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Coronavirus am Freitag (Corona)

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 10:35 (vor 2090 Tagen)

Gruß

CHS

Coronavirus am Freitag

todesbrei, Copitz, Montag, 27.04.2020, 08:47 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Mal eine Nachfrage.

Mir fällt zunehmend auf das immer noch unentwegt Touristen bei uns unterwegs sind. Ich wohne direkt am Elbradweg in der Sächsichen Schweiz und scheinbar sind hier sehr viele der Ferienwohnungen besetzt.

Auch anhand der Nummernschilder kann man das erkennen.

Müssen die Leute mit Strafen rechnen wenn sie von der Polizei angehalten werden ?

Nicht falsch verstehen, mich stört das wenig.

Nur Interesse halber

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 08:55 (vor 2087 Tagen) @ todesbrei

Mal eine Nachfrage.

Mir fällt zunehmend auf das immer noch unentwegt Touristen bei uns unterwegs sind. Ich wohne direkt am Elbradweg in der Sächsichen Schweiz und scheinbar sind hier sehr viele der Ferienwohnungen besetzt.

Auch anhand der Nummernschilder kann man das erkennen.

Müssen die Leute mit Strafen rechnen wenn sie von der Polizei angehalten werden ?

Nicht falsch verstehen, mich stört das wenig.

Nur Interesse halber

Das dürfte von den jeweiligen Regelungen im Land Sachsen, ggf. sogar von denen im jeweiligen Landkreis abhängen. Die Nordseeinseln beispielsweise wurden komplett "dicht" gemacht, und ich meine auch Mecklenburg-Vorpommern und Teile Brandenburgs. Begründet wurde das mit der im Ernstfall zu geringen Kapazität der Krankenhäuser.

Grundsätzlich ist allerdings meiner Meinung nach bei vorsichtigem Verhalten der Touristen das Risiko überschaubar.

Coronavirus am Freitag

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 09:21 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Schleswig-Holstein und Niedersachen haben explizit auch die Einreise in ihr Bundesland verboten, was auch Tagesausflüge unmöglich macht.

Für ganz Deutschland gilt allerdings vorläufig bis zum 03.05. das Verbot, Übernachtungsmöglichkeiten für touristische Zwecke anzubieten. In eine Zweitwohnung, sofern sie eben nicht in SH oder Niedersachen liegt, darf man jedoch reisen.

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 09:38 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Schleswig-Holstein und Niedersachen haben explizit auch die Einreise in ihr Bundesland verboten, was auch Tagesausflüge unmöglich macht.

Für ganz Deutschland gilt allerdings vorläufig bis zum 03.05. das Verbot, Übernachtungsmöglichkeiten für touristische Zwecke anzubieten. In eine Zweitwohnung, sofern sie eben nicht in SH oder Niedersachen liegt, darf man jedoch reisen.

Ist nicht auch so ein Verbot Ländersache?

Dann müsste es im entsprechenden Bundesland explizit verkündet worden sein.

Coronavirus am Freitag

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 09:40 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Ja. Haben aber alle Bundesländer umgesetzt. Siehe hier:

Per Rechtsverordnung haben alle Bundesländer verfügt, dass Hotels, Pensionen, Campingplätze oder Ferienwohnungen nicht an Touristen vermietet werden dürfen. Bußgelder von bis zu 25.000 Euro oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren drohen Gastgebern, die sich nicht an die Regeln halten. Die Beschränkungen waren ursprünglich bis zum 19. April vorgesehen, Bund und Länder haben aber beschlossen, dass bis zum 3. Mai touristische Reisen und Übernachtungen innerhalb Deutschlands verboten bleiben sollen.

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 09:46 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Ja. Haben aber alle Bundesländer umgesetzt. Siehe hier:

Per Rechtsverordnung haben alle Bundesländer verfügt, dass Hotels, Pensionen, Campingplätze oder Ferienwohnungen nicht an Touristen vermietet werden dürfen. Bußgelder von bis zu 25.000 Euro oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren drohen Gastgebern, die sich nicht an die Regeln halten. Die Beschränkungen waren ursprünglich bis zum 19. April vorgesehen, Bund und Länder haben aber beschlossen, dass bis zum 3. Mai touristische Reisen und Übernachtungen innerhalb Deutschlands verboten bleiben sollen.

Ok, Danke!

Das Detail hatte ich so nicht verfolgt. Also wohl entweder z.B. legale Zweitwohnung oder illegale Vermietung.

Coronavirus am Freitag

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 09:56 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Keine Ursache. Musste mich damit auseinandersetzen, weil es Freitag mit Kind und Kegel eigentlich an die Nordsee gegangen wäre.

Coronavirus am Freitag

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 08:53 (vor 2087 Tagen) @ todesbrei

Mal eine Nachfrage.

Mir fällt zunehmend auf das immer noch unentwegt Touristen bei uns unterwegs sind. Ich wohne direkt am Elbradweg in der Sächsichen Schweiz und scheinbar sind hier sehr viele der Ferienwohnungen besetzt.

Auch anhand der Nummernschilder kann man das erkennen.

Müssen die Leute mit Strafen rechnen wenn sie von der Polizei angehalten werden ?

Nicht falsch verstehen, mich stört das wenig.

Nur Interesse halber

Es gibt kein direktes Verbot von touristischen Reisen, nur eine dringende Empfehlung darauf zu verzichten. Allerdings ist die Vermietung von Hotelzimmern, FeWos und Campingplatzstellplätzen zu touristischen Zwecken verboten.

Coronavirus am Freitag

todesbrei, Copitz, Montag, 27.04.2020, 09:44 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Ok, Danke dir.

Dann begeben sich hier einige auf glattes Eis

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 09:49 (vor 2087 Tagen) @ todesbrei

Ok, Danke dir.

Dann begeben sich hier einige auf glattes Eis

Oder sie haben eine legale Zweitwohnung.

Aber das, was illegal stattfindet, ist teilweise irre. Menschen in Kofferräumen in Autos auf dem Zug nach Sylt oder mit gefakten Arbeitsverträgen, Friseursalons in Kellern, etc.

Coronavirus am Freitag

Foreveralone, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 09:58 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Ok, Danke dir.

Dann begeben sich hier einige auf glattes Eis


Oder sie haben eine legale Zweitwohnung.

Aber das, was illegal stattfindet, ist teilweise irre. Menschen in Kofferräumen in Autos auf dem Zug nach Sylt oder mit gefakten Arbeitsverträgen, Friseursalons in Kellern, etc.


Die Schattenwirtschaft blüht in solchen Zeiten. Die häusliche Gewalt floriert allerdings auch. :-(

Coronavirus am Freitag

Lattenknaller, Madrid, Montag, 27.04.2020, 09:51 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Ok, Danke dir.

Dann begeben sich hier einige auf glattes Eis


Oder sie haben eine legale Zweitwohnung.

Aber das, was illegal stattfindet, ist teilweise irre. Menschen in Kofferräumen in Autos auf dem Zug nach Sylt oder mit gefakten Arbeitsverträgen, Friseursalons in Kellern, etc.

Illegale Bordelle in MFH.
Und was man so liest ist sicherlich nur die Spitze des Eisberges.

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 10:00 (vor 2087 Tagen) @ Lattenknaller

Ok, Danke dir.

Dann begeben sich hier einige auf glattes Eis


Oder sie haben eine legale Zweitwohnung.

Aber das, was illegal stattfindet, ist teilweise irre. Menschen in Kofferräumen in Autos auf dem Zug nach Sylt oder mit gefakten Arbeitsverträgen, Friseursalons in Kellern, etc.


Illegale Bordelle in MFH.
Und was man so liest ist sicherlich nur die Spitze des Eisberges.

Ich vermute, illegale Bordelle hat es auch schon vor Corona gegeben ;-)

Coronavirus am Freitag

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 09:54 (vor 2087 Tagen) @ Lattenknaller

Als ich gestern gelesen habe, dass die Cops einen illegalen Friseurbetrieb in einem Keller haben hochgehen lassen, musste ich aber schon leise lachen, weil das so surreal als Meldung war.

Coronavirus am Freitag

Franke, Montag, 27.04.2020, 11:56 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Als ich gestern gelesen habe, dass die Cops einen illegalen Friseurbetrieb in einem Keller haben hochgehen lassen, musste ich aber schon leise lachen, weil das so surreal als Meldung war.


Hier haben Polizisten auf Streife gesehen, dass Leute in eine Gaststätte reingegangen sind. Sie gingen hinterher, der Gastronom war natürlich mittendrin. Er hatte allerdings nicht einmal eine Genehmigung, Alkohol auszuschenken. Er hatte keine Genehmigung für vorhandene Spielautomaten. Und dann war da noch ein Raum mit einem voll eingerichteten Friseursalon.

Der hatte sich wohl gedacht, da ich sowieso außerhalb aller Bestimmungen handle, kann mir Corona auch egal sein und wenn ich die Augen fest zumache, dann sieht mich keiner.

Wenn es möglich wäre, diese Sehenswürdigkeit zu besichtigen - Ich ginge hin.

Coronavirus am Freitag

Foreveralone, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 10:02 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Als ich gestern gelesen habe, dass die Cops einen illegalen Friseurbetrieb in einem Keller haben hochgehen lassen, musste ich aber schon leise lachen, weil das so surreal als Meldung war.

"Die Schere und den Kamm voooorsichtig auf den Boden legen"

Coronavirus am Freitag

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 10:13 (vor 2087 Tagen) @ Foreveralone

Als ich gestern gelesen habe, dass die Cops einen illegalen Friseurbetrieb in einem Keller haben hochgehen lassen, musste ich aber schon leise lachen, weil das so surreal als Meldung war.


"Die Schere und den Kamm voooorsichtig auf den Boden legen"

"Vorsicht, er hat einen Langhaarschneider im Halfter."

oder

"Hol die Spurensicherung. Sie sollen alle Haare auf dem Boden einsammeln"

Coronavirus am Freitag

Lattenknaller, Madrid, Montag, 27.04.2020, 10:01 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Als ich gestern gelesen habe, dass die Cops einen illegalen Friseurbetrieb in einem Keller haben hochgehen lassen, musste ich aber schon leise lachen, weil das so surreal als Meldung war.

Schon lustig. Was sich da ein Polizist bei denkt, wenn er in so einen Laden reinläuft? Die Frage ist was teurer wird, die Strafe für einen Verstoß gegen die Corona-Verordnung oder weil das ja zwangsläufig Schwarzarbeit sein muss?

Und bei Donald Trump rieselt leise der Kalk ....

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 07:48 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Und bei Donald Trump rieselt leise der Kalk ....

Krotzenburger, Ort, Montag, 27.04.2020, 08:15 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Seit Cassius Clay (ich meine damit wirklich die Zeit als Muhammad Ali noch auf dem aufsteigenden Ast war) gab es kein lauteres Großmaul als der Unaussprechliche auf dem "Königsthron" in USA. Der Unterschied: der Boxer war eindeutig klüger.

COVID-19 - eine Zwischenbilanz

Philipp54, Montag, 27.04.2020, 00:33 (vor 2087 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Philipp54, Montag, 27.04.2020, 00:50

5. sind sowohl das Niveau der medialen Berichterstattung wie auch sehr viele Leser-Kommentare nicht ohne Widerspruch hinzunehmen und zwar in Bezug auf Fakten, Moral, Rassismus und Eugenik. Sie benötigen dringend einen Widerspruch durch zuverlässige Daten und Angaben.

Die dargelegten Fakten entstammen wissenschaftlichen Arbeiten, welche ein «peer-review» durchlaufen haben und in den besten medizinischen Zeitschriften publiziert worden sind. Viele dieser Fakten waren bis Ende Februar bekannt. Hätte man diese medizinischen Fakten zur Kenntnis genommen und wäre man fähig gewesen, Ideologie, Politik und Medizin zu trennen, wäre die Schweiz heute mit grosser Wahrscheinlichkeit in einer besseren Lage

https://www.mittellaendische.ch/2020/04/07/covid-19-eine-zwischenbilanz-oder-eine-analyse-der-moral-der-medizinischen-fakten-sowie-der-aktuellen-und-zukünfti...

“Focusing on SARS-like CoVs, the approach indicates that viruses using the WIV1-CoV spike protein are capable of infecting human alveolar endothelium cultures directly without further spike adaptation. Whereas in vivo data indicate attenuation relative to SARS-CoV, the augmented replication in the presence of human Angiotensin-Converting-Enzyme Typ 2 in vivo suggests that the virus has significant pathogenic potential not captured by current small animal models.”

COVID-19 - eine Zwischenbilanz

TrainerFuxx, Cosmopolit, Montag, 27.04.2020, 01:17 (vor 2087 Tagen) @ Philipp54

Dankeschön.
Eine sehr interessante Lektüre für die Nacht.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Ingenieur84, Kassel, Sonntag, 26.04.2020, 23:01 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Claudia Kade, Ressortleiterin Politik der welt, berichtet auf twitter, dass Laschet sich verwundert und verärgert zeigt, dass die Kommunen im Lockdown die Schulen in NRW nicht auf höhere Hygienestandards vorbereitet haben

Das heißt: Die Schulöffnungen wurden beschlossen ohne Rückkopplung vorher mit den Kommunen

Der Mann nimmt immer mehr trump'sche Züge an.
Quelle

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 13:13 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

Das war schon so bei der Schließung der Schulen und Kitas. (Anordnung Freitag Nachmittag!)

RND: Die Selbstdemontage des Armin Laschet

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 07:16 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

rnd.de/politik/corona-talk-bei-anne-will-die-selbstdemontage-des-armin-laschet-EKE3DPJR2JG5XJFT2L5G763P4I.html

Und Lindner mal wieder: “Mich überzeugt nicht, dass in Leverkusen ein Hotel geschlossen wird, weil es in Passau einen Corona-Fall gibt.”. Nur gibt es aktuell sowohl in Leverkusen als auch in Passau unter Garantie mehr als einen Corona-Fall. Und das gilt auch für (fast) alle Orte, aus denen potentielle Gäste des Leverkusener Hotels stammen. Mal wieder das übliche, dumme Geschwafel von Lindner.

Will man in eine Situation kommen, in der man die Hotels wieder öffnen kann, dann muss man die Fallzahlen so weit drücken, dass man den einzelnen Infektionen wieder nachspüren kann. Und dann wird man sicherlich regionale Unterschiede machen.

Mit den Hoteliers ist man wohl nach wie vor eng verbandelt?

Franke, Montag, 27.04.2020, 12:21 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

rnd.de/politik/corona-talk-bei-anne-will-die-selbstdemontage-des-armin-laschet-EKE3DPJR2JG5XJFT2L5G763P4I.html

Und Lindner mal wieder: “Mich überzeugt nicht, dass in Leverkusen ein Hotel geschlossen wird, weil es in Passau einen Corona-Fall gibt.”.


Ganz blödes Beispiel. Gerade die Nutzer von Hotels kommen ja von Ausnahmen abgesehen (Ehekrach, Wohnung abgebrannt) nicht aus dem Ort oder dessen näherer Umgebung, in dem sie stehen.

Wegen Corona haben sich Mailänder aufgemacht in den Süden und Madrilenen an die Küste und haben vielleicht was mitgebracht . . .

RND: Die Selbstdemontage des Armin Laschet

Thor, Köln, Montag, 27.04.2020, 11:47 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Der Führer der FDP weiß schon was er sagt. Glaubt er zumindest.

Schon passiert

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 08:47 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Will man in eine Situation kommen, in der man die Hotels wieder öffnen kann, dann muss man die Fallzahlen so weit drücken, dass man den einzelnen Infektionen wieder nachspüren kann. Und dann wird man sicherlich regionale Unterschiede machen.

Wir haben ca 2000-2400 Neuinfektionen pro Tag (Tendenz fallend)

Im groben sind das zweistellige bis Ansatzweise dreistellige Personenanzahlen die pro Bundesland hinzukommen ( Das dann pro Kommunen nochmals aufgeteilt).

Das sind Zahlen, mit denen man umgehen können muss, seitens der Gesundheitsämter die man bearbeitet und zurückverfolgen kann.

Das sind Zahlen die ausreichen, weiter nach unten wird es kaum gehen und eine gewisse "Durchinfektion" wird es immer geben.

Wohin sollen die Zahlen, denm
es ist Recht abwegig diese Zahlen noch viel weiter zu drücken

Schon passiert

MDomi, Montag, 27.04.2020, 10:40 (vor 2087 Tagen) @ HollyB

Bereits bei circa 1000 Fällen bundesweit kamen viele Gesundheitsämter nicht mehr hinterher.

Schon passiert

MDomi, Montag, 27.04.2020, 11:27 (vor 2087 Tagen) @ MDomi
bearbeitet von Djerun, Montag, 27.04.2020, 11:31

Bereits bei circa 1000 Fällen bundesweit kamen viele Gesundheitsämter nicht mehr hinterher.

Wer sagt denn sowas?
Mitte März gab es ca. 200 Fälle in Essen. Die wurden wunderbar gehandelt von nur 1 Gesundheitsamt. Selbst bis Anfang April lief das noch ohne Probleme...

Schon passiert

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 10:44 (vor 2087 Tagen) @ MDomi

Bereits bei circa 1000 Fällen bundesweit kamen viele Gesundheitsämter nicht mehr hinterher.

Und deshalb wurde in den letzten Wochen von einigen Seiten (u.a. Helmholtz Gemeinschaft) gefordert, das Ziel müsse sein, die Zahl der aktiven Infektionen auf eine maximal dreistellige Zahl zu begrenzen.

Schon passiert

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 08:57 (vor 2087 Tagen) @ HollyB

Will man in eine Situation kommen, in der man die Hotels wieder öffnen kann, dann muss man die Fallzahlen so weit drücken, dass man den einzelnen Infektionen wieder nachspüren kann. Und dann wird man sicherlich regionale Unterschiede machen.


Wir haben ca 2000-2400 Neuinfektionen pro Tag (Tendenz fallend)

Dies bedeutet dann aber, man hat sicherlich noch 30.000 akut Erkrankte, wenn nicht mehr. Ohne Dunkelziffer. Und das ist meiner Meinung nach deutlich zu viel, um Infektionsketten nachzuspüren, et.

Tagesspiegel: Nach dieser Sendung wird Laschet niemals Kanzler

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 06:56 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/tv-kritik-ueber-anne-will-nach-dieser-sendung-wird-laschet-niemals-kanzler/25775916.html

Bitte was?

Franke, Montag, 27.04.2020, 00:48 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

Claudia Kade, Ressortleiterin Politik der Welt, berichtet auf twitter, dass Laschet sich verwundert und verärgert zeigt, dass die Kommunen im Lockdown die Schulen in NRW nicht auf höhere Hygienestandards vorbereitet haben.


Hat er denn eine Druckbetankung der städtischen Finanzen von Duisburg oder Gelsenkirchen durchführen lassen?

Hat er erwartet, die machen jetzt, den größten wirtschaftlichen Einbruch seit dem letzten Krieg vor Augen, binnen Wochen und flächendeckend, wozu sie sich in den letzten Jahrzehnten nicht in der Lage sahen? Ich glaube, von einem solchen Boom für die Gas-Wasser-Scheiße-Fraktion der Handwerker in NRW hätte man auch in Bayern gehört.

Hier im Fränkischen wurde am 29.03. der 2. Bürgermeister zum Oberbürgermeister gewählt. Offizielle Amtsübernahme ist zum 01.05., aber in seiner bisherigen Funktion führt er jetzt schon die Geschäfte. Das erste, wozu er sich veranlasst sah, war, alle geplanten Bauprojekte überprüfen zu lassen, wie weit man damit ist, ob man sie stoppen kann.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 23:11 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

Claudia Kade, Ressortleiterin Politik der welt, berichtet auf twitter, dass Laschet sich verwundert und verärgert zeigt, dass die Kommunen im Lockdown die Schulen in NRW nicht auf höhere Hygienestandards vorbereitet haben

Das heißt: Die Schulöffnungen wurden beschlossen ohne Rückkopplung vorher mit den Kommunen

Der Mann nimmt immer mehr trump'sche Züge an.
Quelle

Ich habe der zweiten Hälfte in die Sendung herein gezappt. Laschet ausgesprochen dünnhäutig, alles andere als überzeugend. Lindner auf Krawall gebürstet, aber ebenfalls ohne Argumente. Zumindest die "zweite Halbzeit" haben beide verloren.

Eigenverantwortung

Ingenieur84, Sonntag, 26.04.2020, 23:09 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

Claudia Kade, Ressortleiterin Politik der welt, berichtet auf twitter, dass Laschet sich verwundert und verärgert zeigt, dass die Kommunen im Lockdown die Schulen in NRW nicht auf höhere Hygienestandards vorbereitet haben

Man darf davon ausgehen, dass die Kommunen in ihrem Job, für den die dortigen Dezernenten etc Geld erhalten, auch so viel Weitsicht an den Tag hätten legen müssen, dass die Hygienestandards erhöht werden

Ganz genau!

Ingenieur84, Montag, 27.04.2020, 00:27 (vor 2087 Tagen) @ HollyB

Jedes noch so kleine Unternehmen - und die mittleren und großen erst recht - hat sich in den letzten 4 Wochen mindestens Gedanken darüber gemacht und Konzepte erarbeitet, wie man den Betrieb und unter welchen Bedingungen wieder weiterführen kann. Was haben die Schulen eigentlich in der Zeit getan? Brauchen die echt jemanden, der ihnen das Denken abnimmt? Da muss doch schon aus Eigeninteresse mal ein Direktor sich ein paar Stunden hingesetzt und Gedanken gemacht haben. Unglaublich...

Ganz genau!

Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 13:15 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Ohne Moos nix los.

Dank an die schwarz-gelbe Landesregierung, die sich, wo sie nur kann, um Zahlungen herumdrückt.

Ganz genau!

Ingenieur84, Montag, 27.04.2020, 08:18 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Und wie sollte er so erdachte Konzepte umsetzen?
Mit Handwerkern, die kostenfrei Waschbecken und ähnliches einbauen, die sie natürlich ebenfalls kostenfrei von den Herstellern bekommen? Ober hast Du da eine Super Idee?
Es fehlt selbst für Waschwagen (wie auf Festivals) das Budget... aber liegt ja nur daran, dass die Lehrer/Direktoren keine Ideen haben

Ach so er kann natürlich auch mal eben so weitere Räume anbauen und zusätzliche Lehrer aus dem Ärmel schütteln, die dann dort die zusätzlichen kleineren Klassen mit genügend Abstand unterrichten...

Ganz genau!

Ingenieur84, Montag, 27.04.2020, 13:32 (vor 2087 Tagen) @ RE_LordVader

Und wie sollte er so erdachte Konzepte umsetzen?
Mit Handwerkern, die kostenfrei Waschbecken und ähnliches einbauen, die sie natürlich ebenfalls kostenfrei von den Herstellern bekommen? Ober hast Du da eine Super Idee?
Es fehlt selbst für Waschwagen (wie auf Festivals) das Budget... aber liegt ja nur daran, dass die Lehrer/Direktoren keine Ideen haben

Ach so er kann natürlich auch mal eben so weitere Räume anbauen und zusätzliche Lehrer aus dem Ärmel schütteln, die dann dort die zusätzlichen kleineren Klassen mit genügend Abstand unterrichten...

In Geschäften und dergleichen werden auch keine großen Summen investiert. Dort versucht man kreativ Lösungen zu finden. Natürlich haben sie eine andere Motivation, denn es geht um deren Existenz. Um die müssen Lehrer und Schuldirektoren natürlich nicht fürchten...
Eine Möglichkeit wäre z.B. eine Beschränkung der Anzahl an Schülern. Das könnte mit Schulunterricht in Schichten (ein Teil vormittags, ein Teil nachmittags) erreicht werden usw. Herrje, man muss einfach nur wollen!

Ganz genau!

pactum Trotmundense, Syburg, Montag, 27.04.2020, 02:32 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Das hat man dort bestimmt getan. Das Problem ist nur, dass die Schulen kein Budget haben um das, was nötig ist, auch investieren zu können. In Zeiten, wo Lehrer aus ihren eigenen privaten Mitteln Materialien für den Unterricht kaufen und oft erst nach Monaten eine Teilerstattung erhalten, sehe ich nicht, dass die Schulen in der Lage gewesen wären etwas zu unternehmen.

Ich war in den 80ern Schüler und schon damals klagten die Schulen darüber, dass man sie verfallen lässt. Schaue ich mir die Schulen meiner Kinder an, stelle ich fest, dass sich seit meiner Schulzeit nichts verändert hat. Es wurde immer nur das Allernötigste getan.

Den Schulen jetzt den Schwarzen Peter zuzuschieben finde ich schlichtweg daneben. Unsere Kinder waren der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten nur das Notwendigste wert. Es gibt nach Wahlen immer Untersuchungen welche Themen bei den Wählern ausschlaggebend waren. Bei keiner Landtagswahl in Deutschland war die Bildungspolitik entscheidend. Wenn sie mal doch in den Top 3 landete, ging es aber immer nur um Systemfragen (Abi in 12 oder 13 Jahren z.B.) und nie um die Substanz. Als ob den Realschüler, der zu Hause scheißen muss, weil alle Klos gesperrt sind, interessiert ob man nach 12 oder 13 Jahren sein Abi hat.

Ganz genau!

Lattenknaller, Madrid, Montag, 27.04.2020, 09:56 (vor 2087 Tagen) @ pactum Trotmundense

Das hat man dort bestimmt getan. Das Problem ist nur, dass die Schulen kein Budget haben um das, was nötig ist, auch investieren zu können. In Zeiten, wo Lehrer aus ihren eigenen privaten Mitteln Materialien für den Unterricht kaufen und oft erst nach Monaten eine Teilerstattung erhalten, sehe ich nicht, dass die Schulen in der Lage gewesen wären etwas zu unternehmen.

Ich war in den 80ern Schüler und schon damals klagten die Schulen darüber, dass man sie verfallen lässt. Schaue ich mir die Schulen meiner Kinder an, stelle ich fest, dass sich seit meiner Schulzeit nichts verändert hat. Es wurde immer nur das Allernötigste getan.

Den Schulen jetzt den Schwarzen Peter zuzuschieben finde ich schlichtweg daneben. Unsere Kinder waren der Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten nur das Notwendigste wert. Es gibt nach Wahlen immer Untersuchungen welche Themen bei den Wählern ausschlaggebend waren. Bei keiner Landtagswahl in Deutschland war die Bildungspolitik entscheidend. Wenn sie mal doch in den Top 3 landete, ging es aber immer nur um Systemfragen (Abi in 12 oder 13 Jahren z.B.) und nie um die Substanz. Als ob den Realschüler, der zu Hause scheißen muss, weil alle Klos gesperrt sind, interessiert ob man nach 12 oder 13 Jahren sein Abi hat.

Ich laue ab und an mal an meinem alten Gymnasium (Stuttgarter Speckgürtel) aus den 80ern vorbei.
Neulich war ich mal drin mit meiner Tochter. Die Fassade wurde renoviert, drinnen ist fast alles identisch.
Die Toilletten, Klassenzimmer, Stühle, selbst der Teppichboden. Wenn die das Geld hätten, würden die das sicher renovieren. Und wenn das in Ba-Wü so ist, kann ich mir das in NRW nicht anders vorstellen.
Wo die jetzt plötzlich das Geld für Sanierungen herbekommen sollen, erschließt sich mir nicht.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Sonntag, 26.04.2020, 23:09 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

Verstehe ich jetzt nicht. Es wurde doch gesagt, daß die Schulen nach den Ferien wieder öffnen. Warum wurden in den Schulen bzw. Kommunen keine Konzepte erarbeitet?

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 13:16 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Warum müssen die Schulen das machen? Die haben auch nicht entschieden zu schließen und zu öffnen.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

herrNick, Montag, 27.04.2020, 08:08 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Verstehe ich jetzt nicht. Es wurde doch gesagt, daß die Schulen nach den Ferien wieder öffnen. Warum wurden in den Schulen bzw. Kommunen keine Konzepte erarbeitet?

In solchen Situationen sehe ich zunächst mal das Ministerium in der Pflicht, dass
1. sehr konkrete Vorgaben und Konzepte erarbeitet
2. die Ist-Situation der Schulen berücksichtigt
3. Mittel bereitstellt
4. Sich zentral um die Beschaffung von Dingen wie Masken und Desinfektionsmittel kümmert

Jede Schule alleine vor sich hinwursteln lassen ist Kamikaze.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Montag, 27.04.2020, 10:22 (vor 2087 Tagen) @ herrNick

Es muss nicht jede Schule alleine rumwurschteln. Das sind aber alles eher Sachen, die kommunal organisiert werden, im Zweifel mit Hilfe der Bezirksregierung. Ich sehe da jetzt nichts, bis auf die Beschaffung der Materialien vielleicht, was Zentral hätte organisiert werden müssen.
Viele Schulen hätten doch auch längst ein Konzept haben müssen, da es schon längst eine Notbetreuung gab.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 23:14 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Verstehe ich jetzt nicht. Es wurde doch gesagt, daß die Schulen nach den Ferien wieder öffnen. Warum wurden in den Schulen bzw. Kommunen keine Konzepte erarbeitet?

Ich bin mir sehr sicher, das haben die Schulen. Aber die Verantwortlichen können nicht "zaubern", Klassenräume und Flure vergrößen, etc.

Schulen sind definitiv nicht dafür ausgelegt, dass alle Personen dort z.B. immer mindestens 1,50 m Abstand voneinander halten.

Sinnvoll wäre z.B. eine generelle Maskenpflicht gewesen. Die wurde zwar teilweise von den Schulträgern verhängt, aber nicht flächendeckend vom Land.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Raducanu, Sassenberg, Montag, 27.04.2020, 11:37 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Hier kommt wieder das typsisch Deutsche Problem.
Man will für alles die 100% Lösung haben, alles andere ist nicht akzeptabel. Und man diskutiert solange über Sonderfälle und stellt damit ein zu 99% funktionierendes Gesamtkonstrukt in Frage.
Mir kann doch niemand erklären, das man es nicht pragmatisch schafft alle Schüler in den Grundfächern (Deutsch, Mathe, English, Naturwissenschaften) zu Beschulen. Teile ich die Klassen auf (eine Hälfte Vormittags (2x Doppelstunde), die andere Nachmittags) und halbiere jede Klasse nochmal kommt jeder Schüler auf 20 Unterrichtsstunden.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Sonntag, 26.04.2020, 23:34 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Okay, Masken außerhalb des Klassenraums wären schon clever gewesen, das hätten die Kommunen aber auch selbst entscheiden können. Ansonsten hatten die Schulen lange genug Zeit sich vorzubereiten. Manche Schulen habens aber auch echt verkackt und es nicht einmal hinbekommen, die Flure zu Einbahnstraßen zu machen.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 13:20 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Wie soll das auch funktionieren. Willste die alle in Sackgassen führen? Wie lange warst du denn schon nicht mehr in einer Schule? Glaubst du die sind alle gleich?

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Montag, 27.04.2020, 13:39 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Durch eine Tür rein und durch die andere Tür raus?!
So funktioniert das hier in allen Schulen.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, Montag, 27.04.2020, 08:13 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Also wenn ich mich an meine alten Schulen erinnere wäre das da überhaupt nicht möglich. Da gab es nämlich oft nur genau 1 Treppenhaus... oder halt später die Feuerleitern, die aber halt dann oft zur Straße und nicht auf den Schulhof gingen (mit diesem Gitterhäfig, der nur von innen zu öffnen ist).
Aber keinerlei Möglichkeit die Flure nur als Einbahnstraßen zu benutzen.
Dazu halt nur jeweils eine WC-Anlage pro Geschlecht für ca. 1000 Schüler...
Also durchaus mit mehreren schlecht gereinigten und gewarteten WCs, aber alle in (jeweis) einem einzigen Raum. Und mit einem Vorraum mit zwei Waschbecken (diese breiten mit 5 oder 6 Waschplätzen, aber halt nix wo man mehrere Personen mit Abstand Hände waschen können. Also sind da mit gutem Willen 2x4 Plätze mit Abstand vorhanden. Da könnten mit entsprechender Warteschlange 8 SuS gleichzeitig Händewaschen... 30s... bis alle nach der morgendlichen ÖPNV-Fahrt durch sind ist die erste große Pause (im perfekt organisierten Falle)...

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Montag, 27.04.2020, 10:31 (vor 2087 Tagen) @ RE_LordVader

Ihr hattet bei tausend Schülern nur ein Treppenhaus und einen Ausgang im Erdgeschoss?

Dir ist schon bewusst, daß sich aktuell und auch in näherer Zukunft nicht die volle Zahl der Schüler in den Schulen aufhalten wird? Somit sollte ein angemessenes Konzept für die WCs möglich sein.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 10:39 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Ihr hattet bei tausend Schülern nur ein Treppenhaus und einen Ausgang im Erdgeschoss?

Gibt es wohl leider häufiger. Man sieht bei solchen Schulgebäuden die auch von deinem Vorredner genannten nachträglich angebrachten Treppen für den Brandfall, meist in Metallbauweise. Aber die sind weder für die alltägliche Benutzung gedacht noch geeignet.


Dir ist schon bewusst, daß sich aktuell und auch in näherer Zukunft nicht die volle Zahl der Schüler in den Schulen aufhalten wird? Somit sollte ein angemessenes Konzept für die WCs möglich sein.

Selbst wenn jeweils nur die halben Klassen beschult werden sollen, dürften die meisten Klassenräume wohl zu klein sein, um z.B. 1,50 m Sicherheitsabstand einzuhalten.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Montag, 27.04.2020, 11:08 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Dann müssen für diese individuellen Fälle gesonderte Konzepte erarbeitet werden und das kann die Landesregierung erst recht nicht.

Bei den baulichen Dingen kann man die Flure auch immer zur Hauptrichtung öffnen.
Wenn die Klassenräume tatsächlich zu klein sind, wird auch am Samstag unterrichtet und die Anzahl der Schüler wird gedrittelt, somit hätte jede Gruppe zwei Tage Unterricht. Der restliche Stoff wird am eigenen Schreibtisch erarbeitet.
Aktuell sollte es aber ausreichend Räume geben, man könnte also Doppelstunden einführen und die Schüler aufteilen, der Fachlehrer wechselt stündlich den Raum.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 13:22 (vor 2087 Tagen) @ borussenglobe

Du kannst dein Konzept den Schulen ja zum käuflichen Erwerb anbieten. Scheint ja easy zu sein.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

borussenglobe, monheim, Montag, 27.04.2020, 13:46 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Das ist kein Konzept. Das sind Ideen.
Sonst könnte man es ja auch zentral steuern :).

Apropos Konzept, ein wirksames soll die Kopulation sein, dann kackt man nämlich nicht so viel rum.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

ergo, Magdeburg, Sonntag, 26.04.2020, 23:25 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

7-8 Stunden in der Schule bei dem Wetter mit Maske kann keiner von einem verlangen. Ich hätte damals im Sommer nicht mal 45 min. ausgehalten.

Schulöffnungen in NRW ohne Rückkopplung mit den Kommunen

MDomi, Montag, 27.04.2020, 01:30 (vor 2087 Tagen) @ ergo

Bei uns postete eine Schule der Kinder fleißig stolze Fotos der Kinder in der Klasse (Abschlussklasse), auf dem die Tische weiter auseinanderstanden. Schon wen einer auf Toilette muss - müsste man die Klasse räumen. Nicht EINE Maske. Auch auf Nachfrage war man sich dessen bewusst. Wir haben klar gesagt - entweder mit ordentlichem Konzept oder wir müssen uns mit den Ämtern auseinandersetzen. So geht unser Kind dort nicht hin. Ich hoffe da wäre auch das GG auf unserer Seite.

Dazu kommt (für unsere Situation speziell), dass der Besuch unnötig ist, da wir das zu Hause mit den Kindern schneller regeln können.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 19:17 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Prof. Christof Kuhbander hat am Wochenende für Heise zwei sehr gute Artikel zu den Statistiken geschrieben, auf denen die Corona-Maßnahmen der Bundsregierung begründet sind. Er zeigt detailliert, aber trotzdem klar verständlich auf, warum die Zahlen, wie Sie bis vor Kurzem benutzt worden, keine vernünftige Bewertungsgrundlage darstellen und warum es sowas, wie Drostens exponentiellen Anstieg nie gegeben hat.

"
1. Die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen überschätzen die wahre Ausbreitung des Coronavirus sehr dramatisch. Der beobachtete rasante Anstieg in den Neuinfektionen geht fast ausschließlich auf die Tatsache zurück, dass die Anzahl der Tests mit der Zeit rasant gestiegen ist. Es gab also zumindest laut den berichteten Zahlen in Wirklichkeit nie eine exponentielle Ausbreitung des Coronavirus.

2. Die berichteten Zahlen zu den Neuinfektionen verbergen die Tatsache, dass die Anzahl der Neuinfektionen bereits seit in etwa Anfang bis Mitte März sinkt.

3. Die Anzahl der Todesfälle sinkt ebenfalls bereits seit Anfang April, was durch die irreführende übliche Darstellung der pro Tag neu hinzugekommenen Todesfälle verborgen wird. Zudem spiegelt der Verlauf der Todeskurve womöglich nur den Verlauf der durch die Testanzahl dramatisch nach oben verzerrte Kurve der Neuinfektionen wider.

Es erscheint aus dieser Perspektive heraus fragwürdig, wenn Virologen wie Christian Drosten von der Charité aktuell in den Medien die Angst vor einer zweiten Infektionswelle schüren, weil er davon ausgeht, dass bei einer Rücknahme der Maßnahmen sich das Coronavirus wieder exponentiell verbreiten könnte. Solche Aussagen sind womöglich irreführend, gegeben, dass der angebliche exponentielle Anstieg in den Neuinfektionen bei der angeblichen ersten Infektionswelle nur ein künstlicher Effekt der Tatsache war, dass man die Anzahl der Tests so stark erhöht hat.
"

https://www.heise.de/tp/features/Von-der-fehlenden-wissenschaftlichen-Begruendung-der-Corona-Massnahmen-4709563.html?seite=all

https://www.heise.de/tp/features/Die-Ueberschaetzung-des-tatsaechlichen-Anstiegs-der-Coronavirus-Neuinfektionen-4709977.html

Drosten selbst scheint das nun plötzlich, wohl auch auf Grund der immer größer werdenden Kritik, auch aufgefallen zu sein und in seinem letzten Podcast vom 24.4 sagt er:


"Ich bin mir fast sicher, ich habe ein starkes Gefühl, dass das auch eine Verzerrung der Statistik zusätzlich bewirkt hat. Im dem Sinn, dass wir scheinbar einen frühen starken Anstieg hatten. Die Statistik erwartete dann, dass das auf gleichem Niveau blieb. Aber in Wirklichkeit kam nicht mehr so viel dazu, wie die Statistik erwartete, wie das Modell erwartete. Das sieht dann so aus, als ob die R-Zahl wieder absinkt. Und das muss man aber rechnen. Ich habe eine Gruppe gebeten, die ich kenne, die Modelle rechnet, so etwas mit einzubeziehen. Ich bin gespannt, was dabei rauskommt."

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Micawber, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 22:17 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Was ich mich bei so etwas immer frage ist auch, ob es eigentlich eine "deutsche" Version dieses Virus gibt, bzw. ob sich das Virus hier anders verhält als in anderen Ländern? Bzw. weshalb wird bei der Kritik immer nur auf im Vergleich zu vielen anderen Staaten ja sogar noch recht milden Lockdown-Maßnahmen hierzulande abgezielt?

Denn wie kommen kommt es dann zu solchen extremen Zuwächsen in relativ kurzer Zeit wie in Südeuropa oder auch in den USA, wenn die Ausbreitung doch gar nicht in dem Umfang exponentionell verläuft?

Vielleicht spielen ja auch diese "Superspreader" eine noch entscheidendere Rolle. Und durch die relativ frühzeitige Absage von Großveranstaltungen hat man einige weitere fatale Ereignisse wie Karneval-Gangelt verhindert, während die bayerischen Starkbierfeste eben jetzt noch ihre Opfer fordern.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Franke, Sonntag, 26.04.2020, 21:33 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Hätte man "blind" getestet, dann ließen mehr Tests mehr "Treffer" erwarten, auch wenn es gar nicht mehr Infektionen gibt.

Man hat aber Personen getestet, bei denen man Grund zu der Vermutung sah, dass sie infiziert sein könnten. Und wenn die nun mal mehr geworden sind, dann hat man mehr positive Ergebnisse, weil es auch tatsächlich mehr Infektionen gibt.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 21:50 (vor 2087 Tagen) @ Franke

Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Institut für Experimentelle Psychologie

"Schön, dass wir darüber geredet haben ....."

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

DomJay, Köln, Sonntag, 26.04.2020, 22:05 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Institut für Experimentelle Psychologie

"Schön, dass wir darüber geredet haben ....."

Der dachte sich bestimmt, der Gesundheitsminister ist BWLer, da kann ich auch etwas dazu schreiben. Dann hat er Heise genommen, seit jeher die Quelle schlechthin für die Covid Verschwörer.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

hanno29, Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 22:07 (vor 2087 Tagen) @ DomJay

Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Institut für Experimentelle Psychologie

"Schön, dass wir darüber geredet haben ....."


Der dachte sich bestimmt, der Gesundheitsminister ist BWLer, da kann ich auch etwas dazu schreiben. Dann hat er Heise genommen, seit jeher die Quelle schlechthin für die Covid Verschwörer.

Irgendeiner findet sich immer, wenn man lange genug sucht. Man könnte auch einen der Tiefflieger bei den rechten Demos in Berlin zitieren oder Xavier Naidoo

Corona-Maßnahmen schon im Februar

DomJay, Köln, Sonntag, 26.04.2020, 22:13 (vor 2087 Tagen) @ hanno29
bearbeitet von DomJay, Sonntag, 26.04.2020, 22:17

Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Institut für Experimentelle Psychologie

"Schön, dass wir darüber geredet haben ....."


Der dachte sich bestimmt, der Gesundheitsminister ist BWLer, da kann ich auch etwas dazu schreiben. Dann hat er Heise genommen, seit jeher die Quelle schlechthin für die Covid Verschwörer.


Irgendeiner findet sich immer, wenn man lange genug sucht. Man könnte auch einen der Tiefflieger bei den rechten Demos in Berlin zitieren oder Xavier Naidoo

Die ganzen Statistikauswerter betreiben vollkommene Glaskugelwissenschft. Diese Leute kann man als gesunder Mensch nicht ernst nehmen.

Wer von diesen Leuten kennt a priori den Verlauf ohne die Maßnahmen?

Wer kann sagen, wie es heute aussehen würde hatte man die aktuellen Maßnahmen direkt vor zB Karneval früh im Februar ergriffen?

Egal wer positiv oder negativ argumentiert muss an gewissen Stellen eigene Annahmen treffen. Und ich behaupte mal, Annahme die gegen die eigene These sprechen machen nur ganz wenige, richtig gute und die Besten zeigen diesen anderen Verlauf als Erweiterung der eigenen Analyse sogar.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 21:56 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Prof. Dr. Christof Kuhbandner, Institut für Experimentelle Psychologie

"Schön, dass wir darüber geredet haben ....."

"Attack the message, not the messenger" (Ulrich)

War doch klar, das sowas wieder von Ulrich kommt. Ein Professor der Psychologie kann natürlich keine epidemiologischen Statistiken auswerten. Sowas kommt ja in einem Psychologiestudium kaum vor :D

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 21:42 (vor 2087 Tagen) @ Franke

Hätte man "blind" getestet, dann ließen mehr Tests mehr "Treffer" erwarten, auch wenn es gar nicht mehr Infektionen gibt.

Man hat aber Personen getestet, bei denen man Grund zu der Vermutung sah, dass sie infiziert sein könnten. Und wenn die nun mal mehr geworden sind, dann hat man mehr positive Ergebnisse, weil es auch tatsächlich mehr Infektionen gibt.

Du hast den Artikel nicht gelesen, oder? Der Autor geht doch auf diese Punkte speziell ein und zu einem gewissen Anteil wurde natürlich auch "blind getestet", in dem Sinne, dass Kontaktpersonen, Einreisende, etc. getestet wurden ohne schlimme Covid-19 Symptome zu haben. Am Anfang gab es eben nicht für jede Verdachtsperson genug Tests und Drosten selbst gibt ja mittlerweile zu, dass da was verzehrt sein worden könnte.

"Eine Anmerkung: Diese Art der Kontrolle funktioniert dann sehr zuverlässig, wenn sich die Richtlinien nicht ändern, welche Personen getestet werden sollen. Würde man plötzlich von einer symptombezogenen zu einer nicht symptombezogenen Testung übergehen, würden plötzlich viel mehr Personen getestet werden, die nicht infiziert sind, so dass die Schätzwerte verzerrt werden würden. Das ist allerdings in Deutschland nicht der Fall. Hier wurde durchgängig symptombezogen getestet. So stellt beispielsweise die Kassenärztliche Bundesvereinigung in einer Pressemitteilung vom 25. März klar:

"'Nach wie vor empfiehlt das RKI, ausschließlich Patienten mit typischen Symptomen für COVID-19 zu testen‘, erklärte Gassen. In der medialen Berichterstattung ist die Anpassung der RKI-Kriterien bisweilen als eine Ausweitung der Tests dargestellt worden. 'Das ist aber nicht der Fall', stellte Gassen klar. 'Patienten ohne Symptome zu testen ist medizinisch nicht sinnvoll.' Zu den Fällen, die weiterhin labordiagnostisch abgeklärt werden sollen, gehören Personen mit akuten Atemwegsproblemen, die in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einem bestätigten COVID-19-Fall hatten."

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Sonntag, 26.04.2020, 21:47 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Wenn man sich aber die wöchentliche Anzahl der Tests im Verlauf anguckt, dann sieht man, dass die Quote der positiven Tests trotz mehr Tests gestiegen ist in der zweiten Märzhälfte. Also wenn durch mehr Tests mehr Personen getestet werden, dann müsste die Quote bei konstanten Zahlen sinken. Tat sie aber nicht, sie stieg.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 21:54 (vor 2087 Tagen) @ jniklast

Wenn man sich aber die wöchentliche Anzahl der Tests im Verlauf anguckt, dann sieht man, dass die Quote der positiven Tests trotz mehr Tests gestiegen ist in der zweiten Märzhälfte. Also wenn durch mehr Tests mehr Personen getestet werden, dann müsste die Quote bei konstanten Zahlen sinken. Tat sie aber nicht, sie stieg.

Ja, die Neuinfektionen steigen mit den Tests bis zum 22-23.03, dann bleiben sie gleich und sinken, obwohl die ANzahl der Test weiterhin zunimmt. Ich verstehe nicht, was genau jetzt dein Punkt ist? Die Gründe für die zeitliche Verschiebung beschreibt der Autor doch ausführlich.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Sonntag, 26.04.2020, 21:58 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Die Meinung des Arztes ist doch, dass die Fälle gar nicht so stark gestiegen seien, sondern die Fallzahlen nur durch die Mehrzahl an Tests gekommen sei. Das passt aber nicht dazu, dass trotz mehr Tests die Quote der positiven Tests stieg (im Übrigen bis KW 14, also bis 5. April). Das deutet auf das öffentlich dargestellte exponentielle Wachstum hin und widerspricht dem Artikel.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 22:16 (vor 2087 Tagen) @ jniklast

Die Meinung des Arztes ist doch, dass die Fälle gar nicht so stark gestiegen seien, sondern die Fallzahlen nur durch die Mehrzahl an Tests gekommen sei. Das passt aber nicht dazu, dass trotz mehr Tests die Quote der positiven Tests stieg (im Übrigen bis KW 14, also bis 5. April). Das deutet auf das öffentlich dargestellte exponentielle Wachstum hin und widerspricht dem Artikel.

Das ist doch Mumpitz. Guck dir doch auf dem RKI Dashboard die Fälle nach Erkrankungsdatum selbst an.

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Sonntag, 26.04.2020, 22:22 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Was genau ist Mumpitz? Die Testzahlen sind hier zu finden:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Testzahl.html

Bis KW 14 (30.03-05.04) steigt die Quote der positiven Tests an, obwohl die Gesamtzahl der Tests ebenfalls erhöht wurde. Das deutet darauf hin, dass die Fallzahlen eben nicht vor allem durch die erhöhten Testkapazitäten anstiegen, sondern auch tatsächlich in dieser Art angestiegen sind. Denn wenn dem nicht so wäre, dann müssten durch die erweiterten Tests und damit einhergehende Lockerung der Kriterien (es kann mehr getestet werden) die Quote der positiven Tests sinken oder allenfalls konstant bleiben.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 22:27 (vor 2087 Tagen) @ jniklast

Was genau ist Mumpitz? Die Testzahlen sind hier zu finden:
https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Testzahl.html

Bis KW 14 (30.03-05.04) steigt die Quote der positiven Tests an, obwohl die Gesamtzahl der Tests ebenfalls erhöht wurde. Das deutet darauf hin, dass die Fallzahlen eben nicht vor allem durch die erhöhten Testkapazitäten anstiegen, sondern auch tatsächlich in dieser Art angestiegen sind. Denn wenn dem nicht so wäre, dann müssten durch die erweiterten Tests und damit einhergehende Lockerung der Kriterien (es kann mehr getestet werden) die Quote der positiven Tests sinken oder allenfalls konstant bleiben.

Hast du den Artikel überhaupt gelesen? Darum geht es doch - dass in KW 14 noch einmal mehr Leute positiv getestet wurden, heißt nicht, dass zudem Zeitpunkt mehr Leute erkrankt sind. Das hat doch selbst das RKI geschnallt und hat deswegen vor kurzem den Graphen veröffentlicht, der groß auf deren Dashboard zu sehen ist und auch in dem Artikel gezeigt wird. Die relevante Zahl ist die Zahl der Infizierten nach Erkrankungsdatum. Guck dir die Grafik auf der Seite des RKI an (COVID-19-Fälle/Tag nach Erkrankungsbeginn, ersatzweise Meldedatum*). Kannst du garnicht übersehen.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Sonntag, 26.04.2020, 22:32 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Ja und? Um den Teil des Artikels geht es mir doch gar nicht, der ist ja auch keine bahnbrechende Erkenntnis, denn wie du schon schreibst zeigt es das RKI ja selber auf der Seite, wann die Anzahl der Erkrankungen zuruckging.

Es geht um den zweiten Teil des Artikels, in dem ein Großteil der steigenden neuen Fallzahlen auf die erhöhte Anzahl an Tests schiebt. Gegen diese These spricht die steigende Quote der positiven Tests trotz steigender Gesamtzahl an Tests. Es ist eben nicht so wie er behauptet, dass die meisten neuen Coronafälle aufgrund dem Mehr an Tests registriert wurden, sondern weil sich schlicht tatsächlich viel mehr Leute Covid-19 hatten.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 22:47 (vor 2087 Tagen) @ jniklast

Wow...

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Sascha, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 07:01 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Wow...

Nicht "Wow". Das Argument ist durchaus überzeugend. Wenn es kein exponentielles Wachstum gab, hätte mit steigender Anzahl der Test auch der Anteil positiver Tests maximal gleich bleiben dürfen.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 13:41 (vor 2087 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Fluegelflitzer, Montag, 27.04.2020, 13:44

Wow...


Nicht "Wow". Das Argument ist durchaus überzeugend. Wenn es kein exponentielles Wachstum gab, hätte mit steigender Anzahl der Test auch der Anteil positiver Tests maximal gleich bleiben dürfen.

Sag mal, könnt oder wollt Ihr alle simple Grafiken nicht verstehen? Genau das ist doch der Fall und der Autor schildert es doch mehr als deutlich (mehrmals). Die Anzahl der Fälle ist nach einem ursprünglichen Anstieg der Tests angestiegen und ist dann an eine klare Obergrenze gestoßen. Von Anfang bis Ende März steigen die Fallzahl und die Testzahl zusammen, danach verdoppelt sich die Testzahl nochmal bis heute, aber die Fallzahlen stagnieren und sinken dann. Das wegen des simultanen Anstiegs von Fall- und Testzahlen im März ein exponentielles Wachstums vorgelegen haben soll ist doch völlig haltlos. Es gibt dafür keinerlei Beweis aus diesen Daten.

Der Grund warum jnklast meine Einwände nicht verstehen kann oder will scheint darin begründet, dass er von einer steigenden Quote spricht. Ich weiß nicht, was er genau meint, aber er geht scheinbar von relativen Angaben aus, die Zahlen sind aber, wie die Grafik eindeutig zeigt, absolute. Guckt euch die Grafik auf Seite 2 nochmal an, anonsten weiß ich auch nicht, wie man es noch anders erklären soll.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 15:19 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Ja eine Quote ist immer relativ, das ist die Definition. Du redest doch völlig an der Argumentation vorbei und kommst damit, dass durch Meldeverzögerung und ähnliches die eigentliche Abnahme der Ansteckungen um den 15.03. liegt. Kann alles sein und ist in der Tat etwas, was man genau untersuchen sollte um zu sehen welche Maßnahmen wichtig sind und welche vielleicht nicht.

Es geht aber in dieser Diskussion darum, dass der Autor des Artikels behauptet, dass das (exponentielle) Wachstum der Fallzahlen vor allem auf die Ausweitung der Tests zurückzuführen sei und nicht, dass Covid-19 selber sich in diesem Maße ausgebreitet hätte. Gegen diese These spricht eindeutig die Entwicklung der Quote an positiven Tests.

Ein letztes Mal nochmal für dich, denn ich habe immer noch ein wenig Hoffnung, dass du es wirklich nicht verstehst und nicht einfach nicht verstehen willst: diese Quote gibt an, welcher relative Anteil der Tests insgesamt positiv ausgefallen sind.
Bis einschließlich KW10 gibt das RKI eine Quote von 3.1% an. Das zeigt schonmal, dass für jeden erkrankten 32 weitere Personen getestet wurden, die nicht erkrankt waren. Es war also nicht so, dass man vor lauter erkrankten mit den Tests nicht hinterherkam.
Bis KW14 ist die Quote der positiven Tests auf 9,0% angestiegen. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Tests um mehr als das dreifache. Nun hatte man also viel mehr Tests zur Verfügung und wenn die Prävalenz des Virus konstant geblieben wäre, dann hätte auch die Quote der positiven Ergebnisse gleich bleiben müssen (oder sogar sinken, schließlich konnte man nun ja noch mehr Personen aus dem Umfeld jedes erkrankten Testen, wenn es gar nicht viel mehr erkrankte gab). Tatsächlich stieg auch die Quote deutlich, was eindeutig daraufhin zeigt, dass sich das Virus in dieser Zeit exponentiell ausgebreitet hat.

Dass der Testzeitpunkt bzw. Meldezeitpunkt nicht dem Erkrankungszeitpunkt entspricht ist klar. Das ändert aber nichts am exponentiellen Wachstum, welches nicht durch die erhöhten Tests bedingt war.

Neue Daten vs Alte Daten

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 16:51 (vor 2086 Tagen) @ jniklast

Ja eine Quote ist immer relativ, das ist die Definition. Du redest doch völlig an der Argumentation vorbei und kommst damit, dass durch Meldeverzögerung und ähnliches die eigentliche Abnahme der Ansteckungen um den 15.03. liegt. Kann alles sein und ist in der Tat etwas, was man genau untersuchen sollte um zu sehen welche Maßnahmen wichtig sind und welche vielleicht nicht.

Es geht aber in dieser Diskussion darum, dass der Autor des Artikels behauptet, dass das (exponentielle) Wachstum der Fallzahlen vor allem auf die Ausweitung der Tests zurückzuführen sei und nicht, dass Covid-19 selber sich in diesem Maße ausgebreitet hätte. Gegen diese These spricht eindeutig die Entwicklung der Quote an positiven Tests.

Ein letztes Mal nochmal für dich, denn ich habe immer noch ein wenig Hoffnung, dass du es wirklich nicht verstehst und nicht einfach nicht verstehen willst: diese Quote gibt an, welcher relative Anteil der Tests insgesamt positiv ausgefallen sind.
Bis einschließlich KW10 gibt das RKI eine Quote von 3.1% an. Das zeigt schonmal, dass für jeden erkrankten 32 weitere Personen getestet wurden, die nicht erkrankt waren. Es war also nicht so, dass man vor lauter erkrankten mit den Tests nicht hinterherkam.
Bis KW14 ist die Quote der positiven Tests auf 9,0% angestiegen. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Tests um mehr als das dreifache. Nun hatte man also viel mehr Tests zur Verfügung und wenn die Prävalenz des Virus konstant geblieben wäre, dann hätte auch die Quote der positiven Ergebnisse gleich bleiben müssen (oder sogar sinken, schließlich konnte man nun ja noch mehr Personen aus dem Umfeld jedes erkrankten Testen, wenn es gar nicht viel mehr erkrankte gab). Tatsächlich stieg auch die Quote deutlich, was eindeutig daraufhin zeigt, dass sich das Virus in dieser Zeit exponentiell ausgebreitet hat.

Dass der Testzeitpunkt bzw. Meldezeitpunkt nicht dem Erkrankungszeitpunkt entspricht ist klar. Das ändert aber nichts am exponentiellen Wachstum, welches nicht durch die erhöhten Tests bedingt war.

Ok, dann versuche ich es auch noch ein letztes Mal zu erklären. Bei dir habe ich ebenfalls noch etwas Hoffnung. Die 9% aus KW14 kommen dadurch zu Stande, dass in dieser Woche unheimlich viele Fälle auf Basis des Meldedatums (nicht des Erkrankungsdatums!) erfasst wurden. Hast du dir die Grafik auf dem Dashboard des RKI überhaupt mal angeschaut? Wenn ja, verstehe ich nicht, wie du meinen Punkt nicht verstehen kannst, wenn du den gelben Anteil in KW 13 und 14 siehst.
Es sieht also in deiner alten Statistik so aus, als wäre der prozentuale Anteil bis KW14 angestiegen. Das ist aber falsch und genau wegen der dahinter liegenden Problematik hat das RKI ja seit ein paar Tagen eine neue Erfassungsmethode. Ein Großteil der Leute aus KW14 in deiner Statistik sind schon weit vorher infiziert geworden, sodass sich für die die Zeit von KW12 bis KW14 eine ziemlich unspektakuläre Steigunsrate (wenn überhaupt) ergibt. Genau das zeigt ja die Grafik, wenn man sich nur die blauen Balken anschaut. Der gelbe Anteil verteilt sich logischerweise auf die vorherige Zeit, sodass sich ein Plateau vom 16.03 bis 03.04 ergibt. Schaut man sich nur die Zahlen nach Erkrankungsdatum an, ist der 16.03 der alleinige Höhepunkt und die Kurve fällt nach dem 23.03 kontinuierlich ab.

Ich habe mir jetzt nochmal die Mühe gemacht, deine alten Daten mit den neuen Daten (Stand heute) des RKI abzugleichen. In deiner alten Statistik gibt das RKI zum Beispiel für die KW 13 31.900 positive Fälle auf. Die neuen Daten zeigen aber für diese Woche (23-29.03) nur 19.000 Fälle nach Erkrankunsdatum an. Die Fälle nach Meldedatum fallen logischerweise immer in frühere Wochen auf Grund der Zeit zwischen Ansteckung und Entwicklung von Symptomen. Unsere Diskrepanz ergibt sich ganz einfach daraus, dass du dir nur die alten Daten angeschaut hast und die neuen Daten des RKI anscheinend überhaupt keines Blickes gewürdigt hast. Wir diskutieren also im Prinzip über zwei verschiedene Sachen aneinander vorbei. Die alte Statistik, die du für deine Argumentation benutzt bildet die Steigunsrate nicht wieder, genau deswegen hat das RKI ja eingelenkt. Wenn das RKI selbst seine Daten für unzureichend hält, verstehe ich nicht, warum du weiterhin stur daran festhälst.

Neue Daten vs Alte Daten

jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 17:17 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

In einer Sache hast du Recht: wir schreiben über unterschiedliche Dinge. Das hab ich jetzt aber auch wirklich oft genug betont und relativ klar gemacht, worum es geht und was am Artikel falsch ist (ein letzter Hinweis: es ist nicht die Unterscheidung zwischen Meldedatum und Erkrankungsdatum).
Du willst anscheinend nicht einsehen, dass aufgrund der Zahlen eindeutig ist, dass es ein exponentielles Wachstum gab. Da kann man dann nichts machen.

Neue Daten vs Alte Daten

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 18:52 (vor 2086 Tagen) @ jniklast
bearbeitet von Fluegelflitzer, Montag, 27.04.2020, 19:11

In einer Sache hast du Recht: wir schreiben über unterschiedliche Dinge. Das hab ich jetzt aber auch wirklich oft genug betont und relativ klar gemacht, worum es geht und was am Artikel falsch ist (ein letzter Hinweis: es ist nicht die Unterscheidung zwischen Meldedatum und Erkrankungsdatum).
Du willst anscheinend nicht einsehen, dass aufgrund der Zahlen eindeutig ist, dass es ein exponentielles Wachstum gab. Da kann man dann nichts machen.

Nein, gab es nicht. Es sei denn, du hast eine neue Definition einer Exponentialfunktion erfunden, die noch keiner kennt. Wenn es ein exponentielles Wachstum gegeben hätte, dann hätten wir in Deutschland nach 2-3 Monaten 10 Millionen Infizierte haben müssen, so wie es der Tierarzt vom RKI gesagt hat. Selbst aus deinen KW Zahlen lässt sich keine Exponentialfunktion ableiten und wenn du nicht nur so tust, als wüsstest du noch, was die Definition von exponentiellem Wachstum ist, dann weißt du das auch.

Hier erklärt dir nochmal ein Mathematiker, warum euer Gerede vom exponentiellen Wachstum im Zusammenhang mit Covid-19 Blödsinn ist.

https://www.focus.de/gesundheit/news/mathematiker-moritz-kassmann-auf-verdopplungszeiten-zu-schauen-macht-mathematisch-keinen-sinn_id_11890427.html

"Verdopplungszeit ist keine Momentaufnahme

Dabei gibt es jedoch einen Haken. „Wer diese Zahl benutzt, setzt voraus, dass ein exponentielles Wachstum mit konstanter Wachstumsrate vorliegt, beziehungsweise, dass die Verdopplungszeit konstant ist“, erklärt Kaßmann weiter. „Also, dass sich die Zahl der Infektionen über einen bestimmten Zeitraum immer im gleichen Maße verdoppelt.“

Bei einer Verdopplungszeit von zehn Tagen würde die Situation dann wie folgt aussehen:

Alle zehn Tage würde sich die Zahl der Neuinfektionen verdoppeln. Sie würde sich von heute auf in zehn Tagen verdoppeln, von morgen auf in elf Tagen, von übermorgen auf in zwölf Tagen, und so weiter.

Dabei handelt es sich also nicht um eine Momentaufnahme, sondern um die Entwicklung über einen bestimmten Zeitraum. Nur dann könne man von exponentiellem Wachstum sprechen und eine Verdopplungszeit bestimmen.

Kein exponentielles Wachstum in Deutschland

Das war jedoch schon zu dem Zeitpunkt nicht mehr der Fall, als über Verdopplungszeiten diskutiert wurde“, betont der Mathematiker. „In Wahrheit schwankte bereits damals diese Zahl.

Für einen Mathematiker bedeute das, dass er mit einer solchen Zahl nicht mehr arbeiten könne. Denn die Grundlage, ein Wachstum mit einer konstanten Wachstumsrate sei nicht gegeben.

„Das Konzept der Verdopplungszeit hat in diesem Zusammenhang also keine Bedeutung mehr, es sollte nicht mehr angewendet werden“, erklärt Kaßmann. „Auf diese Zahl zu schauen, macht mathematisch keinen Sinn.“

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Neue Daten vs Alte Daten

jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 21:04 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer
bearbeitet von jniklast, Montag, 27.04.2020, 21:11

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.

Neue Daten vs Alte Daten

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 21:28 (vor 2086 Tagen) @ jniklast

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.

Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."

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Tigo, Duisburg, Montag, 27.04.2020, 21:46 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Aber genau das war doch der Fall. Wir hatten zeitweise alle 2,5 Tage eine Verdopplung...

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jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 21:45 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."

Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.

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Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 22:48 (vor 2086 Tagen) @ jniklast

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.

Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve

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brummbaer, Montag, 27.04.2020, 23:29 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer
bearbeitet von brummbaer, Montag, 27.04.2020, 23:32

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.


Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve

Dafür, dass du hier soo dermaßen auf die Kacke haust, solltest du vllt. erstmal dein Vokabelheft studieren: Es heißt Logarithmus und hat mir "Rhythm of the Night" wenig gemein. (Passenderweise hießen die Interpreten damals allerdings Corona.)

Was ein "logarithmisches Wachstum" ist, hätte ich dann auch gern noch erklärt, ebenso was eine "exponentielle Steigung" sein soll - bin gespannt.


"Hunderte Funktionen in einer" ist natürlich auch völliger Käse, dennoch illustriert das Beispiel ja ganz gut, was gemeint ist:
Verhält sich zum Beispiel ein Zinssatz i wie folgt:
t i
0 0,05
1 0,05
2 0,05
3 0,05
4 0,05
5 0,03
6 0,03
7 0,03
8 0,03
9 0,01
10 0,01
handelt es bei der Kapitalentwicklung immer noch um näherungsweise exponentielles Wachstum, auch wenn der Wachstumsfaktor (1+i) hier nicht konstant ist. Stattdessen würde man den Wachstumsfaktor z.B. (ganz simpel) über den Mittelwert oder (etwas aufwändiger) mit Hilfe exponentieller Regression für den Beobachtungszeitraum annähern.

Du kannst dich jetzt an der Vokabel "näherungsweise" aufhängen, aber das ändert natürlich für den Beginn der Fallzahlentwicklung nicht die Tatsache. Ein Wachstumsfaktor von 1 (den wir ja momentan anscheinend ca. haben) sorgt dagegen natürlich für eine lineare, da konstante, Fortschreibung.

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Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 23:46 (vor 2086 Tagen) @ brummbaer
bearbeitet von Fluegelflitzer, Montag, 27.04.2020, 23:59

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.


Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve


Dafür, dass du hier soo dermaßen auf die Kacke haust, solltest du vllt. erstmal dein Vokabelheft studieren: Es heißt Logarithmus und hat mir "Rhythm of the Night" wenig gemein. (Passenderweise hießen die Interpreten damals allerdings Corona.)

Was ein "logarithmisches Wachstum" ist, hätte ich dann auch gern noch erklärt, ebenso was eine "exponentielle Steigung" sein soll - bin gespannt.


"Hunderte Funktionen in einer" ist natürlich auch völliger Käse, dennoch illustriert das Beispiel ja ganz gut, was gemeint ist:
Verhält sich zum Beispiel ein Zinssatz i wie folgt:
t i
0 0,05
1 0,05
2 0,05
3 0,05
4 0,05
5 0,03
6 0,03
7 0,03
8 0,03
9 0,01
10 0,01
handelt es bei der Kapitalentwicklung immer noch um näherungsweise exponentielles Wachstum, auch wenn der Wachstumsfaktor (1+i) hier nicht konstant ist. Stattdessen würde man den Wachstumsfaktor z.B. (ganz simpel) über den Mittelwert oder (etwas aufwändiger) mit Hilfe exponentieller Regression für den Beobachtungszeitraum annähern.

Du kannst dich jetzt an der Vokabel "näherungsweise" aufhängen, aber das ändert natürlich für den Beginn der Fallzahlentwicklung nicht die Tatsache. Ein Wachstumsfaktor von 1 (den wir ja momentan anscheinend ca. haben) sorgt dagegen natürlich für eine lineare, da konstante, Fortschreibung.

Ich werde mich nicht daran aufhängen, ich werde dir ganz einfach erzählen, dass du noch so viele Adjektive vor- oder dranhängen kannst, wie du willst und es trotzdem nicht zu einem exponentiellem Wachstum wird. Schau dir mal eine logarythmische Funktion an und sag mir, ob diese oder eine exponentielle Wachstumskurve besser die kummulativen Coronazahlen grafisch (see what I did here) widergeben. Eine "exponentielle" Phase gibt es bei jeder Virusinfektion und jedes Jahr bei der Grippe, trotzdem macht sie das nicht zu Krankheiten mit exponentiellem Wachstum.
Da du genau wie dieser Autor, der auch nochmal erklärt, warum exponentielles Wachstum und Corona nichtzusammengehören, Zinsbeispiele zur Illustriation benutzt, wirst du dich bestimmt darüber freuen. Gute Nacht!

https://www.aier.org/article/the-coronavirus-pandemic-is-not-exponential/

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brummbaer, Dienstag, 28.04.2020, 00:21 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.


Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve


Dafür, dass du hier soo dermaßen auf die Kacke haust, solltest du vllt. erstmal dein Vokabelheft studieren: Es heißt Logarithmus und hat mir "Rhythm of the Night" wenig gemein. (Passenderweise hießen die Interpreten damals allerdings Corona.)

Was ein "logarithmisches Wachstum" ist, hätte ich dann auch gern noch erklärt, ebenso was eine "exponentielle Steigung" sein soll - bin gespannt.


"Hunderte Funktionen in einer" ist natürlich auch völliger Käse, dennoch illustriert das Beispiel ja ganz gut, was gemeint ist:
Verhält sich zum Beispiel ein Zinssatz i wie folgt:
t i
0 0,05
1 0,05
2 0,05
3 0,05
4 0,05
5 0,03
6 0,03
7 0,03
8 0,03
9 0,01
10 0,01
handelt es bei der Kapitalentwicklung immer noch um näherungsweise exponentielles Wachstum, auch wenn der Wachstumsfaktor (1+i) hier nicht konstant ist. Stattdessen würde man den Wachstumsfaktor z.B. (ganz simpel) über den Mittelwert oder (etwas aufwändiger) mit Hilfe exponentieller Regression für den Beobachtungszeitraum annähern.

Du kannst dich jetzt an der Vokabel "näherungsweise" aufhängen, aber das ändert natürlich für den Beginn der Fallzahlentwicklung nicht die Tatsache. Ein Wachstumsfaktor von 1 (den wir ja momentan anscheinend ca. haben) sorgt dagegen natürlich für eine lineare, da konstante, Fortschreibung.


Ich werde mich nicht daran aufhängen, ich werde dir ganz einfach erzählen, dass du noch so viele Adjektive vor- oder dranhängen kannst, wie du willst und es trotzdem nicht zu einem exponentiellem Wachstum wird. Schau dir mal eine logarythmische Funktion an und sag mir, ob diese oder eine exponentielle Wachstumskurve besser die kummulativen Coronazahlen grafisch (see what I did here) widergeben. Eine "exponentielle" Phase gibt es bei jeder Virusinfektion und jedes Jahr bei der Grippe, trotzdem macht sie das nicht zu Krankheiten mit exponentiellem Wachstum.
Da du genau wie dieser Autor, der auch nochmal erklärt, warum exponentielles Wachstum und Corona nichtzusammengehören, Zinsbeispiele zur Illustriation benutzt, wirst du dich bestimmt darüber freuen. Gute Nacht!

https://www.aier.org/article/the-coronavirus-pandemic-is-not-exponential/

Noch mehr freue ich mich, dass du einen Text verlinkst, in dem sich der Autor über Leute wie dich lustig macht:

It is farcical that people who until a few weeks ago couldn’t even spell the word “exponential” – let alone explain what it meant – ran straight across this intellectually hysterical spectrum and made the opposite mistake: drawing exponential curves until they ran out of paper or whiteboards.

Trotz meines Hinweises bist du nicht in der Lage das Wort Logarithmus bzw. das entsprechende Adjektiv korrekt zu schreiben - faszinierend.
Garniert wird das ganze mit dem nächsten Begriff "kummulativ" - auch dieses Wort existiert nicht. Noch dazu meinst du (mutmaßlich) nicht "kumulativ" sondern "kumuliert".
Ein Rechtschreibfehler kann natürlich jedem unterlaufen, allerdings scheint es sich bei dir gerade nicht um Rechtschreibfehler zu handeln, weshalb du zur vom Autor beschriebenen Gruppe zu zählen scheinst.

Zum Inhalt: Ja, natürlich wachsen weder Bakterien noch die Anzahl von Infizierten (übrigens auch nicht Kapital, Stichwort Josefspfenning) im strengen Sinne exponentiell - das ist ja auch schlicht technisch unmöglich: Wenn heute 8 Milliarden Menschen infiziert wären, könnten es in einem weiteren Verdopplungszyklus natürlich nicht 16 Milliarden sein, weil es schlicht nicht so viele Menschen gibt. Dennoch kann man für den Beginn der Ausbreitung von einer exponentiell Ausbreitung sprechen, um nichts anderes geht es doch.

Jetzt gebe ich dir noch einen Hinweis, in der Erwartung, dass ich dann zumindest eine Erläuterung des Begriffs "exponentielle Steigung" erhalte: das, was du mit dem Begriff "logarithmisches Wachstum" meinst, ist mutmaßlich das sogenannte "logistische Wachstum".

Neue Daten vs Alte Daten

markus93, Sauerland, Dienstag, 28.04.2020, 06:02 (vor 2086 Tagen) @ brummbaer

Ignorier ihn einfach, der will nur provozieren. Zeigt vor allem seine Antwort auf diesen Post hier.

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Fluegelflitzer, Göttingen, Dienstag, 28.04.2020, 00:47 (vor 2086 Tagen) @ brummbaer

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.


Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve


Dafür, dass du hier soo dermaßen auf die Kacke haust, solltest du vllt. erstmal dein Vokabelheft studieren: Es heißt Logarithmus und hat mir "Rhythm of the Night" wenig gemein. (Passenderweise hießen die Interpreten damals allerdings Corona.)

Was ein "logarithmisches Wachstum" ist, hätte ich dann auch gern noch erklärt, ebenso was eine "exponentielle Steigung" sein soll - bin gespannt.


"Hunderte Funktionen in einer" ist natürlich auch völliger Käse, dennoch illustriert das Beispiel ja ganz gut, was gemeint ist:
Verhält sich zum Beispiel ein Zinssatz i wie folgt:
t i
0 0,05
1 0,05
2 0,05
3 0,05
4 0,05
5 0,03
6 0,03
7 0,03
8 0,03
9 0,01
10 0,01
handelt es bei der Kapitalentwicklung immer noch um näherungsweise exponentielles Wachstum, auch wenn der Wachstumsfaktor (1+i) hier nicht konstant ist. Stattdessen würde man den Wachstumsfaktor z.B. (ganz simpel) über den Mittelwert oder (etwas aufwändiger) mit Hilfe exponentieller Regression für den Beobachtungszeitraum annähern.

Du kannst dich jetzt an der Vokabel "näherungsweise" aufhängen, aber das ändert natürlich für den Beginn der Fallzahlentwicklung nicht die Tatsache. Ein Wachstumsfaktor von 1 (den wir ja momentan anscheinend ca. haben) sorgt dagegen natürlich für eine lineare, da konstante, Fortschreibung.


Ich werde mich nicht daran aufhängen, ich werde dir ganz einfach erzählen, dass du noch so viele Adjektive vor- oder dranhängen kannst, wie du willst und es trotzdem nicht zu einem exponentiellem Wachstum wird. Schau dir mal eine logarythmische Funktion an und sag mir, ob diese oder eine exponentielle Wachstumskurve besser die kummulativen Coronazahlen grafisch (see what I did here) widergeben. Eine "exponentielle" Phase gibt es bei jeder Virusinfektion und jedes Jahr bei der Grippe, trotzdem macht sie das nicht zu Krankheiten mit exponentiellem Wachstum.
Da du genau wie dieser Autor, der auch nochmal erklärt, warum exponentielles Wachstum und Corona nichtzusammengehören, Zinsbeispiele zur Illustriation benutzt, wirst du dich bestimmt darüber freuen. Gute Nacht!

https://www.aier.org/article/the-coronavirus-pandemic-is-not-exponential/


Noch mehr freue ich mich, dass du einen Text verlinkst, in dem sich der Autor über Leute wie dich lustig macht:

It is farcical that people who until a few weeks ago couldn’t even spell the word “exponential” – let alone explain what it meant – ran straight across this intellectually hysterical spectrum and made the opposite mistake: drawing exponential curves until they ran out of paper or whiteboards.

Trotz meines Hinweises bist du nicht in der Lage das Wort Logarithmus bzw. das entsprechende Adjektiv korrekt zu schreiben - faszinierend.
Garniert wird das ganze mit dem nächsten Begriff "kummulativ" - auch dieses Wort existiert nicht. Noch dazu meinst du (mutmaßlich) nicht "kumulativ" sondern "kumuliert".
Ein Rechtschreibfehler kann natürlich jedem unterlaufen, allerdings scheint es sich bei dir gerade nicht um Rechtschreibfehler zu handeln, weshalb du zur vom Autor beschriebenen Gruppe zu zählen scheinst.

Zum Inhalt: Ja, natürlich wachsen weder Bakterien noch die Anzahl von Infizierten (übrigens auch nicht Kapital, Stichwort Josefspfenning) im strengen Sinne exponentiell - das ist ja auch schlicht technisch unmöglich: Wenn heute 8 Milliarden Menschen infiziert wären, könnten es in einem weiteren Verdopplungszyklus natürlich nicht 16 Milliarden sein, weil es schlicht nicht so viele Menschen gibt. Dennoch kann man für den Beginn der Ausbreitung von einer exponentiell Ausbreitung sprechen, um nichts anderes geht es doch.

Jetzt gebe ich dir noch einen Hinweis, in der Erwartung, dass ich dann zumindest eine Erläuterung des Begriffs "exponentielle Steigung" erhalte: das, was du mit dem Begriff "logarithmisches Wachstum" meinst, ist mutmaßlich das sogenannte "logistische Wachstum".

:D Du hast Illustriation übersehen. Aber trotzdem schön zu sehen, dass du bei der Suche soviel Spass wie die Kinder bei der Ostereisuche hattest. Jetzt aber wirklich Gute Nacht!

Neue Daten vs Alte Daten

jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 23:06 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.


Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve

Also bei allem Respekt, aber es scheint mir dann doch, dass ich mit einem Physikstudium mehr Ahnung von Mathe habe als du, denn sonst würdest du nicht weiter bestreiten, dass es eine Phase mit exponentiellen Wachstum gab. Das bestreiten übrigens auch all deine Links nicht, da geht es nur darum, dass dieses Wachstum natürlich nicht ungebrochen ist - was auch niemand behauptet.
Die Ansteckungsrate hat sich nunmal verändert, entsprechend muss natürlich auch die zugehörige mathematische Funktion für die Modellierung angepasst werden. Das ändert nix daran, dass es so lange R > 1 war sich um exponentielles Wachstum handelte. Das kann dir gefallen oder nicht, das schöne an der Mathematik ist, dass sie universell gültig ist. Ob es dir passt oder nicht, eine Funktion der Form f(t) = A*R^t ist eine Exponentialfunktion und so lange R > 1 ist es Wachstum.

Und damit Gute Nacht, ich denke es ist alles hierzu gesagt.

Neue Daten vs Alte Daten

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 23:24 (vor 2086 Tagen) @ jniklast

Solange ein Infizierter im Schnitt mehr als eine andere Person ansteckt ist das Wachstum der Infektionszahl automatisch exponentiell. Das ist schlichtweg Mathematik. Niemand behauptet, dass es eine ständig gleiche Wachstumsrate war, offensichtlich ist die Kurve ja abgeflacht. Ändert aber nichts an der Grundaussage, dass das Wachstum exponentiell war. Sagt ja auch der Mathematiker in deinem Link, denn die von ihm genannte Reproduktionsrate ist nichts anderes als der Exponentialfaktor für t = Dauer der Erkrankung.


Nein, das sagt er nicht und nein, natürlich ist das Wachstum nicht automatisch exponentiell, so lange der Wert größer ist als 1. Ob der Wert größer oder kleiner 1 ist, sagt dir nur, ob es sich um einen Wachstums- oder Zerfallprozess handelt. Er hat sich dabei auch garnicht auf eine Exponentialfunktion bezogen, sondern auf die Nettoreproduktionsrate. Das du beides gleichsetzt kann ich als nichts anderes als einen bewussten Täuschungsversuch von dir werten.

Für dich und alle anderen hier nochmal der erste Wikipedia-Satz zu exponentiellem Wachstum. Den wichtigen Teil hebe ich mal hervor gehoben.

"Exponentielles Wachstum (auch unbegrenztes bzw. freies Wachstum genannt) beschreibt ein mathematisches Modell für einen Wachstumsprozess, bei dem sich die Bestandsgröße in jeweils gleichen Zeitschritten immer um denselben Faktor vervielfacht."


Pass auf, dann zeig ich dir mal die Formel für das Wachstum mit einer Netto-Reproduktionsrate R:
Sei A = Anzahl der Infizierten zum Zeitpunkt T0, 1 t = durchschnittliche Dauer der Erkrankung, dann ist die Anzahl der Infizierten in Abhängigkeit der Zeit folgendes:
a(t) = A * R^t

Was ist das also für eine Funktion? Richtig, eine Exponentialfunktion.
Nur weil sich die Art der Exponentialfunkion im Laufe der Zeit verändert (R ging von ca. 3 zurück auf unter 1) ändert es nichts daran, dass es ein exponentielles Wachstum war, so lange R > 1 war.

Das ist wie wenn du bei einem Fonds oder anderer Wertanlage täglich unterschiedliche Zinssätze hast. So lange diese positiv sind (das entspricht R > 1) wächst dein Erspartes exponentiell. Auch wenn sich die Verdopplungszeit ständig ändert.


Hör zu, du kannst es noch so oft wiederholen, wie du magst, es wird dadurch trotzdem nicht weniger falsch. Was du über exponentielle Steigungen sagst, ist schlicht falsch. Du kannst nicht einfach willkürlich Steigungsraten verändern, noch dazu in undefinierten Zeitabständen und dann sagen, es sind einfach hunderte Exponentialfunktionen in einer und dann haben wir am Ende irgendwo exponentielles Wachstum.
Nur weil jeder Ulrich heutzutage, dass Wort exponential völlig gedankenlos benutzt, weil er es mal in der Zeitung gelesen hat, gewchrieben in einem Artikel vom Praktikanten, der Mathe im Abi am liebsten abgewählt hätte, muss man sowas nicht einfach so stehen lassen. Von mir aus nenn es ein logarythmisches Wachstum, aber die falsche Verwendung des Begriffs exponentiell führt dann zu solchen Diskussionen wie hier, wo ein Haufen böser Internteruser wütend werden, weil jemand den Begriff richtig verwendet.

https://voxeu.org/article/it-s-not-exponential-economist-s-view-epidemiological-curve


Also bei allem Respekt, aber es scheint mir dann doch, dass ich mit einem Physikstudium mehr Ahnung von Mathe habe als du, denn sonst würdest du nicht weiter bestreiten, dass es eine Phase mit exponentiellen Wachstum gab. Das bestreiten übrigens auch all deine Links nicht, da geht es nur darum, dass dieses Wachstum natürlich nicht ungebrochen ist - was auch niemand behauptet.
Die Ansteckungsrate hat sich nunmal verändert, entsprechend muss natürlich auch die zugehörige mathematische Funktion für die Modellierung angepasst werden. Das ändert nix daran, dass es so lange R > 1 war sich um exponentielles Wachstum handelte. Das kann dir gefallen oder nicht, das schöne an der Mathematik ist, dass sie universell gültig ist. Ob es dir passt oder nicht, eine Funktion der Form f(t) = A*R^t ist eine Exponentialfunktion und so lange R > 1 ist es Wachstum.

Und damit Gute Nacht, ich denke es ist alles hierzu gesagt.

Schau, du sagt so Sachen wie "das bestreiten ja auch all deine Links nicht" und es stimmt einfach genauso wenig, wie deine Aussage zu den Exponentialfunktionen. Eine logarythmische Funktion wird auch nicht zur Exponentialfunktion, nur weil ein Abschnitt davon letzterer ähnelt. Du kannst ja von mir von einer Exponentialphase sprechen, aber dann musst du auch deutlich klar stellen, dass es sich nicht allgemein um exponentielles Wachstum handelt und dies nur eine Beschreibung ist. Sonst drehen nämlich die Leute durch, wie sie es getan haben und faseln wie die WHO von 3-5% Mortalität, wenn sie sich nur die frühe Phase in Wuhan anschauen. Der Autor des zweiten Artikels macht dies zum Beispiel deutlich.

"It illustrates why it is easy to first underestimate a disease’s spread by thinking the curve is linear, but then overestimate it by thinking it is exponential."

Der Mathematiker aus dem Focusartikel sagt ebenfalls, dass der Begriff völlig falsch verwendet wird und behauptet eben nicht, was du sagst. Wie ich bereits gesagt habe, geht es nicht um eine Momentaufnahme, sondern um einen im Kontext sinnvollen Zeitraum, den es klar zu definieren gilt. Bei Daten mit großen Fallzahlen und etwas Variabilität kannst du immer irgendwo exponentielle Phasen finden, wenn du du t nur klein genug machst.

"Dabei handelt es sich also nicht um eine Momentaufnahme, sondern um die Entwicklung über einen bestimmten Zeitraum. Nur dann könne man von exponentiellem Wachstum sprechen und eine Verdopplungszeit bestimmen.
Kein exponentielles Wachstum in Deutschland

„Das war jedoch schon zu dem Zeitpunkt nicht mehr der Fall, als über Verdopplungszeiten diskutiert wurde“, betont der Mathematiker. „In Wahrheit schwankte bereits damals diese Zahl.“"

Wünsche dir auch eine Gute Nacht!

Neue Daten vs Alte Daten

CB, Montag, 27.04.2020, 17:00 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Das Ding ist, dass es ein exponentielles Wachstum gegeben haben muss, sonst kommst man nicht auf 6000 infizierte am Tag. Wann soll das denn gewesen sein? Im Februar? Und was ist dann im März passiert? Warum soll es ohne Maßnahmen kein exponentielles Wachstum mehr gegeben haben?

Darauf musst du und der Artikelschreiber Antworten geben.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 15:43 (vor 2086 Tagen) @ jniklast

Darf ich dich Sisyphus nennen? ;-)

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 16:25 (vor 2086 Tagen) @ Ulrich

Ich fürchte das wäre durchaus passend ;)

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Montag, 27.04.2020, 09:43 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Er will das nicht verstehen...

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 07:46 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Wow...


Nicht "Wow". Das Argument ist durchaus überzeugend. Wenn es kein exponentielles Wachstum gab, hätte mit steigender Anzahl der Test auch der Anteil positiver Tests maximal gleich bleiben dürfen.

Ich glaube nicht, dass dein Vorredner an Argumenten interessiert ist.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

MDomi, Montag, 27.04.2020, 10:49 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Aber er sagt doch immer, dass er Gegen-Argumente hören möchte? Geht ja schnell wieder los seitdem er wieder da ist.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 19:31 (vor 2086 Tagen) @ MDomi

Aber er sagt doch immer, dass er Gegen-Argumente hören möchte? Geht ja schnell wieder los seitdem er wieder da ist.

Tut er doch auch. Ich höre sehr gerne Gegen-Argumente. Nur wie in diesem Fall, muss ich dann ja nicht widerspruchslos zustimmen, wenn mir ein Haufen Leute, die sich scheinbar nicht mehr an das Mathe-Abi erinnern können, erklären wollen, das eine Funktion mit wild schwankenden Steigungsraten eine Exponentialfunktion sei.

https://www.focus.de/gesundheit/news/mathematiker-moritz-kassmann-auf-verdopplungszeiten-zu-schauen-macht-mathematisch-keinen-sinn_id_11890427.html

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 10:52 (vor 2087 Tagen) @ MDomi

Aber er sagt doch immer, dass er Gegen-Argumente hören möchte? Geht ja schnell wieder los seitdem er wieder da ist.

Schau Dir einfach mal seine Beiträge zum Thema Klimawandel an. Da hat er genau die gleiche Masche durchgezogen.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

ergo, Magdeburg, Montag, 27.04.2020, 11:36 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

Ich verstehe es einfach nicht. Warum ignoriert ihr ihn nicht einfach oder hat der euch früher den Lolli geklaut? Im RL hast du auch nur die Möglichkeit jemanden, der dir auf den Sack geht zu ignorieren oder ihm auf die Fresse zu hauen.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahme

ergo, Montag, 27.04.2020, 12:52 (vor 2087 Tagen) @ ergo

Nun ja dann bleibt halt vieles falsches unwidersprochen stehen...
Aber Du hast recht, für einen selbst ist es besser Leute von denen man weiß, dass sie zu allen Themen nur Blö.... .... Sachen schreiben die man selbst für ausgemachten Schwachsinn hält komplett zu ignorieren.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahme

markus93, Sauerland, Montag, 27.04.2020, 19:43 (vor 2086 Tagen) @ RE_LordVader

Wenn den alle ignorieren würden wäre das Thema wohl relativ schnell von selbst erledigt. Er will doch offensichtlich nur provozieren, wenn keiner mehr drauf anspringt zieht er irgendwann schon weiter.

Vorher würde er sich aber vermutlich ein anderes Thema suchen

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 20:05 (vor 2086 Tagen) @ markus93

.... und eventuell einen anderen Nick.

Wenn den alle ignorieren würden wäre das Thema wohl relativ schnell von selbst erledigt. Er will doch offensichtlich nur provozieren, wenn keiner mehr drauf anspringt zieht er irgendwann schon weiter.

Vorher würde er sich aber vermutlich ein anderes Thema suchen

markus93, Sauerland, Montag, 27.04.2020, 20:07 (vor 2086 Tagen) @ Ulrich

Davon kann man tatsächlich leider ausgehen.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahme

ergo, Magdeburg, Montag, 27.04.2020, 20:05 (vor 2086 Tagen) @ markus93

Man könnte den Eindruck haben manche warten nur auf den nächsten Flügelflitzer post um darauf zu reagieren :D

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahme

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 20:20 (vor 2086 Tagen) @ ergo

Man könnte den Eindruck haben manche warten nur auf den nächsten Flügelflitzer post um darauf zu reagieren :D

Das Problem mit Leuten wie Ulrich oder Markus ist, dass Sie fachlich bei so gut wie keinem Thema wirklich mitreden können, deswegen beschränken Sie sich auf persönliche Attacken und dem Zureden von Usern, die wenigstens sachlich irgendwo fundierte Gegenargumente bringen können.
Ich denke nicht, dass einer von Beiden versteht, was eine Exponentialfunktion überhaupt ist, weswegen Sie auch nicht nachvollziehen können, warum es in Deutschland nie einen exponentiellen Anstieg gegeben hat. Ich habe daher noch zusätzlich zu meinem Ursprungsartikel einen Artikel eines Mathematikers gepostet, der das ganze so runterdummt, dass es jeder verstehen sollte und der ebenfalls klar Stellung dazu bezieht, was von der Story des exponentiellen Coronoawachstums zu halten ist.
Aber selbst darauf erwarte ich keine Reaktion von Ulrich. Geht es Ihm doch einzig und alleine darum, sein von Anfang an gestricktes Narrativ aufrechtzuerhalten. Man beachte nur mal, wie reflexartig er zubeißt, wenn er irgendwo was dazu ließt, dass Schweden nicht ins absolute Coronachaos stürzt.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahme

markus93, Sauerland, Montag, 27.04.2020, 20:09 (vor 2086 Tagen) @ ergo

Ich selbst lasse mich ja auch ab und an dazu hinreißen seinem Stumpfsinn zu antworten, wahrscheinlich leider die falsche Option.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahme

Ulrich, Montag, 27.04.2020, 20:17 (vor 2086 Tagen) @ markus93

Ich selbst lasse mich ja auch ab und an dazu hinreißen seinem Stumpfsinn zu antworten, wahrscheinlich leider die falsche Option.

Wenn seine Fake News unwidersprochen stehen bleiben, dann ist das auch alles andere als gut. Ein klassisches Dilemma.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Philipp54, Sonntag, 26.04.2020, 21:19 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer
bearbeitet von Philipp54, Sonntag, 26.04.2020, 21:29

Die Ärzte Meinung an der Front ist durchgängig " Wir hatten noch nie eine Situation wo wir so hilflos vor Massen an Patienten standen, die Intensivbetten benötigten, wir hilflos Patienten gegenüber standen und selektieren mussten, wem wir überhaupt noch ein Behandlungsbett zur Verfügung stellen können."
Die Gefährlichkeit wurde unterschätzt und notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung verpasst. Corona- Viren werden seit Jahren wissenschaftlich untersucht und deren Potential den Regierungen gemeldet.
Labore wurden geschlossen, weil man den Virus als zu gefährlich ansah, dass man das Risiko der Entweichung eingehen wollte. Diese Warnungen gab es auch von amerikanischer Seite an das Labor in Wutan und Hinweise, dass die Sicherheitsmaßnahmen unzureichend sind.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Erpel, Unna, Sonntag, 26.04.2020, 20:51 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Da ich seine Grafiken nicht ganz durchblicke, hab ich mir mal den Punkt heraus genommen der mit am Interessanten ist. Er setzt den Höchten Anstieg für den 19 März, wie er sagt minus 5-6 Tage ist er ungefähr beim 14 März als Tag mit den meisten Neuinfektionen.

Interessant dabei ist, das am 15 März alle Skigebiete in Österreich geschloßen wurden, vor allem Ischgil wo sich die meisten Angesteckt haben sollen. Ist es das, was man aus den Daten sieht? Wenn ja könnte man sagen, dass die verodnete Quarantäne für Rückkehrer und der langsame Lockdown geholfen haben, die Ausbreitung zu verlangsamen... Also waren die Maßnahmen wenn auch nicht wissenschaftlich Begründet trotzdem wirksam und notwendig

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 21:21 (vor 2087 Tagen) @ Erpel

Da ich seine Grafiken nicht ganz durchblicke, hab ich mir mal den Punkt heraus genommen der mit am Interessanten ist. Er setzt den Höchten Anstieg für den 19 März, wie er sagt minus 5-6 Tage ist er ungefähr beim 14 März als Tag mit den meisten Neuinfektionen.

Interessant dabei ist, das am 15 März alle Skigebiete in Österreich geschloßen wurden, vor allem Ischgil wo sich die meisten Angesteckt haben sollen. Ist es das, was man aus den Daten sieht? Wenn ja könnte man sagen, dass die verodnete Quarantäne für Rückkehrer und der langsame Lockdown geholfen haben, die Ausbreitung zu verlangsamen... Also waren die Maßnahmen wenn auch nicht wissenschaftlich Begründet trotzdem wirksam und notwendig

Warum sollten die Neuinfektionen plötzlich so schnell zurückgehen, nur weil die Skigebiete in Österreich geschlossen wurden? Inwieweit die von den Menschen selbstständig umgesetzen Maßnahmen oder der Verbot von Großveranstaltungen einen Effekt hatten, kann man schwer beantworten. Es wird sicherlich einen gewissen Einfluss unbekannter Stärke gegeben haben, da aber die Tests nur für Leute mit Symptomen verwendet werden sollten, ist das eine unmögliche Beurteilung, da eine Infektion mit Sars-Cov-2 bei den meisten Leute völlig ohne Symptome verläuft.

Es geht dem Autor ja auch vornehmlich um die Grundlage für die Begründung weiterer Panikmache und einer Verlängerung der Notstandsgesetze. Drosten hat von Anfang an aus vollen Rohren geschossen mit seinen 275.000 Toten, die er befürchtet hat, oder seinen Aussagen, dass wir bei Lockerungen jetzt wieder eine zweite Welle mit exponentiellem Wachstum bekommen könnte. Wie gesagt, wenn man sich die Zahlen anguckt, gab es sowas überhaupt nie und das musste Drosten, der ja wohl auch über erweiterte Statistikkenntnisse verfügt, gewusst haben. Jetzt muss er plötzlich eine Gruppe beauftragen und ist "gespannt was rauskommt".

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Sonntag, 26.04.2020, 19:33 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

der Vergleich mit den Eiern, die im Garten versteckt waren, zeigt doch, dass die verwendete Mathematik bei diesem Artikel hinkt.

Wenn im Garten 10 Eier versteckt sind und man eine Minute zum suchen hat und ein Ei findet, dann sucht man willkürlich 10% des Gartens ab, in dem repräsentativ viele Eier sind. Am zweiten Tag dann 20% dann 40% usw.

a)unterstellt der Autor so, dass in der Zeit, als es zu wenige Tests gab willkürlich die Menschen getestet worden und eine Verdopplung damals schon zu einer Verdopplung der gezählten Fallzahlen hätte führen müssen. Es wurden jedoch nur die besonders bedrohten Kandidaten gezählt mit direktem Kontakt zu Infizierten etc. Ich selber bin am 29. Februar noch in der Lombadei auf Durchreise gewesen, später eine Woche im Süden Frankreichs und auf der Rückreise im Elsaß. Dann noch ein kurzer Abstecher zum BVB nach Paris... Mein zuständiges Gesundheitsamt hat mir geraten, mir keine Sorgen zu machen, die Wahrscheinlichkeit sei nicht so groß. Kein Test. Hätte es damals doppelt so viele Tests gegeben, hätte man mich, als losen Verdachtsfall auch getestet. Hätte es vier mal so viele Tests gegeben hätte man auch Personen getestet, die "noch weniger" Chancen auf eine Infizierung hatten. Die Testergebnisse wären unmöglich proportional zur Anzahl der Tests gestiegen

b)in seinem Beispiel wäre am vierten Tag dann 80% des Gartens abgesucht und am fünften Tag 160%. Also hätte man 16 Eier finden müssen in einem Garten, in dem 10 versteckt sind.

Ich bin ja sehr dafür, dass man die Mathematik stark unter die Lupe nimmt. Dieser Aspekt der Verzerrung hat sicher einen Ansatz, aber die Ausführung ist leider mangelhaft.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Sonntag, 26.04.2020, 19:52 (vor 2087 Tagen) @ Tomi2

der Vergleich mit den Eiern, die im Garten versteckt waren, zeigt doch, dass die verwendete Mathematik bei diesem Artikel hinkt.

Wenn im Garten 10 Eier versteckt sind und man eine Minute zum suchen hat und ein Ei findet, dann sucht man willkürlich 10% des Gartens ab, in dem repräsentativ viele Eier sind. Am zweiten Tag dann 20% dann 40% usw.

a)unterstellt der Autor so, dass in der Zeit, als es zu wenige Tests gab willkürlich die Menschen getestet worden und eine Verdopplung damals schon zu einer Verdopplung der gezählten Fallzahlen hätte führen müssen. Es wurden jedoch nur die besonders bedrohten Kandidaten gezählt mit direktem Kontakt zu Infizierten etc. Ich selber bin am 29. Februar noch in der Lombadei auf Durchreise gewesen, später eine Woche im Süden Frankreichs und auf der Rückreise im Elsaß. Dann noch ein kurzer Abstecher zum BVB nach Paris... Mein zuständiges Gesundheitsamt hat mir geraten, mir keine Sorgen zu machen, die Wahrscheinlichkeit sei nicht so groß. Kein Test. Hätte es damals doppelt so viele Tests gegeben, hätte man mich, als losen Verdachtsfall auch getestet. Hätte es vier mal so viele Tests gegeben hätte man auch Personen getestet, die "noch weniger" Chancen auf eine Infizierung hatten. Die Testergebnisse wären unmöglich proportional zur Anzahl der Tests gestiegen

b)in seinem Beispiel wäre am vierten Tag dann 80% des Gartens abgesucht und am fünften Tag 160%. Also hätte man 16 Eier finden müssen in einem Garten, in dem 10 versteckt sind.

Ich bin ja sehr dafür, dass man die Mathematik stark unter die Lupe nimmt. Dieser Aspekt der Verzerrung hat sicher einen Ansatz, aber die Ausführung ist leider mangelhaft.

Ich finde solche Analogien auch meist irreführend und wenig passend, aber bei deinen Ausführungen verstehe ich nicht, wie du jetzt darauf kommst, dass man 16 Eier hätte finden müssen. Es sind doch immer nur 10, was ja auch passend die Tatsache beschreibt, dass der Effekt der größeren Testzahl irgendwann keinen weiteren Einfluss mehr auf die Infiziertenzahlen hatte.

Warum unterstellt er, dass willkürlich gesucht wurde? Wenn ich Ihn richtig verstehe, ist der Garten der Pool an Leuten mit Symptomen und er geht ja später noch darauf ein, dass das RKI genau das empfohlen hat, also nur Leute mit Covid-19 Symptomen zu testen.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Tomi2, Dortmund / Langenfeld / Frankfurt, Montag, 27.04.2020, 00:51 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Wie im Strang über uns der User versucht auch zu erklären: Wenn man in einer bestimmten Woche die Anzahl der Test sich ver-n-facht hätte, unterstellt der Autor, dass n-fach soviele positive Ergebnisse gefunden wären. Das würde nur stimmen, wenn die Tests willkürlich gemacht würden.

Wenn z.B. die Aufgabe gewesen wäre, die Anzahl der BVB Fans in Deutschland zu bestimmen und man hätte an einem Tag 1 10.000 Tests durchgeführt undzwar in Bars in Dortmund, so hätte man eine bestimmte, hohe Anzahl an positiven Ergebnissen gefunden. Wenn man die Tests ausgeweitet hätte und auch zusätzlich 10.000 Tests in einem Bayerischen Biergarten und 10.000 Tests im Gelsenkirchener Zoo gemacht hätte, wäre das Testergebnis NICHT 3x so hoch. Ab irgendwann hat man alle Personen in Dortmunder Bars gezählt und muss andere Personen testen, die nicht so eine hohe Trefferquote haben. Würden bei so einem Test dann tatsächlich 3x mehr positive Ergebnisse kommen, würde es bedeuten, dass die Anzahl der BVB Fans in Deutschland gestiegen sein muss, weil man selbst im Gelsenkirchener Zoo welche findet.

Hätte man jedoch sowohl die 10.000 als auch später die 30.000 Tests willkürlich gemacht, würde auch bei Stagnation der tatsächlichen Anzahl an Fans natürlich im zweiten Fall ein 3x höherer Wert ermittelt.

Da der Autor mit der Mathematik aus meinem letzten Szenario argumentiert, unterstellt er die willkürlichen Tests oder missachtet die bedingte Wahrscheinlichkeit. Dies veranschaulicht er noch mit seinem Bild vom Garten und den Eiern. Die Eier im Garten sind willkürlich verteilt und der suchende sucht willkürlich,

Ich persönlich denke auch, dass die Anzahl an Tests einen hohen Einfluss auf die Aussagekraft der Fallzahlen hat - jedoch zieht der Autor hier falsche Schlüsse.

Zudem erklärt der Autor nicht, wie die 150.000 Infizierten zustande gekommen sind, wenn sie nicht irgendwann exponentiell vom ersten Fall sich weiterentwickelt hätten. Es scheint, als nimmt der Autor eine inetwa gleichlbeibende Anzahl an neuen Fällen statt eines Wachstums an. Wenn sich täglich 1.500 Menschein Infizieren und es zu keinem Zeitpunkt ein exponentielles Wachstum gab, so hätten wir vor 100 Tagen den ersten Fall gehabt und seit dem ein konstantes Steigen um 1.500/Tag. Das wäre seit Anfang Dezember...

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 01:45 (vor 2087 Tagen) @ Tomi2

Wie im Strang über uns der User versucht auch zu erklären: Wenn man in einer bestimmten Woche die Anzahl der Test sich ver-n-facht hätte, unterstellt der Autor, dass n-fach soviele positive Ergebnisse gefunden wären. Das würde nur stimmen, wenn die Tests willkürlich gemacht würden.

Wenn z.B. die Aufgabe gewesen wäre, die Anzahl der BVB Fans in Deutschland zu bestimmen und man hätte an einem Tag 1 10.000 Tests durchgeführt undzwar in Bars in Dortmund, so hätte man eine bestimmte, hohe Anzahl an positiven Ergebnissen gefunden. Wenn man die Tests ausgeweitet hätte und auch zusätzlich 10.000 Tests in einem Bayerischen Biergarten und 10.000 Tests im Gelsenkirchener Zoo gemacht hätte, wäre das Testergebnis NICHT 3x so hoch. Ab irgendwann hat man alle Personen in Dortmunder Bars gezählt und muss andere Personen testen, die nicht so eine hohe Trefferquote haben. Würden bei so einem Test dann tatsächlich 3x mehr positive Ergebnisse kommen, würde es bedeuten, dass die Anzahl der BVB Fans in Deutschland gestiegen sein muss, weil man selbst im Gelsenkirchener Zoo welche findet.

Hätte man jedoch sowohl die 10.000 als auch später die 30.000 Tests willkürlich gemacht, würde auch bei Stagnation der tatsächlichen Anzahl an Fans natürlich im zweiten Fall ein 3x höherer Wert ermittelt.

Da der Autor mit der Mathematik aus meinem letzten Szenario argumentiert, unterstellt er die willkürlichen Tests oder missachtet die bedingte Wahrscheinlichkeit. Dies veranschaulicht er noch mit seinem Bild vom Garten und den Eiern. Die Eier im Garten sind willkürlich verteilt und der suchende sucht willkürlich,

Ich persönlich denke auch, dass die Anzahl an Tests einen hohen Einfluss auf die Aussagekraft der Fallzahlen hat - jedoch zieht der Autor hier falsche Schlüsse.

Zudem erklärt der Autor nicht, wie die 150.000 Infizierten zustande gekommen sind, wenn sie nicht irgendwann exponentiell vom ersten Fall sich weiterentwickelt hätten. Es scheint, als nimmt der Autor eine inetwa gleichlbeibende Anzahl an neuen Fällen statt eines Wachstums an. Wenn sich täglich 1.500 Menschein Infizieren und es zu keinem Zeitpunkt ein exponentielles Wachstum gab, so hätten wir vor 100 Tagen den ersten Fall gehabt und seit dem ein konstantes Steigen um 1.500/Tag. Das wäre seit Anfang Dezember...

Die Suche im Garten ist nicht willkürlich. Es ist ein klar bestimmter Raum und man sucht nach einer klar definierten Einheit. Genauso ist es mit den Menschen mit Covid-Symptomen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen sein soll. Am Anfang wusste man auch, wo man diese Leute "suchen" musste (wo die Eier versteckt sind) konnte aber längst nicht alle mit Symptomen testen, daher "finden". Dann hatte man mehr Tests und hat also mehr Fläche des Gartens durchsuchen können, genau wie die Kinder, die länger Zeit bekommen.

Woher willst du wissen, dass die 150.000 exponentiell erwachsen sind? Du kannst nicht einfach sagen, dass es mal für einen kurzen Zeitraum ein exponentielles Wachstum gab und dann wieder nicht. Entweder ist es eine Exponentialkurve oder nicht.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

jniklast, Langenhagen, Montag, 27.04.2020, 07:09 (vor 2087 Tagen) @ Fluegelflitzer

Wie im Strang über uns der User versucht auch zu erklären: Wenn man in einer bestimmten Woche die Anzahl der Test sich ver-n-facht hätte, unterstellt der Autor, dass n-fach soviele positive Ergebnisse gefunden wären. Das würde nur stimmen, wenn die Tests willkürlich gemacht würden.

Wenn z.B. die Aufgabe gewesen wäre, die Anzahl der BVB Fans in Deutschland zu bestimmen und man hätte an einem Tag 1 10.000 Tests durchgeführt undzwar in Bars in Dortmund, so hätte man eine bestimmte, hohe Anzahl an positiven Ergebnissen gefunden. Wenn man die Tests ausgeweitet hätte und auch zusätzlich 10.000 Tests in einem Bayerischen Biergarten und 10.000 Tests im Gelsenkirchener Zoo gemacht hätte, wäre das Testergebnis NICHT 3x so hoch. Ab irgendwann hat man alle Personen in Dortmunder Bars gezählt und muss andere Personen testen, die nicht so eine hohe Trefferquote haben. Würden bei so einem Test dann tatsächlich 3x mehr positive Ergebnisse kommen, würde es bedeuten, dass die Anzahl der BVB Fans in Deutschland gestiegen sein muss, weil man selbst im Gelsenkirchener Zoo welche findet.

Hätte man jedoch sowohl die 10.000 als auch später die 30.000 Tests willkürlich gemacht, würde auch bei Stagnation der tatsächlichen Anzahl an Fans natürlich im zweiten Fall ein 3x höherer Wert ermittelt.

Da der Autor mit der Mathematik aus meinem letzten Szenario argumentiert, unterstellt er die willkürlichen Tests oder missachtet die bedingte Wahrscheinlichkeit. Dies veranschaulicht er noch mit seinem Bild vom Garten und den Eiern. Die Eier im Garten sind willkürlich verteilt und der suchende sucht willkürlich,

Ich persönlich denke auch, dass die Anzahl an Tests einen hohen Einfluss auf die Aussagekraft der Fallzahlen hat - jedoch zieht der Autor hier falsche Schlüsse.

Zudem erklärt der Autor nicht, wie die 150.000 Infizierten zustande gekommen sind, wenn sie nicht irgendwann exponentiell vom ersten Fall sich weiterentwickelt hätten. Es scheint, als nimmt der Autor eine inetwa gleichlbeibende Anzahl an neuen Fällen statt eines Wachstums an. Wenn sich täglich 1.500 Menschein Infizieren und es zu keinem Zeitpunkt ein exponentielles Wachstum gab, so hätten wir vor 100 Tagen den ersten Fall gehabt und seit dem ein konstantes Steigen um 1.500/Tag. Das wäre seit Anfang Dezember...


Die Suche im Garten ist nicht willkürlich. Es ist ein klar bestimmter Raum und man sucht nach einer klar definierten Einheit. Genauso ist es mit den Menschen mit Covid-Symptomen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen sein soll. Am Anfang wusste man auch, wo man diese Leute "suchen" musste (wo die Eier versteckt sind) konnte aber längst nicht alle mit Symptomen testen, daher "finden". Dann hatte man mehr Tests und hat also mehr Fläche des Gartens durchsuchen können, genau wie die Kinder, die länger Zeit bekommen.

Genau dazu passen aber doch die Quoten der positiven Tests nicht, was du aber ja anscheinend nicht verstehen willst.
Wenn bis Anfang März nur 3,1% aller durchgeführten Tests positiv ausgefallen sind, vier Wochen später bei der mehr als dreifachen Anzahl an Tests aber 9,0% der Tests positiv sind, dann ist deine Aussage, man wusste wo man die Leute mit Covid-19 finden könnte und hatte nur nicht genügend Tests, offensichtlich nicht haltbar.
Die Zahlen sprechen relativ klar dafür, dass das reale Wachstum der Covid-19 Fälle einigermaßen proportional zu dem der nachgewiesenen Fälle war.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

Fluegelflitzer, Göttingen, Montag, 27.04.2020, 14:21 (vor 2086 Tagen) @ jniklast
bearbeitet von Fluegelflitzer, Montag, 27.04.2020, 14:27

Wie im Strang über uns der User versucht auch zu erklären: Wenn man in einer bestimmten Woche die Anzahl der Test sich ver-n-facht hätte, unterstellt der Autor, dass n-fach soviele positive Ergebnisse gefunden wären. Das würde nur stimmen, wenn die Tests willkürlich gemacht würden.

Wenn z.B. die Aufgabe gewesen wäre, die Anzahl der BVB Fans in Deutschland zu bestimmen und man hätte an einem Tag 1 10.000 Tests durchgeführt undzwar in Bars in Dortmund, so hätte man eine bestimmte, hohe Anzahl an positiven Ergebnissen gefunden. Wenn man die Tests ausgeweitet hätte und auch zusätzlich 10.000 Tests in einem Bayerischen Biergarten und 10.000 Tests im Gelsenkirchener Zoo gemacht hätte, wäre das Testergebnis NICHT 3x so hoch. Ab irgendwann hat man alle Personen in Dortmunder Bars gezählt und muss andere Personen testen, die nicht so eine hohe Trefferquote haben. Würden bei so einem Test dann tatsächlich 3x mehr positive Ergebnisse kommen, würde es bedeuten, dass die Anzahl der BVB Fans in Deutschland gestiegen sein muss, weil man selbst im Gelsenkirchener Zoo welche findet.

Hätte man jedoch sowohl die 10.000 als auch später die 30.000 Tests willkürlich gemacht, würde auch bei Stagnation der tatsächlichen Anzahl an Fans natürlich im zweiten Fall ein 3x höherer Wert ermittelt.

Da der Autor mit der Mathematik aus meinem letzten Szenario argumentiert, unterstellt er die willkürlichen Tests oder missachtet die bedingte Wahrscheinlichkeit. Dies veranschaulicht er noch mit seinem Bild vom Garten und den Eiern. Die Eier im Garten sind willkürlich verteilt und der suchende sucht willkürlich,

Ich persönlich denke auch, dass die Anzahl an Tests einen hohen Einfluss auf die Aussagekraft der Fallzahlen hat - jedoch zieht der Autor hier falsche Schlüsse.

Zudem erklärt der Autor nicht, wie die 150.000 Infizierten zustande gekommen sind, wenn sie nicht irgendwann exponentiell vom ersten Fall sich weiterentwickelt hätten. Es scheint, als nimmt der Autor eine inetwa gleichlbeibende Anzahl an neuen Fällen statt eines Wachstums an. Wenn sich täglich 1.500 Menschein Infizieren und es zu keinem Zeitpunkt ein exponentielles Wachstum gab, so hätten wir vor 100 Tagen den ersten Fall gehabt und seit dem ein konstantes Steigen um 1.500/Tag. Das wäre seit Anfang Dezember...


Die Suche im Garten ist nicht willkürlich. Es ist ein klar bestimmter Raum und man sucht nach einer klar definierten Einheit. Genauso ist es mit den Menschen mit Covid-Symptomen. Ich weiß nicht, was daran so schwer zu verstehen sein soll. Am Anfang wusste man auch, wo man diese Leute "suchen" musste (wo die Eier versteckt sind) konnte aber längst nicht alle mit Symptomen testen, daher "finden". Dann hatte man mehr Tests und hat also mehr Fläche des Gartens durchsuchen können, genau wie die Kinder, die länger Zeit bekommen.


Genau dazu passen aber doch die Quoten der positiven Tests nicht, was du aber ja anscheinend nicht verstehen willst.
Wenn bis Anfang März nur 3,1% aller durchgeführten Tests positiv ausgefallen sind, vier Wochen später bei der mehr als dreifachen Anzahl an Tests aber 9,0% der Tests positiv sind, dann ist deine Aussage, man wusste wo man die Leute mit Covid-19 finden könnte und hatte nur nicht genügend Tests, offensichtlich nicht haltbar.
Die Zahlen sprechen relativ klar dafür, dass das reale Wachstum der Covid-19 Fälle einigermaßen proportional zu dem der nachgewiesenen Fälle war.

Du übersiehst, dass sie steigende relative Quote aber ganz klar mit der steigenden Testzahl kommt. Du nimmst also bei deinen Mutmaßunen an, dass die Tests immer genauso verteilt waren, dass man überall jeder Region proportional gleich testet. Was aber das viel größere Problem bei deiner Auslegung ist, sind die aufgestauten Fälle, weswegen das RKI ja auch seine Datenerfassung geändert hat. Wie du aus deren Grafik im Dashboard (die mit FÄllen nach Erkrankung und Meldedatum) sehen kannst, gibt es eine starke Diskrepanz zwischen beiden Datensätzen Ende März/Anfang April. Wenn du dir diese Grafik einmal angeschaut hättest, wäre diese Diskussion nie nötig gewesen. Der Höhepunkt der gemeldeten Fallzahlen (nach Erkrankungsdatum) ist der 16.03 und damit sollte man meinen, dass die Diskussion beendet ist. Das die KW, von denen du sprichs,t einen höheren relativen Prozentsatz haben, liegt einzig und allein an den hohen Fallzahlen nach Meldedatum, die in den Zahlen, die du verlinkt hast, noch nicht gesondert rausgerechnet sind- das hat der Autor auch alles diskutiert. All diese Fälle haben ein sehr viel früheres Erkrankungsdatum, da man bei vielen Leuten allerdings das Erkrankungsdatum nicht mehr sicher bestimmen konnte, hat man diese Extrakategorie dazu erstellt.

Von der fehlenden wissenschaftlichen Begründung der Corona-Maßnahmen

CB, Montag, 27.04.2020, 14:46 (vor 2086 Tagen) @ Fluegelflitzer

Du hast bisher mit all deinen Theorien falsch gelegen. Daher ist es doch klar, dass die Leute keine Lust haben deine Aussagen oder verlinkten Artikel näher zu analysieren. Auch da wird wieder Quatsch drin stehen.

Wird Berlin zum Zentrum rechter Corona-Proteste?

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 17:06 (vor 2087 Tagen) @ CHS

tagesspiegel.de/berlin/hygienedemo-vor-der-volksbuehne-wird-berlin-zum-zentrum-rechter-corona-proteste/25774770.html

Rechtsradikale, Rechtspopulisten, Aluhutträger, .....

Frankreich / Stand Samstagabend

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 26.04.2020, 16:55 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Hier die aktuellen Zahlen vom Samstagabend, dem 40. Tag des confinement:

- 28.222 Patienten befinden sich aktuell in den Hospitälern mit Covid-19; im Saldo neuaufgenommene / entlassene Patienten 436 weniger in den letzten 24 Stunden.

- 4.725 Patienten werden davon aktuell auf den Intensivstationen behandelt. In den letzten 24 Stunden kamen 124 hinzu, im Saldo hinzugekommene / auf die Stationen zurückverlegte Patienten ergibt sich allerdings ein Rückgang um 145 Patienten. Dieser rückläufige Trend ist nun seit 17 Tagen zu beobachten.

- 22.614 Tote sind aktuell seit dem 01.03. bislang indem Hospitälern sowie den Alten-/Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen zu verzeichnen; davon 369 in den letzten 24 Stunden.

- 14.050 Tote entfallen dabei auf die Hospitäler (+ 198 in den letzten 24 Stunden) und 8.564 auf die Heime (+171 in den letzten 24 Stunden). Auch wenn die Zahl der Toten in den Heimen im Vergleich zum Tag zuvor wieder angestiegen ist, so ist die Zahl der täglichen Toten in beiden Einrichtungen insgesamt rückläufig.

- Trotz der rückläufigen Entwicklung hinsichtlich der Zahl der auf den Intensivstationen behandelten Covid-19 - Patienten muss beachtet werden, dass immer noch ca. 50% der zur Verfügung stehenden Intensivbetten von diesen belegt werden. Die Verdoppelung der Intensivbettenkapazitäten war ein wesentlicher Punkt, dass über das gesamte Land gesehen das Krankenhauswesen nicht völlig zusammengebrochen ist. Neben den Covid-19 - Patienten müssen die anderen Intensivpatienten auch Platz finden und Behandlung erfahren. Auf alle Patienten bezogen befinden sich aktuell 7.525 Patienten auf den Intensivstationen.

- In den Übersee-Départements (Gouadeloupe, Gyane, La Réunion, Mayotte) werden aktuell 90 Patienten in den Krankenhäusern behandelt , 25 davon auf den Intensivstationen.


Sonstiges:

- Gesundheitsminister Olivier Véran strebt bis Mitte Mai 500.000 - 700.000 Tests pro Woche an. Auf die Feage einer Durchtestung der französischen Bevölkerung meinte er, dass dies zum einen logistisch nicht darstellbar wäre und zum anderen auch nicht sinnvoll sei.

- Ministerpräsident Edouard Philippe wird am Montag um 15.00 Uhr den Plan für das deconfinement vor der Nationalversammlung präsentieren.

- Die französische Ärztekammer (l‘Académie de médecine) gibt folgende Empfehlungen für den Unterricht nach Wiederöffnung der Schulen:

a. Die Schulstunden so arrangieren, dass auch auf den Fluren und bei der Begrüßung immer die ausreichende physische Distanz gewahrt wird.
b. Einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen in den Klassenräumen sicherstellen.
c. Die Schüler zu mehrfach täglichem Händewaschen mit Wasser und Seife anhalten.
d. Bei jedem Schüler täglich die Temperatur messen.
e. Die Pausen in kleinen Gruppe durchführen, möglichst immer in der gleichen Zusammensetzung

Frankreich / Stand Samstagabend

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 17:03 (vor 2087 Tagen) @ Will Kane

- Die französische Ärztekammer (l‘Académie de médecine) gibt folgende Empfehlungen für den Unterricht nach Wiederöffnung der Schulen:

a. Die Schulstunden so arrangieren, dass auch auf den Fluren und bei der Begrüßung immer die ausreichende physische Distanz gewahrt wird.
b. Einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen in den Klassenräumen sicherstellen.
c. Die Schüler zu mehrfach täglichem Händewaschen mit Wasser und Seife anhalten.
d. Bei jedem Schüler täglich die Temperatur messen.
e. Die Pausen in kleinen Gruppe durchführen, möglichst immer in der gleichen Zusammensetzung

Wie immer besten Dank für deine Mühe!

Die Vorschläge Wiedereröffnung wird man sicherlich bei kleineren Schulen umsetzen können. Aber bei größeren Schulzentren dürfte es schwierig werden.

Und die nächste Frage ist, was macht man im Falle auftretender Infektionen? Fährt man die harte asiatische Linie?

Frankreich / Stand Samstagabend

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 26.04.2020, 18:39 (vor 2087 Tagen) @ Ulrich

- Die französische Ärztekammer (l‘Académie de médecine) gibt folgende Empfehlungen für den Unterricht nach Wiederöffnung der Schulen:

a. Die Schulstunden so arrangieren, dass auch auf den Fluren und bei der Begrüßung immer die ausreichende physische Distanz gewahrt wird.
b. Einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen in den Klassenräumen sicherstellen.
c. Die Schüler zu mehrfach täglichem Händewaschen mit Wasser und Seife anhalten.
d. Bei jedem Schüler täglich die Temperatur messen.
e. Die Pausen in kleinen Gruppe durchführen, möglichst immer in der gleichen Zusammensetzung


Wie immer besten Dank für deine Mühe!

Die Vorschläge Wiedereröffnung wird man sicherlich bei kleineren Schulen umsetzen können. Aber bei größeren Schulzentren dürfte es schwierig werden.

Auch bei Schulzentren im eher ländlichen Raum dürfte es organisatorisch gehen. Die Schwierigkeit ist, dass eine Klassen- oder besser gesagt Unterrichtsgruppengröße von maximal 15 Schülern angedacht ist. Da ist organisatorisch einziges zu bewältigen, nicht nur für die Lehrer und alle, die rund um die Schule (inkl. Mensa etc.) zu tun haben. An- und Abfahrt der Schüler müssen auch geregelt werden, usw. Deshalb sitzen die Bürgermeister und Gewerkschaften bei der Ausarbeitung der Pläne auch mit im Boot.


Und die nächste Frage ist, was macht man im Falle auftretender Infektionen? Fährt man die harte asiatische Linie?

Heikle Geschichte.

Gibt man etwas auf Umfragen, dann sind zwei Drittel aller Eltern zögerlich, ob sie ihre Kinder tatsächlich ab 11. Mai wieder zur Schule schicken werden oder lehnen dies sogar rundweg ab. Gerade weil sie eine Infektion und damit ein Anheizen der Coruszirkulation fürchten. Und genau dieser Gefahr ist man sich in Regierung und bei den Behörden bewusst. Die zuständigen Verantwortlichen haben sich jedenfalls dahingehend geäußert, dass man im Falle einer Zunahme der Infektionen wieder die Schulen schließen würde.

Wobei es regional und lokal erhebliche Unterschiede gibt. Der Südwesten und Westen ist in Frankreich kaum betroffen, im Gegensatz zum Osten, Teilen des Südens und dem Großraum Paris. Da spricht im Prinzip nicht viel gegen eine stufenweise Wiederaufnahme des Unterrichts bei Einhaltung der Hygienemaßnahmen etc. In den stark betroffenen Landesteilen sieht dies schon anders aus, insbesondere in der Enge der Großstadt Paris. Ich persönlich vermute, dass es auf eine nach Départements gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts hinausläuft.

Aber die Reaktion der Eltern sollte man nicht unterschätzen. Wobei gerade in den ‚sensiblen Vierteln‘ die Wiederaufnahme der Schulspeisung als Erleichterung wahrgenommen werden dürfte.

Frankreich / Stand Samstagabend

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 22:05 (vor 2087 Tagen) @ Will Kane

- Die französische Ärztekammer (l‘Académie de médecine) gibt folgende Empfehlungen für den Unterricht nach Wiederöffnung der Schulen:

a. Die Schulstunden so arrangieren, dass auch auf den Fluren und bei der Begrüßung immer die ausreichende physische Distanz gewahrt wird.
b. Einen Mindestabstand von einem Meter zwischen den Tischen in den Klassenräumen sicherstellen.
c. Die Schüler zu mehrfach täglichem Händewaschen mit Wasser und Seife anhalten.
d. Bei jedem Schüler täglich die Temperatur messen.
e. Die Pausen in kleinen Gruppe durchführen, möglichst immer in der gleichen Zusammensetzung


Wie immer besten Dank für deine Mühe!

Die Vorschläge Wiedereröffnung wird man sicherlich bei kleineren Schulen umsetzen können. Aber bei größeren Schulzentren dürfte es schwierig werden.


Auch bei Schulzentren im eher ländlichen Raum dürfte es organisatorisch gehen. Die Schwierigkeit ist, dass eine Klassen- oder besser gesagt Unterrichtsgruppengröße von maximal 15 Schülern angedacht ist. Da ist organisatorisch einziges zu bewältigen, nicht nur für die Lehrer und alle, die rund um die Schule (inkl. Mensa etc.) zu tun haben. An- und Abfahrt der Schüler müssen auch geregelt werden, usw. Deshalb sitzen die Bürgermeister und Gewerkschaften bei der Ausarbeitung der Pläne auch mit im Boot.

Im Grunde kann man da vermutlich nur Modelle fahren, wie sie laut den Nachrichten im WDR auch in Deutschland angedacht sind. Präsenz in der Schule z.B. Wochenweise für je eine Hälfte der Klasse, die andere arbeitet zu Hause. Alternativ Vormittags / Nachmittags. Aber woher bekommt man die zusätzlichen Lehrkräfte?


Und die nächste Frage ist, was macht man im Falle auftretender Infektionen? Fährt man die harte asiatische Linie?


Heikle Geschichte.

Gibt man etwas auf Umfragen, dann sind zwei Drittel aller Eltern zögerlich, ob sie ihre Kinder tatsächlich ab 11. Mai wieder zur Schule schicken werden oder lehnen dies sogar rundweg ab. Gerade weil sie eine Infektion und damit ein Anheizen der Coruszirkulation fürchten. Und genau dieser Gefahr ist man sich in Regierung und bei den Behörden bewusst. Die zuständigen Verantwortlichen haben sich jedenfalls dahingehend geäußert, dass man im Falle einer Zunahme der Infektionen wieder die Schulen schließen würde.

Auch bei Gesichtsschutz in der Schule dürfte eine gewisse Ansteckungsgefahr vermutlich gegeben sein.


Wobei es regional und lokal erhebliche Unterschiede gibt. Der Südwesten und Westen ist in Frankreich kaum betroffen, im Gegensatz zum Osten, Teilen des Südens und dem Großraum Paris. Da spricht im Prinzip nicht viel gegen eine stufenweise Wiederaufnahme des Unterrichts bei Einhaltung der Hygienemaßnahmen etc. In den stark betroffenen Landesteilen sieht dies schon anders aus, insbesondere in der Enge der Großstadt Paris. Ich persönlich vermute, dass es auf eine nach Départements gestaffelte Wiederaufnahme des Unterrichts hinausläuft.

Wäre wohl in der Tat sinnvoll.


Aber die Reaktion der Eltern sollte man nicht unterschätzen. Wobei gerade in den ‚sensiblen Vierteln‘ die Wiederaufnahme der Schulspeisung als Erleichterung wahrgenommen werden dürfte.

Ich möchte ehrlich gesagt nicht wissen, was in diesen Vierteln los ist. Volle Wohnungen, eh kein Platz außerhalb, etc. Ich glaube nicht, dass man dort wirklich gegen die Schulöffnungen ist. Das würde ich eher in Stadtteilen erwarten, in denen die besser situierten Bürger leben.

Corona-Ausbruch auf Pelztierfarm in den Niederlanden

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 16:37 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Hoffentlich mutiert das Virus nicht wieder zwischen Mensch und Tier.

https://www.n-tv.de/panorama/15-15-Fussballer-Junior-Sambia-aus-Corona-Koma-erwacht--article21626...

14:55 Corona-Ausbruch auf Pelztierfarm +++
Bei mehreren Nerzen auf Pelztierfarmen in den Niederlanden ist das neue Coronavirus festgestellt worden. Das Landwirtschaftsministerium gehe davon aus, dass es von Mitarbeitern der zwei betroffenen Farmen in der Provinz Noord-Brabant auf die Tiere übertragen wurde, berichtete die niederländische Nachrichtenagentur ANP. Die Mitarbeiter hatten den Angaben des Ministeriums zufolge leichtere Symptome einer Infektion. Die erkrankten Tieren litten unter Magen-Darm-Problemen und Atemnot. In den Nerzfarmen in den Ortschaften Beek en Donk und Milheeze werden bislang 7500 sowie 13.000 Tiere gehalten. Laut deutschem Friedrich-Loeffler-Institut sind ersten Ergebnissen zufolge Flughunde und Frettchen empfänglich für eine Sars-CoV-2-Infektion, Schweine und Hühner hingegen nicht.

Belgien und Niederlande

Franke, Sonntag, 26.04.2020, 15:20 (vor 2087 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Franke, Sonntag, 26.04.2020, 15:27

Über Schweden wird viel diskutiert, was Europa betrifft.

Aber Belgien ist doch der größte Horror. Vorbehaltlich der korrekten Erfassung wird bis Anfang/Mitte Mai einer von 1000 Einwohnern innerhalb von zwei Monaten an dieser einen Krankheit gestorben sein. Normal sterben bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren etwa doppelt so viel an allem, sämtliche Krankheiten, Unfälle, Mord und Selbstmord.

Die Niederlande sind auch weit vorn, mehr Todesfälle als in Schweden. Etwas überraschend, dafür dass man dort eine vorbildliche Krankenhaus-Hygiene pflegt.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

Ingenieur84, Kassel, Sonntag, 26.04.2020, 12:28 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Insgesamt stellt die Landesregierung 5 Millionen Masken kostenlos zur Verfügung. Diese werden durch die Kommunen verteilt.
saarland.de

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

MDomi, Sonntag, 26.04.2020, 17:09 (vor 2087 Tagen) @ Ingenieur84

Schön für Saarländer. Dann sinnvoll, wenn die Grenzen des Saarlandes geschlossen werden. Sonst kommt es von außen wieder.

5 Millionen Masken fehlen sicher auch nicht an wichtigeren Orten.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 26.04.2020, 13:22 (vor 2088 Tagen) @ Ingenieur84

Insgesamt stellt die Landesregierung 5 Millionen Masken kostenlos zur Verfügung. Diese werden durch die Kommunen verteilt.
saarland.de

Ja, an und für sich eine gute Sache. Immerhin 5 Stück pro Einwohner.

Die Kommunen waren nur etwas sauer, weil sie von der Spontanaktion zum Teil erst aus der Presse erfahren haben. Und sie für die Verteilung zuständig sind. Da musste sehr kurzfristig improvisiert werden. In den kleineren Gemeinden ist das weniger ein Problem, da werden ein paar Ausgabestellen definiert, die ohnehin von fast jedem angelaufen werden und das Thema ist durch. In den etwas größeren Gemeinden behilft man sich mit Studenten oder ähnlichen Hilfskräften, welche die Masken dann in die Briefkästen werfen.

In Saarbrücken wird es da schon schwieriger. Aber schlecht gelöst scheint es mir nicht. Ab Montag werden die Masken in den Wahllokalen ausgegeben, gegen Vorlage des Personalausweises. Man kann auch für Mitbewohner die Masken mitabholen, wenn man deren Personalausweise vorlegen kann. Ältere ab 65 sowie Angehörige von Risikogruppen sollen möglichst von 14 - 16 Uhr ihre Masken abholen. Von 16 bis 20 Uhr dann alle übrigen.

Da bin ich gespannt, wie das mit Warteschlangenbildung und Wartezeit ausschauen wird. Aber Meckern gilt nicht. Die Idee, erste niemals jedem ein paar Masken zur Überbrückung zur Verfügung zu stellen, bis man sich selbst welche besorgt hat, finde ich per se gut. Und irgendwie muss man die Verteilung ja regeln.
.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

Kris, Sonntag, 26.04.2020, 13:52 (vor 2088 Tagen) @ Will Kane

In Saarbrücken wird es da schon schwieriger. Aber schlecht gelöst scheint es mir nicht. Ab Montag werden die Masken in den Wahllokalen ausgegeben, gegen Vorlage des Personalausweises.

Stimmt nicht so ganz. Bei uns z.B. ist es nicht das Wahllokal. Hier ist der Link zu den Ausgabestellen:
https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/gesundheit_sicherheit/corona/corona_maskenausgaben

Da bin ich gespannt, wie das mit Warteschlangenbildung und Wartezeit ausschauen wird. Aber Meckern gilt nicht. Die Idee, erste niemals jedem ein paar Masken zur Überbrückung zur Verfügung zu stellen, bis man sich selbst welche besorgt hat, finde ich per se gut. Und irgendwie muss man die Verteilung ja regeln.

Genau, seien wir doch froh, dass man zumindest mal diese Masken erhält, wenn schon eine Pflicht eingeführt wird. Bin gespannt, was die Alltags"masken" bringen werden. 5 Einwegdinger sind schnell aufgebraucht.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 26.04.2020, 14:23 (vor 2087 Tagen) @ Kris

In Saarbrücken wird es da schon schwieriger. Aber schlecht gelöst scheint es mir nicht. Ab Montag werden die Masken in den Wahllokalen ausgegeben, gegen Vorlage des Personalausweises.


Stimmt nicht so ganz. Bei uns z.B. ist es nicht das Wahllokal. Hier ist der Link zu den Ausgabestellen:
https://www.saarbruecken.de/leben_in_saarbruecken/gesundheit_sicherheit/corona/corona_maskenausgaben

Da bin ich gespannt, wie das mit Warteschlangenbildung und Wartezeit ausschauen wird. Aber Meckern gilt nicht. Die Idee, erste niemals jedem ein paar Masken zur Überbrückung zur Verfügung zu stellen, bis man sich selbst welche besorgt hat, finde ich per se gut. Und irgendwie muss man die Verteilung ja regeln.


Genau, seien wir doch froh, dass man zumindest mal diese Masken erhält, wenn schon eine Pflicht eingeführt wird. Bin gespannt, was die Alltags"masken" bringen werden. 5 Einwegdinger sind schnell aufgebraucht.

Die Wahllokale waren zunächst als Ausgabeorte angekündigt, aber anscheinend hat man da sich kurzfristig noch einmal umorientiert. Und Du hast recht, die Abholung geht bis 22.00 Uhr. Vielen Dank für den Hinweis; habe gerade nachgeschaut und festgestellt, dass es für uns die Ludwigskirche/der Ludwigsplatz ist. Das scheint mir auch sinnvoll zu sein, denn auf den großen Platz kann man Warteschlangen und Abstandhaltung wesentlich besser regeln als z.B. in einem Schulgebäude. Dort wäre nämlich das Wahllokal gewesen, nur ein paar Schritte entfernt.

Wir haben zwar ohnehin noch einige Masken (noch von einer früheren Firmenausstattung), aber ich werde die Masken dennoch für uns abholen. Und dann voraussichtlich den Jungs von Guddzje zukommen lassen. Wobei die Stadt auch an die Obdachlosen gedacht hat.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

Kris, Sonntag, 26.04.2020, 15:07 (vor 2087 Tagen) @ Will Kane

Wir haben zwar ohnehin noch einige Masken (noch von einer früheren Firmenausstattung), aber ich werde die Masken dennoch für uns abholen. Und dann voraussichtlich den Jungs von Guddzje zukommen lassen. Wobei die Stadt auch an die Obdachlosen gedacht hat.

Das finde ich eine Super-Idee. Vielleicht folgen noch andere dem Beispiel. Aus dem Innenstadtbild scheinen Obdachlose zzt. verschwunden zu sein. Ich hoffe, sie haben Hilfe und eine irgendwie sichere Bleibe.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

MDomi, Sonntag, 26.04.2020, 17:12 (vor 2087 Tagen) @ Kris

In unserem Kaff saßen alle Obdachlosen artig 2m+ auseinander. Meschen mit Erwerbstätigkeit sind hingegen zu über 50% zu dämlich die Abstände einzuhalten.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

tim86, Hamburg, Sonntag, 26.04.2020, 13:47 (vor 2088 Tagen) @ Will Kane

Naja Saarbrücken ist für die, die in Schichten arbeiten schlecht gelöst. Das Zeitfenster ist einfach viel zu klein, dass hätte mind. 12 Stunden sein müssen, eher mehr. Ich hätte 6- 20 Uhr vorgeschlagen.

Denn die Möglichkeit ein anderen mit den eigenen Personalausweis die Masken abholen zu lassen ist Nett für Leute die zuhause sind und somit es auch selbst hätten tun können.

Wenn man aber aufgrund der Arbeit die Masken nicht abholen kann, und in einer der Branchen arbeitet die laut Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz während der Arbeit ihren Ausweis mitführen müssen, kann man auch kein anderen die Masken abholen lassen.

Dennoch natürlich eine nette Idee für die Bürger, dass man ihnen Masken besorgt. Auch wenn es etwas kurzfristig angekündigt ist und sich jetzt bestimmt ein Großteil schon selbst Masken besorgt hat.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

Kris, Sonntag, 26.04.2020, 13:59 (vor 2087 Tagen) @ tim86

Naja Saarbrücken ist für die, die in Schichten arbeiten schlecht gelöst. Das Zeitfenster ist einfach viel zu klein, dass hätte mind. 12 Stunden sein müssen, eher mehr. Ich hätte 6- 20 Uhr vorgeschlagen.

Denn die Möglichkeit ein anderen mit den eigenen Personalausweis die Masken abholen zu lassen ist Nett für Leute die zuhause sind und somit es auch selbst hätten tun können.

Wenn man aber aufgrund der Arbeit die Masken nicht abholen kann, und in einer der Branchen arbeitet die laut Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz während der Arbeit ihren Ausweis mitführen müssen, kann man auch kein anderen die Masken abholen lassen.

Dennoch natürlich eine nette Idee für die Bürger, dass man ihnen Masken besorgt. Auch wenn es etwas kurzfristig angekündigt ist und sich jetzt bestimmt ein Großteil schon selbst Masken besorgt hat.

Ich habe kein Problem mit dem Zeitfenster: Für Ü-60-Jährige empfohlen 14-16 Uhr, für alle anderen 16-22 Uhr. Die Pflicht zum Tragen besteht nur in Geschäften und im ÖPNV. Diese jetzt ausgegebenen Masken dienen nur der Überbrückung, bis man selbst ein Alltagsmaske hat.
Bist du selbst davon betroffen, du wohnst doch in Hamburg? Falls doch in SB kann ich dir eine Nähstube empfehlen, wo du für 5 EUR eine zweilagige Alltagsmaske herkriegst.

Saarland stellt Masken kostenlos zur Verfügung

tim86, Hamburg, Sonntag, 26.04.2020, 14:05 (vor 2087 Tagen) @ Kris

Nein ich bin nicht betroffen.

Mir ist aber bewusst, dass dieses Ausgabefenster einfach für ein großen Teil derer, die jetzt noch zur Arbeit müssen und nicht den Luxus von Home Office haben, viel zu klein ist. Denn das sind hauptsächlich auch die Berufe, die Schichtarbeit haben und die auch im Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz genannt sind.

Kommentar beim WDR: "Laschet und die Geldspender - Bitte Abstand halten!"

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 11:09 (vor 2088 Tagen) @ CHS

mediale Präsenz

brummbaer, Sonntag, 26.04.2020, 11:24 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Wieso landet sowas nicht auf jeder Titelseite

"Der Expertenrat von Armin Laschet etwa ist eine politische Instinktlosigkeit. Garniert mit einigen angesehen Fachleuten sitzen da eine Telekom-Managerin und eine Maschinenbauer-Chefin. Letztere hat mit ihrem Mann und ihrer Firma über eine Million Euro an CDU und FDP gespendet."

Klar, gleich kommen die Relativierer, die Parteispenden als normales Mittel der Kontaktpflege betrachten und die Spenden liegen wahrscheinlich schon einige Monate (vllt. sogar Jahre) zurück. Interessant und in meinen Augen zweifelhaft ist es trotzdem, an wen man sich auf politischer Seite dann in Krisenzeiten erinnert.

mediale Präsenz

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 11:31 (vor 2088 Tagen) @ brummbaer

Wieso landet sowas nicht auf jeder Titelseite

"Der Expertenrat von Armin Laschet etwa ist eine politische Instinktlosigkeit. Garniert mit einigen angesehen Fachleuten sitzen da eine Telekom-Managerin und eine Maschinenbauer-Chefin. Letztere hat mit ihrem Mann und ihrer Firma über eine Million Euro an CDU und FDP gespendet."

Klar, gleich kommen die Relativierer, die Parteispenden als normales Mittel der Kontaktpflege betrachten und die Spenden liegen wahrscheinlich schon einige Monate (vllt. sogar Jahre) zurück. Interessant und in meinen Augen zweifelhaft ist es trotzdem, an wen man sich auf politischer Seite dann in Krisenzeiten erinnert.

Eine Konstante bei Armin Laschet ist, dass er in Krisensituationen beständig irgend welche Fettnäpfchen trifft. Sei es im Kleinen bei verschwundenen Seminararbeiten oder wenn eine Ministerin ihren Videorecorder falsch bedient. Oder jetzt im Großen bei Corona.

Zeit- kann der Osten den Lockdown früher beenden?

Erpel, Unna, Sonntag, 26.04.2020, 10:27 (vor 2088 Tagen) @ CHS

da hier ja meist NRW und Bayern Thema sind, mal andere Bundesländer im Hauptfokus:

https://www.zeit.de/2020/18/corona-lockerungen-ostdeutschland-bundeslaender-infektionszahlen

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Franke, Samstag, 25.04.2020, 22:00 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Möglicherweise sterben viele Infizierte letztlich an einer Lungenembolie.

Und womöglich geht es bei Infizierten, die sich mit einem leichten Verlauf in häuslicher Quarantäne befinden, so schnell, dass sie gar nicht mehr dazu kommen, Hilfe zu alarmieren.

Sollte sich dies bestätigen, könnte man vielleicht vorbeugend einen gängigen Blutverdünner spritzen.

Eine Studie dazu beginnt Ende kommender Woche. Alle Schweizer Universitätskliniken haben innerhalb von 12 Stunden ihre Studienteilnahme zugesagt. "Das gab es noch nie."

Schweizer Forscher macht Hoffnung

DomJay, Köln, Sonntag, 26.04.2020, 11:18 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Möglicherweise sterben viele Infizierte letztlich an einer Lungenembolie.

Und womöglich geht es bei Infizierten, die sich mit einem leichten Verlauf in häuslicher Quarantäne befinden, so schnell, dass sie gar nicht mehr dazu kommen, Hilfe zu alarmieren.

Sollte sich dies bestätigen, könnte man vielleicht vorbeugend einen gängigen Blutverdünner spritzen.

Eine Studie dazu beginnt Ende kommender Woche. Alle Schweizer Universitätskliniken haben innerhalb von 12 Stunden ihre Studienteilnahme zugesagt. "Das gab es noch nie."

Ich finde es gut, dass man sich auf Suche nach die Ursachen des Corona bedingten Todes macht. Aber auch hier sollte sich die Medizin und Wissenschaft an ihre Grundsätze halten. D.h, erst etwas verlautbaren wenn man gesicherte Kenntnisse hat. Ähnlich wie bei Trump und seiner Injektion halte ich solche Aussagen mit einer angeblichen Lösung daher für problematisch.

Gibt sicher Einige, die nun Blutverdünner nutzen werden.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Peter Lee, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 12:04 (vor 2088 Tagen) @ DomJay

Gibt sicher Einige, die nun Blutverdünner nutzen werden.

Glaube ich nicht, Heparin ist rezeptpflichtig und mit
Marcumar würden sich die meisten ohne ärztliche Therapie sowieso selbst umbringen.
Aber könnte echt von Trump sein der Vorschlag.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Franke, Sonntag, 26.04.2020, 11:27 (vor 2088 Tagen) @ DomJay

Möglicherweise sterben viele Infizierte letztlich an einer Lungenembolie.

Und womöglich geht es bei Infizierten, die sich mit einem leichten Verlauf in häuslicher Quarantäne befinden, so schnell, dass sie gar nicht mehr dazu kommen, Hilfe zu alarmieren.

Sollte sich dies bestätigen, könnte man vielleicht vorbeugend einen gängigen Blutverdünner spritzen.

Eine Studie dazu beginnt Ende kommender Woche. Alle Schweizer Universitätskliniken haben innerhalb von 12 Stunden ihre Studienteilnahme zugesagt. "Das gab es noch nie."


Ich finde es gut, dass man sich auf Suche nach die Ursachen des Corona bedingten Todes macht. Aber auch hier sollte sich die Medizin und Wissenschaft an ihre Grundsätze halten. D.h, erst etwas verlautbaren wenn man gesicherte Kenntnisse hat. Ähnlich wie bei Trump und seiner Injektion halte ich solche Aussagen mit einer angeblichen Lösung daher für problematisch.

Gibt sicher Einige, die nun Blutverdünner nutzen werden.

Wobei Otto Normal da nicht so leicht rankommt wie an Desinfektionsmittel. Und es wird ja auch gesagt, dass es erst mal eine Vermutung ist und selbst wenn die Tendenz stimmt, weiß man noch nicht, was genau man tun kann und muss.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 13:29 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Ach was ich kenne viele die ASS im Haus haben auch wenn sie nicht wissen was das ist.
Nicht das wir in ein paar Monaten von jeder menge Magengeschwüre reden weil noch mehr Schmerzmittel misbraucht werden.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Philipp54, Sonntag, 26.04.2020, 14:12 (vor 2087 Tagen) @ hardbreak

Ach was ich kenne viele die ASS im Haus haben auch wenn sie nicht wissen was das ist.
Nicht das wir in ein paar Monaten von jeder menge Magengeschwüre reden weil noch mehr Schmerzmittel misbraucht werden.

Es gibt tatsächlich Magengeschwüre, die alleine auf Acetylsalicylsäure zurück zu führen sind. Auch dabei scheint eine genetische Dispotitionen maßgeblich zu sein. Auftretende Blutungen ist eine schlimmere Gefahr als Nebenwirkung.

Außer für den Hausgebrauch wird es auch bei der Herztherapie eingesetzt.
Z.B. bei Vorhofflimmern.

Heparin-Spritzen werden im KH sicher auch jedem stationären Corona-Patienten gegeben. Da stellt sich ja mehr die Frage, ob eine höhere Dosis mehr Patienten gerettet hätte.

Die Statistik gibt keine Differenzierung her, wer im KH und wer Zuhause verstorben ist. Schwache Symptome und am nächsten Tag tot, macht eine Suche nach der Todesursache in Richtung Embolie nmM absolut sinnvoll.
Die Ärzte der Studie sind Lungenfachleute.
Die Fachmediziner sind in der jetzigen Situation wichtiger als wissenschaftlich arbeitende Virologen. Da sind entscheidende Züge von Peking über Ustbekistan, Italien, Schweiz und USA verpasst worden.
Ich stelle später einen inzwischen hochfrequentierten Bericht eines Schweizer Herzspezialisten darüber ein.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Philipp54, Sonntag, 26.04.2020, 11:57 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Passt schon zu den auffälligen Lungenbefunden nach nach Gesundung und ist jeden Versuch wert.
Acetylsalicylsäure (Ass) wird oft Langzeitschutz rezeptfrei als Gerinnungshemmer genutzt. Das verwendete Heparin ist aber aus einer anderen Wirkstoffgruppe. So wie ich das gelesen habe, scheint es hochdosiert eingesetzt zu werden. Eine dadurch evt. auftretende innere Blutung ist auch von genetischen Fraktoren mit abhängig.
Wieder ein Ansatz, der helfen kann, die Todesrate durch bestehende Medikamente zu senken.
Mir ist auch ein Fall bekannt. 2 Tage leichte Symptome, am 3. Tag Aufnahme ins KH am gleichen Tag verstorben. Da denkt man schon an den Verlauf einer Embolie.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

DomJay, Köln, Sonntag, 26.04.2020, 11:34 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Möglicherweise sterben viele Infizierte letztlich an einer Lungenembolie.

Und womöglich geht es bei Infizierten, die sich mit einem leichten Verlauf in häuslicher Quarantäne befinden, so schnell, dass sie gar nicht mehr dazu kommen, Hilfe zu alarmieren.

Sollte sich dies bestätigen, könnte man vielleicht vorbeugend einen gängigen Blutverdünner spritzen.

Eine Studie dazu beginnt Ende kommender Woche. Alle Schweizer Universitätskliniken haben innerhalb von 12 Stunden ihre Studienteilnahme zugesagt. "Das gab es noch nie."


Ich finde es gut, dass man sich auf Suche nach die Ursachen des Corona bedingten Todes macht. Aber auch hier sollte sich die Medizin und Wissenschaft an ihre Grundsätze halten. D.h, erst etwas verlautbaren wenn man gesicherte Kenntnisse hat. Ähnlich wie bei Trump und seiner Injektion halte ich solche Aussagen mit einer angeblichen Lösung daher für problematisch.

Gibt sicher Einige, die nun Blutverdünner nutzen werden.


Wobei Otto Normal da nicht so leicht rankommt wie an Desinfektionsmittel. Und es wird ja auch gesagt, dass es erst mal eine Vermutung ist und selbst wenn die Tendenz stimmt, weiß man noch nicht, was genau man tun kann und muss.

Ja und das ist auch gut so, letztes habe ich einen Artikel gelesen, dass man auf der Suche nach dem Grund sei warum viele trotz Beatmung sterben.

Ich denke wir hoffen doch alle, dass demnächst jemand sagt: „Dann nehmen Sie bitte Medikament A,B,C für x-Tage, bleiben daheim und dann ist es gut.“

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Paolo, Sonntag, 26.04.2020, 09:28 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Wenn das stimmt, hat das RKI mit seinem Obduktionsverbot das Leben von Tausenden auf dem Gewissen.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 10:39 (vor 2088 Tagen) @ Paolo

Wenn das stimmt, hat das RKI mit seinem Obduktionsverbot das Leben von Tausenden auf dem Gewissen.

Das Robert-Koch-Institut hat Obduktionen nie verboten. Das kann es auch nicht. Es hat zu Beginn der Welle eine Empfehlung ausgesprochen, wegen des Infektionsrisikos keine Obduktionen durchzuführen. Diese Empfehlung wurde dann später wieder widerrufen.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

simie, Krefeld, Sonntag, 26.04.2020, 10:44 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Wobei man diese Empfehlung durchaus kritisch sehen konnte. Es gab daran ja auch durchaus Kritik aus der Rechtsmedizin.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

DomJay, Köln, Sonntag, 26.04.2020, 11:11 (vor 2088 Tagen) @ simie

Wobei man diese Empfehlung durchaus kritisch sehen konnte. Es gab daran ja auch durchaus Kritik aus der Rechtsmedizin.

Für alles gibt es Gründe dafür und dagegen. Man wollte die Mediziner nicht zusätzlich gefährden, es war eine Abwägung zwischen Gefährdung und Nutzen.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Jens, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 22:38 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Danke, sehr interessant. Aber ein echter Aberwitz, wenn es stimmt, dass es keine Gelder gibt, weil diese bereits im März verteilt worden seien. Das würde ja bedeuten, dass es für neue Erkenntnisse und deren Studium in der Schweiz kein Geld gibt. Das wäre ja irre.

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 10:47 (vor 2088 Tagen) @ Jens

Danke, sehr interessant. Aber ein echter Aberwitz, wenn es stimmt, dass es keine Gelder gibt, weil diese bereits im März verteilt worden seien. Das würde ja bedeuten, dass es für neue Erkenntnisse und deren Studium in der Schweiz kein Geld gibt. Das wäre ja irre.

Das wirkt -ganz vorsichtig ausgedrückt- überraschend. Schweizer Bürokratie?

Schweizer Forscher macht Hoffnung

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 02:05 (vor 2088 Tagen) @ Jens

Ich würde behaupten das da ganz schnell der Geldhahn aufgemacht wird. Eine bessere Lösung kann es ja für die Politik gar nicht geben.

Das Prinzip ist natürlich trotzdem fragwürdig...

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

markus, Samstag, 25.04.2020, 21:58 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

markus, Sonntag, 26.04.2020, 14:07 (vor 2087 Tagen) @ markus

Sind sie dafür, dass Fußballspieler in diesen Zeiten eine Sonderbehandlung erhalten, während sich alle anderen Menschen einschränken und verzichten?
Hätte ein ähnlich angestrebstes Ergebnis gebracht...

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

simie, Krefeld, Sonntag, 26.04.2020, 14:22 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Zu Arbeiten ist also eine Sonderbehandlung?

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

simie, Sonntag, 26.04.2020, 14:25 (vor 2087 Tagen) @ simie

Ich denke, du verstehst mich falsch. Die Frage, um die es in der Umfrage geht, war schon so gestellt, dass nur dieses Ergebnis dabei rauskommen konnte... Das Konzept von DFL/DFB kennt doch keiner im Detail, ist aber entscheidend, wenn man wirklich beurteilen will, ob das ganze Sinn ergibt...

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

simie, Krefeld, Sonntag, 26.04.2020, 14:59 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Hast Recht.

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

hanno29, Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 14:13 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Sind sie dafür, dass Fußballspieler in diesen Zeiten eine Sonderbehandlung erhalten, während sich alle anderen Menschen einschränken und verzichten?
Hätte ein ähnlich angestrebstes Ergebnis gebracht...

Hätte "man" dann gefragt, hätte es wohl einen Shitstorm gegeben. Profifußballern eine Sonderbehandlung zukommen lassen, dann gäbe es keinen Profifußball mehr

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

hanno29, Sonntag, 26.04.2020, 14:20 (vor 2087 Tagen) @ hanno29

Sind sie dafür, dass Fußballspieler in diesen Zeiten eine Sonderbehandlung erhalten, während sich alle anderen Menschen einschränken und verzichten?
Hätte ein ähnlich angestrebstes Ergebnis gebracht...


Hätte "man" dann gefragt, hätte es wohl einen Shitstorm gegeben. Profifußballern eine Sonderbehandlung zukommen lassen, dann gäbe es keinen Profifußball mehr

Naja, aber genau das war ja der Tenor der o.g. Frage. Experten empfehlen dies und das. Sind sie dafür, dass beim Profi-Fussball davon abgewichen wird? Natürlich sagt dann jeder spontan "nein"...

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

markus, Sonntag, 26.04.2020, 14:52 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Sind sie dafür, dass Fußballspieler in diesen Zeiten eine Sonderbehandlung erhalten, während sich alle anderen Menschen einschränken und verzichten?
Hätte ein ähnlich angestrebstes Ergebnis gebracht...


Hätte "man" dann gefragt, hätte es wohl einen Shitstorm gegeben. Profifußballern eine Sonderbehandlung zukommen lassen, dann gäbe es keinen Profifußball mehr


Naja, aber genau das war ja der Tenor der o.g. Frage. Experten empfehlen dies und das. Sind sie dafür, dass beim Profi-Fussball davon abgewichen wird? Natürlich sagt dann jeder spontan "nein"...

Du willst also Expertenmeinungen verheimlichen und dann fragen? Auf welcher Grundlage, außer aus dem Bauch heraus, beantworten denn dann die Leute die Frage? Ohne Experten gäbe es keinen Shutdown, noch immer volle Stadien und deutlich mehr Tote, die mangels Experten, die das berechnen und veröffentlichen, niemand mehr mitbekommen würde.

Welche Umfrage ist daher wohl objektiver? 1000 völlig unwissende Menschen fragen oder 1000 Menschen, die die Fakten kennen?

Warum stellt man nicht einfach die Frage:

markus, Sonntag, 26.04.2020, 15:03 (vor 2087 Tagen) @ markus

Wurde den befragten denn auch das Konzept hinter der Fortsetzung der Spiele erläutert? Nein! Da wurde ein klitzekleiner Ausschnitt des Konzepts genommen, um eine tendenziöse Frage daraus abzuleiten. Da konnte es doch gar kein anderes Ergebnis geben.
Alle Kontaktpersonen von Infizierten sollen in Quarantäne gehen, aber Fußballer nicht. Finden Sie das gut?

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Paolo, Sonntag, 26.04.2020, 09:30 (vor 2088 Tagen) @ markus

Land des Sozialneids

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 11:41 (vor 2088 Tagen) @ Paolo

Wohl eher Land der Dummheit wenn immer wieder der gleiche Blödsinn von Neid wiederholt wird.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 25.04.2020, 23:56 (vor 2088 Tagen) @ markus

Für eine Fortsetzung sprechen "nur" wirtschaftliche Gründe.
Ansonsten wird der Fußball, der ja ein körperbetontes Spiel ist, zu einer Farce.
Tennis und Golf könnte ich mir denken, aber Fußball wo es auf den Kampf ankommt in Zeiten von Corona Beschränkungen - kann ich mir nur schwer vorstellen.
In der Freistoßmauer 1,5 m Abstand zwischen den einzelnen Spielern, Mats darf sich dem Angreifer nicht näher als 1,5 m nähern - das ist doch irgendwie total hirnrissig, wenn man es konsequent umsetzen will.
Und Fußball ist selbst am TV ohne gröhlende Fans (laut Oberarzt Montgommery) absolut öde.

Der drohende Ruin von nicht wenigen Vereinen ist natürlich ein ernstes Thema und muss irgendwie verhinder werden (da schließe ich sogar Blau mit ein).
Vielleicht lässt sich ja da eine andere Lösung finden als irgendwelche Zombie-Spiel abzuspulen.
Systemrelvante Unternehmen (z.B. Lufthansa) erhalten staatliche Unterstützung.
Der Fußball ist zwar nicht systemrelevant, aber schon wichtig.
Lässt sich da nicht auch zusammen mit den TV-Anstalten die das Geld rein buttern eine vernünftige Lösung finden?

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 09:43 (vor 2088 Tagen) @ Frankonius

Es gibt nur eine Lösung: spielen.

Ansonsten kannste bei Sky und DAZN auch gleich Staatshilfe reinbuttern.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 13:42 (vor 2088 Tagen) @ Talentförderer

Es gibt nur eine Lösung: spielen.

Ansonsten kannste bei Sky und DAZN auch gleich Staatshilfe reinbuttern.

Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob Sky momentan Geld verliert. Klar, es laufen momentan vermutlich ein paar Werbespots weniger, aber dafür sparen sie Woche für Woche die Produktionskosten für die Live-Übertragungen aus der ersten und zweiten Liga.
Wenn es das richtig sehe, dann gibt es auch keine Berichte darüber, dass Sky jetzt wegen Corona finanzielle Sorgen hat.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 13:44 (vor 2088 Tagen) @ haweka

Es gibt nur eine Lösung: spielen.

Ansonsten kannste bei Sky und DAZN auch gleich Staatshilfe reinbuttern.


Ich bin mir gerade gar nicht sicher, ob Sky momentan Geld verliert. Klar, es laufen momentan vermutlich ein paar Werbespots weniger, aber dafür sparen sie Woche für Woche die Produktionskosten für die Live-Übertragungen aus der ersten und zweiten Liga.
Wenn es das richtig sehe, dann gibt es auch keine Berichte darüber, dass Sky jetzt wegen Corona finanzielle Sorgen hat.

Und Abos laufen auch weiter sofern man sie nicht Monatlich Kündigen kann.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 00:09 (vor 2088 Tagen) @ Frankonius

Den TV Anstalten geht es bei weitem auch nicht gut. DAZN hat jede Menge Leute entlassen und die RTL Group seine Mitarbeiter in kurzarbeit geschickt.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Frankonius, Samstag, 25.04.2020, 23:59 (vor 2088 Tagen) @ Frankonius

Für eine Fortsetzung sprechen "nur" wirtschaftliche Gründe.
Ansonsten wird der Fußball, der ja ein körperbetontes Spiel ist, zu einer Farce.
Tennis und Golf könnte ich mir denken, aber Fußball wo es auf den Kampf ankommt in Zeiten von Corona Beschränkungen - kann ich mir nur schwer vorstellen.
In der Freistoßmauer 1,5 m Abstand zwischen den einzelnen Spielern, Mats darf sich dem Angreifer nicht näher als 1,5 m nähern - das ist doch irgendwie total hirnrissig, wenn man es konsequent umsetzen will.
Und Fußball ist selbst am TV ohne gröhlende Fans (laut Oberarzt Montgommery) absolut öde.

Der drohende Ruin von nicht wenigen Vereinen ist natürlich ein ernstes Thema und muss irgendwie verhinder werden (da schließe ich sogar Blau mit ein).
Vielleicht lässt sich ja da eine andere Lösung finden als irgendwelche Zombie-Spiel abzuspulen.
Systemrelvante Unternehmen (z.B. Lufthansa) erhalten staatliche Unterstützung.
Der Fußball ist zwar nicht systemrelevant, aber schon wichtig.
Lässt sich da nicht auch zusammen mit den TV-Anstalten die das Geld rein buttern eine vernünftige Lösung finden?

[/b]

Das frage ich mich auch. Da muss es doch ne andere möglichkeit geben als Geisterspiele, das kann doch nicht Alternativlos sein. Zumal es ja auch um die Gesundheit der Spieler gehen muss.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 09:46 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

Warum es ist es eigentlich so schwer zu akzeptieren dass es manchmal nur eine hilfreiche Lösung gibt?

In dem Fall Geisterspiele oder das Ende der Bundesliga und des Profifußballs in Deutschland.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

borussenglobe, monheim, Sonntag, 26.04.2020, 12:40 (vor 2088 Tagen) @ Talentförderer

Man könnte z.B. über die UEFA versuchen eine Lösung für alle Verbände zu finden. In allen Verbänden wird der Spielbetrieb bis September ausgesetzt und die Spieler bekommen 20-30 Prozent des Gehalts, das sollte ungefähr reichen um die laufenden Kosten zu decken. Es wird ein Fond für bedrohte Vereine gebildet.
Natürlich müssen die Spieler, Berater und die Spielergewerkschaften mit einbezogen werden, die werden aber sicher auch ein Interesse am fortbestehen des Fußballs haben.

Wenn es wirklich Geisterspiele geben sollte bin ich raus, ich kann diese scheiß Kameraführung auf Dauer nicht ertragen. Man sieht überhaupt nichts vom Spiel, nur die tollen Schuhe und ich rege mich nur auf.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

simie, Krefeld, Sonntag, 26.04.2020, 13:20 (vor 2088 Tagen) @ borussenglobe


Wenn es wirklich Geisterspiele geben sollte bin ich raus, ich kann diese scheiß Kameraführung auf Dauer nicht ertragen. Man sieht überhaupt nichts vom Spiel, nur die tollen Schuhe und ich rege mich nur auf.

Dann könnte aber auch die neue Saison betroffen sein.
Zumindest zu Beginn der Saison könnte es durchaus auch noch Geisterspiele geben. Im Extremfall, an den ich nicht glaube, sogar die gesamte nächste Saison.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

borussenglobe, monheim, Sonntag, 26.04.2020, 13:48 (vor 2088 Tagen) @ simie

Stimmt schon, das befürchte ich auch. Ganz abgesehen von meiner persönlichen Abneigung, hätte eine Aufnahme der Spiele im Herbst den Vorteil, daß die Lage etwas normaler wirken wird und vor allem die Erkenntnisse übers Virus einen ganz anderen Wissensstand erreichen werden.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

markus, Sonntag, 26.04.2020, 10:05 (vor 2088 Tagen) @ Talentförderer

Warum es ist es eigentlich so schwer zu akzeptieren dass es manchmal nur eine hilfreiche Lösung gibt?

In dem Fall Geisterspiele oder das Ende der Bundesliga und des Profifußballs in Deutschland.

Warum sollte es danach keinen Profifußball mehr geben? Die Spieler verlernen doch nicht das kicken und werden auch weiterhin kicken wollen. Und es wird auch weiterhin eine Nachfrage geben, weil Millionen Menschen Fußball sehen wollen. Das Ganze läuft dann vielleicht 10 bis 20 Nummern kleiner ab. Dann fließen statt Milliardensummen vielleicht nur noch Millionensummen. Dann sind Zuschauereinnahmen und TV Gelder vielleicht wieder in einem besseren Verhältnis zueinander.

Juristische Frage hierzu

BoisII, Samstag, 25.04.2020, 22:28 (vor 2088 Tagen) @ markus

Die Tage wurde ja angemerkt, dass ein Großteil der Ablehnungsdebatte eine Neiddebatte sei. Niemand würde ja etwas verlieren, wenn wieder Fußball gespielt werden würde.

Meine Frage zu der Zwangsquarantäne von 14 Tagen bei bestätigtem Kontakt: Wäre es rechtlich zulässig, wenn “normale” Arbeitnehmer in “normalen” Firmen gegen ihren Willen 14 Tage in Quarantäne müssen (selbst bei eigenem negativem Test), Fußballer dies aber nicht müssten? Dies kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da die Quarantäne-Anordnung ja einen enormen Eingriff in die Freiheitsrechte darstellt und es für mich unverständlich wäre, wenn hier dann nicht alle gleich behandelt werden müssten.

Bei medizinischem Personal ist die Quarantäne ja auch ausgesetzt worden, was wohl mit ihrer Unabdingbarkeit begründet worden ist. Das kann ich irgendwo noch nachvollziehen. Bei Fußballern sehe ich lediglich wirtschaftliche Argumente. Diese hat man aber auch bei “normalen” Arbeitnehmern, bei denen ein Quarantäne-Zwang für ganze Teams ja auch schnell in achtstelligen Verlusten resultieren kann.

Juristische Frage hierzu

Doman, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 23:24 (vor 2088 Tagen) @ BoisII

Ich habe eine bekannte die arbeitet im Altenheim und war infiziert - sogar stationär aufgenommen.

Der Ehemann hat keine Quarantäne bekomme - durfte normal weiter arbeiten.

Hier wäre ja das gleiche - warum bekommt diese Person keine Quarantäne verordnet und darf arbeiten...denke das gibt es noch viele weitere Fälle.

Es wird trotzdem zum Neustart

markus, Samstag, 25.04.2020, 22:14 (vor 2088 Tagen) @ markus

Im Mai kommen...und das ist auch gut so

Ob im Mai oder Juni,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 02:39 (vor 2088 Tagen) @ HollyB

Im Mai kommen...und das ist auch gut so

...die Entscheidung trifft die Politik bzw. das Gesundheitssystem und nur die. Nur wenn die mit den Maßnahmen einverstanden sind, geht es weiter. Und nur dann. Was die DFL gemacht hat, sie hat ein Konzept vorgelegt. Das machen gerade viele, sogar der Präsident in den USA. Wie weit das Konzept funktioniert, wird man sehen.

Gruß

CHS

Es wird trotzdem zum Neustart

Stofftiger, Ort, Samstag, 25.04.2020, 22:35 (vor 2088 Tagen) @ HollyB

Im Mai kommen...und das ist auch gut so

Alles andere wäre aber auch undenkbar ; )

Nach 2-3 Spieltagen wird das ganze Trauerspiel dann
eh abgebrochen.

Es wird trotzdem zum Neustart

Bounty, Sonntag, 26.04.2020, 01:40 (vor 2088 Tagen) @ Stofftiger

Dann gibt's wenigstens den Derbysieg zu bewundern.

Es wird trotzdem zum Neustart

markus, Samstag, 25.04.2020, 22:30 (vor 2088 Tagen) @ HollyB

Im Mai kommen...und das ist auch gut so

Abwarten und daran erinnern, was bisher geschah: Rummenigge bzw. die DFL wollte ursprünglich gar keine Unterbrechung der Liga und musste dann auch aufgrund der großen Ablehnung in der Bevölkerung klein beigeben. Das was ein Großteil der Bevölkerung denkt, hat hier durchaus Gewicht. Vor allem für Sponsoren wäre das ein großer Imageschaden, wenn der Eindruck entsteht, für die letzte TV Tranche gehe die Bundesliga über Leichen.

Jetzt ist zudem plötzlich auch nicht mehr vom 9. Mai die Rede, sondern von der zweiten Maihälfte. Und in ein bis zwei Wochen wird man sehen, welche Auswirkungen die bisherigen Lockerungen auf die Anzahl der Neuinfektionen hatten. Sollten die Infektionen wieder deutlich ansteigen, erhöht das zusätzlich den Druck auf die DFL.

+1

markus, Samstag, 25.04.2020, 22:31 (vor 2088 Tagen) @ markus

Im Mai kommen...und das ist auch gut so


Abwarten und daran erinnern, was bisher geschah: Rummenigge bzw. die DFL wollte ursprünglich gar keine Unterbrechung der Liga und musste dann auch aufgrund der großen Ablehnung in der Bevölkerung klein beigeben. Das was ein Großteil der Bevölkerung denkt, hat hier durchaus Gewicht. Vor allem für Sponsoren wäre das ein großer Imageschaden, wenn der Eindruck entsteht, für die letzte TV Tranche gehe die Bundesliga über Leichen.

Jetzt ist zudem plötzlich auch nicht mehr vom 9. Mai die Rede, sondern von der zweiten Maihälfte. Und in ein bis zwei Wochen wird man sehen, welche Auswirkungen die bisherigen Lockerungen auf die Anzahl der Neuinfektionen hatten. Sollten die Infektionen wieder deutlich ansteigen, erhöht das zusätzlich den Druck auf die DFL.

Umfrage: Große Ablehnung der DFL-Pläne zur Quarantäne

markus, Samstag, 25.04.2020, 22:03 (vor 2088 Tagen) @ markus

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

markus, Samstag, 25.04.2020, 22:20 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

eurosport.de/fussball/bundesliga/2019-2020/hans-joachim-watzke-warnt-vor-coronakrise-dann-sauft-die-ganze-bundesliga-ab_sto7734918/story.shtml

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 02:42 (vor 2088 Tagen) @ markus

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

Gehört einfach zu Wontorra-Allein zu Haus.

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

Hier muss man erst einmal auf die Fragestellung warten. Häufig werden ja solche Sachen aus dem Konzept gerissen.

Gruß

CHS

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 01:58 (vor 2088 Tagen) @ markus

BVB bezogen bin ich ja wirklich absolut dankbar was Watzke für uns getan hat.

Angefangen mit der Rettung. Außerdem auch jemand der durchaus ne offenes Ohr für Fanbelange hat.

Aber irgendwie ist grade in den letzten Jahre immer mehr dazu gekommen, das er vom System mitgerissen wird. Was man ihm wahrscheinlich Menschlich gar nicht vorwerfen kann.
Wenn man Lange genug im Profi Fußball drinnen steckt ist man wahrscheinlich wirklich in dieser Blase gefangen wo es normal scheint das man 100 Mio. Euro für 20 Jährige bezahlt die gut mit einem Ball umgehen kann.

Würde ich ihm persöhnlich gar nicht groß vorwerfen. Aber ja es ist gut wenn das ganze implodiert.

Es werden sich genug gute Kicker finden die vor tausenden Menschen ihr Hobby ausleben können auch für nur 1 Mio. Jahresgehalt.

Alles 10 Nummern kleiner macht genauso viel Spaß und die Kicker werden immer noch genug verdienen.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:22 (vor 2087 Tagen) @ Davja89

Warum ist das gut? Das ist höchstens deine Meinung, aber pauschal gut.

Ich habs schon mehrfach gesagt, wem es nicht passt, der soll halt nicht gucken. Das ist doch schizophren. Sucht euch eine andere Sportart oder geht zur Kreisliga.

Aber lasst doch anderen Leuten ihren Bundesligafußball.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:25 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Warum ist das gut? Das ist höchstens deine Meinung, aber pauschal gut.

Ich habs schon mehrfach gesagt, wem es nicht passt, der soll halt nicht gucken. Das ist doch schizophren. Sucht euch eine andere Sportart oder geht zur Kreisliga.

Aber lasst doch anderen Leuten ihren Bundesligafußball.

Warum sollen Leute denen etwas nicht passt den BVB den Rücken kehren oder die Sportart wechseln? Soweit kommts noch. Und wenn die andere Sportart dann ähnliche Probleme bekommt weil dort die Kommerzialisierung auch ansteigt dann soll man auch wieder abhauen?

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Lutz09, Tor zum Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:33 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Warum ist das gut? Das ist höchstens deine Meinung, aber pauschal gut.

Ich habs schon mehrfach gesagt, wem es nicht passt, der soll halt nicht gucken. Das ist doch schizophren. Sucht euch eine andere Sportart oder geht zur Kreisliga.

Aber lasst doch anderen Leuten ihren Bundesligafußball.


Warum sollen Leute denen etwas nicht passt den BVB den Rücken kehren oder die Sportart wechseln? Soweit kommts noch. Und wenn die andere Sportart dann ähnliche Probleme bekommt weil dort die Kommerzialisierung auch ansteigt dann soll man auch wieder abhauen?

Wie sieht denn das Wunschbild vom neuen Bundesliga Fußball aus? Wie kann die hochgezüchtete Maschine Profifußball in der momentanen Situation (es gibt verbindliche Verträge mit unterschiedlichen Stakeholder von Spielern über Sponsoren etc.) sich verändern? Und wohin überhaupt?

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:31 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Wenn einem die Kommerzialisierung nicht passt, sollte man es vielleicht komplett mit Fußball lassen oder seine eigenen Thekenliga gründen.

Wem jetzt egal ist was mit der Bundesliga passiert kann es aufjedenfall auch nicht allzu ernst meinen mit der Borussia, die wird das nämlich auch kaum überleben, wenn es hart auf hart kommt. Denn ohne Bundesliga keine TV-Gelder und keine Sponsorengelder. Dann gibt hier auch keine Kreisliga, sondern nur Insolvenzantrag. Viel Spaß dabei.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:36 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Wenn einem die Kommerzialisierung nicht passt, sollte man es vielleicht komplett mit Fußball lassen oder seine eigenen Thekenliga gründen.

Wem jetzt egal ist was mit der Bundesliga passiert kann es aufjedenfall auch nicht allzu ernst meinen mit der Borussia, die wird das nämlich auch kaum überleben, wenn es hart auf hart kommt. Denn ohne Bundesliga keine TV-Gelder und keine Sponsorengelder. Dann gibt hier auch keine Kreisliga, sondern nur Insolvenzantrag. Viel Spaß dabei.

Wenn es aber keine Spiele mehr geben kann wird es so kommen ob du willst oder nicht. Bis zum 1.8 gibt es maximal Geisterspiele, und selbst danach weiß nicht wann die Stadien wieder mit Zuschauern gefüllt sein werden. Was willst du also tun, wenn es keinen Ausweg gibt aus der Krise. Geisterspiele alleine retten den Fußball nicht. Oder glaubst du das Geisterspiele in der neuen Saison ausreichen um den Profifußball aufrecht zu erhalten? Ich denke nicht.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Kruemelmonster09, Sonntag, 26.04.2020, 00:11 (vor 2088 Tagen) @ markus

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

Erzähl doch nicht so einen scheiß Aki!

Der Fußball lebt immer genau dann, wenn ein Mensch vor Freude gegen einen Ball tritt.

Nehmt euch nicht so wichtig!

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:08 (vor 2088 Tagen) @ Kruemelmonster09

Das ist doch Quatsch. Für den allergrößten Teil der Leute ist der Profifußball eben DER Fußball.

Die Kohle geht eben nicht nur ausschließlich für Spielergehälter drauf, sondern auch für eine massive Qualitätsverbesserung über Nachwuchszentren, Diagnostik und technische Hilfsmittel. Die BVB-Mannschaft von heute würde vermutlich mit der 95er Meistermannschaft den Boden wischen, weil dort im Spiel schon im Tempo Welten zwischenliegen.

Man kann ja gerne den puren Fußball propagieren, aber wenn ich mir durchlese, was hier schon bei einem Unentschieden los ist, glaube ich nicht, dass viele dauerhaft mit Fußball auf Regionalliganiveau zufrieden wären, wenn es eben nicht nur ein nostalgischer Back-to-the-roots-Trip zu RWE ist, sondern die fußballerische Gegenwart und Zukunft.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 13:02 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Das ist doch Quatsch. Für den allergrößten Teil der Leute ist der Profifußball eben DER Fußball.

Die Kohle geht eben nicht nur ausschließlich für Spielergehälter drauf, sondern auch für eine massive Qualitätsverbesserung über Nachwuchszentren, Diagnostik und technische Hilfsmittel. Die BVB-Mannschaft von heute würde vermutlich mit der 95er Meistermannschaft den Boden wischen, weil dort im Spiel schon im Tempo Welten zwischenliegen.

Man kann ja gerne den puren Fußball propagieren, aber wenn ich mir durchlese, was hier schon bei einem Unentschieden los ist, glaube ich nicht, dass viele dauerhaft mit Fußball auf Regionalliganiveau zufrieden wären, wenn es eben nicht nur ein nostalgischer Back-to-the-roots-Trip zu RWE ist, sondern die fußballerische Gegenwart und Zukunft.

Weiß ich nicht. Ich sehe das alles nicht so dramatisch. Man wird große Einschnitte haben, auch in der Qualität des Sports an sich. Natürlich ist der Fußball viel athletischer geworden, medizinsich und ernährungswissenschaftlich bis ins kleinste Detail durchexerziert. Ist das deswegen alles attraktiver? Finde ich nicht. Schaue mir auch gerne die Spiele aus der 97er CL-League an. Die allergrößten Einschnitte hätten diejeningen, die mit dem Fußball maximal Geld verdienen.

Und die aktuellen Ansprüche im Fanumfeld des BVB haben ja erst einmal mit der Covid-19 Krise nichts zu tun. Ein Unentschieden war bei den Bayern in den 90ern ebenso ein Drama, wie es heute eins ist (trotz des Standfußballs, im Vergleich zum heutigen Fußball). Das Ganze ist ja ein globales Problem und kein exklusiver Nachteil des BVB.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

ersiees, augsburg, Sonntag, 26.04.2020, 19:48 (vor 2087 Tagen) @ FourrierTrans

"Man wird große Einschnitte haben, auch in der Qualität des Sports an sich."

Wieso sollte das passieren? Weil nach Corona nicht mehr genügend Geld für ein Trainingszentrum auch höchstem Niveau samt Staff vorhanden ist? Oder aber meinst du einfach nur die Qualität in der Breite, also in den unteren Ligen? Versteh ich dich falsch oder wieso sollte letztlich die Qualität des Sports nachhaltig leiden? Wenn etwas leiden wird sind es die Einnahmen aber das glaube ich eher nicht, jedenfalls nicht in der Spitze.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 20:38 (vor 2087 Tagen) @ ersiees

Weil viele Spieler nicht mehr in Deutschland spielen werden. Und Liga, gemischt aus Erst- Zwei-, und Drittligaspielern, hat sicherlich nicht mehr die Qualität wie vorher.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

markus, Sonntag, 26.04.2020, 21:29 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Weil viele Spieler nicht mehr in Deutschland spielen werden. Und Liga, gemischt aus Erst- Zwei-, und Drittligaspielern, hat sicherlich nicht mehr die Qualität wie vorher.

Ich weiß nicht, ob du das mitbekommen hast. Aber in den vier größten Ligen neben Deutschland hat sich das Coronavirus auch ausgebreitet. Nur um den Faktor 3 bis 4 schlimmer. Auch andere Ligen stehen derzeit vor denselben Herausforderungen wie die Bundesliga.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 21:09 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Weil viele Spieler nicht mehr in Deutschland spielen werden. Und Liga, gemischt aus Erst- Zwei-, und Drittligaspielern, hat sicherlich nicht mehr die Qualität wie vorher.

Dann verrate doch jetzt endlich mal, wohin diese vielen Spieler gehen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

ergo, Magdeburg, Sonntag, 26.04.2020, 22:16 (vor 2087 Tagen) @ haweka

Ins Ausland wo jeder sich investor ins Haus holt und keiner probleme damit haben wird hohe Gehälter zahlen zu können?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

ergo, Sonntag, 26.04.2020, 22:18 (vor 2087 Tagen) @ ergo

Ins Ausland wo jeder sich investor ins Haus holt und keiner probleme damit haben wird hohe Gehälter zahlen zu können?

Ja Ausland habe ich jetzt schon verstanden, welche Länder?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

ergo, Magdeburg, Sonntag, 26.04.2020, 22:25 (vor 2087 Tagen) @ haweka

England, Spanien, Italien und Frankreich wo PSG locker hohe Gehälter zahlen kann. Der letzte Platz in England bekommt mehr TV Gelder als der erste in Deutschland nur mal als Vergleich.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

ergo, Sonntag, 26.04.2020, 23:00 (vor 2087 Tagen) @ ergo

England, Spanien, Italien und Frankreich wo PSG locker hohe Gehälter zahlen kann. Der letzte Platz in England bekommt mehr TV Gelder als der erste in Deutschland nur mal als Vergleich.

Die Top-Vereine und CL-Teilnehmer aus den genannten Ländern konnten sich schon in der Vergangenheit die Spieler kaufen, die sie wollten. Sollen die jetzt ihre Spieler austauschen, um "billige" Spieler aus der Bundesliga zu kaufen?

Ich glaube auch nicht, dass nach Corona plötzlich alle Vereine in Spanien, Italien oder Frankreich Investoren finden, die viele Millionen in bis dato mittelmäßige Vereine zu investieren.

Okay, wenn dann doch Spieler nach Norwich oder Southampton wechseln, weil sie dort beim Gehalt keine Abstriche machen müssen, dann ist das so. Wohin gehen dann die Spieler, die bis jetzt dort spielen?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 21:12 (vor 2087 Tagen) @ haweka

Weil viele Spieler nicht mehr in Deutschland spielen werden. Und Liga, gemischt aus Erst- Zwei-, und Drittligaspielern, hat sicherlich nicht mehr die Qualität wie vorher.


Dann verrate doch jetzt endlich mal, wohin diese vielen Spieler gehen.

Hauptsache weg von Deutschland.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

ersiees, augsburg, Sonntag, 26.04.2020, 20:58 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Also ist jetzt schon gesichert das in allen anderen Top Ligen gespielt werden wird und nur die Bundesliga ist gefährdet? Ich dachte die Problematik betrifft alle aktuell? Wo wechseln die Spieler anschließend hin? Nach China?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 11:47 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Du sagst es doch es sollte viel mehr in den Staff um die Spieler fließen anstatt in diese selber.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Kruemelmonster09, Sonntag, 26.04.2020, 10:36 (vor 2088 Tagen) @ Sascha


Man kann ja gerne den puren Fußball propagieren, aber wenn ich mir durchlese, was hier schon bei einem Unentschieden los ist, glaube ich nicht, dass viele dauerhaft mit Fußball auf Regionalliganiveau zufrieden wären, wenn es eben nicht nur ein nostalgischer Back-to-the-roots-Trip zu RWE ist, sondern die fußballerische Gegenwart und Zukunft.

Aha, in Deutschland würde dann dauerhaft Fußball auf Regionalliganiveau gespielt, weil alle Trainer und Spieler mit Bundesliganiveau dann nach Italien, Frankreich oder Spanien abhauen, weil diese Länder die Krise wirtschaftlich besser bewältigen und höhere Gehälter bezahlen. Glaube ich nicht.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:20 (vor 2087 Tagen) @ haweka

Na dann glaubs halt nicht. ;) Es wird Länder geben die weiter gut zahlen. Und da werden die fussballer dann hingehen, statt sich woanders einschränken zu müssen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 19:39 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Dann empfehle ich dir schon mal deine Reisetasche zu packen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 16:01 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Na dann glaubs halt nicht. ;) Es wird Länder geben die weiter gut zahlen. Und da werden die fussballer dann hingehen, statt sich woanders einschränken zu müssen.

Den geleiche sagt man auch von Mangern um absurd hohe zahlungen zu begründen die realität ist aber eine andere.
Und eigentlich geht es nur darum Stimmung zu verbreiten um sich die Taschen zu füllen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:21 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Na dann glaubs halt nicht. ;) Es wird Länder geben die weiter gut zahlen. Und da werden die fussballer dann hingehen, statt sich woanders einschränken zu müssen.

Sollen sie doch tun, kann mir doch egal sein. Reisende hält man nicht auf.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:28 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Na wenn du gerne dürftigen Fußball schaust, dann schau doch Dritte Liga oder Regionalliga.

Ich versteh das Problem nicht. Selber kein Bock mehr auf Bundesliga, dann gönnt man es niemandem mehr. Irgendwie typisch deutsch.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 19:43 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Was machst du denn wenn in 10 Jahren der BVB absteigt einfach aus sportlichen Gründen...
Ist ja zumindest theoretisch möglich.

Suchst du dir dann ne neuen Bundesligisten ?

Ich bin nun mal als Kind Fan des BVB geworden. Das werde ich auch immer bleiben. Entweder in der CL oder in der Regional Liga. Hätte ich mir den Verein mit dem besten Fußball ausgesucht wäre ich wohl Real oder Barca Fan geworden.
Klare ist es schön mal einen Titel oder Europacup Teilnahme mitzunehmen aber das ist für mich nicht das entscheidende.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

markus, Sonntag, 26.04.2020, 20:19 (vor 2087 Tagen) @ Davja89

Was machst du denn wenn in 10 Jahren der BVB absteigt einfach aus sportlichen Gründen...
Ist ja zumindest theoretisch möglich.

Und dann wäre auch schnell ein Abgang in Liga 3 möglich. Dann würden sehr viele Leute ihre Dauerkarten kündigen, weil sie sich den minderwertigen Fußball nicht mehr anschauen mögen. Viele Leute sind offensichtlich Fan von Erstligafußball, nicht unbedingt vom Verein.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:32 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Na wenn du gerne dürftigen Fußball schaust, dann schau doch Dritte Liga oder Regionalliga.

Ich versteh das Problem nicht. Selber kein Bock mehr auf Bundesliga, dann gönnt man es niemandem mehr. Irgendwie typisch deutsch.

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Tor zum Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:42 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Na wenn du gerne dürftigen Fußball schaust, dann schau doch Dritte Liga oder Regionalliga.

Ich versteh das Problem nicht. Selber kein Bock mehr auf Bundesliga, dann gönnt man es niemandem mehr. Irgendwie typisch deutsch.


Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.

Wo ist das Problem? Wie wärs für dich mit Regionalliga West? Zwingt dich doch keiner dir die 1. Mannschaft anzugucken, wenn du dich mit weniger zufrieden gibst. Ich denke nur, dass die Mehrheit der Fans auf Dauer da keine Lust zu hätte.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Sonntag, 26.04.2020, 14:51 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09

Naja, das sieht da auch nicht unbedingt nach Chancengleichheit aus, wenn man die Möglichkeiten von RWE mit denen des SV Lippstadt vergleicht. Natürlich auf einem niedrigeren Niveau als 3 Etagen höher, aber das würde ja auch nicht lange so bleiben...

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Sonntag, 26.04.2020, 14:45 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09

Na wenn du gerne dürftigen Fußball schaust, dann schau doch Dritte Liga oder Regionalliga.

Ich versteh das Problem nicht. Selber kein Bock mehr auf Bundesliga, dann gönnt man es niemandem mehr. Irgendwie typisch deutsch.


Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.


Wo ist das Problem? Wie wärs für dich mit Regional Liga West? Zwingt dich doch keiner dir die 1. Mannschaft anzugucken, wenn du dich mit weniger zufrieden gibst. Ich denke nur, dass die Mehrheit der Fans auf Dauer da keine Lust zu hätte.

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Wenn es nicht anders geht was bleibt einem da übrig? Als ob man sich das aussuchen kann. Das liegt in den Händen des Virus und der Medizin was noch im Fußball passieren wird. Solange Corona keine Spiele mit Zuschauer zulässt wird jeder Club Stück für Stück seinen Gürtel enger Schnallen müssen. Für manche ist er jetzt schon zu Eng.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:37 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.

Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

markus, Sonntag, 26.04.2020, 15:02 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.


Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?

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Vielleicht einfach mal mit weniger Unterstellungen arbeiten. Man unterstellt euch ja auch nicht strunzdumme, unkritische Konsumzombies zu sein, die nichts weiter können als eine Klatschpappe zu wedeln.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:41 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.


Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:56 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.

Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...

Kleinen Unterschied zur sonstigen Sommerpause gibt es schon!

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 15:03 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...

Anders als in den anderen Jahren hat der BVB im Sommer das Geld für die Dauerkarten gehabt. Dies wird es nach deren Aussagen dieses Jahr nicht geben.

Trotzdem wird der BVB wenig Probleme bekommen. Finden diese 09 Spiele statt, wird es halt auch Geld von den Sponsoren geben (Ob es da weniger gibt, da ja keine Fans im Stadion sind, kann ich nicht sagen). Da dann auch ein Termin für die neue Saison feststehen wird, sollte auch die weiteren Zahlungen, wenn auch weniger, klar sein. Dank der großen Kreditlinie, die der BVB hat, und deren "Festgeldkonto" sollte man das überstehen können, auch wenn das nicht leicht fallen wird.

Gruß

CHS

Kleinen Unterschied zur sonstigen Sommerpause gibt es schon!

Talentförderer, Montag, 27.04.2020, 08:33 (vor 2087 Tagen) @ CHS

Anders als in den anderen Jahren hat der BVB im Sommer das Geld für die Dauerkarten gehabt. Dies wird es nach deren Aussagen dieses Jahr nicht geben.

Trotzdem wird der BVB wenig Probleme bekommen. Finden diese 09 Spiele statt, wird es halt auch Geld von den Sponsoren geben (Ob es da weniger gibt, da ja keine Fans im Stadion sind, kann ich nicht sagen). Da dann auch ein Termin für die neue Saison feststehen wird, sollte auch die weiteren Zahlungen, wenn auch weniger, klar sein. Dank der großen Kreditlinie, die der BVB hat, und deren "Festgeldkonto" sollte man das überstehen können, auch wenn das nicht leicht fallen wird.

Gruß


Ja, die DK-Einnahmen fehlen in diesem Sommer. Allerdings könnte man eine kürzere Sommerpause fahren - je nachdem, ob/wie die Geisterspiele angenommen werden - und die nächste Hinrunde starten mit weiteren Geisterspielen. Spiele mit Zuschauer sind ja eher unwahrscheinlich in diesem Jahr...

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 15:01 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...

Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

markus, Sonntag, 26.04.2020, 15:07 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.

Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

markus, Sonntag, 26.04.2020, 15:10 (vor 2087 Tagen) @ markus

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.


Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.

Da ist was wahre dran. Die Frage ist ja auch ob Geisterspiele nur im Pay TV laufen oder auch im Free TV. Denn wer schließt ein SKY Abo wegen Geisterspiele ab?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Tor zum Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 15:13 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.


Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.


Da ist was wahre dran. Die Frage ist ja auch ob Geisterspiele nur im Pay TV laufen oder auch im Free TV. Denn wer schließt ein SKY Abo wegen Geisterspiele ab?

Es wird aber auch eine Zeit nach Corona geben. Die Schlauen (und die mit viel Kapital) positionieren sich schon frühzeitig.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Sonntag, 26.04.2020, 15:18 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.


Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.


Da ist was wahre dran. Die Frage ist ja auch ob Geisterspiele nur im Pay TV laufen oder auch im Free TV. Denn wer schließt ein SKY Abo wegen Geisterspiele ab?


Es wird aber auch eine Zeit nach Corona geben. Die Schlauen (und die mit viel Kapital) positionieren sich schon frühzeitig.

Meinst du damit den einfachen Bürger der eh schon weniger Geld hat und sich überlegt ob er gerade jetzt sich Pay TV zulegt? Ob die finaziell Potenten Leute soviel sind das sie die Einahmeverluste von SKY kompensieren können wage ich zu bezweifeln. Denn wer kann stößt alles an Kosten ab was möglich ist. So tue ich das auch gerade oder verschiebe Zahlungen nach hinten.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Tor zum Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 15:08 (vor 2087 Tagen) @ markus

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.


Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.

Amazon ringen diese Summen nur ein müdes Lächeln ab.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 16:22 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09
bearbeitet von hardbreak, Sonntag, 26.04.2020, 16:28

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.


Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.


Amazon ringen diese Summen nur ein müdes Lächeln ab.

Comcast (also die Mutter) hat 2019 109 Mrd euro Umsatz gemacht also mehr wie zB Disney mit 69 Mrd.
Also so arm sind die auch nicht.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Philipp54, Sonntag, 26.04.2020, 15:27 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09

Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Momentan reden wir zunächst über 9 Spiele ohne Zuschauer. Dann wäre sowieso 3 Monate Sommerpause gewesen. Und ja: ich denke, Geisterspiele würden das Überleben der allermeisten Clubs bedeuten in der 1. und 2. Liga. Und es würde m.M.n. auch noch was übrigbleiben für die Unterstützung von Clubs in den tieferen Ligen...


Ob die TV Gelder alleine reichen wag ich zu bezweifeln. Sponsoren Gelder könnten auch nur noch reduziert gezahlt werden weil die Unternehmen selbst auch Umsatzeinbrüche haben dürften. Dazu Catering und Merchandising Einnahmen die wegbrechen oder nur noch geringfügig vorhanden sind.


Vor allem sinken auch die Einschaltquoten, weil es auf Dauer auch am TV keinen Spaß machen wird. Sky selbst ist auch auf Kante genäht. Geht Sky insolvent, ist der größte Geldgeber raus.


Amazon ringen diese Summen nur ein müdes Lächeln ab.

Ja, wer wird Krisengewinner?
Unternehmen, die noch mehr finanzielle Stärke haben, oder Player, die jetzt mitmischen, aufkaufen.
Darum in der Krise lernen und nicht für 2022 Pläne aufstellen.
Gehalts- und Ablösebeschränkungen, gerechtere Verteilung der "Beute".

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 15:07 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Ich bin kein Wirtschaftler, aber ganz spontan würde ich sagen: besser ein großer Teil des Geldes als gar nichts...

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Tor zum Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:54 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.


Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?


Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.

Das mit Wahrscheinlichkeiten (kannste wahrscheinlich noch aus Mathe) ist immer so eine Sache.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass man eine Lösung finden wird, um den Profifußball zu erhalten. Die Ticketverkäufe machen gerade einmal ca. 15 % aus.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 20:27 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09

Klar gibt es die Lösung. Geisterspiele. Und selbst dann wird es für einige schon echt knapp.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Sonntag, 26.04.2020, 14:57 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.


Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?


Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Das mit Wahrscheinlichkeiten (kannste wahrscheinlich noch aus Mathe) ist immer so eine Sache.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass man eine Lösung finden wird, um den Profifußball zu erhalten. Die Ticketverkäufe machen gerade einmal ca. 15 % aus.

Catering, Merchandising sollte man auch nicht vergessen. Wenn es eine Lösung geben würde könnte man dies doch jetzt tun bevor es das Problem so groß wird das es nicht mehr zu stemmen ist. Sonst kann dies keiner Finanzieren.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Tor zum Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 15:11 (vor 2087 Tagen) @ Kaiser23

Der BVB spielt aber noch BL und ich bin BVB Fan und nicht Fan von Rot Weiß Essen. Was machst du eigentlich wenn der Profi Fußball so nicht mehr existiert weil Corona keinen Spielbetrieb mehr möglich macht der es Erlaubt die Kosten zu stemmen? Dann wird der BVB in den Niederungen des Fußballs wieder anfangen müssen oder man wird kleine Brötchen backen müssen wie andere Clubs auch. Dann musste dich damit auch abfinden das es so nicht mehr laufen wird wie bisher.


Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?


Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Das mit Wahrscheinlichkeiten (kannste wahrscheinlich noch aus Mathe) ist immer so eine Sache.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass man eine Lösung finden wird, um den Profifußball zu erhalten. Die Ticketverkäufe machen gerade einmal ca. 15 % aus.


Catering, Merchandising sollte man auch nicht vergessen. Wenn es eine Lösung geben würde könnte man dies doch jetzt tun bevor es das Problem so groß wird das es nicht mehr zu stemmen ist. Sonst kann dies keiner Finanzieren.

Eine Lösung zu entwickeln für ein Problem, auf das man bei konstant steigenden Einnahmen nicht vorbereitet war, braucht etwas Zeit. Zumal hier einige Parameter mit bedacht werden müssen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Lutz09, Sonntag, 26.04.2020, 15:14 (vor 2087 Tagen) @ Lutz09


Was sollen denn solche theoretischen Fragen bringen? Die Situation haben wir nicht und werden wir auch hoffentlich nicht erreichen. Weshalb hast du solch eine Freude am Untergangsszenario?


Weil es leider wahrscheinlich ist das es so kommt. Bis zum 1.8 haste schon mal keine Spiele mit Zuschauer und danach weiß auch noch niemand ob dies möglich sein wird. Wie sollen die Clubs bei den Kosten das solange schaffen? Bis zum 1.8 sind ja noch über 3 Monate ohne Zuschauer Einnahmen.


Das mit Wahrscheinlichkeiten (kannste wahrscheinlich noch aus Mathe) ist immer so eine Sache.

Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass man eine Lösung finden wird, um den Profifußball zu erhalten. Die Ticketverkäufe machen gerade einmal ca. 15 % aus.


Catering, Merchandising sollte man auch nicht vergessen. Wenn es eine Lösung geben würde könnte man dies doch jetzt tun bevor es das Problem so groß wird das es nicht mehr zu stemmen ist. Sonst kann dies keiner Finanzieren.


Eine Lösung zu entwickeln für ein Problem, auf das man bei konstant steigenden Einnahmen nicht vorbereitet war, braucht etwas Zeit. Zumal hier einige Parameter mit bedacht werden müssen.

Das ist richtig.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:20 (vor 2087 Tagen) @ haweka

Fakt ist aber, dass die Aufblähung des finanziellen Volumens auch die Qualität des Fußballs im Profibereich erhöht hat. Viel weniger Geld im Geschäft wird auch zu deutlichen Kürzungen in den Optimierungsbereichen führen und die Qualität senken.

Kannste glauben, oder nicht, aber wird so sein.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 15:54 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Fakt ist aber, dass die Aufblähung des finanziellen Volumens auch die Qualität des Fußballs im Profibereich erhöht hat. Viel weniger Geld im Geschäft wird auch zu deutlichen Kürzungen in den Optimierungsbereichen führen und die Qualität senken.

Kannste glauben, oder nicht, aber wird so sein.

Nur wenn man nicht die Gehälter deckelt und das es geht zeigen die USA.
Also wenn nicht jetzt wann dann.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Kruemelmonster09, Sonntag, 26.04.2020, 15:11 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Fakt ist aber, dass die Aufblähung des finanziellen Volumens auch die Qualität des Fußballs im Profibereich erhöht hat. Viel weniger Geld im Geschäft wird auch zu deutlichen Kürzungen in den Optimierungsbereichen führen und die Qualität senken.

Kannste glauben, oder nicht, aber wird so sein.

Es gibt viele andere Sportarten, die ihre Qualität verbessert haben ohne, dass sie finanziell aufgebläht wurden. Ausbildung, Trainingsmethoden, Ernährung, medizinische Versorgung usw. wurden in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und damit auch die Ergebnisse/Leistungen der Spitzensportler in vielen unterschiedlichen Sportarten.
Im Verhältnis zu den Transfersummen, Gehältern und Handgeldern sind die investierten Beträge für die Optimierung eher gering und nicht das Problem.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 02:47 (vor 2088 Tagen) @ Kruemelmonster09
bearbeitet von CHS, Sonntag, 26.04.2020, 03:04

Der Fußball lebt immer genau dann, wenn ein Mensch vor Freude gegen einen Ball tritt.

Nehmt euch nicht so wichtig!

...aber zumindest um die Rettung von Arbeitsplätze (rund 850 Stück in Dortmund, nicht zu vergessen, dass daran noch weitere Jobs hängen).

Spätestens am 15.5. wissen wir, was so eine Pandemie für einen Bundesligisten kostet. Auch wenn da nur ein halber Monat und 2 1/2 Spiele drin sind.

Gruß

CHS

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

markus, Sonntag, 26.04.2020, 09:43 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Der Fußball lebt immer genau dann, wenn ein Mensch vor Freude gegen einen Ball tritt.

Nehmt euch nicht so wichtig!


...aber zumindest um die Rettung von Arbeitsplätze (rund 850 Stück in Dortmund, nicht zu vergessen, dass daran noch weitere Jobs hängen).

Spätestens am 15.5. wissen wir, was so eine Pandemie für einen Bundesligisten kostet. Auch wenn da nur ein halber Monat und 2 1/2 Spiele drin sind.

Gruß

CHS

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.
Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:36 (vor 2087 Tagen) @ markus

Wo ist das Problem? Bundesliga und WM/EM waren schon immer „Kommerz“. Wer das nicht mochte hat sein Zuhause im Amateurfußball gefunden.
Ohne Kommerz nunmal kein Fußball auf Bundesliga oder europäischem Niveau. Und hier vertragen die meisten nichtmal knappe Siege.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

markus, Sonntag, 26.04.2020, 21:40 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Wo ist das Problem? Bundesliga und WM/EM waren schon immer „Kommerz“. Wer das nicht mochte hat sein Zuhause im Amateurfußball gefunden.
Ohne Kommerz nunmal kein Fußball auf Bundesliga oder europäischem Niveau. Und hier vertragen die meisten nichtmal knappe Siege.

Was machst du eigentlich, sollte der BVB mal in Liga 2 oder 3 absteigen? Dauerkarte kündigen, weil der Mist dann nicht mehr sehenswert ist? Ein Spiel in Liga 3 kann auch ziemlich spannend sein, sogar spannender als wenn der FC Bayern den VFL Wolfsburg ohne Mühe mit 6:0 vom Platz fegt und achtmal hintereinander Meister wird. Es ist jedenfalls nicht so, dass in Liga 3 nur adipöse Hobbykicker herumlaufen, die nach einem 20 Meter Sprint schon völlig erschöpft zusammenbrechen. Auch in Liga 3 ist der Fußball sehr schnell, taktisch geprägt und qualitativ nicht so weit weg, wie ihr uns das hier verkaufen wollt.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

markus, Sonntag, 26.04.2020, 11:04 (vor 2088 Tagen) @ markus

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.
Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?

Sprich du nur für dich bzw. die Minderheit, der du angehörst!

Wenn ich morgen den Fußball, wie ich ihn bis Anfang März kannte, wieder bekommen könnte, würde ich den freudestrahlend nehmen...

+1

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:32 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Aber sowas von.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

markus, Sonntag, 26.04.2020, 13:51 (vor 2088 Tagen) @ Djerun

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.
Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?


Sprich du nur für dich bzw. die Minderheit, der du angehörst!

Ich glaube nicht, dass seine Ansicht nur von einer Minderheit geteilt wird. Wenn du das nicht mitbekommst, dann hast du entweder eine sehr eingschränkte Wahrnehmung oder du ignorierst es einfach.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:34 (vor 2087 Tagen) @ haweka

Wenn man Fanforen und Ultragruppen als Mehrheit sieht vielleicht. Sie sind aber eine Minderheit, ob mans mag oder nicht.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Talentförderer, Sonntag, 26.04.2020, 14:41 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

So ist es. Wenn man seine Meinung 10x wiederholt, aber 10 andere ihre nur 1x sagen, ist man trotzdem in der Minderheit - zum Glück! Internet(foren) verzerren manchmal den Blick auf die Wirklichkeit...

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:42 (vor 2087 Tagen) @ Djerun
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 26.04.2020, 14:52

So ist es. Wenn man seine Meinung 10x wiederholt, aber 10 andere ihre nur 1x sagen, ist man trotzdem in der Minderheit - zum Glück! Internet(foren) verzerren manchmal den Blick auf die Wirklichkeit...

Es ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit so, dass nicht nur "dem Ultra" der Kommerz auf die Eier geht, die "schweigende Masse" ist immer größer als die, die den Mund aufmachen (auch wenn man das natürlich nicht belegen kann). Sieht man so in den meisten Gesellschaften aber immer wieder.
Ich erlebe auch immer wieder, dass mir nicht nahestehende Menschen, völlig egal welchen Alters, Geschlecht oder gesellschaftlicher Herrkunft, zu verstehen geben, wie sehr sie das alles nervt am Fußball. Viele machen es halt einfach mit, weil ohne ist eben auch doof. Aber ich vermute wirklich, dass ganz vielen das Boot komplett in die falsche Richtung dümpelt.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Weselaner, Wesel, Sonntag, 26.04.2020, 10:13 (vor 2088 Tagen) @ markus

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.

Wir alle?
Ich habe das nie getan. Der Kommerz im Profifußball war für mich schon immer offensichtlich. Entweder man lebt damit, oder dreht dem Zirkus den Rücken zu.
Wer das schreit und trotzdem weiter konsumiert, sollte sich wohl erstmal selbst hinterfragen, bevor mit dem Finger auf andere gezeigt wird.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:22 (vor 2088 Tagen) @ Weselaner

Ich verstehe auch nicht, warum da manche jetzt pathetisch erklären, der gierige Fußball habe seine Maske fallen lassen und gezeigt, dass es ihm nur ums Geld geht.

Was haben diese Leute geglaubt, warum die Spieltage immer weiter "exklusiviert" wurden, warum man neue Märkte in Asien und Amerika erschließen wollte und warum eSport für viele Clubs ein Thema sind?

Wer das erst jetzt erstaunt feststellt, muss massiven Sehnervmuskelkater vom angestrengten Weggucken haben.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:00 (vor 2088 Tagen) @ markus

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.

Ähm, dir ist klar, dass ich nur eine Aussage von Watzke kommentiert habe? Und den Komerz gibt es schon länger. Die 90er waren auch schon sehr komerziell. Aber diese Diskussion gibt es schon länger.

Aber nur um das mal klar zu stellen, alleine die Bundesliga mit ihren Lizenzbereich, den Tochterfirmen und den indrekt Angestellten wie Secury und Catering haben schon über 55.000 Mitarbeiter (Stand 19/20). Dazu kämen bestimmt noch weitere Jobverluste, die nur indirekt mit den Vereinen zu tun hat (TV, Presse, Gastronomie, Hotels usw.)

Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?

Es geht weiterhin um einen Mittelweg zwischen Tradition und Komerz. Und aktuell geht es wohl weniger darum, weitere Arbeitsplätze zu schaffen, sondern eher darum, diese zu erhalten.

Gruß

CHS

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 13:21 (vor 2088 Tagen) @ CHS
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 26.04.2020, 13:25

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.


Ähm, dir ist klar, dass ich nur eine Aussage von Watzke kommentiert habe? Und den Komerz gibt es schon länger. Die 90er waren auch schon sehr komerziell. Aber diese Diskussion gibt es schon länger.

Aber nur um das mal klar zu stellen, alleine die Bundesliga mit ihren Lizenzbereich, den Tochterfirmen und den indrekt Angestellten wie Secury und Catering haben schon über 55.000 Mitarbeiter (Stand 19/20). Dazu kämen bestimmt noch weitere Jobverluste, die nur indirekt mit den Vereinen zu tun hat (TV, Presse, Gastronomie, Hotels usw.)

Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?


Es geht weiterhin um einen Mittelweg zwischen Tradition und Komerz. Und aktuell geht es wohl weniger darum, weitere Arbeitsplätze zu schaffen, sondern eher darum, diese zu erhalten.

Gruß

CHS

Die Diskussion und die Verantwortung geht hier in eine falsche Richtung. Wie viel Prozent der Kosten bei einem Bundesligaverein gehen auf die Kappe von Spielern, Trainer und Top-Management? Gerade die ersten beiden Positionen müssen jetzt dauerhaft für einen unbestimmten Zeitraum zurückstecken, mindestens 50% von bisher bekannten Gehältern abtreten, ansonsten ist das System halt kaputt. Im Grunde ist der Profifußball ähnlich fragil und asozial strukturiert wie das Zocken des Investmentbankings. Nicht wertschöpfend, maßlos gierig überzogen, maximal auf Kante genäht. Wenn es um die Rettung von derartigen Geldhäusern geht schreien alle "Tod dem XY Kreditinstitut!", keiner kommt auf die Idee zu sagen "Ja aber die ganzen Servicekräfte hier und die Assistentinnen und so weiter, denkt doch mal an die". Ins metaphorische Visier genommen werden müssen die Zocker des Systems Fußball, ohne wenn und aber, nachhaltig und langfristig. Es gibt andere wirtschaftliche Flächenbrände als den Fußball. Fußball gespielt werden sollte so lange nicht, bis auch Bademeister wieder in ihr Schwimmbad können oder Clubbesitzer ihre Pforten öffnen dürfen.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:39 (vor 2087 Tagen) @ FourrierTrans

Dann reichts ja auch wenn sie nur noch 50% Leistung bringen oder? Immerhin sind es ja auch die Spieler, die die Daseins-Grundlage eines Fußballvereins sind.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:41 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Dann reichts ja auch wenn sie nur noch 50% Leistung bringen oder? Immerhin sind es ja auch die Spieler, die die Daseins-Grundlage eines Fußballvereins sind.

Ist die messbar? Weil wenn ja, dann hätte ich jetzt direkt schon einmal ein paar nachträgliche Abzüge bei dem ein oder anderen Spieler anzumelden. Finde ich eine super Idee, nur nach Leistung bezahlen.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Sonntag, 26.04.2020, 14:31 (vor 2087 Tagen) @ FourrierTrans

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.


Ähm, dir ist klar, dass ich nur eine Aussage von Watzke kommentiert habe? Und den Komerz gibt es schon länger. Die 90er waren auch schon sehr komerziell. Aber diese Diskussion gibt es schon länger.

Aber nur um das mal klar zu stellen, alleine die Bundesliga mit ihren Lizenzbereich, den Tochterfirmen und den indrekt Angestellten wie Secury und Catering haben schon über 55.000 Mitarbeiter (Stand 19/20). Dazu kämen bestimmt noch weitere Jobverluste, die nur indirekt mit den Vereinen zu tun hat (TV, Presse, Gastronomie, Hotels usw.)

Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?


Es geht weiterhin um einen Mittelweg zwischen Tradition und Komerz. Und aktuell geht es wohl weniger darum, weitere Arbeitsplätze zu schaffen, sondern eher darum, diese zu erhalten.

Gruß

CHS


Die Diskussion und die Verantwortung geht hier in eine falsche Richtung. Wie viel Prozent der Kosten bei einem Bundesligaverein gehen auf die Kappe von Spielern, Trainer und Top-Management? Gerade die ersten beiden Positionen müssen jetzt dauerhaft für einen unbestimmten Zeitraum zurückstecken, mindestens 50% von bisher bekannten Gehältern abtreten, ansonsten ist das System halt kaputt. Im Grunde ist der Profifußball ähnlich fragil und asozial strukturiert wie das Zocken des Investmentbankings. Nicht wertschöpfend, maßlos gierig überzogen, maximal auf Kante genäht. Wenn es um die Rettung von derartigen Geldhäusern geht schreien alle "Tod dem XY Kreditinstitut!", keiner kommt auf die Idee zu sagen "Ja aber die ganzen Servicekräfte hier und die Assistentinnen und so weiter, denkt doch mal an die". Ins metaphorische Visier genommen werden müssen die Zocker des Systems Fußball, ohne wenn und aber, nachhaltig und langfristig. Es gibt andere wirtschaftliche Flächenbrände als den Fußball. Fußball gespielt werden sollte so lange nicht, bis auch Bademeister wieder in ihr Schwimmbad können oder Clubbesitzer ihre Pforten öffnen dürfen.

Haben denn Bademeister und Clubbesitzer Konzepte vorgelegt, wie sie den Betrieb wieder verantwortungsvoll organisiert gestalten?
Und noch was: rede doch nicht ständig von "allen", "jedem" und "keiner"! Das ist so falsch wie es falscher nicht geht...

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:40 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Es ist schon interessant. Seit 20 Jahren schreien wir alle „scheiss Kommerz“ und nun, wo die Blase zu platzen droht, merken wir „scheisse, da hängen ja 850 Jobs dran“. Das ist wahnsinnig inkonsequent. Wie das Fähnchen im Wind.


Ähm, dir ist klar, dass ich nur eine Aussage von Watzke kommentiert habe? Und den Komerz gibt es schon länger. Die 90er waren auch schon sehr komerziell. Aber diese Diskussion gibt es schon länger.

Aber nur um das mal klar zu stellen, alleine die Bundesliga mit ihren Lizenzbereich, den Tochterfirmen und den indrekt Angestellten wie Secury und Catering haben schon über 55.000 Mitarbeiter (Stand 19/20). Dazu kämen bestimmt noch weitere Jobverluste, die nur indirekt mit den Vereinen zu tun hat (TV, Presse, Gastronomie, Hotels usw.)

Drehen wir das Rad mal weiter: Es würden noch viel mehr Jobs dran hängen, gäbe es noch mehr Werbepartner, noch mehr Fanshops, noch mehr Kommerz. Sind wir dann in Zukunft für noch viel mehr Kommerz? Weil dann ja noch viel mehr Arbeitsplätze entstehen?


Es geht weiterhin um einen Mittelweg zwischen Tradition und Komerz. Und aktuell geht es wohl weniger darum, weitere Arbeitsplätze zu schaffen, sondern eher darum, diese zu erhalten.

Gruß

CHS


Die Diskussion und die Verantwortung geht hier in eine falsche Richtung. Wie viel Prozent der Kosten bei einem Bundesligaverein gehen auf die Kappe von Spielern, Trainer und Top-Management? Gerade die ersten beiden Positionen müssen jetzt dauerhaft für einen unbestimmten Zeitraum zurückstecken, mindestens 50% von bisher bekannten Gehältern abtreten, ansonsten ist das System halt kaputt. Im Grunde ist der Profifußball ähnlich fragil und asozial strukturiert wie das Zocken des Investmentbankings. Nicht wertschöpfend, maßlos gierig überzogen, maximal auf Kante genäht. Wenn es um die Rettung von derartigen Geldhäusern geht schreien alle "Tod dem XY Kreditinstitut!", keiner kommt auf die Idee zu sagen "Ja aber die ganzen Servicekräfte hier und die Assistentinnen und so weiter, denkt doch mal an die". Ins metaphorische Visier genommen werden müssen die Zocker des Systems Fußball, ohne wenn und aber, nachhaltig und langfristig. Es gibt andere wirtschaftliche Flächenbrände als den Fußball. Fußball gespielt werden sollte so lange nicht, bis auch Bademeister wieder in ihr Schwimmbad können oder Clubbesitzer ihre Pforten öffnen dürfen.


Haben denn Bademeister und Clubbesitzer Konzepte vorgelegt, wie sie den Betrieb wieder verantwortungsvoll organisiert gestalten?
Und noch was: rede doch nicht ständig von "allen", "jedem" und "keiner"! Das ist so falsch wie es falscher nicht geht...

Habe ich jetzt irgendwie nur zweimal in meinem Text gesehen. Hast du mehr gefunden?

Weißte, mir ist das letztlich egal. Von mir aus können sie spielen, solange sie mit ihren Konzepten nicht medizinische oder verwaltungstechnische Kapazitäten unverhältnismäßig belegen, mir geht einfach nur dieses gebetsmühlenartige "Wir haben auch andere Mitarbeiter"-Gesabbel auf die Nerven. Also ob da jetzt der tiefere Schmerz liegt für das Business.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Sonntag, 26.04.2020, 14:47 (vor 2087 Tagen) @ FourrierTrans

Mein "ständig" kannst du streichen. Sorry dafür. Allerdings sind solche Begriffe sehr absolut und als Wissenschafter gibt es für mich kein "alle" oder "keiner"...;-)

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:49 (vor 2087 Tagen) @ Djerun
bearbeitet von FourrierTrans, Sonntag, 26.04.2020, 14:54

Mein "ständig" kannst du streichen. Sorry dafür. Allerdings sind solche Begriffe sehr absolut und als Wissenschafter gibt es für mich kein "alle" oder "keiner"...;-)

Alles gut, ich neige im Tippwahn teilweise dazu, das so zu schreiben. Deswegen habe ich meine vorherigen Posts noch mal durchgeschaut. Hätte ja durchaus sein können. ;-)
Off-topic, da ich sowas immer spannend finde: In welchem Wissenschaftsgebiet bist du aktiv (wenn für dich ok, das öffentlich zu sagen)?

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Sonntag, 26.04.2020, 15:12 (vor 2087 Tagen) @ FourrierTrans

Alles gut, ich neige im Tippwahn teilweise dazu, das so zu schreiben. Deswegen habe ich meine vorherigen Posts noch mal durchgeschaut. Hätte ja durchaus sein können. ;-)
Off-topic, da ich sowas immer spannend finde: In welchem Wissenschaftsgebiet bist du aktiv (wenn für dich ok, das öffentlich zu sagen)?

Forschung im Bereich Chemie.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 15:15 (vor 2087 Tagen) @ Djerun

Alles gut, ich neige im Tippwahn teilweise dazu, das so zu schreiben. Deswegen habe ich meine vorherigen Posts noch mal durchgeschaut. Hätte ja durchaus sein können. ;-)
Off-topic, da ich sowas immer spannend finde: In welchem Wissenschaftsgebiet bist du aktiv (wenn für dich ok, das öffentlich zu sagen)?


Forschung im Bereich Chemie.

Ah ok, auch ein interessanter Bereich. Ist auch an der TU in DO relativ groß, meine ich.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:42 (vor 2087 Tagen) @ FourrierTrans

Wenn es dir egal ist, sei so konsequent und verabschiede dich aus diesem „asozialen“ Business. Denn als Konsument trägst du sowieso dazu bei.

Das Schutzschild "andere Mitarbeiter im Verein"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 14:44 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Wenn es dir egal ist, sei so konsequent und verabschiede dich aus diesem „asozialen“ Business. Denn als Konsument trägst du sowieso dazu bei.

Keine Sorge, das habe ich. Ich habe in dieser Saison kein einziges CL-Spiel gesehen, nur um ein Beispiel zu nennen, weil ja nichts mehr im Free-TV kommt. Ist aber auch ok für mich.
Dieses Forum hat zum Glück auch noch viele andere interessante Beiträge zu bieten, die ich immer sehr spannend finde.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

micha87, bei Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 03:39 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Der Fußball lebt immer genau dann, wenn ein Mensch vor Freude gegen einen Ball tritt.

Nehmt euch nicht so wichtig!


...aber zumindest um die Rettung von Arbeitsplätze (rund 850 Stück in Dortmund, nicht zu vergessen, dass daran noch weitere Jobs hängen).

Spätestens am 15.5. wissen wir, was so eine Pandemie für einen Bundesligisten kostet. Auch wenn da nur ein halber Monat und 2 1/2 Spiele drin sind.

Gruß

CHS

Dann werden sich diese Personen neue Jobs suchen müssen, es gibt Regionen da fallen weil eine Firma die Produktion dicht macht mal eben 3.000 Jobs weg (Enercon). Da sind 850 Arbeitsplätze in Dortmund viel, aber das hat auch schon andere Branchen getroffen wie die Solarbranche in Deutschland. Für Menschen gibt es auch außerhalb des Fußballs Jobs, so hart das dann auch sein mag.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:00 (vor 2088 Tagen) @ micha87

Da hängen aber auch viele Kneipen, Kioske, Hotels etc. in Dortmund dran. Haben 2005 schon viele Betriebe in Dortmund gesagt, dass sie dichtmachen können, wenn es den BVB nicht mehr gibt.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Alones, Sonntag, 26.04.2020, 10:18 (vor 2088 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Alones, Sonntag, 26.04.2020, 10:22

Da hängen aber auch viele Kneipen, Kioske, Hotels etc. in Dortmund dran. Haben 2005 schon viele Betriebe in Dortmund gesagt, dass sie dichtmachen können, wenn es den BVB nicht mehr gibt.

Es kann nicht so weitergehen wie bisher, aber eigentlich muss es das doch. Keine Ahnung, wie man diesen Widerspruch auflösen will.

Das Interesse am Fußball würde in Dortmund und in anderen Bundesligastädten ja nicht verschwinden. In erster Linie müsste man bei den völlig überzogenen Spielergehältern ansetzen. Und zwar überall. Die Spielergehälter, Beraterhonorare sowie Ablösesummen fressen im Grunde den gesamten Umsatz auf. Sobald Mehreinnahmen erzielt werden, landet das Geld in den Taschen der Spieler. Rücklagen sind kaum vorhanden. Und jeder Verein ist dazu gewzungen, dieses Spielchen mitzumachen, weil man sonst sportlich den Anschluss verliert. Dass so ein Geschäft nicht nachhaltig sein kann, müsste eigentlich jedem klar sein. Die extremen Verzerrungen durch den kaputten Wettbewerb sind da nur noch die Kirsche auf der Sahne.

Jetzt wäre die Zeit, um mal über grundlegende Veränderungen nachzudenken. Nur habe ich bislang wenig davon gehört, wie man in der Fußballbranche daran denkt, aus diesem Teufelskreis wieder rauszukommen. Anstatt über neue Modelle nachzudenken, rennen alle verzweifelt den TV-Geldern hinterher und wollen im Grunde gar nichts ändern. Da kann ich schon verstehen, dass sich einige Leute einen Crash herbeiwünschen.

Düsseldorf für Gehaltsobergrenze

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 12:13 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Aus der Not geboren.

https://www1.wdr.de/sport/fussball/erste-bundesliga/roettgermann-gehaltsobergrenze-fussball-100.html
Vorbild Salary Cap

Ein Vorbild könnte das Modell aus Nordamerika sein, dort gibt es schon Gehaltsobergrenzen für Profi-Sportler. "Der aus dem nordamerikanischen Profisport längst bekannte Mechanismus Salary Cap muss als Grundlage dienen.

Auch Ewald Lienen, technischer Direktor des Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli, und Martin Kind vom Zweitligisten Hannover 96 hatten sich angesichts der Corona-Krise für eine Obergrenze beim Gehalt ausgesprochen. "Es gibt viele Modelle. Man muss sie mindestens mal diskutieren", sagte Kind Ende März im Sport1-Doppelpass. Nach Ansicht von Stefan Hofmann, Vorstandsvorsitzender beim FSV Mainz 05, wäre die Einführung einer Gehaltsobergrenze in der Bundesliga aber "ganz, ganz schwierig".

Düsseldorf für Gehaltsobergrenze

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:45 (vor 2087 Tagen) @ hardbreak

Natürlich wäre sie ganz schwierig da rechtlich nicht umsetzbar. Sämtliche Sponsoren und Spieler würden sich dann auch in andere Ligen zurückziehen und wenn man nur noch Spieler mit Drittliga Qualität hat, nutzt man einen Salary Cap ohnehin nicht aus.

Düsseldorf für Gehaltsobergrenze

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 16:11 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Und welche Länder sollen das sein?
Alle die schlechter da stehen wie wir?
Bleibt nur China da selbst die Scheichs und Russen dank des niedrigen Ölpreises kein Geld im überfluss mehr haben.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:25 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Sicherlich richtig. Dazu gehört aber auch, dass es aktuell gültige Veträge gibt, die den Ist-Zustand darstellen. Den musst du erst einmal irgendwie bedienen, bevor du alles änderst.

Klar, ich bin auch eher skeptisch, dass das so läuft - aber du kannst eben auch nicht einfach so ad hoc alle laufenden Verträge um 90 % rasieren.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Alones, Sonntag, 26.04.2020, 10:42 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Sicherlich richtig. Dazu gehört aber auch, dass es aktuell gültige Veträge gibt, die den Ist-Zustand darstellen. Den musst du erst einmal irgendwie bedienen, bevor du alles änderst.

Klar, ich bin auch eher skeptisch, dass das so läuft - aber du kannst eben auch nicht einfach so ad hoc alle laufenden Verträge um 90 % rasieren.

Ich kann ja verstehen, dass man kruzfristig natürlich erst einmal versucht, den Laden irgendwie am Laufen zu halten. Logisch, geht ja auch nicht anders. Nur scheint es so gut wie keine Modelle oder Ideen zu geben, wie man in Zukunft aus der Nummer wieder rauskommen könnte. Alternativen scheinen völlig undenkbar zu sein. Diese "Weiter-so-Mentalität" zeichnet sich jetzt schon ab.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 14:22 (vor 2087 Tagen) @ Alones

Es ist aber auch nicht gerade fair in dieser Situation, in der die Vereine gerade gucken, wie sie mal eben so über die Runden kommen, zu erwarten, dass sie parallel große Zukunftsvisionen erarbeiten. Klar, die müssen zügig kommen, aber das kann man auch erst dann erwarten, wenn die Gegenwart gesichert ist.

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ersiees, augsburg, Sonntag, 26.04.2020, 20:33 (vor 2087 Tagen) @ Sascha

Es ist aber auch nicht gerade fair in dieser Situation, in der die Vereine gerade gucken, wie sie mal eben so über die Runden kommen, zu erwarten, dass sie parallel große Zukunftsvisionen erarbeiten. Klar, die müssen zügig kommen, aber das kann man auch erst dann erwarten, wenn die Gegenwart gesichert ist.


Falscher Ansatz. Sofern man die letzten als Messlatte nimmt, so ist eben die oberste Priorität Umsätze zu steigern und nicht nach alternativen Ansätzen zu suchen. Sofern die aktuelle Probleme überwunden sind und die Maschine wieder voll am anlaufen ist- sprich ungebremstes Wachstum, nahezu ohne jeglich Einschränkung (wer über FFP nicht lachen muss, der steht auf Dekadenz) geht wieder einzig und allein um das Wachstum. Wachstum ist nicht automatisch böse und wird natürlich immer dringend benötigt aber in vielen Bereichen wird Wachstum um jeden Preis erzeugt- siehe auch immer mehr Spiele, Hauptsache die Vermarktung steigt. Zusätzlich was bedeutet über "die Gegenwart" gesichert? Für wen genau? Auch schon vor Ausbruch des Virus war für viele Menschen die Gegenwart alles andere als gesichert ;)

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:28 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Klar, ich bin auch eher skeptisch, dass das so läuft - aber du kannst eben auch nicht einfach so ad hoc alle laufenden Verträge um 90 % rasieren.

Es sei denn, in den Statuten steht das drin. Deswegen konnte das Barca machen. In Deutschland musst ein Gehaltsverzicht oder -Stundung verhandelt werden.

Gruß

CHS

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

markus93, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 10:16 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Nicht zu vergessen die Arbeiter in Katar die dann die Stadien nicht weiterbauen können ;-)

Mal ernsthaft mein Herz sagt mir auch "Lass die Blase doch platzen", rational gesehen wäre das jedoch ziemlich scheiße für tausende Menschen die dann ihren Job verlieren und die wegfallenden Steuereinnahmen wären auch erheblich.
Klar wäre es schön wenn es keine Ablösen in hoher 2 stelliger, bis 3 stelliger Mio Höhe mehr geben würde, aber das Geld würde auch dann nicht in sinnvolle Projekte fließen von daher ist es mir ziemlich egal wer die Kohle hat.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 26.04.2020, 10:06 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Da hängen aber auch viele Kneipen, Kioske, Hotels etc. in Dortmund dran. Haben 2005 schon viele Betriebe in Dortmund gesagt, dass sie dichtmachen können, wenn es den BVB nicht mehr gibt.

Dann stimmt aber was mit dem Geschäftsmodel nicht wenn ich auf ca. 50 Tage im Jahr drauf angewiesen bin.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

micha87, bei Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 12:45 (vor 2088 Tagen) @ Garum

Da hängen aber auch viele Kneipen, Kioske, Hotels etc. in Dortmund dran. Haben 2005 schon viele Betriebe in Dortmund gesagt, dass sie dichtmachen können, wenn es den BVB nicht mehr gibt.


Dann stimmt aber was mit dem Geschäftsmodel nicht wenn ich auf ca. 50 Tage im Jahr drauf angewiesen bin.

Wahre Worte die nun auch viele andere Geschäftsmodelle wie den kleinen Laden für Babykleidung z.B. treffen kann. In der Gastro ist man natürlich zu einem gewissen Anteil immer saisonal ein wenig abhängig, aber nur auf die Karte Fußball zu setzen ist eben auch ein Risiko wie wir nun sehen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:15 (vor 2088 Tagen) @ Garum

Da hängen aber auch viele Kneipen, Kioske, Hotels etc. in Dortmund dran. Haben 2005 schon viele Betriebe in Dortmund gesagt, dass sie dichtmachen können, wenn es den BVB nicht mehr gibt.


Dann stimmt aber was mit dem Geschäftsmodel nicht wenn ich auf ca. 50 Tage im Jahr drauf angewiesen bin.

Frag doch mal in den Touristencentren in Deutschland nach, was diese Krise bedeutet. Alleine durch das Osterfest sind bei manchen schon 30 bis 40% des Jahreseinkommen weggebrochen. Oder wie sieht das in den Läden aus? Ich kenne Bekleidungsfirmen, die haben den Sale schon jetzt gestartet, um überhaupt die Sachen loszuwerden.

Wie gesagt, die Geschäftsmodelle sind für reguläre Zeiten entworfen worden und da funktionieren die. Das Problem ist nur, aktuell ist nichts normal.

Gruß

CHS

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 12:07 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Aber gerade die textilbranche ist doch das Synonym für Überproduktion wo ein Großteil der Ware ohne nutzen in der Mülltonne landet.

Das heiß das heute schon ein Großteil der Menschen dort ohne Nutzen arbeitet um ein absurdes System am laufen zu halten.
Wo man zB den Aralsee ausgetrocknet für Baumwolle die nie genutzt wird.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 26.04.2020, 10:23 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Da hängen aber auch viele Kneipen, Kioske, Hotels etc. in Dortmund dran. Haben 2005 schon viele Betriebe in Dortmund gesagt, dass sie dichtmachen können, wenn es den BVB nicht mehr gibt.


Dann stimmt aber was mit dem Geschäftsmodel nicht wenn ich auf ca. 50 Tage im Jahr drauf angewiesen bin.


Frag doch mal in den Touristencentren in Deutschland nach, was diese Krise bedeutet. Alleine durch das Osterfest sind bei manchen schon 30 bis 40% des Jahreseinkommen weggebrochen. Oder wie sieht das in den Läden aus? Ich kenne Bekleidungsfirmen, die haben den Sale schon jetzt gestartet, um überhaupt die Sachen loszuwerden.

Wie gesagt, die Geschäftsmodelle sind für reguläre Zeiten entworfen worden und da funktionieren die. Das Problem ist nur, aktuell ist nichts normal.

Gruß

CHS

Ich beziehe mich nur auf die Gastro, davon habe ich Ahnung. Siehe meine Erklärung bei Sascha.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:12 (vor 2088 Tagen) @ Garum

Welches alternative Geschäftsmodell schlägst du denn für diese Bereiche vor?

Der BVB treibt in Dortmund eben die Leute auf die Straße und sich zum gemeinsamen gucken zu treffen.

Willst da dem Kioskbesitzer erzählen, dass es unseriös ist, wenn die Einnahmen aus dem "Wegbier" am Spieltag einen wichtigen Beitrag zur Rentabilität seines Ladens ausmacht und ihm empfehlen, dann besser zu schließen?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Garum, Sonntag, 26.04.2020, 10:50 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Welches alternative Geschäftsmodell schlägst du denn für diese Bereiche vor?

Der BVB treibt in Dortmund eben die Leute auf die Straße und sich zum gemeinsamen gucken zu treffen.

Willst da dem Kioskbesitzer erzählen, dass es unseriös ist, wenn die Einnahmen aus dem "Wegbier" am Spieltag einen wichtigen Beitrag zur Rentabilität seines Ladens ausmacht und ihm empfehlen, dann besser zu schließen?

Mal angenommen, die Bundesliga geht in seiner jetztigen Form den Bach runter, dann wird es anschliedend etwas Neues geben und der Kiosbesiter wird sein Wegbier weiterverkaufen. Es fordert doch keiner, die Exsesse im Fußall zu beseitigen UND das Kioskbier abzuschaffen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 11:20 (vor 2088 Tagen) @ haweka

Mal angenommen, die Bundesliga geht in seiner jetztigen Form den Bach runter, dann wird es anschliedend etwas Neues geben und der Kiosbesiter wird sein Wegbier weiterverkaufen. Es fordert doch keiner, die Exsesse im Fußall zu beseitigen UND das Kioskbier abzuschaffen.

Das Problem wäre dann nur, dass nicht gesagt ist, dass die neue Bundesliga auch an den Orten stattfindet, wo sie jetzt stattfindet. Sprich, es hilft dem Kiosk in GE nicht, wenn dann die neue BL nicht in GE stattfindet, sondern z.B. in Bochum.

Gruß

CHS

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

markus, Sonntag, 26.04.2020, 11:31 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Mal angenommen, die Bundesliga geht in seiner jetztigen Form den Bach runter, dann wird es anschliedend etwas Neues geben und der Kiosbesiter wird sein Wegbier weiterverkaufen. Es fordert doch keiner, die Exsesse im Fußall zu beseitigen UND das Kioskbier abzuschaffen.


Das Problem wäre dann nur, dass nicht gesagt ist, dass die neue Bundesliga auch an den Orten stattfindet, wo sie jetzt stattfindet. Sprich, es hilft dem Kiosk in GE nicht, wenn dann die neue BL nicht in GE stattfindet, sondern z.B. in Bochum.

Gruß

CHS

Nur zur Erinnerung: Diese Jobs sind schon weg. Die Kiosk- und Bratwurstverkäufer sind bereits seit sechs Wochen arbeitslos und werden es aller Voraussicht nach bis Ende des Jahres bleiben. Denn auch wenn die Bundesliga wieder losgeht: Wie soll da eine Bratwurst verkauft werden, wenn es über einen längeren Zeitraum Geisterspiele geben wird?

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 26.04.2020, 10:20 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Welches alternative Geschäftsmodell schlägst du denn für diese Bereiche vor?

Der BVB treibt in Dortmund eben die Leute auf die Straße und sich zum gemeinsamen gucken zu treffen.

Willst da dem Kioskbesitzer erzählen, dass es unseriös ist, wenn die Einnahmen aus dem "Wegbier" am Spieltag einen wichtigen Beitrag zur Rentabilität seines Ladens ausmacht und ihm empfehlen, dann besser zu schließen?

Ne das nicht, wenn es aber fast die Haupteinnahme Quelle ist, muss ich mein Geschäftsmodell zumindest überdenken. Ich habe selbst 30 Jahre Gastro in verschiedene Bereiche hinter mir. Der BVB dürfte alles in allem nur ein gutes Zubrot sein aber man darf nicht davon abhängig sein.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Sascha, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:28 (vor 2088 Tagen) @ Garum

Welche Kneipe kann denn heute noch gut über die Runden kommen, ohne solche Einnahmen, wenn die Leute Samstags zum Fußballgucken kommen?

Welche Restaurants halten sich zum Beispiel an der Nordsee, ohne eine Sommersaison? Ist doch vom Prinzip vergleichbar.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 26.04.2020, 10:46 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

Welche Kneipe kann denn heute noch gut über die Runden kommen, ohne solche Einnahmen, wenn die Leute Samstags zum Fußballgucken kommen?

Welche Restaurants halten sich zum Beispiel an der Nordsee, ohne eine Sommersaison? Ist doch vom Prinzip vergleichbar.

Das Kneipensterben hat schon in den 80 begonnen und geht bis heut weiter hat auch nicht nur was mit Fußball gucken zutun.
Eine Sommer oder Wintersaison kann mal gut oder schlecht sein fällt aber auf Dauer nicht ganz aus. Gerade im Harz musste man was die Wintersaison angeht auch neue Wege gehen. Wenn ich aber nur von einem Verein mehr oder weniger abhängig bin kann es natürlich eng werden.
Winterurlaub am Meer ist leider noch nicht so gefragt.
In der Gastro fällt jetzt aber so einiges weg das wird leider eh nicht wehr aufzuhalten sein. Spargelzeit, Kommunionen, Konfirmationen das bricht viele das Genick.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

Cthulhu, Essen, Sonntag, 26.04.2020, 07:26 (vor 2088 Tagen) @ micha87

Für Menschen gibt es auch außerhalb des Fußballs Jobs, so hart das dann auch sein mag.

Das ist richtig. In der nächsten Zeit wird es davon aber wohl nicht ganz so viele geben, eben weil nicht nur Fußballvereine von der Insolvenz bedroht sind.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs,...

micha87, bei Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 12:15 (vor 2088 Tagen) @ Cthulhu

Für Menschen gibt es auch außerhalb des Fußballs Jobs, so hart das dann auch sein mag.


Das ist richtig. In der nächsten Zeit wird es davon aber wohl nicht ganz so viele geben, eben weil nicht nur Fußballvereine von der Insolvenz bedroht sind.

Es kommt auf die Bereiche an in denen Arbeit gesucht wird, also es gibt genügend Jobs die weniger sexy sind aber auch in Zukunft benötigt werden. Das sind die Jobs für die viele Leute neuerdings in die Hände klatschen. Nicht das der Gastrojob sonderlich sexy ist bei den Arbeitszeiten, immer ist man beschäftigt wenn andere frei haben. Habe eine Zeit im Einzelhandel & Eventbereich gearbeitet, ich habe da schon großen Respekt vor weil die Bezahlung auch nicht gerade der Knaller ist. Nur wenn gewisse Geschäftsmodelle schon vorher nicht mehr richtig funktioniert haben wird durch Corona der Niedergang eben beschleunigt und man muss überlegen wie es weitergehen kann.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 02:01 (vor 2088 Tagen) @ Kruemelmonster09

Das ist das traurigste.

Die Glaube wirklich das sie der Fußball sind.

Jahrzehnte lang wurde alles getan um den Sport und die Leidenschaft zu einem Buissness Modell umzubauen. Aber jetzt wo der Geldhahn zu ist, wird plötzlich so getan als wenn man das alles nur zur Liebe zum Spiel getan hätte.

Der Fußball wird gelebt durch den E Jugend Trainer beim Provinzclub der für seine Jungs nach der Arbeit die Trainingshüttchen aufstellt. Nicht durch Seifert, Hopp und andere Vögel.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 20:24 (vor 2087 Tagen) @ Davja89

Und jahrzehntelang habt ihr Konsumenten das Spielchen befeuert, statt euch Spiele des E-Jugend Trainers anzuschauen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Sauerländer92, Sonntag, 26.04.2020, 10:39 (vor 2088 Tagen) @ Davja89

Der Fußball wird gelebt durch den E Jugend Trainer beim Provinzclub der für seine Jungs nach der Arbeit die Trainingshüttchen aufstellt. Nicht durch Seifert, Hopp und andere Vögel.

Da gebe ich dir recht. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass sich Watzke eher auf den Profifußball bezieht.

Was ich mich die ganze Zeit Frage: Hier und an vielen anderen Stellen wird sich gewünscht, dass der Profifußball in Deutschland erstmal still steht und somit komplett absäuft. Danach soll es den viel gepriesenen "Neuanfang" geben und alles wird besser.

Woher nehmt ihr die Gewissheit, dass danach alles so super wird? Wie soll denn bitte schön dieser Neuanfang aussehen? Sollte erst wieder zur übernächsten Saison Fußball gespielt werden (vorher wird dies nur mit Geisterspielen möglich sein), müssen wohl 50% der Profivereine Insolvenz anmelden. Was ist daran gut, wenn Vereine wie Bremen, Union, Freiburg und Düsseldorf Geschichte sind? Deren Fans dürfen sich dann auf Amateurfußball vor 2000 Zuschauern ohne TV-Übertragung freuen. Auch wenn das hier immer als Ideal-Vorstellung angepriesen wird, glaube ich nicht, dass die Mehrheit der Fans darauf Bock hat.

Vor allem: Was bringt es, wenn die anderen Ligen nicht mitziehen? Dann wäre das einzige Ergebnis der Sache, dass sich im eurpäischen Profifußball nichts entscheidendes geändert hat, die Bundesliga sich selbst aber zurück ins Mittelalter kaputuliert hat.
Wäre dann eine solche Situation nicht auch Gift für die 50+1 Regel? Ich bin mir sicher, dass die Forderungen nach Investoren, die das nötige Geld einbringen, um international wieder konkurrenzfähig zu sein, lauter würden.

Mich stören die absurden Summen im Profifußball auch, aber ehrlich gesagt bin ich mit überbezahlten Fußballergehältern zur Welt gekommen. Ich kenne es nicht anders. Ich würde mir wünschen, dass es sich in Zukunft wieder etwas normlisiert, sehe ein radikales Absaufen der Bundesliga aber nicht als Lösung an.

Zudem will ich auch ganz ehrlich sein: Ich möchte nicht auf Fußball verzichten. Ich freue mich darauf bald wieder Samstag Nachtmittags vor dem Fernseher zu sitzen und mit meinen Kumpels Borussia zu schauen und später vielleicht noch die Blauen im Topspiel verlieren zu sehen. Für mich gehört sowas zum Wochenenden einfach dazu.
Sollte der ganze Fußball in Deutschland erstmal abschmieren, weiß ich nicht,wie dieses "Fußballerlebnis" am Wochenende ausschaut und vor allem, auf welchen fußballerischen Niveau das ganze abläuft.

Zum Schluss noch: Die Kommerzialisierung und finanzielle Entgleisung im Fußball ist bereits seit Anfang der 90er kontuinierlich gestiegen. Für mich hat diese Entwicklung in unserem Verein um die Jahrtausendwende mit dem Börsengang, der absurden Misswirtschaft von Meier/Niebaum und der daraus entstandenen Fast-Insolvenz einen negativen Höhepunkt gefunden.

Damals wurde wesentlich verantwortungsloser und kritikwürdiger gehandelt. Wieso habt ihr dann zu der Zeit dem Fußball nicht schon den Rücken gekehrt? Diese Situation fand ich ehrlich gesagt wesentlich schlimmer zu ertragen als die heutige. Die Summen, mit denen gehandelt wird, sind zwar weiter gestiegen, in den letzten 10 Jahren hat der Verein aber wesentlich vernünftiger gewirtschaftet als Ende der 90er. Auch damals waren die Gehälter schon viel zu noch.

Wenn ihr Konsequent gewesen wärt, hättet ihr dieses Geschäft nicht 20 Jahre lang weiter verfolgt und unterstützt. Daher finde ich die Moral, mit der hier argumentiert wird, manchmal etwas scheinheilig.

Ich verstehe daher nicht, warum die aktuelle Situation genutzt wird, um so aggressiv gegen die DFL zu pesten.
Bedenken wegen der organisatorischen Durchführen der Geisterspiele (Stichwort Tests) kann ich total verstehen.
Aber grundsätzlich den Vereinen einen Vorwurf zu machen, dass sie der Politik ein Konzept vorlegen um, das wie jedes anderen Wirtschaftsunternehemen auch, finanziel aus der aktuellen Situation zu kommen, finde ich nicht nachvollziehbar.

Es geht nicht mit "Geldgeilheit", sondern um wirtschaftliches Überleben.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Weselaner, Wesel, Montag, 27.04.2020, 00:04 (vor 2087 Tagen) @ Sauerländer92

Danke, das trifft es sehr gut!

+1

micha87, bei Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 04:03 (vor 2088 Tagen) @ Davja89

Die BL-Vereine haben ca. 1.126.581 Mitglieder.
https:// de.statista.com/statistik/daten/studie/29723/umfrage/anzahl-der-mitglieder-ausgewaehlter-vereine-der-bundesliga/

In der 2.BL sind es ca. 318.583 Mitglieder-
https:// www.fussballmafia.de/vereine/mitglieder/2-bundesliga/

In der 3.Liga sind es ca. 78.625 Mitglieder.
https:// www.fussballmafia.de/vereine/mitglieder/3-liga/


Bei den Profivereinen gibt es ca. 1.523.789 Mitglieder.

Der DFB hat 7.131.936 (Stand 2019)
https:// www.dfb.de/verbandsstruktur/mitglieder/aktuelle-statistik/

Demnach macht der Anteil der Profivereine bei den DFB-Mitgliedern ca. 21,37 % aus. Mir ist klar das die restlichen 78,63% nicht Mal im Ansatz die Einnahmen generieren wie die Profivereine. Ich stelle mal trotzdem die These auf, das die verbleibenden Nicht-Profiverein-Mitglieder ebenfalls die Branche mitfinanzieren. Der Fußball ist größer als 36 Profivereine, aber auch das muss man dann wohl wieder lernen wenn die Abo & Zuschauerzahlen nicht weiter steigen.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 02:07 (vor 2088 Tagen) @ Davja89

Das ist das traurigste.

Die Glaube wirklich das sie der Fußball sind.

Jahrzehnte lang wurde alles getan um den Sport und die Leidenschaft zu einem Buissness Modell umzubauen. Aber jetzt wo der Geldhahn zu ist, wird plötzlich so getan als wenn man das alles nur zur Liebe zum Spiel getan hätte.

Der Fußball wird gelebt durch den E Jugend Trainer beim Provinzclub der für seine Jungs nach der Arbeit die Trainingshüttchen aufstellt. Nicht durch Seifert, Hopp und andere Vögel.

Richtig was du schreibst, man glaubt echt das sämtliche Fans Idioten sind den man jeden Mist glaubhaft verkaufen kann. Aber es ist zum Glück nicht so und man merkt was Sache ist.

Es geht nicht um die Rettung des Fußballs!

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 08:52 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

Ja, es sind gerade rosige Zeiten für selbsternannte Weltverbesserer...

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

markus, Samstag, 25.04.2020, 23:18 (vor 2088 Tagen) @ markus

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

Dann ist es so. Die Pläne der DFL haben in der Bevölkerung und bei den Fans wenig Akzeptanz und Watzke glaubt, es liegt an der fehlenden Stimmung im TV?? So wie wir den Profifußball seit 10 Jahren kennen, darf er gerne absaufen.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Klopfer ⌂, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 00:19 (vor 2088 Tagen) @ haweka

... Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."
[/i]

... So wie wir den Profifußball seit 10 Jahren kennen, darf er gerne absaufen.

Ich würde das jetzt nicht so krass formulieren, aber klar ist, dass das Leben nach Covid 19 nicht das gleiche sein wird, wie vorher. Vieles wird sich verändern müssen, manches wird es gar nicht mehr geben, darunter sicher auch viele Profifußballclubs.
Ob die Profiligen dann überhaupt in der jetzigen Form weitermachen können oder die Strukturen sich grundlegend ändern werden, dass steht in Sternen.
Ich vermute mal letzteres, wobei auch nicht klar ist, ob es sich in unserem Sinne wirklich zum Guten wenden wird.
Weil gerade die großen fremdfinzierten Klubs (zu denen auch wir gehören), zwar weniger anfällig sind, aber schon ab der Mittelklasse wird es mit der Finanzdecke ganz ganz dünn. Dabei kommt dann letzlich eine Liga bei raus, in der Fremdkapital (soweit es überhaupt noch vorhanden ist), die entscheidende Rolle für's Überleben spielen wird.
Wie lange sich dann der Traum von 50+1 noch träumen lässt, weiß auch niemand.

SGG
Klopfer

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 02:35 (vor 2088 Tagen) @ Klopfer

Wie lange sich dann der Traum von 50+1 noch träumen lässt, weiß auch niemand.

SGG
Klopfer

Naja, beim BVB würde das dauern. Mind. zwei Mitgliederversammlungen wären nötig, damit man das ändern kann.

Gruß

CHS

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

markus, Sonntag, 26.04.2020, 09:55 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Wie lange sich dann der Traum von 50+1 noch träumen lässt, weiß auch niemand.

SGG
Klopfer


Naja, beim BVB würde das dauern. Mind. zwei Mitgliederversammlungen wären nötig, damit man das ändern kann.

Gruß

CHS

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung dürfte ziemlich schnell einzuberufen sein. Ich halte aber gar nichts von der Drohkulisse „wenn wir das ganze System jetzt nicht retten, wird alles noch viel schlimmer werden“. Das wissen wir nämlich nicht. Bei einer tiefen Weltwirtschaftskrise verliert so mancher Milliardär eine Menge seines Vermögens. Dann dürfte die Nachfrage nach Fußballvereinen eher sinken statt steigen.

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CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:11 (vor 2088 Tagen) @ markus

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung dürfte ziemlich schnell einzuberufen sein.

Trotzdem bleibt es dabei, so schnell wird es beim BVB so etwas nicht geben. Denn eine Satzungsänderung benötigt eine Dreiviertel-Mehrheit. Und ich könnte mir vorstellen, dass gerade die aktive Fangemeinschaft in Dortmund dann viele Leute mobilisieren würde.

Ich halte aber gar nichts von der Drohkulisse „wenn wir das ganze System jetzt nicht retten, wird alles noch viel schlimmer werden“.

Wie schon vorhin, es war eine Kommentierung eines Beiträgs, keine Einschätzung von mir. Ich kann nicht für andere Vereine reden, ich weiß aber, wie es beim BVB abläuft und da gibt es halt ein paar Hürden, bevor 50+1 fallen kann.

Gruß

CHS

PS: FunFact am Rande, bei der Suche nach der Satzung habe ich doch meinen Antrag auf der Mitgliederversammlung von 2004 gefunden. Es ist interessant, wer damals den Antrag alles unterstützt hat.

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Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 26.04.2020, 10:14 (vor 2088 Tagen) @ CHS

PS: FunFact am Rande, bei der Suche nach der Satzung habe ich doch meinen Antrag auf der Mitgliederversammlung von 2004 gefunden. Es ist interessant, wer damals den Antrag alles unterstützt hat.

Was für einen Antrag haste den gestellt?

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CHS ⌂ @, Lünen / Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 10:19 (vor 2088 Tagen) @ Garum

PS: FunFact am Rande, bei der Suche nach der Satzung habe ich doch meinen Antrag auf der Mitgliederversammlung von 2004 gefunden. Es ist interessant, wer damals den Antrag alles unterstützt hat.


Was für einen Antrag haste den gestellt?

Die Trainingsplätze nach verdienten Mitglieder oder Spielern zu benennen. Dieser Antrag wurde angenommen, aber der Verein hat dann nicht die Plätze benannt (sind immer noch unbenannt), aber die Straßen um das Trainingsgelände herum wurden dann benannt. In diesem Zusammenhang lese ich auch gerade, dass damals ja die Ecken im Stadion Sponsorennamen hatten. Die Zeit vergeht.

Gruß

CHS

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markus, Sonntag, 26.04.2020, 00:59 (vor 2088 Tagen) @ Klopfer

... Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."
[/i]

... So wie wir den Profifußball seit 10 Jahren kennen, darf er gerne absaufen.


Ich würde das jetzt nicht so krass formulieren, aber klar ist, dass das Leben nach Covid 19 nicht das gleiche sein wird, wie vorher. Vieles wird sich verändern müssen, manches wird es gar nicht mehr geben, darunter sicher auch viele Profifußballclubs.
Ob die Profiligen dann überhaupt in der jetzigen Form weitermachen können oder die Strukturen sich grundlegend ändern werden, dass steht in Sternen.
Ich vermute mal letzteres, wobei auch nicht klar ist, ob es sich in unserem Sinne wirklich zum Guten wenden wird.
Weil gerade die großen fremdfinzierten Klubs (zu denen auch wir gehören), zwar weniger anfällig sind, aber schon ab der Mittelklasse wird es mit der Finanzdecke ganz ganz dünn. Dabei kommt dann letzlich eine Liga bei raus, in der Fremdkapital (soweit es überhaupt noch vorhanden ist), die entscheidende Rolle für's Überleben spielen wird.
Wie lange sich dann der Traum von 50+1 noch träumen lässt, weiß auch niemand.

SGG
Klopfer

Auch ohne Corona gab und gibt es die Entwicklung, dass Fremdkapital die entscheidene Rolle spielt und 50+1 irgendwann fällt. Corona könnte diese Entwicklung beschleunigen oder aber dazu führen, dass der Profifußball insgesamt an Akzeptanz und damit an Marktwert verliert. Sehr schade, dass jetzt immer nur mögliche Nachteile skiziert werden, aber keiner den Mut hat für Veränderungen.

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Talentförderer, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 20:36 (vor 2087 Tagen) @ haweka

Nach corona wird es ohne jetzige Rettung der Liga entweder gar keinen qualitativ ansprechenden Profifußball mehr geben, oder künftig spielen Amazon Schalke, Google München, Facebook Gladbach, kuwait/dubai/saudiarabien Stadt XYZ u.a. gegen VW, Bayer, SAP und RB.

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Knorpelohr, Sonntag, 26.04.2020, 20:41 (vor 2087 Tagen) @ Talentförderer

Und vielleicht heißen die Stadien dann auch anders, Signal Iduna Park, Allianz Arena, Veltins Arena, Merkur Spiel Arena oder ähnlich....

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markus, Sonntag, 26.04.2020, 21:24 (vor 2087 Tagen) @ Knorpelohr

Und vielleicht heißen die Stadien dann auch anders, Signal Iduna Park, Allianz Arena, Veltins Arena, Merkur Spiel Arena oder ähnlich....

Es könnten dann auch reiche Milliarde wie Dietmar Hopp oder Hasan Ismaik Fußballvereine übernehmen und dabei 50+1 umgehen. Es könnte sogar sein, dass Red Bull irgendeinen Ostclub aus der 5. Liga übernimmt und diesen mit viel Geld in die erste Liga pumpt. Und wenn es ganz schlimm kommt, dann wird bald alles nur noch im Pay TV laufen und das verteilt auf unterschiedliche Anbieter. Also lasst uns lieber den bisherigen Fußball ohne all den Mist retten.

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Talentförderer, Dortmund, Montag, 27.04.2020, 13:29 (vor 2087 Tagen) @ markus

Ja stimmt. Also doch lieber 18 RBs in der Liga. Ja lasst die Bundesliga untergehen. Dann wird weniger kommerziell und viiiieeel toller.

+1

markus, Sonntag, 26.04.2020, 21:26 (vor 2087 Tagen) @ markus

.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Eisen, DO, Samstag, 25.04.2020, 23:55 (vor 2088 Tagen) @ haweka

Du meinst seit 20 Jahren, sonst gebe ich dir Recht. Profifußball ist ein ekelhaftes System und hat mit fairem Wettbewerb nichts zu tun. Von mir aus kann er absaufen. Auch danach wird weiter Fußball gespielt. Das Spiel wird nicht sterben.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

Ingenieur84, Kassel, Samstag, 25.04.2020, 22:38 (vor 2088 Tagen) @ markus

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

eurosport.de/fussball/bundesliga/2019-2020/hans-joachim-watzke-warnt-vor-coronakrise-dann-sauft-die-ganze-bundesliga-ab_sto7734918/story.shtml

Der Stoff, aus dem Träume sind.
Das die Bundesliga die Saison zur Not auf Krampf zu Ende spielen könnte ist klar. Mich würde viel mehr das Konzept für die unterklassigen Ligen interessieren. Das System ist schließlich ineinander verwoben. Aber jut, das juckt Watzke vermutlich nicht.

Morgen früh Watzke Interview bei Sky

micha87, bei Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 03:30 (vor 2088 Tagen) @ Ingenieur84

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

eurosport.de/fussball/bundesliga/2019-2020/hans-joachim-watzke-warnt-vor-coronakrise-dann-sauft-die-ganze-bundesliga-ab_sto7734918/story.shtml


Der Stoff, aus dem Träume sind.
Das die Bundesliga die Saison zur Not auf Krampf zu Ende spielen könnte ist klar. Mich würde viel mehr das Konzept für die unterklassigen Ligen interessieren. Das System ist schließlich ineinander verwoben. Aber jut, das juckt Watzke vermutlich nicht.

Wir haben eine U23, also das wird Watzke definitiv nicht egal sein was mit den unteren Ligen passiert.

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Lenano, Samstag, 25.04.2020, 23:41 (vor 2088 Tagen) @ Ingenieur84

Das wird eh noch das Lustigste in den nächsten Monaten und der DFB hält sich da wieder schön zurück.
Das eine Bundesland bricht die Saison ab, das nächste Unterbricht sie u.s.w.
Jeder so wie es passt. Das wird ein Flickenteppich bis zum geht nicht mehr und schreit nach großen Problemen.
Ich gehe einfach mal davon aus das der DFB als Verband hier was machen könnte, es einheitlich wird...Aber ne, besser nicht.

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markus, Samstag, 25.04.2020, 22:26 (vor 2088 Tagen) @ markus

Morgen um 10.45 Uhr soll ein Interview mit Watzke bei Sky ausgestrahlt werden in dem er u.a. folgendes sagt:

"Natürlich sagen viele Fans: Die Stimmung ist nicht da, das kommt am Fernsehen nicht so rüber. Das ist doch völlig klar. Aber: Es geht um nichts anderes als die Rettung des Fußballs! Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es sie in der Form, in der wir sie gekannt haben, nicht mehr geben."

eurosport.de/fussball/bundesliga/2019-2020/hans-joachim-watzke-warnt-vor-coronakrise-dann-sauft-die-ganze-bundesliga-ab_sto7734918/story.shtml

Danke. Das die Spieler sich einer Gefahr aussetzen sollte ihm aber auch bewusst sein, denn wie man so liest ist auch für Sportler und junge Menschen der Virus schädlicher als Angenommen. Ob es das wert ist zu riskieren? Muss man die Saison dann abbrechen, müsste man das Geld was man bekommt wieder zurückzahlen. Das ist schlicht Harakiri. Es muss doch möglich sein das man andere Lösungen anstrebt so das man sich keiner Gefahr aussetzen muss.

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Wickiborusse, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 00:01 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

Man könnte die Meisterschaft auskniffeln.....

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Wickiborusse, Sonntag, 26.04.2020, 00:06 (vor 2088 Tagen) @ Wickiborusse

Man könnte die Meisterschaft auskniffeln.....

E-Sport heißt das Zauberwort^^

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Wickiborusse, Dortmund, Sonntag, 26.04.2020, 00:08 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

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Wickiborusse, Sonntag, 26.04.2020, 00:10 (vor 2088 Tagen) @ Wickiborusse

Der Stubenzocker-Kniffelcup

https://twitter.com/BVB/status/1253581690980761600/photo/1

Coole Idee.

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stoffel85, Samstag, 25.04.2020, 22:25 (vor 2088 Tagen) @ markus

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.

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stoffel85, Samstag, 25.04.2020, 22:28 (vor 2088 Tagen) @ stoffel85

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.

Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.

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burz, Lünen, Samstag, 25.04.2020, 23:20 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.


Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.

Die 4 CL Teilnehmer haben zuletzt 20 Mio Euro "gespendet". Man kann davon halten was man will. Aber wenn die Saison abgebrochen wird,haben die großen Vereine andere Sorgen als zumindest einige bedrohte Vereine zu retten. Natürlich hat die Frage, ob es Geisterspiele geben wird,auch einen Einfluss auf das Überleben von Vereinen aus Liga 3 und darunter.

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burz, Samstag, 25.04.2020, 23:31 (vor 2088 Tagen) @ burz

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.


Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.


Die 4 CL Teilnehmer haben zuletzt 20 Mio Euro "gespendet".

Wie viele Millionen hat der BVB gespendet?

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hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 00:01 (vor 2088 Tagen) @ haweka

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.


Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.


Die 4 CL Teilnehmer haben zuletzt 20 Mio Euro "gespendet".


Wie viele Millionen hat der BVB gespendet?

Wie sieht das eigentlich alles steuerlich aus?

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burz, Samstag, 25.04.2020, 23:27 (vor 2088 Tagen) @ burz

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.


Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.


Die 4 CL Teilnehmer haben zuletzt 20 Mio Euro "gespendet". Man kann davon halten was man will. Aber wenn die Saison abgebrochen wird,haben die großen Vereine andere Sorgen als zumindest einige bedrohte Vereine zu retten. Natürlich hat die Frage, ob es Geisterspiele geben wird,auch einen Einfluss auf das Überleben von Vereinen aus Liga 3 und darunter.

Auch wenn die Saison nicht abgebrochen wird, hat die 3. Liga und darunter ein Problem. Die 20 Mio werden wohl kaum reichen, bei sovielen Clubs. Zumal dort auch einige schon vor Corona finanziell schlecht da standen. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Da werden einige vorm Aus stehen wen da nicht mehr Geld fließt. Die großen Clubs müssten dann noch mehr Abdrücken nur wollen sie das?

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burz, Lünen, Samstag, 25.04.2020, 23:47 (vor 2088 Tagen) @ Kaiser23

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.


Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.


Die 4 CL Teilnehmer haben zuletzt 20 Mio Euro "gespendet". Man kann davon halten was man will. Aber wenn die Saison abgebrochen wird,haben die großen Vereine andere Sorgen als zumindest einige bedrohte Vereine zu retten. Natürlich hat die Frage, ob es Geisterspiele geben wird,auch einen Einfluss auf das Überleben von Vereinen aus Liga 3 und darunter.


Auch wenn die Saison nicht abgebrochen wird, hat die 3. Liga und darunter ein Problem. Die 20 Mio werden wohl kaum reichen, bei sovielen Clubs. Zumal dort auch einige schon vor Corona finanziell schlecht da standen. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Da werden einige vorm Aus stehen wen da nicht mehr Geld fließt. Die großen Clubs müssten dann noch mehr Abdrücken nur wollen sie das?

Klar, auch dann wäre nur Schadensbegrenzung möglich. Aber immer noch besser als ein kompletter Zusammenbruch des Systems.

Wobei es mir auch lieber wäre,wenn es zu noch größeren Gehaltsverzichten käme.

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burz, Samstag, 25.04.2020, 23:52 (vor 2088 Tagen) @ burz

Man möchte ergänzen:“...und das ist auch gut so“.


Und man sollte auch daran denken das die unteren Ligen nix von Geisterspielen haben da sie ihnen nix nützen. Was sollen die denn sagen? Da stehen einige auch vorm aus.


Die 4 CL Teilnehmer haben zuletzt 20 Mio Euro "gespendet". Man kann davon halten was man will. Aber wenn die Saison abgebrochen wird,haben die großen Vereine andere Sorgen als zumindest einige bedrohte Vereine zu retten. Natürlich hat die Frage, ob es Geisterspiele geben wird,auch einen Einfluss auf das Überleben von Vereinen aus Liga 3 und darunter.


Auch wenn die Saison nicht abgebrochen wird, hat die 3. Liga und darunter ein Problem. Die 20 Mio werden wohl kaum reichen, bei sovielen Clubs. Zumal dort auch einige schon vor Corona finanziell schlecht da standen. Das ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Da werden einige vorm Aus stehen wen da nicht mehr Geld fließt. Die großen Clubs müssten dann noch mehr Abdrücken nur wollen sie das?


Klar, auch dann wäre nur Schadensbegrenzung möglich. Aber immer noch besser als ein kompletter Zusammenbruch des Systems.

Wobei es mir auch lieber wäre,wenn es zu noch größeren Gehaltsverzichten käme.

[/b]

Das wird so kommen, den bis zum 1.8 gibt es schon mal keine Spiele mit Zuschauern. In einem Bundesland sogar noch länger, weiß aber nicht welches das war.

Es könnte darauf hinauslaufen wie beim AS Rom wo die Spieler komplett verzichten für 4 Monate.

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

Frankonius, Frankfurt, Samstag, 25.04.2020, 19:45 (vor 2088 Tagen) @ CHS

https://www. tagesspiegel.de/berlin/coronakrise-in-berlin-rund-1000-personen-demonstrierten-vor-volksbuehne-gegen-corona-massnahmen/25655678.html

Darunter wieder der ganze rechte Bodensatz flankiert von RT-Deutschland.

Udo Voigt (NPD), Martin Süß (Neonazi), Lars Günther (Brandenburger AfD-Politiker), Nikolai Nerling (Bitchute-Kanal "Der Volkslehrer", Holocaust-Leugner), Gunnar Lindemann (AfD Berlin Marzahn-Hellersdorf), Billy Six (rechter Journalist/Aktivist), Ken Jebsen und viele andere Gruselgestalten.

"Der Volkslehrer" wurde wohl verhaftet - das ist mir ein innerer Reich..... ;-)

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

elgor, Ort, Samstag, 25.04.2020, 22:49 (vor 2088 Tagen) @ Frankonius

Das haben die schon letzte Woche gemacht.
Ich finde ja Demonstrationen, wo kein Mindestabstand gegeben ist, während der Pandemie echt beknackt.
Das hat mich so sehr geärgert.
Ich musste ein Protestlied schreiben und aufnehmen.
Ich hoffe das es in Ordnung ist wenn ich den Link zu Soundcloud poste.

https://soundcloud.com/user-228927192/idioten

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

elgor, Samstag, 25.04.2020, 23:36 (vor 2088 Tagen) @ elgor

Das haben die schon letzte Woche gemacht.
Ich finde ja Demonstrationen, wo kein Mindestabstand gegeben ist, während der Pandemie echt beknackt.
Das hat mich so sehr geärgert.
Ich musste ein Protestlied schreiben und aufnehmen.
Ich hoffe das es in Ordnung ist wenn ich den Link zu Soundcloud poste.

https://soundcloud.com/user-228927192/idioten

Hast du nur den Gesang gemacht oder ist die Mucke auch von dir?

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

elgor, Ort, Samstag, 25.04.2020, 23:40 (vor 2088 Tagen) @ haweka

ich hab wie immer alles selbst gemacht.

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

elgor, Sonntag, 26.04.2020, 13:46 (vor 2088 Tagen) @ elgor

ich hab wie immer alles selbst gemacht.

Den Gesang solltest du vielleicht nicht selber machen, dafür ist die Musik zu gut ;-) Mir hat es aber gefallen.

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

pine59, Heidelberg, Samstag, 25.04.2020, 21:58 (vor 2088 Tagen) @ Frankonius

Personalien feststellen. Bei einer möglichen Triage keinen Intensivplatz.

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

Basti Van Basten, Romania, Sonntag, 26.04.2020, 13:57 (vor 2087 Tagen) @ pine59

Personalien feststellen. Bei einer möglichen Triage keinen Intensivplatz.

Direkt wegen Selbst- und Fremdgefährdung in die Psychiatrie mit denen.

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

simie, Krefeld, Sonntag, 26.04.2020, 13:40 (vor 2088 Tagen) @ pine59

Na ja. Solche Ideen und Aussagen sind dann auch nicht wirklich besser.
Mit der Formulierung solcher Ideen stellt man sich auf eine Stufe mit Gestalten, mit denen man eigentlich nicht zusammenstehen will.

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

Davja89, Sonntag, 26.04.2020, 02:07 (vor 2088 Tagen) @ pine59

Jeder Mensch hat das Recht auf Leben.
Auch solchen Vögeln sollte man die beste medizinische Versorgung geben.

Aber ne nette Rechnung für die Behandlung bei der Entlassung wäre schon witzig …

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 22:22 (vor 2088 Tagen) @ pine59

Personalien feststellen. Bei einer möglichen Triage keinen Intensivplatz.

Zunächst einmal hoffentlich von jedem ein sattes Bußgeld eintreiben ....

Rund 1000 Personen demonstrierten vor Volksbühne gegen Corona-Maßnahmen

Ingenieur84, Kassel, Samstag, 25.04.2020, 20:07 (vor 2088 Tagen) @ Frankonius

https://www. tagesspiegel.de/berlin/coronakrise-in-berlin-rund-1000-personen-demonstrierten-vor-volksbuehne-gegen-corona-massnahmen/25655678.html

Darunter wieder der ganze rechte Bodensatz flankiert von RT-Deutschland.

Udo Voigt (NPD), Martin Süß (Neonazi), Lars Günther (Brandenburger AfD-Politiker), Nikolai Nerling (Bitchute-Kanal "Der Volkslehrer", Holocaust-Leugner), Gunnar Lindemann (AfD Berlin Marzahn-Hellersdorf), Billy Six (rechter Journalist/Aktivist), Ken Jebsen und viele andere Gruselgestalten.

"Der Volkslehrer" wurde wohl verhaftet - das ist mir ein innerer Reich..... ;-)

Das der noch dabei war. Nachdem ich ihn vorgestern auf youtube als Joker geschminkt gesehen habe, wie er fahrradfahrende Hipster in Mitte ohne Helm mit Corona vergleicht, bin ich von mindestens einem Nervenzusammenbruch ausgegangen.

Woher kam das Coronavirus?

Rupo, Ruhrpott, Samstag, 25.04.2020, 14:13 (vor 2088 Tagen) @ CHS

Wolfram Weimer vom Magazin Cicero
https://de.wikipedia.org/wiki/Cicero_(Zeitschrift)
hatte eine Theorie dazu bei Maischberger geäußert, dass das Virus aus einem Labor kam..per Unfall. Dazu der ARD Faktencheck:
*
Stimmt das? Ist der Tiermarkt von Wuhan als Ausgangspunkt der Pandemie auszuschließen?
*
https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/faktencheck/faktencheck-maischberger-die-woche-208.html

Woher kam das Coronavirus?

Chill-Instructor, Fußball muss bezahlbar sein, Samstag, 25.04.2020, 21:19 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

Wolfram Weimer vom Magazin Cicero
https://de.wikipedia.org/wiki/Cicero_(Zeitschrift)
hatte eine Theorie dazu bei Maischberger geäußert, dass das Virus aus einem Labor kam..per Unfall. Dazu der ARD Faktencheck:
*
Stimmt das? Ist der Tiermarkt von Wuhan als Ausgangspunkt der Pandemie auszuschließen?
*
https://www.daserste.de/information/talk/maischberger/faktencheck/faktencheck-maischberger-die-woche-208.html

Ist der Cicero normal nicht eine seriöse Zeitschrift? Dass solche Leute dort arbeiten, verwundert mich schon ein wenig...

Woher kam das Coronavirus?

Sascha, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 15:41 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

Für eine Erfindung tappen die Erfinder aber auch arg im Dunkeln bei der Frage was man dagegen tun kann.

Woher kam das Coronavirus?

Rupo, Ruhrpott, Samstag, 25.04.2020, 15:55 (vor 2088 Tagen) @ Sascha

;-)..vielleicht warten Sie noch auf das Geld, wie bei einem PC Virus..
ich fand es halt erstaunlich da ich Weimer als eher rationalen Menschen bisher auf der Liste hatte...Er haute dann diese Theorie raus und bezog sich auf das Wissenschaftsjournal Sciences..

Woher kam das Coronavirus?

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:27 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

;-)..vielleicht warten Sie noch auf das Geld, wie bei einem PC Virus..
ich fand es halt erstaunlich da ich Weimer als eher rationalen Menschen bisher auf der Liste hatte...Er haute dann diese Theorie raus und bezog sich auf das Wissenschaftsjournal Sciences..

Der?
Das ist ein rechter Populist und oft unsachlich durch und durch zumndestens in den sendungen in denen ich ihn bei Lanz gesehen habe.
Außerdem kann er sich beim Agenda setting mit Robin Alexander die klinke in die Hand geben der ist genau so schlimm.

Woher kam das Coronavirus?

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 25.04.2020, 16:42 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

;-)..vielleicht warten Sie noch auf das Geld, wie bei einem PC Virus..
ich fand es halt erstaunlich da ich Weimer als eher rationalen Menschen bisher auf der Liste hatte...Er haute dann diese Theorie raus und bezog sich auf das Wissenschaftsjournal Sciences..


Der?
Das ist ein rechter Populist und oft unsachlich durch und durch zumndestens in den sendungen in denen ich ihn bei Lanz gesehen habe.
Außerdem kann er sich beim Agenda setting mit Robin Alexander die klinke in die Hand geben der ist genau so schlimm.

Für dich ist doch jeder ein rechter Populist und wenn selbst du es nicht mehr hinbekommst jemanden in die rechte Ecke zu schwurbeln, dann ist dieser Mensch aber auf jeden Fall neoliberal.

Woher kam das Coronavirus?

Intertanked, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 17:10 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense


Für dich ist doch jeder ein rechter Populist und wenn selbst du es nicht mehr hinbekommst jemanden in die rechte Ecke zu schwurbeln, dann ist dieser Mensch aber auf jeden Fall neoliberal.

Geht es um Wolfram Weimer? Der würde sich doch selber mindestens als wirtschaftsliberal einordnen.
Der Mann lässt gegen den Kilmawandel agitieren, ist für jede Deregulierung zu haben und publiziert mit seiner Frau ausschließlich im liberalen Wirtschaftsumfeld.

Den neoliberal zu nennen - was immer das bedeutet - da muss ich mir nicht erst 'nen Balkon für bauen.

Woher kam das Coronavirus?

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 17:39 (vor 2088 Tagen) @ Intertanked

Jub genau um den.
Um so schizophrener ist es vorher Söder zu kritisieren.

Woher kam das Coronavirus?

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:49 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Erkläre mir mal wie du darauf kommst oder würdest du ihn als linken bezeichnen?
Ich hab halt nur den Eindruck wieder gegebn den ich von ihm hatte und der war halt so.
Ps erkläre mir dann auch mal warum ich dan für viele linke Gewerkschafter etc ein rechter neoliberaler bin?

Woher kam das Coronavirus?

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 26.04.2020, 09:00 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Erkläre mir mal wie du darauf kommst oder würdest du ihn als linken bezeichnen?

Ich bezeichne ihn als gar nichts. Es ging mir darum, dass du grundsätzlich jeden in deine Schubladen steckst. Wäre von Drosten bekannt, dass er auf die FDP steht, wärst du sein größter Kritiker hier.

Ps erkläre mir dann auch mal warum ich dan für viele linke Gewerkschafter etc ein rechter neoliberaler bin?

Ah, neue Geschichten aus dem Paulaner-Garten.

Woher kam das Coronavirus?

TerraP, Köln, Samstag, 25.04.2020, 17:30 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Es gibt nicht ernsthaft Menschen, die Dich als Neoliberalen bezeichnen, oder?

Obwohl, ich hab mir auch mal nen WG-Zimmer bei zwei leninistisch geschulten Studenten angeschaut, die überzeugend erklären konnten, warum der Faschismus im Grunde bei der SPD anfängt...

Woher kam das Coronavirus?

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 25.04.2020, 22:44 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Es gibt nicht ernsthaft Menschen, die Dich als Neoliberalen bezeichnen, oder?

Obwohl, ich hab mir auch mal nen WG-Zimmer bei zwei leninistisch geschulten Studenten angeschaut, die überzeugend erklären konnten, warum der Faschismus im Grunde bei der SPD anfängt...

Diese beiden jungen Komsomolzen scheinen mir mit fest in der stalinistischen Tradition verwurzelt.

Mein Großvater väterlicherseits war ein kleiner SPD-Bonze in Dortmund zur Zeit der Weimarer Republik. Er war auch Mitglied im Reichsbanner, übrigens gemeinsam mit meinem Großvater mütterlicherseits, der beim Zentrum war. Gemeinsam haben sie etliche Saalschlachten geschlagen gegen die Feinde der Weimarer Republik von rechts und links, die auch Feinde der Demokratie generell waren und diese beseitigen wollten; namentlich die NSDAP und die KPD.
In der Sowjetunion wurde Mitte der 20er Jahre die Theorie von den Sozialdemokraten als ‚Sozialfaschisten‘ propagiert, die von Stalin zur Doktrin gemacht wurde. Die Sozialdemokratie sei nichts weiter als eine Facette des Faschismus (Faschismus in der kommunistischen Definition) und daher mit allen Mitteln zu bekämpfen. Was man dann auch tat, in Deutschland und anderswo.

Erst 1935, als klar wurde, dass nach der Machtübernahme Hitlers eine Bekämpfung von kommunistischer Seite aus keine Aussicht auf Erfolg hatte, ließ man diese Doktrin offiziell fallen und propagierte die Volksfront, um die Kräfte der Sozialdemokratie zu nutzen. Mein Großvater, ein Anhänger Kurt Schumachers, traute diesen Bestrebungen nicht über den Weg und fühlte sich nach dem Krieg durch die Geschehnisse in der sowjetischen Besatzungszone bestätigt. So lange ich mich erinnern kann hat er dies stets betont.

Nun werden die beiden jungen Studenten die Weimarer Republik nicht erlebt haben, so wie auch wir nicht. Was sie wohl offensichtlich nicht daran gehindert hat, die ‚Klassiker‘ aus dieser Zeit zu verinnerlichen... ;-)

Woher kam das Coronavirus?

pactum Trotmundense, Syburg, Sonntag, 26.04.2020, 08:52 (vor 2088 Tagen) @ Will Kane

Ähnliches vernahm ich auch von meinem Großvater. Der ging sogar soweit, dass er die KPD für Hitler verantwortlich machte, weil die KPD im Reichstag stets mit der NSDAP gemeinsame Sache machte, wenn es denn nur den verhassten Demokraten schadete und zu Regierungskrisen führte. Da wurden dann auch mal Gesetze abgelehnt, die direkt die Situation von Tagelöhnern und Arbeitslosen verbessert hätten. Hauptsache das Proletariat war in "revolutionärer Stimmung".

Opa war echt bis zum Tod extrem angepisst, weil die Kommunisten die Arbeiterklasse an das Kapital verraten haben und dennoch die Frechheit besaßen sich zu Opfern zu stilisieren. Mir klingeln, jetzt wo ich an ihn denke, schon wieder heftig die Ohren. Besonders weil meine Oma zu Weimars Zeiten wohl Kommunistin war, durch meinen Opa zur Sozi wurde, sie aber dennoch von ihm bis zum Schluss durchaus liebevoll "Sowjetelse" nannte.

Woher kam das Coronavirus?

TerraP, Köln, Sonntag, 26.04.2020, 12:16 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Öhm, so gerne ich glaube, dass auch die Kommunisten in der Weimarer Republik antidemokratisch unterwegs waren - sie WAREN doch objektiv unter den ersten Opfern des Nationalsozialismus, oder nicht?

Woher kam das Coronavirus?

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Sonntag, 26.04.2020, 13:44 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Öhm, so gerne ich glaube, dass auch die Kommunisten in der Weimarer Republik antidemokratisch unterwegs waren - sie WAREN doch objektiv unter den ersten Opfern des Nationalsozialismus, oder nicht?

Ja, waren sie. Wobei man davon ausgehen kann, dass es umgekehrt ähnlich gelaufen wäre. Vereint gegen die Demokratie, aber genau wissend, dass man dem anderen an die Gurgel geht, sobald man selbst an der Macht sein wird. Als es dann soweit war, gehörten die Kommunisten zu den ersten, die von den braunen Rollkommandos geholt wurden. Wobei es durchaus einige Fälle gab, in denen organisierte Kommunisten einfach die Seiten gewechselt haben.

In die ideologische Bredouille geriet man, als es zum Pakt zwischen Hitler und Stalin kam. Der dann von Hitler mit dem Überfall auf die Sowjetunion gebrochen wurde. Aber neben der Terrorherrschaft Stalins und den Moskauer Schauprozessen war der Hitler-Stalin - Pakt für den einen oder anderen Kommunisten der Anlass, sich vom Kommunismus loszusagen. Was man von der Überwindung, die das gekostet hat, ungefähr mit einem katholischen Priester vergleichen kann, der sich vom Glauben lossagt.

Woher kam das Coronavirus?

simie, Krefeld, Sonntag, 26.04.2020, 13:08 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Im Nationalsozialismus ja. Vorher in der Weimarer Republik sah die Lage dann schon etwas komplizierter aus.

Woher kam das Coronavirus?

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 12:56 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Öhm, so gerne ich glaube, dass auch die Kommunisten in der Weimarer Republik antidemokratisch unterwegs waren - sie WAREN doch objektiv unter den ersten Opfern des Nationalsozialismus, oder nicht?

Das ist das große Paradoxon.

Zu Beginn wollten Teile der (späteren) Kommunisten ein politisches System, das an dem angelehnt sein sollte, das sich seit der Oktoberrevolution in Russland ausbildete. Die Sozialdemokraten wollten hingegen eine parlamentarische Demokratie, so wie wir sie auch heute haben. Dabei stützte man sich teilweise auch auf konservative bis reaktionäre Kräfte. Das ganze mündete dann Anfang 1919 in den Spartakusaufstand, der schnell niedergeschlagen wurde. In der Folge wurden dann u.a. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht von Mitgliedern eines rechtsradikalen Freikorps ermordet.

Gut ein Jahr später kam es dann zum rechten Kapp-Putsch gegen die sozialdemokratische Reichsregierung. Der brach wegen des breiten Widerstandes nicht nur der Arbeiter, sondern auch bürgerlicher Kreise relativ schnell zusammen. Als Reaktion kam es beispielsweise im Ruhrgebiet zum Ruhraufstand, es bildete sich die Rote Ruhrarmee, die hier relativ schnell die Macht übernahm. Ursprünglich von einem breiten Bündnis von Sozialdemokraten über die USPD bis hin zu den Kommunisten getragen, radikalisierte sich diese Gruppe ihrerseits, man wollte die Weimarer Republik stürzen und dann selbst die Macht übernehmen. Daraufhin setzte die Reichsregierung nicht nur die Reichswehr, sondern erneut auf Freikorps ein. Die schlugen den mittlerweile kommunistischen Aufstand teils blutig nieder, das ganze erinnerte im Nachhinein teilweise an das, was sich dann 1933 abspielen sollte.

Das Verhältnis zwischen Kommunisten und SPD war in der Folge weitgehend vergiftet. Zudem übernahm in der Folge in der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre die Komintern in Moskau die vollständige Kontrolle über die KPD. Von dort wurde die Linie vorgegeben, in Deutschland wurde sie umgesetzt. Und die Ideologen in Moskau gingen davon aus, man solle die Nazis ruhig die Macht übernehmen lassen, in der Folge würde man sie stürzen und dann ein kommunistisches Deutschland errichten.

In der Folge attackierten die Nazis zusammen mit anderen antidemokratischen rechten Parteien das demokratische System von rechts, und die KPD tat das gleiche von links. Beim BVG-Streik 1932 paktierte die DKP sogar relativ offen mit der NSDAP.

Das Ende ist bekannt.

Woher kam das Coronavirus?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 20:28 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Es gibt nicht ernsthaft Menschen, die Dich als Neoliberalen bezeichnen, oder?

Obwohl, ich hab mir auch mal nen WG-Zimmer bei zwei leninistisch geschulten Studenten angeschaut, die überzeugend erklären konnten, warum der Faschismus im Grunde bei der SPD anfängt...

Leninisten? Oder eher Trotzkisten?

Von denen gibt es noch einige. Organisiert in "Sekten", die sich nicht immer grün sind.

Woher kam das Coronavirus?

Franke, Samstag, 25.04.2020, 22:16 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Leninisten? Oder eher Trotzkisten?

Von denen gibt es noch einige. Organisiert in "Sekten", die sich nicht immer grün sind.

Sieben Kommunisten - Drei K-Gruppen.

Woher kam das Coronavirus?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 22:26 (vor 2088 Tagen) @ Franke

Leninisten? Oder eher Trotzkisten?

Von denen gibt es noch einige. Organisiert in "Sekten", die sich nicht immer grün sind.


Sieben Kommunisten - Drei K-Gruppen.

Könnte hinhauen ;-)

Woher kam das Coronavirus?

Seavers 86, Ort, Samstag, 25.04.2020, 21:58 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Stalinisten scheint es auch noch zu geben.Hab in Hagen mal so schwarz rote Aufkleber gesehen mit Stalins Gesicht drauf.

Woher kam das Coronavirus?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 22:08 (vor 2088 Tagen) @ Seavers 86

Stalinisten scheint es auch noch zu geben.Hab in Hagen mal so schwarz rote Aufkleber gesehen mit Stalins Gesicht drauf.

Möglich. Dürfen aber echte "Exoten" sein.

Die Trotzkisten allerdings sind noch heute sehr aktiv. In den letzten Jahrzehnten haben sie versucht, einige Parteien und Bewegungen zu unterwandern. U.a. die Grünen, die JuLis, die Jusos, Protestgruppen, etc. Aktuell sind sie bei der Partei Die Linke in wichtigen Positionen präsent.

Woher kam das Coronavirus?

TerraP, Köln, Samstag, 25.04.2020, 21:02 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Oh, keine Ahnung, ehrlich gesagt. Es ist 20 Jahre her.

Mir nur im Gedächtnis geblieben, weil sie wirklich sehr klug und argumentativ sattelfest waren - aber halt weit jenseits vom normalen politischen Spektrum. Und damals fand ich mich ja auch noch „links“. ;-)

Haha, passt ja: Höhepunkt der Bewegung in DE 1999/2000...

m.bpb.de/politik/extremismus/linksextremismus/33618/trotzkisten

Woher kam das Coronavirus?

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 17:46 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Es gibt nicht ernsthaft Menschen, die Dich als Neoliberalen bezeichnen, oder?

Und warum nicht?
Und nein es sind keine leniisten.
Erklär mir mal was an mir besonders links sein soll?
Ich argumentiere in wirtschaftssachen eigentlich gegen beide.
Weil beide nicht ins 21 Jahrhunder passen.

Woher kam das Coronavirus?

TerraP, Köln, Samstag, 25.04.2020, 21:07 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Ich sag ja nicht, dass Du Sozialist bist. Aber mal davon ab, dass „neoliberal“ eh ein doofer Kampfbegriff ist - ich kenne ja nur ein paar Postings von Dir, aber irgendeine Spur von Steuersenkungsliberalismus konnte ich da nicht erkennen.

Woher kam das Coronavirus?

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 23:29 (vor 2088 Tagen) @ TerraP

Man muss keine steurn senken um die Gewinne zu erhöhen und sich bei Gewerkschaften unbeliebt zu machen. Und man kann sich auch gleichzeitig unbeliebt bei den liberalen machen in dem man die Ökonomie mit der Ökologie verbindet und auch alt gedient Strukturen in Frage stellt. Ist wie als Besitzer einer Tankstelle Oder noch besser einer Raffinerie E Autos zu befürwortern weil man sie für die Zukunft hält.

Woher kam das Coronavirus?

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Samstag, 25.04.2020, 16:17 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

;-)..vielleicht warten Sie noch auf das Geld, wie bei einem PC Virus..
ich fand es halt erstaunlich da ich Weimer als eher rationalen Menschen bisher auf der Liste hatte...Er haute dann diese Theorie raus und bezog sich auf das Wissenschaftsjournal Sciences..

Oder das kleine Scheisserchen ist ihnen versehentlich durch die Wintergartentür entwischt, bevor sie die volle Hose wechseln konnten...

Woher kam das Coronavirus?

simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 14:37 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

Die Labortheorie geht vor allem in der US-Amerikanischen Presse herum.
Bei den extremen in der Variante, dass der Virus gezüchtet würde, in der gemäßigten, dass es ein Unfall war.
Ersteres kann man wohl komplett ausschließen. Und auch zweiteres ist eher eine reine Spekulation. Ohne wirkliche Nachweise.

Woher kam das Coronavirus?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 14:43 (vor 2088 Tagen) @ simie

Die Labortheorie geht vor allem in der US-Amerikanischen Presse herum.
Bei den extremen in der Variante, dass der Virus gezüchtet würde, in der gemäßigten, dass es ein Unfall war.
Ersteres kann man wohl komplett ausschließen. Und auch zweiteres ist eher eine reine Spekulation. Ohne wirkliche Nachweise.

Möglich wäre die zweite Variante in der Tat. Aber der Sprung von der Fledermaus über einen anderen Zwischenwirt auf den Menschen ist etwas, was schon in der Vergangenheit vorgekommen ist. Deshalb wirkt das ganze nicht gerade unwahrscheinlich.

Woher kam das Coronavirus?

Wickiborusse, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 17:51 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Die Theorie speist sich aus zwei Quellen, die wohl bewiesen sind (hab es die Tage so in der Welt gelesen). Einerseits ist besagtes Labor, in dem an Fledermausviren geforscht wird, nur ungefähr 300 Meter vom Tiermarkt entfernt. Andererseits wurden auf dem Tiermarkt wohl überhaupt keine Fledermäuse gehandelt, auch keine gebratenen..... :-)
Spekulativ bleibt das natürlich dennoch, wenn auch nicht unwahrscheinlich.

Woher kam das Coronavirus?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 22:01 (vor 2088 Tagen) @ Wickiborusse

Die Theorie speist sich aus zwei Quellen, die wohl bewiesen sind (hab es die Tage so in der Welt gelesen). Einerseits ist besagtes Labor, in dem an Fledermausviren geforscht wird, nur ungefähr 300 Meter vom Tiermarkt entfernt. Andererseits wurden auf dem Tiermarkt wohl überhaupt keine Fledermäuse gehandelt, auch keine gebratenen..... :-)
Spekulativ bleibt das natürlich dennoch, wenn auch nicht unwahrscheinlich.

Wie auch schon weiter unten geschrieben, das würde ein Zwischenwirt erklären.

Bei Wikipedia gibt es eine Zusammenfassung über mögliche Zwischenwirte: wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2#Herkunft_und_Wirtsspektrum

Und es würde auch erklären, dass man bei Fledermäusen lediglich ähnliche Viren, aber nicht exakt den gleichen gefunden hat.

Woher kam das Coronavirus?

Wickiborusse, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 23:55 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Die Theorie speist sich aus zwei Quellen, die wohl bewiesen sind (hab es die Tage so in der Welt gelesen). Einerseits ist besagtes Labor, in dem an Fledermausviren geforscht wird, nur ungefähr 300 Meter vom Tiermarkt entfernt. Andererseits wurden auf dem Tiermarkt wohl überhaupt keine Fledermäuse gehandelt, auch keine gebratenen..... :-)
Spekulativ bleibt das natürlich dennoch, wenn auch nicht unwahrscheinlich.


Wie auch schon weiter unten geschrieben, das würde ein Zwischenwirt erklären.

Bei Wikipedia gibt es eine Zusammenfassung über mögliche Zwischenwirte: wikipedia.org/wiki/SARS-CoV-2#Herkunft_und_Wirtsspektrum

Und es würde auch erklären, dass man bei Fledermäusen lediglich ähnliche Viren, aber nicht exakt den gleichen gefunden hat.


Alles richtig. Trotzdem weiss natürlich letztendlich keiner, an welchen Viren geforscht wurde. Ich halte es für plausibel, dass in dem dortigen Labor auch an Zwischenwirten und Mutationen geforscht wurde. Wäre ja auch logisch.
Letztendlich ist es aber natürlich genauso möglich wie viele andere Theorien.

Woher kam das Coronavirus?Nicht aus dem Labor in Wuhan.

TrainerFuxx, Cosmopolit, Samstag, 25.04.2020, 18:20 (vor 2088 Tagen) @ Wickiborusse

Hier wird es erklärt.

https://www.pnas.org/content/early/2020/04/07/2004999117

u. a.
Forster and colleagues found that the closest type of COVID-19 to the one discovered in bats - type 'A', the "original human virus genome" - was present in Wuhan, but surprisingly was not the city's predominant virus type.

Woher kam das Coronavirus?

jniklast, Langenhagen, Samstag, 25.04.2020, 18:07 (vor 2088 Tagen) @ Wickiborusse

Die Viren springen in der Regel wohl auch nicht direkt von der Fledermaus auf den Menschen über, sondern über einen Zwischenwirt. Da wurde ja über Schlangen oder Pangolin spekuliert.

Born in the USA

Schnippelbohne, Bauernland, Samstag, 25.04.2020, 16:13 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

In USA ist die Zahl der Todesopfer zuletzt wieder gestiegen. Mal schauen, was das mit Trumps „reopen the country“-Enthusiasmus macht

Born in the USA

Franke, Samstag, 25.04.2020, 20:45 (vor 2088 Tagen) @ Schnippelbohne

In USA ist die Zahl der Todesopfer zuletzt wieder gestiegen. Mal schauen, was das mit Trumps „reopen the country“-Enthusiasmus macht.


Gestern fast 39.000 neu festgestellte Fälle laut worldometer - So viele wie noch nie.

Born in the USA

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 16:18 (vor 2088 Tagen) @ Schnippelbohne

In USA ist die Zahl der Todesopfer zuletzt wieder gestiegen. Mal schauen, was das mit Trumps „reopen the country“-Enthusiasmus macht

Die USA sind halt groß. Und es besteht die realistische Gefahr, dass das Virus langsam von den Hochburgen in andere Gegenden bis ins Hinterland durchgesickert ist und sich dort zunächst unbemerkt ausgebreitet hat. Ich wage da keine Prognose.

Born in the USA

Micawber, Sauerland, Samstag, 25.04.2020, 21:34 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich
bearbeitet von Micawber, Samstag, 25.04.2020, 21:39

In USA ist die Zahl der Todesopfer zuletzt wieder gestiegen. Mal schauen, was das mit Trumps „reopen the country“-Enthusiasmus macht


Die USA sind halt groß. Und es besteht die realistische Gefahr, dass das Virus langsam von den Hochburgen in andere Gegenden bis ins Hinterland durchgesickert ist und sich dort zunächst unbemerkt ausgebreitet hat. Ich wage da keine Prognose.


Im seinem heutigen Youtube-Video bringt John Campbell ein paar Zahlen von US-Bundesstaaten. Innerhalb von 7 Tagen lag das Wachstum demnach z.B. in

Nebraska bei 99 Prozent, Iowa 90 Prozent, Arkansas 60 Prozent oder South Dakota 44 Prozent.


watch?v=p05ekSK7CsM

Born in the USA

Lattenknaller, Madrid, Samstag, 25.04.2020, 17:39 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

In USA ist die Zahl der Todesopfer zuletzt wieder gestiegen. Mal schauen, was das mit Trumps „reopen the country“-Enthusiasmus macht


Die USA sind halt groß. Und es besteht die realistische Gefahr, dass das Virus langsam von den Hochburgen in andere Gegenden bis ins Hinterland durchgesickert ist und sich dort zunächst unbemerkt ausgebreitet hat. Ich wage da keine Prognose.

Wenn man sich die Zahlen angeschaut hat in den letzten Tagen konnte man den Eindruck kriegen.
New York lässt nach, aber die anderen Staaten füllen das auf.
Und die Regierungen dort kämpfen an 3 Fronten, einmal gegen den Trumpschen Schwachsinn, dann gegen kleine Teile der Bevölkerung, die aggressiv Stimmung machen und gegen die Ausbreitung selber.

Born in the USA

Rupo, Ruhrpott, Samstag, 25.04.2020, 17:36 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Wobei bei den Hardcore Rednecks in Kentucky du eher die Chance hast an Inzest, selbst gebrannten Fusel, überfahren von einem Pick Up und natürlich Schusswaffen Gebrauch zu sterben, als vom Virus - insofern wird Homi Donlad seine Base mit Reopen oder wie Er twittern würde 'Free them up!' hinter sich versammeln...

Born in the USA

Schnippelbohne, Bauernland, Samstag, 25.04.2020, 16:21 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

In USA ist die Zahl der Todesopfer zuletzt wieder gestiegen. Mal schauen, was das mit Trumps „reopen the country“-Enthusiasmus macht


Die USA sind halt groß. Und es besteht die realistische Gefahr, dass das Virus langsam von den Hochburgen in andere Gegenden bis ins Hinterland durchgesickert ist und sich dort zunächst unbemerkt ausgebreitet hat. Ich wage da keine Prognose.

Ja, die These habe ich auch schon gelesen: Zuerst die Ballungsgebiete, dann das Hinterland.

Frankreich / Stand Freitagabend

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 25.04.2020, 13:17 (vor 2089 Tagen) @ CHS

Hier die Zahlen vom Freitagabend:

- 122.577 identifizierte Infizierte aktuell seit dem 01.03. bislang; davon 1.773 in den letzten 24 Stunden.

- 28.558 Patienten werden aktuell in den Hospitälern behandelt; davon sind 1.346 in den letzten 24 Stunden hinzugekommen. Der Saldo neuaufgenommene / entlassene Patienten ist erneut negativ (- 561). Ein sich langsam fortsetzender, aber momentan eindeutiger Trend.

- 4.870 Patienten befinden sich aktuell auf den Intensivstationen; davon sind 155 in den letzten 24 Stunden hinzugekommen. Der Saldo hinzugekommene / auf die Stationen zurückverlegte Patienten ist weiterhin negativ (- 183). Der klare Trend setzt sich auch hier langsam, aber stetig fort.

- 22.245 Tote aktuell seit dem 01.03. bislang in den Krankenhäusern sowie Alten-/Pflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen; davon 389 in den letzten 24 Stunden.

- 13.852 Tote davon aktuell seit dem 01.03. bislang in den Krankenhäusern (+ 305 in den letzten 24 Stunden) und 8.393 in den Heimen (+ 84). Die Zahl der täglichen Toten in den Heimen scheint (bei aller Vorsicht hinsichtlich der Interpretation) abzunehmen.

- Seit dem 01.03. wurden/werden über 87.000 Patienten in den Hospitälern behandelt, davon mussten ca. 15.000 auf die Inetnsivstationen.


Sonstiges:

- Nach Jérôme Salomon sei es möglich, dass das Virus über die Klimaanlagen transportiert werden kann; das dadurch entstehende Risiko schätzt er allerdings als gering ein.

- Der Verkauf von Nikotinpflastern in den Apotheken wurde limitiert, damit diejenigen, die tatsächlich ein solches benötigen, auch damit versorgt werden können. Zur Zeit wird eine Studie hinsichtlich eines möglichen protektiven Schutzes von Nikotin vor dem Coronavirus durchgeführt, nachdem in einigen Pariser Krankenhäusern entsprechende Beobachtungen gemacht worden waren. Die diesbezüglichen Pressemeldungen haben wohl eine verstärkte Nachfrage ausgelöst.

- Die französische Regierung hat angekündigt, Air France - KLM mit 7 Mrd € zu unterstützen.

- Eine Verschiebung der großen Schulferien in den September hinein wurde in die Diskussion über die Wiedereröffnung der Schulen eingebracht.

- Die Anzahl der Meldungen/Beschwerden/Anzeigen, die sich auf direkte Nachbarn beziehen, sei laut Polizei und Ordnungsbehörden in den letzten Wochen des confinement um 70% gestiegen.

- Nachdem die Leichtathletik-EM in Paris abgesagt wurde, geraten auch die French Open und die Tour de France wieder in die Diskussion um eine Absage. Die zuständige Ministerin jedenfalls stellte sich nicht unbedingt hinter eine Durchführung dieser Veranstaltungen. Bei beiden Ereignissen spielen wirtschaftliche Interessen und Zwänge eine große Rolle. Die Tennisanlagen wurden für einen dreistelligen Millionenbetrag umgebaut und ohne Einnahmen dieses Jahr droht der Konkurs. Und ein Ausfall der diesjährigen Tour würde auch das Aus für nicht wenige Rennställe bedeuten.

- In der Diskussion um eine mögliche Zunahme der Vorfälle in den ‚sensiblen Vierteln‘ hat ein Politiker der Regierungspartei den Vorschlag gemacht, bei einer Ausweitung zu Unruhen die Armee einzusetzen. Dieser Vorschlag wurde von Innenminister Castener umgehend strikt zurückgewiesen.
Derweil steigen die Sorgen um eine essentielle Notlage in diesen Vierteln, insbesondere in St. Denis nördlich von Paris. Viele der dort lebenden Menschen verdienen ihr Geld mit geringqualifizierten und gering bezahlten Tätigkeiten, die keine Chance auf Rücklagenbildung lassen. Oftmals können gerade diese Tätigkeiten momentan nicht ausgeführt werden. Es fehlt also Geld, um die Familie zu versorgen. Hinzu kommt eine unbekannte, aber als hoch eingeschätzte Anzahl von ‚Illegalen‘, die sich täglich auf dem Arbeitsstrich für 30 € am Tag verdingen. Denen fehlt momentan jegliches Einkommen. Die Schlangen vor den ehrenamtlich betriebenen Lebensmittelversorgungsständen werden daher immer länger. In Anbetracht dieser Situation erscheint es momentan relativ ruhig zu sei, was aber auch täuschen kann. Es ist auch möglich, dass die Lunte bereits brennt und das Pulverfass explodieren könnte. Die Politik weiß um die Situation, muss aber auch schnell und vor allem pragmatisch handeln.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 12:35 (vor 2089 Tagen) @ CHS

"Oans, zwoa, gsuffa"

Dürfte sicherlich diskutiert werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Guido, Samstag, 25.04.2020, 17:17 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

"Oans, zwoa, gsuffa"

Dürfte sicherlich diskutiert werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.

Über den Grund, warum Kneipen und Bierzelte besonders gefährlich sind, wurde bereits häufiger in den letzten Tagen berichtet: Die Gläser werden einfach nicht ausreichend - vor allem heiß genug - gespült.
Wer häufig Herpes-Probleme hat, kennt dieses Problem und nimmt in Kneipen idR grundsätzlich Flaschenbier. Ich denke, ein Teil der Strategie für eine Rückkehr zum Normalbetrieb in mittel-ferner Zukunft, dürfte sein, dass beim Gläserspülen Verbesserungen verpflichtend sind bzw. Einwegbecher verwendet werden müssen

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 22:28 (vor 2088 Tagen) @ Guido

"Oans, zwoa, gsuffa"

Dürfte sicherlich diskutiert werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.


Über den Grund, warum Kneipen und Bierzelte besonders gefährlich sind, wurde bereits häufiger in den letzten Tagen berichtet: Die Gläser werden einfach nicht ausreichend - vor allem heiß genug - gespült.
Wer häufig Herpes-Probleme hat, kennt dieses Problem und nimmt in Kneipen idR grundsätzlich Flaschenbier. Ich denke, ein Teil der Strategie für eine Rückkehr zum Normalbetrieb in mittel-ferner Zukunft, dürfte sein, dass beim Gläserspülen Verbesserungen verpflichtend sind bzw. Einwegbecher verwendet werden müssen

Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Aber ich vermute, bei der aktuellen Welle war auch bei Starkbierfesten die Tröpfchen-Infektion vorherrschend.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

bigfoot49, Leipzig, Samstag, 25.04.2020, 17:59 (vor 2088 Tagen) @ Guido

Zum Karneval in Heinsberg oder dem Starkbierfest in der einen bayerischen Stadt gab es allerdings auch den Bericht, dass es dort nur Bier in Flaschen gab.

Zu dem Thema Infektionsgefahr über nicht so saubere Gläser, fiel mir die Tage dieser Desinfektionsstick ein, den es vor ca 2-3 Jahren mal gegeben hat. Wäre doch eigentlich die Chance aktuell ;-)

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 17:41 (vor 2088 Tagen) @ Guido

Du hast es doch genant einfach Flaschen nehmen oder schafst du keine ganze mit Rotwein? ;)

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Treponem, Auf‘m Berch, Samstag, 25.04.2020, 18:06 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Ne Flasche Rotwein schafen? Ist das so ne Art Trinkritual? Kann doch nur aus Bayern kommen ? ;-)

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 19:44 (vor 2088 Tagen) @ Treponem

Wir werden jetzt ja alle zu Flaschenkindern erzogen.
Ist halt nur die Frage zu welchen.
Zu Kölnern mir ihren 0,2 Gläsern oder zu Bayern wo Gläser unter einem Liter nicht existieren und es jetzt nur noch FAXE aus der Dose gibt.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

The_Rapture, Vice City, Samstag, 25.04.2020, 14:34 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Bayern ist eben ein Transitland. So ziemlich jeder Skifahrer durchquert im Winter Bayern. Logisch, dass die Zahlen hier am höchsten sind.
Aber klar, die doofen, biersaufenden CSU-Wähler passend natürlich besser ins Weltbild.
Und dann noch der olle Populist Söder...
Zum Glück hat sich NRW in dieser Zeit absolut vorbildlich verhalten...nicht.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 25.04.2020, 15:48 (vor 2088 Tagen) @ The_Rapture

Bayern ist eben ein Transitland. So ziemlich jeder Skifahrer durchquert im Winter Bayern.

Ganz genau. Das Wort ist "durchqueren". Die am stärksten betroffenen Regionen liegen auch nicht dort wo die Autobahnraststätten sind. Von den Umsteigebahnhöfen für Zugreisende ist auch nur München besonders betroffen und das ist wohl eher auf die Dichte der Bevölkerung zurück zu führen. Je enger Menschen zusammen leben, umso leichter verbreitet sich ein Virus. Das ist auch der Grund warum Schweden einen anderen Weg gegangen sind.

Logisch, dass die Zahlen hier am höchsten sind.

Nein, das ist unter der Prämisse eben nicht logisch. Logisch ist, dass viele Bayern in Österreich und Italien im Ski-Urlaub waren. Bayern ist bevölkerungsmäßig das zweitgrößte Bundesland. Traditionell ist der Wintersport dort unten deutlich stärker verankert. Es haben sich diverse Bayern in Tirol und Italien angesteckt. Können die auch nichts für, wenn man sich den zeitlichen Verlauf vor Augen führt. Es waren durchaus infizierte Bayern, die auf den Starkbierfesten ihre Stammesbrüder und -schwestern angesteckt haben.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 14:42 (vor 2088 Tagen) @ The_Rapture

Bayern ist eben ein Transitland. So ziemlich jeder Skifahrer durchquert im Winter Bayern. Logisch, dass die Zahlen hier am höchsten sind.

Nun fährt in der Regel durch. Maximal tankt er oder besucht irgend eine Toilette. Für eine Ansteckung ist aber wohl ein enger Kontakt für einen gewissen Zeitraum erforderlich.

Mit anderen Worten: Deine Erklärung hat Trump-Niveau.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

burz, Lünen, Samstag, 25.04.2020, 14:56 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Bayern ist eben ein Transitland. So ziemlich jeder Skifahrer durchquert im Winter Bayern. Logisch, dass die Zahlen hier am höchsten sind.


Nun fährt in der Regel durch. Maximal tankt er oder besucht irgend eine Toilette. Für eine Ansteckung ist aber wohl ein enger Kontakt für einen gewissen Zeitraum erforderlich.

Mit anderen Worten: Deine Erklärung hat Trump-Niveau.

Naja. Trotzdem wirst Du in Baden Württemberg und Bayern mehr Skifahrer als im restlichen Deutschland haben. Das erklärt in Teilen dann schon die höheren Fallzahlen da unten. In NRW ist es dann Gangelt.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 16:01 (vor 2088 Tagen) @ burz

Bayern ist eben ein Transitland. So ziemlich jeder Skifahrer durchquert im Winter Bayern. Logisch, dass die Zahlen hier am höchsten sind.


Nun fährt in der Regel durch. Maximal tankt er oder besucht irgend eine Toilette. Für eine Ansteckung ist aber wohl ein enger Kontakt für einen gewissen Zeitraum erforderlich.

Mit anderen Worten: Deine Erklärung hat Trump-Niveau.


Naja. Trotzdem wirst Du in Baden Württemberg und Bayern mehr Skifahrer als im restlichen Deutschland haben. Das erklärt in Teilen dann schon die höheren Fallzahlen da unten. In NRW ist es dann Gangelt.

Das ist richtig. Aber mein Vorredner hat von Skifahrern geschrieben, die Bayern im Transitverkehr durchquert haben. Und zu behaupten, von denen wären in einem irgendwie relevanten Umfang Menschen in Bayern angesteckt worden, ist nun einmal völliger Unsinn.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

majae, Muc, Samstag, 25.04.2020, 15:16 (vor 2088 Tagen) @ burz

Naja. Trotzdem wirst Du in Baden Württemberg und Bayern mehr Skifahrer als im restlichen Deutschland haben. Das erklärt in Teilen dann schon die höheren Fallzahlen da unten. In NRW ist es dann Gangelt.

Definitiv. Bei meiner Arbeit (München) waren durchaus einige zu den kritischen Zeiten in Österreich oder Südtirol Ski-Fahren. Nur sind solche Starkbierfeste dann für den Virus auch der perfekte Multiplikator, wo wenige Infizierte leicht dutzende andere Personen anstecken können.

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simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 14:39 (vor 2088 Tagen) @ The_Rapture
bearbeitet von simie, Samstag, 25.04.2020, 14:44

Ein Unterschied von fast 10000 in den Fallzahlen bei geringerer Bevölkerung ist schon deutlich.
Und nicht durch Durchreisende erklärbar.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Alones, Samstag, 25.04.2020, 12:47 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

"Oans, zwoa, gsuffa"

Dürfte sicherlich diskutiert werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.

Und wieso postest du jetzt wieder einen paar Tagen alten Artikel?

Ich weiß auch gar nicht, was es da jetzt großartig zu diskutieren gibt? Alle Starkbierfeste für immer verbieten? Ich selbst komme aus der Region. Klassische Bauernfeten. Besäufnis mit ganz viel Gebumse hinterher. Karneval auf bayerisch eben. Muss einem nicht gefallen, aber irgendwie müssen sich Mama und Papa ja kennen gelernt haben.

Sich hinterher hinzustellen, dass man es hätte verbieten sollen, ist auch leicht gesagt. Supersöder hätte es ja tun können, hat er aber nicht. Trotzdem schießen seine Beliebtheitswerte durch die Decke und sein Vorgehen wird auch hier im Forum gefeiert.

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pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 25.04.2020, 15:56 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Und wieso postest du jetzt wieder einen paar Tagen alten Artikel?

Das habe ich mich allerdings auch gefragt.

Klassische Bauernfeten. Besäufnis mit ganz viel Gebumse hinterher. Karneval auf bayerisch eben.

In anderen Bundesländern wurde Karneval abgesagt. Der lag auch zeitlich noch VOR den Sauf- und Bumsfesten (wie du sie beschreibst).

Sich hinterher hinzustellen, dass man es hätte verbieten sollen, ist auch leicht gesagt. Supersöder hätte es ja tun können, hat er aber nicht. Trotzdem schießen seine Beliebtheitswerte durch die Decke und sein Vorgehen wird auch hier im Forum gefeiert.

Seine Beliebtheitswerte schießen durch die Decke, weil die Leute schlichtweg als Masse blöd sind. Mal eben wurde vergessen wie sehr er zu Beginn versagt hat und was der Typ sich in den letzten 20 Jahren alles gerissen hat. Von ganz üblen Populismus bis widerwärtigsten Rassismus und extrem dummen ungebildeten Aussagen war bei dem alles dabei. Momentan sieht man nur seine "harte" Hand. Ich kann die Einwohner Bayerns schon deswegen nicht ernst nehmen, weil sie ihn zu ihrem MP gewählt haben.

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herrNick, Samstag, 25.04.2020, 16:14 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Seine Beliebtheitswerte schießen durch die Decke, weil die Leute schlichtweg als Masse blöd sind. Mal eben wurde vergessen wie sehr er zu Beginn versagt hat und was der Typ sich in den letzten 20 Jahren alles gerissen hat. Von ganz üblen Populismus bis widerwärtigsten Rassismus und extrem dummen ungebildeten Aussagen war bei dem alles dabei. Momentan sieht man nur seine "harte" Hand. Ich kann die Einwohner Bayerns schon deswegen nicht ernst nehmen, weil sie ihn zu ihrem MP gewählt haben.

Wikipedia: Mit 72,3 % gab es die höchste Wahlbeteiligung seit 1982. Während die CSU ihr schlechtestes Ergebnis seit 1950

A propos Populismus, du könntest Dich ja auch auf die Leute beschränken, die ihn gewählt haben. Und natürlich gibt es gesellschaftliche Schichten und Berufsgruppen, die von der CSU profitieren. Die haben vermutlich die Partei und nicht Söder gewählt.
Und dann ist eine Wahl auch eine Frage der Alternativen. Und die sind nicht berauschend. Die Grünen haben hier (mit der CSU) für eine Studie gestimmt, ob schwere Krankheiten mit Homöopathie behandelbar sind.

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pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 25.04.2020, 16:47 (vor 2088 Tagen) @ herrNick

A propos Populismus, du könntest Dich ja auch auf die Leute beschränken, die ihn gewählt haben.

Nein. Die Restgesellschaft war offensichtlich nicht in der Lage eine Mehrheit zu bilden und Söder zu verhindern. Die Bayern sind für Söder genauso verantwortlich wie wir hier in NRW für Laschet.

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Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 16:09 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Und wieso postest du jetzt wieder einen paar Tagen alten Artikel?


Das habe ich mich allerdings auch gefragt.

Weil er hier noch nicht Thema war, und weil ich den Artikel als sehr relevant betrachte. Und er scheint ja einige Leute ganz massiv zu "triggern".

Im Nachhinein wird man so einiges aufarbeiten müssen. Bei vielen Punkten stellt sich die Frage, ob man -natürlich den jeweiligen Kenntnisstand berücksichtigt- die richtigen Entscheidungen getroffen hat.

Das betrifft beispielsweise die Beschaffung von Schutzkleidung und Desinfektionsmittel im Januar und Februar, die Regulierung - oder Nichtregulierung- des Reiseverkehrs, die Pflicht, einen Gesichtsschutz zu tragen, und, und, und.

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Franke, Samstag, 25.04.2020, 13:01 (vor 2089 Tagen) @ Alones

"Oans, zwoa, gsuffa"

Dürfte sicherlich diskutiert werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.


Und wieso postest du jetzt wieder einen paar Tagen alten Artikel?

Ich weiß auch gar nicht, was es da jetzt großartig zu diskutieren gibt? Alle Starkbierfeste für immer verbieten? Ich selbst komme aus der Region. Klassische Bauernfeten. Besäufnis mit ganz viel Gebumse hinterher. Karneval auf bayerisch eben. Muss einem nicht gefallen, aber irgendwie müssen sich Mama und Papa ja kennen gelernt haben.

Sich hinterher hinzustellen, dass man es hätte verbieten sollen, ist auch leicht gesagt. Supersöder hätte es ja tun können, hat er aber nicht. Trotzdem schießen seine Beliebtheitswerte durch die Decke und sein Vorgehen wird auch hier im Forum gefeiert.

Das Problem war bekannt. Man hat ja sogar Witze darüber gemacht.

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Alones, Samstag, 25.04.2020, 13:08 (vor 2089 Tagen) @ Franke

Das Problem war bekannt. Man hat ja sogar Witze darüber gemacht.

Dann hätte man es absagen sollen. Hat man aber nicht. Stattdessen wird Söder mittlerweile als Kanzlernachfolger gehandelt. Dass die Leute, die das veranstaltet haben, nicht von sich aus, den Stecker gezogen haben, kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen. Als Bürger sollte man sich darauf verlassen können, dass die Behörden und Ämter schon wissen, was sie tun.

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sepos, Saarlandstraße, Samstag, 25.04.2020, 13:18 (vor 2089 Tagen) @ Alones

Am Beispiel Rosenheim: Das eine Amt (Gesundheitsamt des Landratsamts) wusste anscheinend was zu tun ist, die Stadt (CSU) wollte sich dem aber nicht anschließen. Dass ein Söder dies nicht übermäßig betont und Starkbierfeste immer nur als eine unter mehreren Vermehrungsoptionen anführt, ist natürlich klar. Davon, dass seine CSU in Bayern an den krassen Ausmaßen der Verbreitung, die in Bayern zu sehen sind, große Verantwortung trägt ist außer Frage. Dies hat der Kollege Söder taktisch nicht schlecht genutzt, das muss man ihm lassen.

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Lattenknaller, Madrid, Samstag, 25.04.2020, 13:32 (vor 2089 Tagen) @ sepos

Am Beispiel Rosenheim: Das eine Amt (Gesundheitsamt des Landratsamts) wusste anscheinend was zu tun ist, die Stadt (CSU) wollte sich dem aber nicht anschließen. Dass ein Söder dies nicht übermäßig betont und Starkbierfeste immer nur als eine unter mehreren Vermehrungsoptionen anführt, ist natürlich klar. Davon, dass seine CSU in Bayern an den krassen Ausmaßen der Verbreitung, die in Bayern zu sehen sind, große Verantwortung trägt ist außer Frage. Dies hat der Kollege Söder taktisch nicht schlecht genutzt, das muss man ihm lassen.

Söder ist schon ein Medienprofi, dass muss man ihm lassen.
Er hat lange geübt, aber jetzt hat er das gut im Griff. Zudem kommt ihm zugute, dass Opposition momentan ja nicht wirklich stattfindet.
Da kann er sein "Narrativ" wie es so schön neudeutsch heißt, gut umsetzen.
Ich bin der Söder und greife durch. Die Verbreitungszahlen bei uns in Bayern kommen v.a. aus der Lage zu Österreich und Italien. Da sind es die Ferienheimkehrer aus Ischgl und Co.
Das allerdings mit den Starkbierfesten ein heimisches Ischgl hatte und die CSU da einen erheblich Anteil daran hatte, erwähnt er nur beiläufig. Das ist zumindest unredlich.

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Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 12:58 (vor 2089 Tagen) @ Alones

"Oans, zwoa, gsuffa"

Dürfte sicherlich diskutiert werden, wenn sich die Lage wieder normalisiert hat.


Und wieso postest du jetzt wieder einen paar Tagen alten Artikel?

Ich weiß auch gar nicht, was es da jetzt großartig zu diskutieren gibt? Alle Starkbierfeste für immer verbieten? Ich selbst komme aus der Region. Klassische Bauernfeten. Besäufnis mit ganz viel Gebumse hinterher. Karneval auf bayerisch eben. Muss einem nicht gefallen, aber irgendwie müssen sich Mama und Papa ja kennen gelernt haben.

Sich hinterher hinzustellen, dass man es hätte verbieten sollen, ist auch leicht gesagt. Supersöder hätte es ja tun können, hat er aber nicht. Trotzdem schießen seine Beliebtheitswerte durch die Decke und sein Vorgehen wird auch hier im Forum gefeiert.

Kann es sein, dass Du dich persönlich angegriffen fühlst? Motto "Fußballspiele besuchen nein, auf Starkbierfesten saufen ja!"?

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Alones, Samstag, 25.04.2020, 13:05 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

Kann es sein, dass Du dich persönlich angegriffen fühlst? Motto "Fußballspiele besuchen nein, auf Starkbierfesten saufen ja!"?

Nicht wirklich. Starkbierfeste waren noch nie mein Ding. Ebenso wenig Volksfeste. Das Oktoberfest kann man meiner Meinung nach sogar gerne für immer einstampfen. Aber natürlich verstehe ich trotzdem, dass es eben Leute gibt, die auf sowas stehen. Ich verstehe nur nicht, was da jetzt dein Diskussionsansatz ist? Zu dem Zeitpunkt gab es eben noch keine Verbote, also hat man es trotzdem durchgezogen.

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ooohflupptnicht, Rüttenscheid - Gute Zeit, Samstag, 25.04.2020, 20:25 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Nicht wirklich. Starkbierfeste waren noch nie mein Ding. Ebenso wenig Volksfeste.

Echt nicht? In meiner Münchner Zeit war das Nockherberg-Fest mein Favorit. Bergkerwa in Erlangen war wie das Straubinger Bierfest auch mal ganz nett. Geschmäcker sind verschieden...

Das Oktoberfest kann man meiner Meinung nach sogar gerne für immer einstampfen.

Jupp. Zusammen mit Karneval.

Aber natürlich verstehe ich trotzdem, dass es eben Leute gibt, die auf sowas stehen.

Nein, müssen alle doof finden wie ich. ;-)

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Kruemelmonster09, Samstag, 25.04.2020, 13:28 (vor 2089 Tagen) @ Alones

Kann es sein, dass Du dich persönlich angegriffen fühlst? Motto "Fußballspiele besuchen nein, auf Starkbierfesten saufen ja!"?


Nicht wirklich. Starkbierfeste waren noch nie mein Ding. Ebenso wenig Volksfeste. Das Oktoberfest kann man meiner Meinung nach sogar gerne für immer einstampfen. Aber natürlich verstehe ich trotzdem, dass es eben Leute gibt, die auf sowas stehen. Ich verstehe nur nicht, was da jetzt dein Diskussionsansatz ist? Zu dem Zeitpunkt gab es eben noch keine Verbote, also hat man es trotzdem durchgezogen.

Und zu dem Zeitpunkt wurden ja auch noch Fußballspiele mit Publikum durchgezogen.

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bigfoot49, Leipzig, Samstag, 25.04.2020, 16:17 (vor 2088 Tagen) @ Kruemelmonster09

Hab es die Tage schon mal gefragt:
Gibt es dazu Erkenntnisse?
Die Forenvirol... äh user waren ja teilweise entsetzt, dass Gladbach-Dortmund noch stattfindet. Genauso Leipzig-Tottenham.
Bei letzterem waren mehrere Infizierte. Leute aus dem Umfeld getestet und waren nicht infiziert. In Leipzig ist die Anzahl der Infizierten danach auch nicht explodiert, wie von so manch einem befürchtet.

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Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 16:22 (vor 2088 Tagen) @ bigfoot49

Hab es die Tage schon mal gefragt:
Gibt es dazu Erkenntnisse?
Die Forenvirol... äh user waren ja teilweise entsetzt, dass Gladbach-Dortmund noch stattfindet. Genauso Leipzig-Tottenham.
Bei letzterem waren mehrere Infizierte. Leute aus dem Umfeld getestet und waren nicht infiziert. In Leipzig ist die Anzahl der Infizierten danach auch nicht explodiert, wie von so manch einem befürchtet.

Um die Zeit sind ja die Zahlen in NRW überall gestiegen, man hat es aufgegeben, die Infektionsketten nachzuverfolgen. Deshalb könnte eine Aussage eventuell schwierig sein.

Und was Leipzig angeht, so benötigt man vermutlich eine ausreichend große Zahl von infektiösen Personen, um einen Multiplikatatoreffekt auszulösen.

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Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 13:35 (vor 2089 Tagen) @ Kruemelmonster09


Und zu dem Zeitpunkt wurden ja auch noch Fußballspiele mit Publikum durchgezogen.

Auch sollte später sauber aufgearbeitet werden. Ich denke da insbesondere an die Partie von Gladbach gegen den BVB. Einfach die Gladbach-Fans aus dem Kreis Heinsberg aussperren, und alles ist in Ordnung? Das war deutlich zu kurz gedacht.

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Kruemelmonster09, Samstag, 25.04.2020, 13:43 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich


Und zu dem Zeitpunkt wurden ja auch noch Fußballspiele mit Publikum durchgezogen.


Auch sollte später sauber aufgearbeitet werden. Ich denke da insbesondere an die Partie von Gladbach gegen den BVB. Einfach die Gladbach-Fans aus dem Kreis Heinsberg aussperren, und alles ist in Ordnung? Das war deutlich zu kurz gedacht.

War das so?
Das ganze fühlt sich soweit weg an und seit dem ist so viel passiert, daß habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

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simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 13:53 (vor 2088 Tagen) @ Kruemelmonster09

Es war keine Anordnung. Es gab jedoch von Seiten des Vereines den Aufruf an Heinsberger nicht zu kommen. Verbunden mit einem Angebot die nicht genutzten Tickets umzutauschen.

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BukausmTal, Wuppertal, Samstag, 25.04.2020, 14:12 (vor 2088 Tagen) @ simie

Es war keine Anordnung. Es gab jedoch von Seiten des Vereines den Aufruf an Heinsberger nicht zu kommen. Verbunden mit einem Angebot die nicht genutzten Tickets umzutauschen.>

Ich weiß von einem Gladbacher Freund, dass auch Fans
aus der Region Heinsberg ins Stadion gegangen sind, trotz des "Angebotes" von Karten für andere Spiele. Was damals das Gladbacher Gesundheitsamt zu der Einschätzung geritten hat, keine besondere Gefährdungslage zu sehen, wäre spannend zu wissen. Mehr körperliche Nähe als bei den Abtransporten in Bussen nach einem Spiel in Gladbach habe ich als Fußballfan noch nie erlebt.

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Kruemelmonster09, Samstag, 25.04.2020, 15:55 (vor 2088 Tagen) @ BukausmTal

Es war keine Anordnung. Es gab jedoch von Seiten des Vereines den Aufruf an Heinsberger nicht zu kommen. Verbunden mit einem Angebot die nicht genutzten Tickets umzutauschen.>


Ich weiß von einem Gladbacher Freund, dass auch Fans
aus der Region Heinsberg ins Stadion gegangen sind, trotz des "Angebotes" von Karten für andere Spiele. Was damals das Gladbacher Gesundheitsamt zu der Einschätzung geritten hat, keine besondere Gefährdungslage zu sehen, wäre spannend zu wissen. Mehr körperliche Nähe als bei den Abtransporten in Bussen nach einem Spiel in Gladbach habe ich als Fußballfan noch nie erlebt.

Oh doch! Früher in den Pendelbussen nach dem Spiel zurück zum BVB Megastore. Gefühlt nur ein einziger Bus der pendelt und der war auch noch ohne Gelenk.

Unvergessen zB nach einem Spiel gegen den HSV als das Wasser schon innen die Scheiben runterlief. Der Busfahrer hat dann bei jedem kurzen Halt (Rückstau und Ampel) die Türen aufgemacht.

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simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 14:42 (vor 2088 Tagen) @ BukausmTal

Mehr körperliche Nähe als bei den Abtransporten in Bussen nach einem Spiel in Gladbach habe ich als Fußballfan noch nie erlebt.

Dort dürfte auch die größte Gefahr bei Fußballspielen liegen. Nicht mal im Stadion selbst.

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Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 13:47 (vor 2089 Tagen) @ Kruemelmonster09


Und zu dem Zeitpunkt wurden ja auch noch Fußballspiele mit Publikum durchgezogen.


Auch sollte später sauber aufgearbeitet werden. Ich denke da insbesondere an die Partie von Gladbach gegen den BVB. Einfach die Gladbach-Fans aus dem Kreis Heinsberg aussperren, und alles ist in Ordnung? Das war deutlich zu kurz gedacht.


War das so?
Das ganze fühlt sich soweit weg an und seit dem ist so viel passiert, daß habe ich gar nicht mehr auf dem Schirm.

Ich hatte es zumindest so gelesen. Aber in letzter Zeit ist in der Tat so viel passiert, gefühlt ist das bereits Jahre her.

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

Franke, Samstag, 25.04.2020, 13:13 (vor 2089 Tagen) @ Alones

Kann es sein, dass Du dich persönlich angegriffen fühlst? Motto "Fußballspiele besuchen nein, auf Starkbierfesten saufen ja!"?


Nicht wirklich. Starkbierfeste waren noch nie mein Ding. Ebenso wenig Volksfeste. Das Oktoberfest kann man meiner Meinung nach sogar gerne für immer einstampfen. Aber natürlich verstehe ich trotzdem, dass es eben Leute gibt, die auf sowas stehen. Ich verstehe nur nicht, was da jetzt dein Diskussionsansatz ist? Zu dem Zeitpunkt gab es eben noch keine Verbote, also hat man es trotzdem durchgezogen.

In Rosenheim hat das Gesundheitsamt eine Absage empfohlen, die Stadt hat es leider genehmigt. Und ein paar Tage davor wurde schon im Fernsehen über den Karneval im Februar gesprochen. Man kann also nicht sagen, dass nur hinterher gescheite Leute daherkommen . . .

Spiegel zur Ausbreitung von Covid-19 in Bayern Anfang März

tim86, Hamburg, Samstag, 25.04.2020, 13:11 (vor 2089 Tagen) @ Alones

Man wusste aber bereits ende Februar, dass die Karnevall Sitzung in Heinsberg zum rasanten Anstieg dort geführt hat.

Da kann man dann schon fragen, warum die verantwortlichen Politiker nicht zumindest für dieses Jahr die Starkbierfeste abgesagt hatten.

Coronavirus am Freitag

simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 12:00 (vor 2089 Tagen) @ CHS

So langsam scheint zumindest ein bisschen Vernunft und wissenschaftsbasiertes Handeln einzukehren.
Nur das RKI bleibt bei seiner Ansicht. Aber das kennen wir ja auch schon von der Maskendiskussion.

spiegel.de/panorama/gesellschaft/corona-familienminister-arbeiten-an-fahrplan-fuer-schrittweise-kita-oeffnung-a-1c979d0a-8ea6-49e6-ad6d-4f27d269846e

Coronavirus am Freitag

Tigo, Duisburg, Samstag, 25.04.2020, 13:12 (vor 2089 Tagen) @ simie

Vor allem sollten jetzt erstmal alle die Füße still halten damit man in 1-2 Wochen gucken kann wie sich die Situation nach den kleinen Öffnungen denn entwickelt hat. Nach der Evaluation der Ergebnisse kann man dann gerne über weiter Maßnahmen nachdenken. Sei es mehr oder weniger Öffnung.

Coronavirus am Freitag

simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 14:03 (vor 2088 Tagen) @ Tigo

Bleibt die Frage, was die Evaluierung der jetzigen Lockerungen über die spezielle Frage der Kitas und Grundschulen Aussagen wird. Eher wenig. Das heißt nicht, dass die Evaluierung unnötig ist, sie wird jedoch gar keine Aussagen bezüglich der jungen Kinder ergeben.
Und leider lassen auch die jetzt geplanten Antikörperstudien die Kinder komplett außer Acht (Bezüglich der Münchener Studie ist zu lesen, dass es ein Querschnitt der Bevölkerung sein soll. Inwiefern der sich jedoch auch auf junge Kinder bezieht, weiß ich jetzt nicht. Bei den anderen Studien startet das Alter der Probanden jedoch erst mit 16 bzw. 18 Jahren.)
Das ist ja auch mein Hauptkritikpunkt. Es scheint kein Interesse zu geben, diesen Punkt abzuklären.

Coronavirus am Freitag

simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 17:20 (vor 2088 Tagen) @ simie

Ergänzung: Ich hatte die geplante kleine Studie in Baden Württemberg vergessen. Dort soll jetzt eine Stichprobenstudie durchgeführt werden und 2000 Eltern Kind Paare auf Corona getestet werden.
Wenigstens etwas, auch wenn ich fürchte, dass die Aussagekraft sehr begrenzt sein wird.

Coronavirus am Freitag

Fonzie, Münster, Samstag, 25.04.2020, 12:31 (vor 2089 Tagen) @ simie

So langsam scheint zumindest ein bisschen Vernunft und wissenschaftsbasiertes Handeln einzukehren.
Nur das RKI bleibt bei seiner Ansicht. Aber das kennen wir ja auch schon von der Maskendiskussion.

Ich lese hier die meiste Zeit ja nur mit, aber diese unprovozierte Polemik und Provokation, die in einigen Beiträgen mitschwingt, finde ich unerträglich.

Egal, wie schnell oder langsam man Lockerungen für sinnvoll hält: Es sollte glaube ich jedem klar sein, dass die aktuelle Studienlage, selbst wenn man sie auf die rein virologische Sicht reduziert, geprägt ist von riesigen Unsicherheiten. Es gibt viele schnell anberaumte Studien, nichts belastbares zu Langzeitfolgen oder ähnliches. "Wissenschaftsbasiertes Handeln" ist aktuell schon deshalb kaum möglich. Dazu kommt dann, dass Wirtschaftswissenschaftler eine andere Perspektive auf die ganze Sache haben als Virologen, Kinderpsychologen, Menschen die sich mit Schulorganisation befassen usw. Selbst wenn in jedem Bereich absolute Klarheit herrschen würde, wäre letztendlich immer eine Abwägung verschiedener Güter nötig. Und auch bei dieser hypothetischen Eindeutigkeit würden manche bei "ohne Wirtschafte kein Wohlstand, also alles auf" landen und andere bei "lieber nur die nötigsten Zweige öffnen. Und bei den ethischen Abwägungen landen einige beim utilitaristischen "Y Tote mehr aus der Risikogruppe sind weniger schlimm als X depressive Kinder" und andere sind beim Schutz menschlichen Lebens als höchstem Gut.

Von daher zeigen solche Sätze wie die zitierten immer einigermaßen verlässlich, wer seine persönliche Sicht als absolute Wahrheit verkaufen will.

Coronavirus am Freitag

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 13:51 (vor 2089 Tagen) @ Fonzie

So langsam scheint zumindest ein bisschen Vernunft und wissenschaftsbasiertes Handeln einzukehren.
Nur das RKI bleibt bei seiner Ansicht. Aber das kennen wir ja auch schon von der Maskendiskussion.


Ich lese hier die meiste Zeit ja nur mit, aber diese unprovozierte Polemik und Provokation, die in einigen Beiträgen mitschwingt, finde ich unerträglich.

Egal, wie schnell oder langsam man Lockerungen für sinnvoll hält: Es sollte glaube ich jedem klar sein, dass die aktuelle Studienlage, selbst wenn man sie auf die rein virologische Sicht reduziert, geprägt ist von riesigen Unsicherheiten. Es gibt viele schnell anberaumte Studien, nichts belastbares zu Langzeitfolgen oder ähnliches. "Wissenschaftsbasiertes Handeln" ist aktuell schon deshalb kaum möglich. Dazu kommt dann, dass Wirtschaftswissenschaftler eine andere Perspektive auf die ganze Sache haben als Virologen, Kinderpsychologen, Menschen die sich mit Schulorganisation befassen usw. Selbst wenn in jedem Bereich absolute Klarheit herrschen würde, wäre letztendlich immer eine Abwägung verschiedener Güter nötig. Und auch bei dieser hypothetischen Eindeutigkeit würden manche bei "ohne Wirtschafte kein Wohlstand, also alles auf" landen und andere bei "lieber nur die nötigsten Zweige öffnen. Und bei den ethischen Abwägungen landen einige beim utilitaristischen "Y Tote mehr aus der Risikogruppe sind weniger schlimm als X depressive Kinder" und andere sind beim Schutz menschlichen Lebens als höchstem Gut.

Von daher zeigen solche Sätze wie die zitierten immer einigermaßen verlässlich, wer seine persönliche Sicht als absolute Wahrheit verkaufen will.

Dazu kommt, die Entwicklungen in den Ländern nicht zu betrachten, die bisher als vorbildlich bei der Eindämmung galten.


Die neue Welle an Infektionen in seinem Land sieht Teo als eindeutige Warnung auch für den Rest der Welt: "Das zeigt das Risiko, das mit dem frühzeitigen Ende der Eindämmungsmaßnahmen einhergeht", sagt er. Er glaubt deshalb auch nicht, dass Deutschland schnell zur Normalität zurückkehren könne. Eine Lockerung hält er allenfalls in einzelnen Regionen mit geringen Infektionszahlen für denkbar. Nötig wäre es dann aber, Reiseeinschränkungen innerhalb des Landes einzuführen, um das Entstehen neuer Infektionsherde zu vermeiden.

https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/coronavirus-epidemie-singapur-krise-abriegelung

Es steckt ja auch was positives drin.
Ich hoffe weiter auf Corona-freie Inseln.
Es gibt sie - auch in Bayern - besonders Mecklenburg-Vorpommern.
Die Gebiete durch Kontrollen, auch Apps versuchen auszuweiten und in Infektionsfällen, beherrschbar eindämmen zu können. Anreise mit Gesundheitspass für Jeden, andere Personen unter strengen Auflagen bzgl. Hygiene und der sozialen Distanz. Meldepflicht von Symptomen wie Fieber von alen Arbeitnehmern und Chef, die außerhalb dieser Zonen arbeiten.

Coronavirus am Freitag

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:08 (vor 2088 Tagen) @ Philipp54


Es steckt ja auch was positives drin.
Ich hoffe weiter auf Corona-freie Inseln.
Es gibt sie - auch in Bayern - besonders Mecklenburg-Vorpommern.
Die Gebiete durch Kontrollen, auch Apps versuchen auszuweiten und in Infektionsfällen, beherrschbar eindämmen zu können. Anreise mit Gesundheitspass für Jeden, andere Personen unter strengen Auflagen bzgl. Hygiene und der sozialen Distanz. Meldepflicht von Symptomen wie Fieber von alen Arbeitnehmern und Chef, die außerhalb dieser Zonen arbeiten.

Also fast wie in China?
Die Krise wird ein desaster fur den Westen egal was er macht er wird es nie so wie China machen können.

Coronavirus am Freitag

MKB, Siegen, Samstag, 25.04.2020, 14:03 (vor 2088 Tagen) @ Philipp54

Grundsätzlich ist das innerdeutsche reiseverhalten nicht ganz so förderlich. In meinem Umfeld hatte ich Leute die nach Ausbruch in Heinsberg dort noch mal eben Verwandte besuchten. Für mich völlig daneben. Aber die Leute denken sehr kurzsichtig. Es gibt kleine Ausnahmen die man macht, dann sieht man andere die sich auch weniger dran halten und schon hat man die willkürlichen Überschreitungen. Meine Eltern sind 150 km entfernt und ich werde sie lange nicht sehen. Anderen sind solche Dinge egal. Es ist in etwa wie mit HIV, das betrifft doch nur homosexuelle und drogensüchtige.

Der Staat hatte hier stärker einwirken müssen.

HSC Montpellier Profi auf Intensivstation

Bud_Bundy, Block 13, Samstag, 25.04.2020, 11:13 (vor 2089 Tagen) @ CHS

Es handelt sich dabei um den 23 Jährigen Junior Sambia.

Ein zweiter Test brachte die Bestätigung.

Gute Besserung.

https://www.sport1.de/internationaler-fussball/ligue-1/2020/04/junior-sambia-von-hsc-montpellier-auf-intensivstation-corona-test-positiv

HSC Montpellier Profi auf Intensivstation

markus, Samstag, 25.04.2020, 13:21 (vor 2089 Tagen) @ Bud_Bundy

Es handelt sich dabei um den 23 Jährigen Junior Sambia.

Ein zweiter Test brachte die Bestätigung.

Gute Besserung.

https://www.sport1.de/internationaler-fussball/ligue-1/2020/04/junior-sambia-von-hsc-montpellier-auf-intensivstation-corona-test-positiv

Noch ein Grund mehr die Ligen abzubrechen. Auch junge, topfitte Menschen können einen sehr schweren Verlauf haben und auf dem Fußballplatz gäbe es keinerlei Schutz. Durch ausreichend Tests lässt sich die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zwar reduzieren, aber auch nicht gänzlich ausschließen. Allein durch die Masse an Spieltagen und Spielen, die in den Ligen noch offen sind, erhöht sich die Gefahr wieder deutlich.

HSC Montpellier Profi auf Intensivstation

MKB, Siegen, Samstag, 25.04.2020, 14:05 (vor 2088 Tagen) @ markus

So hoch trainierte Profis können für machen Dinge sogar noch anfälliger sein. Da ist wenig Fett Substanz am Körper. Muskeln sind da eher Energievetbraucher statt Energien Lieferant.

Vernunft gegen Panik

Kris, Samstag, 25.04.2020, 08:44 (vor 2089 Tagen) @ CHS

In der letzten Zeit liest man auch hier häufiger, dass Panik wegen Corona unangebracht sei.

Vernunft gegen Panik:
Vernünftig ist die Forderung nach einer (rascheren) Öffnung, nach Normalität, unterfüttert mit Argumenten und Zahlenmaterial aus dem Netz.
Panik wird als echtes Totschlagargument denjenigen unterstellt, die der aktuell suggerierten Mainstream-Meinung nach raschen Lockerungen entgegensetzen, dass doch evtl. Leben in Gefahr sein könnte.

Ich erlebe panische Reaktionen weder in meinem persönlichen Umfeld noch habe ich hier Posts gelesen, die an Panik erinnern, allenfalls an Sorgen. Oder von Leuten, die mit ihrer Lebenssituation zzt. nicht so gut klar kommen, weil der Alltag unter den jetzigen Bedingungen überfordernd erlebt wird. Oder die versuchen, sich aus der Fülle von Informationen irgendwie ein Bild zu zimmern, mit dem man leben kann und das sie mit anderen verbal teilen. Vielleicht auch von Menschen, die alleine leben und Angst haben krank zu werden. Oder oder oder.

Für einen gemeinsamen Austausch wäre es sicherlich förderlich damit aufhören, anderen Panik zu unterstellen, wenn sie anderer Meinung sind. Vielleicht stellt sich am Ende heraus, dass deren Vorsicht durchaus angebracht war. Vielleicht auch nicht. Wir werden sehen.

Vernunft gegen Panik

fabian 1909, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 09:54 (vor 2089 Tagen) @ Kris

Panik erlebe ich vor allem bei denjenigen, die jetzt alles schnell öfnnen wollen. Wenn ich mir den Lindner anschaue, der redet ja so, als ginge als unter, wenn das nicht sofort für alles geschehe.

Vernunft gegen Panik

Elfmeter, Samstag, 25.04.2020, 10:58 (vor 2089 Tagen) @ fabian 1909

Wenn ich mir den Lindner anschaue, der redet ja so, als ginge als unter, wenn das nicht sofort für alles geschehe.

Was ja für viele, vor allem kleinere Betriebe, so auch stimmt. Aus diesem Grund sollte man auch mit Augenmaß versuchen, eine Rückkehr zu mehr Normalität zu ermöglichen. Die Situation darf dabei natürlich nicht außer Kontrolle geraten. In Schweden scheint das ja auch zu funktionieren.

Vernunft gegen Panik

Peter_Tirol, Vomp, Samstag, 25.04.2020, 14:52 (vor 2088 Tagen) @ Elfmeter

Drosten hat gestern im ORF zu Schweden gemeint, dass sich das Land eben auch gerade auf Grund der derzeitigen Virus-Entwicklung auf einen kommenden Lockdown hinbewegt. Dort dann eben später und mit einer im Verhältnis viel höheren Sterberate.

Link dazu

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

Ingenieur84, Kassel, Samstag, 25.04.2020, 12:47 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

Meine Tendenz ist, dass man Anders Tegnells Ansatz viel mehr hinterfragen sollte. Damberg hat schon reagiert und deutliche Kritik geäußert. Der schwedischen Regierung wird ihre Laisser-faire-Strategie noch auf die Füße fallen.

https://www.welt.de/politik/ausland/article207488419/Corona-Massnahmen-Schwedens-Innenminister-verschaerft-seinen-Ton.html

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

Alones, Samstag, 25.04.2020, 12:58 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Meine Tendenz ist, dass man Anders Tegnells Ansatz viel mehr hinterfragen sollte. Damberg hat schon reagiert und deutliche Kritik geäußert. Der schwedischen Regierung wird ihre Laisser-faire-Strategie noch auf die Füße fallen.

Solche Sätze liest man jetzt hier auch schon seit Wochen. Fakt ist, bislang ist der Supergau in Schweden ausgeblieben, auch wenn es sich manche Leute geradezu herbeisehnen, dass Stockholm zum neuen Bergamo wird. Tatsächlich flacht auch in Schweden die Kurve eher ab. Die Schweden selbst müssen mit diesem Ansatz klarkommen. Es ist eben immer eine Frage, wie viel Freiheit man bereit ist, um Menschenleben zu "retten". Die Schweden haben sich für ihren eigenen Weg entschieden und das ist ihr gutes Recht. Ob sie damit langfristig richtig oder falsch liegen, weiß kein Mensch. Sollte in den nächsten Monaten kein Wundermittel gegen Covid-19 auf den Markt kommen, wird man sich auch in den Lockdown-Ländern hinterfragen müssen. Noch ist das aber alles nicht absehbar.

Bitte? In Schweden soll der Supergau ausgeblieben sein?

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 25.04.2020, 16:31 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Fakt ist, bislang ist der Supergau in Schweden ausgeblieben, [...]

Es geht noch schlimmer als die höchste Sterberate aller betroffenen Länder?

Sorry, aber Schweden hat den "Supergau". Die absolute Zahl mag ja niedrig erscheinen. Aber setz doch einfach mal alle Länder in Relation zueinander. Schau doch mal wie viele Tote pro 100.000 Einwohner vorhanden sind. Die Regierung von Schweden hat ganz massiv versagt.

Zumal ich diesen Scheiß mit der "Durchseuchung" und "Herdenimmunität" langsam nicht mehr hören kann. Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass eine Immunität einen bis zwei Monate hält. Dann geht es wieder von vorne los. Von Anfang an wurde darauf hingewiesen, dass Herdenimmunität nur eine Hoffnung ist, aber medial scheint es zum Ziel erklärt worden zu sein, was nur wieder zeigt, dass die Medien alles in allem zur Zeit auch in Teilen versagen.

Fake News

Fluegelflitzer, Göttingen, Samstag, 25.04.2020, 23:56 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Fakt ist, bislang ist der Supergau in Schweden ausgeblieben, [...]


Es geht noch schlimmer als die höchste Sterberate aller betroffenen Länder?

Sorry, aber Schweden hat den "Supergau". Die absolute Zahl mag ja niedrig erscheinen. Aber setz doch einfach mal alle Länder in Relation zueinander. Schau doch mal wie viele Tote pro 100.000 Einwohner vorhanden sind. Die Regierung von Schweden hat ganz massiv versagt.

Zumal ich diesen Scheiß mit der "Durchseuchung" und "Herdenimmunität" langsam nicht mehr hören kann. Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass eine Immunität einen bis zwei Monate hält. Dann geht es wieder von vorne los. Von Anfang an wurde darauf hingewiesen, dass Herdenimmunität nur eine Hoffnung ist, aber medial scheint es zum Ziel erklärt worden zu sein, was nur wieder zeigt, dass die Medien alles in allem zur Zeit auch in Teilen versagen.

Nennt man sowas heutzutage auf neudeutsch.

Wie kommst du auf die höchste Sterblichkeitsrate?

Desti, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 20:37 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Sowohl relativ als auch absolut, sowohl von den positiv Getesten als auch in Relation zur Bevölkerung hat Schweden nicht die höchste Sterblichkeit, sie befinden sich zwar im oberen Bereich aber alles im "Rahmen".

Ich bin froh, dass es auch andere Ansätze gibt, denn nur so lassen sich Erkentnisse gewinnen die im weiteren Verlauf allen Menschen/Ländern nützen werden und ob die Schweden dafür am Ende einen höheren Preis zahlen werden als andere Länder ist im Moment noch völlig offen...

Bitte? In Schweden soll der Supergau ausgeblieben sein?

Stevie, Samstag, 25.04.2020, 19:45 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass eine Immunität einen bis zwei Monate hält. Dann geht es wieder von vorne los.

Wer behauptet das denn nun wieder?

Bitte? In Schweden soll der Supergau ausgeblieben sein?

Lutz09, Tor zum Sauerland, Samstag, 25.04.2020, 21:34 (vor 2088 Tagen) @ Stevie

Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass eine Immunität einen bis zwei Monate hält. Dann geht es wieder von vorne los.


Wer behauptet das denn nun wieder?

Die, die gerne vom Schlechtesten ausgehen. Die Studienlage ist dünn und man weiß einfach zu wenig. Zur Dauer des Immunschutzes fehlt es an fundierten Daten. Es gibt Anzeichen, dass jemand, der schon einmal an einem anderen Coronavirus erkrankt war, bereits eine Immunität aufgebaut haben könnte. Forscher haben bei Untersuchungen von Abwehrzellen entsprechende Hinweise gefunden. Aber ob das so ist, ist nicht sicher. Da im Blut von Patienten, die wieder genesen sind, Antikörper gegen Sars-CoV-2 gefunden wurden, ist es wahrscheinlich, dass man zumindest für eine Zeit lang immun gegen das Virus ist.
Wissenschaftler halten es für möglich, dass das Virus in Einzelfällen offenbar reaktiviert werden könnte. Ob das so ist, kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Die Beobachtungen können auch auf Ungenauigkeiten bei den Testverfahren zurückzuführen sein.

Bitte? In Schweden soll der Supergau ausgeblieben sein?

Lutz09, Samstag, 25.04.2020, 21:42 (vor 2088 Tagen) @ Lutz09

Dass doch so einige Menschen aktive T-Zellen gegen das Sars2-Virus besitzen, obwohl sie nie mit Corona in Berührung gekommen sind, ist tatsächlich erstaunlich. Die Vermutung ist, dass sie zuvor irgendwann mal mit einem der 4 anderen Corona-Viren Kontakt hatten, dadurch eine Erkältung hatten, und jetzt immun sind...

Bitte? In Schweden soll der Supergau ausgeblieben sein?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 22:35 (vor 2088 Tagen) @ Djerun

Dass doch so einige Menschen aktive T-Zellen gegen das Sars2-Virus besitzen, obwohl sie nie mit Corona in Berührung gekommen sind, ist tatsächlich erstaunlich. Die Vermutung ist, dass sie zuvor irgendwann mal mit einem der 4 anderen Corona-Viren Kontakt hatten, dadurch eine Erkältung hatten, und jetzt immun sind...

Auch da muss man zunächst abwarten, ob die Vermutung tatsächlich zutrifft. Sollte sie stimmen, dann könnte das ja eventuell daran liegen, dass die unterschiedlichen, aber weiträumig verwandten Viren gewisse gemeinsame Oberflächenstrukturen aufweisen, auf die die T-Zellen triggern.

Bitte? In Schweden soll der Supergau ausgeblieben sein?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 20:27 (vor 2088 Tagen) @ Stevie

Aktuell verdichten sich die Anzeichen, dass eine Immunität einen bis zwei Monate hält. Dann geht es wieder von vorne los.


Wer behauptet das denn nun wieder?

Es gab vor ein paar Tagen eine Meldung, nach der die Konzentration von Antikörpern gegen Sars-CoV-2 im Blut relativ schnell niedriger wird.

Aber ob das tatsächlich stimmt, bleibt abzuwarten. Viele Studien sind aktuell mit der heißen Nadel gestrickt.

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

Alones, Samstag, 25.04.2020, 15:25 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Der absolute Super-Gau ist wohl ausgeblieben, aber die über Tausend Toten (1124) in Stockholm allein sind schon nicht so ein Riesenerfolg... Das wären in Dortmund Dann eben nicht 3 sondern ca. 725... oder in HH dann eben 2000 statt 122,
Ok, Sonderfall Hauptstadt... aber auch in Berlin sind es keine 4000 Toten sondern dreistellig... mit einer 1 vorne, also auch deutlich weniger als 1/10...
und die Sache ist noch nicht ausgestanden, da finde ich schon dass den Schweden auch jetzt schon ihr Weg auf die Füße fällt....

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

borussenglobe, monheim, Samstag, 25.04.2020, 15:42 (vor 2088 Tagen) @ RE_LordVader

Das kann man doch gar nicht vergleichen und beurteilen, da man die jeweilige Durchseuchung nicht kennt.

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

pactum Trotmundense, Syburg, Samstag, 25.04.2020, 16:33 (vor 2088 Tagen) @ borussenglobe

Das kann man doch gar nicht vergleichen und beurteilen, da man die jeweilige Durchseuchung nicht kennt.

Die Durchseuchung ist scheißegal. Die Toten juckt es null wie durchseucht ihr Land war. Hätte Schweden ähnliche Maßnahmen wie Deutschland getroffen, hätten sie nur ein Drittel, evtl. ein Viertel der Toten, die sie jetzt haben.

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

borussenglobe, monheim, Samstag, 25.04.2020, 18:27 (vor 2088 Tagen) @ pactum Trotmundense

Die Durchseuchung ist scheißegal. Die Toten juckt es null wie durchseucht ihr Land war. Hätte Schweden ähnliche Maßnahmen wie Deutschland getroffen, hätten sie nur ein Drittel, evtl. ein Viertel der Toten, die sie jetzt haben.

Genau das kann man doch nur bis zum heutigen Tag sagen. Auch in Deutschland wird sich die Krankheit noch ausbreiten und es werden Menschen sterben. Erst wenn die Durchseuchungen ein ähnliches Level erreichen kann man ein Fazit ziehen und erst wenn es einen flächendeckenden Impfstoff geben sollte, kann man sagen welcher Weg der "bessere" war.

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

borussenglobe, Samstag, 25.04.2020, 16:14 (vor 2088 Tagen) @ borussenglobe

Die aktuelle Durchseuchung ist ja halt doch auch ein Parameter den Schweden (bewusst) anders wollte und natürlich auch eine der Variablen für den weiteren Verlauf.
Klar kann der theoretisch so hoch sein, dass die Schweden jetzt bald in eine Herdenimmunität laufen oder sich die Zahlen annähern. Denke ich zwar nicht, aber ganz klar auch nicht aus zu schließen

Schweden Peinliche Pannen bei Corona-Studien

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:33 (vor 2088 Tagen) @ RE_LordVader

Die aktuelle Durchseuchung ist ja halt doch auch ein Parameter den Schweden (bewusst) anders wollte und natürlich auch eine der Variablen für den weiteren Verlauf.
Klar kann der theoretisch so hoch sein, dass die Schweden jetzt bald in eine Herdenimmunität laufen oder sich die Zahlen annähern. Denke ich zwar nicht, aber ganz klar auch nicht aus zu schließen

https://www.tagesschau.de/ausland/schweden-corona-studienpannen-101.html


Rückzieher auf ganzer Linie

Und auch Staatsepidemiologe Anders Tegnell musste einen Rückzieher machen. Die Gesundheitsbehörde hatte aufgrund einer Studie vermutet, dass auf jeden nachgewiesenen Corona-Fall in Schweden 999 unerkannte kämen. Bei etwa 6400 Erkrankten allein in Stockholm hätte das allerdings mehr als sechs Millionen Infizierte bedeutet, während in der Stadt nur knapp eine Million Menschen leben.

Tegnell versuchte, den offenkundigen Fehler zu erklären:

"Man hat eine falsche Variable verwendet und damit eine andere Variable erhöht, um den vorgegebenen Richtwert von zweieinhalb Prozent Durchseuchung zu treffen. Dadurch stieg der Wert zwischen bestätigten und nicht entdeckten Fällen enorm an. Das hätten wir merken müssen, aber es ändert nichts an den anderen Fakten wie am Zeitpunkt für das Erreichen des Spitzenwertes der Ansteckungen."

Überfüllte Restaurants und Cafés in Schweden

MKB, Siegen, Samstag, 25.04.2020, 14:10 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Ich denke aus beiden wegen kann man Dinge lernen. Man fragt sich in Deutschland zum Beispiel warum mach ich lock down, dann öffne ich und eine Woche später sag ich tragt ne Maske. Das ist schon eine Welle in den Maßnahmen. Im Fernsehen wird immer noch Werbung gemacht um daheim zu bleiben, aber richtig ne Masken aufsetzen kann keiner. Hände waschen sollte man einigen auch noch mal erklären. Zudem hab ich schon Leute Hände desinfizieren gesehen wo man der Person sagen wollte, schütte es auf den Boden, dies hilft genauso viel.

Ich finde wenig Zielführendes. Alles ist so halb. Gewollt und nicht gekonnt.

Schweden

Rupo, Ruhrpott, Samstag, 25.04.2020, 15:13 (vor 2088 Tagen) @ MKB

ist im Moment auf einer 12% Todesrate unterwegs..Deutschland auf einer 3,7%...dann bin ich lieber Deutschland..auch wenn Björn Ulvaeus heute 75 Jahre jung geworden ist, Happy Birthday!
https://www.facebook.com/wdr5/videos/651124508780228/

Schweden

MKB, Siegen, Samstag, 25.04.2020, 18:26 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

Sicher sollte man nicht unzufrieden sein. Es würde durchaus einiges richtig gemacht. Trotzdem finde ich die aktuelle Lage nicht gerade gelungen. Die Amateurfehler von Spahn mal ausgenommen war das saubere Arbeit.

Ob die Rate bei einer laufenden infizierung wie in Schweden so passt mal dahin gestellt. Es ist nach aktueller Lage schwer zu sagen, da unterschiedlich getestet und unterschiedliche Daten vorliegen. Die tatsächlichen Zahlen hat man dann aber auch erst nach der Pandemie. Hinterher sind wir alle schlauer

Schweden

Rupo, Ruhrpott, Samstag, 25.04.2020, 19:20 (vor 2088 Tagen) @ MKB

Das große Problem ist halt die unsichere Datenlage.. aber wie gesagt 12% Todesrate in Schweden ist schon eine Hausnummer...

Vernunft gegen Panik

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 12:28 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

Wenn ich mir den Lindner anschaue, der redet ja so, als ginge als unter, wenn das nicht sofort für alles geschehe.


Was ja für viele, vor allem kleinere Betriebe, so auch stimmt. Aus diesem Grund sollte man auch mit Augenmaß versuchen, eine Rückkehr zu mehr Normalität zu ermöglichen. Die Situation darf dabei natürlich nicht außer Kontrolle geraten. In Schweden scheint das ja auch zu funktionieren.

Was ist denn schlimmer für einen "kleinen Betrieb"? Ein zwei, drei Wochen längerer Lockdown oder ein neuer, noch schärferer Lockdown in zwei, drei Monaten? Es geht hier nicht um das, was sich die Menschen wünschen. Es geht um das Infektionsgeschehen. Und da sind wir noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Das Absaufen der Wirtschaft zu verhindern, ist Sache des Staates. Da sind bereits wirklich große Summen geflossen. Und man wird zweifellos noch nachbessern müssen. Aber jetzt unter Umständen verfrüht loszulegen, das könnte für alle fatale Folgen haben.

Und was Schweden angeht, läuft es da wirklich gut? Es gibt gute Gründe, daran zu zweifeln.

Vernunft gegen Panik

Elfmeter, Samstag, 25.04.2020, 12:39 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

Was ist denn schlimmer für einen "kleinen Betrieb"? Ein zwei, drei Wochen längerer Lockdown oder ein neuer, noch schärferer Lockdown in zwei, drei Monaten? Es geht hier nicht um das, was sich die Menschen wünschen. Es geht um das Infektionsgeschehen. Und da sind wir noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Das Absaufen der Wirtschaft zu verhindern, ist Sache des Staates. Da sind bereits wirklich große Summen geflossen. Und man wird zweifellos noch nachbessern müssen. Aber jetzt unter Umständen verfrüht loszulegen, das könnte für alle fatale Folgen haben.

Und was Schweden angeht, läuft es da wirklich gut? Es gibt gute Gründe, daran zu zweifeln.

Wie ich schrieb muss natürlich verhindert werden, dass die Situation außer Kontrolle gerät. In Schweden ist die Situation m.E. nicht außer Kontrolle, zumindest gibt es freie Kapazitäten in den Krankenhäusern.

Deutschland wird sich, so mein Eindruck, jetzt herantasten mit verschiedenen Lockerungen, um dann genau so eine Situation zu erreichen.

Vernunft gegen Panik

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 12:58 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

Was ist denn schlimmer für einen "kleinen Betrieb"? Ein zwei, drei Wochen längerer Lockdown oder ein neuer, noch schärferer Lockdown in zwei, drei Monaten? Es geht hier nicht um das, was sich die Menschen wünschen. Es geht um das Infektionsgeschehen. Und da sind wir noch immer auf einem sehr hohen Niveau. Das Absaufen der Wirtschaft zu verhindern, ist Sache des Staates. Da sind bereits wirklich große Summen geflossen. Und man wird zweifellos noch nachbessern müssen. Aber jetzt unter Umständen verfrüht loszulegen, das könnte für alle fatale Folgen haben.

Und was Schweden angeht, läuft es da wirklich gut? Es gibt gute Gründe, daran zu zweifeln.


Wie ich schrieb muss natürlich verhindert werden, dass die Situation außer Kontrolle gerät. In Schweden ist die Situation m.E. nicht außer Kontrolle, zumindest gibt es freie Kapazitäten in den Krankenhäusern.

Deutschland wird sich, so mein Eindruck, jetzt herantasten mit verschiedenen Lockerungen, um dann genau so eine Situation zu erreichen.

Weil man viele nicht behandelt und sterben läst.


Im Österreichischen Falter ist vor einigen Tagen ein Artikel zur Situation in Schweden erschienen. In Stockholm sind im März doppelt so viele Personen wie im langjährigen Mittel dieses Monats verstorben.

Die Intensivstationen dort sind noch nicht überlastet. Das liegt aber daran, dass Covid-19-Patienten über 80 gar nicht mehr auf diesen Stationen behandelt werden. Hat man eine ernste andere Vorbelastung, dann wird man ab 70 nicht behandelt, mit zwei ernsthaften Vorbelastungen ab 60.

falter.at/zeitung/20200421/stockholm-ist-anders

fake news !!!1!Eins elf

Ingenieur84, Kassel, Samstag, 25.04.2020, 14:38 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Es ist mir absolut unverständlich, wie Augstein diese Info auf seinem Twitter als fake news bezeichnen kann. Vielleicht ist er Trumps Empfehlung gefolgt und hat sich Desinfektionsmittel gespritzt.

Ob der gute Jakob auch eine Maske aus Alu hat wäre in diesem Zusammenhang eine berechtigte Frage.

fake news !!!1!Eins elf

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:16 (vor 2088 Tagen) @ Ingenieur84

Es ist mir absolut unverständlich, wie Augstein diese Info auf seinem Twitter als fake news bezeichnen kann. Vielleicht ist er Trumps Empfehlung gefolgt und hat sich Desinfektionsmittel gespritzt.

Ob der gute Jakob auch eine Maske aus Alu hat wäre in diesem Zusammenhang eine berechtigte Frage.

Zu Augstein hatte ich vor ein Paar tagen schon was geschrieben der geht komplet steil seit Wochen.

fake news !!!1!Eins elf

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 14:52 (vor 2088 Tagen) @ Ingenieur84

Es ist mir absolut unverständlich, wie Augstein diese Info auf seinem Twitter als fake news bezeichnen kann. Vielleicht ist er Trumps Empfehlung gefolgt und hat sich Desinfektionsmittel gespritzt.

Ob der gute Jakob auch eine Maske aus Alu hat wäre in diesem Zusammenhang eine berechtigte Frage.

Der gute Herr Augstein war schon immer mit Vorsicht zu betrachten. Sozusagen das linke Spiegelbild von Fleischhauer.

Und in letzter Zeit ist er noch weiter abgedreht.

fake news !!!1!Eins elf

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:22 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Fleischhauer ist doch auch links grün oder war es der Don?

fake news !!!1!Eins elf

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 16:24 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Fleischhauer ist doch auch links grün oder war es der Don?

Fleischhauer ist in einem linksgrünen Elternhaus zutiefst traumatisiert worden. Und deshalb nach weit rechts abgedriftet.

fake news !!!1!Eins elf

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 16:41 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Fleischhauer ist doch auch links grün oder war es der Don?

https://www.bvb-forum.de/index.php?mode=posting&id=1909518&back=thread#
Fleischhauer ist in einem linksgrünen Elternhaus zutiefst traumatisiert worden. Und deshalb nach weit rechts abgedriftet.

Das war ja die Anspielung.
Trotzdem halte ich es für sehr gefährlich das sich Redaktionen Maskottchen wie Fleischhauer oder Don Alphonso halten.
Außerdem versteh ich es auch nicht, da es jegliche Seriosität zerstört.

Vernunft gegen Panik

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 12:56 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

Und was Schweden angeht, läuft es da wirklich gut? Es gibt gute Gründe, daran zu zweifeln.


Wie ich schrieb muss natürlich verhindert werden, dass die Situation außer Kontrolle gerät. In Schweden ist die Situation m.E. nicht außer Kontrolle, zumindest gibt es freie Kapazitäten in den Krankenhäusern.

Du weißt, wieso es freie Kapazitäten gibt? Du bist Sechzig, hast wegen einer Chemotherapie, die Du in den letzten Jahren durchmachen musstest ein angeschlagenes Immunsystem und eine Herzinsuffizienz? Sorry, mindestens 60 Jahre alt und zwei ernsthafte Vorbelastungen, Du bekommst leider keinen Platz auf der Intensivstation. Du bist 70, und hast "nur" ein durch die Chemo angeschlagenes Immunsystem, bist aber sonst noch fit? Sorry, mindestens 70 Jahre alt und eine ernsthafte Vorbelastung? Du bekommst leider keinen Platz auf der Intensivstation. Du bist Achtzig, aber ansonsten fit? Sorry, mindestens 80 Jahre alt, Du bekommst keinen Platz auf der Intensivstation.


Deutschland wird sich, so mein Eindruck, jetzt herantasten mit verschiedenen Lockerungen, um dann genau so eine Situation zu erreichen.

Dabei gibt es aber ein entscheidendes Problem. Bei Maßnahmen, die wir heute ergreifen, wird man die Folgen erst in zwei, drei Wochen sehen. Gleichzeitig haben wir es mit einem Erreger zu tun, der ungebremst ungeheuer dynamisch sein kann. Es hat gerade einmal dreißig Tage gedauert, um von 400 offiziell registrierten Fällen auf 100.000 zu kommen. Von "40 Prozent Intensivbetten frei" bis zu einer Überlastung der Intensivstationen ist es unter Umständen nur ein ganz kleiner Schritt - es sei denn, man greift zu schwedischen Methoden.

Vernunft gegen Panik

Elfmeter, Samstag, 25.04.2020, 14:19 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Dabei gibt es aber ein entscheidendes Problem. Bei Maßnahmen, die wir heute ergreifen, wird man die Folgen erst in zwei, drei Wochen sehen. Gleichzeitig haben wir es mit einem Erreger zu tun, der ungebremst ungeheuer dynamisch sein kann. Es hat gerade einmal dreißig Tage gedauert, um von 400 offiziell registrierten Fällen auf 100.000 zu kommen. Von "40 Prozent Intensivbetten frei" bis zu einer Überlastung der Intensivstationen ist es unter Umständen nur ein ganz kleiner Schritt - es sei denn, man greift zu schwedischen Methoden.

Korrekt, zu diesem Zeitpunkt war die Bevölkerung jedoch nicht ansatzweise so sensibilisiert wie jetzt. Zudem gab es noch Massenveranstaltungen, wo ausgelassen gefeiert wurde und sich die Leute sehr nahe kommen, was wohl sehr stark zur Verbreitung beigetragen haben, wie ja in dem von dir selbst geposteten Artikel weiter oben zu lesen ist. Wir selbst standen zu diesem Zeitpunkt Arm in Arm hüpfend im Gästeblock in Mönchengladbach. Völlig andere Voraussetzungen als jetzt.

Veranstaltungen dieser Art wird es so vorerst nicht geben, was ja auch nachvollziehbar und aktuell vollkommen richtig ist.

Aber man kann doch jetzt, wo die Bevölkerung sensibilisiert ist, doch darüber sprechen, dass beispielsweise Außengastronomie mit entsprechenden Beschränkungen möglich sein sollte oder auch die Öffnung von Geschäften >800qm mit entsprechenden Beschränkungen.

Vernunft gegen Panik

Franke, Samstag, 25.04.2020, 12:56 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

Wie ich schrieb muss natürlich verhindert werden, dass die Situation außer Kontrolle gerät. In Schweden ist die Situation m.E. nicht außer Kontrolle, zumindest gibt es freie Kapazitäten in den Krankenhäusern.


Indem man bei weitem nicht jeden aufnimmt. 80+, 70+ mit einer und 60+ mit zwei Vorerkrankungen müssen leider draußen bleiben.

Bezüglich Schweden habe ich schon Texte verschiedener Zeitungen vom gleichen Tag mit gegensätzlicher Aussage gelesen.

Vernunft gegen Panik

fabian 1909, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 11:06 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

In Schweden scheint das ja auch zu funktionieren.

In Schweden mit 10 mal so vielen Toten wie in Norwegen.

Vernunft gegen Panik

Elfmeter, Samstag, 25.04.2020, 12:03 (vor 2089 Tagen) @ fabian 1909
bearbeitet von Elfmeter, Samstag, 25.04.2020, 12:17

In Schweden scheint das ja auch zu funktionieren.


In Schweden mit 10 mal so vielen Toten wie in Norwegen.

...und der doppelten Anzahl an Einwohnern wie Norwegen.

Schweden liegt irgendwo im Mittelfeld folgender westlicher Länder, was die Todesopfer betrifft:

Anzahl der Verstorbenen pro eine Million Einwohner (Stand Mittwoch, 22. April, 14 Uhr; Quelle Sveriges Television/Johns Hopkins Universität/Worldometer)

Schweden: 173,3
Norwegen: 34,2
Dänemark: 63,8
Finnland: 25,6
Deutschland: 60,7
USA: 137,1
Italien: 407,9
Spanien: 455,5
Großbritannien: 261,4
Frankreich: 311
Südkorea: 4,65

Wir müssen lernen mit dieser Krankheit zu leben, ebenso wie mit anderen Krankheiten, Verkehrstoten und sonstigen Risiken des Lebens. Diese gilt es zu begrenzen, es muss jedoch angemessen sein. Die Wirtschaft können wir sicherlich nicht bis ein Impfstoff gefunden ist (2021? 2022?) so stark runterfahren wie es aktuell der Fall ist.

Vernunft gegen Panik

Weselaner, Wesel, Samstag, 25.04.2020, 12:20 (vor 2089 Tagen) @ Elfmeter

Sorry, aber der Zahlenvergleich ist doch Unsinn, da der Virus nicht überall zum selben Zeitpunkt aufgetreten ist.

Vernunft gegen Panik

Elfmeter, Samstag, 25.04.2020, 12:45 (vor 2089 Tagen) @ Weselaner

Sorry, aber der Zahlenvergleich ist doch Unsinn, da der Virus nicht überall zum selben Zeitpunkt aufgetreten ist.

Korrekt. Ich bin nicht angefangen mit dem Norwegen Vergleich, sondern habe versucht, die Zahlen etwas einzuordnen.

Übrigens ist der erste bestätigte Fall in Norwegen rund einen Monat (Ende Februar) nach dem ersten Fall in Schweden (Ende Januar) aufgetreten.

Vernunft gegen Panik

Fonzie, Münster, Samstag, 25.04.2020, 12:34 (vor 2089 Tagen) @ Weselaner

Dazu kommt die zweite Unschärfe: Die Vergleichbarkeit der Bedingungen. In einem Land leben mehr Menschen dicht an dicht in Städten, im anderen nicht. In einem Land sind die Intensivbetten in der Nähe der Infektionsherde ausreichend vorhanden, im anderen nicht.

Vernunft gegen Panik

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 12:43 (vor 2089 Tagen) @ Fonzie

Dazu kommt die zweite Unschärfe: Die Vergleichbarkeit der Bedingungen. In einem Land leben mehr Menschen dicht an dicht in Städten, im anderen nicht. In einem Land sind die Intensivbetten in der Nähe der Infektionsherde ausreichend vorhanden, im anderen nicht.

Als negatives Beispiel Italien mit ihren Zentral-KH´s, statt Behandlung an den Hotspots.

Vernunft gegen Panik

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 12:29 (vor 2089 Tagen) @ Weselaner

Sorry, aber der Zahlenvergleich ist doch Unsinn, da der Virus nicht überall zum selben Zeitpunkt aufgetreten ist.

So ist es. Und in Schweden scheint es zudem, was die Toten angeht, eine beträchtliche Dunkelziffer zu geben.

Vernunft gegen Panik

micha87, bei Berlin, Samstag, 25.04.2020, 14:16 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Ich Male mir die Welt wie sie mir gefällt ist dort mitunter das Motto der Stunde. Man hat zwar auch das doppelte an EW im Vergleich zu Norwegen und Dänemark, aber man vermeldet nicht doppelt so viel Tote wie diese Länder sondern das 9-fache (1). Die Freiheit der Einen kostet das Leben der Anderen. In dieser Situation muss jeder für sich beantworten können ob er bereit ist seinen Anteil mit zu leisten oder ob er den in meinen Augen bequemeren Weg geht.


1.) https:// www.n-tv.de/panorama/Schwedens-Sonderweg-ist-teuer-erkauft-article21728172.html

https:// www.n-tv.de/panorama/Schweden-meldet-mehr-als-2000-Tote-article21736037.html

Vernunft gegen Panik

fabian 1909, Samstag, 25.04.2020, 10:52 (vor 2089 Tagen) @ fabian 1909

Panik haben die, die vorher ein Geschäft hatten und nun vor 0 Einnahmen stehen.

Panik haben auch die, die eine Vorerkrankung bzw. zur Risikogruppe gehören.

Sorgen haben die, die vorher einen Job hatten und nun keinen haben oder auf Kurzarbeit sind und nicht wissen ob sie den Job behalten oder nicht.

Sorgen haben die, die jamanden aus der Risikogruppe in der Familie haben.

Panik verbreiten die, die posten, dass es auch junge Menschen treffen kann und es erhebliche Langzeitfolgen hat.

Panik verbreiten die, die Corona mit der spanischen Grippe vergleichen.

Sorgen äußern die Betriebe, die vor dem realen Ruin stehen. Das ist sicher keine Panikmache...

Vernunft gegen Panik

fabian 1909, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 11:23 (vor 2089 Tagen) @ fussballmuster

Sorgen äußern die Betriebe, die vor dem realen Ruin stehen. Das ist sicher keine Panikmache...

Alles richtig. Es ist aber schon ein Unterschied, ob Menschen wegen ihrer Situation berechtigte Sorgen haben oder ob ein Politiker bewusst Panik schürt, wohlwissend, dass den Betroffenen vom Staat sehr stark unter die Arme gegriffen wird.

Vernunft gegen Panik

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 12:32 (vor 2089 Tagen) @ fabian 1909

Sorgen äußern die Betriebe, die vor dem realen Ruin stehen. Das ist sicher keine Panikmache...


Alles richtig. Es ist aber schon ein Unterschied, ob Menschen wegen ihrer Situation berechtigte Sorgen haben oder ob ein Politiker bewusst Panik schürt, wohlwissend, dass den Betroffenen vom Staat sehr stark unter die Arme gegriffen wird.

Sorry, aber ich sehe keinen irgendwie relevanten Politiker, der Panik schürt.

Vernunft gegen Panik

micha87, bei Berlin, Samstag, 25.04.2020, 14:23 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Es sind eher Sorgen die sich Menschen wie Lauterbach machen und wir können froh sein daß es genügend Menschen gibt die Vernunft walten lassen. Man sieht ja wie schwer es manch einen fällt aus den Lockerungen die richtigen Maßnahmen für sich abzuleiten. Dann trifft man sich eben wieder entspannt in der Gruppe, kauft ein ohne Abstand zu halten usw.. Der Leichtsinn des Einen ist der Tod des Anderen, geschieht auch häufig genug im Straßenverkehr.

Vernunft gegen Panik

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 14:39 (vor 2088 Tagen) @ micha87

Es sind eher Sorgen die sich Menschen wie Lauterbach machen und wir können froh sein daß es genügend Menschen gibt die Vernunft walten lassen. Man sieht ja wie schwer es manch einen fällt aus den Lockerungen die richtigen Maßnahmen für sich abzuleiten. Dann trifft man sich eben wieder entspannt in der Gruppe, kauft ein ohne Abstand zu halten usw.. Der Leichtsinn des Einen ist der Tod des Anderen, geschieht auch häufig genug im Straßenverkehr.

Vorweg, mein Eindruck ist mit Sicherheit nicht repräsentativ. Aber als ich heute eingekauft habe, waren zu meiner Überraschung eher weniger Leute mit Gesichtsschutz unterwegs als in der letzten Woche. Und auch auf Abstand haben einige Leute -ebenfalls gefühlt- weitaus weniger geachtet.

Vernunft gegen Panik

Treponem, Auf‘m Berch, Samstag, 25.04.2020, 16:38 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Also hier in Sachsen-Anhalt besteht in den Öffis und beim Einkaufen Maskenpflicht, der ein Großteil der Leute auch nachkommt. Ein paar gibt es schon mit Masken im Laschetstyle und beim Auf- und Absetzen sieht es dann so ähnlich aus wie bei Minister Spahn kurz vor dem Fahrstuhlgate. Es sind allerdings von der Menschenmenge her allerorten (zumindest in den Lebensmittelläden) fast wieder ganz normale Zustände wie vor Corona. Ich bin mir nicht sicher, was ich von den Lockerungen halten soll und bin sehr gespannt, wo wir dann in zwei, drei Wochen mit der Auslastung der Intensivstationen stehen. Das ausgerechnet die Metropole Berlin erst am Montag mit der Maskenpflicht, und das auch nur in den Öffis startet, ist schlichtweg nicht zu verstehen und eigentlich unverantwortlich. Ebenso sollte man mMn die Maskenpflicht wie zB in Jena auf den Arbeitsplatz ausweiten. Ich arbeite im produzierenden Gewerbe, Da ist es permanent laut und die Abstände von 1,5 bis 2 Metern sind dort zum Beispiel beim gemeinsamen Arbeiten nie einzuhalten, weil man sich einfach (zusätzlicher Gehörschutz) nicht verständigen kann.

Vernunft gegen Panik

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 16:46 (vor 2088 Tagen) @ Treponem

Also hier in Sachsen-Anhalt besteht in den Öffis und beim Einkaufen Maskenpflicht, der ein Großteil der Leute auch nachkommt. Ein paar gibt es schon mit Masken im Laschetstyle und beim Auf- und Absetzen sieht es dann so ähnlich aus wie bei Minister Spahn kurz vor dem Fahrstuhlgate. Es sind allerdings von der Menschenmenge her allerorten (zumindest in den Lebensmittelläden) fast wieder ganz normale Zustände wie vor Corona. Ich bin mir nicht sicher, was ich von den Lockerungen halten soll und bin sehr gespannt, wo wir dann in zwei, drei Wochen mit der Auslastung der Intensivstationen stehen. Das ausgerechnet die Metropole Berlin erst am Montag mit der Maskenpflicht, und das auch nur in den Öffis startet, ist schlichtweg nicht zu verstehen und eigentlich unverantwortlich. Ebenso sollte man mMn die Maskenpflicht wie zB in Jena auf den Arbeitsplatz ausweiten. Ich arbeite im produzierenden Gewerbe, Da ist es permanent laut und die Abstände von 1,5 bis 2 Metern sind dort zum Beispiel beim gemeinsamen Arbeiten nie einzuhalten, weil man sich einfach (zusätzlicher Gehörschutz) nicht verständigen kann.

Was in Berlin passiert, das ist in der Tat nicht nachvollziehbar. Zwar hat die Landes-SPD eine Maskenpflicht gefordert, ist aber wohl selbst "zum Jagen getragen" worden. Verhindert worden ist das dann von den beiden Koalitionspartnern, den Grünen und der Linken.

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

Fred789, Ort, Freitag, 24.04.2020, 20:29 (vor 2089 Tagen) @ CHS

[
Zusammenfassung aus

https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-koennte-Lunge-dauerhaft-schaedigen-article21734465.html

- auch jüngere Menschen, die sich nach einer Infektion wieder gut fühlen, sind möglicherweise für immer gezeichnet.

- Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig,hat bei einigen seiner Patienten "irreversible Lungenschäden" festgestellt

- Unter den nicht so schweren Fällen, die in dieser Zeit in Heimquarantäne gesund wurden, waren sechs aktive Taucher. Hartig zufolge waren diese Menschen nur leicht erkrankt, sie hatten lediglich einzelne Symptome wie Reizhusten oder reduzierte Leistungsfähigkeit.

- "Als Notfallmediziner mit 20 Jahren Erfahrung schluckt man, wenn man bei einem 40-jährigen Patienten so etwas sieht."

- Bei vier der sechs Patienten waren im Controll-CT immer noch deutliche Veränderungen im Gewebe zu sehen. Zuvor hatte Hartig bereits beschrieben, dass es bei Corona-Patienten eine "bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den Befunden und dem Empfinden" gebe.

- "Wir wissen nicht, wie viele von den Veränderungen dauerhaft bleiben", so Hartig. Ihm falle es jedoch "beim Anblick der Befunde schwer, an eine völlige Ausheilung zu glauben".

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:02 (vor 2089 Tagen) @ Fred789

Meiner Meinung nach ist es noch deutlich zu früh, so etwas zu verallgemeinern. Es besteht in der Tat die Möglichkeit, dass Covid-19 auch bei mildem Verlauf ganz massive Folgeschäden hervorruft. Aber man sollte zunächst die Experten ihre Arbeit machen und eine gemeinsame Meinung ausbilden lassen.

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

Burgsmüller84, Samstag, 25.04.2020, 10:28 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

Langweilig. Dann müssten Trump und die AfD doch nur noch schweigen.

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 24.04.2020, 22:45 (vor 2089 Tagen) @ Fred789

Die Innsbruck-Story mit den 6 Tauchern wurde nun schon oft genug wie eine Sau durchs Forum getrieben.

Es gibt eben noch keine zuverlässigen Langzeitstudien, daher nerven diese Panikmachereien etwas.

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 20:38 (vor 2089 Tagen) @ Fred789

[
Zusammenfassung aus

https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-koennte-Lunge-dauerhaft-schaedigen-article21734465.html

- auch jüngere Menschen, die sich nach einer Infektion wieder gut fühlen, sind möglicherweise für immer gezeichnet.

- Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig,hat bei einigen seiner Patienten "irreversible Lungenschäden" festgestellt

- Unter den nicht so schweren Fällen, die in dieser Zeit in Heimquarantäne gesund wurden, waren sechs aktive Taucher. Hartig zufolge waren diese Menschen nur leicht erkrankt, sie hatten lediglich einzelne Symptome wie Reizhusten oder reduzierte Leistungsfähigkeit.

- "Als Notfallmediziner mit 20 Jahren Erfahrung schluckt man, wenn man bei einem 40-jährigen Patienten so etwas sieht."

- Bei vier der sechs Patienten waren im Controll-CT immer noch deutliche Veränderungen im Gewebe zu sehen. Zuvor hatte Hartig bereits beschrieben, dass es bei Corona-Patienten eine "bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den Befunden und dem Empfinden" gebe.

- "Wir wissen nicht, wie viele von den Veränderungen dauerhaft bleiben", so Hartig. Ihm falle es jedoch "beim Anblick der Befunde schwer, an eine völlige Ausheilung zu glauben".

Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

Smeller, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 08:17 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.

und Panik

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

hanno29, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 08:21 (vor 2089 Tagen) @ Smeller

Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.


und Panik

und daran ändern kann man so oder so nichts, wenn es einen erwischen sollte.
Jedenfalls hat das Labor in Wuhan mit dem Virus was sensationelles zusammengebastelt...

Labor in Wuhan?

burz, Lünen, Samstag, 25.04.2020, 09:45 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.


und Panik


und daran ändern kann man so oder so nichts, wenn es einen erwischen sollte.
Jedenfalls hat das Labor in Wuhan mit dem Virus was sensationelles zusammengebastelt...

Wie kommst Du zu dieser definitiven Aussage?

Labor in Wuhan? Wolfram Weimer bei Maischberger

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 11:52 (vor 2089 Tagen) @ burz
bearbeitet von hardbreak, Samstag, 25.04.2020, 11:56

Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.


und Panik


und daran ändern kann man so oder so nichts, wenn es einen erwischen sollte.
Jedenfalls hat das Labor in Wuhan mit dem Virus was sensationelles zusammengebastelt...


Wie kommst Du zu dieser definitiven Aussage?

Warum findet man so etwas im moment eigentlich so extrem auf der rechten Seite und bei sogenanten Liberalen, Libertären?

Wolfram Weimer Maischberger

"China hat von Anfang an versucht, es zu vertuschen, die Sache totgeschwiegen. Es verschwanden Dutzende von Menschen. Ärzte, Whistleblower. Allein dadurch ist Corona wahrscheinlich erst zur Pandemie geworden."

Und er ist sich auch nicht sicher, dass Corona wirklich von einem Tiermarkt in Wuhan stammt oder vielleicht aus einem Labor-Patzer und beruft sich auf einen wissenschaftlichen Artikel im Magazin "Science", wonach die 41 ersten mit Corona diagnostizierten Kranken in China gar keinen Kontakt zum Tiermarkt hatten.

https://www.watson.de/deutschland/coronavirus/944062704-maischberger-kanzler-kurz-verbreitet-heikle-muenchen-theorie-zu-corona

Labor in Wuhan? Wolfram Weimer bei Maischberger

Alones, Samstag, 25.04.2020, 12:27 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Und er ist sich auch nicht sicher, dass Corona wirklich von einem Tiermarkt in Wuhan stammt oder vielleicht aus einem Labor-Patzer und beruft sich auf einen wissenschaftlichen Artikel im Magazin "Science", wonach die 41 ersten mit Corona diagnostizierten Kranken in China gar keinen Kontakt zum Tiermarkt hatten.

https://www.watson.de/deutschland/coronavirus/944062704-maischberger-kanzler-kurz-verbreitet-heikle-muenchen-theorie-zu-corona

Ich frage mich eher, was einem die Information bringt? Selbst wenn es so gewesen sein sollte, dass das Virus aus einem schief gelaufenen Laborexperiment in China hervorgegangen ist, als ein verrückter Wissenschaftler versucht hat, HIV-Affen mit Fledermäusen zu kreuzen, welchen Mehrwert hat die Info? Sanktionen gegen China? Bomben auf China schmeißen?

Woher das Virus tatsächlich stammt, weiß kein Mensch. Den Chinesen ist eben als erstes aufgefallen. Das muss aber noch nicht einmal heißen, dass es auch tatsächlich aus China kommt. Hätten die Chinesen nichts bemerkt, würden sich hier alle über die vielen Grippekranken wundern und das Leben würde wohl ganz normal weiterlaufen, bis die Krankenhäuser möglicherweise überlastet wären.

Im Grunde muss man den Chinesen sogar noch eher dankbar sein, dass die das Virus so schnell gefunden haben. Unabhängig davon, wie man zu den aktuellen Maßnahmen nun stehen mag, so ist es zumindest gut, dass man weiß, womit man es zu tun hat.

Labor in Wuhan?

hanno29, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 09:53 (vor 2089 Tagen) @ burz
bearbeitet von hanno29, Samstag, 25.04.2020, 09:56

Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.


und Panik


und daran ändern kann man so oder so nichts, wenn es einen erwischen sollte.
Jedenfalls hat das Labor in Wuhan mit dem Virus was sensationelles zusammengebastelt...


Wie kommst Du zu dieser definitiven Aussage?

Erst war es eine Verschwörungstheorie, nun scheint es nicht ganz ausgeschlossen zu sein. Solange China nicht mehr Infos veröffentlicht, ist sowohl der Tiermarkt, als auch das Labor als Ausgangspunkt nicht auszuschließen.

https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-us-medien-neues-coronavirus-koennte-in-labor-in.1939.de.html?drn:news_id=1123787

Labor in Wuhan?

Tigo, Duisburg, Samstag, 25.04.2020, 10:01 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Aus dem von dir verlinkten Artikel:
"Dass das Virus von einem Tier kommt – und nicht künstlich in einem Labor gezüchtet wurde – wurde bereits in mehreren Studien dargelegt, unter anderem in der Fachzeitschrift Nature Medicine. Damit ist die zugespitzte Version der Theorie, wonach das Virus als eine Art Biowaffe in einem Labor gezüchtet worden sein könnte, äußerst unwahrscheinlich"

Wenn dann ist es also im Tier mutiert und übergesprungen auf den Menschen in dem Fall wäre es mglw ein Labormitarbeiter oder mehrere die sich nicht sicherheitstechnisch/hygienisch korrekt verhalten haben.
Wenn war es also ein Unfall nix "zusammengebasteltes"

Labor in Wuhan?

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 10:19 (vor 2089 Tagen) @ Tigo

Aus dem von dir verlinkten Artikel:
"Dass das Virus von einem Tier kommt – und nicht künstlich in einem Labor gezüchtet wurde – wurde bereits in mehreren Studien dargelegt, unter anderem in der Fachzeitschrift Nature Medicine. Damit ist die zugespitzte Version der Theorie, wonach das Virus als eine Art Biowaffe in einem Labor gezüchtet worden sein könnte, äußerst unwahrscheinlich"

Wenn dann ist es also im Tier mutiert und übergesprungen auf den Menschen in dem Fall wäre es mglw ein Labormitarbeiter oder mehrere die sich nicht sicherheitstechnisch/hygienisch korrekt verhalten haben.
Wenn war es also ein Unfall nix "zusammengebasteltes"

Wobei auch die Geschichte mit dem Labor eine unbelegte Theorie ist. Theoretisch möglich wäre das Szenario zwar, anders als viele andere. Aber das heißt nicht, dass es auch nur annähernd wahrscheinlich wäre.

Labor in Wuhan?

MDomi, Samstag, 25.04.2020, 10:04 (vor 2089 Tagen) @ Tigo

Alles sehr unseriös. Aber das in einem Labor bewusst Tiere mit so etwas infiziert würden, ist sicherlich keine Fabel.

Labor in Wuhan?

Tigo, Duisburg, Samstag, 25.04.2020, 10:12 (vor 2089 Tagen) @ MDomi

Mag sein ist in dem Fall aber nicht passiert.

Diese Fledermäuse haben in der Natur jede Menge aktive Viren in sich. Deren Immunsystem stört das aber nicht.
Das Virus ist definitiv vom Tier und nicht gezüchtet , das haben mehrere veröffentlichte und reviewed Studien belegt.
Es kann also höchstens durch einen unsachgemäßen Umgang mit den Tieren oder dem der Tiere entnommenen Virus etwas passiert sein.

Labor in Wuhan?

hanno29, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 10:18 (vor 2089 Tagen) @ Tigo

Mag sein ist in dem Fall aber nicht passiert.

Diese Fledermäuse haben in der Natur jede Menge aktive Viren in sich. Deren Immunsystem stört das aber nicht.
Das Virus ist definitiv vom Tier und nicht gezüchtet , das haben mehrere veröffentlichte und reviewed Studien belegt.
Es kann also höchstens durch einen unsachgemäßen Umgang mit den Tieren oder dem der Tiere entnommenen Virus etwas passiert sein.

Am Ende war es Dracula(`s Rache)!

"Heilige Kanonenkugel!

hanno29, Samstag, 25.04.2020, 10:52 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Am Ende war es Dracula(`s Rache)!

Batman, der blutleere Typ aus Transsylvanien wird verdächtigt, die ganze Menschenheit umbringen zu wollen!"
"Ja, zum Glück habe ich immer mein Sündenbockspray im Batgürtel, um den Verdacht umzuleiten, Robin!"

Labor in Wuhan?

hanno29, Samstag, 25.04.2020, 09:57 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Wer nach "US Medien" noch weiterliest, ist selbst schuld...

Labor in Wuhan?

hanno29, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 10:06 (vor 2089 Tagen) @ Djerun

Wer nach "US Medien" noch weiterliest, ist selbst schuld...

Solange nichts sicher ist, kann man vieles annehmen, oder ausschließen, ob wir es je erfahren (von China eher nicht zu erwarten), who knows

Labor in Wuhan?

Treponem, Auf‘m Berch, Samstag, 25.04.2020, 12:23 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Aber Gerüchte und unbewiesene Vermutungen lassen sich wunderbar in die Welt setzen und verbreiten.
Man stelle sich vor, beim Untergang der Titanic hätte es schon das Internet gegeben....Den Eisberg hätten sicher auch Einige angezweifelt;-)

Labor in Wuhan?

burz, Samstag, 25.04.2020, 09:49 (vor 2089 Tagen) @ burz

Es gibt diese Verschwörungstheorien, das das Virus in China gezüchtet wurde. Donald ist da glaube ich auch ein Fan von...

Labor in Wuhan?

burz, Lünen, Samstag, 25.04.2020, 11:07 (vor 2089 Tagen) @ Djerun

Es gibt diese Verschwörungstheorien, das das Virus in China gezüchtet wurde. Donald ist da glaube ich auch ein Fan von...

Ist mir bekannt. Ich "störte" mich nur an der Art der Darstellung,wodurch der Eindruck entstand,dass das Virus definitiv aus einem Labor stammt. Hanno hat das ja nun relativiert.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 21:17 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

[
Zusammenfassung aus

https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-koennte-Lunge-dauerhaft-schaedigen-article21734465.html

- auch jüngere Menschen, die sich nach einer Infektion wieder gut fühlen, sind möglicherweise für immer gezeichnet.

- Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig,hat bei einigen seiner Patienten "irreversible Lungenschäden" festgestellt

- Unter den nicht so schweren Fällen, die in dieser Zeit in Heimquarantäne gesund wurden, waren sechs aktive Taucher. Hartig zufolge waren diese Menschen nur leicht erkrankt, sie hatten lediglich einzelne Symptome wie Reizhusten oder reduzierte Leistungsfähigkeit.

- "Als Notfallmediziner mit 20 Jahren Erfahrung schluckt man, wenn man bei einem 40-jährigen Patienten so etwas sieht."

- Bei vier der sechs Patienten waren im Controll-CT immer noch deutliche Veränderungen im Gewebe zu sehen. Zuvor hatte Hartig bereits beschrieben, dass es bei Corona-Patienten eine "bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den Befunden und dem Empfinden" gebe.

- "Wir wissen nicht, wie viele von den Veränderungen dauerhaft bleiben", so Hartig. Ihm falle es jedoch "beim Anblick der Befunde schwer, an eine völlige Ausheilung zu glauben".


Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.

Langzeitschäden und wie sich eine angegriffene Lunge nachhaltig wieder regeneriert oder nicht, kann man noch nicht sagen. Klar. Aber die Fragestellung, ob auch Ex-Patienten mit milden Symptomen Veränderungen der Lunge im CT aufweisen oder nicht, ließe sich doch schnell prüfen. Warum macht man das nicht? Alleine aus dem Kreis Heinsberg könnte man doch sicherlich CTs von 500-600 ehemaligen Erkrankten mit milden Symptomen machen.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

Fred789, Ort, Freitag, 24.04.2020, 22:53 (vor 2089 Tagen) @ FourrierTrans

wahrscheinlich weil CT = Röntgenstrahlung - und zwar deutlich höher als beim "normalen" Röntgen; beim CT werden mehrere Röntgenaufnahmen hintereinander gemacht, somit ist die Strahlenbelastung auch deutlich höher

bin kein Mediziner, aber hab mal gelesen, dass man CT nur bei alten Patienten oder nach einem schweren Unfall wegen der hohen Strahlenbelastung machen sollte

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 10:39 (vor 2089 Tagen) @ Fred789

wahrscheinlich weil CT = Röntgenstrahlung - und zwar deutlich höher als beim "normalen" Röntgen; beim CT werden mehrere Röntgenaufnahmen hintereinander gemacht, somit ist die Strahlenbelastung auch deutlich höher

bin kein Mediziner, aber hab mal gelesen, dass man CT nur bei alten Patienten oder nach einem schweren Unfall wegen der hohen Strahlenbelastung machen sollte

MRT wäre eine Alternative ohne Röntgenbelastung.
Nachuntersuchungen für Alle wären auch für den Einzelnen sinnvoll. Messen der Sauerstoffsättigung im Blut, Ergometer, wann die Laktatbildung einsetzt, oder ein kompletter Lungenfunktionstest, der auch die Druckverhältnisse beim Gasaustausch untersucht. Vielleicht eine verpflichtende Nachuntersuchungen beim Lungenfacharzt.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

jniklast, Langenhagen, Samstag, 25.04.2020, 10:45 (vor 2089 Tagen) @ Philipp54

Aber ist ein MRT bei Lungenuntersuchungen wirklich eine geeignete Alternative? Der Nachteil von MRT (neben dem höheren Preis) ist ja, dass es länger dauert und dadurch für scharfe Bilder man sich nicht bewegen darf. Das geht bei der Lunge schlecht.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 12:00 (vor 2089 Tagen) @ jniklast

Aber ist ein MRT bei Lungenuntersuchungen wirklich eine geeignete Alternative? Der Nachteil von MRT (neben dem höheren Preis) ist ja, dass es länger dauert und dadurch für scharfe Bilder man sich nicht bewegen darf. Das geht bei der Lunge schlecht.

Da hast Du recht. Wegen dem hohem Luftanteil in der Lunge, Weichteile an sich kann man besser beurteilen als bspw. Knochen.

Wenn- wie vermutet- ein Zusammenhang von Corona mit Thrombosen und Lungenembolien steht, ist das im MRT darstellbar.

Die Lungenfuktionstest alleine gäben aber sicher Hinweise, wo man weitere Untersuchung anschließt oder nicht.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

jniklast, Langenhagen, Freitag, 24.04.2020, 22:59 (vor 2089 Tagen) @ Fred789

Ja so ein Lungen CT kann schonmal die fünffache jährliche Strahlendosis haben.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 23:00 (vor 2089 Tagen) @ jniklast

Ja so ein Lungen CT kann schonmal die fünffache jährliche Strahlendosis haben.

Oh, das wusste ich nicht.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 21:32 (vor 2089 Tagen) @ FourrierTrans

Eigentlich sollte jeder stationär aufgenommen Patient nach Gesundung zur Nachsorgeuntersuchung.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 21:37 (vor 2089 Tagen) @ Philipp54

Eigentlich sollte jeder stationär aufgenommen Patient nach Gesundung zur Nachsorgeuntersuchung.

Also warum kann man dann diese Frage (milde Symptomverläufe --> trotzdem oft/häufig/nie/selten Veränderungen in der Lungenstruktur) nicht wissenschaftlich enorm eingrenzen?

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

Franke, Freitag, 24.04.2020, 21:46 (vor 2089 Tagen) @ FourrierTrans

Eigentlich sollte jeder stationär aufgenommen Patient nach Gesundung zur Nachsorgeuntersuchung.


Also warum kann man dann diese Frage (milde Symptomverläufe --> trotzdem oft/häufig/nie/selten Veränderungen in der Lungenstruktur) nicht wissenschaftlich enorm eingrenzen?

Weil "wir" heute alles sofort haben wollen, was sonst in Jahren abgehandelt wird und niemand hat ein Problem damit. ;-) Die Erforschung bleibender Schäden bei Patienten mit milden Symptomen steht in der Dringlichkeit nicht ganz weit vorn. Zumal man zwangsläufig erst in einigen Jahren richtig viel dazu feststellen kann.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 21:53 (vor 2089 Tagen) @ Franke

Eigentlich sollte jeder stationär aufgenommen Patient nach Gesundung zur Nachsorgeuntersuchung.


Also warum kann man dann diese Frage (milde Symptomverläufe --> trotzdem oft/häufig/nie/selten Veränderungen in der Lungenstruktur) nicht wissenschaftlich enorm eingrenzen?


Weil "wir" heute alles sofort haben wollen, was sonst in Jahren abgehandelt wird und niemand hat ein Problem damit. ;-) Die Erforschung bleibender Schäden bei Patienten mit milden Symptomen steht in der Dringlichkeit nicht ganz weit vorn. Zumal man zwangsläufig erst in einigen Jahren richtig viel dazu feststellen kann.

Das sehe ich anders. An ein CT kommt man sehr schnell und mit relativ wenig Aufwand. Genügend "Mildsymptompatienten" dürfte es bereits geben, um eine stichhaltige Aussage treffen zu können. Es geht auch primär zunächst nicht um Langzeitschäden, sondern um die Frage, ob sich auch bei Patienten, die milde Verläufe hatten eine signifikante Veränderung der Lungenstruktur nachweisen lässt. Das wäre auch eine maximal wichtige Information, die diesen Virus noch einmal eine ganz andere (negative) Qualität gäbe.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 22:11 (vor 2089 Tagen) @ FourrierTrans

Stimmt.

Stichpunkt "Lungenschäden nach Erkrankung"

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 21:44 (vor 2089 Tagen) @ FourrierTrans

Gute Frage am Geld kann es doch nicht liegen.

MRT Kosten als Übersicht
MRT Kosten Privatversichert MRT Kosten Gesetzlich Versichert
Herz 250 Euro – 450 Euro 125 Euro
Hüfte 140 Euro – 250 Euro 125 Euro
Lunge 250 Euro – 450 Euro 125 Euro
Ganzkörper 1000 Euro – 2000 Euro 1000 Euro – 2000 Euro

Corona-Langzeitschäden bei mildem Verlauf

Fred789, Ort, Freitag, 24.04.2020, 21:08 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

[
Zusammenfassung aus

https://www.n-tv.de/wissen/Covid-19-koennte-Lunge-dauerhaft-schaedigen-article21734465.html

- auch jüngere Menschen, die sich nach einer Infektion wieder gut fühlen, sind möglicherweise für immer gezeichnet.

- Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig,hat bei einigen seiner Patienten "irreversible Lungenschäden" festgestellt

- Unter den nicht so schweren Fällen, die in dieser Zeit in Heimquarantäne gesund wurden, waren sechs aktive Taucher. Hartig zufolge waren diese Menschen nur leicht erkrankt, sie hatten lediglich einzelne Symptome wie Reizhusten oder reduzierte Leistungsfähigkeit.

- "Als Notfallmediziner mit 20 Jahren Erfahrung schluckt man, wenn man bei einem 40-jährigen Patienten so etwas sieht."

- Bei vier der sechs Patienten waren im Controll-CT immer noch deutliche Veränderungen im Gewebe zu sehen. Zuvor hatte Hartig bereits beschrieben, dass es bei Corona-Patienten eine "bemerkenswerte Diskrepanz zwischen den Befunden und dem Empfinden" gebe.

- "Wir wissen nicht, wie viele von den Veränderungen dauerhaft bleiben", so Hartig. Ihm falle es jedoch "beim Anblick der Befunde schwer, an eine völlige Ausheilung zu glauben".


Aktuell wissen "wir" noch viel zu wenig. Deshalb generieren diese n-tv Meldungen auch keinen relevanten Erkenntnisgewinn, sondern in erster Linie nur Clicks.

Du hast Recht, wir wissen noch viel zu wenig; fand den Artikel trotzdem interessant, weil offenbar viele unter 65 Jahre meinen, für sie sei das eine harmlose Krankheit - und dies scheint zumindest in einigen Fällen nicht so zu sein

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ingenieur84, Kassel, Freitag, 24.04.2020, 19:15 (vor 2089 Tagen) @ CHS

Palmer und Kekulé halten die jüngsten Lockerungen für nicht ausreichend. Vielmehr sollten die Maßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre konzentriert werden, während die restliche Bevölkerung derweil das Konzept des „Smart Distancing“ wählt.

https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-live-Palmer-und-Kekule-fuer-Strategiewechsel-bei-Lockdown.html

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

MDomi, Samstag, 25.04.2020, 10:08 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Irgendwie ist der Palmer nach S21 irgendwo mal auf den Kopf gefallen.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:13 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Palmer und Kekulé halten die jüngsten Lockerungen für nicht ausreichend. Vielmehr sollten die Maßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre konzentriert werden, während die restliche Bevölkerung derweil das Konzept des „Smart Distancing“ wählt.

https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-live-Palmer-und-Kekule-fuer-Strategiewechsel-bei-Lockdown.html

Mir scheint das deutlich voreilig zu sein. Zudem ist von den Genannten Kekulé der einzige Fachmann. Bei den anderen Namen würde ich eher von "Wünsch Dir was!" reden. Gleichzeitig halten andere Fachleute wie Christian Drosten Drosten aktuell weitere Öffnungen für voreilig und warnen vor einer eventuellen zweiten Welle.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

hanno29, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 07:46 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Palmer und Kekulé halten die jüngsten Lockerungen für nicht ausreichend. Vielmehr sollten die Maßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre konzentriert werden, während die restliche Bevölkerung derweil das Konzept des „Smart Distancing“ wählt.

https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-live-Palmer-und-Kekule-fuer-Strategiewechsel-bei-Lockdown.html

Übernächste Woche wird man sehen, was die ersten Lockerungen für Auswirkungen hatten, vorher werden sie wohl keiner größeren Lockerungen beschließen. In der Woche darauf, sieht man, wie sich auch die Maskenpflicht ausgewirkt hat.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

MDomi, Samstag, 25.04.2020, 10:09 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Das sehen wir erst in 4 Wochen. Ich hoffe es wird richtig zugeordnet.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

herrNick, Freitag, 24.04.2020, 20:53 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Palmer und Kekulé halten die jüngsten Lockerungen für nicht ausreichend. Vielmehr sollten die Maßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre konzentriert werden, während die restliche Bevölkerung derweil das Konzept des „Smart Distancing“ wählt.

https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-live-Palmer-und-Kekule-fuer-Strategiewechsel-bei-Lockdown.html

Cool, das brauche ich gar nicht zu lesen. Wenn Palmer das fordert finde ich das falsch. Es war noch nie anders.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 20:17 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Palmer und Kekulé halten die jüngsten Lockerungen für nicht ausreichend. Vielmehr sollten die Maßnahmen auf Menschen mit Vorerkrankungen und Ältere über 65 Jahre konzentriert werden, während die restliche Bevölkerung derweil das Konzept des „Smart Distancing“ wählt.

https://www.welt.de/vermischtes/live206935325/Corona-live-Palmer-und-Kekule-fuer-Strategiewechsel-bei-Lockdown.html

OK, voller Text nur für Spiegel+ Leser:
Bevor hier alle gleich steil gehen:
Smart Distancing heißt: Mund-Nasenschutz, Tracking von Kontakten, Schnelltests verfügbar für jedermann.
Und nein, ältere sollen nicht eingeschlossen werden, sondern die "richtigen" Masken erhalten, Einhaltung von Abstandsregeln, Schutz vn Altenpflegerinnen, anderem Pflegepersonal und Unterstützungsleistungen bei Einkauf etc.. Klingt alles erst einmal plausibel. Aber auch nicht alles sofort, da es die Schutzmasken gar nicht in der Anzahl gibt und auch die Tests noch nicht verfügbar sind.

+1

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 21:01 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Kt.

+1

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 21:18 (vor 2089 Tagen) @ Philipp54

Kannst Du bitte mal mit diesem +1 aufhören, das ist hier nicht Facebook "Daumen hoch"

+1

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 10:50 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Hätte nicht gedacht, dass es so störend sein kann.


“Smart Distancing heißt: Mund-Nasenschutz, Tracking von Kontakten, Schnelltests verfügbar für jedermann.
Und nein, ältere sollen nicht eingeschlossen werden, sondern die "richtigen" Masken erhalten, Einhaltung von Abstandsregeln, Schutz vn Altenpflegerinnen, anderem Pflegepersonal und Unterstützungsleistungen bei Einkauf etc.. "

Text von @Lattenknaller
entspricht auch meiner persönlichen Meinung, die ich in langen Texten gepostet und mit +1 verkürzt habe.
Ansonsten ist nach +1 auch ein Text mit drin.

+1

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 21:57 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Kannst Du bitte mal mit diesem +1 aufhören, das ist hier nicht Facebook "Daumen hoch"

Wo sitzt denn jetzt schon wieder der Furz quer?

Das wird hier schon seit Jahren von allen unterschiedlichen Usern praktiziert und auch in anderen Foren ist das der Fall. Dir passt wohl seine Meinung einfach nicht, Mr. Griesgram.

+1

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 22:02 (vor 2089 Tagen) @ Foreveralone

Dir passt wohl seine Meinung einfach nicht, Mr. Griesgram.

Genau das ist der Grund. Wie gehts dem Hund?

+1

Foreveralone, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 22:05 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Dir passt wohl seine Meinung einfach nicht, Mr. Griesgram.


Genau das ist der Grund. Wie gehts dem Hund?

Wie geht es der weißen Wand, die du die ganze Zeit vom Bett aus anstarrst?

+1

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 22:07 (vor 2089 Tagen) @ Foreveralone

Wie geht es der weißen Wand, die du die ganze Zeit vom Bett aus anstarrst?

Zuviel Daredevil geschaut? Pass auf, ich mach jetzt folgendes: Du kannst jetzt so oft versuchen mich aus der Reserve zu locken, wie Du willst. Ich werde Dich jetzt einfach mal ignorieren. Gute Besserung.

+1

Thomas, Samstag, 25.04.2020, 08:20 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Zuviel Daredevil geschaut? Pass auf, ich mach jetzt folgendes: Du kannst jetzt so oft versuchen mich aus der Reserve zu locken, wie Du willst. Ich werde Dich jetzt einfach mal ignorieren. Gute Besserung.

Andere Leute anpöbeln und sich dann aus der Reserve gelockt fühlen.

+1

markus93, Sauerland, Samstag, 25.04.2020, 08:25 (vor 2089 Tagen) @ Disco Stu

Großes Kino :D

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Sascha, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 20:58 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Vielleicht könnten aber trotzdem mal alle Virologen, Epidemiologen, Möchtegernkanzlerkandidaten und Opposistionshinterbänkler mal für die Kleinigkeit von einer Woche die Klappe halten und abwarten bis klar wird, wohin uns die bisherigen Lockerungen überhaupt gebracht haben.

Es ist doch völlig banane, Strategiewechsel zu fordern, ohne Erfolg oder Misserfolg der aktuellen absehen zu können. Wenn innerhalb dieser jetzt laufenden zwei Wochen die Reproduktionszahl über alle Altersgruppen hinweg wieder steigt, kann man sich derartige Überlegungen komplett sparen.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:19 (vor 2089 Tagen) @ Sascha

Vielleicht könnten aber trotzdem mal alle Virologen, Epidemiologen, Möchtegernkanzlerkandidaten und Opposistionshinterbänkler mal für die Kleinigkeit von einer Woche die Klappe halten und abwarten bis klar wird, wohin uns die bisherigen Lockerungen überhaupt gebracht haben.

Es ist doch völlig banane, Strategiewechsel zu fordern, ohne Erfolg oder Misserfolg der aktuellen absehen zu können. Wenn innerhalb dieser jetzt laufenden zwei Wochen die Reproduktionszahl über alle Altersgruppen hinweg wieder steigt, kann man sich derartige Überlegungen komplett sparen.

Genau das ist der Punkt. Wir haben es mit einer durch Inkubationszeit, etc. verursachten Verzögerung von zwei Wochen zu tun, mit der das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen in den offiziellen Zahlen auftaucht. Welche Folgen die Lockerungen dieser Woche haben werden, das wird man vermutlich erst am Ende der übernächsten Woche ablesen können. Frühestens.

Auch wenn sich einige Leute aufgeregt haben, Die Aussage der Kanzlerin von "Öffnungsdiskussionsorgien" hat es auf den Punkt gebracht.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 21:14 (vor 2089 Tagen) @ Sascha
bearbeitet von Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 21:30

Vielleicht könnten aber trotzdem mal alle Virologen, Epidemiologen, Möchtegernkanzlerkandidaten und Opposistionshinterbänkler mal für die Kleinigkeit von einer Woche die Klappe halten und abwarten bis klar wird, wohin uns die bisherigen Lockerungen überhaupt gebracht haben.

Es ist doch völlig banane, Strategiewechsel zu fordern, ohne Erfolg oder Misserfolg der aktuellen absehen zu können. Wenn innerhalb dieser jetzt laufenden zwei Wochen die Reproduktionszahl über alle Altersgruppen hinweg wieder steigt, kann man sich derartige Überlegungen komplett sparen.

Gericht kippt Schulpflicht - Viertklässler in Hessen können zu Hause bleiben

Raus aus dem Zwang, rein in die eigene Entscheidungsfindung. Unterstützung für Risikoeltern und andere Personen in der Erziehung. Weg von Strafen für Erzieher in Heimen, wenn Sie mit Ihrer Gruppe spazieren gehen.
Weg von Zwangsarbeit für Personen bspw. in Sprachschulen, wo die Kinder abends nach Hause gehen und die Angestellten zur Risiko Gruppe gehören.
Keine Grube vorsorglich ausheben, für Leute, wo andere entscheiden, dass sie sich mit ihrem Ableben abfinden sollen.
Die Zwangsentnahme von Organen kippen und an eine schriftliche Zusage koomen. Mit gleichzeitiger Erstellung einer Patientenverfügung, welche Eingriffe zur Lebensverlängerung gestattet werden.
Unterstützung und Zivilcourage bei den zahlreichen Verstößen der sozialdistanz von Altersstarrsinnigen und jungen Arschlöchern.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Freitag, 24.04.2020, 21:01 (vor 2089 Tagen) @ Sascha

Vielleicht könnten aber trotzdem mal alle Virologen, Epidemiologen, Möchtegernkanzlerkandidaten und Opposistionshinterbänkler mal für die Kleinigkeit von einer Woche die Klappe halten und abwarten bis klar wird, wohin uns die bisherigen Lockerungen überhaupt gebracht haben.

Es ist doch völlig banane, Strategiewechsel zu fordern, ohne Erfolg oder Misserfolg der aktuellen absehen zu können. Wenn innerhalb dieser jetzt laufenden zwei Wochen die Reproduktionszahl über alle Altersgruppen hinweg wieder steigt, kann man sich derartige Überlegungen komplett sparen.

Danke, wahre Worte.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

DennisK-Meson, Ingolstadt, Freitag, 24.04.2020, 20:19 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Und das Tracking von Kontakten in Dtl niemals funktionieren wird. Der US-Regierung geben die Deutschen ihre Daten gerne, aber der eigenen? Das macht vllt die Hälfte...

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

DennisK-Meson, Samstag, 25.04.2020, 08:23 (vor 2089 Tagen) @ DennisK-Meson

Und das Tracking von Kontakten in Dtl niemals funktionieren wird. Der US-Regierung geben die Deutschen ihre Daten gerne, aber der eigenen? Das macht vllt die Hälfte...

Ja, da ist die Einstellung zum Datenschutz manchmal arg ambivalent. Dieses Verhalten hat das RKI aber ganz nett unterstützt, indem es als Bundesbehörde mit demselben Quatsch an den Start geht, anstatt einfach mal zu versuchen, in einer Situation, wie der aktuellen, eine App zu entwickeln, bei der wenigstens versucht wird, die datenschutzrechtlichen Vorgaben einzuhalten.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ingenieur84, Freitag, 24.04.2020, 19:30 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Wo bitte kann man im Grundgesetz ableiten, dass man die Freizügigkeit nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen einschränken darf ? Aber zum 75jährigen Jubileum kann man das ja mal fordern.

Ich glaube die Drogen, die die Typen sonst nehmen sind grad alle weswegen sie auf ganz was komisches umgestiegen sind.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 20:18 (vor 2089 Tagen) @ huisclos

Wo bitte kann man im Grundgesetz ableiten, dass man die Freizügigkeit nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen einschränken darf ? Aber zum 75jährigen Jubileum kann man das ja mal fordern.

Ich glaube die Drogen, die die Typen sonst nehmen sind grad alle weswegen sie auf ganz was komisches umgestiegen sind.

Vielleicht sollte man den Text auch erst einmal lesen, bevor man solche Kommentare abgibt. Komisch sind nur solche Typen wie Du die einfach rumproleten ohne sich zu informieren.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Freitag, 24.04.2020, 22:16 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Ach Gottchen. Wenn man nichts zu sagen hat stellt man gleich auf ad hominem um. Kann ich auch: Dir hat wohl die castilische Sonne Franco ins Hirn gebrannt, sonst würdest Du wissen wie das GG funktioniert. Aber wenn man vom selber denken Kopfschmerzen bekommt, in der selbstoptimierten Bubble Gurus und Buzzword Bulshit Bingo zum überleben in lebensfeindlichen Wrklichkeit braucht, wie wäre es damit: Wir lassen die älterem Herrschaften als mündige Staatsbürger einfach selbst ihr persönliches Risiko evaluieren ? Wir können es ja "latten knalling" nennen, wenn du dich dann besser fühlst.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 22:40 (vor 2089 Tagen) @ huisclos

Ach Gottchen. Wenn man nichts zu sagen hat stellt man gleich auf ad hominem um. Kann ich auch: Dir hat wohl die castilische Sonne Franco ins Hirn gebrannt, sonst würdest Du wissen wie das GG funktioniert. Aber wenn man vom selber denken Kopfschmerzen bekommt, in der selbstoptimierten Bubble Gurus und Buzzword Bulshit Bingo zum überleben in lebensfeindlichen Wrklichkeit braucht, wie wäre es damit: Wir lassen die älterem Herrschaften als mündige Staatsbürger einfach selbst ihr persönliches Risiko evaluieren ? Wir können es ja "latten knalling" nennen, wenn du dich dann besser fühlst.

Was hast Du denn für ne Aggropille geschluckt. Ich habe eh das Gefühl, dass gerade einige nen fiesen Isolationsfurz quersitzen haben. Ich habe Dich unfreundlich darauf hingewiesen, dass Deine Aussage Stuss ist, weil das was Du kritisierst gar nicht im Text steht. Was mich darauf schließen lässt, dass Du den gar nicht gelesen hast. Es ist die moderate Aufforderung, dass die älteren Herrschaften sich durch richtige Masken schützen sollten sowie dies alle Pflegenden auch tun sollten. Und man sonst ein bißchen das öffentliche Leben anders organisiert, damit das Risiko gesenkt wird. Wo hier die GG-Einschränkung sein soll, ist mir nicht ganz schlüssig. Also komm runter. Deine sonstigen Anwerkungen erschließen sich mir nicht.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Foreveralone, Dortmund, Samstag, 25.04.2020, 02:53 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Ach Gottchen. Wenn man nichts zu sagen hat stellt man gleich auf ad hominem um. Kann ich auch: Dir hat wohl die castilische Sonne Franco ins Hirn gebrannt, sonst würdest Du wissen wie das GG funktioniert. Aber wenn man vom selber denken Kopfschmerzen bekommt, in der selbstoptimierten Bubble Gurus und Buzzword Bulshit Bingo zum überleben in lebensfeindlichen Wrklichkeit braucht, wie wäre es damit: Wir lassen die älterem Herrschaften als mündige Staatsbürger einfach selbst ihr persönliches Risiko evaluieren ? Wir können es ja "latten knalling" nennen, wenn du dich dann besser fühlst.


Was hast Du denn für ne Aggropille geschluckt. Ich habe eh das Gefühl, dass gerade einige nen fiesen Isolationsfurz quersitzen haben.

Den haben einige hier permanent sitzen, von fehlender Bewegung werden Flatulenzen aber stärker, gerade im höheren Alter.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 19:55 (vor 2089 Tagen) @ huisclos

Wo bitte kann man im Grundgesetz ableiten, dass man die Freizügigkeit nur für bestimmte Bevölkerungsgruppen einschränken darf ? Aber zum 75jährigen Jubileum kann man das ja mal fordern.

Ich glaube die Drogen, die die Typen sonst nehmen sind grad alle weswegen sie auf ganz was komisches umgestiegen sind.

Ist eigenverantwortliches Denken und Handeln im Sinne der eigenen Gesundheit eigentlich ausgestorben?

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Blarry, Essen, Freitag, 24.04.2020, 20:03 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Wann hast Du zuletzt nachgeschaut, in welchem Land Du so lebst?

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

DennisK-Meson, Ingolstadt, Freitag, 24.04.2020, 19:58 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Nein, aber es ist auch nicht realistisch von einer Bevölkerungsgruppe zu erwarten sich für Monate oder Jahre in den eigenen 4 Wänden einzuschließen

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 20:33 (vor 2089 Tagen) @ DennisK-Meson

Nein, aber es ist auch nicht realistisch von einer Bevölkerungsgruppe zu erwarten sich für Monate oder Jahre in den eigenen 4 Wänden einzuschließen

Es geht ja nicht darum, bestimmten Bevölkerungsgruppen auf unbestimmte Zeit einzusperren. Sondern darum sie zu schützen und ihnen Räume zu geben, in denen sie nicht auf andere treffen. So haben in Australien, Irland, Norwegen etc. Supermärkte zu bestimmten Zeiten nur noch für die älteren Mitbürger geöffnet – das wäre ja auch bei uns eine denkbare Möglichkeit.

Einkaufen gehen ist aber auch nicht die Erfüllung

Kruemelmonster09, Freitag, 24.04.2020, 22:19 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Oder?

Also grundsätzlich finde ich die Idee von "Rentner Öffnungszeiten" gut. Diese wird im Oberbergischen teilweise auch schon praktiziert.

Aber wenn es dabei bleibt. Wenn das Einkaufen das einzige Highlight ist. Lohnt sich das Leben dann noch?

Mein Onkel ist 84. Vor 6 Jahren musste er, überraschend, meine Tante zu Grabe tragen. Seitdem hat er noch genau vier Dinge die ihm ein bisschen Freude machen (auch wenn er trotzallem ein getretener Mann ist):
- jeden 3. Tag in sein Lieblingsrestaurant gehen und dort essen und mit den Inhabern quatschen
- Spazieren gehen
- Fußball in der Kneipe gucken und darüber quatschen
- Besuch von Neffen und Nichten

Das Restaurant fällt raus. Der Gang in die Kneipe zum Fußball fällt raus. Der Besuch von Neffen und Nichten fällt raus.
Was bleibt da noch? Das Spazieren gehen... Auch das ist nicht so einfach. Im "Familienrat" haben wir erst beschlossen ihn dringend darum zu beten das Haus erstmal nicht zu verlassen. Was kam dabei raus? Früher ging er jeden Tag 5 bis 8 Kilometer. Nach drei wöchiger Pause geht er 2 Km zum Friedhof und muss sich für den Rückweg das Taxi bestellen.

Was kann man alten Menschen zumuten? Ist es lohnenswert, wenn diese sich zu Hause einschließen? Frei nach dem Spruch "Wer rastet, der rostet" könnte es sein, dass viele dieser Menschen eine Impfung erleben, danach aber so immobil sind, dass sie gar keine Freude mehr am Leben haben.

Einkaufen gehen ist aber auch nicht die Erfüllung

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 11:03 (vor 2089 Tagen) @ Kruemelmonster09

Oder?

Also grundsätzlich finde ich die Idee von "Rentner Öffnungszeiten" gut. Diese wird im Oberbergischen teilweise auch schon praktiziert.

Aber wenn es dabei bleibt. Wenn das Einkaufen das einzige Highlight ist. Lohnt sich das Leben dann noch?

Mein Onkel ist 84. Vor 6 Jahren musste er, überraschend, meine Tante zu Grabe tragen. Seitdem hat er noch genau vier Dinge die ihm ein bisschen Freude machen (auch wenn er trotzallem ein getretener Mann ist):
- jeden 3. Tag in sein Lieblingsrestaurant gehen und dort essen und mit den Inhabern quatschen
- Spazieren gehen
- Fußball in der Kneipe gucken und darüber quatschen
- Besuch von Neffen und Nichten

Das Restaurant fällt raus. Der Gang in die Kneipe zum Fußball fällt raus. Der Besuch von Neffen und Nichten fällt raus.
Was bleibt da noch? Das Spazieren gehen... Auch das ist nicht so einfach. Im "Familienrat" haben wir erst beschlossen ihn dringend darum zu beten das Haus erstmal nicht zu verlassen. Was kam dabei raus? Früher ging er jeden Tag 5 bis 8 Kilometer. Nach drei wöchiger Pause geht er 2 Km zum Friedhof und muss sich für den Rückweg das Taxi bestellen.

Was kann man alten Menschen zumuten? Ist es lohnenswert, wenn diese sich zu Hause einschließen? Frei nach dem Spruch "Wer rastet, der rostet" könnte es sein, dass viele dieser Menschen eine Impfung erleben, danach aber so immobil sind, dass sie gar keine Freude mehr am Leben haben.

Daumen hoch!


Ich kann solche Situationen voll bestätigen. Was bleibt ist ein Einkauf mit Mundschutz, wo er schief angeschaut wird, sich in einem solchen Alter in ein Geschäft zu wagen. Bespricht man es mit ihm, kommt die Antwort, warum wollt ihr mir das auch noch wegnehmen? Er lebt alleine Zuhause, Pflegedienste will er nicht.
In Pflegeheime ist der Fahrdienst von Ehrenamtlichen zum Einkauf oder Besuch von irgendwas. kulturellem eh eingestellt.

Einkaufen gehen ist aber auch nicht die Erfüllung

bigfoot49, Leipzig, Samstag, 25.04.2020, 08:50 (vor 2089 Tagen) @ Kruemelmonster09

Passend dazu https://www.rnd.de/gesundheit/corona-ist-mir-egal-warum-helga-witt-kronshage-86-lieber-sterben-will-als-eingesperrt-zu-sein-3MEBDIOBEFA6BDULC4N5WGZJG4.html

Das, was du zu deinem Onkel schreibst und was auch der Artikel schildert, hab ich mir vor ein paar Wochen auch schon gedacht, als alles gerade los ging.
Was nützt es, wenn diese Personen zum Schutze ihres Lebens isoliert sind und dann aufgrund der Isolierung geistig wie körperlich einbrechen und ihren Lebenswillen verlieren und dann -schlussendlich in Einsamkeit - sterben?


Vielleicht muss man auch mal darüber nachdenken, dass jedes einzelne Leben endlich ist und ein jeder nur Gast auf diesem Planeten ist - für eine begrenzte Zeit.

Ps: ist vielleicht polemisch, aber wenn die ältere Generation in so manch einem Pflege- oder Altenheim unter aller Würde lebt, dann heißt es irgendwie nie, dass man diese Personengruppe gezielt schützen muss

Einkaufen gehen ist aber auch nicht die Erfüllung

BukausmTal, Wuppertal, Samstag, 25.04.2020, 09:17 (vor 2089 Tagen) @ bigfoot49

Passend dazu https://www.rnd.de/gesundheit/corona-ist-mir-egal-warum-helga-witt-kronshage-86-lieber-sterben-will-als-eingesperrt-zu-sein-3MEBDIOBEFA6BDULC4N5WGZJG4.html

Das, was du zu deinem Onkel schreibst und was auch der Artikel schildert, hab ich mir vor ein paar Wochen auch schon gedacht, als alles gerade los ging.
Was nützt es, wenn diese Personen zum Schutze ihres Lebens isoliert sind und dann aufgrund der Isolierung geistig wie körperlich einbrechen und ihren Lebenswillen verlieren und dann -schlussendlich in Einsamkeit - sterben?

Guter Artikel oben, der nachdenklich macht.
Bei allen Diskussionen über Freiheitsrechte finde ich in der Bewertung das Recht alter und kranker Menschen, würdevoll weiterzuleben, wichtiger als vieles andere. Ältere Menschen in Heimen nur noch einzusperren und ihnen sämtliche Quellen der Lebensfreude zu nehmen, ist nicht akzeptabel.
Man kann diese Menschen jetzt nicht einfach einknasten.
Die Gesellschaft muss Wege finden, sie nicht der Isolation preiszugeben.
Ich habe keine Patentrezepte, aber man muss über humane Bedingungen für die betroffenen Menschen in Heimen oder zuhause nachdenken und ihnen Gemeinschaft möglich machen. Immer mit dem Blickwinkel, was man selbst wollte, wenn man in der Situation wäre. Vielleicht könnte ja z.B. eine Maskenpflicht für Besuche in Heimen Teil einer Lösung sein.

Einkaufen gehen ist aber auch nicht die Erfüllung

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 22:50 (vor 2089 Tagen) @ Kruemelmonster09

Oder?

Also grundsätzlich finde ich die Idee von "Rentner Öffnungszeiten" gut. Diese wird im Oberbergischen teilweise auch schon praktiziert.

Aber wenn es dabei bleibt. Wenn das Einkaufen das einzige Highlight ist. Lohnt sich das Leben dann noch?

Mein Onkel ist 84. Vor 6 Jahren musste er, überraschend, meine Tante zu Grabe tragen. Seitdem hat er noch genau vier Dinge die ihm ein bisschen Freude machen (auch wenn er trotzallem ein getretener Mann ist):
- jeden 3. Tag in sein Lieblingsrestaurant gehen und dort essen und mit den Inhabern quatschen
- Spazieren gehen
- Fußball in der Kneipe gucken und darüber quatschen
- Besuch von Neffen und Nichten

Das Restaurant fällt raus. Der Gang in die Kneipe zum Fußball fällt raus. Der Besuch von Neffen und Nichten fällt raus.
Was bleibt da noch? Das Spazieren gehen... Auch das ist nicht so einfach. Im "Familienrat" haben wir erst beschlossen ihn dringend darum zu beten das Haus erstmal nicht zu verlassen. Was kam dabei raus? Früher ging er jeden Tag 5 bis 8 Kilometer. Nach drei wöchiger Pause geht er 2 Km zum Friedhof und muss sich für den Rückweg das Taxi bestellen.

Was kann man alten Menschen zumuten? Ist es lohnenswert, wenn diese sich zu Hause einschließen? Frei nach dem Spruch "Wer rastet, der rostet" könnte es sein, dass viele dieser Menschen eine Impfung erleben, danach aber so immobil sind, dass sie gar keine Freude mehr am Leben haben.


Das sind in der Tat ganz wichtige Fragen. Für die meisten ist die momentane Lage unglaublich schwer, für manche noch einmal viel schwerer. Einfache Antworten? Gibt es nicht. So unterschiedlich die Menschen sind und ihre individuelle Situation ist, so komplex ist die Gesamtsituation. Deshalb ist es eben auch nicht nur eine epidemiologische Fragestellung (dann wäre es leicht), sondern auch eine soziale, gesellschaftliche, wirtschaftliche, staatliche und vor allem ganz persönliche etc.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 20:28 (vor 2089 Tagen) @ DennisK-Meson

Nein, aber es ist auch nicht realistisch von einer Bevölkerungsgruppe zu erwarten sich für Monate oder Jahre in den eigenen 4 Wänden einzuschließen

Genau darum geht es in dem Artikel, die wollen eine Differenzierung. Niemanden einsperren.
Und das soll vor allem über die Schutzmasken erfolgen und indem in Einrichtungen und an Orten, in denen sich viele ältere Menschen aufhalten sich man besonders um die Abstands- und Hygienieregeln kümmert. Und das Personal dort auch entsprechende Masken trägt.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Floatdownstream, Lünen, Freitag, 24.04.2020, 20:02 (vor 2089 Tagen) @ DennisK-Meson

aber dafür machen das dann im Sinne der Gleichbehandlung gleich alle. Dann ist niemand diskriminiert und alle sind gleich schlecht dran.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Alones, Freitag, 24.04.2020, 20:01 (vor 2089 Tagen) @ DennisK-Meson

Nein, aber es ist auch nicht realistisch von einer Bevölkerungsgruppe zu erwarten sich für Monate oder Jahre in den eigenen 4 Wänden einzuschließen

Aber von der gesamten Bevölkerung darf man das erwarten? Also besser alle wegschließen, anstatt nur einen kleinen Teil? Merkwürdige Logik.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

DennisK-Meson, Ingolstadt, Freitag, 24.04.2020, 20:14 (vor 2089 Tagen) @ Alones
bearbeitet von DennisK-Meson, Freitag, 24.04.2020, 20:21

Ich denke, dass man der Gesamtbevölkerung ertragbare Maßnahmen schon zumuten kann. Das ist natürlich nicht "völlige Isolation", aber auf Besuche von Freunde, Familie etc wird man ja wohl für ein paar Monate verzichten können. Man muss halt schauen wie man einen wirtschaftlichen Komplettcrash verhindert.

Persönlich fände ich moderate Maßnahmen für alle besser als "harte für Gruppe A und lasche für Gruppe B", so lange das ganze finanzierbar ist. Wenn die Alternative iwann nur noch das oder Komplettcrash ist, dann wird man wohl nicht drum herum kommen. Meine Vermutung ist auch, dass das so kommen wird. Die Lufthansa ist nur der Anfang, im ganzen "Produktionswesen" (also Maschinenbau, Automobil und co) wanken gerade einige. Der VW-Konzern wird da wsl noch am längsten überleben, macht aber grad 300 Mio Minus am Tag. Das überleben die auch keine Monate lang und vor allem überleben sie nicht die nächsten Shutdowns, wenn die nächsten Wellen kommen...

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 20:59 (vor 2089 Tagen) @ DennisK-Meson

Nur Doof das die exportwirtschft niemand zum stilstand gezwungen hat.
Wie groß glaubst du ist immoment die lust einen neuen Wagen zu kaufen zb in Italien, Spanien, Südafrika oder Indien etc?
Bei uns stand auch eine Neue E Klasse auf der Liste was jetzt auch verschoben wird dafur steht aber ein 82 Zoll Fernseher hoch im kurs.
Nur doff das am letzteren außer der Händler in Deutschland niemand etwas von hat.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Basti Van Basten, Romania, Freitag, 24.04.2020, 19:53 (vor 2089 Tagen) @ huisclos

Art 2
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Ich bin zwar kein Jurist, aber ich denke schon, dass man aufgrund des Infektionsschutzesgesetzes die Freiheit einer Person oder eine Personengruppe einschränken darf, um damit die körperliche Unversehrtheit anderer zu schützen.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ingenieur84, Kassel, Freitag, 24.04.2020, 20:08 (vor 2089 Tagen) @ Basti Van Basten

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 19:42 (vor 2089 Tagen) @ huisclos

Keine Ahnung. Und wo steht dass im Bezug auf Kinder, die weggesperrt werden?

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 19:35 (vor 2089 Tagen) @ huisclos

Das gibt das Infektionsschutzgesetz durchaus her. Ansonsten wäre beispielsweise das bayerische Vorgehen verfassungswidrig gewesen.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 19:22 (vor 2089 Tagen) @ Ingenieur84

Für die restliche Bevölkerung genüge das Konzept des „Smart Distancing“, zu dem Hygiene- und Abstandsregeln, Masken sowie die Nachverfolgung von Kontakten zählten.

Der Artikel, auf den sich die "Welt" bezieht, ist vom Spiegel und hinter Bezahlschranke. Leider erfährt man nicht, wie der minderjährige Teil der restlichen Bevölkerung "Smart Distancing" in öffentlichen Verkehrmitteln, an Bushaltestellen, auf Schulhöfen und Klassenzimmern einhalten soll.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 19:29 (vor 2089 Tagen) @ Thomas
bearbeitet von simie, Freitag, 24.04.2020, 19:33

Leider erfährt man auch nicht, wie es möglich ist, dass wissenschaftlich Erkenntnisse hartnäckig ignoriert werden.
Aber es kann ja sein, dass du, genau wie Kekule, anerkannter Virologe bist.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

stoffel85, Freitag, 24.04.2020, 19:46 (vor 2089 Tagen) @ simie

Das Expertesein übernehmen doch Flügelflitzer und du.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

simie, Krefeld, Samstag, 25.04.2020, 07:58 (vor 2089 Tagen) @ stoffel85

Und jetzt wird es lächerlich.
Das war eine Anspielung darauf, dass Thomas mir mit dem gleichen Argument kam, witzigerweise ebenfalls mit einem Kekulezitat, und nun selber Kekule widerspricht (wobei ich Kekule in der damaligen Diskussion gar nicht widersprach).
Und Unwissenschaftlichkeit musst du mir nicht vorwerfen. Ich habe meine Meinung begründet und durch Links auch nachgewiesen.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Alones, Freitag, 24.04.2020, 19:56 (vor 2089 Tagen) @ stoffel85

Das Expertesein übernehmen doch Flügelflitzer und du.

Könnte ihr vllt. endlich mal mit dieser Flügelflitzer-Scheiße aufhören? Wenn ihr nicht lesen wollt, was er zu schreiben hat, dann überlest es doch einfach, anstatt die Stimmung hier noch weiter zu vergiften. Es vergeht kein Tag ohne unnötige Provokationen und Beleidigungen. Dieser Kleinkrieg nervt nur noch.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

markus, Freitag, 24.04.2020, 22:42 (vor 2089 Tagen) @ Alones

Das Expertesein übernehmen doch Flügelflitzer und du.


Könnte ihr vllt. endlich mal mit dieser Flügelflitzer-Scheiße aufhören? Wenn ihr nicht lesen wollt, was er zu schreiben hat, dann überlest es doch einfach, anstatt die Stimmung hier noch weiter zu vergiften. Es vergeht kein Tag ohne unnötige Provokationen und Beleidigungen. Dieser Kleinkrieg nervt nur noch.

Den Ruf hat er sich allerdings selbst redlich erarbeitet mit seinen Zweit- und Drittaccounts und der Tatsache, dass er Daniele Ganser Videos guckt und das für bare Münze hält.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

ergo, Magdeburg, Samstag, 25.04.2020, 00:12 (vor 2089 Tagen) @ markus

Solange nichts bewiesen ist könntest du auch Alones sein.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Peter Lee, Ort, Samstag, 25.04.2020, 08:39 (vor 2089 Tagen) @ ergo

Oder Ulrich....

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

ergo, Magdeburg, Freitag, 24.04.2020, 21:51 (vor 2089 Tagen) @ Alones

True. Finde es immer wieder lustig wie er es schafft mit einfachen Worten das gesamte Forum zu triggern.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 19:46 (vor 2089 Tagen) @ simie

Leider erfährt man auch nicht, wie es möglich ist, dass wissenschaftlich Erkenntnisse hartnäckig ignoriert werden.
Aber es kann ja sein, dass du, genau wie Kekule, anerkannter Virologe bist.

Ja, Kinder infizieren sich weniger als Erwachsene. Davon habe ich auch gehört. Irgendwer hat das schon mal erzählt.

Was ist mit heranwachsenden. Mit 16 jährigen? Mit 17 jährigen?
Was ist mit unentdeckten Vorerkrankungen von Heranwachsenden? Wer übernimmt die Verantwortung wenns schiefgeht?
Warum sind die Risikogruppen unter den Lehrern vom Unterricht ausgeschlossen, wenn es doch nur "Kinder" sind?

Gilt also Social Distancing für Kinder und Jugendliche dann generell nicht? Weil in einem Bus morgens um 7.30 Uhr ist dies nicht möglich.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 20:20 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Leider erfährt man auch nicht, wie es möglich ist, dass wissenschaftlich Erkenntnisse hartnäckig ignoriert werden.
Aber es kann ja sein, dass du, genau wie Kekule, anerkannter Virologe bist.


Ja, Kinder infizieren sich weniger als Erwachsene. Davon habe ich auch gehört. Irgendwer hat das schon mal erzählt.

Was ist mit heranwachsenden. Mit 16 jährigen? Mit 17 jährigen?
Was ist mit unentdeckten Vorerkrankungen von Heranwachsenden? Wer übernimmt die Verantwortung wenns schiefgeht?
Warum sind die Risikogruppen unter den Lehrern vom Unterricht ausgeschlossen, wenn es doch nur "Kinder" sind?

Gilt also Social Distancing für Kinder und Jugendliche dann generell nicht? Weil in einem Bus morgens um 7.30 Uhr ist dies nicht möglich.

Das übliche: Mund-Nasenschutz, Nachverfolgung von Kontakten, Tests für jedermann.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Thomas, Freitag, 24.04.2020, 20:02 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Wer übernimmt die Verantwortung wenns schiefgeht?

Dieselben, die die Verantwortung für die erhöhte Zahl an häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefärdung, Depressionen und anderen Auswirkungen des Shutdowns übernehmen.

Und ja, ich weiß das das polemisch war. Aber niemals mehr ein Risiko eingehen wird nicht die Lösung sein.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Kruemelmonster09, Samstag, 25.04.2020, 12:23 (vor 2089 Tagen) @ DerPeter

Wer übernimmt die Verantwortung wenns schiefgeht?


Dieselben, die die Verantwortung für die erhöhte Zahl an häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefärdung, Depressionen und anderen Auswirkungen des Shutdowns übernehmen.

Und ja, ich weiß das das polemisch war. Aber niemals mehr ein Risiko eingehen wird nicht die Lösung sein.

Es mag dir entgangen sein, aber bereits seit einigen Wochen spricht das Jugendamt gezielt Familien an, wo sie die Kinder gefährdet sehen. Diesen wird ein Notbetreuungsplatz angeboten.

Im Übrigen sagen meine Bekannten Erzieher quasi durchweg dass diese Kinder teilweise überhaupt noch nicht gekommen sind, oder diese oftmals fernbleiben ohne dass eine Info an die Kita erfolgt.
Eine Besuchs-Pflicht bei einem solchen "Kindeswohlplatz" in Schulen und Kitas herrscht übrigens nicht.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Kruemelmonster09, Freitag, 01.05.2020, 09:27 (vor 2083 Tagen) @ Kruemelmonster09

Du hast meinen Text nicht verstanden. Mir ging es eigentlich um die Abwägung von Risiken. Schaden vs Nutzen, und das bitte täglich neu und transparent.
Wer Grundrechte einschränkt muss das schlicht immer wieder neu bewerten und begründen - UND dafür die Verantwortung übernehmen. Kritik und andere Meinungen müssen da ertragen werden.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:26 (vor 2089 Tagen) @ DerPeter

Wer übernimmt die Verantwortung wenns schiefgeht?


Dieselben, die die Verantwortung für die erhöhte Zahl an häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefärdung, Depressionen und anderen Auswirkungen des Shutdowns übernehmen.

Und ja, ich weiß das das polemisch war. Aber niemals mehr ein Risiko eingehen wird nicht die Lösung sein.

Das Leben ist kein Wunschkonzert. Man kann natürlich in Talkshows Filmchen mit einer heulenden Mutter am Ende ihrer Nerven einblenden. Und ich glaube sofort, dass die aktuelle Situation für viele Menschen extrem belastend ist. Aber die Realität ist auch, dass wir unser Gesundheitssystem vor einem Zusammenbruch schützen müssen. Bricht das Gesundheitswesen zusammen, dann wird danach auch die öffentliche Ordnung zumindest teilweise zusammenbrechen. Ich möchte in Deutschland keine Bilder sehen, wie man sie aus Italien oder New York gesehen hat. Und dass es dort nicht noch schlimmer gekommen ist, liegt nur an einem dort verhängten noch deutlich härteren Shutdown als in Deutschland.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Ulrich, Freitag, 01.05.2020, 09:19 (vor 2083 Tagen) @ Ulrich


Das Leben ist kein Wunschkonzert. Man kann natürlich in Talkshows Filmchen mit einer heulenden Mutter am Ende ihrer Nerven einblenden. Und ich glaube sofort, dass die aktuelle Situation für viele Menschen extrem belastend ist. Aber die Realität ist auch, dass wir unser Gesundheitssystem vor einem Zusammenbruch schützen müssen. Bricht das Gesundheitswesen zusammen, dann wird danach auch die öffentliche Ordnung zumindest teilweise zusammenbrechen. Ich möchte in Deutschland keine Bilder sehen, wie man sie aus Italien oder New York gesehen hat. Und dass es dort nicht noch schlimmer gekommen ist, liegt nur an einem dort verhängten noch deutlich härteren Shutdown als in Deutschland.

Meinungsmache mit Bildern? Dann aber nur mit den richtigen. Also denen aus Italien - weil die Gesundheitssysteme ja so wunderbar vergleichbar sind.
Verstanden. Danke für die Lehrstunde!

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lutz09, Tor zum Sauerland, Samstag, 25.04.2020, 10:51 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

Wer übernimmt die Verantwortung wenns schiefgeht?


Dieselben, die die Verantwortung für die erhöhte Zahl an häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefärdung, Depressionen und anderen Auswirkungen des Shutdowns übernehmen.

Und ja, ich weiß das das polemisch war. Aber niemals mehr ein Risiko eingehen wird nicht die Lösung sein.


Das Leben ist kein Wunschkonzert. Man kann natürlich in Talkshows Filmchen mit einer heulenden Mutter am Ende ihrer Nerven einblenden. Und ich glaube sofort, dass die aktuelle Situation für viele Menschen extrem belastend ist. Aber die Realität ist auch, dass wir unser Gesundheitssystem vor einem Zusammenbruch schützen müssen. Bricht das Gesundheitswesen zusammen, dann wird danach auch die öffentliche Ordnung zumindest teilweise zusammenbrechen. Ich möchte in Deutschland keine Bilder sehen, wie man sie aus Italien oder New York gesehen hat. Und dass es dort nicht noch schlimmer gekommen ist, liegt nur an einem dort verhängten noch deutlich härteren Shutdown als in Deutschland.

Selbstverständlich gilt es auch die Belastungen von Menschen in ihrer jeweiligen schwierigen individuellen Situation anzuerkennen und sie nicht im selben Atemzug zu relativieren oder abzuqualifizieren – weil das ja alles einem hören Zweck dient. Mit der Denke findet man für so ziemlich alles eine Begründung.

Und wieso sollen wir auch bei uns Bilder wie in NY oder Italien sehen? Nur weil es dort so ist, wie es ist, muss es hier nicht automatisch auch so werden. Denn: Wir kennen die Umstände nicht, warum das Virus dort so eingeschlagen ist. Wir sehen nur, dass viele Menschen gestorben sind. Daraus kann man aber nicht pauschalisierend schließen, dass es „schlimm“ ist und auch uns so schlimm trifft. Dabei sehen wir schon mal nicht, ob es „an“ oder „mit“ war, wir sehen die vermeintlich kleinen, wichtigen Details nicht – etwa den sozialen Umgang, demographische Situationen, den Gesundheitsstatus der Bevölkerung, ggf. Fehler im Umgang mit dem Virus selbst, und andere Voraussetzung, die es zum adäquaten Bewerten einer Situation braucht.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 20:10 (vor 2089 Tagen) @ DerPeter

Dieselben, die die Verantwortung für die erhöhte Zahl an häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefärdung, Depressionen und anderen Auswirkungen des Shutdowns übernehmen.

Ich glaube, dass wir gar nicht darüber nachdenken und diskutieren müssen. Ich glaube einfach dieser Aufruf beinhaltet nur, dass die "Steuerzahler" arbeiten und überall einkaufen gehen wollen, dass die Alten mit dem Hintern zuhause bleiben sollen und dass man die Kids in dieser Idee einfach vergessen hat.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 20:22 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Dieselben, die die Verantwortung für die erhöhte Zahl an häuslicher Gewalt, Kindeswohlgefärdung, Depressionen und anderen Auswirkungen des Shutdowns übernehmen.


Ich glaube, dass wir gar nicht darüber nachdenken und diskutieren müssen. Ich glaube einfach dieser Aufruf beinhaltet nur, dass die "Steuerzahler" arbeiten und überall einkaufen gehen wollen, dass die Alten mit dem Hintern zuhause bleiben sollen und dass man die Kids in dieser Idee einfach vergessen hat.

Sorry, aber das ist Unsinn. Du hast den Artikel nicht gelesen und behauptest irgendwas.
Die Autoren schreiben dies nicht.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 20:22 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Die Autoren schreiben dies nicht.

Was schreiben die Autoren zum Thema Schulen.

Palmer und Kekulé fordern „Strategiewechsel“

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 20:25 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Die Autoren schreiben dies nicht.


Was schreiben die Autoren zum Thema Schulen.

Gar nichts. Sind ja auch nicht die Leopoldinger.

Frankreich / Stand Donnerstagabend

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 24.04.2020, 17:25 (vor 2089 Tagen) @ CHS

Hier die Zahlen vom Donnerstagabend:

- 120.804 identifizierte Infizierte aktuell seit dem 01.03. bislang.

- 29.219 Patienten werden aktuell in den Kliniken behandelt.

- 5.053 Patienten befinden sich aktuell auf den Intensivstationen; im Saldo hinzugekommene / auf die Stationen zurückverlegte Patienten ergibt sich zum fünfzehnten Mal in Folge ein negativer Wert (- 165). Der Trend ist eindeutig und wird den Maßnahmen des confinement zugeschrieben. Vor zwei Wochen wurden in der Spitze fast 7.200 Patienten auf den Intensivstationen behandelt, nun sind es über 2.000 weniger.

- 21.856 Tote sind aktuell seit dem 01.03. in den Krankenhäusern sowie den Alten-/Pflegeheimen und ähnlichen Einrichtungen bislang zu verzeichnen; davon 516 in den letzten 24 Stunden.

- In den Kliniken sind seit dem 01.03. aktuell 13.547 Tote bislang zu verzeichnen (+ 311 in den letzten 24 Stunden), in den Heimen 8.309 (+ 205 in den letzten 24 Stunden).

- 42.088 Patienten haben aktuell seit dem 01.03. bislang die Kliniken nachhause verlassen.


Sonstiges:

- Jérôme Salomon erläuterte gestern der Nationalversammlung die aktuelle Situation und stellte sich den Fragen der Abgeordneten.

Aktuelles Ziel sei es, bis zum deconfinement am 11. Mai ein Minimum an Covid-19 - Erkrankten zu erreichen.

Das Virus zirkuliere weiter bis ein Medikament zur Behandlung respektive ein Impfstoff verfügbar sei.

Ziel in Frankreich sei es nicht, eine kollektive Immunität zu schaffen. Dies würde eine in ihrer Wucht nicht einschätzbare, aber vermutlich sehr starke zweite und dritte Welle bedeuten, was als zu gefährlich eingestuft würde. Zeil sei es vielmehr, die Zirkulation des Virus so weite Stimme zu minimieren bis zu verhindern und Bedingungen zu schaffen, um Zeit zu gewinnen, bis eine Medikament zur Behandlung bzw. ein Impfstoff zur Verfügung stünde. Dies bedeute aber auch, dass Regeln des confinement wie physische Distanz zu halten auch im deconfinement weiter gelten müssten.

Man wisse um das Risiko einer Rückkehr der Epidemie, einer zweiten Welle im Moment des deconfinement. Dies bedeute, man müsse sich entsprechend vorbereiten. Es werde nur einen Ausstieg geben, wenn im deconfinement weiter die essentiellen Vorsichtsmaßnahmen gelten würden.

- Der Verband der Intensivmediziner und andere Fachgesellschaften hat die Typen-Auswahl der Beatmungsgeräte kritisiert, von denen die Regierung 10.000 bestellt hat und die von einem vom Präsidenten bestimmten Firmenkonsortium unter der Federführung des Spezialisten Air Liquide momentan produziert werden. 1.500 dieser Geräte entfallen auf den Typ ‚T60’, ein klassisches Gerät für die stationäre Nutzung. 8.500 dieser Geräte entfallen allerdings auf den leichter zu bauenden Typ ‚Osiris‘, der für den Einsatz im Notfall- und Transporteinsatz vorgesehen ist und nicht für einen längeren stationären Einsatz. Die Fachgesellschaften kritisieren, dass es genau umgekehrt hätte sein müssen.

Das Firmenkonsortium erhält pro Gerät von der Regierung 3.000 €. Dies sei der Selbstkostenpreis; ein Gewinn würde mit diesen Geräten nicht erzielt.

- Die Hochschule ‚Ecole des hautes études en santé publique‘ (EHESP) hat am 22.04. eine unter Koordinator Pascale Crépey durchgeführte Modellrechnung veröffentlicht, wie die Infektionsentwicklung und die entsprechenden Folgen in der Zeit vom 19.03. - 19.04. ausgesehen hätten, wenn es keinerlei Gegenmaßnahmen gegeben hätte. Insbesondere die Entwicklung in den beiden am stärksten betroffenen Regionen Grand Est und Île-de-France spielten dabei eine Rolle.

Die Zahl der täglichen Toten hätte sich alle 4 - 5 Tage verdoppelt; am 19.04. wäre man bei 10.000 gewesen. 23% der Bevölkerung wären infiziert gewesen. Daraus wäre eine Welle entstanden, welche die Krankenhäuser mit schweren Fällen überschwemmt hätte und die nicht zu absorbieren gewesen wäre. %st 670.000 Patienten hätten in die Kliniken gemusst, davon wären ca. 140.000 schwere Fälle gewesen; 100.000 Intensivbetten wären erforderlich gewesen; allein in Île-de-France 30.000. In der Spitze waren es mit den Maßnahmen 7.148 Patienten auf den Intensivstationen im gesamten Land.

Dies würde definitiv zeigen, dass die Idee, das Virus gewähren zu lassen, keine sehr gute gewesen sei. In Île-de-France und Grand Est haben man sehen können, was eine zugeriegelt Kapazität bedeuten würde und welcher Aufwand Verlegungen bedeuten. Man gehe davon aus, dass ein früheres confinement Leben gerettet hätte.

Ohne jegliche Maßnehmen wären demnach 73.900 Menschen in den Hospitälern gestorben, im Vergleich zu den tatsächlichen 12.200

- Präsident Macron scheint vom einheitlichen deconfinement abzurücken, hält aber nicht von einem nach Regionen gestaffelt. Er könne sich aber eines vorstellen, dass nach Bedingungen vor Ort stattfinden könne (womit wohl die Départementsebene gemeint ist).

- Restaurants, Cafés, Bars, etc. bleiben vom deconfinement vorläufig ausgeschlossen, obwohl die Branche heftig protestiert. Auch der ins Spiel gebrachte Termin 15. Juni ist keineswegs bestätigt.

- Laut einer Umfrage zögern oder weigern sich zwei Drittel aller Eltern, ihre Kinder mit dem 11. Mai wieder zur Schule zu schicken, weil sie die Infektionsgefahr als zu hoch ansehen.

Frankreich / Stand Donnerstagabend

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:34 (vor 2089 Tagen) @ Will Kane

Vorweg noch mal von mir besten Dank für deine aufwändigen täglichen Updates!

- Die Hochschule ‚Ecole des hautes études en santé publique‘ (EHESP) hat am 22.04. eine unter Koordinator Pascale Crépey durchgeführte Modellrechnung veröffentlicht, wie die Infektionsentwicklung und die entsprechenden Folgen in der Zeit vom 19.03. - 19.04. ausgesehen hätten, wenn es keinerlei Gegenmaßnahmen gegeben hätte. Insbesondere die Entwicklung in den beiden am stärksten betroffenen Regionen Grand Est und Île-de-France spielten dabei eine Rolle.

Die Zahl der täglichen Toten hätte sich alle 4 - 5 Tage verdoppelt; am 19.04. wäre man bei 10.000 gewesen. 23% der Bevölkerung wären infiziert gewesen. Daraus wäre eine Welle entstanden, welche die Krankenhäuser mit schweren Fällen überschwemmt hätte und die nicht zu absorbieren gewesen wäre. %st 670.000 Patienten hätten in die Kliniken gemusst, davon wären ca. 140.000 schwere Fälle gewesen; 100.000 Intensivbetten wären erforderlich gewesen; allein in Île-de-France 30.000. In der Spitze waren es mit den Maßnahmen 7.148 Patienten auf den Intensivstationen im gesamten Land.

Dies würde definitiv zeigen, dass die Idee, das Virus gewähren zu lassen, keine sehr gute gewesen sei. In Île-de-France und Grand Est haben man sehen können, was eine zugeriegelt Kapazität bedeuten würde und welcher Aufwand Verlegungen bedeuten. Man gehe davon aus, dass ein früheres confinement Leben gerettet hätte.

Das zeigt ein weiteres Mal, dass "laufen lassen" in der Tat keine Alternative zu den getroffenen Maßnehmen ist. Das beschriebene Szenario kennt man bisher nur aus Horrorfilmen.


Ohne jegliche Maßnehmen wären demnach 73.900 Menschen in den Hospitälern gestorben, im Vergleich zu den tatsächlichen 12.200

Und dazu kämmen vermutlich diejenigen, die Unfälle hatten oder an ganz anderen Krankheiten leiden, denen aber wegen des kollabierten Systems nicht mehr helfen könnte.

Ferien

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 24.04.2020, 14:18 (vor 2089 Tagen) @ CHS

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sommerurlaub-und-corona-heiko-maas-und-die-ferienfrage-a-dfcecb6d-5a6c-454f-8d75-017864d0f64b

Sonnenklar TV bewirbt aktuell seine Reise (so ab September) mit dem Slogan: 'After Corona'
https://www.reisevor9.de/marketing/sonnenklar-tv-trotzt-corona-mit-steigenden-buchungszahlen
allerdings ist die goldene Sonne verlegt worden ;-)
https://www.sonnenklar.tv/nc/presse/detail/reisesender-verschiebt-goldene-sonne-auf-naechstes-jahr.html

dann mal mit dem All Inklusive Getränkepaket ab nach...wohin Du willst ;-)

Ferien

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 15:39 (vor 2089 Tagen) @ Rupo
bearbeitet von Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 15:42

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/sommerurlaub-und-corona-heiko-maas-und-die-ferienfrage-a-dfcecb6d-5a6c-454f-8d75-017864d0f64b

Sonnenklar TV bewirbt aktuell seine Reise (so ab September) mit dem Slogan: 'After Corona'
https://www.reisevor9.de/marketing/sonnenklar-tv-trotzt-corona-mit-steigenden-buchungszahlen
allerdings ist die goldene Sonne verlegt worden ;-)
https://www.sonnenklar.tv/nc/presse/detail/reisesender-verschiebt-goldene-sonne-auf-naechstes-jahr.html

dann mal mit dem All Inklusive Getränkepaket ab nach...wohin Du willst ;-)

Sonnenklar ist zu 100% im Besitz des ägyptischen Milliardärs Samih Sawiris.
Trotz abzusehender Pandamie und nötigen Rückholaktionen wurde Ägypten von ihm beworben und mit am längsten angeflogen.

#NetzstreikFürsKlima

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 24.04.2020, 12:31 (vor 2090 Tagen) @ CHS

meanwhile Fridays for Future im Netz...
#NetzstreikFürsKlima
https://www.tagesschau.de/inland/fridaysforfuture-online-demo-101.html

Coronavirus am Freitag

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Freitag, 24.04.2020, 12:29 (vor 2090 Tagen) @ CHS

Für diejenigen, die wissenschaftlich interessiert sind:

https://www.kardiologie.org/covid-19/herz-und-gefaesse/warum-statine-bei-covid-19-helfen-koennten/17917748

Und die sich für nicht unwesentliche Nebenaspekte für chronisch Kranke in der Coronakrise interessieren:

https://www.dgim.de/fileadmin/user_upload/PDF/Pressemeldungen/02_DGIM_PM_Nephrologie_F.pdf

Coronavirus am Freitag

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 13:41 (vor 2090 Tagen) @ Will Kane

Für diejenigen, die wissenschaftlich interessiert sind:

https://www.kardiologie.org/covid-19/herz-und-gefaesse/warum-statine-bei-covid-19-helfen-koennten/17917748


"Vor allem für Patienten mit bereits bestehender endothelialer Dysfunktion könnte eine solche Behandlung von Vorteil sein, also z.B. für Raucher, Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes."

Wahnsinn. Erklärt aber auch gut, warum vor allem bestimmte Menschen an dem Virus sterben. Wenn nicht am Virus, dann an einem Schlaganfall. Ihre Gefäße sind einfach massiv vorgeschädigt.

Coronavirus am Freitag

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 24.04.2020, 16:14 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Für diejenigen, die wissenschaftlich interessiert sind:

https://www.kardiologie.org/covid-19/herz-und-gefaesse/warum-statine-bei-covid-19-helfen-koennten/17917748

"Vor allem für Patienten mit bereits bestehender endothelialer Dysfunktion könnte eine solche Behandlung von Vorteil sein, also z.B. für Raucher, Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes."

Wahnsinn. Erklärt aber auch gut, warum vor allem bestimmte Menschen an dem Virus sterben. Wenn nicht am Virus, dann an einem Schlaganfall. Ihre Gefäße sind einfach massiv vorgeschädigt.

Wobei auch die sicher gern noch ein paar Jahre weitergelebt hätten. Nicht gegen dich gerichtet, aber mich ärgert dieses „Die wären ja sowieso gestorben“, was oft im Hinblick auf Corona-Opfer mit Vorerkrankungen zu hören ist.

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:39 (vor 2089 Tagen) @ Schnippelbohne


Wobei auch die sicher gern noch ein paar Jahre weitergelebt hätten. Nicht gegen dich gerichtet, aber mich ärgert dieses „Die wären ja sowieso gestorben“, was oft im Hinblick auf Corona-Opfer mit Vorerkrankungen zu hören ist.

So ist es. Mit steigendem Alter steigt auch der prozentuale Anteil derjenigen, die Vorerkrankungen haben. Ab 50, 60 dürfte das eventuell sogar die Mehrheit der Personen sein. Wobei der Anteil auch bei jungen Menschen höher ist als mancher denkt. Nur wissen die halt teilweise noch nichts von ihren Problemen.

Coronavirus am Freitag

tifosi81, OldWattsche, Freitag, 24.04.2020, 19:25 (vor 2089 Tagen) @ Schnippelbohne

Sollen sich diese Personen halt verschanzen aber ne das würde ja wie wegsperren sein.
Bei den Kindern ist das allerdings egal...

Coronavirus am Freitag

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 24.04.2020, 20:18 (vor 2089 Tagen) @ tifosi81

Sollen sich diese Personen halt verschanzen aber ne das würde ja wie wegsperren sein.
Bei den Kindern ist das allerdings egal...

Es gibt Posts, die lassen mich ratlos zurück...

Es geht schon mit der Frage los, wer „diese Personen“ sind. Welche Vorerkrankungen und mit welcher Schwere?
Ich wäre z.B. dann dafür, dass sich Raucher selbst einsperren müssen, da sie ja höher gefährdet sind. Und Übergewicht ab +20% und Bluthochdruck .. und .. und.. und...
Und wenn wir schon mal dabei sind, dürfen diese Gruppen auch gern höhere Krankenkassenbeiträge zahlen. Zwei Fliegen mit einer Klappe und so....
Ironie off

Coronavirus am Freitag

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 17:04 (vor 2089 Tagen) @ Schnippelbohne

Für diejenigen, die wissenschaftlich interessiert sind:

https://www.kardiologie.org/covid-19/herz-und-gefaesse/warum-statine-bei-covid-19-helfen-koennten/17917748

"Vor allem für Patienten mit bereits bestehender endothelialer Dysfunktion könnte eine solche Behandlung von Vorteil sein, also z.B. für Raucher, Patienten mit Bluthochdruck oder Diabetes."

Wahnsinn. Erklärt aber auch gut, warum vor allem bestimmte Menschen an dem Virus sterben. Wenn nicht am Virus, dann an einem Schlaganfall. Ihre Gefäße sind einfach massiv vorgeschädigt.


Wobei auch die sicher gern noch ein paar Jahre weitergelebt hätten. Nicht gegen dich gerichtet, aber mich ärgert dieses „Die wären ja sowieso gestorben“, was oft im Hinblick auf Corona-Opfer mit Vorerkrankungen zu hören ist.

Klar, sie hätten noch gerne länger gelebt. Zur Wahrheit gehört aber auch: Sie hätten vor allem noch deutlich länger und gesünder leben können, wenn sie nicht geraucht, keinen Bluthochdruck, Diabetes oder eine andere westliche Zivilisationskrankheit gehabt hätten. Das Virus scheint wie ein inflammatorischer Brandbeschleuniger zu sein.

Coronavirus am Freitag

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 24.04.2020, 17:36 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Ich würde mir nicht anmaßen, über sowas zu urteilen. Eine Lebensverkürzung durch Corona hat meiner Meinung nach niemand verdient, auch wenn der frühere Lebenswandel vielleicht nicht der gesündeste war. Außerdem - wer von uns kann schon behaupten, 100% gesund zu leben?

Coronavirus am Freitag

Lutz09, Tor zum Sauerland, Samstag, 25.04.2020, 00:21 (vor 2089 Tagen) @ Schnippelbohne
bearbeitet von Lutz09, Samstag, 25.04.2020, 00:40

Ich würde mir nicht anmaßen, über sowas zu urteilen. Eine Lebensverkürzung durch Corona hat meiner Meinung nach niemand verdient, auch wenn der frühere Lebenswandel vielleicht nicht der gesündeste war. Außerdem - wer von uns kann schon behaupten, 100% gesund zu leben?

Eine Lebensverkürzung geht zunächst einmal mit einer der genannten Vorerkrankungen einher, die allzu häufig einem ungesunden Lebensstil geschuldet sind. Und den hat man in erster Linie selbst in der Hand. So lange es den Menschen einigermaßen gut geht, solange scheint ihnen ihre Gesundheit jedoch einigermaßen egal zu sein. Dass das Virus ausgerechnet die Lebenszeit dieser Menschen noch weiter verkürzt, ist natürlich bitter – aber das hat weniger etwas mit verdient oder unverdient zu tun. Welche Schlussfolgerungen man aus dieser vorläufigen Erkenntnis zieht, bleibt dabei jedem selbst überlassen.

Es passt ins Bild und gibt zu bedenken, dass folgende Produkte ausverkauft bzw. besonders gefragt waren / sind:
Reis (+165%), Mehl (+150%), Teigwaren (+108%), Zucker (+105%) sowie Obstkonserven, Fertiggerichte, Käse, Wurst, Alkohol (+30%).

Coronavirus am Freitag

Kelbassa, Düsseldorf, Freitag, 24.04.2020, 17:29 (vor 2089 Tagen) @ Lutz09

Mhm. Diabetes sucht man sich aber nicht aus. Da gibt es zum Beispiel auch genetische Anfälligkeiten, so dass man das auch als Kind bekommen kann, ohne ständig übermäßig Zucker zu konsumieren.

Coronavirus am Freitag

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:42 (vor 2089 Tagen) @ Kelbassa

Mhm. Diabetes sucht man sich aber nicht aus. Da gibt es zum Beispiel auch genetische Anfälligkeiten, so dass man das auch als Kind bekommen kann, ohne ständig übermäßig Zucker zu konsumieren.

Genau so wenig die Neigung zu hohem Blutdruck. Krebserkrankungen werden zwar teilweise durch ungesundes Verhalten (Rauchen, Alkohol, fettiges Essen, etc.) begünstigt. Aber vielfach sind sie auch genetisch angelegt, oder es es ist einfach Zufall, ob das Immunsystem die erste mutierte Zelle "killt" oder nicht. Und Krebs droht über den groben Daumen jedem zweiten Menschen irgend wann.

Coronavirus am Freitag

Lutz09, Tor zum Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 19:13 (vor 2089 Tagen) @ Kelbassa

Mhm. Diabetes sucht man sich aber nicht aus. Da gibt es zum Beispiel auch genetische Anfälligkeiten, so dass man das auch als Kind bekommen kann, ohne ständig übermäßig Zucker zu konsumieren.

Meines Wissens sind die Hauptursachen der Typ-2 Diabetes, an der mehr als 90 Prozent der Betroffenen leiden, neben einer individuellen genetischen Veranlagung, Übergewicht bzw. Fettsucht (Adipositas), wenig körperlicher Bewegung, ungesunde, energiedichte, ballaststoffarme Ernährung, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und Stress. Auffällig ist, dass dieser Typ über die letzten Jahrzehnte – vor allem unter Jüngeren – deutlich zugenommen hat. Aber gerade dieser Diabetes lässt sich durch eine gezielte Ernährungsumstellung und Bewegung oft sogar "heilen". Oder anders ausgedrückt: verlierst du überschüssiges Körperfett (vor allem in der Bauchspeicheldrüse), wirst du metabolisch gesünder - Insulin kann besser wirken, da der Gewichtsverlust die Insulinresistenz umkehrt.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

markus, Freitag, 24.04.2020, 12:18 (vor 2090 Tagen) @ CHS

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22

Bundesliga: Neustart mit Masken?

hanno29, Berlin, Freitag, 24.04.2020, 16:44 (vor 2089 Tagen) @ markus

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22

Neues Merchandising Zeugs für`n Fanshop: BVB Mundschutzmasken für läppsche Covid-19,09€ - Verkauft sich bestimmt wie geschnitten Brot

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Matse, Freitag, 24.04.2020, 18:52 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Neues Merchandising Zeugs für`n Fanshop: BVB Mundschutzmasken für läppsche Covid-19,09€ - Verkauft sich bestimmt wie geschnitten Brot

Für 59,09 € gibt es die „Authentic Masks“, so wie die Spieler sie tragen.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 18:57 (vor 2089 Tagen) @ Matse

Für 59,09 € gibt es die „Authentic Masks“, so wie die Spieler sie tragen.

Matchworn bei eBay

Bundesliga: Neustart mit Masken?

hanno29, Freitag, 24.04.2020, 16:47 (vor 2089 Tagen) @ hanno29

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


Neues Merchandising Zeugs für`n Fanshop: BVB Mundschutzmasken für läppsche Covid-19,09€ - Verkauft sich bestimmt wie geschnitten Brot

Die ersten 1909 Besteller erhalten Desinfektionsmittel "Echte Hygiene" kostenlos dazu.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

hanno29, Freitag, 24.04.2020, 17:27 (vor 2089 Tagen) @ Kaiser23

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


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Die ersten 1909 Besteller erhalten Desinfektionsmittel "Echte Hygiene" kostenlos dazu.

Irgendwie muss Bürkis Gehaltserhöhung in diesen Zeiten schließlich finanziert werden

Bundesliga: Neustart mit Masken?

hanno29, Freitag, 24.04.2020, 17:41 (vor 2089 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


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Irgendwie muss Bürkis Gehaltserhöhung in diesen Zeiten schließlich finanziert werden

Habe ich auch gelesen. Da sieht man wie gut es dem Fußball noch geht,zumindestens in den Topligen.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

hanno29, Freitag, 24.04.2020, 18:10 (vor 2089 Tagen) @ Kaiser23

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


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Irgendwie muss Bürkis Gehaltserhöhung in diesen Zeiten schließlich finanziert werden


Habe ich auch gelesen. Da sieht man wie gut es dem Fußball noch geht,zumindestens in den Topligen.

Aber es geht ja nicht um die Spieler. Es geht um die 800 Mitarbeiter...

Bundesliga: Neustart mit Masken?

hanno29, Freitag, 24.04.2020, 18:15 (vor 2089 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


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Die ersten 1909 Besteller erhalten Desinfektionsmittel "Echte Hygiene" kostenlos dazu.


Irgendwie muss Bürkis Gehaltserhöhung in diesen Zeiten schließlich finanziert werden


Habe ich auch gelesen. Da sieht man wie gut es dem Fußball noch geht,zumindestens in den Topligen.


Aber es geht ja nicht um die Spieler. Es geht um die 800 Mitarbeiter...

Genau und unserem Spaß vor der Glotze.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Tremonius09, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 17:11 (vor 2089 Tagen) @ Kaiser23

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


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Die ersten 1909 Besteller erhalten Desinfektionsmittel "Echte Hygiene" kostenlos dazu.

...und zwar in der "AFE" Version: America First Edition...zum Gurgeln!

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Tremonius09, Freitag, 24.04.2020, 17:40 (vor 2089 Tagen) @ Tremonius09

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


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Die ersten 1909 Besteller erhalten Desinfektionsmittel "Echte Hygiene" kostenlos dazu.


...und zwar in der "AFE" Version: America First Edition...zum Gurgeln!

Haha.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Schaumkrone, Celle, Freitag, 24.04.2020, 15:17 (vor 2089 Tagen) @ markus

Das kann doch nur Satire sein, oder??

K-League startet in 14 Tagen

markus, Freitag, 24.04.2020, 14:27 (vor 2089 Tagen) @ markus

Seoul (dpa) - Mehr als zwei Monate nach dem geplanten Starttermin geht in Südkorea die Fußballsaison los. Die K-League beginnt am 8. Mai wegen der Corona-Pandemie allerdings mit Geisterspielen, teilte die oberste Liga mit.

Fußball in Südkorea

Bundesliga: Neustart mit Masken?

kriwi09, Freitag, 24.04.2020, 13:44 (vor 2090 Tagen) @ markus

Jeder Antifußballer darf irgendwelche Vorschläge absondern, die an Absurdität nicht zu überbieten ist. Okay Trump schafft das.

Tönnies testet statt Schweine eben Fußballer in seinen Labors und keiner muß sterben weil Fußball gespielt wird.

Mittelfinger der Ministerialbürokratie

Matse, Freitag, 24.04.2020, 13:35 (vor 2090 Tagen) @ markus

Schöner kann das Ministerium kaum die Frage stellen, ob man es verarschen wolle mit dem Wunsch nach Aufnahme des Spielbetriebs. Die Stellungnahme des Referats zeigt deutlich auf, wie absurd die Pläne sind.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 13:21 (vor 2090 Tagen) @ markus

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22

Haben die Experten bereits auch Empfehlungen zum Arbeitsschutz bei Gastronomie- und Hotelbetrieben verfasst. Weil diese Betriebe unter akzeptablen Bedingungen zum Laufen zu bringen hat deutlich höhere Priorität.
Falls nicht, ist es ein Skandal, dass sich eine Behörde mit dem Thema befasst.
P.S.: Ich arbeite nicht in dem Sektor, es ist für mich nur ein Beispiel, wo der Leidensdruck deutlich größer ist und auch gesellschaftlich relevanter als im Profifussball.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Fisheye, Freitag, 24.04.2020, 15:55 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Das dreiseitige Papier, das dem SPIEGEL vorliegt, stammt aus dem Referat Arbeitsschutz des Ministeriums. Es ist als "Stellungnahme zum DFL Hygienekonzept zur Fortsetzung des Spielbetriebs" betitelt und beschreibt gleich auf der ersten Seite zwei Möglichkeiten, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

https://www.spiegel.de/sport/fussball/coronavirus-in-der-bundesliga-neustart-mit-masken-a-c61717e2-a002-4e92-a518-fbc5a8078d22


Haben die Experten bereits auch Empfehlungen zum Arbeitsschutz bei Gastronomie- und Hotelbetrieben verfasst. Weil diese Betriebe unter akzeptablen Bedingungen zum Laufen zu bringen hat deutlich höhere Priorität.
Falls nicht, ist es ein Skandal, dass sich eine Behörde mit dem Thema befasst.
P.S.: Ich arbeite nicht in dem Sektor, es ist für mich nur ein Beispiel, wo der Leidensdruck deutlich größer ist und auch gesellschaftlich relevanter als im Profifussball.

Die Behörde befasst sich mit dem Thema weil es dazu eine Anfrage durch das BMG gab.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 12:30 (vor 2090 Tagen) @ markus

Völlig absurd

dazu fällt mir nur ein Wort ein

Thomas, Freitag, 24.04.2020, 13:46 (vor 2090 Tagen) @ Thomas

Völlig absurd

Die sollen den Quatsch lassen, wen wollen die den verarschen und wer soll da bitte Freude dran haben? Das hätte ich nicht mal als Spieler.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

markus, Freitag, 24.04.2020, 14:18 (vor 2089 Tagen) @ Kaiser23

Völlig absurd


Die sollen den Quatsch lassen, wen wollen die den verarschen und wer soll da bitte Freude dran haben? Das hätte ich nicht mal als Spieler.

Wenn am 28. die nächsten 500.000 Euro überwiesen werden, dürfte die Freude wieder sprunghaft ansteigen. Das Schmerzensgeld ist halt relativ gut. Rein sportlich ist das natürlich völlig absurd.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

donotrobme, Münsterland, Freitag, 24.04.2020, 15:29 (vor 2089 Tagen) @ markus

Ist covid-19 nicht eine tröpfchen infektion? Wird Schweiß nicht über Tröpfchen transperiert? Falls ja wäre es zeit für Ganzkörper mundschutz

dazu fällt mir nur ein Wort ein

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:45 (vor 2089 Tagen) @ donotrobme

Ist covid-19 nicht eine tröpfchen infektion? Wird Schweiß nicht über Tröpfchen transperiert? Falls ja wäre es zeit für Ganzkörper mundschutz

Dass Schweiß tropft, heißt noch lange nicht, dass er auch infektiös ist. Der Erreger breitet sich im Mund- und Rachenraum, etc. aus und wird dann mit dem Atem verteilt.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 11:53 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

Ist covid-19 nicht eine tröpfchen infektion? Wird Schweiß nicht über Tröpfchen transperiert? Falls ja wäre es zeit für Ganzkörper mundschutz


Dass Schweiß tropft, heißt noch lange nicht, dass er auch infektiös ist. Der Erreger breitet sich im Mund- und Rachenraum, etc. aus und wird dann mit dem Atem verteilt.

Tränen sind auch Infektiös.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 12:06 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak
bearbeitet von Philipp54, Samstag, 25.04.2020, 12:19

Ist covid-19 nicht eine tröpfchen infektion? Wird Schweiß nicht über Tröpfchen transperiert? Falls ja wäre es zeit für Ganzkörper mundschutz


Dass Schweiß tropft, heißt noch lange nicht, dass er auch infektiös ist. Der Erreger breitet sich im Mund- und Rachenraum, etc. aus und wird dann mit dem Atem verteilt.


Tränen sind auch Infektiös.

Wenn Schweiß auf der Stirn steht und mit Viren in Kontakt kommt, wird er wahrscheinlich auch mit der Hand oder mit der Mundschleimhaut im Kontakt infektiös sein. Tränendrüsen produzieren doch keine Viren?
Vermutlich ist aber gemeint, ob Schweiß von den Schweißdrüsen produziert, infektiös ist.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

pine59, Heidelberg, Freitag, 24.04.2020, 18:06 (vor 2089 Tagen) @ donotrobme

Effektiv wären ja nur mindestens FFP 2-Masken. Wer mal eine getragen hat, weiß, wie gut man darunter Luft bekommt. Am Besten sollte dann noch ein Kunststoffvisier dazu getragen werden. Ist alles Satire, ohne Zweifel.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

pine59, Freitag, 24.04.2020, 18:16 (vor 2089 Tagen) @ pine59

Steht auf einem Plakat am Bayern Campus.

Recht haben sie.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 09:47 (vor 2089 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Steht auf einem Plakat am Bayern Campus.

Recht haben sie.

Nur bedingt.

Ich halte den schnellen Wiedereinstieg in die Saison für problematisch. Aber den Clubs brechen aktuell in der Tat in bisher nie erlebtem Maße die Einnahmen weg. Das tut auch den "Großen" richtig weh. Und könnte auch für sie existenzbedrohend sein.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

markus, Samstag, 25.04.2020, 10:10 (vor 2089 Tagen) @ Ulrich

Steht auf einem Plakat am Bayern Campus.

Recht haben sie.


Nur bedingt.

Ich halte den schnellen Wiedereinstieg in die Saison für problematisch. Aber den Clubs brechen aktuell in der Tat in bisher nie erlebtem Maße die Einnahmen weg. Das tut auch den "Großen" richtig weh. Und könnte auch für sie existenzbedrohend sein.

Wir sollten zuerst an die Millionen Leute denken, die gerade ihre ALG 2 Anträge ausfüllen, weil 60% Kurzarbeitergeld bei weitem nicht genügt. Hotels, Luftfahrt und Tourismus ist komplett zum Erliegen gekommen. Da wird es viele Insolvenzen, Privatinsolvenzen, Zwangsversteigerungen usw. geben. Komisch, dass dort mehr Verständnis für die Situation herrscht als bei den Herren von der DFL, die gerade äußerst penetrant versucht, den Laden wieder hochzufahren.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

markus, Samstag, 25.04.2020, 21:47 (vor 2088 Tagen) @ markus

Steht auf einem Plakat am Bayern Campus.

Recht haben sie.


Nur bedingt.

Ich halte den schnellen Wiedereinstieg in die Saison für problematisch. Aber den Clubs brechen aktuell in der Tat in bisher nie erlebtem Maße die Einnahmen weg. Das tut auch den "Großen" richtig weh. Und könnte auch für sie existenzbedrohend sein.


Wir sollten zuerst an die Millionen Leute denken, die gerade ihre ALG 2 Anträge ausfüllen, weil 60% Kurzarbeitergeld bei weitem nicht genügt. Hotels, Luftfahrt und Tourismus ist komplett zum Erliegen gekommen. Da wird es viele Insolvenzen, Privatinsolvenzen, Zwangsversteigerungen usw. geben. Komisch, dass dort mehr Verständnis für die Situation herrscht als bei den Herren von der DFL, die gerade äußerst penetrant versucht, den Laden wieder hochzufahren.

Danke!

Und solange sie alle ihren erlesenen Kreis an Mitarbeitern 70-80% von zig Millionen fürs Nichtstun zahlen können, hält sich mein Mitleid da in Grenzen.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 23:36 (vor 2088 Tagen) @ Arrigo Sacchi

Wo anders bekommst du deutlich mehr bis zu 100‰.
Was ich aber für falsch halte ohne Staffelung nach Einkommen und man sollte dafür besser die Auszahlungsdauer verlängern.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 18:35 (vor 2089 Tagen) @ Arrigo Sacchi

es gab mehrere Transparente in München

twitter.com/bpbest/status/1253337079498465284

(aber nicht die Kommentare darunter lesen ....)

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

cris10, Freitag, 24.04.2020, 19:37 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

Ja die Kommentare lesen schadet wirklich der Gesundheit.

"Eure Raffgier macht nichtmal vor einer Pandemie halt "

Thomas, Freitag, 24.04.2020, 18:40 (vor 2089 Tagen) @ Thomas

es gab mehrere Transparente in München

twitter.com/bpbest/status/1253337079498465284

(aber nicht die Kommentare darunter lesen ....)

Die aktive Fanszene der Bayern gehört echt zu den besten des Landes. Ich mag den Club ja überhaupt nicht, aber die Fanszene nötigt mir mehr und mehr Respeckt ab.
Und die haben mit ihrer GF mehr zu kämpfen wie wir.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 16:54 (vor 2089 Tagen) @ donotrobme

Nicht jedes Tröpfchen ist bei einer Tröpfcheninfektion infektiös.
Nichts deutet derzeit darauf hin, dass Schweiß infektiös ist.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

markus, Freitag, 24.04.2020, 14:22 (vor 2089 Tagen) @ markus

Völlig absurd


Die sollen den Quatsch lassen, wen wollen die den verarschen und wer soll da bitte Freude dran haben? Das hätte ich nicht mal als Spieler.


Wenn am 28. die nächsten 500.000 Euro überwiesen werden, dürfte die Freude wieder sprunghaft ansteigen. Das Schmerzensgeld ist halt relativ gut. Rein sportlich ist das natürlich völlig absurd.

Das stimmt allerdings, aber trotzdem hätte ich da ein ungutes Gefühl und wen du schlimmstenfalls noch ne Schutzmaske tragen muss ist da der Spaßfaktor den man versucht zu übermitteln weg.

dazu fällt mir nur ein Wort ein

Jack, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 13:16 (vor 2090 Tagen) @ Thomas

Völlig absurd

Das sind zwei

;D

dazu fällt mir nur ein Wort ein

Thomas, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 13:23 (vor 2090 Tagen) @ Jack

Das sind zwei

/watch?v=zYy3HPQzJUw

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Freyr, Freitag, 24.04.2020, 12:28 (vor 2090 Tagen) @ markus

Ich Tippe mal welche Vorschläge noch so kommen damit der Fußball bloß irgendwie unbedingt weitergehen kann.

- Mannschaften dürfen nur noch mit bereits infizierten (länger als 14 Tage her) Spielern auflaufen. Kommt man auf keine 11 Spieler hat man Pech gehabt

- Jeder Spieler bekommt so einen Bierhelm auf dem Kopf, bloß dass die Zuleitungen bis zu den Händen gehen und mit Desinfektionsmittel gefüllt werden so dass nach jedem Kontakt sich jeder kurz desinfizieren kann.

- Jeder Spieler der nach Smartgerät-bluetooth-Daten mehr als zusammen 5 Minuten näher beieinander standen dürfen nicht mehr zu ihrem Team zurück um die potentielle Ausbreitung zu verhindern, sondern werden spontan transferiert zum Team des Gegenspielers. (welcher Spieler zu welchem Team wird immer ausgelost)

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Herr_Mettbach, Freitag, 24.04.2020, 19:06 (vor 2089 Tagen) @ Freyr

Einfach allen Spielern ausreichend Desinfektionsmittel injizieren. Das reicht.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

docity, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 13:45 (vor 2090 Tagen) @ Freyr

Es kursiert ein lustiges Filmchen im netz, wo die Spieler in einer Art aufgeblasenem Ganzkörperkondom stecken...

Bundesliga: Neustart mit Masken?

BeefSG, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 12:37 (vor 2090 Tagen) @ Freyr

Einfach das Feld in Schachbrettmuster und gleichgroße Felder aufteilen. Der Trainer hat jeweils drei Züge und die Spieler können passen, schießen und die Position wechseln.

Oder einfach 16er Lauf.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

FliZZa, Sersheim, Freitag, 24.04.2020, 17:41 (vor 2089 Tagen) @ BeefSG

Einfach das Feld in Schachbrettmuster und gleichgroße Felder aufteilen. Der Trainer hat jeweils drei Züge und die Spieler können passen, schießen und die Position wechseln.

Oder einfach 16er Lauf.

Bitte nicht.
Football langweilt mich.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

vatalys, Saar09, Freitag, 24.04.2020, 13:50 (vor 2090 Tagen) @ BeefSG

Quasi wie in Football Tactics and Glory :D

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Kruemelmonster09, Freitag, 24.04.2020, 13:19 (vor 2090 Tagen) @ BeefSG

Oder wir machen einfach Lattenschießen.
Jeder Kaderspieler mit 5 Versuchen vom 16er

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Franke, Freitag, 24.04.2020, 15:11 (vor 2089 Tagen) @ Kruemelmonster09

Oder wir machen einfach Lattenschießen.
Jeder Kaderspieler mit 5 Versuchen vom 16er


Jeder Spieler einer Mannschaft tritt in einer Disziplin gegen einen Spieler der anderen Mannschaft an. Zielschießen, hart schießen, mit dem Ball am Fuß schnell geradeauslaufen oder Hindernisse umspielen, . . . Vorschläge für weitere Disziplinen werden angenommen.

Bestes verstecktes Foul oder kreativste Schiedsrichterbeleidigung sollen allerdings nicht Teil des Wettbewerbs werden.

In England gibt es doch jetzt ältere Herren,

Franke, Freitag, 24.04.2020, 12:51 (vor 2090 Tagen) @ BeefSG

Einfach das Feld in Schachbrettmuster und gleichgroße Felder aufteilen. Der Trainer hat jeweils drei Züge und die Spieler können passen, schießen und die Position wechseln.

Oder einfach 16er Lauf.


. . . die auf dem Fußballplatz nur noch gehen, statt zu rennen.

Stellungsspiel wird wichtig, Passwege zustellen.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Freyr, Freitag, 24.04.2020, 12:44 (vor 2090 Tagen) @ BeefSG

Einfach das Feld in Schachbrettmuster und gleichgroße Felder aufteilen. Der Trainer hat jeweils drei Züge und die Spieler können passen, schießen und die Position wechseln.

Du meinst wir machen aus RTS rundenbasiert?
Favre würde sich freuen.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Knolli, Freitag, 24.04.2020, 12:22 (vor 2090 Tagen) @ markus

Und beim Torjubel schön den Mindestabstand einhalten ;)
Vollkommen unrealistisch.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Sascha, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 12:21 (vor 2090 Tagen) @ markus

Ist die Meldung, dass wieder ausreichend Mundschutz nach medizinischen Standard vorhanden ist und alle Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, Lehrpersonal und Erzieherinnen damit versorgt sind, an mir vorbei gegangen?

Ansonsten haben wir inkl. Ersatzspieler pro Mannschaft 18 Spieler, die 6 mal pro Spiel wechseln sollen, bei 18 Spielen allein der ersten und zweiten Liga und das an 9 Spieltagen. Damit kommen wir dann auf 35.000 Masken....

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Tom Frost, Freitag, 24.04.2020, 14:41 (vor 2089 Tagen) @ Sascha

Ist die Meldung, dass wieder ausreichend Mundschutz nach medizinischen Standard vorhanden ist und alle Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, Lehrpersonal und Erzieherinnen damit versorgt sind, an mir vorbei gegangen?

Ansonsten haben wir inkl. Ersatzspieler pro Mannschaft 18 Spieler, die 6 mal pro Spiel wechseln sollen, bei 18 Spielen allein der ersten und zweiten Liga und das an 9 Spieltagen. Damit kommen wir dann auf 35.000 Masken....

Ich glaube, dass die Masken bei körperlicher Belastung viel schneller durchfeuchten als innerhalb von 15 Minuten. Viel sinnvoller wäre es, bei unbeteiligtem Rumstehen oder Läufen in den freiem Raum, die Maske unterm Kinn zu tragen und erst, wenn man sich einem Gegenspieler nähert, die Maske richtig aufzusetzen.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Ingenieur84, Kassel, Freitag, 24.04.2020, 15:32 (vor 2089 Tagen) @ Tom Frost

Ist die Meldung, dass wieder ausreichend Mundschutz nach medizinischen Standard vorhanden ist und alle Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, Lehrpersonal und Erzieherinnen damit versorgt sind, an mir vorbei gegangen?

Ansonsten haben wir inkl. Ersatzspieler pro Mannschaft 18 Spieler, die 6 mal pro Spiel wechseln sollen, bei 18 Spielen allein der ersten und zweiten Liga und das an 9 Spieltagen. Damit kommen wir dann auf 35.000 Masken....


Ich glaube, dass die Masken bei körperlicher Belastung viel schneller durchfeuchten als innerhalb von 15 Minuten. Viel sinnvoller wäre es, bei unbeteiligtem Rumstehen oder Läufen in den freiem Raum, die Maske unterm Kinn zu tragen und erst, wenn man sich einem Gegenspieler nähert, die Maske richtig aufzusetzen.

Sinnvoll würde ich doch sehr bezweifeln. Aber alleine um mir das anzuschauen, würde ich einschalten.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 24.04.2020, 14:47 (vor 2089 Tagen) @ Tom Frost

Ist die Meldung, dass wieder ausreichend Mundschutz nach medizinischen Standard vorhanden ist und alle Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, Lehrpersonal und Erzieherinnen damit versorgt sind, an mir vorbei gegangen?

Ansonsten haben wir inkl. Ersatzspieler pro Mannschaft 18 Spieler, die 6 mal pro Spiel wechseln sollen, bei 18 Spielen allein der ersten und zweiten Liga und das an 9 Spieltagen. Damit kommen wir dann auf 35.000 Masken....


Ich glaube, dass die Masken bei körperlicher Belastung viel schneller durchfeuchten als innerhalb von 15 Minuten. Viel sinnvoller wäre es, bei unbeteiligtem Rumstehen oder Läufen in den freiem Raum, die Maske unterm Kinn zu tragen und erst, wenn man sich einem Gegenspieler nähert, die Maske richtig aufzusetzen.

In der Laufbewegung sich noch um den richtigen Sitz der Maske kümmern, könnte schwierig werden.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

bobschulz, MS, Freitag, 24.04.2020, 14:56 (vor 2089 Tagen) @ Garum

Ist die Meldung, dass wieder ausreichend Mundschutz nach medizinischen Standard vorhanden ist und alle Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, Lehrpersonal und Erzieherinnen damit versorgt sind, an mir vorbei gegangen?

Ansonsten haben wir inkl. Ersatzspieler pro Mannschaft 18 Spieler, die 6 mal pro Spiel wechseln sollen, bei 18 Spielen allein der ersten und zweiten Liga und das an 9 Spieltagen. Damit kommen wir dann auf 35.000 Masken....


Ich glaube, dass die Masken bei körperlicher Belastung viel schneller durchfeuchten als innerhalb von 15 Minuten. Viel sinnvoller wäre es, bei unbeteiligtem Rumstehen oder Läufen in den freiem Raum, die Maske unterm Kinn zu tragen und erst, wenn man sich einem Gegenspieler nähert, die Maske richtig aufzusetzen.


In der Laufbewegung sich noch um den richtigen Sitz der Maske kümmern, könnte schwierig werden.

Und die SR müssen dann bewerten ob die Handhaltung beim Maske richten natürlich war oder die Körperfläche vergrößert.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Bud_Bundy, Block 13, Freitag, 24.04.2020, 13:53 (vor 2089 Tagen) @ Sascha

Wer bis jetzt noch immer nicht kapiert hat, dass die wiederaufnahme des Spielbetriebs völlig absurd ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Bundesliga: Neustart mit Masken?

Bud_Bundy, Freitag, 24.04.2020, 13:57 (vor 2089 Tagen) @ Bud_Bundy

Wer bis jetzt noch immer nicht kapiert hat, dass die wiederaufnahme des Spielbetriebs völlig absurd ist, dem ist nicht mehr zu helfen.

Danke.

Coronavirus am Freitag

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 11:52 (vor 2090 Tagen) @ CHS

Neues von der Tracking App mit einem Brandbrief desCCC und anderer Vereine an das Gesundheitsministerium:

zeit.de/digital/datenschutz/2020-04/datenschutz-pepp-pt-corona-app-jens-spahn-grundrechte/komplettansicht

Die ernsten Bedenken bezüglich Pepp-Pt scheinen sich leider zu bestätigen.

Coronavirus am Freitag

Torblerone, Lüdenscheid, Freitag, 24.04.2020, 16:23 (vor 2089 Tagen) @ simie

Weiß jemand, ob die App open-source ist, so dass jeder den Quellcode einsehen kann?

So lange das nicht der Fall ist, bleibe ich da weiterhin sehr skeptisch.

Zugeben so ein Smartphone sammelt eh schon erschreckend viele Daten, weswegen GPS und Bluetooth sowieso nur eingeschaltet werden wenn ich sie benötige. Ich muss mir dann ja nicht auch noch freiwillig eine App installieren, von der ich nicht weiß, was genau an Daten gesammelt wird und was damit geschieht.

Coronavirus am Freitag

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 16:42 (vor 2089 Tagen) @ Torblerone

Das ist doch genau einer der Kritikpunkte. Anders als angekündigt wurde der Code von Pepp-Pt bisher eben nicht veröffentlicht.
Genau so der Code, der RKI App.

Coronavirus am Freitag

Torblerone, Lüdenscheid, Freitag, 24.04.2020, 17:15 (vor 2089 Tagen) @ simie

Danke für die Klarstellung.

Bisher hatte ich immer nur den Punkt zentrale oder dezentrale Speicherung in den Artikeln als den Punkt gelesen, an dem sich die Geister scheiden.

Coronavirus am Freitag

kriwi09, Freitag, 24.04.2020, 13:34 (vor 2090 Tagen) @ simie

Für mein Windows Phone wird es keine Corona App geben. Ich bin raus.
Bluetooth hab ich eh ausgeschaltet.

Coronavirus am Freitag

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 13:07 (vor 2090 Tagen) @ simie

Neues von der Tracking App mit einem Brandbrief desCCC und anderer Vereine an das Gesundheitsministerium:

zeit.de/digital/datenschutz/2020-04/datenschutz-pepp-pt-corona-app-jens-spahn-grundrechte/komplettansicht

Die ernsten Bedenken bezüglich Pepp-Pt scheinen sich leider zu bestätigen.

Hier ein guter Artikel dazu:
https://netzpolitik.org/2020/welche-technologie-bietet-den-besseren-datenschutz/

Der beschreibt die Ansätze recht passend und objektiv.
Die Aussage dieses CCC Menschen bzgl. der Komplexität ist Unsinn.
Die Komplexität wird nur entsprechend des Ansatzes verlagert.
Beide Ansätze sind sinnvoll.
Google hat i.ü. angekündigt, die Schnittstelle zu öffnen.
Wen hier nicht ein paar beleidigt mit Schaum vorm Mund rumlaufen würden, könnte man zügig eine Lösung bereitstellen. Sogar mit Möglichkeit die Daten zentral zur Verfügung zu stellen, wenn man das explizit möchte.

App "Corona-Datenspende"

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 24.04.2020, 12:29 (vor 2090 Tagen) @ simie

einfach mitmachen wer will
https://www.rki.de/DE/Content/Service/Presse/Pressefotos/Corona-Datenspende.html
die Datenschützer können ja weiter im Theorie Raum philosophieren...

App "Corona-Datenspende"

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 12:51 (vor 2090 Tagen) @ Rupo

Kannst du gerne machen.
Andere sollten sich vielleicht erst einmal folgendes durchlesen, bevor sie leichtfertig ihre Daten freigegeben:

ccc.de/de/updates/2020/abofalle-datenspende

Hier kurz aufbereitet:

spiegel.de/netzwelt/apps/corona-datenspende-chaos-computer-club-findet-schwachstellen-in-app-a-8d19fc6d-7138-4283-a62d-420c93f5743b-amp

App "Corona-Datenspende"

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 24.04.2020, 14:13 (vor 2089 Tagen) @ simie

meine Güte, wir geben ständig und überall unsere Daten preis...so sehr ich die Jungs und Mädels vom CCC respektiere, aber nen bisken kurz gesprungen...

App "Corona-Datenspende"

Rupo, Samstag, 25.04.2020, 21:32 (vor 2088 Tagen) @ Rupo

meine Güte, wir geben ständig und überall unsere Daten preis...so sehr ich die Jungs und Mädels vom CCC respektiere, aber nen bisken kurz gesprungen...

Einerseits richtig. Andererseits erwarte ich von einer Bundesbehörde eine App, die sich in Sachen Datenschutz von WhatsApp und Co. abhebt.

App "Corona-Datenspende"

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 14:43 (vor 2089 Tagen) @ Rupo

Dennoch sollte man solche Einwände durchaus Ernst nehmen.
Aber na gut, wer solche Fitnessapps oder Geräte verwendet, wird eh nicht groß Wert auf Datenschutz legen.

App "Corona-Datenspende"

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 13:11 (vor 2090 Tagen) @ simie

Kannst du gerne machen.
Andere sollten sich vielleicht erst einmal folgendes durchlesen, bevor sie leichtfertig ihre Daten freigegeben:

ccc.de/de/updates/2020/abofalle-datenspende

Hier kurz aufbereitet:

spiegel.de/netzwelt/apps/corona-datenspende-chaos-computer-club-findet-schwachstellen-in-app-a-8d19fc6d-7138-4283-a62d-420c93f5743b-amp

Bei der Aussage, dass die zentrale Lösung komplexer sei als die dezentrale muss ich als Experte grinsen.
Ich verlagere die Komplexität nämlich nur, denn irgendwo muss der Abgleich ja stattfinden.
Ich habe genug Anwendungen gebaut, bei denen man wollte, dass zentrale Logiken auf die Clients sollten.
Das sind meist Monster.
Ab dem Punkt muss ich gar nicht mehr weiterlesen, weil der CCC hier nur ideologisch argumentiert.

App "Corona-Datenspende"

herrNick, Freitag, 24.04.2020, 14:46 (vor 2089 Tagen) @ Lattenknaller

Kannst du gerne machen.
Andere sollten sich vielleicht erst einmal folgendes durchlesen, bevor sie leichtfertig ihre Daten freigegeben:

ccc.de/de/updates/2020/abofalle-datenspende

Hier kurz aufbereitet:

spiegel.de/netzwelt/apps/corona-datenspende-chaos-computer-club-findet-schwachstellen-in-app-a-8d19fc6d-7138-4283-a62d-420c93f5743b-amp


Bei der Aussage, dass die zentrale Lösung komplexer sei als die dezentrale muss ich als Experte grinsen.
Ich verlagere die Komplexität nämlich nur, denn irgendwo muss der Abgleich ja stattfinden.
Ich habe genug Anwendungen gebaut, bei denen man wollte, dass zentrale Logiken auf die Clients sollten.
Das sind meist Monster.
Ab dem Punkt muss ich gar nicht mehr weiterlesen, weil der CCC hier nur ideologisch argumentiert.

Ahhhja.

Also die Clients müssen ja alles andere als Rocket-Science beherrschen. Die nehmen eine überschaubare Menge an Daten, pseudonymisieren sie und errechen evtl. noch eine handvoll Kennzahlen.
Die Übermittlung zur zentralen Auswertung habe ich ja in beiden Fällen. Ich sehe jetzt keine hohe Komplexität bei einer dezentralen Lösung. Hier von ideologischer Argumentation zu sprechen halt ich für ein bisschen abenteuerlich.

Ungefähr die letzten Daten, die ich wissentlich an irgendwelche zentralen Server geben möchte, sind meine Gesundheitsdaten.

App "Corona-Datenspende"

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 15:18 (vor 2089 Tagen) @ herrNick

Ahhhja.

Also die Clients müssen ja alles andere als Rocket-Science beherrschen. Die nehmen eine überschaubare Menge an Daten, pseudonymisieren sie und errechen evtl. noch eine handvoll Kennzahlen.
Die Übermittlung zur zentralen Auswertung habe ich ja in beiden Fällen. Ich sehe jetzt keine hohe Komplexität bei einer dezentralen Lösung. Hier von ideologischer Argumentation zu sprechen halt ich für ein bisschen abenteuerlich.

Ungefähr die letzten Daten, die ich wissentlich an irgendwelche zentralen Server geben möchte, sind meine Gesundheitsdaten.

Dazu kommt allerdings das konstante Laden der Pakete.
Google z.B. schickt per Firebase ja nur einen Ping in der Payload, das was neues vorliegt.
Dann muss die App sich die neuen Daten selber abhole.
Dann die alten Daten aus der mobilen DB laden und abgleichen.
Das dezentrale Pepp-PT wird da vergleichbar sein. Außerdem gibt es hier auch Sicherheitslücken.
Wenn nämlich alle Daten geschickt werden, können diese abgefangen werden.
Da gibt es nämlich jede Menge Schlupflöcher für Hacker.
Deshalb will man diese paketweise schicken. Da geht das Spielchen schon los.
Aus einer Maus wird ein Elefant. Ich habe das Spielchen mit der angeblich geringen Komplexität von Clientbasierten Lösungen schon öfters durchgemacht.

Die zentrale Lösung ist auch keine Rocket Science.
Das einzige richtig innovative ist die Ermittlung der Umgebung per Bluetooth.
Außerdem übergibst Du ja nicht Deine Gesundheitsdaten, sondern eine ID inklusive Standort und dem Coronastatus.
Ich finde beide Lösungen tragfähig und beide kann man parallel einsetzen.
Wie Du schon schreibst, das ist keine Rocket Science. Aber eine Lösung pauschal abzuschreiben, weil sie zentral ist, hat schon einen ideologischen Beigeschmack.

App "Corona-Datenspende"

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 14:52 (vor 2089 Tagen) @ herrNick


Ungefähr die letzten Daten, die ich wissentlich an irgendwelche zentralen Server geben möchte, sind meine Gesundheitsdaten.

Vor allem, wenn da Behörden beteiligt sind, die kein Problem darin sehen, Listen von mit Corona infizierten Personen per E-Mail an einzelne Polizeireviere zu schicken.

App "Corona-Datenspende"

Tigo, Duisburg, Freitag, 24.04.2020, 13:06 (vor 2090 Tagen) @ simie

Dazu mal was: Wer so einen Fitnesstracker nutzt und damit seine Daten eh verschenkt, der kann sie auch dem RKI geben... .

Und zu der Tracking App. Empfehle ich einmal den Podcast "Lage der Nation" von letzter Woche. Da wird Recht gut dargelegt warum sowohl Server als auch die dezentrale Variante ihre Schwachstellen hat, die Server Variante aber wohl sogar sicherer und praktikabeler ist.

NYC-Gesundheitsbehörde warnt vor Antikörpertests

Freyr, Freitag, 24.04.2020, 11:05 (vor 2090 Tagen) @ CHS
bearbeitet von Freyr, Freitag, 24.04.2020, 11:08

New Yorks Gesundheitsbehörde hat eine Warnung an alle medizinischen Anbieter verschickt mit dem Rat keine Antikörpertests zur Diagnose früherer Covid-Infektionen oder zur Beurteilung der Immunität zu verwenden.
Grund ist die hohe false negativ/false positiv Ergebnisse und die Unsicherheit wie die Immunität überhaupt funktioniert.

siehe Tweet von einem Ratsmitglied des Stadtrats
twitter.com/MarkLevineNYC/status/1253473387948781568

Original-PDF hier
nyc.gov/assets/doh/downloads/pdf/han/alert/2020/covid-19-status-of-serologic-testing.pdf

Das mit den Tests scheint wohl derzeit noch ein Problem zu sein. NOch gibt es keine zuverlässigen Tests

"Die Entwicklung zuverlässiger serologischer Assays, die eine frühere Infektion mit SARS-CoV-2 genau bestimmen, wird in Zukunft für epidemiologische Studien, laufende Überwachung, Impfstoffstudien und möglicherweise für die Risikobewertung von Beschäftigten im Gesundheitswesen von wesentlicher Bedeutung sein."

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 10:04 (vor 2090 Tagen) @ CHS

Dass ich mal Kristina Schröder komplett zustimmen kann, hätte ich auch nicht gedacht:


sueddeutsche.de/politik/coronavirus-kitas-kristina-schroeder-1.4886195


Insbesondere der Verweis auf die nicht vorhandenen Studien, um den begründeten Verdacht, dass junge Kinder wohl nicht stark zur Verbreitung beitragen, ist richtig. Es ist skandalös, dass auch die vom RKI unterstützten Antikörperstudien Kinder und Jugendliche ausgrenzen.
Darüber hinaus hätte man schon seit Wochen gezielt Kitagruppen und Grundschulklassen untersuchen können. All das ist nicht geschehen. Angesichts der Beschränkungen, die Kinder derzeit erleiden müssen ist das ein unverständliches Vorgehen.
Und jetzt öffnet man Geschäfte und lässt Kitas und Grundschulen weiter zu. Das Risikoargument zählt da dann kaum noch, da auch die Geschäftsöffnungen sehr risikoreich sind.
Von den Gottesdiensten fange ich dann erst einmal gar nicht an.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 17:39 (vor 2089 Tagen) @ simie

Kinder sind keine Wähler und besitzen keine Kaufkraft. Also ist klar wer zuerst wieder in den Geschäften, auf dem Wochenmarkt oder beim Friseur rumrennen darf. Unsere überalterte Gesellschaft

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 16:55 (vor 2089 Tagen) @ simie

Zu dem Thema noch einen Beitrag:


spiegel.de/panorama/corona-krise-wissenschaftler-kritisieren-benachteiligung-von-juengeren-a-28525d71-b967-470c-87ed-5d243b987133

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 13:20 (vor 2090 Tagen) @ simie

Danke fürs Verschieben. Ich hatte übersehen, dass es der Newsthread und nicht der Coronathread war.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 11:10 (vor 2090 Tagen) @ simie
bearbeitet von Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 11:13

Dass ich mal Kristina Schröder komplett zustimmen kann, hätte ich auch nicht gedacht:


sueddeutsche.de/politik/coronavirus-kitas-kristina-schroeder-1.4886195


Insbesondere der Verweis auf die nicht vorhandenen Studien, um den begründeten Verdacht, dass junge Kinder wohl nicht stark zur Verbreitung beitragen, ist richtig. Es ist skandalös, dass auch die vom RKI unterstützten Antikörperstudien Kinder und Jugendliche ausgrenzen.
Darüber hinaus hätte man schon seit Wochen gezielt Kitagruppen und Grundschulklassen untersuchen können. All das ist nicht geschehen. Angesichts der Beschränkungen, die Kinder derzeit erleiden müssen ist das ein unverständliches Vorgehen.
Und jetzt öffnet man Geschäfte und lässt Kitas und Grundschulen weiter zu. Das Risikoargument zählt da dann kaum noch, da auch die Geschäftsöffnungen sehr risikoreich sind.
Von den Gottesdiensten fange ich dann erst einmal gar nicht an.

Abstandsregeln, Hygiene Vorschriften sind in bei den Lockerung en auch in der Kirche durchführbar, in Grundschulen schwerlich. In Kita`s kaum, im Fußball, bei Friseure und im erst recht im Kosmetikstudio, was in 2 Wochen öffnet, überhaupt nicht.Wenn es nur um schützen geht, kann man es so in der Reihenfolge abarbeiten. Ansonsten lese ich persönliche Vorlieben bei den Lockerung en oder grundsätzliche Abneigung bei vielen Beiträgen.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 24.04.2020, 11:36 (vor 2090 Tagen) @ Philipp54

erst recht im Kosmetikstudio, was in 2 Wochen öffnet, überhaupt nicht.

Kosmetikstudios machen nicht in zwei Wochen auf. Diese sind weiterhin geschlossen.
Wird zu gern allgemein mit Frisören in einen Sack geschmissen, wird jedoch noch einmal separat behandelt (u.a. auch in puncto Gehalt noch beschissener, aber das ist ein anderes Thema).

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 11:27 (vor 2090 Tagen) @ Philipp54

Erst einmal ist die Grundbehauptung schon einmal angreifbar. Zweitens ist dies bei Grundschulen nach den Daten auch kaum nötig.
Und Drittens sollte man jetzt auch nach Wichtigkeit öffnen. Und da steht Bildung erst einmal ganz weit vor Glauben.
Und viertens war die Grundaussage des Beitrages auch, dass es skandalös ist, dass hier nicht schon längst Daten erhoben wurden.
Aber klar, dass dann einige hier direkt den persönlichen Faktor reinbringen. Nein, ich habe selbst keine Kinder.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 12:02 (vor 2090 Tagen) @ simie

Erst einmal ist die Grundbehauptung schon einmal angreifbar. Zweitens ist dies bei Grundschulen nach den Daten auch kaum nötig.
Und Drittens sollte man jetzt auch nach Wichtigkeit öffnen. Und da steht Bildung erst einmal ganz weit vor Glauben.
Und viertens war die Grundaussage des Beitrages auch, dass es skandalös ist, dass hier nicht schon längst Daten erhoben wurden.
Aber klar, dass dann einige hier direkt den persönlichen Faktor reinbringen. Nein, ich habe selbst keine Kinder.

Und nein, ich kein Kirchgänger. Die Beerdigungen und die möglichen Zeremonien, das Abschied von Mutter oder Vater nehmen, Großeltern vergleichbar mit an Pest zu sterben. Familie hat jeder, kein Besuch im KH, kein Abschied nehmen im Todesfall, strafbar.
In Schweden wundern die Lehrer sich, dass sie nur gesunde, kein einziges krankes Kind im Unterricht haben. Einmal nießen und die Eltern schicken ihr Kind nicht mehr in den Unterricht. Im Schnitt entscheiden sich 1\3 der Eltern bei Sorge um die Kinder oder sich oder den Großeltern gegen den Schulbesuch oder Kita. Für Risikoeltern oder\und Großeltern gibt es keinen Schutz. Kinder stecken nicht an ist den Betroffenen auch in Schweden zu dünn. Die Bindung mancher Kinder zu einer gefährdeten Person ist oft für die weitere Entwicklung von sehr, sehr grosser Bedeutung. Eine Aufgabe ist nmM weiter, ein Schutz für Risikopersinen und Schutz für die angesprochenen Kinder zu finden. 1 Weg wären Antikörper Tests, ein anderer Privatunterricht mit 3 oder 4 Kinder, die Antikörper haben, oder 10 Tage symptomfrei Schulunterricht hatten, jeden 2.Tag und gehen dann täglich in die Schule,bzw. in den privaten Unterricht. Mit 1.2.3. über weiche Zahlen, werden politische Entscheidung dann später zu dem, was Spahn schon ankündigte. Wir werden uns entschuldigen müssen.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

CB, Freitag, 24.04.2020, 11:32 (vor 2090 Tagen) @ simie

Erst einmal ist die Grundbehauptung schon einmal angreifbar. Zweitens ist dies bei Grundschulen nach den Daten auch kaum nötig.
Und Drittens sollte man jetzt auch nach Wichtigkeit öffnen. Und da steht Bildung erst einmal ganz weit vor Glauben.

Es geht nicht nur um Bildung. Die Kinder brauchen andere Kinder. Ich als Erwachsener nehmen wenig Schaden, wenn ich meine Freunde ein paar Monate nicht sehe oder nur bei einem Spazierganz zu zweit. Für die Kinder ist das viel härter.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 17:44 (vor 2089 Tagen) @ CB

Vor allem für Einzelkinder.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

CB, Freitag, 24.04.2020, 10:36 (vor 2090 Tagen) @ simie

In der Tat wäre es schön, wenn der Fokus mehr auf den Kindern läge und weniger auf andere Bereiche. Das ist doch keine hinnehmbare Situation, dass die Kinder nicht mehr miteinander spielen dürfen.

Allgemeine Newsschlagzeilen vom 24.04.2020

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 11:03 (vor 2090 Tagen) @ CB

Wenn es sich in den Daten bestätigen würde, dass junge Kinder stark zur Ausbreitung beitragen, dann müsste man es anders beurteilen.
Das was man bisher weiß, spricht jedoch sogar für die gegenteilige Annahme. Und da ist das jetzige Vorgehen eben unverständlich.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

FranzBinder, Ort, Freitag, 24.04.2020, 08:24 (vor 2090 Tagen) @ CHS

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-new-yorker-studie-findet-antikoerper-bei-jedem-fuenften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200424-99-816070

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)

Trump Tower bei 0%

Rupo, Ruhrpott, Freitag, 24.04.2020, 12:32 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

gehe ich mal von aus oder ;-)?

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Jos, Ort, Freitag, 24.04.2020, 10:35 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)

Diese ständigen Spekulationen auf der Basis von unsicheren Zahlen ist schon nervig. Eine Ergebnis wird nicht genau, wenn der Rechenweg korrekt ist, aber die Zahlen unsicher sind.
Wenn ein Test eine "angebliche Zuverlässigkeit" von 93 % hat, klingt das erstmal ziemlich gut.
Aber heißt das 7 % falsch negativ oder 7 % falsch positiv?
Wenn es 7% falsch Positive sind, ist die Zahl nicht 20 % sondern deutlich geringer. Je geringer die Durchseuchung ist, desto größer wirkt sich der Fehler aus. Liegt diese bei 1%, würde der Test 8% Positive anzeigen, meilenweit von der Wahrheit entfernt.
Alle sind sich einig, dass es eine Dunkelziffer gibt, aber danach fangen die Spekulationen, Mutmaßungen und Märchen an.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 24.04.2020, 09:56 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-new-yorker-studie-findet-antikoerper-bei-jedem-fuenften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200424-99-816070

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)

Nicht wirklich.

Man weiß nichts, bzw. wird genaueres erst in Monaten auswerten können.

Nichts gegen dich, aber die Artikel, die in die Richtung "es ist ja eigentlich nicht so schlimm" interpretiert werden, nerven irgendwann.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Andypsilon, Freitag, 24.04.2020, 09:16 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-new-yorker-studie-findet-antikoerper-bei-jedem-fuenften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200424-99-816070

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)

Von wem angenommen? Falls der Test auf Grund der Umstände überhaupt repräsentativ ist ergibt sich für New York City eine Rate von um die 0,65%. Was im oberen Spektrum dessen liegt, was von Beginn an gesagt und angenommen wurde (Letalität zwischen 0,3 und 0,8%).
Es ist mir echt ein Rätsel, woher die ganzen Zahlen kommen mit denen in den letzten Wochen zum Teil argumentiert wird. Es wurde von Anfang an von Seiten der Fachleute klar kommuniziert, dass das Ding das Potential hat irgendwas zwischen 0,3 und 0,8% der infizierten Menschen umzubringen. Was z.B. für eine Durchseuchung in Deutschland (angenommene 60 Millionen infizierte) 180tsd bis 480tsd Opfer bedeuten würde. Die Zahlen dieser Studie genommen also 390tsd mögliche Opfer, die es zu verhindern gilt.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

FranzBinder, Ort, Freitag, 24.04.2020, 10:15 (vor 2090 Tagen) @ Andypsilon

Von wem angenommen? Falls der Test auf Grund der Umstände überhaupt repräsentativ ist ergibt sich für New York City eine Rate von um die 0,65%. Was im oberen Spektrum dessen liegt, was von Beginn an gesagt und angenommen wurde (Letalität zwischen 0,3 und 0,8%).
Es ist mir echt ein Rätsel, woher die ganzen Zahlen kommen mit denen in den letzten Wochen zum Teil argumentiert wird. Es wurde von Anfang an von Seiten der Fachleute klar kommuniziert, dass das Ding das Potential hat irgendwas zwischen 0,3 und 0,8% der infizierten Menschen umzubringen. Was z.B. für eine Durchseuchung in Deutschland (angenommene 60 Millionen infizierte) 180tsd bis 480tsd Opfer bedeuten würde. Die Zahlen dieser Studie genommen also 390tsd mögliche Opfer, die es zu verhindern gilt.

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.

Die bisherigen Entscheidungen sind ja noch nachvollziehbar, weil es noch viele Unbekannte in der Gleichung gab. In Zukunft wird sich das Verständnis für solche Maßnahmen deutlich reduzieren. Eine zweite Welle wird definitiv im Herbst und eine dritte im Jänner/Februar kommen, ähnlich wie bei der Grippe auch das sagen viele Experten voraus. Zwei weitere Shutdowns verkraften weder die Bevölkerung noch die Wirtschaft. Abgesehen davon, dass niemand sicher sagen kann ob es jemals eine Impfung/Gegenmittel geben wird.

Man wird eine erhöhte Anzahl an Toten in Kauf nehmen, vielleicht nicht in Deutschland aber in vielen anderen Ländern oder tut es jetzt schon (Stichwort Iran, Nikaragua, Schweden, ...).

Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Micawber, Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 10:54 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder


Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.

Wobei sich mehrere Fragen stellen. Zum einen ob der Preis für die Vermeidung der 300.000 bis 400.000 Toten oder mehr tatsächlich noch so groß ist.

Denn einen großen Teil haben wir ja schon mehr oder weniger gezahlt. Die Folgen für die Wirtschaft sind bereits riesig und wir haben uns schon seit vier bis fünf Wochen (oder länger) stark in unseren Grundrechten eingeschränkt. (Wobei die Einschränkungen in vielen anderen Staaten ja noch wesentlich weitergehender waren als bei uns.)

Deshab wäre es ja so wichtig, die Maßnahmen noch etwas weiter laufen zu lassen bzw. nur sehr zögerlich zu lockern.

Weil man danach, wenn man eben wieder durch besseres, flächendeckendes Testen, intensive Nachverfolgung (Tracking) und strenge Quarantäne für Betroffene und Kontakte, den Normalzustand mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit schneller erreichen und beibehalten kann. Und davon würde dann auch die Wirtschaft stark profitieren.

Die zweite Frage wäre etwa, ob es nicht Erfolgsmodelle in anderen Staaten gibt, die diese Strategie besser bzw. schon von Anfang an umgesetzt haben.

Und genau die gibt es auch. Etwa Südkorea, Taiwan, Vietnam oder auch Neusseland etc. haben es vorgemacht. Auch wenn man das vielleicht nicht alles 1:1 vergleichen kann. Wir könnten uns in ein paar Wochen ebenfalls wieder in so eine gute Ausgangslage bringen.

Diese Alternative wird leider in den Diskussionen immer übersehen.

Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Alones, Freitag, 24.04.2020, 11:32 (vor 2090 Tagen) @ Micawber

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.


Wobei sich mehrere Fragen stellen. Zum einen ob der Preis für die Vermeidung der 300.000 bis 400.000 Toten oder mehr tatsächlich noch so groß ist.

Vllt. sollte man mal eher damit anfangen, eine andere Rechnung aufzustellen. Anstatt einfach nur die Todeszahl hoch- und runterzurechnen, muss man ab einem bestimmten Zeitpunkt auch dazu übergehen, die Anzahl der vernichteten Lebensjahre durch den Lockdown gegenüberzustellen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt: 81 Jahre (Männer sterben in der Regel früher als Frauen).

Das Durchschnittsalter der Coronatoten in Deutschland beträgt: 80 Jahre.

Bei 500.000 Coronatoten macht das: 500.000 vernichtete Lebensjahre. Da es noch ein paar Ungereimtheiten gibt und die Dunkelziffer relatv groß ist, sagen wir einfach mal, dass Covid-19 im Schnitt 5 Lebensjahre kostet, was es zu einem absoluten Killervirus machen würde. Das macht dann 2.500.000 vernichtete Lebensjahre bei 500.000 Todesfällen.

Nun ist allerdings bekannt, dass Armut und fehlende Bildung (beides oft zusammen) die Lebenserwartung signifikant verringern. Gehen wir davon aus, dass 3 Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen sind.

Gehen wir ebenfalls davon aus, dass die Maßnahmen bei 3 Millionen Menschen die Lebenserwartung um ein halbes Jahr verringern. Dann macht das 1,5 Millionen vernichtete Lebensjahre durch den Lockdown. Die Maßnahmen wären gerechtfertigt. Sollte der Lockdown nun aber noch länger anhalten, und der Faktor erhöht sich auf 1, stehen wir bereits bei 3 Mio. weniger Lebensjahren und damit würde der Lockdown mehr Lebensjahre vernichten als retten.

Und ja, ich weiß, dass es auch noch andere Dynamiken gibt, die berücksichtigt werden müssten. Wenn nach der Krise, plötzlich der weltweite Wohlstand ausbricht, wäre die Rechnung beispielsweise hinfällig. Ebenso könnte man jetzt noch über Utilitarismus vs. Kant philosophieren. Möchte man es noch komplizierter machen, könnte man auch über die Qualität der Lebensjahre diskutieren, etc.

Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

markus, Freitag, 24.04.2020, 12:51 (vor 2090 Tagen) @ Alones

Vllt. sollte man mal eher damit anfangen, eine andere Rechnung aufzustellen. Anstatt einfach nur die Todeszahl hoch- und runterzurechnen, muss man ab einem bestimmten Zeitpunkt auch dazu übergehen, die Anzahl der vernichteten Lebensjahre durch den Lockdown gegenüberzustellen.

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland beträgt: 81 Jahre (Männer sterben in der Regel früher als Frauen).

Das Durchschnittsalter der Coronatoten in Deutschland beträgt: 80 Jahre.

Und hier liegt schon der erste Fehler. Das ist die durchschnittliche Lebenserwartung Neugeborener. Ein heute 80 Jahre alter Mensch hat eine Lebenserwartung von weiteren 8 Jahren.

gbe-bund.de/oowa921-install/servlet/oowa/aw92/dboowasys921.xwdevkit/xwd_init?gbe.isgbetol/xs_start_neu/&p_aid=i&p_aid=50504863&nummer=524&p_sprache=D&p_indsp=-&p_aid=9389289

Bei 500.000 Coronatoten macht das: 500.000 vernichtete Lebensjahre. Da es noch ein paar Ungereimtheiten gibt und die Dunkelziffer relatv groß ist, sagen wir einfach mal, dass Covid-19 im Schnitt 5 Lebensjahre kostet, was es zu einem absoluten Killervirus machen würde. Das macht dann 2.500.000 vernichtete Lebensjahre bei 500.000 Todesfällen.

Hier wären wir dann schon bei 4 Millionen Lebensjahre.

Nun ist allerdings bekannt, dass Armut und fehlende Bildung (beides oft zusammen) die Lebenserwartung signifikant verringern. Gehen wir davon aus, dass 3 Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen sind.

Aufgrund welcher Annahme kommst du auf drei Millionen Menschen? Bei einem kurzen Lockdown von wenigen Monaten dürfte es so gut wie keine Auswirkungen auf fehlende Bildung und Armut geben.

Gehen wir ebenfalls davon aus, dass die Maßnahmen bei 3 Millionen Menschen die Lebenserwartung um ein halbes Jahr verringern. Dann macht das 1,5 Millionen vernichtete Lebensjahre durch den Lockdown. Die Maßnahmen wären gerechtfertigt. Sollte der Lockdown nun aber noch länger anhalten, und der Faktor erhöht sich auf 1, stehen wir bereits bei 3 Mio. weniger Lebensjahren und damit würde der Lockdown mehr Lebensjahre vernichten als retten.

Und ja, ich weiß, dass es auch noch andere Dynamiken gibt, die berücksichtigt werden müssten. Wenn nach der Krise, plötzlich der weltweite Wohlstand ausbricht, wäre die Rechnung beispielsweise hinfällig. Ebenso könnte man jetzt noch über Utilitarismus vs. Kant philosophieren. Möchte man es noch komplizierter machen, könnte man auch über die Qualität der Lebensjahre diskutieren, etc.

Solange man keine objektiven Kriterien hat, kann das eine mit dem anderen nicht verglichen werden.

Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

FranzBinder, Ort, Freitag, 24.04.2020, 11:24 (vor 2090 Tagen) @ Micawber


Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.


Wobei sich mehrere Fragen stellen. Zum einen ob der Preis für die Vermeidung der 300.000 bis 400.000 Toten oder mehr tatsächlich noch so groß ist.

Denn einen großen Teil haben wir ja schon mehr oder weniger gezahlt. Die Folgen für die Wirtschaft sind bereits riesig und wir haben uns schon seit vier bis fünf Wochen (oder länger) stark in unseren Grundrechten eingeschränkt. (Wobei die Einschränkungen in vielen anderen Staaten ja noch wesentlich weitergehender waren als bei uns.)

Deshab wäre es ja so wichtig, die Maßnahmen noch etwas weiter laufen zu lassen bzw. nur sehr zögerlich zu lockern.

Weil man danach, wenn man eben wieder durch besseres, flächendeckendes Testen, intensive Nachverfolgung (Tracking) und strenge Quarantäne für Betroffene und Kontakte, den Normalzustand mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit schneller erreichen und beibehalten kann. Und davon würde dann auch die Wirtschaft stark profitieren.

Die zweite Frage wäre etwa, ob es nicht Erfolgsmodelle in anderen Staaten gibt, die diese Strategie besser bzw. schon von Anfang an umgesetzt haben.

Und genau die gibt es auch. Etwa Südkorea, Taiwan, Vietnam oder auch Neusseland etc. haben es vorgemacht. Auch wenn man das vielleicht nicht alles 1:1 vergleichen kann. Wir könnten uns in ein paar Wochen ebenfalls wieder in so eine gute Ausgangslage bringen.

Diese Alternative wird leider in den Diskussionen immer übersehen.

Ich stimme dir in weiten Teilen zu, bis auf die Folgen für die Wirtschaft, Singapur wäre da auch noch zu ergänzen als Positives Beispiel.

Die Frage ist halt wer ist der Überbringer der schlechten Nachricht? Wer sagt der Bevölkerung, dass es vieleicht/vermutlich nie wieder ein Leben geben wird wie wir es bisher gekannt haben? Darauf läuft es nämlich hinaus, solange es keinen Impfstoff gibt. Selbst wenn er kommen sollte (2021?), ist die Wirkung wohl nicht dauerhaft, sondern ähnlich wie bei der Grippe nur saisonal/Virenstamm bezogen wirksam auch das wurde von vielen Experten schon angesprochen.

Bis jetzt wurde vieles durch Virologen bestimmt, in Zukunft wird sich die Politik aber mehr in Richtung "Public Health" Experten und Ökonomen wenden müssen. Ich wette gerne mit jedem hier um ein Getränk nach Wahl, dass sich die Risikobereitschaft der Politik in den nächsten zwei Jahren generell erhöhen wird. Die Todeszahlen sind global zwar höher als im langjährigen Schnitt, aber nicht so hoch dass es besorgniserregend wäre. Wobei ich unterstreichen möchte, dass jeder einzelne Todesfall tragisch ist, aber unabhängig davon ob der Tod durch Grippe, Corona, Hunger oder Ertrinken erfolgt.

Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 12:16 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Selbst wenn er kommen sollte (2021?), ist die Wirkung wohl nicht dauerhaft, sondern ähnlich wie bei der Grippe nur saisonal/Virenstamm bezogen wirksam auch das wurde von vielen Experten schon angesprochen.

Das ist aber dann eher unwahrscheinlich. Wenn es gelingt einen Impfstoff zu entwickeln, ist er erst einmal auch länger wirksam. Corona mutiert weitaus langsamer als Influenza.
Ich sehe das größere Risiko darin, dass es nicht, oder erst in Jahren, gelingt einen Impfstoff zu entwickeln.
Und spätestens in dem Fall kommt dein Szenario zu tragen, in dem man sich tatsächlich an eine etwas höhere Gesamttodesrate gewöhnt.

Nur mal als dunkles Szenario...

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 21:34 (vor 2089 Tagen) @ simie

Selbst wenn er kommen sollte (2021?), ist die Wirkung wohl nicht dauerhaft, sondern ähnlich wie bei der Grippe nur saisonal/Virenstamm bezogen wirksam auch das wurde von vielen Experten schon angesprochen.


Das ist aber dann eher unwahrscheinlich. Wenn es gelingt einen Impfstoff zu entwickeln, ist er erst einmal auch länger wirksam. Corona mutiert weitaus langsamer als Influenza.
Ich sehe das größere Risiko darin, dass es nicht, oder erst in Jahren, gelingt einen Impfstoff zu entwickeln.
Und spätestens in dem Fall kommt dein Szenario zu tragen, in dem man sich tatsächlich an eine etwas höhere Gesamttodesrate gewöhnt.

wie müsste man sich dann den Alltag vorstellen? Einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl, dass deine These vielleicht sogar sehr real ist könnte sein, dass der Schlachtruf "neue Normalität" von nahezu jedem Poliker und Journalisten verwendet wird. Wenn man tatsächlich davon ausginge, dass das Ganze so ca. ein Jahr +/- dauern wird, dann müsste man nicht den Begriff des "new normal" bemühen.

Aber: Wie sähe dann unser Leben aus? Keine Großveranstaltungen mehr? Keine Clubs, keine Parties mehr? Ist es wirklich realistisch, dass man mit irgendwelchen Tools wie Apps eine Überlastung der ICUs vermeidet?

Nur mal als dunkles Szenario...

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 22:38 (vor 2089 Tagen) @ FourrierTrans

94% der Leute sind gegen Großveranstaltungen laut ZDF

Nur mal als dunkles Szenario...

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 22:49 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

94% der Leute sind gegen Großveranstaltungen laut ZDF

Ich sprach ja vom "long-run" im Falle eines fehlenden Impfstoffes über mehrere Jahre, nicht von aktuellen Umfragen.

Das ist leider nicht mehr aktuell

Franke, Freitag, 24.04.2020, 11:44 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Ich stimme dir in weiten Teilen zu, bis auf die Folgen für die Wirtschaft, Singapur wäre da auch noch zu ergänzen als Positives Beispiel.


Bis zu 20 Wanderarbeiter teilen sich ein mit Doppelstockbetten ausgestattetes Zimmer.

Das ist leider nicht mehr aktuell

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 13:12 (vor 2090 Tagen) @ Franke

Wohlstand aufgebaut auf moderner Sklaverei.
Schon erstaunlich wie sie dort genau wie in den Golfstaaten oder auch wir angewiesen sind auf eine Schatten Armee billiger Lohnsklaven aus dem Ausland.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Franke, Freitag, 24.04.2020, 10:42 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Die bisherigen Entscheidungen sind ja noch nachvollziehbar, weil es noch viele Unbekannte in der Gleichung gab. In Zukunft wird sich das Verständnis für solche Maßnahmen deutlich reduzieren. Eine zweite Welle wird definitiv im Herbst und eine dritte im Jänner/Februar kommen, ähnlich wie bei der Grippe auch das sagen viele Experten voraus. Zwei weitere Shutdowns verkraften weder die Bevölkerung noch die Wirtschaft. Abgesehen davon, dass niemand sicher sagen kann ob es jemals eine Impfung/Gegenmittel geben wird.

Man wird eine erhöhte Anzahl an Toten in Kauf nehmen, vielleicht nicht in Deutschland aber in vielen anderen Ländern oder tut es jetzt schon (Stichwort Iran, Nikaragua, Schweden, ...).


Oder einmal vier Wochen lang alle in ihre Wohnungen einsperren?

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 10:35 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Und warum kann man das nicht durchgehalten und warum würde die Bevölkerung das nicht mit manchen wenn man es ihnen erklärt.
Oder haben wir hier auch zu viele kleine Trumps.
Spätestens wenn es den ein oder anderen Regierungschef oder Bin Boss unter die Erde bringt wird sich die Meinung nochmal wandeln.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Weeman, Hinterm Knauber, Freitag, 24.04.2020, 10:21 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Einmal wie Thanos fühlen. Sehr erhebend.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

CB, Freitag, 24.04.2020, 10:21 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.

Zu den Toten kommen noch Hundertausende in Deutschland, die schwer erkranken und auf der Intensivstation liegen werden.

Das Rätsel um Kim Jong-un

Voomy, Berlin, Samstag, 25.04.2020, 20:20 (vor 2088 Tagen) @ CB

Ein wenig unbeachtet von der Krise wurde vor einiger Zeit verkündet, dass der nordkoreanische Diktator Kim sich in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand befindet und operiert werden muss. Das ging sogar soweit, dass der orangene Affe im Weißen Haus sich zu "ach das stimmt alles nicht, fake news" hinreißen ließ.

In den letzten Tagen vermehren sich die Zeichen, dass zumindest 'irgendwas' mit Kim los ist. Die ersten Gerüchte werden laut, dass er tot sein könnte. Die Chinesen haben angeblich Ärzte nach Nordkorea geschickt um ihn zu helfen. Basierend auf einigen Medienberichten geht es aber eher darum, dass China auslotet, wie es mit dem Land weitergehen soll, nun wo der Gottherrscher nicht mehr ist.

Muss man natürlich alles mit einer ordentlichen Prise Skepsis genießen. Es scheint aber so zu sein, dass es die ernsthafte Möglichkeit gibt, dass Kim entweder tot oder zumindest ein geistiger Brokkoli nach seiner OP ist.

Das Rätsel um Kim Jong-un

herrNick, Samstag, 25.04.2020, 21:46 (vor 2088 Tagen) @ Voomy
bearbeitet von herrNick, Samstag, 25.04.2020, 21:57

Edit: hier Stand Blödsinn, den ich von einem Fakeaccount hatte, den ich nicht als solchen identifiziert hatte.

Das Rätsel um Kim Jong-un

Rubi, Düsseldorf, Samstag, 25.04.2020, 20:44 (vor 2088 Tagen) @ Voomy

orangene Affe,
mein Lacher des Monats. Danke.

Was treibt die Rechten Verschwörungtheoretiker in dieser Krise an? Mailab..

hardbreak, Ort, Samstag, 25.04.2020, 12:43 (vor 2089 Tagen) @ CB
bearbeitet von hardbreak, Samstag, 25.04.2020, 12:50

Hier mal ein Beispiel was ich Gestern bei der Tagesschau auf Twitter gefunden habe.

Das Pharmanetzwerk um MaiLAB / Mai Thi Nguyen-Kim
https://www.youtube.com/watch?v=ZfJNrYR6k1o
Was treibt Menschen wie Oliver Janich an und warum glauben so viele den scheiß?
Wenn man es zu ende deklariert hat man aufgedeckt das sie zur Spezies Mensch gehört wie Soros und Gates.
Und davon gibt es 1000 Videos.


Oder was ich noch schlimmer finde am 20.04.2020 solch ein Video zu veröfentlichen voller Falscher und hHalbwarheiten nur höchst seriös vorgetragen.
Mal ein Zitat in Italien weiß man nichts uber die Hintergründe der toten?

Corona-Krise: Prof. Sucharit Bhakdi im Gespräch mit Ken Jebsen zu COVID-19
https://www.youtube.com/watch?v=dwJSNPz_8uk

Genau so Wolfgang Wodarg der es nicht lassen kann und nachlegt.
Was treibt diese Menschen (Ärzte) an, die gut gebildet sind und jetzt mit voller Absicht Menschen leiden sehen wollen und auch sehr viele Tote durch ihr verhalten in kauf nehmen.
Und warum glauben Menschen sowas und stellen das nicht kritisch, sondern weil sie 100% davon überzeugt sind bei Whatsapp etc ein?
Wenn das jetzt wirklich über Jahre weiter geht wird die Anzahl der Verschwörungstheoretiker explodieren dagegen war das was die AFD und andere bis jetzt verbreitet haben Kindergeburtstag.

https://www.youtube.com/watch?v=1vpOl7jbAPc
https://www.wodarg.com/


„Ihr bringt Deutschland um!“ Nun ist Naidoo auch noch Corona-Verschwörungstheoretiker
https://www.focus.de/kultur/musik/neues-video-aufgetaucht-ihr-bringt-deutschland-um-nun-ist-naidoo-auch-noch-corona-verschwoerungstheoretiker_id_11918691.html

Mario Götze musste Video löschen: Naidoo inszeniert rechte Aluhut-Shitstorms
https://www.volksverpetzer.de/social-media/mario-goetze-naidoo/

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 10:22 (vor 2090 Tagen) @ CB

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.


Zu den Toten kommen noch Hundertausende in Deutschland, die schwer erkranken und auf der Intensivstation liegen werden.

Bei einer schnellen Ausbreitung wäre "Hunderttausende" sogar eine recht niedrige Schätzung :-/

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Melange, Berlin, Freitag, 24.04.2020, 10:27 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

und dazu kommen noch die 100.000ende, die langfristig Lungenschäden haben werden...

Wirklich?

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 10:54 (vor 2090 Tagen) @ Melange

Dieses Übertreiben in beide Richtungen ist doch gerade das Problem.
Und das mit den angeblichen massenhaft auftretenden bleibenden Lungenschäden ist erst einmal genau so eine Übertreibung. Selbst im Artikel des Arztes, der darüber in einem Tauchermagazin(!) berichtet hat, gibt es gar keine Zahlenangaben, sondern er bleibt im ganz Unkonkreten.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Melange, Freitag, 24.04.2020, 10:37 (vor 2090 Tagen) @ Melange

und dazu kommen noch die 100.000ende, die langfristig Lungenschäden haben werden...

Das ist bisher nur Spekulation...

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 10:20 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.

Sorry, aber das ist eine Milchmädchenrechnung. Die Zahlen setzen voraus, das unser Gesundheitssystem intakt bleibt. Das würde es aber nicht, es würde zusammenbrechen. Und danach Teile der öffentlichen Ordnung. Wir hätten Zustände, wie man sie nur aus Horrorfilmen kennt. Die Zahl der Toten würde deshalb vermutlich noch höher liegen.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

neo_fisch, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 10:34 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Und es könnte dann auch viele Tote aus nicht Risiko-Gruppen geben. Herzinfarkte die nicht behandelt werden können, Not-OPs, etc.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Andypsilon, Freitag, 24.04.2020, 10:30 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.

Sorry, aber das ist eine Milchmädchenrechnung. Die Zahlen setzen voraus, das unser Gesundheitssystem intakt bleibt. Das würde es aber nicht, es würde zusammenbrechen. Und danach Teile der öffentlichen Ordnung. Wir hätten Zustände, wie man sie nur aus Horrorfilmen kennt. Die Zahl der Toten würde deshalb vermutlich noch höher liegen.

Eben. Ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich bei meinem Rechenbeispiel weiter oben natürlich von einer Situation ausgegangen bin in der die Krankenhäuser nicht überlastet sind. Also exakt von dem, was bis vor kurzem noch so gut lief. Und auch das wurde von den Experten so dargestellt, eine Quote von irgendwo zwischen 0,3 und 0,8%, wenn wir unsere Behandlungskapazitäten nicht sprengen.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Andypsilon, Freitag, 24.04.2020, 10:39 (vor 2090 Tagen) @ Andypsilon

Die Frage ist halt ob es sich für 390tsd (oder 480tsd) mögliche Opfer lohnt in Deutschland bis zu 3 Mio Arbeitslose, einen massiven Wirtschaftsrückgang, eine massive Einschränkung des Soziallebens und Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte (siehe Polen, Ungarn, ...) in Kauf zu nehmen.

Sorry, aber das ist eine Milchmädchenrechnung. Die Zahlen setzen voraus, das unser Gesundheitssystem intakt bleibt. Das würde es aber nicht, es würde zusammenbrechen. Und danach Teile der öffentlichen Ordnung. Wir hätten Zustände, wie man sie nur aus Horrorfilmen kennt. Die Zahl der Toten würde deshalb vermutlich noch höher liegen.


Eben. Ich möchte noch kurz erwähnen, dass ich bei meinem Rechenbeispiel weiter oben natürlich von einer Situation ausgegangen bin in der die Krankenhäuser nicht überlastet sind. Also exakt von dem, was bis vor kurzem noch so gut lief. Und auch das wurde von den Experten so dargestellt, eine Quote von irgendwo zwischen 0,3 und 0,8%, wenn wir unsere Behandlungskapazitäten nicht sprengen.

Und wie lange soll das dann dauern, bis 400.000 Tote erreicht sein werden bei 5000 Toten in 4 Wochen?

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Andypsilon, Freitag, 24.04.2020, 10:55 (vor 2090 Tagen) @ Djerun

Und wie lange soll das dann dauern, bis 400.000 Tote erreicht sein werden bei 5000 Toten in 4 Wochen?

Deswegen soll doch die Ansteckungsrate so niedrig wie möglich gehalten werden, dass wir eben nicht diese hohen Totenzahlen wie 400000 erreichen. Wenn wir es schaffen, die Kurve z.B. so niedrig zu halten das es wieder gelingt, Ansteckungsfälle nachzuverfolgen dann haben wir keine 5000 Tote in 4 Wochen mehr, sondern weniger. Es ging doch von Anfang an darum, soviel Zeit wie möglich zu gewinnen um bessere Behandlungsmöglichkeiten und bestenfalls eine Impfung zu entwickeln. Und das hat man bisher ganz gut hinbekommen durch die getroffenen Maßnahmen, es konnte verhindert werden, dass unsere Krankenhäuser überrannt werden. Diesen Erfolg setzen wir allerdings im Moment sehr fahrlässig aufs Spiel, das hat was von am siebten Spieltag einen Punkt vor den Bayern stehen und ab sofort nur noch die D-Jugend auflaufen lassen, weil die Meisterschaft ja schon locker eingetütet ist.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Andypsilon, Freitag, 24.04.2020, 11:02 (vor 2090 Tagen) @ Andypsilon

Und wie lange soll das dann dauern, bis 400.000 Tote erreicht sein werden bei 5000 Toten in 4 Wochen?


Deswegen soll doch die Ansteckungsrate so niedrig wie möglich gehalten werden, dass wir eben nicht diese hohen Totenzahlen wie 400000 erreichen. Wenn wir es schaffen, die Kurve z.B. so niedrig zu halten das es wieder gelingt, Ansteckungsfälle nachzuverfolgen dann haben wir keine 5000 Tote in 4 Wochen mehr, sondern weniger. Es ging doch von Anfang an darum, soviel Zeit wie möglich zu gewinnen um bessere Behandlungsmöglichkeiten und bestenfalls eine Impfung zu entwickeln. Und das hat man bisher ganz gut hinbekommen durch die getroffenen Maßnahmen, es konnte verhindert werden, dass unsere Krankenhäuser überrannt werden. Diesen Erfolg setzen wir allerdings im Moment sehr fahrlässig aufs Spiel, das hat was von am siebten Spieltag einen Punkt vor den Bayern stehen und ab sofort nur noch die D-Jugend auflaufen lassen, weil die Meisterschaft ja schon locker eingetütet ist.

Ok, jetzt verstehe ich dich.
Nun, die Werte der letzten 7 Tage sehen ja bisher gut aus. Schauen wir, wie sich die nächsten 2-3 Wochen entwickeln werden...

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

CB, Freitag, 24.04.2020, 10:42 (vor 2090 Tagen) @ Djerun

Und wie lange soll das dann dauern, bis 400.000 Tote erreicht sein werden bei 5000 Toten in 4 Wochen?

Schau dir doch bitte die Todeszahlen in anderen Gebieten der Welt an, z.b. New York City. Die 5000 Toten in Deutschland haben wir deshalb, weil so früh gehandelt wurde. Es ist doch klar zu sehen, dass die Maßnahmen einen Effekt haben.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

CB, Freitag, 24.04.2020, 10:57 (vor 2090 Tagen) @ CB

Schau dir doch bitte die Todeszahlen in anderen Gebieten der Welt an, z.b. New York City. Die 5000 Toten in Deutschland haben wir deshalb, weil so früh gehandelt wurde. Es ist doch klar zu sehen, dass die Maßnahmen einen Effekt haben.

Darum ging es ja nicht...
Wenn wir die Bedingungen der letzten Wochen in Deutschland beibehalten, wie es mein Vorredner voraussetzt, werden wir bei 5000 Toten/Monat niemals auf insg. 400.000 Tote kommen, da entweder vorher entsprechende Medikamente/ein Impfstoff vorhanden sein wird oder das Virus meinetwegen auch anderweitig verschwindet...

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

DomJay, Köln, Freitag, 24.04.2020, 09:14 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-new-yorker-studie-findet-antikoerper-bei-jedem-fuenften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200424-99-816070

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)

Bei der ganzen Betrachtung muss man immer die Langzeitwirkungen beachten. Wir wissen noch gar nichts über die Folgen und ggf. die damit verbundene Sterblichkeit.

N-tv zu Lungenschäden

Wenn man das so liest sollte man sich darauf einstellen, dass ggf. erst in 5 Jahren eine genauere Aussage zu diesem Virus vorliegen könnte.

Zur höheren Sterblichkeit

Schnippelbohne, Bauernland, Freitag, 24.04.2020, 09:12 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

ein Artikel im Spiegel, der ähnliche Fragen stellt, wie die New York Times vorgestern. Wie hoch ist die durchschnittliche Sterblichkeit in anderen Jahren? Vergleichsweise erhöhte Sterblichkeit wird als Übersterblichkeit bezeichnet.

"Schon jetzt zeigt sich auch in weiteren Ländern eine auffällige Übersterblichkeit. In Spanien liegt die Zahl der Todesfälle seit Mitte März weit über den statistisch zu erwartenden Werten. Sterben normalerweise landesweit zu dieser Zeit knapp über eintausend Menschen täglich, so waren es von Ende März bis Anfang April 2020 durchgehend mehr als doppelt so viele. Rund zwei Drittel der Übersterblichkeit lässt sich dabei durch die offiziell erfassten Covid-19-Todesfälle erklären. Die zusätzlichen Abweichungen vom langjährigen Mittel legen nahe, dass circa 8000 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen."

Fazit: Wir werden erst in einigen Jahren durch Abgleich dieser zaheln die tatsächliche Sterblichkeit durch Corona kennen. Aber es deutet alles darauf hin, dass sie sich nicht mit einer normalen Grippesaison vergleichen lässt

Zur höheren Sterblichkeit

Schnippelbohne, Freitag, 24.04.2020, 21:34 (vor 2089 Tagen) @ Schnippelbohne

Hierzu müsste man korrekter Weise aber auch die Übersterblichkeit der Grippe-Zeit zu Grunde legen. Das in einigen Ländern aktuell eine Übersterblichkeit im Vergleich zu den identischen Zeiträumen der Vorjahre (also Vergleich März-März) vorliegt ist ja Fakt. Wenn man die aktuelle Übersterblichkeit aber mit der Übersterblichkeit der typischen Grippezeiten (also etwa Nov-Jan) vergleicht, dann sieht das schon etwas anders aus...
https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

Zur höheren Sterblichkeit

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 09:29 (vor 2090 Tagen) @ Schnippelbohne

ein Artikel im Spiegel, der ähnliche Fragen stellt, wie die New York Times vorgestern. Wie hoch ist die durchschnittliche Sterblichkeit in anderen Jahren? Vergleichsweise erhöhte Sterblichkeit wird als Übersterblichkeit bezeichnet.

"Schon jetzt zeigt sich auch in weiteren Ländern eine auffällige Übersterblichkeit. In Spanien liegt die Zahl der Todesfälle seit Mitte März weit über den statistisch zu erwartenden Werten. Sterben normalerweise landesweit zu dieser Zeit knapp über eintausend Menschen täglich, so waren es von Ende März bis Anfang April 2020 durchgehend mehr als doppelt so viele. Rund zwei Drittel der Übersterblichkeit lässt sich dabei durch die offiziell erfassten Covid-19-Todesfälle erklären. Die zusätzlichen Abweichungen vom langjährigen Mittel legen nahe, dass circa 8000 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen."

Fazit: Wir werden erst in einigen Jahren durch Abgleich dieser zaheln die tatsächliche Sterblichkeit durch Corona kennen. Aber es deutet alles darauf hin, dass sie sich nicht mit einer normalen Grippesaison vergleichen lässt

Im Österreichischen Falter ist vor einigen Tagen ein Artikel zur Situation in Schweden erschienen. In Stockholm sind im März doppelt so viele Personen wie im langjährigen Mittel dieses Monats verstorben.

Die Intensivstationen dort sind noch nicht überlastet. Das liegt aber daran, dass Covid-19-Patienten über 80 gar nicht mehr auf diesen Stationen behandelt werden. Hat man eine ernste andere Vorbelastung, dann wird man ab 70 nicht behandelt, mit zwei ernsthaften Vorbelastungen ab 60.

falter.at/zeitung/20200421/stockholm-ist-anders

Zur höheren Sterblichkeit

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 10:08 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Ich bin eigentlich ein sehr großer Fan der Schweden und dessen Sozialstaates ganz besonders noch den alten.
Also woher kommt auf einmal diese Menschenverachtung?

Zur höheren Sterblichkeit

Talentförderer, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 17:47 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Das hat nur bedingt was mit Moral zu tun.

Palliativmediziner fordern übrigens auch, weniger Patienten auf Intensivstationen zu schieben. Das ist nämlich nicht der einzig wahre Weg.

Zur höheren Sterblichkeit

rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 12:57 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Fahr mal nicht gleich so ein schweres moralisches Geschütz aus. Abgerechnet wird am Ende. Vielleicht kommen ja die Schweden mit weniger Toten aus der Sache raus als die um Aufschub, funktionale Angemessenheit und Universalmoral bemühten Deutschen.

Zur höheren Sterblichkeit

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 13:25 (vor 2090 Tagen) @ rajol

Fahr mal nicht gleich so ein schweres moralisches Geschütz aus. Abgerechnet wird am Ende. Vielleicht kommen ja die Schweden mit weniger Toten aus der Sache raus als die um Aufschub, funktionale Angemessenheit und Universalmoral bemühten Deutschen.

Ganz schön große Worte wenn dich Moral so aufbringt.
Und wie bitte soll das gehen, also rein logisch?
Wenn sich mit jedem Tag die Behandlungsmöglichkeiten verbessern und man mit jedem weniger infizierten spätfolgen vermeidet.

Zur höheren Sterblichkeit

rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 14:04 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Wie... was soll gehen...? Es könnte ja sein, dass Schweden eben viel schneller eine gewisse Herdenimmunität erreicht als das zaudernde, gleichwohl auch genau darauf abzielende Deutschland.

Zur höheren Sterblichkeit

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 14:07 (vor 2089 Tagen) @ rajol

Da hast du aber einen Denkfehler und unterschlägst die Opfer auf diesem Weg oder warum sollte dort die Sterblichkeit niedriger sein genau so wie die Langzeitschäden.

Zur höheren Sterblichkeit

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 14:40 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Der schwedische Weg könnte sich bei dem erwarteten Anstieg im Winter als Vorteil erweisen, welcher dann Schweden weniger stark treffen könnte, während die anderen Länder dann doppelt stark getroffen werden.
Wohlgemerkt könnte.
Noch kann man dazu einfach keine Aussagen treffen.
Aber eben auch nicht die Aussage, dass der schwedische Weg in jedem Fall falsch ist. Man kann höchstens sagen, dass der Weg risikoreicher erscheint.

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rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 14:39 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Opfer auf diesem Weg wird es aber wohl auch (vielleicht vor allem) in Deutschland geben, wenn man die gesamten 5 Jahre zugrunde legt. Zumal das Virus dann zeitlich wesentlich mehr "Auslauf" hat und sich verändern kann. Aber dies mal beiseite: Was man jetzt den Schweden aus guter teutonischer Hypermoral heraus vorwirft, ist ja: ein Handeln jenseits eingeschliffener Moral - womöglich aber menschenfreundlicherund pragmatischer ist als das Getue hierzulande. Das sich ja gerade da entlarvt, wo die unzähligen Sonntagsreden zur Aufwertung der Pflegekräfte vergaßen, dass sie real in Heimen arbeiteten, die im Rausch der großen Zahl nicht geschützt wurden.Alles abschalten: das passte allzu gut zum Drostechen und der Pastorentochter aus der Uckermark. Waren die schon mal im Pflegeheim ?

Zur höheren Sterblichkeit

Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 15:26 (vor 2089 Tagen) @ rajol
bearbeitet von Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 15:41

Aber dies mal beiseite: Was man jetzt den Schweden aus guter teutonischer Hypermoral heraus vorwirft, ist ja: ein Handeln jenseits eingeschliffener Moral - womöglich aber menschenfreundlicherund pragmatischer ist als das Getue hierzulande. Das sich ja gerade da entlarvt, wo die unzähligen Sonntagsreden zur Aufwertung der Pflegekräfte vergaßen, dass sie real in Heimen arbeiteten, die im Rausch der großen Zahl nicht geschützt wurden.Alles abschalten: das passte allzu gut zum Drostechen und der Pastorentochter aus der Uckermark. Waren die schon mal im Pflegeheim ?

Man könnte gerade aus aktuellem Anlaß vermehrt an einen deutschen Sozialpolitiker mit gutem Ruf denken. Arbeiterfamilie, Messdiener, hohe soziale Kompetenz und Verantwortungsübernahme. Besonders unter Berücksichtigung von Gegenargumenten und Respekt vor Andersdenkenden.
Die Christdemokraten sind in Schweden zu schwach, deren Part übernehmen die Sozialdemokraten und Grüne und die Christdemokraten und Freidemokraten sind ebenso zu schwach, Thüring´sche Verhältnisse zu schaffen.

https://www.n-tv.de/panorama/Stockholm-eroeffnet-Lazarett-fuer-Covid-19-Faelle-article21689572.html

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rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 17:52 (vor 2089 Tagen) @ Philipp54

ja, ich mochte ihn auch,trotz meiner Aversionen gegen die CDU: den kleinen mutigen Norbert Blüm. Ich erinnere daran, dass er sich vor vielen Jahren als erster deutscher Politiker gegen die Colonia dignidad in Chile äußerte.

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Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 13:18 (vor 2090 Tagen) @ rajol

Fahr mal nicht gleich so ein schweres moralisches Geschütz aus. Abgerechnet wird am Ende. Vielleicht kommen ja die Schweden mit weniger Toten aus der Sache raus als die um Aufschub, funktionale Angemessenheit und Universalmoral bemühten Deutschen.

Der Einfluß der Schwedendemokraten ist in Schweden viel höher als die vergleichbarer Partei in D.
Die Abkehr von dem Glauben an eine Integration hat die Einstellung bei den regierenden Sozialdemokraten so geändert, dass man schon von einem "alten" Schweden und einem veränderten Schweden hinsichtlich der Sozialpolitik sprechen kann.

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hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 13:35 (vor 2090 Tagen) @ Philipp54

Wen wollte man innttegriereh Ausländer oder die rechten? Hast du dazu Stoff oder Suchbegriffe.

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Tigo, Duisburg, Freitag, 24.04.2020, 13:12 (vor 2090 Tagen) @ rajol

Also aktuell sieht das eher so gar nicht aus etwa 2000 Tote bei nur etwa 10 Mio Einwohnern... .

Ich wünschte es wäre anders aber nunja wir stehen mit unseren 5500 bei 83Mio wohl deutlich besser da.

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rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 13:29 (vor 2090 Tagen) @ Tigo

ich sagte doch: abgerechnet wird am Ende. Und dann wird sich zeigen, ob das um Kurvenabflachung bemühte System mit seinen auf fünf Jahre gestreckten Zielvorgaben wirklich besser war. Ich könnte mir vorstellen, dass so ab Juni die Mortalitätsraten in Schweden plötzlich drastisch sinken werden - während wir im Hin -und Her der Zahlen und Verordnungen verbleiben. Und uns der "neuen Normalität" (Olaf Scholz) und den Profilvorgaben der Pastorentochter und vermeinten Physikerin ( ein Blick in ihre Doktorarbeit beweist, dass sie eine Sammlerin des schon vorhandenen Wissensist, aber keine kreative Wissenschaftlerin - und eine übrigens sehr gefährliche Mischung)zu fügen haben.

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Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 10:27 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Schau was Streeck dazu meint.

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Philipp54, Freitag, 24.04.2020, 11:03 (vor 2090 Tagen) @ Philipp54

Nein, leider nicht. Es stand nicht im Zusammenhang mit Corona, sondern er berief sich auf Untersuchungen bei gesellschaftlichen Durchmischungen.

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hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 10:39 (vor 2090 Tagen) @ Philipp54

Hast du einen Link?

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Tigo, Duisburg, Freitag, 24.04.2020, 09:34 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Das zeigt noch mal, dass der Schrei nach dem schwedischen Weg einfach auf viel zu wenig Wissen beruht.
Der Schrei danach war eh albern, aber das verdeutlicht das ja noch mal.

Zur höheren Sterblichkeit

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 09:37 (vor 2090 Tagen) @ Tigo

Das zeigt noch mal, dass der Schrei nach dem schwedischen Weg einfach auf viel zu wenig Wissen beruht.
Der Schrei danach war eh albern, aber das verdeutlicht das ja noch mal.

Vor allem muss man sich vor Augen führen, dass dieser "schwedische Weg" sein Ende noch lange nicht erreicht hat. Im April dürfen die Zahlen nochmals deutlich schlechter aussehen.

Zur höheren Sterblichkeit

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 10:23 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Wobei es auch einfach noch nicht klar ist, ob Schweden auf lange Sicht wirklich schlechter dasteht. Es ist ein sehr großes Risiko, was dort eingegangen wird. Noch kann man jedoch nicht sagen, welche Länder dann am Ende am Besten durchgekommen sind.

Zur höheren Sterblichkeit

Tigo, Duisburg, Freitag, 24.04.2020, 10:37 (vor 2090 Tagen) @ simie

Das lustige ist ja: So viel anders als hier ist es da gar nicht. Der größte Unterschied liegt darin, das dort vieles freiwillig ohne Zwang umgesetzt wird.
Zudem ist außerhalb der Hauptstadt ja auch die Einwohnerdichte deutlich geringer und selbst in Stockholm leben knapp 50% in 1-Personenhaushalte.
Der Weg ist also gar nicht grundlegend anders dafür sind aber die länderspezifischen Vorraussetzungen anders.

Zur höheren Sterblichkeit

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 10:58 (vor 2090 Tagen) @ Tigo

Der Weg ist also gar nicht grundlegend anders dafür sind aber die länderspezifischen Vorraussetzungen anders.

Wobei gerade die unter 50jährigen durchaus noch in Bars, Cafes etc. gehen.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Micawber, Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 09:08 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-new-yorker-studie-findet-antikoerper-bei-jedem-fuenften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200424-99-816070

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)


Gehen wir einfachmal davon aus, dass die Zahlen stimmen. Dann könnte man folgendes errechnen:

Einwohner der Stadt New York: Ca. 8,5 Millionen (lt. Wikipedia)
Davon 20 Prozent Infizierte: Ca. 1,7 Millionen
Corona-Tote in New York City (bislang): Ca. 11.000

11.000 von 1,7 Millionen macht etwa 0,65 Prozent. Das wäre dann die Letalitätsrate von Corona. Das liegt in etwa auch im Bereich der meisten Schätzungen von Virologen, die Werte zwischen 0,3 bis 0,9 erwarten.

Aber selbst in New York müssten sich ja nochmal ungefähr die doppelte Zahl von Menschen infizieren, bis die Herdenimmunität von 60 bis 70 Prozent hergestellt ist.

Das hieße dann aber auch nochmal ca. 22.000 weitere Tote allein in New York. Zusammen also etwa 33.000.

Umgerechnet auf Deutschland würde es bei dieser Letalitätsrate von 0,65 Prozent und etwa der rund zehnfachen Bevölkerungszahl von New York auf über 300.000 Tote hinauslaufen, bis die Herdenimmunität gegeben wäre. (Auch wenn wdurch das bessere Gesundheitssystem hier dann vielleicht noch einige zehntausend davon auf Intensivstationen gerettet werden könnten.)


Richtig gute Nachrichten sind selbst das nicht.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 14:20 (vor 2089 Tagen) @ Micawber

Tja, die Qualität einer Nachricht besteht ja auch nicht in ihrer "Gutheit", sondern in ihrer Richtigkeit. Übrigens: das was du hier darstellst, war schon einmal - unbeschadte des Falls New York - vor zwei Monaten nachzulesen. Ebenso etwas, was du hier verschweigst: viele sind nicht an sondern mit Corona gestorben.
Auf eins bin ich ohnehin mal sehr gespannt: wie wird sich die gesamte Sterberate am Endes dieses Jahres ausmachen im Vergleich zu den Jahren zuvor. Da könnte es einverblüfftes Erwachen geben.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 10:12 (vor 2089 Tagen) @ rajol

Tja, die Qualität einer Nachricht besteht ja auch nicht in ihrer "Gutheit", sondern in ihrer Richtigkeit. Übrigens: das was du hier darstellst, war schon einmal - unbeschadte des Falls New York - vor zwei Monaten nachzulesen. Ebenso etwas, was du hier verschweigst: viele sind nicht an sondern mit Corona gestorben.

Das behauptest Du öfters. Quellen? Alles was ich bisher lesen konnte, ging in die genau andere Richtung. Zwar sterben in der Regel Menschen mit Vorerkrankungen, aber dann sterben sie nicht "mit", sondern an Covid-19. Z.B. in der Süddeutschen: "Die viel diskutierte Frage, ob die Patienten mit oder an dem Virus sterben, versucht nur der Bericht des Hamburger Rechtsmediziners Klaus Püschel zu beantworten. Bei 61 von 65 [obduzierten] Verstorbenen wurde Covid-19 als Ursache für den Tod vermerkt. Bei den übrigen vier war die Viruserkrankung nicht ursächlich für den Tod."

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Micawber, Sauerland, Freitag, 24.04.2020, 15:44 (vor 2089 Tagen) @ rajol

Tja, die Qualität einer Nachricht besteht ja auch nicht in ihrer "Gutheit", sondern in ihrer Richtigkeit. Übrigens: das was du hier darstellst, war schon einmal - unbeschadte des Falls New York - vor zwei Monaten nachzulesen. Ebenso etwas, was du hier verschweigst: viele sind nicht an sondern mit Corona gestorben.
Auf eins bin ich ohnehin mal sehr gespannt: wie wird sich die gesamte Sterberate am Endes dieses Jahres ausmachen im Vergleich zu den Jahren zuvor. Da könnte es einverblüfftes Erwachen geben.

Zum Vergleich der Sterblichkeit gibt es inzwischen doch schon einiges Datenmaterial aus den USA aber auch Großbritannien und anderen Ländern. Daraus geht schon klar hervor, dass es in den letzten Wochen eine sehr deutliche "Übersterblichkeit" gibt, die auf Corona zurückzuführen ist. Und wenn diese Zahlen jetzt erstmal stagnieren und wieder zurückgehen, dürfte dies wohl mit den überall durchgefhrten Maßnahmen zu tun haben.

Dem Argument, dass es ja einige Leute gibt, die nicht am sondern mit dem Virus sterben, kann man z.B. auch entgegenhalten, dass es neben den offiziellen Corona-Toten auch noch eine recht große Zahl an Sterbefällen gibt, die nicht als Corona-Opfer erfasst werden.

Und was das "verblüffte" Erwachen beim Vergleich der Sterberate am Ende des Jahres angeht, wäre das, so es denn so kommen sollte, ja wohl nur dadurch zustande gekommen, dass die drastischen Maßnahmen im Kampf gegen das Virus weiterhin ihre Wirkung zeigen und nicht weil das Virus harmlos wäre.

(Also der Fluch der guten Tat: Man erkennt das gewaltige Ausmaß des drohenden Schadens, ergreift drastische Gegenmaßnahmen, die wie gewünscht funktionieren und genau diese Schäden tatsächlich verhindern und muss sich dann am Ende anhören, dass ja doch alles nicht mal halb so schlimm gekommen ist wie vorhergesagt.)

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

CB, Freitag, 24.04.2020, 14:26 (vor 2089 Tagen) @ rajol

Tja, die Qualität einer Nachricht besteht ja auch nicht in ihrer "Gutheit", sondern in ihrer Richtigkeit. Übrigens: das was du hier darstellst, war schon einmal - unbeschadte des Falls New York - vor zwei Monaten nachzulesen. Ebenso etwas, was du hier verschweigst: viele sind nicht an sondern mit Corona gestorben.

Nein, das ist doch mittlerweile widerlegt. Die Sterbezahlen z.b. in New York City sind doch bekannt. Im Zeitraum vom 5.3-4.4 sind ca. 9800 Menschen in New York City gestorben. In den letzten 20 Jahren waren die Höchstwerte für 31 Tage bei ca. 6000-7000 Toten. Das ist nur ein Bespiel. Gibt auch für Hotstops in Italien, Spanien, UK etc. Zahlen die zeigen, dass die Menschen nicht nur mit Corona gestorben sind.

Auf eins bin ich ohnehin mal sehr gespannt: wie wird sich die gesamte Sterberate am Endes dieses Jahres ausmachen im Vergleich zu den Jahren zuvor. Da könnte es einverblüfftes Erwachen geben.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

rajol, Pulheim, Freitag, 24.04.2020, 18:09 (vor 2089 Tagen) @ CB

Ich meinte doch gerade auch bezogen auf das ganze Jahr.vielleicht sind die jetzt im Monat Verstorbenen eben einen Monat früher gestorben als sonst- dafür weniger in den bald folgenden. Und denk doch auch mal an den Pathologen in Hamburg Bergedorf, der in seinen zahlreichen Untersuchungen feststellt, dass keiner der Verstorbenen an dem Virus starb - sondern hauptsächlich an Vorerkrankungen bestenfalls im Verbund mit dem Virus.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 20:28 (vor 2089 Tagen) @ rajol

Was halt so nicht stimmt weil irgendwelche Vorerkrankungen mit denen man locker noch 90 hätte werden können viele haben.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

CB, Freitag, 24.04.2020, 08:32 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

Solche Studien sind nicht repräsentativ. Die haben Menschen aus dem Supermarkt getestet. Da sind auch eher die Leute, die Corona weniger Ernst nehmen bzw. sich weniger einschränken. Dazu machen bei solchen Tests eher Leute mit, die vermuten bereits Corona gehabt zu haben.

Edit: Das es in New York eine hohe Dunkelziffer gibt, dürfte aber klar sein.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 08:34 (vor 2090 Tagen) @ CB

Solche Studien sind nicht repräsentativ. Die haben Menschen aus dem Supermarkt getestet. Da sind auch eher die Leute, die Corona weniger Ernst nehmen bzw. sich weniger einschränken. Dazu machen bei solchen Tests eher Leute mit, die vermuten bereits Corona gehabt zu haben.

Edit: Das es in New York eine hohe Dunkelziffer gibt, dürfte aber klar sein.

Die Dunkelziffern sind in der Tat mit Sicherheit beachtlich. Und das nicht nur in New York City und anderen Regionen der USA. Man sollte sich aber in der Tat hüten, solchen ersten Ergebnissen zu viel Relevanz beizumessen.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Guido, Freitag, 24.04.2020, 08:56 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Die Dunkelziffern sind in der Tat mit Sicherheit beachtlich. Und das nicht nur in New York City und anderen Regionen der USA.

aber gerade in den USA. Gratis Corona-Test? Her damit!

Man sollte sich aber in der Tat hüten, solchen ersten Ergebnissen zu viel Relevanz beizumessen.

Eben. Funktioniert nur, wenn die Testgruppe repräsentativ ist. Dazu reicht eine Testgruppe nicht aus.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 08:31 (vor 2090 Tagen) @ FranzBinder

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/gesundheit-new-yorker-studie-findet-antikoerper-bei-jedem-fuenften-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200424-99-816070

Zuverlässigkeit des Tests angeblich 93 % und damit ergibt sich eine ganz andere Letalitätsrate als bisher angenommen. Reiht sich aber ein in die bisher vorliegenden Ergebnisse aus anderen Hotspots (Heinsberg, Ischgl, ...)

Zur Zuverlässigkeit des Test findet sich zumindest im Artikel keine Aussage. Zudem ist es wohl bisher so, dass alleine der Hersteller eines Antikörper-Tests auf Sars-CoV-2 definiert, wie zuverlässig der Test diesen Erreger erkennt und nicht auch auf andere, harmlose Corona-Viren anspricht. Eine Zertifizierung von Zulassungsbehörden, etc. gibt es wohl noch nicht.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Sarah83, Frechen, Freitag, 24.04.2020, 08:51 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Zur Zuverlässigkeit des Test findet sich zumindest im Artikel keine Aussage. Zudem ist es wohl bisher so, dass alleine der Hersteller eines Antikörper-Tests auf Sars-CoV-2 definiert, wie zuverlässig der Test diesen Erreger erkennt und nicht auch auf andere, harmlose Corona-Viren anspricht.

https://coronavirus.health.ny.gov/system/files/documents/2020/04/updated-13102-nysdoh-wadsworth-centers-assay-for-sars-cov-2-igg.pdf

However, specificity for the Wadsworth Center (WC) SARS-CoV-2 IgG test has been determined to be 93 to 100%. Therefore, significant cross-reactivity to other known respiratory viruses is not expected.

Wichtig ist auch das der Test ehestens nach 3-4 Wochen anschlägt.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 08:59 (vor 2090 Tagen) @ Sarah83

Zur Zuverlässigkeit des Test findet sich zumindest im Artikel keine Aussage. Zudem ist es wohl bisher so, dass alleine der Hersteller eines Antikörper-Tests auf Sars-CoV-2 definiert, wie zuverlässig der Test diesen Erreger erkennt und nicht auch auf andere, harmlose Corona-Viren anspricht.


https://coronavirus.health.ny.gov/system/files/documents/2020/04/updated-13102-nysdoh-wadsworth-centers-assay-for-sars-cov-2-igg.pdf

However, specificity for the Wadsworth Center (WC) SARS-CoV-2 IgG test has been determined to be 93 to 100%. Therefore, significant cross-reactivity to other known respiratory viruses is not expected.

Auch das ist "nur" eine Angabe des Entwicklers des Tests, des staatlichen Wadsworth Centers.

Wichtig ist auch das der Test ehestens nach 3-4 Wochen anschlägt.

Das ist bei Tests auf IGg immer so. Im Gegensatz zu IGm-Antikörpern brauchen die einige Zeit, um sich zu entwickeln. Allerdings steht zu befürchten, dass die Bildung nicht dauerhaft ist: tagesspiegel.de/wissen/die-hohen-huerden-beim-corona-impfstoff-die-aussichten-auf-einen-immunschutz-gegen-covid-19-sind-vage/25768352.html

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Sarah83, Frechen, Freitag, 24.04.2020, 09:16 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Das ist bei Tests auf IGg immer so. Im Gegensatz zu IGm-Antikörpern brauchen die einige Zeit, um sich zu entwickeln.

Ja. Was ich meine ist das, falls der Test stimmt, dann 20% vor drei bis vier Wochen infiziert waren. Mittlerweile könnten es dann noch mal viel mehr sein.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Tigo, Duisburg, Freitag, 24.04.2020, 09:32 (vor 2090 Tagen) @ Sarah83

Hmm ich hab jetzt nur den Artikel der SZ gelesen und da steht nichts dazu drin. Aber ich denke, dass die Tests zwar vor einigen Wochen gemacht wurden, die Zahlen sich aber auf jetzt beziehen.
Man extrapoliert das mit einigen Variablen und Puffern auf den aktuellen Stand.

Vorläufigen Ergebnis einer Antikörper-Studie in New York 20 % infiziert!

Sarah83, Frechen, Freitag, 24.04.2020, 10:19 (vor 2090 Tagen) @ Tigo

Hmm ich hab jetzt nur den Artikel der SZ gelesen und da steht nichts dazu drin. Aber ich denke, dass die Tests zwar vor einigen Wochen gemacht wurden, die Zahlen sich aber auf jetzt beziehen.
Man extrapoliert das mit einigen Variablen und Puffern auf den aktuellen Stand.

Die Tests wurden ab Montag gemacht aber geben den Stand von vor 3-4 Wochen wieder, weil es diese Antikörper davor nicht gibt. Die Zahlen sind absolute Zahlen nicht hochgerechnet.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 06:13 (vor 2090 Tagen) @ CHS

boah das ist echt fies..... wie soll man als Satiriker in dieser Welt noch die Realität derart überzeichnen, dass die Satire deutlich wird wenn DAS real ist *heul*.
Gegen den Clown hat selbst Blarry keine Chance.
In jedem zivilisierten Land der Welt würde man doch solche Menschen einweisen um sie vor sich selber zu schützen.


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/trump-spekuliert-ueber-injektion-von-desinfektionsmittel-aerzte-warnen-dringend-a-2ca6e209-200a-47d9-9ccb-251a0f0...

Unmittelbar vor Trumps Einwurf hatte bei der Pressekonferenz ein Regierungsexperte erklärt, dass Bleich- und Desinfektionsmittel den Erreger Sars-CoV-2 zum Beispiel auf trockenen metallischen Flächen wie einer Türklinke rasch abtöteten. Von einer inneren Anwendung war aber keine Rede......
"Disinfektionsmittel erledigt das Virus in einer Minute. Gibt es einen Weg, wie wir so etwas machen könnten - durch Spritzen oder fast Säubern ... wäre interessant, das zu prüfen", sagte Trump. Das müsste man natürlich den Ärzten überlassen, fügte er hinzu. "Aber es klingt für mich interessant", sagte der Präsident weiter.....
"Nehmen wir mal an, wir behandeln den Körper mit einer enormen Menge, entweder ultraviolettes oder einfach starkes Licht", sagte Trump. Dann spekulierte er weiter: "Mal angenommen, man könnte das Licht in den Körper bringen, was man durch die Haut oder auf andere Weise tun kann", sagte er weiter und fügte hinzu, die Forscher wollten wohl auch diese Möglichkeit prüfen. "Das ist ziemlich gewaltig", sagte Trump weiter...

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 10:22 (vor 2088 Tagen) @ hardbreak

Trumps Behandlungsüberlegungen zeigen Wirkung:

N-TV: "Die Giftzentrale im US-Bundesstaat Illinois hat eine Zunahme an Notrufen verzeichnet. In den vergangenen zwei Tagen habe es im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen "signifikanten Anstieg" der Anrufe im Zusammenhang mit Reinigungsmitteln gegeben, sagte die Direktorin des Gesundheitsamtes, Ngozi Ezike bei einer Pressekonferenz."
https://www.n-tv.de/panorama/In-Illinois-gehen-mehr-Giftnotrufe-ein-article21740217.html

Trump selbst will - als er seine Überlegungen äußerte - nur sarkastisch gewesen. Keinesfalls habe er vorgeschlagen Desinfektionsmittel zu sich zu nehmen.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

ergo, Magdeburg, Sonntag, 26.04.2020, 11:28 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Ich würde gerne mal wissen was einen Menschen dazu bewegt Aquarium Reiniger zu saufen? Das geht einfach nicht in meinen Kopf rein wie man so beschränkt sein kann.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Freyr, Sonntag, 26.04.2020, 12:14 (vor 2088 Tagen) @ ergo
bearbeitet von Freyr, Sonntag, 26.04.2020, 12:23

vertraust du deinem Arzt? Wahrscheinlich schon, die Mehrheit vertraut ihrem Hausarzt/Spezialisten. Wenn er ein Medikament verschreibt wird das schon stimmen (selbst wenn es für dich absolut gesundheitsgefährdend ist).
In den USA vertrauen 70-80% (je nach Umfragetyp) der Menschen ihren Ärzten.

Konservative vertrauen laut Umfrage vom März 2020 zu 64% "reported moderate to extreme trust in President Donald Trump"
Sprich der Präsident hat bei vielen Menschen fast ein so hohes Vertrauensvorschuss wie Ärzte und Wissenschaftler.

Zudem kommt noch der Effekt von Autoritätshörigkeit (siehe Milgram), fehlender Bildung, psychischer Druck (Existenzangst) hinzu.

Und zuletzt kommt in den USA noch der Effekt hinzu, dass es dort normal ist, dass sogar Trinkwasser gechlort wird.
Bei Katastrophen empfehlen die US-Behörden ganz wenig Bleiche zum Reinigen von verschmutzen Trinkwasser hinzuzugeben.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

markus93, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 11:58 (vor 2088 Tagen) @ ergo

Vielleicht hat Trump auch einfach keinen Bock auf eine 2. Amtszeit und sorgt jetzt so dafür dass seine Hirnlose Wählerschaft sich selbst selektiert ;-)

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 11:46 (vor 2088 Tagen) @ ergo

Ich würde gerne mal wissen was einen Menschen dazu bewegt Aquarium Reiniger zu saufen? Das geht einfach nicht in meinen Kopf rein wie man so beschränkt sein kann.

Wenn man tagtäglich erzählt bekommt, dass Donald Trump der Größte, Beste und Herausragendste ist, kann es schon sein, dass es Leute gibt, die dieser Erzählung glauben und seinen Gesundheitstips folgen.

Das Problem ist hier nicht allein die geistige Schlichtheit der Betroffenen sondern dass das Verfassungsorgan Präsident so handelt und Medien wie Fox, dies unkritisch übertragen.

Sperrt ihn ein, Sperrt ihn ein!

Franke, Sonntag, 26.04.2020, 11:20 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Solche Parolen sprach Trump im Wahlkampf, bezogen auf Hillary Clinton.

Nun, mir scheint, bei Trump gibt es tatsächlich einen Grund, das zu tun.

Er gibt Ratschläge, deren Befolgung Leben und Gesundheit gefährdet.


Wobei ich dieser Tage auch gelesen habe, es werden jetzt vermehrt Reinigungsmittel in Getränkeflaschen gefüllt und später irrtümlich getrunken.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Alones, Sonntag, 26.04.2020, 10:31 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Sorry, aber wenn die Leute jetzt tatsächlich anfangen, sich reihenweise irgendwelche Bleichmittel oder was auch immer zu verabreichen, dann ist einfach Hopfen und Malz verloren. Das hat dann auch nichts mehr Trump zu tun. Da fehlen jegliche Grundlagen. Das erinnert mich fast schon an den Film Idiocracy, als die Menschen angefangen haben, ihre Felder mit Energy Drink zu düngen und sich dann wundern, warum nix wächst. In so einem Fall muss man dann wohl einfach von natürlicher Auslese sprechen. Leute, die soetwas machen, sind schlichtweg zu blöd für alles. Ob die dann nun beim Versuch draufgehen, sich Desinfektionsmittel zu spritzen oder die eigenen Zähne mit einer Schrotflinte zu putzen, ist dann auch schon egal.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 13:06 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Dann fragt man sich wie das mit einem Dr. Oder anderen Akademikern zusammen Last die auch so einen Schwachsinn propagieren genau wie anderes Zeug.
Und of sind diese Menschen in ihrer Kernaufgab ganz normal unterwegs und leben nicht auf der Straße.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Freyr, Sonntag, 26.04.2020, 11:18 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Und wenn kleine Kinder auf die Straße laufen, wenn sie nicht nach rechts oder links schauen, ist das auch natürliche Auslese?

Bedenkliches Menschenbild. Wir achten nicht mehr auf die schwächsten, diejenigen die vielleicht nicht Dinge hinterfragen können (vielleicht auch diejenigen die das kognitiv gar nicht können weil sie eingeschränkt sind)?

Der Präsident der Vereinigten Staaten, mit einem großen medizinischen Stab im Hintergrund, hat das vorgeschlagen. Es ist geradezu verständlich dass manche Menschen ihm ein Grundvertrauen entgegenbringen.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 11:36 (vor 2088 Tagen) @ Freyr

Und wenn kleine Kinder auf die Straße laufen, wenn sie nicht nach rechts oder links schauen, ist das auch natürliche Auslese?

Bedenkliches Menschenbild. Wir achten nicht mehr auf die schwächsten, diejenigen die vielleicht nicht Dinge hinterfragen können (vielleicht auch diejenigen die das kognitiv gar nicht können weil sie eingeschränkt sind)?

Der Präsident der Vereinigten Staaten, mit einem großen medizinischen Stab im Hintergrund, hat das vorgeschlagen. Es ist geradezu verständlich dass manche Menschen ihm ein Grundvertrauen entgegenbringen.

Das ist der entscheidende Punkt. Zumal der Präsident ja auch weiß, daß in seinem Land viele Leute leben, die geistig eher schwach aufgestellt sind und seinen Ratschlägen blind folgen werden. Gerade deshalb hätte Trump dies nicht im Fernsehen sagen dürfen.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 10:39 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Sorry, aber wenn die Leute jetzt tatsächlich anfangen, sich reihenweise irgendwelche Bleichmittel oder was auch immer zu verabreichen, dann ist einfach Hopfen und Malz verloren. Das hat dann auch nichts mehr Trump zu tun. Da fehlen jegliche Grundlagen.

Die Grundlage ist, dass der Präsident in einer Pressekonferenz die Verabreichung von Desinfektionsmitteln nahegelegt hat. Es gibt nun einmal Menschen, die glauben an das, was ihr Präsident ihnen sagt. Zumal TRump ja auch einen Kult um sich und seine unglaublichen Fähigkeiten veranstaltet.

Du lebst lt. Profil in Budapest. Du solltest das Problem kennen.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

hanno29, Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 10:58 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Sorry, aber wenn die Leute jetzt tatsächlich anfangen, sich reihenweise irgendwelche Bleichmittel oder was auch immer zu verabreichen, dann ist einfach Hopfen und Malz verloren. Das hat dann auch nichts mehr Trump zu tun. Da fehlen jegliche Grundlagen.

Die Grundlage ist, dass der Präsident in einer Pressekonferenz die Verabreichung von Desinfektionsmitteln nahegelegt hat. Es gibt nun einmal Menschen, die glauben an das, was ihr Präsident ihnen sagt. Zumal TRump ja auch einen Kult um sich und seine unglaublichen Fähigkeiten veranstaltet.

Du lebst lt. Profil in Budapest. Du solltest das Problem kennen.

Der Diktator in Budapest ist zwar auch einer von der schlimmen Sorte, nur ist der nicht im Ansatz so blöd, wie der orangene Affe im weißen Haus - also solche Statements von sich zu geben, mit so einem abstrusen Inhalt, würde (außer vllt noch Bolsonaro, ähnlich beschränkt) ich sonst keinem zutrauen. Und die Völker/Fanboys sind auch nicht zu vergleichen

Aber seit dem Pizzagate wundert mich bei den Trumpianern auch das hier nicht.

btw: Trump überlegt, ob er seine täglichen Corona-Briefing weiterhin abhalten soll, weil trotz hoher Einschaltquoten die Medien nur böse Fragen stellen und dann Fake-News verbreiten.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 11:21 (vor 2088 Tagen) @ hanno29

Der Diktator in Budapest ist zwar auch einer von der schlimmen Sorte, nur ist der nicht im Ansatz so blöd, wie der orangene Affe im weißen Haus - also solche Statements von sich zu geben, mit so einem abstrusen Inhalt, würde (außer vllt noch Bolsonaro, ähnlich beschränkt) ich sonst keinem zutrauen. Und die Völker/Fanboys sind auch nicht zu vergleichen

Mag ja alles sein. Aber grundsätzlich gilt schon, dass es in der Bevölkerung eines Landes immer Leute gibt, die ihrem Präsidenten auch den grössten Unsinn als "bare Münze" abnehmen. Bei den präsidentennahen bzw. obrigkeitsstaatlich orientierten Bevölkerungsteilen ist dieser Anteil sicherlich höher als bei den übrigen.


Aber seit dem Pizzagate wundert mich bei den Trumpianern auch das hier nicht.

btw: Trump überlegt, ob er seine täglichen Corona-Briefing weiterhin abhalten soll, weil trotz hoher Einschaltquoten die Medien nur böse Fragen stellen und dann Fake-News verbreiten.

Trump nutzte diese Briefings zum täglichen Wahlkampf, insb. um die eigene Anhängerschaft an der Stange zu halten. Aber der größte Gegner von Donald Trump ist Donald Trump. Das kann man momentan auch den Umfragen entnehmen. Nach einem kurzen Höhenflug sinken die Zustimmungswerte wieder.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Alones, Sonntag, 26.04.2020, 10:50 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Die Grundlage ist, dass der Präsident in einer Pressekonferenz die Verabreichung von Desinfektionsmitteln nahegelegt hat. Es gibt nun einmal Menschen, die glauben an das, was ihr Präsident ihnen sagt. Zumal TRump ja auch einen Kult um sich und seine unglaublichen Fähigkeiten veranstaltet.

Und wenn der Präsident in einem Anflug von Rinderwahnsinn sagt, man solle sich bitte mit einem Messer die Pulsadern aufschlitzen, weil man das Virus doch einfach ausbluten könnte, sollten dennoch alle Warnsignale anspringen, dass sowas keine gute Idee sein kann. Tut mir leid, aber man kann die eigene Blödheit auch nicht immer mit Trump entschuldigen. Wer sowas macht, ist schlichtweg zu doof für alles. Da habe ich dann auch kein Mitleid mehr.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

markus93, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 11:02 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Sehe ich ähnlich. Klar Trump kann sich solche Empfehlungen auch klemmen, zumal ich ihm auch nicht abkaufe dass das sarkastisch gemeint war, aber jeder der sich dann tatsächlich Desinfektionsmittel einflößt ist selber schuld und das darf man nicht mit Trump entschuldigen. Jeder hat ein eigenes Hirn was er ab und zu mal benutzen sollte.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

hanno29, Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 11:04 (vor 2088 Tagen) @ markus93

Sehe ich ähnlich. Klar Trump kann sich solche Empfehlungen auch klemmen, zumal ich ihm auch nicht abkaufe dass das sarkastisch gemeint war, aber jeder der sich dann tatsächlich Desinfektionsmittel einflößt ist selber schuld und das darf man nicht mit Trump entschuldigen. Jeder hat ein eigenes Hirn was er ab und zu mal benutzen sollte.

Nein, eben nicht jede(r) unter den Trumpianern ;)

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Alones, Sonntag, 26.04.2020, 11:08 (vor 2088 Tagen) @ hanno29

Sehe ich ähnlich. Klar Trump kann sich solche Empfehlungen auch klemmen, zumal ich ihm auch nicht abkaufe dass das sarkastisch gemeint war, aber jeder der sich dann tatsächlich Desinfektionsmittel einflößt ist selber schuld und das darf man nicht mit Trump entschuldigen. Jeder hat ein eigenes Hirn was er ab und zu mal benutzen sollte.


Nein, eben nicht jede(r) unter den Trumpianern ;)

Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 11:56 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.

Haha. Total schlechter Witz. Das ist die klassische Täter-Opfer-Umkehr:
1. Donald ist ein Idiot. Wer ihn ernst, ist selbst schuld. Donald ist daher für nichts verantwortlich, was er tut.
2. Wer auf einen Idioten wie Donald hereinfällt ist hirntot und verdient den qualvollen Lysol-Tod.

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

markus93, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 12:30 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

"Wir haben nur Befehle befolgt"

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

Alones, Sonntag, 26.04.2020, 12:15 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.

Haha. Total schlechter Witz. Das ist die klassische Täter-Opfer-Umkehr:
1. Donald ist ein Idiot. Wer ihn ernst, ist selbst schuld. Donald ist daher für nichts verantwortlich, was er tut.
2. Wer auf einen Idioten wie Donald hereinfällt ist hirntot und verdient den qualvollen Lysol-Tod.

Wer so hirnverbrannt ist und Desinfektionsmittel säuft, hat es nicht anders verdient. Wir reden hier über keine Kleinkinder oder geistig Behinderte, sondern Leute, die zur Wahl gehen dürfen. Ich habe für sehr viel Verständnis und verteidige auch viele Dinge, die vllt. keine Verteidigung verdienen. Aber so ein seltendämliches Handeln kann man einfach nicht rechtfertigen, oder gar entschuldigen. Ein ganz kleines minibisschen Eigenverantwortung muss man von einem Erwachsenen sowie mental gesunden Menschen einfach verlangen können. Die einzige Sensation bei Leuten, die Desinfektionsmittel trinken, ist, dass sie nicht schon längst vorher durch irgendeinen anderen Schwachsinn draufgegangen sind. Beispielsweise beim Versuch sich durch einen Sprung vom Hochhaus in einen Vogel zu verwandeln.

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 14:22 (vor 2087 Tagen) @ Alones

Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.

Haha. Total schlechter Witz. Das ist die klassische Täter-Opfer-Umkehr:
1. Donald ist ein Idiot. Wer ihn ernst, ist selbst schuld. Donald ist daher für nichts verantwortlich, was er tut.
2. Wer auf einen Idioten wie Donald hereinfällt ist hirntot und verdient den qualvollen Lysol-Tod.


Wer so hirnverbrannt ist und Desinfektionsmittel säuft, hat es nicht anders verdient. Wir reden hier über keine Kleinkinder oder geistig Behinderte, sondern Leute, die zur Wahl gehen dürfen. Ich habe für sehr viel Verständnis und verteidige auch viele Dinge, die vllt. keine Verteidigung verdienen. Aber so ein seltendämliches Handeln kann man einfach nicht rechtfertigen, oder gar entschuldigen. Ein ganz kleines minibisschen Eigenverantwortung muss man von einem Erwachsenen sowie mental gesunden Menschen einfach verlangen können. Die einzige Sensation bei Leuten, die Desinfektionsmittel trinken, ist, dass sie nicht schon längst vorher durch irgendeinen anderen Schwachsinn draufgegangen sind. Beispielsweise beim Versuch sich durch einen Sprung vom Hochhaus in einen Vogel zu verwandeln.

Aha! Dein Beitrag ist kein Witz sondern ernstgemeint.

Sorry, dass was Du schreibst ist total menschenverachtend. Es mag ja sein, dass es Leute gibt, die geistig etwas schwach aufgestellt sind. Diese bedürfen aber Schutz vor gefährlichen Ratschlägen.

Abgesehen davon ändert die Schwäche der Opfer überhaupt nichts daran, dass ein Präsident verantwortungsvoll handeln muss und im TV keine derartigen Ratschläge erteilen darf. So viel Anspruch darf man in einer Demokratie an das Handeln eines Verfassungsorgans schon haben.

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

markus93, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 16:28 (vor 2087 Tagen) @ Zoon

Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.

Haha. Total schlechter Witz. Das ist die klassische Täter-Opfer-Umkehr:
1. Donald ist ein Idiot. Wer ihn ernst, ist selbst schuld. Donald ist daher für nichts verantwortlich, was er tut.
2. Wer auf einen Idioten wie Donald hereinfällt ist hirntot und verdient den qualvollen Lysol-Tod.


Wer so hirnverbrannt ist und Desinfektionsmittel säuft, hat es nicht anders verdient. Wir reden hier über keine Kleinkinder oder geistig Behinderte, sondern Leute, die zur Wahl gehen dürfen. Ich habe für sehr viel Verständnis und verteidige auch viele Dinge, die vllt. keine Verteidigung verdienen. Aber so ein seltendämliches Handeln kann man einfach nicht rechtfertigen, oder gar entschuldigen. Ein ganz kleines minibisschen Eigenverantwortung muss man von einem Erwachsenen sowie mental gesunden Menschen einfach verlangen können. Die einzige Sensation bei Leuten, die Desinfektionsmittel trinken, ist, dass sie nicht schon längst vorher durch irgendeinen anderen Schwachsinn draufgegangen sind. Beispielsweise beim Versuch sich durch einen Sprung vom Hochhaus in einen Vogel zu verwandeln.


Aha! Dein Beitrag ist kein Witz sondern ernstgemeint.

Sorry, dass was Du schreibst ist total menschenverachtend. Es mag ja sein, dass es Leute gibt, die geistig etwas schwach aufgestellt sind. Diese bedürfen aber Schutz vor gefährlichen Ratschlägen.

Und wenn Trump jetzt gesagt hätte das 5G dafür verantwortlich wäre und diese dann die Masten attackiert hätten oder Amokläufe nach dem "Befreit euch von den Einschränkungen mit Waffengewalt", hätte man diese nach deiner Logik auch nicht strafrechtlich verfolgen dürfen?
Jeder ist für sein eigenes handeln verantwortlich und der Mensch ist so ziemlich das einzige Lebewesen auf diesem Planeten das auch die Konsequenzen des eigenen handelns abwägen kann. Diese Fähigkeit darf jeder nutzen. Da zieht das Argument eben nicht mehr "Aber der hat doch gesagt..." Durch eine ähnliche Argumentation wollten die Nazis sich damals auch aus den Nürnberger Prozessen rauswinden ;-)


Abgesehen davon ändert die Schwäche der Opfer überhaupt nichts daran, dass ein Präsident verantwortungsvoll handeln muss und im TV keine derartigen Ratschläge erteilen darf. So viel Anspruch darf man in einer Demokratie an das Handeln eines Verfassungsorgans schon haben.


Damit hast du natürlich auch völlig Recht.

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 23:31 (vor 2087 Tagen) @ markus93

Jeder ist für sein eigenes handeln verantwortlich und der Mensch ist so ziemlich das einzige Lebewesen auf diesem Planeten das auch die Konsequenzen des eigenen handelns abwägen kann. Diese Fähigkeit darf jeder nutzen.

Das Problem an dieser Theorie ist, dass der Verstand sehr unterschiedlich verteilt ist. In der Praxis gibt es viele Menschen, die von Natur aus mit nur wenig Verstand ausgestattet wurden oder aufgrund einer (psychischen) Erkrankung die Konsequenzen des eigenen Handelns eher schlecht abwägen können. Und genau diese Personen werden durch Trumps "Überlegungen" in die Irre geführt und zu einem sich selbst schädigenden Verhalten bewegt. Das ist ziemlich fies! Mit Deiner Argumentation gibts Du im Grunde diese Leute zum Abschuss frei. Die darf man dann um ihr Leben betrügen, weil "selbst schuld".

Da zieht das Argument eben nicht mehr "Aber der hat doch gesagt..." Durch eine ähnliche Argumentation wollten die Nazis sich damals auch aus den Nürnberger Prozessen rauswinden ;-)

Der Vergleich mit den Nürnberger Prozessen hinkt gewaltig.

Dort ging es um die Hauptkriegsverbrecher und in den Nachfolgeprozesse um wichtige Ärzte, Juristen, SS- und Polizeiführer, Industrielle und Manager, militärische Führer, Minister und hohe Regierungsvertreter. Das waren alles Entscheidungsträger mit entsprechendem Urteilsvermögen.

Das nennt man Täter-Opfer-Umkehr

markus93, Sauerland, Montag, 27.04.2020, 17:20 (vor 2086 Tagen) @ Zoon

Sind diese Leute denn überwiegend psychisch krank?
Der Vergleich mit den Nürnberger Prozessen war im übrigen nicht wirklich ernst gemeint dachte der Smiley hätte dies deutlich gemacht.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

hanno29, Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 11:16 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Sehe ich ähnlich. Klar Trump kann sich solche Empfehlungen auch klemmen, zumal ich ihm auch nicht abkaufe dass das sarkastisch gemeint war, aber jeder der sich dann tatsächlich Desinfektionsmittel einflößt ist selber schuld und das darf man nicht mit Trump entschuldigen. Jeder hat ein eigenes Hirn was er ab und zu mal benutzen sollte.


Nein, eben nicht jede(r) unter den Trumpianern ;)


Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.

Kim Jong Un ist dem Ratschlag von Trump auch vorsorglich gefolgt....

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

hardbreak, Ort, Sonntag, 26.04.2020, 13:18 (vor 2088 Tagen) @ hanno29

Lügner er hat gesagt seinem FREUND geht es gut!

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 11:19 (vor 2088 Tagen) @ hanno29

Sehe ich ähnlich. Klar Trump kann sich solche Empfehlungen auch klemmen, zumal ich ihm auch nicht abkaufe dass das sarkastisch gemeint war, aber jeder der sich dann tatsächlich Desinfektionsmittel einflößt ist selber schuld und das darf man nicht mit Trump entschuldigen. Jeder hat ein eigenes Hirn was er ab und zu mal benutzen sollte.


Nein, eben nicht jede(r) unter den Trumpianern ;)


Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.


Kim Jong Un ist dem Ratschlag von Trump auch vorsorglich gefolgt....

Wobei da aber gilt: "Nichts genaues weiß man nicht!".

Sollte er tatsächlich verstorben sein oder im Sterben liegen, dann wird sich ein/e neue/r Kim finden, und es geht weiter wie gewohnt.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

hanno29, Berlin, Sonntag, 26.04.2020, 11:23 (vor 2088 Tagen) @ Ulrich

Sehe ich ähnlich. Klar Trump kann sich solche Empfehlungen auch klemmen, zumal ich ihm auch nicht abkaufe dass das sarkastisch gemeint war, aber jeder der sich dann tatsächlich Desinfektionsmittel einflößt ist selber schuld und das darf man nicht mit Trump entschuldigen. Jeder hat ein eigenes Hirn was er ab und zu mal benutzen sollte.


Nein, eben nicht jede(r) unter den Trumpianern ;)


Dann muss man von einem Akt aus Menschenliebe sprechen, den Trump mit seiner Empfehlung ausgesprochen hat. Aktive Sterbehilfe für Hirntote, um die Menschen von ihren Leiden zu erlösen.


Kim Jong Un ist dem Ratschlag von Trump auch vorsorglich gefolgt....


Wobei da aber gilt: "Nichts genaues weiß man nicht!".

Sollte er tatsächlich verstorben sein oder im Sterben liegen, dann wird sich ein/e neue/r Kim finden, und es geht weiter wie gewohnt.

Lebt denn aus seiner Familie überhaupt noch einer? Oder übernimmt Dennis Rodman das Ruder in Pjöngjang?

Wenn die Chinesen wirklich ausloten sollten, wie es um NK bestellt ist, dann mal schauen. Schlimmer kann es dort jedenfalls nicht mehr werden, egal wer dann regiert... .

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

markus93, Sauerland, Sonntag, 26.04.2020, 11:54 (vor 2088 Tagen) @ hanno29

Er hat wohl noch eigene Kinder die aber wohl noch zu jung sind. Denkbar wäre also ein Regent oder ähnliches aber das ist alles nur Rätselraten momentan.

Ob es noch schlimmer werden kann will ich nicht beurteilen, dazu ist diese Welt mittlerweile zu abgedreht, irgendwas könnten die sich schon einfallen lassen um das ganze da noch beschissener zu machen.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 11:29 (vor 2088 Tagen) @ hanno29


Sollte er tatsächlich verstorben sein oder im Sterben liegen, dann wird sich ein/e neue/r Kim finden, und es geht weiter wie gewohnt.


Lebt denn aus seiner Familie überhaupt noch einer? Oder übernimmt Dennis Rodman das Ruder in Pjöngjang?

Er hat wohl einige ältere Familienangehörige liquidieren lassen. Aber seine Schwester beispielsweise, die zeitweise als kaltgestellt galt, hat er wieder aus dem "Eisschank" geholt.


Wenn die Chinesen wirklich ausloten sollten, wie es um NK bestellt ist, dann mal schauen. Schlimmer kann es dort jedenfalls nicht mehr werden, egal wer dann regiert... .

Ich bin mir recht sicher, dass die Chinesen ganz genau wissen, was Sache ist. Aber ob es nicht mehr schlimmer kommen kann? Keine Ahnung.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Zoon, Sonntag, 26.04.2020, 10:58 (vor 2088 Tagen) @ Alones

Und wenn der Präsident in einem Anflug von Rinderwahnsinn sagt, man solle sich bitte mit einem Messer die Pulsadern aufschlitzen, weil man das Virus doch einfach ausbluten könnte, sollten dennoch alle Warnsignale anspringen, dass sowas keine gute Idee sein kann. Tut mir leid, aber man kann die eigene Blödheit auch nicht immer mit Trump entschuldigen. Wer sowas macht, ist schlichtweg zu doof für alles. Da haben ich dann auch kein Mitleid mehr.

Kann schon sein, dass Trumps Wähler zu doof sind, weil sie dem notorischen Lügner im WH glauben und seine "Ratschläge" umsetzen. Das ändert aber nichts daran, dass sie von Trump betrogen werden und dass dieser für seine Fehlleitung und seine fehlerhaften Ratschläge - inklusive Folgen - verantwortlich ist.

Dank Trump: in Illinois gehen mehr Giftnotrufe ein

Ulrich, Sonntag, 26.04.2020, 10:50 (vor 2088 Tagen) @ Zoon

Sorry, aber wenn die Leute jetzt tatsächlich anfangen, sich reihenweise irgendwelche Bleichmittel oder was auch immer zu verabreichen, dann ist einfach Hopfen und Malz verloren. Das hat dann auch nichts mehr Trump zu tun. Da fehlen jegliche Grundlagen.

Die Grundlage ist, dass der Präsident in einer Pressekonferenz die Verabreichung von Desinfektionsmitteln nahegelegt hat. Es gibt nun einmal Menschen, die glauben an das, was ihr Präsident ihnen sagt. Zumal TRump ja auch einen Kult um sich und seine unglaublichen Fähigkeiten veranstaltet.

Du lebst lt. Profil in Budapest. Du solltest das Problem kennen.

Wobei der GröVaZ mittlerweile eingeschnappt ist und "droht", seine täglichen Shows einzustellen.

"Nichts als feindselige Fragen"

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Hawkwind, Rabenstein an der Pielach, Samstag, 25.04.2020, 13:14 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Nun ja, für die derart Behandelten könnte es eventuell doch die Wahrscheinlichkeit senken, an Corona zu sterben.

Neues aus Dumbfuckistan: Alles nur Sarkasmus

Basti Van Basten, Romania, Freitag, 24.04.2020, 23:07 (vor 2089 Tagen) @ hardbreak

Nach diesen Warnungen mühte Trump sich, seine Äußerungen wieder einzufangen. Seine Äußerungen seien "Sarkasmus" gewesen. Er habe keineswegs die Bürger dazu aufrufen wollen, Desinfektionsmittel zu sich zu nehmen. Er habe nur auf eine "feindliche Gruppe" von Reportern reagiert.

tagesschau.de/ausland/trump-desinfektionsmittel-101.html

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Oranjeborusse, Freitag, 24.04.2020, 13:09 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Die Einnahme von Chlorbleiche oder MMS („Miracle Mineral Supplement“) genannt, kam ja auch aus den USA und hat hier einige Anhänger.

Infos zu dem Zeug

Trump ruft zu Ungehorsam auf... und rudert zurück

Basti Van Basten, Romania, Freitag, 24.04.2020, 10:06 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Noch sind es nur wenige Zehntausende, die in den USA auf die Straße gehen und ein Ende der Corona-Einschränkungen fordern. Aber die Demonstranten kriegen Rückenwind: Von den rechten Medien, denen der Lockdown von Anfang an zu weit ging. Und von Präsident Donald Trump: Der hatte mit drei Tweets gefordert: "Befreit Michigan", "Befreit Virginia", "Befreit Minnesota" - alles drei demokratisch regierte Staaten.

...

Der Gouverneur von Georgia jedenfalls, Brian Kemp, ein Parteifreund von Trump, beschloss daraufhin, seinen Staat selber zu befreien

...

Vorgestern dann kippte die Stimmungslage: Präsident Trump nämlich, der anfänglich Sympathien für den rebellischen Gouverneur gezeigt hatte, änderte seine Haltung: "Ich habe Gouverneur Kemp gesagt, dass ich seine Entscheidung für falsch halte", betonte er. Offenbar hatte ihm sein Krisenstab klargemacht, dass er das Ausscheren einzelner Staaten nicht gutheißen sollte.

Quelle: tagesschau.de/ausland/usa-corona-lockdown-suedstaaten-101.html

Trump ist so ein elender Vogel. Würde es nicht um Menschenleben gehen, wäre das Comedy allererster Güte.

Das ist nicht dumm - dass ist kalter Wahlkampf

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 24.04.2020, 11:32 (vor 2090 Tagen) @ Basti Van Basten

.

Das ist nicht dumm - dass ist kalter Wahlkampf

Ulrich, Samstag, 25.04.2020, 10:15 (vor 2089 Tagen) @ el_ayudante

.

Doch, das ist dumm. Ausgesprochen dumm. Das merkt man vor allem am betretenen Schweigen der Trump-Fans und Trump-nahen Medien. Fox beispielsweise hat zumindest bis gestern nichts zu Trumps Aussagen gebracht.

Das ist nicht dumm - dass ist kalter Wahlkampf

-RoB-, 35 KM vom WS entfernt, Freitag, 24.04.2020, 11:42 (vor 2090 Tagen) @ el_ayudante

Absolut.
Wir machen als Europäer halt hier nur wiederholt den Fehler die Sachlage aus unseren Augen zu sehen. Diskutiert man dieser Tage mit US-Amerikanern wird das Ganze durchaus kontrovers diskutiert, weil es hier eben um die heilige Kuh „Freedom“ geht. Da macht es Sinn, dass Trump sich meinungsmässig dort positioniert, wo seine Wählerschaft ist.

Trump ist dumm und es ist kalter Wahlkampf

DerInDerInderin, Freitag, 24.04.2020, 11:38 (vor 2090 Tagen) @ el_ayudante

Ich habe den Betreff mal für dich korrigiert.

Trump ist dumm und es ist kalter Wahlkampf

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 24.04.2020, 12:11 (vor 2090 Tagen) @ DerInDerInderin

Wenn er wirklich so dumm wäre, wie ihm nachgesagt wird, wäre er nicht so erfolgreich.
Ich verabscheue diesen Typen, aber er arbeitet mit klugen Kalkül! Kaltherzig, gewinnorientiert, egoistisch, profilierungssüchtig. Aber eben nicht vereinfacht dumm.

Das Problem ist doch, dass dieses "Trump ist dumm" letztendlich dazu führt, dass er quasi als bemitleidenswert dargestellt wird, was wiederum ihn und seine Politik verniedlicht. George W. Bush empfinde ich zum Beispiel wesentlich dümmer als Trump.
In Wirklichkeit ist es jedoch einfach nur gefährlich.

Trump ist dumm und es ist kalter Wahlkampf

el_ayudante, Freitag, 24.04.2020, 12:37 (vor 2090 Tagen) @ el_ayudante

Wenn er wirklich so dumm wäre, wie ihm nachgesagt wird, wäre er nicht so erfolgreich.
Ich verabscheue diesen Typen, aber er arbeitet mit klugen Kalkül! Kaltherzig, gewinnorientiert, egoistisch, profilierungssüchtig. Aber eben nicht vereinfacht dumm.

Das Problem ist doch, dass dieses "Trump ist dumm" letztendlich dazu führt, dass er quasi als bemitleidenswert dargestellt wird, was wiederum ihn und seine Politik verniedlicht. George W. Bush empfinde ich zum Beispiel wesentlich dümmer als Trump.
In Wirklichkeit ist es jedoch einfach nur gefährlich.

Ob er wirklich so erfolgreich ist weiß man nicht so wirklich. Viele seiner Firmen sind Bankrott gegangen und er hat wohl in den Jahren 1985-1994 über 1,2 Mrd Verluste gemacht.
Für klug würde ich ihn auch nicht halten, es gibt halt keine Quellen dazu daß er irgenwelche besonderen Skills hätte.
Was er gut kann ist sicheres auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. Er hat halt kein Problem damit sich selbst in jedem Satz zu widersprechen. Wenn er unter Druck gerät läuft es immer darauf aus daß er seinen Gegenüber angreift. Sich selbst immer extrem überhöht darstellen andere total erniedrigen und den Scheiss immmer und immer wiederholen wie in der Werbung dann wirds ja auch für den Durschnittstypen wahr.

Trump ist dumm und es ist kalter Wahlkampf

el_ayudante, Dortmund-Süd, Freitag, 24.04.2020, 15:02 (vor 2089 Tagen) @ NGM

Ob er wirklich so erfolgreich ist weiß man nicht so wirklich. Viele seiner Firmen sind Bankrott gegangen und er hat wohl in den Jahren 1985-1994 über 1,2 Mrd Verluste gemacht.
Für klug würde ich ihn auch nicht halten, es gibt halt keine Quellen dazu daß er irgenwelche besonderen Skills hätte.
Was er gut kann ist sicheres auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit. Er hat halt kein Problem damit sich selbst in jedem Satz zu widersprechen. Wenn er unter Druck gerät läuft es immer darauf aus daß er seinen Gegenüber angreift. Sich selbst immer extrem überhöht darstellen andere total erniedrigen und den Scheiss immmer und immer wiederholen wie in der Werbung dann wirds ja auch für den Durschnittstypen wahr.

Auch richtig.

Dann kommen wir halt an den Punkt wie wir Dummheit definieren. Denn wenn man weiß, dass ständiges Schwachsinn-reden zum Ziel führt, wäre es dumm es nicht zu machen.
Wenn man weiß, dass man zig teure gewagte Projekte machen kann und selbst wenn man scheitert dennoch Geld für das nächste bekommt, wäre es auch dumm es nicht einfach auszuprobieren.
Beides ist dann aber trotzdem idiotisch.

Das Problem ist, dass er wie eine Katze ständig auf den eigenen vier Pfoten landet, bzw. noch nicht kräftig genug auf die Fresse gefallen ist. Ob das nun Glück, Kalkül oder sonst was ist, überfragt mich inzwischen auch...

Wichtig ist für mich, worauf ich auch vorher hinaus wollte: ihn lachend als "dumm" zu bezeichnen macht es gefühlt zu einfach ihn nicht ernst zu nehmen. Viele seiner Aussagen kann man zwar nicht ernst nehmen, aber das Problem dabei bleibt, dass er immer noch PotUS ist und somit sein Reden und Handeln massive Konsequenzen hat.

Vielleicht ist Instinkt das richtige Wort

Franke, Freitag, 24.04.2020, 12:35 (vor 2090 Tagen) @ el_ayudante

Wenn es ums (politische) Überleben geht, dann macht er irgendwie das für ihn richtige.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Lattenknaller, Madrid, Freitag, 24.04.2020, 09:48 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

John Oliver zum Thema unsinnige Ratschläge von Trump:
https://youtu.be/dRFbwjwQ4VE

Das Problem ist, dass Trump diese Ratschläge von irgendwoher hat und diese nachplappert.
Meistens aus den rechten Medien.
Beim Chloroquin sind ja auch ein paar über die Wupper gegangen.
Und andere, die das als Medikament wirklich benötigen, bekommen es jetzt nicht mehr.

Aber das hier ist dann eine neue Dimension.
An der Stelle wird es dann mal Zeit den Typen aus dem Licht der Öffentlichkeit zu bringen.
Es muss doch wenigstens ein paar Republikaner mit Verstand geben.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 09:55 (vor 2090 Tagen) @ Lattenknaller

John Oliver zum Thema unsinnige Ratschläge von Trump:
https://youtu.be/dRFbwjwQ4VE

Das Problem ist, dass Trump diese Ratschläge von irgendwoher hat und diese nachplappert.
Meistens aus den rechten Medien.

Das ist richtig.

Aber in diesem Fall vermute ich, er ist einfach nur über den Einsatz von Desinfektionsmitteln informiert worden. Und dann haben sich in seinem kleinen Hirn einfach ein paar Synapsen falsch verhalten.

Beim Chloroquin sind ja auch ein paar über die Wupper gegangen.
Und andere, die das als Medikament wirklich benötigen, bekommen es jetzt nicht mehr.

Das ist leider ebenfalls richtig. Trump aber zweifellos egal.


Aber das hier ist dann eine neue Dimension.
An der Stelle wird es dann mal Zeit den Typen aus dem Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Eigentlich müsste man feststellen lassen, dass der Mann aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, sein Amt auszuüben. Aber dazu wird es leider mit Sicherheit nicht kommen - zumindest nicht so lange die Aussetzer nicht noch deutlich schlimmer werden.

Es muss doch wenigstens ein paar Republikaner mit Verstand geben.

Die haben entweder ihre Seele an den Teufel verkauft und zahlen jetzt den Preis. Oder sie sind in der inneren Emigration. Aber zu sagen haben diese Leute in der Partei eh nichts. Seit der Tea-Party-Bewegung haben dort die "Durchgeknallten" immer offener das Ruder übernommen. Donald Trump ist lediglich der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung.

Hello, Mr. President, just one question,

Franke, Freitag, 24.04.2020, 09:29 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

soll ich mir das Desinfektionsmittel spritzen, bevor oder nachdem ich den Gouverneur erschossen habe?

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

hardbreak, Freitag, 24.04.2020, 09:13 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Solche Ideen sind katastrophal gerade in den USA. Durch die jahrelange Vergabe von Schmerzmitteln wie Smarties an viele US-Bürger sind diese abhängig geworden und als man mit der Vergabe aufhörte, mussten viele durch die Sucht auf illegale Mittel wie Heroin umsteigen. Diese Menschen sind meistens dann soweit unten, dass ein Teil von ihnen solche vollkommen bescheuerten Ratschläge umsetzt und sich eben Desinfektionsmittel spritzt.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 09:25 (vor 2090 Tagen) @ CrimsonGhost

Dazu muss man nicht unten sein.
Das macht auch der gute Waffen Liebende Mittelschichts Vater.
Ist ja bei seiner Medikamenten Empfehlung auch schief gegangen.
Und es gab doch auch einen Vorfall wo mehrere 100 gestorben sind weil sie Ethanol Oder sowas gegen Corona getrunken haben.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 12:08 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Es ist eh erstaunlich, auf welche Sachen auch gut gebildete Menschen hereinfallen. Hierzulande gibt es ja beispielsweise den Blödsinn um MMS, also im Grunde Bleichmittel, was gegen alles mögliche helfen soll. Und das nehmen nicht nur die sprichwörtlich Dummen ein.
Oder auch die gesamte Germanische Neue Medizin um Hamer. So etwas gibt es also nicht nur in den USA.
Aber, dass solch Blödsinn vom Präsidenten kommt, hat dann halt noch mal eine andere Brisanz.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

guy_incognito, Rhein-Neckar, Freitag, 24.04.2020, 10:03 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Sagen wir mal so: für die Vergabe der Darwin Awards könnte dieses Jahr sehr interessant werden.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

hardbreak, Freitag, 24.04.2020, 09:36 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Dazu muss man nicht unten sein.
Das macht auch der gute Waffen Liebende Mittelschichts Vater.
Ist ja bei seiner Medikamenten Empfehlung auch schief gegangen.
Und es gab doch auch einen Vorfall wo mehrere 100 gestorben sind weil sie Ethanol Oder sowas gegen Corona getrunken haben.

Schon richtig. Bloß die Menschen die eh schon an der Nadel hängen, haben viel weniger Hemmungen sich sowas zu spritzen und in der Regel auch wesentlich schlechtere Möglichkeiten sich vernünftig zu informieren oder einen Arzt zu fragen.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 09:33 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Dazu muss man nicht unten sein.
Das macht auch der gute Waffen Liebende Mittelschichts Vater.
Ist ja bei seiner Medikamenten Empfehlung auch schief gegangen.
Und es gab doch auch einen Vorfall wo mehrere 100 gestorben sind weil sie Ethanol Oder sowas gegen Corona getrunken haben.

Ich glaube, Du verwechselst da etwas. Der Konsum von Alkohol ist zwar angestiegen. Aber nicht wegen einer Empfehlung von Donald Trump ;-)

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 10:13 (vor 2090 Tagen) @ Ulrich

Ja irgendwie so war das (;

Ne bei dem nützt noch nicht mal das schön saufen.

Aber die Vorfälle sind ja real wo Menschen aufgrund von irgendwelchen Whatsapp Nachrichten die absurdesten Sachen machen.
Und ich hab mich immer gefragt was für Menschen das sind und hätte nie damit gerechnet so ein Exemplar (Trump Bolsonaro etc) in freier Wildbahn zu beobachten.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Fisheye, Freitag, 24.04.2020, 08:17 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

Ich sehe das positiv wenn dem Dumpster daran gelgen ist seine Fanbase auszurotten soll er das tun.

Die Show geht zu Ende und am Schluss gibt es ...

Zoon, Freitag, 24.04.2020, 08:56 (vor 2090 Tagen) @ Fisheye

... einen Gratis-Becher mit Lysol für jeden treuen Fan.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Ulrich, Freitag, 24.04.2020, 07:21 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

"Disinfektionsmittel erledigt das Virus in einer Minute. Gibt es einen Weg, wie wir so etwas machen könnten - durch Spritzen oder fast Säubern ... wäre interessant, das zu prüfen", sagte Trump. Das müsste man natürlich den Ärzten überlassen, fügte er hinzu. "Aber es klingt für mich interessant", sagte der Präsident weiter.....
"Nehmen wir mal an, wir behandeln den Körper mit einer enormen Menge, entweder ultraviolettes oder einfach starkes Licht", sagte Trump. Dann spekulierte er weiter: "Mal angenommen, man könnte das Licht in den Körper bringen, was man durch die Haut oder auf andere Weise tun kann", sagte er weiter und fügte hinzu, die Forscher wollten wohl auch diese Möglichkeit prüfen. "Das ist ziemlich gewaltig", sagte Trump weiter...

Der GröVaZ mal wieder.

Um ein weiteres Zitat zu nennen: "Actually, throughout my life, my two greatest assets have been mental stability and being, like, really smart".

Donald Trump ist nicht nur ein Mensch mit einer schweren Persönlichkeitsstörung, er ist zudem ein Idiot. Beides macht ihn enorm gefährlich. Und (fast) jeder, der in der US-Regierung oder in der Republikanischen Partei Verantwortung trägt, weiß es. Aber speziell die Partei hat für die Macht ihre Seele verkauft.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Garum, Bornum am Harz, Freitag, 24.04.2020, 06:48 (vor 2090 Tagen) @ hardbreak

boah das ist echt fies..... wie soll man als Satiriker in dieser Welt noch die Realität derart überzeichnen, dass die Satire deutlich wird wenn DAS real ist *heul*.
Gegen den Clown hat selbst Blarry keine Chance.
In jedem zivilisierten Land der Welt würde man doch solche Menschen einweisen um sie vor sich selber zu schützen.


https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/trump-spekuliert-ueber-injektion-von-desinfektionsmittel-aerzte-warnen-dringend-a-2ca6e209-200a-47d9-9ccb-251a0f0...

Unmittelbar vor Trumps Einwurf hatte bei der Pressekonferenz ein Regierungsexperte erklärt, dass Bleich- und Desinfektionsmittel den Erreger Sars-CoV-2 zum Beispiel auf trockenen metallischen Flächen wie einer Türklinke rasch abtöteten. Von einer inneren Anwendung war aber keine Rede......
"Disinfektionsmittel erledigt das Virus in einer Minute. Gibt es einen Weg, wie wir so etwas machen könnten - durch Spritzen oder fast Säubern ... wäre interessant, das zu prüfen", sagte Trump. Das müsste man natürlich den Ärzten überlassen, fügte er hinzu. "Aber es klingt für mich interessant", sagte der Präsident weiter.....
"Nehmen wir mal an, wir behandeln den Körper mit einer enormen Menge, entweder ultraviolettes oder einfach starkes Licht", sagte Trump. Dann spekulierte er weiter: "Mal angenommen, man könnte das Licht in den Körper bringen, was man durch die Haut oder auf andere Weise tun kann", sagte er weiter und fügte hinzu, die Forscher wollten wohl auch diese Möglichkeit prüfen. "Das ist ziemlich gewaltig", sagte Trump weiter...

Ein echter Stoiber aber da ging es ja nur um einen Flughafen. Sollte der von den Amis wiedergewählt werden gehört das ganze Land unter Quarantäne. Am besten so wie Springfield unter einer riesen Glaskuppel. Die Wähler von ihm sind kein Deut besser. Ich warte eigentlich nur noch auf die Meldung des bewaffneten Widerstands. Der Ansatz war ja schon da.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

Guido, Freitag, 24.04.2020, 09:03 (vor 2090 Tagen) @ Garum

Ein echter Stoiber aber da ging es ja nur um einen Flughafen.

Einspruch! Man musste nicht einer Meinung mit Stoiber sein, aber er war kein Idiot. Er war ein äußerst schlechter Redner und hatte Probleme seine Ideen in gewissen Situationen sortiert und verständlich zu erläutern.

Bei Trump ist das genau anders rum. Seine Ideen sind oftmals ziemlich dumm. Seine Fanbase allerdings auch. Das macht in der Kombination einen exzellenten Redner aus ihm ;)

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

simie, Krefeld, Freitag, 24.04.2020, 16:48 (vor 2089 Tagen) @ Guido

War? Noch lebt er.;)

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

EdroehFDA, Dortmund, Freitag, 24.04.2020, 07:12 (vor 2090 Tagen) @ Garum

Ein echter Stoiber aber da ging es ja nur um einen Flughafen. Sollte der von den Amis wiedergewählt werden gehört das ganze Land unter Quarantäne.

Trump arbeitet dran, zwar erstmal nur für zwei Monate, aber immerhin.

Trump will Desinfektionsmittel spritzen und Menschen mit UV Licht bestrahle

hardbreak, Ort, Freitag, 24.04.2020, 06:53 (vor 2090 Tagen) @ Garum

Nix gegen dich sondern eine allgemeine Sache aber zur Anmerkung an alle. Warum muss MAN bitte Vollzitate bringen wenn sie nicht gebraucht werden.

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