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Einer der letzten wenigen Sozialdemokraten (Sonstiges)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Samstag, 31.01.2026, 15:19 (vor 18 Stunden, 0 Minuten) @ Foreveralone
bearbeitet von FourrierTrans, Samstag, 31.01.2026, 15:27

Hat sich im Gegensatz zu vielen heutigen Vertretern seiner Partei, konsequent für die "mittellosen" und Normalbürger stark gemacht und seine Werte hoch gehalten.


Ja. Einer der wenigen letzten Sozialdemokraten, die im Herzen wirklich Sozialdemokrat sind/waren, sich für Mittelschicht und "Arbeiterklasse" einsetzten, wenngleich die Arbeiterklasse von heute eine andere ist, als die zu Schmidts oder Brandts Zeiten. Ein Exot in der heutigen SPD, unter Opportunisten, die die Ursprungsidee der Partei für ihre Zwecke missbrauchen und sie dementsprechend auch in absehbarer Zeit beerdigen werden. Über die heutige SPD würden sich die Gründerväter im Grabe umdrehen. Ein Sprachrohr des Großkapitals, ähnlich wie viele Gewerkschaften. Schade, dass Menschen wie Marco Bülow in der heutigen SPD keinen Fuß mehr fassen können.

Ähnliche Gedankengänge wie du, hat wohl auch Martin Sonneborn.

https://www.facebook.com/martin.sonneborn/photos/schei%C3%9Fe-marco-b%C3%BClow-ist-tot-jung-gestorben-mit-54-ein-guter-mensch-einer-der-zwe/10240636272314680/


Ich zitiere einen User: "Ein schräger Vogel"

So empfindet man das wohl heute. Und dann wundert man sich mal wieder, warum immer mehr Menschen in die Verdrossenheit oder Schlimmeres rutschen.

Interessant ist auch, dass es das Großkapital geschafft hat, dass sich im Grunde nahezu jeder als "vermögend" betrachtet, und dementsprechend eine Panikattacke bekommt, wenn man von Ungleichheit oder ähnlichem spricht. Und dabei ganz offenkundig missachtet, dass er oder sie, selbst mit einem netten Elternhaus und einer ETW als Kapitalanlage oder/und einem Depot von Aktien nicht zu den Vermögenden zählt, die bei solchen Diskussionen eigentlich anvisiert werden sollten. Und witzigerweise dann ohnehin massivst besteuert wird, dank Jahren der GroKo-Politik, während die wirklich Vermögenden lachend danebenstehen. Sich dann im Zweifel noch mal schnell 25 ETWs dazu kaufen, wenn sie älter werden, damit man die magische Zahl "300" erreicht und dann alle Immobilien wie durch Zauberhand beim Fiskus auf einmal "Betriebsvermögen" werden. Dank CDU und SPD, die letztlich seit 20-30 Jahren ein und dasselbe sind.
Der größte Faktor für den Aufstieg der AfD ist vermutlich, dass die SPD als sozialdemokratische Partei seit 20-30 Jahren im politischen Gestaltungsspielraum für Wähler/innen komplett ausfällt und die "Sozialdemokratie" nur noch im Namen trägt. Menschen wie Marco Bülow haben das verstanden und dagegen angekämpft. Ohne jemals eine echte Chance gehabt zu haben, in der SPD der Neuzeit.


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