxe an dieser Sichtweise, je länger die Trainer da sind, umso weniger Trainer können auf eine lange Amtsdauer kommen.

HSV entlässt Walter

DemGünterseinFrisör, Montag, 12.02.2024, 10:19 (vor 157 Tagen) @ HH-Tim

Walter war gerade 2,5 Jahre da. Das ist natürlich nicht unbedingt kurz heutzutage, aber in 40 Jahren nur 3 Trainer die länger da waren? Schon bemerkenswert...

Naja, also wie bei uns nach 1965, wenn ich mich nicht vertan habe - ich komme auf vier, die über 2 Jahre und 7 Monate da waren (Köppel, Hitzfeld, Sammer, Klopp)...

wäre mal spannend, wie das bei anderen Vereinen war, ich vermute aber, dass es gar nicht so viele Trainer länger als 2,5 Jahre schaffen...

HSV entlässt Walter

Didi, Schweiz, Montag, 12.02.2024, 12:34 (vor 157 Tagen) @ DemGünterseinFrisör

BvM und Favre waren aber sehr nahe an den 2.5 Jahren dran, beide flogen im Dezember. Aber ja, grade in den Achtzigerjahren war die Fluktuation schon enorm.

HSV entlässt Walter

DemGünterseinFrisör, Montag, 12.02.2024, 13:05 (vor 157 Tagen) @ Didi

ja, das stimmt, hatte auch ein latent schlechtes Gewissen, aber es ging ja um "nur drei länger als Tim Walter" ;-)

und ich glaube, länger als 2,5 Jahre ist seltener, als man im ersten Moment denkt...

in den Achtzigern bei uns ist es tatsächlich krass gewesen...

HSV entlässt Walter

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 13:24 (vor 157 Tagen) @ DemGünterseinFrisör

ja, das stimmt, hatte auch ein latent schlechtes Gewissen, aber es ging ja um "nur drei länger als Tim Walter" ;-)

und ich glaube, länger als 2,5 Jahre ist seltener, als man im ersten Moment denkt...

in den Achtzigern bei uns ist es tatsächlich krass gewesen...

Nicht nur in den Achtzigern. Auch in der Zeit vor und nach Klopp. Teilweise hatte man ein schlechtes Händchen bei der Auswahl der Trainer, und in der Zeit nach Klopp war der zudem der Benchmark, an dem sich kein Nachfolger messen konnte.

HSV entlässt Walter

Lordran, Montag, 12.02.2024, 13:38 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Man stelle sich vor, Klopp hätte sich damals rasiert und wäre HSV-Trainer geworden.
Die Fußballwelt würde heute vielleicht ganz anders aussehen.

HSV entlässt Walter

Cthulhu, Essen, Montag, 12.02.2024, 13:52 (vor 157 Tagen) @ Lordran

Man stelle sich vor, Klopp hätte sich damals rasiert und wäre HSV-Trainer geworden.
Die Fußballwelt würde heute vielleicht ganz anders aussehen.

Und definitiv nicht sonderlich gut für uns. Ich glaube zwar schon, dass Watzke es geschafft hätte, den Laden wirtschaftlich zu sanieren, aber ein Dauerabo auf die CL-Qualifikation hätten wir ohne Klopp nicht gehabt.

Der HSV stand damals eigentlich echt gut da, wobei man sagen muss, dass die Entscheidung für Martin Jol sportlich gesehen zuerst ja auch gar nicht schlecht aussah, nur doof, dass er auch ganz schnell wieder weg wollte und das ist ja etwas, was man bei Klopp bisher nicht wirklich erlebt hat.

HSV entlässt Walter

HH-Tim, Osnabrück/Hamburg, Montag, 12.02.2024, 12:51 (vor 157 Tagen) @ Didi

Tatsächlich, scheint so unnormal garnicht zu sein. Hätte schon gedacht, dass 2,5 Jahre öfter geschafft werden...

Quizfrage:

Scherben, Kiel, Montag, 12.02.2024, 13:23 (vor 157 Tagen) @ HH-Tim

Tatsächlich, scheint so unnormal garnicht zu sein. Hätte schon gedacht, dass 2,5 Jahre öfter geschafft werden...

Wie viele Trainer aktueller Bundesligisten sind länger im Amt als Edin Terzic bei uns? (Mit anderen Worten: Wer ist länger bei seinem Verein als ca. 1,5 Jahre?)

Quizfrage:

Fisheye, Montag, 12.02.2024, 13:45 (vor 157 Tagen) @ Scherben

Tatsächlich, scheint so unnormal garnicht zu sein. Hätte schon gedacht, dass 2,5 Jahre öfter geschafft werden...


Wie viele Trainer aktueller Bundesligisten sind länger im Amt als Edin Terzic bei uns? (Mit anderen Worten: Wer ist länger bei seinem Verein als ca. 1,5 Jahre?)

Außer Schmidt in Heidenheim und Streich vermutlich keiner.

// Edit: Wie Sepos unten schreibt habe ich noch Ole Werner und Lieberknecht unterschlagen.

Quizfrage:

sepos, Saarlandstraße, Montag, 12.02.2024, 13:36 (vor 157 Tagen) @ Scherben

(leider) hat transfermarkt auch für sowas eine statistik...wenn man kovac raus nimmt (ist anscheinend GENAU gleich lang dabei)...dann schmidt, streich, lieberknecht und werner...

Quizfrage:

Scherben, Kiel, Montag, 12.02.2024, 13:49 (vor 157 Tagen) @ sepos

(leider) hat transfermarkt auch für sowas eine statistik...wenn man kovac raus nimmt (ist anscheinend GENAU gleich lang dabei)...dann schmidt, streich, lieberknecht und werner...

Eben. Daran sieht man sehr gut, wie schwer es ist, 2,5 Jahre im Amt zu bleiben. Zumal Ole Werner vor Weihnachten ja auch schwer angezählt war, und der ist auch "nur" seit Dezember 2021 im Amt, also ebenfalls noch nicht einmal 2,5 Jahre.

Und bei den anderen drei Vereinen reden wir von Heidenheim, Freiburg und Darmstadt, die alle ganz genau wissen, dass sie sich zwingend verschlechtern würden, wenn sie den Trainer rausschmeißen, weil sie sowieso und nur dank der Trainer am Maximum dessen operieren, was ihre Struktur her gibt.

PS: Kovac und Terzic sind halt beide seit Saisonbeginn 22/23 im Amt, also seit dem 1.7.22.

HSV entlässt Walter

Chappi1991 ⌂ @, Montag, 12.02.2024, 11:48 (vor 157 Tagen) @ DemGünterseinFrisör

Walter war gerade 2,5 Jahre da. Das ist natürlich nicht unbedingt kurz heutzutage, aber in 40 Jahren nur 3 Trainer die länger da waren? Schon bemerkenswert...


Naja, also wie bei uns nach 1965, wenn ich mich nicht vertan habe - ich komme auf vier, die über 2 Jahre und 7 Monate da waren (Köppel, Hitzfeld, Sammer, Klopp)...

wäre mal spannend, wie das bei anderen Vereinen war, ich vermute aber, dass es gar nicht so viele Trainer länger als 2,5 Jahre schaffen...

Bei Gladbach haben die ersten drei nach dem Bundesligaaufstieg zusammen 22 Jahre geschafft.

HSV entlässt Walter

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 10:09 (vor 157 Tagen) @ HH-Tim

Krass finde ich tatsächlich folgenden Absatz:
In den vergangenen 40 Jahren gab es in Hamburg nur drei Trainer mit einer längeren Amtszeit: Ernst Happel (1981-1987), Benno Möhlmann (1992-1995) und Frank Pagelsdorf (1997-2001).

Walter war gerade 2,5 Jahre da. Das ist natürlich nicht unbedingt kurz heutzutage, aber in 40 Jahren nur 3 Trainer die länger da waren? Schon bemerkenswert...

Seit den Siebzigern verfolge ich den HSV am Rande. Im Grunde gab es dort seitdem immer Theater. In der Führungsebene und/oder im sportlichen Bereich.

HSV entlässt Walter

micha87, bei Berlin, Montag, 12.02.2024, 09:48 (vor 157 Tagen) @ Ulrich

Jettet durch die Welt und macht Urlaub.

HSV entlässt Walter

Ulrich, Montag, 12.02.2024, 09:50 (vor 157 Tagen) @ micha87

Jettet durch die Welt und macht Urlaub.

Es sei ihm gegönnt.

HSV entlässt Walter

Schwarzgold, Montag, 12.02.2024, 09:09 (vor 157 Tagen) @ Ausputzer

Dass Baumgart auf dem Markt ist, dürfte diese Entscheidung leichter gemacht haben.

Es war mal etwas neues einem Trainer länger Zeit zu geben den Aufstieg zu schaffen, letztendlich hat Walter es aber in seiner Amtszeit nicht hinbekommen.

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Sascha, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 07:22 (vor 157 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Mit gerade einmal 24 Jahren ist der Kenainer Kelvin Kiptum bei einem Autounfall gestorben. Kiptum galt als der kommende große Star im Marathonsport und man hat ihm zugetraut, als erster Läufer den Marathon auch unter realen Bedingungen in einem Wettkampf in unter zwei Stunden zu laufen.

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Feanor, Trá Lí, Co. Ciarraí, Montag, 12.02.2024, 17:14 (vor 157 Tagen) @ Sascha

Kiptum galt als der kommende große Star im Marathonsport und man hat ihm zugetraut, als erster Läufer den Marathon auch unter realen Bedingungen in einem Wettkampf in unter zwei Stunden zu laufen.

Interessensfrage eines Laien: was sind hierbei reale Bedingungen?

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Sascha, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 19:38 (vor 157 Tagen) @ Feanor

Kiptum galt als der kommende große Star im Marathonsport und man hat ihm zugetraut, als erster Läufer den Marathon auch unter realen Bedingungen in einem Wettkampf in unter zwei Stunden zu laufen.


Interessensfrage eines Laien: was sind hierbei reale Bedingungen?

Wobei mir auffällt, dass ich wohl besser "realistisch" gewählt hätte. Real war die Strecke ja trotzdem. Aber keine Wettkampfbedingungen.

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Feanor, Trá Lí, Co. Ciarraí, Dienstag, 13.02.2024, 08:08 (vor 156 Tagen) @ Sascha

Ok, verstehe. Danke für die Aufklärung :)

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Sascha, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 18:11 (vor 157 Tagen) @ Feanor

Für Kipchoges Versuch hat man ideale "Laborbedingungen" geschaffen. Das ging so weit, dass man an einer 360 Grad Wende den Asphalt neu und mit einem bestimmten Neigungswinkel verlegt hat, der ihn nicht nach Außen trägt und die Strecke etwas verlängert.

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Blarry, Essen, Montag, 12.02.2024, 18:33 (vor 157 Tagen) @ Sascha

360 Grad Wende

???

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

PePopp, Montag, 12.02.2024, 19:32 (vor 157 Tagen) @ Blarry

360 Grad Wende


???

[image]

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Sascha, Dortmund, Montag, 12.02.2024, 19:31 (vor 157 Tagen) @ Blarry

360 Grad Wende


???

Um eine Säule, oder Brunnen einmal ganz rum.

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Phil.XXIII, Montag, 12.02.2024, 18:56 (vor 157 Tagen) @ Blarry

Sascha ist eigentlich Annalena Baerbock

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

Blarry, Montag, 12.02.2024, 18:41 (vor 157 Tagen) @ Blarry

Der lief eigentlich wohl nur im Kreis.

Marathon-Läufer Kiptum stirbt bei Autounfall

simie, Krefeld, Montag, 12.02.2024, 17:20 (vor 157 Tagen) @ Feanor

Zum Beispiel keine wechselnden Pacemaker, ein offener Wettbewerb, ein normaler Rundkurs.
Bei dem Marathon in Wien, der unter 2 Stunden gelaufen wurde, hat man alles auf die Zeit optimiert.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ineos_1:59_Challenge#:~:text=Kipchoge%20erreichte%20eine%20Zielzeit%20von,einen%20Marathon%20unter%20zwei%20Stunden.

Unfassbar tragisch

Steffl, Montag, 12.02.2024, 08:22 (vor 157 Tagen) @ Sascha

Das ist so unfassbar traurig, mir fehlen die Worte.

Ich war bei seinem Marathondebut, Dezember 2022 in Valencia, selbst im Rennen. Aufgrund der Strecke ist Valencia Jahr für Jahr herausragend besetzt, neben Berlin wahrscheinlich der schnellste Kurs. Da kam dann dieser damals 23-jährige (das ist vergleichbar mit einem 16-jährigem im Fußball), völlig unbekannte Kelvin Kiptum, und läuft eine Zeit, die vor ihm mit Kipchoge und Bekele nur zwei mehrfache Olympiasieger und absolute Legenden des Langstreckenlaufs gelaufen sind.
Spätestens nach seinem Sieg in London ein paar Monate später, dem ersten Marathon, bei dem die zweite Hälfte unter einer Stunde gelaufen wurde, war jedem Experten klar, dass der Weltrekord und auch die 2 Stunden nur eine Frage der Zeit sein wird. Ersteres hat er im Herbst in Chicago dann schon geschafft, für zweiteres standen sämtliche großen Marathonveranstalter Schlange. Auf das olympische Duell Kipchoge - Kiptum in Paris hat die ganze Laufszene jetzt schon gewartet.

Spannend waren auch Kiptums Trainigsumfänge: Wochen mit +250km waren die absolute Regel, auch 300km Wochen kamen vor. Das ist selbst für deutsche Marathonprofis völlig absurd.

Kiptum hatte das Zeug zum absoluten Superstar, auch außerhalb des Laufsports.
Viel zu jung, viel zu früh, viel zu unvollendet.

Unfassbar tragisch

micha87, bei Berlin, Montag, 12.02.2024, 09:47 (vor 157 Tagen) @ Steffl

Vor allem erreichen viele ja erst Ende der 20er in den 30ern noch einmal einen Leistungssprung. Das blieb ihm und der Laufszene verwehrt es zu sehen. Beim letzten Kipchoge-Weltrekord in Berlin war ich auch selbst am Start. Die Leistung der Profis dahinter bleibt surreal, viele Nicht-Profis hätten zu tun da mit Fahrrad mitzuhalten bei dem Tempo.

Da war auf jeden Fall jemand der genau wie du es beschreibst die 2 Stundenmarke hätte packen können.

Unfassbar tragisch

sepos, Saarlandstraße, Montag, 12.02.2024, 09:45 (vor 157 Tagen) @ Steffl

Danke für die erweiterten Infos aus deiner Sicht. Wirklich sehr tragisch einfach :(

1288853 Einträge in 14101 Threads, 14014 registrierte Benutzer Forumszeit: 18.07.2024, 20:23
RSS Einträge  RSS Threads | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutzerklärung | Forumsregeln