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Fehlende Spielidee (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 03.10.2018, 01:22 (vor 2683 Tagen) @ Chappi1991

Bayern war nicht bereit, für Sane 45 Mio zu bezahlen. Zählt Pep aus der Portokasse...


Eigentlich aber doch ein Betrag, vor dem sie sich nicht bange machen? Oder wollten sie den erwachenden Riesen in GE nicht noch stärken?
Fragen über Fragen. Man wird den Verdacht nicht los, dass die Kaderplanung wirklich so planlos ist, wie sie von außen wirkt. Nach dem Motto „der Fronck ist noch für zwei, drei Jahre gut“


Zumindest Hoeneß ist ein Knauser. Mit ihm kaufen sie nur Spieler, die überschaubare Summe kosten. Wenn es klappt, dann haben sie recht günstig eine sehr gute Mannschaft. Klappt aber nicht immer.

Diese 40-Millionen-Transfers sind im Prinzip recht konservativ gemessen an ihrem Umsatz, Cashflow etc. Da investiert der BVB schon mehr mit seinen Transfers für 30 Millionen oder im hohen 20er Bereich - relativ betrachtet. Sie wollen einfach keine Transfers für 60 oder 70 Millionen machen, obwohl sie es könnten. Wenn sie die Schine Guardiola, Sammer, Reschke weitergefahren hätten - international und modern - dann hätte sie sicher bereits solche Transfers gemacht.

Aber sie sind wieder in den Familienbetriebmodus zurückgefallen.

Sammer würde ich da herauslassen. Die Transfers, für die er bei Bayern verantwortlich war, entpuppten sich schnell als Flops. Rode, Kirchhoff, Kurt. Martínez war ein Wunschspieler Don Jupps und der Transfer wurde noch von Nerlinger eingefädelt. Bei der Finalisierung dieses Transfers war Sammer auch erst ein paar Wochen bei Bayern. Das war dann Chefsache. Wie alle Toptransfers bei Bayern.

Gerade weil die Transfers Sammers nicht den gewünschten Erfolg zeitigten, wurde Reschke als ‚Kaderplaner‘ verpflichtet. Mit dessen Verpflichtung war Sammer im Prinzip kaltgestellt.

Im übrigen glaube ich, dass Bayerns Probleme nicht unbedingt darin begründet liegen, dass man keine teuren Transfers tätigen will. Der Mannschaft fehlt spätestens seit Ancelotti eine grundlegende intelligente Spielidee. Heynckes hatte wieder auf seine alte Spielweise umgestellt, zumindest in groben Zügen. Eine Systemumstellung verbunden mit einigen personellen Wechseln hat die Bayern in einer Saison wieder nach vorne gebracht, in der sämtliche potentielle nationale Konkurrenten mit ihren eigenen Schwächen beschäftigt waren. Das war eine Lösung für die letzte Saison, aber keine die zukunftsweisend gewesen wäre.

Kovac wirkt angeschlagen. Zumal die Spieler (zumindest bestimmte) bei Bayern eine andere Macht haben, als dies bei Eintracht Frankfurt der Fall,war. In der Mannschaft rumort es. Das Verhältnis zu James, Martínez und Hummels soll angespannt sein; Boateng wollte und sollte eigentlich weg, ist aber immer noch da. Es dürfte ein interessantes Wiesn-Wochenende werden.


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