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Götze auf dem Weg der Besserung (BVB)

Wickiborusse @, Dortmund, Samstag, 20. Mai 2017, 00:30 (vor 209 Tagen) @ Fluegelflitzer

Ich mache zumindest noch einen Unterschied, woran jemand erkrankt ist.

Die vorgegebene Stoffwechselerkrankung ist ja zum Glück nichts Gravierendes, sondern hindert ihn nur am Leistungssport.


Du hast nicht die geringste Ahnung, was eine Stoffwechselerkrankung ist, bzw. für die meisten Menschen bedeutet. Die Schilddrüse produziert Hormone, die für jeden biochemischen Prozess im Körper eine zentrale Bedeutung haben und jede Stoffwechselerkrankung bedeutet für Betroffene meist eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität.


Das kann ich als Typ-I-Diabetiker allerdings bestätigen. Ein paar Kilo zusätzlich schleppe ich da mit mir rum, als nötig wären.


Das tut mir Leid - ich hoffe, du kommst damit im Alltag relativ gut zurecht. Ich habe mit Menschen, die an Diabtes I leiden eher die Erfahrung gemacht, dass diese mit der Zeit gefährliche Gewichtsverluste erleiden und besonders oft an chronischer Appetitlosigkeit, Erschöpfung und extremen Muskelschwund leiden.


Du bist Arzt?
Ich bin 49 und habe die Diagnose mit 30 bekommen. Ich komme perfekt damit zu Recht. Ich verzichte auf nichts und habe einen perfekten Langzeitwert. Allerdings messe ich auch geschätzt achtmal am Tag und spritze mein Kurzwirkinsulin ebenso oft. Das ist wohl der Grund, das ich klarkomme und etwas schwerer bin.
Bei jungen Leuten kann ich mir denken, dass sie die Krankheit missbrauchen. Schneller abnehmen kann man nun wirklich nicht. Nur vier Wochen nicht spritzen. Die von dir heschilderten Folgeerscheinungen sind logisch, auch wenn sie jederzeit änderbar wären. Vielleicht solltest du bei solchen Erscheinungen eher an der Psyche arbeiten denn an der Physis.


Nein, bin in der Biochemie unterwegs und recht interessiert in Richtung Endokrinologie. Insulin ist ja mit das anabolste Hormon, was der Mensch produziert und viele Leute wollen oder können nach langer Zeit wegen vielschichtigen Probleme, die auch mit der Ernährung zusammenhängen, nicht mehr ständig in kurzen Intervallen Insulin spritzen. Studien zeigen außerdem, dass sich Insulin-Spritzen negativ auf die Regeneration des Pankreas auswirken und jede Chance auf langfristige Regeneration von Betazellen durch das kontinuerliche Zufügen von Insulin genommen wird. Ich bin persöhnlich der Meinung, dass viele Leute erst durch ihre Diagnose bzw Behandlung wirklich zu Diabetikern werden, nachdem der Arzt sie auf Grund von ein paar isolierten Blutzuckermessungen zu Diabetikern erklärt hat.
Einige Leute, die ich kenne, haben die Erfahrung gemacht, dass es Ihnen wesentlich besser geht und sie so gut wie komplett ohne Insulin auskommen, wenn sie genug Proteine und mehr zuckerhaltige Nahrungsmittel im Austausch für Stärke essen. Sprich Früchte, Honig, kleinere Mengen an raffiniertem Zucker. Sucrose lässt den Blutzucker weniger schnell ansteigen als Stärke und Fructose kann zudem ohne Insulin verstoffwechselt werden.

Hört sich alles supergut an. Mein Zuclerspiegel steigt schon mal gerne in ungeahnte Höhen nach dem Genuss von Penne quattro Formaggio. Oder wenn ich saufe...... :-)
Ich halte das ganze für keine grosse Hexenkunst. Einigermassen vernünftig essen und ständig kontrollieren und messen. Man kann sich dann auch oft Ausuferungen erlauben. Passt alles und man hat trotzdem einen perfekter Langzeitwert.

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