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Simon Rödder: So arbeitet Dortmunds Verhandlungsführer beim BVB (BVB)

Sascha, Dortmund, Samstag, 22.08.2026, 09:46 (vor 15 Stunden, 36 Minuten) @ Motzki09

Mein äußerer Eindruck ist ja eher, dass so eine Position im Fußball auf der Käuferseite eh nur einen sehr begrenzten Einfluss hat. Zum einen haben umworbene Spieler und ihre Berater eine enorme Marktmacht, zum anderen ist, anders als Wirtschaftsmarkt, das Verkaufen nicht das Leitmotiv des abgebenden Vereins, sondern der sportliche Erfolg. Wenn ein Verein keine finanzielle Not hat, einen Spieler, den man gerne halten würde, zu verkaufen, kann der es sich locker leisten, eine starke Position einzunehmen, die auch das Scheitern der Verhandlungen als positives Ergebnis betrachtet.

Hier hat Köln genau das gemacht und wenn der Spieler da nicht selber Druck auf seinen Verein ausübt, kann man sich als Kaufverein auch mit einem Verhandlungsberater auf den Kopf stellen.

Darüber hinaus fand ich in diesem konkreten Fall das Gebaren des BVB auch merkwürdig. Dieser Berater hätte schnell die Situation und die Position der Kölner richtig einschätzen und wissen müssen, dass man bei denen in dieser Situation auf Granit beißt. Das ist eigentlich das A und O bei sowas. Die Gegebseite richtig einschätzen und prognostizieren, wie sie sich verhalten. Bei El Mala, bzw. beim FC scheint das hier ziemlich in die Hose gegangen zu sein. Und das lässt mich am Sinn dieser Beraterpersonalie schon etwas zweifeln.


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