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Für den BVB ist die ‚Toptalente-Strategie‘ essentiell, um seinen Status halten zu können (BVB)

donotrobme, Münsterland, Dienstag, 05.09.2023, 17:53 (vor 1067 Tagen) @ Talentförderer

Ich würde mal mit einer abgestimmten und soliden Kaderplanung anfangen. Mit Spielern, die miteinander harmonisieren, indem im Vorfeld Spielerprofile erstellt und dann nach den passenden Puzzlestücken sucht.

Aber die jetzige Kaderpolitik ist leider nicht gut.
Letztes Beispiel Füllkrüg. Man holt einen weiteren Stürmer, der am liebsten ein Zielspieler im eigenen Ballbesitz ist. Wir haben aber eigentlich eine Reihe von Offensivspielern, die um den Mittelstürmer herum spielen, anstatt ihn permanent zu suchen.
Malen und Adeyemi suchen häufig selbst den Abschluss, statt den Mittelstürmer zu suchen. Das ist auch wenn dein Angreifer eben ein mitspielender Stürmer ist. Das sind aber weder Haller noch Füllkrug.

Im Mittelfeld hatte man schon letzte Saison große Probleme eine Startelf zu finden, die miteinander harmoniert. Jude war überall, nur nicht auf seiner Position im Raum. Dahinter hatte er keine Absicherung, denn es gab keinen richtigen 6er. Brandt, Reyna und Reus haben die von Jude verursachten offenen Räume nicht gut gedeckt, ansprechend konteranfällig waren wir. Bei Madrid gibt man Jude alle Freiheiten und dort funktioniert er.

Die Innenverteidigung ist mit 3 Spieler dünn besetzt, danach darf man auf einen besseren Amateurspieler vertrauen oder man zieht Can in die Innenverteidigung, wo er eigentlich nicht vorgesehen ist.
Im defensien Mittelfeld klaffte eine Lücke, die hat man nicht besetzt. Auf den Außenverteidiger-Positionen hat man Rapha abgeben müssen, obwohl er sicherlich gerne geblieben wäre. Dafür hat man Bensebaini geholt.
Wir haben trotzdem noch Wolf und Ryerson als Alternativen. Meunier will wohl offensichtlich nicht mehr, nun ist eine Verletzung dazwischen gekommen. Ich finde das echt dürftig.

Okay, der BVB will also wieder Vollgasfußball spielen. Aber mit welchem System. Nenn mir eine Startelf und ich sag dir, welche Stärken sie nicht ausspielt. Dabei muss es doch eigentlich das Ziel einer guten Kaderplanung sein, dass die Mannschaftsstärke mehr ist als die Summe der Einzelspieler. Das sehe ich bei uns seit Jahren nicht. Auch im heutigen Kader gibt es immer noch so viele Baustellen und Spielertypen, die nicht zueinander passen.

Haller/Füllkrug, Malen, Adeyemi und Reus funktioniet beispielsweise nicht.
Reus im Mittelfeld als 10er mit 2 Achtern? Das ist zu offensiv. Die Raute mit Reus auf der 10? Das ist zu kompakt.
Zwei Achter mit 3er-Kette: Dafür haben wir zu wenig Innenverteidiger.

Wolf hat viel Offensivdrang, braucht aber eine Absicherung. Wer soll das machen?

Ich finde den Kader seit Terzic hier ist, nicht gut. Gut, Kehl durfte erst Mal aufräumen und hat im ersten Jahr auf eine starke Innenverteidigung gesetzt. Aber welche Baustellen wollte er diese Saison schließen? Im Endeffekt haben wir Jude, Dahoud und Rapha gegen Nmecha und Sabitzer getauscht. Das ist kein guter Deal gewesen.
Der Kader bietet meiner Meinung nach keine wirklich Taktik an und daher wirkt auch unser Spiel ideenlos.
Da sollte man ansetzen, bevor man wieder die nächste Trainerdiskussion führt. Schließlich sind schon andere Trainer an unserem Kader gescheitert.


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