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2026 United States midterm elections (Politik)

Foreveralone, Dortmund, Dienstag, 03.11.2026, 21:12 (vor 3 Stunden, 40 Minuten) @ Habakuk

Vielleicht sollten sich die Demokraten, im Falle erfolgreichen Midterms, darauf konzentrieren, eine Politik zu machen, die die Wähler wieder für sich begeistert, statt darauf, Trump und seine Unterstützer zu sanktionieren.

Vielfach hört man ja auch bei den Wählern durch, dass da wenig Überzeugung für die Demokraten, aber viel Enttäuschung über Trump das Wahlmotiv ist.

Das ist auch keine wirkliche Basis für die Zukunft.


Leider ist es so, dass in unseren Zeiten die Populisten die Themen setzen. Für jede Partei, die mit etwas Verstand gute Politik machen will, es ist verdammt schwer, mit den tatsächlich wichtigen Dingen zu punkten. Klima- und Umweltschutz, zukunftssichere Energieversorgung, soziale Gerechtigkeit, Gesundheits- und Rentenplitik, Sicherung von Arbeitsplätzen... mit all diesen Dingen holt man heute keinen Wähler mehr hinterm Ofen hervor, auch wenn diese eigentlich selbst ein großes Interesse an diesen Themen haben sollten.

Das stelle ich grob in Frage. Denn wirklich bürgernahe Politik für die "kleinen Leute" wurde auch von vielen entsprechenden Parteien, die dafür eigentlich stehen sollten nicht gemacht.
Auch bei den Demokraten galt Establishment first und die SPD hat auch den Draht verloren, weil sie sich eher akademisch denn proletatrisch präsentiert. Das greifen dann Populisten halt auf, ohne wirklich etwas ändern zu wollen. Deswegen haben die aber aktuell einen run.


Da haben die Demokraten in den USA das gleiche Problem wie die gemäßigten Parteien in Europa. Was die Demokraten allerdings wiederholt völlig verkackt haben, war die Auswahl ihrer Präsidentschaftskandidaten. Einen Donald Trump hätte vermutlich jeder Bewerber mit ein bisschen Charisma bei allen Präsidentschaftswahlen locker schlagen können, ohne dabei große politische Akzente zu setzen.


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