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Olympia 2032 an Rhein und Ruhr (Sonstiges)

herrNick, Samstag, 29.08.2020, 19:46 (vor 1951 Tagen) @ Kruemelmonster09

Heute wäre eigentlich der erste Samstag der paralympischen Spiele 2020, wären sie nicht (genau wie Olympia) verschoben worden.

Diesen "Stichtag" wollte ich mal zum Anlass nehmen, das Thema Olympia an Rhein und Ruhr im Jahr 2032 zu diskutieren.
Der Gedanke ist ja nicht neu. Bereits für 2024 bewarb man sich, scheiterte jedoch innerhalb Deutschlands an Hamburg, welche sich dann nicht final bewarben, da bei einem Bürgerentscheid die Mehrheit gegen die Pläne war. Paris 2024 wurde final nach Paris vergeben.

Nun nimmt man einen neuen Anlauf. Rhein Ruhr wurde noch nicht bestätigt, gilt jedoch innerhalb Deutschlands als aussichtsreichster Bewerber. Berlin hätte Interesse, aber erst 2036 um 100 Jahre nach "Nazi-Olympia" zu zeigen, wie man sich entwickelt hat. Hamburg ist nach dem "Fiasko 2024" raus.

International wird sich wohl Katar bewerben. Indien denkt, Standort noch nicht klar, ebenfalls darüber nach.

Was denkt ihr über Olympia an Rhein und Ruhr? Die Planung hat bislang keine Steuergelder gekostet. Ein Wirtschaftsverbund (u.a. Daimler, Evonik, DHL) übernahm bislang die Erarbeitung eines Konzeptionspapiers.
Dieses sagt aus, dass 90 % der Sportstätten stehen. Es fehlt im Grunde "nur noch" ein Olympiastadion und ein Ort für Segelwettbewerbe. Der Rest steht bereits. Die Planungen sind teilweise spektakulär, so sollen die Schwimmwettbewerbe zB in der Blauen Turnhalle ausgetragen werden.
In Dortmund sollen unteranderem das Straßenradrennen, die Skateboardwettbewerbe, sowie Teile des olympischen Fußballturniers ausgetragen werden.
Die Wettbewerbe sollen sich auf 14 Städte von Aachen bis Oberhausen erstrecken.

Grundsätzlich möchte man kostengünstige olympische Spiele, die Infrastrukturprojekte möglich machen sollen und keine Spiele, für die speziell gebaut werden soll (abgesehen von einem Olympiastadion).

Wie steht ihr zur Idee?
Denkt ihr eine solche Bewerbung hätte eine Chance?

Für weitere Infos am Besten direkt das Konzeptionspapiers anschauen unter rheinruhrcity.com

Aufgrund der langjährigen CSU Besetzung des Verkehrsministeriums gehen seit Ewigkeiten überproportional viele Infrastrukturgelder in den Südosten des Landes. Wenn durch Olympia die Chance besteht im Westen etwas nachzubessern - Go for it. Und wenn dadurch eine Propaganda-Veranstaltung in irgendeiner Diktatur verhindert wird - umso besser.


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