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Schwer greifbar. (Fußball und Sport allgemein)

Habakuk, OWL, Dienstag, 03.11.2026, 19:35 (vor 4 Stunden, 44 Minuten) @ Blarry

Mir ist vor allem die Art der Verletzung und ihre Folgen schwer greifbar.
Natürlich haben wir uns daran gewöhnt, in Kontaktsportarten mit neurologischen Notfällen konfrontiert zu sein. Kopf und Nacken sind außer im Motorsport nicht restlos zuverlässig zu schützen, und es braucht gar keine schweren Kollisionen, dass da was passiert.
Aber die Folgen eines Herzstillstands? Puh. Spätestens nach dem Vorfall um Christian Eriksen - oder sind wir mittlerweile im Plural? - sind Fußballstadien im Profibereich mit die bestmöglichen, sichersten Orte mit den besten Prognosen, um einen kardiovaskulären Notfall zu haben. Defi in der Nähe, top ausgebildete Mannschaftsärzte und Physios auf den Bänken, mehrere Trupps Sanitäter am Feld und im erweiterten Stadionbereich, Rettungswagen, Schlüssel steckt, rein statistisch eine Handvoll Internisten und Kardiologen in der Zuschauerschaft. Dass trotz dieses dichten Sicherheitsnetzes trotzdem noch so viel Gravierendes passieren gehen kann ist heftig.

Es gibt leider auch Verletzungen, die (je nach Ausmaß der Schädigung) selbst unter bestmöglichen Bedingungen nicht beherrschbar sind. Ich weiß nicht, ob inzwischen mehr über die Todesursache bekannt ist. Es könnte die schwere Prellung des Brustkorbs zu inneren Komplikationen (Einblutung in den Herzbeutel, Einriss eines herznahen Blutgefäßes) geführt haben oder doch eine Hirnschädigung eingetreten sein, wenngleich Jesús de Miguel anfangs ja noch bei Bewusstsein war. Alles Spekulation. Stoffel85 hatte schon auf den Football-Profi Damar Hamlin verwiesen, der bei einem Zusammenprall wohl "lediglich" eine Prellung des Herzmuskels erlitten hatte und erfolgreich reanimiert werden konnte.


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