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Knapp 38 Milliarden Vermögen (Fußball und Sport allgemein)

Pfostentreffer, Montag, 24.08.2026, 17:46 (vor 21 Stunden, 34 Minuten) @ Nietzsche

Nicht übel. So viel hatte ich gar nicht erwartet.

Würde mich nicht wundern, wenn er seiner großen Liebe HSV etwas von seinem Vermögen vermacht.

Wohl einer der bekanntesten Unternehmer in Deutschland, die es so gab. 89 ist auch ein stolzes Alter und ein langes Leben!


Ruhe in Frieden!


Geld was unter anderem durch die systematische, Beraubung und Ermordung von Millionen von Menschen, Hauptsächlich Juden, zu Zeiten des Nationalsozialismus verdient wurde.


Dieses Unrecht kann man Klaus-Michael Kühne aber nicht zuschreiben.


Wieso nicht? Er hat doch sein ganz Leben davon profitiert.


Weil er das Unrecht nicht begangen hat.
Man kann seinen Umgang mit der Vergangenheit kritisieren, ihm aber nicht die Ereignisse vorwerfen, an denen er nicht beteiligt war. Das ist ein wichtiger Unterschied.

Das stimmt natürlich und du hast vollkommen recht. Hätte die Frage besser formulieren sollen.

Zum Inhalt:

Das er dieses Unrecht nicht federführend begangen hat ist natürlich klar.

Jedoch baute sein ganzer Reichtum darauf auf.

Seine Wahl, damit umzugehen, war das Blutgeld zu behalten, zu vermehren, kaum Steuern darauf zu bezahlen und es versuchen, so darzustellen, als sei er ein besonders cleverer Geschäftsmann und grandioser Wohltäter für die Allgemeinheit, ein Retter in der Not bspw. für den HSV.

Sein Unternehmen sei ein Familienunternehmen, natürlich total unpolitisch, gegen ihn laufe eine Kampagne und all diese üblichen rechten Bullshit Narrative, um sich reinzuwaschen, die wir seit Jahrzehnten kennen.

Seine Wahl war nicht, Teile des Geldes bspw. an Opferfamilien, jüdische Organisationen, Sinti- Und Roma Organisationen, sozialdemokratische oder LGBT Organisationen oder generell antidiskriminierende Organisationen oder die Antifa zu geben oder diese in zu unterstützen und ihnen somit zumindest ein bisschen wieder zurückbzugeben.

Oder Obdachlosen- ;Alkoholiker- oder Verbände politisch Gefangener. All diese waren Opfer der Nazis und ihr Tod ist der Grund, warum
er so ein tolles Leben hatte.

Selbst als diese ihn diesbezüglich kontaktierten blockierte er es (man denke nur an den Fall Maas) setzte auf Täter-Opfer- Umkehr und verbreitete die Narrative der Diskriminierer und Täter (bishin zu ihrer Sprache, bspw. "reinrassig").

Deswegen finde ich es schon mindestens erklärungsbedürftig, wenn Mob Jenson all das unter den Tisch fallen lässt und es ihm ausschliesslich darum zu gehen scheint, dass man bloss Kühne nix zu Unrecht anlastet. Das empfinde ich doch als ziemlich seltsam und irritierend.

Dabei gäbe es sehr viel, was man ihm zurecht anlasten kann, aber dass scheint irgendwie für ihn nicht so wichtig zu sein wie das Verteidigen so eines so absolut furchtbaren Menschen mit viel Blutgeld an den Händen, zumindest hat er es nicht erwähnt.


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