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2026 United States midterm elections (Politik)

Ulrich, Dienstag, 03.11.2026, 15:05 (vor 15 Stunden, 47 Minuten) @ Sascha

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.

Das Problem ist, Donald Trump kann so gut wie alles, was die Demokraten im Kongress beschließen, per Veto blockieren. Und das hat er bereits angekündigt. Und um so ein Veto zu überstimmen, würde man in beiden Kammern eine Zweidrittelmehrheit benötigen. Die wird man aber nicht bekommen.

Eigentlich sollten Präsident und Kongress parteiübergreifend zusammenarbeiten. Aber das funktioniert schon seit vielen Jahrzehnten immer schlechter.

Ich bin mir leider recht sicher, die nächsten zwei Jahren werden vor allem von Chaos geprägt sein. Donald Trump gegen die demokratische Mehrheit im Repräsentantenhaus und eventuell auch Senat, die demokratische Mehrheit bzw. Mehrheiten im Kongress gegen Trump.

Steve Bannon hat zudem prognostiziert, im Falle einer deutlichen Niederlage würde innerhalb der Republikaner ein "Bürgerkrieg" ausbrechen. Dafür spräche einiges. Donald Trump wäre massiv angeschlagen, er würde seine herausragende Rolle in der Partei verlieren und wohl eher als Ballast empfunden werden, Man würde "Schuldige" für die Niederlage suchen. Trump bei den Kandidatinnen und Kandidaten für den Senat und das Repräsentantenhaus, die gescheiterten Kandidatinnen und Kandidaten für den Präsidenten. Zudem würden alle beginnen, sich für die Wahlen im Jahr 2028 in Stellung zu bringen, auch Leute wie Marco Rubio oder J.D. Vance. Zu viel Nähe zu Donald Trump könnte da stören.

Zudem wird sich der körperliche und geistige Verfall von Donald Trump weiter fortsetzen. Bereits im Wahlkampf fiel er durch bizarres Auftreten auf. Er gab unvermittelt seltsame Geräusche von sich, er ließ sich wiederholt über die Hinterteile vor allem von männlichen Kandidaten aus, etc. Die Straße von "Hormon", O-Ton Trump, will er in Strait of Trump umbenennen. Gestern, bei seiner Abschlusskundgebung am Reflecting Pool sprach er vor allem über diesen Pool und die Möglichkeit, diesen Pool in "Trump Reflecting Pool" umzubenennen. Umbenennen auf seinen Namen will er auch einen Ozean, er weiß nur nocht nicht, ob Atlantik oder Pazifik. Aber eventuell werden es ja Trump Ocean I und Trump Ocean II.

Richtig weh tun könnten die Demokraten im Falle von Mehrheiten dem Trump-Umfeld durch Vorladungen vor Untersuchungsausschüsse. Dass die Trump-Söhne, Jarred Kushner, Steve Witkoff Elon Musk und andere krumme Geschäfte in Milliardenhöhe machen, nehmen alle an. Vor Ausschüssen müssten sie unter Eid darüber aussagen. Ich wäre nicht überrascht, wenn die eine oder andere Person bis zum Jannuar ihren Wohnsitz innerhalb der USA aufgeben würde.


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