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Geht zur Vorsorge! (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Donnerstag, 05.03.2026, 10:59 (vor 3 Stunden, 55 Minuten) @ istar

Zumindest da wo es extrem tricky wird, Darm/Magen, Lunge, Prostata. Ich mache immerhin alle paar Jahre ein Screening der Haut.

An Krebs stirbt man nicht, man verreckt. :-(


Du hast absolut Recht, wenn Du auf die Wahrnehmung der von den Krankenkassen erstatteten Vorsorgeuntersuchungen hinweist. Das sind die Vorsorgeuntersuchungen für Haut-, Darm-, Prostata-, Brust- und Gebärmutterhalskrebs. Es gelten aber jeweils unterschiedliche Altersgrenzen, ab wann eine entsprechende Vorsorgeuntersuchung gewährt wird.

Eine Bauchspeicheldrüsenkrebsvorsorgeuntersuchung gibt es allerdings nicht. Wenn sich die Symptome zeigen, ist es bereits zu spät. Dann stirbt man unausweichlich. Nur per Zufallsbefund gibt es eine frühzeitige Erkennung, die eine rechtzeitige Behandlung und eine potentielle Rettung möglich machen.

Wer etwas vorbeugend tun will, sollte auf seinen Lebensstil achten. Kein Übergewicht, nicht Rauchen, Alkohol nur in geringen Mengen. Eine Garantie nicht an Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erkranken ist dies natürlich nicht. Aber man senkt sein Risiko schon deutlich.


Volle Zustimmung.

Aber noch ein paar Sätze zum Bauchspeicheldrüsenkrebs.

In unserer früheren Nachbarschaft hat ein älterer Herr gewohnt, er wird damals Mitte sechzig gewesen sein, bei dem Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert worden ist.
Im Knappschaftskrankenhaus Brackel hat man ihm wenig emphatisch gleich gesagt, er würde sowieso nicht mehr „lebend herauskommen“.
Er hat sich daraufhin kundig gemacht, welche Krankenhäuser darauf spezialisiert sind und ist ins Josefshospital Bochum gegangen.
Lange Rede, kurzer Sinn, er hat danach noch lange gelebt oder lebt immer noch.
Ich hab ihn vor 1,5-2 Jahren nochmal in der Stadt getroffen, 11-12 Jahre nach der Diagnose.
Sollte ich die Diagnose irgendwann bekommen, weiß ich jedenfalls, wo ich hingehe.

Die 5-Jahresüberlebensrate nach Diagnosestellung bei Bauchspeicheldrüdenkrebs liegt bei ca. 10%. Alles hängt davon ab, in welchem Stadium der Krebs entdeckt wird. Ist dieser in einem frühen Stadium und ist er operabel, dann steigen die Chancen, wenn die anschließende Chemotherapie anschlägt. Wobei der Krebs auch dann wieder auftauchen kann und erneute Operationen und erneute Chemotherapien notwendig werden.

Dein früherer Nachbar ist da nur zu beglückwünschen, da er offenbar zu diesem kleinen Personenkreis gehört. Aber auch, weil er das Richtige getan und und sich in ein spezialisiertes Zentrum begeben hat. Erfahrung, aktuellstes Know-how und eine Ausstattung state of the Art sind hier einfach noch einmal ausschlaggebender.

Und ja, ich wüsste im entsprechenden Fall ebenfalls an welches Zentrum ich mich wenden würde.


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