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Danke an die Politik der letzten Jahrzehnte (Fußball und Sport allgemein)

markus, Dienstag, 25.08.2026, 12:51 (vor 7 Stunden, 12 Minuten) @ Pfostentreffer

Einfach mal ein paar Heidi Reichinnek Videos weniger auf TikTok anschauen, dann klappts auch mit dem wirtschaftlichen Verständnis.


Wenn dein wirtschaftliches Verständnis so grandios ist wie Du behauptest (und dann in jedem zweiten Satz direkt widerlegst), dann wende doch mal das Prinzip der Opportuntitätskosten an.

U. A. die rechten Multimilliardäre / Massenmörder / Zivilisationsvernichter Koch Brothers, die dir ja vermutlich sehr sympathisch sind wenn man deine Beiträge liest, haben dieses Prinzip genutzt und damit ihr Vermögen aufgebaut. Es sollte also auch von rechten Hobby- Ökonomen wie dir anerkannt werden.

Dann wirst du - vorausgesetzt, du schaffst es richtig anzuwenden, schnell zu dem Schluss kommen, dass eine bessere Verteilung zu deutlich besseren volkswirtschaftlichen (und natürlich darauf folgend gesellschaftlicheren) Ergebnissen führt und musst hier nicht mehr den ganzen Dünnpfiff der fossilen und libertären Reichenlobby wiederholen.

Kein Problem, gern geschehen.

Enteignungen sind aber kaum durchführbar. Und die Vermögensteuer ist seit 1997 ausgesetzt und brachte 1996 trotz sehr geringer Freibeträge weniger als 5 Milliarden Euro an Einnahmen. Das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Staat hat definitiv ein Ausgabenproblem.

Das eigentliche Problem beginnt schon viel früher. Warum setzt man erst jetzt auf einen Kapitalbaustein in der Rentenversicherung? Vor 30 Jahren war die zukünftige Alterspyramide bereits bekannt. Und bis nennenswerte Beträge dabei herumkommen, braucht man nun einmal eine lange Zeit.

Warum gibt es keine finanzielle Bildung an Schulen? Auch ein Normalverdiener kann Geld investieren und später mit den Erträgen deutlich besser leben. Es wird nicht jeder Millionär oder gar Milliardär. Aber eine sechsstellige Summe kann man auch mit kleinen monatlichen Beträgen erreichen, wenn man auf den Faktor Zeit und den Zinseszinseffekt setzt.

Den meisten Menschen fehlt allerdings die Disziplin. Sie verkonsumieren ihr gesamtes Einkommen und passen ihren Lebensstandard immer dem Einkommen an, ohne einen finanziellen Puffer aufzubauen. Da wird dann eher noch ein fünftes Abo abgeschlossen und diskutiert im Internet über Millionenbeträge bei Ablösesummen, statt mal mit 50€ im Monat damit zu starten, einen ETF zu besparen.


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