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Union möchte öffentlichen Rundfunk abschaffen (Sonstiges)

Zico80, Mittwoch, 16.12.2020, 13:30 (vor 1848 Tagen) @ el_ayudante

Ich wäre stark dafür die Öffentlich-Rechtlichen zu beschneiden, aber definitiv nicht abzuschaffen!

Der unabhängige Informations- und Berichterstattungsauftrag kann sich auf weniger Sender (TV und Rundfunk) beschränken.

Darüber kann man natürlich diskutieren.

> Die vielen Spartensender sind zwar schön für die Diversität, aber bringen Sie einen Mehrwert (außerhalb subjektiver Vorlieben)?
[quote]ARD-Alpha, One, ZDF neo, ZDF Info,usw. gucke ich zwar zwischendurch auch mal, wenn etwas Spannendes läuft.
[/quote]

Ein Mehrwert ist beispielsweise, das kleinere Programme ausporbiert werden und es von dort auch ins Hauptprogramm schaffen können, die sonst nicht entstehen würden bzw. nicht zugänglich würden.

Aber auch nicht mehr, als die anderen ÖR oder Privaten mir auch bieten könnten.

"Könnten" ist korrekt ausgedruckt. Was alle diese bieten, was viele privaten weltweit nicht hinbekommen (Extrembeispiel: Foxnews), ist eine relativ unabhängige Berichterstattung. Auf Phoenix läuft gerade die aktuelle Bundestagsdebatte live. Für mich einduetig ein Mehrwert eines Spartensenders, bei Privaten habe ich diese noch nie gesehen.

Das man einzelne Programme nicht mag oder sich nicht anschaut,ist aus meiner Sicht kein gutes Argument gegen den ÖR, weil diese Vorlieben nun mal bei jedem verschieden sind und man dann nie auf einen grünen Zweig kommt.


[quote]Hinzu kommt, dass jeder Sender seine eigene Mediathek etc betreibt, sprich eine große Infrastruktur für jedes Senderprojekt geschaffen wurde.
[/quote]

Da bin ich dabei, dass kann man sicher effizienter organisieren.


Gleiches gilt für den Rundfunk. 70 ÖR Rundfunksender auf Frequenz plus ein viel weiteres Spektrum an Internetradios. Eine riesige Infrastruktur.

8 Milliarden € GEZ-Gebühren-Einnahmen jährlich, das ist schon ein Batzen.

Das ist es. Aus meiner Sicht wären die Opportunitätskosten der Abschaffung aber dramatisch höher, sowohl finanziell als auch gesellschaftlich. In Europa machen sich immer viele lustig über bspw. die dummen Amis die Trump hinterherlaufen und glauben die Wahl ist geklaut oder die dummen Brasilianer die Ihren Regenwald abrennen. Beides wäre mMn. in beiden Ländern deutlich schwerer durchzuführen, in denen es unabhängige Nachrichten durch öffentlichen Rundfunk gibt. Und das die finanziellen Kosten allein für diese beiden Vorgänge und ihre Folgen sind dramatisch höher als 8 Milliarden im Jahr


Mal ein wenig gesundschrumpfen und die Beiträge senken, dann bekommt man die Bevölkerung auch wieder mit ins Boot!

Nach kurzer Überlegung fällt mir auf, dass dies eigentlich längst passiert ist. Seit 2009 gab es keine Erhöhung. Was bedeutet, dass der Beitrag durch Inlfation heute ist ca. 20-25 % weniger Wert ist als 2009, die Erhöhung jetzt nach so langer Zeit deutlich geringer als 20-25% ist. Was real einem Schrumpfen der Beiträge entspricht. Wobei man es eigentlich mit der Kaufkraftentwicklung vergleichen müsste, bin aber jetzt zu faul die Zahlen rauszusuchen:-)

Aber eigentlich war eine Beschneidung auch nicht der Vorschlag des CDU Auschusses, sondern eine Abschaffung.


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