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Warum überträgt sich die Domanz der spanischen Nationalmannschaft nicht (mehr) auf den Klubfußball? (WM / EM / Olympische Spiele aktuell)

VM ⌂, Lüdinghausen, Dienstag, 21.07.2026, 06:55 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 32 Min.) @ DaoNebula

In der großen Xavi-Iniesta-Ära gewann nicht nur die spanische Nationalmannschaft alles, was es zu gewinnen gab, sondern auch die spanischen Vereine dominierten Europa. Der FC Barcelona, der damals wie heute die meisten Spieler der Nationalmannschaft stellte, gewann von 2008 bis 2015 dreimal die Champions League und auch die spanischen Vereine aus der zweiten Reihe kamen in diesem Wettbewerb regelmäßig weit und machten die Europa League praktisch unter sich aus.

Die eine Erklärung dafür gibt es in meinen Augen nicht. Ein Faktor ist sicherlich, dass ein gewisser Lionel Messi beim FC Barcelona unter Vertrag stand, gepaart mit weiteren exzellenten Fußballern wie Thierry Herny, Samuel Eto, Neymar oder Luiz Suarez. Bei Real Madrid war es dann Cristiano Ronaldo.

Dazu kommt der Faktor Trainer: Pep Guardiola und Luis Enrique führten Barca zu 3 UCL-Titel, sind nun aber bei der Konkurrenz. Zidane und Ancelotti das Pendant bei Real Madrid. Und Unai Emery, Mister Europa League, hat nun den UEL-Titel mit Aston Villa geholt.

Und für mich der entscheidende Punkt: Von den drei wichtigsten spanischen Spieler bei dieser WM, Fabián, Rodri und Mikel Oyarzabal spielt nur einer in Spanien beim Pokalsieger San Sebastian.

Weitere Faktoren: Umbruch bei Real Madrid auf und neben dem Platz, Finanzprobleme des FC Barcelona, Finanzprobleme FC Sevilla...


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