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Regionalmacht USA (Sonstiges)

Ollis, Die A7 rauf und runter ;), Sonntag, 08.11.2020, 12:51 (vor 1882 Tagen) @ FourrierTrans

Ich kann es auf der einen Seite verstehen Thomas, auf der anderen, glaube ich nicht, dass Biden wesentliche inhaltliche Kursändernungen vornehmen wird. Also in den entscheidenden Punkten. Schlichtweg, weil ein Großteil der Amerikaner protektionistisch tickt. Die USA ist nur noch eine Regionalmacht und das sollten wir richtig einordnen können, gerade im Bezug zu Russland und unserem Verhältnis zu Putin.

So lange die USA Militärbasen überall auf der Welt betreiben, sind sie keine Regionalmacht.

Man sollte nicht den Fehler machen und den Rückzug aus dem Nahen Osten mit einem Rückzug aus der ganzen Welt gleichsetzen. Das Öl-Zeitalter neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Die Abhängigkeit vom ÖL wird auch in den USA immer weniger werden und so verschieben sich auch die Interessen.

Die USA werden im Baltikum & Balkan, im ostchinesischen Meer und auch in Afrika und Mittelamerika weiterhin aktiv bleiben. Als Regionalmacht würde ich eine Nation mit diesem Operationsradius sicherlich nicht bezeichnen. Was sicherlich richtig ist, dass die USA nicht mehr mit der bisherigen Truppenstärke in die Konflikte ziehen werden.

Nichtsdestotrotz werden die EU auch unter Biden einen größeren Beitrag in der NATO leisten müssen. Überhaupt wird man sich auch in der NATO die Frage über die Zukunft stellen? Wie wird es finanziert? Wer soll Mitglied sein? Wie geht man mit der Türkei um?


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