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Fast 100 Jahre alt: Schwimmbad in Dortmund aus der Weimarer Republik (Fußball und Sport allgemein)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Mittwoch, 22.04.2026, 22:24 (vor 20 Stunden, 21 Minuten) @ Garum

Stadtbaurat Hans Strobel legte 1924 den Grundstein für das Volksbad im ehemaligen Volkspark Dortmund, südlich des Stadions Rote Erde. Für Strobel war der Anlass eindeutig: Die Arbeitersiedlungen der Stadt hatten kaum Grünflächen und keine Möglichkeit zum Schwimmen. Abgesehen vom Dortmund-Ems-Kanal besaß die Stadt damals keine einzige Freibadgelegenheit.

Volksbad in Dortmund war womöglich das erste seiner Art

Die Finanzierung bereitete von Anfang an Probleme. Ursprünglich plante Strobel sogar Bahnen mit 100 Metern Länge – doch das Geld reichte nicht. Außerdem verkürzte der Internationale Schwimmverband während der Bauzeit die Wettkampfbahnlänge.

So entstand schließlich ein Schwimmbecken mit 50-Meter-Bahn. Möglicherweise war das Volksbad damit die erste wettkampfgerechte Schwimmanlage dieser Art in ganz Deutschland.

https://www.ruhr24.de/dortmund/freibad-schwimmbad-dortmund-bvb-zeit-weimarer-republik-volkspark-westfalenstadion-geschichte-94270676.html


Besonders in den 90ern viel dort gewesen und wer erinnert sich noch an die BVB Trainingseinheiten im Luftbad (FKK Bereich) und teilweise Training im Zelt dort wo heute die Parkplätze sind hinter der West...


Da habe ich 1964 schwimmen gelernt.:-)
Später dann mit 4 oder 5 Jahren dann in Hörde mit Oma im "Schallacker" gewesen.
Da gibt es aber nicht mehr.

In den 60ern und frühen 70ern war ich oft im Volksbad. Schwimmen hat mir mein Vater im Urlaub beigebracht und meinen Frei- und Fahrtenschwimmer, später dann noch den Jugendschwimmschein, hatte ich im Südbad erworben. Das war so Anfang der 60er; das Südbad war noch gar nicht so lange eröffnet.

Beide Schwimmbäder verfügten über 50m-Becken und über 10m-Sprungtürme. Die haben wir geliebt. Manchmal sind wir gefühlt stundenlang pausenlos nur gesprungen. 1m, 3m, 5m, 10m. Wobei es da schon Unterschiede gab. Im Freibad weht die ganz oben schon ordentlich der Wind durch die Haare und man nimmt alles ganz anders wahr als in der Halle. Seltsamerweise kam mir die Höhe im Hallenbad immer irgendwie anders, wenn man so will ‚höher‘ vor.

Beide Bäder wurden von uns (je nach Jahreszeit) sehr gerne auch für Verabredungen / Rendezvous genutzt. Das wae irgendwie unverfänglich bei gleichzeitig sehr hoher Erfolgsquote. War ja alles ein wenig anders seinerzeit.

Noch mal zum Volksbad und seinem separaten Sprungbecken. Das war schon eine geile Konstruktion. Wir haben auch schon mal den ‚Wandertag‘ unserer Schule dort gehabt, das war schon klasse. Bei einem habe ich mit einem unsere Sportlehrer gewettet, dass ich einen Kopfsprung von der 10m-Plattform mache. Eine Runde Eis für die Klasse oder das Lehrerkollegium. Hat dann auch super geklappt. Nur wusste der Lehrer, wie er hinterher zugab, dass ich diesen Sprung beherrschte. Die Runde Eis hätte er auch so oder so ausgegeben.

Wenn man da oben steht, dann denkt man, dass das ganze Schwimmbad auf dich schaut. Wobei man bestimmte Blicke ganz gern gesehen hat…

Schöne Erinnerungen.


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