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RCDS: "BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zu Besuch in Oldenburg" (BVB)

micha87 @, bei Berlin, Donnerstag, 18. Mai 2017, 23:26 (vor 37 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

http://rcds-ol.de/wordpress/
Das Thema war die gesellschaftliche Rolle der Bundesliga. Es kann sein, dass es noch eine Aufzeichnung geben wird. Ich weiß es leider nicht. Im wesentlichen hat Watzke sich gut aufgelegt gegeben und mit einigen Spitzen in Richtung der Studierenden und einen Blauen (saß weit vorne in der 4-5 Reihe) schnell für gute Stimmung gesorgt. Sonderlich große Erkenntnisse lassen sich womöglich nicht ableiten.

-Zunächst erzählte er rund 30min. etwas über die Entwicklung des Fußballs und warnte vor den Gefahren die sich in England darstellen. Im Anschluss daran gab es eine Diskussion.

-Die Trainer sind Ich-AGs die benötigen keine Gewerkschaft oder ähnliches, da sie als Einkommensmillionäre schnell einen neuen Job finden. Er verwies darauf, dass die Verweildauer der Trainer in den Vereinen kürzer sind und jede Zeit ist irgendwann Zuende. In Dortmund ist man für ein solches Karussel aber weniger bekannt. - der HSV wurde vom Fragesteller angeführt mit 17 Trainern in 13 Jahren-

-Gespräche mit Tuchel werden nach Saisonende ergebnisoffen geführt. Gäbe es schon eine Nachfolgeregelung müsste man jene nicht mehr führen. Er will zu keiner Medienschelte ausholen, findet aber die Favre-Spekulationen trotz Dementi vom Nizza-Präsidenten komisch.

-Die Gehälter orientieren sich am Markt und so ist es nun einmal in einer Marktwirtschaft. Einen Salary Cap erteilte er eine Absage, weil womöglich Auswege über Sponsoren gewählt werden würden. Der Verein erhält weniger, dafür dann der Spieler eben etwas mehr. Er hat dann auch auf Schweinsteiger verwiesen der 5.Mio erhält wohingegen seine Kollegen 300k, das würde in Europa womöglich nicht funktionieren weil du dann auch 15x so viel laufen musst. In Amerika gönnt man dem anderen wohl eher ein gutes Gehalt.

-Der asiatische Markt bereitet ihm keine Sorge, aber er weiß um die Bedeutung der Maßen vor Ort. Eine Fußballnation ist China jedoch eher nicht. Es ist fraglich ob sie es jemals werden, denn sämtliche Scouts in Europa haben gewiss schon sehr viel gesichtet und sind nicht fündig geworden. Vielleicht liegt doch eher Tischtennis in ihrer DNA, so Watzkes Einordnung.

-Die Montagsspiele seien für die EL-Teilnehmer und man sei höchstens 1x im Jahr betroffen bei 5 Terminen. Watzke glaubt an keine Spieltagszerstücklung wie in England.

-Er hat die Gewaltproblematik in der Ultra-Szene benannt und das es an einer klaren Distanzierung aus der Szene dazu fehlt. Von Pyrotechnik hat er sich ebenso distanziert und auch den neueren Entwicklungen aus Dänemark (dort gibt es eine weniger schädliche Form davon) eine Absage erteilt. In etwa so, "das kann man dort vor 300 Fans nicht vergleichen mit 25k auf der Süd."

-Zum Thema Homophobie sagte er sei es für Spieler eben schwierig auf Grund der kulturellen Unterschiede im Kader u.a..

-Einer meldete sich und meinte doch Schmelzer habe allenfalls Regionalliga bzw. Drittliga-Niveau. Jan-Niklas Beste gehöre die Zukunft und fragte am Ende wie der Verein ihn einbinden will. Watzke zählte erst einmal auf das Schmelle schon in der Meistersaison 2011 Stammspieler war und in den folgenden Jahren. Bei dem Thema werde man sich aber nicht einig sein. Beste selbst gehört zum jüngeren U19 Jahrgang und man werde sehen wo die Entwicklung hingeht. Er lobte Passlack der sich gerade für die U19 bereitstellt um den 4 Titel in Serie zu realisieren. Häme in Richtung der Bauen konnte er sich nicht sparen die gegenüber den Bauern den besseren Kader haben, aber zu seltsicher seiner Meinung nach auftraten. Meinen Humor hats getroffen. :D Sämtliche Lizenzspieler werden im übrigen am nächsten Montag beim Spiel anwesend sein. Man begegne sich im übrigen auch auf dem Trainingsgelände, daher findet dort schon ein Austausch zwischen den Profis + Junioren statt.

-Er bekennt sich zu der 50+1 Regel und wollte sich aber zu RaBa nach seinen letzten Aussagen nicht weiter äußern. In erster Linie auf Grund der Vorwürfe die ihm gemacht wurden im Zuge der Ausschreitungen.

Ich glaube das waren so einige wesentliche Aussagen. Nicht sonderlich neue Erkenntnisse, aber vielleicht ist das doch noch alles ergebnisoffen. Trotz seiner Ausführungen kann ich mir das nicht vorstellen, weil man hätte Tuchel auch anders schützen können. Das wollte man aber nicht, Stichwort Trainer als Ich-AG.

 

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