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Der DAX als Spiegelbild der deutschen Wirtschaft (Sonstiges)

markus, Mittwoch, 31.03.2021, 10:44 (vor 1749 Tagen) @ Lutz09

Begründung:
a) Corona bald vorbei

Seit fast einem Jahr wird der DAX-Anstieg damit begründet, dass Corona bald vorbei ist. Von daher macht die Bundesregierung alles richtig.

Okay, Einzelhändler, Restaurantinhaber, Betreiber von Fitness-Center, Friseure usw. sind zwar gerade in der Krise, aber wenn Corona vorbei ist, dann kaufen die sich doch alle einen neuen BMW oder Daimler, Immobilien von Deutsche Wohnen oder Vonovia, neue Sportklamotten von Adidas, Kopfschmerztabletten von Bayer und die XXL-Persil Flasche von Henkel. Es wird brummen.

Mein Gott, Corona. Machen wir halt bei BMW Kurzarbeit, Dividende gibt es trotzdem. Wo ist das Problem? Die reichsten Menschen auf der Welt sind während der Corona-Krise noch reicher geworden und wie mein Vater schon sagte, wenn es den Reichen gut geht, dann geht es uns auch gut.

Die meisten DAX Konzerne sind zwar in Deutschland zu Hause, gehören aber der Welt und verdienen ihr auch dort. Nur ein kleiner Anteil entfällt auf heimische Umsätze.

Anstatt sich am Produktivkapital zu beteiligen, möppert man hierzulande lieber rum und beschwert sich über Minizinsen und beschwert sich, dass die einen immer reicher werden, während man selbst auf der Strecke bleibt. Liegt wohl daran, dass es mit der Finanzbildung und der Aktienkultur nicht weit her ist und man alles daran setzt, siehe Olf Scholz, die Beteiligung am Kapitalmarkt so unattraktiv wie möglich zu machen, anstatt Rahmenbedingungen zu schaffen, dass sich so viele wie möglich beteiligen können.

In Scholz Welt gibt es nur zwei verschiedene Gruppen. Die einen sind steinreich und nur die haben Aktien. Die anderen arbeiten zum Mindestlohn und haben kein Geld für Aktien. Also versucht er den Zugang zu Aktien zu erschweren, damit die Reichen mehr abgeben müssen.

Dass die allermeisten Menschen irgendwo dazwischen liegen und zusehen müssen, wie sie für sich vorsorgen, das vergisst Scholz. Letztendlich bestraft Scholz nicht die Reichen, sondern die Leute, die er eigentlich als Wähler gewinnen will.

Seine eigenen Neffen sind deutlich schlauer. Die haben eine App entwickelt, mit der automatisch Restbeträge investiert werden:

https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_89632332/neffen-von-olaf-scholz-unser-onkel-scheut-den-aktienmarkt-.html


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