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Trump klagt erneut vor dem Supreme Court (Sonstiges)

Zoon, Montag, 21.12.2020, 20:20 (vor 1842 Tagen) @ Blarry

Diese Aussage kommt von Trumps Seite ständig, und ist so aussagekräftig wie "Wasser ist nass". Jeder Präsidentschaftskandidat jeder Partei hat bei jeder US-Wahl eine gute Chance, die meisten Stimmen aller Zeiten zu holen.

Die Zahlen der Kandidaten der GOP der letzten 20 Jahre sprechen eine andere Sprache:
GWB 2000: 50,5 Mio
GWB 2004: 62,0 Mio
McC 2008: 59,5 Mio
Rom 2012: 60,9 Mio
Trump 2016: 63,0 Mio
Trump 2020: 74,2 Mio

Zwischen 2000 und 2012 konnten die Kandidaten der GOP durchschnittlich 58,3 Mio. Stimmen holen. 2008 und 2012 nur 1-2 Mio weniger als 2004.

Trump hingegen holte schon 2016 ein besseres Ergebnis als GWB nach 9/11 und im Schnitt 10,2 Mio Stimmen mehr als seine Vorgänger zwischen 2000 und 2012 im Schnitt. Das sind schon beeindruckende Zahlen, vor allem vor dem Hintergrund, dass die GOP sich in einer demographischen Falle befindet. Stichwort: RNC Election-Autopsy Report.

A und B tragen das Risiko in sich, einen weitaus größeren Teil der Wählerbasis an die Demokraten zu verlieren. Die stellen nämlich mit Biden einen alles andere als kontroversen Präsidenten, der so zentral steht, dass er ohne weiteres auch als gemäßigter Republikaner durchgehen könnte. Das war schon ein kluger Schachzug, jemanden aufzustellen, der den Teil der Republikaner, die über Trump nur die Hände vors Gesicht schlagen können, zumindest ins Grübeln bringt.

Das war die Hoffnung der Dems und der NeverTrumpers bei den Wahlen 2020. Gewonnen hat man dann nicht mit dem erhofften Erdrutsch sondern mit einem Vorsprung von 278.766 Stimmen in fünf Bundesstaaten. Wenn Trump in AZ GA WI nur 43.000 Stimmen mehr geholt hätte, wäre er mit Stimmenpatt (269:269) erneut Präsident geworden, mit 104.000 Stimmen mehr in AZ GA PA sogar mit einem leichten Vorsprung von 20 Wahlmännerstimmen (279:259).
Auch bei den Umfragen bleibt Trump bei niedriger Zustimmungsrate (40 % + X) bemerkenswert stabil. Das ist keine schlechte Ausgangslage für Trump/Trumpismus im Jahr 2024.


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