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Typische linke Ignoranz gegenüber dem Rassismus (Sonstiges)

Blarry, Essen, Montag, 15.06.2020, 19:22 (vor 2025 Tagen) @ Zoon

Was das, einem Scharzen zuhören, angeht, ist Biden schon die bessere Wahl als Trump. Biden macht das seit 2008 wirklich gut. Bei Trump gehen da schon die Probleme los.

Aber die Ereignisse der letzten Wochen zeigen doch, dass Zuhören rein gar nichts bringt, wenn man nicht bereit ist, Straßenzüge in Brand zu stecken. Biden, als jemand, der im 18. Jahrhundert geboren wurde, ist eher niemand, auf den man als Katalysator und Mediator eines gesellschaftlichen Umbruchs bauen sollte. Dafür ist er zu sehr alteingesessenes Produkt des Status Quo. Das kann perspektivisch, und da reden wir in der Politik leider über Jahrzehnte, vielleicht eine der wenigen populären Figuren wie AOC übernehmen. Aber wenn Biden das Ding im November holen (großes "wenn"), und wenn er überhaupt noch vier Jahre Leben im Tank haben sollte, kann es in seiner Präsidentschaft höchstens darum gehen, die Wogen zu glätten und alles wieder halbwegs zu befrieden. In vier Jahren wirds keinen kompletten gesellschaftlichen Umbruch geben. Das ist eine Frage von Generationen.

Und was Sanders angeht: der sagte im Frühjahr allen Ernstes, dass er erst bei seiner Präsidentschaftskampagne (unklar ob er 2012 oder 2016 meinte) erfahren habe, wie rassistisch das US-Justizsystem sei. HÄ??? Der Mann, der in den 60er Jahren mit MLK demonstriert hatte, und seit 1990 im US-Kongress sitzt, hat das erst 2012 kapiert??? Wie BLIND ist das denn?

Womit Sanders selbst heute noch zu einer Minderheit in Washington gehört.


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