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Wie der Staat Trader von Termingeschäften in die Privatinsolvenz führt (Sonstiges)

Lattenknaller, Madrid, Donnerstag, 16.07.2020, 12:09 (vor 1995 Tagen) @ Stoßstürmer86

Es gibt ab Anfang des nächstes Jahres eine Änderung des Einkommensteuergesetzes. Dann können pro Jahr nur 10.000 Euro die an Verlusten mit Termingeschäften gemacht wurden bei der Abgeltungssteuer (Kapitalertragssteuer) geltend gemacht werden.

Damit kann es zu Sachverhalten kommen, das man mit Termingeschäften einen Verlust gemacht hat und trotzdem auf den Verlust noch zusätzlich Steuern zahlen muss. Das dürfte unter den Anlegern viele in die Privatinslovenz führen.

https://boerse.ard.de/anlagestrategie/steuern/verlustverrechnung-fuer-termingeschaefte-wird-erschwert100.html

Was haltet ihr davon? Sollten Termingeschäfte (Auf den Verfall von Währungen wetten, mit Hebel in Aktien Investieren, auf die Entwicklung der Preise von Rohstoffen spekulieren, usw.) generell verboten werden?

Wie schon unten von jemand anderem geschrieben, trifft das nicht ganz den Sachverhalt.
Ansonsten machen Termingeschäfte für einige Firmen schon Sinn um damit Schwankungen an Devisen und Rohstoffmärkten auszugleichen.
Ob die Spekulation damit Sinn macht ist eine andere Frage.
Selbst wenn man moralische und soziale Fragen außer Acht lässt, ist es wohl auch unter Volkswirten umstritten, ob das Wetten auf zukünftige Preise vernünftige allokative Effekte hat.


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