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Die Crux mit dem Backen (BVB)

Ghombre, Mittwoch, 25.03.2026, 10:34 (vor 11 Stunden, 52 Minuten) @ Floatdownstream

Mal ganz ab von der Bewertung der Frage, was Sammer dazu bewogen haben mag und wie sinnhaft das Ganze für den Verein ist.

Man muss sich ja in der Tat gerade bei einem Sportdirektor fragen, woher jemand passgenaues kommen soll, der direkt alles mitbringt?
Er soll bestimmt deutschsprachig sein, gut vernetzt und fachlich versiert, erfahren und idealiter mit dem notwendigen Standing. Er muss Transfers unserer Größenordnung umsetzen und einen Club unserer Größe und Wucht aushalten können.
Wenn es um jemanden geht, der den hier gewünschten sportlichen Erfolg aus seiner vorherigen Tätigkeit "kennt", müsste er von den Bayern, Leverkusen, RB kommen, mit Einschränkungen von Stuttgart oder Frankfurt.
Soll die Person die Wucht eines Vereins wie dem BVB und die Dynamik in der Stadt in Kombi mit dem Brennglas der Medien samt der daraus folgenden Unruhe kennen, kann er von den Bayern, dem HSV, den Blauen oder Frankfurt kommen, mit Abstrichen vielleicht Stuttgart, Köln, Gladbach.
Hinsichtlich des Jonglierens mit unseren wirtschaftlichen Kennzahlen ist jemand von den Bayern "zu groß", die anderen mit Ausnahme von ggf. RB "zu klein", auch wenn man sportlich ähnlich abgeschnitten und sich um dieselben Spieler gebalgt hat. Bei der Diskussion im Freundeskreis um die Personalie Book ist mir direkt Christian Heidel eingefallen, der in Mainz für seine Tätigkeit allenorts gelobt wurde, bei unseren debilen blauen Freunden allerdings Transfers einer anderen Güteklasse in einem weitaus unruhigeren Umfeld stemmen sollte und hier nicht mehr so erfolgreich wirkte.

Abluchsen können werden wir den Bayern einen Sportdirektor nicht, da wäre also nur jemand zu verpflichten, der dort entweder gegangen ist oder gegangen wurde. Ob man das wollen würde, sei mal dahingestellt. Bei den anderen wäre die Frage, ob sie sich einen Wechsel vorstellen können, während beim aktuellen Verein alles gut läuft und man dort ggf. eine höhere Machtfülle hat, als dies bei der Borussia möglich wäre. Das engt den Kandidatenkreis enorm ein würde ich sagen, man ist als BVB geradezu gezwungen, jemanden zu holen, der bei uns den nächsten Schritt geht, da ein Freiwerden eines geeigneten Kandidaten in fast allen vorstellbaren Szenarien mit einem Scheitern auf der letzten Station Hand in Hand gehen würde. Es mag Einhörner wie Ralf Ragnick geben, die das Profil erfüllen könnten und fachlich unbestritten sind, aber die kannst du an einer Hand abzählen und gerade bei dem Beispiel gäbe es aufgrund seiner Historie auch gewaltige Vorbehalte auf Fanseite.

Aber das dem so ist, muss Sammer wirklich nicht auf 2 Sätze verkürzt als sehr auskömmlich bezahlter Berater des Vereins in einem Interview kundtun.


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