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Neu auf schwatzgelb.de: BVB in der Identifikationskrise: Es tut mir Leid, Edin Terzić (BVB)

koom, Dienstag, 27.02.2024, 18:17 (vor 722 Tagen) @ padre.serata

Also mir hat zu Beginn der ersten Amtszeit Terzics prompt sein Auftreten zugesagt. Habe erstmals seit Ewigkeiten die PKs gern gehört. Fand da ordentliche Gedanken, durchaus mit Substanz. Nicht mein Ding war dann aber seine Rückkehr mit dem "Laut wie noch nie"-Imagevideo. Da sah man halt zu deutlich, wofür Terzic für die Clubchefs stehen soll.

Ich kann nur bewerten, was ich höre und sehe. Ich weiss nicht, von wem welcher Impuls oder Script kommt. Terzic ist für mich nicht besonders herausragend charismatisch oder rhetorisch stark. Er ist "solide". Aber "Sympathie" als Fan spielt auch nur begrenzt eine Rolle, er muss mit der Mannschaft klarkommen und diese erreichen. Wobei ich da auch eher ein Fragezeichen setzen würde.

Fachlich hat mich Terzic nie abgeholt. Weder verbal mit Erklärungen, noch bei dem, was auf dem Platz geschieht, noch hinterher mit Erläuterungen. Und mittlerweile sind es über 2 Jahre an konkret bewertbarer Spielzeit.

Insgesamt sehe ich die Terzic-Zeit positiv. Er hat uns einen Pokal gewonnen und fast eine Meisterschaft.

Das klingt vielleicht gemein, aber das ist dann wie bei den Bayern: Mit dem Kader (und seinen Kosten) musst du um diese Titel mitspielen. Er wird es beinahe von selbst machen, wenn du nicht irgendwas verrückt schlechtes damit anstellst. Das Geld, auch wenn gerne mal zu viel geblecht wird, wird ja schon für Qualität ausgegeben. Und auch wenn der Kader nicht mehr als die Summe seiner Teile ist, ist jeder einzelne Teil schon sehr stark. Ein schlechterer Spieler als bspw. Schlotterbeck lässt mehr Angriffe durch, verteidigt schlechter, macht weniger Tore. Usw. Der Spieler - und viele andere - haben Einzelqualitäten, die sehr hoch sind.

Auch deswegen ist der Punkteertrag sehr gut im Schnitt. Einfach, weil der BVB so viel Qualität hat, dass er auch "ohne Trainer" gut punktet.

Vor der Saison hätte niemand den Leverkusen- oder Stuttgart-Kader als gleichrangig oder stärker mit dem des BVB genannt. So viele haben die ja gar nicht ausgetauscht. Aber der Trainer-Bonus sorgt dafür, dass diese Mannschaft eben mehr sind als die Summe der Einzelspieler. Das es dabei auch Grenzen gibt, wie bspw. wenn strukturell Elemente in einem Kader fehlen, "beweist" ja beinahe der FC Bayern. Wobei all die Kritik auch albern ist, weil sie punktetechnisch immer noch eine sehr starke Saison spielen. Auch hier: Die Grundqualität ist enorm hoch.


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