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Nach Sanés Ellbogenschlag: DFB leitet kein Verfahren ein. (Fußball und Sport allgemein)

Scherben, Kiel, Mittwoch, 04.12.2024, 19:44 (vor 649 Tagen) @ MarcBVB

Ich finde "Das Opfer hat es nicht wahrgenommen, also ist da nichts" kein valides juristisches Argument.


"Das Opfer hat es wahrgenommen und für nicht sonderlich schlimm gehalten" aber doch schon. Darauf beziehe ich mich. In der "echten Welt" wird eine leichte Körperverletzung in solchen Fällen halt nicht verfolgt. (Egal, wie man rechtsphilosophisch dazu steht.)


Doch. Würde er.

Wenn du, weil du der Meinung bist, die Schaufensterpuppe bei P&C sei die unfreundliche Verkäuferin von eben und du möchtest sie erschießen, auch nur ein einziges Mal auf diese Puppe schießen, so ist das der Versuch eines Totschlags.


Erde an Marc: Der Schuss findet in Deinem Kopf statt.


Erde an Scherben: Es ist ein Beispiel.

Lets agree to disagree.

Aber wobei? Bei relativen Kleinigkeiten spielt halt eine Rolle, ob das (vermeintliche) Opfer ein Interesse an der Strafverfolgung hat. Ich halte das für ein wichtiges Prinzip, auch in der Sportgerichtsbarkeit. Da muss man doch dann nicht argumentativ mit irgendwelchen fiktiven Vergiftungen oder Erschießungen ankommen. Das bringt doch nichts.


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